F.8 Wirtschaftliche Lage ausgewählter Beteiligungen
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
F.8 Kurzzusammenfassung der wirtschaftlichen Lage ausgewählter
Beteiligungen
Die Stadt Nürnberg erfüllt ihre vielfältigen Aufgaben für
die Bürgerinnen und Bürger der Stadt nicht nur durch
ihre klassischen Dienststellen der Stadtverwaltung. Einen nicht unerheblichen Teil der Aufgaben hat die Stadt
Nürnberg auf Unternehmen übertragen, an denen sie
unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist.
Die wirtschaftliche Situation der ausgewählten Beteiligungen hat sich im Geschäftsjahr 2017 überwiegend positiv entwickelt.
Mit 205,5 Mio. € (Vorjahr: 288,0 Mo. €) liegt der Umsatz
der Nürnberg Messe GmbH (Konzern) zwar deutlich unter dem Umsatz des starken Vorjahres. In Relation zum
turnusgemäß besser vergleichbaren Geschäftsjahr 2015
entspricht die Entwicklung einer leichten Umsatzsteigerung von 0,9 %. Das Jahr 2017 stellt damit das umsatzstärkste ungerade Jahr in der Unternehmensgeschichte
der NürnbergMesse Group dar.
Der Jahresüberschuss der wbg Nürnberg GmbH lag bei
13,3 Mio. € (Vorjahr 17,5 Mio. €). Die Ertragssituation ist
damit nach wie vor erfreulich positiv, auch wenn die Unternehmensgruppe nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist. Die Durchschnittsmiete aller wbg-eigenen
Wohnungen liegt pro Quadratmeter Wohnfläche bei 6,08
€. Dieser Wert liegt weiterhin deutlich unter dem Durchschnitt des aktuellen Nürnberger Mietenspiegels 2016
von derzeit monatlich 7,31 EUR je m² Wohnfläche. Gerade hier wird deutlich, dass die wbg dämpfend auf die
Mietpreisentwicklung in Nürnberg einwirkt und eine sehr
verantwortungsvolle Mietpreispolitik umsetzt, die den
satzungsmäßigen Auftrag der wbg Nürnberg GmbH
ernst nimmt. Gleichzeitig investiert die wbg in den Bestand und setzt ein ambitioniertes Neubauprogramm
um.
Das Klinikum Nürnberg schließt 2016 erneut mit einem
Jahresfehlbetrag (8,39 Mio. €; Vorjahr: Jahresfehlbetrag
von 4,24 Mio. €) ab. Vor diesem Hintergrund sind weiterhin Maßnahmen zur strukturellen Verbesserung der
Kostensituation erforderlich um einer weiteren Verschlechterung des Ergebnisses entgegenzuwirken.
Die Noris Arbeit gGmbH hat im Geschäftsjahr 2017 keinen Jahresüberschuss ausgewiesen. Entstandene Verluste wurden, wie geplant, mit den Rücklagen der Vorjahre ausgeglichen, die zweckgebunden und frei für
Folgejahre gebildet wurden. Die Umsatzerlöse sind im
Vergleich zum Vorjahr um 11,23% gestiegen. Bei der
noris inklusion gemeinnützige GmbH erhöhte sich der
Verlust im Jahresergebnis 2017 auf T€ -455 (Vorjahr T€
-166). Dabei liegt die noris inklusion, auch in Zeiten von
tiefgreifenden Umbaumaßnahmen, im Soll. Das erzielte
Jahresergebnis konnte besser gestaltet werden als
prognostiziert. Laut Wirtschaftsplan war das Defizit auf
T€ -530 kalkuliert.
Im bundesweiten Vergleich gehörte der Flughafen in
2017 mit einem Rekord-Zuwachs um 20,1 % auf 4,19
Millionen Passagiere zu den prozentual am stärksten
wachsenden Flughäfen. Das Verkehrswachstum wirkte
sich im Geschäftsjahr 2017 auch positiv auf die wirtschaftliche Lage des Konzerns aus. Der Jahresabschluss 2017 weist einen Gewinn nach Steuern in Höhe
von 2,67 Mio. € auf (Vorjahr: 1,7 Mio. €) und liegt damit
über der Planung und dem Vorjahr (+ 962 T€).
Das Jahresergebnis 2017 der Städtische Werke Nürnberg GmbH mit einem Jahresfehlbetrag von (lediglich)
1,65 Mio. € ist auf die Ergebnisabführungen der N-ERGIE und der VAG zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich die Ergebnisabführung des N-ERGIE AG Teilkonzerns an die StWN GmbH um 8,4 Mio. €
auf 61,8 Mio. € (Vorjahr 70,2 Mio. €), gleichzeitig stieg
der Zuschussbedarf der VAG spürbar von rund 58,98
Mio. € in 2016 auf 69,9 Mio. € in 2017.
