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130925 Folien Haushaltseinbringung 2014
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
Nürnbergs erster Produkthaushalt 2014
mit positivem Planergebnis und weiterem Schuldenabbau!
Stadtrat
25. September 2013
Finanzreferat
Stabile Ergebnisse - Einstieg in den Schuldenabbau
Die Haushaltszahlen der letzten Stadtratsperiode
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 2
- 17,6
66,1
13,3 15,6 19,2 15,3 22,8
Jahresergebnis
Nettoneuverschuldung
2009 2010 2011 2012 2013 2014
65,1 48,5 2,7 12,3 - 6,7
Planjahre
in Mio. Euro
3,4
31,2
2008
- 12,1 mit
steuerfinanzierten
Eigenbetrieben
- 1,9 mit
steuerfinanzierten
Eigenbetrieben
Input Leistungserstellung Output Outcome
Womit?
►Personal
►Sachmittel
►Geld
Wie?
► Prozesse
► Strukturen
Was?
► Leistung
► Produkt
Wozu?
► Wirkung
► Ergebnis
Messung mit Hilfe von Zielen und Kennzahlen
bis zum Haushalt 2013 ab dem Haushalt 2014
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 3
Haushalt im Wandel
Wir haben uns auf den Weg gemacht zu einer neuen Steuerung
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 4
Der bisherige Haushalt
Viele Einzelzahlen, eindimensional in der Betrachtung
Der neue Produkthaushalt
als Versuch einer klareren und übersichtlicheren Darstellung
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 5
Ziele und
Kennzahlen!
Die wichtigsten
Produktinfos
kompakt auf
zwei Seiten!
Jahresergebnis 2012
Deutlich positives Jahresergebnis – inkl. steuerfinanzierte
Eigenbetriebe Einstieg in den Schuldenabbau
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 6
Erzielter Überschuss von 19,2 Mio. Euro nach geplanten 12,3 Mio. Euro
Ergebnisrücklage nach Ergebnisverwendung über der Schwelle von 100 Mio. Euro:
101,7 Mio. Euro nach 81,5 Mio. Euro im Jahr 2011
Inklusive der überwiegend steuerfinanzierten Eigenbetriebe ist ein Abbau der Verschuldung
um 12,1 Mio. Euro gelungen
200.000 €
220.000 €
240.000 €
260.000 €
280.000 €
300.000 €
320.000 €
340.000 €
360.000 €
380.000 €
400.000 €
420.000 €
440.000 €
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Aktueller Gewerbesteuerverlauf
Der Planansatz scheint erreichbar
2012
Verlauf 2013
2010
Planansatz 2014
Planansatz 2013
2011
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 7
Was ist schon drin?
In 2013 haben wir bereits schon eine Menge zusätzlich finanziert
Schule (1,749 Mio. Euro)
Lehr- und Unterrichtsmittel im Rahmen der Auslagerung "Mittelschule
Herrschelplatz“ 233.00 €
• Restaurierungsarbeiten von Kunstwerken für die Eröffnung der Kunstvilla
155.000 €
• Volksschule Zugspitzstr. 100.000 €
• Martin-Behaim -Gymnasium Wasserschaden 200.000 €
• Städtebaulicher Wettbewerb Züricher Str. 100.000 €
• Neubau einer Dreifachturnhalle an der VS Uhlandstr. 495.000 €
• Neubau Mittagsbetreuung Fischbacher Hauptstr. 118 61.000 €
• Flachdach Melanchthon -Gymnasium 405.000 €
Kinderbetreuung (367 TEuro)
• Vorziehen von Mitteln für den Bau einer Kinderkrippe in der Neunhofer Hauptstr.
