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20140924 Haushaltsrede 2015 final
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
Rede zur Einbringung
des Nürnberger
Stadthaushalts 201
Hinweis: Die Haushaltsrede ist nur in
mit dem zugehörigen Foliensatz verständ
Es gilt das gesprochene Wort.
Die Folien finden sich in einem kleinen Format an
den entsprechenden Stellen im Text und nochmals
im Großformat für das Detailstudium nach dem Text
der Haushaltrede.
Nürnbergs Stadthaushalt 2015
Solides Planergebnis trotz steigender Au
gaben und hoher Investitionen
Große finanzielle Herausforderungen im
kommenden Jahrzehnt
Stadtkämmerer Harald Riedel
Rede zur Einbringung
2015
Hinweis: Die Haushaltsrede ist nur in Kombination
mit dem zugehörigen Foliensatz verständlich.
Die Folien finden sich in einem kleinen Format an
den entsprechenden Stellen im Text und nochmals
im Großformat für das Detailstudium nach dem Text
Nürnbergs Stadthaushalt 2015
Solides Planergebnis trotz steigender AusGroße finanzielle Herausforderungen im
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
liebe Kolleginnen und Kollegen auf der
Referentenbank, im ehrenamtlichen Stadtrat und
von der Nürnberger Presse,
meine sehr geehrten Damen und Herren auf der
Zuschauertribüne,
ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, erst im Mai haben
wir gemeinsam diese Stadtratsperiode 2014
begonnen, aber eigentlich sind wir schon wieder
mittendrin in all den Themen und Herausforderu
gen, die die Verantwortung für die Stadtpolitik von
Nürnberg so mit sich bringt. Aber, und das wissen
die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, mit der
heutigen Einbringung des H
für 2015 gibt es nochmal eine kleine Steigerung. Es
beginnt die vielleicht wichtigste Phase im kommun
len Jahreszyklus, eine Zeit der Diskussion, der
Klärung und letztlich der Entscheidungen über die
Frage, welche Leistungen, welche Pr
nächsten Jahre können und wollen wir konkret
umsetzen und auch bezahlen.
Es ist mir deshalb wichtig, gerade für die neuen
Kolleginnen und Kollegen gleich zu Beginn dieser
Haushaltseinbringung zu betonen, dass wir mit dem
heutigen Tag erst am Anfang dieses Prozesses
stehen. Das kann auch gar nicht anders sein, weil
Sie erst jetzt die Zahlen und Unterlagen komplett
als Tischvorlagen vor sich haben und genügend
Zeit brauchen, um sich in diesen Haushaltsplanen
wurf, für viele ist es ja der erste, un
seine Zahlen einzuarbeiten. Meine Aufgabe als
Stadtkämmerer ist es, Sie dabei zu unterstützen
und zu beraten, damit Sie als Stadtrat im November
ihr Budgetrecht wahrnehmen können und in der
Lage sind, die richtigen Entscheidungen zu treff
Das Finanzreferat versucht diese Unterstützung
durch 3 Instrumente zu leisten:
1. In den aktuell schon laufenden Schulungen vers
chen meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihnen
die wesentlichen inhaltlichen und rechtlichen
Grundlagen zu vermitteln. Wir
über Jahrzehnte eine Kultur entwickelt, die unseren
Haushalt als dem zentralen Steuerungswerk uns
rer Stadtpolitik, nicht im Sinne eines Geheimwi
sens von Oberbürgermeister, Kämmerer und Ref
renten missbraucht, sondern diesen offen und k
operativ als gemeinsames Instrument nutzt.
2. Deshalb stehen der Oberbürgermeister, die
Referentenkolleginnen und
besondere ich als Stadtkämmerer und meine
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für jede Art von
Fragen und Diskussion in den
1
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
liebe Kolleginnen und Kollegen auf der
Referentenbank, im ehrenamtlichen Stadtrat und
meine sehr geehrten Damen und Herren auf der
ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, erst im Mai haben
wir gemeinsam diese Stadtratsperiode 2014 – 2020
igentlich sind wir schon wieder
mittendrin in all den Themen und Herausforderungen, die die Verantwortung für die Stadtpolitik von
Nürnberg so mit sich bringt. Aber, und das wissen
die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, mit der
heutigen Einbringung des Haushaltsplanentwurfs
für 2015 gibt es nochmal eine kleine Steigerung. Es
beginnt die vielleicht wichtigste Phase im kommunalen Jahreszyklus, eine Zeit der Diskussion, der
Klärung und letztlich der Entscheidungen über die
Frage, welche Leistungen, welche Projekte der
nächsten Jahre können und wollen wir konkret
umsetzen und auch bezahlen.
Es ist mir deshalb wichtig, gerade für die neuen
Kolleginnen und Kollegen gleich zu Beginn dieser
Haushaltseinbringung zu betonen, dass wir mit dem
fang dieses Prozesses
stehen. Das kann auch gar nicht anders sein, weil
Sie erst jetzt die Zahlen und Unterlagen komplett
als Tischvorlagen vor sich haben und genügend
Zeit brauchen, um sich in diesen Haushaltsplanentwurf, für viele ist es ja der erste, und seine Struktur,
seine Zahlen einzuarbeiten. Meine Aufgabe als
Stadtkämmerer ist es, Sie dabei zu unterstützen
und zu beraten, damit Sie als Stadtrat im November
ihr Budgetrecht wahrnehmen können und in der
Lage sind, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Das Finanzreferat versucht diese Unterstützung
durch 3 Instrumente zu leisten:
In den aktuell schon laufenden Schulungen versuchen meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihnen
die wesentlichen inhaltlichen und rechtlichen
Grundlagen zu vermitteln. Wir haben in Nürnberg
über Jahrzehnte eine Kultur entwickelt, die unseren
Haushalt als dem zentralen Steuerungswerk unserer Stadtpolitik, nicht im Sinne eines Geheimwissens von Oberbürgermeister, Kämmerer und Referenten missbraucht, sondern diesen offen und kooperativ als gemeinsames Instrument nutzt.
Deshalb stehen der Oberbürgermeister, die
Referentenkolleginnen und -kollegen, aber insbesondere ich als Stadtkämmerer und meine
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für jede Art von
Fragen und Diskussion in den nächsten Wo-
chen zur Verfügung. Auch hier gilt: es gibt ke
ne dummen Fragen, sondern den Anspruch an
uns, Ihnen die richtigen und umfassenden An
worten zu geben. Das wird nicht immer sofort
gelingen, denn Sie können sich leicht vorste
len, dass auch wir im Finanzreferat nicht jede
der vielen tausend Zahlen auswendig kennen,
aber mit etwas Zeit können wir Ihnen alles
Notwendige zur Verfügung stellen.
3. Und damit bin ich drittens bei meiner heutigen
Haushaltsrede, mit der ich Ihnen einen Übe
blick über die wesentlichen Zahlen sowie die
wichtigen strukturellen Entwicklungen unseres
Haushalts geben will. Dies alles als Basis und
Interpretationshilfe für Ihre Entscheidungen.
Es ist mir in Absprache mit dem Oberbürgermeister
wichtig, dass wir heute den Einstieg g
machen. Es wurden von mir bewußt keine Zahlen
vorab veröffentlicht, interpretiert und diskutiert. Die
Idee ist, ich stelle Ihnen heute alles vor, alle sind
dann auf demselben Stand, so dass die interne und
öffentliche Diskussion auf dieser Basis m
Ich darf mich bei der Gelegenheit auch bei unseren
Pressevertretern für das Verständnis für dieses
Vorgehen sehr herzlich bedanken.
Und jetzt konkret: Worüber werde ich Sie in der
kommenden Stunde informieren ?
Wir werden uns ganz kurz nochmal die Ergebnisse
des Jahresabschlusses 2013 ansehen. Die habe ich
Ihnen in der Juli-Sitzung vorgestellt, aber da sind
sie vielleicht etwas untergegangen. Zudem hilft der
kurze Blick zurück, um die Zukunft besser einschä
zen zu können.
Dazu gehört natürlich eine Betrachtung des laufe
den Jahres und der wesentlichen Stellgrößen uns
rer Haushaltsentwicklung in 2014, darunter insb
sondere die Gewerbesteuer.
Dann die wesentlichen Eckdaten des Haushalt
planentwurfs 2015 einschließlich der Bestimmung
chen zur Verfügung. Auch hier gilt: es gibt keine dummen Fragen, sondern den Anspruch an
uns, Ihnen die richtigen und umfassenden Antworten zu geben. Das wird nicht immer sofort
gelingen, denn Sie können sich leicht vorstelFinanzreferat nicht jede
der vielen tausend Zahlen auswendig kennen,
aber mit etwas Zeit können wir Ihnen alles
Notwendige zur Verfügung stellen.
Und damit bin ich drittens bei meiner heutigen
Haushaltsrede, mit der ich Ihnen einen Überentlichen Zahlen sowie die
wichtigen strukturellen Entwicklungen unseres
Haushalts geben will. Dies alles als Basis und
Interpretationshilfe für Ihre Entscheidungen.
Es ist mir in Absprache mit dem Oberbürgermeister
wichtig, dass wir heute den Einstieg gemeinsam
machen. Es wurden von mir bewußt keine Zahlen
vorab veröffentlicht, interpretiert und diskutiert. Die
Idee ist, ich stelle Ihnen heute alles vor, alle sind
dann auf demselben Stand, so dass die interne und
öffentliche Diskussion auf dieser Basis möglich ist.
Ich darf mich bei der Gelegenheit auch bei unseren
Pressevertretern für das Verständnis für dieses
Und jetzt konkret: Worüber werde ich Sie in der
nochmal die Ergebnisse
des Jahresabschlusses 2013 ansehen. Die habe ich
Sitzung vorgestellt, aber da sind
sie vielleicht etwas untergegangen. Zudem hilft der
kurze Blick zurück, um die Zukunft besser einschätürlich eine Betrachtung des laufenden Jahres und der wesentlichen Stellgrößen unserer Haushaltsentwicklung in 2014, darunter insbeDann die wesentlichen Eckdaten des Haushaltsplanentwurfs 2015 einschließlich der Bestimmungsfaktoren der großen Einnahme
onen. Ganz wichtig im Anschluss daran der Mitte
fristige Investitionsplan mit seinen Zahlen über die
nächsten vier Jahre.
Der zweite Teil dieser Haushaltsrede besteht aus
dem Blick in die Zukunft, zunächst im Rahmen
Entwurfs des Mittelfristigen Finanzplans 2015
und darauf aufbauend die Präsentation der ang
kündigten Simulationsrechnung bis zum Jahr 2026,
beinhaltend eine Betrachtung der Finanzierbarkeit
der von uns diskutierten und geplanten Investition
vorhaben unter Einbeziehung einer Hochrechnung
der möglichen Haushaltsentwicklung insgesamt.
Dies ist dann auch die Sachverhaltsdarstellung für
den Tagesordnungspunkt 2, die Unterlagen stehen
Ihnen ebenfalls heute als Tischvorlage zur Verf
gung. Mein Vorschlag dazu: die heutige Präsentat
on versucht, die Eckpunkte zu erklären. Sicher
werden Sie die Unterlagen in der nächsten Zeit in
Ruhe lesen wollen, so dass wir zu gegebener Zeit
über mögliche Maßnahmen gemeinsam diskutieren
können.
Nun zum Jahresergebnis 2013, das mit einem Plus
von 16,99 Mio. € insgesamt sehr erfreulich abg
schlossen werden konnte. Vor allem, wenn man
bedenkt, dass es noch deutlich besser hätte sein
können, wenn wir nicht die zusätzliche finanzielle
Unterstützung des Flughafens bereits i
Abschluss verarbeitet hätten, so dass sie uns im
Ergebnishaushalt 2015 nicht mehr belastet. Dass all
dies möglich ist, ist den guten Steuererträgen zu
verdanken, insbesondere getragen von dem Allzei
hoch bei der Gewerbesteuer mit 423,8 Mio.
durch konnten wir unsere Schulden im Kernhau
halt um 14,2 Mio. € und bei den steuerfinanzierten
Eigenbetrieben um 1,9 Mio.
notwendig gewordene Neubewertung eines Teils
unserer Grundstücke konnten wir unsere Eigenkap
talquote in der städtischen Bilanz auf 16,8 % anh
ben. Dies ist nicht unwichtig im Hinblick auf künftige
Investitionsfinanzierungen.
2
n der großen Einnahme- und Ausgabepositionen. Ganz wichtig im Anschluss daran der Mittelfristige Investitionsplan mit seinen Zahlen über die
Der zweite Teil dieser Haushaltsrede besteht aus
dem Blick in die Zukunft, zunächst im Rahmen des
Entwurfs des Mittelfristigen Finanzplans 2015-2018,
und darauf aufbauend die Präsentation der angekündigten Simulationsrechnung bis zum Jahr 2026,
beinhaltend eine Betrachtung der Finanzierbarkeit
der von uns diskutierten und geplanten Investitionsaben unter Einbeziehung einer Hochrechnung
der möglichen Haushaltsentwicklung insgesamt.
Dies ist dann auch die Sachverhaltsdarstellung für
den Tagesordnungspunkt 2, die Unterlagen stehen
Ihnen ebenfalls heute als Tischvorlage zur Verfüdazu: die heutige Präsentation versucht, die Eckpunkte zu erklären. Sicher
werden Sie die Unterlagen in der nächsten Zeit in
Ruhe lesen wollen, so dass wir zu gegebener Zeit
über mögliche Maßnahmen gemeinsam diskutieren
2013, das mit einem Plus
€ insgesamt sehr erfreulich abgeschlossen werden konnte. Vor allem, wenn man
bedenkt, dass es noch deutlich besser hätte sein
können, wenn wir nicht die zusätzliche finanzielle
Unterstützung des Flughafens bereits in diesem
Abschluss verarbeitet hätten, so dass sie uns im
Ergebnishaushalt 2015 nicht mehr belastet. Dass all
dies möglich ist, ist den guten Steuererträgen zu
verdanken, insbesondere getragen von dem Allzeithoch bei der Gewerbesteuer mit 423,8 Mio. €. Daurch konnten wir unsere Schulden im Kernhaus-
€ und bei den steuerfinanzierten
Eigenbetrieben um 1,9 Mio. € senken. Durch die
notwendig gewordene Neubewertung eines Teils
unserer Grundstücke konnten wir unsere Eigenkapiischen Bilanz auf 16,8 % anheben. Dies ist nicht unwichtig im Hinblick auf künftige
Damit zum aktuellen Jahr 2014, das in weiten Teilen
planmäßig verläuft, aber bei unserer wichtigsten
Einnahmequelle, der Gewerbesteuer, lei
unten abweicht. Sie erinnern sich an unsere Sitzung
im Juli, als ich Ihnen über den damaligen Stand
berichtet habe und zugesagt habe, Ihnen in der
Haushaltsrede den neuesten Stand zu berichten.
