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D.10.1 Wirtschaftsplan 2025

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Thema Wirtschafts- und Finanzplan noris inklusion 2025 Erläuterungen Ersteller T. Braun Datum 16.11.2024 Seite 2 von 7 Wirtschafts- und Finanzplan noris inklusion 2025 Erläuterungen Vorbemerkung Zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Wirtschaftsplans 2025 sowie des Finanzplans mit 5-Jahres-Perspektive im November 2024, sind die finanziellen Auswirkungen, der Regierungskrise und die fortschreitende Deindustrialisierung in Deutschland, auf das Planjahr 2025 und die Folgejahre, nur schwer absehbar. Zwei zentrale Positionen in der Wirtschafts- und Finanzplanung sind die Annahmen zu Inflationsentwicklung und zur Personalkostensteigerung aufgrund der Erhöhungen im Rahmen des TVöD. ▪ Bei der Inflationsannahme stützen sich die Annahme der noris inklusion auf die Vorausschau der EZB. Für das Jahr 2025 werden in der Wirtschaftsplanung 2,2% p.a. angesetzt. ▪ Bzgl. der Annahme für die zentrale Position des Personalaufwands und der dafür relevanten Prognose zu Tariferhöhungen im Jahr 2025 wurde in Abstimmung mit dem Beteiligungsmanagement der Stadt Nürnberg eine Erhöhung von 4,5% p.a. angesetzt. Dieser Wert entspricht der Prämisse der Kämmerei im Rahmen der Haushaltsplanung. Die zu erwartenden Erträge für das Wohnheim Braillestraße wurden ebenfalls in die Hochrechnung (HR) 2024 integriert, da der Abschluss einer Vergütungsvereinbarung absehbar ist. Hauptgründe für das deutlich bessere Jahresergebnis 2024 (Hochrechnung 2024 vs. Plan 2024 zum Stand 17.11.2023: Abweichung ca. 1,7 Mio. €): ▪ Ca. 570.000 € mehr an Erstattungserträgen, da die Erstattungserhöhung des Kostenträger höher ausgefallen ist, als in der Planung 2024 angenommen wurde. ▪ Ca. 370.000 € Erstattungssteigerungen: Neben den erwähnten Erstattungserhöhungen führten noch weitere Effekte wie z.B. mehr Köpfe, und verbesserte Anwesenheiten zu einer weiteren Ertragssteigerung unter dieser Position der Erstattungen von Kostenträgern. ▪ Ca. 430.000 € weniger Personalaufwand primär durch nicht-besetzte Stellen aufgrund des Fachkräftemangels. ▪ Ca. 400.000 € produktive Umsatzmehrung (abzgl. Fertigungsmittelanstieg) größtenteils zurückzuführen auf operative Veränderungen im Arbeitsbereich. ▪ Ca. 200.000 € Periodenfremde Erträge durch Nachzahlungen für das WH III. ▪ Ca. -180.000 € mehr Zinsaufwand als im Plan 2024, aufgrund der Leitzinsentwicklung. ▪ Ca. -80.000 € sonstige kumulierte Effekte. Die zum damaligen Planungszeitpunkt angesetzte konservative Planung sowohl bei den erwarteten Entgelterlösen, als auch bei Umsatzerlösen bei Produktionskunden, war aufgrund der damaligen Unsicherheit bzgl. der Krisensituationen (allen voran Energiekrise) eine zutreffende Annahme gemäß dem Vorsichtsprinzip eines ordentlichen Kaufmanns. 