Geschäftsbereich Referat III
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
Geschäftsbereich Referat III:
00735
Westfriedhof – Sanierung Nischenmauern II – VI und Treppen 2, 4-6
1) Am Westfriedhof wird der Höhenunterschied im Gelände mit den Einbauten von Urnennischenwänden überbrückt. Die Wände wurden in den 1960er Jahren errichtet und dienen bis heute als Grabkammern. Aufgrund
des jahrzehntelangen Witterungseinflusses sind mittlerweile viele Schäden an den Urnennischenwänden und
Treppenanlagen aufgetreten, die dringend behoben werden müssen. Zur Sicherung der Grabkammern und
der Treppen sind daher umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich.
Um eine sichere Statik zu gewährleisten, müssen Teile der inneren Aufmauerung sowie der Abdeckplatten
und des Verblendmauerwerks vollständig saniert beziehungsweise neu aufgebaut werden. Aus Gründen eines einheitlichen Erscheinungsbildes und des Denkmalschutzes bleiben die Urnennischenwänden mit ihren
Abdeckplatten jedoch unverändert erhalten. Zunächst muss die Stahlbetonrückwand freigelegt und gemeinsam mit der Oberseite der Urnennischenwände abgedichtet werden. Es erfolgt anschließend die vollständige
Sanierung der beschädigten Urnennischenkästen sowie der Aufbau einer Ausgleichsschicht als Auflager für
die Abdeckplatten. Im Anschluss wird das Verbundmauerwerk saniert und neu verfugt. Die Wege und Vegetationsflächen um die Urnennischenwände herum werden angepasst und hergerichtet.
Die Treppenanlagen werden jeweils vollständig zurückgebaut, neu gegründet und mit dem vorhandenen Natursteinmaterial neu aufgebaut. In Anlehnung an die bereits erfolgte Sanierung der Treppenanlagen 3 und 7
werden ein tragfähiger Unterbau und ein Betonfundament errichtet. Es werden kapillarbrechende, frostsichere
Schichten eingebaut und neue Treppenstufen, Natursteinwangen und neue Handläufe montiert.
Um Synergieeffekte bei Planung, Ausschreibung und Bau zu erzielen, werden die Planungs- und Bauleistungen nicht mehr losweise als Jahresbaustellen einzeln vergeben. Vielmehr soll für die gesamte restliche Maßnahme ein Planungs- und Ausschreibungsverfahren durchgeführt werden, welches alle bisherigen Projekte
als Baulose enthält, die durch den zu beauftragenden Auftragnehmer zur Ausführung kommen.
2) Erhöhung der Gesamtkosten durch gestiegenen Baupreisindex und Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenberechnung
4) keine
5) 2021 / 2023
351
Erläuterung der Maßnahme:
1) Beschreibung und Begründung 3) Verbindlichkeit des Kostenansatzes
der Maßnahme und des Mengengerüstes
2) Änderung gegenüber Vorjahres-MIP 4) Art der zweckgebundenen Drittmittel
5) Baubeginn/Baufertigstellung
00811
Schnieglinger Str. 147, Dachsanierung Aussegnungshalle
1) Die komplette Dacheindeckung der geneigten Dächer des Gebäudekomplexes muss erneuert werden. Es
wird eine neue Biberschwanzdoppeldeckung mit Konterlattung und Unterspannbahn angebracht. Wegen der
besonderen Dachgeometrie der Halle I muss ein Wetterschutzdach errichtet werden, da aufgrund der Bauzeit
nicht davon ausgegangen werden kann, dass das Unterdach regensicher sein wird. Die Dachstühle müssen
bis auf wenige Beilarbeiten morscher Pfettenstühle nicht überarbeitet werden.
Am Turm liegen bereits einige Bewehrungseisen frei, so dass von außen eine Betonsanierung durchgeführt
wird. Der schwermetallbelastete Innenputz des Turmes wird entfernt und fachgerecht entsorgt. Die Flachdachabdichtung des Turmganges wird abgebrochen und erneuert. Die Unterkonstruktionen der Verblechungen aus Kupfer werden ersetzt und anschließend neu verblecht. Die umfangreiche Gerüststellung wird im
Nachgang der Dachsanierungsarbeiten dazu genutzt, die Fassade zu reinigen und neu zu streichen.
In kleinflächigen Teilbereichen (ca. 90 m²) des Anbaus der Halle I, der als Verwaltungstrakt genutzt wird, erfolgt die Dämmung der oberen Geschossdecke.
2) Erhöhung der Gesamtkosten aufgrund gestiegenem Baupreisindex und weiterer notwendiger Maßnahmen,
die in der ursprünglichen Planung nicht enthalten waren. Anpassung an den voraussichtlichen Mittelabfluss.
3) Kostenberechnung
4) keine
5) 2020 / 2021
352