Geschäftsbereich 2. Bürgermeisterin
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
Geschäftsbereich Oberbürgermeister:
keine Maßnahmen
Geschäftsbereich 2. Bürgermeisterin:
00008
Dokumentationszentrum: Abschließender Ausbau
1) Im Nordflügel der Kongresshalle sollen verschiedene Flächen vor allem im Sockelgeschoss ausgebaut werden. Ein neuer Haupteingang und neue Foyerzonen bieten mehr Platz für die Besucher, zusätzlich wird ein
neuer Veranstaltungssaal realisiert, ebenso eine größere Gastronomie und neugestaltete Außenanlagen.
Außerdem werden zusätzliche Toiletten eingebaut. Die Mittel dienen auch für den Ausbau von Büro- und Lagerräumen sowie für Planungskosten. Während der Bauzeit wird eine Interimsausstellung eingerichtet.
Aufgrund von Mängeln im Bestand sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich: Austausch Glasfassade Studienforum, Nachbesserungen bei der Gebäudesicherheit, neue Videoanlage und Einbruchmeldeanlage, Auflagen im Baubetrieb.
2) Anpassung an den Mittelabfluss aufgrund von hohen Haushaltsresten.
3) Kostenberechnung
4) Spenden; Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ (7 Mio. €), Landesmittel (4 Mio. €)
5) 2019 / 2024
00437
Künstlerhaus 3.BA
1) Der 3. Bauabschnitt wird hauptsächlich notwendig, um sicherheitsrelevante (z.B. ArbeitsStättV) und haustechnische Mängel zu beseitigen. Des Weiteren sind eine Minimierung des energetischen Ressourcenverbrauchs
und der Abbau von Barrieren vorgesehen. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Entkoppelung der Veranstaltungsräume, damit verbunden ist eine Optimierung der Nutzungen im Gebäude, eine Neuordnung der Müllund Anliefersituation und eine Neuordnung der Eingangssituation zum Gebäude.
2) Erhöhung der Gesamtkosten aufgrund von Baupreissteigerungen und Verzögerungen. Anpassung an den
Mittelabfluss aufgrund von hohen Haushaltsresten.
3) Kostenberechnung
4) Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm II Bund – Soziale Stadt
5) 2019 / 2023
307
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
00452
Sanierung Museum Industriekultur
1) Das Museum Industriekultur liegt in der Äußeren Sulzbacher Straße 62 und zeigt die Geschichte der Industrialisierung in Nürnberg. Seit der Museumsgründung im Jahr 1988 ist das Gebäude nur punktuell modernisiert
worden, so dass zwischenzeitlich verschiedene Sanierungsmaßnahmen anstehen. Die nördliche Außenwand
wird abgedichtet, da hier Schäden durch Durchfeuchtung entstanden sind. Um die enorme Hitzeeinstrahlung
zu mindern wird das Dach neu gedämmt und abgedichtet. Außerdem wird eine PV-Anlage aus Leichtmodulen
geplant.
Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen werden die einzelnen Funktionsbereiche wie Empfangstresen, Garderobenbereich und Aufenthaltsbereich für Besucherinnen und Besucher neu strukturiert. Im Bereich des Eingangs werden z.B. die vorhandenen Personaltoiletten in ein behindertengerechtes WC umgebaut.
Außerdem bestehen erhebliche Brandschutzmängel, die im Zuge der Sanierungsarbeiten beseitigt werden
sollen. Im Zuge der Sanierung wird zudem die Ausstellung neu konzipiert (siehe auch Maßnahme 1174).
2) Erhöhung der Gesamtkosten aufgrund von Baupreisindizierung; Anpassung der Einzahlungserwartung
3) Kostenberechnung
4) EFRE 2021 – 2027 Energetische Sanierung von nichtstaatlichen Museen (Antragstellung erfolgt)
Förderung aus dem Programm „BEG Effizienzgebäude – Standard Sanieren Denkmal“ geplant;
5) 2023 / 2026
00880
Lern- und Begegnungsort Zeppelinfeld
1) Bei Zeppelintribüne und Zeppelinfeld handelt es sich um ein international bekanntes, für die deutsche Geschichte einmaliges Bauensemble aus den Jahren zwischen 1934 und 1938. Es zählt zu den größten Hinterlassenschaften der NS-Diktatur und ist der einzige historische Ort auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände, der in der NS-Zeit geplant, gebaut, tatsächlich für die Masseninszenierung genutzt und heute noch im
Wesentlichen erhalten ist.