333 Thema Wirtschafts- und Finanzplan noris inklusion 2025 Erläuterungen Ersteller T. Braun Datum 16.11.2024 Seite 3 von 7 Im Vergleich zum Jahr 2023 weicht die Hochrechnung für das Jahr 2024 aus folgenden Hauptgründen ab – es wird v.a. auf Steigerungen im Aufwand und Ertrag eingegangen: ▪ Die Umsatzerlöse aus Entgelten und Produktionserlösen stiegen gegenüber 2023 deutlich an (2,7 Mio. €). Prozentuale Entgeltsteigerungen, die „neuen“ Entgelte für das Wohnheim Braillestraße und Preissteigerung in Bezug auf die Produktionserlöse führten zu diesem Anstieg. ▪ Der Materialaufwand stieg gegenüber 2023 ebenfalls deutlich an. Sowohl Preissteigerungen, aber auch die veränderte Form der Materialbeschaffung im Werk Süd (weg von Beistellware, hin zu Materialeinkauf in Eigenregie), sind hier die Hauptursachen. ▪ Der Anstieg des Personalaufwands gegenüber dem Jahr 2023 (1,9 Mio. €) begründet sich durch TVöD Erhöhungen und der gestiegenen Personalköpfeanzahl durch das Wohnheim Braillestraße. ▪ Der Anstieg der Abschreibungen ergibt sich entsprechend der geplanten Fertigstellung der Baumaßnahmen Wohnheim Braillestraße und Ersatzbau Werk West am Standort Werk Nord. ▪ Das Mehr an Zinsaufwand gegenüber 2023 entsteht durch den deutlichen Zinsanstieg zum Ende des Vorjahres. In den Ausführungen zum Wirtschaftsplan 2025 wird im Detail auf die Veränderungen in den jeweiligen GuV-Positionen von der Hochrechnung 2024 hin zu der Planung 2025 eingegangen. Wirtschaftsplan noris inklusion 2025 Erläuterungen Die Ermittlung des Wirtschaftsplans 2025 erfolgt auf Grundlage der Zahlen des fortgeschrittenen Wirtschaftsjahres 2024, unter Berücksichtigung aktueller Einflüsse. Zentrale aktuelle Einflüsse sind die Folgewirkungen geopolitscher Krisen auf die Wirtschaft in Deutschland, sowie die dort agierenden Industrierunternehmen, ihres Zeichens Auftraggeber für die Werkstätten der noris inklusion. Zentrale Einflüsse und Annahmen auf die Wirtschaftsplanung 2025 der noris inklusion sind u.a.: ▪ Geplante Erstattungserhöhungen 2025 (im Durchschnitt ca. 3,3%). ▪ Anstehende Tariferhöhungen des TVöD im Jahr 2025 wurden mit 4,5% angesetzt. ▪ Die Eröffnung des Cafés im Dokumentationszentrum Nürnberg (geplant ab April 2025). ▪ Die Entwicklung des Zinsaufwandes 2025 wurde auf Grundlage der aktuellen Prämissen für die Leitzinsentwicklung der EZB berechnet ▪ Angesetzte Arbeitgeberkostenerhöhung bei Krankenkasse und Pflegeversicherung. ▪ Erwarteter Mittelfluss der periodenfremden Erlöse für das Wohnheim Braillestraße noch im Jahr 2024. ▪ Geplante Operative Anpassung der KITA-Platzzahlen von 20 auf 16 Kinder im September 2024, um eine bessere Abdeckung für das Jahr 2025 zu ermöglichen und dabei wirtschaftliche Herausforderungen durch Leiharbeit zu begrenzen. 334 Thema Wirtschafts- und Finanzplan noris inklusion 2025 Erläuterungen Ersteller T. Braun Datum 16.11.2024 Seite 4 von 7 A. Erfolgsplan 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse der noris inklusion setzen sich primär aus den beiden Erlöspositionen Entgelt-Erstattungen der Kostenträger und Arbeitserlöse aus Produktion und Dienstleistungen der Werkstätten sowie Mieterträge aus dem Wohnbereich zusammen. Für das Jahr 2025 wird gegenüber HR 2024 von einer Steigerung von insgesamt 2,2 Mio. € ausgegangen. Die Erhöhung entfällt je zur Hälfte auf einen