← Haushaltsplan 2016 – E_Rechtsfaehige_Stiftungen
Heinrich Gröschel Stiftung
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
Produkt 240500 Heinrich Gröschel Stiftung
Die rechtsfähige Heinrich Gröschel Stiftung wird als Sonderhaushalt der Stadt Nürnberg verwaltet. Neben der Verwaltung des
Grundstockvermögens und der Erledigung des Rechnungswesens wird der Stiftungszweck satzungsgemäß erfüllt. Stiftungszweck ist die finanzielle
Unterstützung der Altenhilfe, die Förderung der Ausbildung junger Leute mit deutscher Staatsangehörigkeit, die in Nürnberg geboren sind, im
handwerklichen und technischen Bereich und die Unterstützung des Tiergartens der Stadt Nürnberg.
9204000010 Heinrich-Gröschel-Stiftung
Leistungen
Ziele und Kennzahlen
Körperschaften, Anstalten und Stiftungen, junge Menschen nach Stiftungszweck,
Tiergarten
Zielgruppen:
Das Vermögen der Stiftung soll wirtschaftlich, nachhaltig und ertragbringend verwaltet
werden, um eine größtmögliche Ausrichtung zur Erfüllung des Stiftungszwecks zu
gewährleisten und den Erhalt der Gemeinnützigkeit zu sichern.
Globalziele:
Plan 2016 Plan 2015 RE 2014
Produktgrundkennzahlen:
Ziel 1: EK-Rentabilität der Stiftung
EK-Rentabilität der Stiftung % 2,10
Eigenkapital der Stiftung € 2.298.200,00
bereinigtes Jahresergebnis der Stiftung (EK-Rentabilität) € 49.100,00
Ziel 2: Kapitalerhalt
bereinigtes Jahresergebnis d. Stiftung f. Kapitalerhalt (AO) € 62.900,00
maximal möglicher Kapitalerhalt € 20.966,67
Ziel 3: Anlagendeckungsgrad rd 100 Prozent
Anlagendeckungsgrad rd. 100 Prozent % 100,90
Anlagevermögen € 2.277.600,00
Ziel 4: aktueller Kassenbestand > 0
Aktueller Kassenbestand > 0 € 54.200,00
344
Teilergebnishaushalt
** + Erträge aus Zuweisungen und Zuschüsse € 0,00 0,00 0,00
** + Ert. a.d. Aufl. v. Sonderp. f. Inves € 0,00 0,00 0,00
** + Privatrechtliche Leistungsentgelte € 0,00 0,00 0,00
** + Erträge Kostenerstattungen, -umlagen € 0,00 0,00 0,00
** + Sonstige ordentliche Erträge € -49.600,00 0,00 -25.987,00
*** = Ordentliche Erträge € -49.600,00 0,00 -25.987,00
** - Personalaufwendungen € 0,00 0,00 0,00
** - Versorgungsaufwendungen € 0,00 0,00 0,00
** - Aufwend. für Sach- u. Dienstleistungen € 8.400,00 7.900,00 8.639,82
davon 62520100 Erstattungen Stiftungsverwaltung € 7.700,00 6.900,00 7.997,64
** - Planmäßige Abschreibungen € 0,00 0,00 0,00
63123810 Ausrichtung Stiftungsgaben € 0,00 0,00 0,00
63123810 Ausrichtung (Stipendien) € 7.000,00 9.500,00 6.000,00
63123830 Ausrichtung (Zusschuss Einzelpers/Einri.) € 21.100,00 28.600,00 10.100,00
63920000 Zuführ./Aufl. Rückstellung Zweckausricht € 0,00 0,00 18.309,52
** - Transferaufwendungen € 28.100,00 38.100,00 34.409,52
** - Sonstige ordentliche Aufwendungen € 62.700,00 12.300,00 12.597,16
*** = Ordentliche Aufwendungen € 99.200,00 58.300,00 55.646,50
**** = Ergebnis der lfd. Verwaltungstätigkeit € 49.600,00 58.300,00 29.659,50
** + Finanzerträge € -70.600,00 -84.000,00 -79.470,93
** - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen € 0,00 0,00 0,00
*** = Finanzergebnis € -70.600,00 -84.000,00 -79.470,93
***** = Ordentliches Ergebnis € -21.000,00 -25.700,00 -49.811,43
*** = Außerordentliches Ergebnis € 0,00 0,00 0,00
********* = Ergebnis des Teilhaushalts € -21.000,00 -25.700,00 -49.811,43
Finanzen Plan 2016 Plan 2015 RE 2014
Erläuterungen zur aktuellen Planung
Es ergibt sich ein Überschuss in Höhe von 21.000 EUR, der beim Jahresabschluss im Rahmen der Ergebnisverwendung der
Kapitalerhaltungsrücklage zuzuführen ist.
