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A - Kommunale Stiftungen

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Rechtsfähige Stiftungen A Kommunale Stiftungen Produkt Bezeichnung Stiftung 230100 Heilig-Geist-Spital￾Stiftung 230200 Findel- und Waisen￾hausstiftungen 230300 Klein’sche Brennma￾terialienstiftung 230400 Kost-Pocher’sche Stiftung 230500 Fritz-Hintermayr￾Stiftung 230600 Wallner’sche Blin￾den- und Stipendienstiftung 230700 Rudolf und Berta Mathes Wohltätig￾keitsstiftung Der Stadtkämmerer wird ermächtigt, über- und außerplanmäßige Ausgaben der Stiftungen (Produkte 112001 bis 112025, Produkte 230100 bis 230700 [KR 2301 bis 2307], Pro￾dukte 240100 bis 241100 [KR 2401 bis 2411,] Produkte 250100 und 250200 [KR 2501 und 2502]) zu bewilligen, wenn sie aus Mitteln bzw. Rücklagen der Stiftungen gedeckt werden können (Stadtratsbeschluss vom 27.11.1985, Nr. 3). 285 286 H a u s h a l t s s a t z u n g für die von der Stadt Nürnberg verwalteten kommunalen Stiftungen für das Haushaltsjahr 2017 Auf Grund des Art. 20 Abs. 3 des Bayerischen Stiftungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. September 2008 (GVBl 2008, S. 834) und in sinngemäßer Anwendung der Art. 63 ff. der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 1998 (GVBl S. 796), zuletzt geändert durch Art. 9a Abs. 2 Bayerisches E-Government-Gesetz vom 22.12.2015 (GVBL. S.458), erlässt die Stadt Nürnberg folgende Haushaltssatzung: § 1 Die als Anlage beigefügten Haushaltspläne der von der Stadt Nürnberg verwalteten kommunalen Stiftungen für das Haushaltsjahr 2017 werden hiermit festgesetzt; sie schließen 1. im Ergebnishaushalt mit dem Gesamtbetrag der Erträge von dem Gesamtbetrag der Aufwendungen von und dem Saldo (Jahresergebnis) von Heilig-Geist-Spital-Stiftung 2.534.978 € 2.198.618 € 336.360 € Findel- und Waisenhausstiftungen 351.500 € 253.000 € 98.500 € Klein'sche Brennmaterialienstiftung 172.100 € 116.600 € 55.500 € Kost-Pocher'sche Stiftung 159.400 € 118.300 € 41.100 € Fritz-Hintermayr-Stiftung 156.900 € 131.100 € 25.800 € Wallner'sche Blinden￾und Stipendienstiftung 6.800 € 5.300 € 1.500 € Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsstiftung 57.700 € 53.900 € 3.800 € 287 2. im Finanzhaushalt mit dem Gesamtbetrag der Einzahlungen von dem Gesamtbetrag der Auszahlungen von und einem Saldo von und dem Saldo des Finanzhaushalts von a) aus laufender Verwaltungstätigkeit b) aus Investitionstätigkeit c) aus Finanzierungstätigkeit Heilig-Geist-Spital-Stiftung a) 2.437.500 € a) 1.769.400 € a) 668.100 € b) 1.740.300 € b) 2.076.400 € b) -336.100 € 312.700 € c) c) 19.300 €c) -19.300 € Findel- und Waisenhausstiftungen a) 343.500 € a) 241.700 € a) 101.800 € b) 400.000 € b) 498.500 € b) -98.500 € 3.300 € c) c) c) Klein'sche Brennmaterialienstiftung a) 172.100 € a) 115.600 € a) 56.500 € b) 50.000 € b) 105.500 € b) -55.500 € 1.000 € c) c) c) Kost-Pocher'sche Stiftung a) 140.300 € a) 90.400 € a) 49.900 € b) 940.000 € b) 981.100 € b) -41.100 € 8.800 € c) c) c) Fritz-Hintermayr-Stiftung a) 86.400 € a) 46.400 € a) 40.000 € b) 1.727.000 € b) 1.752.800 € b) -25.800 € 14.200 € c) c) c) Wallner'sche Blinden￾und Stipendienstiftung a) 4.600 € a) 1.600 € a) 3.000 € b 50.000 € b) 51.500 € b) -1.500 € 1.500 € c) c) c) Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsstiftung a) 57.700 € a) 44.500 € a) 13.200 € b) 0 € b) 3.800 € b) -3.800 € 9.400 € c) c) c) ab. § 2 Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen sind nicht vorgesehen. § 3 Verpflichtungsermächtigungen werden nicht festgesetzt. § 4 Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Auszahlungen werden nicht beansprucht. § 5 Diese Haushaltssatzung tritt mit dem 01. Januar 2017 in Kraft. 288 Ü b e r s i c h t über den voraussichtlichen Stand der Rücklagen der kommunalen Stiftungen - in 1 000 € - voraussichtlich Art Stand 01.01.2016 Zugang 2016 Abgang 2016 Stand 01.01.2017 Kapitalerhaltungsrücklage der 1. Heilig-Geist-Spital-Stiftung *) 0 0 0 0 2. Findel- und Waisenhaus- stiftungen 47 104 151 0 3. Klein’schen Brenn- materialienstiftung 33 42 75 0 4. Kost-Pocher’schen Stiftung 73 44 90 27 1.5 5. Fritz-Hintermayr-Stiftung 34 41 75 0 6. Wallner’schen Blinden- und Stipendienstiftung 1.7 7. Rudolf und Berta Mathes 1.8 Wohltätigkeitsstiftung 11 43 2 8 13 42 0 9 *) gemäß den Prüfungsfeststellungen des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes wurde die negative Kapital￾erhaltungsrücklage in 2010 aufgelöst und auf der Aktivseite der Bilanz als Kapitalerhaltung (Vorleistungen) ausge￾wiesen. Diese Position wird um die jährlich anfallenden ordentlichen Darlehenstilgungen erhöht und um die maximal mögliche Zuführung an die Kapitalerhaltungsrücklage (vgl. § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO) gemindert. 289 Ü b e r s i c h t über den voraussichtlichen Stand der Schulden der kommunalen Stiftungen - in 1 000 € - 1. Nach Stiftungen voraussichtlich Stiftung Stand 01.01. 2016 Stand 01.01. 2017 Zugang 2017 Abgang 2017 Stand 31.12. 2017 1.1 Heilig-Geist-Spital- Stiftung 411 392 19 373 2. Nach Zahlungsströmen voraussichtlich Kreditgeber Stand 01.01. 2016 Stand 01.01. 2017 Zugang 2017 Abgang 2017 Stand 31.12. 2017 2.1 Kreditinstitute 411 392 19 373 290 Liste der Einzelmaßnahmen aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit der kommunalen Stiftungen 1. Finanzanlagen Ansatz 2017 Ansatz 2017 20301010000W 2301 Heilig-Geist-Spital-Stiftung *) 1.740.000,00 € 1.936.400,00 € 196.400,00 € 20301020000W 2302 Findel- und Waisenhausstiftungen 400.000,00 € 498.500,00 € 98.500,00 € 20301030000W 2303 Kleinsche Brennmaterialienstiftung 50.000,00 € 105.000,00 € 55.500,00 € 20301040000W 2304 Kost-Pocher'sche Stiftung 940.000,00 € 981.100,00 € 41.100,00 € 20301050000W 2305 Fritz-Hintermayr-Stiftung 1.727.000,00 € 1.752.800,00 € 25.800,00 € 20301060000W 2306 Wallner'sche Stiftung 50.000,00 € 51.500,00 € 1.500,00 € 20301070000W 2307 Mathes Wohltätigkeitsstiftung - € 3.800,00 € 3.800,00 € Summe 4.907.000,00 € 5.329.100,00 € 422.600,00 € 2. Kredite Ansatz 2017 Ansatz 2017 20301017003F 2301 Heilig-Geist-Spital-Stiftung 19.300,00 € 19.300,00 € 20301012001F 2301 Heilig-Geist-Spital-Stiftung 300,00 € 300,00 € Summe 300,00 € 19.300,00 € 19.000,00 € 3. Baumaßnahmen Ansatz 2017 Ansatz 2017 20301015000U 2301 Heilig-Geist-Spital-Stiftung - € 140.000 € 140.000 € * * Finanzierung der Baumaßnahme erfolgt dadurch, dass 140.000 € bei den Finanzanlagen nicht wieder angelegt werden (Kapitalerhalt beträgt eigentlich 336.400 € in 2017) Auftrag Differenz Buchungs￾kreis Stiftung Einzahlungen Auszahlungen aus Hochbaumaß￾nahmen SK: 69926400 Bei den Einzahlungen aus dem Verkauf von Finanzanlagen handelt es sich um Rückzahlungen fälliger Wertpapiere. Diese werden wieder reinvestiert und gemeinsam mit der gebildeten Kapitalerhaltungsrücklage in Finanzanlagen angelegt. Zur Bildung und Höhe der Kapitalerhaltungsrücklage wird auf die Erläuterungen zur Planung in den Produktdatenblättern der einzelnen Stiftungen verwiesen. Auftrag Differenz Buchungs￾kreis Stiftung Einzahlungen (Rückflüsse von Darlehen) SK: 59970700 Auszahlungen (Kredittilgung) SK: 69937000 Einzahlungen aus Verkauf Finanzanlagen SK: 55120003 Auszahlungen aus Kauf Finanzanlagen SK: 69922000 Differenz (entspricht Kapitalerhal￾Auftrag tungsrücklage) Buchungs￾kreis Stiftung 291 Produkt: 230100 Heilig-Geist-Spital-Stiftung Die rechtsfähige Heilig-Geist-Spital-Stiftung Nürnberg wird als Sonderhaushalt der Stadt Nürnberg verwaltet. Neben der Verwaltung des Grundstockvermögens und der Erledigung des Rechnungswesens wird der Stiftungszweck satzungsgemäß erfüllt. Zweck der Stiftung ist die Unterstützung bedürftiger Personen in Nürnberg und der Betrieb bzw. die Unterstützung von Einrichtungen und Anstalten der Altenhilfe in Nürnberg. 9203001010 Heilig-Geist-Spital-Stiftung Leistungen Ziele und Kennzahlen Bedürftige nach Stiftungszweck, Einrichtungen oder Anstalten der Altenhilfe in Nürnberg Zielgruppen: Das Vermögen der Stiftung soll wirtschaftlich, nachhaltig und ertragbringend verwaltet werden, um eine größtmögliche Ausrichtung zur Erfüllung des Stiftungszwecks zu gewährleisten und den Erhalt der Gemeinnützigkeit zu sichern. Globalziele: Plan 2017 Plan 2016 RE 2015 Produktgrundkennzahlen: Ziel 1: EK-Rentabilität der Stiftung EK-Rentabilität der Stiftung % 1,80 3,40 2,25 Eigenkapital der Stiftung € 32.008.400,00 33.059.500,00 32.108.619,22 bereinigtes Jahresergebnis der Stiftung (EK-Rentabilität) € 576.100,00 1.120.400,00 721.148,14 Ziel 2: Kapitalerhalt bereinigtes Jahresergebnis d. Stiftung f. Kapitalerhalt (AO) € 1.009.300,00 1.112.600,00 1.318.283,99 maximal möglicher Kapitalerhalt € 336.433,33 370.866,67 439.428,00 tatsächlicher Kapitalerhalt € 0,00 0,00 436.760,61 Ziel 3: Anlagendeckungsgrad rd 100 Prozent Anlagendeckungsgrad rd. 100 Prozent % 107,17 111,07 109,89 Anlagevermögen € 28.447.800,00 29.763.700,00 29.219.400,98 Ziel 4: aktueller Kassenbestand > 0 Aktueller Kassenbestand > 0 € 1.563.800,00 1.138.400,00 1.563.784,17 292 Teilergebnishaushalt ** + Erträge aus Zuweisungen und Zuschüsse € -9.000,00 -10.000,00 -8.499,40 ** + Ert. a.d. Aufl. v. Sonderp. f. Inves € -69.378,00 -69.383,00 -69.378,00 ** + Privatrechtliche Leistungsentgelte € -2.095.400,00 -2.047.700,00 -2.252.242,57 ** + Erträge Kostenerstattungen, -umlagen € -500,00 -400,00 -2.186,84 ** + Sonstige ordentliche Erträge € -28.200,00 -5.100,00 -352.472,44 *** = Ordentliche Erträge € -2.202.478,00 -2.132.583,00 -2.684.779,25 ** - Personalaufwendungen € 90.200,00 87.600,00 85.570,92 ** - Versorgungsaufwendungen € 0,00 0,00 0,00 ** - Aufwend. für Sach- u. Dienstleistungen € 872.300,00 740.600,00 996.493,21 davon 62520100 Erstattungen Stiftungsverwaltung € 247.400,00 253.400,00 209.537,42 ** - Planmäßige Abschreibungen € 385.718,00 385.835,00 399.674,08 63123810 Ausrichtung Stiftungsgaben € 219.000,00 261.400,00 655.040,00 63123810 Ausrichtung (Stipendien) € 0,00 0,00 0,00 63123830 Ausrichtung (Zusschuss Einzelpers/Einri.) € 457.300,00 488.100,00 499.014,66 63920000 Zuführ./Aufl. Rückstellung Zweckausricht € 0,00 0,00 -242.458,45 ** - Transferaufwendungen € 676.300,00 749.500,00 911.596,21 ** - Sonstige ordentliche Aufwendungen € 170.600,00 139.800,00 165.676,57 *** = Ordentliche Aufwendungen € 2.195.118,00 2.103.335,00 2.559.010,99 **** = Ergebnis der lfd. Verwaltungstätigkeit € -7.360,00 -29.248,00 -125.768,26 ** + Finanzerträge € -332.500,00 -345.200,00 -403.987,65 ** - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen € 3.500,00 3.500,00 3.431,72 *** = Finanzergebnis € -329.000,00 -341.700,00 -400.555,93 ***** = Ordentliches Ergebnis € -336.360,00 -370.948,00 -526.324,19 *** = Außerordentliches Ergebnis € 0,00 0,00 10.745,42 ********* = Ergebnis des Teilhaushalts € -336.360,00 -370.948,00 -515.578,77 Finanzen Plan 2017 Plan 2016 RE 2015 Erläuterungen zur aktuellen Planung Es ergibt sich ein Überschuss in Höhe von rund 336.400 EUR, der beim Jahresabschluss im Rahmen der Ergebnisverwendung der Kapitalerhaltungsrücklage zuzuführen ist. 293 Ein- und Auszahlungsarten Plan 2017 € Plan 2016 € RE 2015 € Finanzhaushalt: Heilig-Geist-Spiltal-Stiftung 1 Steuern und ähnliche Abgaben 0 0 0,00 2 + Zuwendungen und allgemeine Umlagen -9.000 -10.000 -8.499,40 3 + Sonstige Transfereinzahlungen 0 0 0,00 4 + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelt 0 0 0,00 5 + Privatrechtliche Leistungsentgelte -2.095.400 -2.047.700 -2.175.712,88 6 + Kostenerstattungen und Kostenumlagen -500 -400 -2.186,84 7 + Sonstige Einzahlungen lfd. Verwaltung -400 -200 -9.589,61 8 + Zinsen und sonstige Finanzeinzahlungen -332.200 -345.000 -419.961,58 S1 = Einzahl.laufende Verwaltungstätigkeit (=Zeilen 1-8) -2.437.500 -2.403.300 -2.615.950,31 9 - Personalauszahlungen 94.800 92.000 90.425,14 10 - Versorgungsauszahlungen 0 0 0,00 11 - Auszahl. für Sach- und Dienstleistung. 872.300 740.600 785.062,94 12 - Transferauszahlungen 676.300 749.500 1.148.056,76 13 - Sonstige Auszahlungen lfd. Verwaltung 122.500 118.400 153.834,85 14 - Zinsen und sonstige Finanzauszahlungen 3.500 3.500 3.508,20 S2 = Auszahl. laufende Verwaltungstätigkeit (=Zeilen 9-14) 1.769.400 1.704.000 2.180.887,89 S3 = Saldo laufende Verwaltungstätigkeit (= Saldo S1, S2) -668.100 -699.300 -435.062,42 15 + Einzahl. aus Investitionszuwendungen 0 0 0,00 16 + Einzahl. aus Beiträgen u.ä. Entgelten 0 0 0,00 17 + Einzahl. Veräußerung von Sachvermögen 0 0 0,00 18 + Einzahl. Veräußerung v. Finanzvermögen -1.740.000 -2.032.000 -3.987.406,83 19 + Einzahl. sonstige Investitionstätig. -300 -300 -294,50 S4 = Einzahlungen aus Investitionstätigkeit (=Zeilen 15-19) -1.740.300 -2.032.300 -3.987.701,33 20 - Auszahl. für Erwerb von Grundstücken 0 0 0,00 21 - Auszahl. für Baumaßnahmen 140.000 0 0,00 22 - Auszahl. Erwerb bewegl. Sachvermögen 0 0 2.381,68 23 - Auszahl. für Erwerb von Finanzvermögen 1.936.400 2.402.900 4.016.885,00 24 - Auszahl. für Investitionsförderungen 0 0 0,00 25 - Auszahl. sonstige Investitionstätig. 0 0 -42.255,72 S5 = Auszahlungen aus Investitionstätigkeit (=Zeilen 20-25) 2.076.400 2.402.900 3.977.010,96 S6 = Saldo aus Investitionstätigkeit (=Saldo S4, S5) 336.100 370.600 -10.690,37 S7 = Finanzmittelüberschuss/ -fehlbetrag (=Saldo S3, S6) -332.000 -328.700 -445.752,79 26a + Einzahlungen aus Kreditaufnahmen 0 0 0,00 26b + Einz., Kreditaufnahme wirtsch.gleichk. 0 0 0,00 S8 = Einzahlungen aus Finanzierungstätigk. (=Z. 26a, 26b) 0 0 0,00 27a - Auszahlungen für die Kredittilgung 19.300 19.300 19.286,83 27b - Ausz., Tilgung kreditähnlicher Rechtsg 0 0 0,00 S9 = Auszahlungen aus Finanzierungstätigk. (=Z. 27a, 27b) 19.300 19.300 19.286,83 S10 = Saldo Finanzierungstätigkeit (=Saldo S8, S9) 19.300 19.300 19.286,83 28 +/- Durchlaufende/haushaltsfremde Vorgänge 0 0 1.117,95 S11 =Finanzmittelüberschuss/-fehlbetrag (=Saldo S7, S10,Z28) -312.700 -309.400 -425.348,01 29 + Anfangsbestand an Finanzmitteln 0 0 -1.138.436,16 S12 = vorauss. Endbestand an Finanzmitteln (=S11 und Z. 29) -312.700 -309.400 -1.563.784,17 30 + vorauss. Anfangsbestand sonst. Liquiditätsreserven 0 0 0,00 S13 = vorauss.Endbestand Liquiditätsreserven (=S12 und Z.30) -312.700 -309.400 -1.563.784,17 294 V o r b e r i c h t zum Sonderhaushaltsplan der rechtsfähigen kommunalen Stiftung Heilig-Geist-Spital-Stiftung Nürnberg 1. Allgemeines Die unter der Verwaltung der Stadt Nürnberg stehende kommunale Heilig-Geist-Spital-Stiftung wurde 1339 von dem Nürnberger Bürger Konrad Groß errichtet. Neben Wäldern bei Schnaittach ist ihr bedeutendster Besitz in Nürnberg das Heilig-Geist-Spital und die Mauthalle. 2. Entwicklung gegenüber den Vorjahren Worauf die wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen sind, ergibt sich aus der Kurzkommentierung der folgenden Aufwands- und Ertragspositionen: Die privatrechtlichen Leistungsentgelte liegen mit 2.095.400 € um rund 2 % über dem Wert des Vorjahres (2.047.700 €). Es handelt sich hierbei um Mieterträge, Erträge aus Holzverkäufen und Erbbauzinsen. Die Steigerung ist insbesondere auf höhere zu erwartende Mieterträge sowie Erträge aus den Holzverkäufen zurückzuführen. Im Jahr 2017 fallen sonstige ordentliche Erträge in Höhe von 28.200 € (2016: 5.100 €) an. Es handelt sich hierbei insbesondere um die Auflösung von Rückstellungen, die für drohende Verluste aus über pari gekauften Wertpapieren gebildet wurden und zum Zeitpunkt der Endfälligkeit der Wertpapiere aufgelöst werden. Bei den Finanzerträgen in Höhe von 332.500 € (2016: 345.200 €) ist eine Verringerung gegenüber dem Vorjahr um rund 4 % zu verzeichnen. Sie verringern sich insbesondere aufgrund der niedrigeren Nominalverzinsung bei der Neuanlage von Wertpapieren. Die Erträge aus Zuweisungen für die Forstdienststelle, Kostenerstattungen und die Erträge aus der Auflösung von Sonderposten bewegen sich ungefähr auf Vorjahresniveau. Die Personalaufwendungen entstehen für die zwei Waldarbeiter des Forstbetriebes Schnaittach und für Dienstreisen und Dienstfahrten der Revierleitung; sie betragen insgesamt 94.800 € (2016: 92.000 €). Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen liegen mit 872.300 € um rund 18 % über dem Wert des Vorjahres (740.600 €). Dies ist insbesondere auf die gestiegenen Aufwendungen für Fernwärme in Höhe von 52.200 € (2016: 36.000 €) und den gestiegenen Gebäudeunterhalt in Höhe von insgesamt 450.500 € (2016: 332.900 €) zurückzuführen. Die Aufwendungen für die Erstattungen an die Stiftungsverwaltung sinken dagegen mit 247.400 € leicht gegenüber dem Vorjahr (253.400 €). Die weiteren enthaltenen Aufwendungen für die Forstdienststelle, den Hausmeisterdienst der Mauthalle und das Stadtarchiv zur Verwahrung von Archivalien verändern sich im Vergleich zum Vorjahr kaum. Bei den Abschreibungen in Höhe von 385.718 € finden nur geringe Veränderungen zum Vorjahr statt (2016: 385.835 €). Die sonstigen ordentlichen Aufwendungen erhöhen sich auf 166.000 € (2016: 135.400 €). Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr 23.000 € mehr Verluste aus dem Abgang von Finanzanlagen anfallen. Die Verluste entstehen bei der Rückzahlung über pari gekaufter Wertpapiere und neutralisieren sich durch die Auflösung der hierfür gebildeten Rückstellungen (siehe unter sonstige ordentliche Erträge). Zudem steigen die Aufwendungen für die Bildung der Rückstellungen für drohende Verluste aus über pari gekauften 295 Wertpapieren und die Rückstellungen für die Prüfungsgebühren des BKPV um 3.500 € auf 15.400 €. Daneben stiegen die Aufwendungen für Abfallbeseitigung ebenfalls um 3.500 € auf 22.200 €. Die weiteren sonstigen Aufwendungen betreffen hauptsächlich die Forstdienststelle und entsprechen insgesamt in etwa den Vorjahresansätzen. Die Ausrichtungsmittel (Transferaufwendungen) liegen mit insgesamt 676.300 € um rund 10 % unter dem Vorjahresansatz (749.500 €). Die Verringerung der Ausrichtungsmittel ist insbesondere auf die niedrigen Zinserträge sowie höheren Gebäudeunterhaltsaufwendungen zurückzuführen. Unterstützt werden gemäß Stiftungszweck bedürftige Personen in Nürnberg, die Altenhilfe sowie Projekte in der Kinder- und Jugendhilfe, wie z. B. MuBiKiN (Musikalische Bildung in Nürnberg). 3. Stiftungsvermögen Zum Vermögenserhalt werden Gewinne in Höhe von rund 336.400 € im Rahmen der Ergebnis￾verwendung der Kapitalerhaltungsrücklage zugeführt. 4. Wertpapierinvestitionen In 2017 werden Wertpapiere im Nennwert von 1.740.000 € zur Rückzahlung fällig (2016: 2.032.000 €). Dieser Betrag wird zusammen mit 196.400 € des erwirtschafteten Gewinns wieder in Wertpapieren angelegt. Der Rest des Gewinns (140.000 €) wird im Jahr 2017 für eine investive Baumaßnahme verwendet. 