Bericht1
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
Adressart
postalischer Sitz
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Penzkofer-Röhrl, Gabriele 2. stellv. Vorsitzende
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Bauer, Sonja 1. stellv. Vorsitzende
Werkausschuss
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Pflügner, Michael
Bezüge: tariflich Beschäftigter / Beamter
2. Werkleiter
Prölß, Reiner 1. Werkleiter
Sozialreferent der Stadt Nürnberg
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Anzahl: 1
Werkleitung
Anzahl:
Gesellschafter
Name Kap. Anteil in %
Stadt Nürnberg 100,00
Gehaltene Anteile
Name Kap. Anteil in %
NürnbergStift
Regensburger Straße 388
D-980480 Nürnberg
Telefon 215 31 - 0
Fax 215 31 - 98 00
Ambulante soziale Dienste
Vorsorge- und Rehabilitationskliniken
Adresse / Kommunikaton
Anschrift Art Verbindung
NürnbergStift
Branche
Rechtsform Eigenbetrieb
Gesellschaftsform Öffentl. Unternehmen
Geschäftszweck Aufgabe des NürnbergStift ist es, zur Gewährleistung einer
bedarfsgerechten Versorgung der älteren Bevölkerung und zur
Aufrechterhaltung der Trägervielfalt ambulante, teilstationäre und
vollstationäre Angebote und Einrichtungen nach dem Pflege- und
Wohnqualitätsgesetz, dem SGB V und dem SGB XI zu betreiben. Die im
NürnbergStift zusammengefassten Einrichtungen einschließlich der
Nebenbetriebe sind
öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist als
Eigenbetrieb organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet.
Zuständige Organe sind der Oberbürgermeister, der Stadtrat, der
Werkausschuss und die Werkleitung.
Altenheime; Alten- und Behindertenwohnheime
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Prof. Dr. Lipfert, Cornelia Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Yilmaz, Yasemin Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Loos, Andrea Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Heinemann, Rita Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Liberova, Diana Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Gsänger, Werner Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Friedel, Andrea Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Gehrke, Jan Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Blumenstetter, Renate Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Alesik, Aliki Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Bieswanger, Jasmin Mitglied
Bilanz
NürnbergStift Stichtag: Stichtag:
31.12.2016 31.12.2015
Istzahlen Istzahlen
Bezeichnung der Bilanzposition Wert Vergleichswert Abweichung
in Tsd./EUR in Tsd./EUR in %
Bilanz
Aktiva 38.656,00 39.171,00 -1,31
A. Anlagevermögen 34.405,00 35.281,00 -2,48
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 82,00 6,00 1.266,67
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte 0,00 0,00
2. Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Werte sowie Lizensen an solchen Rechten und Werten 82,00 6,00 1.266,67
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
II. Sachanlagen 34.323,00 35.275,00 -2,70
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit
Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden
Grundstücken
32.391,00 33.243,00 -2,56
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten
einschließlich der Wohnbauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00 0,00
3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 0,00 0,00
4. Technische Anlagen 608,00 373,00 63,00
5. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 1.184,00 1.036,00 14,29
6. Fahrzeuge 24,00 25,00 -4,00
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 115,00 597,00 -80,74
III. Finanzanlagen 0,00 0,00
1. Beteiligungen 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
B. Umlaufvermögen 4.225,00 3.861,00 9,43
I. Vorräte 92,00 77,00 19,48
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 92,00 77,00 19,48
