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F.5.1 Steuererträge

Haushalt 2019 · Band 1 · Seiten 48–49 · Seiten 48–49 im PDF ansehen · Original bei der Stadt ↗

Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.

F.5.1 Steuererträge Die Ansätze der Steuererträge basieren im Wesentli￾chen auf den Ergebnissen der Steuerschätzungen vom November 2018. Ein Risiko bei allen Steuerertragsarten ist und bleibt wie in den Vorjahren die konjunkturelle Entwicklung in der Eurozone und Deutschland. Die Steuererträge steigen in der Planung 2019 gegen￾über der Vorjahresplanung um 5,1 % oder 49,2 Mio. €. Die Gewerbesteuer ist mit geplanten 484,0 Mio. € oder einem Anteil von 47,4 % an den Steuererträgen mit Abstand die wichtigste Steuerertragsquelle. Der Ansatz für 2019 wurde gegenüber dem Vorjahresplanwert um 15,0 Mio. € erhöht. Ab dem Jahr 2018 wurde der Hebe￾satz von 447 um 20 Prozentpunkte auf 467 angehoben, was zu jährlichen geplanten Mehrerträgen in Höhe von 20 Mio. € führt. Der Gewerbesteueransatz ist trotz sorgfältiger Planung dennoch immer mit besonderen Risiken im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung verbunden. Deutlich in den Planwerten zulegen kann abermals der sogenannte „Gemeindeanteil an der Einkommenssteu￾er“ mit erwarteten 324,7 Mio. €. Dieser steigt gegen￾über dem Vorjahresplanwert um 23,7 Mio. € oder 7,9 %. In der Berechnung wurden Mindereinahmen aufgrund des geplanten Familienentlastungsgesetz berücksichtigt. Der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer steigt in 2019 im Vergleich zum Vorjahr um rund 9,0 Mio. €. Die An￾satzerhöhung gegenüber dem Vorjahr erfolgte aufgrund eines geänderten Verteilungsmodus (ab 2019 mehr Umsatzsteuer, weniger KdU-Erstattung) und wäre ohne die negative Steuerschätzung (- 2,08 %) noch höher ausgefallen. Der Umsatzsteuer-Härteausgleich ist ab dem Jahr 2018 entfallen. Der Grundsteuer B Hebesatz wurde ab 2018 von 535 % um 20 Prozentpunkte auf 555 % erhöht, was zu jährlichen geplanten Mehreinnahmen in Höhe von rd. 6 Mio. € führt. Die Hunde- und Zweitwohnungssteu￾er wurde an die letzten Rechnungsergebnisse ange￾passt. Die Zweitwohnungssteuer wurde wegen einer Satzungsänderung und dem Wegfall von Sonderfakto￾ren aus 2017 (Nachholungen) gegenüber dem Istwert 2017 um 207 T€ gesenkt. Auf der folgenden Seite finden Sie eine grafische Dar￾stellung der Entwicklung der Steuererträge seit 1999. Die erste Tabelle zeigt die Entwicklung der absoluten Werte in den einzelnen Steuerarten. Bei einer Indexie￾rung der Werte mit dem Basisjahr 1999 zeigen sich deutliche Unterschiede. Danach sind die Steuern ins￾gesamt um circa 80,2 % gestiegen. Obgleich sie von der absoluten Höhe für Nürnberg eher nachgeordnete Bedeutung hat, ist die Umsatzsteuer, gemessen am Index, am stärksten gestiegen. Dies ist auch auf Son￾dereffekte zurück zu führen. Plan Plan Ist (in T€) 2019 2018 2017 Grundsteuer A -280 -270 -295 Grundsteuer B -121.300 -120.000 -115.170 Gewerbesteuer -484.000 -469.000 -446.791 Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer -324.700 -301.000 -297.361 Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer -88.800 -79.760 -64.277 Umsatzsteuer Härteausgleich 0 0 -1.180 Hundesteuer -1.800 -1.650 -1.746 Zweitwohnungssteuer -750 -800 -957 insgesamt -1.021.630 -972.480 -927.777 44 45

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