Geschäftsbereich Referat VI
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
Geschäftsbereich Referat VI:
00107, 00108, 00687
U-Bahn 3 Südwest, Rothenburger Straße - Gebersdorf
- Bauabschnitt 2.2 wird unter MIP-Nr. 00687 veranschlagt.-
- Bauabschnitt 2.1 wird unter MIP-Nr. 00107 veranschlagt.-
- Der Grunderwerb wird für den gesamten U3-Südwestast unter MIP-Nr. 108 veranschlagt.-
- Bei Einsatz von Stellplatzgeldern Verringerung der städtischen Mittel. -
- Ab 2011 enthalten die städtischen Mittel an SÖR zu zahlende, aktivierbare Sondernutzungsgebühren. -
1) Im ersten Bauabschnitt der U3 Südwest wurden die Bahnhöfe Sündersbühl und Gustav-Adolf-Straße erstellt
und 2008 in Betrieb genommen. Der U3-Südwestast soll mit den Bahnhöfen Großreuth bei Schweinau, Kleinreuth bei Schweinau und Gebersdorf verlängert werden.
Der Bauabschnitt 2.1 der U3 SW (Gustav-Adolf-Straße – Großreuth bei Schweinau) ist in Bau, siehe hierzu
MIP-Nr. 107.
Der Bauabschnitt 2.2 (Kleinreuth bei Schweinau – Gebersdorf) ist in Bau, siehe hierzu MIP-Nr. 687.
Der Betrieb soll mit einem automatischen System (AGT) erfolgen, siehe hierzu MIP-Nr. 111.
Sowohl Busbahnhof als auch Betriebshof werden mit einem niedrigeren Fördersatz gefördert. Die Förderquote für die Gesamtmaßnahme reduziert sich daher um rd. 2 Prozentpunkte auf rd. 70 %.
2) Bauabschnitt 2.1, MIP-Nr. 00107 ist voll finanziert.
Bauabschnitt 2.2, MIP Nr. 687: Erhöhung der Gesamtkosten wegen gestiegener Baukosten. Da Anteilsförderung in Aussicht gestellt ist wird von Mehreinnahmen ausgegangen. Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenberechnung
4) Zuwendungen von Bund und Land (GVFG und BayÖPNVG)
5) 2001 / 2027
375
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
00111
U-Bahnlinien U2 und U3: Automatisches Betriebssystem
- Ursprüngliche Finanzierung nominell 80/20 % = 72/28 % real. -
1) In der Nürnberger U-Bahn wurde zunächst im BA 1 der U3 und im Innenbereich der U2 ein automatisches
Betriebssystem (AGT) realisiert, wobei auf der U2 zunächst weltweit erstmalig ein Mischbetrieb stattfand. Die
Inbetriebnahme erfolgte im Juni 2008. Anfang 2010 wurden die Außenäste der U2 auf automatischen UBahnbetrieb umgestellt, so dass seitdem auf der U2 und der U3 die U-Bahn automatisch fährt.
Auch auf den weiteren Neubauabschnitten der U3 (BA 2 und BA 3) wird das automatische U-Bahnbetriebssystem realisiert.
2) keine
3) Kostenberechnung
4) Zuweisungen von Bund und Land (GVFG und BayÖPNVG).
5) 2002 / 2026
00114
Sanierung Laufertorturm
1) Der Laufertorturm, erbaut um 1377, ist einer der vier markanten runden Haupttürme der ehemaligen Stadtbefestigung und steht unter Denkmalschutz. Der Rundturm wurde in der Vergangenheit als Lager- und Zivilschutzraum genutzt. Heute steht der Turm leer und ist nicht mehr in Bunkerbindung. Der Turm zeigt verschiedene Schadensbilder. Bereits im Jahr 2011 erfolgte eine Notsicherung, um den Schutz der Passanten und
Fahrzeuge zu gewährleisten. Seitdem sind die unteren Etagen des Turmes eingerüstet. Zur Schadensbeseitigung und Substanzerhaltung wurde ein denkmalgerechtes Sanierungskonzept entwickelt, das jetzt umgesetzt
werden soll. Ziel der Sanierung ist die Sicherung der Fassade unter weitest gehendem Erhalt des historischen
Erscheinungsbildes sowie eine statische Sicherung des Dachstuhls. Im Fokus steht dabei der Schutz und die
Wiederherstellung der denkmalgeschützten Substanz und die uneingeschränkte Verkehrssicherheit. Zudem
soll die öffentliche Wahrnehmung des Turms als zentrales Element der Nürnberger Stadtbefestigung verbessert werden.