26 200.000 €
• Umbau Kinderhort Leerstetter Str. 61.000 €
• Erweiterung und Sanierung des Kinderhorts in der Grundschule Hermann-KolbStr. 53 106.000 €
Stadtentwicklung/Sonstiges (900 TEuro)
• Mehrkosten Umbau Stadtbibliothek z.B. Sicherung des Eröffnungstermins
200.000 €
• Finanzierung Gewerbeflächengutachten von WiF 100.000 €
• Vorziehung von Sanierungsmaßnahmen diverser Regenwassereinleitungen
gem. BayWG (Bescheid UwA) 600.000 € 8
Verkehr (2,409 Mio. Euro)
Zusätzliche Mittel zur Finanzierung Äußere Bayreuther Straße
zwischen Kilianstraße und Ziegelstein: Radweg 349.000 €
Erstellung einer 3-D Animation und Öffentlichkeitsarbeit im
Zusammenhang mit der Altstadtquerung (Straßenbahn) 60.000 €
SÖR Winterdienstmehrkosten 2.000.000 €
Brücken (1,112 Mio. Euro)
• Vorziehung von Mitteln zur Sanierung der Maxbrücke gem.
Sanierungsprogramm 130.000 €
• Vorziehung von Mitteln zur Sanierung der Brücke Götzenweg gem.
Sanierungsprogramm 129.000 €
• Vorziehung von zusätzlichen Mitteln zur Sanierung des Heisterstegs
gem. Sanierungsprogramm 583.000 €
• Vorziehung von Mitteln zur Sanierung der Ludwig-Erhard-Brücke
gem. Sanierungsprogramm 200.000 €
• Vorziehung von Mitteln zur Sanierung der Brücke Friedrich Löffler Str.
gem. Sanierungsprogramm 70.000 €
Verwaltung (687 TEuro)
Vorziehung von Mitteln zur Einführung einer GPS-gestützten
Vermessungstechnik 327.000 €
• Rechenzentrums Stöpselgasse 360.000 €
• Sparkasse: stabile Entwicklung, Gewinnausschüttung wie erwartet.
• Klinikum weiterhin mit Ergebnisrisiken aufgrund der Rahmenbedingungen der
Krankenhausfinanzierung.
• StWN: N-ERGIE stabil mit hohen Investitionen durch die Energiewende.
VAG: Stadttarif zeigt positive Ergebniswirkung, aber ebenfalls hoher Investitionsdruck
durch rollendes Material.
• Messe: Rekordgeschäftsjahr (2012) hinsichtlich Umsatz und Jahresergebnis aufgrund
positiver Entwicklung des operativen Geschäftes.
• Flughafen: Kapitalzuführung und Restrukturierung laufen. Geschäftsführerwechsel im
November 2013.
• wbg: Ergebnisseitig stabile Mittelfristplanung; steigende Kapitalbindung aufgrund
Herausforderungen am Wohnungsmarkt.
• NOA-Leitlinien NOA 2015 beschlossen. JobPlan Stadt ist erfolgreich angelaufen.
Restrukturierungsmaßnahmen zeigen im laufenden Geschäftsjahr ergebnisseitig Wirkung.
• Noris inklusion: Verlustverringerung aufgrund erfolgreicher Entgeltverhandlungen.
Investitionsbedarf im Bereich eigener Immobilien.
• NüBad: Schwimmzentrum Langwasser als vorerst letzte Großinvestition.
• NüSt: Vorbereitungen für die Umsetzung des Investitions- und Zukunftskonzepts laufen.
Beteiligungen und Eigenbetriebe
Die Entwicklungen unserer Töchter
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 9
Die aktuelle Wirtschaftslage
Konjunkturelle Erholung in Deutschland!
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 10
ifo-Geschäftsklimaindex seit Mai gestiegen
Stütze für die Konjunkturerwartung ist die robuste deutsche Binnenkonjunktur sowie ein
Abzeichnen des Endes der Rezession in den wichtigen Eurostaaten
Anstieg des BIP im 2. Quartal 2013 um 0,7 %, für 2014 wird aktuell mit 1,8% Wachstum
gerechnet
Aber wohin steuert die Weltwirtschaft? Schwaches Wachstum in den wichtigen
Schwellenländern (u.a. Brasilien, China, Indien) verdunkelt die Aussichten.