Aus Konzernholding-Sicht ist insgesamt bei den Beteiligungen in 2017 eine weitgehend positive Entwicklung zu
konstatieren. Diese Entwicklung hat auch einen unmittelbaren positiven Einfluss auf das Konzernergebnis und
auf den städtischen Kernhaushalt.
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Städtische Werke Nürnberg GmbH
Die StWN GmbH schließt das Geschäftsjahr 2017 mit einem Jahresergebnis von -1,65 Mio. € ab. Damit verschlechterte sich zwar das Jahresergebnis im Vergleich
zu 2016 (Jahresüberschuss i.H.v. 10,8 Mio. €) um 12,4
Mio. €.
Hierbei ist aber zu beachten, dass das Vorjahresergebnis auch durch Sondereffekte bei den beiden wesentlichen Tochtergesellschaften N-ERGIE AG und VAG geprägt war. Insbesondere der Rückgang des Personalaufwands aufgrund der Anpassung des Abzinsungssatzes
an den Zehn-Jahres-Durchschnittszins für die Bewertung der Pensionsrückstellung hat hier einmalig zu Ergebnisentlastungen geführt. Ein vergleichbarer Sondereffekt lag in 2017 nicht vor.
Gegenüber dem Wirtschaftsplan liegt das Jahresergebnis in 2017 um rund 21,7 Mio. € besser als geplant.
Das Jahresergebnis der StWN GmbH ist weitestgehend
durch die Ergebnisabführungen bestimmt. Maßgeblich
für das Jahresergebnis ist daher vor allem die Ergebnisentwicklung bei den Tochtergesellschaften N-ERGIE
und der VAG.
Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich die Ergebnisabführung des N-ERGIE AG Teilkonzerns an die StWN
GmbH um 8,4 Mio. € auf 61,8 Mio. € (Vorjahr 70,2 Mio.
€), gleichzeitig stieg der Zuschussbedarf der VAG spürbar von rund 58,98 Mio. € in 2016 auf 69,9 Mio. € in
2017. Hierdurch stiegen allein die Aufwendungen aus
der Übernahme des Verlusts der VAG um rund 10,9 Mio.
€.
Die Eigenkapitalquote auf Ebene der StWN GmbH ist im
Vergleich zum Vorjahr leicht um von 59,1 % auf 56,7 %
gesunken.
Selbstverständlich war auch in 2017 die Energiewende
im Allgemeinen und das Engagement der N-ERGIE AG
im Bereich erneuerbare Energien weiterhin ein dominierendes Thema.
Aktuell sind am Netz der N-ERGIE AG Tochter MDN
Main-Donau Netzgesellschaft GmbH bereits über
49.000 Wind-, Photovoltaik- und Biogasanalgen mit einer installierten Leistung von rund 2.200 Megawatt angeschlossen. Die N-ERGIE leistet damit in der Region
einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende, und macht damit deutlich, dass eine stark dezentral geprägte, regionale Umsetzung der Energiewende möglich ist.
Über die 100%ige Tochter N-ERGIE Regenerativ GmbH
engagiert sich die N-ERGIE AG wie in den Vorjahren im
Bereich der erneuerbaren Energien. Zusammen mit
Partnern aus dem Stadtwerkeumfeld oder über Bürgerbeteiligungen hält die N-ERGIE Regenerativ GmbH Anteile an Gesellschaften, die Photovoltaik- und Windkraftanlagen betreiben. In Summe beträgt das Erzeugungsvolumen (installierte Leistung) der N-ERGIE Regenerativ GmbH aus erneuerbaren Energien mittlerweile rund
74.018 kW (Vorjahr: 70.431 kW).
Die Ausschreibungsbedingungen bei Solar- und Windparks sowie das derzeitige Kapitalmarktumfeld erschweren die Entwicklung neuer Projekte. Mit dem Windpark
Stadelhofen-Titting GmbH & Co. KG, Nürnberg, konnte
daher im August 2017 das vorerst letzte Windprojekt der
N-ERGIE Regenerativ ans Netz gehen. Die vier Anlagen
haben eine Leistung von 9,6 MW.
Für die N-ERGIE AG hat sich gleichzeitig an der unbefriedigenden Situation für den Betrieb konventioneller
Kraftwerke auch in 2017 nichts geändert.