296 Produkt: 230200 Findel- und Waisenhausstiftung Die rechtsfähige Findel- und Waisenhausstiftungen wird als Sonderhaushalt der Stadt Nürnberg verwaltet. Neben der Verwaltung des Grundstockvermögens und der Erledigung des Rechnungswesens wird der Stiftungszweck, die Unterstützung von Einrichtungen zur Pflege und Erziehung Kinder und Jugendlicher in Nürnberg, satzungsgemäß erfüllt. 9203000010 Findel- und Waisenhausstiftungen Leistungen Ziele und Kennzahlen Zielgruppen: Einrichtungen zur Pflege und Erziehung von Kindern und Jugendlichen in Nürnberg Das Vermögen der Stiftung soll wirtschaftlich, nachhaltig und ertragbringend verwaltet werden, um eine größtmögliche Ausrichtung zur Erfüllung des Stiftungszwecks zu gewährleisten und den Erhalt der Gemeinnützigkeit zu sichern. Globalziele: Plan 2017 Plan 2016 RE 2015 Produktgrundkennzahlen: Ziel 1: EK-Rentabilität der Stiftung EK-Rentabilität der Stiftung % 7,43 7,90 7,32 Eigenkapital der Stiftung € 3.935.300,00 3.939.400,00 3.732.309,31 bereinigtes Jahresergebnis der Stiftung (EK-Rentabilität) € 292.300,00 309.300,00 273.035,53 Ziel 2: Kapitalerhalt bereinigtes Jahresergebnis d. Stiftung f. Kapitalerhalt (AO) € 295.500,00 313.500,00 320.762,68 maximal möglicher Kapitalerhalt € 98.500,00 104.500,00 106.920,89 tatsächlicher Kapitalerhalt € 0,00 0,00 106.920,89 Ziel 3: Anlagendeckungsgrad rd 100 Prozent Anlagendeckungsgrad rd. 100 Prozent % 101,21 103,06 101,27 Anlagevermögen € 3.888.400,00 3.822.300,00 3.685.611,73 Ziel 4: aktueller Kassenbestand > 0 Aktueller Kassenbestand > 0 € 121.100,00 199.400,00 121.099,31 297 Teilergebnishaushalt ** + Erträge aus Zuweisungen und Zuschüsse € 0,00 0,00 0,00 ** + Ert. a.d. Aufl. v. Sonderp. f. Inves € 0,00 0,00 0,00 ** + Privatrechtliche Leistungsentgelte € -306.200,00 -302.900,00 -315.824,94 ** + Erträge Kostenerstattungen, -umlagen € 0,00 0,00 0,00 ** + Sonstige ordentliche Erträge € -8.000,00 -10.100,00 -1.966,56 *** = Ordentliche Erträge € -314.200,00 -313.000,00 -317.791,50 ** - Personalaufwendungen € 0,00 0,00 0,00 ** - Versorgungsaufwendungen € 0,00 0,00 0,00 ** - Aufwend. für Sach- u. Dienstleistungen € 47.700,00 28.300,00 38.368,60 davon 62520100 Erstattungen Stiftungsverwaltung € 14.400,00 15.100,00 11.966,77 ** - Planmäßige Abschreibungen € 100,00 100,00 69,00 63123810 Ausrichtung Stiftungsgaben € 0,00 0,00 0,00 63123810 Ausrichtung (Stipendien) € 0,00 0,00 0,00 63123830 Ausrichtung (Zusschuss Einzelpers/Einri.) € 193.800,00 204.800,00 163.527,91 63920000 Zuführ./Aufl. Rückstellung Zweckausricht € 0,00 0,00 44.521,13 ** - Transferaufwendungen € 193.800,00 204.800,00 208.049,04 ** - Sonstige ordentliche Aufwendungen € 11.400,00 14.300,00 6.159,86 *** = Ordentliche Aufwendungen € 253.000,00 247.500,00 252.646,50 **** = Ergebnis der lfd. Verwaltungstätigkeit € -61.200,00 -65.500,00 -65.145,00 ** + Finanzerträge € -37.300,00 -39.000,00 -43.558,39 ** - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen € 0,00 0,00 0,00 *** = Finanzergebnis € -37.300,00 -39.000,00 -43.558,39 ***** = Ordentliches Ergebnis € -98.500,00 -104.500,00 -108.703,39 *** = Außerordentliches Ergebnis € 0,00 0,00 0,00 ********* = Ergebnis des Teilhaushalts € -98.500,00 -104.500,00 -108.703,39 Finanzen Plan 2017 Plan 2016 RE 2015 Erläuterungen zur aktuellen Planung Es ergibt sich ein Überschuss in Höhe von 98.500 EUR, der beim Jahresabschluss im Rahmen der Ergebnisverwendung der Kapitalerhaltungsrücklage zuzuführen ist. 298 Ein- und Auszahlungsarten Plan 2017 € Plan 2016 € RE 2015 € Finanzhaushalt: Findel- und Waisenhausstiftung 1 Steuern und ähnliche Abgaben 0 0 0,00 2 + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 0 0 0,00 3 + Sonstige Transfereinzahlungen 0 0 0,00 4 + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelt 0 0 0,00 5 + Privatrechtliche Leistungsentgelte -306.200 -302.900 -241.728,89 6 + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 0 0 0,00 7 + Sonstige Einzahlungen lfd. Verwaltung 0 0 0,00 8 + Zinsen und sonstige Finanzeinzahlungen -37.300 -39.000 -46.445,57 S1 = Einzahl.laufende Verwaltungstätigkeit (=Zeilen 1-8) -343.500 -341.900 -288.174,46 9 - Personalauszahlungen 0 0 0,00 10 - Versorgungsauszahlungen 0 0 0,00 11 - Auszahl. für Sach- und Dienstleistung. 47.700 28.300 28.573,19 12 - Transferauszahlungen 193.800 204.800 163.527,91 13 - Sonstige Auszahlungen lfd. Verwaltung 200 0 183,05 14 - Zinsen und sonstige Finanzauszahlungen 0 0 0,00 S2 = Auszahl. laufende Verwaltungstätigkeit (=Zeilen 9-14) 241.700 233.100 192.284,15 S3 = Saldo laufende Verwaltungstätigkeit (= Saldo S1, S2) -101.800 -108.800 -95.890,31 15 + Einzahl. aus Investitionszuwendungen 0 0 0,00 16 + Einzahl. aus Beiträgen u.ä. Entgelten 0 0 0,00 17 + Einzahl. Veräußerung von Sachvermögen 0 0 0,00 18 + Einzahl. Veräußerung v. Finanzvermögen -400.000 -167.000 -414.355,03 19 + Einzahl. sonstige Investitionstätig. 0 0 0,00 S4 = Einzahlungen aus Investitionstätigkeit (=Zeilen 15-19) -400.000 -167.000 -414.355,03 20 - Auszahl. für Erwerb von Grundstücken 0 0 0,00 21 - Auszahl. für Baumaßnahmen 0 0 0,00 22 - Auszahl. Erwerb bewegl. Sachvermögen 0 0 0,00 23 - Auszahl. für Erwerb von Finanzvermögen 498.500 271.500 592.295,00 24 - Auszahl. für Investitionsförderungen 0 0 0,00 25 - Auszahl. sonstige Investitionstätig. 0 0 0,00 S5 = Auszahlungen aus Investitionstätigkeit (=Zeilen 20-25) 498.500 271.500 592.295,00 S6 = Saldo aus Investitionstätigkeit (=Saldo S4, S5) 98.500 104.500 177.939,97 S7 = Finanzmittelüberschuss/ -fehlbetrag (=Saldo S3, S6) -3.300 -4.300 82.049,66 26a + Einzahlungen aus Kreditaufnahmen 0 0 0,00 26b + Einz., Kreditaufnahme wirtsch.gleichk. 0 0 0,00 S8 = Einzahlungen aus Finanzierungstätigk. (=Z. 26a, 26b) 0 0 0,00 27a - Auszahlungen für die Kredittilgung 0 0 0,00 27b - Ausz., Tilgung kreditähnlicher Rechtsg 0 0 0,00 S9 = Auszahlungen aus Finanzierungstätigk. (=Z. 27a, 27b) 0 0 0,00 S10 = Saldo Finanzierungstätigkeit (=Saldo S8, S9) 0 0 0,00 28 +/- Durchlaufende/haushaltsfremde Vorgänge 0 0 -3.780,11 S11 =Finanzmittelüberschuss/-fehlbetrag (=Saldo S7, S10,Z28) -3.300 -4.300 78.269,55 29 + Anfangsbestand an Finanzmitteln 0 0 -199.368,86 S12 = vorauss. Endbestand an Finanzmitteln (=S11 und Z. 29) -3.300 -4.300 -121.099,31 30 + vorauss. Anfangsbestand sonst. Liquiditätsreserven 0 0 0,00 S13 = vorauss.Endbestand Liquiditätsreserven (=S12 und Z.30) -3.300 -4.300 -121.099,31 299 V o r b e r i c h t zum Sonderhaushaltsplan der rechtsfähigen kommunalen Stiftung Findel- und Waisenhausstiftungen 1. Allgemeines Die unter der Verwaltung der Stadt Nürnberg stehenden kommunalen Findel- und Waisenhausstiftungen stammen aus den Jahren vor 1368. Zu ihrem Besitz gehört das Gelände des Kinder- und Jugendheims Reutersbrunnenstraße; dieser Einrichtung kommen auch alle Erträge zugute. 1992 wurde die Zustiftung Petz errichtet. Die Erträge aus dieser Zustiftung sollen demselben Personenkreis zugutekommen, wobei in erster Linie damit Ausflüge finanziert werden sollen. 2. Entwicklung gegenüber den Vorjahren Worauf die wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen sind, ergibt sich aus der Kurzkommentierung der folgenden Aufwands- und Ertragspositionen: Die privatrechtlichen Leistungsentgelte in Höhe von 306.200 € liegen leicht über dem Niveau des Vorjahres (302.900 €). Es handelt sich hierbei um Erbbauzinsen sowie Mieterträge. Im Jahr 2017 fallen sonstige ordentliche Erträge in Höhe von 8.000 € (2016:10.100 €). Es handelt sich hierbei um die Auflösung von Rückstellungen, die für drohende Verluste aus über pari gekauften Wertpapieren gebildet wurden und zum Zeitpunkt der Endfälligkeit der Wertpapiere aufgelöst werden. Bei den Finanzerträgen in Höhe von 37.300 € (2016: 39.000 €) ist eine Verringerung gegenüber dem Vorjahr um rund 4 % zu verzeichnen. Sie verringern sich insbesondere aufgrund der niedrigeren Nominalverzinsung bei der Neuanlage von Wertpapieren. Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen steigen auf 47.700 € (2016: 28.300 €). Dies ist insbesondere auf die gestiegenen Gebäudeunterhaltsaufwendungen in Höhe von insgesamt 30.700 € (2016: 10.800 €) zurückzuführen. Daneben beinhalten die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen noch die Erstattungen an die Stiftungsverwaltung in Höhe von 14.400 € (2016: 15.100 €) sowie die Erstattungen an die Hausverwaltungen in Höhe von 2.600 € (2016: 2.400 €). Bei den Abschreibungen finden keine Veränderungen zum Vorjahr statt. Die sonstigen ordentlichen Aufwendungen sinken auf 11.400 € (2016: 14.300 €). Dies ist darauf zurückzuführen, dass im Jahr 2017 im Gegensatz zum Vorjahr geringere Verluste aus dem Abgang von Finanzanlagen in Höhe von 8.000 € (2016: 10.100€) anfallen. Die Verluste entstehen bei der Rückzahlung über pari gekaufter Wertpapiere und neutralisieren sich durch die Auflösung der hierfür gebildeten Rückstellungen (siehe unter sonstige ordentliche Erträge). Die Aufwendungen für die Bildung der Rückstellungen für drohende Verluste aus über pari gekauften Wertpapieren sowie für die Prüfungsgebühren des BKPV sinken im Vergleich zum Vorjahr um 1.000 € auf 3.200 €. Die Ausrichtungsmittel (Transferaufwendungen) liegen mit insgesamt 193.800 € um rund 5 % unter dem Vorjahresansatz (204.800 €). Die Verringerung der Ausrichtungsmittel ist insbesondere auf die niedrigeren Finanzerträge aufgrund der Niedrigzinsphase sowie auf die gestiegenen Gebäudeunterhaltsaufwendungen zurückzuführen. 