Quellen: ifo Institut, München; Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) Mannheim
Der Haushalt in Zahlen
Die wichtigsten vier Schlüsselkennzahlen
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 11
Jahresüberschuss/
-defizit
Cashflow
aus
Verwaltungs
-tätigkeit
Städtische
Mittel
Investitionen
Nettokreditaufnahme
bzw. Tilgung
Der Haushalt in Zahlen
Jahresergebnis
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 12
+22,8 Mio. €
Jahresergebnis nach Konsolidierung
+13,0 Mio. Euro
Planwert 2013
-80.000.000 €
-60.000.000 €
-40.000.000 €
-20.000.000 €
0 €
20.000.000 €
40.000.000 €
60.000.000 €
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Planwerte der
Jahresergebnisse
Jahresergebnisse im Ist
Unsere Jahresergebnisse seit 2005
Die Jahresergebnis Plan und Ist im Vergleich
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 13
Der Haushalt in Zahlen
Cashflow aus Verwaltungstätigkeit
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 14
+ 56,7 Mio. €
Cashflow aus laufender Verwaltungstätigkeit nach
Konsolidierung
+61,4 Mio. Euro
Planwert 2013
Der Haushalt in Zahlen
Der Mittelfristige Investitionsplan
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 15
429,2 Mio. €
Städtische Mittel investiv im Mittelfristigen Investitionsplan für
2014-2017
420,3 Mio. €
Planwert 2013-2016
- €
100.000.000 €
200.000.000 €
300.000.000 €
400.000.000 €
500.000.000 €
600.000.000 €
700.000.000 €
800.000.000 €
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Unsere Investitionsplanungen seit 2005
Die Vierjahres-Zeiträume im Vergleich
Gesamtinvestitionen
Investitionen des Vierjahres-MIPZeitraumes
seit 2007 nur investiv
Städtische Mittel
Trennung investiv und
konsumtiv
Effekt:
Rückgang ca. 34 Mio. Euro
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 16
Der Haushalt in Zahlen
Nettotilgung
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 17
6,7 Mio. €
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit = Nettotilgung (Kernstadt)
1,9 Mio. €
Nettotilgung mit steuerfinanzierten Eigenbetrieben
12,3 Mio. € Nettoneuverschuldung (Kernstadt)
oder 9,5 Mio. € Nettoneuverschuldung mit steuerfinanzierten Eigenbetrieben
Planwerte 2013
Eckdaten 2014
Die wesentlichen Zahlen im Überblick
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 18
Ordentliche Erträge 1.574,8 Mio. Euro + 4,1% 1.512,7 Mio. Euro
Ordentliche Aufwendungen 1.535,0 Mio. Euro + 3,6% 1.482,0 Mio. Euro
Überschuss Jahresergebnis 22,8 Mio. Euro + 75,6% 13,0 Mio. Euro
Steuereinnahmen 824,1 Mio. Euro + 3,9% 793,2 Mio. Euro
Nettotilgung 6,7 Mio. Euro Nettoneuverschuldung: 12,3 Mio. Euro
Investitionen (städt. Mittel MIP inv.) 90,4 Mio. Euro - 18,3% 110,5 Mio. Euro
Bruttoinvestitionen (investiv) 149,4 Mio. Euro - 13,0% 172,0 Mio. Euro
Investitionen der jeweils nächsten 429,2 Mio. Euro + 2,1% 420,3 Mio. Euro
vier Jahre (städt. Mittel MIP inv.)