Und in der Tat brachte der August eine deutliche
Verbesserung nach oben, die dicke, blaue Linie
zeigt es. Wir konnten uns beim Soll bis Anfang
September um 28,8 Mio. € auf 385,6 Mio. € verbe
sern. Das sieht jetzt besser aus, allerdings zeigt die
Graphik, dass wir noch weit von dem Planansatz
von 435,4 Mio. € entfernt sind. Unsere Experten von
der Gewerbesteuerabteilung im Kassen
eramt erwarten einen Jahresendwert von knapp
über 400 Mio. €. Dies entspricht auch den Erfa
rungen der letzten Jahre, was die Entwicklung im
letzten Quartal betrifft. Was bedeutet das aber für
das Jahr 2014 oder anders gefragt, können wir
diesen möglichen Ausfall von geplanten Gewerb
steuereinnahmen kompensieren.
Folie 5 zeigt, dass das möglich ist. Links die beiden
wahrscheinlichen Fehlbeträge, eben die Gewerb
steuer und auch die Schlüsselzuweisungen, die wir
ja mit 160 Mio. € geplant hatten, aber nur 153,3
Mio. einnehmen, weil München unerwartet auch
Schlüsselzuweisungen bekommt. Damit fehlen uns
Damit zum aktuellen Jahr 2014, das in weiten Teilen
planmäßig verläuft, aber bei unserer wichtigsten
Einnahmequelle, der Gewerbesteuer, leider nach
unten abweicht. Sie erinnern sich an unsere Sitzung
im Juli, als ich Ihnen über den damaligen Stand
berichtet habe und zugesagt habe, Ihnen in der
Haushaltsrede den neuesten Stand zu berichten.
Und in der Tat brachte der August eine deutliche
esserung nach oben, die dicke, blaue Linie
zeigt es. Wir konnten uns beim Soll bis Anfang
€ auf 385,6 Mio. € verbessern. Das sieht jetzt besser aus, allerdings zeigt die
Graphik, dass wir noch weit von dem Planansatz
entfernt sind. Unsere Experten von
der Gewerbesteuerabteilung im Kassen- und Steueramt erwarten einen Jahresendwert von knapp
€. Dies entspricht auch den Erfahrungen der letzten Jahre, was die Entwicklung im
eutet das aber für
das Jahr 2014 oder anders gefragt, können wir
diesen möglichen Ausfall von geplanten GewerbeFolie 5 zeigt, dass das möglich ist. Links die beiden
wahrscheinlichen Fehlbeträge, eben die Gewerbesteuer und auch die Schlüsselzuweisungen, die wir
€ geplant hatten, aber nur 153,3
Mio. einnehmen, weil München unerwartet auch
Schlüsselzuweisungen bekommt. Damit fehlen uns
aus heutiger Sicht rechnerisch 36,7 Mio.
rechte Seite zeigt, wie wir das auffangen können.
Fast 10 Mio. € erwarten wir zusätzlich aus der gut
laufenden Einkommensteuer bis Jahresende, etwas
über 3 Mio. € haben wir noch in einer Position für
eventuelle Ausgleichssituationen zur Verfügung und
den Rest müssen wir, falls tatsächlich nötig, aus
dem Abschmelzen des geplanten Jahresgewinns
aufbringen. Wir haben keine haushaltsrechtliche
Verpflichtung zu einem hohen Jahresgewinn, alle
dings stärkt er unsere Ergebnisrücklage in der B
lanz und hilft bei der Liquidität, inso
nach wie vor unser Ziel, bis Jahresende im Plus zu
bleiben. Dies ebenso wie das Einhalten des Ziels,
eine Neuverschuldung in 2014 zu vermeiden. Nach
heutigem Stand unserer Liquidität können wir das
einhalten.
Die Entwicklung der Gewerbes
nur Auswirkungen auf das laufende Jahr, sondern
auch für die Planzahlen des nächsten Jahres. Weil
die Frage, mit welchen Einnahmen wir im nächsten
Jahr rechnen können, immer von drei Faktoren
abhängt:
• der Entwicklung des Vorvorjahres,
2013, und des laufenden Jahres, hier 2014
• von der Einschätzung der Situation in den
Nürnberger Unternehmen
• von der Prognose des Arbeitskreises Steue
schätzung im Mai
Auch wenn der Planansatz für 2014 wahrscheinlich
nicht erreicht wird, bleibe ich bei meiner Präferenz
für einen weitgehend errechneten Planwert im G
gensatz zu Gewerbesteuerplanansätzen rein aus
dem Bauch des Kämmerers heraus. Und deshalb
zeige ich Ihnen auf Folie 6, wie wir zum Planansatz
für das nächste Jahr gekommen sind.
Wir mussten Mitte August entscheiden, zu diesem
Zeitpunkt lag die Gewerbesteuer bei 388,4 Mio.
3
aus heutiger Sicht rechnerisch 36,7 Mio. €, die
t, wie wir das auffangen können.
€ erwarten wir zusätzlich aus der gut
laufenden Einkommensteuer bis Jahresende, etwas
€ haben wir noch in einer Position für
eventuelle Ausgleichssituationen zur Verfügung und
alls tatsächlich nötig, aus
dem Abschmelzen des geplanten Jahresgewinns
aufbringen. Wir haben keine haushaltsrechtliche
Verpflichtung zu einem hohen Jahresgewinn, allerdings stärkt er unsere Ergebnisrücklage in der Bilanz und hilft bei der Liquidität, insofern bleibt es
nach wie vor unser Ziel, bis Jahresende im Plus zu
bleiben. Dies ebenso wie das Einhalten des Ziels,
eine Neuverschuldung in 2014 zu vermeiden. Nach
heutigem Stand unserer Liquidität können wir das
Die Entwicklung der Gewerbesteuer hat aber nicht
nur Auswirkungen auf das laufende Jahr, sondern
auch für die Planzahlen des nächsten Jahres. Weil
die Frage, mit welchen Einnahmen wir im nächsten
Jahr rechnen können, immer von drei Faktoren
der Entwicklung des Vorvorjahres, also hier
2013, und des laufenden Jahres, hier 2014
von der Einschätzung der Situation in den
Nürnberger Unternehmen
von der Prognose des Arbeitskreises SteuerAuch wenn der Planansatz für 2014 wahrscheinlich
ich bei meiner Präferenz
für einen weitgehend errechneten Planwert im Gegensatz zu Gewerbesteuerplanansätzen rein aus
dem Bauch des Kämmerers heraus. Und deshalb
zeige ich Ihnen auf Folie 6, wie wir zum Planansatz
für das nächste Jahr gekommen sind.
ussten Mitte August entscheiden, zu diesem
Zeitpunkt lag die Gewerbesteuer bei 388,4 Mio. €.
Um zu einem nachvollziehbaren Prognosewert bis
Ende 2014 zu kommen, habe ich mir angesehen,
wie viel wir in den vergangenen sechs Jahren seit
2008 in den letzten vier Monaten im Schnitt zug
legt haben. Das waren 16,5 Mio. €. Interessante
weise deckte sich der damit errechnete
Prognosewert von 404,9 Mio. € mit der unabhängig
davon vorgenommenen Einschätzung des Kassen
und Steueramts. Im nächsten Schritt haben wir
dann diesen Wert mit der Prognose der Steue
schätzung für den Gewerbesteuerzuwachs in 2015
von 4 % ergänzt und kommen zu unserem Plana
satz von 421,1 Mio. €. Dieser liegt leicht unter dem
Ergebnis des Jahres 2013 in Höhe von 423,8 Mio.
und deutlich unter dem Planansatz von 2014, trägt
also der aktuellen Entwicklung durchaus Rechnung.
Damit ist dieser Wert in die Haushaltsplanung für
2015 eingegangen und ist ein wichtiger Teil der
Eckdaten, die ich Ihnen nun präsentiere.
Wir rechnen für 2015 mit Erträgen
1,63 Mrd. €, das ist dann auch gleich das Hau
haltsvolumen insgesamt. Diese Erträge steigen in
der Planung um 3,2 v.H., zu den einzelnen Besti
mungsfaktoren dieser Entwicklung komme ich
gleich. Auch die Aufwendungen steigen deutlich auf
1,62 Mrd. € oder um 4,9 v.H.. Es liegt auf der Hand,
dass auf Dauer unsere Ausgaben nicht stärker
steigen dürfen als unsere Einnahmen, sonst gerät
der Haushaltsausgleich künftig in ernste Gefahr.
2015 erwarten wir ein positives Planergebnis von
8,1 Mio. €, das jedoch deutlich unter dem Plane
gebnis von 2014 liegt. Die Steuereinnahmen ste
gen auf knapp 845 Mio. €, der Zuwachs von 1,4 %
ist abgeflacht wegen der beschriebenen Gewerb
steuersituation.
Dies alles geht einher mit einem deutlichen Anstieg
der Investitionsausgaben in 2015 auf 188,8 Mio.
brutto und 107,9 Mio. € aus städtischen Mitteln.
Über den Vierjahreszeitraum 2015 –
ren wir fast 800 Mio. € brutto, davon allein 420,8
Mio. € aus eigenen Mitteln. Zur Zusammensetzung
Um zu einem nachvollziehbaren Prognosewert bis
Ende 2014 zu kommen, habe ich mir angesehen,
wie viel wir in den vergangenen sechs Jahren seit
ier Monaten im Schnitt zuge-
€. Interessanterweise deckte sich der damit errechnete
€ mit der unabhängig
davon vorgenommenen Einschätzung des Kassenund Steueramts. Im nächsten Schritt haben wir
nn diesen Wert mit der Prognose der Steuerschätzung für den Gewerbesteuerzuwachs in 2015
von 4 % ergänzt und kommen zu unserem Planan-
€. Dieser liegt leicht unter dem
Ergebnis des Jahres 2013 in Höhe von 423,8 Mio. €
em Planansatz von 2014, trägt
also der aktuellen Entwicklung durchaus Rechnung.
Damit ist dieser Wert in die Haushaltsplanung für
eingegangen und ist ein wichtiger Teil der
Eckdaten, die ich Ihnen nun präsentiere.
Wir rechnen für 2015 mit Erträgen von insgesamt
€, das ist dann auch gleich das Haushaltsvolumen insgesamt. Diese Erträge steigen in
der Planung um 3,2 v.H., zu den einzelnen Bestimmungsfaktoren dieser Entwicklung komme ich
gleich. Auch die Aufwendungen steigen deutlich auf
€ oder um 4,9 v.H.. Es liegt auf der Hand,
dass auf Dauer unsere Ausgaben nicht stärker
steigen dürfen als unsere Einnahmen, sonst gerät
der Haushaltsausgleich künftig in ernste Gefahr.
2015 erwarten wir ein positives Planergebnis von
jedoch deutlich unter dem Planergebnis von 2014 liegt. Die Steuereinnahmen stei-
€, der Zuwachs von 1,4 %
ist abgeflacht wegen der beschriebenen GewerbeDies alles geht einher mit einem deutlichen Anstieg
tionsausgaben in 2015 auf 188,8 Mio. €
€ aus städtischen Mitteln.
– 2018 investie-
€ brutto, davon allein 420,8
€ aus eigenen Mitteln. Zur Zusammensetzung
des MIP-Entwurfs und neuen Einzelprojekten später
mehr, wichtig bei den Eckdaten ist jetzt die letzte
Zahl, die jedoch für die Bewertung des Haushalt
planansatzes 2015 wesentlich ist: Aufgrund der
beschriebenen Planzahlen des Verwaltungshau
halts und des Anstiegs der Ausgaben
nen enthält dieser Entwurf eine leichte Neuve
schuldung in Höhe von 2,5 Mio.
An dieser Stelle habe ich die Bitte, dass Sie sich mit
der inneren Interpretation dieses Umstands, dass
der Haushaltsplanentwurf wieder einen leichten
Anstieg der Verschuldung im Kernhaushalt beinha
tet, Zeit lassen, bis wir weiter hinten die nächsten
Jahre in die Gesamtbetrachtung mit einbezogen
haben. Sie werden dann auch verstehen, warum ich
der Versuchung widerstanden habe, die 2,5 Mio.
wegzufrisieren – bei einem Haushalt von 1,6 Mrd.
ist so etwas schon möglich. Aber es würde unserer
Linie der letzten Jahre widersprechen, offen und
ehrlich mit dem umzugehen, was der Stadthaushalt
an Entscheidungen erfordert. Aber wie gesagt, dazu
später mehr.
Jetzt zu den einzelnen Ertragsarten und ihrer En
wicklung:
Auch bei der Grundsteuer mussten wir aufgrund der
Ist-Ergebnisse der letzten Jahre etwas zurückg
hen, die nach der letzten Hebesatzerhöhung zum
Jahreswechsel 2012 ursprünglich avisierte Höhe ist
nicht ganz erreichbar, daher stehen jetzt 112 Mio.
im Planansatz. Den Wert für die Gewerbesteuer
habe ich schon erklärt, einen deutlichen Anstieg
erwarten wir bei der Einkommensteuer, natürlich
immer vorausgesetzt, der Arbeitsmarkt bleibt stabil
und wir werden von größeren Krisen verschont. Der
Zuwachs bei der Umsatzsteuer kommt zum einen
aus der konjunkturellen Entwicklung, zum anderen
aus der uns vom Bund ab 2015 zusätzlich überla
senen einen Milliarde, die im einen Teil über die
Umsatzsteuer ausgereicht wird, zum
einen erhöhten Zuschuss zu den Kosten der Unte
kunft. Für Nürnberg sind dies 9,9 Mio.