2) Erhöhung der zu erwartenden Einzahlungen aufgrund einer höheren Förderzusage der Dt. Stiftung Denkmalschutz.
3) Kostenberechnung
4) Fördermittel der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
5) 2022 / 2023
376
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
00576
Energie-Autocontrollingsystem: Erweiterung ab 2013
1) Mit dem Ausbau der Verbrauchsdatenerfassung (Zählerstände Wärme, Strom, Wasser) bei Großverbrauchern (ab ca. 30.000 EUR Energie- und Wasserkosten pro Jahr) sollen in den Dienststellen und Eigenbetrieben zusätzliche Einsparpotenziale erschlossen werden.
Damit wird eine deutlich bessere Datengrundlage, vor allem durch genaue und umfangreiche Verbrauchsdaten mit hoher zeitlicher Auflösung, geschaffen. Die Personalkapazität bei KEM kann sich dann mehr dem Auswerten, Bewerten und Erkennen von kurzzeitigen Ausreißern, identifizieren auffälliger Verbräuche und Einleiten von Optimierungsmaßnahmen widmen. Der Aufwand für manuelle Datenbeschaffung und –pflege sinkt
erheblich. Auswertungen können zudem automatisiert erfolgen, wie z.B. durch das „Alarmieren“ bei bestimmten Grenzwertüberschreitungen.
Gleichzeitig dienen die Datengrundlagen dazu, mit ausgewählten Gebäuden am EU-Projekt EDI-Net teilzunehmen. In dem Projekt sollen Instrumente entwickelt und getestet werden, die die Nutzerinnen und Nutzer
noch stärker als bisher für den Verbrauch ihrer Gebäude sensibilisieren und zum Energiesparen motivieren.
Die für das Gesamtvorhaben entwickelte Umsetzungsstrategie für ein wirksameres Energiecontrolling ist bis
2026 angelegt. Sie beinhaltet neben der effizienteren Datenbeschaffung, -aufbereitung, -pflege und
-auswertung, das schnellere Reagieren bei Auffälligkeiten, das gezielte Aufspüren von Einsparpotenzialen
und insbesondere auch die direktere und stärkere Einbeziehung der Nutzer.
Die bisherigen Erfahrungswerte zeigen, dass die Qualitätsverbesserungen im Energiecontrolling und daraus
resultierende Energie- und Kosteneinsparungen wie erwartet eintreten.
2) Fortschreibung des Projektes, Reduzierung der Gesamtkosten und Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenannahme
4) keine
5) nicht relevant
00613
Bauzeitzinsen
1) Bauzeitzinsen werden für über den Jahresabschluss hinweg nicht aktivierte Anlagen im Bau berechnet. Die
Veranschlagung erfolgt hier zentral und pauschal für UB, Frh und ML.
2) Pauschale Anpassung an die voraussichtlich anfallenden Bauzeitzinsen
3) Kostenannahme
4) keine
5) nicht relevant
377
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
00620
U1-Bahnhof Muggenhof: Generalsanierung
1) Der U-Bahnhof Muggenhof erstreckt sich in Hochlage in Ost-West-Richtung über der Kreuzung Fürther-/
Adolf-Braun-/ Sigmundstraße. Er ist seit 1970 in Betrieb und muss nunmehr dringend generalsaniert werden.
