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← Haushaltsplan 2025 – Band 1

Geschäftsbereich 2. Bürgermeisterin

Haushalt 2025 · Band 1 · Seiten 321–327 · Seiten 321–327 im PDF ansehen · Original bei der Stadt ↗

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Erläuterung der Maßnahme: 1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes der Maßnahme und des Mengengerüstes 2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel 5) Baubeginn/Baufertigstellung Geschäftsbereich 2. Bürgermeisterin: 00008 Dokumentationszentrum: Abschließender Ausbau 1) Im Nordflügel der Kongresshalle sollen verschiedene Flächen vor allem im Sockelgeschoss ausgebaut wer￾den. Ein neuer Haupteingang und neue Foyerzonen bieten mehr Platz für die Besucher, zusätzlich wird ein neuer Veranstaltungssaal realisiert, ebenso eine größere Gastronomie und neugestaltete Außenanlagen. Außerdem werden zusätzliche Toiletten eingebaut. Die Mittel dienen auch für den Ausbau von Büro- und La￾gerräumen sowie für Planungskosten. Während der Bauzeit wird eine Interimsausstellung eingerichtet. Aufgrund von Mängeln im Bestand sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich: Austausch Glasfassade Studi￾enforum, Nachbesserungen bei der Gebäudesicherheit, neue Videoanlage und Einbruchmeldeanlage, Aufla￾gen im Baubetrieb. Zusätzlich haben sich im Bau noch sinnvolle Ergänzungsmaßnahmen ergeben wie WLAN, Elektro für Ausstellungsgegenstände, Küche für die Gastronomie (andere Erfordernisse) und Kühlung der Räume. 2) Erhöhung der Gesamtkosten wg. zusätzlichen Maßnahmen 3) Kostenberechnung 4) Spenden; Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ (7 Mio. €), Landesmittel (4 Mio. €) 5) 2019 / 2024 00437 Künstlerhaus 3.BA 1) Der 3. Bauabschnitt wird hauptsächlich notwendig, um sicherheitsrelevante (z.B. ArbeitsStättV) und haustech￾nische Mängel zu beseitigen. Des Weiteren sind eine Minimierung des energetischen Ressourcenverbrauchs und der Abbau von Barrieren vorgesehen. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Entkoppelung der Veranstal￾tungsräume, damit verbunden ist eine Optimierung der Nutzungen im Gebäude, eine Neuordnung der Müll￾und Anliefersituation und eine Neuordnung der Eingangssituation zum Gebäude. 2) Erhöhung der Gesamtkosten aufgrund von Mehrkosten bei der Elektroinstallation und Bau- und Feinreinigun￾gen. 3) Kostenberechnung 4) Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm II Bund – Soziale Stadt 5) 2019 / 2023 317 Erläuterung der Maßnahme: 1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes der Maßnahme und des Mengengerüstes 2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel 5) Baubeginn/Baufertigstellung 00452 Sanierung Museum Industriekultur 1) Das Museum Industriekultur liegt in der Äußeren Sulzbacher Straße 62 und zeigt die Geschichte der Industri￾alisierung in Nürnberg. Seit der Museumsgründung im Jahr 1988 ist das Gebäude nur punktuell modernisiert worden, so dass zwischenzeitlich verschiedene Sanierungsmaßnahmen anstehen. Die nördliche Außenwand wird abgedichtet, da hier Schäden durch Durchfeuchtung entstanden sind. Um die enorme Hitzeeinstrahlung zu mindern wird das Dach neu gedämmt und abgedichtet. Des Weiteren wird eine PV-Anlage geplant. Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen werden die einzelnen Funktionsbereiche wie Empfangstresen, Gardero￾benbereich und Aufenthaltsbereich für Besucherinnen und Besucher neu strukturiert. Im Bereich des Ein￾gangs werden z.B. die vorhandenen Personaltoiletten in ein behindertengerechtes WC umgebaut. Außerdem bestehen erhebliche Brandschutzmängel, die im Zuge der Sanierungsarbeiten beseitigt werden sollen. Im Zuge der Sanierung wird zudem die Ausstellung neu konzipiert (siehe auch Maßnahme 1174). 