4
neuen Einzelprojekten später
mehr, wichtig bei den Eckdaten ist jetzt die letzte
Zahl, die jedoch für die Bewertung des Haushaltsplanansatzes 2015 wesentlich ist: Aufgrund der
beschriebenen Planzahlen des Verwaltungshaushalts und des Anstiegs der Ausgaben für Investitionen enthält dieser Entwurf eine leichte Neuverschuldung in Höhe von 2,5 Mio. €.
An dieser Stelle habe ich die Bitte, dass Sie sich mit
der inneren Interpretation dieses Umstands, dass
der Haushaltsplanentwurf wieder einen leichten
r Verschuldung im Kernhaushalt beinhaltet, Zeit lassen, bis wir weiter hinten die nächsten
Jahre in die Gesamtbetrachtung mit einbezogen
haben. Sie werden dann auch verstehen, warum ich
der Versuchung widerstanden habe, die 2,5 Mio. €
einem Haushalt von 1,6 Mrd. €
ist so etwas schon möglich. Aber es würde unserer
Linie der letzten Jahre widersprechen, offen und
ehrlich mit dem umzugehen, was der Stadthaushalt
an Entscheidungen erfordert. Aber wie gesagt, dazu
en einzelnen Ertragsarten und ihrer EntAuch bei der Grundsteuer mussten wir aufgrund der
Ergebnisse der letzten Jahre etwas zurückgehen, die nach der letzten Hebesatzerhöhung zum
Jahreswechsel 2012 ursprünglich avisierte Höhe ist
erreichbar, daher stehen jetzt 112 Mio. €
im Planansatz. Den Wert für die Gewerbesteuer
habe ich schon erklärt, einen deutlichen Anstieg
erwarten wir bei der Einkommensteuer, natürlich
immer vorausgesetzt, der Arbeitsmarkt bleibt stabil
größeren Krisen verschont. Der
Zuwachs bei der Umsatzsteuer kommt zum einen
aus der konjunkturellen Entwicklung, zum anderen
aus der uns vom Bund ab 2015 zusätzlich überlassenen einen Milliarde, die im einen Teil über die
Umsatzsteuer ausgereicht wird, zum zweiten über
einen erhöhten Zuschuss zu den Kosten der Unterkunft. Für Nürnberg sind dies 9,9 Mio. € insgesamt.
Der Planansatz für die Schlüsselzuweisungen erfo
dert alljährlich fast ebenso komplexe Überlegungen
wie der der Gewerbsteuer und ist aufgrund s
Volumens ein wichtiger Bestandteil der
Einnahmenseite. Wir bekommen die tatsächliche
Summe meist erst im Dezember mitgeteilt, also zu
einem Zeitpunkt, an dem wir unseren Haushalt
längst beschlossen haben. Die Schlüsselzuweisu
gen sind Teil des kommunalen Finanzausgleichs in
Bayern und errechnen sich zum einen aus dem
dem Freistaat zur Verfügung stehenden Steuerau
kommen. Zum anderen aus der Einwohnerzahl,
verändert um bestimmte Einflussfaktoren wie Größe
der Stadt und Belastung aus ihrer Sozialstruktu
dies alles auf der Einnahmenseite ergänzt um die
nach bestimmten Formeln nivellierte Steuerkraft der
jeweiligen Kommune. Das heißt, es ist für die B
stimmung der Summe die Kenntnis des vorhand
nen Topfes des Freistaats nötig, aber auch über die
relative Entwicklung der Steuerkraft im Vorvorjahr,
also hier 2013. Die Entwicklung des Schlüsselma
setopfes kennen wir durch die Informationen des
bayerischen Finanzministers, dieser steigt für 2015
um 7,1 v.H. Bei der Einschätzung unserer relativen
Steuerkraftentwicklung haben wir keine belastbaren
Zahlen, sondern müssen uns auf unsere Einschä
zung stützen, wonach diese in Nürnberg etwas
schwächer war als im Schnitt der großen Komm
nen. Aus diesen Gründen, und weil eigentlich alle
damit rechnen, dass München dies
geht, haben wir den Planansatz deutlich angeh
ben. Es könnte auch noch mehr werden, aber für
einen vorsichtigen Haushaltsplaner erscheint dieser
Satz realistisch erreichbar.
Die Leistungsentgelte gehen in der Planung leicht
zurück, ein Umstand, der zunächst verwundert. Die
Ursache liegt in der Korrektur von Planungs
unschärfen der Vorjahre, insbesondere im Bereich
der Elternbeiträge von Vorschulkindern beim J
gendamt sowie der Gebühreneinnahmen bei der
Friedhofsverwaltung. Aber auch der Umstand
wir in Nürnberg mit Gebührenerhöhungen sehr
vorsichtig und moderat umgehen, schlägt hier zu
Buche. Ein Punkt, der der weit verbreiteten Wah
nehmung, die Stadt drehe ständig an der Gebü
renschraube, deutlich widerspricht.
Die Erstattungen vom Bund steigen an, weil sich,
wie bereits genannt, der Anteil des Bundes an den
Kosten der Unterkunft um 6,9 Mio.
Grundsicherung im Alter wird nunmehr voll erstattet
und steigt ebenfalls um 4,6 Mio. €. Auch die F
nanzerträge wachsen auf nunmehr 32,2 Mio.
insbesondere aufgrund der Erwartung leicht erhö
ter Erstattungszinsen bei der Gewerbesteuer.
Der Planansatz für die Schlüsselzuweisungen erfordert alljährlich fast ebenso komplexe Überlegungen
wie der der Gewerbsteuer und ist aufgrund seines
Volumens ein wichtiger Bestandteil der
Einnahmenseite. Wir bekommen die tatsächliche
Summe meist erst im Dezember mitgeteilt, also zu
einem Zeitpunkt, an dem wir unseren Haushalt
längst beschlossen haben. Die Schlüsselzuweisunalen Finanzausgleichs in
Bayern und errechnen sich zum einen aus dem
dem Freistaat zur Verfügung stehenden Steueraufkommen. Zum anderen aus der Einwohnerzahl,
verändert um bestimmte Einflussfaktoren wie Größe
der Stadt und Belastung aus ihrer Sozialstruktur,
dies alles auf der Einnahmenseite ergänzt um die
nach bestimmten Formeln nivellierte Steuerkraft der
jeweiligen Kommune. Das heißt, es ist für die Bestimmung der Summe die Kenntnis des vorhandenen Topfes des Freistaats nötig, aber auch über die
Entwicklung der Steuerkraft im Vorvorjahr,
also hier 2013. Die Entwicklung des Schlüsselmassetopfes kennen wir durch die Informationen des
bayerischen Finanzministers, dieser steigt für 2015
um 7,1 v.H. Bei der Einschätzung unserer relativen
twicklung haben wir keine belastbaren
Zahlen, sondern müssen uns auf unsere Einschätzung stützen, wonach diese in Nürnberg etwas
schwächer war als im Schnitt der großen Kommunen. Aus diesen Gründen, und weil eigentlich alle
damit rechnen, dass München diesmal leer ausgeht, haben wir den Planansatz deutlich angehoben. Es könnte auch noch mehr werden, aber für
einen vorsichtigen Haushaltsplaner erscheint dieser
Die Leistungsentgelte gehen in der Planung leicht
, der zunächst verwundert. Die
Ursache liegt in der Korrektur von Planungsunschärfen der Vorjahre, insbesondere im Bereich
der Elternbeiträge von Vorschulkindern beim Jugendamt sowie der Gebühreneinnahmen bei der
Friedhofsverwaltung. Aber auch der Umstand, dass
wir in Nürnberg mit Gebührenerhöhungen sehr
vorsichtig und moderat umgehen, schlägt hier zu
Buche. Ein Punkt, der der weit verbreiteten Wahrnehmung, die Stadt drehe ständig an der GebühDie Erstattungen vom Bund steigen an, weil sich,
nannt, der Anteil des Bundes an den
Kosten der Unterkunft um 6,9 Mio. € erhöht. Die
rung im Alter wird nunmehr voll erstattet
€. Auch die Finanzerträge wachsen auf nunmehr 32,2 Mio. €, dies
dere aufgrund der Erwartung leicht erhöhtungszinsen bei der Gewerbesteuer.
Folie 9 fasst diese Entwicklungen auf der Ertrag
seite nochmal zusammen, so dass Sie die wesentl
chen Entwicklungen nachvollziehen können. Die
Präsentation steht ab heute auf der Internetseite
des Finanzreferates und kann heruntergeladen
werden. Zusätzlich stellen wir sie den Fraktionen,
Gruppen und Einzelstadträten jeweils elektronisch
zur Verfügung.
Und jetzt zur Aufwandsseite, die einer vertieften
Betrachtung bedarf. Ganz oben sehen Sie die Pe
sonal- und Versorgungsaufwendungen, die gege
über dem Planansatz für 2014 um deutliche 6,3 %
steigen. Wichtig bei der Interpretation der Zahlen:
aufgrund der Neuordnung dieses Ausgabense
mentes ist ein Vergleich mit den Ist
leider nicht möglich. Verantwortlich für den Anstieg
sind einerseits das Plus bei den
für aktive Beamte und Angestellte um 19 Mio.
aufgrund der Tarif- und Besoldungserhöhungen,
aber auch zu erwartende Stellenschaffungen. D
neben erhöhen sich als Folge aber auch die sog.
Versorgungsaufwendungen, bestehend aus Pens
onsrückstellungen für künftige Versorgungsempfä
ger, aber auch echte Zahlungen für die aktuellen
Pensionsempfänger. Noch ein Wort zu den Stelle
5
fasst diese Entwicklungen auf der Ertragsseite nochmal zusammen, so dass Sie die wesentlichen Entwicklungen nachvollziehen können. Die
Präsentation steht ab heute auf der Internetseite
des Finanzreferates und kann heruntergeladen
wir sie den Fraktionen,
Gruppen und Einzelstadträten jeweils elektronisch
Und jetzt zur Aufwandsseite, die einer vertieften
Betrachtung bedarf. Ganz oben sehen Sie die Perund Versorgungsaufwendungen, die gegenfür 2014 um deutliche 6,3 %
steigen. Wichtig bei der Interpretation der Zahlen:
aufgrund der Neuordnung dieses Ausgabensegmentes ist ein Vergleich mit den Ist-Zahlen 2013
leider nicht möglich. Verantwortlich für den Anstieg
sind einerseits das Plus bei den Personalausgaben
für aktive Beamte und Angestellte um 19 Mio. €
und Besoldungserhöhungen,
aber auch zu erwartende Stellenschaffungen. Daneben erhöhen sich als Folge aber auch die sog.
Versorgungsaufwendungen, bestehend aus Pensistellungen für künftige Versorgungsempfänger, aber auch echte Zahlungen für die aktuellen
Pensionsempfänger. Noch ein Wort zu den Stellen-
schaffungen. Auch für den neugewählten Stadtrat
wird es dieses Jahr wohl wieder ein schwieriger
Spagat werden. Einerseits den Zuwachs von neuen
Stellen zu begrenzen, weil neue Stellen immer
dauerhaft hohe Ausgabenbelastungen darstellen,
die den finanziellen Spielraum stark einengen. A
dererseits auf die Notwendigkeit reagieren, in den
Bereichen, in denen massiver Handlungs
Überlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter da
ist, aufzustocken, um leistungsfähig zu bleiben.
Diese Aufgabe zu schultern und gleichzeitig in der
Lage zu sein, die anstehenden Investitionen zu
finanzieren, bleibt die schwierigste Herausford
des nächsten Jahrzehnts, doch dazu später mehr.
Auch die Sachaufwendungen wachsen, darunter
insbesondere die Energiekosten um fast 3 Mio.
Dazu schlagen andere Entwicklungen, etwa rechtl
cher Natur, hier zu Buche, wenn man an die durch
Gerichtsurteile notwendig gewordene höhere Ersta
tung von Löschwasserkosten an die N
aber auch höhere Kostenerstattungen an die VAG
aufgrund steigender Sanierungskosten im U
Bahnbereich. Auch dies übrigens ein Thema, das
unseren Haushalt künftig an vielen Stellen belasten
wird. Unser U-Bahnnetz, dazu unsere U
sind in die Jahre gekommen. Wir haben es hier mit
einem weiteren Aufgabenblock zu tun, den man
größenmäßig locker neben die bisher schon im
Fokus stehenden Schul- oder Brückensanierungen
stellen kann.
Noch vor den Personal- und Sachausgaben bleiben
die Sozialtransferaufwendungen einschließlich der
Bezirksumlage im Haushalt 2015 wieder unang
fochtener Tabellenführer, dies vor allem auch de
wegen, weil das Sozialreferat dazu einen wesentl
chen Teil der Personalausgaben verursacht. Sie
können sich daher vorstellen, dass der Kollege
Prölß und ich dieses Jahr wieder intensiv gerungen
haben. Dabei geht es im Kern meist um die Frage,
ob das, was das Sozialreferat als realistische Pla
ansätze aufgrund der realen Entwicklung anmeldet,
vom Gesamthaushalt zu verkraften ist. Und weite
gehend, ob sie steuer- und damit auch begrenzbar
sind. Wir haben gelernt, dass die Reduzierung von
Planansätzen durch uns im Finanzreferat doch mit
hohen Risiken verbunden ist, weil sich die Ist
Zahlen der letzten Jahre relativ nahe an den geme
deten Planansätzen des Sozialreferats orientiert
haben. Deutliche Istmehrausgaben können dann
die Folge sein. Aus diesem Grund haben wir uns für
den Haushalt 2015 auf Planansätze verst
sich näher an der sich aus den Ist-Ergebnissen des
laufenden Jahres 2014 abzeichnenden Entwicklung
orientieren. Daraus resultiert allerdings ein deutl
schaffungen. Auch für den neugewählten Stadtrat
wird es dieses Jahr wohl wieder ein schwieriger
ts den Zuwachs von neuen
Stellen zu begrenzen, weil neue Stellen immer
dauerhaft hohe Ausgabenbelastungen darstellen,
die den finanziellen Spielraum stark einengen. Andererseits auf die Notwendigkeit reagieren, in den
Bereichen, in denen massiver Handlungsdruck und
Überlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter da
ist, aufzustocken, um leistungsfähig zu bleiben.
