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Investitionen in den Jahren 2014-2017
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
F.4.1 Investitionen in den
Jahren 2014-2017
Die städtischen Investitionen werden im Mittelfristigen
Investitionsplan (MIP) festgeschrieben und wirken sich
mittelbar auf den Ergebnishaushalt aus. Sie belasten
das Ergebnis in den Folgejahren durch Abschreibungen
und durch die finanzierungsbedingten Zinsaufwendungen. Ferner entstehen bei neuen Einrichtungen dauerhaft zusätzliche Betriebskosten (Personal, Unterhalt
etc.).
Der MIP 2014-2017 wurde über den Gesamtzeitraum
gesehen mit einem konstant hohen Niveau an Investitionen geplant. Die Werte des ersten Jahres wurden
aufgrund der großen Baumaßnahmen in den Folgejahren reduziert, um die Gesamtsumme weitgehend konstant halten zu können.
Hinweis
Im Zuge der Aufstellung des ersten Produkthaushaltes
2014 wurde auch die Aufstellung des Mittelfristigen
Investitionsplanes in ein neues, SAP-basiertes, Verfahren überführt. Dabei wurden Maßnahmen, die bislang
außerhalb des MIP geplant wurden, bilanziell aber als
Investitionen anzusehen sind, mit einbezogen, beispielsweise Bauzeitzinsen. Bei den städtischen Mittel
schlägt insbesondere der Einbezug der Veräußerung
von Grundvermögen durch. Durch die an dieser Stelle
nun aufgeführten Einzahlungen, reduzieren sich die
notwendigen städtischen Mittel um 7 Mio. € p.a. oder
28 Mio. € im gesamten MIP-Zeitraum.
Die Zahlen der Vorjahre sind aus diesen Gründen nicht
unmittelbar vergleichbar.
Nach neuer Logik sind im Jahr 2014 80,5 Mio. € Investitionen aus städtischen Eigenmitteln, bzw. 155,2 Mio. €
Bruttoinvestitionen mit Fördermitteln vorgesehen (Angaben bezogen jeweils auf den investiven Anteil). Im
vierjährigen Zeitrahmen beträgt die Investitionssumme
390,7 Mio. € an städtischen Mitteln, bzw. 750,0 Mio. €
inklusive Fördermittel.
Folgende Maßnahmen sind dabei hervorzuheben:
• Für den Neubau der Bertolt-Brecht-Schule
sowie der Karl-Schönleben-Schule werden ab 2014 Mittel für die Vorbereitung
der Baumaßnahmen vorgesehen.
• Das Familienzentrum in der Rothenburger
Straße 45 wird nun generalsaniert. Der
Ansatz hierfür wurde auf insgesamt 10,8
Mio. € erhöht.
• Die Beschleunigung der Straßenbahnlinie
4 (Bauabschnitte 1 und 2) wurde mit 5,5
Mio. € neu aufgenommen.
• Die Maßnahme "Hochwasserschutz
Gründlachtal" wurde mit 450.000 € aufgenommen.
• Zur Vorbereitung der Generalinstandsetzung für die Zeppelintribüne werden 3
Mio. € bereitgestellt.
• Für die Errichtung einer Zentralküche für
NürnbergStift wird ein Zuschuss von 1
Mio. € zur Verfügung gestellt.
• Die Sanierung des Parkdecks im Bauhof
wurde mit 561.000 € neu aufgenommen.
• Für den Erwerb von Ersatz- und Ausgleichsflächen wird jährlich 1 Mio. € neu
vorgesehen.
• Die Baupauschale wird wegen Änderung
der Wertgrenzen aufgestockt.
• Alle weiteren Maßnahmen wurden entsprechend fortgeschrieben.
Aus technischen Gründen werden bei der grafischen
Darstellung auf der nächsten Seite sowohl investive, als
auch konsumtive Bestandteile des MIP abgebildet. Die
Darstellungen basieren ferner noch auf der bisherigen
Erstellungslogik. Voraussichtlich mit dem nächsten
Haushalt werden die Werte ebenfalls auf die neue
Logik und auf ausschließlich investive Bestandteile
umgestellt.
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Finanzreferat
1.130
87.739
47.926
44.661
8.528 37.183
56.159
80.819
19.960
30.800
83.183
Investitionsschwerpunkte 2014-2017
städtische Mittel
i.H.v. 498,1 Mio. € (investiv und konsumtiv in Tausend Euro im
Rahmen des Mittelfristigen Investitionsplanes)
Stand: Plan 2014
Verwaltungsgebäude
Schulen
Feuerwehr
Sport, Freizeit und
Kultur
Grün und Spielplätze
Kinderbetreuung
Straßenbau, Radwege,
Plätze
ÖPNV
Brücken
Allgemeiner Hochbau
Sonstiges
Finanzreferat
1.130
116.900
56.326
50.421
9.988
60.362
175.334
188.588
22.642 30.863
87.181
Investitionsschwerpunkte 2014-2017
Bruttoinvestitionen
i.H.v. 799,7 Mio. € (investiv und konsumtiv in Tausend Euro im
Rahmen des Mittelfristigen Investitionsplanes)
Stand: Plan 2014
Verwaltungsgebäude
Schulen
Feuerwehr
Sport, Freizeit und Kultur
Grün und Spielplätze
Kinderbetreuung
Straßenbau, Radwege, Plätze
ÖPNV
Brücken
Allgemeiner Hochbau
Sonstiges
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2015 2016 2017
2012 3.585 - -
2013 47.585 48.705 -
2014 157.579 69.773 106.944
Summe 208.749 118.478 106.944
Nachrichtlich:
im Mittelfristigen Finanzplan
vorgesehene Kreditaufnahmen
60.000 55.000 42.000
Neue Verpflichtungsermächtigungen laut Haushaltssatzung:
157.579.000 €
69.773.000 €
106.944.000 €
334.296.000 €
Übersicht
über die aus Verpflichtungsermächtigungen
voraussichtlich fällig werdenden Auszahlungen
Voraussichtlich fällige Auszahlungen in
1.000 € Verpflichtungsermächtigungen im
Haushaltsplan
des Jahres 1)
1) Durch einen Beschluss des Stadtrats zum Haushaltsvollzug 2014 wird sichergestellt, dass die hier
ausgewiesenen und im Vollzug bewilligten Verpflichtungsermächtigungen, mit Ausnahme der U-Bahnansätze, der
Ansätze für Schulen, Kindertagesstätten, die Kapitalerhöhung NürnbergMesse und den Ausbau des
Frankenschnellwegs nur bis zur Hälfte freigegeben werden können.
Die Verpflichtungsermächtigungen aus Vorjahren, die nicht in Anspruch genommen wurden („freigegeben
wurden“), werden erneut veranschlagt und bedürfen der Beschlussfassung durch den Stadtrat.
Als Verpflichtungsermächtigung bezeichnet man eine im Haushaltsplan veranschlagte Ermächtigung, die es
ermöglicht, Verpflichtungen für Investitionen oder Investitionsfördermaßnahmen einzugehen, die erst in späteren
Haushaltsjahren zu Auszahlungen führen.
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