Geschäftsbereich Referat VI
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
Geschäftsbereich Referat VI:
00107, 00108, 00687
U-Bahn 3 Südwest, Rothenburger Straße - Gebersdorf
- Bauabschnitt 2.2 wird unter MIP-Nr. 00687 veranschlagt.-
- Bauabschnitt 2.1 wird unter MIP-Nr. 00107 veranschlagt.-
- Der Grunderwerb wird für den gesamten U3-Südwestast unter MIP-Nr. 108 veranschlagt.-
- Bei Einsatz von Stellplatzgeldern Verringerung der städtischen Mittel. -
- Ab 2011 enthalten die städtischen Mittel an SÖR zu zahlende, aktivierbare Sondernutzungsgebühren. -
1) Im ersten Bauabschnitt der U3 Südwest wurden die Bahnhöfe Sündersbühl und Gustav-Adolf-Straße erstellt
und 2008 in Betrieb genommen. Der U3-Südwestast soll mit den Bahnhöfen Großreuth bei Schweinau, Kleinreuth bei Schweinau und Gebersdorf verlängert werden.
Der Bauabschnitt 2.1 der U3 SW (Gustav-Adolf-Straße – Großreuth bei Schweinau) ist in Bau, siehe hierzu
MIP-Nr. 107.
Der Bauabschnitt 2.2 (Kleinreuth bei Schweinau – Gebersdorf) ist in Bau, siehe hierzu MIP-Nr. 687.
Der Betrieb soll mit einem automatischen System (AGT) erfolgen, siehe hierzu MIP-Nr. 111.
Sowohl Busbahnhof als auch Betriebshof werden mit einem niedrigeren Fördersatz gefördert. Die Förderquote für die Gesamtmaßnahme reduziert sich daher um rd. 2 Prozentpunkte auf rd. 70 %.
2) Bauabschnitt 2.1, MIP-Nr. 00107 ist voll finanziert.
Grunderwerb, MIP-Nr. 00108 ist voll finanziert. Nicht mehr benötigte Haushaltsreste wurden eingezogen und
die Einnahmeerwartung entsprechend angepasst. Darüber hinaus erfolgte die Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
Bauabschnitt 2.2, MIP Nr. 687: Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenberechnung
4) Zuwendungen von Bund und Land (GVFG und BayÖPNVG)
5) 2001 / 2027
395
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
00111
U-Bahnlinien U2 und U3: Automatisches Betriebssystem
- Ursprüngliche Finanzierung nominell 80/20 % = 72/28 % real. -
1) In der Nürnberger U-Bahn wurde zunächst im BA 1 der U3 und im Innenbereich der U2 ein automatisches
Betriebssystem (AGT) realisiert, wobei auf der U2 zunächst weltweit erstmalig ein Mischbetrieb stattfand. Die
Inbetriebnahme erfolgte im Juni 2008. Anfang 2010 wurden die Außenäste der U2 auf automatischen UBahnbetrieb umgestellt, so dass seitdem auf der U2 und der U3 die U-Bahn automatisch fährt.
Auch auf den weiteren Neubauabschnitten der U3 (BA 2 und BA 3) wird das automatische U-Bahnbetriebssystem realisiert.
2) keine
3) Kostenberechnung
4) Zuweisungen von Bund und Land (GVFG und BayÖPNVG).
5) 2002 / 2026
396
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
00576
Energie-Autocontrollingsystem: Erweiterung ab 2013
1) Mit dem Ausbau der Verbrauchsdatenerfassung (Zählerstände Wärme, Strom, Wasser) bei Großverbrauchern (ab ca. 30.000 EUR Energie- und Wasserkosten pro Jahr) sollen in den Dienststellen und Eigenbetrieben zusätzliche Einsparpotenziale erschlossen werden.
Damit wird eine deutlich bessere Datengrundlage, vor allem durch genaue und umfangreiche Verbrauchsdaten mit hoher zeitlicher Auflösung, geschaffen. Die Personalkapazität bei KEM kann sich dann mehr dem Auswerten, Bewerten und Erkennen von kurzzeitigen Ausreißern, identifizieren auffälliger Verbräuche und Einleiten von Optimierungsmaßnahmen widmen. Der Aufwand für manuelle Datenbeschaffung und –pflege sinkt
erheblich. Auswertungen können zudem automatisiert erfolgen, wie z.B. durch das „Alarmieren“ bei bestimmten Grenzwertüberschreitungen.
