Geschäftsbereich 2. BM
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
Geschäftsbereich 2. Bürgermeister (inkl. Infrastrukturvermögen)
00026 und 00577
Neubau der Feuerwache 1 / Grunderwerb
1) Mit Beschluss des Stadtrates vom 23.11.2006 wurde die Verwaltung beauftragt, zeitnah eine Ersatzlösung für
die baufällige Feuerwache 1 zu finden. Es entsteht ein Neubau der Feuerwache 1 in verkehrsgünstiger Lage
am Nürnberger Westring in unmittelbarer Nachbarschaft zur Pegnitzaue. Das umfangreiche Raumprogramm
mit Fahrzeughallen im Erdgeschoss sowie Aufenthalts-, Schulungs- und Büroräumen im Obergeschoss ist
ringförmig organisiert, so dass die maximalen Nutz- und Übungsflächen im gemeinsamen Innenhof für die
Feuerwehr zur Verfügung stehen.
2) Erhöhung der Gesamtkosten gemäß Baukostenindizierung und wegen zusätzlichen Leistungen, die im Objektplan nicht enthalten waren.
3) Kostenberechnung
4) Vom Land: Zuweisungen (Mittel zur Förderung des Feuerlöschwesens). - Es werden außerdem im Jahr 2019
Veräußerungserlöse aus dem Teilverkauf des bisherigen FW 1-Grundstückes i. H. v. 1.500 T€ erwartet. Etwaige Veräußerungsgewinne werden im Ergebnishaushalt verbucht.
5) 2016 / 2020
00040
Umgestaltung Hauptmarkt
- Die Maßnahme wurde aus dem Ansatz für das Bund-Länder Städtebauförderungsprogramm "Aktive Stadt- und
Ortsteilzentren" (Nördliche Altstadt, Altstadt am Wasser) ausgegliedert. -
- Aufteilung in zwei voneinander getrennte Maßnahmen Umgestaltung Obstmarkt (Nr. 654) und Hauptmarkt. Die
bisherigen Planungskosten werden dem Hauptmarkt zugeordnet. -
- Mehreinzahlungen berechtigen zu Mehrauszahlungen -
- Vorbehaltlich BIC-Verfahren -
1) Der Hauptmarkt ist in einem unbefriedigenden baulichen Zustand und soll, zeitlich nach der Sanierung des
Obstmarktes, im Rahmen der Städtebauförderung ebenfalls neu betrachtet und ggf. umgestaltet werden. Mit
der Neubebauung des Augustinerhofareals sollen die Ortsstraßen Tuchgasse, Winklerstraße und Hauptmarkt
Westseite Fußgängerzone werden. Mit der Neugestaltung dieses zentralen Altstadtbereiches entstehen ein
attraktives Zentrum und eine neue Fußgängerachse Obstmarkt/Hauptmarkt/Tuchgasse/Pegnitzufer/Trödelmarkt, die die nördliche Altstadt mit der südlichen Altstadt verbindet und strukturell stärkt.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenannahme
4) Städtebauförderung; Bezuschussung auch von Planungsmitteln.
5) Realisierung ab 2022
305
00041
Bamberger Straße zwischen Schnepfenreuther Hauptstraße und Wilhelm-Högner-Straße (Fürth)
- Für Baumaßnahmen auf Fürther Stadtgebiet wird voller Ersatz von der Stadt Fürth geleistet. -
1) Ausbau der Bamberger Straße zwischen Schnepfenreuther Hauptstraße und Mühlweg, im Anschluss bis zur
Wilhelm-Högner-Straße in Fürth. Das Vorhaben dient der Entlastung des Ortskerns von Schnepfenreuth, aber
auch der Ortsteile Schniegling und Kriegsopfersiedlung vom motorisierten Straßenverkehr. Mit der Stadt Fürth
wird eine Vereinbarung über das Teilstück auf Fürther Stadtgebiet abgeschlossen.
2) Verschiebung des Maßnahmenbeginns.
3) Kostenannahme
4) Vom Land: Zuweisungen nach GVFG; Reduzierung des Fördersatzes auf 40% durch die Staatsregierung.
Kostenerstattung durch die Stadt Fürth für die Baumaßnahme auf Fürther Stadtgebiet.
5) Planungsphase
00047
Gestaltung Nelson-Mandela-Platz
- Bis 2015 finanziert: Realisierungswettbewerb und Planungskosten; die Kosten für Beleuchtung und Entwässerung sind im Gesamtansatz enthalten. -
1) Zur Aufwertung des südlichen Bahnhofsumfeldes wurde ein städtebaulicher Realisierungswettbewerb zur
Umgestaltung des Nelson-Mandela-Platzes durchgeführt. Die Entwurfsplanung umfasst die Umgestaltung der
Platzfläche, den Bau eines Fahrradparkhauses und die Einbindung von Kunst mit vorgeschaltetem international offenem Wettbewerb sowie die notwendigen Änderungen an der Verkehrsführung.
2) Erhöhung der Gesamtkosten auf Grund der Ausschreibungsergebnisse für Straßenbau und Pflasterarbeiten.
Die Errichtung des Fahrradparkhauses am Nelson-Mandela-Platz wurde aus Transparenzgründen
ausgegliedert (Geschäftsbereich Ref. VI, UB, Maßnahmen Nr. 888)
3) Kostenberechnung
4) Städtebauförderung, KAG, evtl. auch GVFG.
5) 2018 / 2019
306
00057
Kreuzungsfreier Ausbau des Frankenschnellwegs
1) Die derzeitige Situation ist verbunden mit regelmäßigen Staus, Sicherheitsgefährdung und hoher Lärm- und
Abgasbelastung der umliegenden Stadtteile.
Ziel der Maßnahme ist ein kreuzungsfreier Ausbau im Bereich zwischen Wolgemutstraße und Landgrabenstraße/Rohrbrücke N-ERGIE, eine deutliche Verbesserung des Lärmschutzes durch Einhausung auf einer
Strecke von 1,5 km Länge sowie eine städtebauliche Aufwertung.
2) Erhöhung der Gesamtkosten auf Grund Fortschreibung der Planungskosten und Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenannahme
4) Zuweisungen des Landes nach GVFG und FAG. Erwartet wird eine Zuschussquote von 85 % der förderfähigen Kosten.
5) 2020 / 2029 (in Abhängigkeit vom ergänzenden Planfeststellungsverfahren)
00059
Bayernstraße
1) Die Bayernstraße zwischen Münchener Straße und Itzhak-Rabin-Straße ist dringend sanierungsbedürftig. Der
gesamte Straßenaufbau ist für die heutigen Verkehrsbelastungen nicht mehr ausreichend und muss komplett
erneuert werden. Die Maßnahme kommt einem Neubau gleich. Gleichzeitig werden durch Planungsänderungen Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmer erreicht.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss
3) Kostenberechnung
4) Vom Land: Zuweisungen nach GVFG.