2) Erhöhung der Gesamtkosten aufgrund von Baupreisindizierung, Erhöhung der Einzahlungen 3) Kostenberechnung 4) EFRE 2021 – 2027 Energetische Sanierung von nichtstaatlichen Museen (Antragstellung erfolgt) Förderung aus dem Programm „BEG Effizienzgebäude – Standard Sanieren Denkmal“; 5) 2023 / 2026 00880 Lern- und Begegnungsort Zeppelinfeld 1) Bei Zeppelintribüne und Zeppelinfeld handelt es sich um ein international bekanntes, für die deutsche Ge￾schichte einmaliges Bauensemble aus den Jahren zwischen 1934 und 1938. Es zählt zu den größten Hinter￾lassenschaften der NS-Diktatur und ist der einzige historische Ort auf dem ehemaligen Reichsparteitagsge￾lände, der in der NS-Zeit geplant, gebaut, tatsächlich für die Masseninszenierung genutzt und heute noch im Wesentlichen erhalten ist. Die bauliche Sicherung des jetzigen Zustands ist die Voraussetzung sowohl für die Öffnung bisher der Allge￾meinheit verschlossener Bereiche zur vertieften Nutzung für die historisch-politische Bildungsarbeit als auch für einen gefahrlosen Aufenthalt auf der Zeppelintribüne und dem Zeppelinfeld. Dieser Aufenthalt schließt ne￾ben Informationsangeboten der historisch-politischen Bildung an einem einmaligen außerschulischen Lernort auch den Fortbestand der Nutzung für organisierte und unorganisierte Freizeit- und Sportaktivitäten sowie die Erschließung des Bahnhofs Dutzendteichs als Informations- und Servicecenter mit ein. Allein die Nutzung zur Bildungsarbeit und Aufklärung über die NS-Geschichte ist Voraussetzung für eine Kostenbeteiligung durch Bund und Land am Erhalt von Zeppelintribüne und Zeppelinfeld. 2) Anpassung des Mittelabflusses 3) vertiefte Kostenschätzung 4) Erwartete Maximalförderung vom Bund in Höhe von 42,55 Mio. €, vom Land in Höhe von 21,275 Mio. € 5) 2023 / 2032 318 Erläuterung der Maßnahme: 1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes der Maßnahme und des Mengengerüstes 2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel 5) Baubeginn/Baufertigstellung 01121 Dokuzentrum: Neugestaltung Dauerausstellung 1) Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände wird technisch modernisiert und umfassend ausge￾baut. Für die Wiedereröffnung ist es erforderlich ein aktualisiertes Informations- und Vermittlungsangebot be￾reitzustellen. Die Dauerausstellung soll daher inhaltlich und gestalterisch neu erarbeitet werden. Neben der konventionellen dokumentarischen und szenographischen Ausstellungsarchitektur sind vertiefende Medien￾stationen sowie ein mehrsprachiger Medienguide für eine individuelle und barrierefreie Gestaltung des Aus￾stellungsrundgangs geplant 2) Reduzierung der Gesamtkosten aufgrund von Verschiebung zwischen Sachkosten und Personalkosten (Dienststellenbudget). Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss. 3) Kostenberechnung 4) Zweckgebundene Zuwendung von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in Deutsch￾land (BKM) für Sachaufwendungen (ohne Personal): 3.070.000 €, Zuwendung Freistaat Bayern für Sachauf￾wendungen: 1.535.000 € 5) nicht relevant 01122 Fembohaus: Neugestaltung Dauerausstellung 1) Das Stadtmuseum im Fembohaus ist eines der Aushängeschilder der Stadt Nürnberg in touristischer Best￾lage. Es steht als eines der wenigen erhaltenen, repräsentativen Gebäude von großbürgerlichem Zuschnitt vor allem für den Glanz des reichsstädtischen Nürnberg. Die letzte Neugestaltung entspricht modernen muse￾ologischen Anforderungen nur noch sehr eingeschränkt. Es soll daher die Dauerausstellung neu konzipiert werden. Die neu zu gestaltende Gesamtfläche umfasst einschließlich des Foyers im EG 1.180 qm und soll in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Der erste von zwei geplanten Bauabschnitten soll das dritte und vierte OG sowie das Foyer und die Erstellung eines Medienguides umfassen. 2) keine 3) Kostenberechnung 4) Zweckgebunde Zuwendung der Theo-Schöller-Stiftung i.H.v. 1 Mio. EUR 5) nicht relevant 319 Erläuterung der Maßnahme: 1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes der Maßnahme und des Mengengerüstes 2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel 5) Baubeginn/Baufertigstellung 01123 Memorium: Neugestaltung Dauerausstellung 1) Der Erfolg des Memoriums mit mittlerweile mehr als 100.000 Besucher*innen pro Jahr, rund 75% von ihnen aus dem Ausland, verdeutlicht die von diesem Ort ausgehende weltweite Strahlkraft. In den vergangenen 10 Jahren seit der Erarbeitung der ersten Ausstellungskonzeption haben sich sowohl strukturell als auch inhalt￾lich zahlreiche Veränderungen ergeben. Das Konzept der neuen Dauerausstellung ist diskursorientiert. Sie soll Besucher*innen auf der Grundlage wis￾senschaftlich fundierter Information befähigen, eine eigene Haltung gegenüber internationalem Strafrecht und seiner Anwendung zu entwickeln und möglicherweise bestehende Meinungen zu hinterfragen. Mit Blick auf das mehrheitlich internationale Publikum ist die neue Dauerausstellung vollständig zweisprachig in deutscher und englischer Sprache angelegt. Zudem werden auch zukünftig Audio- bzw. Medienguides in verschiedenen Fremdsprachen zur Verfügung gestellt werden. 2) Reduzierung der Gesamtkosten wg. Kostenminderung bei der ersten Teilmaßnahme, Anpassung an den vo￾raussichtlichen Mittelabfluss 3) Kostenberechnung 4) Eine Förderung im Rahmen der Gedenkstättenförderung des Bundes wurde in Aussicht gestellt. Das Finan￾zierungsmodell sieht prinzipiell eine Förderung von 75% (50% Bund, 25% Land) vor. 5) nicht relevant 01148 Erweiterungsbau Ausweichspielstätte Oper 1) Die Ausweichspielstätte für die Sparten Musiktheater und Tanz des Staatstheaters Nürnberg soll in sechs der insgesamt 16 Sektoren der Kongresshalle sowie einem Erweiterungsbau platziert werden. In diesem Ergän￾zungsbau im Nordwesten des sog. Innenhofs der Kongresshalle, der in dieser Maßnahme fokussiert wird, werden diejenigen Bedarfe, die aufgrund ihrer Raumanforderungen (Größe) und zwingenden Bühnennähe nicht im baulichen Bestand der Kongresshalle verortet werden können, untergebracht. In dem mehrstöckigen Ergänzungsbau befinden sich die Hauptbühne und der Zuschauersaal, eine Seiten- und Hinterbühne, eine Probebühne ein Orchesterprobensaal und verschiedene für den Bühnen und- Orchesterbetrieb erforderlichen bühnennahe Flächen. Die Erscheinung des geplanten Neubaus nimmt bewusst die Gegenposition des massi￾ven Hufeisens (Kongresshalle) ein und zeigt sich „grün“ und „lebendig“. Grün entsteht an einem Ort, an dem auf natürlichem Weg nichts wachsen kann. Grün entsteht dort, wo vor 1933 eine Waldfläche vorhanden war und mit Erbauung des Kongresszentrums unzählige Bäume gefällt wurden. So gesehen wird zurückgebaut. Die Natur nimmt den Raum ein. 2) Erhöhung der Gesamtkosten und Einzahlungserwartung 3) Kostenberechnung 