Gleichzeitig dienen die Datengrundlagen dazu, mit ausgewählten Gebäuden am EU-Projekt EDI-Net teilzunehmen. In dem Projekt sollen Instrumente entwickelt und getestet werden, die die Nutzerinnen und Nutzer
noch stärker als bisher für den Verbrauch ihrer Gebäude sensibilisieren und zum Energiesparen motivieren.
Die für das Gesamtvorhaben entwickelte Umsetzungsstrategie für ein wirksameres Energiecontrolling ist bis
2028 angelegt. Sie beinhaltet neben der effizienteren Datenbeschaffung, -aufbereitung, -pflege und
-auswertung, das schnellere Reagieren bei Auffälligkeiten, das gezielte Aufspüren von Einsparpotenzialen
und insbesondere auch die direktere und stärkere Einbeziehung der Nutzer.
Die bisherigen Erfahrungswerte zeigen, dass die Qualitätsverbesserungen im Energiecontrolling und daraus
resultierende Energie- und Kosteneinsparungen wie erwartet eintreten.
2) Fortschreibung des Projektes, Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenannahme
4) keine
5) nicht relevant
00613
Bauzeitzinsen
1) Bauzeitzinsen werden für über den Jahresabschluss hinweg nicht aktivierte Anlagen im Bau berechnet. Die
Veranschlagung erfolgt hier zentral und pauschal für UB, Frh und ML.
2) Pauschale Anpassung an die voraussichtlich anfallenden Bauzeitzinsen
3) Kostenannahme
4) keine
5) nicht relevant
397
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
00620
U1-Bahnhof Muggenhof: Generalsanierung
1) Der U-Bahnhof Muggenhof erstreckt sich in Hochlage in Ost-West-Richtung über der Kreuzung Fürther-/
Adolf-Braun-/ Sigmundstraße. Er ist seit 1970 in Betrieb und muss nunmehr dringend generalsaniert werden.
Die Außenfassade zeigt gravierende Schäden. Die aus Leichtbeton hergestellten Attikaplatten sind am Ende
ihrer Lebensdauer angelangt und nicht mehr instand zu setzen. Im Sommer 2013 wurde ein Sicherheitsnetz
an der Fassade gespannt, um ein Herunterfallen von Betonteilen zu verhindern.
Durch die Erneuerung der Attikaplatten ist es unumgänglich die Fassadengläser auszubauen und durch eine
neue Fassadenkonstruktion zu ersetzen und ggf. das Tragsystem zu ertüchtigen.
Die Generalsanierung umfasst somit die Erneuerung der Attikaplatten in Verbindung mit einer neuen Glasfassade über das gesamte Bahnhofsbauwerk inkl. Treppenaufgänge, die Beseitigung der festgestellten Schäden
an der Betonkonstruktion und eine Revitalisierung des gesamten Bahnhofs, einschließlich elektrischer Anlagen, d.h. der Bahnhof inkl. der unterirdischen Zugänge soll freundlicher und heller werden sowie mit einem
verbesserten Leitsystem (inkl. Blindenleitsystem) ausgestattet werden. Der östliche Zugang soll ebenerdig
erfolgen. Der westliche Zugang bleibt als Unterführung erhalten.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenschätzung
4) Zuweisung vom Bund
5) 2018 / 2027
00630
Stadterneuerung Gibitzenhof/Steinbühl-West/Rabus
1) Die Satzung für das Sanierungsgebiet wurde am 26.04.2017 im Stadtrat beschlossen. Die Ziele, Maßnahmen
und Projektvorschläge der vorbereitenden Untersuchungen bilden die Grundlage für eine städtebauliche, perspektivische Entwicklung.
Die Schwerpunkte der nächsten Jahre werden auf folgenden Projekten liegen: Quartiersmanagement, Umsetzung kompakter Grün-Projekte im öffentlichen Raum (z. B. Speyerer Straße oder Brehmstraße), Neubau Jugendtreff Dianastraße (eigener MIP-Ansatz Nr. 01082), Neugestaltung Melanchthonplatz.
