C.4.1 Wirtschaftsplan 2026
NüSt NüSt in allen Haushaltsjahren
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 3
Inhaltsverzeichnis
1 Executive Summary........................................................................5
2 Geschäft, Rahmenbedingungen und allgemeine Grundlagen.....7
2.1 Rechtliche Grundlagen................................................................................. 7
2.2 Betriebliche Grundlagen............................................................................... 7
3 Erfolgsplan......................................................................................8
3.1 Ausgangslage .............................................................................................. 8
3.2 Maßnahmen ............................................................................................... 10
3.3 Parameter .................................................................................................. 15
3.4 Auslastung ................................................................................................. 16
3.5 Ergebnisdarstellung NüSt Gesamt ............................................................. 17
3.6 Erläuterungen zu den nicht refinanzierbaren Kosten.................................. 18
3.7 Erläuterungen zu den betrieblichen Erträgen ............................................. 21
3.8 Erläuterungen zu den betrieblichen Aufwendungen................................... 23
3.9 Jahresergebnis........................................................................................... 25
3.10 Kassenkredit .............................................................................................. 26
4 Darlehensverbindlichkeiten .........................................................26
5 Stellenplan.....................................................................................27
Wichtige Begriffe und Abkürzungen .................................................28
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Wirtschafts- und Finanzplan 2026 4
Die Wirtschaftsplanung 2026 des NürnbergStift
wurde von zahlreichen Faktoren beeinflusst,
insbesondere von Kostensteigerungen im Personal. Bei den Sachkosten wurde konkreter als
bisher hohe Instandhaltungskosten durch teilweise denkmalgeschützte, sanierungsbedürftige Gebäude berücksichtigt.
Die neue Personalbemessung nach § 113c
SGB XI ist eine große Chance, aber auch eine
Herausforderung für die Gesamtorganisation
hinsichtlich Personalentwicklung und -qualifizierung. Dem Fachkraftmangel muss NürnbergStift mit viel Energie und Ressourcen entgegenwirken. Eine zentrale Rolle hierbei spielt die interne Ausbildung von Pflegefachkräften und die
Gewinnung von Pflegepersonal aus dem Ausland.
Die Digitalisierung im NüSt ist weiter voranzutreiben, beispielsweise durch den Ausbau des
WLANs in den Einrichtungen und die Umstellung auf das ERP-Systems- SAP S4/HANA. Die
eingeleiteten Baumaßnahmen an den Standorten Platnersberg und in der Großweidenmühle
sind tatkräftig weiter zu entwickeln. Für Johannis beginnt 2026 das Umzugsmanagement von
122 pflegebedürftigen Menschen und 50 älteren
Mietern, was eine riesige Herausforderung für
Mitarbeiter, Bewohner und Mieter darstellt.
Um die vielfältigen Aufgaben, Herausforderungen und Vorgaben bewältigen und umsetzen zu
können, müssen ausreichend Kapazitäten und
Ressourcen zur Verfügung stehen. Dies bedeutet, dass auch im Geschäftsjahr 2026 mit einem
operativen Defizit geplant werden muss.
Parallel müssen dringend Organisationsentwicklungsmaßnahmen umgesetzt und wirksam
werden. Damit wurde 2025 mit hoher Schlagzahl begonnen und diese werden 2026 weitergeführt bzw. weiterentwickelt.
Höchste Priorität haben aufgrund des wirtschaftlichen Defizits Prozessverbesserungen in
der Arbeitsablauforganisation im Bereich Pflege
und Verwaltung. Das Datenmanagement spielt
eine immer wichtigere Aufgabe bei der enger
werdenden Refinanzierbarkeit zur operativen
Steuerung von Kosten und Erlösen.
Weiterhin erwartet das NürnbergStift 2026 das
notwendige Gesetz zur Befugniserweiterung
und Assistenzausbildung in der Pflege, welches
Kompetenzen eigenverantwortlich regeln und
den Bürokratieabbau voranbringen soll.
Aufgrund der vielfältigen Herausforderungen,
mit welcher die Sanierung des NürnbergStift
einhergeht, wurde bewusst das Risiko von Auslastungsschwankungen eingeplant. Ziel ist es,
Planungssicherheit zu gewinnen, die, Notwendigkeit eines Nachtragswirtschaftsplans auszuschließen und durch verbesserte Steuerung
das operative Defizit mittelfristig zu reduzieren.
Dafür werden derzeit und in den kommenden
Monaten die Weichen gestellt.
Mit besten Grüßen
Elisabeth Ries Melanie Miermeister
1. Werkleiterin 2. Werkleiterin
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Wirtschafts- und Finanzplan 2026 5
1 Executive Summary
Die Sicherstellung qualitativ hochwertiger Angebote als kommunaler Komplexanbieter von stationären,
teilstationären und ambulanten Pflegedienstleistungen im Spannungsfeld Pflege für Stadt, Bürgerinnen
und Bürger, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist im Jahr 2026 die Zielsetzung des NürnbergStift. Pflege
wird immer mehr zum Spagat zwischen Fachkräftemangel, überhöhten Eigenanteilen und nicht refinanzierten Kosten, welche die wirtschaftliche Stabilität vieler Träger, wie auch das NürnbergStift beeinträchtigen. So steht der Wirtschafts- und Finanzplan 2026 des Eigenbetriebs NürnbergStift im Zeichen einer
angespannten finanziellen Situation und strukturellen Herausforderungen mit einem erheblichen Defizit,
trotz stetig wachsender Nachfrage nach Pflegeplätzen, insbesondere im städtischen Raum Nürnberg.
Die damit einhergehenden Problemstellungen und Aufgaben stellen sich in Teilen schon seit einigen
Jahren, entfalten jedoch in der gesamten Pflegebranche und auch bei NüSt einen wachsenden Druck.
Ein positives Wirtschaftsergebnis konnte für den Eigenbetrieb NüSt in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen nicht erreicht werden. Nachdem bereits 2023 und auch 2024 jeweils ein Nachtragswirtschaftsplan notwendig war und sich trotz verschiedener Maßnahmen eine weitere Verschlechterung
des Ergebnisses abzeichnete, wurde Anfang 2025 auf Initiative der 1. Werkleitung ein externes Beratungsunternehmen mit der Durchführung eines Quick-Checks für die stationäre Pflege beauftragt.
Der sogenannte Quick-Check sollte die (Haupt-) Defizitursachen aufdecken und dabei herausarbeiten,
welche Ursachen strukturell bedingt sind, wie die operative Steuerung verbessert werden kann und
welche Maßnahmen für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation geboten sind. Es wurde ein
umfassendes Maßnahmenpaket abgeleitet, das seit dem Frühjahr 2025 sukzessive umgesetzt und parallel weiterentwickelt wird. Insbesondere die nettobasierte, tagesgenaue und belegungsabhängige Personalsteuerung wurde in der Folge zügig umgesetzt. Kostenintensive Zeitarbeit konnte so bereits im
laufenden Jahr deutlich reduziert werden. Ein Großteil der dringend notwendigen Maßnahmen wird jedoch erst mittel- bis langfristig seine Wirkung entfalten können, da es vielfach um komplexere Fragen
von Prozess- und Organisationsentwicklung geht.
Ein großer Entwicklungsschritt, in Folge des Quick-Checks hoch priorisiert, ist die konzentrierte und
zügige Umsetzung der neuen Personalbemessung nach §113c SGB XI. Sie bietet die Chance, die bisherige, auf hoher Fachkräftedichte basierende Pflegearbeits- und Ablauforganisation demografisch zukunftsfähig zu gestalten. Hier wird 2026 die umfangreichste Unternehmensentwicklung seit Gründung
des NürnbergStift 1996 stattfinden. Die pflegerische Versorgung, die bislang überwiegend in den Stationen und Wohnbereichen erfolgte, wird künftig durch examinierte Pflegekräfte über eine Tourenplanung
in den Häusern erbracht und gesteuert. In dieser Struktur übernehmen die examinierten Kräfte die Koordination der Abläufe und delegieren unterstützende Tätigkeiten an angelernte Pflegehelfer. Hierfür
sind digitale und fachspezifische Kompetenzen aller am Pflegeprozess beteiligten Mitarbeitenden aufzubauen, zu trainieren und nachzuhalten, einschließlich einer Veränderung im professionellen Selbstverständnis der bisherigen Art der Zusammenarbeit.
Eine weitere Kernaussage des Quick-Checks waren die hohen nicht refinanzierbaren Kosten. Die Dringlichkeit einer nicht refinanzierbaren Kostenreduktion für NüSt ist offensichtlich, vorher ist jedoch eine
umfassende Analyse der Kostenstruktur erforderlich, gefolgt von gezielten Maßnahmen zur Optimierung
von Prozessen und Ressourcenallokation. Was sind nicht refinanzierbare Kosten und was umfasst der
Overhead, welcher nicht eindeutig den Kostenträgern zugeordnet werden kann und somit nicht eindeutig der Refinanzierung unterliegt? Welche “Bemühkosten“ fallen bei NüSt für Leistungen der städtischen
Daseinsvorsorge an, die über die Leistungen anderer Markteilnehmer hinausgehen? Welche Kosten
sind für die Corporate Governance unerlässlich aufgrund der Zugehörigkeit zur Stadt Nürnberg?
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Wirtschafts- und Finanzplan 2026 6
Folgende Übersicht zeigt den Anteil der nicht refinanzierbaren Kosten am Gesamtergebnis 2026:
NüSt steht deshalb 2026 im Spannungsfeld der Reduktion von nicht refinanzierbaren Kosten und
Erlösverbesserung durch Belegungsstabilität und Fachkraftstrategie im operativen Bereich. Die bereits
2025 angelaufenen Maßnahmen zu finanziellen Stabilität und Zukunftsfähigkeit des NürnbergStift
werden 2026 fortgeführt.
Personalsteuerung PeBem - Personalbemessung Finanz und Controlling
Organisation und Verwaltung Gebäude
Personalgewinnung und
-bindung
Ausblick
Die geplanten Maßnahmen sind mit konkreten Zeitplänen und Meilensteinen unterlegt und werden in
enger Abstimmung mit den städtischen Referaten und begleitet durch den Werkausschuss umgesetzt.
Ziel ist, durch strukturelle Verbesserungen, Effizienzsteigerungen und gezielte Investitionen die wirtschaftliche Lage kurz-, mittel- und langfristig zu konsolidieren und die Versorgungssicherheit auf hohem
fachlichen Niveau zu gewährleisten. Erste Erfolge zeichnen sich bereits 2025 durch die schnell und
“quick“ umgesetzten Maßnahmen, wie die netto-basierte Personalsteuerung mit Abbau von Zeitarbeit
und Personalüberhänge, ab.
Trotzdem benötigen langfristige Maßnahmen im Bereich der Gebäude größere Zeiträume zur Abarbeitung des Investitions- und Instandhaltungsstaus. Diese kostenintensiven Planungs- und Entwicklungszeiträume werden erst mit Umzug in die neuen Pflegeeinrichtungen und Verkauf der nicht refinanzierbaren Kostentreiber wie der alten August-Meier-Häuser, zu einer Verbesserung der finanziellen Gesamtsituation beitragen. Wichtig ist deshalb das Nachhalten, Fokussieren und zielgerichtete Umsetzen
der eingeleiteten Verbesserungsmaßnahmen.
Der Werkausschuss wird regelmäßig über den Fortschritt informiert.
Anmerkung:
Zum besseren Verständnis und Übersicht wurden die Hauptaussagen im vorderen Teil des Wirtschaftsplans platziert. Ausführliche Darstellungen v.a. Tabellen befinden sich im Teil Anhang.
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Wirtschafts- und Finanzplan 2026 7
2 Geschäft, Rahmenbedingungen und allgemeine Grundlagen
2.1 Rechtliche Grundlagen
Die im NürnbergStift zusammengefassten ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist
als Eigenbetrieb organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet (§ 1 WkPV).
Gemäß § 3 der Betriebssatzung verfolgt das NürnbergStift ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zuständige Organe für das NürnbergStift sind der Oberbürgermeister, der Stadtrat, der Werkausschuss
und die Werkleitung (§ 4 der Betriebssatzung). Die Werkleitung setzt sich seit 01.08.2025 aus der Referentin für Jugend, Familie und Soziales als 1. Werkleiterin und einer 2. Werkleiterin mit der gleichzeitigen Funktion als Dienststellenleiterin zusammen.
Aufgabe des NürnbergStift ist es, die bestmögliche und bedarfsgerechte Versorgung der älteren Bevölkerung durch ambulante, teilstationäre und vollstationäre Hilfen nach dem auf Landesebene seit
01.08.2008 geltenden Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG), dem seit 01.10.2009 auf Bundesebene geltenden Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG), dem SGB V, dem SGB XI, dem SGB
XII sowie den Pflegestärkungsgesetzen I bis III sicherzustellen.
Der Betrieb der Einrichtungen ist privatrechtlich geregelt. Mit den Vertretern der Krankenkassen wird
die Vergütung nach § 111 SGB V für die Geriatrische Rehabilitationseinrichtung vereinbart. Für die
Pflegebereiche werden die Entgelte mit den Vertretern der Pflegekassen und dem überörtlichen Sozialhilfeträger Bezirk Mittelfranken nach § 85 SGB XI verhandelt. Für den Rüstigen-Bereich sind die Pensionssätze mit dem überörtlichen Sozialhilfeträger entsprechend §§75 ff SGB XII vereinbart. Die Entgelte für die Wohnheime werden durch NüSt festgesetzt. Die Mieten des Heilig-Geist-Spitals werden
durch den WerkA/StR festgelegt. Die Vergütung der ambulanten Pflegeleistungen und der hauswirtschaftlichen Versorgung erfolgt gemäß § 89 SGB XI nach dem Vertrag, der auf Landesebene zwischen
den Vertretern der Leistungserbringer und den Vertretern der Pflegekassen, der sonstigen Sozialversicherungsträger und den Sozialhilfeträgern abgeschlossen wurde.
2.2 Betriebliche Grundlagen
Im Eigenbetrieb NürnbergStift sind folgende Einrichtungen zusammengefasst:
Pflegezentrum Sebastianspital am
Wöhrder See (AHS)
August-Meier-Haus (AMH)
Senioren-Wohnanlage St. Johannis (AHJ)
Senioren-Wohnanlage Platnersberg (AHP)
Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital
(HSP)
Ambulante Dienste (AMBD)
Geriatrische Rehabilitation (REHA)
Praxis für Ergotherapie (ERGO)
August-Meier-Heim (AHR), Haus 5 & 6
Verwaltung NüSt
Facility-Aufgaben, Unterstützungsleistungen für die Pflege sowie der Betrieb der NüSt eigenen Küche
im August-Meier-Heim werden durch die NürnbergStift Service gGmbH (NüStSgG) sichergestellt. In
diesem Zusammenhang werden NüSt-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (insbesondere aus dem Küchen- und Betriebsdienstbereich) über einen Gestellungsvertrag der NüStSgG überlassen. Wäschereileistungen werden vollständig von einer Fremdfirma erbracht.