5) 2017 / 2021
307
00061
Eibacher Hauptstraße
- Kosten vorbehaltlich des zu durchlaufenden BIC-Prozesses. -
1) Die Eibacher Hauptstraße befindet sich im Bereich zwischen Hinterhofstraße und dem Königshofer Weg in
einem schlechten Zustand und soll saniert werden. Die Maßnahme hat das BIC-Verfahren zu durchlaufen.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenannahme
4) Vom Land: Zuweisungen nach GVFG
5) Es ist noch ein Planfeststellungsverfahren notwendig.
00071
Projekt Deutsche Einheit: Anpassung Brücke Höfener Straße (1 BW)
- Finanzierung ohne Ablöse von DB AG, da diese im Ergebnishaushalt eingeht.-
1) Im Zusammenhang mit dem Ausbau der S-Bahn-Strecke Nürnberg-Fürth-Forchheim plant die DB die Erneuerung der Eisenbahnbrücke über die Höfener Straße. Dabei soll der in Höhe und Breite beschränkte Brückenquerschnitt den Verkehrserfordernissen angepasst werden. Im Anschluss an den Brückenumbau erfolgt der
Ausbau der Höfener Straße zwischen Chlodwigstraße und Fürther Straße.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenschätzung
4) Die von der DB zu leistenden Ablösebeträge kommen konsumtiv dem Stadthaushalt zugute, werden im MIP
jedoch nicht der Maßnahme zugerechnet.
5) 2022 / 2023
308
00072
Projekt Deutsche Einheit: Anpassung S-Bahn Rothenburger Straße
- Mittelabfluss in Abhängigkeit von der DB AG. -
1) Ausbau der Rothenburger Straße zwischen Plärrer und Frankenschnellweg einschl. Umbau der Bahnbrücke
über die Rothenburger Straße (1 BW, 0,8 km).
Im Rahmen der Erneuerung der Bahnstrecke und der Errichtung der S-Bahn-Haltestelle „Rothenburger
Straße“ ist die Aufweitung der Brücke über die Rothenburger Straße erforderlich. Die Maßnahme dient der
Anbindung des nördlich der Bahn gelegenen Einzugsgebietes an die S-Bahn und der Einrichtung des Gegenverkehrs in der Rothenburger Straße zur Entlastung der Verkehrssituation in der Hessestraße.
2) Erhöhung der Gesamtkosten. Der Anteil der Bauverwaltungskosten der DB AG war bisher im Ansatz noch
nicht enthalten. Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenschätzung
4) Vom Land: Zuweisungen nach GVFG.
5) 2021 / 2022
00073
Wöhrder See
1) Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts des Wasserwirtschaftsamts Nürnberg und der Stadt Nürnberg werden
die Grünanlagen um den Unteren Wöhrder See umgebaut.
2) Erhöhung der Gesamtkosten wegen der Fortschreibung des 2013 über Flächenkennwerte erstellten Kostenrahmens.
3) Kostenberechnung
4) Mittel aus dem Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau West“
5) 2018 / 2019
309
00283
Ersatzneubau der Brücke Klenzestraße (BW 1.361)
1) Die im Jahr 1937 von der damaligen Reichsbahn errichtete Brücke an der Klenzestraße über die Zufahrtsgleise zum Rangierbahnhof weist eine Reihe von Schäden auf, u. a. Risse in tragenden Betonbauteilen. Die
Brücke können nur noch Fahrzeuge mit einem Gewicht bis zu 2,8 Tonnen überqueren. Das Bauwerk steht unter Denkmalschutz. Eine Sanierung ist wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll, deswegen wird ein Neubau angestrebt.
2) Erhöhung der Gesamtkosten. Basis war bisher Kostenberechnung vor Objektentwurf.
3) Fortschreibung der Kostenberechnung (vor Ausschreibung)
4) keine
5) 2018 / 2019
00291
BW 1.118 San. Konrad-Adenauer-Brücke
1) Bei der Brücke wurden erhebliche Schäden und Mängel festgestellt, die die Standsicherheit, die Dauerhaftigkeit und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Das Bauwerk ist daher komplett zu sanieren. Im Zuge der
Sanierung sind außerdem verschiedene Umbauten (insbes. der Auflagerbänke) erforderlich.
2) Erhöhung der Gesamtkosten. Basis war bisher Kostenschätzung.
3) Kostenberechnung (vor Objektentwurf)
4) keine
5) 2018 / 2019
310
00292
BW 1.210 San. Brücke Hügelstr. über den Main-Donau-Kanal
1) Die im Jahr 1970 erbaute Brücke im Zuge der Hügelstraße überspannt den Main-Donau-Kanal. Die Spannbetonbrücke weist zahlreiche Schäden auf, die überwiegend durch eindringendes salzhaltiges Wasser verursacht werden. Das Bauwerk muss u.a. neu abgedichtet werden; Übergangskonstruktion, Kappen und Geländer sind zu erneuern. Am Überbau muss schadhafter Beton instandgesetzt werden. Die Maßnahme wird, abhängig von der benachbarten Brücke Hügelstr. über die Südwesttangente wegen möglicher Synergien bei
den Verkehrsführungsphasen ausgeführt. Darüber hinaus wird eine gemeinsame Abarbeitung der Maßnahmen das Gewerbegebiet Westpark in der Summe geringer beeinträchtigen. Mit der Maßnahme soll zudem
eine dritte Fahrspur realisiert werden, die verkehrstechnische Verbesserungen für den Südwestpark mit sich
bringt.
2) Erhöhung der Gesamtkosten auf Grund der Ausschreibungsergebnisse.
3) Kostenberechnung
4) keine
5) 2018 / 2020
00513
Niederschlagswasserableitung Gerasmühle
1) An der westlichen Hangkante der Rednitz schließt sich zwischen Gerasmühle und Mühlhof eine Hochebene
an. Bei Starkregenereignissen fließt das Wasser unkontrolliert über die Kante der Hochebene zur Rednitz und
droht, besiedelte Bereiche zu überschwemmen. Ziel ist es, die untenliegenden besiedelten Bereiche und Straßenflächen von Überschwemmung freizuhalten. Dafür muss das Regenwasser bereits oberhalb der Bereiche
in Auffanggräben oder über Einlaufbauwerke gefasst werden und über offene Gräben und Verrohrungen
schadlos an den besiedelten Bereichen vorbei der Rednitz zugeführt werden.
2) Aufgrund gestiegener Baupreise, langer Planungsdauer, wasserrechtlicher und naturschutzfachlicher Belange ergibt sich eine Baukostenerhöhung. Die Deckung erfolgte bereits aus der Brückenpauschale. Anpassung der bisher bereitgestellten Mittel und an den voraussichtlichen Mittelablfluss.