Die bauliche Sicherung des jetzigen Zustands ist die Voraussetzung sowohl für die Öffnung bisher der Allgemeinheit verschlossener Bereiche zur vertieften Nutzung für die historisch-politische Bildungsarbeit als auch
für einen gefahrlosen Aufenthalt auf der Zeppelintribüne und dem Zeppelinfeld. Dieser Aufenthalt schließt neben Informationsangeboten der historisch-politischen Bildung an einem einmaligen außerschulischen Lernort
auch den Fortbestand der Nutzung für organisierte und unorganisierte Freizeit- und Sportaktivitäten sowie die
Erschließung des Bahnhofs Dutzendteichs als Informations- und Servicecenter mit ein. Allein die Nutzung zur
Bildungsarbeit und Aufklärung über die NS-Geschichte ist Voraussetzung für eine Kostenbeteiligung durch
Bund und Land am Erhalt von Zeppelintribüne und Zeppelinfeld.
2) Neuaufnahme
3) vertiefte Kostenschätzung
4) Erwartete Maximalförderung vom Bund in Höhe von 42,55 Mio. €, vom Land in Höhe von 21,275 Mio. €
5) 2023 / 2032
308
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
01095
Bürgertreff Eibach
1) Der Vorstadtverein Nürnberg-Eibach/Maiach ist an die Stadt mit dem Wunsch herangetreten, im jetzt noch als
Feuerwehrgerätehaus Eibach (Zeitenwendeplatz 4b) genutzten Gebäude einen Bürgertreff betreiben zu dürfen. Die Realisierung einer städtischen Begegnungsstätte (Kulturladen) ist in diesen Stadtteilen aktuell nicht
zu erwarten. Es ist deshalb aus Sicht der Stadt Nürnberg äußerst sinnvoll, die Gelegenheit zu nutzen, das alte
Feuerwehrgerätehaus in Eibach einer neuen Nutzung zuzuführen und es dem Vorstadtverein Nürnberg-Eibach/Maiach e.V. zu ermöglichen, dort einen neuen Bürgertreff für Eibach und Maiach zu schaffen.
Das Feuerwehrgerätehaus befindet sich aktuell im Eigentum der Stadt Nürnberg und muss für die geplante
Nutzung als Bürgertreff entsprechend umgebaut werden. Der Verein beabsichtigt, den Umbau und den anschließenden Betrieb in eigener Regie zu realisieren.
Für den Umbau gewährt die Stadt Nürnberg einen freiwilligen Investitionskostenzuschuss. Der Zuschuss wird
in Höhe der benötigten Baumittel (inkl. Erstausstattung) gewährt. Er ist auf einen Höchstbetrag von 463.000
Euro brutto gedeckelt.
2) Erhöhung der Gesamtkosten aufgrund von neuerer Kostenschätzung und Anpassung des Mittelabflusses. Die
Maßnahme soll in 2024 begonnen werden, da eine Abhängigkeit zur Maßnahme Neubau Feuerwehrgerätehaus Eibach besteht.
3) Investitionszuschuss mit einem Höchstbetrag von 463.000 €
4) keine
5) nicht relevant
01121
Dokuzentrum: Neugestaltung Dauerausstellung
1) Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände wird technisch modernisiert und umfassend ausgebaut. Für die Wiedereröffnung ist es erforderlich ein aktualisiertes Informations- und Vermittlungsangebot bereitzustellen. Die Dauerausstellung soll daher inhaltlich und gestalterisch neu erarbeitet werden. Neben der
konventionellen dokumentarischen und szenographischen Ausstellungsarchitektur sind vertiefende Medienstationen sowie ein mehrsprachiger Medienguide für eine individuelle und barrierefreie Gestaltung des Ausstellungsrundgangs geplant
2) Erhöhung der Gesamtkosten aufgrund von Verschiebung zwischen Sachkosten und Personalkosten (Dienststellenbudget). Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenberechnung
4) Zweckgebundene Zuwendung von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in Deutschland (BKM) für Sachaufwendungen (ohne Personal): 3.070.000 €, Zuwendung Freistaat Bayern für Sachaufwendungen: 1.535.000 €
5) nicht relevant
309
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
01122
Fembohaus: Neugestaltung Dauerausstellung
1) Das Stadtmuseum im Fembohaus ist eines der Aushängeschilder der Stadt Nürnberg in touristischer Bestlage. Es steht als eines der wenigen erhaltenen, repräsentativen Gebäude von großbürgerlichem Zuschnitt
vor allem für den Glanz des reichsstädtischen Nürnberg. Die letzte Neugestaltung entspricht modernen museologischen Anforderungen nur noch sehr eingeschränkt. Es soll daher die Dauerausstellung neu konzipiert
werden. Die neu zu gestaltende Gesamtfläche umfasst einschließlich des Foyers im EG 1.180 qm und soll in
mehreren Bauabschnitten erfolgen. Der erste von zwei geplanten Bauabschnitten soll das dritte und vierte OG
sowie das Foyer und die Erstellung eines Medienguides umfassen.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss wegen hoher Haushaltsreste
3) Kostenberechnung
4) Zweckgebunde Zuwendung der Theo-Schöller-Stiftung i.H.v. 1 Mio. EUR
5) nicht relevant
01123
Memorium: Neugestaltung Dauerausstellung
1) Der Erfolg des Memoriums mit mittlerweile mehr als 100.000 Besucher*innen pro Jahr, rund 75% von ihnen
aus dem Ausland, verdeutlicht die von diesem Ort ausgehende weltweite Strahlkraft. In den vergangenen 10
Jahren seit der Erarbeitung der ersten Ausstellungskonzeption haben sich sowohl strukturell als auch inhaltlich zahlreiche Veränderungen ergeben.
