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Referat für Finanzen, Personal und IT Sitzung des Stadtrats, am 28. September 2022 Haushalts￾planentwurf 2023 der Stadt Nürnberg Stadthaushalt 2023 - 2026 Spagat zwischen aktueller Krisenbewältigung und finanzieller Zukunftsfähigkeit 2 Referat für Finanzen, Personal und IT R e f e r a t f ü r Fin a n z e n, P e r s o n al u n d IT Ze ich n u n g/D a rs te ll u n g : G ym m ick 3 Referat für Finanzen, Personal und IT Agenda 01 Rahmenbedingungen 02 Eckdaten des Haushaltsplanentwurfs 03 Das Ziel: Haushaltsgenehmigung aus eigener Kraft 04 Notwendige Einsparmaßnahmen 05 Perspektive 06 Fazit 4 Referat für Finanzen, Personal und IT 01 Rahmenbedingungen 5 Steigende Inflation Durchschnittliche Inflationsrate: 8,1 % in 2022 und 9,3 % in 2023 (ifo-Konjunkturprognose, 12.09.2022). Steigende Energiekosten ca. 16,4 Mio. € zusätzliche Kosten für Strom, Gas und Fernwärme in 2023 erwartet. Coronapandemie u.a. ca. 25 Mio. € Kosten für Contact-Tracing￾Teams (CTT) zwischen 2020-2022. Folgen des Ukraine-Kriegs ca. 10 Mio. € zusätzliche Kosten bzgl. Sozialtrans￾fers für ukrainische Geflüchtete in 2023 erwartet. Kosten durch ÖPNV Verlust im dreistelligen Millionenbereich. Große Risikofaktoren und Unsicherheiten für Wirtschaft und Stadthaushalt Sinkende Steuereinnahmen und steigende Ausgaben drohen Kommunale Ausgaben für Entlastungs￾projekte von Bund und Land Das Bruttoinlandsprodukt könnte schon 2023 um 0,3 % sinken. Es droht eine Rezession mit all ihren negativen Folgen! (ifo-Konjunkturprognose vom 12.09.2022) 6 Referat für Finanzen, Personal und IT Referat für Finanzen, Personal und IT Übersicht von großen, weitgreifenden Beschlüssen aus den letzten Jahren* 7 Energetische Sanierung städtischer Gebäude Masterplan nachhaltige Mobilität Opern￾Interim Masterplan Freiraum 1,6 Mrd. € 400 Mio. € (inkl. Personalkosten) 130 Mio. € 55 Mio. € Generalsanierung Volksbad Klinikum - Rückkehr TVöD Urbane Landesgarten￾schau Freiraum￾konzept Süd 55 Mio. € 8,5 Mio. € (pro Jahr) 46-51 Mio. € 25 Mio. € * Erwartete Gesamtkosten Der Stadtrat beauftragt im Februar 2022 Oberbürgermeister und Stadtkämmerer mit der Erarbeitung von Sparmaßnahmen zur notwendigen Haushaltskonsolidierung. Vorgaben der Regierung von Mittelfranken zur Haushaltsaufstellung 2023 - 2026: Sicherstellung der dauernden Leistungsfähigkeit durch finanzwirksame Verbesserungen im Ergebnishaushalt Referat für Finanzen, Personal und IT Begrenzung der Verschuldung durch Einsparungen und Verschiebungen von Investitionen 8 Erste Maßnahmen zur Umsetzung der Vorgaben und Erreichung der Ziele in der Haushaltsplanaufstellung 2023: Anordnungen des Oberbürgermeisters vom 08. März 2022 Referat für Finanzen, Personal und IT Reduzierung der Budgets durch aufgabenkritische Einsparmaßnahmen der Dienststellen und Geschäftsbereiche, 10 %-Kürzung des Sachmittelbudgets (Teilbudget K1), 5 %-Kürzung