300 3. Stiftungsvermögen Zum Vermögenserhalt werden Gewinne in Höhe von 98.500 € im Rahmen der Ergebnis￾verwendung der Kapitalerhaltungsrücklage zugeführt. 4. Wertpapierinvestitionen In 2017 werden Wertpapiere im Nennwert von 400.000 € zur Rückzahlung fällig (2016: 167.000 €). Dieser Betrag wird zusammen mit dem erwirtschafteten Gewinn wieder in Wertpapieren angelegt. 301 Produkt: 230300 Kleinsch. Brennmaterialstiftung Die rechtsfähige Georg Matthias und Karoline Klein'sche Brennmaterialienstiftung wird als Sonderhaushalt der Stadt Nürnberg verwaltet. Neben der Verwaltung des Grundstockvermögens und der Erledigung des Rechnungswesens wird der Stiftungszweck satzungsgemäß erfüllt. Zweck der Stiftung ist die finanzielle Unterstützung von bedürftigen und würdigen Nürnberger Einwohnern zur Bestreitung von Heizkosten sowie die Gewährung von Zuschüssen an Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen zur Schaffung zeitgemäßer Heizungseinrichtungen. 9203000010 Klein'sche Brennmaterialienstiftung Leistungen Ziele und Kennzahlen Bedürftige nach Stiftungszweck, Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen zur Schaffung zeitgemäßer Heizungseinrichtungen Zielgruppen: Das Vermögen der Stiftung soll wirtschaftlich, nachhaltig und ertragbringend verwaltet werden, um eine größtmögliche Ausrichtung zur Erfüllung des Stiftungszwecks zu gewährleisten und den Erhalt der Gemeinnützigkeit zu sichern. Globalziele: Plan 2017 Plan 2016 RE 2015 Produktgrundkennzahlen: Ziel 1: EK-Rentabilität der Stiftung EK-Rentabilität der Stiftung % 12,42 8,30 7,23 Eigenkapital der Stiftung € 1.330.900,00 1.293.400,00 1.233.080,53 bereinigtes Jahresergebnis der Stiftung (EK-Rentabilität) € 165.300,00 107.200,00 89.127,42 Ziel 2: Kapitalerhalt bereinigtes Jahresergebnis d. Stiftung f. Kapitalerhalt (AO) € 166.500,00 110.200,00 116.814,90 maximal möglicher Kapitalerhalt € 55.500,00 36.733,33 38.938,30 tatsächlicher Kapitalerhalt € 0,00 0,00 47.228,56 Ziel 3: Anlagendeckungsgrad rd 100 Prozent Anlagendeckungsgrad rd. 100 Prozent % 102,52 102,80 102,73 Anlagevermögen € 1.298.200,00 1.258.200,00 1.200.376,15 Ziel 4: aktueller Kassenbestand > 0 Aktueller Kassenbestand > 0 € 60.100,00 32.300,00 60.085,75 302 Teilergebnishaushalt ** + Erträge aus Zuweisungen und Zuschüsse € 0,00 0,00 0,00 ** + Ert. a.d. Aufl. v. Sonderp. f. Inves € 0,00 0,00 0,00 ** + Privatrechtliche Leistungsentgelte € -157.500,00 -101.600,00 -101.625,00 ** + Erträge Kostenerstattungen, -umlagen € 0,00 0,00 0,00 ** + Sonstige ordentliche Erträge € 0,00 -9.100,00 -2.149,00 *** = Ordentliche Erträge € -157.500,00 -110.700,00 -103.774,00 ** - Personalaufwendungen € 0,00 0,00 0,00 ** - Versorgungsaufwendungen € 0,00 0,00 0,00 ** - Aufwend. für Sach- u. Dienstleistungen € 5.800,00 7.500,00 4.792,54 davon 62520100 Erstattungen Stiftungsverwaltung € 5.600,00 7.300,00 4.637,04 ** - Planmäßige Abschreibungen € 0,00 0,00 0,00 63123810 Ausrichtung Stiftungsgaben € 109.800,00 64.900,00 39.110,00 63123810 Ausrichtung (Stipendien) € 0,00 0,00 0,00 63123830 Ausrichtung (Zusschuss Einzelpers/Einri.) € 0,00 0,00 0,00 63920000 Zuführ./Aufl. Rückstellung Zweckausricht € 0,00 0,00 26.852,84 ** - Transferaufwendungen € 109.800,00 64.900,00 65.962,84 ** - Sonstige ordentliche Aufwendungen € 1.000,00 11.900,00 3.468,00 *** = Ordentliche Aufwendungen € 116.600,00 84.300,00 74.223,38 **** = Ergebnis der lfd. Verwaltungstätigkeit € -40.900,00 -26.400,00 -29.550,62 ** + Finanzerträge € -14.600,00 -15.900,00 -19.826,94 ** - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen € 0,00 0,00 0,00 *** = Finanzergebnis € -14.600,00 -15.900,00 -19.826,94 ***** = Ordentliches Ergebnis € -55.500,00 -42.300,00 -49.377,56 *** = Außerordentliches Ergebnis € 0,00 0,00 0,00 ********* = Ergebnis des Teilhaushalts € -55.500,00 -42.300,00 -49.377,56 Finanzen Plan 2017 Plan 2016 RE 2015 Erläuterungen zur aktuellen Planung Es ergibt sich ein Überschuss in Höhe von 55.500 EUR, der beim Jahresabschluss im Rahmen der Ergebnisverwendung der Kapitalerhaltungsrücklage zuzuführen ist. 303 Ein- und Auszahlungsarten Plan 2017 € Plan 2016 € RE 2015 € Finanzhaushalt: Kleinsch. Brennmaterialstiftung 1 Steuern und ähnliche Abgaben 0 0 0,00 2 + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 0 0 0,00 3 + Sonstige Transfereinzahlungen 0 0 0,00 4 + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelt 0 0 0,00 5 + Privatrechtliche Leistungsentgelte -157.500 -101.600 -101.625,00 6 + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 0 0 0,00 7 + Sonstige Einzahlungen lfd. Verwaltung 0 0 0,00 8 + Zinsen und sonstige Finanzeinzahlungen -14.600 -15.900 -20.415,35 S1 = Einzahl.laufende Verwaltungstätigkeit (=Zeilen 1-8) -172.100 -117.500 -122.040,35 9 - Personalauszahlungen 0 0 0,00 10 - Versorgungsauszahlungen 0 0 0,00 11 - Auszahl. für Sach- und Dienstleistung. 5.800 7.500 4.792,54 12 - Transferauszahlungen 109.800 64.900 39.110,00 13 - Sonstige Auszahlungen lfd. Verwaltung 0 0 0,00 14 - Zinsen und sonstige Finanzauszahlungen 0 0 0,00 S2 = Auszahl. laufende Verwaltungstätigkeit (=Zeilen 9-14) 115.600 72.400 43.902,54 S3 = Saldo laufende Verwaltungstätigkeit (= Saldo S1, S2) -56.500 -45.100 -78.137,81 15 + Einzahl. aus Investitionszuwendungen 0 0 0,00 16 + Einzahl. aus Beiträgen u.ä. Entgelten 0 0 0,00 17 + Einzahl. Veräußerung von Sachvermögen 0 0 0,00 18 + Einzahl. Veräußerung v. Finanzvermögen -50.000 -143.000 -351.000,00 19 + Einzahl. sonstige Investitionstätig. 0 0 0,00 S4 = Einzahlungen aus Investitionstätigkeit (=Zeilen 15-19) -50.000 -143.000 -351.000,00 20 - Auszahl. für Erwerb von Grundstücken 0 0 0,00 21 - Auszahl. für Baumaßnahmen 0 0 0,00 22 - Auszahl. Erwerb bewegl. Sachvermögen 0 0 0,00 23 - Auszahl. für Erwerb von Finanzvermögen 105.500 185.300 401.375,00 24 - Auszahl. für Investitionsförderungen 0 0 0,00 25 - Auszahl. sonstige Investitionstätig. 0 0 0,00 S5 = Auszahlungen aus Investitionstätigkeit (=Zeilen 20-25) 105.500 185.300 401.375,00 S6 = Saldo aus Investitionstätigkeit (=Saldo S4, S5) 55.500 42.300 50.375,00 S7 = Finanzmittelüberschuss/ -fehlbetrag (=Saldo S3, S6) -1.000 -2.800 -27.762,81 26a + Einzahlungen aus Kreditaufnahmen 0 0 0,00 26b + Einz., Kreditaufnahme wirtsch.gleichk. 0 0 0,00 S8 = Einzahlungen aus Finanzierungstätigk. (=Z. 26a, 26b) 0 0 0,00 27a - Auszahlungen für die Kredittilgung 0 0 0,00 27b - Ausz., Tilgung kreditähnlicher Rechtsg 0 0 0,00 S9 = Auszahlungen aus Finanzierungstätigk. (=Z. 27a, 27b) 0 0 0,00 S10 = Saldo Finanzierungstätigkeit (=Saldo S8, S9) 0 0 0,00 28 +/- Durchlaufende/haushaltsfremde Vorgänge 0 0 0,00 S11 =Finanzmittelüberschuss/-fehlbetrag (=Saldo S7, S10,Z28) -1.000 -2.800 -27.762,81 29 + Anfangsbestand an Finanzmitteln 0 0 -32.322,94 S12 = vorauss. Endbestand an Finanzmitteln (=S11 und Z. 29) -1.000 -2.800 -60.085,75 30 + vorauss. Anfangsbestand sonst. Liquiditätsreserven 0 0 0,00 S13 = vorauss.Endbestand Liquiditätsreserven (=S12 und Z.30) -1.000 -2.800 -60.085,75 304 V o r b e r i c h t zum Sonderhaushaltsplan der rechtsfähigen kommunalen Stiftung Georg Matthias und Karoline Klein’sche Brennmaterialienstiftung 1. Allgemeines 1890 wurde diese unter der Verwaltung der Stadt Nürnberg stehende kommunale Stiftung von Friederike Klein zum Andenken ihrer Eltern errichtet. Stiftungsbesitz war das Krafft`sche Anwesen, Theresienstraße 7, das im 2. Weltkrieg zerstört wurde. Der Grundbesitz ist heute noch Vermögensbestandteil. 2. Entwicklung gegenüber den Vorjahren Worauf die wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen sind, ergibt sich aus der Kurzkommentierung der folgenden Aufwands- und Ertragspositionen: Die privatrechtlichen Leistungsentgelte steigen in 2017 um rund 55 % auf 157.500 € (2016: 101.600 €). Es handelt sich hierbei um Erbbauzinsen. Zum Anfang des Jahres 2017 wird der Erbbauzins erhöht. Im Jahr 2017 fallen im Gegensatz zum Vorjahr keine sonstigen ordentlichen Erträge an (2016: 9.100 €). Es handelte sich in 2016 um die Auflösung von Rückstellungen, die für drohende Verluste aus über pari gekauften Wertpapieren gebildet wurden und zum Zeitpunkt der Endfälligkeit der Wertpapiere aufgelöst werden. Bei den Finanzerträgen in Höhe von 14.600 € (2016: 15.900 €) ist eine Verringerung gegenüber dem Vorjahr um rund 8 % zu verzeichnen. Sie verringern sich insbesondere aufgrund der niedrigeren Nominalverzinsung bei der Neuanlage von Wertpapieren. Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen liegen mit 5.800 € um rund 23 % unter dem Vorjahresansatz (7.500 €). Hierin enthalten sind Grabpflegegebühren sowie die Erstattungen an die Stiftungsverwaltung, welche im Jahr 2017 von 7.300 € auf 5.600 € sinken. Die sonstigen ordentlichen Aufwendungen sinken auf 1.000 € (2016: 11.900 €). Dies ist darauf zurückzuführen, dass im Jahr 2017 im Gegensatz zum Vorjahr keine Verluste aus dem Abgang von Finanzanlagen anfallen. Die Aufwendungen für die Bildung der Rückstellungen für drohende Verluste sowie für die Prüfungsgebühren des BKPV sinken im Vergleich zum Vorjahr um 1.800 € auf 1.000 €. Die Ausrichtungsmittel (Transferaufwendungen) liegen mit insgesamt 109.800 um rund 69 % über dem Vorjahresansatz (64.900 €). Die Erhöhung der Ausrichtungsmittel ist insbesondere auf die Erhöhung des Erbbauzinses zurückzuführen. 