3) Kostenberechnung
4) keine
5) 2019 / 2020
311
00579
Straßenbahn bis Wegfeld: Infrastrukturzuschuss
Zusätzliche Erläuterung für Infrastrukturzuschuss: - Neuberechnung der VAG. -
1) Im Rahmen der Planungen für eine Stadtbahnverbindung Nürnberg - Erlangen hat sich ein deutlicher Nutzen
einer Teilstrecke von Thon bis "Am Wegfeld" gezeigt. Mit Verlegung der bisherigen Straßenbahnendhaltestelle Thon zum Wegfeld entsteht ein verbessertes Nahverkehrskonzept für Thon, das Knoblauchsland und
Erlangen entlang der Achse B4 mit minimierten Umsteigevorgängen.
Dabei wird die zwischen den Richtungsfahrbahnen der Erlanger Straße verlaufenden Gleistrasse zur heutigen
Endhaltestelle Thon bis südlich der Johann-Sperl-Straße um ca. 2,5 km verlängert. Der neue Verlauf der Straßenbahntrasse führt in Mittellage vom Anschluss an die bestehenden Gleise über die Kreuzung Erlanger
Straße / Kilianstraße / Forchheimer Straße bis über die Kreuzung Erlanger Straße / Bamberger Straße / Marienbergstraße. Ca. 200 m nördlich der Kreuzung schwenkt die Trasse von der Mittellage in die östliche Seitenlage und verläuft parallel zur Erlanger Straße bis Johann-Sperl-Straße. Dort entsteht die neue Endhaltestelle
"Am Wegfeld". Die Option auf einen Weiterbau nach Erlangen ist gegeben.
Die Maßnahme wird von der VAG ausgeführt und finanziert. Die Stadt beteiligt sich mit einem Kostenanteil,
der nach dem Vertrag Stadt Nürnberg / VAG ermittelt wird. Zusätzlich wird ein Infrastrukturzuschuss an die
VAG ausgezahlt.
2) keine
3) Kostenschätzung
4) keine
00608
Vorbeug. Hochwasserschutz Langwasser/Altenfurt
1) Für das Gewässersystem Langwassergraben im Bereich Altenfurt wurde ein Hochwasserschutzkonzept erarbeitet. Während der Planungen hat sich gezeigt, dass verschiedene bestehende Gewässerverrohrungen nicht
ausreichend dimensioniert sind, und im Hochwasserfall der Abfluss behindert wird. Außerdem wurden kritische Punkte identifiziert, die zeitnah behoben werden müssen. Das Schutzkonzept sieht zudem die Schaffung
von Rückhalteraum im Oberlauf vor.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenberechnung
4) keine
5) 2018 / 2020
312
00617
"Umzug" des Verkehrsrechners
1) Der städtische Verkehrsrechner ist seit den 1960-er Jahren im Mittelbau auf dem Areal des PP-Mfr. am Jakobsplatz untergebracht. In dem derzeitigen Verkehrsrechner-Technikraum sind neben den Verkehrsrechnern, an denen ca. 440 Lichtsignalanlagen angeschlossen sind, auch diverse Technikkomponenten untergebracht.
Aufgrund eines statischen Gutachtens ist das Gebäude, das im Zuge der Polizeiverstaatlichung vom Freistaat
übernommen wurde, zu räumen. Da der Fußboden des Verkehrsrechner-Technikraums bereits in der Vergangenheit einmal saniert wurde, ist dieser nach den derzeitigen Erkenntnissen stand- bzw. tragsicher, allerdings
müsste ggf. die Decke dieses Raums abgestützt werden. Je nach Ergebnis der Untersuchungen müssen Verkehrsrechner und -technik innerhalb des Gebäudes bzw. in neue Räumlichkeiten verbracht werden.
2) keine
3) Kostenschätzung
4) keine
5) 2015 / 2022
00628
Stadtumlandbahn - Planung
1) Zur Optimierung des Straßenbahnnetzes im Norden Nürnbergs erfolgt die Verlängerung der Straßenbahn
von Thon bis zur Haltestelle Am Wegfeld. Mittel- bis langfristig ist die Verlängerung der Straßenbahn darüber
hinaus als Stadtbahn bis Erlangen und im Endausbau nach Herzogenaurach vorgesehen. Durch die Stadtumlandbahn (StUB) soll die Erreichbarkeit im Ballungsraum erheblich verbessert werden.
Die Maßnahme wurde bei der Bayerischen Staatsregierung für eine Sonderförderung in höchstmöglicher
Höhe angemeldet. Die Gesamtkosten werden auf bis zu 600 Mio. € geschätzt. Auf der Grundlage des Intraplan-Gutachtens wurden die Planungskosten auf die Städte und den Landkreis aufgeteilt, die nun eingestellten Mittel stellen den Anteil der Stadt Nürnberg dar.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss der auf die Stadt entfallenden Umlagen.
3) Kostenannahme
4) keine
5) Nur Planungskosten
313
00629
Ringbuslinien
1) Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Straßenbahn von Thon nach „Am Wegfeld“ und durch die Verbesserung der Reisezeiten im Busnetz bietet sich auch ein enormes Optimierungspotential für das Busliniennetz
insgesamt. Auf Basis der verkehrspolitischen Zielsetzung der Stadt Nürnberg wurde unter Berücksichtigung
aller der Verwaltung und der VAG vorgebrachten Vorschläge und Anliegen ein Ringbuslinienkonzept entwickelt.
Um das attraktive und wirtschaftliche Angebot realisieren zu können, sind umfangreiche bauliche und signaltechnische Maßnahmen in verschiedenen Prioritäten abzuarbeiten. Für 2016 wurden die Gelder für „Priorität
1“ eingestellt, unter der alle Maßnahmen zur technischen Ermöglichung der Fahrwege zusammengefasst wurden.
In der zweiten Realisierungsstufe sind von 2018 bis 2020 dringende Maßnahmen erforderlich, die eine ausreichende betriebliche Stabilität herstellen.
2) keine
3) Kostenannahme
4) keine
5) 2016 / 2020 ff.
00645
BW 1.211 San. Brücke Hügelstr. über Südwesttangente
1) Bei der mehrfeldrigen Stahlbetonplattenbrücke mit Hohlkörpern wurden bei Brückenprüfungen erhebliche
Schäden und Mängel festgestellt, die die Dauerhaftigkeit und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Die Bausubstanz ist aufgrund von Chloridbelastung stark in Mitleidenschaft gezogen. Das Bauwerk ist daher komplett
zu sanieren (Betonsanierung, Kappenerneuerung, Abdichtung, Entwässerung, Geländer). Die Maßnahme
steht im räumlichen Zusammenhang mit der genehmigten Sanierung des BW 1.210 Brücke Hügelstraße über
den Main-Donau-Kanal. Eine gemeinsame Abarbeitung lässt Synergien erwarten. Darüber hinaus wird eine
gemeinsame Abarbeitung das Gewerbegebiet Westpark in der Summe geringer beeinträchtigen.
2) Erhöhung der Gesamtkosten auf Grund der Ausschreibungsergebnisse.
