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Unterabschnitte

  1. Bericht1 S. 29–134

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Finanzreferat Beteiligungsbericht der Stadt Nürnberg 2016 Eigenbetriebe und wesentliche Teilkonzerne Herausgeber: Stadt Nürnberg Finanzreferat Theresienstraße 7 90403 Nürnberg Ansprechpartner: Volker Wolfrum Telefon: 0911 / 231 - 26 81 Telefax: 0911 / 231 – 52 02 E-Mail: ref.ii@stadt.nuernberg.de Internet: www.stadtfinanzen.nuernberg.de Alle Rechte vorbehalten, auch die der fotomechanischen Wiedergabe und der Speicherung in elektronischen Medien. Erscheinungstermin: Februar 2017 Der Bericht ist als Downloadangebot im Internet erhältlich: www.stadtfinanzen.nuernberg.de/beteiligung/beteiligung.html Vorwort Beteiligungsbericht 2016 Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, sehr geehrte Mitglieder des ehrenamtlichen Stadtrates, liebe Leserinnen und Leser, die Stadt Nürnberg legt mit dem Beteiligungsbericht 2016 den jährlichen Bericht über die städtischen Ge￾sellschaften vor und erfüllt damit die gesetzliche Ver￾pflichtung aus der Bayerischen Gemeindeordnung. Gleichzeitig gewährt der Beteiligungsbericht den Stadt￾ratsmitgliedern sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Einblick in die wirtschaftlichen Aktivitäten der Stadt Nürnberg. Dem Bericht liegen die Unterneh￾mensdaten mit Stichtag 31.12.2015 zugrunde. Ein Ziel des Berichtes ist es, der interessierten Öffent￾lichkeit deutlich zu machen, dass die Stadt Nürnberg ihre vielfältigen Aufgaben nicht nur durch ihre klassi￾schen Dienststellen erfüllt. Einen Teil der Aufgaben hat die Stadt auf Unternehmen übertragen, an denen sie unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist. Insbesondere Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge werden so durch ein Zusammenwirken des Gesamtkonzerns er￾füllt. Der „Konzern Stadt Nürnberg“ verfügte im Jahr 2015 unmittelbar über 10 Töchter in Privatrechtsform mit Mehrheitsbeteiligung und ist an weiteren 6 Gesellschaf￾ten direkt beteiligt. Über diese Tochtergesellschaften ist die Stadt Nürnberg seit Ende 2009 nunmehr an über 200 Gesellschaften beteiligt. Ein einschneidendes Er￾eignis war hier die Beteiligung der N-ERGIE AG an der Thüga AG zusammen mit einem Konsortium verschie￾dener Stadtwerke in kommunaler Trägerschaft. Die Thüga AG mit Sitz in München ist überwiegend als Minderheitsgesellschafterin an rund 110 Unternehmen beteiligt – unter anderem gehören ihr 39,8 % der N￾ERGIE AG - und bildet deutschlandweit das größte Netzwerk kommunaler Energie- und Wasserversorger. Daneben unterhält die Stadt Nürnberg sechs Eigenbe￾triebe, ein Kommunalunternehmen, einen Regiebetrieb und beteiligt sich an mehreren Zweckverbände, darun￾ter auch den Zweckverband Sparkasse. Die Bedeutung der Beteiligungsgesellschaften lässt sich nur zum Teil am Ansatz der Beteiligun￾gen/Zweckverbände im Jahresabschluss der Stadt Nürnberg erkennen, wo sie etwa 440 Mio. € der rund 4,78 Mrd. Euro umfassenden Bilanzsumme des „Kon￾zerns Stadt Nürnberg“ ausmachen. Erst mit Aufstellung des Konzernabschlusses, der - wie ein Konzernabschluss in der Privatwirtschaft - die ver￾selbstständigten Aufgabenbereiche (Beteiligungsunter￾nehmen, Eigenbetriebe etc.) mit der Kernverwaltung zusammenfasst, wird sich ein Gesamtbild der Finanzen im Gesamtkonzern ergeben. Im Bereich der unmittelbaren Beteiligungen gab es im Jahr 2015 zwei Änderungen. Im Januar 2014 wurde die NOA.kommunal Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründet. Der öffentliche Zweck im Sinne von Art. 87 Abs. 1 Satz 1 und Art. 92 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 GO liegt in der Verfolgung sozialer Ziele. So rekrutieren sich die Beschäftigten der NOA.kommunal fast aus￾schließlich aus Nürnberger Grundsicherungsempfän￾gern nach dem SGB II. Dies sind Langzeitarbeitslose, meist ohne Ausbildungsabschluss, mit geringen Chancen auf dem spezifischen Arbeitsmarkt für Unge￾lernte. Durch die Wahrnehmung von Aufgaben aus dem Bereich der Jedermannstätigkeiten soll die individuelle Beschäftigungsfähigkeit der Betroffenen erhöht werden. Daneben wurde im Dezember 2014 die wbg Immohold Verwaltungs-GmbH als Komplementär für die wbg Immohold GmbH & Co. KG gegründet. Mit Wirkung zum 01.01.2015 hat die StWN GmbH 19,1 % ihrer Anteile an der wbg Nürnberg GmbH an die wbg Immohold GmbH & Co. KG, einer mittelbaren 100%- Tochtergesellschaft der Stadt Nürnberg, verkauft. Oberbürgermeister Stadtkämmerer Dr. Ulrich Maly Harald Riedel An dieser Stelle erwähnenswert ist noch, dass die N￾ERGIE Netz GmbH seit dem 1. Januar 2015 nun MDN Main-Donau Netzgesellschaft mbH heißt. Der Grund für die Umbenennung des Unternehmens waren gesetzli￾che Vorgaben zur Entflechtung der Netze von der Er￾zeugung und dem Vertrieb. Der Beteiligungsbericht enthält von Unternehmen, an denen die Stadt mit mehr als 5 % beteiligt ist, eine Kurzbeschreibung, die wesentlichen Ergebnisse aus der Gewinn- und Verlustrechnung im Zeitvergleich, Bilanz- und Leistungsdaten und die Personalentwick￾lung bezogen auf den Stichtag 31.12.2015. Der Beteili￾gungsbericht ist in zwei Teile aufgeteilt, einer umfas￾senden Darstellung der wesentlichen Teilkonzerne innerhalb des Konzerns Stadt mitsamt der Eigenbetrie￾be und allen übrigen Beteiligungen in einer kompakten Darstellung im Rahmen eines ergänzenden Anhangs. Diese Darstellung soll mit ihrer Fokussierung auf die wesentlichen Beteiligungen und Eigenbetriebe die Übersichtlichkeit und Zugänglichkeit für die interessierte Öffentlichkeit erhöhen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und viele neue Erkennt￾nisse bei der Lektüre. Nürnberg, im Dezember 2016 Dr. Ulrich Maly Harald Riedel Oberbürgermeister Stadtkämmerer Beteiligungsbericht der Stadt Nürnberg 2016 Inhaltsübersicht A. Wirtschaftliche Betätigung der Stadt Nürnberg B. Überblick über den „Konzern Stadt Nürnberg“ C. Beteiligungen D. Eigenbetriebe A. Wirtschaftliche Betätigung der Stadt Nürnberg 1. Kommunalrechtliche Anforderungen Die Stadt Nürnberg erfüllt ihre vielfältigen Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt nicht nur durch seine klassischen Dienststellen der Stadtverwaltung. Einen nicht unerheblichen Teil der Aufgaben hat die Stadt Nürnberg auf Unternehmen übertragen, an denen sie unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist. Wesentliche wirtschaftliche Leistungen, die der Bürger zur Sicherung seiner Existenz benötigt, werden seit jeher den Aufgaben der kommunalen Gebietskörper￾schaften zugeordnet. Danach gehört zum Wesensge￾halt der verfassungsrechtlich garantierten kommunalen Selbstverwaltung (Art. 28 Grundgesetz) die Befugnis, sich aller Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft, die nicht durch Gesetz bereits anderen Trägern öffentli￾cher Verwaltung übertragen sind, ohne besonderen Kompetenztitel anzunehmen („Universalität“ des gemeindlichen Wirkungskreises). Dennoch ist die Stadt Nürnberg bei ihrer Entscheidung hinsichtlich einer Beteiligung nicht frei. Art. 87 der Bay￾erischen Gemeindeordnung (GO) setzt für eine Unter￾nehmensgründung oder Beteiligung durch die Stadt Nürnberg voraus, dass die Stadt ein Unternehmen außerhalb ihrer allgemeinen Verwaltung nur errichtet, übernimmt oder wesentlich erweitert, wenn • der öffentliche Zweck das Unternehmen erfor￾dert, insbesondere die Gemeinde mit ihm ge￾setzliche Verpflichtungen oder ihre Aufgaben gem. Art. 83 Abs.1 der Bayerischen Verfas￾sung