Die Außenfassade zeigt gravierende Schäden. Die aus Leichtbeton hergestellten Attikaplatten sind am Ende
ihrer Lebensdauer angelangt und nicht mehr instand zu setzen. Im Sommer 2013 wurde ein Sicherheitsnetz
an der Fassade gespannt, um ein Herunterfallen von Betonteilen zu verhindern.
Durch die Erneuerung der Attikaplatten ist es unumgänglich die Fassadengläser auszubauen und durch eine
neue Fassadenkonstruktion zu ersetzen und ggf. das Tragsystem zu ertüchtigen.
Die Generalsanierung umfasst somit die Erneuerung der Attikaplatten in Verbindung mit einer neuen Glasfassade über das gesamt Bahnhofsbauwerk inkl. Treppenaufgänge, die Beseitigung der festgestellten Schäden
an der Betonkonstruktion und eine Revitalisierung des gesamten Bahnhofs, einschließlich elektrischer Anlagen, d.h. der Bahnhof inkl. der unterirdischen Zugänge soll freundlicher und heller werden sowie mit einem
verbesserten Leitsystem (inkl. Blindenleitsystem) ausgestattet werden. Der östliche Zugang soll ebenerdig
erfolgen. Der westliche Zugang bleibt als Unterführung erhalten.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenschätzung
4) Zuweisung vom Bund
5) 2018 / 2025
378
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
00630
Stadterneuerung Gibitzenhof/Steinbühl-West/Rabus
1) Die Satzung für das Sanierungsgebiet wurde am 26.04.2017 im Stadtrat beschlossen. Die Ziele, Maßnahmen
und Projektvorschläge der vorbereitenden Untersuchungen bilden die Grundlage für eine städtebauliche, perspektivische Entwicklung.
Die Schwerpunkte der nächsten Jahre werden auf folgenden Projekten liegen: Quartiersmanagement, Umsetzung kompakter Grün-Projekte im öffentlichen Raum (z. B. Speyerer Straße oder Brehmstraße), Neubau Jugendtreff Dianastraße (eigener MIP-Ansatz Nr. 01082), Neugestaltung Helmut-Herold-Platz und Spielplatz
Frankenstraße (eigener MIP-Ansatz Nr. 01114).
Die Gestaltung der Überdeckelung des FSW kann Thema der Stadterneuerung werden, insofern eine Realisierung vor Gebietsabschluss erfolgt.
2) Reduzierung der Gesamtkosten aufgrund einer günstiger gewordenen Maßnahme. Anpassung an den
voraussichtlichen Mittelabfluss; Anpassung der zu erwartenden Einzahlungen.
3) Kostenannahme
4) Städtebaufördermittel, Programm „Sozialer Zusammenhalt“ (56% Förderquote)
5) Die Laufzeit des Sanierungsgebietes endet im März 2032.
00687
U-Bahn 3 Südwest, Großreuth bei Schweinau – Gebersdorf
Siehe hierzu Maßnahme 00107.
379
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
00715
Stadterneuerung Weststadt
Gegenseitig deckungsfähig mit Maßnahme-Nr. 716 (Stadterneuerung Altstadt Süd).
1) Das Stadterneuerungsgebiet Weststadt wurde 2016 um die Bereiche zwischen Sielstraße/ Paumgartnerstraße und Plärrer erweitert.
Im Gebiet bestehen aktuell folgende Handlungsbedarfe:
Neugestaltung Plärrer, Neugestaltung Vorplatz Memorium Nürnberger Prozesse, Aufwertung Heinickeplatz,
Neugestaltung Vorplatz Epiphanias-Kirche, Revitalisierung Volksbad, Neuschaffung Rochuspark
2) Reduzierung der Gesamtkosten sowie Drittmittelerwartung aufgrund vollständiger Finanzierung der Maßnahme Generalsanierung und Umgestaltung des Heinickeplatz und den angrenzenden Verkehrsflächen aus
Mitteln des Stadterneuerungsansatzes Weststadt. Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss; Anpassung der zu erwartenden Einzahlungen.