Für die Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH, Vohburg, (GKI) kann weiterhin kein positiver Markteinsatz in
Aussicht gestellt werden. Die Gesellschafter haben deshalb beschlossen, einen weiteren Antrag zur vorläufigen
Stilllegung ab dem 1. April 2018 zu stellen, dieser wurde
bereits erneut abgelehnt. Auch bisher erfolgte der Betrieb des Kraftwerks ausschließlich unter der Regie des
Übertragungsnetzbetreibers, wobei die hierfür an die
Gesellschaft geleistete Vergütung nicht ausreicht, um
sämtliche Kosten des Kraftwerks zu decken. In der Folge
mussten zur Sicherstellung der Solvenz der GKI weitere
Einlagen von den Gesellschaftern geleistet werden,
während der Buchwert der Gesellschaft bei der N-ERGIE weiterhin mit null T€ zu bewerten ist.
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Die Märkte der Energiewirtschaft stehen vor großen Herausforderungen und müssen sich im Sinne der Energiewende neu definieren. Dieser Strukturwandel wird nicht
nur durch den Übergang von fossilen auf erneuerbare
Energieträger bestimmt, sondern zunehmend auch von
smarten Technologien zur Übertragung, Speicherung
und Flexibilisierung sowie zum Ausbau der Elektromobilität, da sich durch die Digitalisierung komplett neue Geschäftsfelder eröffnen.
Ein wichtiger Bestandteil zur Erreichung der Klimaschutzziele und zur dezentralen Verankerung der Energiewende ist die Förderung der Elektromobilität. Als Mitglied des Ladeverbunds Franken+ setzt sich das Unternehmen gemeinsam mit derzeit 45 weiteren regionalen
Versorgungsunternehmen für einen flächendeckenden
Auf- und Ausbau einer einheitlichen, nutzerfreundlichen
Ladeinfrastruktur in Nordbayern ein, um der Elektromobilität in der Region zum Durchbruch zu verhelfen.
Insgesamt entwickelte sich die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der N-ERGIE AG in 2017 positiv. Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit lag mit 209,9 Mio. € um 77
Mio. € besser als im Vorjahr und zugleich deutlich über
den Erwartungen der Wirtschaftsplanung.
Aufgrund des Organschaftsverhältnisses erhält die
Thüga Aktiengesellschaft, München, als außenstehende
Aktionärin eine Ausgleichszahlung in Höhe von 56.492
T€. Die Ausgangsgröße beinhaltet im Wirtschaftsjahr
2017 für die Berechnung der Ausgleichzahlung als Sondereffekt auch ein Teilergebnis aus der Rechtsverfolgung von Rechtsansprüchen aus dem GGK-Fall, welches nach dem Ergebnisabführungsvertrag zu 85,45%
der außenstehenden Aktionärin zusteht.
Unter Berücksichtigung des Steueraufwands und nach
Dotierung der Gewinnrücklage i.H.v. 80 Mio. € konnten
an den Organträger StWN GmbH rund 61,9 Mio. € abgeführt werden.
Die N-ERGIE AG rechnet aktuell damit, dass auch 2018
die geplante Ergebnisabführung erreicht werden kann.
Auch die zweite wesentliche Einheit des StWN-Konzerns, die VAG, blickt in 2017 auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.
Die VAG beförderte im Jahr 2017 in Nürnberg (Nürnberg
mit Nachbarorten und U-Bahn Fürth) 152 Mio. Fahrgäste. Die rechnerische Zahl der Fahrten im öffentlichen
Personennahverkehr (ÖV-Fahrten) stieg damit um 1,4 %
von 150 Mio. auf 152 Mio. Fahrgäste.
Die VAG führt kontinuierliche Erhebungen zum Mobilitätsverhalten der Nürnberger Bevölkerung sowie eine
Erhebung der Einschätzungen und Einstellungen zum
ÖPNV durch. Mit durchschnittlich 219 ÖPNV-Fahrten
pro Person und damit fünf Fahrten mehr als 2016 war
erneut ein Anstieg der ÖPNV-Nutzung festzustellen. Der
ÖPNV-Anteil erreicht mit 23 % den bislang höchsten gemessenen Wert. Gleichzeitig liegt der Pkw-Anteil mit 32
% auf bislang niedrigstem Niveau.
Zum 1. Januar 2017 wurden die Preise im VGN angepasst. Grundlage war der vom VGN jährlich berechnete
ÖPNV-spezifische Warenkorbindex, der für 2017 eine
durchschnittliche Kostensteigerung von 2,12 % prognostizierte. Die Aussetzung der Preiserhöhung der Wertmarke zum Nürnberg-Pass sowie der Aufschlag von 0,5
% zur Abschmelzung der Kosten früherer Verbundraumerweiterungen führten im Ergebnis für das
Jahr 2017 zu einer VGN-weiten Preiserhöhung um
durchschnittlich 2,58 %.
