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Gleichstellungsaktionsplan 2024-27 Tabelle

Anlage · 18.09.2024 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Gebersdorf Soziales & Gesundheit Haushalt & Finanzen Schule & Bildung Kultur, Sport & Freizeit Stadtentwicklung & Planung Verkehr & Mobilität Umwelt & Klima

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Gleichstellungsaktionsplan 2024-2027 mit dem Schwerpunkt Bekämpfung Geschlechtsspezifischer und

Häuslicher Gewalt

Präambel

Seit ihrem Entstehen sind Städte Orte der Vielfalt. Die Stadt Nürnberg sieht es als eine ihrer zentralen Aufgaben an, in einer vielfältiger werdenden Gesellschaft den Zusammenhalt zu wahren und dabei zwischen Einzelinteressen zu vermitteln und Ausgrenzungen zu verhindern. Eine wichtige Grundlage kommunalen Handelns sind die Menschenrechte, zu deren aktiven Verwirklichung sich die Stadt in ihrem Leitbild verpflichtet hat, dies auch vor dem Hintergrund der besonderen geschichtlichen Verantwortung. Die Verwirklichung einer solidarischen Stadtgesellschaft bemisst sich an der Lebensrealität der Bürgerinnen und Bürger. Aus diesem Grund verpflichten wir uns, bei der Erstellung und Umsetzung kommunaler Aktionspläne die Bedürfnisse aller in den Blick zu nehmen. Entscheidend sind für uns die Verwirklichung der Menschenrechte, die Möglichkeit zur Teilhabe und die Verhinderung von Diskriminierung.

Dabei finden die Diversitydimensionen ethnische und soziale Herkunft, Geschlecht, sexuelle Identität, Behinderung, Alter, Religion, Weltanschauung und Sprache Berücksichtigung.

Einführung

Die Stadt Nürnberg tritt Diskriminierungen und Benachteiligungen aufgrund der Diversitydimension Geschlecht seit über 30 Jahren entgegen. Im Jahr 1986 wurde die erste Frauenbeauftragte vom Stadtrat bestellt. Mit der Verabschiedung und mehrmaligen Fortschreibung des Frauenförderplans und der Umsetzung von Gender Mainstreaming als ein verbindliches Prinzip der Personal- und Organisationsentwicklung wurden seitdem die Weichen für eine geschlechtergerechte Verwaltung und Stadtgesellschaft gestellt. Die Unterzeichnung der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene durch den Stadtrat im Oktober 2010 war ein weiterer konsequenter Schritt auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit. Aus dem Bekenntnis zur Charta erfolgte die Verpflichtung für die Stadt Nürnberg, regelmäßig Gleichstellungsaktionspläne mit konkreten Maßnahmen zur Verwirklichung der Ziele dieser Charta zu erarbeiten und deren Umsetzung aktiv zu fördern. Im Jahr 2022 haben der Rat der Gemeinden und Regionen Europas und seine Mitgliedsverbände den Text der Charta aktualisiert. Ziel war es, Nutzen und Relevanz der Charta für Europas Städte und Regionen sicherzustellen. Der sprachlich angepasste und um neue Artikel erweiterte Text wurde im Dezember 2022 vom Hauptausschuss des europäischen Dachverbandes verabschiedet. Hinzugekommen sind unter anderem Aspekte, die auf die Geschlechterperspektive im Kontext digitaler Teilhabe und nachhaltiger Entwicklung verweisen. In diesem Sinne ist es beispielsweise wichtig zu berücksichtigen, dass Frauen und Mädchen von Cybergewalt oder den Auswirkungen des Klimawandels besonders stark betroffen sind. Mit dem Beschluss im Juni 2024, künftig mit der überarbeiteten Version der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene zu arbeiten, bekräftigte der Stadtrat das Bekenntnis der Stadt Nürnberg zur Charta.

Hiermit liegt nun der 5. Gleichstellungsaktionsplan der Stadt Nürnberg vor, dessen Laufzeit sich nicht nur über einen Zeitraum von vier anstatt drei Jahren erstrecken wird (2024 bis 2027), sondern auch einen inhaltlichen Schwerpunkt hat, nämlich die Bekämpfung Geschlechtsspezifischer und Häuslicher Gewalt1. Er wurde von der Gleichstellungstelle in Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern der Geschäftsbereiche und Referate in der Koordinierungsgruppe Gender, Expert*innen aus dem Schutz und Hilfesystem, weiterer relevanter Akteur*innen sowie unter Beteiligung der Zivilgesellschaft erarbeitet. Die Prävention und Bekämpfung von Geschlechtsspezifischer Gewalt, vor allem Gewalt gegen Frauen, und Häuslicher Gewalt war und ist seit jeher Teil der kommunalen Gleichstellungsarbeit und der Gleichstellungsaktionspläne. Sie ist nicht nur in der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene verankert, sondern auch Gegenstand des Übereinkommens des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, auch bekannt als Istanbul-Konvention. Die Istanbul-Konvention wurde bereits im Jahr 2011 verabschiedet und trat als völkerrechtlicher Vertrag im August 2014 in Kraft. Es schafft verbindliche Rechtsnormen zur Prävention und Bekämpfung von Geschlechtsspezifischer und Häuslicher Gewalt. Im Februar 2018 trat die Istanbul-Konvention als Bundesgesetz in Deutschland in Kraft. Bereits in der Präambel wird anerkannt, dass die Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern ein wesentliches Element zur Verhütung von Gewalt gegen Frauen beziehungsweise Geschlechtsspezifischer Gewalt ist. Gleichstellungsarbeit wird demnach per se als Präventionsarbeit anerkannt. Kommunale Gleichstellungsarbeit muss folglich die in der Konvention gesetzten Vorgaben im Sinne der Ausstrahlungswirkung zwingend mitdenken. Während die Verantwortung für die lückenlose Umsetzung der Istanbul-Konvention in vielen Bereichen in die Zuständigkeit des Bundes oder der Länder fällt - wie beispielsweise im Kontext Materiellen Rechts, Ermittlungen und Strafverfolgung oder auch Migration und Asyl - können die Kommunen einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung der Konvention und somit zur Prävention, zum Schutz und zur Unterstützung (potentiell) Betroffener von Geschlechtsspezifischer und Häuslicher Gewalt leisten.

In diesem Sinne soll der Gleichstellungsaktionsplan 2024-2027 mit dem Schwerpunkt der Bekämpfung Geschlechtsspezifischer und Häuslicher Gewalt durch konkrete Ziele und Maßnahmen einen Teil zur Umsetzung der Istanbul-Konvention auf kommunaler Ebene beitragen. Der Aktionsplan umfasst insgesamt 218 Maßnahmen, wobei sich 92 davon explizit auf die Prävention und Bekämpfung Geschlechtsspezifischer und Häuslicher Gewalt in Nürnberg beziehen. Letztere sind im Rahmen des Aktionsplans im Bereich „Gemeinsam frei von Gewalt“ angesiedelt. Gleichzeitig beinhaltet der Gleichstellungsaktionsplan 2024-2027 weiterhin Maßnahmen die - außerhalb des Themenkomplexes Gewalt - konkret darauf abzielen, die Nürnberger Stadtgesellschaft und die Nürnberger Stadtverwaltung geschlechtergerechter zu gestalten. Diese sind im Bereich „Gleichberechtigung schützt vor Gewalt“ zu finden.

Definition

Im Sinne dieses Aktionsplans…

…wird der Begriff Geschlechtsspezifische Gewalt als eine Form der Gewalt bezeichnet, die sich ausgehend von vermeintlichen Geschlechternormen gegen die Selbstbestimmung richtet, insbesondere gegen die geschlechtliche und/oder sexuelle Selbstbestimmung. Geschlechtsspezifische Gewalt reproduziert ein gesellschaftliches und strukturelles Machtverhältnis, sie wirkt nicht nur individuell, sondern stabilisiert dieses Machtverhältnis zwischen den Geschlechtern auf gesellschaftlicher Ebene.

1 Geschlechtsspezifische Gewalt und Häusliche Gewalt werden als eigenständige Begriffe verwendet und daher großgeschrieben. Zitate sind davon ausgenommen.

Geschlechtsspezifische Gewalt betrifft zum überwiegenden Teil Frauen und Mädchen sowie nicht-binäre Menschen und Menschen, die nicht heterosexuell und/oder nicht cis-geschlechtlich2 sind. Auch Männer und Jungen sind Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt, sie sind jedoch deutlich seltener betroffen. Geschlechtsspezifische Gewalt wird nicht ausschließlich, aber zum überwiegenden Teil von Männern gegenüber Frauen, nicht-binären Menschen und auch gegenüber anderen Männern ausgeübt – gleichzeitig können auch Frauen Täterinnen sein.

… wird der Begriff Gewalt gegen Frauen wird als eine Menschenrechtsverletzung und eine Form der Diskriminierung der Frau verstanden und bezeichnet alle Handlungen geschlechtsspezifischer Gewalt, die zu körperlichen, sexuellen, psychischen oder wirtschaftlichen Schäden oder Leiden bei Frauen führen oder führen können, einschließlich der Androhung solcher Handlungen, der Nötigung oder der willkürlichen Freiheitsentziehung, sei es im öffentlichen oder privaten Leben.

… bezeichnet der Begriff Häusliche Gewalt alle Handlungen körperlicher, sexueller, psychischer oder wirtschaftlicher Gewalt, die innerhalb der Familie oder des Haushalts oder zwischen früheren oder derzeitigen Eheleuten oder Partner*innen vorkommen, unabhängig davon, ob Täter*innen in denselben Wohnsitz wie die betroffene Person hat oder hatte.

2 Cis-geschlechtlich ist eine Bezeichnung für Menschen, deren Geschlechtsidentität mit dem Geschlecht übereinstimmt, das ihnen bei ihrer Geburt anhand ihrer äußerlich körperlichen Merkmale zugeschrieben wurde.

Inhaltsverzeichnis

Präambel ............................................................................................................................................................................................................................................ 1 Einführung ......................................................................................................................................................................................................................................... 1 Definition ............................................................................................................................................................................................................................................ 2 1. Gemeinsam frei von Gewalt ......................................................................................................................................................................................................... 5 1.1 Sensibilisieren und Informieren ............................................................................................................................................................................................... 5 1.2 Fort- und Weiterbildung ......................................................................................................................................................................................................... 14 1.3 Netzwerke und Kooperationen .............................................................................................................................................................................................. 19 1.4 Empowerment, Selbstbehauptung und Prävention ............................................................................................................................................................... 21 1.5 Schutz und Unterstützung ...................................................................................................................................................................................................... 25 2. Gleichberechtigung schützt vor Gewalt ................................................................................................................................................................................... 33 2.1 Abbau von Rollenstereotypen ................................................................................................................................................................................................ 33 2.2 Ausbau von Gender- und Diversitykompetenz ....................................................................................................................................................................... 38 2.3 Berücksichtigung von Intersektionalität ................................................................................................................................................................................. 42 2.4 Geschlechtergerechte Bildung und Erziehung ....................................................................................................................................................................... 46 2.5 Geschlechtergerechte Gesundheit ......................................................................................................................................................................................... 52 2.6 Geschlechtergerechte Stadtentwicklung ............................................................................................................................................................................... 60 2.7 Ausgewogenheit auf der Führungsebene .............................................................................................................................................................................. 63 2.8 Vereinbarkeit von Privatleben, Familie und Beruf ................................................................................................................................................................. 65

  1. Gemeinsam frei von Gewalt

Im Jahr 2023 wurden über 250.00 Menschen in Deutschland Opfer Häuslicher Gewalt, dabei waren 70 Prozent der Betroffenen weiblich. Die meisten Übergriffe in diesem Kontext waren dem Bereich Partnerschaftsgewalt zuzuordnen. Knapp 80 Prozent der Betroffenen von Partnerschaftsgewalt im Jahr 2023 waren Frauen. Auf der Seite der Tatverdächtigen handelte es sich im Kontext Partnerschaftsgewalt in 78 Prozent der Fälle und im Kontext des Gesamtbereichs Häusliche Gewalt in 75 Prozent der Fälle um Männer. Zudem stirbt in Deutschland jeden dritten Tag eine Frau durch die Gewalt ihres (Ex-)Partners. Gleichzeitig werden auch Kinder und Männer Opfer Häuslicher Gewalt.3 Auch im Jahr 2023 ist der unsicherste Ort für Frauen noch immer ihr eigenes zu Hause. Die in den nachfolgenden Kapiteln aufgeführten Ziele und Maßnahmen sollen dazu beitragen, Stadtgesellschaft und Stadtverwaltung, sowie relevante Akteure und Expertinnen für Geschlechtsspezifische und Häusliche Gewalt zu sensibilisieren und informieren, Fachkräfte weiterzubilden, Netzwerke und Kooperationen zu stärken, die Präventionsarbeit zu unterstützen und auszubauen und Betroffenen besser zu unterstützen.

1.1 Sensibilisieren und Informieren

Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
digkeit cen IBK
1 Geschlechtsspezifi- sche und Häusliche Gewalt werden als ge- samtgesellschaftliche Herausforderungen wahrgenommen. Zeigen der Ausstellung "Häusliche Gewalt LOSwerden" des StMAS in Nürnberg mit entsprechend gestal- tetem Begleitprogramm. Stadtgesell- schaft, Schü- ler*innen GST • Die Ausstellung hat stattge- funden. • Ein entsprechendes Rah- menprogramm hat stattge- funden. 2024 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 19
2 Zeigen der Ausstellung "Was ich anhatte..." mit entsprechendem Rahmenprogramm. Stadtgesell- schaft GST • Die Ausstellung hat stattge- funden. • Ein entsprechendes Rah- menprogramm hat stattge- funden. 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 19
3 Durchführen der Plakataktion "Männlichkeit entschiedest du!" im Rahmen der Männerwochen 2024. Stadtgesell- schaft GST • Die Plakataktion hat statt- gefunden. 2024 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 19
4 Durchführung einer breiten Sensibi- lisierungskampagne während der Aktionswochen gegen Gewalt im November 2025. Stadtgesell- schaft GST • Die Kampagne hat stattge- funden. 2025 Finanzielle Mittel durch GST beantragt, Eigenper- sonal 12, 13, 19