3) Kostenannahme
4) Städtebaufördermittel, Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ (53% Förderquote)
5) Die Laufzeit des Sanierungsgebietes endet im Juni 2030.
00716
Stadterneuerung Altstadt Süd
Gegenseitig deckungsfähig mit Maßnahme-Nr. 715 (Stadterneuerung Weststadt).
1) Das Sanierungsgebiet Altstadt-Süd wurde 2017 auf Basis ergänzender vorbereitender Untersuchungen neu
aufgelegt und erweitert.
Aktuell werden nachfolgende Bearbeitungsschwerpunkte definiert:
Generalsanierung Künstlerhaus 3.BA (eigener MIP-Ansatz Nr. 00437), Neugestaltung Luitpoldstraße (eigener
MIP-Ansatz Nr. 01177), Neugestaltung Nördlicher Marientorzwinger (eigener MIP-Ansatz Nr. 01031), Neugestaltung Johannesgasse, Neugestaltung Bauhof, Neugestaltung Hallplatz, Neugestaltung Lorenzer Platz,
Quartiersmanagement, Unterstützung von Maßnahmen der Urbanen Gartenschau 2030 (eigener MIP-Ansatz
Nr. 01259).
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss; Anpassung der zu erwartenden Einzahlungen.
3) Kostenannahme
4) Städtebaufördermittel, Programm „Sozialer Zusammenhalt“ (56 % effektive Förderquote).
5) Die Laufzeit des Sanierungsgebietes endet im Mai 2032.
380
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
00766
Stadterneuerung Langwasser
1) Der Stadtrat hat im September 2016 die Ausweisung des Soziale-Stadt-Gebiets „Nürnberg Langwasser“ beschlossen. Aufgrund weiterer Handlungsbedarfe wurde das Stadterneuerungsgebiet im März 2019 um den
Bereich Neuselsbrunn erweitert und als Satzung förmlich festgelegt.
Aktuell werden im Rahmen einer Fortschreibung die Sanierungsziele für das Gesamtgebiet aktualisiert, um
die Umsetzung von Maßnahmen für die restliche Laufzeit des Gebietes einzutakten. Die Schwerpunkte werden dabei auf folgenden Projekten liegen:
Quartiersmanagement mit Quartiersbüro, Neugestaltung Grünzug Ferdinand-Drexler-Weg, Aufwertung Fußgängerzone Nachbarschaft F/G, Begleitung WBG-Qualifizierungsmaßnahmen Nachbarschaft A/B, Entwicklung PRINOVIS-Areal, Aufwertung Fuß- und Radwegeverbindung Bahnhof Märzfeld.
2) Reduzierung der Gesamtkosten sowie Drittmittelerwartung aufgrund Mitfinanzierung der Maßnahme Neugestaltung Grünanlage Ferdinand-Drexler-Weg aus dem Stadterneuerungsansatz Langwasser. Anpassung an
den voraussichtlichen Mittelabfluss; Anpassung der zu erwartenden Einzahlungen.
3) Kostenannahme
4) Mittel aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. (Effektive
Förderquote 56%)
5) Die Laufzeit des Sanierungsgebietes endet im Februar 2034.
00768
P + R Parkhaus Röthenbach
1) Das P+R Parkhaus am U-Bahnhof Röthenbach musste aufgrund seines schlechten baulichen Zustands geschlossen und abgerissen werden. Der Ersatzneubau soll eine Kapazität von 600 PKW-Stellplätzen und mind.
100 Fahrradstellplätzen aufweisen.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss. Zuschussausfall, da die Fördermöglichkeit aus den sogenannten Luftreinhaltemitteln 2023 ausläuft.