Die Gestaltung der Überdeckelung des FSW kann Thema der Stadterneuerung werden, insofern eine Realisierung vor Gebietsabschluss erfolgt.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss; Anpassung der zu erwartenden Einzahlungen.
3) Kostenannahme
4) Städtebaufördermittel, Programm „Sozialer Zusammenhalt“ (56% Förderquote)
5) Die Laufzeit des Sanierungsgebietes endet im März 2032.
398
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
00687
U-Bahn 3 Südwest, Großreuth bei Schweinau – Gebersdorf
Siehe hierzu Maßnahme 00107.
00715
Stadterneuerung Weststadt
Gegenseitig deckungsfähig mit Maßnahme-Nr. 716 (Stadterneuerung Altstadt Süd).
1) Das Stadterneuerungsgebiet Weststadt wurde 2016 um die Bereiche zwischen Sielstraße/ Paumgartnerstraße und Plärrer erweitert.
Im Gebiet bestehen aktuell folgende Handlungsbedarfe:
Neugestaltung Plärrer (in Planung, BIC0111), Neugestaltung Vorplatz Epiphanias-Kirche, Revitalisierung
Volksbad (eigener MIP-Ansatz Nr. 01228), Neuschaffung Rochuspark (eigener MIP-Ansatz Nr. 01284), Generalsanierung Nachbarschaftshaus Gostenhof inkl. Interim in der Dietzstraße.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss; Anpassung der zu erwartenden Einzahlungen.
3) Kostenannahme
4) Städtebaufördermittel, Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ (53% Förderquote)
5) Die Laufzeit des Sanierungsgebietes endet im Juni 2030.
399
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
00716
Stadterneuerung Altstadt Süd
Gegenseitig deckungsfähig mit Maßnahme-Nr. 715 (Stadterneuerung Weststadt).
1) Das Sanierungsgebiet Altstadt-Süd wurde 2017 auf Basis ergänzender vorbereitender Untersuchungen neu
aufgelegt und erweitert.
Aktuell werden nachfolgende Bearbeitungsschwerpunkte definiert:
Neugestaltung Johannesgasse, Neugestaltung Hallplatz, Quartiersmanagement, Aufwertung Königstraße,
Neugestaltung Jakobsplatz, Aufwertung Bauhof, Unterstützung von Maßnahmen der Urbanen Gartenschau
2030 (eigener MIP-Ansatz Nr. 01259).
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss; Anpassung der zu erwartenden Einzahlungen.
3) Kostenannahme
4) Städtebaufördermittel, Programm „Sozialer Zusammenhalt“ (56 % effektive Förderquote).
5) Die Laufzeit des Sanierungsgebietes endet im Mai 2032.
00766
Stadterneuerung Langwasser
1) Das Stadterneuerungsgebiet Langwasser wurde im März 2019 als Satzung förmlich festgelegt. Aktuell werden die Sanierungsziele aktualisiert, um die Umsetzung von Maßnahmen für die restliche Laufzeit des Gebietes bis 2034 einzutakten. Die Beschlussfassung dazu ist im Stadtrat Ende Januar 2026 vorgesehen. Dabei
soll auch der Gebietsumgriff neu gefasst werden. Die Schwerpunkte des Gebietes werden dann auf folgenden
Projekten liegen: Quartiersmanagement mit Quartiersbüro, Neugestaltung Grünzug Ferdinand-DrexlerWeg (eigener MIP-Ansatz Nr. 01225), Aufwertung Fußgängerzone Nachbarschaft F/G, Begleitung WBGQualifizierungsmaßnahmen Nachbarschaft A/B, Aufwertung Fuß- und Radwegeverbindung und Vorplatz
ehem. Bahnhof Märzfeld, Grünfläche und Spielplatz Julius-Leber-Straße, Kommunales Förderprogramm zur
Aufwertung privater Spielplatzflächen.
2) Erhöhung der Gesamtkosten aufgrund Umschichtung von Restmitteln aus der Maßnahme Gleißhammer/St.