3 Zahlen aus dem Bundeslagebild Häusliche Gewalt 2023 des Bundeskriminalamtes.

Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
digkeit cen IBK
5 Verstetigung und Ausweitung der Tütenaktion im Rahmen des Inter- nationalen Tags gegen Gewalt an Frauen (25. November) auf Super- märkte zur Sensibilisierung und Skandalisierung. Stadtgesell- schaft GST • Anzahl beteiligter Bäcke- reien und Apotheken. • Beteiligung Bäckerinnung. • Anzahl der beteiligten Su- permärkte. • Anzahl der zur Verfügung gestellten Tüten. jährlich Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 17, 19,
6 Durchführung der Nürnberger Akti- onswochen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November im zweijährigen Tur- nus. Stadtgesell- schaft GST • Die Veranstaltungsreihe wurde durchgeführt. im zwei- jährigen Turnus Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 19
7 Die Arbeitsgruppe "Bänke gegen Gewalt" treibt das Aufstellen oran- gener Bänke gegen Gewalt an Frauen in Nürnberg voran. Stadtgesell- schaft GST • Anzahl und Orte der in Nürnberg aufgestellten Bänke gegen Gewalt. ab 2024 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 19
8 Durchführung eines Austauschtref- fens zwischen dem 1. FCN und der Gleichstellungsstelle rund um die Thematik Geschlechtsspezifische und Häusliche Gewalt. Diskussion von Kooperationsmöglichkeiten und bei Bedarf gemeinsame Entwick- lung von Maßnahmen (im Kontext sexuelle Belästigung und Awaren- ess beim 1. FCN bzw. während der Spiele im Max Morlock Stadion.) Mitarbeitende des 1. FCN und der GST GST • Austausch hat stattgefun- den. • Kooperationsmöglichkeiten wurden diskutiert. • Ggfs. gemeinsam entwi- ckelte Maßnahmen (z.B. Kampagnen usw.) werden durchgeführt. ab Herbst 2024 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 17, 18, 19, 20
9 Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte findet die all- jährige Veranstaltung in Koopera- tion mit der Evangelischen Stadt- akademie unter dem Titel: "Gewalt gegen Frauen beenden - Die Istan- bul-Konvention in Nürnberg umset- zen!" statt. Stadtgesell- schaft MRB & GST • Veranstaltung hat stattge- funden. • Anzahl der Teilnehmenden und Referent*innen. 45627 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 18
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
digkeit cen IBK
10 Hilfsangebote für von Geschlechtsspezifi- scher und Häuslicher Gewalt Betroffene und ihre Angehörigen sind in Nürnberg bekannt. Die Plakate "Hilfe bei Häuslicher Gewalt" werden aktualisiert, ziel- gruppenspezifisch aufbereitet sowie ergänzende Materialen erarbeitet und breit gestreut. Stadtgesell- schaft, Beschäf- tigte der Stadt Nürnberg, allge- meine Öffent- lichkeit GST • Aktualisierte Materialen lie- gen vor. • Liste der Kooperations- partner*innen und Beteili- gungsorte. 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 19
11 In den Bürgerdienststellen liegen Informationsmaterialen zu Hilfsan- geboten für von Gewalt Betroffene bereit. Stadtgesell- schaft GST, BAM, BA/NOS, MI • Aktualisierte Version der Plakate und des Materials "Hilfe bei Häuslicher Gewalt" liegen in den jeweiligen Dienststellen vor und sind für Bürger*innen zugänglich. ab 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 19
12 Eine entsprechende Kampagne zur Sensibilisierung für Geschlechts- spezifische und Häusliche Gewalt sowie zur Bekanntmachung der Präventions- und Unterstützungs- angebote wird durch Aufkleber o.Ä. auf städtischen Fahrzeugen aufge- griffen, um barrierearm und mög- lichst breit auf Hilfsangebote hinzu- weisen. Stadtgesell- schaft, Beschäf- tigte der Stadt- verwaltung SÖR • Städtische Fahrzeuge sind entsprechend ausgestattet. • Anzahl der ausgestatteten Fahrzeuge. 2025 Eigenmittel 12, 13, 19
13 Eine entsprechende Kampagne zur Sensibilisierung für Geschlechts- spezifische und Häusliche Gewalt sowie zur Bekanntmachung der Präventions- und Unterstützungs- angebote wird durch Aufkleber (inkl. QR- Codes zu entsprechen- den Websites) auf Spielplätzen, Grünanlagen und anderen öffentli- chen Plätzen aufgegriffen, um mög- lichst barrierearm und breit auf Hilfsangebote hinzuweisen. Stadtgesell- schaft, Beschäf- tigte der Stadt- verwaltung SÖR • Spielplätze, Grünanlagen und öffentliche Plätze sind entsprechend ausgestattet. • Anzahl der ausgestatteten Plätze/Stellen. 2025 Eigenmittel 12, 13, 19
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
digkeit cen IBK
14 Eine entsprechende Kampagne zur Sensibilisierung für Geschlechts- spezifische und Häusliche Gewalt sowie zur Bekanntmachung der Präventions- und Unterstützungs- angebote wird durch Aufkleber (inkl. QR- Codes zu entsprechen- den Websites) auf Toiletten und an anderen Stellen in Nürnberger Bä- dern aufgegriffen, um barrierearm auf Hilfsangebote hinzuweisen. Besucher*innen der Nürnberger Bäder NüBad • Toiletten und entspre- chende andere Stellen in den Nürnberger Bädern sind ent- sprechend ausgestattet. • Anzahl der ausgestatteten Plätze/Stellen. 2025 Eigenmittel 12, 13, 19
15 Bewerbung der Kampagne zur Sensibilisierung für Geschlechts- spezifische und Häusliche Gewalt sowie zur Bekanntmachung der Präventions- und Unterstützungs- angebote auf der Website des KPZ. an den Angebo- ten des KPZ In- teressierte KPZ • Auf die Kampagne "Ge- meinsam frei von Gewalt" und entsprechende Materia- lien wird auf der Website des KPZ aufmerksam gemacht. ab 2024 Eigenmittel 12, 13, 19
16 In öffentlich zugänglichen Toiletten von geförderten Wohnbauvorhaben werden die Notfallnummern für von Gewalt Betroffene sichtbar ange- bracht. Bewohner*innen und Besu- cher*innen von geförderten Wohnbauvorha- ben SW • Im Rahmen der Förderbera- tung der Vorhaben wurde da- rauf hingewirkt, dass der ent- sprechende Aushang durch die Betreibenden erfolgt, wenn öffentlich zugängliche Toiletten errichtet und betrie- ben werden. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigenper- sonal 12, 13, 19
17 Das Sicherheitsgefühl bei Dunkelheit im öf- fentlichen Raum ist dadurch gestärkt, dass die besonderen Ange- bote der VAG "Extra- stopp bei Nacht" und "Taxiruf an die Halte- stelle" bekannt sind, Die Angebote der VAG "Extrastopp bei Nacht" und "Taxiruf an die Hal- testelle" werden durch entspre- chende Kampagnen, u.a. über Fahrgast TV und Infoscreens, be- kannt gemacht. Nutzer*innen des ÖPNV VAG, GST, Vpl • Kampagnen wurden durch- geführt. • Formate, Orte und Kanäle, mit Hilfe derer Werbung ge- schalten wurde. • Ergebnisse der Abfrage der Bekanntheit der Angebote im Rahmen der Fahrgastbefra- gungen. ab 2024 jährlich Eigenmit- tel, Eigen- personal 13, 19
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
digkeit cen IBK
18 proaktiv angeboten und entsprechend um- gesetzt werden. Sensibilisieren, Informieren und ggfs. Schulen der Mitarbeitenden der VAG bzw. der Fahrer*innen von Bussen, Tram und U-Bahn. Mitarbeitende der VAG, Nut- zer*innen des ÖPNV VAG • Die Angebote "Extrastopp bei Nacht" und "Taxiruf an die Haltestelle" sind fester Bestandteil der Schulungen. • Hinweise auf Angebote er- folgen regelmäßig. • Informationen zu den Ange- boten sind in regelmäßigen Austauschformaten fest ver- ankert. • Anzahl der Angebotsnut- zer*innen. ab 2024 jährlich Eigenmit- tel, Eigen- personal 13, 19
19 Das Sicherheitsgefühl auf dem Arbeitsweg in der dunklen Jahreszeit oder zu Randzeiten ist gestärkt. Durchführung einer Informations- kampagne zum Heimwegtelefon. Stadtgesell- schaft, Pend- ler*innen PR Ref. VI mit Ref. VI • Kampagne wurde durchge- führt. • Feedback der Angespro- chenen. ab 2024 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 18, 19
20 Das individuelle Si- cherheitsgefühl von Frauen (bzw. FLINTA*) im öffentli- chen Raum ist ge- stärkt. Durchführung einer Kampagne zu den Angeboten des Heimwegtele- fons. Frauen (bzw. FLINTA*) im öf- fentlichen Raum GST • Kampagne hat stattgefun- den. ab 2025 Finanzielle Mittel durch GST beantragt, Eigenper- sonal 12, 13
21 Frauen sind für die durch K.O. Tropfen ausgehende Gefahr sensibilisiert und ken- nen Hilfsangebote. Durchführung einer Kampagne zur Sensibilisierung für die Thematik K.O. Tropfen der allgemeinen Öf- fentlichkeit. Stadtgesell- schaft GST • Kampagne zur Sensibilisie- rung rund um die Problema- tik K.O. Tropfen und Über- griffe in diesem Kontext. • Plakatkampagne oder Vide- oclips in Kinos, die verschie- dene Zielgruppen anspre- chen, hat stattgefunden bzw. wurden gezeigt. ab 2026 Finanzielle Mittel durch GST beantragt, Eigenper- sonal 13, 19
22 Besucher*innen des Germanischen Natio- nalmuseums sind für die Themen Ge- schlechtsspezifische Öffentliche und buchbare Themen- führungen zu Geschlechtsspezifi- scher Gewalt in Kunst und Kultur- geschichte im Germanischen Natio- Besucher*innen des Germani- schen National- museums KPZ • Öffentliche Führungen wur- den gebucht und haben statt- gefunden (jeweils Anzahl der Führungen und Teilnehmen- den). ab Herbst 2025 bis 2027, re- gelmä- Eigenmit- tel, Freie Mitarbeit 12, 13, 19
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
digkeit cen IBK
und Häusliche Gewalt sensibilisiert und neh- men sie als gesamtge- sellschaftliche Heraus- forderungen wahr. nalmuseum durch das KPZ. Ankün- digung des Angebots über Websi- tes und Programme von KPZ und GNM, Teilnahme online buchbar. • Resonanz von Teilnehmen- den und Presse. ßige öf- fentliche Führun- gen ca. zwei Mal im Quar- tal
23 Menschen mit Behin- derung sind für Ge- schlechtsspezifische Gewalt sensibilisiert und kennen Hilfsange- bote. Eine Informationsbroschüre zum Thema „Vertrauliche Spurensiche- rung“ mit Informationen zu Anlauf- stellen, Kliniken, Beratungstelefo- nen sowie Handlungsvorschlägen liegt in Leichter Sprache vor. Kinder und Er- wachsene mit geistiger Behin- derung oder Lernschwierig- keiten, die von Sexualisierter Gewalt betroffen sind bzw. in Kontakt zu Per- sonen stehen, die von Sexuali- sierter Gewalt betroffen sind GST • Die Informationsbroschüre ist in Leichte Sprache über- setzt, gestaltet und gedruckt und kostenlos erhältlich. 2024 Eigenmit- tel, finan- ziert über den Verfü- gungs- fonds Akti- onsplan UN-BRK 13, 19, 20
24 Frauen mit Behinde- rung sind für Ge- schlechtsspezifische Gewalt sensibilisiert und kennen Hilfsange- bote. Entwicklung und Durchführung ei- ner Plakataktion in Zusammenar- beit mit den Frauenbeauftragten aus den Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Leichter Spra- che. Frauen mit Be- hinderung GST • Plakatkampagne liegt vor und wurde durchgeführt. ab 2026 Finanzielle Mittel durch GST beantragt, Eigenper- sonal 13, 19, 20
25 Familien in Nürnberg sind für die Themen Geschlechtsspezifi- sche und Häusliche Gewalt sensibilisiert und kennen Präven- tions- und Hilfsange- bote. Das Bündnis für Familie greift die Thematik Geschlechtsspezifische und Häusliche Gewalt im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit (Newsletter und Familienblog) auf und thematisiert dabei auch Prä- ventions- und Hilfsangebote. Eltern und Fami- lien in Nürnberg BfF • Im Newsletter des BfF wird auf Aspekte von Ge- schlechtsspezifischer und Häuslicher Gewalt hingewie- sen. • Im Familienblog werden Geschlechtsspezifische und Häusliche Gewalt sowie Prä- ventions- und Hilfsangebote aufgegriffen und vorgestellt. ab 2024 Eigenmit- tel, Eigenper- sonal 12, 13, 19
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
digkeit cen IBK
26 Die Wahrnehmung von Geschlechtsspezifi- scher Gewalt als ge- samtgesellschaftliches Problem wird im Rah- men der Kommunika- tion des Jugendamtes regelmäßig hervorge- hoben. Entsprechende Informations-/Ver- anstaltungsangebote werden offen- siv kommuniziert und beworben, One Billion Rising Nürnberg wird unterstützt und beworben. Allge- mein greift J das Thema Gewalt in seiner Öffentlichkeitsarbeit verstärkt auf. Eltern, Jugendli- che, Stadtge- sellschaft J/B2-5 • Entsprechendes Informati- onsmaterial ist publiziert und wird regelmäßig aufgegriffen. • Statements im Rahmen der Beteiligung von OBR sind veröffentlicht. laufend mit beste- henden Ressour- cen, Pro- jektgel- dern/exter- nen Mittel 12, 13
27 Kinder in städtischen Kindertageseinrichtun- gen sind zum Thema sexuelle Grenzverlet- zungen altersgerecht informiert und sensibi- lisiert. Das sexualpädagogische Konzept wird angewandt und umgesetzt. Zu- sätzlich wird einrichtungsübergrei- fend ein Präventionstheaterstück angeboten. städtische Kita- Fachkräfte, Kin- der in städti- schen Kitas J/B1, GST • Sexualpädagogische Me- thoden wurden erprobt und angewandt. • Präventionstheater hat stattgefunden. • Anzahl der Einrichtungen und Teilnehmenden. 2025- 2027 Eigenmit- tel, Drittmit- tel, Fremd- personal 12, 13, 18, 19
28 Schüler*innen sind für Geschlechtsspezifi- sche und Häusliche Gewalt sensibilisiert und kennen entspre- chende Ansprechper- sonen an ihrer Schule. Sensibilisierung zu den Themen Menschen- und Kinderrechte findet ab Jahrgangsstufe 5 an den städti- schen allgemeinbildenden Schulen generell statt. Die einschlägigen Anlaufstellen in den Schulen (Lehr- kräfte des Vertrauens und die Mit- arbeitende der Jugendsozialarbeit an Schulen) sind für die Themen Häusliche und Sexualisierte Gewalt sensibilisiert, kennen Hotlines etc. und machen allgemeine Informatio- nen leicht zugänglich. Schüler*innen der teilnehmen- den allgemein- bildenden Schu- len SchA, städtische allge- meinbil- dende Schulen • Sensibilisierung und Infor- mation ist erfolgt. • Workshops und Veranstal- tungen wurden durchgeführt. fortlau- fend bzw. jährlich Eigenmittel 12, 13, 14, 18, 19
29 Städtische Mitarbei- tende in Publikums- dienststellen sind hin- sichtlich Häuslicher und Geschlechtsspezi- fischer Gewalt sensibi- lisiert und kennen die Hilfsangebote. Städtische Mitarbeitende in Publi- kumsdienststellen werden hinsicht- lich Häuslicher und Geschlechts- spezifischer Gewalt geschult und lernen die Hilfsangebote kennen. Städtische Be- schäftigte in Publikums- dienststellen BAM, BA/NOS, MI • Beschäftigte wurden ge- schult und kennen Hilfsange- bote. • Informationsmaterial ist in jeweiligen Dienststellen vor- handen. ab 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal 13, 15, 19
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
digkeit cen IBK
30 Führungskräfte und Beschäftigte sind sen- sibilisiert im und aus- kunftsfähig zum Um- gang mit sexueller Be- lästigung am Arbeits- platz. In Ergänzung der allgemeine Si- cherheitsunterweisung wird auch auf Informationen zum Umgang mit und dem Schutz vor sexueller Be- lästigung am Arbeitsplatz hingewie- sen. Führungskräfte und Beschäf- tigte der Stadt Nürnberg GST, ASi • Von GST wird eine Folie bereitgestellt, die Führungs- kräfte in die Unterweisung zum Arbeitsschutz aufneh- men sollen. • Auf den Intranetseiten des Arbeitsschutzes zum Thema Unterweisung wird auf Infor- mationen zum Thema sexu- elle Belästigung am Arbeits- platz hingewiesen. • Auf den Intranetseiten des Personalamtes werden un- terstützende Informationen zum Thema sexuelle Belästi- gung am Arbeitsplatz plat- ziert. • Ggfs. platzieren weitere Ge- schäftsbereiche Hinweise zum Schutz vor sexueller Be- lästigung auf ihren Intranet- seiten. ab 2024 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 19
31 Mitarbeitende bei Ref. VI sind für die Themen Geschlechtsspezifi- sche und Häusliche Gewalt sensibilisiert. Integration von Informationsmate- rial in die kommunikative Struktur Beschäftigte und Führungs- kräfte bei Ref. VI Ref. VI mit allen Dienst- stellen • Informationsmaterial ist ge- streut. • Feedback der Angespro- chenen. ab 2024 Drittmittel, Eigenper- sonal 12, 13, 18, 19
32 Infostand bei nächster Bauhof- messe (2025), Themenpunkt bei Gesundheitstag oder Fortbildungs- veranstaltung. Beschäftigte bei Ref. VI Ref. VI mit allen Dienst- stellen, GST • Infostand hat bei der Bau- hofmesse hat stattgefunden. • Feedback der Angespro- chenen. • Themenschwerpunkt bzw. Fortbildungsveranstaltung hat stattgefunden. • Anzahl und Feedback der Teilnehmenden. ab 2024 Eigenper- sonal 12, 13, 18, 19
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
digkeit cen IBK
33 Führungskräfte und Mitarbeitende bei Rpr sind für die Themen sexuelle Belästigung und Häusliche Gewalt sensibilisiert und ken- nen Unterstützungsan- gebote. Führungskräfte und Mitarbeitende bei Rpr nehmen an einschlägigen Fortbildungen teil und sind sensibili- siert für Anzeichnen von und den Umgang mit sexueller Belästigung (am Arbeitsplatz) und Häuslicher Gewalt. Sie kennen entsprechende Ansprechpersonen und Unterstüt- zungsstrukturen. Führungskräfte und Mitarbei- tende bei Rpr Rpr • Fortbildungen wurden be- sucht. • Infomaterialen sind in der Dienststelle vorhanden und bekannt. ab 2025 Eigenmittel 12, 13, 19