Das Konzept der neuen Dauerausstellung ist diskursorientiert. Sie soll Besucher*innen auf der Grundlage wissenschaftlich fundierter Information befähigen, eine eigene Haltung gegenüber internationalem Strafrecht und
seiner Anwendung zu entwickeln und möglicherweise bestehende Meinungen zu hinterfragen. Mit Blick auf
das mehrheitlich internationale Publikum ist die neue Dauerausstellung vollständig zweisprachig in deutscher
und englischer Sprache angelegt. Zudem werden auch zukünftig Audio- bzw. Medienguides in verschiedenen
Fremdsprachen zur Verfügung gestellt werden.
2) keine
3) Kostenberechnung
4) Eine Förderung im Rahmen der Gedenkstättenförderung des Bundes wurde in Aussicht gestellt. Das Finanzierungsmodell sieht prinzipiell eine Förderung von 75% (50% Bund, 25% Land) vor.
5) nicht relevant
310
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
01148
Erweiterungsbau Ausweichspielstätte Oper
1) Die Ausweichspielstätte für die Sparten Musiktheater und Tanz des Staatstheaters Nürnberg soll in sechs der
insgesamt 16 Sektoren der Kongresshalle sowie einem Erweiterungsbau platziert werden. In diesem Ergänzungsbau im sog. Innenhof der Kongresshalle, der in dieser Maßnahme fokussiert wird, müssen zwingend
jene Flächen untergebracht werden, die aufgrund ihrer Größe, Höhe und ihres Zuschnitts nicht im Rundbau
verortet werden können. Insbesondere die Bühne mit einer Hinter- und einer Seitenbühne, der Zuschauersaal, ein Orchesterprobensaal sowie zwingend bühnennahe Nebenflächen werden im Erweiterungsbau verortet.
2) Anpassung des Mittelabflusses an neuere Erkenntnisse
3) Kostenschätzung
4) Land
5) 2023 / 2027
01174
Museum Industriekultur: Neugestaltung Dauerausstellung
1) Das Museum Industriekultur wurde in den letzten Jahrzehnten nur abschnittsweise erweitert und punktuell
modernisiert. In großen Teilen entsprechen Ausstellung und Konzeption noch dem Stand von 1988. Eine Aktualisierung des Museumskonzepts ist längst überfällig, um den veränderten Ansprüchen der heutigen Besucher Rechnung zu tragen und auch die aktuellen Entwicklungen in der Ausstellung zu berücksichtigen.
Im Zuge der Sanierung des Museum Industriekultur (siehe Maßnahme 452) ist eine Schließung des Hauses
und ein Ausräumen der Exponate erforderlich. Die zukünftige Ausstellung soll die Industriegeschichte, Industriekultur und die Vergangenheit darstellen.
2) Kürzung der Gesamtkosten aufgrund einer Verschiebung ins Dienststellenbudget
3) Kostenberechnung
4) keine
5) 2023 / 2025
311
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
01206
Kongresshalle: Schadstoffsanierung
1) Der Torso der Kongresshalle wurde in den oberen drei Geschossen bis 2007 von der Fa. Quelle und im Sockel- und Arkadengeschoss bis Mitte 2022 von einer Vielzahl von Mietern und städtischen Einrichtungen als
Lagerfläche genutzt. Die Dekontamination des Rundbaus für einen barrierefreien Ausbau erfolgt nun vorbereitend für die dort überwiegend vorgesehenen kulturellen Nutzungen. Die Schadstoffbelastung wird derzeit abschließend untersucht und das Sanierungskonzept erstellt, wobei sich ein heterogenes, aber beherrschbares
Bild von Belastungen mit Schadstoffen abzeichnet.
2) Erhöhung der Gesamtkosten durch Reduzierung bei der Maßnahme „1222 Kongresshalle: Kulturentwicklungsmaßnahme“ (Verschiebung der Kosten)
3) Kostenschätzung
4) noch nicht bekannt
5) 2023/ 2024
312
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
01222
Kongresshalle: Kulturentwicklungsmaßnahme
1) Bei der Entwicklung der Kongresshalle zu einem Ort der Künste und Kulturen handelt es sich im Wesentlichen um drei Maßnahmen, die sowohl die Substanzerhaltung des Gebäudes und damit eine grundsätzliche
baurechtskonforme Nutzbarmachung des sog. Rundbaus umfassen, als auch den Ausbau für die drei im Weiteren beschriebenen Maßnahmen.