Investitionen der jeweils nächsten 727,3 Mio. Euro + 3,0% 705,8 Mio. Euro
vier Jahre (brutto investiv)
Veränderungen zu Plan 2013 - Planwerte 2013
Ergebnishaushalt 2014
Die Einnahmeseite
• Ausgewählte Erträge
• Steuereinnahmen: 824,1Mio. Euro (+3,9%)
• davon Gewerbesteuer: 427,6 Mio. Euro (+3,3%)
• Einkommensteuer: 234,3 Mio. Euro (+7,7%)
• Umsatzsteuer: 44,0 Mio. Euro (+1,2%)
• Schlüsselzuweisungen vom Land: 160,0 Mio. Euro (-1,8%) (Hinweis: Ist 2013 bei 180,6 Mio.
Euro)
• Leistungsentgelte: 97,4 Mio. Euro (+1,8%)
• davon Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 58,7 Mio. Euro (-0,4%)
• Erstattungen vom Bund: 80,9 Mio. Euro (+11,4%)
• Zinserträge: 28,6 Mio. Euro (+21,7%)
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 19
Vergleiche Plan 2014
mit Plan 2013
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 20
Ordentliche Erträge 2014
Die Steuererträge machen über 50% aus
Bestandsveränderung 0,04% Sonstige Transfererträge 0,35% Aktivierte Eigenleistungen 0,46%
Steuern 52,3%
Zuwendungen, allg. Umlagen 24,0%
Kostenerstattungen, -umlagen 10,6%
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 3,7%
sonst. ordentliche Erträge
3,2%
Auflösung Sonderposten
2,9%
Privatrechtliche
Leistungsentgelte 2,5%
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 21
Gewerbesteuer 51,9%
Einkommensteuer 28,4%
Grundsteuer A + B 13,8% Umsatzsteuer 5,3%
Zweitwohungssteuer 0,1% Hundesteuer 0,2% Umsatzsteuerhärteausgleich 0,3%
Steueraufkommen 2014
Die Gewerbesteuer bleibt die tragende Säule
Ergebnishaushalt 2014
Die Aufwandsseite
• Ausgewählte Aufwendungen
• Personalaufwendungen: 510,1 Mio. Euro (+3,8%)
• Sach- und Dienstleistungen: 209,7 Mio. Euro (+0,4%)
• Abschreibungen 97,9 Mio. Euro (+5,8%)
• Transferaufwendungen insgesamt 652,3 Mio. Euro (+4,4%)
• Sozialtransferaufwendungen (mit Bezirksumlage): 526,4 Mio. Euro (+5,0%)
• Zuschüsse an soziale Einrichtungen (gesetzl./vertragl.): 94,1 Mio. Euro (+15,4%)
• Hilfe z. Lebensunterhalt/Grundsicherung: 52,6 Mio. Euro (+7,2%)
• Familien- und Jugendhilfe: 72,4 Mio. Euro (+3,5%)
• Kosten der Unterkunft u. weitere ALII-Leistungen: 109,8 Mio. Euro (-3,5%)
• Bezirksumlage: 148,3 Mio. Euro (+6,0%)
• Weitere Transferaufwendungen 125,9 Mio. Euro (+1,9%)
• Gewerbesteuerumlage (66,0 Mio. Euro) (+3,3%)
• Zinsen: 45,8 Mio. Euro (-12,7%)
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 22
Vergleiche Plan 2014
mit Plan 2013
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 23
Ordentliche Aufwendungen 2014
Transferaufwendungen mit leicht steigendem Anteil
Sozialtransferaufwendungen mit Bezirksumlage 34,3%
Personalaufwendungen 29,1%
Aufwendungen für Sach- u. Dienstleistungen 13,7%
Planmäßige
Abschreibungen 6,4%
sonstige ord.
Aufwendungen
4,2%
Versorgungsaufwendungen
4,1%
sonstige
Transferaufwendungen
8,2%
Was ist schon drin?