Peter. Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss; Anpassung der zu erwartenden Einzahlungen.
3) Kostenannahme
4) Mittel aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. (Effektive
Förderquote 56%)
5) Die Laufzeit des Sanierungsgebietes endet im Februar 2034.
400
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
00768
P + R Parkhaus Röthenbach
1) Das P+R Parkhaus am U-Bahnhof Röthenbach musste aufgrund seines schlechten baulichen Zustands geschlossen und abgerissen werden. Der Ersatzneubau soll eine Kapazität von 600 PKW-Stellplätzen und mind.
100 Fahrradstellplätzen aufweisen.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenschätzung
4) keine
5) - / -
00881
Erneuerung Zugsicherung
1) U-Bahnlinie U1 – Konventionelle Zugsicherung:
Die alten Stellwerke (Inbetriebnahme in den Jahren 1972 – 1982) müssten in den nächsten Jahren komplett
erneuert werden. Die Maßnahme wurde auf den aktuellen Stand der Technik umgeplant. So ist es möglich,
sieben Stellwerke der U1 mindestens noch bis ins Jahr 2040 in Betrieb zu halten. Damit können in diesem
Zeitraum Investitionen in neue Stellwerke vermieden werden. Der aktuelle Trend im Bereich Zugsicherung
geht hin zu WLAN-basierenden Techniken ohne Stellwerke, so dass künftig Investitionen in konventionelle
Stellwerke evtl. nicht mehr notwendig sind..
2) Umbenennung der ursprünglichen Maßnahme „Erneuerung Stellwerk Eberhardshof“ in „Erneuerung Zugsicherung“, sowie Anpassung der Gesamtkosten, die voraussichtlichen Drittmittel und Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenberechnung
4) Mittel aus BayGVFG
5) 2026 / 2029
401
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
01117
Stadterneuerung Nördliche Altstadt - Weiterführung
1) Das Stadterneuerungsgebiet "Nördliche Altstadt" ist seit 2020 dem Städtebauförderungsprogramm "Lebendige Zentren" zugeordnet. Folgende Maßnahmen werden aktuell umgesetzt:
Umbau Untere Talgasse 8 zum Kinder- und Jugendhaus (eigener MIP-Ansatz Nr. 01053) inkl. Außenanlagen,
Umgestaltung Nägeleinsplatz (eigener MIP-Ansatz Nr. 01118), Neugestaltung Obstmarkt (eigener MIP-Ansatz
Nr. 00654), Neugestaltung Nördliche Augustinerstraße/Tuchgasse, Generalsanierung Fembohaus (in Planung, BIC0298), Quartiersmanagement, Sanierung Pilatushaus, Unterstützung von Maßnahmen der Urbanen
Gartenschau 2030 (eigener MIP-Ansatz Nr. 01259).
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss; Anpassung der zu erwartenden Einzahlungen.
3) Kostenannahme
4) Mittel aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der
Orts- und Stadtkerne“. (54 % effektive Förderquote).
5) Die Laufzeit des Sanierungsgebietes endet im Dezember 2031.
01132
U-Bahn Verteilergeschoss Lorenzkirche
1) Nach dem erneuten Insolvenzantrag und Bekanntgabe der Schließung der Warenhäuser der GALERIA Karstadt Kaufhof GmbH am Standort Nürnberg wurde gemeinsam zwischen der Stadt Nürnberg und dem Eigentümer des Warenhauses am U-Bahnhof Lorenzkirche eine Lösung gesucht, Karstadt am Standort zu halten.
Hierzu wurde eine neue Vereinbarung über die Zuständigkeitsregelung und die Kostenträgerschaft in der Lorenzpassage geschlossen. Die Vereinbarung sieht vor, die Zuständigkeit innerhalb der Passage weitgehend
auf die Stadt Nürnberg / VAG zu übertragen. Weiter sieht die Vereinbarung vor, auf Grundlage eines vorhandenen Gestaltungskonzepts, eine optische Aufwertung zusammen mit einer erforderlichen Erneuerung der
technischen Anlagen innerhalb der nächsten 36 Monate vorzunehmen.