3) Kostenberechnung
4) keine
5) 2018 / 2020
314
00654
Umgestaltung Obstmarkt
- Die Maßnahme wurde aus dem Ansatz für das Bund-Länder Städtebauförderungsprogramm "Aktive Stadt- und
Ortsteilzentren" (Nördliche Altstadt, Altstadt am Wasser) ausgegliedert. -
- Aufteilung in zwei voneinander getrennte Maßnahmen Umgestaltung Obstmarkt und Hauptmarkt (Nr. 40). Die
bisherigen Planungskosten werden dem Hauptmarkt zugeordnet. -
- Mehreinzahlungen berechtigen zu Mehrauszahlungen. –
- Vorbehaltlich BIC-Verfahren. -
1) Der Obstmarkt ist in einem unbefriedigenden baulichen Zustand, er weist gravierende Schäden auf und ist
bereits vielfach provisorisch ausgebessert. Dies betrifft den Stadtboden und seine Begehbarkeit, die Beleuchtung, die Möblierung, die Einbindung der Frauenkirche in den Kontext und die Verbesserung der Infrastruktur
für die Marktnutzungen. Siehe auch die Erläuterungen zur Maßnahme 40 (Umgestaltung Hauptmarkt).
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenannahme
4) Städtebauförderung; Bezuschussung auch von Planungsmitteln.
5) 2019 / 2021
00691
BW 1.207 San. Brücke Rothenburger Str. über Main-Donau-Kanal
1) Das im Jahr 1971 errichtete Bauwerk überspannt den Main-Donau-Kanal im Zuge der Rothenburger Straße,
die einer der wichtigsten Ausfallstraßen in Richtung Westen ist. Die Spannbetonbrücke weist zahlreiche Schäden auf, die überwiegend durch eindringendes salzhaltiges Wasser verursacht werden. Das Bauwerk muss
u.a. neu abgedichtet werden, Übergangskonstruktion, Kappen und Geländer werden erneuert. Die vorhandenen Einstiegsschächte müssen zurückgebaut und verschlossen werden, um das Eindringen von chloridhaltigem Wasser zukünftig zu vermeiden.
2) keine
3) Kostenberechnung
4) keine
5) 2019 / 2020
315
00701
St 2241, Ostendstraße, 2. Bauabschnitt zwischen Cherusker- und Lindnerstr.
- Gesamtkosten ohne Ablösung an DB AG. -
1) Das Bauvorhaben umfasst den Neubau der Brückenbauwerke über die Bahnanlagen der DB AG im Bereich
der Dagmar- und Marthastraße sowie den Ausbau der Ostendstraße (St 2241) auf dem bisher noch nicht ausgebauten Teilstück zwischen Cherusker- und Lindnerstraße. Weiterhin soll der Kreuzungsbereich mit der Dr.-
G.-Heinemann-/ Cheruskerstr. (B 4R) baulich so umgestaltet werden, dass die Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes wesentlich verbessert wird. Im Zusammenhang mit den Straßen- und Brückenbauarbeiten findet
auch die dringend erforderliche Erneuerung der Straßenbahngleise durch die VAG statt.
In einem 1. BA wurde die Teutonen- bis Cheruskerstraße ausgebaut. Die dafür verwendeten Mittel waren bei
Maßnahme 00063 veranschlagt.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss
3) Kostenschätzung
4) Vom Land: Zuweisungen nach GVFG; Reduzierung des Fördersatzes auf 40% durch die Staatsregierung (betrifft 2. BA).
5) 2021/2022
00709
Erneuerung spannungsrissgefährdete Brücken Hafenbereich
1) Die Brücken Hafenstraße über die Südwesttangente, Hafenstraße über den Main-Donau-Kanal sowie Frankenschnellweg über Südwesttangente und Main-Donau-Kanal sind spannungsrisskorrosionsgefährdete
Spannbetonbrücken ohne Ankündigungsverhalten. Aufgrund ihres hohen Gefährdungspotentials müssen sie
schnellstmöglich ersetzt werden.
Aus der Maßnahme wurden in 2018 die Knotenpunkte Marthweg/Wiener Straße (Maßnahme 837) und Königshof/Saarbrückener Straße (Maßnahme 838) als eigenständige Einzelmaßnahmen ausgegliedert.
In 2019 sollen die Maßnahmen Erneuerung der Brücke Frankenschnellweg über Main-Donaukanal und Erneuerung der Brücken Hafenstraße über Main-Donaukanal und Hafenstraße über Südwesttangente herausgenommen werden.
Somit sind nun im Wesentlichen die Personalvollkosten sowie Baunebenkosten für übergeordnete Ingenieurdienstleistungen und andere übergeordnete Dienstleistungen enthalten.
2) Im Ansatz ist die Ausgliederung der Erneuerung der Brücken Hafenstraße über Main-Donaukanal und Hafenstraße über Südwesttangente (Maßnahme 875) und Erneuerung der Brücke Frankenschnellweg über MainDonaukanal (Maßnahme 876) als eigenständige Einzelmaßnahmen berücksichtigt.
3) Kostenschätzung
4) keine
5) 2016 / 2026
316
00714
Masterplan Freiraum
1) Mit dem Bevölkerungszuwachs und der damit verbundenen verstärkten Wohnbaulandausweisung steigt der
Bedarf an ausreichend bemessenen qualifizierten öffentlichen Grün- und Freiflächen in der Stadt Nürnberg.
Es ist eine ästhetisch ansprechende und zukunftsorientierte Ausstattung von qualifizierten Grün- und Freiräumen notwendig. Mit dem neuen Ansatz sollen vorrangig neue Grünanlagen und grüne Stadtplätze geschaffen,
vorhandene Freiräume und Freiraumverbindungen zu einem Verbund entwickelt sowie das Wasser in den
Erholungsraum integriert werden. Mit der Realisierung eines solchen Netzes wird gleichzeitig die Biodiversität
gefördert und das Biotopverbundsystem weiter ausgebaut.
2) Im Ansatz ist die Ausgliederung des Cramer-Klett-Park (Maßnahme 874) als eigenständige Einzelmaßnahmen berücksichtigt.
3) Kostenschätzung
4) keine
5) Aufgrund der unterschiedlichen Maßnahmen werden diese nacheinander begonnen und umgesetzt.
00757
Mängelbeseitigung Sanierung Lagune
1) Nach Inbetriebnahme der Lagune mussten verschiedene Mängel beanstandet werden. Zum einen trat über
den nicht sachgerecht geplanten Beckenkopf salzhaltiges Wasser aus, wodurch ein 2000 m² großes Waldstück auf dem Gelände des Tiergartens geschädigt wurde. Des Weiteren wurden bei Kontrollen einzelne Beschädigungen an den Beton-Beckenwänden entdeckt. Ergänzende Untersuchungen belegten zudem, dass in
den Beton eingetretene Chloride eine Korrosion der Bewehrung in Gang gesetzt haben. Aufgrund der unterschiedlichen Mängel ist sind daher verschiedene Sanierungsmaßnahmen und der Neubau eines Havariebeckens notwendig.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenrahmen
4) Gegen die Mängelverursacher werden Schadenersatzansprüche geltend gemacht.