Zuwachs bei den Arbeitserlösen der Arbeits- und Dienstleistungsbereiche der WfbM (ca. 1,1 Mio. € mehr) und bei Entgeltsteigerungen über alle Bereiche der noris inklusion hinweg, sowohl Teilhabe am Arbeitsleben, als auch Soziale Teilhabe inkl. Wohnen (ebenfalls ca. 1,1 Mio. € mehr) gegenüber dem Jahr 2024. Bei den Erstattungen wirken für das Jahr 2025 sowohl prozentuale Entgelterhöhungen von 3,3% im Durchschnitt über alle bestehenden Angebote, als auch die Entgeltmehrungen in Höhe von rund 0,3 Mio. € für das neue Wohnheim III in der Braillestraße, das nun ganzjährig alle 24 Plätze besetzt hat. Im Vorjahr war dies aufgrund Personalmangel noch nicht möglich, was zu reduzierten Entgelteinnahmen führte. 2. Bestandsveränderungen Bei den Bestandsveränderungen wurden keine Veränderungen zum Jahr 2024 angesetzt. 3. Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen wird für das Jahr 2025 von einem Rückgang von gut 200.000 € gegenüber der Hochrechnung 2024 ausgegangen. Dies ist darauf zurück zu führen, dass in der Hochrechnung 2024 die oben erwähnten einmaligen periodenfremden Erträge für das WH III enthalten sind. 4. Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen Im Materialaufwand und auch beim Aufwand für bezogene Leistungen werden für das Jahr 2025 ebenfalls Erhöhungen von gut 240.000 € angesetzt. Dies ist insbesondere auf die Mehraufwände bei noris gastro durch den neuen Standort Dokumentationszentrum zurückzuführen. In der Planung wurde von einer Nutzungsaufnahme zum 01.04.2025 ausgegangen. 5. Personalaufwand einschließlich Sozialabgaben Der Personalaufwand stieg gegenüber der Hochrechnung 2024 um ca. 1,7 Mio. € an. Dies ist einerseits auf die angesetzte Tariferhöhung des TVöD von 4,5% im Jahr 2025 zurückzuführen. Des Weiteren konnten im Laufe des Jahres 2024 vakante Stellen besetzt werden (IT-Administration, Personal-Sachbearbeitung, Personal des Wohnheims Braillestraße, KITA-Personal), die nun im Jahr 2025 ganzjährig zu Buche schlagen. 335 Thema Wirtschafts- und Finanzplan noris inklusion 2025 Erläuterungen Ersteller T. Braun Datum 16.11.2024 Seite 5 von 7 6. Abschreibungen Die erhöhten Abschreibungen sind Folge der beiden Baumaßnahmen Wohnheim Braillestraße und Ersatzbau Werk West, die beide ab dem Jahr 2025 vollständig und ganzjährig abgeschrieben werden (insbesondere der Ersatzbau Werk West wurde im Jahr 2024 erst im Mai aktiviert). 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wirken im Jahr 2025 insbesondere Gestehungsaufwände für das neue Projekt der noris gastro, das Café im Dokumentationszentrum. 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Keine veränderten Annahmen bei dieser Position für 2025. Die Abweichung zum Vorjahr ergibt sich aus der Auflösung von Zinszuschüssen für den Erweiterungsbau am Standort Werk Nord. 