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Wirtschafts- und Finanzplan 2026 8
3 Erfolgsplan
3.1 Ausgangslage
Pflegemarkt:
Der deutsche Pflegemarkt steht vor einer stetig wachsenden Nachfrage. Die Zahl der Pflegebedürftigen
ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Prognosen des Statistischen Bundesamtes gehen davon aus, dass sie bis 2050 auf über 6,5 Millionen ansteigen wird. Bereits heute fehlen bundesweit
mehrere zehntausend Pflegeplätze, sodass immer mehr Pflegebedürftige keinen adäquaten Versorgungsplatz finden.
Besonders in städtischen Ballungsräumen wächst die Nachfrage überdurchschnittlich, während der
Ausbau von Kapazitäten durch begrenzte Grundstücksverfügbarkeit, hohe Baukosten und Personalknappheit – insbesondere bei qualifizierten Fachkräften – erheblich erschwert wird. Vor diesem Hintergrund ist die Sicherung und der gezielte Ausbau hochwertiger Pflegeangebote durch NüSt von zentraler
Bedeutung, um die zukünftige Versorgung nachhaltig zu gewährleisten.
Gesetzliche Rahmenbedingungen:
Mit dem § 113c SGB XI hat der Gesetzgeber ein bundesweit einheitliches Verfahren zur Messung und
Darstellung der Pflegequalität in stationären Einrichtungen eingeführt. Pflegeheime müssen regelmäßig
Qualitätsdaten erheben und Daten melden, welche die Auswirkungen der Pflege auf den Gesundheitszustand der Bewohner zeigen. Die Qualität der Pflege hängt dabei wesentlich von der Ausbildung und
Qualifikation der Pflegekräfte ab. Gut ausgebildete Mitarbeitende sind entscheidend, um die geforderten
Qualitätsstandards zu erfüllen und eine hohe Versorgungsqualität sicherzustellen. Daher ist die gezielte
Ausbildung und Weiterbildung von Pflegefachkräften ein zentraler Erfolgsfaktor für Pflegeeinrichtungen,
um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden und wettbewerbsfähig zu bleiben.
Ausbildung:
NüSt setzt – wie bereits in den vergangenen Jahren – einen besonderen Schwerpunkt auf die Ausbildung von Pflegefachkräften. Derzeit absolvieren insgesamt 67 Auszubildende ihre Qualifizierung in den
Einrichtungen, darunter 38 in der generalistischen Pflegeausbildung.
18 Schüler befinden sich in Umschulungsprogrammen sowie 11 in der Ausbildung zu Pflegefachassistentinnen und -assistenten. Die Gesamtzahl der Mitarbeitenden, einschließlich der Auszubildenden, beläuft sich auf 683.
Ambulante Dienste:
Der ambulante Dienst des NürnbergStifts war in den vergangenen Jahren durch Defizite, fehlende Leitung und rückläufiger Klientenzahlen belastet. Seit 2024 konnten durch interne Begleitung erste Verbesserungen erzielt werden. Ab 10/2025 übernimmt eine neue Leitung mit dem Ziel der wirtschaftlichen
Stabilisierung, Expansion und Digitalisierung. Zudem wird die Verzahnung mit den Tagespflegen fokussiert. Die Fahrzeugflotte soll mit Fördermitteln schrittweise auf E-Mobilität umgestellt werden.
Wirtschaftliche Entwicklung stationärer Pflege
Trotz der Planung und Einleitung verschiedener Maßnahmen hat sich die finanzielle Lage von NüSt
bisher noch nicht verbessert. Das Betriebsergebnis ist weiterhin negativ, die Wirtschaftsplanung für
2025 wird erneut verfehlt und die Erstellung eines Nachtragswirtschaftsplans ist infolgedessen für 2025
notwendig. Aus diesem Grund wurde am Anfang des Jahres 2025 eine Unternehmensberatung mit der
Durchführung eines Quick Checks für die Stationäre Pflege beauftragt: Der Quick-Check sollte folgenden Fragen nachgehen:
Wie ist die wirtschaftliche Gesamtsituation zu bewerten?
Was sind die (Haupt-)Defizitursachen der vier Pflegeheime?
Welche Defizitursachen sind strukturell bedingt und welche können aus eigener Kraft beseitigt
werden?
Wie kann die operative Steuerung verbessert werden?
Welche Maßnahmen zur Sanierung sind jetzt schon offensichtlich?
Welche weiteren Schritte sind notwendig, um eine erfolgreiche Sanierung einzuleiten?
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Wirtschafts- und Finanzplan 2026 9
Die Unternehmensberatung hat verschiedene Ursachen für die Defizite identifiziert, die sich in die operative Steuerung – beispielsweise Belegung, Pflegepersonalsteuerung und Umsetzung von PeBeM –,
strukturelle Probleme wie der Instandhaltungsstau bei den Pflegeimmobilien sowie einen zu großen
Overhead und Verbesserungspotenziale bei den Pflegesatzverhandlungen, unterteilen lassen.
Vor diesem Hintergrund wurden verschiedene Maßnahmen entwickelt, die seit Frühjahr 2025 sukzessive in der Umsetzung und weiteren Ausarbeitung sind. Die Maßnahmenableitung und -umsetzung wird
dabei durch verschiedene Schritte unterstützt:
Detaillierter Projektstrukturplan mit Formulierung, Planung und Priorisierung von Arbeitspaketen mit
der Vereinbarung über die systematische Bearbeitung der Arbeitspakete in strukturierter und enger
Zusammenarbeit mit Ref. V; Ref. I/II und DiP.
Enger Austausch mit dem Personalrat NüSt.
Regelmäßige Thematisierung im NüSt-Leitungskreis.
Weitere Schritte mit externer Unterstützung in 2026.
Regelmäßige Berichterstattung über den Erfolg der Maßnahmen im Werkausschuss.
Operative Steuerung
•Belegungssteuerung
•Pflegepersonalsteuerung
•Umsetzung PeBeM
Pflegesatzverhandlungen
•Pflegesatzverhandlungsstrategie
•Refinanzierung von
Pflegehilfskräften
Strukturelle Probleme
•Instandhaltungsstau Immobilien
•Overhead
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Wirtschafts- und Finanzplan 2026 10
3.2 Maßnahmen
c
Die strukturellen (Mikro-, Meso- und Makroebene) und zeitlichen (kurz-, mittel- und langfristig) Dimensionen werden für klare Kommunikations- und Verständniszwecke mittels Icon dargestellt. Dies ist besonders wichtig, da sich die finanzielle Situation nicht sofort verbessert. Grund hierfür sind notwendige
Investitionen, zum Beispiel in Gebäude, sowie die Abhängigkeit zu den nicht refinanzierbaren Kosten.
Die positiven Effekte dieser Maßnahmen treten daher erst zeitverzögert ein.
Die strukturellen Dimensionen bezeichnen die Verzahnung der Wirkdimension und den eingeleiteten
Maßnahmen in Abhängigkeit zur Querschnittsverwaltung beziehungsweise zu den Stakeholdern außerhalb des Konzern Stadt Nürnberg.
Die zeitlichen Dimensionen bezeichnen den messbaren Erfolg, orientiert sich an Monaten beziehungsweise Jahren.
Themenbereich
Stichpunkte zu Arbeitspaketen/ Maßnahmen
Umsetzungsgrad
WirkDimensionen Indikatoren
Personalsteuerung
Tagesaktuelle
Personalberechnung
fortgeschritten
Reduktion von Zeitarbeit
und Personalüberhängen
Verringerung der Krankheitsquote
Verringerung der Personalfluktuation
Dienstplanung mit Nettoarbeitszeit
fortgeschritten
Dienstplanprogramm Planungen angelaufen
Strategisches Ausfallmanagement
Planungen angelaufen
PeBeM
(Personalbemessung)
Konzipierung Umsetzungsplanung
März
2025
Anpassung der Fachkraftquote an refinanziertes
Niveau
Abbau von Zeitarbeit und
Personalüberhang
Reduktion Mitarbeiterfluktuation
Pilotierung Seit Mai
2025
Tourenplanung Seit Juli
2025
72
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 11
Themenbereich
Stichpunkte zu Arbeitspaketen/ Maßnahmen
Umsetzungsgrad
WirkDimensionen Indikatoren
Einführung in Piloteinrichtung
Herbst
2025
Roll-Out NüSt gesamt Ende
2025/
Anfang
2026
Finanzen &
Controlling
Kostenstellenrechnung Frühjahr
2025
abgeschlossen Zuordnung der Kosten;
Kostenkontrolle
Stellenplanbereinigung angelaufen
Darstellung der refinanzierten Stellen, Abbau Overhead
Weiterentwicklung
Controlling
Ende
2025
Abbau von Doppelstrukturen, Insourcing Berichterstattung
SAP S/4 HANA Projektierung angelaufen
Datenmanagement, BiTool, Kostenreduktion
Pflegesatzstrategien Frühjahr
2025
Erlösverbesserungen, Abbau von Personalüberhang
Optimierung Abrechnungsprozess u.
Forderungsmanagement
Frühjahr
2026
Auflösen des Abrechnungsstaus, Forderungen
sind eingeholt
Organisation
&Verwaltung
Restrukturierung Verwaltung/ Optimierung von Verwaltungsprozessen
Herbst
2025
Einsparen von. Zeitarbeit
Überstundenabbau, Senkung der Personalfluktuation und Verwaltungskosten
Teildigitalisierung des Aufnahmeprozess
projektiert
Interdisziplinäres digitales
Datenmanagement
Oktober
2025
Konsistente Personaldaten
zur Personalsteuerung
Elektronische Akten Umsetzung läuft
Zeitersparnis
Kostenreduktion Verwaltungsbereich
Personalgewinnung &
-bindung
Kompetenzaufbau für Umsetzung PeBem –
Quick-Schulungen ungelernte Pflegehelfer/ Delegationsaufgaben Fachkräfte,…
Seit Juni
2025
Anpassung der Fachkraftquote an refinanziertes
Niveau
Abbau von Zeitarbeit und
Personalüberhang
Reduktion Mitarbeiterfluktuation
Ausbildung und Qualifizierung
laufend Mitarbeiterfindung und
-bindung
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Wirtschafts- und Finanzplan 2026 12
Themenbereich
Stichpunkte zu Arbeitspaketen/ Maßnahmen
Umsetzungsgrad
WirkDimensionen Indikatoren
Gebäude
Sanierung ElisabethBach-Haus
Umzug der Verwaltung
Sanierungskonzept
2026
Sicherstellung von Pflegekapazitäten – Abbau von
Instandhaltungsstau
Verkauf
August-Meier-Häuser
Planung Erlöse generieren – Kosten
einsparen
Bauprojekt Großweidenmühle
2027 Sicherstellung von Pflegekapazitäten – Abbau von
Instandhaltungsstau
Neubau/ Anmietung
Küche
Planung Sicherstellung von Pflegekapazitäten – Abbau von
Instandhaltungsstau
Platnersberg 2031 Sicherstellung von Pflegekapazitäten – Abbau von
Instandhaltungsstau
Verkauf Fritz-HintermayrHaus
2026 Erlöse generieren – Kosten
einsparen
Umstellung auf e-Mobilität Planung Erlöse generieren – Kosten
einsparen
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Wirtschafts- und Finanzplan 2026 13
Personalsteuerung – PeBem - Personalgewinnung und –bindung
Diese Maßnahmen hat NüSt als Quick-Wins bereits 2025 umgesetzt und etabliert. Die Wirkung der
Maßnahmen ist im August 2025 monetär ansatzweise ersichtlich.
Zur Optimierung des Personal- und Einsatzmanagements in den Pflegebereichen wurde ein Personalberechnungstool eingeführt, das eine bedarfsgerechte Planung und Steuerung der Personalressourcen
ermöglicht. Ziel ist es, die Bewohnerbelegung zu steigern, das Pflegegradmanagement zu verbessern
und Personalüberhänge, Zeitarbeit, Mehrarbeit sowie krankheitsbedingte Ausfälle zu reduzieren. Parallel dazu erfolgte die Umstellung der Dienstplanung auf die Nettoarbeitszeit, um den Personaleinsatz
präziser und ressourcenschonender zu gestalten. Ergänzend wird ein restriktiver Prozess für den Einsatz von Zeitarbeit etabliert, der externe Kräfte ausschließlich in Ausnahmefällen und unter klar definierten Rahmenbedingungen vorsieht.
Zur Sicherstellung der Versorgung im Vertretungsfall wird ein standardisiertes Ausfallmanagement implementiert, das klare Aufgabenpriorisierungen, Verantwortlichkeiten und einrichtungsübergreifende
Vertretungsregelungen beinhaltet. Die Personalplanung wird konsequent an den Vorgaben des PeBeM
ausgerichtet, wobei die individuellen Qualitätsbedarfe der Bewohner berücksichtigt werden. NüSt investiert weiterhin in die Ausbildung von Pflegefachkräften. Gleichzeitig hat die Kompetenzentwicklung der
in den Pflegeheimen tätigen Pflegehelfer, die aktuell einen Anteil von 60–70 % ausmachen, oberste
Priorität. Ziel ist es, den Fachkraftmangel sowie die abrupte Absenkung der Fachkraftquote auf 40 %
durch qualitativ hochwertige Qualifizierungsmaßnahmen aufzufangen.
Durch die Kombination dieser Maßnahmen wird eine deutliche Effizienzsteigerung in der Personaleinsatzplanung erwartet, verbunden mit einer Reduzierung von Personalüberhängen, Überstunden und
Ausfallzeiten sowie einer nachhaltigen Verbesserung der Arbeitsablauforganisation und den Kompetenzverteilungen.
Finanzen & Controlling
Zur besseren finanziellen Ausschöpfung des Einsatzes von Pflegehilfskräften wurde die Strategie für
Pflegesatzverhandlungen verändert und verbindlich mit der 1. Werkleitung festgelegt. Diese strategische Neuausrichtung soll sicherstellen, dass vorhandene Personalkapazitäten optimal genutzt und in
den Verhandlungen mit den Kostenträgern bestmöglich berücksichtigt werden. Seit Anfang 2024 wird
eine umfassende Kostenstellenrechnung konzipiert, umgesetzt und kontinuierlich optimiert, um die finanzielle Auswertbarkeit zu erhöhen und die Steuerungsinstrumente des Controllings gezielt weiterzuentwickeln. Ziel ist es, das Controlling künftig vollständig eigenständig zu betreiben und damit auf die
bisherige Unterstützung durch den externen Partner Schwan & Partner in diesem Bereich verzichten zu
können.
Des Weiteren sollen 2026 das Abrechnungs- und Forderungsmanagement reorganisiert werden. Gemeinsam mit der Querschnittsverwaltung soll 2026 die hybriden SAP-Struktur zukunftssicher auf die
neue in–Memory-Datenbank SAPS/4 Hana umgestellt werden. Außerdem wird gemeinsam ein Business Intelligence-Bericht zu Datenanalyse entwickelt.