Diese Positionen und Projekte sind neben anderen für 2014 bereits
berücksichtigt
Stellen (+8,0 Mio. Euro)
• Schaffung von zusätzlichen Stellen insbesondere Kinderbetreuung und
Lehrerbereich (+8.000TEuro)
Schulen (1,472 Mio. Euro)
• Weitere Anmietungen für Aufbau Staatliche Realschule III (+126 TEuro)
• Containeranmietung für Scharrer Schule (108TEuro)
• Kosten für die Zusatzanmietung für die Herschelschule (+500 TEuro)
• Steigende Kosten der Schülerbeförderung (+363 TEuro)
• Mehrbedarf freie Lehrmittel wegen eines neuen Lehrplanes für die 1. und 2.
Klassen (+375 TEuro)
Kinderbetreuung (2,640 Mio. Euro)
• Zuschüsse an freie Träger der Kindertagesstätten (+2.640 TEuro)
Umwelt (50 TEuro)
• CO2-Bilanzierung (20T€)
• Öffentlichkeitsarbeit Klimaschutz (+10T€) + einmalig Medienkampagne
Klimaschutzfahrplan (20TEuro)
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 24
Kultur (493 TEuro)
• Sachmittel für das Eröffnungsjahr der Kunstvilla (+403 TEuro)
• Bewirtschaftung Z-Bau (+29T€), sowie Zuschusserhöhung an Z-Bau
Betreiber (+61TEuro)
Stadtentwicklung und Verkehr (530 TEuro)
• Ansätze für zwei städtebauliche Wettbewerbe (Wendeschleife Thon und
Tiefes Feld U-Bahn-Oberfläche) (+260 TEuro)
• Vermessung U-Bahn und Bauwerksprüfungen (+270 TEuro)
Sonstiges
• Verleihung interkultureller Jugendpreis (5T€)
• Projekt SMS-Warnsystem Katwarn (15TEuro)
• Mehrbedarfe und Kostenerhöhungen bei der Gebäudereinigung (+750
TEuro)
SÖR (62,5 Mio. Euro +11,6%)
» Mehrbedarf durch SÖR nicht beeinflussbar,
z.B. aufgrund der Tarifanpassung ab 01.01.2014, höherer Abschreibungen und
Energiekosten (+4,9 Mio. Euro)
» Mehrbedarf aufgrund allgemeiner Kostensteigerungen
u.a. Treibstoffe (400TEuro)
Unterhaltskosten Lichtsignalanlagen und Straßenbegleitgrün (690TEuro)
» Mehrbedarf durch Beschlüsse
u.a. Umgestaltung Wöhrder See (65TEuro),
Unterhalt neuer Grünanlagen und Spielplätze ( 195TEuro),
Sanierung öffentlicher Toiletten (50TEuro)
NürnbergBad (6,0 Mio. Euro +11,1%)
» bedingt u.a. durch Neubau Schwimmzentrum Langwasser
Franken Stadion (1,1 Mio. Euro -13,4%)
» u.a. aufgrund rückläufiger Unterhaltsleistungen in 2014 gegenüber Sondereffekten 2013
Das kosten unsere steuerfinanzierten Eigenbetriebe
Geplante Verlustausgleiche und Erstattungen in 2014
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 25
1.130
117.709
56.050
50.221
8.348
57.932
174.440
187.888
22.232
30.863
87.858
Aufteilung auf Investitionsbereiche
Schulen, ÖPNV und Verkehrsinfrastruktur weiter im Fokus
Gesamtsummen investiv
und konsumtiv 2014-2017
in Tausend Euro
Städtische Mittel (495,6 Mio. Euro) Bruttoinvestitionen (794,7 Mio. Euro)
Sonstiges: u.a.
• Dokumentenmanagementsystem
• SAP-Weiterentwicklung
• Grundstückskäufe
• diverse Pauschalen
• Kapitalerhöhung Messe
• ...