Ab 2025 soll die Ausweichspielstätte für die Sparten Musiktheater und Tanz des Staatstheaters Nürnberg in
sechs der insgesamt 16 Sektoren der Kongresshalle platziert werden. Dabei ist geplant, den besonderen Ort
auch dafür zu nutzen, neue Formate zu erproben, die Gattung Oper auf ihre Relevanz für die diverse Gesellschaft des 21. Jahrhunderts hin zu befragen und ein Publikum anzusprechen, das das Staatstheater mit seinem „klassischen“ Repertoireangebot weniger erreicht. Hier ist der Teil der Opernausweichspielstätte subsummiert, der – entsprechend der vorgeschalteten Machbarkeitsstudie – im Rundbau des Kongresshallentorsos untergebracht werden kann. Als separate Maßnahme 01148 erscheint der Erweiterungsbau der Ausweichspielstätte Oper als zweiter Teil dieser Nutzung.
Des Weiteren werden in vier Sektoren Ermöglichungsräume für die Künste und Kulturen geschaffen. Für
Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, für die darstellenden und visuellen Künste, für Musik, Literatur sowie für performative Kunst fehlt in Nürnberg Raum – sowohl mit Blick auf die Produktion als auch auf die Präsentation.
Schließlich ist geplant, sechs Sektoren für die Bewahrung und Sicherung von kunst- und kulturhistorischen
Sammlungs- und Archivbeständen im Rahmen von (agilen) Depots und Lagerräumen mit späterer Perspektive der interdisziplinären Forschungs- und Begegnungsmöglichkeiten zu ertüchtigen. Dieser Ausbau ist derzeit nicht in den MIP aufgenommen; seine Umsetzung ist unter Nutzung entsprechender Fördermöglichkeiten
in den nächsten Jahren vorgesehen.
Angestrebt werden weitreichende Synergien zwischen den Institutionen vor Ort und den Künstlerinnen und
Künstlern. Das erklärte Ziel ist eine enge konzeptionelle Zusammenarbeit und wechselseitige inhaltliche Befruchtung der einzelnen Akteurinnen und Akteure. Neben den Synergien auf Produktionsebene werden die
genannten Kulturentwicklungsvorhaben in der Kongresshalle in gleicher Weise im Rahmen gemeinsamer Veranstaltungen und kokuratierter Räume auch neue Perspektiven der Publikumsansprache eröffnen.
Zusätzlich wird ein kleinerer Teil der Kongresshalle auch künftig für die Nutzung durch Polizei und Rettungsdienste während Großveranstaltungen im räumlichen Umfeld (Volksfeste, Rock im Park, DTM usw.) zur Verfügung stehen.
2) Reduzierung der Gesamtkosten aufgrund von Verschiebung von Kosten auf die Maßnahme „1206 Kongresshalle: Schadstoffsanierung“
3) Kostenschätzung
4) Bund und Land
5) 2023 / 2027
313
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
01273
Erinnerungsort Bahnhof Märzfeld
1) Der nicht fertiggestellte Bahnhof Märzfeld ist Teil des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes und steht wie
dieses unter Denkmalschutz. Er befindet sich im Eigentum der Deutschen Bahn AG. 1938 für die nationalsozialistischen Reichsparteitage errichtet, war der Bahnhof mit seinen Gleisanlagen während des Zweiten Weltkriegs Ankunftsort für Kriegsgefangene sowie Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus ganz Europa. In
den Jahren 1941 und 1942 folgten über den Bahnhof Märzfeld zwei große Deportationen der jüdischen Bevölkerung aus Nordbayern. Das Bahnhofsareal besitzt damit einen überregionalen Wert für das Gedenken an die
NS-Opfer und die öffentliche Erinnerungskultur. Die Fassade verbleibt in der Verkehrssicherungspflicht und
Pflege der Bahn. In Absprache mit der Bahn werden hier Informationstafeln aufgehängt.
Neben den Infostelen sind einfache, leicht zu pflegende Sitzgelegenheiten (ggf. Beton) angedacht. Die Übergabe der Fassade zur Gestaltung an die Stadt erfolgt durch die Bahn voraussichtlich Ende 2024. Im Gedenkjahr 2025 (80 Jahre Kriegsende und Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Nürnberg-Langwasser) ist eine
Veranstaltung geplant. Die Maßnahme soll sich in ein städtebauliches Gesamtkonzept einfügen, das Stpl betreut.
2) Neuaufnahme
3) Kostenschätzung
4) Zuschuss von der Deutsche Bahn AG
5) 2025
314