Organisation & Verwaltung
Zur Verbesserung des Personalcontrollings wird der Stellenplan bereinigt und auf Basis der nach Pflegesätzen refinanzierten Kapazitäten konsolidiert. Diese Maßnahme ermöglicht eine präzisere Steuerung der Personalkapazitäten und eine höhere Transparenz in der Personalplanung. Parallel dazu erfolgt eine effektive und effiziente Restrukturierung der Verwaltung, insbesondere in der Heimverwaltung,
mit klarem Fokus auf die Einführung standardisierter Prozesse und einheitlicher Abläufe. Dies betrifft
vor allem den Aufnahme- und Entlassungsprozess. Abläufe sollen über alle Einrichtungen standardisiert
und strukturiert werden. Übergeordnetes Ziel dieser Restrukturierung ist es, Personalkapazitäten freizusetzen, Doppelarbeiten zu vermeiden und nachhaltige Standards zu etablieren
Digitalisierung
NüSt digitalisiert konsequent in allen Bereichen.
Die Einführung der elektronischen Bewohnerakte Anfang 2025 sowie einer elektronischen Personalakte
Ende 2025 ist bereits in der Umsetzung beziehungsweise Planung.
Ein digitales Datenmanagement ist unerlässlich für konsistente Daten zur Personal– und Finanzsteuerung. Die zahlreichen Schnittstellen müssen konsequent in die hybride IT-Struktur der Stadt Nürnberg
eingebaut werden. Ein interdisziplinäres Projektteam aus Finanz, Personal und IT erarbeitet ab Herbst
2025 eine Datenmanagementstrategie für NüSt.
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Wirtschafts- und Finanzplan 2026 14
Gebäude
Durch die Einführung des AVPfleWoqG Bestandsschutzes können weiterhin und zeitlich unbegrenzt
Pflegeleistungen im Elisabeth-Bach-Haus des Sebastianspitals erbracht werden. NürnbergStift beabsichtigt, das denkmalgeschützte Gebäude weiterhin für bestehende etablierte Pflegeangebote und
Wohnangebote der Noris Inklusion zu nutzen und ergänzend auch als Standort der Zentralen Verwaltung NüSt weiterzuentwickeln. Voraussetzung für eine schrittweise Sanierung des Elisabeth-Bach-Hauses ist die zeitnahe Verwertung des leerstehenden Fritz-Hintermayr-Hauses zur anteiligen Querfinanzierung. Im Juli 2025 wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Mit ersten Arbeitsergebnissen
ist im 1. Quartal 2026 zu rechnen. Als vorgezogene bauliche Maßnahme soll die denkmalgerechte Ertüchtigung und Erneuerung der Balkone im Elisabeth-Bach-Haus geplant und durchgeführt werden, hier
in Zusammenarbeit mit dem Hochbauamt. Ziel ist es, möglichst zeitnah wieder eine volle Nutzungsmöglichkeit für die Bewohnenden und Mitarbeitenden für Pflege anbieten zu können.
Das Areal des ehem. August-Meier-Heims wird seit dem Umzug in den angrenzenden Neubau AugustMeier-Haus im Jahr 2023 nicht mehr für Pflege genutzt. Die Bestandsgebäude stehen unter Denkmalschutz und weisen große funktionale, technische und energetische Mängel auf. Aktuell wird von NüSt
noch ein Teil des Gebäudebestandes für begleitende Nutzungen unterhalten: Für die Zentralküche NüSt
(befristet bis Ende 2028), für Verwaltung, Pflegepraxiszentrum (PPZ), NüSt Service gGmbH, Mitarbeiter- und Wohnen sowie verschiedene befristete Zwischennutzungen (Notunterkunft für Geflüchtete und
Pflegeschule zeitnah auslaufend). Zur weiteren Vermarktungsmöglichkeit des Areals hat NüSt Ende
2024 Kontakt mit dem Stadtplanungsamt (Stpl) und Liegenschaftsamt (LA) aufgenommen. Es wurde
festgehalten, dass das Thema Denkmalschutz für eine künftige Vermarktung eine wichtige Rolle spielt,
die Notwendigkeit zur Erstellung eines ersten denkmalpflegerischen Gutachtens als Grundlage für einen
Verkauf wurde bestätigt. Der Stadtplanungsausschuss hat zum weiteren Vorgehen 2025 die Einleitung
eines Bebauungsplanverfahrens beschlossen. Ziel der Planung ist die Sicherung einer öffentlichen Erschließung sowie eine maßvolle Nachverdichtung insbesondere für Wohnnutzungen, unter Erhalt der
städtebaulichen Struktur und des bestehenden erhaltenswerten Baumbestandes. In einem weiteren
Schritt wird eine Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange durchgeführt. Parallel erfolgt die Erstellung einer Vermarktungsstrategie zur Referentenabstimmung mit Zeitplan und
Definition von Meilensteinen. Zur Minimierung von Risiken soll ein Verkauf erst erfolgen, wenn wesentliche Rahmenbedingungen (B-Plan, Gutachten) klar abgestimmt sind. Mit ersten Arbeitsergebnissen ist
bis Ende 2025/Anfang 2026 zu rechnen. Eine enge Abstimmung zwischen Stpl, LA und NüSt erfolgt
weiterhin.
In der Pflegeeinrichtung Großweidenmühlstraße wird ein umfassendes Versorgungsangebot entstehen,
das sich aus mehreren Leistungsbausteinen zusammensetzt. Geplant ist eine vollstationäre Pflege mit
insgesamt 122 Plätzen, die sich auf neun Hausgemeinschaften verteilen. Darüber hinaus ist eine öffentliche Cafeteria für die Bewohnenden der Einrichtung sowie für Stadtteilbewohnende und angrenzende
Wohnungen geplant. Zusätzlich werden Quartiersräume geschaffen, die für Vorträge, Veranstaltungen,
Schulungen und als Treffpunkte für Netzwerkpartner genutzt werden können. Die Baumaßnahmen haben bereits 2024 begonnen, der Rohbau soll voraussichtlich bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Die
vollständige Fertigstellung ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen, mit der Übergabe an den Mieter
NürnbergStift am 19. Januar 2027. Die Inbetriebnahme der Pflegeeinrichtung ist für Mitte des zweiten
Quartals 2027 angesetzt.
In der künftigen Senioren Wohnanlage am Platnersberg wird ein umfassendes Versorgungsangebot
entstehen, das Neubau und Bestandsgebäude integriert. Im Neubau sind insgesamt 82 vollstationäre
Pflegeplätze in Hausgemeinschaften vorgesehen, sowie ein Hospiz mit 10 Plätzen. Ergänzt wird das
Angebot durch eine öffentliche Cafeteria, die den Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtung, Angehörigen sowie Senioren aus dem Stadtteil als Treffpunkt und Mittagstisch dient. Darüber hinaus entstehen Quartiersräume für Vorträge, Veranstaltungen, Schulungen und als Treffpunkte für Netzwerkpartner, sowie Angebote wie Friseur und Fußpflege. Im Bestandsgebäude werden zusätzlich 28 vollstationäre Pflegeplätze in zwei Gruppen mit jeweils 14 Plätzen angeboten. Des Weiteren umfasst das Bestandsgebäude betreutes Wohnen, einzelne Personalwohnungen und einen Standort für den ambulanten Dienst. Derzeit befindet sich das Projekt mit allen fachlich am Projekt Beteiligten in der Vorplanung,
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Wirtschafts- und Finanzplan 2026 15
die voraussichtlich im März 2026 abgeschlossen sein wird. Laut vorläufigem Bauzeitenplan soll die Pflegeeinrichtung Ende des dritten Quartals 2030 fertiggestellt werden. Die Aufnahme des Betriebs ist frühestens ab Anfang 2031 möglich.
Geplant ist der Neubau einer Zentralküche an der Raudtener Straße, einschließlich des Betriebsdienstes, mit einer grundlegenden Umstellung des Produktionssystems von Cook & Chill auf Cook & Hold.
Künftig soll die Speisenverteilung im Großgebinde erfolgen, um die Abläufe zu vereinfachen und die
Wirtschaftlichkeit zu steigern. Der Baubeginn ist für 2028 vorgesehen, die Fertigstellung frühestens für
2030. Die aktuell genutzte Interimsküche ist nur bis Ende 2028 genehmigt, wodurch ein enger Zeitplan
für die Umsetzung erforderlich ist. Die laufende Planung wurde bereits an das neue Produktionssystem
angepasst, während Kostenermittlung und Wirtschaftlichkeitsprüfung derzeit in Arbeit sind. Parallel werden Pilotprojekte zur Großgebinde-Ausgabe im Schöpfsystem in ausgewählten Einrichtungen durchgeführt, beispielsweise auf der Demenzstation des Sebastianspitals und im August-Meier-Haus, um Praxiserfahrungen für die spätere Umsetzung zu sammeln.
Diese Herausforderungen erfordern einen erheblichen personellen und finanziellen Aufwand, welcher
im Wirtschaftsplan 2026 abgebildet ist.
3.3 Parameter
Die Wirtschaftsplanung für 2026 enthält folgende wesentliche Parameter:
Durch den neuen Versorgungsvertrag im Bereich Offene Geronto mit 44 Plätzen im AHS reduziert sich die allgemeine Pflege auf 210 Plätze. Die Gesamtanzahl der Plätze bleibt unverändert
bei 254.
Aufgrund der nicht vorhandenen Nachfrage wird das Angebot der Nachtpflege im AMH eingestellt. Die Einrichtung verfügt bislang über 8 Plätze. Infolge der Schließung entsteht eine Rückzahlungsverpflichtung in Höhe von ca. 100 TEUR für zuvor gewährte Fördermittel. Jedoch wird
das bisher vorgehaltene Personal eingespart.
Es wird keine Aufnahme von Rüstigen mehr erfolgen. Die derzeit bei NüSt lebenden Rüstigen
verbleiben im AHJ, sowie AHP und erzielen weiterhin Erlöse. Durch ein gezieltes Pflegegradmanagement wird, sofern die Voraussetzungen vorliegen, eine sukzessive Einstufung in höhere
Pflegegrade veranlasst.
In den Personalkosten für 2026 ist die Tarifsteigerung mitberücksichtigt. Nach Absprache mit
Ref. I/II wurde für die Entwicklung der Kosten ein durchschnittlicher Steigerungssatz von 3 %
angenommen.
Auf Grundlage der aktuellen Ist-Situation wurde im Plan 2026 eine Personalüberdeckung von
8,70 VK in der vollstationären Pflege berücksichtigt. Dies betrifft Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte sowie Betreuungskräfte. Zusätzlich wurden Kosten in Höhe von 517 TEUR für den geplanten Einsatz von vier vollzeitbeschäftigten Pflegefachkräften im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung in die Planung mit einbezogen.
Die Preise für Energie und Wasser für 2026 sind aktuell schwer abschätzbar. Die Energierechnungen kommen mit erheblicher Verspätung und können nicht als Kalkulationsgrundlage angenommen werden. Als Orientierungswerte dienen die Jahreswerte 2024 und Ist-Werte bis April
2025.
Bei den Sachkosten ist eine Inflation in Höhe von 2,5 % berücksichtigt.
Im Wirtschaftsbedarf sind die Fremdleistungen durch die Service-gGmbH enthalten und mit einer Preissteigerung berücksichtigt. Der Preis pro Beköstigungstag beträgt 15,85 Euro. Dabei
wurde eine Steigerung der Lebensmittelpreise um 3 %, Personalkostensteigerungen in Höhe
von 7 % sowie eine Ausfallquote von 2 % bei Essensbestellungen einkalkuliert. Die Gebäudereinigungskosten enthalten 7 % Steigerung, der Betriebsdienst 6 % und Werkstattleistungen
und Entsorgung und Recycling 5 %.
Seit dem 01.07.2024 wird in Pflegesätzen eine Pauschale für Digitalisierung in Höhe von mindesten 300 bis maximal 800 Euro (mit Nachweis) pro Pflegeplatz verhandelt. Von den nachgewiesenen Kosten werden allerdings pauschal 20 % abgezogen. Aufgrund nachgewiesener Kosten werden im NüSt 641 Euro pro Pflegeplatz refinanziert. Diese Pauschale ist in der Wirtschaftsplanung 2026 inkludiert.
77
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 16
Die Instandhaltungskosten sind auf Grundlage einer detaillierten Bauunterhaltsplanung mit entsprechender Kostenschätzung kalkuliert. Zur Absicherung gegen unvorhergesehene Mehraufwände ist ein kalkulatorischer Sicherheitspuffer enthalten. Darüber hinaus sind in der Kostenkalkulation auch Planungskosten für die Bauprojekte sowie Leistungen des Hochbauamts berücksichtigt.
Für 2026 sind Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen in
Höhe von 3.870 TEUR. EUR geplant. Nach Absprache mit Ref. I/II wurde ein Darlehenszinssatz
in Höhe von 3,5 % angenommen.
3.4 Auslastung
Die geplante Belegung orientiert sich an den aktuellen Belegungszahlen und dem vorhandenen Personal. Sie wurde auf Basis der Erfahrungen der letzten Jahre bewusst mit Auslastungsschwankungen
angesetzt, um die Notwendigkeit eines Nachtragswirtschaftsplan auszuschließen. Das Wohn- und
Platzangebot für den Wirtschaftsplan 2026 setzt sich wie folgt zusammen:
Bei der vollstationären Pflege (AHS, AMH, AHJ, AHP) ist mit insgesamt 572 belegten Plätzen und einer
Auslastungsquote von 92 % in 2026 geplant.
Die Tagespflege im AMH ist an 365 Tagen im Jahr 2026 geöffnet. Die Tagespflege (AHS, AMH) plant
mit einer Auslastung von 22,00 und die Nachtpflege (AMH) wird eingestellt.
Im Wohnbereich St. Johannis werden aufgrund des bevorstehenden Umzugs in die Großweidenmühlstraße keine neuen Mieterinnen und Mieter mehr aufgenommen. Für die bestehenden Mieter werden
bereits alternative Unterkunftsmöglichkeiten organisiert. Für 2026 ist daher mit einer Auslastung von
73 % geplant. Das entspricht einer Bewohnerzahl von 40. Beim Heilig-Geist-Spital wird von einer Belegung von 104 Wohnungen ausgegangen.
Im Ambulanten Dienst ist die Versorgung von durchschnittlich 110 Klienten vorgesehen.
In der Geriatrischen Reha wird im Schnitt mit 40 Patienten geplant. Das ergibt eine Quote von 91 % in
der Auslastung.
229
13
152
9
109
40
83
104
40
110
Geplante Bewohner/Patienten 2026
889 Gesamt
AHS Vollstat. Pflege AHS Tagespflege AMH Vollstat. Pflege AMH Tagespflege
AHJ Vollstat. Pflege AHJ Wohnen AHP Vollstat. Pflege HGS Wohnen
Reha AMBD
78
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 17
3.5 Ergebnisdarstellung NüSt Gesamt
Für das Wirtschaftsjahr 2026 ist ein negatives Ergebnis in Höhe von 5.785.483 Euro geplant. Dieses
resultiert aus Erträgen in Höhe von 48.366.295 Euro, Aufwendungen in Höhe von 54.146.753 Euro und
einem negativen neutralen Ergebnis von 5.025 Euro.