2) keine
3) Kostenschätzung
4) keine
5) 2020 / 2027
402
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
01179
U1 Erneuerung Betriebshof Langwasser
1) Die Gleise und Weichen am Betriebshof Langwasser haben größtenteils ein Alter von über 30 Jahren erreicht
und müssen aus technischen, sicherheitsrelevanten und wirtschaftlichen Gründen ersetzt werden. Um Synergieeffekte zu nutzen, wurden alle Gewerke überprüft und die Arbeiten, soweit möglich, mit einbezogen. Hier
wurden neben dem Gleisbereich auch die Zugsicherung, die elektrische Infrastruktur und Bedienstege bewertet. Gemäß dem U-Bahn-Bau- und Pachtvertrag sind die Kosten von der Stadt zu tragen. Fördermittel nach
BayGVFG sind in Aussicht gestellt. Der städtische Anteil der Erneuerung des Betriebshofes Langwasser wird
zu großen Teilen aus der U-Bahn-Erneuerungspauschale finanziert, aus Transparenzgründen ausgegliedert
und separat dargestellt
2) Erhöhung der Gesamtkosten aufgrund aktualisierter Kostenberechnung. Mehreinnahmen aufgrund Kostenerstattung der VAG. Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenschätzung
4) keine
5) 2023 / 2027
01204
Errichtung einer Notleitstelle im Stellwerksgebäude des Betriebshofes Kafkastr. 8 90471 Nbg.
1) Zur Steuerung des ÖPNV verfügt die VAG über eine Leitstelle am Standort Plärrer. Zur Aufrechterhaltung des
ÖPNV im Falle eines größeren Schadens an, bzw. im Umfeld dieser Hauptleitstelle soll die Errichtung einer
Notleitstelle als Redundanz erfolgen.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenberechnung
4) Mittel aus BayGVFG, BayÖPNVG und Kostenerstattung durch die N-ERGIE
5) 2024 / 2028
403
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
01243
Zutrittskontrolle Vollausbau U-Bahnhöfe
1) Das Projekt Zutrittskontrolle – Vollausbau (ZuKo), dient der deutlichen Erhöhung der allgemeinen Sicherheit
(Betriebs-, Personensicherheit etc.) und der Erfüllung der Anforderungen der KritisV in Bezug auf die ITSicherheit innerhalb der U-Bahn. Durch den gezielten Einsatz der elektronischen Zutrittskontrolle ist ein unbemerkter und unerlaubter Zutritt zu geschützten Räumen nicht mehr möglich.
2) Minderung der Gesamtkosten und Einzahlungen aufgrund günstigeren Ausschreibungsergebnissen. Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenberechnung
4) Mittel aus BayGVFG und BayÖPNVG
5) 2024 / 2027
01249
Stadterneuerung Quartier Annapark
1) Gemäß AfS-Beschluss vom 21.09.2023 werden Vorbereitende Untersuchungen für ein neues Sanierungsgebiet „Quartier Annapark“ durchgeführt. Der Satzungsbeschluss soll Ende Januar 2026 im Stadtrat gefasst
werden.
Bearbeitungsschwerpunkte liegen in der Umsetzung von Maßnahmen aus dem Freiraumkonzept Süden: Annapark (eigener MIP-Ansatz Nr. 01242), Vorplatz Gustav-Adolf-Gedächtniskirche, Kopernikusplatz, Humboldtplatz, Vorplatz Herz-Jesu-Kirche, Peter-Henlein-Straße und der Urbanen Gartenschau 2030: Südstadt.Klima.Meile. Darüber hinaus ist die Einführung eines Quartiersmanagements mit Verfügungsfonds und
der Einsatz kommunaler Förderprogramme geplant.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss; Anpassung der zu erwartenden Einzahlungen.
3) Kostenannahme
4) Mittel aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ (54 % effektive Förderquote).
5) Die Laufzeit des Sanierungsgebietes wird im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen festgelegt, endet
aber spätestens 15 Jahre nach Inkrafttreten der Sanierungssatzung. Angestrebter Abschluss derzeit bis Ende
2040.