und Art. 57 GO erfüllen will, • das Unternehmen nach Art und Umfang in ei￾nem angemessenen Verhältnis zur Leistungs￾fähigkeit der Gemeinde und zum voraussichtli￾chen Bedarf steht und • die dem Unternehmen zu übertragenden Auf￾gaben für die Wahrnehmung außerhalb der allgemeinen Verwaltung geeignet sind sowie • bei einem Tätigwerden außerhalb der kommu￾nalen Daseinsvorsorge der Zweck nicht eben￾so gut und wirtschaftlich durch einen anderen erfüllt wird oder erfüllt werden kann. Art. 87 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 GO bezeichnet das sich bereits aus dem Grundgesetz ergebende Gemeinwohl￾erfordernis kommunaler Wirtschaftstätigkeit als „öffent￾lichen Zweck“. Der öffentliche Zweck wird so zur Vo￾raussetzung kommunaler Wirtschaftstätigkeit. Der öf￾fentliche Zweck, den eine Gemeinde mit dem betref￾fenden Unternehmen verfolgt, ist damit die maßgebli￾che Beschränkung der wirtschaftlichen Betätigung. Dem Begriff des Gemeinwohls bzw. des öffentlichen Zwecks allein lässt sich dabei zunächst nur entnehmen, dass die wirtschaftliche Tätigkeit der Gemeinde in ir￾gendeiner Weise von Nutzen für die Gemeinschaft der Einwohner sein muss. Die alleinige Absicht, für den Kommunalhaushalt Einnahmen zu erzielen, wäre dem￾nach nicht ausreichend für ein kommunales Beteili￾gungsunternehmen. Rein erwerbswirtschaftliche Unter￾nehmen sind den Gemeinden untersagt (BVerfGE 61, 28, 107 – Beschl. vom 8. 7. 1982). Vom öffentlichen Zweck umfasst sind jedenfalls die umfangreichen Aufgaben der öffentlichen Daseinsvor￾sorge, die die Stadt Nürnberg mit Hilfe ihrer Beteili￾gungsunternehmen für die Nürnberger Bürger erbringt. Beispielhaft wäre hier die VAG zu nennen, die für die Bürgerinnen und Bürgern vielfältige Leistungen des öffentlichen Personennahverkehrs erbringt, oder das Kommunalunternehmen Klinikum Nürnberg, das die bedarfsgerechten Versorgung der Bevölkerung mit einem leistungsfähigen Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe im Sinne des Bayerischen Kranken￾hausgesetzes sicherstellt. Allen Beteiligungsgesell￾schaften der Stadt Nürnberg ist gemein, dass sie die Stadtverwaltung mit ihrer Vielzahl an Leistungen in den wesentlichen Aufgabenbereichen wie Versorgung, Entsorgung und Verkehr oder etwa bei Sportveranstal￾tungen entlasten. 2. Eigenbetriebe der Stadt Nürnberg Neben den Beteiligungsunternehmen im engeren Sin￾ne, also rechtlich selbstständigen Gesellschaften des privaten oder öffentlichen Rechts, bedient sich die Stadt Nürnberg zur Erfüllung ihrer Aufgaben auch ihrer ins￾gesamt sechs Eigenbetriebe. Der Eigenbetrieb ist eine besondere öffentlich￾rechtliche Unternehmensform, auf der Grundlage der Gemeindeordnung des Freistaats Bayern. Er hat keine eigene Rechtspersönlichkeit, sondern stellt ein ausge￾gliedertes Sondervermögen dar und ist organisatorisch und finanzwirtschaftlich aus der jeweiligen Gemeinde￾verwaltung ausgegliedert. Nach außen werden die rechtlichen Handlungen des jeweiligen Eigenbetriebes der jeweiligen Gemeinde zugerechnet. Für den Eigenbetrieb ist eine Werkleitung und ein Werkausschuss zu bestellen. Der Werkleitung obliegt die laufende Betriebsführung, die Vertretung des Be￾triebes und die Vollziehung von Beschlüssen des Werkausschusses, dem bestimmte Zuständigkeiten zugeordnet werden. Die Eigenbetriebe der Stadt Nürnberg erfüllen Aufga￾ben in den Bereichen Abfallwirtschaft, Stadtentwässe￾rung, Pflege und Unterhalt des öffentlichen Verkehrs￾raumes, Bäder, Seniorenwohnen und Stadion. Im Einzelnen sind dies: Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Nürnberg (ASN) Der Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg ist für die Abfall￾wirtschaft zuständig. Zu den Aufgaben zählen Samm￾lung und Transport von Haus- und Biomüll sowie Gar￾ten- und Problemabfällen, außerdem der Betrieb einer Müllverbrennungsanlage und einer Reststoffdeponie. Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR) Unter dem Dach des Eigenbetriebes Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR) sind seit 2009 Dienstleistun￾gen der Stadt Nürnberg, die den öffentlichen Raum, also Straßen, Wege, Plätze und Grünanlagen betreffen, gebündelt. Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (SUN) Der im Jahr 2006 gegründete Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg, ist zuständig für Abwasserwirtschaft und Betrieb des Labors für Umweltanalytik. NürnbergBad Der 2003 gegründete Eigenbetrieb NürnbergBad ist Dienstleister in Sachen Freizeit-, Vereins- und Schul￾schwimmen im Stadtgebiet. NürnbergBad unterhält vier Hallen- und drei Freibäder. NürnbergStift Seit 1999 existiert der Eigenbetrieb NürnbergStift. In seinen fünf städtischen Senioren-Wohnanlagen und Pflegeheimen wird jährlich rund 1 500 Menschen ein seniorengerechtes Zuhause mit einer Vielfalt an Dienst￾leistungen geboten. Frankenstadion Nürnberg Der Eigenbetrieb Frankenstadion Nürnberg verpachtet das städtische Stadion an die Stadion Nürnberg Be￾triebs-GmbH, an der die Stadt wiederum mit 25,1 Pro￾zent beteiligt ist. Mit Ausnahme des Servicebetriebes Öffentlicher Raum (SÖR) werden alle Eigenbetriebe ausführlich in Teil C des Beteiligungsberichts dargestellt. Zwar hat SÖR bereits zum 01.01.2009 seine operative Tätigkeit auf￾genommen und agiert seit 01.01.2010 vollständig als Eigenbetrieb, allerdings lag bis zum Redaktionsschluss des Beteiligungsberichts noch kein testierter Jahresab￾schluss für das Geschäftsjahr 2015 vor. Stadt Nürnberg Airpart GmbH K: 1,15 Mio. € Flughafen Service GmbH K: 0,026 Mio.€ Noris Arbeit gGmbH K: 0,026 Mio. € Projektentwicklungs￾gesellschaft St. Leonhard￾Nord K: 0,026 Mio. € Hafen Nürnberg Roth GmbH K: 1,53 Mio. € Multimedia Akademie Nürnberg GmbH K: 0,15 Mio. € NORIMA Immobilien Dienstleistungen GmbH K: 0,03 Mio.€ Baustoff Zentral￾Gesellschaft mbH￾K: 0,26 Mio.€ NürnbergStift Service GmbH K: 0,025 Mio.€ Stadion Nürnberg Betriebs GmbH K: 0,10 Mio.€ Holtmann GmbH & Co. KG K: 0,027 Mio.€ NürnbergMesse Beteiligungs-GmbH K: 0,054 Mio.€ NürnbergMesse Service GmbH K: 0,128 Mio. € Fränkische Wohnungsbaugesellschaft mbH K: 0,16 Mio.€ noris inklusion gGmbH K: 2,76Mio.€ Freizeitstätte der Lebenshilfe und Werkstatt für Behinderte gGmbH K: 0,20 Mio. € NAG Nürnberger Aufbaugesellschaft mbH K: 0,26 Mio.€ IGZ Innovations und Gründerzentrum Nbg.-Fürth Erlangen GmbH K: 0,036 Mio.€ GkF Gesellschaft für kulturelle Freiräume mbH K: 0,025 Mio.€ Landesgewerbeanstalt Bayern Nürnberg K: 5,25 Mio.€ 50% 19% 100% 100% 100% 94,9% 100% 100% 100% 100% 1,1% WISO- Führungskräfte Akademie (WfA) gemein. Trägergesellschaft mbH K: 0,10 Mio.€ 4,7% 100% 49,94% 100% 100% 40% 100% 13,16% 35% 0,75% 56,3% NürnbergMesse GmbH K: 100,25 Mio. € 50 % 49% 100% 49,967% ImpleaPlus GmbH K: 2.25 Mio.€ IS Immo￾Solution GmbH K: 1,0 Mio.€ 25,1% 100 % 100% AMA Service GmbH K: 0,051 Mio.€ 48,9 % 100% 100% 5 % Klee-Center GmbH Existenzgründerzentrum K: 0,43 Mio. € Flughafen Nürnberg GmbH K: 43,12 Mio. € 100% Flughafen Nürnberg Energie GmbH K: 0,025 Mio. € 100% EnergieRegieN GmbH K: 0,025 Mio.€ wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen K: 12,6 Mio.€ NürnbergMesse North America Inc. K: 0, 6 Mio. USD NürnbergMesse China Co., Ltd. K: 0,3 Mio.€ NürnbergMesse Italia S.r.l. K: 10 TEUR NürnbergMesse Brasil Ltda. K: 45.841 BRL Holtmann Beteiligungs￾verwaltungs GmbH K: 0,027 Mio.€ 50 % Überblick „Konzern Stadt Nürnberg“ Beteiligungsportfolio ohne Städtische Werke Nürnberg GmbH NürnbergMesse India Pvt. Ltd. K: 2 Mio.