NüSt Gesamt
in EUR
Ergebnis
2024
WPL
2025
N-Plan
2025
Abweichung
N-Plan zu WPL 2025
WPL
2026
Personalaufwendungen 31.280.582 31.673.569 33.643.381 1.969.812 6,2% 32.798.330
Essensversorgung 3.787.263 4.087.111 3.819.095 -268.016 -6,6% 4.135.220
Energie und Wasser 1.945.207 2.176.801 2.246.100 69.299 3,2% 2.355.713
Wirtschaftsbedarf 3.447.592 3.586.599 3.516.267 -70.332 -2,0% 3.856.120
Pflegebedarf und
soziale Betreuung 787.494 843.025 769.514 -73.511 -8,7% 727.108
Verwaltungsbedarf 534.217 569.083 593.131 24.049 4,2% 662.831
Zentrale Dienste 523.793 979.216 984.859 5.644 0,6% 1.026.900
Pachten, Mieten, Leasing 573.407 871.627 857.213 -14.415 -1,7% 874.614
Beiträge, Ver-sicherungen,
Steuern 1.115.425 1.105.053 1.319.500 214.447 19,4% 1.309.814
Instandhaltung, Wartung 2.152.145 1.740.272 2.237.555 497.283 28,6% 3.118.769
Abschreibungen 3.400.943 2.709.630 2.739.671 30.041 1,1% 2.719.836
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen 409.244 383.047 431.511 48.464 12,7% 561.498
Summe betriebliche Aufwendungen 49.957.312 50.725.031 53.157.797 2.432.766 4,8% 54.146.753
Erlöse Rüstige 470.979 87.375 349.030 261.655 299,5% 282.865
Erlöse teilstationäre Pflege 414.199 748.422 702.828 -45.594 -6,1% 657.698
Erlöse vollstationäre Pflege 25.459.908 27.704.987 26.958.009 -746.978 -2,7% 27.189.579
Erlöse Wohnheime 805.933 824.618 816.992 -7.626 -0,9% 763.761
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 1.145.834 1.486.713 1.487.376 664 0,0% 1.531.998
Erlöse Reha stationär 3.860.545 3.836.471 4.239.000 402.529 10,5% 4.482.511
Erlöse Unterkunft, Verpflegung
6.299.148 7.051.827 6.739.928 -311.899 -4,4% 6.579.879
Erlöse Investitionskosten 3.552.557 3.448.083 3.544.556 96.473 2,8% 3.472.374
Zuweisungen, Zu-schüsse,
Fördermittel, Auflösung SoPo 1.327.923 1.102.419 1.121.655 19.236 1,7% 1.088.336
Nebenerlöse 2.855.901 2.835.648 2.716.343 -119.305 -4,2% 2.317.294
Summe betriebliche Erträge 46.192.925 49.126.563 48.675.717 -450.846 -0,9% 48.366.295
Betriebsergebnis vor Umlage -3.764.387 -1.598.468 -4.482.080 -2.883.612 180,4% -5.780.458
Umlage 0 0 0 0 0,0% 0
Betriebsergebnis nach Umlage -3.764.387 -1.598.468 -4.482.080 -2.883.612 180,4% -5.780.458
Neutrales Ergebnis 3.030.026 -7.050 52.501 59.551 -844,7% -5.025
Ergebnis -734.360 -1.605.518 -4.429.579 -2.824.061 175,9% -5.785.483
Rechnerisches Ergebnis nach Abzug der nicht refinanzierbaren Kosten -2.402.278
79
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 18
Unter Berücksichtigung der nicht refinanzierbaren Kosten in Höhe von 3.383.205 Euro, die sowohl aus
der organisatorischen Zugehörigkeit und festgelegten Rahmenbedingungen, als auch aus dem erheblichen Instandhaltungsstau resultieren und das Ergebnis deutlich belasten, ergibt sich ein Wirtschaftsplanergebnis in Höhe von -2.402.278 Euro. Dies lässt sich auf eine Auslastung unterhalb des Verhandlungsniveaus, einen ungünstigeren Pflegegradmix sowie auf gebundene Personalkapazitäten für nicht
refinanzierbare Kosten zurückführen, die kostentechnisch nicht beziffert werden können.
3.6 Erläuterungen zu den nicht refinanzierbaren Kosten
Nicht refinanzierbare Kosten sind Aufwendungen eines Pflegeheims oder einer Pflegeeinrichtung, die
nicht über die Pflegesätze (also die mit den Kostenträgern – Pflegekassen, Sozialhilfeträger – verhandelten Entgelte) gedeckt werden können.
-2.402.278
-3.383.205
-7.000.000
-6.000.000
-5.000.000
-4.000.000
-3.000.000
-2.000.000
-1.000.000
0
Gesamtergebnis - 5.785.483 €
Bereinigtes Gesamtergebnis Nicht refinanzierbare Kosten
276.519
686.077
793.244
50.000 67.000
175.953
872.139
238.314
223.959
Nicht refinanzierbare Kosten 3,4 Mio €
Mitarbeitende Bauabteilung NüSt Kostenüberhang Gebäude Pflegeheime
Kostenüberhang Gebäude Zentrale Umzugskosten nicht pflegebedürftiger Mieter St. Johannis
Legionellenspülung Pensionsrückstellungen und Beihilfen
Pauschale Verwaltungskostenerstattung Eigenanteil Ausbildung Pflege
Ausfallrisiko ärztliches Personal
80
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 19
Die nicht refinanzierbaren Kosten im NürnbergStift belaufen sich auf 3.383.205 Euro und wirken sich
erheblich negativ auf das Betriebsergebnis aus. Neben den quantifizierbaren Kosten entstehen weitere
Mehraufwendungen, insbesondere im Verwaltungsbereich für beispielsweise Vermietungen. Die Erträge hierfür sind in der Darstellung bereits berücksichtigt. Die Mitarbeitenden der Zentrale sind intensiv
für die Unterstützung der anderen Einrichtungen tätig, ohne dass in den Einrichtungen ein ausreichender Deckungsbeitrag zur Finanzierung dieser Leistungen erwirtschaftet wird.
Pensionsrückstellungen/Beihilfen und Pauschale Verwaltungskostenerstattung
Aufgrund der Zugehörigkeit zur Stadt Nürnberg werden in unserer Verwaltung ebenfalls Beamte beschäftigt. Für diese Beschäftigtengruppe sind gemäß den geltenden rechtlichen Vorgaben Pensionsrückstellungen zu bilden sowie Beihilfeleistungen in 2026 zu gewähren. Darüber hinaus ist eine pauschale Verwaltungskostenerstattung an die Stadt Nürnberg zu entrichten. Diese Aufwendungen können
in den Pflegesatzverhandlungen nicht berücksichtigt werden, so dass eine Gegenfinanzierung nicht
möglich ist.
Ausbildung Pflege
Ein Teil der Ausbildungskosten wird durch zusätzliche Pflegeentgelte sowie Zuschüsse aus dem Pflegeausbildungsfonds gedeckt. Dennoch verbleibt ein Anteil der Aufwendungen in Höhe von 238 Tausend
Euro, der von NüSt selbst zu tragen ist.
Bezeichnung EUR
PAF-Erstattungen -2.113.719
Erträge Ausbildungsumlage -1.018.625
Umlage PAF 875.099
Personalkosten Praxisanleitung Pflegeheime 331.483
Personalkosten Leitung Ausbildung 149.396
Personalkosten Generalistische Auszubildende 1.721.717
Personalkosten Ausbildung Pflegefachassistenten 292.963
Eigenanteil Ausbildung Pflege 238.314
Gebäude
Wie im Abschnitt 3.2 Maßnahmen unter Gebäude dargestellt, hat NüSt die Kapazität für fünf Großprojekte sowie eine Vielzahl von Instandhaltungsmaßnahmen bereitzustellen. Zu diesem Zweck wird eine
Bauabteilung vorgehalten, deren Personalkosten nicht über die Pflegesätze refinanziert und nur teilweise als aktivierte Eigenleistungen für die Neubauten verbucht werden. Neben diesen Personalkosten
in Höhe von 277 Tausend Euro fallen erhebliche Aufwendungen für Instandhaltung und Investitionen
an, die von NüSt vollständig selbst zu tragen sind. Die hierfür vorgesehenen Investitionserlöse für die
Pflegeeinrichtungen sowie zusätzlichen Mieteinnahmen sind seit längerem nicht auskömmlich. Infolgedessen verbleibt ein erhebliches Defizit in den Pflegeeinrichtungen von 686 Tausend Euro.
in EUR AHS AMH AHJ AHP Gesamt
Investitionserlöse 1.405.498 1.573.123 564.462 241.784 3.784.867
davon: Erlöse für Investitionskosten 1.257.634 1.560.419 437.138 217.184 3.472.374
davon: Erlöse aus vermieteten Wohnungen 0 0 84.499 0 84.499
davon: Erlöse aus Mieteinnahmen 147.864 12.704 0 2.700 163.268
davon: Erlöse a. Erstattungen d. Personals f. Unterkunft 0 0 42.825 21.900 64.725
Investitionskosten* 1.919.297 1.513.239 688.176 350.232 4.470.944
davon: Instandhaltung, Renovierung 1.087.823 287.850 308.876 190.753 1.875.302
davon: Miete Gebäude und Grundstücke 0 0 337.508 0 337.508
davon: Mieten u. Leasing Einrichtung/Ausstattung 28.266 23.234 3.895 8.096 63.491
davon: Netto-Abschreibungen 709.425 986.504 28.014 145.747 1.869.690
davon: Zinsaufwendungen Investitionsdarlehen 93.783 215.650 9.882 5.637 324.953
Differenz -513.799 59.884 -123.714 -108.449 -686.077
81
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 20
in EUR AHS AMH AHJ AHP Gesamt
*Sonderpositionen in Investitionskosten
AHS Haus 3 (Fritz-Hintermayr-Haus) 69.256
AMH: Gebäudemanagement Jährlich Aufw.+ Rücklagen 227.850
AHJ: Nutzungsaufwandsentschädigung wbg 337.508
Zusätzlich belasten die alten August-Meier-Häuser (AHR) weiterhin durch hohe Instandhaltungs- und
Energiekosten. Die Häuser haben den zweit größten Gaskostenanteil aller städtischen Dienststellen.
Die gesamten Aufwendungen für Instandhaltung, Wartung sowie anfallende Kosten für Energie und
Wasser sind vollständig von NüSt zu tragen. Zwar stehen dem Mieteinnahmen gegenüber, diese reichen bei weitem nicht aus. Es verbleibt ein Defizit in Höhe von 793 Tausend Euro. In diesem Betrag
sind die Zinsaufwendungen für das neue Darlehen inkludiert, da dieses für die Planung der Zentrale
zugeordnet wird.
Zu diesen Aufwendungen kommen zusätzlich Kosten für den Betriebsdienst in Höhe von 67 Tausend
Euro hinzu, der wöchentlich mit dem Durchspülen der Rohrleitungen beschäftigt ist, um der Bildung von
Legionellen vorzubeugen, bedingt durch die stark veralteten Leitungen.
Darüber hinaus sind sämtliche Kosten für den Umzug der Wohnheimbewohner des AHJ vollständig von
NüSt zu tragen. Hier übernimmt das NürnbergStift das gesamte finanzielle, wie auch personelle Kostengerüst für das Freimachen des nun der wbg- gehörigen Gebäudes.
Reha
In der Reha besteht ein Risiko, auf das NüSt keinen Einfluss hat. Die Einrichtung ist auf die ärztliche
Versorgung durch das Klinikum Nürnberg angewiesen. Kann diese aufgrund von Personalmangel nicht
gewährleistet werden, ist NüSt nicht in der Lage, die Belegung selbst zu steuern. Für die Aufnahme und
Betreuung von Patienten ist die ärztliche Versorgung gesetzlich vorgeschrieben und sicherzustellen.
Bezeichnung EUR
Mieterlöse 448.487
davon: Service gGmbH (Mietvertrag) 324.108
davon: Erstattung des Personals für Unterkunft 66.157
davon: Sonstige Miete 46.835
davon: Rummelsberger 11.387
Investitionskosten 551.731
davon: Instandhaltung, Wartung, Renovierung 310.427
davon: Netto-Abschreibungen 118.608
davon: Zinsaufwendungen für Investitionsdarlehen 122.696
Energie und Wasser 690.000
davon: Strom 180.000
davon: Gas 475.000
davon: Wasser 35.000
Differenz -793.244
82
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 21
3.7 Erläuterungen zu den betrieblichen Erträgen
Für das Jahr 2026 wurde mit Gesamterlösen in Höhe von 48,4 Millionen Euro geplant. Den größten
Anteil daran erzielen die Pflegebereiche (voll-, teilstationär und Rüstige) einschließlich Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten mit 38,2 Millionen Euro, was einem Anteil von 79 Prozent entspricht.
Die Ertragsplanung 2026 basiert im Bereich der Pflegeleistungen (inkl. Unterkunft und Verpflegung
und Investitionskosten) auf den bisherigen Auslastungszahlen, den Pflegegradverteilungen sowie dem
bayerischen Pflegegradmix.
Im ambulanten Dienst wird eine deutliche Steigerung der Erlöse um 386.164 Euro (34 %) gegenüber
2024 erwartet, aufgrund des Anschlusses an die Verhandlungsgemeinschaft mit dem MünchenStift im
Jahr 2025, sowie durch die gezielte Umsetzung eines Projektes zur Stabilisierung und Weiterentwicklung.
Im Rüstigenbereich werden Erträge weiterhin von den verbliebenen nicht pflegebedürftigen Bewohnerinnen und Bewohnern in AHJ und AHP erzielt. Im AHJ erfolgen diese bis zur Eröffnung des neuen
Heimes aus dem bestehenden Wohnheim.
Die Reha-Planung erfolgt auf Basis einer durchschnittlichen Belegung von 40 Personen pro Tag an
365 Tagen. Das Angebot der Krankenkassen sieht einen neuen Tagessatz von 304,49 Euro vor, was
einer Steigerung von 4,41 % entspricht. Die Vertragslaufzeit erstreckt sich vom 01.10.2025 bis zum
30.09.2026. Für die Erlösplanung wird eine pauschale Steigerung der Tagessätze um 4,41 % angesetzt,
2024 2025 2025 2026
Ergebnis WPL N-Plan WPL
Nebenerlöse 2.855.901 2.835.648 2.716.343 2.317.294
Zuweisungen, Zuschüsse,
Fördermittel, Auflösung SoPo 1.327.923 1.102.419 1.121.655 1.088.336
Erlöse Reha stationär 3.860.545 3.836.471 4.239.000 4.482.511
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 1.145.834 1.486.713 1.487.376 1.531.998
Erlöse Wohnheime 805.933 824.618 816.992 763.761
Erlöse Rüstige 470.979 87.375 349.030 282.865
Erlöse Investitionskosten 3.552.557 3.448.083 3.544.556 3.472.374
Erlöse Unterkunft, Verpflegung 6.299.148 7.051.827 6.739.928 6.579.879
Erlöse teilstationäre Pflege 414.199 748.422 702.828 657.698
Erlöse vollstationäre Pflege 25.459.908 27.704.987 26.958.009 27.189.579
0
5.000.000
10.000.000
15.000.000
20.000.000
25.000.000
30.000.000
35.000.000
40.000.000
45.000.000
50.000.000
Betriebliche Erträge in EUR
83
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 22
zuzüglich einer weiteren Erhöhung um 3,0 % ab dem 01.10.2025. Eine Vergütungsverhandlung für 2026
ist vorgesehen.
Im Heilig-Geist-Spital ist ein leichter Anstieg der Erlöse eingeplant, wozu auch eine Mieterhöhung von
5,0 % ab Mai 2026 beiträgt.