5) 2019 / 2021
317
00760
Errichtung eines flächendeckenden Sirenenwarnsystem
1) Gemäß des Beschlusses des Stadtrates vom 12.12.2012 soll ein flächendeckendes Sirenenwarnsystem in
Nürnberg installiert werden. Zur flächendeckenden Warnung inklusive der Alarmierung der örtlichen freiwilligen Feuerwehren, sind 107 elektronische Sirenenanlagen zu errichten. Davon sind 13 Mast- und 94 Dachanlagen zu installieren.
Die Maßnahme umfasst die Erneuerung des bestehenden Sirenenwarnsystems und die flächendeckende Erweiterung, so dass Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig vor Gefahren, die von Störfällen, Großschäden oder
Katastrophen ausgehen, gewarnt werden können.
2) keine
3) Kostenberechnung
4) keine
5) Aufgrund der unterschiedlichen Standorte werden die einzelnen Anlagen nacheinander baulich begonnen und
fertig gestellt.
00776
Grünanlagen Röthenbach-Ost
1) Im Erschließungsgebiet Röthenbach-Ost gibt es beitragsfähige Erschließungsanlagen im Grünbereich, die
nach KAG bis 2027 ausgebaut und abgerechnet sein müssen. Da die beitragsfähigen (BA 1) und nicht beitragsfähigen (BA 2) Grünanlagen unmittelbar zusammenhängen, sollen in diesem Zuge auch die nicht beitragsfähigen Grünanlagen zeitnah ausgebaut werden.
2) Neuaufnahme
3) Kostenberechnung
4) KAG-Beiträge für den BA 1
5) 2019 / 2023
318
00785
Lehrberger Straße
1) Die Erschließung der Lehrberger Straße muss noch vollständig abgeschlossen werden. Die Maßnahme
wurde vorbehaltlich der Kostenprüfung durch BIC in den MIP 2017/2020 aufgenommen.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenschätzung
4) KAG-Beiträge
5) 2021 / 2023
00813
Quartierspark Eberhardshof
1) Im Stadterneuerungsgebiet Weststadt besteht ein erhebliches Grünflächendefizit. Der städtebauliche Realisierungswettbewerb für die Quelle-Randflächen von 2011 sieht die Neuschaffung eines Quartiersparks auf
einem ehemaligen Busparkplatz an der Wandererstraße vor.
2) Neuaufnahme
3) Kostenberechnung
4) Städtebauförderung
5) 2019 / 2020
00820
Niederschlagswasserableitung Koppenhofer Str.
1) An der westlichen Hangkante der Rednitz schließt sich zwischen Gerasmühle und Mühlhof eine Hochebene
an. Bei Starkregenereignissen fließt das Wasser unkontrolliert über die Kante der Hochebene zur Rednitz und
droht, besiedelte Bereiche zu überschwemmen. Ziel ist es, die untenliegenden besiedelten Bereiche und Straßenflächen von Überschwemmung freizuhalten. Dafür muss das Regenwasser bereits oberhalb der Bereiche
in Auffanggräben oder über Einlaufbauwerke gefasst werden und über offene Gräben und Verrohrungen
schadlos an den besiedelten Bereichen vorbei der Rednitz zugeführt werden.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenberechnung
4) keine
5) 2020 / 2020
319
00821
Rothenburger Str. (Tiefes Feld) - Grunderwerb
1) Zum Neubau der Rothenburger Straße zwischen der Virnsberger Straße und der Sigmundstraße (Tiefes Feld)
ist es erforderlich, den dafür benötigten Grunderwerb im Rahmen des Grunderwerbs für den Bau der U-Bahn
und dem Umlegungsverfahren zu tätigen, da die Grundstücksverhandlungen zumeist mit den gleichen Eigentümern erfolgen.
2) keine
3) Kostenschätzung
4) keine
5) nicht relevant
00823
Beschleunigung Linie 4, 3. Bauabschnitt
1) Der Verkehrsausschuss beschloss am 15.01.2009, dass die Straßenbahnlinie 4 zwischen Plärrer und Thon
an 12 Lichtsignalanlagen (LSA) beschleunigt werden soll. Am 04.07.2013 wurde ein Konzept und Finanzierungsvorschlag beschlossen. Die Maßnahme wurde in 3 Bauabschnitte aufgeteilt. In Bauabschnitt 1 und 2
wurden von 2014 bis 2016 acht LSA umgebaut und mit ÖPNV-Beschleunigung ausgestattet.
Für den 3. Bauabschnitt verbleiben 4 LSA. Sie verfügen bereits über eine ÖPNV-Beschleunigung, müssen
aber aufgrund ihres Alters gemäß dem aktuellen Stand der Technik angepasst und erneuert werden. Die Beschleunigungsmaßnahme wird verknüpft mit Verbesserungen und Anpassungen an den aktuellen Stand der
Technik und der Gesetzeslage für Fußgänger- und Radwegeführung, Anpassungen der Signalisierung der
Gleisüberwege sowie der Blindenausstattung.
2) keine
3) Kostenberechnung
4) Zuwendungen nach dem BayGVFG
5) 2018 / 2020 ff.
320
00824
Verkehrsleitsystem Messe/Stadion/Arena
1) Bei dem im Jahr 2004 in Betrieb genommenen Verkehrsleitsystem müssen die Rechner- und Netzwerkhardware, die Kameras und die Schilderanzeigen ab dem Jahr 2018 erneuert werden.
2) Erhöhung der Gesamtkosten gemäß Baukostenindizierung, wegen zusätzlichen Kosten für die Erweiterung
im Zuge des Ausbaus der A73 und Ablösezahlungen an die Autobahndirektion Nordbayern.
3) Kostenschätzung
4) Beteiligung der NürnbergMesse. Die Prüfung weiterer Fördermöglichkeiten im Rahmen eines neuen Programmes zur Luftreinhaltung ist veranlasst.
5) 2020 / 2025
00836
Umbaumaßnahmen Regensburger Straße
1) Aufgrund eines Neubaus von IKEA müssen im Umfeld eine straßenbauliche Erschließung und verkehrliche
Ertüchtigungen vorgenommen werden. Es wurde ein städtebaulicher Vertrag abgeschlossen.
2) Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenschätzung
4) Beteiligung des Investors
5) 2019 / 2020
321
00872
BW 1.077 Brücke ü. Sigmundstr.