€ 100% WBG KOMMUNAL GmbH K: 0,25 Mio.€ 100% 1 wbg Immohold Verwaltungs￾GmbH K: 0,025 Mio.€ 100% WBG Nürnberg Beteiligungs GmbH K: 0,o25 Mio.€ 100 % wbg Immohold GmbH & Co. KG K: 0,25 Mio.€ 100% NOA.kommunal GmbH K: 0,025 Mio.€ 100 % Stadt Nürnberg Frankenbahn GmbH i.L. StK: 256 T€ KVN Kommunaler Versicherungsdienst Nürnberg GmbH StK: 26 T€ PB-Consult Planungs- und Betriebsberatungs￾gesellschaft mbH StK: 50 T€ N-ERGIE Aktiengesellschaft Stk: 156,4 Mio.€ FEG Fränkische Energie￾Gesellschaft mbH Stk: 2,56 Mio.€ Beteiligungen siehe Organigramm N-ERGIE 50% 100% 100% 100% 50% STWN 26,9% 60,2% 100% VGN Verkehrsbund Großraum Nürnberg GmbH StK: 52 T€ wbg Wohnungsbaugesellschaft Nürnberg GmbH Stk: 12,6 Mio.€ 40,9% Beteiligungen siehe Organigramm der Stadt Nürnberg 100% 100% 51% 49% BSN Betriebsgesellschaft Schienenverkehr Nürnberg mbH StK: 25 T€ 50% VAG Verkehrs￾Aktiengesellschaft Stk: 38,4 Mio.€ Bus Nürnberg BNG GmbH StK: 25 T€ Städte-Bus-Gesellschaft Fürth Nürnberg mbH StK: 25 T€ Erlanger Stadtbus GmbH StK: 25 T€ ÖPNV Akademie GmbH StK: 50 T€ Überblick „Konzern Stadt Nürnberg“ Beteiligungsportfolio der Städtische Werke Nürnberg GmbH 2 3 Überblick „Konzern Stadt Nürnberg“ Beteiligungsportfolio der N-ERGIE Aktiengesellschaft N-ERGIE Aktiengesellschaft Grundkapital: 156.400 Tsd. € EFR Europäische Funk￾Rundsteuerung GmbH Stammkapital: 260 Tsd. € Gewerbepark Nürnberg￾Feucht Versorgungs- und Abwasserentsorgungs￾gesellschaft mit beschränkter Haftung Stammkapital: 550 Tsd. € M-net Telekommunikations GmbH Stammkapital: 2.497 Tsd. € Stadtwerke Altdorf GmbH Stammkapital: 1.389 Tsd. € Stadtwerke Schwabach GmbH Stammkapital: 6.699 Tsd. € Stadtwerke Neustadt a. d. Aisch GmbH Stammkapital: 1.665 Tsd. € Stadtwerke Röthenbach a.d. Pegnitz GmbH Stammkapital: 4.000 Tsd. € Stadtwerke Stein GmbH & Co. KG Kommanditkapital: 1.200 Tsd. € SYNECO GmbH & Co. KG Kommanditkapital: 39.411 Tsd. € SYNECO Verwaltungs GmbH Stammkapital: 25 Tsd. € Zweckverband Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum (WFW) Stammkapital: 51 Tsd. € CentraPlus Gesellschaft mit beschränkter Haftung Stammkapital: 817,5 Tsd. € AquaOpta Gesellschaft mit beschränkter Haftung Stammkapital: 240 Tsd. € N-ERGIE Kraftwerke GmbH Stammkapital: 100 Tsd. € impleaPlus Gesellschaft mit beschränkter Haftung Stammkapital: 2.250 Tsd. € itecPlus Gesellschaft mit beschränkter Haftung Stammkapital: 4.050 Tsd. € BELUK Gesellschaft mit beschränkter Haftung Betriebseinrichtungen für Licht- und Kraftanlagen Stammkapital: 360 Tsd. € Erdgas Burgbernheim GmbH Stammkapital: 256 Tsd. € Erdgas Uffenheim GmbH & Co. KG Kommanditkapital: 410 Tsd. € GVL Gasversorgung Lauf a.d. Pegnitz GmbH Stammkapital: 2.045 Tsd. € N-ERGIE Regenerativ GmbH Stammkapital: 4.250 Tsd. € Kommunale Frankengas Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung (KFB GmbH) i. L. Stammkapital: 1.227 Tsd. € Sandarak Grundstücksverwaltungs￾gesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG Kommanditkapital: 25 Tsd. € solid GmbH Stammkapital: 37 Tsd. € Überlandwerk Schäftersheim GmbH & Co. KG Kommanditkapital: 3.790 Tsd. € 49 % 49 % 35 % 40 % 4,58 % 40 % 100 % 74,9 % 100 % 100 % 100 % 100 % N-ERGIE Service Gesellschaft mit beschränkter Haftung Stammkapital: 2.050 Tsd. € 25,1 % 49 % 12,03 % 34,9 % 33,3 % 90,07 % 100 % 50,7 % 100 % N-ERGIE Effizienz GmbH Stammkapital: 250 Tsd. € 100 % Erdgas Uffenheim Verwaltungs GmbH Stammkapital: 25 Tsd. € 50 % 50 % 50 % 50 % 50 % Überlandwerk Schäftersheim Verwaltungs GmbH Stammkapital: 25 Tsd. € 100 % Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH Stammkapital: 70.000 Tsd. € 25,2 % MDN Main-Donau Netzgesellschaft mbH Stammkapital: 300 Tsd. € 100 % 100 % Thüga Holding GmbH & Co. KGaA Kommanditkapital: 10.000,1 Tsd. € 20,53 % 8KU GmbH Stammkapital: 200 Tsd. € 12,5 % 100 % N-ERGIE Biomasse GmbH Stammkapital: 51 Tsd. € Gemeindewerke Wendelstein Gasnetz GmbH Stammkapital: 25 Tsd. € 25,1 % Stadt Nürnberg KDL-Krankenhaus Dienstleistungsgesellschaft GmbH K: 0,025 Mio.€ Klinikum Nürnberg Service GmbH K: 0,025 Mio.€ ABC AmbulantesBehandlungs Centrum GmbH K: 0,025 Mio.€ 100% 100% 100% Anstaltsträger 100% A.R.Z. Ambulantes Rehabilitationszentrum Nürnberg GmbH K: 0,2 Mio.€ 50% Krankenhäuser Nürnberger Land GmbH K: 0,026 Mio.€ Klinikum Nürnberg Kommunalunternehmen K: 15,3 Mio.€ Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Nürnberg (ASN) K: 0 € Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR) K: 0 € NürnbergBad (NüBad) K: 0 € NürnbergStift (NüSt) K: 0,62 Mio.€ Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (SUN) K: 0 € Frankenstadion Nürnberg (FSN) K: 0 € Sondervermögen ohne eigene Rechtspersönlichkeit SAPV Team Nürnberg GmbH K: 0,025 Mio.€ 35% Überblick „Konzern Stadt Nürnberg“ Eigenbetriebe und Kommunalunternehmen 4 Klinikum Nürnberg Medical School GmbH K: 0,1 Mio.€ 100% Übersicht über die unmittelbaren Beteiligungen der Stadt Nürnberg an gewerblichen und gemeinnützigen Unternehmen des privaten Rechts (Stand: 31.12.2015) Unternehmen Gesamtkapital Beteiligung der Stadt Nürnberg Bemerkungen DM / € DM / € % Stadion Nürnberg Betriebs - GmbH 100.000 € 25.100 € 100 gegründet Juli 2005 Flughafen GmbH Nürnberg 43.120.000 € 21.560.000 € 50,0 Hafen Nürnberg-Roth GmbH 1.535.000 € 291.650 € 19,0 gegründet 1995 GkF – Gesellschaft für kulturelle Freiräume GmbH 25.000 € 8.750 DM 35,0 gegründet Juni 2014 IGZ Innovations- und Gründerzentrum Nürnberg-Fürth-Erlangen GmbH 35.500 € 20.000 € 56,3 Klee-Center GmbH Existenzgründerzentrum (vormals: Nexus-Start Existenzgründungszentrum GmbH) 430.000 € 344.000 € 100,0 gegründet 2004; Aufstockung der Beteiligungsquote auf 100% und Umfirmierung in „Klee￾Center GmbH Existenzgründerzentrum“ zum 01.01.2009 Landesgewerbeanstalt Bayern Nürnberg 10.262.118 DM 115.540 DM 1,1 Anteilsscheine ohne Dividende Multimedia Akademie Nürnberg GmbH 300.000 DM 14.100 DM 4,7 gegründet 1997 Noris-Arbeit (NOA) gemeinnützige Beschäftigungs- Gesellschaft mbH 25.600 € 25.600 € 100,0 NürnbergMesse GmbH 100.204.900 € 50.071.750 € 49,969 Kapitalerhöhung 2006 NürnbergStift Service GmbH 25.000 € 25.000 € 100,0 gegründet 2002 Projektentwicklungsgesellschaft St. Leonhard-Nord GmbH 50.000 DM 47.450 DM 94,9 gegründet 1997; Änderung der städtischen Beteiligung zum 01.01.2008 aufgrund des Ausscheidens des Freistaats Bayern (Ab 01.01.08: Stadt Nürnberg zu 94,9%; IS ImmoSolution GmbH zu 5,1%). Städtische Werke Nürnberg GmbH 204.200.000 € 204.200.000 € 100,0 Kapitalerhöhung 14.01.2008 um 15 Mio. € noris inklusion gemeinnützige GmbH (vormals: Werkstatt für Behinderte der Stadt Nürnberg gGmbH) 5.397.000 DM 5.397.000 DM 100,0 Kapitalerhöhung 1998; Satzungsänderung und Umfirmierung in 2013 Unternehmen Gesamtkapital Beteiligung der Stadt Nürnberg Bemerkungen DM / € DM / € % WISO-Führungskräfte Akademie Nürnberg (WFA) gemeinnützige Trägergesellschaft mbH 200.000 DM 1.500 DM 0,75 wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen wbg Immohold Verwaltungs-GmbH EnergieRegioN GmbH NOA.kommunal Gesellschaft mit beschränkter Haftung 12.600.000 € 25.000 € 25.000 € 25.000 € 5.040.000 € 25.000 € 1.250 € 25.000 € 40,0 100,0 5,0 100,0 Verkauf eines Geschäftsanteils 2004 Neugründung in 2014 Gegründet in 2007 Gegründet in 2015 -2- Beteiligungsbericht der Stadt Nürnberg 2016 Ansprechpartner: Finanzreferat Tel: +49 (0) 911 / 2 31-2681 Inhalt C. Beteiligungen C.1 Kurzzusammenfassung der wirtschaftlichen Lage der Beteiligungen C.2 Städtische Werke Nürnberg GmbH C.3 N-ERGIE Aktiengesellschaft