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00 0,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.581,00 2.158,00 19,60
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.882,00 2.011,00 -6,41
2. Forderungen an den Träger 614,00 0,00
3. Forderungen aus öffentlicher Förderung 0,00 0,00
4. Forderungen aus nicht-öffentlicher Förderung 0,00 0,00
5. sonstige Vermögensgegenstände 85,00 147,00 -42,18
III. Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 0,00
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.552,00 1.626,00 -4,55
C. Ausgleichsposten 0,00 0,00
1. Ausgleichsposten aus Darlehensförderung 0,00 0,00
2. Ausgleichsposten für Eigenmittelförderung 0,00 0,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 26,00 29,00 -10,34
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0,00
F. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0,00
Passiva 38.656,00 39.171,00 -1,31
A. Eigenkapital 13.213,00 13.570,00 -2,63
I. Stammkapital 620,00 620,00 0,00
II. Kapitalrücklagen 17.931,00 17.931,00 0,00
1. Allgemeine Rücklage -1.148,00 -1.148,00 0,00
2. Zweckgebundene Rücklagen 19.079,00 19.079,00 0,00
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag -4.981,00 -3.908,00 -27,46
IV. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag -357,00 -1.073,00 66,73
B. 4.866,00 4.643,00 4,80
Sonderposten aus Zuschüssen und Zuweisungen zur
Finanzierung des Sachanlagevermögens
1. Sonderposten aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen 1.635,00 1.279,00 27,83
2. Sonderposten aus nicht-öffentlicher Förderung für
Investitionen 3.231,00 3.364,00 -3,95
C. Rückstellungen 5.077,00 6.043,00 -15,99
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.109,00 4.414,00 -6,91
2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
3. sonstige Rückstellungen 968,00 1.629,00 -40,58
D. Verbindlichkeiten 15.454,00 14.891,00 3,78
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 843,00 1.716,00 -50,87
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.729,00 10.182,00 -4,45
3. erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber dem Träger der Einrichtung 4.002,00 1.553,00 157,69
5. Verbindlichkeiten aus öffentlichen Fördermitteln für
Investitionen 0,00 0,00
6. Verbindlichkeiten aus nicht-öffentlicher Förderung für
Investitionen 258,00 266,00 -3,01
7. Sonstige Verbindlichkeiten 389,00 947,00 -58,92
8. Verwahrgeldkonto 224,00 212,00 5,66
9. Umsatzsteuer 9,00 15,00 -40,00
E. Ausgleichsposten aus Darlehensförderung 0,00 0,00
F. Rechnungsabgrenzungsposten 46,00 24,00 91,67
Bilanzsumme (Original lt. Bilanz) 38.656,00 39.171,00 -1,31
Gewinn- und Verlustrechnung
NürnbergStift Stichtag: Stichtag:
31.12.2016 31.12.2015
Istzahlen Istzahlen
Bezeichnung der Bilanzposition Wert Vergleichswert Abweichung
in Tsd./EUR in Tsd./EUR in %
Gewinn- und Verlustrechnung
1. Erträge aus allgemeinen Pflegeleistungen gemäß PflegeVG 20.874,00 19.410,00 7,54
2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 4.614,00 4.456,00 3,55
3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen nach PflegeVG 57,00 52,00 9,62
4. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber
Pflegebedürftigen 2.432,00 2.389,00 1,80
5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 741,00 768,00 -3,52
6. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen/unfertigen
Erzeugnissen und Leistungen 0,00 0,00
7. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00
8. sonstige betriebliche Erträge 4.183,00 3.425,00 22,13
9. Personalaufwand 20.772,00 19.800,00 4,91
a) Löhne und Gehälter 15.699,00 14.437,00 8,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorgung und für
Unterstützung 5.073,00 5.363,00 -5,41
davon für Altersversorgung 2.080,00 2.073,00 0,34
10. Materialaufwand 7.629,00 7.639,00 -0,13
a) Lebensmittel 73,00 85,00 -14,12
b) Aufwendungen für Zusatzleistungen 0,00 0,00
c) Wasser, Energie, Brennstoffe 1.668,00 1.661,00 0,42
d) Wirtschaftsbedarf/Verwaltungsbedarf 5.888,00 5.893,00 -0,08
11. Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 493,00 491,00 0,41
12. Steuern, Abgaben, Versicherungen 279,00 269,00 3,72
13. Sachaufwendungen für Hilfs- und Nebenbetriebe 0,00 0,00
14. Mieten, Pacht, Leasing 451,00 440,00 2,50
Zwischenergebnis 3.277,00 1.861,00 76,09
15. Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung von
Investitionen 460,00 30,00 1.433,33
16. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 255,00 251,00 1,59
17. Erträge aus der Erstattung von Ausgleichsposten aus Darlehns- und
Eigenmittelförderung 0,00 0,00
18. Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ Verbindlichkeiten 472,00 39,00 1.110,26
19. Aufwendungen aus der Zuführung zu Ausgleichsposten aus
Darlehensförderung 0,00 0,00
20. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen 1.723,00 1.650,00 4,42
davon außerplanmäßige Abschreibungen 0,00 0,00
b) Abschreibungen auf Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände 22,00 4,00 450,00
21. Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung 914,00 1.079,00 -15,29
22. Sonstige ordentliche Aufwendungen 832,00 201,00 313,93
Zwischenergebnis 29,00 -831,00 103,49
23. Zinsen und ähnliche Erträge 3,00 1,00 200,00
24. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des
Umlaufsvermögens 0,00 0,00
25. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 389,00 499,00 -22,04
26. Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit -357,00 -1.329,00 73,14
27. außerordentliche Erträge -23,00
28. außerordentliche Aufwendungen -272,00
29. weitere Erträge 7,00
30. außerordentliches Ergebnis 0,00 256,00 -100,00
31. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag -357,00 -1.073,00 66,73
NürnbergStift
Geschäftsverlauf 2016 (Auszug aus dem Geschäftsbericht)
Insgesamt befindet sich das NürnbergStift auf dem richtigen Konsolidierungskurs. Die im Geschäftsbericht 2014
skizzierten Handlungsfelder wurden alle umgesetzt bzw. befinden sich in der Umsetzung. Dies gilt insbesondere
hinsichtlich der verbesserten Auslastungssituationen in den Einrichtungen, bedingt durch konzeptionelle
Änderungen wie der Konzentration der Kurzzeitpflege auf einen Wohnbereich und Umwidmung von
Altenheimplätzen in Pflege. Die positive Ergebnissituation der geriatrischen Rehabilitation wurde weiter
stabilisiert. Die Einführung einer neuen Verwaltungssoftware verbunden mit der Vorbereitung auf die Umstellung
auf Pflegegrade zum 01.01.2017 wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Einführung der elektronischen
Pflegedokumentation befindet sich unter Einhaltung des Zeitplanes auf einem guten Weg. Das
Qualitätsmanagementsystem ist neu strukturiert. Die geänderte Ausbildungspolitik zeigt deutliche Erfolge,
insbesondere durch hohe Übernahmequoten der Auszubildenden und der Sicherstellung einer hohen
Fachkraftquote. Das Pflegestärkungsgesetz II wurde erfolgreich umgesetzt.
Die langfristige Entwicklung der Jahresergebnisse zeigt zwar deutliche Schwankungen auf, jedoch waren die
Ergebnisse der Jahre 2013 und 2014 durch starke Sondereinflüsse geprägt (Auflösung Rückstellungen für
unterlassene Instandhaltung im AHR sowie Reduzierung von Personalrückstellungen in 2013, Einführung des
neuen Personalschlüssels „Sonstige Dienste“ sowie neuer Tarifabschluss in 2014).
Prognose
Der Pflegemarkt wird neu strukturiert. Die Pflegestärkungsgesetze II und III bringen substantielle Änderungen mit
sich, deren erste Erfahrungen seit Jahresbeginn 2017 gesammelt und ersten Analysen unterzogen werden. Dies
gilt nicht nur für die Veränderung des leistungsberechtigten Personenkreises durch die Einführung eines
veränderten Pflegebedürftigkeitsbegriffs (u.a. Einbeziehung dementiell erkrankter Personen), sondern auch
hinsichtlich der Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade. Die Leistungshöhen in den niedrigen Pflegegraden
werden in ihrer Struktur abgesenkt und das Begutachtungsverfahren der Pflegekassen grundlegend geändert.