Ergänzend zu den Pflegeerlösen fließen weitere Erträge in die Planung ein. Dazu zählen Auflösungen
von Sonderposten, Zuschüsse der Stiftung HSP sowie Fördermittel des PPZ und anderer Drittmittelgeber. Darüber hinaus ergeben sich Nebenerlöse aus Erstattungen von Mitarbeitenden für Unterkunft und
Verpflegung, aus der Praxis Ergotherapie, aus Verrechnungen für Telefon- und Fernsehleistungen sowie aus Vermietung und Verpachtung. Hinzu kommen Erträge aus der Inanspruchnahme von Gestellungskräften und Verwaltungsleistungen, Zinserträge nach BilMoG sowie Kostenausgleiche der Stadt
Nürnberg für in Vorjahren entstandene Versorgungsansprüche. Ferner werden periodenfremde Aufwendungen, Verkaufserlöse aus dem Anlagevermögen, Nachberechnungen aus früheren Geschäftsjahren
sowie zweckgebundene Spenden berücksichtigt.
Die zum 01.07.2025 verhandelten neuen Vergütungsvereinbarungen für pflegebedingten Aufwand und
Unterkunft und Verpflegung liegen bei Steigerungsraten für die vollstationären Angebote von 0,17 % bis
7,17 %. Die geringe Steigerungsrate im AHJ ist darauf zurückzuführen, dass vor der Anpassung des
Versorgungsvertrages eine situative Pflege im Bereich der Rüstigen erfolgte. Dies wurde bei der Pflegesatzverhandlung zum 01.07.2025 im Gesamtbudget mitberücksichtigt.
3,00
7,17
1,94
3,79
0,17
2,83
0,00
1,00
2,00
3,00
4,00
5,00
6,00
7,00
8,00
AHS Allgemeine
Pflege
AHS Geronto
(Neueröffnung)
AMH Geronto AMH Pflegeoase AHJ AHP
Steigerungsrate vollstationäre Pflege in %
84
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 23
3.8 Erläuterungen zu den betrieblichen Aufwendungen
Im Wirtschaftsplan 2026 sind betriebliche Aufwendungen in Höhe von 54,1 Millionen Euro vorgesehen.
Den größten Anteil daran stellen die Personalaufwendungen, die mit 32,8 Millionen Euro rund 61 Prozent der Gesamtkosten ausmachen.
Der Berechnung der Personalaufwendungen liegen die im Gliederungspunkt 3.4 dargestellten Auslastungszahlen zugrunde. Bei der Verteilung der Pflegegrade wurde sowohl die bisherige Verteilung als
auch der bayerische Pflegegradmix berücksichtigt.
Zusätzlich sind Einsatzkosten von vier Vollzeit-Pflegefachkräften in Höhe von 517.216 Euro aus der
Arbeitnehmerüberlassung, verteilt auf die Einrichtungen AHS, AMH, AHJ und AHP, einkalkuliert. Zusätzlich ist für 2026 die Tarifsteigerung mitberücksichtigt. Nach Absprache mit Ref. I/II wurde für die
Entwicklung der Personalkosten ein durchschnittlicher Steigerungssatz von 3 % in die Planung einbezogen. Bestandteil der Personalaufwendungen sind auch Aufwendungen für die Mitarbeiter/innen, die
im Rahmen eines „Gestellungsvertrages“ an die NüStSgG überlassen werden. Den Aufwendungen für
2024 2025 2025 2026
Ergebnis WPL N-Plan WPL
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen 409.244 383.047 431.511 561.498
Pachten, Mieten, Leasing 573.407 871.627 857.213 874.614
Zentrale Dienste 523.793 979.216 984.859 1.026.900
Verwaltungsbedarf 534.217 569.083 593.131 662.831
Pflegebedarf und soziale
Betreuung 787.494 843.025 769.514 727.108
Beiträge, Versicherungen, Steuern 1.115.425 1.105.053 1.319.500 1.309.814
Energie und Wasser 1.945.207 2.176.801 2.246.100 2.355.713
Instandhaltung, Wartung 2.152.145 1.740.272 2.237.555 3.118.769
Abschreibungen 3.400.943 2.709.630 2.739.671 2.719.836
Wirtschaftsbedarf 3.447.592 3.586.599 3.516.267 3.856.120
Essensversorgung 3.787.263 4.087.111 3.819.095 4.135.220
Personalaufwendungen 31.280.582 31.673.569 33.643.381 32.798.330
0
10.000.000
20.000.000
30.000.000
40.000.000
50.000.000
Betriebliche Aufwendungen in EUR
85
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 24
aktive Kräfte stehen in gleicher Höhe die Kostenerstattungen der NüStSgG an das NüSt gegenüber.
Die geschätzte Personalkostensteigerung für das Jahr 2026 im Bereich der NüStSgG beträgt 7 %. Der
hier ausgewiesene Personalkostenaufwand ist gekürzt um die PAF-Erstattungen und sonstige Personalkostenerstattungen.
Die gesamte Speisenproduktion (inkl. Einkauf) wird von der NüStSgG erbracht und in deren Wirtschaftsplan veranschlagt. Bei NüSt wird sie als Fremdleistung Küche angegeben. Getränke und Sondernahrung (z.B. Nahrungsergänzungsmittel) werden direkt von den NüSt - Einrichtungen beschafft und
als Lebensmittelaufwand ausgewiesen. Der Preis pro Beköstigungstag steigt auf 15,85 Euro.
Im Wirtschaftsbedarf sind die Fremdleistungen durch die Service-gGmbH inkludiert. Des Weiteren
fallen zusätzliche Kosten für das Gebäudemanagement, im Rahmen des ÖPP-Vertrages, in Höhe von
rund 291 Tausend Euro für das neue August-Meier-Haus an, welche in dieser Höhe nicht refinanziert
werden.
Im Abschreibungsaufwand enthalten sind Ersatzbeschaffungen für die Zentralküche, umfassende Investitionen im Bereich Heizungs-, Brandschutz- und Aufzugstechnik in den jeweiligen Einrichtungen und
Neuanschaffungen von Software insbesondere für die Essensversorgung.
Bei den Bestandsimmobilien sind aufgrund von Instandhaltungsstau und veralteter Gebäudetechnik im
Jahr 2026 umfassende Instandhaltungen und Wartungen in Höhe von 3.118.769 Euro zur Aufrechterhaltung der laufenden Pflegebetriebe und Gewährung von Bewohner- und Mitarbeitersicherheit zu
tätigen. Hierfür wurde eine detaillierte Bauunterhaltsplanung mit Kostenschätzung vorgenommen. Zur
Absicherung gegen unvorhergesehene Mehraufwände ist ein kalkulatorischer Sicherheitspuffer enthalten. Für das AMH fallen 374.404 Euro auf der Grundlage des abgeschlossenen Gebäudemanagementvertrags an. Davon dienen 227.850 Euro als Rücklage für in späteren Jahren anfallende Instandhaltungen. Diese Kosten werden nicht über die gesondert berechneten Investitionserlöse refinanziert. Die Regierung von Mittelfranken erkennt diese Rücklagenbildung nicht an. Durch die Verzögerung beim Bau
des neuen Heimes in St. Johannis entstehen zusätzliche finanzielle Aufwendungen durch die Erhaltung
der Betriebsbereitschaft des alten Gebäudes. Die Wartungsaufwendungen beinhalten Aufwendungen
für abgeschlossene Wartungsverträge technischer Anlagen und Pflegeverträge für Software.
Die Preise für Energie und Wasser für 2026 sind aktuell schwer abschätzbar. Die Kalkulationsbasis
bilden die Jahresendwerte 2024 und Ist-Werte bis April 2025. Die Energierechnungen kommen mit erheblicher Verspätung. Beim August-Meier-Haus ist die angeschlossene PV-Anlage zur Gewinnung von
Strom mitberücksichtigt.
In der Position Beiträge, Versicherungen und Steuern sind die Kosten für die Umlage an den Pflegeausbildungsfonds (PAF) Bayern enthalten. Im Jahr 2026 sind hierfür Kosten in Höhe von 875.099 Euro
geplant.
In den zentralen Diensten sind Kosten für die IT-Infrastruktur und die Verwaltungskostenerstattung
(VKE) an den Träger Stadt Nürnberg enthalten. Diese enthalten städtische Kosten in Höhe von
872.138,90 Euro (z.B. Stadtrat, Rathäuser, Referate) und zentrale Leistungen von Querschnittsdienststellen (z.B. DiP, PA, Rpr). Diese werden unabhängig von der tatsächlichen Inanspruchnahme pauschaliert umgelegt und an NüSt weiterverrechnet.
Für die weitere Nutzung des Gebäudes in St. Johannis fällt bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes
Großweidenmühle ein Nutzungsentgelt in Höhe von 337.508 Euro an, laut vereinbartem Kaufvertrag
mit der wbg Nürnberg GmbH.
Der Großteil der anstehend geplanten Zinsaufwände fallen für langfristige Immobiliendarlehen an.
215.650 Euro davon betreffen die beiden Darlehen im AMH. Für 2026 sind zusätzliche Kreditaufnahmen
für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen in Höhe von 3,87 Mio. Euro geplant. Nach Absprache mit Ref. I/II wurde ein Darlehenszinssatz in Höhe von 3,5 % angenommen.
86
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 25
3.9 Jahresergebnis
Die Veränderungen des Jahresergebnisses stellt sich wie folgt dar:
Das Ergebnis im Wirtschaftsplan 2026 beträgt -5.785.453 Euro und wird stark durch Personalkosten
beeinflusst. Hohe anhaltende Krankheitsquoten (Durchschnitt: 16%) in der Pflege führen zu hohen Ausfallzeiten, die anteilig durch teureres Zeitarbeitspersonal ausgeglichen werden müssen. Im Plan sind
deshalb Zeitarbeitskosten in Höhe von 517.216 Euro enthalten.
Die eingeleiteten Steuerungsmaßnahmen bei Personaleinsatz und Belegung werden kurz- bis mittelfristig zu Verbesserungen führen, welche aktuell noch nicht im Wirtschaftsplan dargestellt werden.
Die vertraglich geregelten Gebäudemanagementkosten in AMH in Höhe von rund 665 Tausend Euro
sind nicht in dieser Höhe refinanziert. Weiterhin sind die Energiekosten aktuell schwer abschätzbar. Als
Kalkulationsbasis dienen die Jahresendabrechnungen 2024 und Ist-Werte bis April 2025. Für die Verwaltungskostenerstattung an die Stadt Nürnberg sind 872.139 Euro zu entrichten
Das Instandhaltungsrisiko durch Überschreitung des üblichen Lebenszyklus für Technik und Gebäude
ist ausgereizt, Schadensfälle an Elektroinstallation, Sanitär-/Heizungstechnik und Aufzugsanlagen, aber
auch an Gebäudesubstanz ist deshalb erheblich. Im AHJ entstehen weiterhin Kosten für Instandhaltung,
da der Bau des neuen Heimes sich durch die Archäologiefunde am Standort Großweidenmühle leicht
verzögert hat. Ebenfalls sind im Rahmen von Modernisierung umfangreiche Investitionen zu tätigen.
Aufgrund der Vielzahl an Neubau-, Sanierungs- und Instandhaltungsaufgaben ist in diesem Bereich
nicht mit einer kurzfristigen Entlastung zu rechnen, sondern hier muss bis zu einer Konsolidierung des
Bestands noch erheblich investiert und stabilisiert werden.
Ausblick Fünfjahresplan
Im Anhang ist ein Fünfjahresplan dargestellt, der die derzeit bekannten Sachverhalte im Zusammenhang mit den Gebäuden berücksichtigt. Er dient als Grundlage für die weitere Planung und bietet eine
vorausschauende Einschätzung, der zu erwartenden Entwicklungen auf Basis des aktuellen Kenntnisstandes. Die Defizitverschlechterungen durch parallele Arbeiten an fünf baulichen Großprojekten verdeutlichen die Notwendigkeit der zügigen Abarbeitung der Planungsstände und Altimmobilien hin zu
fertig gestellten Neubauten.
2024 2025 2025 2026
Ergebnis WPL N-Plan WPL
Sondereffekt Aufl. Rückstellung -3.099.000 0 0 0
Gesamtergebnis -734.360 -1.605.518 -4.429.579 -5.785.483
-734.360
-1.605.518
-4.429.579
-5.785.483
-3.099.000
-7.000.000
-6.000.000
-5.000.000
-4.000.000
-3.000.000
-2.000.000
-1.000.000
0
Gesamtergebnis NüSt in EUR
87
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 26
3.10 Kassenkredit
Nach § 7 Abs. 2 WkPV soll der festgesetzte Höchstbetrag eines Kassenkredites für die Kassenführung
einer Einrichtung ein Sechstel der im Erfolgsplan vorgesehenen Erträge bei den Nummern 1 bis 8 der
Gewinn- und Verlustrechnung nicht übersteigen. Für das Jahr 2026 errechnet sich ein Betrag von
8.376.597,50 Euro (ein Sechstel von 50.259.585 Euro). Zur Absicherung der rechtzeitigen Leistung von
Ausgaben und für Unwägbarkeiten soll der Höchstbetrag der Kassenkredite auf 8,4 Mio. Euro festgesetzt werden.
4 Darlehensverbindlichkeiten
Zum 31.12.2026 wird mit Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 25.238.445,37 Euro gerechnet. Diese
setzen sich aus bestehenden Verbindlichkeiten in Höhe von 21.368.445,37 Euro sowie aus Kreditneuaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen in Höhe von 3.870.000 Euro zusammen.
Eine Übersicht über den voraussichtlichen Stand der Darlehensverbindlichkeiten (ohne Kassenkredite)
gibt nachfolgende Aufstellung:
Darlehen Nennbetrag
in EUR
Stand zum
31.12.2024
in EUR
Stand zum
31.12.2025
in EUR
Zinsen
2026
in EUR
Tilgung
2026
in EUR
Stand zum
31.12.2026
in EUR
AHS 11.458.681,52 4.209.091,12 3.871.698,54 93.783,36 336.603,57 3.535.094,97
AHR 1.904.766,77 709.022,04 672.872,82 4.954,93 36.156,01 636.716,81
AHJ 2.788.688,17 713.254,99 658.316,77 9.882,33 55.019,75 603.297,02
AHP 1.624.629,95 526.119,35 496.055,39 5.637,00 30.063,96 465.991,43
AMH Kreditähnliche
Rechtsgeschäfte 23.997.151,89 17.800.333,02 16.968.413,34 210.695,33 841.068,19 16.127.345,14
Kreditaufnahme 3.870.000.00 0,00 0,00 122.500,00 (3.870.000,00)
Gesamtsumme 45.643.918,30 23.957.820,52 22.667.356,86 447.452,92 1.298.911,48 25.238.445.37
88
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 27
5 Stellenplan
Der am 01.10.2005 in Kraft getretene Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) verzichtet zugunsten eines einheitlichen Beschäftigungsbegriffes auf die bisher übliche Unterscheidung zwischen Angestellten und Arbeitern. Mit Inkrafttreten der neuen Entgeltordnung zum 01.01.2017 wird auch die Bezeichnung „Tarifliche Beschäftigte“ umgesetzt. Die Darstellung erfolgt nun in einer Tabelle und verknüpft
die bisherigen Tarifgruppen mit den neuen. Die Stelle der ersten Werkleiterin wird bei Ref. V ausgewiesen.