C.4 VAG Verkehrs-Aktiensgesellschaft C.5 Nürnberg Messe GmbH C.6 Flughafen Nürnberg GmbH C.7 Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Nürnberg C.8 Klinikum Nürnberg C.9 Noris Arbeit gGmbH C.10 noris inklusion gGmbH C.11 Hafen Nürnberg-Roth GmbH C.12 Projektentwicklungsgesellschaft St. Leonhard-Nord mbH C.13 GkF - Gesellschaft für kulturelle Freiräume mbH C1. Kurzzusammenfassung der wirtschaftlichen Lage ausgewählter Beteiligungen Die Stadt Nürnberg erfüllt ihre vielfältigen Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt nicht nur durch ihre klassischen Dienststellen der Stadtverwaltung. Einen nicht unerheblichen Teil der Aufgaben hat die Stadt Nürnberg auf Unternehmen übertragen, an denen sie unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist. Die wirtschaftliche Situation der ausgewählten Beteili￾gungen hat sich im Geschäftsjahr 2015 überwiegend positiv entwickelt. Die NürnbergMesse GmbH erzielte mit 203,7 Mio. € den höchsten Umsatz der Unterneh￾mensgeschichte in einem ungeraden Geschäftsjahr. Das Klinikum Nürnberg schließt mit einem Jahresfehl￾betrag von 3,84 Mio. € (Vorjahr: Jahresüberschuss von ca. 1,8 Mio. €) ab. Der Jahresüberschuss der wbg Nürnberg GmbH lag bei 15,8 Mio. € (Vorjahr 14,9 Mio. €). Die Ertragssituation hat sich damit erfreulich positiv entwickelt, auch wenn die Unternehmensgruppe nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist. Die Durch￾schnittsmiete aller wbg-eigenen Wohnungen liegt pro Quadratmeter Wohnfläche bei 5,87 €. Dieser Wert liegt deutlich unter dem Durchschnitt des aktuellen Nürnber￾ger Mietenspiegels. Gerade hier wird deutlich, dass die wbg dämpfend auf die Mietpreisentwicklung in Nürn￾berg einwirkt und eine sehr verantwortungsvolle Miet￾preispolitik umsetzt, die den satzungsmäßigen Auftrag der wbg Nürnberg GmbH ernst nimmt. Gleichzeitig investiert die wbg in den Bestand und setzt ein ambitio￾niertes Neubauprogramm um. Die Noris Arbeit gGmbH erwirtschaftete im Geschäfts￾jahr 2015 einen Gewinn in Höhe von 299,59 €. Außer￾dem wurden 568 T€ in die zweckgebundenen Rückla￾gen eingestellt. Der Gewinn ist neben einem starken operativen Geschäftsverlauf maßgeblich von einmali￾gen Sondereffekten – insbesondere von Rückstel￾lungsauflösungen und ungeplanten Zuschussmittelzah￾lungen – geprägt. Entsprechend der vom Aufsichtsrat beschlossenen Haushaltsplanung für 2016 ist für das operative Geschäft erneut eine „schwarze Null“ geplant. Bei der noris inklusion gemeinnützige GmbH reduziert sich der Verlust im Jahresergebnis 2015 auf -293 T€ (Vorjahr -946 T€). Das Ergebnis relativiert sich insbe￾sondere vor dem Hintergrund, dass in 2015 412 T€ Erlöse aus Nachverhandlungen mit den Kostenträgern als periodenfremde Einmalzahlungen eingeflossen sind. Am Flughafen Nürnberg wurden im zurückliegenden Geschäftsjahr 3,38 Mio. Passagiere abgefertigt. Der Flughafen Nürnberg liegt dabei mit einem Zuwachs von 3,5 % etwa im Durchschnitt des deutschen Marktes und ist damit erstmals seit fünf Jahren wieder auf Wachs￾tumskurs. Zugleich schloss der Konzern das Jahr 2015 erstmals wieder mit einem positiven Ergebnis nach Steuern in Höhe von 51 T€ ab. Das Jahresergebnis 2015 der Städtische Werke Nürn￾berg GmbH mit einem Jahresüberschuss von 59,9 Mio. € ist geprägt durch den Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf von Geschäftsanteilen an der wbg Nürnberg GmbH. Die Ergebnisabführungen der N-ERGIE und der VAG verliefen weitgehend planmäßig. Aus Konzernholding-Sicht ist insgesamt bei den Beteili￾gungen in 2015 eine weitgehend positive Entwicklung zu konstatieren. Diese Entwicklung hat auch einen unmittelbaren positiven Einfluss auf das Konzernergeb￾nis und auf den städtischen Kernhaushalt. Städtische Werke Nürnberg GmbH Die StWN GmbH schließt das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresüberschuss von 59,9 Mio. € ab. Damit verbesserte sich das Jahresergebnis im Vergleich zu 2014 (Jahresfehlbetrag i.H.v. 5,3 Mio. €) um 65,2 Mio. €. Gegenüber dem Wirtschaftsplan liegt das Jahreser￾gebnis um 16,6 Mio. € besser als prognostiziert. Der nach Tilgung der Verlustvorträge verbleibende Bilanz￾gewinn von 48,4 Mio. € wurde in die Gewinnrücklage eingestellt. Ursächlich für das Jahresergebnis ist vor allem die Realisierung eines Veräußerungsgewinns aus dem Verkauf von Geschäftsanteilen an der wbg Nürnberg GmbH. Mit Wirkung zum 01.01.2015 hatte die StWN GmbH 19,1 % ihrer Anteile an der wbg Nürnberg GmbH an die wbg Immohold GmbH & Co. KG, einer mittelba￾ren 100%-Tochtergesellschaft der Stadt Nürnberg, verkauft. Nach der Anteilsveräußerung hält die StWN GmbH noch 40,9 % an der wbg Nürnberg GmbH. Daneben ist das Jahresergebnis der StWN GmbH weitestgehend durch die Ergebnisabführungen der Tochtergesellschaften N-ERGIE und der VAG be￾stimmt. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Ergebnisab￾führung des N-ERGIE AG Teilkonzerns an die StWN GmbH noch einmal um 0,8 Mio. € auf 67,7 Mio. € (Vor￾jahr 66,9 Mio. €), gleichzeitig stieg der Zuschussbedarf der VAG deutlich von rund 70 Mio. € in 2014 auf rund 83,1 Mio. € in 2015. Die Eigenkapitalquote auf Ebene der StWN GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr leicht um 1,4 % auf 60,8 % gestiegen. Selbstverständlich war auch in 2015 die Energiewende für die N-ERGIE AG weiterhin ein dominierendes The￾ma. Über die 100%ige Tochter N-ERGIE Regenerativ GmbH engagiert sich die N-ERGIE AG wie in den Vor￾jahren im Bereich der erneuerbaren Energien. Zusam￾men mit Partnern aus dem Stadtwerkeumfeld oder über Bürgerbeteiligungen hält die N-ERGIE Regenerativ GmbH Anteile an Gesellschaften, die Photovoltaik- und Windkraftanlagen betreiben. In Summe beträgt das Erzeugungsvolumen (installierte Leistung) der N-ERGIE Regenerativ GmbH aus erneuerbaren Ener￾gien mittlerweile rund 68.511 kW (Vorjahr: 67.535 kW). Als Folge der Unsicherheiten beim Ausbau der erneu￾erbaren Energien, insbesondere im Bereich der Wind￾kraft, ließ die Dynamik gegenüber den Vorjahren deut￾lich nach. Auch die neu eingeführten Ausschreibungs￾verfahren bei der Photovoltaik erschwerten ein wirt￾schaftliches Engagement. Für die N-ERGIE AG hat sich gleichzeitig an der unbe￾friedigenden Situation für den Betrieb konventioneller Kraftwerke auch in 2015 nichts geändert. Auch aus den Diskussionen zum neuen Strommarktde￾sign ergeben sich keine befriedigenden Aussichten zur Lösung der durch die Energiewende geschaffenen wirtschaftlichen Fragestellungen. Der Betrieb des Gas￾kraftwerks Irsching 5 erfolgte auch im Jahr 2015 fast ausschließlich zum Zweck der Netzstabilisierung. Ei￾nem Antrag der Gesellschafter der Gemeinschafts￾kraftwerk Irsching GmbH (GKI) im März 2015 auf vorü￾bergehende Stilllegung des Kraftwerks wurde nicht stattgegeben. Auch die Situation der Vergütung aus dem im März 2016 auslaufenden Redispatchvertrag ist weiterhin unbefriedigend, sodass sich die Gesellschaf￾ter der GKI zu einer Klage gegen den Übertragungs￾netzbetreiber auf Erhalt einer angemessenen Vergü￾tung für die Vorhaltung des Kraftwerks entschieden haben. Als Folge der bestehenden hohen Unsicherhei￾ten war der verbleibende Beteiligungsbuchwert der GKI bei der N-ERGIE um weitere 4.824 T€ auf Null T€ au￾ßerplanmäßig abzuschreiben. Daneben erhöhten sich die laufenden Verluste als Folge des auslaufenden Redispatchvertrages und der ungelösten Anschlussregelung. Die N-ERGIE AG rechnet aktuell damit, dass die ge￾plante Ergebnisabführung in 2016 erreicht werden kann. Bei der zweiten wesentlichen Einheit des StWN￾Konzerns, der VAG, hat sich in 2015 der Trend der Vorjahre im Wesentlichen fortgesetzt. Die VAG beförderte im Jahr 2015 in Nürnberg (Nürn￾berg mit U-Bahn Fürth) 144,1 Mio. Fahrgäste. Die rechnerische Zahl der Fahrten im öffentlichen Perso￾nennahverkehr (ÖV-Fahrten) sank damit leicht um 0,2 % von 144,4 Mio. auf 144,1 Mio. Fahrgäste. We￾sentliche Ursache für den Rückgang ist der Konzessi￾onsverlust der Linien 63 und 64. Ähnlich wie in den Vorjahren entschieden sich 21,4 % der Nürnberger bei der Verkehrsmittelwahl für den ÖPNV. Mit durchschnittlich 210 ÖPNV-Fahrten pro Person und damit drei Fahrten mehr als 2014 war ein Anstieg der ÖPNV-Nutzung festzustellen. Durch den Anstieg der Gesamtmobilität ging der ÖPNV-Anteil dennoch von 21,5 % auf 21,4 % der Wege der Nürn￾bergerinnen und Nürnberger zurück. Die Zufriedenheit mit dem ÖPNV in Nürnberg erreicht mit einem Index von +79 (Vorjahr +73) ein Rekordniveau. Die Umsatzerlöse der VAG sanken im Geschäftsjahr 2015 um 8,2 Mio. € oder 5,5 % auf 140,1 Mio. €. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Anpas￾sung des Einnahmeaufteilungsschlüssels im VGN. Die Fahrgeldeinnahmen verringerten sich im Berichtsjahr um 3,7 % auf 117,6 Mio. €. Gleichzeitig sanken die sonstigen Umsatzerlöse, bestehend aus der Vermie￾tung von Reklameflächen, Abrechnungsaufträgen und periodenfremden Umsatzerlösen, um 7,3 Mio. €, wäh￾rend sich die Umsatzerlöse aus Betriebsführungsver￾trägen um 5,2 Mio. € auf 5,3 Mio. € erhöhten. Auf der Aufwandseite fällt der Anstieg des Personal￾aufwands ins Gewicht. Dieser begründet sich neben der Tariferhöhung bei den Löhnen und Gehältern um 1,8 Mio. € oder 2,5 % insbesondere mit dem Anstieg der Aufwendungen für Altersversorgung um 8,1 Mio. € aufgrund der höheren Zuführung zu den Pensionsrück￾stellungen. Das negative Jahresergebnis und somit der Zuschuss￾bedarf erhöhte sich dementsprechend im Vergleich zum Vorjahr um 13,1 Mio. € auf 83,1 Mio. €. Das Vergabeverfahren zur Beschaffung von 21 viertei￾ligen U-Bahn-Fahrzeugen vom Typ G1 und zweier Optionen mit insgesamt 13 U-Bahn-Fahrzeugen vom Typ G1 sowie der dafür erforderlichen Beistellungen (zum Beispiel Videoausrüstung, Fahrgastzählgeräte, Zugsicherungskomponenten) wurde im Jahr 2015 er￾folgreich abgeschlossen. Die Firma Siemens wurde mit der Fertigung der 21 Fahrzeuge beauftragt. Die 21 neuen U-Bahn-Züge dienen dem Ersatz der bislang eingesetzten Triebwagen, deren Weiterbetrieb aufgrund der hohen Lebensdauer nicht mehr wirtschaftlich ist. Die Neubeschaffung der U-Bahn-Fahrzeuge wird im Wesentlichen durch Fremdfinanzierung erfolgen. Zur Unterstützung der Finanzierung der U-Bahn-Züge ge￾währt die Stadt Nürnberg eine städtische Bürgschaft in Höhe von bis zu 160 Mio. €. Im Geschäftsjahr 2015 wurde das Tarifprojekt der Stadt Nürnberg mit externer Unterstützung erarbeitet und beschlossen sowie ein erster Umsetzungsteil in den Verbundgremien abgestimmt. Diese Maßnahmen wur￾den bereits zum 1. Januar 2016 umgesetzt. Klinikum Nürnberg Das Klinikum schließt das Geschäftsjahr 2015 mit ei￾nem Jahresfehlbetrag von rund 3,84 Mio. € (Vorjahr: Jahresüberschuss von rund 1,8 Mio. €) ab. Damit liegt das Jahresergebnis gegenüber dem Wirtschaftsplan deutlich schlechter als geplant. Der Wirtschaftsplan 2015 hatte zunächst einen Jahresüberschuss in Höhe von 2,26 Mio. € ausgewiesen. Ursächlich hierfür ist unter anderem der Anstieg der Aufwendungen für Al￾tersversorgung aufgrund der höheren Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen durch den Rückgang des handelsrechtlichen Rechnungszinses. Für das Geschäftsjahr 2016 schließt der Erfolgsplan des Klinikums mit einem Jahresfehlbetrag von 1,4 Mio. € ab. Positiv wird sich auf das Jahresergebnis in 2016 die Änderung der Regelung zur Ermittlung des handels￾rechtlichen Rechnungszinses für Pensionsrückstellun￾gen auswirken. Bei der Bewertung von Altersvorsorge￾verpflichtungen ist zum Bilanzstichtag 31.12.2016 an￾stelle des bislang gültigen 7-Jahres-Durchschnittszins￾satzes ein 10-Jahres-Durchschnittszinssatz zu Grunde zu legen. Dies wird voraussichtlich dazu führen, dass der Rechnungszins 2016 gegenüber 2015 wieder leicht ansteigen wird. Somit wird in 2016, anders als noch im Vorjahr, keine Zuführung zur Rückstellung aufgrund des geänderten Rechnungszinses erforderlich sein und die in 2015 gebildeten Rückstellungen können teilweise wieder ergebniswirksam aufgelöst werden. Eine große wirtschaftliche Herausforderung im Rahmen der mittelfristigen Unternehmensplanung stellt weiterhin die mittel- und langfristige Sicherstellung der finanziel￾len Handlungsfähigkeit dar. Vor dem Hintergrund des investiv bedingten erheblichen Liquiditätsbedarfs der kommenden Jahre, zählt hierzu insbesondere, eine ausreichende Innenfinanzierung zu gewährleisten und den Fremdfinanzierungsbedarf auf ein tragfähiges Niveau zu begrenzen. Um auch mittel- und langfristig finanziell handlungsfähig zu bleiben, ist die in der Vergangenheit angestrebte „Schwarze Null“ aufgrund der hohen eigenfinanzierten Investitionsbedarfe zukünftig nicht mehr ausreichend, um sicherzustellen, dass das Klinikum wirtschaftlich aus eigener Kraft seinen Versorgungsauftrag erfüllen kann. Ende des ersten Quartals 2016 lässt sich eine Verrin￾gerung des abgerechneten Casemix (Summe der mit dem kaufmännischen Schweregrad gewichteten Be￾handlungsfälle), vor Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen, bei einer gleichzeitigen Zunahme der vollstationären Fallzahlen um 1,15 % im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum im gleiche Zeitraum um 0,7 % feststellen, was auf einen Rückgang der durchschnittlichen Fallschwere zurückzu￾führen ist. Bereits für 2015 blieb der Landesbasisfallwert, als wich￾tigste Berechnungsgrundlage der abgerechneten Leis￾tungen, mit einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um rund 2,1 % hinter der Kostenentwicklung zurück und kann die verhandelten Tarifsteigerungen nicht kompen￾sieren. In 2016 wurde der Landesbasisfallwert gegen￾über dem Vorjahr um rund 1,74 % erhöht und fällt somit deutlich geringer aus als erwartet und bleibt erneut erheblich hinter den erwarteten Kostensteigerungen bei Personal- und Sachkosten zurück. Die ursprünglich im Wirtschaftsplan für 2016 vorgese￾hene Stabilisierung des EBITDA als operatives Ergeb￾nis dürfte vor dem Hintergrund der geringen Steige￾rungsrate des Landesbasisfallwertes nur noch schwer erreichbar sein. Einer erwarteten Erlössteigerung von 2,0 bis 2,5 % stehen Steigerungen bei den Betriebs￾aufwendungen in Höhe von 2,5 bis 3,0 % gegenüber. Das Klinikum hat daher bereits begonnen, Maßnahmen einzuleiten, um insbesondere den Anstieg der Perso￾nalaufwendungen gegenüber der ursprünglichen Pla￾nung zu reduzieren. Positiv auf das Jahresergebnis wirkt der geschilderte Effekt durch die Änderung des Rechnungszinses für die Pensionsrückstellungen. Flughafen Nürnberg GmbH Am Flughafen Nürnberg wurden im zurückliegenden Geschäftsjahr 3,38 Mio. Passagiere abgefertigt. Der Flughafen Nürnberg liegt dabei mit einem Zuwachs von 3,5 % etwa im Durchschnitt des deutschen Marktes und ist damit erstmals seit fünf Jahren wieder auf Wachs￾tumskurs. Während der innerdeutsche Verkehr ab Nürnberg leicht rückläufig war (-1,4 %), konnten sich der Europaverkehr (+5,7 %) und der Verkehr zu außereuropäischen Zielen (+11,5 %) überproportional zum Bundesdurchschnitt entwickeln. Der Linienverkehr steigerte sich auf 2,15 Mio. Fluggäste, der Touristikverkehr auf 1,18 Mio. Pas￾sagiere. Maßgebliche Treiber beim Fluggastaufkom￾men waren in 2015 SunExpress, Wizz Air, Turkish Airlines und KLM. Durch die Erhöhung der Passagierzahlen konnten im Berichtsjahr im Konzern Umsatzerlöse von 92.312 T€ (im Vj. 88.654 T€) erzielt werden. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von 4,1 %. Damit wurde der Planwert für das Jahr 2015 um 3.171 T€ übertroffen. Der Konzern schloss das Jahr 2015 mit einem positiven Ergebnis nach Steuern in Höhe von 51 T€ ab. Gegen￾über dem Vorjahr entspricht dies einer Ergebnisverbes￾serung um 19.465 T€. Hierzu ist anzumerken, dass das Jahresergebnis 2014 noch von einer Reihe von Einmaleffekten geprägt war, hervorgerufen durch die Umsetzung struktureller Maß￾nahmen zur Zukunftssicherung. Diese Einmaleffekte, die in Summe rund 16,1 Mio. € ausmachten, führten zu einem Jahresfehlbetrag von 19,4 Mio. €. Hierunter fielen in 2014 Kosten der Restrukturierung der Finan￾zierung, die in 2015 umgesetzt wurde, Maßnahmen der Personalkostenoptimierung sowie eine Rückstellung zur Beseitigung von Rückständen des Schadstoffs PFC in Höhe von 10,0 Mio. €. Zugleich hat sich auch die Kapitalstruktur der Flughafen Nürnberg GmbH im zurückliegenden Geschäftsjahr deutlich verbessert. Zur Sicherstellung einer stabilen Finanzierungsstruktur der Flughafen Nürnberg GmbH waren als Gesamtpaket mit Restrukturierungs- und Konsolidierungsmaßnahmen der Flughafen Nürnberg GmbH sowie den Beiträgen der Belegschaft des Flug￾hafens, insbesondere auch Gesellschafterleistungen in Form von Kapitalzuführungen erforderlich. Als eine wesentliche Maßnahme haben die Gesellschafter der Flughafen Nürnberg GmbH in 2015 das Eigenkapital weiter erhöht. Die Bareinlagen wurden hälftig vom Freistaat Bayern und der Stadt Nürnberg getragen. Im Geschäftsjahr 2015 stieg das Eigenkapital damit insgesamt um 47.551 T€. Diese Erhöhung setzt sich zusammen aus der Einzahlung der Gesellschafter in die Kapitalrücklage über 47.500 T€ und dem ausgewie￾senen Jahresüberschuss über 51 T€. Gleichzeitig ver￾ringerte sich der Fremdkapitalbestand im Wesentlichen bedingt durch die vorzeitige Rückzahlung von Darle￾hen. Insgesamt stieg die Eigenkapitalquote damit von 22,0 % auf 47,3 %. In 2016 zeichnet sich eine gegenüber 2015 etwas schwierigere Entwicklung ab. Es flogen ab Nürnberg bis einschließlich Juni weniger erlösrelevante Einsteiger ab als geplant. Hauptursache hierfür ist die instabile Sicherheitslage in der Türkei und in Nordafri￾ka. Mit einer kurzfristigen Erholung des touristisch ge￾prägten Türkei- und Ägyptenverkehrs ist wegen der geopolitischen Lage in der Türkei und Nordafrika aktuell kaum noch zu rechnen. Die Geschäftsführung geht derzeit allerdings davon aus, dass sich die Luftverkehrsumsätze zum Jahresen￾de hin verbessern und die Zielwerte aus der Planung trotz der Einbußen im Türkei- und Nordafrikaverkehr übertroffen werden, da sich insbesondere die Erlöse aus dem Low-Cost- und Sonderverkehr positiv entwi￾ckeln werden. Ryanair eröffnet ab dem 1. November 2016 eine neue Basis am Flughafen Nürnberg, mit fünf neuen Flugstre￾cken: nach Budapest (täglich), Malta (2 x wöchentlich), Manchester (täglich), Mailand-Bergamo (täglich) und Rom-Ciampino (täglich). Zudem werden zusätzliche Flüge nach London angeboten. Weiterhin nimmt Germania den Flughafen Nürnberg ab November 2016 ins Portfolio auf und weitet damit das Angebot für die Kanarischen Inseln und Madeira ab Nürnberg aus. wbg Nürnberg GmbH In 2015 erzielte die Unternehmensgruppe einen Jah￾resüberschuss von rund 15,6 Mio. € (Vorjahr 14,8 Mio. €). Der Jahresüberschuss der wbg Nürnberg GmbH lag bei 15,8 Mio. € (Vorjahr 14,9 Mio. €). Die Bilanzsumme der wbg Nürnberg GmbH hat sich von 580,9 Mio. € im Vorjahr auf rund 605,9 Mio. € er￾höht. Das Eigenkapital ist auf 216,3 Mio. € (Vorjahr 200,5 Mio. €) gestiegen und hat damit erneut den Wert des Unternehmens gesteigert. Die Ertragssituation hat sich damit erfreulich positiv entwickelt, auch wenn die Unternehmensgruppe nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist. Die Durchschnittsmiete aller wbg-eigenen Wohnungen stieg pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat um 0,17 € auf 5,87 €. Dieser Wert liegt weiterhin deutlich unter dem Durchschnitt des aktuellen Nürnberger Mieten￾spiegels. Gerade hier wird deutlich, dass die wbg dämpfend auf die Mietpreisentwicklung in Nürnberg einwirkt und eine sehr verantwortungsvolle Mietpreispo￾litik umsetzt, die nicht auf Gewinnmaximierung ausge￾richtet ist, sondern den satzungsmäßigen Auftrag der wbg Nürnberg GmbH ernst nimmt. Dies zeigt auch das hohe Niveau der Instandhaltungs￾ausgaben für den Wohnungsbestand. Die wbg￾Unternehmensgruppe hatte 2015 Ausgaben für laufen￾de Instandhaltung und Modernisierung in Höhe von 32,5 Mio. € (Vorjahr 35,2 Mio. €). Eine zentrale Aufgabe in den nächsten Jahren ist die weitere Entlastung des Wohnungsmarktes durch die verstärkte Neubautätigkeit. Hierzu sollen rund 1.000 Wohneinheiten neu errichtet werden, etwa hälftig im Bereich des Mietwohnungsbaus und des Wohneigen￾tums. Zudem beteiligt sich die wbg Nürnberg GmbH am Sonderprogramm Wohnen der Stadt Nürnberg. In die￾sem Zusammenhang wurde das Neubauprogramm aufgrund der aktuellen Lage und der sich verändernden Rahmenbedingungen modifiziert und aufgrund der beabsichtigten Übertragung von Grundstücken durch die Stadt Nürnberg zur Schaffung von zusätzlichen Wohnungen deutlich aufgestockt. Die wbg Nürnberg GmbH rechnet in 2016 aktuell mit einem Jahresergebnis leicht über dem Planwert (Jah￾resüberschuss i.H.v. 11,1 Mio. €). Mit Vertrag vom 11.12.2014 wurde die wbg Immohold GmbH & Co. KG gegründet. Komplementär der Gesell￾schaft ist die wbg Immohold Verwaltungs-GmbH, eine 100%-Tochtergesellschaft der Stadt Nürnberg, alleinige Kommanditistin ist die wbg Nürnberg GmbH. Die Ge￾sellschaft hat mit Wirkung für das Geschäftsjahr 2015 Geschäftsanteile an der wbg Nürnberg GmbH in Höhe von 19,1 % von der StWN GmbH erworben mit der Zielsetzung, die Anteile langfristig zu halten. NürnbergMesse GmbH Die NürnbergMesse (Konzern) erzielte 2015 einen Umsatz von 203,7 Mio. € und blickt damit auf das stärkste ungerade Geschäftsjahr in der Unternehmens￾geschichte zurück. Eigen- und Partnerveranstaltungen im Inland erreichten einen Umsatz von 70,7 Mio. €, Gastveranstaltungen 48,1 Mio. € und das NCC NürnbergConvention Center 13,0 Mio. €. Der Umsatz des MesseService (einschließlich der Holtmann GmbH & Co. KG) lag bei 49,4 Mio. € und der Umsatz im Bereich International bei 22,4 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen turnusbe￾dingten Umsatzrückgang von 25 Mio. €, dies entspricht 11 %. Gegenüber dem turnusgemäß besser vergleich￾baren Geschäftsjahr 2013 stieg der Umsatz um 6 %. Nach Veranstaltungsaufwendungen, Personalaufwen￾dungen, Abschreibungen, sonstigen betrieblichen Auf￾wendungen, Bestandsveränderungen und zuzüglich den sonstigen betrieblichen Erträgen sowie dem Betei￾ligungsergebnis erzielte die NürnbergMesse Group ein operatives Ergebnis von 5,6 Mio. € (2014: 16,8 Mio. €; 2013: 32 T€) und ein Ergebnis vor Steuern von 1,8 Mio. € (2014: 11,7 Mio. €; 2013: -4,0 Mio. €). Das Konzernergebnis 2015 hat sich mit einem Jahres￾ergebnis von -109 T€ im Vergleich zum turnusgemäß stärkeren Vorjahr 2015 (Jahresüberschuss von 8,2 Mio. €) entsprechend reduziert. Die Nürnberg Mes￾se GmbH zeigt für 2015 im Einzelabschluss einen Jah￾resüberschuss von rund 1,8 Mio. €. 