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Haushalt 2020 · Seiten 34–38 · Seiten 34–38 im PDF ansehen · Original bei der Stadt ↗

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Lage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der N-ERGIE entwickelte sich im Geschäftsjahr 2019 positiv. Ertragslage Das EGT des Geschäftsjahres 2019 liegt mit 135.051 T€ insgesamt 5.833 T€ bzw. 4,5 % über dem Vorjahreswert und damit deutlich höher als geplant. Nachfolgend werden die wesentlichen Einflüsse auf das Ergebnis dargestellt: 2019 2018 T€ T€ T€ % Umsatzerlöse 2.265.473 2.142.546 +122.927 5,7 Sonstige Erträge 34.569 18.257 +16.312 89,3 Materialaufwand - 1.895.976 - 1.759.010 -136.966 - 7,8 Personalaufwand - 194.060 - 184.884 -9.176 - 5,0 Abschreibungen - 72.188 - 72.753 +565 0,8 Sonstige Aufwendungen - 59.118 - 54.650 -4.468 - 8,2 Finanzergebnis 56.351 39.712 +16.639 41,9 Ergebnis der Geschäftstätigkeit 135.051 129.218 +5.833 4,5 * + = Ergebnisverbesserung / - = Ergebnisverschlechterung Veränderung* Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die einzelnen Sparten wie folgt: Die Erlöse aus Stromlieferungen (ohne Stromsteuer; inklusive Nebenerlöse) summieren sich auf 1.421.531 T€ und liegen 7,6 % über dem Vorjahreswert. Im Key￾Account-Segment resultiert der Zuwachs neben einem höheren Absatz vor allem aus der Weitergabe der gestiegenen Bezugspreise und der höheren Netznutzungskosten. Die Verkaufserlöse im Gewerbekundensegment verringern sich überwiegend durch einen geringeren Absatz, der durch die Weitergabe der erhöhten Bezugs- und Netznutzungskosten nur zum Teil kompensiert wird. Im Privatkundensegment entwickeln sich die Verkaufserlöse positiver als der Absatz, was im Wesentlichen auf die vorgenommene Preisanpassung zum 1. April 2019 zurückzuführen ist. Vom Stromumsatz entfallen 68,8 % (Vorjahr 65,6 %) auf Key-Account-Kunden und 31,2 % (Vorjahr 34,4 %) auf Privat- und Gewerbekunden. Der Stromabsatz der N-ERGIE erhöht sich insbesondere durch eine Mengenzunahme im Key-Account-Segment um 4,0 % auf 16.641,6 Mio. kWh. In der Kundengruppe der Weiterverteiler übersteigen der Zuwachs an Neukunden sowie die positive Mengenentwicklung bei den Bestandskunden die Kundenverluste und führen insgesamt zu einem Absatzplus. Im Privatkundensegment bewegt sich der Absatz nahezu auf Vorjahresniveau, während er im Gewerbekundenbereich deutlich unter dem des Vorjahres liegt. Die Key-Account-Kunden stellen mit 89,2 % (Vorjahr 88,0 %) weiterhin die absatzstärkste Kundengruppe dar. Die Umsatzerlöse aus dem Erdgasverkauf (ohne Energiesteuer; inklusive Nebenerlöse) erhöhen sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 % auf 461.683 T€. Die Verkaufserlöse im Privatkundenbereich steigen hauptsächlich aufgrund der zum 1. April 2019 durchgeführten Preisanpassung sowie durch einen um 2,3 % höheren Absatz. Die Erlöse bei den Gewerbekunden entwickelten sich witterungsbedingt sowie infolge der Weitergabe der höheren Bezugskosten und der niedrigeren Netzentgelte überproportional zum Absatz und übertreffen daher das Vorjahresniveau. Im Key￾Account-Segment steigen die Verkaufserlöse stärker als der Absatz, was überwiegend aus der Weitergabe der höheren Bezugskosten sowie der kälteren Witterung resultiert. Key-Account-Kunden haben insgesamt einen Anteil von 73,8 % (Vorjahr 72,3 %), Privat- und Gewerbekunden von 26,2 % (Vorjahr 27,7 %) am Erdgasumsatz. Die Gesamtabgabe im Erdgasgeschäft erhöht sich 2019 um 3,8 % auf 15.904,2 Mio. kWh. Mit einem Anteil von 84,1 % (Vorjahr 83,9 %) an der Gesamtabgabe stellen die Key-Account-Kunden die größte Kundengruppe dar. Die Umsatzerlöse (inklusive Nebenerlöse) im Bereich Fernwärme steigen gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 1,3 % auf 101.018 T€, wobei der Absatz überwiegend witterungsbedingt 4,9 % über dem Vorjahresniveau liegt. Dadurch sowie durch die Preiserhöhung zum 1. Oktober 2019 wird die Senkung des Arbeitspreises zum 1. Oktober 2018 überkompensiert. Aus dem Wasserverkauf konnten 2019 Erlöse (inklusive Nebenerlöse) von 69.480 T€ generiert werden, was gegenüber dem Vorjahr einer Reduzierung um 3,7 % entspricht. Der Rückgang der Verkaufserlöse resultiert im Wesentlichen aus einem um 3,2 % geringeren Absatz. Insgesamt wurden 33,0 Mio. m3 Wasser abgegeben, wovon auf Privatkunden 33,1 % (Vorjahr 32,9 %), auf Gewerbekunden 53,5 % (Vorjahr 53,7 %) und auf Key-Account-Kunden 13,4 % (Vorjahr 13,4 %) entfallen. Die sonstigen Umsatzerlöse steigen um 9,6 % auf 211.761 T€ und enthalten vor allem die Personalverrechnung im N-ERGIE Konzern. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr begründet sich überwiegend mit dem Weiterverkauf von Emissionsrechten. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhen sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 15.737 T€, im Wesentlichen bedingt durch Rückstellungsauflösungen. Der Materialaufwand ist geprägt vom Anstieg der Bezugskosten für Strom, Gas und Fernwärme. Bei Wasser entwickeln sich die Bezugskosten absatzbedingt rückläufig. Im Übrigen liegen die Netznutzungsentgelte deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Der Strom- und Erdgasbezug hat einen Anteil von 73,1 % (Vorjahr 72,9 %) am gesamten Materialaufwand. Der Strombedarf wurde überwiegend durch Bezug über die Syneco Trading GmbH gedeckt, wobei vermehrt andere Anbieter einbezogen wurden. Auch die Gasbeschaffung war nicht an Anbieter gebunden. Der Personalaufwand erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,0 %. Darin enthalten ist die Tariferhöhung zum 1. April 2019 um 3,09 %. Im Vorjahr haben Rückstellungszuführungen für steuerliche Risiken zur Zunahme des Personalaufwands geführt. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung steigen 2019 hauptsächlich aufgrund der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen um insgesamt 8.820 T€. Die Abschreibungen liegen aufgrund der durchgeführten Investitionen nur 0,8 % unter dem Vorjahresniveau, obwohl im Vorjahr außerplanmäßige Abschreibungen auf Gebäude vorgenommen worden waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr um 8,2 % auf 59.118 T€, wobei der Anstieg im Wesentlichen aus höheren IT￾Leistungen resultiert. Beim Finanzergebnis ist ein Zuwachs um 16.639 T€ auf 56.351 T€ zu verzeichnen. Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen belaufen sich auf 26.480 T€ und übertreffen das Niveau des Vorjahres damit deutlich um 8.135 T€. Die N-ERGIE Service GmbH (N-ERGIE Service) und die N-ERGIE Netz konnten das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr spürbar verbessern. Während sich das Ergebnis bei der N-ERGIE Kraftwerke GmbH (N-ERGIE Kraftwerke), trotz der erlösmindernden Rückstellungsbildung für Rückzahlungsverpflichtungen aus dem KWK-Gesetz, konstant entwickelt, verringert sich das Jahresergebnis bei der N-ERGIE Kundenservice GmbH. Die Erträge aus Beteiligungen liegen nahezu auf Vorjahresniveau. Im Berichtsjahr waren keine Abschreibungen auf Finanzanlagen notwendig (Vorjahr 4.772 T€). Im Zinsaufwand sind vor allem Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten. Insgesamt lag das Ergebnis der Geschäftstätigkeit deutlich über den Prognosen des mittelfristigen Wirtschaftsplans 2019. Das Rohergebnis ohne sonstige betriebliche Erträge entwickelte sich nahezu wie geplant. Unter den Erlösen des Vorjahres lagen wie erwartet die Erlöse aus Medienverkäufen. Die positive Abweichung zum Plan ergibt sich im Wesentlichen durch die deutlich höheren sonstigen betrieblichen Erträge und einem besseren Finanzergebnis. Aufgrund des Organschaftsverhältnisses erhält die Thüga Aktiengesellschaft (Thüga), München, als außenstehende Aktionärin eine Ausgleichszahlung in Höhe von 32.084 T€. Unter Berücksichtigung des Steueraufwands und nach Dotierung der Gewinnrücklage waren 2019 an den Organträger Städtische Werke Nürnberg Gesellschaft mit beschränkter Haftung (StWN), Nürnberg, 69.684 T€ abzuführen.

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