404
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
01261
Erneuerung Fördertechnik U-Bahn
1) Die U-Bahn Nürnberg/Fürth U1 – U3 hat insgesamt 22 Bahnhöfe, welche mit 192 Fahrtreppen und 61 Aufzugsanlagen ausgestattet sind. Diese müssen je nach Betriebsdauer regelmäßig ausgetauscht und erneuert
werden. Hierfür werden jährlich die nötigen Ausschreibungspakete erstellt.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenberechnung
4) Mittel aus GVFG-Zuwendungen
5) 2024 / 2028
01316
Grunderneuerung Unterwerke
1) Die für den Betrieb der U-Bahn benötigten Transformatoren in den Unterwerken sind an die Grenzen ihrer
Lebensdauer angekommen. Um die Funktion der Unterwerke zu garantieren ist eine Grunderneuerung dieser
erforderlich.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenberechnung
4) Mittel aus GVFG-Zuwendungen
5) 2025 / 2029ff
405
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
01321
Stadterneuerung Altstadt Mitte
1) Gemäß AfS-Beschluss vom 16.05.2024 werden Vorbereitende Untersuchungen für ein neues Sanierungsgebiet „Altstadt Mitte“ durchgeführt. Der Satzungsbeschluss soll bis April 2026 im Stadtrat gefasst werden.
Bearbeitungsschwerpunkte liegen in der Umsetzung von Maßnahmen zur Unterstützung des Transformationsprozesses in der Innenstadt: Aufwertung Breite Gasse (eigener MIP-Ansatz Nr. 01347), Ludwigsplatz, Lorenzer Platz (eigener MIP-Ansatz Nr. 01348), Weikertsgässchen, Brunnengasse, Nachnutzung Kaufhof-Leerstand Königstraße und City-Point-Leerstand Pfannenschmiedsgasse, Stadtbodenkonzept, Citymanagement,
Projektfonds, kommunale Förderprogramme, etc.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss; Anpassung der zu erwartenden Einzahlungen.
3) Kostenannahme
4) Mittel aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ (54 % effektive Förderquote).
5) Die Laufzeit des Sanierungsgebietes wird im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen festgelegt, endet
aber spätestens 15 Jahre nach Inkrafttreten der Sanierungssatzung. Angestrebter Abschluss derzeit bis Ende
2040.
01369
Zaunanlage Betriebshof Langwasser
1) Um das Gelände des Betriebshofes in Nürnberg Langwasser (bei der Kafkastr.) soll eine feste Zaunanlage
mit Untergrab-Schutz und Videoüberwachung installiert werden, um die Auflagen der KRITIS(-Infrastruktur) zu
erfüllen.
2) Neue Maßnahme
3) Kostenberechnung
4) Mittel aus BayGVFG und BayÖPNVG
5) 2026 / 2029
406
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
01373
EU-Förderprojekt ZEROit
1) Die Stadt Nürnberg hat am 31.03.2025 im Rahmen des dritten Aufrufs der europäischen Innovationsförderung
„European Urban Initiative (EUI) eine Förderzusage für das Projekt „ZEROit“ erhalten. Die Innovationsförderung
soll systematisch zur Reduzierung klimaschädlicher Emissionen von städtischen Gebäuden beitragen. Das Projekt entwickelt ein digitales Tool, das Investitionen im kommunalen Gebäudebestand datenbasiert analysiert und
priorisiert. Dadurch können Ressourcen gezielter eingesetzt, CO²-Emissionen reduziert und Betriebskosten gesenkt werden. Zudem beinhaltet es Pilotprojekte für klimaneutrale Energieträgerumstellungen, wodurch die Verwaltung von zielgerichteten Entscheidungsgrundlagen für künftige Investitionen in den städtischen Gebäudebestand profitiert. Die EUI unterstützt den Projektantrag mit knapp 5 Mio. EUR. Der städtische Eigenanteil von
1.471 Mio. EUR wird aus der Pauschale „Klimaneutralität Bestandsgebäude“ finanziert und über den MIP-Ansatz
Nr. 01373 abgebildet.
2) Neuaufnahme
3) Kostenannahme
4) Fördermittel aus der EUI-AI Projektförderung
5) 2025/ 2029
407