2015 nahmen 27.147 Aussteller (2013: 26.818) und 1,23 Mio. Besucher (2013: 1,13 Mio.) an 161 Veranstal￾tungen (2013: 174) der NürnbergMesse Group teil. Insgesamt wurden 2015 rund 875.000 m² Nettofläche (2013: 808.000 m²) bei Veranstaltungen der NürnbergMesse Group gebucht. Im Marktsegment der »internationalen Fachmessen« wuchs die NürnbergMesse deutlich stärker als der deutsche Markt: Mit 4 % mehr Ausstellern, 6 % mehr Fachbesuchern und weiteren 5 % Zuwachs bei der Ausstellerfläche, jeweils gegenüber der Vorveranstal￾tung, liegt die Entwicklung der wesentlichen Messe￾Kennzahlen bei der NürnbergMesse deutlich über dem Branchentrend. Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich zum 1. Halb￾jahr eine leicht überplanmäßige Entwicklung. Für das Jahresergebnis wird eine leichte Verbesserung gegen￾über den Planwerten des Wirtschaftsplans 2016 erwar￾tet. Noris Arbeit gGmbH Insgesamt fiel das Wachstum der Wirtschaft in Deutschland im Jahr 2015 mit 1,7 % des realen Brutto￾inlandsprodukts so hoch aus, wie bereits im Jahr 2014. Auch für das Jahr 2016 liegen die Erwartungen bei 1,8 %. Insofern werden neue Jobs entstehen und es dürfte die Arbeitslosigkeit rückläufig sein. Gegenläufig ist jedoch der hohe Zustrom neuer Ar￾beitskräfte aufgrund der starken Fluchtmigration im Jahr 2015. Die Bundesregierung verfolgt das klare Ziel, die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen nicht zu Lasten der bestehenden Langzeitarbeitslosen und Langzeitleistungsbeziehern nach dem SGB II zu reali￾sieren. Insofern steigen die Leistungen zur Eingliede￾rung in den Arbeitsmarkt sowohl im SGB III als auch im SGB II an. Die NOA hat diese Veränderung frühzeitig als Chance erkannt und sich bereits Ende 2015 auf dem Markt der Träger etabliert, die Integrationsleistungen für Flüchtlin￾ge anbieten. Eine Folge ist auch, dass sich die NOA beim BAMF als Träger von Integrationssprachkursen beworben hat. Ziel ist eine verstärkte Kombination der Sprachvermitt￾lung mit anderen Integrationsinstrumenten. Ab 01.08.2016 wird das neue Arbeitsmarktprogramm „Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen FIM“ etabliert. Die NOA ist hier in Nürnberg Vorreiter und hat bereits mehr als 200 solcher Arbeitsgelegenheiten beantragt und beabsichtigt deren Verdoppelung. Im Endausbau hätte die NOA bei sich selbst ca. 400 SGB II- und bis zu 400 FIM-Arbeitsgelegenheiten orga￾nisiert. Das Programm wir bis Ende 2020 finanziert. Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Gewinn in Höhe von 299,59 €. Außerdem wurden 568 T€ in die zweckgebundenen Rücklagen eingestellt. Der Gewinn ist neben einem starken operativen Ge￾schäftsverlauf maßgeblich von einmaligen Sondereffek￾ten – insbesondere von Rückstellungsauflösungen und ungeplanten Zuschussmittelzahlungen – geprägt. Die Umsatzerlöse sind von 10,938 Mio. € in 2014 auf 9,329 Mio. € im Jahr 2015 gesunden. Dies entspricht einer Minderung um 14,71 %. Die gewährten Zuschüs￾se stiegen leicht von 4,899 Mio. € in 2014 auf 4,914 Mio. € in 2015, was einer Mehrung von 0,31 % ent￾spricht. Die Personalaufwendungen betrugen im Jahr 2015 6,818 Mio. €. Im Vorjahr waren Personalaufwendungen mit 8,090 Mio. € angefallen. Die Personalkostensen￾kung ist im Wesentlichen im projektbedingten Teilneh￾merpersonal entstanden. Die Ausgründung der NOA.kommunal GmbH bzw. der Übergang von Perso￾nal bewirkte zudem eine Reduzierung der Personal￾aufwendungen im Stammpersonal. Aufgrund der im Jahr 2015 eingetretenen Stabilisie￾rung, der Anmietung eines neuen Stammsitzes und dem starken Zustrom von Flüchtlingen, geht die Ge￾schäftsführung davon aus, dass im Jahr 2016 das Vo￾lumen der Geschäftstätigkeit noch erweitert werden kann. Entsprechend der vom Aufsichtsrat beschlosse￾nen Haushaltsplanung für 2016 ist für das operative Geschäft erneute eine „schwarze Null“ geplant. noris inklusion gemeinnützige GmbH (vormals: Werkstatt für Behinderte der Stadt Nürnberg gGmbH) Im Geschäftsjahr 2015 konnten nochmals positive Einmaleffekte durch Nachzahlungen von Entgelten verbucht werden. Der Abschluss neuer Verträge im Bereich des stationären Wohnens und auch im ambu￾lanten Wohnen ist 2015 erstmals voll ertragswirksam geworden. Hierdurch konnte die Refinanzierung in diesen Bereichen auf fast 100 % verbessert werden. Die Entwicklung der Umsätze im Arbeitsbereich hat sich um gut 7,7 % erhöht, was durch eine Stabili￾sierung der Produktion in 2015 nach der Fertigungsum￾stellung 2014 geschuldet ist. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag zum 31.12.2015 bei -271 T€ (Vorjahr -927 T€) und in Folge reduziert sich der Verlust im Jahresergebnis auf -293 T€ (Vorjahr -946 T€). Das Ergebnis relativiert sich insbesondere vor dem Hintergrund, dass in 2015 412 T€ Erlöse aus Nachverhandlungen mit den Kosten￾trägern als periodenfremde Einmalzahlungen eingeflos￾sen sind. Trotz Tarifsteigerungen, insbesondere beim Tarif „Sozial- und Erziehungsdienst“ in Höhe von 117 T€, verringerten sich die Personalkosten im Jahr 2015 um 90 T€ auf 12.481 T€ (Vorjahr 12.571 T €). Dies ist im Wesentlichen auf die Entwicklung der Personalrück￾stellungen zurückzuführen. Das Geschäftsfeld Wohnen ist mit zwei Wohnheimen mit 90 Plätzen sowie 115 Plätzen im Ambulant Betreu￾ten Wohnen voll ausgelastet. Auch wenn durch die Neuverhandlungen für den Bereich stationäres und ambulantes Wohnen nun eine den Rahmenleistungs￾vereinbarungen entsprechende finanzielle Ausstattung vorliegt, besteht insbesondere für das Ambulante Be￾treute Wohnen weiterhin Nachbesserungsbedarf. Auch in Zukunft gibt es notwendige Organisationsleis￾tungen (Wohnungssuche, Organisation von Ein-, Um￾zügen, Vorbereitung von ABW-Einzügen mit Betroffe￾nen, Eltern, Behörden, …), die nicht von der Refinan￾zierung erfasst sind – obwohl die Kostenträger und die Politik einen Ausbau der ambulanten Angebote propa￾gieren. Ohne das Erbringen von Organisationsleistun￾gen würde sich jedoch nicht nur eine Stagnation, son￾dern sogar ein Rückgang im ABW-Angebot ergeben. Im Arbeitsbereich sind die Entgelteinnahmen in 2015, verglichen mit 2014, um 707 T€ gestiegen. Hierin sind jedoch die Nachzahlungen in Höhe von 412 T€ enthal￾ten (Einmaleffekt!). Das Ergebnis im Arbeitsbereich lag mit einem Rohertrag von 2.067 T€ um 116 T€ unter dem des Vorjahres (2.183 T€). Adressart postalischer Sitz Bezüge: 442,0 TEUR Bezüge: 552,8 TEUR Pöverlein, Karl-Heinz Mitglied Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium) Hasler, Josef Vorsitzender Vorstand bzw. Geschäftsführung Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Gesellschafter Name Kap. Anteil in % Stadt Nürnberg 100,00 Anzahl: 1 VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft 100,00 wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen 40,90 Anzahl: 4 Gehaltene Anteile Name Kap. Anteil in % Fränkische Energie-Gesellschaft mbH 100,00 N-ERGIE Aktiengesellschaft 60,20 e-Mail stwn@stwn.de Städtische Werke Nürnberg GmbH Am Plärrer 43 D-90429 Nürnberg Telefon 271 - 0 Fax 271 - 37 80 Gasversorgung Personenbeförderung im Nahverkehr zu Lande (ohne Taxis) Wasserversorgung Adresse / Kommunikaton Anschrift Art Verbindung Städtische Werke Nürnberg GmbH Branche Rechtsform GmbH Gesellschaftsform Kapitalgesellschaft Geschäftszweck Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung der Bevölkerung mit elektrischer Energie, Gas, Wasser, Wärme und Telekommunikationsleistungen, der Betrieb von öffentlichen