Diese Aufgabe zu schultern und gleichzeitig in der
Lage zu sein, die anstehenden Investitionen zu
finanzieren, bleibt die schwierigste Herausforderung
des nächsten Jahrzehnts, doch dazu später mehr.
Auch die Sachaufwendungen wachsen, darunter
insbesondere die Energiekosten um fast 3 Mio. €.
Dazu schlagen andere Entwicklungen, etwa rechtlicher Natur, hier zu Buche, wenn man an die durch
eile notwendig gewordene höhere Erstattung von Löschwasserkosten an die N-Ergie denkt,
aber auch höhere Kostenerstattungen an die VAG
aufgrund steigender Sanierungskosten im UBahnbereich. Auch dies übrigens ein Thema, das
n Stellen belasten
Bahnnetz, dazu unsere U-Bahnhöfe
sind in die Jahre gekommen. Wir haben es hier mit
einem weiteren Aufgabenblock zu tun, den man
größenmäßig locker neben die bisher schon im
oder Brückensanierungen
und Sachausgaben bleiben
die Sozialtransferaufwendungen einschließlich der
Bezirksumlage im Haushalt 2015 wieder unangefochtener Tabellenführer, dies vor allem auch deswegen, weil das Sozialreferat dazu einen wesentliTeil der Personalausgaben verursacht. Sie
können sich daher vorstellen, dass der Kollege
Prölß und ich dieses Jahr wieder intensiv gerungen
haben. Dabei geht es im Kern meist um die Frage,
ob das, was das Sozialreferat als realistische Pland der realen Entwicklung anmeldet,
vom Gesamthaushalt zu verkraften ist. Und weiterund damit auch begrenzbar
sind. Wir haben gelernt, dass die Reduzierung von
Planansätzen durch uns im Finanzreferat doch mit
st, weil sich die IstZahlen der letzten Jahre relativ nahe an den gemeldeten Planansätzen des Sozialreferats orientiert
haben. Deutliche Istmehrausgaben können dann
die Folge sein. Aus diesem Grund haben wir uns für
den Haushalt 2015 auf Planansätze verständigt, die
Ergebnissen des
laufenden Jahres 2014 abzeichnenden Entwicklung
orientieren. Daraus resultiert allerdings ein deutlicher Sprung nach oben gegenüber den Planansä
zen 2014, zum Teil ist dieser zweistellig ausgef
wie bei der Familien- und Jugendhilfe, einem uns
rer finanziellen Sorgenkinder seit Jahren, aber auch
bei der Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsich
rung im Alter. Deutlich der Sprung bei den Zuschü
sen an soziale Einrichtungen, dort haben wir au
grund des Ausbaus der Kinderbetreuung erstmals
die 100 Mio. €-Grenze überschritten.
Bei den sog. „weiteren“ Transferaufwendungen sinkt
die Gewerbesteuerumlage aufgrund der niedrigeren
Einnahmeerwartung. In dieser Position sind die
Verlustausgleichszahlungen
und Eigenbetriebe wie NüBad, die Städtischen
Werke oder noris inklusion ebenso enthalten wie
der Zuschuss ans Staatstheater Nürnberg, der auf
nunmehr 18,4 Mio.€ ansteigt.
Positiv wie in den Jahren zuvor ist der Rückgang
der Zinszahlungen auf den Planwert von 40,2 Mio.
€. Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung, die
vielleicht zu wenig Beachtung findet, wir lagen seit
der Doppikeinführung schon einmal bei 63,3 Mio.
Das war auf dem Höhepunkt im Jahr 2005. Es ha
delt sich um eine reale Entlastung um 36,5 v.H.
oder 23,1 Mio. €. Dieser Effekt des aktuellen Zinsn
veaus und der gelungenen leichten Verringerung
der Verbindlichkeiten kann sicher noch einige Jahre
gehalten werden, weil wir uns aktuell bei Umschu
dungen sehr niedrige Zinskond
von 10 – 30 Jahren sichern. Ein Umstand, der uns
rem Haushalt noch lange zu
Wenn Sie all dies betrachten und die Zusamme
fassung auf Folie 11 einbeziehen, dann wissen Sie,
warum eine Kommune wie Nürnberg, auch in Zei
von, wie immer gesagt wird, Rekordsteuereinna
men, nicht in Geld badet. Dass wir wie alle anderen
auch, nämlich Unternehmen und private Haushalte,
mit Kostensteigerungen auf der Ausgabenseite
massiv zu kämpfen haben, wird bei dieser popul
6
cher Sprung nach oben gegenüber den Planansätzen 2014, zum Teil ist dieser zweistellig ausgefallen
und Jugendhilfe, einem unserer finanziellen Sorgenkinder seit Jahren, aber auch
bei der Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung im Alter. Deutlich der Sprung bei den Zuschüssen an soziale Einrichtungen, dort haben wir aufund des Ausbaus der Kinderbetreuung erstmals
Grenze überschritten.
Bei den sog. „weiteren“ Transferaufwendungen sinkt
die Gewerbesteuerumlage aufgrund der niedrigeren
Einnahmeerwartung. In dieser Position sind die
an städtische Töchter
und Eigenbetriebe wie NüBad, die Städtischen
Werke oder noris inklusion ebenso enthalten wie
der Zuschuss ans Staatstheater Nürnberg, der auf
€ ansteigt.
Positiv wie in den Jahren zuvor ist der Rückgang
ungen auf den Planwert von 40,2 Mio.
€. Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung, die
vielleicht zu wenig Beachtung findet, wir lagen seit
der Doppikeinführung schon einmal bei 63,3 Mio. €.
Das war auf dem Höhepunkt im Jahr 2005. Es hanle Entlastung um 36,5 v.H.
€. Dieser Effekt des aktuellen Zinsniveaus und der gelungenen leichten Verringerung
der Verbindlichkeiten kann sicher noch einige Jahre
gehalten werden, weil wir uns aktuell bei Umschuldungen sehr niedrige Zinskonditionen für Laufzeiten
30 Jahren sichern. Ein Umstand, der unseGute kommt.
Wenn Sie all dies betrachten und die Zusammenfassung auf Folie 11 einbeziehen, dann wissen Sie,
warum eine Kommune wie Nürnberg, auch in Zeiten
von, wie immer gesagt wird, Rekordsteuereinnahmen, nicht in Geld badet. Dass wir wie alle anderen
auch, nämlich Unternehmen und private Haushalte,
mit Kostensteigerungen auf der Ausgabenseite
massiv zu kämpfen haben, wird bei dieser populä-
ren, manchmal auch populistischen Argumentation
meist ignoriert.
Die Folie 12 zeigt in diesem Zusammenhang noc
mal exemplarisch, welche Arten von Kostensteig
rungen in einem solchen Haushalt stecken. Das
beginnt bei zusätzlichen Mietkosten für die Zusa
menführung von Dienststellen über erhöhte B
triebskosten im Schulbereich, höheren Aufwänden
im Bereich der IT-Administration bis hin zu techn
schen Maßnahmen und der Wirtschaftsförderung.
Alle Mehrausgaben wurden in einem langen Hau
haltsaufstellungsverfahren intensiv geprüft, dann
aber aufgenommen, weil sie für den Erhalt der Lei
tungsfähigkeit unserer Verwaltung notwendig sind.
Damit komme ich zum Mittelfristigen Investition
plan 2015 – 2018, also für die nächsten vier Jahre.
Sie sehen oben den Vergleich der Za
ten MIP, wie wir ihn verkürzt nennen. Brutto haben
wir einen Anstieg um 6,6 v.H. oder 49,1 Mio.
den gesamten Zeitraum, bei den rein städtischen
Mitteln, d.h. ohne Zuschüsse um 7,7 v.H. oder 30,1
Mio. € auf nunmehr 420 Mio. €. Der Grund
der Aufnahme der darunter genannten Projekte,
beginnend vom Hortnotprogramm, um dieses wic
tige Thema sukzessive in den Griff zu kriegen. Sie
werden mir Recht geben, dass der Kollege Prölß
auch populistischen Argumentation
Die Folie 12 zeigt in diesem Zusammenhang nochmal exemplarisch, welche Arten von Kostensteigerungen in einem solchen Haushalt stecken. Das
beginnt bei zusätzlichen Mietkosten für die Zusamvon Dienststellen über erhöhte Betriebskosten im Schulbereich, höheren Aufwänden
Administration bis hin zu technischen Maßnahmen und der Wirtschaftsförderung.
Alle Mehrausgaben wurden in einem langen Hausv geprüft, dann
aber aufgenommen, weil sie für den Erhalt der Leistungsfähigkeit unserer Verwaltung notwendig sind.
Damit komme ich zum Mittelfristigen Investitions2018, also für die nächsten vier Jahre.
Sie sehen oben den Vergleich der Zahlen des letzten MIP, wie wir ihn verkürzt nennen. Brutto haben
wir einen Anstieg um 6,6 v.H. oder 49,1 Mio. € über
den gesamten Zeitraum, bei den rein städtischen
Mitteln, d.h. ohne Zuschüsse um 7,7 v.H. oder 30,1
€ auf nunmehr 420 Mio. €. Der Grund liegt in
der Aufnahme der darunter genannten Projekte,
beginnend vom Hortnotprogramm, um dieses wichtige Thema sukzessive in den Griff zu kriegen. Sie
werden mir Recht geben, dass der Kollege Prölß
hier jede Unterstützung, auch finanziell, verdient
hat, weil wir wahrnehmen, dass die Frage, ob die
Stadt in den nächsten Jahre ausreichend Hortplätze
für die steigende Nachfrage zur Verfügung stellen
kann, quasi zu einem Synonym der Leistungsfähi
keit unserer Verwaltung und der Problemlösungsf
higkeit des gesamten Stadtrats geworden ist. Dies
gilt für den gesamten Bildungsbereich mit den en
sprechenden Kita- und Schulprojekten. Dann sehen
Sie einen großen Block zum Verkehr, dabei wesen
lich ÖPNV-Maßnahmen. Unten eine Position, die
wie so oft, eine Folge von grund
scheidungen des Stadtrats ist. Das Hochfahren der
Investitionen, gerade im Bereich Schulen und Kitas,
aber auch beim soeben genannten Verkehr, bedingt
eben auch die Bereitstellung von mehr Planung
mitteln, sonst gibt es keine Realisierung.
Folie 14 zeigt in der bekannten Graphik die Anteile
der einzelnen Fachbereiche. Interessant ist hier
zunehmend der Unterschied zwischen Brutto und
rein städtische Mittel. Während bei der Bruttob
trachtung der Straßenbau aufgrund des Franke
schnellwegs an erster Stelle vor dem ÖPNV, insb
sondere der U-3, liegt und Schulen sowie Kinderb
treuung erst die dritte und vierte Position einne
men, ist die Reihenfolge im rechten Diagramm
etwas anders. Dort liegen die Schulen vor dem
ÖPNV, dann kommt erst der Straße
Kinderbetreuung. Diese Unterschiede liegen an der
unterschiedlichen Höhe der Förderung, die ja b
kanntlich beim Frankenschnellweg, dem Freistaat
sei Dank, gemessen an aktuellen Werten bei fast 80
v.H. liegt. Dies ist deswegen wichtig, weil w
städtischen Mittel dann in den Bereich Bildung und
sonstige Infrastruktur lenken können, wenn Sie
etwa an den überfälligen Bau der neuen Feuerw
che 1 denken.
7
hier jede Unterstützung, auch finanziell, verdient
il wir wahrnehmen, dass die Frage, ob die
Stadt in den nächsten Jahre ausreichend Hortplätze
für die steigende Nachfrage zur Verfügung stellen
kann, quasi zu einem Synonym der Leistungsfähigkeit unserer Verwaltung und der Problemlösungsfäen Stadtrats geworden ist. Dies
gilt für den gesamten Bildungsbereich mit den entund Schulprojekten. Dann sehen
Sie einen großen Block zum Verkehr, dabei wesentMaßnahmen. Unten eine Position, die
wie so oft, eine Folge von grundsätzlichen Entscheidungen des Stadtrats ist. Das Hochfahren der
Investitionen, gerade im Bereich Schulen und Kitas,
aber auch beim soeben genannten Verkehr, bedingt
eben auch die Bereitstellung von mehr Planungsteln, sonst gibt es keine Realisierung.
Folie 14 zeigt in der bekannten Graphik die Anteile
der einzelnen Fachbereiche. Interessant ist hier
zunehmend der Unterschied zwischen Brutto und
rein städtische Mittel. Während bei der Bruttobetrachtung der Straßenbau aufgrund des Frankenerster Stelle vor dem ÖPNV, insbe3, liegt und Schulen sowie Kinderbetreuung erst die dritte und vierte Position einnehmen, ist die Reihenfolge im rechten Diagramm
etwas anders. Dort liegen die Schulen vor dem
ÖPNV, dann kommt erst der Straßenbau, dann die
Kinderbetreuung. Diese Unterschiede liegen an der
unterschiedlichen Höhe der Förderung, die ja bekanntlich beim Frankenschnellweg, dem Freistaat
sei Dank, gemessen an aktuellen Werten bei fast 80
v.H. liegt. Dies ist deswegen wichtig, weil wir unsere
städtischen Mittel dann in den Bereich Bildung und
sonstige Infrastruktur lenken können, wenn Sie
etwa an den überfälligen Bau der neuen Feuerwa-
Vom MIP zu der Betrachtung der drei Kurven uns
rer Verbindlichkeiten. Wie gehabt und
teilt in Kernhaushalt, Kernhaushalt inklusive steue
finanzierte Eigenbetriebe und Stadt komplett inkl
sive aller Eigenbetriebe, auch der beiden gebühre
finanzierten SUN und ASN.
Positiv ist die leichte Rückgang seit 2011, ein Erfolg
guter Steuereinnahmen und sparsamer Haushalt
führung. Immerhin konnte in den Jahren 2012 und
2013 einschließlich der steuerfinanzierten Eigenb
triebe 27,8 Mio. € getilgt werden. Nimmt man SUN
und ASN dazu, dann waren es 62,7 Mio.
bleibt es trotz der geringen Erhöhung für 2015
durch die genannte Neuverschuldung von 2,5 Mio.