Dies wird Auswirkungen auf die Nachfrage nach Pflegeleistungen haben, sowohl ambulant als auch stationär. Die
inhaltlichen und finanziellen Konsequenzen für das NürnbergStift sind wie für alle Träger derzeit weiterhin nur
schwer kalkulierbar. Zwar hat der Gesetzgeber und in der Folge die Landespflegesatzkommission durch
Übergansregelungen sichergestellt, dass es in 2017 noch zu keinen größeren finanziellen Friktionen kommen
dürfte, jedoch ist absehbar, dass sich das Nachfrageverhalten pflegebedürftiger Menschen deutlich ändern
könnte.
Darauf muss das NürnbergStift vorbereitet sein.
Dies gilt sowohl hinsichtlich der konzeptionellen Ausrichtung als auch der infrastrukturellen Ausstattung.
Grundlegende bauliche Defizite drohen das Betriebsergebnis weiter über Jahre zu belasten. Zwar sind wichtige
Weichenstellungen durch die Entscheidung für einen Neubau am Standort August-Meier-Heim erfolgt, jedoch
wird es dringend erforderlich sein, zügig eine Lösung für den Standort St. Johannis zu finden. Für die weitere
finanzielle Sanierung wird daher im Vordergrund stehen müssen, die hohen Instandhaltungs- und Betriebskosten
des NüSt zu beseitigen. Die Fortsetzung von Prozessoptimierungen, insbesondere im ambulanten Dienst und in
der NürnbergStift Service GmbH, kann zu deutlichen Ertragssteigerungen und Kostensenkungen führen.
Adressart
postalischer Sitz
Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg
Branche
Rechtsform Eigenbetrieb
Gesellschaftsform Öffentl. Unternehmen
Geschäftszweck Der Servicebetrieb öffentlicher Raum Nürnberg (SöR) wird seit
01.01.2009 als Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg i.S.d. Art. 95 der
Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern (GO) geführt. SöR ist ein
organisatorisch, verwaltungsmäßig und finanzwirtschaftlich gesondertes
Unternehmen außerhalb der allgemeinen Verwaltung der Stadt Nürnberg, ohne eigene
Rechtspersönlichkeit.
Die Aufgaben sind:
- Durchführung der nach dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz
und dem Bundesfernstraßengesetz den Gemeinden aufgetragenen
Aufgaben
- Baulastträger für städtische Grünanlagen, Kinderspielplätze,
Kleingartenanlagen, historische Gärten, Gewässer 3. Ordnung,
Ingenieurbauwerke und erforderliche Verkehrseinrichtungen
- Übernahme von Aufgaben der Straßenverkehrsbehörde
(Ausnahme: zeitlich unbefristete verkehrsregelnde und
verkehrslenkende Maßnahmen) o
- Betrieb des städtischen Fuhrparks
- Organisation und Betrieb der öffentlichen Toiletten
Adresse / Kommunikaton
Anschrift Art Verbindung
Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg
Bauhof 2
D-90402 Nürnberg
Telefon 231 - 76 37
Fax 231 - 144 10
Gehaltene Anteile
Name Kap. Anteil in %
Anzahl:
Gesellschafter
Name Kap. Anteil in %
Stadt Nürnberg 100,00
Anzahl: 1
Werkleitung
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Vogel, Christian 1. Werkleiter
2. Bürgermeister der Stadt Nürnberg
Daume, Marco 2. Werkleiter
Bezüge: tariflich Beschäftigter / Beamter
Höfler, Ronald 2. Werkleiter
Bezüge: tariflich Beschäftigter / Beamter
Werkausschuss
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Gradl, Lorenz 1. stellv. Vorsitzender
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Dix, Harald 2. stellv. Vorsitzender
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Bär, Eva Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Bengl, Michael Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Diplom-Kaufmann Brehm, Sebastian Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Dr. Heimbucher, Otto Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Kayser, Christine Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
König, Marcus Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Krieglstein, Andreas Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Mletzko, Achim Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Raschke, Gerald Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Soldner, Ilka Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Geschäftstätigkeit
Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR) ist der größte Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg.
Seine Gründung zum 1. Januar 2009 geht auf einen Untersuchungsauftrag der Stadtspitze aus dem
Jahr 2004 zurück. Ziel der Untersuchung war es, die Zusammenarbeit der Organisationseinheiten zu
verbessern.