345
Finanzhaushalt: Heinrich Gröschel Stiftung
RE 2014
€
Plan 2015
€
Plan 2016
€
Ein- und Auszahlungsarten
1 Steuern und ähnliche Abgaben € 0 0 0,00
2 + Zuwendungen und allgemeine Umlagen € 0 0 0,00
3 + Sonstige Transfereinzahlungen € 0 0 0,00
4 + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelt € 0 0 0,00
5 + Privatrechtliche Leistungsentgelte € 0 0 0,00
6 + Kostenerstattungen und Kostenumlagen € 0 0 0,00
7 + Sonstige Einzahlungen lfd. Verwaltung € -4.000 -10.000 -4.047,50
8 + Zinsen und sonstige Finanzeinzahlungen € -66.600 -74.000 -71.320,40
S1 = Einzahl.laufende Verwaltungstätigkeit (=Zeilen 1-8) € -70.600 -84.000 -75.367,90
9 - Personalauszahlungen € 0 0 0,00
10 - Versorgungsauszahlungen € 0 0 0,00
11 - Auszahl. für Sach- und Dienstleistung. € 8.400 7.900 8.639,82
12 - Transferauszahlungen € 28.100 38.100 47.066,67
13 - Sonstige Auszahlungen lfd. Verwaltung € 0 0 0,00
14 - Zinsen und sonstige Finanzauszahlungen € 0 0 0,00
S2 = Auszahl. laufende Verwaltungstätigkeit (=Zeilen 9-14) € 36.500 46.000 55.706,49
S3 = Saldo laufende Verwaltungstätigkeit (= Saldo S1, S2) € -34.100 -38.000 -19.661,41
15 + Einzahl. aus Investitionszuwendungen € 0 0 -100.000,00
16 + Einzahl. aus Beiträgen u.ä. Entgelten € 0 0 0,00
17 + Einzahl. Veräußerung von Sachvermögen € 0 0 0,00
18 + Einzahl. Veräußerung v. Finanzvermögen € -761.000 -78.000 -658.000,00
19 + Einzahl. sonstige Investitionstätig. € 0 0 0,00
S4 = Einzahlungen aus Investitionstätigkeit (=Zeilen 15-19) € -761.000 -78.000 -758.000,00
20 - Auszahl. für Erwerb von Grundstücken € 0 0 0,00
21 - Auszahl. für Baumaßnahmen € 0 0 0,00
22 - Auszahl. Erwerb bewegl. Sachvermögen € 0 0 0,00
23 - Auszahl. für Erwerb von Finanzvermögen € 782.000 103.700 834.210,00
24 - Auszahl. für Investitionsförderungen € 0 0 0,00
25 - Auszahl. sonstige Investitionstätig. € 0 0 0,00
S5 = Auszahlungen aus Investitionstätigkeit (=Zeilen 20-25) € 782.000 103.700 834.210,00
S6 = Saldo aus Investitionstätigkeit (=Saldo S4, S5) € 21.000 25.700 76.210,00
S7 = Finanzmittelüberschuss/ -fehlbetrag (=Saldo S3, S6) € -13.100 -12.300 56.548,59
26a + Einzahlungen aus Kreditaufnahmen € 0 0 0,00
26b + Einz., Kreditaufnahme wirtsch.gleichk. € 0 0 0,00
S8 = Einzahlungen aus Finanzierungstätigk. (=Z. 26a, 26b) € 0 0 0,00
27a - Auszahlungen für die Kredittilgung € 0 0 0,00
27b - Ausz., Tilgung kreditähnlicher Rechtsg € 0 0 0,00
S9 = Auszahlungen aus Finanzierungstätigk. (=Z. 27a, 27b) € 0 0 0,00
S10 = Saldo Finanzierungstätigkeit (=Saldo S8, S9) € 0 0 0,00
28 +/- Durchlaufende/haushaltsfremde Vorgänge € 0 0 0,00
S11 = Finanzmittelüberschuss/ -fehlbetrag (= Saldo S7, S10) € -13.100 -12.300 56.548,59
29 + Anfangsbestand an Finanzmitteln € 0 0 -110.785,42
S12 = vorauss. Endbestand an Finanzmitteln (=S11 und Z. 28) € -13.100 -12.300 -54.236,83
30 + vorauss. Anfangsbestand sonst. Liquiditätsreserven € 0 0 0,00
S13 = vorauss.Endbestand Liquiditätsreserven (=S12 und Z.29) € -13.100 -12.300 -54.236,83
346
V o r b e r i c h t
zum Sonderhaushaltsplan 2016 der rechtsfähigen allgemeinen Stiftung
Heinrich Gröschel Stiftung
1. Allgemeines
Frau Theresia Gröschel hinterließ 1991 die Mehrheit ihres Vermögens der Stadt Nürnberg.