€ im Kernhaushalt und 7 Mio. € bei den Eigenb
trieben NüSt durch August-Meier-Heim und NüBad
mit dem Langwasserbad eine insgesamt positive
Seitwärtsentwicklung.
Warum positiv und warum schaffen wir nicht mehr
Entschuldung, warum geht es sogar wieder leicht
nach oben. Die vier auf Folie 16 beschriebenen
Punkte ergeben sich aus dem bisher Gesagten. Die
Entwicklung der Gewerbesteuer in 2014 trifft andere
noch härter als uns, nicht alle Kommunen schwi
men im Geld. Die Ausgabenseite habe ich b
schrieben. Das geplante Investitionspaket ist mit
allen Referentenkollegen und dem Oberbürgermei
Vom MIP zu der Betrachtung der drei Kurven unserer Verbindlichkeiten. Wie gehabt und sinnvoll unterteilt in Kernhaushalt, Kernhaushalt inklusive steuerfinanzierte Eigenbetriebe und Stadt komplett inklusive aller Eigenbetriebe, auch der beiden gebührenPositiv ist die leichte Rückgang seit 2011, ein Erfolg
teuereinnahmen und sparsamer Haushaltsführung. Immerhin konnte in den Jahren 2012 und
2013 einschließlich der steuerfinanzierten Eigenbe-
€ getilgt werden. Nimmt man SUN
und ASN dazu, dann waren es 62,7 Mio. €. Damit
ngen Erhöhung für 2015
durch die genannte Neuverschuldung von 2,5 Mio.
€ im Kernhaushalt und 7 Mio. € bei den EigenbeHeim und NüBad
mit dem Langwasserbad eine insgesamt positive
rum schaffen wir nicht mehr
Entschuldung, warum geht es sogar wieder leicht
nach oben. Die vier auf Folie 16 beschriebenen
Punkte ergeben sich aus dem bisher Gesagten. Die
Entwicklung der Gewerbesteuer in 2014 trifft andere
Kommunen schwimmen im Geld. Die Ausgabenseite habe ich beschrieben. Das geplante Investitionspaket ist mit
allen Referentenkollegen und dem Oberbürgermeister abgestimmt, es entspricht den politischen Zielen
der Mehrheit des Stadtrats. Und die beiden Projek
bei NüSt und NüBad sind Ergebnis von Grundsat
entscheidungen im Bereich Schwimmen für Sch
len, Vereine und unsere Bürgerinnen und Bürger
sowie eines städtischen Basisangebots im Bereich
Seniorenheime.
Damit bin ich bei meinem Fazit zum Haushaltspla
entwurf 2015. Er ist noch solide, auch wenn der
Ausgabendruck steigt. Wir planen im Entwurf mit
einem deutlichen Plus von 8,1 Mio.
schuldung steigt um noch akzeptable 2,5 Mio.
aufgrund der hohen Investitionskosten.
Also insgesamt positiv, aber wir müssen bereits jetzt
unser Augenmerk auf die nächsten Jahre richten
und damit bin ich bei der mittelfristigen Finanzpl
nung der Jahre 2015 bis 2018.
Üblicherweise ist es vorgesehen, den mittelfristigen
Finanzplan erst direkt zu den Haushaltsberatu
im November einzubringen. Aber und damit bin ich
beim zweiten Teil meiner diesjährigen Haushaltsr
de, es macht Sinn, Ihnen bereits jetzt den Entwurf
zu zeigen, weil dieser auch Basis des TOP 2, des
„Szenario 2026“ ist, das ich Ihnen heute vorstellen
will und das Sie heute ebenfalls als Tischvorlage
bekommen, um es in den nächsten Wochen disk
tieren zu können.
8
ter abgestimmt, es entspricht den politischen Zielen
der Mehrheit des Stadtrats. Und die beiden Projekte
ad sind Ergebnis von Grundsatzentscheidungen im Bereich Schwimmen für Schulen, Vereine und unsere Bürgerinnen und Bürger
sowie eines städtischen Basisangebots im Bereich
Damit bin ich bei meinem Fazit zum Haushaltsplanentwurf 2015. Er ist noch solide, auch wenn der
Ausgabendruck steigt. Wir planen im Entwurf mit
einem deutlichen Plus von 8,1 Mio. €. Die Neuverschuldung steigt um noch akzeptable 2,5 Mio. €
aufgrund der hohen Investitionskosten.
ber wir müssen bereits jetzt
unser Augenmerk auf die nächsten Jahre richten
und damit bin ich bei der mittelfristigen Finanzplanung der Jahre 2015 bis 2018.
Üblicherweise ist es vorgesehen, den mittelfristigen
Finanzplan erst direkt zu den Haushaltsberatungen
im November einzubringen. Aber und damit bin ich
beim zweiten Teil meiner diesjährigen Haushaltsrede, es macht Sinn, Ihnen bereits jetzt den Entwurf
zu zeigen, weil dieser auch Basis des TOP 2, des
„Szenario 2026“ ist, das ich Ihnen heute vorstellen
ill und das Sie heute ebenfalls als Tischvorlage
bekommen, um es in den nächsten Wochen disku-
Was zeigt uns dieser Entwurf der mittelfristigen
Finanzplanung ? Sie sehen in der obersten Schleife
den Cashflow aus der Verwaltungstätigkeit, der sich
konstant nach oben entwickelt von 60,1 Mio.
2015 auf 115,3 Mio. € in 2018. Dabei ist der Sprung
im letzten Jahr auf zusätzlich veranschlagte 40 Mio.
€ Einnahmenplus aus der versprochenen 2. Tra
che der Übernahme von 4 Mrd. € bei der Einglied
rungshilfe für Behinderte durch den Bund zu erkl
ren. Wir bekommen ja in 2015 als Kommunen 1
Mrd. €, das bedeutet für Nürnberg ein Plus von
knapp 10 Mio. €. Wir sehen, dass wir
Schritt in 2018 auch dringend brauchen. Warum ?
Es sind wieder die Investitionen. Im zweiten Kringel
sehen Sie den Anstieg in den Jahren 2016 und
2017 auf Netto 124,6 Mio. € und 108,8 Mio. €, bevor
es dann im letzten Jahr des MIP zum normalen
Rückgang kommt, der dann in der weiteren Planung
wieder aufgefüllt wird. Was bedeutet dieser MIP
Verlauf für unsere Finanzierungssituation? Etwas
sehr Einschneidendes in den Jahren 2016 und
2017, in denen die Neuverschuldung auf 46,8 Mio.
€ und 38,3 Mio. € steigen würde, bevor es in 2018
durch die zusätzlichen 40 Mio. € des Bundes wieder
etwas freundlicher wird. Warum müssen wir dieser
Entwicklung ins Auge schauen ?
Weil die diesjährigen MIP-Beratungen gezeigt h
ben, dass es ab 2016 zu einer Massierung
Projekten kommt, die bei unseren Eigenmitteln so
zu Buche schlagen, dass unser Cashflow nicht
mehr reicht, um sie zu finanzieren. Ich habe Ihnen
die Projekte aufgeschrieben, die hier wirksam we
den. Von der neuen Feuerwache über den Fra
kenschnellweg, die S-Bahnbrücke Rothenburger
Straße, diverse Stadtentwicklungsprojekte wie etwa
der Nelson-Mandela-Platz, ein ganzes Schulpaket,
darunter die neue Realschule, natürlich unsere Kita
Bauprojekte, die Hochschule für Musik, das G
meinschaftshaus Langwasser, die U3, die endlich
weitergebaut werden kann, viele weitere Verkehr
Was zeigt uns dieser Entwurf der mittelfristigen
Sie sehen in der obersten Schleife
den Cashflow aus der Verwaltungstätigkeit, der sich
konstant nach oben entwickelt von 60,1 Mio. € in
€ in 2018. Dabei ist der Sprung
im letzten Jahr auf zusätzlich veranschlagte 40 Mio.
s aus der versprochenen 2. Tran-
€ bei der Eingliederungshilfe für Behinderte durch den Bund zu erklären. Wir bekommen ja in 2015 als Kommunen 1
€, das bedeutet für Nürnberg ein Plus von
€. Wir sehen, dass wir den nächsten
Schritt in 2018 auch dringend brauchen. Warum ?
Es sind wieder die Investitionen. Im zweiten Kringel
sehen Sie den Anstieg in den Jahren 2016 und
€ und 108,8 Mio. €, bevor
es dann im letzten Jahr des MIP zum normalen
Rückgang kommt, der dann in der weiteren Planung
wieder aufgefüllt wird. Was bedeutet dieser MIPVerlauf für unsere Finanzierungssituation? Etwas
sehr Einschneidendes in den Jahren 2016 und
2017, in denen die Neuverschuldung auf 46,8 Mio.
steigen würde, bevor es in 2018
€ des Bundes wieder
etwas freundlicher wird. Warum müssen wir dieser
Beratungen gezeigt haben, dass es ab 2016 zu einer Massierung von
Projekten kommt, die bei unseren Eigenmitteln so
zu Buche schlagen, dass unser Cashflow nicht
mehr reicht, um sie zu finanzieren. Ich habe Ihnen
die Projekte aufgeschrieben, die hier wirksam werden. Von der neuen Feuerwache über den FranBahnbrücke Rothenburger
Straße, diverse Stadtentwicklungsprojekte wie etwa
Platz, ein ganzes Schulpaket,
darunter die neue Realschule, natürlich unsere KitaBauprojekte, die Hochschule für Musik, das Geie U3, die endlich
weitergebaut werden kann, viele weitere Verkehrsprojekte und die bereits genannten ansteigenden
Planungskosten.
Es wird sicher im Stadtrat und in der Öffentlichkeit
Diskussionen darüber geben, ob man das eine oder
andere Projekt schieben kann. Zum Beispiel nach
2018, da ist es ja noch nicht so voll. Das will ich gar
nicht ausschließen, dass wir das schaffen, aber ich
kann Ihnen versichern, wir haben vieles schon g
prüft und wieder verworfen. Warum, das werden Sie
gleich sehen beim nächsten Schritt, nämlich dem
Szenario 2026, das ja der Frage nach geht, wie
geht es denn nach 2018 weiter mit den Stadtfina
zen und den vielen Investitionsprojekten. Denn, das
haben Sie sicher gemerkt: viele der großen Brocken
kommen erst später: das Schulzentr
oder die Sanierung des Opernhauses, die Berei
stellung einer Ausweichspielstätte, die ja gleichze
tig der neue Konzertsaal sein soll, usw..
Insofern müssen unsere Handlungsmöglichkeiten
zur Vermeidung einer solchen Neuverschuldung
von knapp über 70 Mio. € vor dem Hintergrund
dessen gesehen werden, was danach kommt.
Und deshalb zu unserer Haushalts
Simulationsrechnung bis 2026, benannt nach dem
internen Arbeitstitel „Szenario 2026“ !
ich um Nachsicht, dass ich schon lange von dieser
Simulationsrechnung rede, das erste Mal ja schon
im letzten Herbst bei den damaligen Haushaltsber
tungen. Immer auch wieder zwischendurch, z.B. in
Zusammenhang mit der Vereinbarung zwischen
SPD und CSU, in die ja dieses Thema konkret ei
gegangen ist. Aber erst jetzt im September 2014
lege ich es Ihnen und der Öffentlichkeit im Detail
vor. Der Grund liegt darin, dass natürlich auch eine
solche Simulationsrechnung bei aller
Prognoseunsicherheit in den Annahmen einigerm
ßen belastbar sein muss und wir die Ergebnisse
mehreren Überprüfungsschleifen unterzogen haben
und die Rechnung mehrmals aktualisieren mussten.
9
projekte und die bereits genannten ansteigenden
Es wird sicher im Stadtrat und in der Öffentlichkeit
Diskussionen darüber geben, ob man das eine oder
n kann. Zum Beispiel nach
2018, da ist es ja noch nicht so voll. Das will ich gar
nicht ausschließen, dass wir das schaffen, aber ich
kann Ihnen versichern, wir haben vieles schon geprüft und wieder verworfen. Warum, das werden Sie
en Schritt, nämlich dem
Szenario 2026, das ja der Frage nach geht, wie
geht es denn nach 2018 weiter mit den Stadtfinanzen und den vielen Investitionsprojekten. Denn, das
haben Sie sicher gemerkt: viele der großen Brocken
kommen erst später: das Schulzentrum Südwest
oder die Sanierung des Opernhauses, die Bereitstellung einer Ausweichspielstätte, die ja gleichzeitig der neue Konzertsaal sein soll, usw..
Insofern müssen unsere Handlungsmöglichkeiten
zur Vermeidung einer solchen Neuverschuldung
€ vor dem Hintergrund
dessen gesehen werden, was danach kommt.
Und deshalb zu unserer HaushaltsSimulationsrechnung bis 2026, benannt nach dem
internen Arbeitstitel „Szenario 2026“ ! Zunächst bitte
ich um Nachsicht, dass ich schon lange von dieser
Simulationsrechnung rede, das erste Mal ja schon
im letzten Herbst bei den damaligen Haushaltsberatungen. Immer auch wieder zwischendurch, z.B. in
Zusammenhang mit der Vereinbarung zwischen
SPD und CSU, in die ja dieses Thema konkret eingegangen ist. Aber erst jetzt im September 2014
lege ich es Ihnen und der Öffentlichkeit im Detail
vor. Der Grund liegt darin, dass natürlich auch eine
solche Simulationsrechnung bei aller
in den Annahmen einigermaßen belastbar sein muss und wir die Ergebnisse
mehreren Überprüfungsschleifen unterzogen haben
und die Rechnung mehrmals aktualisieren mussten.
Aber jetzt zu den Grundlagen und Ergebnissen.
Warum sollen wir so weit in die Zukunft
Weil wir verwaltungsintern irgendwann zu dem
Schluss gekommen sind, dass sich eine solche
Vielzahl an großen und teuren Großprojekten auftut,
dass die Vierjahresperspektive bei der Frage, ob wir
das finanzierungs-, aber auch kapazitätsmäßig
stemmen können, nicht mehr ausreicht. Und weil
wir, wenn wir über einen Konzertsaal reden und
diesen planen, schon wissen sollten, wie und ob wir
ihn neben den großen Blöcken der Bildung, des
Verkehrs, der Kultur eigentlich noch bewältigen
können ? Und vor allem auch wann ? Weil es halt
so ist, dass sich die Wunschtermine, die durch
fachliche Anforderungen entstehen, nicht wirklich
gut mit den freien MIP-Kapazitäten vereinbaren
lassen.
