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F.5.6 Personal- und Versorgungsaufwendungen

Haushalt 2022 · Band 1 · Seiten 53–54 · Seiten 53–54 im PDF ansehen · Original bei der Stadt ↗

Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.

F.5.6 Personal- und Versorgungsaufwendungen Die Personal- und Versorgungsaufwendungen steigen insgesamt gesehen im Vergleich zu der Vorjahrespla￾nung um 38,5 Mio. € oder 5,5 % an. Von den Personal- und Versorgungsaufwendungen ent￾fallen im Haushaltsjahr 2022 623,2 Mio. € oder 86,0 % (Vorjahr 601,8 Mio. € oder 86,3 %) auf die Personalauf￾wendungen (= Aufwendungen für aktive Mitarbeiterin￾nen und Mitarbeiter) und 103,3 Mio. € oder 14,0 % (Vor￾jahr: 95,1 Mio. € oder 13,7 %) auf die Versorgungsauf￾wendungen (= Aufwendungen für Versorgungsempfän￾ger). Einzeln betrachtet entwickeln sich die Personal- und Versorgungsaufwendungen wie folgt: Plan Plan Ist (in T€) 2022 2021 2020 insgesamt 735.470 697.020 691.415 Personalaufwendungen Plan Plan Ist (in T€) 2022 2021 2020 Bezüge und Vergütungen 484.088 460.910 438.531 davon: Beamte (ohne Lehrkräfte) 91.064 90.073 86.965 Beamte-Lehrkräfte 86.660 85.467 82.900 Arbeitnehmer 298.689 277.223 263.270 Sonstige Vergütungen 7.675 8.147 5.396 Beiträge zu Versorgungskassen 21.924 20.880 20.038 Beiträge zur gesetzlichen Sozialver￾sicherung und pauschalierte Lohnsteuer 60.880 56.733 53.840 Beihilfen und Unterstützungsleistungen 9.400 9.782 9.558 Rückstellungen 55.918 53.585 52.820 davon: Sonstige Rückstellungen für Aktive 75 1.350 3.459 Zuführung/Auflösung Pensionsrückstellung 47.132 43.867 39.762 Zuführung/Auflösung Beihilferückstellung 8.711 8.368 9.599 insgesamt 632.210 601.890 574.787 50 Ausgehend vom Planwert 2021 ist bei den Personalauf￾wendungen im Jahr 2022 mit den folgenden Entwicklun￾gen zu rechnen: Lässt man die Rückstellungsbuchungen außer Betracht, so steigen die Personalaufwendungen im Jahr 2022 um 28,0 Mio. € oder 5,1 % gegenüber dem Vorjahresplan. Diese Steigerung ist neben den Auswirkungen aus den Stellenschaffungen 2021 und den Stellenschaffungen 2022 vor allem auf die Tariferhöhungen bei den Beschäf￾tigten (+ 1,80 % ab April 2022 und Auswirkungen der Er￾höhung + 1,40 % ab April 2021) und die Besoldungser￾höhungen bei den Beamten zurückzuführen. Bei der Pla￾nung der Besoldungserhöhung der Beamten wurde mit einer Erhöhung von 1,5 % ab dem Januar 2022 gerech￾net. Zwischenzeitlich wurde für Beamte eine Besol￾dungserhöhung um + 2,80 % ab Dezember 2022 sowie eine Einmalzahlung beschlossen. Diese können im Rah￾men der geplanten Ansätze für Aktivbezüge und Versor￾gungsaufwendungen finanziert werden. Die Rückstellungszuführungen bzw. -auflösungen für die aktiven Beamtinnen und Beamten fallen nach den aktu￾ellen Berechnungen im Jahr 2022 insgesamt um 2,3 Mio. € oder 4,4 % höher aus als in der Vorjahrespla￾nung. Aufgrund von Unwägbarkeiten bei der Planung (wie zum Beispiel bei der Anzahl der Sterbefälle und der Ein- und Austritte von Beamten/innen bei der Stadt) sind die Planansätze dieser Rückstellungen immer mit Unsi￾cherheiten behaftet. Für das Haushaltsjahr 2022 werden die Versorgungsauf￾wendungen wie folgt geplant: Die Versorgungsaufwendungen steigen gegenüber dem Vorjahresplan um 8,13 Mio. € beziehungsweise 8,6 % auf 103,3 Mio. € an. Die Rückstellungen sind u.a. abhängig von den Steige￾rungsraten der Pensionen (geschätzt 1,5% in 2022 und 1,4% in 2021 und 3,2 % in 2020). Versorgungsaufwendungen Plan Plan Ist (in T€) 2022 2021 2020 Beamte (inklusive Lehrkräfte) 100.052 96.683 95.019 Arbeitnehmer 7.267 7.716 7.815 Beihilfen für Versorgungsempfänger 17.720 16.450 17.023 Neutralisation Versorgung und Beihilfen -124.321 -120.223 -119.316 Rückstellungen 102.542 94.504 116.087 davon: Zuführung/Auflösung Pensionsrückstellung 87.327 80.597 93.274 Zuführung/Auflösung Beihilferückstellung 15.215 13.907 22.813 insgesamt 103.260 95.130 116.628 51

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