1.2 Fort- und Weiterbildung

Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
digkeit cen IBK
34 Städtische Fortbil- dungsangebote zum Themenkomplex Ge- walt sind schnell zu finden und werden fortgeführt. Bestehende Fortbildungsangebote der Städteakademie werden auf Aktualität geprüft, zentral beworben (Intranet) und ggfs. intensiviert (z. B. rund um die Themen Gewalt am Arbeitsplatz, Deeskalation, Umgang mit aggressiven Kund*innen, Selbstverteidigung). Mitarbeitende der Stadt Nürn- berg PA/1, PA/1-2, GST • Übersicht wird an geeigne- ten Stellen und in einschlägi- gen Runden und Gremien beworben. • Fortbildungsangebote sind bekannt und werden ge- bucht. • Anzahl der durchgeführten Fortbildungsangebote. • (Jeweils) Anzahl der Teil- nehmenden. bis 2027 Eigenmit- tel, Eigen- und Fremdper- sonal 12, 13, 18, 19
35 Beschäftigte bei der Stadt Nürnberg sind sensibilisiert für sexu- elle Belästigung und Diskriminierung am Ar- beitsplatz, kennen ihre Rechte und Pflichten und entsprechendes Vorgehen laut der Dienstvereinbarung zum Schutz vor sexu- eller Belästigung und Diskriminierung. Im Fortbildungsprogramm der Stadt Nürnberg ist ein Angebot für Be- schäftigte zum Thema Umgang mit sexueller Belästigung und Diskrimi- nierung am Arbeitsplatz (entspre- chend der DV zum Schutz vor se- xueller Belästigung und Diskriminie- rung am Arbeitsplatz) verankert. Beschäftigte der Stadt Nürnberg PA/1, GST • Fortbildungsangebot liegt vor. • Angebot hat stattgefunden. • Anzahl der durchgeführten Fortbildungen und (jeweils) Anzahl der Teilnehmenden. ab 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 18, 19
36 Führungskräfte sind zum Themenkomplex Gewalt sensibilisiert. Neben der Fortführung bestehen- der Fortbildungsangebote wird die gezielte Ansprache von Führungs- kräften mit geeigneten Formaten (z. B. Netzwerktreffen, Konferenzen mit Themenschwerpunkten) zur Sensibilisierung im Arbeitsalltag (Gewalt am Arbeitsplatz, Sexuelle Belästigung) intensiviert. Führungskräfte der Stadt Nürn- berg PA/1, PA3/1, GST • Geeignete Veranstaltungen wurden konzipiert und durch- geführt. •Anzahl der Veranstaltung und (jeweils) Anzahl der Teil- nehmenden. bis 2027 Eigenmit- tel, Eigen- und Fremdper- sonal 12, 13, 18, 19
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
digkeit cen IBK
37 Städtische Ämter er- kennen die besonde- ren Bedarfe von Ge- waltbetroffenen an und berücksichtigen diese. Beschäftigte der städtischen Ämter erkennen die besonderen Bedarfe von Gewaltbetroffenen an und un- terstützen diese bei jeweiligen Pro- zessen und Anträgen nach Mög- lichkeit. Städtische Be- schäftigte (in Publikums- dienststellen) BAM, BA/NOS, MI • Beschäftigte wurden ge- schult und kennen Strukturen und Ermessensspielraum. • Informationsmaterial ist in jeweiligen Dienststellen vor- handen. ab 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal 13, 15, 19, 20, 27
38 Städtische Fort- und Weiterbildungsange- bote für den Sozialen Bereich und den Bil- dungsbereich zur The- matik Geschlechtsspe- zifische und Häusliche Gewalt sind schnell zu finden und übersicht- lich dargestellt. Bestehende Fort- und Weiterbil- dungsangebote sowie Sensibilisie- rungsangebote im Sozialen Bereich und im Bildungsbereich werden auf ihre Aktualität und Qualität hin überprüft und übersichtlich und ziel- gruppenspezifisch zusammenge- fasst. Mitarbeitende in städtischen Dienststellen und Einrichtun- gen (vor allem Schulen und Kitas) GST, IPSN, J/D-FS, PEF:SB • Aktualisierte Übersicht liegt in einem ansprechenden und zielgruppengerechten Format vor. • Übersicht wird an geeigne- ten Stellen und in einschlägi- gen Runden und Gremien beworben. 2026 Eigenmit- tel, Eigen- personal 13, 15, 19
39 Bestehende Fort- und Weiterbildungsange- bote sowie Sensibili- sierungsangebote zur Thematik Ge- schlechtsspezifische und Häusliche Gewalt werde im Sozialen Be- reich und im Bildungs- bereich verstärkt durchgeführt. Im Zeitraum des Aktionsplans wer- den die Angebote verstärkt bewor- ben und Kooperationen mit einzel- nen Schulen und Einrichtungen ge- schlossen, welche die Angebote im Zeitraum des Aktionsplans verstärkt durchführen. Fachkräfte, Kin- der, Jugendli- che, Schüler*in- nen, Eltern GST, IPSN, J/D-FS, PEF:SB • Werbung wurde durchge- führt. • Kooperation mit einzelnen Schulen und Einrichtungen kam zustande und hat statt- gefunden. 2026 Eigenmit- tel, Eigen- personal 13, 15, 19
40 Mitarbeitende in Sozi- alen Berufen sind sen- sibilisiert für die The- men Geschlechtsspe- zifische und Häusliche Gewalt und kennen die rechtlichen Rah- menbedingungen in den jeweiligen Kontex- ten. Für Mitarbeitende in Sozialen Beru- fen werden bedarfsgerechte Ange- bote zur Sensibilisierung und Ver- mittlung rechtlicher Rahmenbedin- gungen zum Thema Geschlechts- spezifische und Häusliche Gewalt angeboten. Das jährliche Fort- und Weiterbildungsangebot für Mitarbei- tende in Sozialen Berufen wird Mitarbeitende in Sozialen Beru- fen PEF:SB • Angebote werden im Fort- bildungsprogramm der Fach- stelle PEF:SB veröffentlicht und beworben. • Seminare haben stattgefun- den. • Anzahl der Teilnehmenden. ab 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal 15
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
digkeit cen IBK
durch die Fachstelle PEF:SB ent- sprechend bedarfsgerecht geplant. Unterjährige Bedarfe werden dabei berücksichtigt.
41 Mitarbeitende in städti- schen Kindertagesein- richtungen sind für das Thema Häusliche Ge- walt sensibilisiert und im Umgang damit ge- schult. Schulungen zum Thema Häusliche Gewalt und Betroffenheit von Kin- dern werden konzipiert und ange- boten. Bezug zu den Schutzkon- zepten der Einrichtungen wird da- bei hergestellt, z.B. ReSi+ städtische Kita- Fachkräfte J/B1, PEF:SB, GST • Schulungskonzept wurde erstellt. • Schulungen haben stattge- funden. • Anzahl der Teilnehmenden. ab 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 15, 18, 19, 26
42 Fachkräfte sind hin- sichtlich Häuslicher und Sexualisierter Ge- walt gegen Kinder und Jugendliche sensibili- siert. Planung und Durchführung eines Fachtags zur Umsetzung der Istan- bul-Konvention mit dem Fokus auf Prävention von Häuslicher und Se- xualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Zusammenar- beit mit der Stiftung Deutsches Fo- rum für Kriminalprävention und dem Paritätischen Bezirksverband Mit- telfranken. Fachkräfte aus den Bereichen Jugendschutz, Justiz, Polizei und dem Hilfe- system MRB & GST, J • Fachtag fand statt. • Anzahl der Teilnehmenden. • Tagungsband liegt vor. 2024/2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal, Teilnahme- gebühren, Mittel der Kooperati- ons- partner*in- nen 12, 13, 15, 18, 19, 26
43 Lehrkräfte sind für das Thema Sexismus, se- xuelles Mobbing und Geschlechterstereo- type in der Schule sensibilisiert und in Präventionsmaßnah- men dafür geschult. Fortbildung zu den Themen Sexis- mus, Geschlechterrollen und Stere- otype (u. a. auch Umgang mit dem Arbeitsheft Schule gegen Sexismus von PinkStinks und anderer Materi- alien). Lehrkräfte der Mittelstufe IPSN • Die Fortbildung wurde ge- plant und durchgeführt. • Anzahl der Teilnehmen- den. Schuljahr 2024/2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 14, 15, 18, 19
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
digkeit cen IBK
44 Direktor*innen von städtischen Schulen sind fachlich und strukturell über das Angebot und Material „Schule gegen Sexis- mus“ informiert und geben dies im Kolle- gium weiter. Direktor*innen erhalten Input bzw. Kurzinformation auf den jeweiligen Konferenzen mit Visualisierung und Beispiel. Direktor*innen- Konferenzen SchA, SchB, GST • Das Projekt und Arbeitsma- terial wurde auf den Direk- tor*innen-Konferenzen für Schulen und Berufsschulen vorgestellt. • Direktor*innen haben an ih- ren Schulen dafür geworben bzw. Lehrkräfte angespro- chen und dafür motiviert, den Projekttag durchzuführen. ab 2024 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 14, 15, 18, 19
45 Lehrkräfte der Schulen im Verbund "Die fami- lienfreundliche Schule" sind für das Thema Häusliche Gewalt sen- sibilisiert und kennen die eigenen Hand- lungsmöglichkeiten. Im Angebotskatalog der Erzie- hungs- und Bildungspartnerschaft "Die familienfreundliche Schule" sind verschiedene Formate rund um die Themen Häusliche und se- xualisierte Gewalt verankert. Diese werden im Zeitraum des Aktions- plans regelmäßig hervorgehoben und im Kontext des Aktionsplans bei den Mitgliedsschulen beworben. Lehrkräfte der Schulen im Ver- bund "Die fami- lienfreundliche Schule", Ju- gendsozialarbeit an Schulen in Nürnberg J/D-FS, GST, Ref. IV • Gezielte Bewerbung wurde durchgeführt. • Anzahl der durchgeführten Fortbildungen und der Ge- samtzahl der Teilnehmen- den. ab Schul- jahr 2024/25 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 14, 15, 18, 19
46 Schulen sind zum Thema Sexualisierte Gewalt und Schutz- konzepte sensibilisiert. Die Veranstaltung „Schutz vor se- xualisierter Gewalt - Basiswissen für den schulischen Kontext“ am IPSN findet (regelmäßig) statt. Auf das Angebot „Was ist los mit Jaron?“ für Lehrkräfte (Unabhän- gige Beauftragte für Fragen des se- xuellen Kindermissbrauchs, UBSKM) wird an kommunalen Schulen verstärkt hingewiesen. Lehr- und Fach- kräfte an Nürn- berger Schulen Ref. IV, SchA, SchB, IPSN • Die Veranstaltung hat (re- gelmäßig) stattgefunden (An- zahl der Teilnehmenden). • Das Angebot des UBSKM wird in Gesprächen mit Schulleitungen der kommu- nalen Schulen beworben. ab 2024 Eigenmittel 12, 13, 15, 18, 19
47 Das Personal bei NüBad ist sensibilisiert für und souverän im Umgang mit sexueller Belästigung und Dis- kriminierung in Nürn- berger Bädern. Das Personal bei NüBad wird ent- sprechend geschult und sensibili- siert für sexuelle Belästigung und Diskriminierung. Mitarbeitende NüBad NüBad • Schulungen haben stattge- funden. • Anzahl und Feedback der Teilnehmenden. • Einheitliches Vorgehen und Handlungsabläufe sind etab- liert. 2025 Eigenmittel 13, 15, 19, 20
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
digkeit cen IBK
48 Mitarbeitende des KPZ sind für die Themen Geschlechtsspezifi- sche und Häusliche Gewalt sensibilisiert und kennen entspre- chende Hilfs- und Un- terstützungsangebote. Die Mitarbeitenden des KPZ neh- men an einer entsprechenden Fort- bildung teil. Mitarbeitende des KPZ KPZ • Fortbildung hat stattgefun- den. • Anzahl der Teilnehmenden. Herbst 2024 Eigenmittel 13, 14, 19

1.3 Netzwerke und Kooperationen

Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
digkeit cen IBK
49 Die im Kontext Häusli- che und Partnerschaft- liche Gewalt beteiligen Institutionen sind ver- netzt und über ihre je- weiligen Zugänge, Auf- träge und Arbeitswei- sen informiert. Durchführung eines interdisziplinä- ren Netzwerktreffens; moderierte Treffen zum jeweiligen Vorstellen der Arbeitsansätze und Vorgehens- weisen inklusive wechselseitigem Austausch darüber; Austausch von Materialien und In- formationen; Entwicklung von Ko- operationen bzw. Vereinbarungen zu Austausch- und Informations- werten. Expert*innen aus dem Be- reich Justiz, Po- lizei sowie dem Hilfesystem GST • Treffen haben stattgefun- den. • Anzahl der Teilnehmenden. • Weiteres Vorgehen/Aus- tausch ist vereinbart bzw. kontinuierliche Struktur ist geschaffen. ab 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal 18
50 Menschenhandel wird bekämpft. Verstetigung des Arbeitskreises ge- gen Menschenhandel mit relevan- ten Akteur*innen Nürnbergs, Durch- führung von Arbeitskreistreffen min- destens einmal im Jahr, ggf. Durch- führung von Fortbildungen/inhaltli- chen Veranstaltungen und Erstel- lung von Informationsmaterialien. Expert*innen, Fachkräfte GST • Beteiligung der Akteur*in- nen. • Anzahl der Treffen des Ar- beitskreises. • Durchführung anlassbezo- gener Veranstaltungen. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal 15, 18, 19
51 Die Nürnberger Hand- lungsleitlinien zu Ver- fahrensweisen bei Häuslicher Gewalt und Elternschaft sind bei einschlägigen Fach- kräften bekannt und finden in der Praxis Anwendung. Aufbau, Verstetigung und Ausbau der Arbeitsgemeinschaft (AG) Häusliche Gewalt und Elternschaft Fachkräfte im Bereich Häusli- che Gewalt und Elternschaft GST, J • Anzahl der durchgeführten Sitzungen. • Ausbau der Arbeitsgemein- schaft mit weiteren Akteur*in- nen. • Zahl der beteiligten Instituti- onen und Organisationen. ab 2024 Eigenmit- tel, Eigen- personal 15, 18, 20, 26, 28
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
digkeit cen IBK
52 Fachkräfte und Mitar- beitende sind zum Thema Häusliche Ge- walt in der Seniorenar- beit sensibilisiert. Die Thematik von Häuslicher Ge- walt gegen Senior*innen wird im Rahmen der Runden Tische in den Seniorennetzwerken aber auch in Arbeitskreisen wie dem AK Geron- topsychiatrie regelmäßig aufgegrif- fen. Fachkräfte im Kontext Arbeit mit Senior*innen SenA/2, SenA/1 • Themensetzung auf der Agenda der jeweils öffentli- chen Treffen oder Fachgre- mien. • Bei Bedarf Diskussion und Erarbeitung entsprechender Maßnahmen. fortlau- fend mit beste- henden Ressour- cen 12, 13, 18, 19
53 Die Vernetzung der Frauenbeauftragten in Werkstätten für Men- schen mit Behinderung untereinander sowie mit der kommunalen Gleichstellungsstelle ist gestärkt. Durchführung eines Vernetzungs- treffens der Frauenbeauftragten aus den Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Nürnberg mit kommunaler Gleichstellungsbeauf- tragten. Bei Bedarf gemeinsame Entwicklung von Maßnahmen zum Schutz von Frauen mit Behinde- rung. Frauen- und Gleichstellungs- beauftragte in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung GST, SHA-In- klusion • Vernetzungstreffen hat stattgefunden. • Diskussion über gemein- same Maßnahmen zum Schutz von Frauen mit Be- hinderung hat stattgefunden. ab 2026 Eigenmit- tel, Eigen- personal 18