Die Integration und Harmonisierung aller Betriebsabläufe, die sich durch die Zusammenführung unterschiedlicher Dienststellen und Eigenbetriebe zu SÖR ergeben haben, ist noch nicht abgeschlossen
und wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.
Die bereits erfolgte Anpassung der Ablauforganisation an die Erfordernisse des Eigenbetriebes zeigen
erste Erfolge. Es ist uns auch in diesem Geschäftsjahr gelungen, die Anfangsverluste weiter zu verringern.
Seit seiner Gründung ist der SÖR Ansprechpartner für sehr viele Belange im öffentlichen Raum. Unter
dem Dach des SÖR sind die Dienstleistungen gebündelt, die den öffentlichen Raum, also Straßen,
Wege, Plätze und Grünanlagen, Spielplätze und vieles mehr betreffen. Diese Dienstleistungen – von
der Reinigung von Straßen und Gehwegen über den Bau und Unterhalt von Spielplätzen bis hin zum
Bau und Unterhalt von Straßen und des Straßenbegleitgrüns – werden von SÖR aus einer Hand erbracht.
Die nachstehende Tabelle gibt einen Überblick über wichtige Leistungskennzahlen des Jahres 2015:
Straßen, Wege, Plätze 1.650 km
Radwege 298 km
Brücken, Stege 304 Stück
Straßenbeleuchtung (Lichtpunkte) 47.713 Stück
Lichtsignalanlagen 530 Stück
Parkscheinautomaten 171 Stück
Im Bereich der Grünflächen und Grünobjekte ist SÖR verantwortlich für die Pflege, den Unterhalt und
den Bau von Grünanlagen und Spielplätzen. Insgesamt betreut SÖR dabei 8,89 Mio. m2 an Grünflächen (Straßenbegleitgrün, Grünanlagen, Spielplätze).
Im Bereich der Straßenreinigung werden von SÖR pro Jahr rund 83.356 Reinigungskilometer erbracht. Dabei fiel im Jahr 2013 eine Abfallmenge von 6.862 t an.
Im Rahmen des Winterdienstes ist SÖR zuständig für nahezu 4.000 km an Fahrbahnen, Übergängen,
Wegen in und an Grünanlagen sowie an Radwegen.
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die Geschäftstätigkeit des SÖR beschränkt sich im Wesentlichen auf die Erbringung von Infrastrukturdienstleistungen für die Stadt Nürnberg. In diesem Rahmen werden überwiegend hoheitliche Tätigkeiten ausgeführt. Die Geschäftsentwicklung wird einerseits von den notwendigen Investitionen und
den Ausgaben für den Ausbau und den Erhalt der Infrastruktur der Stadt Nürnberg und andererseits
von der Haushaltslage der Stadt Nürnberg beeinflusst.
Abschließende Beurteilung der Lage des Eigenbetriebs
Auch im fünften Jahr seines Bestehens ist die Lage des Eigenbetriebes nach wie vor sehr stark durch
die Integration der unterschiedlichen Bestandteile und den Aufbauprozess geprägt gewesen. Trotzdem ist es uns gelungen, die Leistungen für die Stadt Nürnberg und deren Bürger in guter Qualität zu
erbringen. Die Anpassung der internen Strukturen und Prozesse wird kontinuierlich fortgeführt und
wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Die wirtschaftliche Lage des Eigenbetriebs zum Bilanzstichtag hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Durch den Jahresgewinn in Höhe von 1.114 T€ konnte der nicht durch Eigenkapital gedeckte
Fehlbetrag weiter auf 1.897 T€ verringert werden. Insgesamt war die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage des Eigenbetriebes im Geschäftsjahr zufrieden stellend.
Ausblick
Im Geschäftsjahr 2016 planen wir Investitionen in Höhe von 7.517 T€. Dabei sollen in unseren Fuhrpark 3.114 T€ und in Maschinen, technische Anlagen, Betriebsvorrichtungen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.469 T€ investiert werden.
Für die Finanzlage des Eigenbetriebes erwarten wir keine wesentlichen Veränderungen im Vergleich
zum abgelaufenen Geschäftsjahr.