Text zu Beteiligungsbericht 2019 NOA
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
Noris-Arbeit gGmbH
Das Geschäftsjahr 2019 war ein Jahr des Neuaufbaus. Das neue Teilhabechancengesetz wurde
genutzt, um bei NOA und NOA.kommunal 170 Arbeitsstellen mit geförderten Beschäftigten zu
besetzten; dabei wurde ein großer Teil der Arbeitsplätze neu geschaffen.
Inhaltlich entwickelte sich die NOA stark in Richtung Grundbildung. Menschen mit geringer Literalität
haben ungleich mehr Schwierigkeiten bei der beruflichen Integration und stehen überproportional
häufig im Langzeitleistungsbezug.
Um diese zu erreichen wurden offene Angebote wie das LeMi-Cafe im Südstadtforum Service &
Soziales entwickelt, aber auch Formate innerhalb von Kleingruppen aufgebaut (AVGS, Elba, SPOK).
Allerdings sind viele der neu aufgebauten Projekte befristet und zum Teil nicht verlängerbar; insofern
muss die NOA weiterhin sehr flexibel neue Aufgaben und Finanzgeber finden.
Die Umsatzerlöse sind von 12,740 Mio. € in 2018 auf 11,288 Mio. € im Jahr 2019 deutlich gesunken.
Dies entspricht einer Minderung um 11,39 %. Die gewährten Zuschüsse sanken von Mio. € 8,515 in
2018 auf Mio. € 7,692 in 2019, was einer Minderung von 9,66 % entspricht. Die Gesamtleistung
(Betriebsleistung) des Unternehmens minderte sich von 12,799 Mio € in 2018 auf 11,333 Mio. € in
2019.
Die Personalaufwendungen betrugen im Jahr 2019 Mio. € 8,013 Im Vorjahr waren Personalaufwendungen mit Mio. € 9,280 angefallen. Damit ergab sich gegenüber dem Vorjahr eine
Verringerung von 13,65%.
Die Bilanzsumme der NOA hat sich gegenüber dem Vorjahr um 929 T € verringert und beträgt zum
31.12.2019 3,607 Mio. €.
Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2019 ein Jahresüberschuss von 0,36 Mio erzielt. Dieser Betrag
wird allerdings in den Folgejahren für die Restfinanzierung der Beschäftigten nach dem THCG
benötigt.
Am 31. Dezember 2019 gehörten 145 Mitarbeiter (Vorjahr 133) zur Stammbelegschaft der NOA. Wie
in den Vorjahren beschäftigt das Unternehmen in der Stammbelegschaft fast genauso viele Frauen
(60,00 %) wie Männer (40,00 %). Zum Stichtag 31.12.2019 hatten insgesamt 176 Personen (Vorjahr
236 Personen) einen Arbeitsvertrag bzw. Ausbildungsvertrag mit der NOA. Das entspricht einer
Minderung in der Gesamtbelegschaft von 25,42 %.
Neben den weiteren Einnahmen benötigt die NOA weiterhin insgesamt ca. 10 Mio. € jährlich für
Arbeitsmarkt- und Bildungsdienstleistungen, um ihren Bestand in der gegenwärtigen Größe sichern
zu können. Ein solches Auftragsvolumen scheint nach heutigen Erkenntnissen gesichert zu sein,
zumal sich die Stadt Nürnberg weiterhin mit 2 Mio. € beteiligen will.
Insgesamt sind die im Einzelabschluss beschriebenen Risiken bekannt, während die sich bietenden
Chancen genutzt werden sollten. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich. Die
Entwicklung der NOA im Jahr 2020 wird im Sinne des „Going-Concern-Prinzips“ positiv beurteilt.