1.4 Empowerment, Selbstbehauptung und Prävention

Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zuständig- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
keit cen IBK
54 Schüler*innen der 8. Jahrgangsstufe sind für das Thema Sexis- mus sensibilisiert und haben sich in Form von Projekttagen da- mit auseinanderge- setzt. Mit dem Arbeitsheft und dazugehö- rigem Material „Schule gegen Se- xismus“ von PinkStinks wird an ca. drei Schulen jeweils ein Projekttag für alle Klassen der 8. Jahrgang- stufe zum Thema Geschlechter- Stereotype, Vorurteile und Sexuel- les Mobbing durchgeführt. Die Pro- jekttage werden an ca. drei Schu- len Modellhaft durchgeführt. bevorzugt Schü- ler*innen der 8. Jahrgangsstufe SchA, teil- nehmdende Schulen, GST • Die Projekttage haben statt- gefunden und sind nachbe- sprochen. • Die Weiterentwicklung auf- grund der Erfahrungen ist er- folgt. • Anzahl der Teilnehmenden. Schuljahr 2024/25 Eigenmit- tel, Eigen- personal, inkl. An- schaffung der Arbeits- hefte und Plakate 12, 13, 14, 18, 19
55 Mit dem Arbeitsheft & Material „Schule gegen Sexismus“ von PinkStinks wird an weiteren Schu- len ein Projekttag für alle Klassen der 8. Jahrgangstufe zum Thema Geschlechter-Stereotype, Vorur- teile und Sexuelles Mobbing durch- geführt. bevorzugt Schü- ler*innen der 8. Jahrgangsstufe SchA, teil- nehmdende Schulen, GST • Die Projekttage haben statt- gefunden und sind nachbe- sprochen. • Die Weiterentwicklung auf- grund der Erfahrungen ist er- folgt. • Die Projekttage werden pro Schuljahr von mehreren Schulen in den 8. Jahrgangs- stufen durchgeführt. • Anzahl der Teilnehmenden. Schul- jahre 2025/26 und 2026/27 Eigenmit- tel, Eigen- personal, inkl. An- schaffung der Arbeits- hefte und Plakate 12, 13, 14, 18, 19
56 Schüler*innen setzen sich mit Konflikten und Gewalt als Folgen wi- dersprüchlicher Rol- lenerwartungen, Inte- ressen und Wertvor- stellungen auseinan- der. Durchführung von Aktivitäten am 25. November anlässlich des Inter- nationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Schüler*innen aller allgemein- bildenden und beruflichen Schulen der Stadt Nürnberg teilneh- mende Schulen, SchA, SchB • Aktivitäten wurden durchge- führt: Anzahl teilnehmender Schulen, Klassen, bzw. An- zahl teilnehmender Perso- nen. • Fazit aus Evaluations- /Feedbackbögen. jährlich Eigenmittel 12, 13, 14, 18, 19
57 Teilnahme an den Aktionen zu One Billion Rising am 14. Februar. Schüler*innen aller allgemein- bildenden und beruflichen Schulen der Stadt Nürnberg teilneh- mende Schulen, SchA, SchB • Anzahl teilnehmender Schulen, Klassen, bzw. An- zahl teilnehmender Perso- nen. • Fazit aus Evaluations- /Feedbackbögen. jährlich Eigenmittel 12, 13, 14, 18, 19
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zuständig- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
keit cen IBK
58 Schüler*innen sind für Gewalt in der Partner- schaft sensibilisiert. Der Workshop „Respektvolle Liebe“ in der Projektwoche „Worte- Werte-Würde“ und die Einheit „To- xische Beziehung mit Gewalt“ im Rahmen des Stark-Konzepts wer- den durchgeführt. Schüler*innen der beruflichen Schulen B14 • Workshop und Einheit wur- den durchgeführt. • Jeweils Anzahl der Teilneh- menden. jährlich Eigenmittel 12, 13, 14, 18, 19
59 Die Schüler*innen sind über ihre Rechte bei Häuslicher/Sexuali- sierter Gewalt aufge- klärt und kennen An- laufstellen. Präventionsworkshop PraeGe mit dem Frauenhaus Nürnberg und Präventionsworkshop mit der Poli- zeiinspektion werden durchgeführt. Fachberatung gegen Menschen- handel und Zwangsheirat mit Jad- wiga findet statt. Schüler*innen der beruflichen Schulen B5 • Workshops wurden durch- geführt. • Jeweils Anzahl der Teilneh- menden. jährlich Eigenmittel 12, 13, 14, 18, 19
60 Präventionsworkshop PraeGe mit dem Frauenhaus Nürnberg wird durchgeführt. Aushänge mit Infor- mationen bzgl. Anlaufstellen und Hilfsangeboten werden in Schultoi- letten angebracht. Schüler*innen der beruflichen Schulen B6 • Workshops wurden durch- geführt. • Jeweils Anzahl der Teilneh- menden. • Aushänge wurden ange- bracht. fortlau- fend bzw. jährlich Eigenmittel 12, 13, 14, 18, 19
61 Das Projekt " Gemeinsam gegen Loverboys" wird im Rahmen der Fächer PuG/ Ethik/ Religion in den Jahrgangsstufen 10 und 11 durch- geführt. Schüler*innen der beruflichen Schulen B7 • Projekt wurde durchgeführt. • Jeweils Anzahl der Teilneh- menden. jährlich Eigenmittel 12, 13, 14, 18, 19
62 Schüler*innen sowie Lehrkräfte sind für Ge- schlechtsspezifische und Häusliche Gewalt sensibilisiert. Durchführung der Workshops/An- gebote "Gegen Gewalt im Netz", "Gewaltfreie Kommunikation", "Li- onsquest", usw. Schüler*innen sowie Lehrkräfte aller allgemein- bildenden Schu- len der Stadt Nürnberg kommunle allgemein- bildende Schulen • Workshops wurden durch- geführt. • Jeweils Anzahl der Teilneh- menden. jährlich Eigenmittel 12, 13, 14, 18, 19
63 Jungen und Mädchen sind für grenzüber- schreitendes Verhal- ten sensibilisiert und kennen Präventions- und Verteidigungsstra- tegien. An den städtischen Schulen wer- den die bereits vorhandenen Prä- ventionsangebote lokaler Ak- teur*innen zu den Themen Häusli- che und Geschlechtsspezifische Gewalt verstärkt bekannt gemacht und für die Thematik sensibilisiert. Lehrkräfte an städtischen Schulen, Schü- ler*innen Ref. IV, GST • Ansprechende und nied- rigschwellige Kommunikation der Angebote. • Vorstellung des Schwer- punkts des Aktionsplans und entsprechender Angebote in einschlägigen Gremien. ab 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 19
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zuständig- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
keit cen IBK
64 Entwicklung von gleichstellungsori- entierten Selbstbehauptungs- /Selbstverteidigungsworkshops für Mädchen und Jungen. Mädchen und Jungen GST • Workshops wurden entwi- ckelt. • Konzept liegt vor. 2025 Finanzielle Mittel durch GST bean- tragt 12, 13, 19
65 Durchführung der entwickelten gleichstellungsorientierten Selbst- behauptungs-/Selbstverteidigungs- workshops für Mädchen und Jun- gen in Jugendeinrichtungen der Stadt Nürnberg. Mädchen und Jungen GST, J/B2- 3 bis J/B2-6 • Anzahl der durchgeführten Workshops. • Anzahl der Teilnehmenden. ab 2025 Finanzielle Mittel durch GST bean- tragt 12, 13, 19
66 Mädchen und Jungen sind in ihrem Selbst- bewusstsein und ihrer Selbstwirksamkeit ge- stärkt und empowert im Umgang mit Grenz- verletzungen und Ge- walt. Durchführung von Projekten einzel- ner Einrichtungen, z.B. Gost mit gewaltpräventiven Workshops mit Mädchen und Workshops mit Jun- gen. Mädchen und Jungen J/B2-5 für J/B2, mit einzelnen Einrichtun- gen • Die Projekte/Veranstaltun- gen wurden durchgeführt. • Anzahl und Feedback der Teilnehmenden. Einzelver- anstaltun- gen mit beste- henden Ressour- cen, Pro- dukt eigene Budgets; ggf. Pro- jektgelder wie Grow Happy, Mit- tel der Ge- walt- und Suchtprä- vention 12, 13, 18, 19
67 Queere junge Men- schen werden als selbstverständlich gleichberechtigt und gleichgestellt wahrge- nommen und sind so vor Gewalt geschützt. Geschlechterreflektierte Arbeit mit queeren jungen Menschen wird verstärkt, Safe Spaces in der OKJA etabliert, verlässliche An- sprechpersonen benannt, Themen queerer Lebenswelten offensiv kommuniziert. Infoveranstaltungen werden durchgeführt, Räume zur selbstverwalteten Nutzung angebo- ten, gemeinsames Informationsma- terial gestaltet und eine Beteiligung am CSD organisiert. (queere) junge Menschen J/B2-5mit Mitarbeiten- den der OKJA/Ju- gendhilfe, MRB, Gh • Angebote werden regelmä- ßig kommuniziert. • Anzahl der Teilnehmenden, Klicks bzw. Downloads digi- taler Angebote. • Weitere Angebote werden mit den Zielgruppen erarbei- tet. laufende Angebote und Ein- zelveran- staltun- gen orga- nisiert von durch- gängiger Arbeits- gruppe mit beste- henden Ressour- cen, Pro- dukt eigene Budgets; ggf. Pro- jektgelder wie Grow Happy, Mit- tel der Ge- walt- und 12, 13, 18, 19
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zuständig- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
keit cen IBK
Suchtprä- vention
68 Senior*innen in der of- fenen Seniorenarbeit sind gestärkt und kön- nen mit Überforde- rung, z.B. durch häus- liche Pflege, so umge- hen, dass diese nicht in Aggression um- schlägt. Es gibt Entspannungs-, Bewe- gungs- und Austauschangebote in den Seniorennetzwerken und Mehrgenerationenhäusern, die je von SenA gefördert werden bzw. in den eigenen Treffs von SenA an- geboten werden. Dazu zählen etwa Yoga und Gymnastik für Senior*in- nen, wie auch Gesprächsange- bote. Als konkretes Beispiel bietet das Seniorennetzwerk Leonhard Kurse gemäß der Rosenmove- ment-Methode an, die vom Senio- renamt zusätzlich im Rahmen von „Dabeisein kann ich mir leisten“ ge- fördert werden. Die Kurse richten sich auch an pflegende Angehö- rige. Senior*innen, pflegende Ange- hörige SenA/2 • Entsprechende Kurse und Anzahl der Teilnehmenden. • Feedback der Kursteilneh- menden. fortlau- fend mit beste- henden Ressour- cen 12, 13, 18
69 Mitarbeiterinnen der Stadt Nürnberg sind gestärkt im Umgang mit Sexismus und se- xueller Belästigung am Arbeitsplatz. Die Stadt Nürnberg macht explizit Mitarbeiterinnen ein Fortbildungs- angebot zum Thema Sexismus und sexuelle Belästigung am Ar- beitsplatz. Mitarbeiterinnen der Stadt Nürn- berg PA/1, GST • Das Fortbildungsangebot liegt vor. • Nachfrage und Anmeldun- gen liegen vor. • Angebot hat stattgefunden. • Anzahl der durchgeführten Fortbildungen und Anzahl der Teilnehmenden. ab 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 18, 19

1.5 Schutz und Unterstützung

Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zuständig- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
keit cen IBK
70 Das Bewusstsein für Grenzüberschreitun- gen und sexuelle Be- lästigung bei Kulturver- anstaltungen ist ge- steigert. Bei der Durchführung von Kul- turgroßveranstaltungen (wie dem Bardentrefffen, der Blauen Nacht etc.) gibt es ein Awarenesskon- zept, das entsprechend umge- setzt wird. Besucher*innen von Kulturveran- staltungen Pb • Awarenesskonzept für ent- sprechende Veranstaltungen liegt vor. • Awarenesskonzept ist be- kannt und wird umgesetzt. • Rückmeldung der Besu- cher*innen. ab 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 19, 20
71 Mitarbeitende der Kulturdienst- stellen werden im Kontext sexu- elle Belästigung und Diskriminie- rung geschult. Darauf aufbauend entwickeln die Kulturdienststellen ein Awarenesskonzept, das sich an den spezifischen Bedarfen der jeweiligen Dienststelle orien- tiert. Mitarbeitende der Kulturdienst- stellen, Besu- cher*innen von Kulturveranstal- tungen alle Dienst- stellen des Bereichs 2. BM • Awarenesskonzept für ent- sprechende Veranstaltungen liegt vor. • Awarenesskonzept ist be- kannt und wird umgesetzt. • Rückmeldung der Besu- cher*innen bzw. der Mitarbei- tenden. ab 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 19, 20
72 Das Bewusstsein für Grenzüberschreitun- gen und sexuelle Be- lästigung beim Rat- hausclubbing ist ge- steigert. Bei der Durchführung des Rat- hausclubbing gibt es Awareness- maßnahmen, die entsprechend umgesetzt werden. Besucher*innen des Rat- hausclubbings BgA • Awareness ist Teil des Si- cherheitskonzepts. • Notfallkärtchen sind ausge- legt. • Rückmeldung der Besu- cher*innen. ab 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 19, 20
73 Von Häuslicher und Sexualisierter Gewalt Betroffene, die (noch) keine Anzeige erstat- ten möchten, können Spuren von körperli- chen Übergriffen ver- traulich in einer Klinik sichern lassen. Die Arbeitsgruppe Vertrauliche Spurensicherung (VSS) in Mittel- franken bestehend aus Gleich- stellungsbeauftragten, Vertretun- gen von Kliniken, Polizei und Fachberatungsstellen, wird ver- stetigt und begleitet aktiv den Umsetzungsprozess in Mittel- franken. Betroffene von Häuslicher und Sexualisierter Gewalt GST • Anzahl der teilnehmenden Kliniken. • Anzahl der Betroffenen, die die VSS in Anspruch neh- men. seit 2024 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 18, 19, 25
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zuständig- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
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74 Gewalterfahrungen un- ter der Geburt werden thematisiert, diesen wird entgegengewirkt und das gegenseitige Verständnis zwischen werdenden Müttern und medizinischem Personal hat sich ver- bessert. Vernetzung des AKs Frauen und Gesundheit mit bestehenden Ar- beitskreisen, in denen Hebam- men und Ärzt*innen vertreten sind, wie z.B. dem interdiszipli- nären Mutter und Kind Qualitäts- zirkel. Mitarbeitende der Beratungs- stellen für Schwanger- schaftsfragen, Hebammen, Mediziner*innen GST • Format der Vernetzung. • Anzahl der Teilnehmen- den/erreichten Personen. 2025 mit beste- henden Ressour- cen 12, 13, 18
75 Erstellung, Durchführung und Auswertung einer niederschwelli- gen Abfrage durch Beratungs- stellen für Schwangerschaftsfra- gen zu Erfahrungen während und nach der Geburt. werdende Müt- ter und deren Partner*innen GST • Die Abfrage wurde erstellt und durchgeführt • Die Ergebnisse liegen vor. 2025/26 mit beste- henden Ressour- cen 12, 13, 18
76 Erarbeitung und Umsetzung von Handlungsempfehlungen auf der Grundlage der Ergebnisse der Abfrage in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Netzwer- ken. werdende Müt- ter und deren Partner*innen, Mitarbeitende der Beratungs- stellen für Schwanger- schaftsfragen, Hebammen, Mediziner*innen GST • Die Handlungsempfehlun- gen wurden erarbeitet und erste Maßnahmen zur Um- setzung ergriffen. 2026/27 mit beste- henden Ressour- cen 12, 13, 18
77 Gehörlose Frauen und Mädchen sind gestärkt und kennen verschie- dene Handlungsmög- lichkeiten für den Fall, dass sie von Gewalt betroffenen sind. Bekanntmachen und erfolgreiche Durchführung eines Selbstvertei- digungskurses für gehörlose Mädchen und Frauen. Gehörlose Mäd- chen und Frauen SHA-Inklu- sion, GST • Anknüpfend an Vernet- zungstreffen der Frauenbe- auftragten aus den Werkstät- ten für Menschen mit Behin- derung in Nürnberg, Bewer- bung des Angebots von AURA Nürnberg e.V. • Kurs hat stattgefunden und Anzahl der Teilnehmerinnen. ab 2026 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zuständig- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
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78 Schüler*innen der kommunalen Schulen sind vor Sexualisierter Gewalt geschützt. Entwicklung eines Konzepts zur Prävention vor Sexualisierter Ge- walt an Nürnberger Schulen. Schüler*innen sowie Lehrkräfte der kommuna- len Schulen IPSN, SchA, SchB • Abgestimmtes Konzept zur Prävention vor Sexualisierter Gewalt liegt vor. • Konzept ist in den jeweili- gen Kollegien bekannt und wird entsprechend umge- setzt. Schuljahr 2024/25 Eigenmittel 12, 13, 15, 18, 19, 26
79 Die Kooperation im Rahmen von Polizei-Jugendhilfe-Schule wird dauerhaft weitergeführt im Rah- men eines regelmäßigen Infor- mationsaustausches, der Bereit- stellung und Weitergabe von In- fomaterialen sowie der Durchfüh- rung bzw. Bewerbung einschlägi- ger Fortbildungen. Fachkräfte aus den Bereichen Polizei, Jugend- hilfe und Schule SchA/SchB, J/D-PJS • Informationsaustausch ist regelmäßig erfolgt. • Etwaige Veranstaltungen und Workshops wurden durchgeführt. fortlau- fend Eigenmittel 12, 13, 14, 18
80 Kinder und Jugendli- che in Sportvereinen sind besser vor Sexua- lisierter Gewalt ge- schützt. Sportvereine prüfen regelmäßig die erweiterten Führungszeug- nisse ihrer Trainer*innen. In die- sem Kontext ergeht die regelmä- ßige Aufforderung an die Sport- vereine, die Vereinbarung nach §72 zum Thema Kinder- schutz/Prävention vor Sexuali- sierter Gewalt zu unterzeichnen. Ehrenamtliche und Mitglieder von Nürnberger Sportvereinen SpS • Aufforderungen werden ausgeführt. fortlau- fend Eigenmittel 12, 18
81 Ein Austausch zwischen der Bayerische Sportjugend (BSJ), J und SpS zum Thema "Präven- tion von Sexualisierter Gewalt im Kinder- und Jugendvereinssport" findet regelmäßig statt. Außer- dem werden Informationsveran- staltungen und Workshops zum Thema für Verantwortliche in Sportvereinen regelmäßig ange- boten (eine Kooperation mit dem BSJ und SpS für Sportvereine). Fachkräfte aus den Bereichen Sport und Ju- gend, Ehren- amtliche und Mitglieder von Nürnberger Sportvereinen SpS mit BJS und Sportverei- nen, J/D- PJS • Regelmäßiger Austausch findet statt. • Verschiedene Informations- veranstaltungen und Work- shops haben stattgefunden. • Anzahl der Vereine, die be- reits Schutzkonzepte entwi- ckelt haben. fortlau- fend Eigenmittel 12, 13, 18, 19
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zuständig- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
keit cen IBK
82 In städtischen Kinder- tageseinrichtungen sind die bestehenden Schutzkonzepte be- kannt und werden im Arbeitsalltag gelebt. Die Schutzkonzepte werden in allen Kitas fertiggestellt und ggf. aktualisiert. Die Teams der Kitas werden befähigt, ggf. unterstützt und mit Ressourcen ausgestat- tet, das Schutzkonzept für ihre Einrichtung zu erstellen und im Alltag umzusetzen. Das Schutz- konzept wird jährlich (Qualitäts- management) anhand von Checklisten überprüft und ggf. angepasst. städtische Kita- Fachkräfte J/B1, GST • Fertig erarbeitete und aus- gefüllte Schutzkonzepte lie- gen in jeder Kita vor. • Die Mitarbeitenden kennen die Inhalte und Regelungen aus dem Einrichtungsschutz- konzept. • Neue Mitarbeitende werden über das Schutzkonzept in- formiert und befähigt dieses im Alltag umzusetzen. ab 2024/25 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 15, 18, 19
83 Kritische Settings in der häuslichen Pflege sind stabilisiert bzw. werden durch entspre- chende Angebote und Eingriffe entspannt. Im Rahmen der Zusammenarbeit des Pflegestützpunkts mit dem Sozialpädagogischen Fachdienst (SFD) sowie dem Sozialpsychiat- rischen Dienst (SpDi) erfolgt ein Austausch mit den städtischen Fachdiensten und der Polizei, wenn dem Pflegestützpunkt, als Beratungs- und als Beschwerde- stelle, bedrohliche Situationen in der häuslichen Pflege bekannt werden. Fachkräfte SenA/1 • Regelmäßiger Austausch mit dem Sozialpädagogi- schem Fachdienst und Sozi- alpsychiatrischen Dienst (SpDi) findet statt. • Anzahl der gemeinsamen Fälle pro Jahr. fortlau- fend mit beste- henden Ressour- cen 12, 13, 18, 19
84 Umsetzung Förderprojekt für präventive Hausbesuche in ei- nem oder zwei Stadtteilen. Dadurch können kritische Situati- onen in der häuslichen Pflege als Nebeneffekt der Beratungen vor Ort leichter erkannt und Gegen- maßnahmen eingeleitet werden. Personen im Kontext häusli- che Pflege SenA/1 • Förderzusage ist erfolgt und Projekt wurde umgesetzt. • Anzahl der Hausbesuche bzw. betreuten Fälle. bei För- derzu- sage Um- setzung ab 2025 abhängig von För- derzusage im Rahmen der Bewer- bung 2024 12, 18, 19
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zuständig- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
keit cen IBK
85 Nürnberger Pflegeein- richtungen sind für die Bedeutung einrich- tungsspezifischer Kon- zepte zur Gewaltprä- vention sensibilisiert. Nürnberger Pflegeeinrichtungen werden durch entsprechenden fachlichen Input für die Bedeu- tung einrichtungsspezifischer Konzepte zur Gewaltprävention sensibilisiert und erhalten bei Be- darf Hilfestellung bei der Anpas- sung ihrer eigenen Konzepte. Leitungen Nürn- berger Pflegein- richtungen SenA • Fachlicher Input im Rah- men der Pflegekonferenz hat stattgefunden. • Bei Bedarf erhalten Einrich- tungen Hilfestellung bzgl. der Thematik. • Eventuelle Diskussion eines Leitfadens zur Erarbeitung einrichtungsspezifischer Kon- zepte zur Gewaltprävention in Einrichtungen der Lang- zeitpflege hat stattgefunden. ab 2024 mit beste- henden Ressour- cen 12, 13, 15, 18, 19
86 Der Zugang zu (mut- tersprachlicher) Ge- sundheitsversorgung und -förderung für Ge- flüchtete ist gewähr- leistet. Fortführungen der Medizinischen Fachstelle für Flüchtlinge mit Fachstelle Trauma mit besonde- rer Berücksichtigung der gender- sensiblen Versorgung inklusive genderadäquater Personalaus- stattung. Geflüchtete Gh/MD- Asyl • Stellenplanmäßige Absiche- rung zur Fortführung der Me- dizinischen Fachstelle mit Fachstelle Trauma. • Bedarfsentsprechende Be- handlungszahlen von Ge- flüchteten in medizinischer und psychotherapeutischer Behandlung. • Behandlungszahlen nach Geschlecht. • Zusammensetzung der Be- schäftigten nach Geschlecht. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal 15, 18, 19, 20
87 Der Schutz von Ge- flüchteten in städti- schen Gemeinschafts- unterkünften ist ge- stärkt. Zum Schutz der Bewohner*innen überprüft SHA in den städtischen GUs den Status der einzelnen Unterkünfte im Kontext Gewalt- schutz. Ggfs. werden entspre- chende Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt. Besonders im Fokus steht der Schutz von Frauen, Kinder und Queeren Personen. Geflüchtete in städtischen GUs SHA/3-4 • Sensibilisierung der Fach- kräfte der Sozialdienste für Prävention und Gewaltschutz (Fachtag) hat stattgefunden. • Anzahl überprüfter GUs und ggfs. erarbeitete Maßnah- men. 2024 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 18, 19, 23
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zuständig- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
keit cen IBK
88 In städtischen Ge- meinschaftsunterkünf- ten tätige Personen sind für Gewaltschutz sensibilisiert. SHA erstellt in Kooperation mit GST und ggfs. externer Exper- tise ein Fact Sheet bzw. einen Flyer mit wichtigen Informationen zum Thema. in städtischen Gemeinschafts- unterkünften tä- tige Personen SHA/3-4, GST • Fact Sheet bzw. Flyer liegt vor und ist in den Gemein- schaftsunterkünften ausge- hängt. • Hinweis auf bereits beste- hende und regelmäßig ange- botene Schulungen für Sozi- aldienste, Hausmeister*innen und Security Dienste. • Flüchtlings- und Integrati- onsberatungen stellen Infor- mationen für Geflüchtete ent- sprechend bereit. ab 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal 12, 13, 15, 18, 19, 23
89 Das Bedrohungsma- nagement Mittelfran- ken hat die besonde- ren Herausforderun- gen im Kontext Häusli- cher und Geschlechts- spezifischer Gewalt im Blick und berücksich- tigt diese bei der jewei- ligen Vorgehensweise. Das Bedrohungsmanagement Mittelfranken bietet eine seiner öffentlichen Veranstaltungen zum Thema Geschlechtsspezifi- sche und Häusliche Gewalt an. Mitglieder und Erstbewertende des Bedro- hungsmanage- ments Mittel- franken, interes- sierte Öffentlich- keit (öffentliche Veranstaltun- gen) GST • Veranstaltung(en) fand(en) statt. • Anzahl der Teilnehmenden. ab 2025 TN-Gebüh- ren für Ver- anstaltun- gen 13, 15, 18, 19, 51
90 Ein im Rahmen des Bedrohungs- managements Mittelfranken ent- wickeltes Gefährdungsanalyse- tool zur Einschätzung von schwerer Häuslicher Gewalt/po- tenziellen Femiziden wird von geschulten Mitarbeitenden ange- wandt: Mitglieder und Erstbewer- tende des Bedrohungsmanage- ments Mittelfranken sowie Mitar- beitende ausgewählter Stellen werden in der Anwendung des Gefährdungsanalysetools zur Mitglieder und Erstbewertende des Bedro- hungsmanage- ments Mittel- franken; städti- sche Mitarbei- tende GST • Gefährdungsanalysetool für betroffene Frauen ist erstellt. • Schulungen haben stattge- funden. • Gefährdungsanalysetool ist nach der Pilotphase weiter- entwickelt. •Gefährdungsanalysetool für betroffene Männer wird er- stellt. Pi- lotphase 2025; Weiter- entwick- lung/An- passung 2025/26; Anwen- dung ab 2026/27; Weiter- entwick- lung des TN-Gebüh- ren für An- wendungs- schulungen 13, 15, 18, 19, 51
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zuständig- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
keit cen IBK
Einschätzung schwerer Häusli- cher Gewalt geschult. Im Rah- men einer Pilotphase werden Anpassungsbedarfe ermittelt. Ausgehend von den Erkenntnis- sen der Pilotphase wird das Ge- fährdungsanalysetool weiterent- wickelt. Im Anschluss soll ein Gefährdungsanalysestool für von Häuslicher Gewalt betroffene Männer entstehen. Gefähr- dungs- analyse- tools für von Häusli- cher Ge- walt be- troffene Männer ab 2027
91 Das Bedrohungsma- nagement Mittelfran- ken, dessen Struktu- ren sowie die jeweili- gen Ansprechperso- nen innerhalb der Nürnberger Stadtver- waltung sind den städ- tischen Mitarbeitenden bekannt und werden im Bedarfsfall genutzt. Die Stadt Nürnberg vernetzt und stärkt die internen Strukturen im Rahmen des Bedrohungsmana- gements Mittelfranken. Städtische Mit- arbeitende BgA, MRB & GST • Abfrage der Dienststellen bezüglich Erstbewertenden und Ansprechpersonen im Kontext Bedrohungsmanage- ment wird durchgeführt. • Ergebnisse der Abfrage und weiteres Vorgehen werden mit den einschlägigen Dienststellen diskutiert und koordiniert. • Mitarbeitende der einschlä- gigen Dienststellen werden für bestehende Strukturen und Ansprechpersonen so- wie Funktion und Angebote des Bedrohungsmanage- ment Mittelfrankens sensibili- siert (Informationen im Intra- net, entsprechender Input bei einschlägigen Schulungen, etc.). ab Ende 2024 Eigenmit- tel, Eigen- personal 13, 15, 18, 19, 51
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zuständig- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour- Art.
keit cen IBK
92 In Kooperation mit dem Bedro- hungsmanagement Mittelfranken wird Informationsmaterial für städtische Mitarbeitende aufbe- reitet und breit gestreut. Städtische Mit- arbeitende BgA, MRB & GST • Informationen sind aufberei- tet und veröffentlicht (Intra- net). • Fort- und Weiterbildungs- veranstaltungen des Bedro- hungsmanagements Mittel- franken werden unter städti- schen Beschäftigten breit ge- streut. ab 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal, Ressour- cen des BM Mittel- franken 13, 15, 18, 19, 51
  1. Gleichberechtigung schützt vor Gewalt