Die positive Verkaufsentwicklung, die unter anderem auf
die bereits zum 1. Januar 2016 umgesetzten Maßnahmen aus dem Tarifprojekt der Stadt Nürnberg im Tarifgebiet Nürnberg/Fürth/Stein zurückzuführen ist, konsolidierte sich im Jahr 2017 auf höherem Niveau. Die Verkaufszahlen in den Fokusprodukten 9-Uhr-JahresAbo
sowie bezuschusste Monatsmarken für selbstzahlende
Schülerinnen und Schüler stiegen im Jahr 2017 weiter
an, während im Kurzstreckensortiment leichte Rückgänge zu verzeichnen waren. Durch die Bezuschussung
der Schülertickets für nicht freigestellte Schulwegverkehre durch die Stadt Nürnberg konnte der Endpreis aus
Kundensicht für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II deutlich gesenkt werden. Insgesamt hat
die Stadt Nürnberg in 2016 hierfür 2,7 Mio. EUR bereitgestellt.
Auf Basis des bisherigen Neukunden-FirmenAbos
wurde mit dem sogenannten „FirmenAbo ab 5“ ein Modell für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt. In
2017 haben in einer Pilotphase 38 Firmen sowie 526
Abonnenten von der Ausweitung des Berechtigtenkreises profitiert. Der Anteil der Neukunden lag dabei bei
rund 40 %.
Das in 2015 im VGN eingeführte Semesterticket wird von
den Studierenden mit wachsendem Erfolg angenommen. Die Kaufquote des Zusatztickets stieg im Vergleich
zum Einführungssemester 2015/16 im Wintersemester
2017/2018 um 7,24 Prozentpunkte auf 44,14 % der Berechtigten.
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Insgesamt erhöhten sich die Verkehrserlöse inklusive
Verkehrsnebenerlösen im Berichtsjahr im Vorjahresvergleich um 6,2 Mio. € (4,4 %) auf 147,2 Mio. €. Die öffentlichen Ausgleichsleistungen für die Schwerbehindertenbeförderungen nahmen dabei um 4,0 % ab, die für den
Schülerverkehr um 4,6 % zu. Die Umsatzerlöse der VAG
insgesamt erhöhten sich im Geschäftsjahr 2017 um 3,5
% oder 5,6 Mio. € von rund 163,3 Mio. € in 2016 auf
168,97 Mio. €.
Auf der Aufwandseite fällt die Erhöhung des Personalaufwands ins Gewicht. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf die zinsbedingte Zuführung der Pensionsrückstellung in Höhe von 7.457 T€ und die Tariferhöhung ab
1. Mai 2017 zurückzuführen.
Die planmäßigen Abschreibungen stiegen im Geschäftsjahr 2017 um insgesamt 740 T€ oder 3,4 % an. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahmen im Geschäftsjahr um 4.200 T€ zu. Dies ist hauptsächlich durch
die erhöhte Zuführung zur Rückstellung für die Korrektur
der Verbundeinnahmen und höherer anderer Dienstund Fremdleistungen bedingt.
Das negative Jahresergebnis und somit der Zuschussbedarf erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr vor allem
aufgrund des Zinseffekts aus den Pensionsrückstellungen um 10.928 T€ auf 69.913 T€. Dieses wird auf Basis
des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags von der
Muttergesellschaft StWN ausgeglichen.
Klinikum Nürnberg
Das Klinikum (Kommunalunternehmen) schließt das Geschäftsjahr 2017 mit einem Jahresfehlbetrag von rund
8,39 Mio. € (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von rund 4,24
Mio. €) ab. Damit liegt das Jahresergebnis gegenüber
dem Wirtschaftsplan spürbar schlechter als geplant. Der
Wirtschaftsplan 2017 hatte zunächst einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 0,25 Mio. € ausgewiesen.
Zwar sind die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um
1,1 % auf 542 Mio. € angestiegen, lagen im Ergebnis
aber unter den Planwerten. Zugleich überstiegen auch
die Betriebsaufwendungen den Vorjahreswert um 3,0%.
Die Veränderungsrate der Betriebsaufwendungen überstieg damit erneut die Veränderungsrate bei den Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen. Im Ergebnis reduzierte sich das Betriebsergebnis / EBITDA
deutlich um rund 40 %. Wesentliche Aufwandsposition
bei den Betriebsaufwendungen stellt dabei mit insgesamt 365,2 Mio. € der Personalaufwand dar. Gegenüber
dem Vorjahr sind die Personalaufwendungen um 11,7
Mio. € oder 3,3 % gestiegen. Neben den Tariferhöhungen wirkt sich hier auch eine leichte Erhöhung der Personalausstattung aus. Die Zahl der Vollkräfte hat sich in
2017 um 0,3 % erhöht.