Das ist vielleicht das wichtigste Ziel dieser Simulat
onsrechnung, dass sie uns Hinweise darauf gibt,
was wir wann mit welchen Konsequenzen
realistischerweise stemmen können. Also kein exa
ter Plan, der so eintreten wird, sondern eine Ann
herung an die Zukunft.
Warum 2026 ? Ganz einfach, weil wir damit diese
und die nächste Stadtratsperiode erfassen. Das ist
realistisch und überschaubar für Sie als neugewäh
ten Stadtrat. Und weil eigentlich alle Projekte, über
die wir aktuell diskutieren nach Auffassung der
jeweiligen Fachleute bis dahin realisiert sein sollen.
Ob das der Frankenschnellweg ist, die BBS oder
das Schulzentrum Südwest, die genannten Kultu
bauten oder der vom Schul- und Jugendbereich
vorgelegte Masterplan. Ich kenne kein einziges
Projekt, bei dem die Verantwortlichen mir sagen,
das hat noch Zeit bis 2030 oder 2040.
Natürlich unterliegt eine solche Simulationsrec
nung bestimmten Unwägbarkeiten. Eine große
Wirtschaftskrise wie 2009, neue Rahmenbedingu
gen aus Berlin und München, vieles kann kommen
und die Perspektiven verändern. Aber das ist dann
so und wir müssen damit umgehen. Unsere Simul
tionsrechnung versucht mit dem aktuellen Wissen
eine realistische Planung zu beschreiben.
Aber jetzt zu den Grundlagen und Ergebnissen.
Warum sollen wir so weit in die Zukunft schauen ?
Weil wir verwaltungsintern irgendwann zu dem
Schluss gekommen sind, dass sich eine solche
Vielzahl an großen und teuren Großprojekten auftut,
dass die Vierjahresperspektive bei der Frage, ob wir
, aber auch kapazitätsmäßig
men können, nicht mehr ausreicht. Und weil
wir, wenn wir über einen Konzertsaal reden und
diesen planen, schon wissen sollten, wie und ob wir
ihn neben den großen Blöcken der Bildung, des
Verkehrs, der Kultur eigentlich noch bewältigen
em auch wann ? Weil es halt
so ist, dass sich die Wunschtermine, die durch
fachliche Anforderungen entstehen, nicht wirklich
Kapazitäten vereinbaren
Das ist vielleicht das wichtigste Ziel dieser Simulatiuns Hinweise darauf gibt,
was wir wann mit welchen Konsequenzen
realistischerweise stemmen können. Also kein exakter Plan, der so eintreten wird, sondern eine AnnäWarum 2026 ? Ganz einfach, weil wir damit diese
dtratsperiode erfassen. Das ist
realistisch und überschaubar für Sie als neugewählten Stadtrat. Und weil eigentlich alle Projekte, über
die wir aktuell diskutieren nach Auffassung der
jeweiligen Fachleute bis dahin realisiert sein sollen.
nschnellweg ist, die BBS oder
das Schulzentrum Südwest, die genannten Kulturund Jugendbereich
vorgelegte Masterplan. Ich kenne kein einziges
Projekt, bei dem die Verantwortlichen mir sagen,
das hat noch Zeit bis 2030 oder 2040.
Natürlich unterliegt eine solche Simulationsrechnung bestimmten Unwägbarkeiten. Eine große
Wirtschaftskrise wie 2009, neue Rahmenbedingungen aus Berlin und München, vieles kann kommen
und die Perspektiven verändern. Aber das ist dann
it umgehen. Unsere Simulationsrechnung versucht mit dem aktuellen Wissen
eine realistische Planung zu beschreiben.
Was sind die Rechengrundlagen. Ich sagte es
schon, wir setzen unmittelbar auf dem aktuellen,
soeben gezeigten Entwurf des mittelfristigen
nanz- und Investitionsplans auf und schreiben di
sen fort. Wir haben alle Haushaltspositionen mit
Erwartungswerten weitergezogen, die sich aus
durchschnittlichen Vergangenheitswerten und einer
Einschätzung der weiteren Entwicklung ergeben
haben. Die Einnahmen haben wir mit 2,5 v.H. pro
Jahr fortgeschrieben, also eine durchaus positive
Linie, die den Werten der letzten Jahre entspricht.
Die Personal- und Sachausgaben haben wir mit 2
v.H. fortgeschrieben, die Sozialausgaben mit 3,5
v.H.. Wir haben auch die Folgekosten der in dieser
Zeit realisierten Bauprojekte mit Pauschalen eing
rechnet.
Und wir haben natürlich alle uns bekannten Invest
tionsvorhaben einbezogen, soweit sie bereits hi
reichend greifbar sind. Es liegt auf der Hand, dass
für viele dieser Projekte noch keine belastbaren
Kosten vorliegen. Wir haben dann mit groben A
nahmen aus Erfahrungswerten gearbeitet. Dies gilt
ebenso für die Zuschussmittel, die jährliche Verte
lung der Ausgaben und die Bauzeiten. Wir haben
auch die MIP-Pauschalen fortge
Kosten der ÖPP-Projekte mit einbezogen. Und wir
haben für Projekte, die kommen, aber noch nicht
detailliert bekannt sind, Pauschalpositionen ang
setzt. Ein Beispiel ist der Nahverkehrsentwicklung
plan und seine Umsetzung.
Dieser Teil der Rechnung ist vielleicht der umstri
tenste, auch in meinem Referat selbst. Wir kennen
ja alle die Wirkung von Kostenannahmen, wenn sie
mal in der Welt sind. Deswegen kann man nicht oft
genug betonen, wie die Zahlen dieser Simulation
rechnung entstanden sind und dass sie noch vielen
Veränderungen unterworfen sein werden. Wir h
ben die angesetzten Baukosten der Projekte auch
nicht zusätzlich mit den Kolleginnen und Kollegen
der Fachreferate abgestimmt, weil wir keine weitere
Arbeitsbelastung damit verursache
10
Was sind die Rechengrundlagen. Ich sagte es
schon, wir setzen unmittelbar auf dem aktuellen,
soeben gezeigten Entwurf des mittelfristigen Fiund Investitionsplans auf und schreiben diesen fort. Wir haben alle Haushaltspositionen mit
Erwartungswerten weitergezogen, die sich aus
durchschnittlichen Vergangenheitswerten und einer
Einschätzung der weiteren Entwicklung ergeben
nahmen haben wir mit 2,5 v.H. pro
Jahr fortgeschrieben, also eine durchaus positive
Linie, die den Werten der letzten Jahre entspricht.
und Sachausgaben haben wir mit 2
v.H. fortgeschrieben, die Sozialausgaben mit 3,5
Folgekosten der in dieser
Zeit realisierten Bauprojekte mit Pauschalen eingeUnd wir haben natürlich alle uns bekannten Investitionsvorhaben einbezogen, soweit sie bereits hinreichend greifbar sind. Es liegt auf der Hand, dass
Projekte noch keine belastbaren
Kosten vorliegen. Wir haben dann mit groben Annahmen aus Erfahrungswerten gearbeitet. Dies gilt
ebenso für die Zuschussmittel, die jährliche Verteilung der Ausgaben und die Bauzeiten. Wir haben
Pauschalen fortgeschrieben und die
Projekte mit einbezogen. Und wir
haben für Projekte, die kommen, aber noch nicht
detailliert bekannt sind, Pauschalpositionen angesetzt. Ein Beispiel ist der Nahverkehrsentwicklungsr Rechnung ist vielleicht der umstrittenste, auch in meinem Referat selbst. Wir kennen
ja alle die Wirkung von Kostenannahmen, wenn sie
mal in der Welt sind. Deswegen kann man nicht oft
genug betonen, wie die Zahlen dieser Simulationsnd und dass sie noch vielen
Veränderungen unterworfen sein werden. Wir haben die angesetzten Baukosten der Projekte auch
nicht zusätzlich mit den Kolleginnen und Kollegen
der Fachreferate abgestimmt, weil wir keine weitere
Arbeitsbelastung damit verursachen wollten. Wir
hätten uns dann wahrscheinlich in langen Diskuss
onen über die richtigen Annahmen vertieft. Nicht
einmal mit dem eigentlich für Kosten zuständigen
Baureferat haben wir diese abgestimmt. Es ist eine
Simulationsrechnung des Finanzreferats und
fern liegt die Verantwortung für dieses Zahlenwerk
bei mir.
Ebenso wichtig ist, zu betonen, dass die Aufnahme
eines Projekts in diese Simulationsrechnung in
keiner Weise eine Vorentscheidung über die ta
sächliche Realisierung zu einem bestimmten Zei
punkt oder gar die sichere Aufnahme in den MIP
bedeutet. Diese Entscheidungen bleiben dem Stad
rat und künftigen Haushaltsberatungen vorbehalten.
Folie 22 zeigt alle Projekte, die von uns aufgeno
men worden sind. Wenn Sie in den nächsten Tagen
die Zeit finden, die Liste in Ruhe durchzugehen,
hoffe ich, dass Sie den aktuellen Sachstand ann
hernd wiedergegeben sehen. Es kann aber auch
gut sein, dass uns bei der Fülle das eine oder and
re Projekt durchgerutscht ist. Hier sind wir für Hi
weise dankbar, es ist ja eine lebende Rechnung, die
wir, wenn gewünscht, weiterführen können.
Sie haben in Ihrer Tischvorlage vier große Pläne
bzw. Rechnungen vorliegen. Zum einen die fortg
schriebene Finanzrechnung bis 2026 und einen
hätten uns dann wahrscheinlich in langen Diskussionen über die richtigen Annahmen vertieft. Nicht
einmal mit dem eigentlich für Kosten zuständigen
Baureferat haben wir diese abgestimmt. Es ist eine
Simulationsrechnung des Finanzreferats und insofern liegt die Verantwortung für dieses Zahlenwerk
Ebenso wichtig ist, zu betonen, dass die Aufnahme
eines Projekts in diese Simulationsrechnung in
keiner Weise eine Vorentscheidung über die tatsächliche Realisierung zu einem bestimmten Zeitpunkt oder gar die sichere Aufnahme in den MIP
bedeutet. Diese Entscheidungen bleiben dem Stadtrat und künftigen Haushaltsberatungen vorbehalten.
Folie 22 zeigt alle Projekte, die von uns aufgenommen worden sind. Wenn Sie in den nächsten Tagen
finden, die Liste in Ruhe durchzugehen,
hoffe ich, dass Sie den aktuellen Sachstand annähernd wiedergegeben sehen. Es kann aber auch
gut sein, dass uns bei der Fülle das eine oder andere Projekt durchgerutscht ist. Hier sind wir für Hinst ja eine lebende Rechnung, die
wir, wenn gewünscht, weiterführen können.
Sie haben in Ihrer Tischvorlage vier große Pläne
bzw. Rechnungen vorliegen. Zum einen die fortgeschriebene Finanzrechnung bis 2026 und einen
Investitionsplan bis 2026. Das Ganze
anten. Die zweite ist eine Rechnung mit der A
nahme des zusätzlichen Einsatzes von ÖPP zur
Streckung der Investitionsausgaben und damit zur
Entlastung bis 2026. Der Investitionsplan enthält die
jeweiligen Kosten der Projekte und die von uns
angenommenen Zeitpunkte der Realisierung. Wic
tig dabei ist, dass wir uns entschieden haben, nicht
rückwirkend den mittelfristigen Finanz
tionsplan etwa im Jahr 2018 aufzufüllen, wo wir ja
noch freie Kapazitäten haben. Diese Entscheidung
hat dahingehend Auswirkungen, dass alle Projekte,
die bisher nicht im MIP sind, in der Simulation
rechnung frühestens 2019 beginnen können. Dazu
später mehr.
Wie entwickelt sich der Finanzhaushalt in dieser
Zeit und damit unsere Finanzierungssituation ?
Die Einnahmen steigen kontinuierlich von 1,62 Mrd.
€ auf dann 2,3 Mrd. €, darunter die Steuereinna
men von jetzt 844 Mio. € auf dann 1,15 Mrd. €. Die
Ausgaben steigen auf insgesamt 2,15 Mrd.
runter die Personalauszahlungen, also ohne Pens
onsrückstellungen auf 563 Mio.
auszahlungen auf ziemlich genau eine Milliarde.
Wichtig sind die drei unteren Kurven. Der Saldo aus
der Verwaltungstätigkeit zeigt ja, wie
tungshaushalt übrigbleibt, um unsere Investitionen
und Tilgungen zu finanzieren. Sie sehen einen
deutlichen Sprung von 2017 auf 2019, der zum
einen die bereits genannten 40 Mio.
beinhaltet, aber darüber hinaus nochmal 60 Mio.
aus der Neuverteilung von Bundes
teln im Jahr 2019. Da es diesbezüglich bi
konkreten Ergebnisse gibt, weil die Gespräche erst
seit einigen Wochen laufen, haben wir vereinf
chend angenommen, dass ein Drittel der neu zu
verteilenden Solidarpaktmittel bei den Kommunen
landen. Dies ist eine Annahme, die mit Unsicherhe
ten verbunden und bei künftigen Rechnungen en
sprechend der Ergebnisse angepasst werden kann.
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Investitionsplan bis 2026. Das Ganze in zwei Varianten. Die zweite ist eine Rechnung mit der Annahme des zusätzlichen Einsatzes von ÖPP zur
Streckung der Investitionsausgaben und damit zur
Entlastung bis 2026. Der Investitionsplan enthält die
jeweiligen Kosten der Projekte und die von uns
genommenen Zeitpunkte der Realisierung. Wichtig dabei ist, dass wir uns entschieden haben, nicht
rückwirkend den mittelfristigen Finanz- und Investitionsplan etwa im Jahr 2018 aufzufüllen, wo wir ja
noch freie Kapazitäten haben. Diese Entscheidung
ngehend Auswirkungen, dass alle Projekte,
die bisher nicht im MIP sind, in der Simulationsrechnung frühestens 2019 beginnen können. Dazu
Wie entwickelt sich der Finanzhaushalt in dieser
Zeit und damit unsere Finanzierungssituation ?
innahmen steigen kontinuierlich von 1,62 Mrd.