3. Stiftungsvermögen Zum Vermögenserhalt werden Gewinne von 55.500 € (im Rahmen der Ergebnisverwendung der Kapitalerhaltungsrücklage zugeführt. 4. Wertpapierinvestitionen In 2017 werden Wertpapiere im Nennwert von 50.000 € zur Rückzahlung fällig (2016: 143.000 €). Dieser Betrag wird zusammen mit dem erwirtschafteten Gewinn wieder in Wertpapieren angelegt. 305 Produkt: 230400 Kost-Pocher'sche Stiftung Die rechtsfähige Kost-Pocher`sche Stiftung wird als Sonderhaushalt der Stadt Nürnberg verwaltet. Neben der Verwaltung des Grundstockvermögens und der Erledigung des Rechnungswesens wird der Stiftungszweck, die Verschönerung der Stadt, die Förderung von gesundheitlichen Maßnahmen, die Förderung von Kunst- und Kultur sowie bei besonderen Bedürfnissen auch Zwecke der allgemeinen Wohlfahrt, satzungsgemäß erfüllt. 9203000010 Kost-Pocher'sche Stiftung Leistungen Ziele und Kennzahlen Zielgruppen: Bedürftige nach Stiftungszweck Das Vermögen der Stiftung soll wirtschaftlich, nachhaltig und ertragbringend verwaltet werden, um eine größtmögliche Ausrichtung zur Erfüllung des Stiftungszwecks zu gewährleisten und den Erhalt der Gemeinnützigkeit zu sichern. Globalziele: Plan 2017 Plan 2016 RE 2015 Produktgrundkennzahlen: Ziel 1: EK-Rentabilität der Stiftung EK-Rentabilität der Stiftung % 3,13 3,30 2,71 Eigenkapital der Stiftung € 3.664.500,00 3.645.000,00 3.579.211,19 bereinigtes Jahresergebnis der Stiftung (EK-Rentabilität) € 114.600,00 118.900,00 96.820,12 Ziel 2: Kapitalerhalt bereinigtes Jahresergebnis d. Stiftung f. Kapitalerhalt (AO) € 123.400,00 129.100,00 130.776,96 maximal möglicher Kapitalerhalt € 41.133,33 43.033,33 43.592,32 tatsächlicher Kapitalerhalt € 0,00 0,00 51.663,12 Ziel 3: Anlagendeckungsgrad rd 100 Prozent Anlagendeckungsgrad rd. 100 Prozent % 101,19 101,74 101,22 Anlagevermögen € 3.621.400,00 3.582.700,00 3.536.244,52 Ziel 4: aktueller Kassenbestand > 0 Aktueller Kassenbestand > 0 € 46.000,00 52.400,00 45.975,69 306 Teilergebnishaushalt ** + Erträge aus Zuweisungen und Zuschüsse € 0,00 0,00 0,00 ** + Ert. a.d. Aufl. v. Sonderp. f. Inves € 0,00 0,00 0,00 ** + Privatrechtliche Leistungsentgelte € -35.500,00 -39.700,00 -39.675,40 ** + Erträge Kostenerstattungen, -umlagen € 0,00 0,00 0,00 ** + Sonstige ordentliche Erträge € -19.100,00 -12.800,00 -4.540,00 *** = Ordentliche Erträge € -54.600,00 -52.500,00 -44.215,40 ** - Personalaufwendungen € 0,00 0,00 0,00 ** - Versorgungsaufwendungen € 0,00 0,00 0,00 ** - Aufwend. für Sach- u. Dienstleistungen € 16.900,00 20.600,00 20.630,44 davon 62520100 Erstattungen Stiftungsverwaltung € 16.900,00 15.600,00 14.088,19 ** - Planmäßige Abschreibungen € 0,00 100,00 79,00 63123810 Ausrichtung Stiftungsgaben € 0,00 0,00 0,00 63123810 Ausrichtung (Stipendien) € 0,00 0,00 0,00 63123830 Ausrichtung (Zusschuss Einzelpers/Einri.) € 73.500,00 74.700,00 66.500,00 63920000 Zuführ./Aufl. Rückstellung Zweckausricht € 0,00 0,00 0,00 ** - Transferaufwendungen € 73.500,00 74.700,00 66.500,00 ** - Sonstige ordentliche Aufwendungen € 27.900,00 23.900,00 13.491,76 *** = Ordentliche Aufwendungen € 118.300,00 119.300,00 100.701,20 **** = Ergebnis der lfd. Verwaltungstätigkeit € 63.700,00 66.800,00 56.485,80 ** + Finanzerträge € -104.800,00 -111.000,00 -112.688,92 ** - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen € 0,00 0,00 0,00 *** = Finanzergebnis € -104.800,00 -111.000,00 -112.688,92 ***** = Ordentliches Ergebnis € -41.100,00 -44.200,00 -56.203,12 *** = Außerordentliches Ergebnis € 0,00 0,00 0,00 ********* = Ergebnis des Teilhaushalts € -41.100,00 -44.200,00 -56.203,12 Finanzen Plan 2017 Plan 2016 RE 2015 Erläuterungen zur aktuellen Planung Es ergibt sich ein Überschuss in Höhe von 41.100 EUR, der beim Jahresabschluss im Rahmen der Ergebnisverwendung der Kapitalerhaltungsrücklage zuzuführen ist. 307 Ein- und Auszahlungsarten Plan 2017 € Plan 2016 € RE 2015 € Finanzhaushalt: Kost-Pocher'sche Stiftung 1 Steuern und ähnliche Abgaben 0 0 0,00 2 + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 0 0 -400,00 3 + Sonstige Transfereinzahlungen 0 0 0,00 4 + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelt 0 0 0,00 5 + Privatrechtliche Leistungsentgelte -35.500 -39.700 -39.275,40 6 + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 0 0 0,00 7 + Sonstige Einzahlungen lfd. Verwaltung 0 0 0,00 8 + Zinsen und sonstige Finanzeinzahlungen -104.800 -111.000 -112.818,99 S1 = Einzahl.laufende Verwaltungstätigkeit (=Zeilen 1-8) -140.300 -150.700 -152.494,39 9 - Personalauszahlungen 0 0 0,00 10 - Versorgungsauszahlungen 0 0 0,00 11 - Auszahl. für Sach- und Dienstleistung. 16.900 20.600 20.623,44 12 - Transferauszahlungen 73.500 74.700 64.611,69 13 - Sonstige Auszahlungen lfd. Verwaltung 0 900 877,92 14 - Zinsen und sonstige Finanzauszahlungen 0 0 0,00 S2 = Auszahl. laufende Verwaltungstätigkeit (=Zeilen 9-14) 90.400 96.200 86.113,05 S3 = Saldo laufende Verwaltungstätigkeit (= Saldo S1, S2) -49.900 -54.500 -66.381,34 15 + Einzahl. aus Investitionszuwendungen 0 0 0,00 16 + Einzahl. aus Beiträgen u.ä. Entgelten 0 0 0,00 17 + Einzahl. Veräußerung von Sachvermögen 0 0 0,00 18 + Einzahl. Veräußerung v. Finanzvermögen -940.000 -200.000 -680.000,00 19 + Einzahl. sonstige Investitionstätig. 0 0 0,00 S4 = Einzahlungen aus Investitionstätigkeit (=Zeilen 15-19) -940.000 -200.000 -680.000,00 20 - Auszahl. für Erwerb von Grundstücken 0 0 0,00 21 - Auszahl. für Baumaßnahmen 0 0 0,00 22 - Auszahl. Erwerb bewegl. Sachvermögen 0 0 0,00 23 - Auszahl. für Erwerb von Finanzvermögen 981.100 244.200 752.840,00 24 - Auszahl. für Investitionsförderungen 0 0 0,00 25 - Auszahl. sonstige Investitionstätig. 0 0 0,00 S5 = Auszahlungen aus Investitionstätigkeit (=Zeilen 20-25) 981.100 244.200 752.840,00 S6 = Saldo aus Investitionstätigkeit (=Saldo S4, S5) 41.100 44.200 72.840,00 S7 = Finanzmittelüberschuss/ -fehlbetrag (=Saldo S3, S6) -8.800 -10.300 6.458,66 26a + Einzahlungen aus Kreditaufnahmen 0 0 0,00 26b + Einz., Kreditaufnahme wirtsch.gleichk. 0 0 0,00 S8 = Einzahlungen aus Finanzierungstätigk. (=Z. 26a, 26b) 0 0 0,00 27a - Auszahlungen für die Kredittilgung 0 0 0,00 27b - Ausz., Tilgung kreditähnlicher Rechtsg 0 0 0,00 S9 = Auszahlungen aus Finanzierungstätigk. (=Z. 27a, 27b) 0 0 0,00 S10 = Saldo Finanzierungstätigkeit (=Saldo S8, S9) 0 0 0,00 28 +/- Durchlaufende/haushaltsfremde Vorgänge 0 0 0,00 S11 =Finanzmittelüberschuss/-fehlbetrag (=Saldo S7, S10,Z28) -8.800 -10.300 6.458,66 29 + Anfangsbestand an Finanzmitteln 0 0 -52.434,35 S12 = vorauss. Endbestand an Finanzmitteln (=S11 und Z. 29) -8.800 -10.300 -45.975,69 30 + vorauss. Anfangsbestand sonst. Liquiditätsreserven 0 0 0,00 S13 = vorauss.Endbestand Liquiditätsreserven (=S12 und Z.30) -8.800 -10.300 -45.975,69 308 V o r b e r i c h t zum Sonderhaushaltsplan der rechtsfähigen kommunalen Stiftung Kost-Pocher’sche Stiftung 1. Allgemeines Die Kost-Pocher'schen Erben haben 1921 aus dem Nachlass von Anna Kost die Errichtung der unter der Verwaltung der Stadt Nürnberg stehenden kommunalen Stiftung ermöglicht. Das Grundstockvermögen bestand aus einem Werkstattgebäude, bebauten und unbebauten Grundstücken sowie Erbbaugrundstücken. 2. Entwicklung gegenüber den Vorjahren Worauf die wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen sind, ergibt sich aus der Kurzkommentierung der folgenden Aufwands- und Ertragspositionen: Die privatrechtlichen Leistungsentgelte in Höhe von 35.500 € sinken um 4.200 €. Es handelt sich hierbei um Erbbauzinsen. In 2017 fallen keine Miet- und Pachterträge aus Immobilien mehr an, da die Immobilie Bucher Str. 111 verkauft wurde. Im Jahr 2017 fallen sonstige ordentliche Erträge in Höhe von 19.100 € (2016: 12.800 €) an. Es handelt sich hierbei um die Auflösung von Rückstellungen, die für drohende Verluste aus über pari gekauften Wertpapieren gebildet wurden und zum Zeitpunkt der Endfälligkeit der Wertpapiere aufgelöst werden. Bei den Finanzerträgen in Höhe von 104.800 € (2016: 111.000 €) ist eine Verringerung gegenüber dem Vorjahr um rund 6 % zu verzeichnen. Dies ist insbesondere auf die niedrigere Nominalverzinsung bei der Neuanlage von Wertpapieren zurückzuführen. Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen liegen mit 16.900 € um rund 18 % unter dem Vorjahresansatz (20.600 €). Dies ist darauf zurückzuführen, dass in 2017 aufgrund des Immobilienverkaufs keine Gebäudeunterhaltsaufwendungen mehr anfallen. Die Erstattungen an die Stiftungsverwaltung steigen auf 16.900 € (2016: 15.600 €). Im Jahr 2017 fallen im Gegensatz zum Vorjahr (100 €) keine Abschreibungen mehr an, da die Immobilie Bucher Str. 111 verkauft wurde. Die sonstigen ordentlichen Aufwendungen steigen auf 27.900 € (2016: 23.900 €). Dies ist darauf zurückzuführen, dass im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr höhere Verluste aus dem Abgang von Finanzanlagen in Höhe von 19.100 € (2016: 12.800 €) anfallen. Die Verluste entstehen bei der Rückzahlung über pari gekaufter Wertpapiere und neutralisieren sich durch die Auflösung der hierfür gebildeten Rückstellungen (siehe unter sonstige ordentliche Erträge). Desweiteren ist in den sonstigen ordentlichen Aufwendungen die Bildung der Rückstellungen für drohende Verluste aus über pari gekauften Wertpapieren sowie für die Prüfungsgebühren des BKPV in Höhe von 8.800 € (2016: 10.200 €) enthalten. In 2017 fallen keine Aufwendungen für die Grundsteuer mehr an. Die Ausrichtungsmittel (Transferaufwendungen) liegen mit insgesamt 73.500 € um rund 2 % unter dem Vorjahresansatz (74.700 €). Dies ist insbesondere auf die niedrigeren Zinserträge zurückzuführen. 