Die positiven Effekte der Änderung der Regelung zur Ermittlung des handelsrechtlichen Rechnungszinses für
Pensionsrückstellungen auf das Jahresergebnis in 2016
wirken in 2017 nicht mehr fort. Bei der Bewertung von
Altersvorsorgeverpflichtungen war zum Bilanzstichtag
31.12.2016 anstelle des bislang gültigen 7-JahresDurchschnittszinssatzes ein 10-Jahres-Durchschnittszinssatz zu Grunde zu legen. Dies hat dazu geführt, dass
der Rechnungszins 2016 gegenüber 2015 wieder leicht
angestiegen ist. Der Zinsaufwand für die Aufzinsung der
Rückstellungen ist dadurch im 2016 niedriger ausgefallen als geplant. Die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen reduzierte sich durch diesen Effekt von 64,1 Mio.
€ auf 61,6 Mio. €. In den Folgejahren ab 2017 stellt sich
diesbzgl. wieder ein gegenteiliger Effekt ein.
Eine große wirtschaftliche Herausforderung im Rahmen
der mittelfristigen Unternehmensplanung stellt weiterhin
die mittel- und langfristige Sicherstellung der finanziellen
Handlungsfähigkeit dar. Vor dem Hintergrund des investiv bedingten erheblichen Liquiditätsbedarfs der kommenden Jahre, zählt hierzu insbesondere, eine ausreichende Innenfinanzierung zu gewährleisten und den
Fremdfinanzierungsbedarf auf ein tragfähiges Niveau zu
begrenzen.
Um auch mittel- und langfristig finanziell handlungsfähig
zu bleiben, ist die in der Vergangenheit angestrebte
„Schwarze Null“ aufgrund der hohen eigenfinanzierten
Investitionsbedarfe zukünftig nicht mehr ausreichend,
um sicherzustellen, dass das Klinikum wirtschaftlich aus
eigener Kraft seinen Versorgungsauftrag erfüllen kann.
Ende des ersten Quartals 2018 lässt sich ein spürbarer
Anstieg des abgerechneten Casemix (Summe der mit
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dem kaufmännischen Schweregrad gewichteten Behandlungsfälle), vor Prüfung durch den Medizinischen
Dienst der Krankenkassen, bei einer gleichzeitigen Zunahme der vollstationären Fallzahlen gegenüber dem
Vorjahreszeitraum feststellen.
Der Landesbasisfallwert wurde 2018 gegenüber dem
Vorjahr um rund 2,7 % erhöht und erreicht damit vermutlich erneut nicht die erwarteten Steigerungsraten der
Personal- und Sachkosten im Berichtszeitraum.
Vor diesem Hintergrund sind weiterhin Maßnahmen zur
strukturellen Verbesserung der Kostensituation erforderlich um einer weiteren Verschlechterung des Betriebsergebnisses entgegenzuwirken.
Flughafen Nürnberg GmbH
Im bundesweiten Vergleich gehörte der Flughafen mit einem Rekord-Zuwachs um 20,1 % auf 4,19 Millionen
Passagiere zu den prozentual am stärksten wachsenden
Flughäfen. Mit den knapp 4,19 Millionen Fluggästen
überschritt der Flughafen erstmals seit 2010 wieder die
4-Millionen-Marke. Während diese Zielmarke in 2010 zu
einem hohen Anteil mit Umsteigepassagieren im Drehkreuzverkehr erreicht wurde, konnte das Wachstum in
2017 mit Lokalpassagieren generiert werden. 18 neue
Flugverbindungen und ein insgesamt deutlich ausgebautes Angebot sorgten für eine überproportionale Steigerung der Fluggastzahlen.
Im Linienverkehr wurden in 2017 insgesamt 3.020.590
Fluggäste gezählt. Das entspricht einem Zuwachs um
30,0 % gegenüber dem Vorjahr. Ryanair, Eurowings und
Wizz Air sorgten im Jahresverlauf mit über 900.000 zusätzlichen Fluggästen für dieses außergewöhnlich hohe
Wachstum. Demgegenüber schlug der Marktaustritt der
Air Berlin im Linienverkehr mit rund 240.000 fehlenden
Passagieren zu Buche.
In 2017 hat Ryanair mehr als dreimal so viele Passagiere
in Nürnberg abgefertigt wie im Vorjahr. Es stiegen
882.193 Ryanair-Passagiere in Nürnberg ein und aus.
Sieben zusätzliche Flugverbindungen nach Italien, Portugal, Polen und Litauen wurden aufgenommen.