€ auf dann 2,3 Mrd. €, darunter die Steuereinnah-
€ auf dann 1,15 Mrd. €. Die
Ausgaben steigen auf insgesamt 2,15 Mrd. €, darunter die Personalauszahlungen, also ohne Pensiauf 563 Mio. € und die Transferauszahlungen auf ziemlich genau eine Milliarde.
Wichtig sind die drei unteren Kurven. Der Saldo aus
der Verwaltungstätigkeit zeigt ja, wie viel im Verwaltungshaushalt übrigbleibt, um unsere Investitionen
anzieren. Sie sehen einen
deutlichen Sprung von 2017 auf 2019, der zum
einen die bereits genannten 40 Mio. € vom Bund
beinhaltet, aber darüber hinaus nochmal 60 Mio. €
aus der Neuverteilung von Bundes- und Landesmitteln im Jahr 2019. Da es diesbezüglich bisher keine
konkreten Ergebnisse gibt, weil die Gespräche erst
seit einigen Wochen laufen, haben wir vereinfachend angenommen, dass ein Drittel der neu zu
verteilenden Solidarpaktmittel bei den Kommunen
landen. Dies ist eine Annahme, die mit Unsicherheiverbunden und bei künftigen Rechnungen entsprechend der Ergebnisse angepasst werden kann.
Sie sehen dann die Verlaufslinie der Investition
kosten aus städtischen Mitteln. Wie beschrieben
steigt diese in 2019 massiv an, um im folgenden
etwas abzuflachen. Der Peak in 2019 ist dem U
stand geschuldet, dass der vorher laufende MIP
nahezu voll ist. In 2018 besteht noch Auffüllpotential
in einer Größenordnung von ca. 30
würde etwas von der Spitze wegnehmen, ohne sie
wirklich einzuebnen. Natürlich haben wir in der
Simulationsrechnung versucht, so viel wie möglich
nach hinten zu schieben, so z.B. die Opernhauss
nierung in die Jahre 2023 bis 2026. Allein dieser
Punkt würde im Kulturreferat und beim Staatsthe
ter schon Schockstarre auslösen. Aber schau
sich die Pläne in den nächsten Tagen und Wochen
in aller Ruhe an. Der Alternativen sind nicht furch
bar viele, in diesen Jahren schlagen der Franke
schnellweg, die großen Schulen, der Masterplan
von 3. BM und Sozialreferat oder die großen Br
ckensanierungen voll zu Buche. Wie schon gesagt,
das ist ja dann Teil der politischen Diskussion und
Abwägung, was dran kommt und wann. Was die
Simulationsrechnung zeigt, ist, dass sich in diesen
Jahren dermaßen viel konzentriert, dass wir uns
schon jetzt Gedanken machen müssen, wie wir
damit umgehen.
Damit bin ich bei der dritten Kurve, natürlich hat all
dies massive Auswirkungen auf unsere Finanzsitu
tion. Und das trotz der nicht übermäßig pessimist
schen Annahmen zu den künftigen Einnahmen aus
Steuern und Zuschüssen von Bund und Land. Ich
möchte an dieser Stelle betonen, diese Rechnung
ist keine Drohkulisse des Kämmerers, um wichtige
Stadtprojekte zu verhindern. Ich stehe wie die große
Mehrheit dieses Stadtrats zu unseren inhaltlichen
Zielen und sehe es als meine Aufgabe an, diese
auch finanziell umsetzbar zu machen. Aber Sie
sehen, dass wir nur in einem Jahr, dem Jahr 2018,
im positiven Bereich beim Saldo aus der Finanzi
rungstätigkeit sind. All die anderen Jahre fehlen uns
meist zweistellige, in 2019 sogar dr
men. Dies wird Teil der Schlussbetrachtung meiner
Rede sein.
Sie sehen dann die Verlaufslinie der Investitionsten aus städtischen Mitteln. Wie beschrieben
steigt diese in 2019 massiv an, um im folgenden
er Peak in 2019 ist dem Umstand geschuldet, dass der vorher laufende MIP
nahezu voll ist. In 2018 besteht noch Auffüllpotential
in einer Größenordnung von ca. 30-35 Mio. €, dies
würde etwas von der Spitze wegnehmen, ohne sie
haben wir in der
Simulationsrechnung versucht, so viel wie möglich
nach hinten zu schieben, so z.B. die Opernhaussanierung in die Jahre 2023 bis 2026. Allein dieser
Punkt würde im Kulturreferat und beim Staatstheater schon Schockstarre auslösen. Aber schauen Sie
sich die Pläne in den nächsten Tagen und Wochen
in aller Ruhe an. Der Alternativen sind nicht furchtbar viele, in diesen Jahren schlagen der Frankenschnellweg, die großen Schulen, der Masterplan
von 3. BM und Sozialreferat oder die großen Brüierungen voll zu Buche. Wie schon gesagt,
das ist ja dann Teil der politischen Diskussion und
Abwägung, was dran kommt und wann. Was die
ung zeigt, ist, dass sich in diesen
Jahren dermaßen viel konzentriert, dass wir uns
n machen müssen, wie wir
Damit bin ich bei der dritten Kurve, natürlich hat all
dies massive Auswirkungen auf unsere Finanzsituation. Und das trotz der nicht übermäßig pessimistischen Annahmen zu den künftigen Einnahmen aus
chüssen von Bund und Land. Ich
möchte an dieser Stelle betonen, diese Rechnung
ist keine Drohkulisse des Kämmerers, um wichtige
Stadtprojekte zu verhindern. Ich stehe wie die große
Mehrheit dieses Stadtrats zu unseren inhaltlichen
ine Aufgabe an, diese
auch finanziell umsetzbar zu machen. Aber Sie
sehen, dass wir nur in einem Jahr, dem Jahr 2018,
im positiven Bereich beim Saldo aus der Finanzierungstätigkeit sind. All die anderen Jahre fehlen uns
meist zweistellige, in 2019 sogar dreistellige Summen. Dies wird Teil der Schlussbetrachtung meiner
Vorher nochmal die Einzelentwicklungen. Sie sehen
auf Folie 25 den Verlauf der Bruttoinvestitionskurve
mit dem beschriebenen Gipfel in 2019. Aus den
beschriebenen Gründen ist es
Durchschnittsinvestitionssummen anzusehen, weil
die die Herausforderung gut beschreiben. Die unt
re Linie zeigt den Durchschnitt 2015
Mio. € pro Jahr. Die obere Linie den Anstieg nach
2019 auf 253,7 Mio. €, also über 50 Mi
Und dazwischen den Durchschnitt über die gesamte
Zeit, das sind immer noch 35,7 Mio.
als im kommenden MIP-Zeitraum.
Noch dramatischer ist die Entwicklung bei den stä
tischen Mitteln, also dem Geld, das wir selbst au
bringen müssen. Diese steigen von einem Durc
schnitt von 105,1 Mio. € auf 190,2 Mio. €, über den
gesamten Zeitraum ist das immer noch ein Anstieg
um 61,9 Mio. € pro Jahr, die erst einmal eingeno
men werden wollen.
12
Vorher nochmal die Einzelentwicklungen. Sie sehen
auf Folie 25 den Verlauf der Bruttoinvestitionskurve
mit dem beschriebenen Gipfel in 2019. Aus den
beschriebenen Gründen ist es wichtiger, sich die
Durchschnittsinvestitionssummen anzusehen, weil
die die Herausforderung gut beschreiben. Die untere Linie zeigt den Durchschnitt 2015-2018 mit 200
€ pro Jahr. Die obere Linie den Anstieg nach
€, also über 50 Mio. € mehr.
Und dazwischen den Durchschnitt über die gesamte
Zeit, das sind immer noch 35,7 Mio. € pro Jahr mehr
Zeitraum.
Noch dramatischer ist die Entwicklung bei den städtischen Mitteln, also dem Geld, das wir selbst aufmüssen. Diese steigen von einem Durch-
€ auf 190,2 Mio. €, über den
gesamten Zeitraum ist das immer noch ein Anstieg
€ pro Jahr, die erst einmal eingenom-
Folie 27 versucht das gesamte Investitionspr
gramm in den Dimensionen der einzelnen wichtigen
Fachbereiche darzustellen. Sie sehen, das Thema
Bildung kommt hier voll zum Tragen: geschätzte
732 Mio. € in Schulen und noch einmal 167 Mio. €
in Kinderbetreuung, das sind satte 900 Mio.
Bildung, davon 555 Mio. € aus städtischen Mitteln.
Danach die Straßen, insbesondere der Franke
schnellweg mit fast 500 Mio. € brutto, nimmt man
die Brücken dazu 660 Mio. €. Danach dann der
ÖPNV mit 378 Mio. € und die Kultur mit 372 Mio. €.
Die untere Tabelle zeigt die jeweiligen Beträge an
städtischen Mitteln. Brutto sind das insgesamt 2,8
Mrd. €, aus städtischen Mitteln immer noch 1,9 Mrd.
€, d.h., wir rechnen mit ca. einem Drittel an Z
schüssen.
Die Verläufe der mutmaßlichen Realisierungszei
punkte nach Fachbereichen zeigt die Herausford
rung. Der Schulbereich ist maßgeblich verantwor
lich für den Peak von 2019 bis 2021. D.h., wer di
sen Zeitraum entlasten will, kommt am Thema
Schule nicht vorbei. Damit ich nicht falsch versta
den werde: dies ist kein Plädoyer für
Verschiebung des Schulbauprogramms. Eine mö
liche Entscheidung wäre auch, die Schulbauten
durchzuziehen und andere Projekte zu verschieben.
Wie auch immer, es muss der Einstieg in eine re
listische Umsetzungs- und Finanzierungsdiskussion
Folie 27 versucht das gesamte Investitionsprogramm in den Dimensionen der einzelnen wichtigen
Fachbereiche darzustellen. Sie sehen, das Thema
Bildung kommt hier voll zum Tragen: geschätzte
€ in Schulen und noch einmal 167 Mio. €
in Kinderbetreuung, das sind satte 900 Mio. € für
€ aus städtischen Mitteln.
Danach die Straßen, insbesondere der Franken-
€ brutto, nimmt man
€. Danach dann der
€ und die Kultur mit 372 Mio. €.
jeweiligen Beträge an
städtischen Mitteln. Brutto sind das insgesamt 2,8
€, aus städtischen Mitteln immer noch 1,9 Mrd.
€, d.h., wir rechnen mit ca. einem Drittel an ZuDie Verläufe der mutmaßlichen Realisierungszeithen zeigt die Herausforderung. Der Schulbereich ist maßgeblich verantwortlich für den Peak von 2019 bis 2021. D.h., wer diesen Zeitraum entlasten will, kommt am Thema
Schule nicht vorbei. Damit ich nicht falsch verstanden werde: dies ist kein Plädoyer für eine massive
Verschiebung des Schulbauprogramms. Eine mögliche Entscheidung wäre auch, die Schulbauten
durchzuziehen und andere Projekte zu verschieben.
Wie auch immer, es muss der Einstieg in eine reaund Finanzierungsdiskussion
sein, weil wir ständig über Realisierungszeitpunkte
von großen Projekten reden, die in der Gesam
schau möglicherweise nicht zu schaffen sind. Dabei
ist unter anderem auch das Brückenprogramm
aufgrund der neuen Problematik am Hafen in seiner
Wirkung auf das, was möglich und sinnvoll ist, zu
betrachten.
Der nächste Schritt, den wir gemacht haben, wir
haben die durchschnittliche Unterfinanzierung b
trachtet und analysiert. Sie sehen, dass da der
kommende MIP-Zeitraum noch die einfachere He
ausforderung darstellt. Uns fehlen im Schnitt pro
Jahr knapp 18 Mio. €, schwieriger wird es dann ab
2019 mit einem durchschnittlichen Fehlbetrag von
knapp 46 Mio. €, was über den gesamten Zeitraum
36,5 Mio. € bedeutet.
Sinn und Zweck der Zusatzvariante war die Frage,
ob wir durch den Einsatz von ÖPP bei einigen gr
ßen Projekten, wie dem Konzertsaal oder dem
Schulzentrum Südwest, eine finanzielle Entlastung
bekommen. Die Graphik zeigt, dies ist möglich, der
durchschnittliche Fehlbetrag reduziert sich durch die
Streckung der Investitionsauszahlungen deutlich.
Dies natürlich mit der Konsequenz, dass finanzielle
Spielräume nach 2026 durch die Verlagerung kle
ner werden. Wir sind zu diesem Thema bereits
mitten in der Diskussion mit dem Baureferat und
13
weil wir ständig über Realisierungszeitpunkte
von großen Projekten reden, die in der Gesamtschau möglicherweise nicht zu schaffen sind. Dabei
ist unter anderem auch das Brückenprogramm
aufgrund der neuen Problematik am Hafen in seiner
möglich und sinnvoll ist, zu
Der nächste Schritt, den wir gemacht haben, wir
haben die durchschnittliche Unterfinanzierung betrachtet und analysiert. Sie sehen, dass da der
Zeitraum noch die einfachere Hert. Uns fehlen im Schnitt pro
€, schwieriger wird es dann ab
2019 mit einem durchschnittlichen Fehlbetrag von
€, was über den gesamten Zeitraum
Sinn und Zweck der Zusatzvariante war die Frage,
r durch den Einsatz von ÖPP bei einigen großen Projekten, wie dem Konzertsaal oder dem
Schulzentrum Südwest, eine finanzielle Entlastung
bekommen. Die Graphik zeigt, dies ist möglich, der
durchschnittliche Fehlbetrag reduziert sich durch die
Investitionsauszahlungen deutlich.
Dies natürlich mit der Konsequenz, dass finanzielle
Spielräume nach 2026 durch die Verlagerung kleiner werden. Wir sind zu diesem Thema bereits
mitten in der Diskussion mit dem Baureferat und
den betroffenen Fachreferaten, weil solche En
scheidungen natürlich auch prozessmäßig und
fachlich-inhaltlich abgewogen werden müssen.