309 3. Stiftungsvermögen Zum Vermögenserhalt werden Gewinne von 41.100 € im Rahmen der Ergebnisverwendung der Kapitalerhaltungsrücklage zugeführt. 4. Wertpapierinvestitionen In 2017 werden Wertpapiere im Nennwert von 940.000 € zur Rückzahlung fällig (2016: 200.000 €). Dieser Betrag wird zusammen mit dem erwirtschafteten Gewinn wieder in Wertpapieren angelegt. 310 Produkt: 230500 Fritz-Hintermayr-Stiftung Die rechtsfähige Fritz-Hintermayr-Stiftung wird als Sonderhaushalt der Stadt Nürnberg verwaltet. Neben der Verwaltung des Grundstockvermögens und der Erledigung des Rechnungswesens wird der Stiftungszweck satzungsgemäß erfüllt. Zweck der Stiftung ist die Unterstützung bedürftiger Insassen der Nürnberger städtischen Altenheime und die Gewährung von Zuwendungen an Einrichtungen in Nürnberg, die der Pflege der allgemeinen Wohlfahrt, der öffentlichen Gesundheit, der Jugend oder sonstigen gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken dienen. 9203000010 Fritz-Hintermayr-Stiftung Leistungen Ziele und Kennzahlen Bedürftige nach Stiftungszweck, Einrichtungen zur Pflege der allgemeinen Wohlfahrt, der öffentlichen Gesundheit, der Jugend oder sonstigen gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken in Nürnberg Zielgruppen: Das Vermögen der Stiftung soll wirtschaftlich, nachhaltig und ertragbringend verwaltet werden, um eine größtmögliche Ausrichtung zur Erfüllung des Stiftungszwecks zu gewährleisten und den Erhalt der Gemeinnützigkeit zu sichern. Globalziele: Plan 2017 Plan 2016 RE 2015 Produktgrundkennzahlen: Ziel 1: EK-Rentabilität der Stiftung EK-Rentabilität der Stiftung % 1,81 2,90 2,39 Eigenkapital der Stiftung € 3.461.100,00 3.474.700,00 3.394.448,70 bereinigtes Jahresergebnis der Stiftung (EK-Rentabilität) € 62.500,00 100.300,00 81.268,19 Ziel 2: Kapitalerhalt bereinigtes Jahresergebnis d. Stiftung f. Kapitalerhalt (AO) € 77.400,00 122.800,00 135.420,85 maximal möglicher Kapitalerhalt € 25.800,00 40.933,33 45.140,28 tatsächlicher Kapitalerhalt € 0,00 0,00 50.602,66 Ziel 3: Anlagendeckungsgrad rd 100 Prozent Anlagendeckungsgrad rd. 100 Prozent % 101,00 102,49 101,03 Anlagevermögen € 3.426.700,00 3.390.300,00 3.360.016,78 Ziel 4: aktueller Kassenbestand > 0 Aktueller Kassenbestand > 0 € 97.300,00 125.500,00 97.335,51 311 Teilergebnishaushalt ** + Erträge aus Zuweisungen und Zuschüsse € 0,00 0,00 0,00 ** + Ert. a.d. Aufl. v. Sonderp. f. Inves € 0,00 0,00 0,00 ** + Privatrechtliche Leistungsentgelte € 0,00 0,00 0,00 ** + Erträge Kostenerstattungen, -umlagen € 0,00 0,00 0,00 ** + Sonstige ordentliche Erträge € -70.500,00 -34.000,00 -1.656,00 *** = Ordentliche Erträge € -70.500,00 -34.000,00 -1.656,00 ** - Personalaufwendungen € 0,00 0,00 0,00 ** - Versorgungsaufwendungen € 0,00 0,00 0,00 ** - Aufwend. für Sach- u. Dienstleistungen € 9.700,00 9.400,00 13.059,81 davon 62520100 Erstattungen Stiftungsverwaltung € 9.000,00 8.700,00 7.481,22 ** - Planmäßige Abschreibungen € 0,00 0,00 0,00 63123810 Ausrichtung Stiftungsgaben € 0,00 0,00 0,00 63123810 Ausrichtung (Stipendien) € 0,00 0,00 0,00 63123830 Ausrichtung (Zusschuss Einzelpers/Einri.) € 36.700,00 59.400,00 38.000,00 63920000 Zuführ./Aufl. Rückstellung Zweckausricht € 0,00 0,00 17.843,29 ** - Transferaufwendungen € 36.700,00 59.400,00 55.843,29 ** - Sonstige ordentliche Aufwendungen € 84.700,00 55.800,00 23.396,31 *** = Ordentliche Aufwendungen € 131.100,00 124.600,00 92.299,41 **** = Ergebnis der lfd. Verwaltungstätigkeit € 60.600,00 90.600,00 90.643,41 ** + Finanzerträge € -86.400,00 -131.500,00 -142.902,07 ** - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen € 0,00 0,00 0,00 *** = Finanzergebnis € -86.400,00 -131.500,00 -142.902,07 ***** = Ordentliches Ergebnis € -25.800,00 -40.900,00 -52.258,66 *** = Außerordentliches Ergebnis € 0,00 0,00 0,00 ********* = Ergebnis des Teilhaushalts € -25.800,00 -40.900,00 -52.258,66 Finanzen Plan 2017 Plan 2016 RE 2015 Erläuterungen zur aktuellen Planung Es ergibt sich ein Überschuss in Höhe von 25.800 EUR, der beim Jahresabschluss im Rahmen der Ergebnisverwendung der Kapitalerhaltungsrücklage zuzuführen ist. 312 Ein- und Auszahlungsarten Plan 2017 € Plan 2016 € RE 2015 € Finanzhaushalt: Fritz-Hintermayr-Stiftung 1 Steuern und ähnliche Abgaben 0 0 0,00 2 + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 0 0 0,00 3 + Sonstige Transfereinzahlungen 0 0 0,00 4 + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelt 0 0 0,00 5 + Privatrechtliche Leistungsentgelte 0 0 0,00 6 + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 0 0 0,00 7 + Sonstige Einzahlungen lfd. Verwaltung 0 0 0,00 8 + Zinsen und sonstige Finanzeinzahlungen -86.400 -131.500 -141.985,84 S1 = Einzahl.laufende Verwaltungstätigkeit (=Zeilen 1-8) -86.400 -131.500 -141.985,84 9 - Personalauszahlungen 0 0 0,00 10 - Versorgungsauszahlungen 0 0 0,00 11 - Auszahl. für Sach- und Dienstleistung. 9.700 9.400 13.059,81 12 - Transferauszahlungen 36.700 59.400 55.545,90 13 - Sonstige Auszahlungen lfd. Verwaltung 0 0 0,00 14 - Zinsen und sonstige Finanzauszahlungen 0 0 0,00 S2 = Auszahl. laufende Verwaltungstätigkeit (=Zeilen 9-14) 46.400 68.800 68.605,71 S3 = Saldo laufende Verwaltungstätigkeit (= Saldo S1, S2) -40.000 -62.700 -73.380,13 15 + Einzahl. aus Investitionszuwendungen 0 0 0,00 16 + Einzahl. aus Beiträgen u.ä. Entgelten 0 0 0,00 17 + Einzahl. Veräußerung von Sachvermögen 0 0 0,00 18 + Einzahl. Veräußerung v. Finanzvermögen -1.727.000 -721.000 -184.000,00 19 + Einzahl. sonstige Investitionstätig. 0 0 0,00 S4 = Einzahlungen aus Investitionstätigkeit (=Zeilen 15-19) -1.727.000 -721.000 -184.000,00 20 - Auszahl. für Erwerb von Grundstücken 0 0 0,00 21 - Auszahl. für Baumaßnahmen 0 0 0,00 22 - Auszahl. Erwerb bewegl. Sachvermögen 0 0 0,00 23 - Auszahl. für Erwerb von Finanzvermögen 1.752.800 761.900 285.540,00 24 - Auszahl. für Investitionsförderungen 0 0 0,00 25 - Auszahl. sonstige Investitionstätig. 0 0 0,00 S5 = Auszahlungen aus Investitionstätigkeit (=Zeilen 20-25) 1.752.800 761.900 285.540,00 S6 = Saldo aus Investitionstätigkeit (=Saldo S4, S5) 25.800 40.900 101.540,00 S7 = Finanzmittelüberschuss/ -fehlbetrag (=Saldo S3, S6) -14.200 -21.800 28.159,87 26a + Einzahlungen aus Kreditaufnahmen 0 0 0,00 26b + Einz., Kreditaufnahme wirtsch.gleichk. 0 0 0,00 S8 = Einzahlungen aus Finanzierungstätigk. (=Z. 26a, 26b) 0 0 0,00 27a - Auszahlungen für die Kredittilgung 0 0 0,00 27b - Ausz., Tilgung kreditähnlicher Rechtsg 0 0 0,00 S9 = Auszahlungen aus Finanzierungstätigk. (=Z. 27a, 27b) 0 0 0,00 S10 = Saldo Finanzierungstätigkeit (=Saldo S8, S9) 0 0 0,00 28 +/- Durchlaufende/haushaltsfremde Vorgänge 0 0 0,00 S11 =Finanzmittelüberschuss/-fehlbetrag (=Saldo S7, S10,Z28) -14.200 -21.800 28.159,87 29 + Anfangsbestand an Finanzmitteln 0 0 -125.495,38 S12 = vorauss. Endbestand an Finanzmitteln (=S11 und Z. 29) -14.200 -21.800 -97.335,51 30 + vorauss. Anfangsbestand sonst. Liquiditätsreserven 0 0 0,00 S13 = vorauss.Endbestand Liquiditätsreserven (=S12 und Z.30) -14.200 -21.800 -97.335,51 313 V o r b e r i c h t zum Sonderhaushaltsplan der rechtsfähigen kommunalen Stiftung Fritz-Hintermayr-Stiftung 1. Allgemeines Aus dem Nachlass des am 24.08.1964 in Nürnberg verstorbenen Fabrikanten Fritz Hintermayr errichtete dessen Bruder, Max Hintermayr, 1968 die unter der Verwaltung der Stadt Nürnberg stehende kommunale Fritz-Hintermayr-Stiftung. 2. Entwicklung gegenüber den Vorjahren Worauf die wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen sind, ergibt sich aus der Kurzkommentierung der folgenden Aufwands- und Ertragspositionen: Im Jahr 2017 fallen sonstige ordentliche Erträge in Höhe von 70.500 € (2016: 34.000 €) an. Es handelt sich hierbei um die Auflösung von Rückstellungen, die für drohende Verluste aus über pari gekauften Wertpapieren gebildet wurden und zum Zeitpunkt der Endfälligkeit der Wertpapiere aufgelöst werden. Bei den Finanzerträgen in Höhe von 86.400 € ist eine Verringerung gegenüber dem Vorjahr (131.500 €) um rund 34 % zu verzeichnen. Sie verringern sich insbesondere aufgrund der niedrigeren Nominalverzinsung bei der Neuanlage von Wertpapieren. Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen liegen mit 9.700 € um 3 % unter dem Vorjahresansatz (9.400 €). Hierin enthalten sind Grabpflegegebühren sowie die Erstattungen an die Stiftungsverwaltung, die sich im Jahr 2017 von 8.700 € auf 9.000 € erhöhen. Die sonstigen ordentlichen Aufwendungen steigen auf 84.700 € (2016: 55.800 €). Dies ist darauf zurückzuführen, dass im Jahr mit 70.500 € höhere Verluste als im Vorjahr (34.000 €) aus dem Abgang von Finanzanlagen anfallen. Die Verluste entstehen bei der Rückzahlung über pari gekaufter Wertpapiere und neutralisieren sich durch die Auflösung der hierfür gebildeten Rückstellungen (siehe unter sonstige ordentliche Erträge). Desweiteren sind in den sonstigen ordentlichen Aufwendungen die Bildung der Rückstellungen für drohende Verluste sowie für die Prüfungsgebühren des BKPV enthalten, welche in 2017 um 7.600 € auf 14.200 € sinken. Die Ausrichtungsmittel (Transferaufwendungen) liegen mit insgesamt 36.700 € um rund 38 % unter dem Vorjahresansatz (59.400 €). Dies ist insbesondere auf die geringeren Finanzerträge aufgrund der Niedrigzinsphase zurückzuführen. 