1) Mit der Brücke Sigmundstraße wird der Frankenschnellweg zwischen der Anschlussstelle Nürnberg/ Doos
und der Jansenbrücke über die Sigmundstraße überführt. Die Brücke Sigmundstraße stammt aus dem Jahr
1967 und besteht aus zwei Überbauten. Die beiden Überbauten lagern auf den Wänden einer Grundwasserwanne auf. Die bestehenden Überbauten wurden gemäß Nachrechnungsrichtlinie nachgerechnet, können
jedoch für die künftige Belastung nicht nachgewiesen werden. Es besteht auch keine Möglichkeit, die Überbauten zu sanieren oder zu verstärken. Daher ist es erforderlich beide Überbauten zu erneuern. Die Grundwasserwanne ist nicht Teil der Maßnahme.
2) Neuaufnahme
3) Kostenrahmen
4) Keine
5) 2020 / 2021
00874
Cramer-Klett-Park
1) Die Grünanlage mit integriertem Spielplatz ist für die dicht besiedelten Stadteile Altstadt und Wöhrd ein wichtiger wohnungsnaher stadtparkähnlicher Freizeit- und Erholungsraum mit wertvollem alten Baumbestand. Der
Cramer-Klett-Park entstand Anfang des 19. Jahrhunderts aus dem einstigen Villengarten von Theodor Cramer-Klett und dem Garten der Familie von Tucher. Der in den 60er Jahren aufwändig neu angelegte Park
muss in vielen Bereichen dringend saniert werden. Ebenso soll der Park stärker an den umgebenden Stadtraum verknüpft und dessen Erreichbarkeit verbessert werden. Der wertvolle Baumbestand soll weit möglichst
erhalten bleiben und mit Neupflanzungen nachhaltig gesichert werden.
Die Sanierung zielt darauf ab, diese Qualitäten wieder sichtbar zu machen und den Park in der Vereinigung
von Urbanität und Natur, Rückzugs- und Erholungs-möglichkeiten, Spiel- und Sport- aber auch Begegnungsorten zu rekonstruieren und entsprechend den heutigen Nutzungsanforderungen weiter zu entwickeln.
Die Maßnahme wurde in den Aktionsplan Masterplan Freiraum zur Umsetzung bis 2020 aufgenommen. Nutzungskonzept
Gemäß Bebauungsplan Nr. 4153 mit Grünordnungsplan sind die Flächen als öffentliche Grünflächen festgesetzt. Im Süden sollen eine Ballspielwiese und ein Kirchweihplatz entstehen. Zu den Sportplätzen des SV Wacker sind 2 bepflanzte Lärmschutzwälle beidseitig der Skopjestraße vorgesehen mit einer Höhe von 4,30 m
über dem natürlichen Gelände.
2) Neuaufnahme
3) Kostenberechnung
4) Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren – Nördliche Altstadt“
5) 2019 / 2019
322
00875
Brücken Hafenstraße über SWT und MDK
1) Die Maßnahme umfasst die Erneuerung der Brücken Hafenstraße über den Main-Donau-Kanal BW 1.188 und
Hafenstraße über die Südwesttangente BW 1.189, die aufgrund von spannungsrisskorrosionsgefährdeter
Spannstahlbewehrung nach gutachterlicher Bewertung schnellstmöglich zurückgebaut werden müssen. Zur
Maßnahme gehört die Anpassung des Knotens Hafenstraße / Südwesttangente. Der Weg dazu wurde im
Rahmen einer Projektstudie ermittelt und im Stadtrat beschlossen.
2) Neuaufnahme
3) Kostenschätzung
4) Drittmittelverhandlungen laufen.
5) 2020 / 2025
00876
Brücke FSW über MDK und SWT
1) Die Maßnahme umfasst die Erneuerung der Brücke Frankenschnellweg über den Main-Donau-Kanal und die
Südwesttangente BW 1.190, die aufgrund von spannungsrisskorrosionsgefährdeter Spannstahlbewehrung
nach gutachterlicher Bewertung schnellstmöglich zurückgebaut werden müssen. Zur Maßnahme gehört die
Anpassung des Knotens Frankenschnellweg / Südwesttangente. Der Weg dazu wurde im Rahmen einer Projektstudie ermittelt und im Stadtrat beschlossen.
2) Neuaufnahme
3) Kostenschätzung
4) keine
5) 2020 / 2025
323
00883
A 73 Lärmschutzwall Investitionszuschuss
1) Entlang des nordöstlichen Fahrbahnrandes der A 73 ist von der AS Nürnberg-Hafen-Ost bis zur Unterführung
der Kornburger Str. ein ca. 8,00 m hoher und ca. 3.500 m langer Lärmschutzwall vorhanden. Der Wall wurde
in mehreren Bauabschnitten in den Jahren 1981-1990 durch die Stadt neu errichtet. Zusätzlich dazu hat die
Stadt den im Bereich der AS Nürnberg-Königshof im Jahr 1980 von der ABDN hergestellten 5,00 m hohen
Wall in den Jahren 1995/96 auf 8,00 m aufgehöht (sog. Wallabschnitt 4). Im Zusammenhang mit dem 6-streifigen Ausbau der A 73 beabsichtigen Stadt und Bund/Freistaat, den Wallabschnitt 4 in Teilbereichen mittels
einer Gabionenwand um 2,50 m auf eine Gesamthöhe von 10,50 m durch die ABDN erhöhen zu lassen.
2) Neuaufnahme
3) Kostenschätzung
4) keine
5) nicht relevant
324
00894
Sanierung FWGH Kornburg
1) Das bestehende Feuerwehrgerätehaus, das 1981 erbaut wurde, befindet sich in einen schlechten baulichen
Zustand und hat nicht die erforderlichen Flächen um die persönliche Schutzausrüstung (PSA) außerhalb der
Fahrzeughalle unterzubringen. Daher ist eine vollständige Sanierung und ein Anbau auf dem eigenen Grundstück erforderlich um die dafür notwendigen Flächen zu schaffen. Der Anbau beinhaltet einen PSA-Raum inklusive Alarmpoint und Spinde, zwei Umkleideräume und weitere funktional erforderliche Räumlichkeiten (Sanitärbereich mit Duschen etc.). Zur Vermeidung der Verschleppung von Kontamination nach Einsätzen, wird
in den Umkleideräumen und dem PSA-Raum in einen Weiß- und einen Schwarzbereich unterschieden, der
mit einer Stiefelwaschanlage und einem Hygienepoint ausgestattet wird. Die Umkleideräume und der PSARaum müssen funktional der Fahrzeughalle zugeordnet werden.
Im Bestandsgebäude befindet sich ein WC-Raum im Zwischenpodest. Der WC-Raum wird aufgrund der
Schaffung neuer Sanitärräume im Anbau nicht mehr benötigt und wird zu einem Lagerraum zurück gebaut.
Aus dem Schulungsraum im 1. Obergeschoss ist ein zweiter baulicher Rettungsweg erforderlich, da der erste
bauliche Rettungsweg, eine Wendeltreppe, nicht der aktuellen geltenden bayerischen Bauordnung entspricht.