3) Kostenschätzung
4) Zuweisungen von Bund und Land (GVFG)
5) - / 2027ff
381
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
00881
Erneuerung Stellwerk Eberhardshof
1) Das Stellwerk im U-Bahnhof Eberhardshof (EB) ist ein älteres Stellwerk, an dem noch keine umfassenden
Modernisierungen durchgeführt wurden. Es basiert ausschließlich auf analoger Technik und die Ersatzteilversorgung hierfür ist auf Dauer nicht gesichert. Dieses Stellwerk muss deshalb auf digitale Technik umgestellt
werden. Die Kabelanlage an der Oberfläche steht nach gut 30 Betriebsjahren ebenfalls zur Erneuerung an. Im
Rahmen des U-Bahnbau und Pachtvertrag ist die Stadt Nürnberg für investive Erneuerungsmaßnahmen an
der an die VAG verpachteten U-Bahninfrastruktur zuständig. Nach Rücksprache mit der Anlagenbuchhaltung
handelt es sich beim Austausch des Stellwerks Eberhardshof um eine investive Maßnahme (Austausch Betriebsvorrichtung). Der Ersatz ergibt sich somit aus der vertraglichen Verpflichtung gegenüber der VAG.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenschätzung
4) keine
5) 2019 / 2026
01031
San. Nördl. Marientorzwinger m. Umfeld
1) Im Bereich nördlicher Marientorzwinger/Ecke Katharinengasse ist eine umfangreiche Sanierung geplant. Dabei wird die nördliche Graben- und Wehrmauer saniert und ein Teilwiederaufbau des im 2. Weltkrieg beschädigten Stadtmauerturmes Blaues G erfolgen. Außerdem werden umliegende Grün- und Verkehrsflächen umgestaltet. In diesem Zusammenhang wird die Freifläche im angrenzenden Zwinger zur öffentlich nutzbaren
Grünfläche umgestaltet. Es wird für die Bürgerinnen und Bürger eine vergleichsweise ruhige Oase in der historischen Wehrmauer geschaffen, in der die Stadtmauer in ihrem Aufbau erlebbar wird. Durch den Teilwiederaufbau des Stadtmauerturms, die Entstehung eines neuen Platzes zur Katharinengasse und den neu gestalteten Straßenbelag wird der Verlauf der historischen Stadtmauer sichtbar gemacht und damit ein wertvoller
Beitrag zur städtebaulichen Reparatur an dieser Stelle geleistet.
Teilfinanzierung aus Maßnahme-Nr. 716 „Stadterneuerung Altstadt Süd“.
2) Erhöhung der Gesamtkosten aufgrund Mehrkosten wegen notwendig gewordener Umplanungen in verschiedenen Gewerken und der allgemeinen Teuerungsrate im Baubereich. Anpassung an den voraussichtlichen
Mittelabfluss. Erhöhung der Einzahlungserwartungen aufgrund des aktuellen Zuwendungsbescheides.
3) Kostenberechnung
4) Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“; Sonderfonds „Innenstädte beleben“
5) 2022 / 2024
382
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
01117
Stadterneuerung Nördliche Altstadt - Weiterführung
1) Das Stadterneuerungsgebiet "Nördliche Altstadt" ist seit 2020 dem Städtebauförderungsprogramm "Lebendige Zentren" zugeordnet. Folgende Maßnahmen werden aktuell umgesetzt:
Umbau Untere Talgasse 8 zum Kinder- und Jugendhaus (eigener MIP-Ansatz Nr. 01053), Pocket Park Peststadel (eigener MIP-Ansatz Nr. 01218), Umgestaltung Nägeleinsplatz (eigener MIP-Ansatz Nr. 01118), Neugestaltung Obstmarkt (eigener MIP-Ansatz Nr. 00654), Neugestaltung Nördliche Augustinerstraße/Tuchgasse, Quartiersmanagement, Unterstützung von Maßnahmen der Urbanen Gartenschau 2030 (eigener MIPAnsatz Nr. 01259).
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss; Anpassung der zu erwartenden Einzahlungen.
3) Kostenannahme
4) Mittel aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der
Orts- und Stadtkerne“. (54 % effektive Förderquote).