Der Nachlass bestand aus Wertpapieren. 1992 wurde die unter der Verwaltung der Stadt
Nürnberg stehende allgemeine Stiftung errichtet. Regelmäßige Zustiftungen, zuletzt im Jahr
2014, erhöhen das Grundstockvermögen.
2. Entwicklung gegenüber den Vorjahren
Worauf die wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen sind, ergibt
sich aus der Kurzkommentierung der folgenden Aufwands- und Ertragspositionen:
Im Jahr 2016 werden sonstige ordentliche Erträge in Höhe von 49.600 € anfallen. Es
handelt sich hierbei um die Auflösung von Rückstellungen, die für drohende Verluste aus
über pari gekauften Wertpapieren gebildet wurden und zum Zeitpunkt der Endfälligkeit der
Wertpapiere aufgelöst werden. In 2015 wurden keine sonstigen ordentlichen Erträge geplant.
Bei den Finanzerträgen in Höhe von 70.600 € (2015: 84.000 €) ist eine Verringerung
gegenüber dem Vorjahr um rund 16 % zu verzeichnen. Sie verringern sich insbesondere
aufgrund der niedrigeren Nominalverzinsung bei der Neuanlage von Wertpapieren.
Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen liegen mit 8.400 € um 500 € höher als im
Vorjahr, was durch höhere Kosten für die Erstattung an die Stiftungsverwaltung bedingt ist.
Daneben handelt es sich auch noch um Grabpflegegebühren.
Die sonstigen ordentlichen Aufwendungen steigen auf 62.700 € (2015: 12.300 €). Dies ist
darauf zurückzuführen, dass im Jahr 2016 im Gegensatz zum Vorjahr Verluste aus dem
Abgang von Finanzanlagen in Höhe von 49.600 € anfallen. Die Verluste entstehen bei der
Rückzahlung über pari gekaufter Wertpapiere und neutralisieren sich durch die Auflösung
der hierfür gebildeten Rückstellungen (siehe unter sonstige ordentliche Erträge).
Desweiteren sind in den sonstigen ordentlichen Aufwendungen die Bildung der
Rückstellungen für drohende Verluste aus über pari gekauften Wertpapieren sowie die
Prüfungsgebühren des BKPV in Höhe von 13.100 € (2015: 12.300 €) enthalten.
Die Ausrichtungsmittel (Transferaufwendungen) liegen mit insgesamt 28.100 € um rund
26 % unter dem Vorjahresansatz (38.100 €). Die Verringerung der Ausrichtungshöhe ist
insbesondere auf die niedrigeren Zinserträge zurückzuführen.
25 % der Ausrichtungsmittel sind für die Ausbildung junger Leute (gebürtige Nürnberger und
deutscher Abstammung) im handwerklichen und technischen Bereich zu verwenden.
Weitere 25 % sind für den Tiergarten der Stadt Nürnberg und 50 % für Einrichtungen der
Altenhilfe zu verwenden.
3. Stiftungsvermögen
Zum Vermögenserhalt werden Gewinne in Höhe von 21.000 € im Rahmen der
Ergebnisverwendung der Kapitalerhaltungsrücklage zugeführt.
347
4. Wertpapierinvestitionen
In 2016 werden Wertpapiere im Nennwert von 761.000,00 € zur Rückzahlung fällig (2015:
78.000,00 €). Dieser Betrag wird zusammen mit dem erwirtschafteten Gewinn wieder in
Wertpapieren angelegt.
348