Im Sommer 2017 nahm die ungarische Wizz Air jeweils
zwei Wochenflugverbindungen nach Tuzla, Belgrad und
Kiew auf. Sie verzeichnete im gesamten Osteuropaverkehr einen Zuwachs um 73,2 % auf 230.904 Passagiere.
Die Lufthansa-Tochter Eurowings notierte 498.039
Passagiere und damit einen Zuwachs um 58,0 %. Sie
kompensierte im Jahresverlauf bereits teilweise den
Rückgang der Air Berlin auf den innerdeutschen Routen.
Bei Air Berlin war bereits durch die Einstellung der Flüge
nach Wien und Hamburg im Winterflugplan 2016/17 eine
deutliche Angebotsreduktion zu verzeichnen. Die Nachfrage nahm nach Bekanntgabe der Insolvenz am
15.08.2017 kontinuierlich weiter ab. Bis zum letzten Flug
am 27.10.2017 beförderte Air Berlin 199.106 Passagiere
im Linienverkehr.
Trotz deutlicher Passagierverluste bei Air Berlin / NIKI
konnten neue Angebote von Germania und Eurowings
sowie aufgestockte Sun Express-Kapazitäten die Fluggastzahlen im Touristikverkehr bei 1.110.583 Passagieren stabilisieren (+0,1 %). Germania stationierte im Sommer ein zweites Flugzeug in Nürnberg und legte insgesamt 13 neue Flugverbindungen in 2017 auf. Germania
verbuchte 228.717 Passagiere.
SunExpress (inkl. SunExpress Deutschland) beförderte
insgesamt 298.769 touristische Passagiere und lag damit 19,3 % über dem Vorjahreswert.
Das Verkehrswachstum wirkte sich im Geschäftsjahr
2017 auch positiv auf die wirtschaftliche Lage des Konzerns aus. Der Jahresabschluss 2017 weist einen Gewinn nach Steuern in Höhe von 2,67 Mio. € auf (Vorjahr:
1,7 Mio. €) und liegt damit über der Planung und dem
Vorjahr (+ 962 T€). Der Umsatz erreichte 106,5 Mio. €
und liegt damit 11,6% über dem Vorjahreswert von 95,5
Mio. €, das EBITDA liegt bei 23,5 Mio. €.
Zum ersten Quartal 2018 zeichnet sich eine gegenüber
2017 eine nochmals positivere Entwicklung des Verkehrsaufkommens ab. Der Vorjahresvergleich zeigt die
Hochrechnung zum Jahresende (Stand Mai) mit einem
Passagieranstieg von rund 3,3 % oder um rund 130.000
Passagiere ein weiteres Wachstum.
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Damit verbunden ist auch eine entsprechende Entwicklung Luftverkehrserlöse und der Umsatzerlöse insgesamt. Die Geschäftsführung geht derzeit davon aus,
dass die Zielwerte aus der Planung erreicht bzw. übertroffen werden.
wbg Nürnberg GmbH
In 2017 erzielte die Unternehmensgruppe einen Jahresüberschuss von rund 13,5 Mio. € (Vorjahr 17,7 Mio. €).
Der Jahresüberschuss der wbg Nürnberg GmbH lag bei
13,3 Mio. € (Vorjahr 17,5 Mio. €).
Die Bilanzsumme der wbg Nürnberg GmbH hat sich von
649,2 Mio. € im Vorjahr auf rund 679,1 Mio. € erhöht.
Das Eigenkapital ist auf 247,1 Mio. € (Vorjahr 233,8 Mio.
€) gestiegen und hat damit erneut den Wert des Unternehmens gesteigert.
Die Ertragssituation entwickelt sich damit weiterhin positiv, auch wenn die Unternehmensgruppe nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist.
Die Durchschnittsmiete aller wbg-eigenen Wohnungen
stieg pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat um 0,13
€ auf 6,08 €. Dieser Wert liegt weiterhin deutlich unter
dem Durchschnitt des Nürnberger Mietenspiegels 2016
von derzeit monatlich 7,31 EUR je m² Wohnfläche. Gerade hier wird deutlich, dass die wbg dämpfend auf die
Mietpreisentwicklung in Nürnberg einwirkt und eine sehr
verantwortungsvolle Mietpreispolitik umsetzt, die nicht
auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist, sondern den
satzungsmäßigen Auftrag der wbg Nürnberg GmbH
ernst nimmt.
Dies zeigt auch das hohe Niveau der Instandhaltungsausgaben für den Wohnungsbestand. Die wbg-Unternehmensgruppe hatte 2017 Ausgaben für laufende Instandhaltung und Modernisierung in Höhe von 36,8 Mio.