Damit komme ich zum Schluss und zu einem vo
läufigen, subjektiven Fazit. Das heißt nicht, dass ich
der Diskussion der kommenden Wochen und Mon
te vorgreifen will, bevor Sie die Chance hatten, sich
dies alles in Ruhe zu betrachten und mögliche Fo
gerungen aus Ihrer Sicht zu ziehen. Aber Sie haben
natürlich das Recht, in einer Haushaltsrede die
Meinung des Stadtkämmerers zu erfahren und mit
einzubeziehen. Diese sieht so aus:
Wir haben es mit zwei gewaltigen Herausforderu
gen zu tun: der kapazitätsmäßigen und zeitlichen,
die unmittelbar verbunden sind, und der finanzie
len!
Ich bin mir darüber im klaren, dass es zu dem einen
oder anderen Ansatz in der Simulationsrechnung
unterschiedliche Ansichten geben wird, die das
Gesamtergebnis so oder so beeinflussen. Da wird
es die Auffassung geben, die Erträge sind zu opt
mistisch, andere sind vielleicht der Auffassung, das
eine oder andere Projekt ist teuerer o
bauen. Aber solche Änderungen einbezogen, die
beiden genannten Herausforderungen werden ble
ben und wir sollten uns damit auseinandersetzen.
Hinzu kommt, dass wir mit hoher Wahrscheinlichkeit
noch gar nicht alle Projekte kennen, die auf uns
zukommen. Wer hätte vor einem Jahr mit einem
100 Mio. €-Block, ausgelöst durch die Brücke am
Hafen gerechnet ?
Deswegen bin ich dem Kollegen Ulrich dankbar
dass wir in einem ersten Schritt schon in einem
Dialog sind, wie die Kapazitätsfrage im Hochbau
gelöst werden kann, ohne dass wir Ihnen heute
schon die Ergebnisse präsentieren können. Bei all
dem müssen im zweiten Schritt auch die Fachref
rate einbezogen werden.
, weil solche Entscheidungen natürlich auch prozessmäßig und
inhaltlich abgewogen werden müssen.
Damit komme ich zum Schluss und zu einem vorläufigen, subjektiven Fazit. Das heißt nicht, dass ich
der Diskussion der kommenden Wochen und Monavorgreifen will, bevor Sie die Chance hatten, sich
dies alles in Ruhe zu betrachten und mögliche Folgerungen aus Ihrer Sicht zu ziehen. Aber Sie haben
natürlich das Recht, in einer Haushaltsrede die
Meinung des Stadtkämmerers zu erfahren und mit
Wir haben es mit zwei gewaltigen Herausforderungen zu tun: der kapazitätsmäßigen und zeitlichen,
die unmittelbar verbunden sind, und der finanzielIch bin mir darüber im klaren, dass es zu dem einen
Simulationsrechnung
unterschiedliche Ansichten geben wird, die das
Gesamtergebnis so oder so beeinflussen. Da wird
es die Auffassung geben, die Erträge sind zu optimistisch, andere sind vielleicht der Auffassung, das
eine oder andere Projekt ist teuerer oder billiger zu
bauen. Aber solche Änderungen einbezogen, die
beiden genannten Herausforderungen werden bleiben und wir sollten uns damit auseinandersetzen.
Hinzu kommt, dass wir mit hoher Wahrscheinlichkeit
noch gar nicht alle Projekte kennen, die auf uns
zukommen. Wer hätte vor einem Jahr mit einem
Block, ausgelöst durch die Brücke am
Deswegen bin ich dem Kollegen Ulrich dankbar,
dass wir in einem ersten Schritt schon in einem
Dialog sind, wie die Kapazitätsfrage im Hochbau
gelöst werden kann, ohne dass wir Ihnen heute
schon die Ergebnisse präsentieren können. Bei all
dem müssen im zweiten Schritt auch die FachrefeWas die Finanzierungsfrage angeht, so sind die
errechneten knapp 440 Mio.
unüberwindlicher Berg. Verteilt man ihn aber über
die 12 Jahre, dann wird er bewältigbar. Wir könnten
uns dann darauf verständigen, dass wir die Aufgab
haben, jedes Jahr mindestens 40 Mio.
zu generieren. Oder, wenn wir vorsichtig agieren,
vielleicht doch als Zielwert 50 Mio.
zur Verfügung zu haben, um etwas Spielraum für
Unvorhergesehenes zu gewinnen.
Und wenn wir uns darüber geeinigt haben
setzt voraus, dass Sie die heute vorgelegte Simul
tionsrechnung für eine realistische Grundlage auf
Basis des heutigen Wissens halten
wir uns über mögliche Wege unterhalten, wie wir
diese 40 oder 50 Mio. € zusätzlic
tig aus meiner Sicht ist, dass wir nicht zu lange
warten, weil die durchschnittlich zu erbringende
Summe immer höher wird, je später wir damit a
fangen.
Welche Wege gibt es ? Sie sind weitgehend b
kannt, die letzte Folie versucht sie
schau darzustellen. Dies beginnt mit der bereits
genannten Verschiebung oder Streckung, dem
verstärkten Einsatz von ÖPP, da wo sinnvoll und
möglich. Es beinhaltet vielleicht auch den polit
schen Verzicht auf das eine oder andere Projekt,
also die Variante „Streichen“. Bei der Diskussion
über „schieben“ oder „streichen“ möchte ich als
Kämmerer den Versuch machen, Sie vielleicht e
was von dem Druck zu entlasten, alle Herausford
rungen in einer Stadtratsgeneration lösen zu wollen.
Neben den großen Themen wie Bildung, Verkehr,
Infrastruktur gehen wir ja aktuell nahezu alle Arten
von Stadtreparaturen an, jedes einzelne getrieben
von starken Referentenpersönlichkeiten und eng
gierten Fachausschüssen. In der Lärm
planung den Lärm, im Freifläche
Thema Grün und Erholung, der Klim
geht bis 2050, die Planungso
14
Was die Finanzierungsfrage angeht, so sind die
errechneten knapp 440 Mio. € erstmal ein schier
unüberwindlicher Berg. Verteilt man ihn aber über
die 12 Jahre, dann wird er bewältigbar. Wir könnten
uns dann darauf verständigen, dass wir die Aufgabe
haben, jedes Jahr mindestens 40 Mio. € zusätzlich
zu generieren. Oder, wenn wir vorsichtig agieren,
vielleicht doch als Zielwert 50 Mio. € dauerhaft mehr
zur Verfügung zu haben, um etwas Spielraum für
Unvorhergesehenes zu gewinnen.
ber geeinigt haben – dies
setzt voraus, dass Sie die heute vorgelegte Simulationsrechnung für eine realistische Grundlage auf
Basis des heutigen Wissens halten – dann könnten
wir uns über mögliche Wege unterhalten, wie wir
€ zusätzlich erreichen. Wichtig aus meiner Sicht ist, dass wir nicht zu lange
warten, weil die durchschnittlich zu erbringende
Summe immer höher wird, je später wir damit anWelche Wege gibt es ? Sie sind weitgehend bekannt, die letzte Folie versucht sie in der Gesamtschau darzustellen. Dies beginnt mit der bereits
genannten Verschiebung oder Streckung, dem
verstärkten Einsatz von ÖPP, da wo sinnvoll und
möglich. Es beinhaltet vielleicht auch den politischen Verzicht auf das eine oder andere Projekt,
die Variante „Streichen“. Bei der Diskussion
über „schieben“ oder „streichen“ möchte ich als
Kämmerer den Versuch machen, Sie vielleicht etwas von dem Druck zu entlasten, alle Herausforderungen in einer Stadtratsgeneration lösen zu wollen.
Themen wie Bildung, Verkehr,
Infrastruktur gehen wir ja aktuell nahezu alle Arten
von Stadtreparaturen an, jedes einzelne getrieben
von starken Referentenpersönlichkeiten und engagierten Fachausschüssen. In der Lärmminderungsnung den Lärm, im Freiflächenmasterplan das
Thema Grün und Erholung, der Klimaschutzfahrplan
geht bis 2050, die Planungsoffensive Wohnen be-
arbeitet die dringenden Bedarfe in di
und demnächst steht vielleicht auch der Masterplan
Inklusion an. Die Aufzählung ist nicht abschlie
Alles notwendig und vielleicht auch gleichwertig.
Aber wir tun uns schwer, das alles gleichzeitig zu
leisten. Finanziell und kapazitätsmä
man würde uns verzeihen, wenn wir manches sp
ter oder Stück für Stück abarbeiten. Dazu will ich
Ihnen Mut machen.
Natürlich muss daneben auch das Thema „Sparen“
diskutiert werden, auch wenn dies verwaltungsseitig
keine Freudenschreie auslöst und objektiv aufgrund
der letzten 25 Jahre wirklich schwer ist. Wir müssen
aber auch über zwei Punkte reden, d
lichen Diskussion gerne schnell ausgeschlossen,
zum Teil tabuisiert werden. Das ist die Frage einer
moderaten Neuverschuldung, die sich rechtfertigt
aus dem Umstand, dass wir nachvollziehbar bei der
Bildung, auch beim Verkehr in die Zukunft
Stadt investieren und damit eine tragbare zusätzl
che Belastung zukünftiger Generationen gerechtfe
tigt sein könnte.
Und wir sollten daneben die Möglichkeit moderater
Steuererhöhungen offen ansprechen. Vielleicht in
der Variante einer Befristung für diese Zeit und
wiederum mit der Argumentation, dass ein solches
Investitionsprogramm allen in dieser Stadt zu
kommt, den Unternehmen, aber auch jedem einze
nen Bürger.
Denn eines ist wohl unrealistisch, nämlich dass wir
über das in der Simulationsrechnung unterstellte
Ausmaß hinaus, weitere Finanzmittel von Bund und
Land bekommen, die in diesem Zeitraum auch
vielfältige eigene Herausforderungen zu stemmen
haben.
Die noch gute Situation des Haushalts auf Basis
des nun vorgelegten Planentwurfs für 2
die Zeit und die Möglichkeit, all dieses in Ruhe zu
diskutieren und bis zum Herbst 2015 ein Maßna
menpaket zu entwerfen, das die skizzierten Herau
forderungen des kommenden Jahrzehnts aufnimmt
und löst. Dies, davon bin ich überzeugt, ist zu sc
fen, wenn wir auf unnötige gegenseitige Schuldz
weisungen verzichten und, wie in den letzten Ja
ren ein gemeinsames Konzept im Konsens erarbe
ten. Dann und nur dann ist es zu erreichen
Damit ist der Haushalt 2015 eingebracht. Ich danke
meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der
Stadtkämmerei für die wieder engagierte Erstellung!
Aber vor allem auch unserem Oberbürgermeister,
meiner Referentenkollegin und den Referenten
kollegen für die Unterstützung wie in den Jahren
arbeitet die dringenden Bedarfe in diesem Sektor
nächst steht vielleicht auch der Masterplan
Inklusion an. Die Aufzählung ist nicht abschließend.
leicht auch gleichwertig.
Aber wir tun uns schwer, das alles gleichzeitig zu
äßig. Ich denke,
hen, wenn wir manches später oder Stück für Stück abarbeiten. Dazu will ich
Natürlich muss daneben auch das Thema „Sparen“
diskutiert werden, auch wenn dies verwaltungsseitig
keine Freudenschreie auslöst und objektiv aufgrund
der letzten 25 Jahre wirklich schwer ist. Wir müssen
aber auch über zwei Punkte reden, die in der öffentlichen Diskussion gerne schnell ausgeschlossen,
zum Teil tabuisiert werden. Das ist die Frage einer
moderaten Neuverschuldung, die sich rechtfertigt
aus dem Umstand, dass wir nachvollziehbar bei der
Bildung, auch beim Verkehr in die Zukunft unserer
Stadt investieren und damit eine tragbare zusätzliche Belastung zukünftiger Generationen gerechtferUnd wir sollten daneben die Möglichkeit moderater
ungen offen ansprechen. Vielleicht in
ür diese Zeit und
rum mit der Argumentation, dass ein solches
titionsprogramm allen in dieser Stadt zu Gute
kommt, den Unternehmen, aber auch jedem einzelDenn eines ist wohl unrealistisch, nämlich dass wir
rechnung unterstellte
Ausmaß hinaus, weitere Finanzmittel von Bund und
Land bekommen, die in diesem Zeitraum auch
vielfältige eigene Herausforderungen zu stemmen
Die noch gute Situation des Haushalts auf Basis
des nun vorgelegten Planentwurfs für 2015 gibt uns
die Zeit und die Möglichkeit, all dieses in Ruhe zu
diskutieren und bis zum Herbst 2015 ein Maßnahmenpaket zu entwerfen, das die skizzierten Herausforderungen des kommenden Jahrzehnts aufnimmt
und löst. Dies, davon bin ich überzeugt, ist zu schaffen, wenn wir auf unnötige gegenseitige Schuldzuweisungen verzichten und, wie in den letzten Jahren ein gemeinsames Konzept im Konsens erarbeierreichen.
Damit ist der Haushalt 2015 eingebracht. Ich danke
terinnen und Mitarbeitern in der
Stadtkämmerei für die wieder engagierte Erstellung!
Aber vor allem auch unserem Oberbürgermeister,
meiner Referentenkollegin und den Referentenkollegen für die Unterstützung wie in den Jahren
zuvor ! Ein Haushalt ist nicht
referats, sondern das der gesamten Verwaltung.
Wie in den vergangenen Jahren steht mein Angebot
und das meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
Ihnen allen und insbesondere den neuen Kollegi
nen und Kollegen bei allen Fragen in den
den zwei Monaten zur Verfügung zu stehen. Ich
danke Ihnen fürs konzentrierte Zuhören in der let
ten Stunde für die Finanzen der Stadt.
Nürnberg, 24. September 201
Harald Riedel, Stadtkämmerer der Stadt Nürnberg
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zuvor ! Ein Haushalt ist nicht das Werk des Finanzreferats, sondern das der gesamten Verwaltung.
Wie in den vergangenen Jahren steht mein Angebot
und das meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
Ihnen allen und insbesondere den neuen Kolleginnen und Kollegen bei allen Fragen in den kommenden zwei Monaten zur Verfügung zu stehen. Ich
danke Ihnen fürs konzentrierte Zuhören in der letzten Stunde für die Finanzen der Stadt.
September 2014
Harald Riedel, Stadtkämmerer der Stadt Nürnberg