3. Stiftungsvermögen Zum Vermögenserhalt werden Gewinne von 25.800 € im Rahmen der Ergebnisverwendung der Kapitalerhaltungsrücklage zugeführt. 4. Wertpapierinvestitionen In 2017 werden Wertpapiere im Nennwert von 1.727.000 € zur Rückzahlung fällig (2016: 721.000 €). Dieser Betrag wird zusammen mit dem erwirtschafteten Gewinn wieder in Wertpapieren angelegt. 314 Produkt: 230600 Wallner'sche Blinden- und Stipendienstif Die rechtsfähige Johanna Sofie Wallner`sche Blinden- und Stipendienstiftung wird als Sonderhaushalt der Stadt Nürnberg verwaltet. Neben der Verwaltung des Grundstockvermögens und der Erledigung des Rechnungswesens wird der Stiftungszweck sowie die Grabpflege entsprechend des Stiftungszwecks satzungsgemäß erfüllt. Zweck der Stiftung ist die a) Gewährung von Unterstützungen an Blinde sowie die Förderung von Einrichtungen für diesen Personenkreis. b) Gewährung von Stipendien an bedürftige und würdige Studierende der 6. Fakultät der Universität Erlangen - Nürnberg. c) Grabpflege gemäß Stiftungssatzung. 9203000010 Wallner'sche Blinden und Stipendienstift Leistungen Ziele und Kennzahlen Blinde Personen, Einrichtungen für diesen Personenkreis, Studentinnen und Studenten der 6. Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg Zielgruppen: Das Vermögen der Stiftung soll wirtschaftlich, nachhaltig und ertragbringend verwaltet werden, um eine größtmögliche Ausrichtung zur Erfüllung des Stiftungszwecks zu gewährleisten und den Erhalt der Gemeinnützigkeit zu sichern. Globalziele: Plan 2017 Plan 2016 RE 2015 Produktgrundkennzahlen: Ziel 1: EK-Rentabilität der Stiftung EK-Rentabilität der Stiftung % 1,52 1,50 1,18 Eigenkapital der Stiftung € 184.800,00 185.100,00 181.260,75 bereinigtes Jahresergebnis der Stiftung (EK-Rentabilität) € 2.800,00 2.700,00 2.145,10 Ziel 2: Kapitalerhalt bereinigtes Jahresergebnis d. Stiftung f. Kapitalerhalt (AO) € 4.500,00 5.100,00 6.621,66 maximal möglicher Kapitalerhalt € 1.500,00 1.700,00 2.207,22 tatsächlicher Kapitalerhalt € 0,00 0,00 4.312,30 Ziel 3: Anlagendeckungsgrad rd 100 Prozent Anlagendeckungsgrad rd. 100 Prozent % 106,70 104,05 106,81 Anlagevermögen € 173.200,00 177.900,00 169.698,11 Ziel 4: aktueller Kassenbestand > 0 Aktueller Kassenbestand > 0 € 15.400,00 8.900,00 15.405,76 315 Teilergebnishaushalt ** + Erträge aus Zuweisungen und Zuschüsse € 0,00 0,00 0,00 ** + Ert. a.d. Aufl. v. Sonderp. f. Inves € 0,00 0,00 0,00 ** + Privatrechtliche Leistungsentgelte € 0,00 0,00 0,00 ** + Erträge Kostenerstattungen, -umlagen € 0,00 0,00 0,00 ** + Sonstige ordentliche Erträge € -2.200,00 -4.500,00 0,00 *** = Ordentliche Erträge € -2.200,00 -4.500,00 0,00 ** - Personalaufwendungen € 0,00 0,00 0,00 ** - Versorgungsaufwendungen € 0,00 0,00 0,00 ** - Aufwend. für Sach- u. Dienstleistungen € 300,00 600,00 204,79 davon 62520100 Erstattungen Stiftungsverwaltung € 100,00 400,00 65,79 ** - Planmäßige Abschreibungen € 0,00 0,00 0,00 63123810 Ausrichtung Stiftungsgaben € 1.300,00 700,00 0,00 63123810 Ausrichtung (Stipendien) € 0,00 0,00 0,00 63123830 Ausrichtung (Zusschuss Einzelpers/Einri.) € 0,00 0,00 0,00 63920000 Zuführ./Aufl. Rückstellung Zweckausricht € 0,00 0,00 0,00 ** - Transferaufwendungen € 1.300,00 700,00 0,00 ** - Sonstige ordentliche Aufwendungen € 3.700,00 6.700,00 2.170,36 *** = Ordentliche Aufwendungen € 5.300,00 8.000,00 2.375,15 **** = Ergebnis der lfd. Verwaltungstätigkeit € 3.100,00 3.500,00 2.375,15 ** + Finanzerträge € -4.600,00 -5.500,00 -6.687,45 ** - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen € 0,00 0,00 0,00 *** = Finanzergebnis € -4.600,00 -5.500,00 -6.687,45 ***** = Ordentliches Ergebnis € -1.500,00 -2.000,00 -4.312,30 *** = Außerordentliches Ergebnis € 0,00 0,00 0,00 ********* = Ergebnis des Teilhaushalts € -1.500,00 -2.000,00 -4.312,30 Finanzen Plan 2017 Plan 2016 RE 2015 Erläuterungen zur aktuellen Planung Es ergibt sich ein Überschuss in Höhe von 1.500 EUR, der beim Jahresabschluss im Rahmen der Ergebnisverwendung der Kapitalerhaltungsrücklage zuzuführen ist. 316 Ein- und Auszahlungsarten Plan 2017 € Plan 2016 € RE 2015 € Finanzhaushalt: Wallner'sche Blinden- und Stipendienstif 1 Steuern und ähnliche Abgaben 0 0 0,00 2 + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 0 0 0,00 3 + Sonstige Transfereinzahlungen 0 0 0,00 4 + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelt 0 0 0,00 5 + Privatrechtliche Leistungsentgelte 0 0 0,00 6 + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 0 0 0,00 7 + Sonstige Einzahlungen lfd. Verwaltung 0 0 0,00 8 + Zinsen und sonstige Finanzeinzahlungen -4.600 -5.500 -6.697,50 S1 = Einzahl.laufende Verwaltungstätigkeit (=Zeilen 1-8) -4.600 -5.500 -6.697,50 9 - Personalauszahlungen 0 0 0,00 10 - Versorgungsauszahlungen 0 0 0,00 11 - Auszahl. für Sach- und Dienstleistung. 300 600 204,79 12 - Transferauszahlungen 1.300 700 0,00 13 - Sonstige Auszahlungen lfd. Verwaltung 0 0 0,00 14 - Zinsen und sonstige Finanzauszahlungen 0 0 0,00 S2 = Auszahl. laufende Verwaltungstätigkeit (=Zeilen 9-14) 1.600 1.300 204,79 S3 = Saldo laufende Verwaltungstätigkeit (= Saldo S1, S2) -3.000 -4.200 -6.492,71 15 + Einzahl. aus Investitionszuwendungen 0 0 0,00 16 + Einzahl. aus Beiträgen u.ä. Entgelten 0 0 0,00 17 + Einzahl. Veräußerung von Sachvermögen 0 0 0,00 18 + Einzahl. Veräußerung v. Finanzvermögen -50.000 -45.000 0,00 19 + Einzahl. sonstige Investitionstätig. 0 0 0,00 S4 = Einzahlungen aus Investitionstätigkeit (=Zeilen 15-19) -50.000 -45.000 0,00 20 - Auszahl. für Erwerb von Grundstücken 0 0 0,00 21 - Auszahl. für Baumaßnahmen 0 0 0,00 22 - Auszahl. Erwerb bewegl. Sachvermögen 0 0 0,00 23 - Auszahl. für Erwerb von Finanzvermögen 51.500 47.000 0,00 24 - Auszahl. für Investitionsförderungen 0 0 0,00 25 - Auszahl. sonstige Investitionstätig. 0 0 0,00 S5 = Auszahlungen aus Investitionstätigkeit (=Zeilen 20-25) 51.500 47.000 0,00 S6 = Saldo aus Investitionstätigkeit (=Saldo S4, S5) 1.500 2.000 0,00 S7 = Finanzmittelüberschuss/ -fehlbetrag (=Saldo S3, S6) -1.500 -2.200 -6.492,71 26a + Einzahlungen aus Kreditaufnahmen 0 0 0,00 26b + Einz., Kreditaufnahme wirtsch.gleichk. 0 0 0,00 S8 = Einzahlungen aus Finanzierungstätigk. (=Z. 26a, 26b) 0 0 0,00 27a - Auszahlungen für die Kredittilgung 0 0 0,00 27b - Ausz., Tilgung kreditähnlicher Rechtsg 0 0 0,00 S9 = Auszahlungen aus Finanzierungstätigk. (=Z. 27a, 27b) 0 0 0,00 S10 = Saldo Finanzierungstätigkeit (=Saldo S8, S9) 0 0 0,00 28 +/- Durchlaufende/haushaltsfremde Vorgänge 0 0 0,00 S11 =Finanzmittelüberschuss/-fehlbetrag (=Saldo S7, S10,Z28) -1.500 -2.200 -6.492,71 29 + Anfangsbestand an Finanzmitteln 0 0 -8.913,05 S12 = vorauss. Endbestand an Finanzmitteln (=S11 und Z. 29) -1.500 -2.200 -15.405,76 30 + vorauss. Anfangsbestand sonst. Liquiditätsreserven 0 0 0,00 S13 = vorauss.Endbestand Liquiditätsreserven (=S12 und Z.30) -1.500 -2.200 -15.405,76 317 V o r b e r i c h t zum Sonderhaushaltsplan der rechtsfähigen kommunalen Stiftung Johanna Sofie Wallner’sche Blinden- und Stipendienstiftung 1. Allgemeines Aus dem Nachlass der Johanna Sofie Wallner wurde 1966 die unter der Verwaltung der Stadt Nürnberg stehende kommunale Stiftung errichtet. 2. Entwicklung gegenüber den Vorjahren Worauf die wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen sind, ergibt sich aus der Kurzkommentierung der folgenden Aufwands- und Ertragspositionen: Im Jahr 2017 fallen sonstige ordentliche Erträge in Höhe von 2.200 € an. 2016 waren 4.500 € geplant. Es handelt sich hierbei um die Auflösung von Rückstellungen, die für drohende Verluste aus über pari gekauften Wertpapieren gebildet wurden und zum Zeitpunkt der Endfälligkeit der Wertpapiere aufgelöst werden. Bei den Finanzerträgen in Höhe von 4.600 € (2016: 5.500 €) ist eine Verringerung gegenüber dem Vorjahr um rund 16 % zu verzeichnen. Sie verringern sich insbesondere aufgrund der niedrigeren Nominalverzinsung bei der Neuanlage von Wertpapieren. Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen liegen mit 300 € um 300 € unter dem Ansatz des Vorjahres. Hierin enthalten sind Grabpflegegebühren (200 €) sowie die Erstattungen an die Stiftungsverwaltung, die sich mit einem Ansatz von 100 € gegenüber dem Vorjahr um 300 € verringern. Die sonstigen ordentlichen Aufwendungen verringern sich auf 3.700 € (2016: 6.700 €). Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass im Vergleich zum Vorjahr mit 2.200 € (2016: 4.500 €) weniger Verluste aus dem Abgang von Finanzanlagen anfallen. Die Verluste entstehen bei der Rückzahlung über pari gekaufter Wertpapiere und neutralisieren sich durch die Auflösung der hierfür gebildeten Rückstellungen (siehe unter sonstige ordentliche Erträge). Desweiteren sind in den sonstigen ordentlichen Aufwendungen die Bildung der Rückstellungen für drohende Verluste sowie für die Prüfungsgebühren des BKPV in Höhe von 1.500 € (2016: 2.200 €) enthalten. Die Ausrichtungsmittel (Transferaufwendungen) liegen mit insgesamt 1.300 € um 600 € über dem Vorjahresansatz von 700 €. Die Erhöhung der Ausrichtungsmittel trotz der geringeren Finanzerträge ergibt sich aus den geringeren Drohverlustrückstellungen. 3. Stiftungsvermögen Zum Vermögenserhalt werden Gewinne von 1.500 € im Rahmen der Ergebnisverwendung der Kapitalerhaltungsrücklage zugeführt. 