des Personalbudgets (Teilbudget K2), Starke Einschränkung der Übertragung von Budget- und Starke Einschränkung bei budgetfinanzierten Stellenbesetzungen, Einschränkung der Stellenschaffungsmöglichkeiten nur auf unabdingbare Bedarfe, Prüfung der Verschiebung von MIP-Maßnahmen sowie Reduzierung auf nur noch unbedingt notwendige Neuprojekte, Prüfung und Hinterfragung von baulichen, pädagogischen und inhaltlichen Standards. Haushaltsresten in das Folgejahr, 9 02 Eckdaten des Haushaltsplanentwurfs Referat für Finanzen, Personal und IT 10 Referat für Finanzen, Personal und IT 2.258.529.586 € Ordentliche Erträge 2023 (+ 4,91 % im Vergleich zu Plan 2022) Die drei größten Ertragsposten: (+ 4,65 % im Vergleich zu Plan 2022) 1.111.860.000 € Steuer￾erträge 575.210.463 € 311.963.319 € Zuwendungen allg. Umlagen Kostenerstattun gen u. -umlagen 11 (+ 2,55 % im Vergleich zu Plan 2022) (+ 13,3 % im Vergleich zu Plan 2022) 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 (P) 2023 (P) 600 400 200 0 Referat für Finanzen, Personal und IT 549.000.000 € Gewerbesteuer 2023 (- 0,62 % im Vergleich zu Ergebnis 2021) 12 526,9 Mio. € Ist-Sept. 2022 515 Mio. € Plan 2022 Referat für Finanzen, Personal und IT 955.393.294 € (+ 8,28 % im Vergleich zu Plan 2022) Die drei größten Aufwandsposten: Transfer￾aufwendungen 754.492.474 € 311.963.319 € Personal- u. Versorgungs￾aufwendungen Sach- und Dienstleistungen (+ 2,58 % im Vergleich zu Plan 2022) (+ 5,91 % im Vergleich zu Plan 2022) 2.275.194.935 € Ordentliche Aufwendungen 2023 (+ 4,91 % im Vergleich zu Plan 2022) inkl. Finanzaufwendungen (Zinsen) 13 Referat für Finanzen, Personal und IT 98.513.529 € Größere Ausgabenposten Neue Belastungen im Ergebnishaushalt 2023 (Plan Ergebnishaushalt 2023) 0 € 5.000.000 € 10.000.000 € 15.000.000 € 20.000.000 € Tarifsteigerung & Besoldungserhöhung 16,9 Mio € Erhöhte Energiekosten 11,8 Mio € Erhöhte Bezirksumlage 10,2 Mio € Rückstellungen Versorgungsbezieher 9,8 Mio € Stellenschaffungen Vorjahr 8,9 Mio € Zweckverband Verkehrsverbund Großraum Nürnberg 8 Mio € Achtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) 7,5 Mio € Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) 5,6 Mio € Stellenschaffungen 2023 5 Mio € Zwölftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) 4,7 Mio € Betriebskostenzuschüsse Kita fr. Träger 3,2 Mio € Zuschuss 38. Deutscher Kirchentag 2023 2 Mio € Erstattungen SÖR 2 Mio € Schülerbeförderung 1,8 Mio € Landtags- und Bezirkstagswahl 1,2 Mio € 14 Referat für Finanzen, Personal und IT 216 Vollkraftstellen Stellenschaffungen 2023 (bei 398,5 VK Stellenschaffungsanträgen aus der Gesamtstadt inkl. Eigenbetriebe) Große Posten an VK-Stellenschaffungen für 2023: 33 Bürger￾ämter 15 21 Schulen Beschaffung, Digitalisierung und IT 32 Kitas 39 Bau- und Planung 50 * *Stellen zur Begutachtung Referat für Finanzen, Personal und IT 1.966.304.700 € Brutto-Investitionen 2023-2026 (davon städtischer Anteil: 1.302.967.700 €) Die größten Investitionsschwerpunkte 2023-2026 (brutto): 724.020.000 € Schulen (inkl. IT) 234.650.000 € Brücken 167.800.000 € Beteili gungen 126.890.000 € Allgemeiner Hochbau 120.910.000 € ÖPNV 16 Referat für Finanzen, Personal und IT Die Investitionsbedarfe sind anhaltend hoch. Städtische Mittel Brutto-Investitionen 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 - P 2023 - P 2.500.000.000 2.000.000.000 1.500.000.000 1.000.000.000 500.000.000 0 E ntwic klu n g: Brutto-In v e stitio n e n u n d Stä dtis c h e Mittel - Pla n w erte d e s 4-J a hre s-MIP 2 0 0 8 - 2 0 2 3 17 Zunahme des Vier-Jahres-MIP-Volumens (brutto): + 35,6 % seit 2020 + 168,3 % seit 2010 Referat für Finanzen, Personal und IT Viele Projekte sind nicht im MIP enthalten oder wurden geschoben! Zudem umgesetzt: 15 %-Reduzierung Großteil der Pauschalansätze. 18 Großer Hardware￾tausch ILS Hafen￾brücken Franken￾schnellweg Fin a n zieru n g in 2 0 2 3 d urc h H a u s h altsre ste - d e s h alb z ur Proje ktfortfü hru n g k ein MIP￾A n s atz in 2 0 2 3 n ötig Ausbau Bamberger Straße Neubau Parkhaus Röthenbach P+R-Anlage am Wegfeld Nicht im MIP enthalten Schul-IT￾Pauschale; Nachfolge IT-Strategie Ersatzbe￾schaffung Bücherbus Ausbau, Um￾gestaltung Beckschla￾gergasse Neugestaltung -konzeption Museum Industriekultur Neuge￾staltung Hallplatz Drei Investitions￾zuschüsse NüSt MIP-Aufnahme verschoben Wehranlage Neuwerk inkl. Neuwerksteg Willstraße, Hainstraße, Ausbau Radweg ILS, Erneu￾erung Kälte￾anlage Grund￾erwerb, Verlänger￾ung Tram 7 Stadter￾neuer￾ungsgebiet Gostenhof Ost Ausbau Neuwieder Straße Sanierung und Ausbau Bayreuther Str. Fassaden￾sanierung Unschlit￾haus Pauschale, Förderung Fußgänger verkehr Sanierung Volksfest￾platz Referat für Finanzen, Personal und IT Folgende Projekte sind im MIP 2023 neu aufgenommen: The Q, Ausstattung und Investitionen 19 Opern-Interim/Kongresshalle 130.000.000 € Kongresshalle - Ermöglichungsräume und Lager-/Depotflächen 114.000.000 € Generalsanierung Grundschule Johannis, Adam-Kraft-Str. 2 29.371.000 € Sanierung Krematorium 9.500.000 € Brunecker Straße, Neubau Kikri (2), Kiga (3) - Modul 1 7.880.000 € Kita-Generalsanierung Dr. Gustav-Heinemann-Straße 3.000.000 € Beschleunigung Ringbuslinien - BA 3 2.150.000 € Rothenburger Straße, Umfeld Volksbad 1.570.000 € Referat für Finanzen, Personal und IT Folgende Projekte sind noch als Neuaufnahmen im MIP zu erwarten: 20 Verlauf der Gesamtverschuldung Kernstadt (inkl. ÖPP) und Stadt mit allen Eigenbetrieben 2008 -2026 Stadt mit allen Eigenbetrieben Plan 2026 2,5 Mrd. € Plan 2023 1,9 Mrd. € Plan 2023 2,3 Mrd. € Kernstadt mit ÖPP Referat für Finanzen, Personal und IT 1.897.911.627 € Verschuldung der Stadt Nürnberg 2023 (Kernstadt inkl. ÖPP) 21 Ergebnis 2021 Plan 2023 Plan 2024 Plan 2025 Plan 2026 Ordentliche Erträge 2.281.623.560 € 2.258.529.586 € 2.351.307.341 € 