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 26
1.130
89.648
46.682
44.461
8.088 34.753
55.412
80.819
19.960
30.800
83.864
Verwaltungsgebäude
Schulen
Feuerwehr
Sport, Freizeit
und Kultur
Grün und
Spielplätze
Kinderbetreuung
Straßenbau,
Radwege,
Plätze
ÖPNV
Brücken
Allgemeiner
Hochbau
Sonstiges
Verwaltungsgebäude
Schulen
Feuerwehr
Sport,
Freizeit und
Kultur
Grün und
Spielplätze
Kinderbetreuung
Straßenbau, Radwege,
Plätze
ÖPNV
Brücken
Allgemeiner Hochbau
Sonstiges
Neue Projekte im Mittelfristigen Investitionsplan
Die nächsten Projekte werden in Angriff genommen
Für den Neubau der Bertolt-Brecht-Schule sowie der Karl-Schönleben-Schule werden ab 2014 Mittel für die
Vorbereitung der Baumaßnahmen vorgesehen.
Das Familienzentrum in der Rothenburger Straße 45 wird nun generalsaniert. Der Ansatz hierfür wurde auf
insgesamt 10,8 Mio. Euro erhöht.
Die Beschleunigung der Straßenbahnlinie 4 (Bauabschnitte 1 und 2) wurde mit 5,5 Mio. Euro neu aufgenommen.
Die Maßnahme "Hochwasserschutz Gründlachtal" wurde mit 450.000 Euro aufgenommen.
Zur Vorbereitung der Generalinstandsetzung für die Zeppelintribüne werden 3 Mio. Euro bereitgestellt.
Für die Errichtung einer Zentralküche für NürnbergStift wird ein Zuschuss von 1 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.
Die Sanierung des Parkdecks im Bauhof wurde mit 561.000 Euro neu aufgenommen.
Für den Erwerb von Ersatz- und Ausgleichsflächen wird jährlich 1 Mio. Euro neu vorgesehen.
Die Baupauschale wird wegen Änderung der Wertgrenzen aufgestockt (Effekt: 1,4 Mio. Euro).
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 27
Bruttoinvestitionen laut MIP im
Zeitraum von 2014 bis 2017
864 € 864 €
910 € 925 € 947 € 939 €
965 €
1.006 €
1.057 €
1.183 €
1.272 € 1.269 €
1.264 €
1.258 €
1.196 €
1.267 €
1.394 €
1.430 €
1.473 €
1.609 €
1.661 € 1.659 €
1.691 €
1.789 €
1.847 €
1.809 €
1.803 €
1.794 €
893 € 894 €
944 €
969 €
1.008 €
1.024 €
1.051 €
1.089 €1.139 €
1.258 €
1.347 € 1.331 € 1.334 €
1.332 €
800 €
1.000 €
1.200 €
1.400 €
1.600 €
1.800 €
2.000 €
2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Stand: Entwurf 2014
Stadt
mit Eigenbetrieben
Stadt
Kernhaushalt
Stadt
mit Eigenbetrieben
NüBad, FSN und
SÖR, NüSt sowie
vormals STEM
> Planwerte
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 Schuldenstand in Mio. Euro
Schuldenentwicklung
Eine Analyse unserer langfristigen Verbindlichkeiten
28
Mittelfristige Finanzplanung
Der aktuelle Stand unserer Planungen für die nächsten Jahre
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 29
Entwicklung der Schulden
(Investitionskredite, Anleihe und PPP) –
mit und ohne steuerfinanzierte
Eigenbetriebe –
(absolute Werte in Mio. Euro)
(Stand jeweils zum 01.01. des jeweiligen
Jahres)
Nettoschuldentilgung
864 €
864 €
910 €
925 €
947 €
939 €
965 €
1.006 €
1.057 €
1.183 €
1.272 €
1.269 €
1.264 €
1.258 €
1.256 €
1.249 €
1.228 €
894 €
894 €
944 €
969 €
1.008 €
1.023 €
1.051 €
1.089 €
1.139 €
1.257 €
1.347 € 1.331 € 1.334 €
1.332 €1.345 € 1.357 €
1.349 €
800 €
900 €
1.000 €
1.100 €
1.200 €
1.300 €
1.400 €
2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Folgende Projekten wurden eingerechnet
Eine Auswahl der Maßnahmen:
Maßnahmen/Projekte
Frankenschnellweg Bertolt-Brecht-Schule, ÖÖP Kinderbetreuungsausbau bis 2020 Ämtergebäude Dietzstraße
Brückennotprogramm von SöR GS Karl-Schönleben-Straße,
Neubau
Opernhaus (Brandschutz und
Technik)
Tiefgaragensanierung
Stöpselgasse
Brücke FSW/SWT GS Viatisstraße, Dep.
