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F.4.4 Liquidität und Kassenkredite

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Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.

F.4.4 Liquidität und Kassenkredite Die Bewirtschaftung der Kassenmittel sowie die Sicher￾stellung der Liquidität sind Bestandteil der Kassenaufga￾ben. Im Rahmen der Liquiditätsplanung und unter Be￾rücksichtigung der aktuellen Finanzsituation kommt hier￾bei auch die Aufnahme von Kassenkrediten in Betracht. Dabei handelt es sich um kurzfristige Finanzmittel zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen. Der in der Haushaltssatzung festgesetzte Höchstbetrag für Kas￾senkredite liegt seit 2009 unverändert bei 280 Mio. €. Guthaben werden von der Kasse mit unterschiedlichen Laufzeiten entweder als Tagesgelder oder Festgelder zur Erzielung eines rentablen Zinsertrages bei Kreditin￾stituten angelegt und verwaltet. Entwicklungen im Jahr 2019 Die Liquidität der Stadt Nürnberg war im Jahr 2019 auf einem gleichbleibend hohen Niveau und die Zahlungsfä￾higkeit zu jeder Zeit gewährleistet. Zur Liquiditätssiche￾rung musste erst Ende Juli 2019 für eine Laufzeit von 3 Monaten ein Kassenkredit in Höhe von 25 Mio. € aufge￾nommen werden. Aus strategischen Gründen wurden zum Jahresende 2019 statt Investitionskrediten noch￾mals 83,5 Mio. € Kassenkredite aufgenommen. Die untenstehende Grafik zeigt den Verlauf des Kassen￾kredits, der aufgenommenen Tagesgelder und der ange￾legten Festgelder sowie der Kontenstände der Cash￾Konten (getrennt nach dem Hauptkonto bei der Spar￾kasse und den sonstigen Girokonten der Stadtkasse). Entwicklungen im Jahr 2020 Für das Jahr 2020 wurde gemäß der Liquiditätsplanung und nach dem Verlauf der Ein- und Auszahlungen im ersten Quartal im Vergleich zu 2019 mit weiterhin stabi￾len Bedingungen und einer insgesamt gleichbleibend hohen Liquidität gerechnet. Trotz der ab Ende März 2020 einsetzenden Corona-Pandemie und deren finan￾ziellen Auswirkungen kann sichergestellt werden, dass die Stadt Nürnberg ihre fälligen Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen kann, ohne weitere Kassenkredite auf￾nehmen zu müssen. Durch die Umschuldung der 2019 aufgenommenen Kassenkredite in Investitionsdarlehen wird die Liquidität weiterhin gewährleistet bleiben. Festgeldanlagen werden im Laufe des Jahres 2020 nicht mehr erfolgen, um möglichst wenige liquide Mittel ge￾bunden zu halten. Für 2021 wird mit einer deutlich geringeren Liquidität ge￾rechnet. Durch die Umschuldung der 2019 aufgenom￾menen Kassenkredite steht der Kassenkreditrahmen auch bei Liquiditätseinbrüchen vollständig zur Verfü￾gung. 43

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