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F.5.6 Personal- und Versorgungsaufwendungen

Haushalt 2024 · Band 1 · Seiten 52–53 · Seiten 52–53 im PDF ansehen · Original bei der Stadt ↗

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F.5.6 Personal- und Versorgungsaufwendungen Die Personal- und Versorgungsaufwendungen steigen insgesamt gesehen im Vergleich zu der Vorjahrespla￾nung um 78,6 Mio. € oder 10,3 % an. Von den Personal- und Versorgungsaufwendungen ent￾fallen im Haushaltsjahr 2024 701,1 Mio. € oder 83,4 % (Vorjahr 646,1 Mio. € oder 84,8 %) auf die Personalauf￾wendungen (= Aufwendungen für aktive Mitarbeiterin￾nen und Mitarbeiter) und 139,3 Mio. € oder 16,6 % (Vor￾jahr: 115,7 Mio. € oder 15,2 %) auf die Versorgungsauf￾wendungen (= Aufwendungen für Versorgungsempfän￾ger). Einzeln betrachtet entwickeln sich die Personal- und Versorgungsaufwendungen wie folgt: Plan Plan Ist (in T€) 2024 2023 2022 insgesamt 840.438 761.843 714.632 Personalaufwendungen Plan Plan Ist (in T€) 2024 2023 2022 Bezüge und Vergütungen 518.251 508.028 472.865 davon: Beamte (ohne Lehrkräfte) 101.346 92.871 91.276 Beamte-Lehrkräfte 97.450 90.510 87.232 Arbeitnehmer 312.067 316.908 288.667 Sonstige Vergütungen 7.388 7.739 5.690 Beiträge zu Versorgungskassen 24.577 22.411 22.315 Beiträge zur gesetzlichen Sozialver￾sicherung und pauschalierte Lohnsteuer 66.403 60.585 61.533 Beihilfen und Unterstützungsleistungen 10.000 9.600 10.445 Rückstellungen 81.910 45.514 58.127 davon: Sonstige Rückstellungen für Aktive -1.830 -255 1.935 Zuführung/Auflösung Pensionsrückstellung 69.340 38.903 45.533 Zuführung/Auflösung Beihilferückstellung 14.400 6.866 10.659 insgesamt 701.141 646.138 625.285 48 Ausgehend vom Planwert 2023 ist bei den Personalauf￾wendungen im Jahr 2024 mit den folgenden Entwicklun￾gen zu rechnen: Lässt man die Rückstellungsbuchungen außer Betracht, so steigen die Personalaufwendungen im Jahr 2024 um 18,6 Mio. € oder 3,1 % gegenüber dem Vorjahresplan. Die Steigerung ist neben den kostendämpfenden Aus￾wirkungen des in 2022 beschlossenen Personaleinspar￾pakets vor allem auf die Tariferhöhungen bei den Be￾schäftigten und die Besoldungserhöhungen bei den Be￾amten zurückzuführen. Bei der Planung wurde mit einer Besoldungserhöhung von 8,0 % gerechnet. Die Rückstellungszuführungen beziehungsweise -auflö￾sungen für die aktiven Beamtinnen und Beamten fallen nach dem aktuell vorgeschriebenen gesetzlichen Be￾rechnungsmodus, der zu starken Schwankungen führen kann, im Jahr 2024 insgesamt um 36,4 Mio. € oder 80,0 % höher aus als in der Vorjahresplanung. Aufgrund von Unwägbarkeiten bei der Planung (wie zum Beispiel bei der Anzahl der Sterbefälle und der Ein- und Austritte von Beamten/innen bei der Stadt) sind die Planansätze dieser Rückstellungen immer mit Unsicherheiten behaf￾tet. Für das Haushaltsjahr 2024 werden die Versorgungsauf￾wendungen wie folgt geplant: Die Versorgungsaufwendungen steigen gegenüber dem Vorjahresplan um 23,6 Mio. € beziehungsweise 20,4 % auf 139,3 Mio. € an. Die Rückstellungsbildungen sind unter anderem abhän￾gig von den Steigerungsraten der Pensionen. Versorgungsaufwendungen Plan Plan Ist (in T€) 2024 2023 2022 Beamte (inklusive Lehrkräfte) 111.514 101.570 99.154 Arbeitnehmer 6.975 7.448 6.811 Beihilfen für Versorgungsempfänger 19.149 18.460 20.052 Neutralisation Versorgung und Beihilfen -136.682 -126.640 -125.140 Rückstellungen 138.341 114.867 88.470 davon: Zuführung/Auflösung Pensionsrückstellung 115.738 98.492 68.901 Zuführung/Auflösung Beihilferückstellung 22.603 16.375 19.569 insgesamt 139.297 115.705 89.347 49

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