F.5.6 Personal- und Versorgungsaufwendungen
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F.5.6 Personal- und Versorgungsaufwendungen
Die Personal- und Versorgungsaufwendungen steigen
insgesamt gesehen im Vergleich zu der Vorjahresplanung um 27,8 Mio. € oder 3,1 % und im Vergleich zum
Ist 2024 um 86,2 Mio. € oder 10,4 % an.
Von den Personal- und Versorgungsaufwendungen entfallen im Haushaltsjahr 2026 766,5 Mio. € oder 84,0 %
(Vorjahr 705,2 Mio. € oder 79,7 %) auf die Personalaufwendungen (= Aufwendungen für aktive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) und 145,2 Mio. € oder 16,0 % (Vorjahr: 179,1 Mio. € oder 20,3 %) auf die Versorgungsaufwendungen (= Aufwendungen für Versorgungsempfänger).
Einzeln betrachtet entwickeln sich die Personal- und
Versorgungsaufwendungen wie folgt:
Plan Plan Ist
(in T€) 2026 2025 2024
insgesamt 912.071 884.255 825.897
Personalaufwendungen Plan Plan Ist
(in T€) 2026 2025 2024
Bezüge und Vergütungen 563.343 550.258 524.573
davon:
Beamte (ohne Lehrkräfte) 104.504 105.176 99.465
Beamte-Lehrkräfte 104.111 99.278 94.491
Arbeitnehmer 347.967 338.925 322.749
Sonstige Vergütungen 6.761 6.879 7.868
Beiträge zu Versorgungskassen 26.688 24.851 24.651
Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung und pauschalierte Lohnsteuer
81.967 68.645 68.234
Beihilfen und Unterstützungsleistungen 11.050 10.380 11.647
Rückstellungen 83.430 51.054 89.341
davon:
Sonstige Rückstellungen für Aktive -1.520 -1.936 -1.528
Zuführung/Auflösung Pensionsrückstellung 67.000 44.120 73.139
Zuführung/Auflösung Beihilferückstellung 17.950 8.870 17.730
insgesamt 766.478 705.188 718.446
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Ausgehend vom Planwert 2025 ist bei den Personalaufwendungen im Jahr 2026 mit den folgenden Entwicklungen zu rechnen:
Lässt man die Rückstellungsbuchungen außer Betracht,
so steigen die Personalaufwendungen im Jahr 2026 um
28,9 Mio. € oder 4,4 % gegenüber dem Vorjahresplan.
Die Steigerung ist neben den kostendämpfenden Auswirkungen des in 2022 beschlossenen Personaleinsparpakets vor allem auf die Tariferhöhungen bei den Beschäftigten und die Besoldungserhöhungen bei den Beamten zurückzuführen. Bei der Planung wurde mit der
beschlossenen Tariferhöhung (2,8% ab Mai 2026 und
Anhebung Weihnachtsgeld) sowie einem Anstieg von
Aufwendungen für Besoldungen von 3,0 % gerechnet.
Die Rückstellungszuführungen beziehungsweise -auflösungen für die aktiven Beamtinnen und Beamten fallen
nach dem aktuell vorgeschriebenen gesetzlichen Berechnungsmodus, der zu starken Schwankungen führen
kann, im Jahr 2026 insgesamt im Saldo um 32,4 Mio. €
oder 63,4 % höher aus als in der Vorjahresplanung. Aufgrund von Unwägbarkeiten bei der Planung (wie zum
Beispiel bei der Anzahl der Sterbefälle und der Ein- und
Austritte von Beamten/innen bei der Stadt) sind die Planansätze dieser Rückstellungen immer mit Unsicherheiten behaftet.
Die Position „Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung …“ muss unter anderem aufgrund von Tarifsteigerungen und steigenden Beitragssätzen zur Sozialversicherung gegenüber der Planung 2025 um 13,3 Mio. €
oder 19,4 % erhöht werden.
Für das Haushaltsjahr 2026 werden die Versorgungsaufwendungen wie folgt geplant:
Die Versorgungsaufwendungen sinken gegenüber dem
Vorjahresplan insbesondere wegen der Rückstellungsbildung um 33,5 Mio. € beziehungsweise 18,7 % auf
145,6 Mio. €.
Die Rückstellungsbildungen sind unter anderem abhängig von den Steigerungsraten der Pensionen.
Versorgungsaufwendungen Plan Plan Ist
(in T€) 2026 2025 2024
Beamte (inklusive Lehrkräfte) 116.294 107.986 107.181
Arbeitnehmer 5.603 6.677 5.965
Beihilfen für Versorgungsempfänger 21.100 20.400 21.810
Neutralisation Versorgung und Beihilfen -141.822 -133.991 -133.638
Rückstellungen 144.418 177.995 106.133
davon:
Zuführung/Auflösung Pensionsrückstellung 116.143 150.032 82.118
Zuführung/Auflösung Beihilferückstellung 28.275 27.963 24.015
insgesamt 145.593 179.067 107.451
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