2.428.235.584 € 2.504.972.399 € Ordentliche Aufwendungen 2.289.480.161€ 2.247.924.459 € 2.328.128.900 € 2.426.087.775 € 2.487.107.309 € Jahresergebnis (nach Konsolidierung) 18.014.324 € -10.678.280 € -11.372.230 € -38.999.752 € -30.139.461 € Referat für Finanzen, Personal und IT Mittelfristige Ergebnisplanung bis 2026 22 Ergebnis 2021 Plan 2023 Plan 2024 Plan 2025 Plan 2026 Saldo laufende Verwaltungstätigkeit 148.073.857 € 54.205.953 € 50.347.549 € 71.995.069 € 41.090.836 € Saldo Finanzierungstätigkeit* - 603.789 € 207.511.700 € 293.319.000 € 238.306.000 € 71.088.000 € Endbestand Finanzmittel 359.538.562 € 212.099.953 € 158.209.302 € 107.579.871 € 11.275.007 € Referat für Finanzen, Personal und IT Mittelfristige Finanzplanung bis 2026 23 *Schuldentilgung (-) bzw. Nettoneuverschuldung (+) Referat für Finanzen, Personal und IT 54.205.953 € Saldo aus Verwaltungstätigkeit, der "Cashflow" 2023 Dramatische Verschlechterung um rund 93,87 Mio. € seit 2021. 24 Beispiele Mehrbelastungen u.a. Höhere Personal- 53,4 Mio. € auszahlungen Höhere Transfer￾leistungen 58,9 Mio. € Höhere Sach- und Dienstleisungs￾auszahlungen 32,8 Mio. € Weniger Zuweisungen 23,5 Mio. € Weniger Gewerbe￾steuerzinsen 17,7 Mio. € Weniger Erstattungen AsylblG 35,1 Mio. € Höhere Kreditzinsen 2,1 Mio. € Beispiele Kompensation u.a. Niedrigere sonstige Auszahlungen 62,1 Mio. € Höhere Ansätze öffentlich-rechtl. Leistungsentgelten 18,9 Mio. € Höhere Ansätze privatrechtl. Leistungsentgelten 8,5 Mio. € Höhere Steuererträge 15,9 Mio. € Referat für Finanzen, Personal und IT Unsere "dauerhafte Leistungsfähigkeit" Was fehlt zur Haushaltsgenehmigung? Die Differenz aus "Cashflow" aus laufende Verwaltungstätigkeit und Ordentliche Tilgungen* zeigt an, ob wir selbst noch ausreichend Geld erwirtschaften, um unsere Schuldentilgungen zu bedienen. Saldo aus laufender Verwaltungstätigkeit Ordentliche Tilgungen 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 P 2023 P 2024 P 2025 P 2026 P 200.000.000 150.000.000 100.000.000 50.000.000 0 E ntwic klu n g: S ald o a u s V erw altu n g stätig k eit u n d Ord e ntlic h e Tilg u n g e n 25 * Auszahlung für die Kredittilgungen und Auszahlung, Tilgung kreditähnlicher Rechtsgeschäfte Fehlbetrag zwischen Cashflow und Ordentlichen Tilgungen : Referat für Finanzen, Personal und IT Zur Beurteilung der dauerhaften Leistungsfähigkeit der Nürnberger Stadtfinanzen 2023 2024 2025 2026 -35.282.347 € -56.333.451 € -44.698.931 € -87.821.164 € Mittelfristige Finanzplanung 2022-2026 26 ** ** Auszahlung für die Kredittilgungen und Auszahlung, Tilgung kreditähnlicher Rechtsgeschäfte * * Saldo aus laufender Verwaltungstätigkeit 2022: 20 Mio. € Messe 2023: 10 Mio. € Weitere Zahlungen wg. Coronaausfällen möglich Referat für Finanzen, Personal und IT Nürnbergs besondere finanzielle Belastungen als Zentrum Nordbayerns Große Ausgabenposten 2022/2023: Flughafen 2022: 6,5 Mio. € 2023: 7 Mio. € 27 