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F.4.4 Liquidität und Kassenkredite

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Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.

F.4.4 Liquidität und Kassenkredite Entwicklungen im Jahr 2024 Das Jahr 2024 begann aufgrund der guten Zahlen aus 2023 mit einem entsprechend hohen Bestand an Geldmitteln. Aufgrund gesetzlicher Änderungen für kommunale Kreditermächtigungen, steigender Zin￾sen für Kredite und weiterhin hoher Gewerbesteuer￾zahlungen wurde der Weg eines strategischen Liqui￾ditätsabbaus eingeschlagen, der bis zum Jahres￾ende andauerte. Dadurch und wegen hoher Mittelab￾flüsse vor allem in den ersten Monaten des Jahres hatte sich der Liquiditätsstand der Stadtkasse bald in etwa auf dem Durchschnitt der Vorjahre eingepen￾delt. Durch ungeplante größere Auszahlungen im zweiten Halbjahr wie z. B. den Ankauf des Kaufhof￾Gebäudes einschließlich Folgekosten hat sich der Li￾quiditätsbestand weiter verringert. Die Gewerbesteu￾erzahlungen konnten im zweiten Halbjahr das hohe Niveau halten und haben so die Liquidität der Stadt￾kasse zum Jahresende 2024 auf einem zwar deutlich geringeren, aber weiterhin ausreichenden Stand sta￾bilisiert. Aufgrund verspäteter Zahlungseingänge zum Mo￾natsende wurde zweimal für jeweils wenige Tage die Aufnahme eines Kassenkredits getätigt. Die untenstehende Grafik zeigt den Verlauf der Kas￾senkredite, der angelegten Festgelder, Tagesgelder sowie der Kontenstände der Cash-Konten (getrennt nach dem Hauptkonto bei der Sparkasse und den sonstigen Girokonten der Stadtkasse) während des gesamten Jahres 2024. Entwicklungen im Jahr 2025 Der geringere Liquiditätsbestand zum Jahresanfang 2025 zog sich aufgrund weiter hoher Auszahlungen durch das erste Halbjahr 2025. Hieran änderten auch die Gewerbesteuereinzahlungen nichts, die weiter￾hin hoch auf dem Niveau der Vorjahre lagen. Zur Fi￾nanzierung der investiven Auszahlungen waren des￾halb deutlich höhere Darlehensaufnahmen aus be￾stehenden Kreditermächtigungen erforderlich als noch 2024. Im ersten Halbjahr 2025 mussten zudem aufgrund unvorhergesehen verspätet eingegangener Einzahlungen für einen kurzen Zeitraum Kassenkre￾dite aufgenommen werden. Im zweiten Halbjahr hat sich die Liquidität wieder sta￾bilisiert. Zudem ist für den Jahresverlauf weiterhin mit hohen Gewerbesteuereinzahlungen zu rechnen. Durch den Kassenkreditrahmen der Stadtkasse von 280 Mio. EUR ist dabei weiterhin sichergestellt, dass die Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen jederzeit gewährleistet ist. 40

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