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Ertragslage

Haushalt 2020 · Seiten 45–46 · Seiten 45–46 im PDF ansehen · Original bei der Stadt ↗

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- 1 - Lage Insgesamt entwickelt sich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens im Geschäftsjahr 2019 besser als erwartet. Ertragslage Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit (EGT) des Geschäftsjahres 2019 liegt bei -76.263 T€ und damit 6.558 T€ bzw. 9,4 % unter dem Vorjahreswert, aber deutlich besser als geplant. Nachfolgend werden die wesentlichen Einflüsse auf das Ergebnis dargestellt: Die Umsatzerlöse entwickeln sich wie folgt: Im Berichtsjahr reduzieren sich die Umsatzerlöse insgesamt um 3.359 T€ bzw. -1,9 % auf 176.506 T€. Die Verkehrserlöse steigen in Folge der Tariferhöhung zum 1. Januar 2019 an. Zu￾sätzlich wirkt sich der Fahrgastzuwachs von +0,1 % im Vergleich zum Vorjahr positiv aus. Die öffentlichen Ausgleichsleistungen für die Schwerbehindertenbeförderung so￾2019 2018 T€ T€ T€ % Umsatzerlöse 176.506 179.865 -3.359 - 1,9 Sonstige Erträge 9.739 11.398 -1.659 - 14,6 Materialaufwand - 66.170 - 72.351 +6.181 8,5 Personalaufwand - 122.806 - 118.117 -4.689 - 4,0 Abschreibungen - 21.098 - 22.412 +1.314 5,9 Sonstige Aufwendungen - 42.830 - 37.801 -5.029 - 13,3 Finanzergebnis - 9.604 - 10.287 +683 - 6,6 Ergebnis der Geschäftstätigkeit - 76.263 - 69.705 -6.558 9,4 * + = Ergebnisverbesserung / - = Ergebnisverschlechterung Veränderung* 2019 2018 T€ T€ Verkehrserlöse 158.111 153.462 Sonstige Umsatzerlöse 18.395 26.403 176.506 179.865 - 2 - wie für den Schülerverkehr nehmen dabei um 5,4 % bzw. um 11,4 % ab. Weiterhin re￾duzieren sich insbesondere die sonstigen Umsatzerlöse um 8.008 T€ infolge des neuen öffentlichen Dienstleistungsauftrags – und hier vor allem durch den Wegfall von Verkehrsleistungen bei den Nachbarkommunen. Die sonstigen Erträge verringern sich gegenüber dem Vorjahr um 1.659 T€, insbe￾sondere durch geringere Erträge aus der Rückstellungsauflösung. Der Materialaufwand hat sich im Jahresvergleich um 6.181 T€ bzw. 8,5 % auf 66.170 T€ reduziert. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus geringeren bezoge￾nen Leistungen, korrespondierend zu den Umsatzerlösen und insbesondere durch den Wegfall von Fremdverkehrsleistungen bei den Nachbarkommunen (+2.929 T€). Weiter￾hin sind im Vergleich zum Vorjahr weniger Fremdaufträge durchgeführt worden. Der Personalaufwand erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,0 %. Darin enthalten ist die Tariferhöhung zum 1. Juli 2019 um 3,3 %. Daneben steigen die sozialen Abga￾ben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung hauptsächlich auf￾grund der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen um insgesamt 2.278 T€. Die Abschreibungen liegen um 1.314 T€ (5,9 %) infolge nachträglich gewährter Zu￾schüsse unter dem Vorjahreswert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhen sich im Berichtsjahr um 5.029 T€. Dies ist hauptsächlich auf die Zuführung der Rückstellung für Verbundein￾nahmen sowie auf höhere IT-Aufwendungen zurückzuführen. Im Geschäftsjahr fällt das negative EGT um 11,7 % besser aus als das geplante Er￾gebnis. Hauptgrund für diese Ergebnisverbesserung sind die höheren Erträge aus den Auflösungen von Rückstellungen sowie deutlich geringere Fremdleistungen. Das negative Jahresergebnis und somit der Zuschussbedarf erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr um 6.559 T€ auf 76.401. T€. Dieses wird auf Basis des bestehenden Org￾anschaftsvertrags von der Muttergesellschaft StWN ausgeglichen.

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