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Für das Jahr 2025 wird nach aktuellen Prämissen für die Leitzinsentwicklung der EZB von einem fallenden Leitzins ausgegangen, wodurch sich die Zinsbelastung gegenüber der Hochrechnung 2024 verringert. Des Weiteren verringert sich der Zinsaufwand durch das verminderte Kreditvolumen auf dem städtischen Betriebsmittelkonto. Diese Tilgung kann erzielt werden, da mit Abschluss der Baumaßnahmen keine weiteren Zwischenfinanzierungen mehr abgerufen werden müssen, sondern durch erhaltene Zuschüsse Rückvergütungen schon in 2024 erfolgen konnten und im Jahr 2025 weiter erfolgen können. Unterstützt werden die Tilgungen zudem vom positiven Cashflow für das Jahr 2025 ff. 10. Aufwand aus Tochtergesellschaft BUNI Beim Aufwand für die Tochtergesellschaft BUNI wird im Jahr 2025 von einem nahezu gleichem Jahresdefizit wie im Jahr 2024 ausgegangen. 11. Sonstige Steuern Keine veränderte Annahme bei dieser Position für 2025. B. Vermögensplan Die Investitionen im Allgemeinen werden durch Fördermittel (Entgelte und Zuschüsse), Eigenmittel und unter Zuhilfenahme der Kontokorrentlinien bei der Stadt Nürnberg finanziert. Der Vermögensplan enthält unter der Position Mittelverwendung Investitionen für Baumaßnahmen und die Beschaffung von sonstigen Anlagegütern, sowie veranschlagte Mittel für die Tilgung von Darlehen. Die Finanzierung dieser Mittel für Investitionen erfolgt durch Fremdmittel (Zuschüsse durch Kostenträger, Kredite und Spenden), durch Selbstfinanzierung der noris inklusion sowie durch Zuwendungen durch die Stadt Nürnberg. 336 Thema Wirtschafts- und Finanzplan noris inklusion 2025 Erläuterungen Ersteller T. Braun Datum 16.11.2024 Seite 6 von 7 Die verfügbare Liquidität aus Fremdmitteln sowie der Selbstfinanzierung der noris inklusion wird 2025 dazu führen, dass wie auch bereits im laufenden Jahr, Tilgung von Darlehen erfolgen können. Das geplante Investitionsvolumen beläuft sich bei der Mittelverwendung für 2025 auf 0,8 Mio. €, Tilgungen bestehender Darlehensverpflichtungen sind mit 1,1 Mio. € vorgesehen. Die detaillierte Aufgliederung der Mittelverwendung sowie Mittelherkunft kann dem Finanzplan der noris inklusion entnommen werden. Finanzplan noris inklusion 2024 bis 2028 Erläuterungen Zum Jahr 2022 erfolgte eine Umstellung des Finanzplans in Abstimmung mit dem Beteiligungsmanagement der Stadt Nürnberg. Anhand systematischer Anpassungen wurde den Dokumentationsbedarfen der noris inklusion und dem Finanzreferat Rechnung getragen. Unter der Mittelherkunft sind die Positionen des Wirtschaftsplans (Fremdmittel, Selbstfinanzierung und Zuwendungen Stadt Nürnberg) aufgeschlüsselt. Die prognostizierten Jahresergebnisse der noris inklusion und ihrer Töchter fließen über den Cashflow mittelbar in den Finanzplan ein. Der Finanzplan für die Zeit von 2024 bis 2028 weist einen Finanzbedarf von 9,5 Mio. € aus (Summe Mittelverwendung). Erläuterungen zum Finanzplan (Stand 11.11.2024): Mittelverwendung A. Investitionen ins Anlagevermögen 1. Mit dem Abschluss der Baumaßnahmen des Ersatzbaus Werk Nord und dem Wohnheim in der Braillestraße im Jahr 2024 reduziert sich der Mittelbedarf unter A. Investitionen ins Anlagevermögen in den Folgejahren merklich. Allen voran unter der Position 1. der Sachanlagen reduziert sich die Summe auf ein Minimum, da in den Folgejahren angestrebt wird nur unvermeidbare Investitionen zu tätigen. 