4) Land 5) 04/2025 / 04/2027 320 Erläuterung der Maßnahme: 1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes der Maßnahme und des Mengengerüstes 2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel 5) Baubeginn/Baufertigstellung 01174 Museum Industriekultur: Neugestaltung Dauerausstellung 1) Das Museum Industriekultur wurde in den letzten Jahrzehnten nur abschnittsweise erweitert und punktuell modernisiert. In großen Teilen entsprechen Ausstellung und Konzeption noch dem Stand von 1988. Eine Ak￾tualisierung des Museumskonzepts ist längst überfällig, um den veränderten Ansprüchen der heutigen Besu￾cher Rechnung zu tragen und auch die aktuellen Entwicklungen in der Ausstellung zu berücksichtigen. Im Zuge der Sanierung des Museum Industriekultur (siehe Maßnahme 452) ist eine Schließung des Hauses und ein Ausräumen der Exponate erforderlich. Die zukünftige Ausstellung soll die Industriegeschichte, Indust￾riekultur und die Vergangenheit darstellen. 2) Erhöhung der Gesamtkosten (im MIP) aufgrund von Verschiebung von Kosten, Anpassung an den voraus￾sichtlichen Mittelabfluss 3) Kostenberechnung 4) keine 5) 2023 / 2025 01206 Kongresshalle: Schadstoffsanierung 1) Der Torso der Kongresshalle wurde in den oberen drei Geschossen bis 2007 von der Fa. Quelle und im So￾ckel- und Arkadengeschoss bis Mitte 2022 von einer Vielzahl von Mietern und städtischen Einrichtungen als Lagerfläche genutzt. Die Dekontamination des Rundbaus für einen barrierefreien Ausbau erfolgt nun in Vor￾bereitung für eine höherwertige kulturelle Nachnutzung. Der Gebäudebestand wurde so umfassend wie mög￾lich unter Beteiligung von SUN und zweier externen Schadstoffingenieure untersucht. Aufgrund der enormen Größe des Gebäudes und der teilweisen Unzugänglichkeiten mussten Ansätze aus repräsentativen Bereich auf das Gesamtobjekt extrapoliert werden. 2) Reduzierung der Einzahlungserwartung 3) Kostenberechnung 4) Europäischer Fond für regionale Entwicklung (EFRE) 5) 04/2023/ 03/2024 321 Erläuterung der Maßnahme: 1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes der Maßnahme und des Mengengerüstes 2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel 5) Baubeginn/Baufertigstellung 01222 Kongresshalle: Kulturentwicklungsmaßnahme 1) Bei der Entwicklung der Kongresshalle zu einem Ort der Künste und Kulturen handelt es sich im Wesentlichen um drei Maßnahmen, die sowohl die Substanzerhaltung des Gebäudes und damit eine grund￾sätzliche baurechtskonforme Nutzbarmachung des sog. Rundbaus umfassen, als auch den Ausbau für die drei im Weiteren beschriebenen Maßnahmen. Teilprojekt Substanzerhalt und Grundsätzliche Nutzbarmachung: Das Teilprojekt dient im Wesentlichen dazu, den Gebäudebestand für einen Ausbau vorzubereiten. Hierzu werden u.a. statische Mängel behoben, Öffnungen aus Brandschutzgründen geschlossen, die Fassaden gesi￾chert und eine geordnete Wasserableitung hergestellt, baurechtskonforme Flucht- und Rettungswege einge￾baut sowie die Fenster und Dächer einschließlich Blitzschutz erneuert. Teilprojekt Spielstätte Staatstheater Nürnberg: Die Ausweichspielstätte für die Sparten Musiktheater und Tanz des Staatstheaters Nürnberg wird in sechs der insgesamt 16 Sektoren der Kongresshalle platziert. Dabei ist geplant, den besonderen Ort auch dafür zu nutzen, neue Formate zu erproben, die Gattung Oper auf ihre Re￾levanz für die diverse Gesellschaft des 21. Jahrhunderts hin zu befragen und ein Publikum anzusprechen, das das Staatstheater mit seinem „klassischen“ Repertoireangebot weniger erreicht. Hier ist der Teil der Opernausweichspielstätte subsum￾miert, der im Rundbau des Kongresshallentorsos untergebracht werden kann. Als separate Maßnahme 01148 erscheint der Erweiterungsbau der Ausweichspielstätte Oper als zweiter Teil dieser Nutzung. Teilprojekt Ermöglichungsräume für Kunst und Kultur: In vier Sektoren werden die Ermöglichungsräume für die Künste und Kulturen in den Sparten der darstellenden und visuellen Künste, für Musik, Literatur sowie für performative Kunst zur Produktion und Präsentation geschaffen. Angestrebt werden weitreichende Synergien zwischen den Institutionen vor Ort und den Künstlerinnen und Künstlern (Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, Ermöglichungsräume, Spielstätte des Staats￾theaters Nürnberg und der Nürnberger Symphoniker). Das erklärte Ziel ist eine enge konzeptionelle Zusam￾menarbeit und wechselseitige inhaltliche Befruchtung der einzelnen Akteurinnen und Akteure. Neben den Sy￾nergien auf Produktionsebene werden die genannten Kulturentwicklungsvorhaben in der Kongresshalle in gleicher Weise im Rahmen gemeinsamer Veranstaltungen und kuratierter Räume auch neue Perspektiven der Publikumsansprache eröffnen. Die Gesamtkosten für die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Kongresshalle (01148, 01206 und 01222) belaufen sich auf insgesamt 296.200.000 € (vgl. Stadtrat vom 17.07.2024). 2) Erhöhung der Gesamtkosten und der Einzahlungserwartung 3) Kostenschätzung für Teilprojekt Grundsätzliche Nutzbarmachung; Kostenberechnung für STN-Spielstätte und Ermöglichungsräume für Kunst und Kultur 4) Bund und Land 5) Teilprojekt Grundsätzliche Nutzbarmachung: 03/2024 / 04/2027 Teilprojekt Spielstätte Staatstheater Nürnberg: 04/2025 / 04/2027 Teilprojekt Ermöglichungsräume für Kunst und Kultur: 01/2026 / 01/2028 322 Erläuterung der Maßnahme: 1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes der Maßnahme und des Mengengerüstes 2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel 5) Baubeginn/Baufertigstellung 01273 Erinnerungsort Bahnhof Märzfeld 1) Der nicht fertiggestellte Bahnhof Märzfeld ist Teil des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes und steht wie dieses unter Denkmalschutz. Er befindet sich im Eigentum der Deutschen Bahn AG. 1938 für die nationalsozi￾alistischen Reichsparteitage errichtet, war der Bahnhof mit seinen Gleisanlagen während des Zweiten Welt￾kriegs Ankunftsort für Kriegsgefangene sowie Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus ganz Europa. In den Jahren 1941 und 1942 folgten über den Bahnhof Märzfeld zwei große Deportationen der jüdischen Bevöl￾kerung aus Nordbayern. Das Bahnhofsareal besitzt damit einen überregionalen Wert für das Gedenken an die NS-Opfer und die öffentliche Erinnerungskultur. Die Fassade verbleibt in der Verkehrssicherungspflicht und Pflege der Bahn. In Absprache mit der Bahn werden hier Informationstafeln aufgehängt. Neben den Infostelen sind einfache, leicht zu pflegende Sitzgelegenheiten (ggf. Beton) angedacht. Die Über￾gabe der Fassade zur Gestaltung an die Stadt erfolgt durch die Bahn voraussichtlich Ende 2024. Im Gedenk￾jahr 2025 (80 Jahre Kriegsende und Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Nürnberg-Langwasser) ist eine Veranstaltung geplant. Die Maßnahme soll sich in ein städtebauliches Gesamtkonzept einfügen, das Stpl be￾treut. 2) keine 3) Kostenschätzung 4) Zuschuss von der Deutsche Bahn AG 5) 2025 323

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