Auf dem Weg hin zu einer geschlechtergerechten Stadtgesellschaft und Stadtverwaltung sind in den letzten Jahren auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Bereichen einige wichtige Schritte erfolgt. Dazu gehören beispielsweise auf der Bundesebene das FüPoG II (das zweite Führungspositionen-Gesetz) und die Streichung von §219a StGB (das sogenannte Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche) sowie innerhalb der Stadtverwaltung die Durchführung der Väter- und Mütterbefragung, die Umsetzung deren Ergebnisse und die Dienstvereinbarung zum Schutz vor sexueller Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz. Während darüber hinaus die Anzahl von Frauen in Führungspositionen vielerorts steigt und Männer sich stetig intensiver mit aktiver Vaterschaft auseinandersetzen, halten sich in anderen Kontexten tradierte Geschlechterbilder hartnäckig. Aktuellen Zahlen zufolge stimmt ein Viertel der Deutschen antifeministischen und sexistischen Aussagen zu. Jeder dritte Mann in Deutschland hat ein geschlossen antifeministisches oder sexistisches Weltbild, Gleiches gilt für jede fünfte Frau.4 Die folgenden Ziele und Maßnahmen setzen in unterschiedlichen Bereichen an und können konkret zu mehr Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit beitragen. Im Kontext einer geschlechtergerechten Stadtgesellschaft sind entsprechende Maßnahmen vor allem in Handlungsfeldern wie der Geschlechtergerechten Bildung und Erziehung, der Geschlechtergerechten Gesundheit oder der Geschlechtergerechten Stadtentwicklung zu finden. Die Handlungsfelder Ausbau von Gender- und Diversitykompetenz, Vereinbarkeit von Privatleben, Familie und Beruf und Ausgewogenheit auf der Führungsebene betreffen hingegen verstärkt die Stadtverwaltung. Ziele und Maßnahmen im Bereich Abbau von Rollenstereotypen sowie Berücksichtigung von Intersektionalität wirken sich sowohl auf die Stadtgesellschaft als auch auf die Stadtverwaltung aus.

2.1 Abbau von Rollenstereotypen

Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
93 Die Sichtbarkeit von Frauen- geschichte in Nürnberg ist er- höht. Umsetzung eines Frauen-Straßen- Netzes online. Stadtgesell- schaft 2. BM, GST • Die Webseite ist online. • Die nachhaltige Betreuung der Webseite ist gesichert. • Klick-Zahlen. seit 2023 Eigenmit- tel, Eigen- personal
94 Es herrscht ein ausgewoge- nes Geschlechterverhältnis bei der Benennung von öf- fentlichen Straßen, Plätzen und Brücken. Straßenbenennungen in neuen Wohngebieten erfolgen geschlech- terparitätisch. Stadtgesell- schaft Geo • Anteil von Frauen und Män- ner, die durch neue Straßen- benennungen gewürdigt wer- den. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
95 Geschlechtersensible Themenfest- legung für neue Wohngebiete. Stadtgesell- schaft Geo • Anteil von Frauen und Män- ner, die durch neue Straßen- benennungen gewürdigt wer- den. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal

4 siehe Ergebnisse der Leipziger Autoritarismus-Studie aus dem Jahr 2022.

Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
96 Männer gestalten ihr Leben frei von Rollenerwartungen und Zwängen. Veranstaltung der Nürnberger Män- nerwochen rund um den Internatio- nalen Männertag am 19. November im zweijährigen Turnus. Die Veran- staltungen leisten einen Beitrag zu Gleichberechtigung und positivem Männlichsein. Männer GST • Veranstaltungen haben stattgefunden. • Jeweils Anzahl der Teilneh- menden. fortlau- fend, zweijährig Eigenmit- tel, Eigen- personal
97 Männer nehmen ihre Erzie- hungsverantwortung wahr und sind in ihrer Rolle als Va- ter gestärkt. Veranstaltung der Nürnberger Vä- terwochen im zweijährigen Turnus Väter GST • Veranstaltungen haben stattgefunden. • Jeweils Anzahl der Teilneh- menden. fortlau- fend, zweijährig Eigenmit- tel, Eigen- personal
98 Männer sind im Erzieherbe- ruf gestärkt. Es besteht die Möglichkeit zu kollegialem Austausch zu ausgewählten spezifischen Themen. Weitere Verstetigung des AK Män- ner in Kitas. Männer in Erzie- hungsberufen GST, J/B1 • AK Männer in Kitas trifft sich regelmäßig (4 Treffen im Jahr). fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
99 Die klischeefreie Berufswahl ist erhöht und Geschlechter- stereotype spielen bei der Ausbildungswahl keine Rolle. Jährliche Organisation und Durch- führung des Girls´ und Boys´ Day bei der Stadtverwaltung. Jugendliche PA/2-M, beteiligte Dienst- stellen in- nerhalb der Stadt- verwal- tung • Anzahl der Teilnehmenden des Girls´ und Boys´ Day. • Anzahl der Angebote mit Dienststellen. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
100 Gezielte Bewerbung der Angebote und Information zu den Angeboten des Girls' und des Boys´ Day im Unterricht an den Schulen sowie Förderung der Teilnahme von Schüler*innen. Schüler*in- nen/potenzielle Teilnehmer*in- nen des Girls' und des Boys´ Day SchA, SchB, GST, PA • Die pädagogischen Ämter bewerben den Girls‘ und Boys‘ Day an den Schulen. • Erfassung der teilnehmen- den Jugendlichen nach Ge- schlecht und Schulart sowie Erstellung von Vergleichs- zahlen. jährlich Eigenmit- tel, Eigen- personal
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
101 Förderung geschlechtsuntypischer Berufswahlentscheidungen im Rah- men des Übergangsmanagements Schule – Ausbildung, insbesondere bei den Berufsfachschulen. Schüler*innen (an den Berufs- fachschulen) SchA, SchB • Beratungslehrkräfte stehen als persönliche Ansprechper- sonen zur Verfügung. • Die Schule pflegt Schnitt- stellen zu wichtigen Ak- teur*innen wie der BIZ, der Agentur für Arbeit u.a. • Das Themenfeld „Berufliche Bildung“ wird fächerübergrei- fend gestaltet (schulinternes Curriculum). • Die Mitarbeiter*innen bei SCHLAU beraten nach Inte- resse und Begabung, auch hin zu geschlechtsuntypi- schen Berufen. fortlau- fend, je- weils Schuljah- resbezo- gen Eigenmit- tel, Eigen- personal
102 Gezielte Ansprache auch des je- weils „untypischen“ Geschlechts bei der Präsentation der Ausbildungs- berufe im Internet, in Videos sowie in Broschüren. potenzielle Aus- zubildende PA/2-M, GST • Mitarbeitende sind infor- miert und sensibilisiert. • Neue Veröffentlichungen im Rahmen des Arbeitgeber- und Ausbildungsmarketings sind entsprechend gestaltet. • Auswertung der Anzahl weiblicher und männlicher Nachwuchskräfte nach Aus- bildungsberufen. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- und Fremdper- sonal
103 Gezielter Erfahrungsaustausch mit den Städten München und Augs- burg zur strukturellen und inhaltli- chen Gestaltung der Nachwuchs- kräftegewinnung. Personalverant- wortliche aus den jeweiligen Städten PA • Erfahrungsaustausch hat stattgefunden. • Ergebnisse und weitere Schritte wurden diskutiert bzw. ergriffen. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal, Fremdper- sonal
104 Austausch mit der Initiative Kli- scheefrei zur Gestaltung von Ar- beitgebermarketing und Recruiting von potenziellen Nachwuchskräf- ten. Mitarbeitende im Ausbildungs- marketing und Recruiting PA, GST • Austausch hat stattgefun- den. • Ergebnisse und weitere Schritte wurden diskutiert bzw. ergriffen. 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal, Fremdper- sonal
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
105 Die Anzahl von Frauen in po- litischen Ämtern ist erhöht. Durchführung eines Speed-Datings in einer Schule mit Politikerinnen der Kommunal-, Landes-, Bundes- oder Europaebene zur Förderung von Frauen in politischen Ämtern. Schülerinnen GST, Ref. IV • Anzahl der Teilnehmerin- nen und deren Feedback. ab 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal
106 Mädchen und junge Frauen sind in ihrem Selbstbewusst- sein und ihrer Selbstwirk- samkeit gestärkt. Geschlechtsreflektierte Arbeit mit Mädchen durch die Beteiligung und das Mitwirken bei der Takeover-Ak- tion am Weltmädchentag und am Mädchenfest zum 8. März, usw. Mädchen und junge Frauen J/B2-5 für J/B2, GST • Die Ideen treffen auf das In- teresse der Zielgruppen. • Die Projekte werden partizi- pativ mit den Zielgruppen im Detail geplant. • Akzeptanz der Angebote bzw. das Erreichen der ge- planten Nutzungszahlen (An- zahl der Teilnehmenden). fortlau- fend, je- weils jährlich mit beste- henden Ressour- cen, pro- dukteigene Budgets, ggf. Pro- jektgelder wie Grow Happy, Mit- tel der Ge- walt- und Suchtprä- vention
107 Projektkooperation mit B2 im Kon- text von "Flow - MädchenSportPro- jekt", "Girls Gaming - Mädchen digi- tal" und "Violet - MädchenMusik- Projekt". Mädchen und junge Frauen J/B2-5 für J/B2, B2 • Die Projekte werden durch- geführt. • Anzahl und Feedback der Teilnehmerinnen. jeweils jährlich mit beste- henden Ressour- cen, pro- dukteigene Budgets; ggf. Pro- jektgelder wie Grow Happy, Mit- tel der Ge- walt- und Suchtprä- vention
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
108 Die Anzahl von Frauen bei der Gründung von Unterneh- men ist erhöht. Sichtbarmachen der Angebote für Gründerinnen und Maßnahmen, um stereotypes Denken aufzubrechen. Gründerinnen WiF • Anlaufstelle mit Angeboten für Gründerinnen in einer be- stehenden Einrichtung/einem bestehenden Gründerzent- rum besteht weiter. • Anzahl und Format der An- gebote. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
109 Weiterführung des Mentoring-Pro- gramms mit Unterstützung hiesiger Unternehmen. ansässige Un- ternehmen WiF • Anzahl der Teilnehmerin- nen. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
110 Die Geschlechterverteilung der Besucher*innen der Nürnberger Bäder ist erfasst. Studienarbeit bzw. Kundenanalyse durch Fremdfirma zur Auswertung der Struktur von Besucher*innen als Anhaltspunkt für weitere Gestal- tungsmaßnahmen auch in Hinblick auf den Genderaspekt. Besucher*innen der Nürnberger Bäder NüBad • Daten sind ermittelt und analysiert. • Maßnahmenkatalog ist auf Grundlage der erhobenen Daten erstellt. Ende 2024 Eigenmit- tel, Eigen- personal
111 Die Anzahl der Männer bei den Besuchen kultureller Ein- richtungen ist erhöht: Das Verhältnis Männer und Frauen ist angeglichen. Entwicklung und Durchführung von Angeboten und Projekten zur Ziel- erreichung Besucher*innen kultureller Ein- richtungen KuF/L • Verhältnis Männer und Frauen bei den Besuchen (Zielquote 50:50). • Angebote und Projekte, die zur Zielerreichung stattgefun- den haben (ggfs. Anzahl der Teilnehmenden o.ä.). fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
112 Die Anzahl der Männer bei den Beschäftigten im Kultur- bereich ist erhöht: Das Ver- hältnis Männer und Frauen ist angeglichen. Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen zur Zielerreichung, Beteiligung am Boys‘ Day. potenzielle Mit- arbeitende im Kulturbereich KuF/L • Verhältnis Männer und Frauen bei den Beschäftigten im Vergleich zu 2023. • Angebote, die im Rahmen des Boys' Day durchgeführt wurden, und Anzahl der Teil- nehmenden. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal

2.2 Ausbau von Gender- und Diversitykompetenz

Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
113 Die Stadt Nürnberg tritt Se- xismus entschieden entge- gen. Beitritt der Stadt Nürnberg zum Bündnis gegen Sexismus und zei- gen der Ausstellung "Gemeinsam gegen Sexismus" zur Sensibilisie- rung der Mitarbeitenden. Stadtverwal- tung, interes- sierte Bürger*in- nen GST • Beitritt ist erfolgt. • Ausstellung wurde gezeigt. ab 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal
114 Gender Budgeting findet An- wendung in ausgewählten Dienststellen. Bei der Ausrichtung des Haushalts nach den Nachhaltigkeitskriterien (SDGs - Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen, ins- besondere im Hinblick auf SDG 5 „Geschlechtergerechtigkeit“, wird Gender Budgeting berücksichtigt. ausgewählte Dienststellen GST, Ref. I/II • Konzept zur Umsetzung wurde von GST in Rückspra- che mit Ref. I/II erstellt. • Kennzahlen für die Anwen- dung von Gender Budgeting in ausgewählten Dienststel- len wurden entwickelt und er- probt. ab 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal
115 Städtepartnerschaften und internationale Kooperationen werden als Plattform für den Austausch von Erfahrungen und gegenseitigen Lernpro- zessen in Bezug auf die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ge- nutzt. Durchführung von Veranstaltungen mit Vertretungen aus Städtepart- nerschaften und befreundeten Städten im Rahmen der Veranstal- tungsreihe rund um den Internatio- nalen Frauentag im März im zwei- jährigen Turnus. Stadtgesell- schaft GST, IB • Veranstaltungen und Aus- tausch haben stattgefunden. fortlau- fend, zweijährig Eigenmit- tel, Eigen- personal
116 Verschiedenheit wird als Chance und Ressource ver- standen. Fortbildungsveranstaltung der Er- fahrungsfeld-Akademie „Diversity – Die Kraft der Vielfalt“ mit einem überarbeiteten Konzept. Stadtgesell- schaft KuF/2 • Anzahl der durchgeführten Fortbildungsveranstaltungen. • Anzahl der Teilnehmenden der Fortbildungsveranstal- tung. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
117 Die Stadtverwaltung ist frei von Diskriminierung. Antidiskriminierungsseminare mit Baustein Diversity in der Verwal- tung werden angeboten und durch- geführt. Mitarbeitende der Stadt Nürn- berg MRB • Anzahl der durchgeführten Seminare. • Anzahl der Teilnehmenden. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
118 Die Diversity-Kompetenz städtischer Mitarbeitender als wichtige Schlüsselqualifika- tion ist erhöht. Erweiterung der Fortbildungen zu Vielfalt (z. B. Gender und interkultu- relle Kompetenz; basierend auf dem Konzept Xenos PIK). Mitarbeitende der Stadt Nürn- berg PA/1-1, BgA • Verstärkte Werbung für in- terkulturelle Qualifizierungen nach XENOS-PIK Konzept. • Erarbeiten kürzerer Module. • Anerkennung von anderen, adäquaten Qualifizierungen bzw. Kenntnissen durch PA/1. • Anzahl der durchgeführten Angebote. • (Jeweils) Anzahl der Teil- nehmenden. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- und Fremdper- sonal
119 Städtische Informationen, Angebote und Instrumente rund um die The- men Vielfalt und Diversität stehen allen städtischen Beschäftigten nie- derschwellig und übersichtlich zur Verfügung. Entsprechende Formate (Quiz, Stadtrundgang) machen un- terschiedliche Aspekte greifbar. Mitarbeitende der Stadt Nürn- berg BgA, GST, KoM, Ref. V, PA/1 • Städtische Informationen, Angebote und Instrumente stehen auf der Intranetseite "Vielfältige Stadtgesellschaft" zur Verfügung. • Unterschiedliche Formate (Quiz, Stadtrundgang) wur- den entwickelt und durchge- führt. • (Jeweils) Anzahl der Teil- nehmenden. • Bewerbung entsprechender Formate und Veranstaltun- gen z.B. Teaser auf der Startseite des Verwaltungs- portals, OBM-Newsletter o- der Newsletter Querblick. ab 2024 Eigenmit- tel, Eigen- personal
120 Schulungen, die im Themen- bereich Diversity angesiedelt sind, sind klar erkennbar. Weiterführung des Diversity-Stem- pels, der Schulungen mit Diversity- Dimension im Fortbildungspro- gramm der Städteakademie kenn- zeichnet. Mitarbeitende der Stadt Nürn- berg PA/1-1, GST • Einheitliche Verwendung des Diversity-Stempels im Fortbildungsprogramm der Städteakademie. fortlau- fend Eigenper- sonal
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
121 Schulungen, die im Themen- bereich Diversity angesiedelt sind, sind miteinander ver- schränkt. Organisation eines regelmäßigen Treffens aller Akteur*innen, die Schulungen im Bereich Diversity anbieten. Akteur*innen im Kontext Diver- sity-Schulungen GST, PA/1-1 • Treffen aller Akteur*innen findet regelmäßig statt. fortlau- fend Eigen-und Fremdper- sonal
122 Die Diversity-Kompetenz von Führungskräften ist erhöht. Integration eines Bausteins zur Diversity-Kompetenz bei der Füh- rungskräfteentwicklung im Rahmen der Netzwerktreffen der FKE 2 und FKE 3 bzw. generell bei Netzwerk- treffen für Führungskräfte. Führungskräfte der Stadt Nürn- berg PA/1-1, GST • Anzahl der durchgeführten Angebote. • Anzahl der teilnehmenden Führungskräfte. fortlau- fend Eigenper- sonal
123 Die Genderkompetenz städti- scher Führungskräfte und Personalverantwortlicher ist erhöht. Gezielte Bewerbung der kosten- freien Onlinefortbildung „Unser Team.Gemeinsam.Stark.“ des Bay- erischen Staatsministeriums für Fa- milie, Arbeit und Soziales. Führungskräfte und Personal- verantwortliche der Stadt Nürn- berg GST • Onlinefortbildung wurde be- worben. • Mitglieder der KG Gender führten die Onlinefortbildung durch. ab 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal
124 Die Genderkompetenz bei Führungskräften an Schulen ist erhöht. Führungskräftequalifizierung durch Module zu Genderkompetenz in den Grund- und Aufbaukursen an den kommunalen Schulen (Real- schulen, Gymnasien, Berufsschu- len). Vermittlung von Methoden der wertschätzenden Kommunikation (v.a. gewaltfreie Kommunikation) im Hinblick auf zunehmende Vielfalt in Schulklassen, die ungeachtet des Geschlechts, der ethnischen Her- kunft und Religion wirksam sind. Führungskräfte an Schulen IPSN • Führungskräftequalifikation: Zahl und Rückmeldungen der Teilnehmenden. • Diversity in der Teament- wicklung: Zahl und Rückmel- dungen der Teilnehmenden. jährlich Eigenmit- tel, Eigen- personal
125 Gender-Kompetenz bei den Mitarbeitenden in Nürnberger Kindertageseinrichtungen und in der OKJA ist vorhan- den und das Fachpersonal handelt geschlechtersensibel bei offenen Angeboten für Kinder. Die Fortbildung ‚Jungen und Mäd- chen stärken‘ ist in Nürnberger Kin- dertageseinrichtungen bekannt und wird von den jeweiligen Teams indi- viduell durchgeführt. Erzieher*innen in Nürnberger Kindertagesein- richtungen J/B1, GST • Vorstellung der und Einfüh- rung in die Fortbildung. • Anfragen bezüglich Unter- stützung bei der Durchfüh- rung. • Anzahl der Durchführun- gen. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
126 Das Fortbildungskonzept von PEF:SB wird hinsichtlich der Pass- genauigkeit für die Mitarbeitenden, das Arbeitsfeld, die Zielgruppen und Methoden für die OKJA über- prüft und ggf. angepasst. Mitarbeitende in der OKJA mit der Zielgruppe Kinder J/B2-5 • Das Konzept ist überprüft und nach Bedarf angepasst. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal

2.3 Berücksichtigung von Intersektionalität

Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
127 Veranstaltungen der Gleich- stellungsstelle sind möglichst barrierefrei. Bereitstellung von Gebärden-Dol- metscher*innen wenn erforderlich, Möglichkeit bei Anmeldungen, be- sondere Bedarfe zu melden. gehörlose Men- schen GST • Bedarfe werden standard- mäßig abgefragt. • Zahl der Anfragen bzw. Rückmeldungen. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
128 Menschen mit Behinderung haben Zugang zu den Infor- mationen der Gleichstel- lungsstelle. Die Gleichstellungsstelle achtet da- rauf, dass herausgegebene Infor- mationsmaterialen möglichst barrie- refrei sind. Menschen mit Behinderung GST • Barrierefreie Informations- materialien liegen vor. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
129 Im Aktionsplan zur Umset- zung der Behindertenrechts- konvention der Vereinten Na- tionen (UN-BRK) findet die Diversitätsdimension „Ge- schlecht/Gender“ Berück- sichtigung. Die Maßnahmen des Aktionsplans UN-BRK berücksichtigen ge- schlechterspezifische Bedürf- nisse/Aspekte. Menschen mit Behinderung; Personen, die mit dem Akti- onsplan UN- BRK arbeiten KoG In- klusion • Bei Bedarf werden spezifi- sche Maßnahmen formuliert und umgesetzt. • Beispiele für die Geschlech- terperspektive im Kontext der Umsetzung von Maßnahmen im Bereich Inklusion. fortlau- fend mit beste- henden Ressour- cen
130 Musliminnen in Nürnberg sind im Umgang mit Diskrimi- nierungserfahrungen ge- stärkt. Durchführung eines Empowerment- Workshops explizit mit Muslimin- nen, um Diskriminierungserfahrun- gen in einem geschützten Raum diskutieren zu können und im Um- gang damit bestärkt zu werden. Musliminnen MRB • Workshop hat stattgefun- den. • Anzahl und ggfs. Feedback der Teilnehmenden. ab 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal
131 Für Geflüchtete und woh- nungslose Personen beste- hen diskriminierungsfreie Räume. Zielgruppenspezifische Unterkünfte mit einem geschlechtsspezifischem Ansatz bleiben erhalten. Geflüchtete, Menschen ohne festen Wohnsitz, Frauen und Queere Perso- nen SHA • Unterkünfte bestehen wei- terhin. • Geschlechtsspezifische An- sätze werden weiterverfolgt. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
132 Vielfalt wird als selbstver- ständlicher Bestandteil des Lebens erfahrbar gemacht. Ein positives Bewusstsein für Vielfalt ist etabliert. Einbezug von Menschen mit Behin- derungen in die tägliche Arbeit auf dem Erfahrungsfeld; Einbezug ge- schlechtssensibler, geschlechterge- rechter oder geschlechtsbezogener pädagogischer Maßnahmen bei der Planung neuer Stationen. Menschen mit Behinderung, Stadtgesell- schaft KuF/2 • Inklusive und geschlechter- gerechte Aspekte neuer Sta- tionen. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
133 Das Publikum und die Beleg- schaft der Kulturwerkstatt Auf AEG sind divers. Diversity-Check der Kulturwerkstatt Auf AEG: Überprüfung der Einrich- tung, Ausstattung, Strukturen und Angebote unter den Gesichtspunk- ten der Teilhabegerechtigkeit, des Gender Mainstreamings und der In- terkulturellen Öffnung. Publikum und Belegschaft der Kulturwerkstatt Auf AEG KuF/Stab, KUF/3 • Zahlen der Besucher*innen nach Merkmalen gruppiert. • Anzahl der überprüften An- gebote und Ergebnisse. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
134 Die Ausstattung, Strukturen und Angebote in den Kultur- läden sind unter den Ge- sichtspunkten der Teilhabe- gerechtigkeit und Barriere- freiheit geplant. Überprüfung der Einrichtungen, Ausstattung, Strukturen und Ange- bote unter Gesichtspunkten der Teilhabegerechtigkeit, des Gender Mainstreamings und Barrierefrei- heit; Fertigstellung und Anwendung ei- ner entsprechenden Checkliste. Mitarbeitende und Besu- cher*innen der Kulturläden KuF/3 • Zahl der überprüften Ein- richtungen. • Checkliste liegt vor. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
135 Die Angebote in kulturellen Einrichtungen sind unter den Gesichtspunkten der Teilha- begerechtigkeit, des Gender Mainstreaming und der Inter- kulturellen Öffnung geplant. Die im „Diversity-Check" vereinbar- ten Prüfkriterien werden auf die Be- darfe der Besucher*innen kulturel- ler Einrichtungen angewandt und ggfs. erweitert. Besucher*innen kultureller Ein- richtungen KuF/Inter- Kultur-Bür • Erfassung neuer Angebote. • Zahlen der Besucher*innen nach Merkmalen gruppiert. 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
136 Die Angebote des Stabs Kin- derkultur sind unter den Ge- sichtspunkten von Vielfalt und Teilhabegerechtigkeit geplant und durchgeführt. Planung der Angebote unter Be- rücksichtigung von Diversitätsas- pekten; Entwicklung und Anwen- dung einer entsprechenden Check- liste; Überprüfung der Angebote un- ter den Gesichtspunkten der Teilha- begerechtigkeit; Befragung von Kund*innen, um Grundlagen für die Diversity-Orientierung zu erhalten. Mitarbeitende und Besu- cher*innen des Stabs Kinderkul- tur KuF/Stab Kinderkul- tur • Zahlen der Besucher*innen nach Merkmalen gruppiert. • Die Checkliste liegt vor und wird angewandt. • Befragung von Kund*innen wurde durchgeführt, die Er- gebnisse liegen vor. • Exemplarische Beispiele für die Planung und Durch- führung von Veranstaltungen unter den Gesichtspunkten von Diversität und Teilhabe- gerechtigkeit. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
137 Schüler*innen sowie Lehr- kräfte der kommunalen Schulen sind vor Diskriminie- rung geschützt. Entwicklung eines Konzepts für die städtischen Schulen gegen Diskri- minierung. Schüler*innen sowie Lehrkräfte der kommuna- len Schulen SchA, SchB • Konzept für die städtischen Schulen gegen Diskriminie- rung liegt vor. • Konzept für die städtischen Schulen gegen Diskriminie- rung ist bei städtischen Lehr- kräften bekannt und wir an städtischen Schulen umge- setzt. seit 2023 Eigenmittel
138 Die Öffentlichkeitsarbeit ist geschlechtergerecht und frei von Diskriminierung. Bei Veröffentlichungen von Ref. IV wird der Leitfaden für diskriminie- rungsfreie Sprache verwendet. beschäftigte bei Ref. IV Ref. IV mit allen Dienst- stellen • Veröffentlichungen des Ref. IV sind in diskriminierungs- freier Sprache formuliert. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
139 Fachkräfte sind für Aspekte rund um Diversität, sexuelle Vielfalt und Geschlechterbil- der im Kontext muslimischen Glaubens sensibilisiert. Durchführung des Fachtags "Schule und Islam" in Kooperation mit dem IPSN. Fachkräfte aus dem Bereich Schule/Multipli- kator*innen aus muslimischen Organisationen MRB • Fachtag wurde durchge- führt. • Anzahl und ggfs. Feedback der Teilnehmenden. 2024 Eigenmit- tel, Eigen- personal
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
140 Durchführung eines Fachtags zum Thema Geschlechterbilder im Islam in Kooperation mit J. Fachkräfte aus dem Bereich Kinder- und Ju- gendhilfe MRB • Fachtag wurde durchge- führt. • Anzahl und ggfs. Feedback der Teilnehmenden. 2025 Eigenmit- tel, Eigen- personal