4. Wertpapierinvestitionen In 2017 werden Wertpapiere im Nennwert von 50.000 € zur Rückzahlung fällig (2016: 45.000 €). Dieser Betrag wird zusammen mit dem erwirtschafteten Gewinn wieder in Wertpapieren angelegt. 318 Produkt: 230700 Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsst Die rechtsfähige Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsstiftung wird als Sonderhaushalt der Stadt Nürnberg verwaltet. Neben der Verwaltung des Grundstockvermögens und der Erledigung des Rechnungswesens wird der Stiftungszweck, die Unterstützung bedürftiger, unverschuldet in Not geratener Nürnberger Bürger, satzungsgemäß erfüllt. 9203000010 Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsst Leistungen Ziele und Kennzahlen Zielgruppen: Bedürftige nach Stiftungszweck Das Vermögen der Stiftung soll wirtschaftlich, nachhaltig und ertragbringend verwaltet werden, um eine größtmögliche Ausrichtung zur Erfüllung des Stiftungszwecks zu gewährleisten und den Erhalt der Gemeinnützigkeit zu sichern. Globalziele: Plan 2017 Plan 2016 RE 2015 Produktgrundkennzahlen: Ziel 1: EK-Rentabilität der Stiftung EK-Rentabilität der Stiftung % 1,35 1,20 2,73 Eigenkapital der Stiftung € 771.400,00 764.200,00 760.120,52 bereinigtes Jahresergebnis der Stiftung (EK-Rentabilität) € 10.400,00 9.100,00 20.753,29 Ziel 2: Kapitalerhalt bereinigtes Jahresergebnis d. Stiftung f. Kapitalerhalt (AO) € 11.500,00 11.200,00 18.106,60 maximal möglicher Kapitalerhalt € 3.833,33 3.733,33 6.035,53 tatsächlicher Kapitalerhalt € 0,00 0,00 9.790,22 Ziel 3: Anlagendeckungsgrad rd 100 Prozent Anlagendeckungsgrad rd. 100 Prozent % 108,48 105,80 106,02 Anlagevermögen € 711.100,00 722.300,00 716.963,06 Ziel 4: aktueller Kassenbestand > 0 Aktueller Kassenbestand > 0 € 34.600,00 22.800,00 34.632,81 319 Teilergebnishaushalt ** + Erträge aus Zuweisungen und Zuschüsse € 0,00 0,00 0,00 ** + Ert. a.d. Aufl. v. Sonderp. f. Inves € 0,00 0,00 0,00 ** + Privatrechtliche Leistungsentgelte € -55.900,00 -54.500,00 -55.063,78 ** + Erträge Kostenerstattungen, -umlagen € 0,00 0,00 0,00 ** + Sonstige ordentliche Erträge € 0,00 -5.400,00 -8.800,00 *** = Ordentliche Erträge € -55.900,00 -59.900,00 -63.863,78 ** - Personalaufwendungen € 0,00 0,00 0,00 ** - Versorgungsaufwendungen € 0,00 0,00 0,00 ** - Aufwend. für Sach- u. Dienstleistungen € 37.900,00 37.800,00 33.588,81 davon 62520100 Erstattungen Stiftungsverwaltung € 2.500,00 2.400,00 2.037,34 ** - Planmäßige Abschreibungen € 8.600,00 8.600,00 8.562,00 63123810 Ausrichtung Stiftungsgaben € 6.600,00 1.600,00 7.410,00 63123810 Ausrichtung (Stipendien) € 0,00 0,00 0,00 63123830 Ausrichtung (Zusschuss Einzelpers/Einri.) € 0,00 0,00 0,00 63920000 Zuführ./Aufl. Rückstellung Zweckausricht € 0,00 0,00 7.026,81 ** - Transferaufwendungen € 6.600,00 1.600,00 14.436,81 ** - Sonstige ordentliche Aufwendungen € 800,00 7.200,00 1.812,07 *** = Ordentliche Aufwendungen € 53.900,00 55.200,00 58.399,69 **** = Ergebnis der lfd. Verwaltungstätigkeit € -2.000,00 -4.700,00 -5.464,09 ** + Finanzerträge € -1.800,00 -2.800,00 -4.132,84 ** - Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen € 0,00 0,00 0,00 *** = Finanzergebnis € -1.800,00 -2.800,00 -4.132,84 ***** = Ordentliches Ergebnis € -3.800,00 -7.500,00 -9.596,93 *** = Außerordentliches Ergebnis € 0,00 0,00 -193,29 ********* = Ergebnis des Teilhaushalts € -3.800,00 -7.500,00 -9.790,22 Finanzen Plan 2017 Plan 2016 RE 2015 Erläuterungen zur aktuellen Planung Es ergibt sich ein Überschuss in Höhe von 3.800 EUR, der beim Jahresabschluss im Rahmen der Ergebnisverwendung der Kapitalerhaltungsrücklage zuzuführen ist. 320 Ein- und Auszahlungsarten Plan 2017 € Plan 2016 € RE 2015 € Finanzhaushalt: Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsst 1 Steuern und ähnliche Abgaben 0 0 0,00 2 + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 0 0 0,00 3 + Sonstige Transfereinzahlungen 0 0 0,00 4 + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelt 0 0 0,00 5 + Privatrechtliche Leistungsentgelte -55.900 -54.500 -17.969,44 6 + Kostenerstattungen und Kostenumlagen 0 0 0,00 7 + Sonstige Einzahlungen lfd. Verwaltung 0 0 0,00 8 + Zinsen und sonstige Finanzeinzahlungen -1.800 -2.800 -4.140,00 S1 = Einzahl.laufende Verwaltungstätigkeit (=Zeilen 1-8) -57.700 -57.300 -22.109,44 9 - Personalauszahlungen 0 0 0,00 10 - Versorgungsauszahlungen 0 0 0,00 11 - Auszahl. für Sach- und Dienstleistung. 37.900 37.800 2.904,84 12 - Transferauszahlungen 6.600 1.600 7.410,00 13 - Sonstige Auszahlungen lfd. Verwaltung 0 0 0,00 14 - Zinsen und sonstige Finanzauszahlungen 0 0 0,00 S2 = Auszahl. laufende Verwaltungstätigkeit (=Zeilen 9-14) 44.500 39.400 10.314,84 S3 = Saldo laufende Verwaltungstätigkeit (= Saldo S1, S2) -13.200 -17.900 -11.794,60 15 + Einzahl. aus Investitionszuwendungen 0 0 0,00 16 + Einzahl. aus Beiträgen u.ä. Entgelten 0 0 0,00 17 + Einzahl. Veräußerung von Sachvermögen 0 0 0,00 18 + Einzahl. Veräußerung v. Finanzvermögen 0 -51.000 0,00 19 + Einzahl. sonstige Investitionstätig. 0 0 0,00 S4 = Einzahlungen aus Investitionstätigkeit (=Zeilen 15-19) 0 -51.000 0,00 20 - Auszahl. für Erwerb von Grundstücken 0 0 0,00 21 - Auszahl. für Baumaßnahmen 0 0 0,00 22 - Auszahl. Erwerb bewegl. Sachvermögen 0 0 0,00 23 - Auszahl. für Erwerb von Finanzvermögen 3.800 58.500 0,00 24 - Auszahl. für Investitionsförderungen 0 0 0,00 25 - Auszahl. sonstige Investitionstätig. 0 0 0,00 S5 = Auszahlungen aus Investitionstätigkeit (=Zeilen 20-25) 3.800 58.500 0,00 S6 = Saldo aus Investitionstätigkeit (=Saldo S4, S5) 3.800 7.500 0,00 S7 = Finanzmittelüberschuss/ -fehlbetrag (=Saldo S3, S6) -9.400 -10.400 -11.794,60 26a + Einzahlungen aus Kreditaufnahmen 0 0 0,00 26b + Einz., Kreditaufnahme wirtsch.gleichk. 0 0 0,00 S8 = Einzahlungen aus Finanzierungstätigk. (=Z. 26a, 26b) 0 0 0,00 27a - Auszahlungen für die Kredittilgung 0 0 0,00 27b - Ausz., Tilgung kreditähnlicher Rechtsg 0 0 0,00 S9 = Auszahlungen aus Finanzierungstätigk. (=Z. 27a, 27b) 0 0 0,00 S10 = Saldo Finanzierungstätigkeit (=Saldo S8, S9) 0 0 0,00 28 +/- Durchlaufende/haushaltsfremde Vorgänge 0 0 0,00 S11 =Finanzmittelüberschuss/-fehlbetrag (=Saldo S7, S10,Z28) -9.400 -10.400 -11.794,60 29 + Anfangsbestand an Finanzmitteln 0 0 -22.838,21 S12 = vorauss. Endbestand an Finanzmitteln (=S11 und Z. 29) -9.400 -10.400 -34.632,81 30 + vorauss. Anfangsbestand sonst. Liquiditätsreserven 0 0 0,00 S13 = vorauss.Endbestand Liquiditätsreserven (=S12 und Z.30) -9.400 -10.400 -34.632,81 321 V o r b e r i c h t zum Sonderhaushaltsplan der rechtsfähigen kommunalen Stiftung Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsstiftung 1. Allgemeines Aus dem Nachlass des 2003 verstorbenen Rudolf Mathes wurde 2004 die rechtsfähige unter der Verwaltung der Stadt Nürnberg stehende kommunale Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsstiftung errichtet. Das Grundstockvermögen bestand aus zwei Immobilien in München, die zu veräußern waren. Aus dem Erlös wurden 2006 4 Eigentumswohnungen (Am Stadtpark 110-114) sowie 2008 eine weitere Eigentumswohnung (Welserstr. 80) in Nürnberg erworben. 2. Entwicklung gegenüber den Vorjahren Worauf die wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen sind, ergibt sich aus der Kurzkommentierung der folgenden Aufwands- und Ertragspositionen: Die privatrechtlichen Leistungsentgelte in Höhe von 55.900 € liegen um rund 3 % über dem Vorjahresansatz (54.500 €). Es handelt sich hierbei um Miet- und Pachterträge. Bei den Finanzerträgen in Höhe von 1.800 € (2016: 2.800 €) ist eine Verringerung gegenüber dem Vorjahr um rund 36 % zu verzeichnen. Sie verringern sich insbesondere aufgrund der niedrigeren Nominalverzinsung bei der Neuanlage von Wertpapieren. Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen liegen mit 37.900 € in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (37.800 €). Hierin enthalten sind insbesondere die Aufwendungen für den Gebäudeunterhalt einschließlich der sonstigen Aufwendungen für die Bewirtschaftung der Grundstücke und Gebäude (33.000 €), Grabpflegegebühren (300 €) sowie die Erstattungen an die wbg (2.100 €) und die Stiftungsverwaltung (2.500 €). Bei den Abschreibungen finden keine Veränderungen zum Vorjahr statt. Die sonstigen ordentlichen Aufwendungen sinken auf 800 € (2016: 7.200 €). Dies ist darauf zurückzuführen, dass im Jahr 2017 im Gegensatz zum Vorjahr keine Verluste aus dem Abgang von Finanzanlagen (2016: 5.400 €) anfallen. Die Verluste entstehen bei der Rückzahlung über pari gekaufter Wertpapiere und neutralisieren sich durch die Auflösung der hierfür gebildeten Rückstellungen (siehe unter sonstige ordentliche Erträge). Zudem verringerte sich die Bildung der Rückstellungen für drohende Verluste sowie für die Prüfungsgebühren des BKPV um 1.000 € auf 800 €. Die Ausrichtungsmittel (Transferaufwendungen) liegen mit insgesamt 6.600 € deutlich über dem Vorjahresansatz von 1.600 €. Die Steigerung der Ausrichtungshöhe ist insbesondere auf die niedrigeren sonstigen Rückstellungen zurückzuführen sowie darauf, dass in 2016 hohe Nachholungen zur Kapitalerhaltungsrücklage geplant werden mussten. 3. Stiftungsvermögen Zum Vermögenserhalt werden Gewinne von 3.800 € im Rahmen der Ergebnisverwendung der Kapitalerhaltungsrücklage zugeführt. 4. Wertpapierinvestitionen In 2017 werden keine Wertpapiere zur Rückzahlung fällig (2016: 51.000 €). 322

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