Staats￾theater/Oper 2022: 21 Mio. € 2023: 21 Mio. € 2022: 58 Mio. € 2023: 60 Mio. € Lehrerper￾sonalkosten Contact￾Tracing￾Teams 2020-2022: 25 Mio. € Gesund￾heitsamt 2022: 4 Mio. € 2023: 4 Mio. € Schutzschirm für kommunale Stadtwerke. Schutzschirm für kommunale Großkrankenhäuser (Energiekosten!). Voller Ersatz der Einkommensteuerverluste durch die Minderung der sog. "kalten Progression" (für Nürnberg 8-10 Mio. €). Befristete Anhebung unseres Anteils an der Umsatzsteuer zur Krisenbewältigung. Bereitstellung von Klimaschutzbudgets für Kommunen bis 2035 (für Nürnberg: 50 Mio. €). Komplette Übernahme der Flüchtlings-KdU und der steigenden Energiekosten bei KdU. Übernahme der zusätzlichen Verwaltungskosten für den Ausbau des Wohngelds (für Nürnberg: 5 Mio. €). Wir tun, was wir können, aber ohne die Hilfen von Bund und Freistaat geht es nicht! Wir benötigen Bundesunterstützung! Referat für Finanzen, Personal und IT 28 Übernahme der entstehenden Kosten für Corona-Contact-Tracing-Teams (CTT) (für Nürnberg ca. 25 Mio. € pro Jahr). Übernahme der nicht gedeckten Kosten des Nürnberger Gesundheitsamtes (ca. 4 Mio. € pro Jahr). Anhebung der Schlüsselzuweisung. Übernahme von mindestens 50 % der ungedeckten Lehrerpersonal￾kosten Nürnbergs (entspricht ca. 30 Mio. € pro Jahr). Unterstützung bei Kosten für Geflüchtete (SGB XII: ca. 9 Mio. € bis 2026, SGB II: Vermeidung von ca. 7 Mio. € Mehrkosten und vollständige Kostendeckung bei Asylsozial-/Integrationsberatung: ca. 443 T € pro Jahr). Übernahme von mindestens 50 % der Altschulden, wenn dies in anderen Bundesländern passiert. Referat für Finanzen, Personal und IT 29 Der Deutsche Städtetag forderte am 15.09.2022 die Entlastung der kommunalen Haushalte von den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs durch Bund und Länder. Wir tun, was wir können, aber ohne die Hilfen von Bund und Freistaat geht es nicht! Wir benötigen Landesunterstützung! Referat für Finanzen, Personal und IT 04 Notwendige Einsparmaßnahmen 30 Reduzierung von Ausgaben Reduzierung von Standards bei Schul￾bauprojekten Referat für Finanzen, Personal und IT Maßnahmen zur Einsparung im städtischen Haushalt Personal￾wirtschaftliche Maßnahmen Ziel: Schnell und mittelfristig einsparende Wirkung im Stadthaushalt 31 Referat für Finanzen, Personal und IT 35.000.000 € Personalwirtschaftliche Maßnahmen (angestrebte Einsparsumme ab 2026 pro Jahr; schrittweise Erreichung ab 2023) bis Ende 2025 für ab 2023 freiwerdende Stellen Externe Wiederbesetz￾ungssperre mind. 500 Vollzeitstellen ab 2026 Dauerhafte Stellen￾einsparung Prozessoptimierung und Neupriorisierung des Aufgabenspektrums Steuerung der Geschäfts￾bereiche Zur Sicherstellung der städtischen Handlungsfähigkeit sind Ausnahmebereiche der Verwaltung definiert. 