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Geschäftsbericht 2015

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noris inklusion gemeinnützige GmbH Geschäftsbericht 2015 Im Geschäftsjahr 2015 konnten nochmals positive Einmaleffekte durch Nachzahlungen von Entgelten verbucht werden. Der Abschluss neuer Verträge im Bereich des stationären Wohnens und auch im ambulanten Wohnen ist 2015 erstmals voll ertragswirksam geworden. Hierdurch konnte die Refinanzierung in diesen Bereichen auf fast 100% verbessert werden. Die Entwicklung der Umsätze im Arbeitsbereich hat sich um gut 7,7% erhöht, was durch eine Stabilisierung der Produktion in 2015 nach der Fertigungsumstellung 2014 geschuldet ist. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag zum 31.12. bei T€ -271 (Vorjahr T€ - 927) und in Folge reduziert sich der Verlust im Jahresergebnis auf T€ -293 (Vorjahr T€ -946). Das Ergebnis relativiert sich insbesondere vor dem Hintergrund, dass in 2015 T€ 412 Erlöse aus Nachverhandlungen mit den Kostenträgern als periodenfremde Einmalzahlungen eingeflossen sind. Trotz Tarifsteigerungen, insbesondere beim Tarif "Sozial- und Erziehungsdienst" in Höhe von T€ 117, verringerten sich die Personalkosten im Jahr 2015 um T€ 90 auf T€ 12.481 (Vorjahr T€ 12.571). Dies ist im Wesentlichen auf die Entwicklung der Personalrückstellungen zurück zu führen. Das Geschäftsfeld Wohnen ist mit zwei Wohnheimen mit 90 Plätzen sowie 115 Plätzen im Ambulant Betreuten Wohnen (ABW) voll ausgelastet. Auch wenn durch die Neuverhandlungen für den Bereich stationäres und ambulantes Wohnen nun eine den Rahmenleistungsvereinbarungen entsprechende finanzielle Ausstattung vorliegt, besteht insbesondere für das Ambulant Betreute Wohnen weiterhin Nachbesserungsbedarf. Auch in Zukunft gibt es notwendige Organisationsleistungen (Wohnungssuche, Organisation von Ein-, Um-, Auszügen, Vorbereitung von ABW-Einzügen mit Betroffenen, Eltern, Behörden, …), die nicht von der Refinanzierung erfasst sind – obwohl die Kostenträger und die Politik einen Ausbau der ambulanten Angebote propagieren. Ohne das Erbringen von Organisationsleistungen würde sich jedoch nicht nur eine Stagnation, sondern sogar ein Rückgang im ABW Angebot ergeben. Im Arbeitsbereich sind die Entgelteinnahmen in 2015, verglichen mit 2014, um T€ 707 gestiegen. Hierin sind jedoch die Nachzahlungen in Höhe von T€ 412 enthalten (Einmaleffekt!). Das Ergebnis im Arbeitsbereich lag mit einem Rohertrag von T€ 2.067 um T€ 116 unter dem des Vorjahres (T€ 2.183). Personal- und Sozialbereich Auf Vollzeit umgerechnet waren zum Bilanzstichtag 220 Mitarbeiter (mit temporären MA und Altersteilzeitbeschäftigten ohne MA aus LfZ) beschäftigt (Vorjahr 225 MA). Die Anzahl der Mitarbeiter mit Behinderung, die in einem arbeitnehmerähnlichen Rechtsverhältnis beschäftigt sind bzw. sich in einer vorgeschalteten Bildungsmaßnahme befinden, betrug zum gleichen Zeitpunkt 524 Personen (Vorjahr 508 Personen).

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