2. Einzig zwei Positionen sind nach aktuellem Planungsstand in 2025 und 2026 noch von außergewöhnlichen Investitionen betroffen: Der erhöhte Mittelbedarf unter I. Immaterielle Vermögensgegenstände bedingt sich durch notwendige Investitionen in die digitale Infrastruktur der noris inklusion. Auf der Grundlage der Digitalisierungsstrategie der noris inklusion werden besonders in den Jahren 2025 und 2026 größere Investitionen in diesem Bereich getätigt. Unter II. Sachanlagen sticht im Jahr 2025 das Projekt Café im Dokumentationszentrum unter der Position 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung hervor. Auch dieser Wert wird sich jedoch ab dem Jahr 2026 nahezu halbieren. 337 Thema Wirtschafts- und Finanzplan noris inklusion 2025 Erläuterungen Ersteller T. Braun Datum 16.11.2024 Seite 7 von 7 B. Darlehenstilgung 3. Unter der Position III. Tilgung Zwischenfinanzierung Investitionen Stadt Nürnberg konnten 2024 aufgrund der erhaltenen Fördermittel für Baumaßnahmen (Zuschüsse) und aufgrund des positiven Cashflows, Rückzahlungen an die Stadt Nürnberg und damit eine Tilgung des Betriebsmittelkredits ermöglicht werden. Ab dem Jahr 2025 kann auf Grundlage der aktuellen Planungen ca. in der Höhe des Cashflows, das Betriebsmittelkonto Zug um Zug getilgt werden. Einzig im Jahr 2026 kann voraussichtlich keine Tilgung erfolgen. Dies ergibt sich durch den geringeren Verlustausgleich in diesem Jahr (Resultat des verbesserten Ergebnisses im Jahr 2024, siehe hierzu auch untenstehend Punkt 5.). Mittelherkunft 4. Bei den Fremdmitteln erhält die noris inklusion im Jahr 2024 und im Jahr 2025 die letzten Mittel aus Zuschüssen für die Abfinanzierung der Baumaßnahmen. 5. Bezogen auf das Betriebsmittelkonto der Stadt Nürnberg (Zwischenfinanzierung Stadt Nürnberg) wird einzig im Jahr 2026 auf Basis der Planung ein Liquiditätsbedarf nötig, da der Verlustausgleich für das Jahr 2024 niedriger ausfallen wird, als in den Jahren zuvor. Der vorliegende Finanzplan ist mit dem Finanzreferat abgestimmt und wird am 03.12.2024 dem Aufsichtsrat der noris inklusion zur Genehmigung vorgelegt. Anlagen: Anlage 1 Wirtschaftsplan noris inklusion 2025 Anlage 2 Finanzplan 2024 - 2028 noris inklusion gGmbH 338 Ist Plan Hochrechnung Plan 2023 2024 2024 2025 T€ T€ T€ T€ 1. Umsatzerlöse 25.765 27.805 28.500 30.712 2. Bestandsveränderung -11 0 0 0 3. Sonst. betriebl. Erträge 1.624 651 1.721 1.506 Gesamtleistung 27.378 28.456 30.221 32.218 4. Materialaufwand u. Aufwand -3.485 -2.824 -3.712 -3.955 für bezogene Leistungen Rohergebnis 23.893 25.633 26.509 28.263 5. Personalaufwand einschl. -19.179 -22.169 -21.061 -22.796 Sozialabgaben Zwischensumme 4.713 3.464 5.448 5.467 6. Abschreibungen -1.061 -1.367 -1.393 -1.547 7. Sonst. betriebl. Aufwendungen -4.511 -4.020 -4.073 -4.577 8. Sonst. Zinsen u. ähnl. Erträge 6 6 11 14 9. Zinsen u. ähnl. Aufwendungen -511 -483 -663 -537 10. Aufwand aus Tochtergesellschaft BUNI -59 -60 -68 -65 11. Sonstige Steuern -30 -21 -31 -31 Jahresfehlbetrag -1.453 -2.480 -770 -1.275 Informell: Verlust BUNI -59 -60 -68 -65 Jahresfehlbetrag