€ (Vorjahr 32,8 Mio. €).
Eine zentrale Aufgabe in den nächsten Jahren ist weiterhin die Entlastung des Wohnungsmarktes durch die verstärkte Neubautätigkeit. Hierzu sollen rund 1.000
Wohneinheiten bis zum Jahr 2020 neu errichtet werden.
Dabei soll ein Anteil von etwa 780 Wohnungen im Bestand verbleiben und den Mietwohnungsmarkt entlasten.
In diesem Rahmen wurden bereits in den letzten Jahren
Neubauprojekte mit rund 334 Wohnungen fertig gestellt.
Aufgrund des hohen Bedarfs an preisgünstigem Wohnraum hat die Stadt Nürnberg daneben ein Sonderprogramm Wohnen initiiert. Ziel des Sonderprogramms
Wohnen ist zur Beschleunigung der Bautätigkeit städtische Flächen zu aktivieren und diese unter anderem an
die wbg zu übertragen und durch diese entwickelt zu lassen.
In der Stadtratssitzung vom 17.11.2016 wurde beschlossen, dies im Rahmen eines GmbH-Modells umzusetzen,
indem die betreffenden städtischen Grundstücke zum
Einlagewert von der Stadt Nürnberg in die WBG Nürnberg Beteiligungs GmbH (WBG Bet) eingebracht werden. Daraufhin erfolgte am 28.12.2016 sowohl die Anpassung des Gesellschaftsvertrages (Satzungsänderung) der WBG Bet sowie die Übertragung von 49 % der
Geschäftsanteile an die Stadt Nürnberg. 51 % der Geschäftsanteile verbleiben weiterhin bei der wbg Nürnberg GmbH.
Die Grundstücke wurden im ersten Quartal 2017 seitens
der Stadt Nürnberg als Sacheinlage in die WBG Bet eingebracht. Auf den eingebrachten Grundstücken sollen
ca. 317 Wohnungen mit einem hohen Anteil an gefördertem Wohnraum errichtet werden.
Die wbg Nürnberg GmbH rechnet in 2018 aktuell mit einem Jahresergebnis auf Planniveau (Jahresüberschuss
i.H.v. 11,2 Mio. €).
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NürnbergMesse GmbH
Das turnusgemäße Aussetzen großer Messeveranstaltungen im Jahr 2017 wirkte sich auf die Umsatzentwicklung der NürnbergMesse Group aus: Mit 205,5 Mio. €
(Vorjahr: 288,0 Mo. €) liegt der Umsatz um 82,5 Mio. €
oder um 28,6 % unter dem Umsatz des starken Vorjahres. In Relation zum turnusgemäß besser vergleichbaren Geschäftsjahr 2015 entspricht die Entwicklung einer
leichten Umsatzsteigerung von 0,9 %. Das Jahr 2017
stellt damit das umsatzstärkste ungerade Jahr in der Unternehmensgeschichte der NürnbergMesse Group dar.
Eigen- und Partnerveranstaltungen im Inland erreichten
einen Umsatz von 62,6 Mio. €, Gastveranstaltungen
49,0 Mio. € und das NCC NürnbergConvention Center
18,4 Mio. €. Der Umsatz des MesseService (einschließlich der Holtmann GmbH & Co. KG und der Lehrieder
GmbH & Co. KG) lag bei 48,9 Mio. €, der Umsatz im Bereich International bei 26,6 Mio. €.
Nach Veranstaltungsaufwendungen, Personalaufwendungen, Abschreibungen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen, Bestandsveränderungen und zuzüglich den
sonstigen betrieblichen Erträgen sowie dem Beteiligungsergebnis erzielte die NürnbergMesse Group ein
operatives Ergebnis von -4,2 Mio. € (2016: 32,8 Mio. €;
2015: 5,5 Mio. €) und ein Ergebnis vor Steuern von -5,6
Mio. € (2016: 26,5 Mio. €; 2015: 1,8 Mio. €).
Aufgrund des turnusbedingte Aussetzens von BrauBeviale und FachPack, beides deckungsbeitragsstarke Messen, sowie des moderaten Anstiegs der Personalkosten,
wurde 2017 nicht das Ergebnis des Vergleichsjahres
2015 erreicht. Umsatz, operatives Ergebnis und Ergebnis vor Steuern liegen im Geschäftsjahr 2017 jedoch
über den Erwartungen. Die Nürnberg Messe GmbH zeigt
für 2016 im Einzelabschluss ein operatives Ergebnis von
-3,2 Mio. €.