5) Die Laufzeit des Sanierungsgebietes endet im Dezember 2031.
01132
U-Bahn Verteilergeschoss Lorenzkirche
1) Nach dem erneuten Insolvenzantrag und Bekanntgabe der Schließung der Warenhäuser der GALERIA Karstadt Kaufhof GmbH am Standort Nürnberg wurde gemeinsam zwischen der Stadt Nürnberg und dem Eigentümer des Warenhauses am U-Bahnhof Lorenzkirche eine Lösung gesucht, Karstadt am Standort zu halten.
Hierzu wurde eine neue Vereinbarung über die Zuständigkeitsregelung und die Kostenträgerschaft in der Lorenzpassage geschlossen. Die Vereinbarung sieht vor, die Zuständigkeit innerhalb der Passage weitgehend
auf die Stadt Nürnberg / VAG zu übertragen. Weiter sieht die Vereinbarung vor, auf Grundlage eines vorhandenen Gestaltungskonzepts, eine optische Aufwertung zusammen mit einer erforderlichen Erneuerung der
technischen Anlagen innerhalb der nächsten 36 Monate vorzunehmen.
2) Erhöhung der Gesamtkosten wegen gestiegener Baukosten. und Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenschätzung
4) keine
5) 2020 / 2025
383
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
01164
Bauhof 9: Sanierung Sandsteinfassade
1) Im Sommer 2020 wurden einige Sandsteinfragmente vor dem Gebäude vorgefunden, die Steinabplatzungen
an der Fassade vermuten ließen. Als Notmaßnahme wurde zur umgehenden Gefahrenbeseitigung ein
Schutzgerüst an den zugänglichen Fassadenseiten im Süden und Westen aufgestellt. Zur Bewertung des
Schadens wurde ein Projektierungsbüro mit einer Schadensanalyse und der Entwicklung eines Maßnahmenkonzeptes beauftragt. Eine schnellstmögliche Fassadensanierung nach Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit ist unumgänglich. Sämtliche Giebelbereiche bedürfen einer fundierten Instandsetzung. Die Sanierungsmaßnahmen an der Süd- und Westfassade (BA 1) sowie an der Nord- und Ostfassade (BA 2) befinden sich in
der Ausführung.
2) keine
3) Kostenberechnung
4) keine
5) 2021 / 2024
01179
U1 Erneuerung Betriebshof Langwasser
1) Die Gleise und Weichen am Betriebshof Langwasser haben größtenteils ein Alter von über 30 Jahren erreicht
und müssen aus technischen, sicherheitsrelevanten und wirtschaftlichen Gründen ersetzt werden. Um Synergieeffekte zu nutzen wurden alle Gewerke überprüft und die Arbeiten, soweit möglich, mit einbezogen. Hier
wurden neben dem Gleisbereich auch die Zugsicherung, die elektrische Infrastruktur und Bedienstege bewertet. Gemäß dem U-Bahn-Bau- und Pachtvertrag sind die Kosten von der Stadt zu tragen. Fördermittel nach
BayGVFG sind in Aussicht gestellt. Der städtische Anteil der Erneuerung des Betriebshofes Langwasser wird
zu großen Teilen aus der U-Bahn-Erneuerungspauschale finanziert, aus Transparenzgründen ausgegliedert
und separat dargestellt
2) Minderkosten aufgrund Umplanung des Maßnahmenumfangs. Keine Fördermöglichkeit.
3) Kostenschätzung
4) keine
5) 2023 / 2026
384
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
01204
Errichtung einer Notleitstelle im Stellwerksgebäude des Betriebshofes Kafkastr. 8 90471 Nbg.
1) Zur Steuerung des ÖPNV verfügt die VAG über eine Leitstelle am Standort Plärrer. Zur Aufrechterhaltung des
ÖPNV im Falle eines größeren Schadens an, bzw. im Umfeld dieser Hauptleitstelle soll die Errichtung einer
Notleitstelle als Redundanz erfolgen.