excl. Verlust BUNI -1.394 -2.420 -702 -1.210 11.11.2024 - Version 4.0 Seite 1 noris inklusion inkl. Tochtergesellschaften I. Erfolgsplan 339 Ist Plan Hochrechnung Plan 2023 2024 2024 2025 A. Mittelverwendung T€ T€ T€ T€ 1. Immaterielle Vermögensgegenstände 79 80 92 228 2. Grundstücke, Gebäude, Umbauten, 530 36 717 74 Gewächshäuser, Sonst. Anlagen 3. Maschinen, Fuhrpark 15 396 259 202 4. Ausstattungen, Büroeinrichtung und 314 206 163 298 sonst. Anschaffungen 5. Anlagen im Bau 4956 722 0 0 6. Beteiligungen/Ausleihungen -10 -10 -10 -10 Zwischensumme 5.884 1.429 1.222 791 7. Schuldentilgung 699 691 1.731 1.128 Gesamtbetrag 6.583 2.120 2.952 1.920 B. Mittelherkunft 1. Fremdmittel 6076 1786 857 196 2. Selbstfinanzierung noris inklusion -392 -1138 623 271 3. Zuwendungen Stadt Nürnberg 898 1472 1472 1453 Gesamtbetrag 6.583 2.120 2.952 1.920 11.11.2024 - Version 4.0 Seite 2 noris inklusion inkl. Tochtergesellschaften II. Vermögensplan 340 1.231.907,77 € 801.400,00 € 575.000,00 € 525.000,00 € Summen Investplan Mittelverwendung Mittelverwendung Mittelverwendung Mittelverwendung Mittelverwendung Mittelverwendung Mittelverwendung 2024 2025 2026 2027 2028 2024-2028 A. Investitionen ins Anlagevermögen PROGNOSE (06.11.2024) PLAN PLAN PLAN PLAN SUMME I. Immaterielle Vermögensgegenstände 92.276 € 228.200 € 175.000 € 125.000 € 125.000 € 745.476 € II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 717.421 € 73.500 € 50.000 € 50.000 € 50.000 € 940.921 € 2. technische Anlagen und Maschinen 258.858 € 202.100 € 200.000 € 200.000 € 200.000 € 1.060.958 € 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 163.353 € 297.600 € 150.000 € 150.000 € 150.000 € 910.953 € 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Sonstige Ausleihungen (Darlehen BUNI) -10.000 € -10.000 € -10.000 € -10.000 € -10.000 € -50.000 € B. Darlehenstilgung I. Investitionsdarlehen (GLS 2018+2020) 604.332 € 613.721 € 623.256 € 632.939 € 642.772 € 3.117.020 € II. Altdarlehen 89.048 € 79.270 € 71.329 € 34.550 € 34.550 € 308.746 € III. Tilgung Zwischenfinanzierung Investitionen Stadt Nürnberg 1.037.123 € 435.324 € 0 € 493.067 € 461.704 € 2.427.219 € Summe Mittelverwendung 2.952.410 € 1.919.716 € 1.259.585 € 1.675.556 € 1.654.026 € 9.461.293 € Mittelherkunft Mittelherkunft Mittelherkunft Mittelherkunft Mittelherkunft Mittelherkunft Mittelherkunft 2024 2025 2026 2027 2028 2024-2028 Fremdmittel PLAN PLAN PLAN PLAN PLAN SUMME 1. Zuschüsse 768.502 € 140.720 € 0 € 0 € 0 € 909.222 € 2. Spenden 25.000 € 20.000 € 20.000 € 20.000 € 20.000 € 105.000 € 3. Kredite aus Bank (inkl. LABO und ZBFS Darlehen) 63.470 € 35.180 € 0 € 0 € 0 € 98.650 € 4. Zwischenfinanzierung Investitionen Stadt Nürnberg 134.783 € 134.783 € Selbstfinanzierung noris inklusion 5. Cashflow 623.433 € 271.293 € 335.062 € 380.176 € 422.416 € 2.032.380 € Zuwendungen Stadt Nürnberg 6. Verlustausgleich 1.472.006 € 1.452.522 € 769.739 € 1.275.380 € 1.211.611 € 6.181.259 € Summe Mittelherkunft 2.952.410 € 1.919.716 € 1.259.585 € 1.675.556 € 1.654.026 € 9.461.293 € 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 Hinweis: Der Finanzplan bezieht sich ausschließlich auf Investitionen und Tilgungsleistungen. Aufwände im Sinne der Gewinn- und Verlustrechnung sind im Jahresergebnis und damit mittelbar über den Cashflow enthalten. Berechnung Cashflow 2024 2025 2026 2027 2028 Jahresergebnis -769.739 € -1.275.380 € -1.211.611 € -1.151.030 € -1.093.479 € + Abschreibungen 1.393.172 € 1.546.673 € 1.546.673 € 1.531.206 € 1.515.894 € Cashflow (= Jahresergebnis + Abschreibungen) 623.433 € 271.293 € 335.062 € 380.176 € 422.416 € Finanzplan 2024 - 2028 noris inklusion gGmbH (inkl. noris inklusion kommunal gGmbH und noris gastro gGmbH) AR Dez 2024 Top 4. / 11.11.2024 Version 4.0 1 von 2 341 Finanzplan 2024 - 2028 noris inklusion gGmbH - Erläuterungen Mittelverwendung A. Investitionen ins Anlagevermögen 1. Mit dem Abschluss der Baumaßnahmen des Ersatzbaus Werk Nord und dem Wohnheim in der Braillestraße im Jahr 2024 reduziert sich der Mittelbedarf unter A. Investitionen ins Anlagevermögen in den Folgejahren merklich. Allen voran unter der Position 1. der Sachanlagen reduziert sich die Summe auf ein Minimum, da in den Folgejahren angestrebt wird nur unvermeidbare Investitionen zu tätigen. 2. Einzig zwei Positionen sind nach aktuellem Planungsstand in 2025 und 2026 noch von außergewöhnlichen Investitionen betroffen: Der erhöhte Mittelbedarf unter I.Immaterielle Vermögensgegenstände bedingt sich durch notwendige Investitionen in die digitale Infrastruktur der noris inklusion. Auf der Grundlage der Digitalisierungsstrategie der noris inklusion werden besonders in den Jahren 2025 und 2026 größere Investitionen in diesem Bereich getätigt. Unter II. Sachanlagen sticht im Jahr 2025 das Projekt Café im Dokumentationszentrum unter der Position 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung hervor. Auch dieser Wert wird sich jedoch ab dem Jahr 2026 nahezu halbieren. B. Darlehenstilgung 3. Unter der Position III. Tilgung Zwischenfinanzierung Investitionen Stadt Nürnberg konnten 2024 aufgrund der erhaltenen Fördermittel für Baumaßnahmen (Zuschüsse) und aufgrund des positiven Cashflows, Rückzahlungen an die Stadt Nürnberg und damit eine Tilgung des Betriebsmittelkredits ermöglicht werden. Ab dem Jahr 2025 kann auf Grundlage der aktuellen Planungen ca. in der Höhe des Cashflows das Betriebsmittelkonto Zug um Zug getilgt werden. Einzig im Jahr 2026 kann voraussichtlich keine Tilgung erfolgen. Dies ergibt sich durch den geringeren Verlustausgleich in diesem Jahr (Resultat des verbesserten Ergebnisses im Jahr 2024, siehe hierzu auch Punkt 5.). Mittelherkunft 4. Bei den Fremdmitteln erhält die noris inklusion im Jahr 2024 und im Jahr 2025 die letzten Mittel aus Zuschüssen für die Abfinanzierung der Baumaßnahmen. 5. Bezogen auf das Betriebsmittelkonto der Stadt Nürnberg (Zwischenfinanzierung Stadt Nürnberg) wird einzig im Jahr 2026 auf Basis der Planung ein Liquiditätsbedarf nötig, da der Verlustausgleich für das Jahr 2024 niedriger ausfallen wird, als in den Jahren zuvor. AR Dez 2024 Top 4. / 11.11.2024 Version 4.0 2 von 2 342

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