Siedlerstraße, Abriss und Neubau
Konzertsaal Brandschutzmaßnahmen
Rathäuser
Weiterbau U-Bahn: U3-SW und –
NW
VS Scharrerstraße, Erweiterung,
Ganztagesbetrieb, Hort
Z-Bau, 2. BA Sanierung Rathaus Hauptmarkt 18
Weststadt -Umsetzung Grün- und
Freiraumkonzept
Martin-Behaim-Gymnasium,
Erweiterung
Künstlerhaus, 3. BA,
Generalsanierung
Neue Kfz-Zulassung
ehem. Quelle-Areal Schulzentrum Südwest, Neubau Meistersingerhalle, Brandschutz -
Generalsanierung
Sanierung Freiwillige Feuerwehr
Gerätehäuser
Maßnahmen aus dem NVEP Schule Fürreuthweg Reichsparteitagsgelände
Lärmminderungsplanung Fortschreibung ÖPP Neue
Realschule
Gaststätte Tucherbräu,
Generalsanierung
Fortschreibung ÖÖP St. Leonhard Zuschuss Convention Center
Airport
Forchheimer Str. Neubau Schule
plus KiTa
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 30
Wenn wir noch etwas weiter in die Zukunft blicken...
Eine Simulationsrechnung bis 2026, dem Ende der übernächsten
Stadtratsperiode
Was wir für die Simulation angenommen haben:
» Mittelfristige Finanzplanung als Basis bis 2017 wie vorgestellt.
» Danach bei den Erträgen und Aufwendungen lineare Steigerungsraten ohne
Konjunkturschwankungen mit Erfahrungswerten (z.B. Steuern steigen p.a.
um 2,5%, Aufwendungen um 2% und Transferaufwendungen um 4%).
» Sondereffekte wie ein Bundesleistungsgesetz oder geänderte
Ausgleichszahlungen für Töchter sind bereits eingerechnet.
» Investitionsmaßnahmen wurden neben einem jährlich wiederkehrenden
Sockelbetrag (70-80 Mio. Euro) gesondert betrachtet und betragsmäßig mit
den in den Diskussionen genannten Größenordnungen aufgenommen,
zukünftige zusätzliche Betriebskosten mit Abschreibungen sind pauschal
angesetzt.
» Die momentan diskutierten Projekte wurden weitestgehend komplett
aufgenommen, unabhängig vom Stand der politischen Diskussion, um ein
Gesamtbild vermitteln zu können!
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 31
Was käme dabei raus?
Und welche Fragen stellen sich dabei?
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 32
0
25.000.000
50.000.000
75.000.000
100.000.000
125.000.000
150.000.000
175.000.000
200.000.000
225.000.000
250.000.000
275.000.000
2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Nettoinvestitionssumme
Fazit
Produkthaushaltsplanentwurf für 2014 ist ein wesentlicher Schritt
zu einer guten Haushaltsstruktur, weil
er mit 22,8 Mio. Euro ein deutlich positives Ergebnis erzielt,
die Aufrechterhaltung der Leistungen der Stadt sichert,
weil er die notwendigen Investitionen für die nächsten vier Jahre
finanziert
und gleichzeitig einen moderaten Schuldenabbau weiterführt.
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 33
Für Rückfragen zum neuen Produkthaushalt stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
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matthias.lang@stk.nuernberg.de
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 34
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Finanzreferat
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Harald Riedel
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