Verkehrseinrichtungen, die Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung sowie die Übernahme artverwandter wirtschaftlicher Aufgaben. Die Gesellschaft kann sich bei der Erfüllung dieser Aufgaben auch anderer Gesellschaften bedienen, wenn sie sich an diesen Gesellschaften wesentlich beteiligt. Die Gesellschaft kann sich mit Zustimmung der Gesellschafterversammlung an Unternehmen, die den genannten Zwecken förderlich erscheinen, beteiligen, solche Unternehmungen erwerben oder pachten, veräußern oder verpachten und Interessengemeinschaftsverträge abschließen sowie alles tun, was dem Zwecke der Gesellschaft förderlich ist. Elektrizitätsversorgung Ziegler, Michael Mitglied (AG) Stadtrat Gewerkschaftssekretär Wittmann, Rita Mitglied (AN) Betriebsratsmitglied N-ERGIE AG Soldner, Ilka Mitglied (AG) Stadträtin Steger, Klaus Mitglied (AN) Gewerkschaftssekretär Ruppert, Peter Mitglied (AN) Bereichsleiter Recht der N-ERGIE AG Prummer, Gisela Mitglied (AN) Betriebsratsmitglied der N-ERGIE AG Rosenberger, Frank Mitglied (AN) Stadtrat Prof. Dr. Beck, Hartmut Mitglied (AG) Stadtrat Krieglstein, Andreas Mitglied (AG) Stadtrat Mletzko, Achim Mitglied (AG) Betriebsratsmitglied der N-ERGIE AG Kratzer, Karlheinz Mitglied (AN) Betriebsratsvorsitzender der N-ERGIE AG König, Marcus Mitglied (AG) Stadtrat Kränzlein, Ludwig Mitglied (AN) Stadträtin König, Katharina Mitglied (AN) Betriebsratsmitglied N-ERGIE AG Gerstmeier, Andreas Mitglied (AN) Betriebsratsmitglied VAG Verkehrs￾Aktiengesellschaft Härtel, Elke Mitglied (AG) Betriebsratsmitglied und stellv. Betriebsratsvorsitzender der N-ERGIE AG Bär, Eva Mitglied (AG) Stadträtin Dr. rer. pol. Maly, Ulrich Vorsitzender Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg Scharnagl, Wolfgang stellv. Vorsitzender Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium) Aufsichtsrat 31.12.2015 31.12.2014 in % 425.513,00 330.917,00 22 A. 0,00 0,00 0 B. 298.158,00 218.163,00 27 I. 0,00 0,00 0 II. 28,00 33,00 -18 III. 298.130,00 218.130,00 27 C. 127.327,00 112.737,00 11 I. 0,00 0,00 0 II. 117.257,00 103.592,00 12 III. 0,00 0,00 0 IV. 10.070,00 9.145,00 9 D. 28,00 17,00 39 E. 0,00 0,00 0 F. 0,00 0,00 0 G. 0,00 0,00 0 425.513,00 330.917,00 22 A. 258.777,00 196.390,00 24 I. 204.200,00 204.200,00 0 II. 1.357,00 1.357,00 0 III. 4.852,00 4.852,00 0 IV. -11.519,00 -8.701,00 24 V. 59.887,00 -5.318,00 109 VI. 0,00 0,00 0 B. 0,00 0,00 0 C. 0,00 0,00 0 D. 0,00 0,00 0 E. 21.054,00 17.971,00 15 F. 145.678,00 116.551,00 20 G. 4,00 5,00 -25 H. 0,00 0,00 0 Städtische Werke Nürnberg GmbH Bilanz (in Tsd. EUR) Differenz absolut Aktiva 94.596,00 Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes (beibehaltene Werte) 0,00 Anlagevermögen 79.995,00 Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 Sachanlagen -5,00 Finanzanlagen 80.000,00 Umlaufvermögen 14.590,00 Vorräte 0,00 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.665,00 Wertpapiere 0,00 Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 925,00 Rechnungsabgrenzungsposten 11,00 Aktive latente Steuern 0,00 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 Passiva 94.596,00 Eigenkapital 62.387,00 Gezeichnetes Kapital 0,00 Kapitalrücklage 0,00 Gewinnrücklagen 0,00 Gewinnvortrag/ Verlustvortrag -2.818,00 Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 65.205,00 Nachrangige Gesellschafterdarlehen 0,00 Sonderposten mit Rücklagenanteil (beibehaltene Werte) 0,00 Zuschüsse 0,00 Sonderposten für Investitionszuschüsse 0,00 Rückstellungen 3.083,00 Verbindlichkeiten 29.127,00 Rechnungsabgrenzungsposten -1,00 Passive latente Steuern. 0,00 31.12.2015 31.12.2014 in % 1. 0,00 0,00 0 2. 0,00 0,00 0 3. 0,00 0,00 0 4. 8.725,00 9.422,00 -8 5. 0,00 0,00 0 6. -6.758,00 -6.124,00 9 7. -5,00 -2,00 60 8. -3.118,00 -3.504,00 -12 9. -15.824,00 -3.687,00 77 10. -16.980,00 -3.895,00 77 11. 0,00 0,00 0 12. 78.592,00 -150,00 100 13. -1.725,00 -1.273,00 26 14. 0,00 0,00 0 15. 59.887,00 -5.318,00 109 16. -14.019,00 0,00 100 17. 0,00 0,00 0 18. 48.368,00 0,00 100 31.12.2015 31.12.2014 70 76 67 76 3 73 74 69 74 4 100.007 85 Gewinn- und Verlustrechnung (GKV) (in Tsd. EUR) Differenz Umsatzerlöse 0,00 Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,00 andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 sonstige betriebliche Erträge -697,00 Materialaufwand 0,00 Personalaufwand -634,00 Abschreibungen -3,00 sonstige betriebliche Aufwendungen 386,00 Finanzergebnis -12.137,00 Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit -13.085,00 Aufwendungen aus Ausgleichszahlungen 0,00 außerordentliches Ergebnis 78.742,00 Steuern -452,00 aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 65.205,00 Gewinnvortrag/Verlustvortrag -14.019,00 Veränderungen der Kapitalrücklage und der Gewinnrücklagen 0,00 Bilanzgewinn/Bilanzverlust 48.368,00 Übersicht zur Mitarbeiterzahl und zum Investitionsvolumen Differenz in % 1. Mitarbeiter Gesamt (zum 31.12.) -6 -9 Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit -9 -13 Azubis 3 100 2. Mitarbeiter Gesamt (im Jahresdurchschnitt) -1 -1 3. Investitionen (in TEUR) 99.922 100 Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit -5 -7 Azubis 4 100 Lage Ertragslage Die wirtschaftliche Tätigkeit der StWN liegt überwiegend in der Geschäftsleitung der Konzernholding. Ohne Berücksichtigung von Beteiligungsergebnissen und Steuern ergibt sich bei der Gesellschaft ein Jahresüberschuss von 77.005 T€ (Vorjahr Jahresfehlbetrag 966 T€). Der Anstieg der Erträge ist begründet durch den Einmaleffekt bei den außerordentlichen Erträgen aufgrund des Anteilsverkaufs an der wbg. Den sonstigen betrieblichen Erträgen, Erträgen aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens, Zinserträgen sowie den außerordentlichen Erträgen von 88.290 T€ (Vorjahr 10.236 T€) stehen Personalaufwendungen, Abschreibungen, sonstige betriebliche Aufwendungen, ein außerordentlicher Aufwand und Zinsaufwendungen von insgesamt 11.285 T€ (Vorjahr 11.202 T€) gegenüber. Das negative Betriebsergebnis hat sich von -208 T€ auf -1.156 T€ erhöht. Des Weiteren stieg das negative Finanzergebnis um 12.137 T€ auf -15.824 T€, vor allem infolge der höheren Verlustübernahme von der VAG. Das Beteiligungsergebnis resultiert vor allem aus den Ergebnisabführungsverträgen mit der N-ERGIE, der Fränkische Energie-Gesellschaft mbH (FEG) und der VAG. Die N-ERGIE führte einen Gewinn von 67.709 T€ (Vorjahr 66.909 T€) an die StWN ab, während die FEG einen Zuschussbedarf von 17 T€ (Vorjahr 21 T€) und die VAG von 83.086 T€ (Vorjahr 69.968 T€) übertrugen. Das negative Zinsergebnis hat sich um 177 T€ auf -431 T€ vermindert. Das Jahresergebnis ist hauptsächlich durch den außerordentlichen Ertrag aus der Veräußerung des wbg-Anteils von 19,1 % beeinflusst. Die StWN schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von insgesamt 59.887 T€ (Vorjahr Jahresfehlbetrag 5.318 T€) ab. Gegenüber dem genehmigten Wirtschaftsplan liegt das Jahresüberschuss um 96.234 T€ besser als prognostiziert. Ursache hierfür ist ebenfalls die Anteilsveräußerung an der wbg. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von -16.980 T€ ist um 19.217 T€ besser als das geplante Ergebnis. Grund hierfür ist insbesondere die gegenüber der Planung höhere Gewinnabführung der N-ERGIE und die geringere Verlustübernahme von der VAG. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von 48.368.093,44 € in die Gewinnrücklagen einzustellen.

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