Besoldungs
-gruppe
Zahl der Stellen (VK)
2026 insgesamt
Zahl der Stellen (VK)
2025 insgesamt
Zahl der tatsächlich besetzten Stellen
(VK) am 30.06.2025
Sonstige Beamte 3,76 4,76 3,52
A12 1,00 1,00 1,00
A11
A10 1,00 1,00 0,75
A9/A10 1,50 1,50 1,51
A7 0,26 0,26 0,26
A6/A7
Insgesamt 3,76 3,76 3,52
Entgeltgruppe Zahl der Stellen
(VK) 2026
Zahl der Stellen
(VK) 2025
Zahl der tatsächlich besetzten Stellen
(VK) am 30.06.2025
Allgemein 151,76 163,34 134,97
AT 2,00 2,00 2,00
15
14 3,00 3,00 3,00
13 1,00 1,08 1,08
12 3,00 3,00 4,00
11 9,90 9,90 7,40
10 7,00 7,00 4,12
9C 5,00 5,00 4,16
9B 14,80 14,80 11,88
9A 12,50 13,50 11,10
8 4,06 6,06 3,43
7 15,50 15,50 13,73
6 1,50 2,50 1,50
5 3,00 4,50 2,00
4 1,00 2,00 1,00
3 36,50 36,50 35,46
2UE 2,00 6,00 2,00
2 27,00 28,00 25,02
1 3,00 3,00 2,09
Sozial- und Erziehungsdienst 7,04 7,04 4,19
S 17 0,00
S 15 0,00
S 12 6,54 6,54 3,69
S 11B 0,50 0,50 0,50
Pflege 336,99 337,99 348,36
P14 7,99 7,99 7,54
P13 1,00 1,00
P12 18,00 18,00 13,13
P10 1,00 2,00 1,00
P8 11,50 11,50 10,11
P7 16,50 17,00 13,80
P6 14,00 14,00 14,28
P5/P7 266,50 266,50 288,50
Gesamt 495,29 508,37 487,52
89
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 28
Wichtige Begriffe und Abkürzungen
AHJ Senioren-Wohnanlage St. Johannis
AHP Senioren-Wohnanlage Platnersberg
AMH August-Meier-Haus
AHS Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See
AMBD Ambulante Dienste
AVPflegeVG Verordnung zur Ausführung des SGB XI Soziale Pflegeversicherung
BGr. Besoldungsgruppen
DiP Amt für Digitalisierung, IT und Prozessorganisation
EGr. Entgeltgruppen
EUR Euro
GJ Geschäftsjahr
GuV Gewinn- und Verlustrechnung
HSP Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital
KGr. Kontengruppe
KUGr. Kontenuntergruppe
Mio. EUR Millionen Euro
N-Plan Nachtragswirtschaftsplan
NüSt NürnbergStift
NüStSgG NürnbergStift Service gGmbH
PAF Pflegeausbildungsfonds
PflegeVG Pflege-Versicherungsgesetz
PfleWoqG Pflege- und Wohnqualitätsgesetz
PSG I, II, III Pflegestärkungsgesetze
rd. rund
REHA Geriatrische Rehabilitation
SGB V Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Krankenversicherung
SGB XI Sozialgesetzbuch – Soziale Pflegeversicherung
TEUR Tausend Euro
TVöD Tarifvertrag öffentlicher Dienst
VGr. Vergütungsgruppe
VK Vollkraft
VKE Verwaltungskostenerstattung Stadt Nürnberg
wbg Wohnungsbaugesellschaft Nürnberg
WkPV Verordnung über die Wirtschaftsführung der kommunalen
Pflegeeinrichtungen
WPL Wirtschaftsplan
90
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 2
Inhaltsverzeichnis
Tabelle 1: Auslastung ...........................................................................3
Tabelle 2: NüSt Gesamt nach HGB ......................................................4
Tabelle 3: Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See ..............6
Tabelle 4: August-Meier-Haus..............................................................8
Tabelle 6: Senioren-Wohnanlage Platnersberg ................................12
Tabelle 7: Heilig-Geist-Spital..............................................................14
Tabelle 8: Ambulante Dienste ............................................................16
Tabelle 9: Geriatrische Rehabilitation ...............................................18
Tabelle 10: Zentrale.............................................................................20
Tabelle 11: Vermögensplan................................................................22
Tabelle 12: Finanzierung Investitionsmaßnahmen...........................23
Tabelle 13: Investitionsprogramm Neubau Zentralküche ................23
Tabelle 15: Investitionsprogramm Neubau Senioren-Wohnanlage St.
Johannis ..............................................................................................25
Tabelle 16: Pauschale für Wiederbeschaffung Anlagevermögen....25
Tabelle 17: Verpflichtungsermächtigungen ......................................26
Tabelle 18: Fünfjahresübersicht: Erfolgsplan...................................27
Tabelle 19: Fünfjahresübersicht GuV-Rechnung..............................28
Tabelle 20: Fünfjähriger Finanzplan: Mittelverwendung ..................31
Tabelle 21: Fünfjähriger Finanzplan: Mittelherkunft.........................32
91
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 3
Tabelle 1: Auslastung
Das Wohn- und Platzangebot für den Wirtschaftsplan 2026 setzt sich wie folgt zusammen:
AHS AMH AHJ AHP
Vollstat. Pflege Vollstat. Pflege Vollstat. Pflege Vollstat. Pflege
Kapazität 254,00 158,00 122,00 89,00
Belegung in % 90% 96% 89% 93%
Geplante Bewohner 229,00 151,67 108,58 83,00
AHS AMH AMH
Tagespflege Tagespflege Nachtpflege
Kapazität 18,00 16,00 8,00
Belegung in % 72% 56% 0%
Geplante Bewohner 13,00 9,00 0,00
AHJ HGS REHA AMBD
Wohnen Wohnen Vollstationär Pflege
Kapazität 55,00 106,00 44,00
Belegung in % 73% 98% 91%
Geplante
Bewohner/Patienten 40,00 104,00 40,00 110,00
92
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 4
Tabelle 2: NüSt Gesamt nach HGB
Entsprechend § 3 Abs. 1 Satz 2 WkPV ist der Erfolgsplan mindestens wie die Gewinn- und Verlustrechnung zu gliedern.
Gewinn- und Verlustrechnung Ergebnis
2024 Plan 2025 N-Plan 2025 WPL 2026
für den Eigenbetrieb NürnbergStift EUR EUR EUR EUR
1. Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer
Pflege
sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen 31.689.838 34.603.000 34.226.165 34.595.453
2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 6.550.327 7.107.128 6.928.208 6.732.386
3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen 97.418 144.804 154.837 130.751
4. Erträge aus gesonderter Berechnung von
Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 3.575.129 3.477.719 3.574.078 3.502.076
4a. Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB
soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten 3.218.445 2.608.664 2.639.844 2.294.698
5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 3.366.856 2.488.359 2.970.586 2.933.679
6. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen
Leistungen 0 0 0 0
7. Andere aktivierte Eigenleistungen 18.238 15.539 21.766 22.419
8. Sonstige betriebliche Erträge 3.174.343 290 36.971 48.124
Zwischensumme 51.690.593 50.445.502 50.552.455 50.259.585
9. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 24.409.450 25.422.868 26.702.557 27.189.651
b) Sozialabgaben, Altersversorgung
und sonstige Aufwendungen 7.451.740 6.914.435 7.651.141 6.921.774
10. Materialaufwand:
a) Lebensmittel 149.656 142.980 146.771 150.163
b) Wasser, Energie, Brennstoffe 2.039.250 2.176.801 2.246.100 2.355.713
c)Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap.
Bedarf 10.166.617 10.263.608 10.283.138 10.527.525
11. Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 494.951 940.332 948.648 974.659
12. Steuern, Abgaben, Versicherungen 1.098.767 1.071.246 1.293.231 1.292.147
14. Mieten, Pacht, Leasing 573.407 871.627 857.213 874.614
Zwischensumme 46.383.837 47.803.898 50.128.798 50.286.246
Zwischenergebnis 5.306.756 2.641.604 423.657 -26.661
15. Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher
Förderung 250.000 500.000 501.360 500.000
von Investitionen
93
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 5
Gewinn- und Verlustrechnung Ergebnis
2024 Plan 2025 N-Plan 2025 WPL 2026
für den Eigenbetrieb NürnbergStift EUR EUR EUR EUR
16. Erträge aus der Auflösung von
Sonderposten/Verbindlichkeiten 813.183 714.496 732.372 700.413
18. Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ 346.983 500.000 514.280 500.000
Verbindlichkeiten
20. Abschreibungen 3.398.668 2.709.625 2.739.484 2.719.808
21. Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- 2.151.863 1.740.276 2.237.742 3.039.425
setzung
22. Sonstige betriebliche Aufwendungen 838.162 195.670 230.952 138.554
Zwischensumme -5.672.493 -3.931.076 -4.488.726 -5.197.374
Zwischenergebnis -365.737 -1.289.472 -4.065.069 -5.224.035
25. Zinsen und ähnliche Erträge 40.621 67.001 67.001 50
27. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 409.244 383.047 431.511 561.498
Zwischensumme -368.623 -316.046 -364.510 -561.448
29. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -734.360 -1.605.518 -4.429.579 -5.785.483
nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des
Jahresergebnisses
Auf neue Rechnung vorzutragen -734.360 -1.605.518 -4.429.579 -5.785.483
Verlustausgleich
94
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 6
Tabelle 3: Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See
AHS Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Personalaufwendungen 9.889.667 10.043.699 10.343.868 300.169 3,0% 10.416.584
Essensversorgung 1.438.603 1.533.101 1.390.416 -142.685 -9,3% 1.531.368
Energie und Wasser 438.159 490.102 495.688 5.586 1,1% 513.063
Wirtschaftsbedarf 1.126.562 1.194.197 1.132.750 -61.446 -5,1% 1.241.367
Pflegebedarf und
soziale Betreuung 249.085 248.472 198.399 -50.073 -20,2% 175.875
Verwaltungsbedarf 54.556 52.393 61.402 9.009 17,2% 61.300
Zentrale Dienste 138.620 297.283 296.697 -586 -0,2% 306.380
Pachten, Mieten,
Leasing 50.456 51.635 27.862 -23.773 -46,0% 28.558
Beiträge, Versicherungen, Steuern 334.304 359.205 441.668 82.463 23,0% 422.196
Instandhaltung,
Wartung 352.557 538.376 524.858 -13.518 -2,5% 1.267.800
Abschreibungen 806.257 759.954 769.306 9.352 1,2% 797.099
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen 100.264 107.438 107.438 0 0,0% 93.783
Summe betriebliche
Aufwendungen 14.979.090 15.675.853 15.790.350 114.497 0,7% 16.855.375
Erlöse Rüstige 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse teilstationäre
Pflege 327.660 353.439 305.137 -48.302 -13,7% 323.906
Erlöse vollstationäre
Pflege 11.337.347 12.060.614 11.687.876 -372.738 -3,1% 11.974.857
Erlöse Wohnheime 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung 2.638.767 2.901.538 2.689.169 -212.370 -7,3% 2.685.355
Erlöse
Investitionskosten 1.353.022 1.344.929 1.279.687 -65.242 -4,9% 1.257.634
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo 229.577 114.656 108.117 -6.539 -5,7% 108.329
Nebenerlöse 331.937 334.797 305.122 -29.676 -8,9% 245.843
95
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 7
AHS Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Summe betriebliche
Erträge 16.218.311 17.109.974 16.375.108 -734.866 -4,3% 16.595.924
Betriebsergebnis vor
Umlage 1.239.221 1.434.120 584.758 -849.362 -59,2% -259.451
Umlage Belastung 1.457.179 1.389.701 1.562.151 172.450 12,4% 1.792.033
Betriebsergebnis -217.959 44.419 -977.393 -1.021.812 -71,6% -2.051.484
Neutrales Ergebnis -13.466 -1.025 -1.025 0 0,0% -1.025
Ergebnis -231.425 43.394 -978.418 -1.021.812 -2354,7% -2.052.509
96
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 8
Tabelle 4: August-Meier-Haus
AMH Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Personalaufwendungen 6.220.841 5.641.802 6.594.468 952.666 16,9% 6.037.542
Essensversorgung 921.176 1.034.020 953.871 -80.149 -7,8% 1.061.215
Energie und Wasser 187.008 297.000 297.000 0 0,0% 300.000
Wirtschaftsbedarf 1.006.792 1.000.921 1.023.473 22.551 2,3% 1.125.263
Pflegebedarf und
soziale Betreuung 199.645 194.602 234.915 40.314 20,7% 224.286
Verwaltungsbedarf 22.609 43.379 38.095 -5.284 -12,2% 39.399
Zentrale Dienste 105.779 181.428 181.157 -271 -0,1% 198.604
Pachten, Mieten,
Leasing 19.736 14.395 23.234 8.840 61,4% 23.234
Beiträge, Versicherungen, Steuern 308.828 301.937 352.204 50.266 16,6% 351.545
Instandhaltung,
Wartung 438.432 390.959 437.905 46.945 12,0% 470.493
Abschreibungen 1.462.067 1.463.026 1.471.110 8.084 0,6% 1.456.513
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen 245.523 220.871 224.999 4.128 1,9% 220.650
Summe betriebliche
Aufwendungen 11.138.437 10.784.341 11.832.429 1.048.088 9,7% 11.508.745
Erlöse Rüstige 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse teilstationäre
Pflege 81.154 394.983 403.076 8.093 2,0% 333.792
Erlöse vollstationäre
Pflege 6.746.466 6.841.478 7.182.493 341.015 5,0% 7.225.875
Erlöse Wohnheime 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung 1.679.233 1.803.811 1.853.633 49.822 2,8% 1.784.492
Erlöse
Investitionskosten 1.536.299 1.508.909 1.605.968 97.059 6,4% 1.560.419
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo 473.087 469.666 471.826 2.160 0,5% 470.009
Nebenerlöse 29.499 58.336 25.703 -32.633 -55,9% 22.119
97
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 9
AMH Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Summe betriebliche
Erträge 10.545.738 11.077.183 11.542.698 465.516 4,2% 11.396.705
Betriebsergebnis vor
Umlage -592.699 292.842 -289.731 -582.572 -198,9% -112.040
Umlage Belastung 975.024 929.874 1.045.263 115.389 12,4% 1.199.081
Betriebsergebnis -1.567.723 -637.032 -1.334.993 -697.962 -211,3% -1.311.121
Neutrales Ergebnis 295.545 -5.000 28.518 33.518 -670,4% -2.500
Ergebnis -1.272.178 -642.032 -1.306.475 -664.443 103,5% -1.313.621
98
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 10
Tabelle 5: Senioren-Wohnanlage-St. Johannis
AHJ Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Personalaufwendungen 4.049.287 4.008.833 4.053.512 44.680 1,1% 4.058.160
Essensversorgung 678.227 734.452 700.698 -33.754 -4,6% 740.035
Energie und Wasser 286.323 312.000 300.000 -12.000 -3,8% 330.000
