F.4.4 Liquidität und Kassenkredite
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
F.4.4 Liquidität und Kassenkredite
Die Bewirtschaftung der Kassenmittel sowie die Sicherstellung der Liquidität sind Bestandteil der Kassenaufgaben. Im Rahmen der Liquiditätsplanung und unter
Berücksichtigung der aktuellen Finanzsituation kommt
hierbei auch die Aufnahme von Kassenkrediten in Betracht. Dabei handelt es sich um kurzfristige Finanzmittel zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen. Der in
der Haushaltssatzung festgesetzte Höchstbetrag für
Kassenkredite liegt seit 2009 unverändert bei
280 Mio. €.
Guthaben werden von der Kasse mit unterschiedlichen
Laufzeiten entweder als Tagesgelder oder Festgelder
zur Erzielung eines rentablen Zinsertrages bei Kreditinstituten angelegt und verwaltet.
Entwicklungen im Jahr 2017
Die Zahlungsfähigkeit der Stadt Nürnberg war im Jahr
2017 zu jeder Zeit gewährleistet. Zur Liquiditätssicherung wurde ein Kassenkreditvertrag im Zeitraum
19.01.2017 bis 15.11.2017 in Höhe von 20 Mio. € abgeschlossen. Zur kurzfristigen Liquiditätsüberbrückung
wurden zu einigen Zahltagen für jeweils wenige Tage
Tagesgelder aufgenommen.
Die Aufnahme des Kassenkredits sowie die Anlage der
Festgelder richteten sich nach den aktuellen Marktzinsen. Es konnten bei der Anlage der liquiden Mittel der
Zinssituation angemessene Erträge erzielt werden.
Die untenstehende Grafik zeigt den Verlauf des Kassenkredits, der aufgenommenen Tagesgelder und der
angelegten Festgelder sowie der Kontenstände der
Cash-Konten (getrennt nach dem Hauptkonto bei der
Sparkasse und den sonstigen Girokonten der Stadtkasse).
Entwicklungen im Jahr 2018
Für das Jahr 2018 wird gemäß der Liquiditätsplanung
und nach dem bisherigen Verlauf der Ein- und Auszahlungen im Vergleich zu 2017 mit weiterhin stabilen
Bedingungen und einer insgesamt gleichbleibend hohen Liquidität gerechnet. Die Aufnahme der Kassenkredite wird hinsichtlich der Höhe ebenfalls stabil bleiben
können, auf Grund der besonderen Zinssituation aber
bei weiterhin längeren Laufzeiten. Insgesamt ist Vorsorge getroffen, dass die Stadt Nürnberg ihre fälligen
Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen kann, ohne
den Kassenkreditrahmen annähernd ausschöpfen zu
müssen.
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