Die Fluchttreppe wird nachgerüstet. Der Versammlungs- und Schulungsraum wird mit Präsentationstechnik
und Bestuhlung neu ausgestattet. Außerdem erfolgt der Einbau von getrennten WC-Räumen. Des Weiteren
wird aufgrund der aktuellen Erkenntnisse aus der Schadstoffuntersuchung an der Holzdeckenverkleidung im
Versammlungsraum die Decke fachmännisch versiegelt. Die sanierungsbedürftige Küche wird aus hygienischen Gründen erneuert. Die bestehenden Schäden und Abplatzungen an der Fassade werden im Zuge der
Sanierung ausgebessert.
Zum Funktionserhalt des Gerätehauses in Krisensituationen wird eine Netzersatzanlage hinter dem Geräteahaus neu platziert. Die Hof- und Vorfläche vor dem Feuerwehrgerätehaus ist sanierungsbedürftig und muss
wegen den baulichen Veränderungen wiederhergestellt und neu angeordnet werden.
2) Neuaufnahme
3) Kostenberechnung
4) keine
5) 2019 / 2021
325
00895
Sanierung FWGH Moorenbrunn
1) Das Feuerwehrgerätehaus in der jetzigen Form wurde im Jahre 1973 erbaut und befindet sich in einem
schlechten baulichen Zustand, weshalb das Feuerwehrgerätehaus saniert werden muss.
Aktuell befindet sich die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) der aktiven Feuerwehreinsatzkräfte in der Feuerwehrfahrzeughalle und muss abgetrennt in einer neuen Räumlichkeit untergebracht werden. Das bestehende Feuerwehrgerätehaus hat nicht die erforderlichen Flächen um die PSA außerhalb der Fahrzeughallte
unterzubringen. Daher ist ein Anbau auf dem eigenen Grundstück erforderlich. Der Anbau beinhaltet einen
PSA-Raum inklusive Alarmpoint und Umkleideräume. In der Fahrzeughalle muss der Bodenbelag ausgetauscht werden, da die erforderliche Rutschfestigkeit nicht gegeben ist. Eine Stiefelwaschanlage mit Hygienepoint in der Nähe zum PSA-Raum und zur Werkstatt wird neu geschaffen, damit nach dem Einsatz eine
erste Waschmöglichkeit gegeben ist. Aus dem Versammlungsraum im 1. Obergeschoss ist ein zweiter baulicher Rettungsweg erforderlich, der nachgerüstet wird. Die Brüstung des Fensters wird abgebrochen und eine
Stahlkonstruktion vom Versammlungsraum auf das Dach des Anbaus geführt und weiter auf das Grundstück.
Das bestehende Kommandantenbüro wird zum Damen-WC und Materialraum umgebaut. Im 2. Obergeschoss
wird ein Lagerraum zum Kommandantenbüro umgebaut. Die weiteren Räumlichkeiten im 2. Obergeschoss
werden als Lagerflächen für das Feuerwehrgerätehaus zurück gebaut. Sämtliche maroden Fenster im Bestand des Feuerwehrgerätehauses werden ausgetauscht und das undichte Dach wird saniert sowie gedämmt.
Die Schäden an der Klinkerfassade werden ausgebessert.
2) Neuaufnahme
3) Kostenberechnung
4) keine
5) 2019 / 2021
326
00896
Sanierung FWGH Worzeldorf
1) Die Fahrzeughalle mit Schlauchturm in der heutigen Form wurde im Jahre 1971 mit vier Feuerwehrfahrzeugstellplätzen erbaut. Im zweiten Bauabschnitt im Jahre 1973 wurde das Verwaltungs- und Sozialgebäude fertiggestellt. Sowohl Fahrzeughalle als auch das Verwaltungs- und Sozialgebäude befinden sich in einem
schlechten baulichen Zustand, weshalb die Gebäude saniert werden müssen.
Aktuell befindet sich die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) der aktiven Feuerwehreinsatzkräfte in der Fahrzeughalle und muss abgetrennt in neuen Räumlichkeiten untergebracht werden, die in einem Anbau zur bestehenden Fahrzeughalle realisiert werden. Das bestehende Verwaltungs- und Sozialgebäude besitzt nicht
die erforderlichen Flächen, um die notwendigen Umkleiden mit Sanitärtrakt unterzubringen und ist außerdem
nicht der Fahrzeughalle angegliedert. Für die kurzen Alarmwege wird ein Anbau an der Fahrzeughalle realisiert. Der Anbau ist in der städtischen Grünfläche nördlich der Fahrzeughalle situiert. Hierzu ist es notwendig
den bestehenden Geh- und Radweg in der Grünfläche mit einem größeren Radiusbogen um den Anbau zu
führen. Ebenso ist eine Umverlegung der dortigen erdverlegten Hauptstromleitung notwendig. Um den Anbau
zu realisieren, ist es notwendig eine Kastanie und zwei Schwarz-Erlen zu fällen. Hierfür wurde bereits ein
Baumbestandsplan erstellt. Der Anbau bekommt einen Zugang von den PKW-Stellplätzen und beinhaltet getrennte Umkleiden mit den notwendigen Sanitäranlagen. In der bestehenden Fahrzeughalle muss der Bodenbelag stellenweise überarbeitet werden, da dieser sanierungsbedürftig ist. In der Fahrzeughalle werden ein
Alarmpoint sowie die Stiefelwaschanlage mit Hygienepoint untergebracht. Außerdem muss das 47 Jahre alte
Flachdach der Fahrzeughalle erneuert werden, da es ebenfalls sanierungsbedürftig ist und technische Leitungen über Dach geführt werden müssen. Im bestehenden Verwaltungs- und Sozialgebäude sind bestimmte
Räume derzeit nur über eine Außentreppe erschlossen. Diese werden über einen geplanten Türdurchbruch
zum Treppenhaus zukünftig innerhalb des Gebäudes erschlossen. Der Sanitärbereich wird neu aufgeteilt und
saniert. Aus dem Schulungsraum ist ein zweiter baulicher Rettungsweg erforderlich und wird nachgerüstet.
Die Teeküche wird erneuert. Alle Fenster im bestehenden Verwaltungs- und Sozialtrakt werden auf Grund der
Undichtigkeiten ausgetauscht und Schäden an der Klinkerfassade werden ausgebessert. Im Erdgeschoss und
im Obergeschoss müssen die Bodenbeläge erneuert werden und die Räume erhalten einen neuen Anstrich.
Der außenliegende Kellerabgang erhält eine Überdachung. Der bestehende Schlauchturm bekommt für Revisionszwecke (für Fahrzeughallendach und Turmuhr) eine innenliegende Stahltreppe und einen Anleiterbalkon
für Übungszwecke.