Wirtschaftsbedarf 535.947 599.139 572.884 -26.255 -4,4% 689.634
Pflegebedarf und
soziale Betreuung 72.861 83.809 58.212 -25.596 -30,5% 52.760
Verwaltungsbedarf 29.681 36.294 31.764 -4.530 -12,5% 27.272
Zentrale Dienste 61.774 122.222 122.249 27 0,0% 128.374
Pachten, Mieten,
Leasing 10.933 342.395 341.951 -444 -0,1% 342.062
Beiträge, Versicherungen, Steuern 169.118 165.868 214.442 48.574 29,3% 210.372
Instandhaltung,
Wartung 194.859 189.204 212.407 23.203 12,3% 373.169
Abschreibungen 672.020 32.863 34.730 1.867 5,7% 33.583
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen 8.554 10.940 11.129 189 1,7% 9.882
Summe betriebliche
Aufwendungen 6.769.584 6.638.020 6.653.979 15.959 0,2% 6.995.304
Erlöse Rüstige 306.011 31.509 192.811 161.302 511,9% 107.042
Erlöse teilstationäre
Pflege 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse vollstationäre
Pflege 4.298.602 5.042.925 4.744.727 -298.198 -5,9% 4.612.378
Erlöse Wohnheime 250.539 252.462 243.868 -8.594 -3,4% 176.652
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung 1.140.640 1.348.211 1.275.383 -72.828 -5,4% 1.202.330
Erlöse
Investitionskosten 421.053 349.363 457.406 108.043 30,9% 437.138
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo 59.021 6.665 5.703 -962 -14,4% 5.569
Nebenerlöse 76.502 83.769 50.320 -33.449 -39,9% 45.562
99
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 11
AHJ Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Summe betriebliche
Erträge 6.552.368 7.114.903 6.970.217 -144.686 -2,0% 6.586.671
Betriebsergebnis vor
Umlage -217.215 476.883 316.238 -160.645 -33,7% -408.633
Umlage Belastung 663.177 632.028 710.458 78.429 12,4% 820.702
Betriebsergebnis -880.393 -155.145 -394.219 -239.074 -46,1% -1.229.335
Neutrales Ergebnis 2.497.436 -1.025 428 1.453 -141,7% -1.500
Ergebnis 1.617.043 -156.170 -393.792 -237.621 152,2% -1.230.835
100
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 12
Tabelle 6: Senioren-Wohnanlage Platnersberg
AHP Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Personalaufwendungen 2.796.756 3.143.978 3.341.412 197.433 6,3% 2.777.887
Essensversorgung 502.501 520.030 501.084 -18.946 -3,6% 540.565
Energie und Wasser 181.802 233.800 212.600 -21.200 -9,1% 246.000
Wirtschaftsbedarf 330.712 351.152 349.169 -1.983 -0,6% 370.238
Pflegebedarf und
soziale Betreuung 59.740 70.024 42.053 -27.971 -39,9% 39.444
Verwaltungsbedarf 22.172 37.558 36.377 -1.181 -3,1% 28.964
Zentrale Dienste 60.924 98.893 98.701 -192 -0,2% 110.875
Pachten, Mieten,
Leasing 15.180 9.392 7.187 -2.205 -23,5% 8.096
Beiträge, Versicherungen, Steuern 124.887 122.753 146.268 23.515 19,2% 155.822
Instandhaltung,
Wartung 254.280 60.282 371.351 311.069 516,0% 255.294
Abschreibungen 163.911 169.550 170.870 1.320 0,8% 157.979
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen 6.974 5.778 5.637 -141 -2,4% 7.637
Summe betriebliche
Aufwendungen 4.519.839 4.823.190 5.282.709 459.519 9,5% 4.698.800
Erlöse Rüstige 164.968 55.866 156.219 100.353 179,6% 175.822
Erlöse teilstationäre
Pflege 5.385 0 -5.385 -5.385 0,0% 0
Erlöse vollstationäre
Pflege 3.077.493 3.759.971 3.342.913 -417.058 -11,1% 3.376.468
Erlöse Wohnheime 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung 840.507 998.267 921.743 -76.523 -7,7% 907.702
Erlöse
Investitionskosten 242.182 244.882 201.494 -43.388 -17,7% 217.184
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo 20.813 15.779 22.651 6.872 43,5% 22.448
Nebenerlöse 30.318 35.150 31.075 -4.075 -11,6% 24.833
101
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 13
AHP Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Summe betriebliche
Erträge 4.381.666 5.109.916 4.670.711 -439.205 -8,6% 4.724.458
Betriebsergebnis vor
Umlage -138.173 286.725 -611.998 -898.724 -313,4% 25.658
Umlage Belastung 476.798 454.718 511.145 56.427 12,4% 586.364
Betriebsergebnis -614.971 -167.993 -1.123.143 -955.150 -325,9% -560.706
Neutrales Ergebnis 79.947 0 -1.966 -1.966 0,0% 0
Ergebnis -535.023 -167.993 -1.125.110 -957.116 569,7% -560.706
102
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 14
Tabelle 7: Heilig-Geist-Spital
HSP Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Personalaufwendungen 141.674 163.608 166.709 3.101 1,9% 170.147
Essensversorgung 0 0 0 0 0,0% 0
Energie und Wasser 206.104 164.001 193.500 29.499 18,0% 198.338
Wirtschaftsbedarf 57.202 59.008 63.867 4.859 8,2% 60.364
Pflegebedarf und
soziale Betreuung 34.112 42.687 34.800 -7.887 -18,5% 35.575
Verwaltungsbedarf 18.634 13.815 31.210 17.395 125,9% 32.137
Zentrale Dienste 5.196 7.484 7.504 20 0,3% 8.122
Pachten, Mieten,
Leasing 409.568 407.272 409.794 2.522 0,6% 410.634
Beiträge, Versicherungen, Steuern 30.692 17.803 19.491 1.689 9,5% 27.491
Instandhaltung,
Wartung 276.481 226.834 231.914 5.080 2,2% 232.327
Abschreibungen 22.959 12.778 24.000 11.222 87,8% 30.980
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen 0 0 0 0 0,0% 0
Summe betriebliche
Aufwendungen 1.202.624 1.115.289 1.182.790 67.500 6,1% 1.206.115
Erlöse Rüstige 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse teilstationäre
Pflege 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse vollstationäre
Pflege 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Wohnheime 555.394 572.156 573.124 968 0,2% 587.109
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse
Investitionskosten 0 0 0 0 0,0% 0
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo 389.245 387.923 393.244 5.321 1,4% 396.578
Nebenerlöse 116.502 119.290 110.373 -8.917 -7,5% 124.950
103
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 15
HSP Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Summe betriebliche
Erträge 1.061.141 1.079.369 1.076.741 -2.628 -0,2% 1.108.637
Betriebsergebnis vor
Umlage -141.482 -35.920 -106.049 -70.129 195,2% -97.477
Umlage Belastung 85.997 42.890 48.212 5.322 12,4% 106.206
Betriebsergebnis -227.479 -78.810 -154.261 -75.451 182,8% -203.683
Neutrales Ergebnis 78.109 0 0 0 0,0% 0
Ergebnis -149.370 -78.810 -154.261 -75.451 95,7% -203.683
104
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 16
Tabelle 8: Ambulante Dienste
AMBD Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Personalaufwendungen 1.261.332 1.468.487 1.447.202 -21.285 -1,4% 1.541.956
Essensversorgung 0 0 0 0 0,0% 0
Energie und Wasser 2.396 2.878 2.878 0 0,0% 2.687
Wirtschaftsbedarf 18.998 25.596 25.695 99 0,4% 26.413
Pflegebedarf und
soziale Betreuung 7.682 13.197 13.197 0 0,0% 13.510
Verwaltungsbedarf 23.482 10.950 25.745 14.795 135,1% 11.561
Zentrale Dienste 19.828 45.042 45.068 26 0,1% 45.308
Pachten, Mieten,
Leasing 17.010 20.393 22.570 2.177 10,7% 35.776
Beiträge, Versicherungen, Steuern 39.145 44.743 46.894 2.151 4,8% 45.219
Instandhaltung,
Wartung 20.142 23.757 28.864 5.107 21,5% 22.436
Abschreibungen 7.447 7.431 7.457 26 0,4% 10.056
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen 0 0 0 0 0,0% 0
Summe betriebliche
Aufwendungen 1.417.461 1.662.474 1.665.571 3.097 0,2% 1.754.922
Erlöse Rüstige 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse teilstationäre
Pflege 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse vollstationäre
Pflege 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Wohnheime 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen 1.145.834 1.486.713 1.487.376 664 0,0% 1.531.998
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse
Investitionskosten 0 0 0 0 0,0% 0
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo 35.203 0 0 0 0,0% 0
Nebenerlöse 2.777 150 400 250 166,9% 400
105
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 17
AMBD Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Summe betriebliche
Erträge 1.183.814 1.486.863 1.487.777 914 0,1% 1.532.398
Betriebsergebnis vor
Umlage -233.647 -175.611 -177.794 -2.183 1,2% -222.524
Umlage Belastung 95.939 111.446 125.276 13.829 12,4% 146.801
Betriebsergebnis -329.586 -287.057 -303.070 -16.013 -11,2% -369.325
Neutrales Ergebnis 3.824 0 0 0 0,0% 0
Ergebnis -325.762 -287.057 -303.070 -16.013 5,6% -369.325
106
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 18
Tabelle 9: Geriatrische Rehabilitation
Reha Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Personalaufwendungen 2.599.976 3.078.992 3.272.356 193.365 6,3% 3.333.051
Essensversorgung 244.329 263.031 270.000 6.969 2,6% 258.934
Energie und Wasser 75.715 81.020 75.434 -5.586 -6,9% 75.625
Wirtschaftsbedarf 151.755 165.128 169.408 4.280 2,6% 182.476
Pflegebedarf und
soziale Betreuung 149.735 177.454 182.511 5.058 2,9% 180.096
Verwaltungsbedarf 42.804 19.387 20.225 838 4,3% 39.571
Zentrale Dienste 29.005 69.094 69.210 116 0,2% 71.371
Pachten, Mieten,
Leasing 5.604 7.800 6.355 -1.445 -18,5% 7.995
Beiträge, Versicherungen, Steuern 347 4.920 8.430 3.510 71,3% 8.433
Instandhaltung,
Wartung 178.537 80.952 126.877 45.925 56,7% 137.493
Abschreibungen 14.447 14.547 14.551 4 0,0% 14.914
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen 0 0 0 0 0,0% 0
Summe betriebliche
Aufwendungen 3.492.255 3.962.324 4.215.356 253.032 6,4% 4.309.958
Erlöse Rüstige 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse teilstationäre
Pflege 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse vollstationäre
Pflege 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Wohnheime 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Reha stationär 3.860.545 3.836.471 4.239.000 402.529 10,5% 4.482.511
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse
Investitionskosten 0 0 0 0 0,0% 0
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo 517 0 200 200 0,0% 0
Nebenerlöse 23.427 23.590 23.895 305 1,3% 23.000
107
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 19
Reha Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Summe betriebliche
Erträge 3.884.488 3.860.060 4.263.095 403.034 10,4% 4.505.511
Betriebsergebnis vor
Umlage 392.233 -102.264 47.738 150.002 -146,7% 195.553
Umlage Belastung 225.006 214.586 241.214 26.628 12,4% 250.358
Betriebsergebnis 167.228 -316.850 -193.476 123.374 -159,1% -54.805
Neutrales Ergebnis -4.873 0 25.022 25.022 0,0% 0
Ergebnis 162.355 -316.850 -168.454 148.396 -46,8% -54.805
108
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 20
Tabelle 10: Zentrale
Zentrale Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Personalaufwendungen 4.321.049 4.124.170 4.423.854 299.684 7,3% 4.463.004
Essensversorgung 2.426 2.477 3.027 550 22,2% 3.103
Energie und Wasser 567.700 596.000 669.000 73.000 12,2% 690.000
Wirtschaftsbedarf 219.624 191.458 179.023 -12.435 -6,5% 160.365
Pflegebedarf und
soziale Betreuung 14.633 12.782 5.427 -7.355 -57,5% 5.562
Verwaltungsbedarf 320.279 355.306 348.313 -6.993 -2,0% 422.627
Zentrale Dienste 102.665 157.769 164.273 6.504 4,1% 157.865
Pachten, Mieten,
Leasing 44.919 18.345 18.259 -86 -0,5% 18.259
Beiträge, Versicherungen, Steuern 108.105 87.824 90.103 2.279 2,6% 88.735
Instandhaltung,
Wartung 436.856 229.907 303.379 73.472 32,0% 359.758
Abschreibungen 251.836 249.481 247.647 -1.834 -0,7% 218.711
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen 47.929 38.021 82.309 44.288 116,5% 229.545
Summe betriebliche
Aufwendungen 6.438.022 6.063.539 6.534.613 471.074 7,8% 6.817.535
Erlöse Rüstige 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse teilstationäre
Pflege 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse vollstationäre
Pflege 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Wohnheime 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse
Investitionskosten 0 0 0 0 0,0% 0
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo 120.459 107.729 119.914 12.185 11,3% 85.403
Nebenerlöse 2.244.938 2.180.567 2.169.456 -11.110 -0,5% 1.830.588
109
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 21
Zentrale Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Summe betriebliche
Erträge 2.365.398 2.288.296 2.289.370 1.075 0,0% 1.915.991
Betriebsergebnis vor
Umlage -4.072.624 -3.775.244 -4.245.243 -469.999 12,4% -4.901.544
Umlage Entlastung -3.979.121 -3.775.244 -4.243.718 -468.474 12,4% 4.901.544
Betriebsergebnis -93.504 0 -1.525 -1.525 0,0% 0
Neutrales Ergebnis 93.504 0 1.525 1.525 0,0% 0
Ergebnis 0 0 0 0 0,0% 0
110
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 22
Tabelle 11: Vermögensplan
Finanzierung TEUR
Innenfinanzierung 0
Außenfinanzierung 3.870
Summe 3.870
Im Vermögensplan sind einerseits alle voraussehbaren Ausgaben des Geschäftsjahres 2026 die sich
aus Änderungen des Anlagevermögens, den Tilgungsleistungen sowie der Höhe des im Geschäftsjahr
zu deckenden Verlustes ergeben, und andererseits die vorhandenen und zu beschaffenden
Deckungsmittel und die notwendigen Verpflichtungsermächtigungen enthalten (§ 4 Abs. 1 WkPV). Der
Vermögensplan weist für das Jahr 2026 einen Finanzbedarf von rund 10.954 TEUR aus.
Für Ausgaben für aktivierungspflichtiges Anlagevermögen (§ 4 Abs. 1 Nr. 1 WkPV) sind im Jahr 2026
Investitionen in Höhe von rund 3.870 Tausend Euro vorgesehen Das aktivierungspflichtige
Anlagevermögen wird komplett mit Darlehen finanziert.
Deckung der Verluste (§ 4 Abs. 1 Nr. 3WkPV)
Der geplante Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2025 in Höhe von -5.785 TEUR soll auf neue
Rechnung vorgetragen werden und wird im „Verlustvortrag“ ausgewiesen.
