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F.5.1 Steuererträge

Haushalt 2025 · Band 1 · Seiten 47–48 · Seiten 47–48 im PDF ansehen · Original bei der Stadt ↗

Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.

F.5.1 Steuererträge Die Ansätze der Steuererträge basieren im Wesentli￾chen auf den Ergebnissen der Steuerschätzungen vom Oktober 2024 und der aktuellen Entwicklung der Steuern in Nürnberg. Das Risiko bei allen Steuerertragsarten ist und bleibt die konjunkturelle Entwicklung in der Euro￾zone und Deutschland, die maßgeblich durch das Welt￾geschehen beeinflusst wird. Die Steuererträge nehmen gegenüber der Vorjahrespla￾nung um 2,6 % oder 32,8 Mio. € zu. Die Gewerbesteuer ist mit geplanten 690 Mio. € oder ei￾nem Anteil von 53,3 % an den Steuererträgen mit Ab￾stand die wichtigste Steuerertragsquelle. Der Ansatz für 2025 wurde aufgrund der Oktober-Steuerschätzung und insbesondere des Jahresergebnisses 2023 und der ak￾tuellen Entwicklungen der Gewerbesteuer in Nürnberg gegenüber dem Vorjahresplanwert, der über einen Nachtragshaushalt erhöht worden ist, um 18 Mio. € an￾gehoben. Der Gewerbesteueransatz ist trotz sorgfältiger Planung dennoch immer mit besonderen Risiken im Hin￾blick auf die wirtschaftliche Entwicklung behaftet. Der „Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer“ wurde auf der Grundlage der Oktober-Steuerschätzung und ak￾tueller Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt mit 386,8 Mio. € angesetzt. Dieser nimmt gegenüber der Vorjahresplanung um 12,7 Mio. € oder 3,4 % zu. Der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer steigt in 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Mio. € auf 90,2 Mio. €. Der Grundsteuer B Hebesatz wurde zuletzt im Jahr 2018 von 535 % um 20 Prozentpunkte auf 555 % erhöht. Im Rahmen der Grundsteuerreform kam es im November des Jahres 2024 zu einer Neufestlegung des Grundsteu￾erhebesatzes auf 780 %. In der Planung 2025 wird von einer aufkommensneutralen Umsetzung ausgegangen. Die Hundesteuer wurde an die letzten Rechnungsergeb￾nisse angepasst. Auf der folgenden Seite findet sich eine grafische Dar￾stellung der Entwicklung der Steuererträge seit 1999. Die erste Tabelle zeigt die Entwicklung der absoluten Werte in den einzelnen Steuerarten. Bei einer Indexie￾rung der Werte mit dem Basisjahr 1999 zeigen sich deut￾liche Unterschiede. Danach sind die Steuern insgesamt um 128,4 % gestiegen. Obgleich sie von der absoluten Höhe für Nürnberg eher nachgeordnete Bedeutung hat, ist die Umsatzsteuer, gemessen am Index, am stärksten gestiegen. Dies ist auch auf Sondereffekte zurück zu führen. Die Zweitwohnungssteuer wurde in der Planung 2025 an die letzten Rechnungsergebnisse angepasst. Plan Plan Ist (in T€) 2025 2024 2023 Grundsteuer A -300 -300 -295 Grundsteuer B -124.500 -124.500 -123.567 Gewerbesteuer -690.000 -672.000 -670.431 Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer -386.779 -374.034 -349.818 Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer -90.200 -88.364 -84.720 Hundesteuer -2.200 -2.100 -2.222 Zweitwohnungssteuer -1.100 -1.000 -1.108 insgesamt -1.295.079 -1.262.298 -1.232.161 43 44

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