2017 nahmen 27.829 Aussteller (2015: 27.147) und 1,19
Mio. Besucher (2015: 1,23 Mio.) an 177 Veranstaltungen
der NürnbergMesse Group teil. Insgesamt wurden 2017
rund 826.579 m² Nettofläche (2015: 875.319 m²) bei Veranstaltungen der NürnbergMesse Group gebucht.
Insgesamt kann die NürnbergMesse (Konzern) 2017,
wie eingangs dargestellt, auf das umsatzstärkste ungerade Jahr in der Unternehmensgeschichte zurückblicken.
Um den Erfolg der NürnbergMesse Group auch für die
Zukunft zu sichern, haben die beiden Hauptgesellschafter (Stadt Nürnberg und Freistaat Bayern) eine Eigenkapitalerhöhung zur Finanzierung des Unternehmenswachstums sowie des massiven Investitionsbedarfs in
eine Modernisierung der Hallen und der Geländeinfrastruktur von 100 Mio. € pro Gesellschafter in zehn Jahrestranchen von je 10 Mio. € im Zeitraum von 2018 bis
2027 beschlossen. Zur Umsetzung der geplanten Eigenkapitalerhöhung wurde im ersten Quartal 2017 ein entsprechender Konsortialvertrag zwischen den beiden
Hauptgesellschaftern abgeschlossen.
Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich zum 1. Quartal
eine leicht überplanmäßige Entwicklung. Für das Jahresergebnis wird eine leichte Verbesserung gegenüber
den Planwerten des Wirtschaftsplans 2018 erwartet.
Noris Arbeit gGmbH
Im Berichtsjahr 2017 wird kein Jahresüberschuss ausgewiesen. Entstandene Verluste wurden, wie geplant,
mit den Rücklagen der Vorjahre ausgeglichen, die
zweckgebunden und frei für Folgejahre gebildet wurden.
Die Umsatzerlöse sind von 11,492 Mio. € in 2016 auf
12,911 Mio. € im Jahr 2017 gestiegen. Dies entspricht
einer Mehrung um 11,23%. Die Personalaufwendungen
betrugen im Jahr 2017 Mio. € 9,693. Im Vorjahr waren
Personalaufwendungen mit Mio. € 8,004 angefallen. Die
Personalkostensteigerung ist durch Neueinstellungen
70
über befristete Arbeitsverträge entstanden. Diese begründen sich überwiegend in der verstärkten Arbeit in
der Flüchtlingsintegration.
Am 31.12.2017 gehörten 147 Mitarbeiter (Vorjahr 147)
zur Stammbelegschaft der NOA. Wie in den Vorjahren
beschäftigt das Unternehmen in der Stammbelegschaft
fast genauso viele Frauen (55,10%) wie Männer
(44,90%).
Die Altersstruktur der Stammbelegschaft hat sich im Jahr
2017 gegenüber 2016 leicht verändert. Zum Stichtag
31.12.2017 betrug das Durchschnittsalter 50,8 Jahre gegenüber 50,3 Jahren zum Jahresende 2016.
Durch die Verlegung des Stammhauses und des Umweltservices verfügt die NOA mindestens bis zum Jahr
2026 über moderne und gut ausgestattete Betriebsstätten. Auch mit dem Südstadtforum und dem Dienstleistungszentrum Nordostbahnhof sind langfristige Liegenschaften vorhanden, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Die meisten Mietverträge wurden projektbezogen
befristet. Trotz der Altersstruktur sind Engpässe bei der
Personalrekrutierung noch nicht aufgetreten. Die NOA
ist somit in der Lage, sich der jeweiligen Auftragsstruktur
anzupassen.
noris inklusion gemeinnützige GmbH
(vormals: Werkstatt für Behinderte der Stadt Nürnberg
gGmbH)
Die Umsätze im Arbeitsbereich gingen im Jahr 2017 um
T€ 143 auf T€ 2.709 (Vorjahr T€ 2.852) zurück. Umstrukturierungen im A-Kunden Segment im Werk Süd und
Nord wirken sich auf die Fertigung aus. Im Werk West ist
in dem Bereich Datenscanning ein Auftragsrückgang zu
verzeichnen. Im Gartenbaubetrieb (inkl. Töpferei) trat
der erwartete Umsatzrückgang durch die umfassende
Sanierung ein.
Der Jahresfehlbetrag lag bei T€ 455 (Vorjahr T€ 166).
Das Geschäftsfeld Wohnen ist mit drei voll belegten
Wohnheimen mit 100 Plätzen sowie 111 Plätzen im Ambulant Betreuten Wohnen gut ausgelastet.
Im Arbeitsbereich sind die Entgelteinnahmen in 2017
verglichen mit 2016, um T€ 26 gestiegen.
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