32 Referat für Finanzen, Personal und IT Einsparung bei diversen Leistungen, zum Beispiel : 33 15.000.000 € Deutliche Ausgabenreduzierung (angestrebte Einsparsumme ab 2026 pro Jahr; schrittweise Erreichung ab 2023) Reduzierung von Groß￾veranstaltungen Kostendeckung Marktamt und Friedhöfe Reduzierung Öffentlichkeits￾arbeit und Gästebewirtung Reduzierung städtischer Mitgliedschaften Senkung von Sozialausgaben Defizitredu￾zierung von freiwilligen Kulturangeboten Ausgabenreduzierung Externe Wiederbesetzungssperre 0 20.000.000 40.000.000 60.000.000 2023 2024 2025 2026 Referat für Finanzen, Personal und IT Angestrebte Effekte der vorgesehenen Einsparmaßnahmen (angestrebte Einsparsummen pro Jahr ab 2023) 34 10,7 Mio. € 28,3 Mio. € 37,4 Mio. € 50,2 Mio. € Referat für Finanzen, Personal und IT 05 Perspektive 35 2023 2024 2025 2026 Gesamt Fehlbetrag zwischen Cashflow* und Ordentlichen Tilgungen** laut Mittelfristiger Finanzplanung -35,3 Mio. € -56,3 Mio. € -44,7 Mio. € -87,8 Mio. € -224,1 Mio. € Angestrebte Einsparungen 10,7 Mio. € 28,3 Mio. € 37,4 Mio. € 50,2 Mio. € 126,6 Mio. € Fehlbetrag zwischen Cashflow* und Ordentlichen Tilgungen** laut Mittelfristiger Finanzplanung inkl. Einsparungen - 24,6 Mio. € -28 Mio. € -7,3 Mio. € -37,6 Mio. € -97,5 Mio. € Referat für Finanzen, Personal und IT Die dauerhafte Leistungsfähigkeit der Nürnberger Stadtfinanzen nach den notwendigen Einsparungen 36 ** Auszahlung für die Kredittilgungen und Auszahlung, Tilgung kreditähnlicher Rechtsgeschäfte * Saldo aus laufender Verwaltungstätigkeit Im Oktober 2022: Beratungen der Stadtratsmitglieder über den Haushalts￾plan und den Weg der Haushalts￾konsolidierung. Der Haushaltsplan￾entwurf ist mit der Sitzung des Stadtrats am 28. September 2022 eingebracht. Erstellung des Kämmereipakets und der Maßnahmen zur Haushalts￾konsolidierung. Danach: Weitere Konkretisierung bei den Haushalts￾beratungen. Referat für Finanzen, Personal und IT Weiteres Verfahren bis zur Beschlussfassung Haushaltsberatungen am 17., 18. und 21. November 2022: Beschluss des städtischen Haushalts und des Prozesses zur Haushaltskonsolidierung. 37 Der Haushaltsplanentwurf wird dem Stadtrat ab dem 01. Oktober 2022 zur Verfügung gestellt. Referat für Finanzen, Personal und IT 06 Fazit 38 Wir tun, was wir können, um dem gerecht zu werden: Sparen, trotzdem leistungsfähig bleiben, weiter investieren. Referat für Finanzen, Personal und IT Der Stadthaushalt ist am Anschlag durch die großen gesellschaftlichen Herausforderungen: Klimawende, Digitalisierung, sozialer Zusammenhalt und Energiekrise. Was wir brauchen: Entgegenkommen bei der Haushaltsgenehmigung und massive Hilfe durch Bund und Freistaat. 39 Nur dann kann der Stadthaushalt im nächsten Jahrzehnt alle Erwartungen erfüllen! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Referat für Finanzen, Personal und IT Theresienstr. 7 90403 Nürnberg Harald Riedel +49 (0)9 11 / 2 31-23 20 ref.i-ii@stadt.nuernberg.de http://www.stadtfinanzen￾verwaltung.nuernberg.de

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