Ausgaben für Tilgungsleistungen (§ 4 Abs. 1 Nr. 2 WkPV)
Die Planzahlen enthalten den derzeitigen Darlehensbestand plus die geplante Neuaufnahme eines
Kredites in Höhe von 7 Mio EUR. Die Tilgungsleistungen in Höhe von 1.299 TEUR für die
Verpflichtungen aus Krediten sollen vollständig über refinanzierte Abschreibungen des Jahres 2026
finanziert werden.
Tabelle 11: Vermögensplan
Ausgaben TEUR
Aktivierungspflichtiges
Anlagevermögen 3.870
Darlehenstilgungen 1.299
geplanter Verlust 5.785
Aufbau Guthaben bei
Kreditinstituten 440
Finanzbedarf 2026 11.395
111
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 23
Tabelle 12: Finanzierung Investitionsmaßnahmen
Tabelle 13: Investitionsprogramm Neubau Zentralküche
vorh. lfd. GJ WPL spätere
Jahre 2025 2026 Jahre
Gesamtkosten 82.497 2.114 2.720 3.870 4.260 8.380 15.269 45.885
Finanzierung 82.497 2.114 2.720 3.870 4.260 8.380 15.269 45.885
davon: 0
Innenfinanzierung 6.473 843 2.005 0 2.446 510 393 276
Außenfinanzierung 76.024 1.271 715 3.870 1.814 7.870 14.876 45.608
Deckungslücke 0 0 0 0 0 0 0 0
in TEUR Insg. 2027 2028 2029
vorh. lfd. GJ WPL spätere
Jahre 2025 2026 Jahre
Gesamtkosten 13.052 843 8 50 222 1.500 1.500 8.930
davon:
Grundstücke 733 733
Einrichtung u. Ausstattung 428 428
Gebäude 11.892 110 8 50 222 1.500 1.500 8.502
Finanzierung 13.052 843 8 50 222 1.500 1.500 8.930
davon:
Innenfinanzierung 850 843 8 0 0 0 0 0
Einnahmen erwirtschafteter
Abschreibungen
sonstige Eigenmittel 851 843 8
Außenfinanzierung 12.202 0 0 50 222 1.500 1.500 8.930
Zuschüsse des Trägers
für Investitionen 1.000 1.000
für Tilgungsleistungen 0
Darlehen von Kreditinstituten
11.202 50 222 1.500 1.500 7.930
Deckungslücke 0 0 0 0 0 0 0 0
in TEUR Insg. 2027 2028 2029
112
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 24
Tabelle 14: Investitionsprogramm Senioren-Wohnanlage Platnersberg (Ersatzneubau)
vorh. lfd. GJ WPL spätere
Jahre 2025 2026 Jahre
Gesamtkosten 63.695 1.271 2.019 2.389 1.592 6.370 13.376 36.678
davon:
Einrichtung u. Ausstattung 3.185 3.185
Gebäude 60.510 1.271 2.019 2.389 1.592 6.370 13.376 33.493
Finanzierung 63.695 1.271 2.019 2.389 1.592 6.370 13.376 36.678
davon:
Innenfinanzierung 1.519 0 1.519 0 0 0 0 0
Einnahmen erwirtschafteter
Abschreibungen 0
sonstige Eigenmittel 1.519 1.519
Außenfinanzierung 62.176 1.271 500 2.389 1.592 6.370 13.376 36.678
Zuschüsse des Trägers
für Investitionen 10.000 10.000
Zuwendungen Dritter für
Investitionen 5.000 1.271 500 500 500 500 500 1.229
Darlehen von Kreditinstituten
23.430 1.889 1.092 20.449
Sonstige Darlehen (KfW) 23.746 5.870 12.876 5.000
Deckungslücke 0 0 0 0 0 0 0 0
in TEUR Insg. 2027 2028 2029
113
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 25
Tabelle 15: Investitionsprogramm Neubau Senioren-Wohnanlage St. Johannis
in TEUR Insg. vorh. lfd. GJ WPL 2027 2028 2029 spätere
Jahre 2025 2026 Jahre
Gesamtkosten 1.700 0 0 0 1.700 0 0 0
davon:
Einrichtung u. Ausstattung 1.700 1.700
Finanzierung 1.700 0 0 0 1.700 0 0 0
davon:
Innenfinanzierung 1.700 0 0 0 1.700 0 0 0
Einnahmen erwirtschafteter
Abschreibungen 0
sonstige Eigenmittel 1.700 1.700
Außenfinanzierung
Deckungslücke 0 0 0 0 0 0 0 0
Tabelle 16: Pauschale für Wiederbeschaffung Anlagevermögen
in TEUR lfd. GJ WPL 2027 2028 2029 spätere
2025 2026 Jahre
Gesamtkosten 693 1.431 746 510 393 276
Einrichtung u. Austattung/
Technische Anlagen 683 1.411 706 470 353 176
Immatrielle
Vermögensgegenstände 10 20 40 40 40 100
Finanzierung 693 1.431 746 510 393 276
davon:
Innenfinanzierung 478 0 746 510 393 276
Einnahmen erwirtschafteter
Abschreibungen 478 0 746 510 393 276
Außenfinanzierung 215 1.431 0 0 0 0
Zuschüsse des Trägers für
Investitionen 200 0
Zuwendung Dritter für
Investitionen 15 0 0 0 0 0
Darlehen 1.431 0
Deckungslücke 0 0 0 0 0 0
114
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 26
Tabelle 17: Verpflichtungsermächtigungen
in TEUR 2026 2027 2028 2029 2030ff Insgesamt
Bau der Zentralküche 50 222 1.500 1.500 8.930 12.202
Neubau und Modernisierung
Platnersberg 2.389 1.592 6.370 13.376 36.678 60.405
Neubau Senioren Wohnanlage St.
Johannis 0 1.700 0 0 0 1.700
Pauschale für Wiederbeschaffung
Anlagevermögen 1.431 746 510 393 276 3.356
Summe 3.870 4.260 8.380 15.269 45.885 77.663
Die Verpflichtungsermächtigungen betragen insgesamt 77.663 Tausend Euro für alle geplanten
Investitionen. 3.870 Tausend Euro betreffen davon das Wirtschaftsjahr 2026, 73.793 Tausend Euro die
Jahre ab 2026.
115
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 27
Tabelle 18: Fünfjahresübersicht: Erfolgsplan
Nach § 3 Abs. 3 WkPV soll der Erfolgsplan ausgeglichen sein. Aufgrund der Belegungssituation in
Verbindung mit dem Zustand der Gebäude, der laufenden und weiter anstehenden Baumaßnahmen
sowie der Ertrags- und Kostensituation bleibt es dabei, dass für das Jahr 2025 kein ausgeglichenes
Jahresergebnis erzielbar ist. Diese Situation ist auch in den Folgejahren derzeit nicht abwendbar. Die
Defizitverschlechterungen durch parallele Arbeiten an fünf baulichen Großprojekten verdeutlichen die
Notwendigkeit der zügigen Abarbeitung der Planungsstände und Altimmobilien hin zu fertig gestellten
Neubauten.
In der Prognose für die Jahre 2025 bis 2028 sind nachfolgende Prämissen enthalten:
Im Jahr 2025 entfällt die zusätzliche Afa für den Standort Johannis, allerdings fällt eine verhandelte
Nutzungsentschädigung für das Grundstück an die WBG an.
Der Einzug AHJ ist für das zweite Quartal 2027 geplant. Damit fällt keine Nutzungsentschädigung
für das Altgebäude an. Stattdessen wird eine Miete für das neue Gebäude fällig. Außerdem fallen
Kosten für den Umzug und für die Beschaffung von neuer Einrichtung und Ausstattung an.
Deutliche Steigerung der Erlöse im ambulanten Dienst ab dem Jahr 2025 durch die eingeleiteten
Sanierungsmaßnahmen und erfolgreiche Pflegesatzverhandlungen.
Durch den teilweisen Neubau am Standort AHP können voraussichtlich ab 2027 weniger Plätze
angeboten werden
NüSt Gesamt Ergebnis N-Plan Prognose Prognose Prognose Prognose
in Euro 2024 2025 2026 2027 2028 2029
Jahresergebnis -734.360 -4.429.579 -5.785.483 -5.234.016 -5.932.694 -6.496.138
116
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 28
Tabelle 19: Fünfjahresübersicht GuV-Rechnung
Gewinn- und Verlustrechnung Ergebnis 2024 Plan 2025 N-Plan 2025 WPL 2026 2027 2028 2029
für den Eigenbetrieb NürnbergStift EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
1. Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Pflege
sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen 31.689.838 34.603.000 34.226.165 34.595.453 36.375.816 37.737.316 38.589.385
2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 6.550.327 7.107.128 6.928.208 6.732.386 7.094.357 7.372.388 7.596.259
3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen 97.418 144.804 154.837 130.751 164.673 198.713 204.675
4. Erträge aus gesonderter Berechnung von
Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 3.575.129 3.477.719 3.574.078 3.502.076 4.307.138 5.090.352 5.243.813
4a. Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB
soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten 3.218.445 2.608.664 2.639.844 2.294.698 2.363.539 2.434.445 2.507.478
5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 3.366.856 2.488.359 2.970.586 2.933.679 3.021.690 3.112.341 3.205.711
6. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 0 0 0 0 0 0 0
7. Andere aktivierte Eigenleistungen 18.238 15.539 21.766 22.419 23.092 23.784 24.498
8. Sonstige betriebliche Erträge 3.174.343 290 36.971 48.124 394.880 51.055 52.587
Zwischensumme 51.690.593 50.445.502 50.552.455 50.259.585 53.745.184 56.020.394 57.424.405
9. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 24.409.450 25.422.868 26.702.557 27.189.651 28.655.341 29.845.501 30.749.866
b) Sozialabgaben, Altersversorgung
und sonstige Aufwendungen 7.451.740 6.914.435 7.651.141 6.921.774 7.311.428 7.623.311 7.638.530
10. Materialaufwand:
a) Lebensmittel 149.656 142.980 146.771 150.163 153.918 157.765 161.710
117
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 29
Gewinn- und Verlustrechnung Ergebnis 2024 Plan 2025 N-Plan 2025 WPL 2026 2027 2028 2029
für den Eigenbetrieb NürnbergStift EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
b) Wasser, Energie, Brennstoffe 2.039.250 2.176.801 2.246.100 2.355.713 2.314.605 2.298.970 2.357.195
c)Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. Bedarf 10.166.617 10.263.608 10.283.138 10.527.525 10.940.713 11.360.480 11.644.492
11. Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 494.951 940.332 948.648 974.659 999.025 1.024.001 1.049.601
12. Steuern, Abgaben, Versicherungen 1.098.767 1.071.246 1.293.231 1.292.147 1.309.451 1.327.562 1.360.751
14. Mieten, Pacht, Leasing 573.407 871.627 857.213 874.614 1.385.740 1.930.314 1.953.286
Zwischensumme 46.383.837 47.803.898 50.128.798 50.286.246 53.070.220 55.567.905 56.915.431
Zwischenergebnis 5.306.756 2.641.604 423.657 -26.661 674.964 452.489 508.975
15. Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung 250.000 500.000 501.360 500.000 500.000 500.000 500.000
von Investitionen
16. Erträge aus der Auflösung von
Sonderposten/Verbindlichkeiten 813.183 714.496 732.372 700.413 721.426 743.069 765.361
18. Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ 346.983 500.000 514.280 500.000 500.000 500.000 500.000
Verbindlichkeiten
20. Abschreibungen: 3.398.668 2.709.625 2.739.484 2.719.808 2.917.803 3.117.498 3.195.436
21. Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- 2.151.863 1.740.276 2.237.742 3.039.425 2.890.411 2.948.296 3.023.753
setzung
22. Sonstige betriebliche Aufwendungen 838.162 195.670 230.952 138.554 142.018 145.569 149.208
Zwischensumme -5.672.493 -3.931.076 -4.488.726 -5.197.374 -5.228.806 -5.468.294 -5.603.036
Zwischenergebnis -365.737 -1.289.472 -4.065.069 -5.224.035 -4.553.842 -5.015.805 -5.094.062
118
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 30
Gewinn- und Verlustrechnung Ergebnis 2024 Plan 2025 N-Plan 2025 WPL 2026 2027 2028 2029
für den Eigenbetrieb NürnbergStift EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
25. Zinsen und ähnliche Erträge 40.621 67.001 67.001 50 52 53 55
27. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 409.244 383.047 431.511 561.498 680.225 916.942 1.402.131
Zwischensumme -368.623 -316.046 -364.510 -561.448 -680.174 -916.889 -1.402.077
29. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -734.360 -1.605.518 -4.429.579 -5.785.483 -5.234.016 -5.932.694 -6.496.138
nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des
Jahresergebnisses
Auf neue Rechnung vorzutragen -734.360 -1.605.518 -4.429.579 -5.785.483 -5.234.016 -5.932.694 -6.496.138
Verlustausgleich
119
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 31
Tabelle 20: Fünfjähriger Finanzplan: Mittelverwendung
N-Plan WPL Prognose Prognose Prognose
2025 2026 2027 2028 2029
Euro Euro Euro Euro Euro
2.769.188 3.869.685 4.176.386 8.220.542 15.091.037
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte
mit Betriebsbauten einschließlich der
Betriebsbauten auf fremden Gründstücken
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte
mit Wohnbauten einschließlich der
Wohnbauten auf fremden Grundstücken
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte
ohne Bauten
Außenanlagen
Technische Anlagen 682.594 744.000 372.000 186.000 100.000
Einrichtungen und Ausstattungen ohne
Fahrzeuge/ GWG 50.000 667.107 1.950.000 125.000 75.000
Fahrzeuge 0 0 0 0 0
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.026.594 2.438.578 1.814.386 7.869.542 14.876.037
Immaterielle Vermögensgegenstände 10.000 20.000 40.000 40.000 40.000
Darlehenstilgung 1.290.464 1.298.911 1.343.368 1.384.930 1.057.068
Mehrung sonstiger Aktiva 0 440.454 0 0 0
(Forderungen, Vorräte) 2.500
(Guthaben bei Kreditinstituen) 440.454 €
Minderung sonstiger Passiva 0 0 0 0 0
(Verbindlichkeiten)
Jahresfehlbetrag 4.429.579 5.785.483 5.234.016 5.932.694 6.496.138
Summe 8.489.230 11.394.534 10.753.769 15.538.165 22.644.244
Mittelverwendung
120
Anhang
Wirtschafts- und Finanzplan 2026 32
Tabelle 21: Fünfjähriger Finanzplan: Mittelherkunft
Gemäß § 6 WkPV enthält der fünfjährige Finanzplan - das erste Planungsjahr ist das laufende
Geschäftsjahr (2025) - eine nach Jahren gegliederte Übersicht über die Entwicklung der Ausgaben und
Deckungsmittel des Vermögensplanes und eine Übersicht über die Entwicklung der Jahresergebnisse.
Den Ausgaben nach § 4 Abs. 1 Nr. 1 WkPV (alle vorhersehbaren Ausgaben, die sich aus Änderungen
des Anlagevermögens ergeben) liegt ein Investitionsprogramm zugrunde. Die geplanten
Ausgabepositionen stehen unter dem Vorbehalt des Planungs- und Baufortschrittes der einzelnen
Maßnahmen in Verbindung mit notwendigen Kreditmittelbereitstellungen sowie durch die Beschlusslage
des Werkausschusses.
121