2) Neuaufnahme
3) Kostenberechnung
4) keine
5) 2019 / 2021
327
00897
Neubau FWGH Buch
1) Als Ersatz für das bestehende Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Nürnberg-Eibach am Zeitenwendeplatz 4b wird an dem Standort Gundelfinger Straße 16 ein neues Gerätehaus mit zwei Feuerwehrfahrzeugstellplätzen, einem angeschlossenen eingeschossigen Lagerbereich und einem zweigeschossigen Funktionstrakt mit Umkleiden und Schulungsraum errichtet. Das Gebäude ist in einem architektonisch-modularem System geplant und wird in System- bzw. Modulbauweise errichtet
Der geplante ca. 8 m hohe Baukörper des Feuerwehrhauses orientiert sich mit seiner Eingangsfassade und
dem Hallentor zur Gundelfinger Straße. Um die erforderliche Vorfahrts- und Stauraumfläche von 17 m und die
kreuzungsfreie Zufahrt mit PKW-Stellplätzen auf dem Grundstück der Feuerwehr zu ermöglichen, wird der
Baukörper um einen ca. 24 m Abstand von den Toren zur Gundelfinger Straße versetzt. Der zweigeschossige
Funktionstrakt nimmt in seiner Höhe die Fahrzeughalle auf und wirkt zusammen mit dem eingeschossigen
Lagerbereich mit Dachterrasse als ein Baukörper. Das Feuerwehrgerätehaus wird mit einem Flachdach geplant. Ein untergeordnetes technisches Einraumgebäude für das Notstromaggregat zum Funktionserhalt des
Gerätehauses in Krisensituationen wird im Bereich des Parkplatzes angeordnet.
2) Neuaufnahme
3) Kostenberechnung
4) Förderung nach der Richtlinie für Zuwendungen des Freistaats Bayern zur Förderung des kommunalen Feuerwehrwesens (FwZR)
5) 2019 / 2021
328
00898
Neubau FWGH Eibach
1) Als Ersatz für das bestehende Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Nürnberg-Eibach am Zeitenwendeplatz 4b wird an dem Standort Gundelfinger Straße 16 ein neues Gerätehaus mit zwei Feuerwehrfahrzeugstellplätzen, einem angeschlossenen eingeschossigen Lagerbereich und einem zweigeschossigen Funktionstrakt mit Umkleiden und Schulungsraum errichtet. Das Gebäude ist in einem architektonisch-modularem System geplant und wird in System- bzw. Modulbauweise errichtet.
Der geplante ca. 8 m hohe Baukörper des Feuerwehrhauses orientiert sich mit seiner Eingangsfassade und
dem Hallentor zur Gundelfinger Straße. Um die erforderliche Vorfahrts- und Stauraumfläche von 17 m und die
kreuzungsfreie Zufahrt mit PKW-Stellplätzen auf dem Grundstück der Feuerwehr zu ermöglichen, wird der
Baukörper um einen ca. 24 m Abstand von den Toren zur Gundelfinger Straße versetzt. Der zweigeschossige
Funktionstrakt nimmt in seiner Höhe die Fahrzeughalle auf und wirkt zusammen mit dem eingeschossigen
Lagerbereich mit Dachterrasse als ein Baukörper. Das Feuerwehrgerätehaus wird mit einem Flachdach geplant. Ein untergeordnetes technisches Einraumgebäude für das Notstromaggregat zum Funktionserhalt des
Gerätehauses in Krisensituationen wird im Bereich des Parkplatzes angeordnet.
2) Neuaufnahme
3) Kostenberechnung
4) Förderung nach der Richtlinie für Zuwendungen des Freistaats Bayern zur Förderung des kommunalen Feuerwehrwesens (FwZR)
5) 2019 / 2021
329
00899
Neubau FWGH Gartenstadt
1) Als Ersatz für das bestehende Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Nürnberg-Gartenstadt in der Minervastraße 47 wird an dem Standort Wacholderweg ein neues Gerätehaus mit drei Feuerwehrfahrzeugstellplätzen, einem angeschlossenen eingeschossigen Lagerbereich und einem zweigeschossigen Funktionstrakt mit
Umkleiden und Schulungsraum errichtet. Das Gebäude ist in einem architektonisch-modularem System geplant und wird in System- bzw. Modulbauweise errichtet.
Der geplante ca. 8 m hohe Baukörper des Feuerwehrhauses orientiert sich mit seiner Eingangsfassade und
dem Hallentor zum Wacholderweg. Der Baukörper wird um einen ca. 24 m Abstand von den Toren zum Wacholderweg versetzt und nimmt in seiner Höhe die Fahrzeughalle auf. Das Gebäude wirkt zusammen mit dem
eingeschossigen Lagerbereich mit Dachterrasse als ein Baukörper. Das Feuerwehrgerätehaus wird mit einem
Flachdach geplant. Ein untergeordnetes technisches Einraumgebäude für das Notstromaggregat zum Funktionserhalt des Gerätehauses in Krisensituationen wird im Bereich des Parkplatzes angeordnet.
2) Neuaufnahme
3) Kostenberechnung
4) Förderung nach der Richtlinie für Zuwendungen des Freistaats Bayern zur Förderung des kommunalen Feuerwehrwesens (FwZR)
5) 2019 / 2021
01000
Radweg Erlanger Str. zw. Nordring u. Äußerer Brucker Str.
1) In der Erlanger Straße existiert in genannten Bereich stadtauswärts kein akzeptables Angebot für Radfahrer.
Es steht entweder kein oder nur ein kombinierter Geh-/Radweg zur Verfügung. Die Fahrbahnfläche soll zugunsten eines Radstreifens umgestaltet werden. Die Radwegemaßnahme dient zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger in der Erlanger Str.
2) Neuaufnahme
3) Kostenschätzung
4) Zuschüsse nach GVFG
5) 2019 / 2020
330
01004
Containerlösung ILS
1) Wegen eines erhöhten Raumbedarfes wird die bestehende ILS wird um ein Raumzellengebäude in Modulbauweise erweitert. Das Baugrundstück liegt im Hof der Feuerwache 4 an der Regenstraße und ist nahezu
eben. Dennoch wird zunächst die Gründung eines geeigneten Fundaments notwendig. Das Gebäude wird auf
eine Stahlbeton-Bodenplatte gestellt. Es erfolgen neben verschiedenen Elektro- und Heizungsinstallationen
auch Sanitär- und Abwasserinstallationen, da in dem Container auch eine WC-Anlage für die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter untergebracht wird. Neben den reinen Büromodulen werden auch Lager- und Umkleideräume
geschaffen sowie ein Ruhe- bzw. Aufenthaltsraum, um dort die Bereitschaftszeit verbringen zu können. Der
Hauptzugang, alle Büroräume, der Lagerraum und der Technikraum werden mit einer Zutrittskontrolle versehen. Die Errichtung des Raumzellengebäudes erfolgt so, dass alle Räume über einen zentralen Flur erschlossen sind. Alle Räume werden mit der üblichen Einrichtung ausgestattet.
2) Neuaufnahme
3) Kostenschätzung
4) keine
5) 2019 / 2019
331