F.5.6 Personal- und Versorgungsaufwendungen
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F.5.6 Personal- und Versorgungsaufwendungen
Die Personal- und Versorgungsaufwendungen steigen
insgesamt gesehen im Vergleich zu der Vorjahresplanung um 26,4 Mio. € oder 3,6 % an.
Von den Personal- und Versorgungsaufwendungen entfallen im Haushaltsjahr 2023 646,1 Mio. € oder 84,8 %
(Vorjahr 632,2 Mio. € oder 86,0 %) auf die Personalaufwendungen (= Aufwendungen für aktive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) und 115,7 Mio. € oder 15,2 % (Vorjahr: 103,3 Mio. € oder 14,0 %) auf die Versorgungsaufwendungen (= Aufwendungen für Versorgungsempfänger).
Einzeln betrachtet entwickeln sich die Personal- und
Versorgungsaufwendungen wie folgt:
Plan Plan Ist
(in T€) 2023 2022 2021
insgesamt 761.843 735.470 685.200
Personalaufwendungen Plan Plan Ist
(in T€) 2023 2022 2021
Bezüge und Vergütungen 508.028 484.088 453.658
davon:
Beamte (ohne Lehrkräfte) 92.871 91.064 88.201
Beamte-Lehrkräfte 90.510 86.660 85.520
Arbeitnehmer 316.908 298.689 274.862
Sonstige Vergütungen 7.739 7.675 5.075
Beiträge zu Versorgungskassen 22.411 21.924 21.138
Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung und pauschalierte Lohnsteuer
60.585 60.880 58.123
Beihilfen und Unterstützungsleistungen 9.600 9.400 11.435
Rückstellungen 45.514 55.918 46.411
davon:
Sonstige Rückstellungen für Aktive -255 75 2.700
Zuführung/Auflösung Pensionsrückstellung 38.903 47.132 38.378
Zuführung/Auflösung Beihilferückstellung 6.866 8.711 5.333
insgesamt 646.138 632.210 590.765
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Ausgehend vom Planwert 2022 ist bei den Personalaufwendungen im Jahr 2023 mit den folgenden Entwicklungen zu rechnen:
Lässt man die Rückstellungsbuchungen außer Betracht,
so steigen die Personalaufwendungen im Jahr 2023 um
24,3 Mio. € oder 4,2 % gegenüber dem Vorjahresplan.
Diese Steigerung ist neben den Auswirkungen aus den
Stellenschaffungen 2022 und 2023 vor allem auf die Tariferhöhungen bei den Beschäftigten und die Besoldungserhöhungen bei den Beamten zurückzuführen. Bei
der Planung wurde mit einer Erhöhung von 3,6 % gerechnet.
Die Rückstellungszuführungen bzw. -auflösungen für die
aktiven Beamtinnen und Beamten fallen nach den aktuellen Berechnungen im Jahr 2023 insgesamt um
10,4 Mio. € oder 18,6 % geringer aus als in der Vorjahresplanung. Aufgrund von Unwägbarkeiten bei der Planung (wie zum Beispiel bei der Anzahl der Sterbefälle
und der Ein- und Austritte von Beamten/innen bei der
Stadt) sind die Planansätze dieser Rückstellungen immer mit Unsicherheiten behaftet.
Für das Haushaltsjahr 2023 werden die Versorgungsaufwendungen wie folgt geplant:
Die Versorgungsaufwendungen steigen gegenüber dem
Vorjahresplan um 12,5 Mio. € beziehungsweise 12,1 %
auf 115,7 Mio. € an.
Die Rückstellungen sind u.a. abhängig von den Steigerungsraten der Pensionen.
Versorgungsaufwendungen Plan Plan Ist
(in T€) 2023 2022 2021
Beamte (inklusive Lehrkräfte) 101.570 100.052 97.947
Arbeitnehmer 7.448 7.267 7.262
Beihilfen für Versorgungsempfänger 18.460 17.720 17.547
Neutralisation Versorgung und Beihilfen -126.640 -124.321 -122.036
Rückstellungen 114.867 102.542 93.715
davon:
Zuführung/Auflösung Pensionsrückstellung 98.492 87.327 83.022
Zuführung/Auflösung Beihilferückstellung 16.375 15.215 10.693
insgesamt 115.705 103.260 94.435
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