2) Neuaufnahme
3) Kostenberechnung
4) Mittel aus Bay GVFG, Bay ÖPNVG und Kostenerstattung durch die N-ergie
5) 2024 / 2027
01220
Stadterneuerung Gostenhof-Ost/Tafelhof
1) Gemäß Beschlussfassung im Stadtplanungsausschuss vom 19.09.2019 sollte die Ausweisung eines Stadterneuerungsgebietes Gostenhof-Ost / Tafelhof vorangetrieben werden. Gemäß AfS-Beschluss vom 23.03.2023
wurde die Gebietsausweisung zugunsten der Ausweisung des Gebietes „Quartier Annapark“ (eigener MIPAnsatz Nr. 01249) zurückgestellt.
Die Bearbeitung des Gebietes ruht bis auf Weiteres.
2) Reduzierung des Ansatzes zur Finanzierung des neuen Stadterneuerungsansatzes Quartier Annapark (eigener MIP-Ansatz Nr. 01249). Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss; Anpassung der zu erwartenden Einzahlungen.
3) Kostenannahme
4) Mittel aus einem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm (Programmzuweisung erfolgt im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen). (54 % effektive Förderquote).
5) Die Laufzeit des Sanierungsgebietes wird im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen festgelegt, endet
aber spätestens 15 Jahre nach Inkrafttreten der Sanierungssatzung.
385
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
01243
Zutrittskontrolle Vollausbau U-Bahnhöfe
1) Das Projekt Zutrittskontrolle – Vollausbau (ZuKo), dient der deutlichen Erhöhung der allgemeinen Sicherheit
(Betriebs-, Personensicherheit etc.) und der Erfüllung der Anforderungen der KritisV in Bezug auf die ITSicherheit innerhalb der U-Bahn. Durch den gezielten Einsatz der elektronischen Zutrittskontrolle ist ein unbemerkter und unerlaubter Zutritt zu geschützten Räumen nicht mehr möglich.
2) Neuaufnahme
3) Kostenberechnung
4) Mittel aus Bay GVFG und Bay ÖPNVG
5) 2024 / 2026
01249
Stadterneuerung Quartier Annapark
1) Gemäß AfS-Beschluss vom 23.03.2023 sollen bis Ende 2023 Vorbereitende Untersuchungen für ein neues
Sanierungsgebiet „Quartier Annapark“ eingeleitet werden. Die Satzung soll bis Anfang 2025 erlassen werden.
Bearbeitungsschwerpunkte werden in der Umsetzung von Maßnahmen aus dem Freiraumkonzept Süden
(Annapark, Blau-Grüner Gustav, Kopernikusplatz) und der Urbanen Gartenschau 2030 (Südstadt.Klima.Meile)
liegen.
2) Neuaufnahme unter Verwendung von Mitteln aus dem MIP-Ansatz Nr. 01220, Stadterneuerung GostenhofOst/Tafelhof.
3) Kostenannahme
4) Mittel aus einem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm (Programmzuweisung erfolgt im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen). (54 % effektive Förderquote).
5) Die Laufzeit des Sanierungsgebietes wird im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen festgelegt, endet
aber spätestens 15 Jahre nach Inkrafttreten der Sanierungssatzung. Angestrebter Abschluss derzeit bis Ende
2040.
386
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
01261
Erneuerung Fördertechnik U-Bahn
1) Die U-Bahn Nürnberg/Fürth U1 – U3 hat insgesamt 22 Bahnhöfe, welche mit 192 Fahrtreppen und 61 Aufzugsanlagen ausgestattet sind. Diese müssen je nach Betriebsdauer regelmäßig ausgetauscht und erneuert
werden. Hierfür werden jährlich die nötigen Ausschreibungspakete erstellt.
2) Neuaufnahme
3) Kostenberechnung
4) Mittel aus GVFG-Zuwendungen
5) 2024 / 2027
387