2.4 Geschlechtergerechte Bildung und Erziehung

Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
141 Die Grundlage für Genderge- rechtigkeit ist in der frühkind- lichen Betreuung verankert. Erweiterung des Angebots „Bü- cherzwerge – gezielte Leseförde- rung von Anfang an!“ und Übertra- gung auf andere Standorte von BCN/StB. Kinder bis zum Vorschulalter BCN/StB • Anzahl der erreichten Kin- der. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
142 Die Anerkennung der ver- schiedenen Lebenswelten von Kindern und Familien in Kitas wird konkretisiert. Das in der Rahmenkonzeption kon- kretisierte Thema "Anerkennung von Lebenswelten" soll bis 2025 in Einrichtungskonzeption und Kita- Alltag mit Qualitätssicherungsmaß- nahmen konkret umgesetzt werden. "Anerkennung von Lebenswelten" schließt Genderaspekte ein. Familien mit Kindern in Kitas J/B1-L • In der Einrichtungskonzep- tion sind konkrete Maßnah- men enthalten. • In der Einrichtungskonzep- tion sind konkrete Qualitäts- sicherungsmaßnahmen ent- halten. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
143 Kinder in Kitas sind zum Thema geschlechtsspezifi- sche Rollenstereotype und - zuschreibungen altersge- recht informiert und sensibili- siert. Die Einrichtungen achten bei der Anschaffung von Materialen (Bü- cher, Spielzeug, usw.) und der Ein- richtung von Spielbereichen und Raumgestaltung auf geschlechtli- che Klischee-Freiheit. Zusätzlich wird einrichtungsübergreifend ein Präventionstheaterstück angebo- ten. städtische Kita- Fachkräfte und Einrichtungslei- tungen, Kinder in städtischen Kitas J/B1 • Neues Material wurde an- geschafft. • Präventionstheater hat stattgefunden. • Anzahl der Einrichtungen und Teilnehmenden. 2025-27 Eigenmit- tel, Drittmit- tel, Eigen- personal
144 In jedem Team der Erzie- hungsberatung stehen so- wohl männliche als auch weibliche Ansprechpersonen zur Verfügung. Berücksichtigung bei Ausschreibun- gen und Anwerben von Sozialpäda- gogen und Psychologen. anzuwerbende Sozialpädago- gen und Psychologen J/B2-EB Abtei- lungslei- tungen • Bei der Nachbesetzung von Stellen werden gezielt männ- liche Beratungskräfte ange- worben. • Jedes der 4 Teams der Er- ziehungs- und Familienbera- tung hat mindestens eine männliche Fachkraft. • Anzahl männlicher und weiblicher Beratungskräfte. fortlau- fend bei zu beset- zenden Stellen Eigenmit- tel, Eigen- personal
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
145 Die Besucher*innen der Ein- richtungen der OKJA finden männliche und weibliche Pä- dagog*innen als Ansprech- personen vor. Nachwuchsförderung durch Prak- tika; nahtlose Einstellungen nach Anerkennungsjahr; Übernahme von Praktikant*innen nach Anerken- nungsjahr auch überplanmäßig; trotz Fachkräftemangel Parität be- rücksichtigen. anzuwerbende Pädagog*innen J/B2 Ab- teilungs- und Be- reichslei- tungen • Die Einrichtungsteams in der OKJA sind paritätisch be- setzt. • Anzahl männlicher und weiblicher Fachkräfte. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
146 Mädchen und Jungen/jungen Frauen und Männern nutzen die Einrichtungen/Angebote der Offenen Kinder- und Ju- gendarbeit (OKJA) zu annäh- rend gleichen Teilen. Geschlechtsspezifische und ge- schlechtsreflektierte Angebote wer- den geplant, umgesetzt und evalu- iert. Mädchen und Jungen/jungen Frauen und Männer J/B2 Ab- teilungs- und Be- reichslei- tungen • Die Nutzungszahlen von Mädchen und jungen Frauen steigen bis 2025 auf 42%. • Bis 2027 soll der Anteil von Nutzerinnen bei 45% liegen. fortlau- fend Eigenper- sonal
147 Mädchen und junge Frauen können aktuelle Themen aus ihrer Lebenswelt in vertrau- tem Kontext geschlechterre- flektiert diskutieren und mit daraus resultierenden Her- ausforderungen gestärkt um- gehen. Planung und Durchführung von Ein- zelveranstaltungen zu akuten The- men wie Sexualität, Pornographie, Selbst-/Darstellung in digitalen Me- dien, Grenzen fühlen - Grenzen setzen. Mädchen und junge Frauen J/B2-5 • Im fachlichen Kontext häu- fig benannte Themen werden aufgegriffen, entsprechende Angebote geplant und durch- geführt. • Anzahl der Angebote. • Anzahl und Feedback der Teilnehmerinnen. fortlau- fend Ressour- cen der Beteiligten, produktei- gene Bud- gets, ggf. Projektgel- der wie Grow Happy, Mit- tel der Ge- walt- und Suchtprä- vention
148 Der Regionale Mädchenfachtag fin- det regelmäßig statt und diskutiert aktuelle Themen und Bedarfe. Fachkräfte aus der OKJA, Ju- gendhilfe etc. J/B2-5 • Der Fachtag hat jährlich stattgefunden. • Jeweils Schwerpunkt und Anzahl der Teilnehmenden. jährlich Ressour- cen der Beteiligten, produktei- gene Bud- gets, Fort- bildungs- mittel
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
149 Die Zusammenarbeit der Schulen (insbesondere der Schulen mit Ganztagsange- boten) mit Sport-, Freizeit- und Kultureinrichtungen ist gefördert. Die Koordinierungsgruppe Kultu- relle Bildung, Sport in Schule und Verein in Kooperation mit dem BLSV entwickelt und erweitert die Angebotsstruktur für die Schulen. Jungen und Mädchen werden er- mutigt, gleichermaßen auch an Sport und Kulturaktivitäten teilzu- nehmen, die traditionell dem ande- ren Geschlecht zugeschrieben wer- den. Mädchen und Jungen SchA, SchB, SpS • Anzahl der gemeinsam er- arbeiteten Maßnahmen/An- gebote. • Konzeptionelle Weiterent- wicklung der Angebotsstruk- tur. •Erweiterung der Teilnahme- möglichkeiten. • Veränderung der Anzahl der Teilnehmenden nach Ge- schlecht. • Messbar gesteigerte Bereit- schaft von Jungen und Mäd- chen an entsprechenden An- geboten teilzunehmen. fortlau- fend, je- weils schuljah- resbezo- gen Eigenmit- tel, Eigen- personal
150 Die Genderkompetenz bei Lehrkräften, Verwaltungsmit- arbeitenden und Nachwuchs- kräften ist erhöht. Erweiterung der Genderkompetenz durch Fachtagungen, Fortbildungen für Lehrkräfte, Verwaltungsmitarbei- tende, Nachwuchskräfte. Förderung eines gendergerechten Lehrmitte- leinsatzes und einer gendergerech- ten Unterrichtsentwicklung. Lehrkräfte, Ver- waltungsmitar- beitende und Nachwuchs- kräfte IPSN, SchA, SchB, SpS • Anzahl der Fortbildungen. • Anzahl und Rückmeldun- gen der Teilnehmenden. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
151 Seminar für Berufseinsteiger*innen BEST mit Fokus auf den verschie- denen Diversitätsmerkmalen und deren Zusammenwirken, d.h. die Effekte der Intersektionalität auf Handlungsansätze in kulturell diver- sen Klassenzimmern, wird fortge- führt. Berufseinstei- ger*innen unter Lehrkräften IPSN • Anzahl und Rückmeldun- gen der Teilnehmenden. • Anzahl der Teilnehmenden an verwandten Themen. • Rückmeldungen in den Führungskräfte-Modulen. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
152 Die Schüler*innen setzen sich für ein respektvolles Mit- einander ein. Durchführung des RESPEKT-Pro- jekts mit dem IPSN und des Work- shops "miteinander“ mit DokuPäd. Schüler*innen der beruflichen Schulen B5 • Workshops wurden durch- geführt. • Anzahl der Teilnehmenden. jährlich Eigenmittel
153 Durchführung des Workshops „Um- gang mit Vielfalt und Differenz“ mit der Lehrkraft. Schüler*innen der beruflichen Schulen B6 • Workshop wurde durchge- führt. • Anzahl der Teilnehmenden. jährlich Eigenmittel
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
154 Durchführung des Workshops „Un- sere Klasse ist klasse“ mit EPI, der Werte-Woche sowie eines 2-mona- tigen Theaterprojekts. Schüler*innen der beruflichen Schulen B9 • Workshop und Theaterpro- jekt wurden durchgeführt. • Werte-Woche hat stattge- funden. • Jeweils Anzahl der Teilneh- menden. jährlich Eigenmittel
155 Umsetzung des Konzepts "Schule für Vielfalt". Schüler*innen der teilnehmen- den allgemein- bildenden und beruflichen Schulen der Stadt Nürnberg IPSN, be- teiligte Schulen • Ausbildung von Lehrkräfte- teams ist erfolgt. • Umsetzung von Projekten im Rahmen der Schule der Vielfalt an den teilnehmen- den Schulen hat stattgefun- den (jeweils Anzahl der Teil- nehmenden). • Rückmeldungen an SchA. fortlau- fend Eigenmittel
156 Toleranzstiftende Projekte, wie „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ werden an den Schu- len gefördert. Schüler*innen SchA, SchB • Anzahl der Teilnehmenden. • Anzahl der Projekte. schuljah- resbezo- gen Eigenmit- tel, Eigen- personal
157 Schüler*innen setzen sich mit Konflikten in Folge wider- sprüchlicher Rollenerwartun- gen, Interessen und Wertvor- stellungen auseinander. Lehrplaninhalte zum Thema z.B. Lehrplan Ethik 10 (RS): Lernbe- reich 1 Typisch Mann – typisch Frau? sowie Lehrplan Politik und Gesellschaft (PuG): Modul 10.5.1 Rollenerwartungen und Konfliktver- halten, Modul 10.5.2 Familie und Gesellschaft, werden entsprechend aufgegriffen und umgesetzt. Schüler*innen aller allgemein- bildenden und beruflichen Schulen der Stadt Nürnberg Ethik- Lehr- kräfte, PuG- Lehrkräfte • Eth10 1.1 wurde behandelt. • Module 10.5.1 und 10.5.2 sind durchgeführt. jährlich Eigenmittel
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
158 Schüler*innen reflektieren ei- gene Werte und übernehmen Verantwortung für ihr eige- nes Handeln. Werteerziehung findet sowohl in den übergeordneten Bildungs- und Erziehungszielen, als auch in den Fachlehrplänen der Realschulen und Gymnasien in den ver- schiedensten Fächern (z.B. Biolo- gie, Deutsch, Chemie, Geographie, Geschichte, Ethik, Religionslehre, PuG etc.) statt. Unter anderem auch im Lehrplan Ethik: Modul 10.1 Moral und Ethik, Modul 11.1. Ge- wissen und Verantwortung, Modul 12.1 Friedensethik, gewaltfreie Kommunikation. Schüler*innen aller allgemein- bildenden und beruflichen Schulen der Stadt Nürnberg Fachlehr- kräfte, Ethik- Lehrkräfte • Module 10.1, 11.1 und 12. 1 sind durchgeführt. jährlich Eigenmittel
159 Durchführung der Wertedialoge mit GermanDream. Schüler*innen aller allgemein- bildenden und beruflichen Schulen der Stadt Nürnberg teilneh- mende Schulen, SchA • Teilnehmende Schulen und Anzahl der durchgeführten Wertedialoge. • Anzahl der Teilnehmenden. fortlau- fend Eigenmittel
160 Die Schüler*innen sind über selbstbestimmte Sexualität aufgeklärt. Aufklärungsworkshop mit der Stadt- mission wird durchgeführt. Schüler*innen der beruflichen Schulen B5 • Workshop wurde durchge- führt. • Jeweils Anzahl der Teilneh- menden. jährlich Eigenmittel
161 Geschlechtergetrennter Aufklä- rungsunterricht durch Frauen- ärzt*innen mit ÄGGF findet statt. Schüler*innen der beruflichen Schulen B6 • Aufklärungsunterricht wurde durchgeführt. • Jeweils Anzahl der Teilneh- menden. jährlich Eigenmittel
162 Gender- und Vielfaltsworkshops werden durchgeführt. Schüler*innen der teilnehmen- den allgemein- bildenden Schu- len SchA, teil- neh- mende Schulen • Workshops wurden durch- geführt (Anzahl beteiligter Schulen). • Jeweils Anzahl der Work- shops und Teilnehmenden. jährlich Eigenmittel
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
163 Die Anzahl von Männern in Fortbildungen ist erhöht. Erstellung von zielgruppengerech- ten Angeboten mit Umsetzung der BCN-Zielgruppenkonzeption (junge Suchende, Newcomer, Deutsch Lernende). potenzielle Teil- nehmer an Fort- bildungen BCN/BZ • Anzahl der männlichen Teil- nehmenden bei entsprechen- den Angeboten. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
164 Die Anzahl von Frauen in Fortbildungen im Bereich MINT ist erhöht. Erstellung von zielgruppengerech- ten Angeboten mit Umsetzung der BCN-Zielgruppenkonzeption (MINT). potenzielle Teil- nehmerinnen an Fortbildungen im Bereich MINT BCN/BZ • Anzahl der Teilnehmerin- nen bei entsprechenden An- geboten. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal

2.5 Geschlechtergerechte Gesundheit

Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
165 Die geschlechtergerechte Teilhabe an Sportangeboten sowie die gesundheitliche Chancengleichheit sind ge- währleistet. Durchführung von Bewegungspro- jekten unabhängig vom Geschlecht der Kinder in Kitas und Schulen mit Priorität bei Einrichtungen aus so- zial benachteiligten Stadtteilen. Kindertagesein- richtungen und Schulen SpS, Gh/GF-1 • Anzahl der beteiligten Ein- richtungen und erreichter Kinder. fortlau- fend Eigenper- sonal, Ei- genmittel
166 Gewinnung von Sportvereinen zur Öffnung der Angebote unabhängig vom Geschlecht der Kinder für Kin- der einkommensschwacher Fami- lien/Alleinerziehender im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaktes (BuT) und des Programms „Hinein in den Sportverein“. Sportvereine SpS, SHA • Anzahl der Sportvereine, die BuT-Gutscheine anneh- men und Leistungen im Rah- men von „Hinein in den Sportverein“ abrechnen. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
167 Die Teilhabe an Sportange- boten unabhängig von Ge- schlecht, Alter, Behinderung und Herkunft ist gefördert. Bekanntmachung (und ggfs. Initiie- rung) spezifischer Sportangebote für Frauen, Senior*innen, Men- schen mit Behinderung und Ge- flüchtete. Frauen, Se- nior*innen, Men- schen mit Be- hinderung, Ge- flüchtete SpS • Anzahl der Angebote aufge- gliedert nach Frauen/Män- nern, Senior*innen, Men- schen mit Behinderungen, Geflüchteten sowie Anzahl der vermittelten Sportler*in- nen. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
168 Eine gendersensible Ge- sundheitsberichterstattung ist etabliert. Alle Auswertungen im Kontext Ge- sundheitsberichterstattung finden explizit gendersensibel statt, z.B. Todesursachenstatistik, Schulein- gangsuntersuchung, weitere klein- räumige Datenauswertungen. Stadtgesell- schaft Gh/GF- GBE • Berichte liegen in entspre- chender Auswertung vor. fortlau- fend mit beste- henden Ressour- cen
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
169 Die Mädchen- und Frauen- gesundheit in Nürnberg ist verbessert. Entwicklung einer Gesamtstrategie „Mädchen- und Frauengesundheit in Nürnberg“ im Kontext des Regel- angebotes der Schwangerenbera- tung des Gh. Frauen und Mädchen in Nürnberg Gh/V- SchwB, Gh/GF-2 • Eine Strategie wurde erar- beitet und liegt vor. • Angebote wurden konzipiert und liegen vor. • Anzahl der durchgeführten Angebote und jeweils Anzahl der Teilnehmenden. ab 2024 Eigenper- sonal, Dritt- mittel aus dem PrävG: An- schubfi- nanzierung mithilfe der Förderung durch das PrävG ab 2024
170 Eine geschlechtsbezogene Gesundheitsförderung expli- zit für Jungen und Männer zur Verbesserung der Jun- gen- und Männergesundheit in Nürnberg existiert und wird weiter verstetigt. Entwicklung einer Gesamtstrategie „Jungen- und Männergesundheit in Nürnberg“. Einrichtung einer Koor- dinierungsstelle Männergesundheit. Umsetzung von Angeboten für Jun- gen und Männer in Nürnberg. Jungen und Männer Gh/GF-2, GST • Die Stelle ist eingerichtet. • Eine Strategie wurde erar- beitet und liegt vor. • Bekanntheit der Angebote. • Verstetigung der Angebote. fortlau- fend Projekt mit Förderung der TK läuft im ersten Quartal 2025 aus. Fortfüh- rung ggf. mithilfe der Förderung durch das PrävG an- gestrebt. Wird ab Mitte 2024 voraus- sichtlich fortgesetzt und mithilfe des Trä- gers Jun- genbüro Nürnberg umgesetzt.
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
171 Verstetigung des interdisziplinären kommunalen Netzwerks Jungen- und Männergesundheit. in der Jungen- und Männer- gesundheit tä- tige Beschäf- tigte/Institutio- nen/Vereine Gh/GF-2, GST • Netzwerk besteht weiterhin. • Regelmäßige Treffen finden statt. fortlau- fend Eigenper- sonal, Ei- genmittel
172 Stärkung des geschlechtersensib- len Blicks in der Suchtprävention, um früher bei kritischem Konsum- verhalten von Jungen und Männer intervenieren zu können, z.B. durch die Teilnahme an Fachtagungen, wie „Impulse – Die Nürnberger Fachtagung für innovative Drogen- arbeit“ und die Entwicklung und Durchführung von geschlechtersen- siblen Unterrichtsmodulen zum Thema Emotionsregulation und Konsumverhalten. Multiplikator*in- nen in der Prä- vention und der Drogenhilfe, Schüler*innen an weiterführen- den Schulen (ab 7. Klasse) Gh/GF-2, J • Teilnahme an der Fachta- gung mit einem Impuls zum Themenschwerpunkt Ge- schlecht & Konsumverhalten. • Schüler*innen erkennen Konsummotive, wie auch ris- kantes Konsumverhalten und können bspw. bei negativen Gefühlen einen gesunden Umgang mit ihnen pflegen (durchgeführte Veranstaltun- gen und jeweils Anzahl der Teilnehmenden). ab 2025 Eigenper- sonal unter Hinzu- nahme von Hono- rarkräften; hierdurch notwendige Erhöhung der Sach- kosten
173 Männer nehmen die Für- sorge für ihre Gesundheit wahr. Veranstaltungen, Aktionen und Kampagnen rund um den Welt- männertag am 03.11. zum Thema Männergesundheit im Rahmen der Männerwochen (zweijähriger Tur- nus). Männer GST • Veranstaltungen/Aktio- nen/Kampagnen haben statt- gefunden. • Männer nutzen die Ange- bote bzw. Veranstaltung (An- zahl der Teilnehmenden). fortlau- fend, im zweijähri- gen Tur- nus Eigenmit- tel, Eigen- personal
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
174 Die Teilnahme von Männern an Angeboten des Betriebli- chen Gesundheitsmanage- ments (BGM) ist erhöht. Gewinnung von mehr Männern für Gesundheitsangebote, maßge- schneiderte Qualifizierungsange- bote für Männer, Fortführung der Messgerätewochen in Kooperation mit der AOK, Verstetigung der be- wegten Pause in den Dienststellen, Gewinnung von Männern als „Be- wegungsbotschafter“ für die Dienst- stellen. Mitarbeiter der Stadt Nürnberg PA/1-1, GST • Anteil der Männer an Maß- nahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. • Anzahl der Bewegungsbot- schafter*innen und An- sprechpartner*innen Ge- sundheit in den Dienststellen nach Geschlecht. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- und Fremdper- sonal,
175 Im Rahmen der städtischen Ge- sundheitswoche werden speziell Angebote für Männer initiiert und ausprobiert. Ggfs. werden quotierte Anmeldelisten angelegt. Mitarbeiter der Stadt Nürnberg PA/1-1, GST • Anzahl der Männer unter den Teilnehmenden am Pro- gramm der städtischen Ge- sundheitswochen. • Anzahl der Angebote spezi- ell für Männer im Rahmen des Programms der städti- schen Gesundheitswochen. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- und Fremdper- sonal
176 Bei allen Angeboten des Ge- sundheitsamtes werden ge- schlechts- und genderspezifi- sche Aspekte berücksichtigt. Systematische Berücksichtigung des Genderaspekts in den Angebo- ten des Gesundheitsstudios und bei den Aktivitäten der stadtteilbezoge- nen Gesundheitsförderung sowie Beratung für alle Geschlechtsidenti- täten in der Fachstelle für sexuelle Gesundheit und dem Sozialpsychi- atrischen Dienst. Stadtgesell- schaft Gh (insb. Gh/GF, Gh/Inf- FSG, Gh/MD- SpDi) • Anzahl der Teilnehmenden nach Geschlecht an den An- geboten zur Gesundheitsför- derung. • Anzahl der Ratsuchenden nach Geschlecht im Kontext der Beratungsangebote. fortlau- fend mit beste- henden Ressour- cen
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
177 Aufbau einer Fachstelle geschlech- tersensible Prävention im Bereich Gesundheitsförderung und -pla- nung. Koordination von Maßnah- men der Gesundheitsförderung und Primärprävention, Sensibilisierung der Stadtgesellschaft, insb. der in Nürnberg tätigen Fachkräfte sowie Informationen und Wissenstransfer zu geschlechterspezifischen Inter- ventionen bzgl. Gesundheit. Stadtgesell- schaft Gh/GF-2, Gh/Inf- FSG • Fachstelle ist eingerichtet und etabliert. • Angebote und Maßnahmen sind verzahnt und bekannt. • Geschlechtersensible An- sätze und Angebote sind ver- stetigt. seit 04/2023 fortlaufen, geht ab 2024 mit Stellenbe- setzung (voraus- sichtlich ab Mai) in die Um- setzung Stellen- schaffung von 1 VK der Sozia- len Arbeit im Rahmen des ÖGD- Pakts be- fristet bis 31.12.2026
178 Integration der Thematik Diversität und Intergeschlechtlichkeit im Kon- text Gesundheit und Geschlecht. Z.B. Angebot von Vorträgen an Hochschulen und Einrichtungen (z.B. Kita) zu Gesundheit und Ge- schlecht (vgl. bspw. Gesetzesände- rung BGB §1631 – Gesetz zum Schutz von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung). Fachkräfte im Erziehungs- und Bildungsbereich Gh/GF-2, Gh/Inf- FSG • Bekanntheit des Angebots und Nachfrage. • Erreichte Einrichtungen und Anzahl der Teilnehmenden. seit 04/2023 mit beste- henden Ressour- cen
179 Geschlechtersensible Überarbei- tung bestehender Angebote und Neukonzeption von Angeboten. Bspw. Entwicklung eines Angebots zur Geschlechtsidentität für Ju- gendliche. Testlauf in drei Einrich- tungen geplant. Jugendliche, Stadtgesell- schaft Gh/GF-1, Gh/GF-2 • Angebote werden u.a. im Gesundheitsstudio oder in Einrichtungen umgesetzt. • Bekanntheit des Angebots und Nachfrage. • Erreichte Einrichtungen und Anzahl der Teilnehmenden. ab 2024 Eigenper- sonal, un- ter Hinzu- nahme von Hono- rarkräften; hierdurch notwendige Erhöhung der SK
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
180 Die besonders gendersensib- len Aufgabenbereiche des Gesundheitsamtes werden durch eine geschlechtsspezi- fische Diversifizierung der Personalstruktur erhalten und weiter ausgebaut. Stärkere Berücksichtigung des Genderaspekts bei Stellenbeset- zungen (insofern möglich und not- wendig). Beschäftigte der Stadt Nürnberg bei Gh Gh (alle Breichs- leitungen) • Anteil von Frauen und Män- nern in besonders gender- sensiblen Aufgabenberei- chen, z.B. in der Beratung bzw. geschlechtersensiblen Angeboten. • Beteiligung Gh am Girls' und Boys' Day. • (Jeweils) Anzahl der Teil- nehmenden nach Geschlecht an Angeboten Ghs im Kon- text des Girls' und Boys' Days. fortlau- fend mit beste- henden Ressour- cen
181 Personen unterschiedlicher Geschlechter finden in Nürn- berg niedrigschwellige, ge- schlechtsspezifische Bera- tungsangebote. Strategische Planung nieder- schwelliger Anlaufstellen zur Ge- sundheit für Jungen/Männer und Mädchen/Frauen und interge- schlechtlichen Personen und deren Angehörige. Aufbau bzw. Planung von niederschwelligen Beratungs- stellen vor Ort (ggf. im Kontext der Gesundheitskioske u. in Koopera- tion mit freien Trägern). Stadtgesell- schaft Gh/GF-2, Gh-Inf- FSG • Langfristiges Ziel ist die Einrichtung von Anlaufstellen vor Ort, die bedarfsgerecht Angebote realisieren, z.B. zur Jungengesundheit. • Anlaufstellen vor Ort exis- tieren. • Bedarfsgerechte Angebote existieren und werden ge- nutzt (Anzahl der Ratsuchen- den nach Geschlecht). langfristig fortlau- fend, Ab- stimmung und Pla- nung soll bis 2026 abge- schlossen sein Personal- und Sach- kosten er- forderlich
182 Im Rahmen ihrer (Öffentlich- keits-) Arbeit tragen die Fachstellen Sexuelle Ge- sundheit sowie Geschlech- ter- und Kultursensible Prä- vention des Gesundheitsam- tes der Stadt Nürnberg aktiv zum Abbau von Stereotypen und Diskriminierung bei. Stärkung der Antidiskriminierungs- arbeit im Rahmen der Fachstellen Sexuelle Gesundheit und Ge- schlechter- und Kultursensible Prä- vention. Maßnahmen zur Förde- rung der sozialen Gesundheit und zum Abbau von Diskriminierungen, die negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit betroffener Menschen haben – unabhängig von Herkunft oder Geschlecht. Stadtgesell- schaft Gh/GF-2, Gh/Inf- FSG, Gh- Presse- stelle • Anzahl der öffentlichkeits- wirksamen Maßnahmen, z.B. Plakate, Flyer o.ä. • Bekanntheit der Maßnah- men. ab 2025 Eigenper- sonal, Sachkos- ten für Ma- terial der Öffentlich- keitsarbeit
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
183 Die Gesundheit von Kindern mit Varianten der Ge- schlechtsentwicklung sowie das Informations- und Bera- tungsangebot für deren El- tern und Angehörige ist ver- bessert. Entwicklung einer Gesamtstrategie zu „Gesundheit und Geschlecht in Nürnberg“. Kinder mit Vari- anten der Ge- schlechtsent- wicklung sowie deren Eltern und Angehörige Gh/GF-2, Gh/Inf- FSG, Gh/V- SchwB, MRB & GST • Eine Strategie wurde erar- beitet und liegt vor. • Angebote wurden konzipiert und liegen vor. • Angebote werden wahrge- nommen. ab 2024 Stellen- schaffung von 1 VK plus Dritt- mittel aus dem PrävG; Wird ab 2024 im Rahmen der TK- Förderung im Rahmen des PrävG mit dem Träger pro familia Nürnberg befristet bis 31.12.2026 umgesetzt.
184 Menschen mit Zuwande- rungsgeschichte und/oder Fluchterfahrung sind für ste- reotype Rollenverständnisse sensibilisiert und kennen den Zusammenhang von Ge- sundheit und Geschlecht. Einsatz von Sprachmittler*innen bzw. Gesundheitslots*innen zur Sensibilisierung von Rollenver- ständnissen und dem Zusammen- hang von Gesundheit und Ge- schlecht für Menschen mit Fluchter- fahrung. Angebote für Menschen bspw. in Gemeinschaftsunterkünf- ten mit Fluchterfahrung bzw. Migra- tionshintergrund werden geschlech- tersensibel aufbereitet und in die entsprechende Muttersprache über- setzt und im Sinne eines Peer-to- Peer-Ansatzes transportiert. Menschen mit Zuwanderungs- geschichte, Menschen mit Fluchterfahrung Gh/GF-2 • Bekanntheit des Angebots und Nachfrage. • Erreichte Einrichtungen und Anzahl der Teilnehmenden (nach Geschlecht). ab 2024 Eigenper- sonal, Ho- norar- und Sachkos- ten für die Aufwands- entschädi- gungen des einge- setzten Personals
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
185 Die geschlechtssensible Ge- sundheit älterer Menschen ist gefördert. Punktuelle Angebote zu Frauen- und Männergesundheit (gemäß un- terschiedlicher geschlechtsspezifi- scher Gesundheitsprobleme von Senior*innen). Senior*innen SenA/2, SenA/3 • Anzahl entsprechender Ver- anstaltungen. • Anzahl der Teilnehmenden nach Geschlecht. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
186 Die Nürnberger Kliniken und Gh profitieren von gegensei- tigem Wissen und können geschlechtersensible Be- darfe besser identifizieren – insbesondere im Kontext Kin- der mit Varianten der Ge- schlechtsentwicklung. Aufbau eines Netzwerkes zwischen den Nürnberger Kliniken und Gh, um von gegenseitigem Wissen zu profitieren und geschlechtersensib- len Bedarf besser zu identifizieren – insbesondere zu Kindern mit Vari- anten der Geschlechtsentwicklung. Beteiligung/Teilnahme seitens Gh am jährlichen Gender-Medizinsym- posium des Klinikum Nürnberg. Fachkräfte im Gesundheitsbe- reich Gh/L-MF, Gh/GF-2, Gh/GF- GBE, Gh/Inf- FSG • Wissenstransfer zwischen Gh und Nürnberger Kliniken bzgl. Wechselwirkungen zwi- schen Geschlecht und Ge- sundheit/Krankheit ist erfolgt (Teilnahme an etwaigen Ver- anstaltungen). • Ein Austausch hat mind. einmal jährlich stattgefunden. ab 2024 mit beste- henden Ressour- cen
187 Angehende Erzieher*innen an den Fachakademien für Sozialpädagogik (FAKS) sind über den Zusammenhang von Gesundheit und ge- schlechtlicher Vielfalt sensibi- lisiert. Ein Unterrichtsmodul zum Thema Gesundheit und Geschlecht wird an den FAKS durch die Fachstelle Ge- schlechtersensible Prävention durchgeführt. Angehende Er- zieher*innen, Kinderpfle- ger*innen Gh/GF-2, Gh/Inf- FSG • Das Unterrichtsmodul Ge- sundheit & Geschlecht wird an der FAKS angeboten und nachgefragt. • Anzahl der Durchgeführten Einheiten und (jeweils) An- zahl der Teilnehmenden. ab 2024 mit beste- henden Personal- ressourcen

2.6 Geschlechtergerechte Stadtentwicklung

Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
188 Die Gestaltung des öffentli- chen Raums erfolgt unter dem Gesichtspunkt der gleichberechtigten Teilhabe. Ausweitung und Verstetigung von Bürgerbeteiligungen bei der Gestal- tung des Öffentlichen Raums, zum Beispiel bei Spielplätzen, Grünanla- gen, Plätzen. Je nach Projekt fin- den Bürgerinformation, Bürgerge- spräche, ePartizipation, Planungs- werkstätten und weitere Maßnah- men statt. Stadtgesell- schaft SÖR, Ref. VI • Anzahl und Auswertung der mitwirkenden Personen bei Beteiligungsverfahren nach Geschlecht. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
189 Die Umgestaltung und Auf- wertung von Stadträumen mit Steigerung der Aufenthalts- qualität und der Reduzierung von „Angsträumen“ wird durchgeführt. Im Zuge von Umgestaltungsmaß- nahmen werden Stadträume in ih- rer Funktion und Gestaltung aufge- wertet mit dem Ziel den öffentlichen Raum für alle Bevölkerungsgrup- pen sicherer, angenehmer und at- traktiver zu gestalten. Wichtige Maßnahmen sind dabei: • Verbesserung der Barrierefreiheit • Vermeidung von schwer einseh- baren Situationen • Verbesserung der Beleuchtung • Erhöhung der Aufenthaltsqualität, z.B. durch konsumfreie Sitzgele- genheiten oder klimatische Aufwer- tungen wie Baumpflanzungen, Wasser, etc. • Erhöhung der sozialen Kontrolle • Gewährleistung der Multifunktio- nalität von Räumen für möglichst viele Nutzungsformen und Bevölke- rungsgruppen • generelles Ziel ist die Verhinde- rung von „Angsträumen“ Stadtgesell- schaft Stpl, SÖR • Bauliche Umsetzung der Maßnahmen anhand von un- terschiedlichen Projekten und ausgewählten Beispie- len. 2024- 2027 Eigenmit- tel/Städte- bauförde- rungsmit- tel
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
190 Öffentliche Räume sind angstfrei gestaltet. Zusammenstellung der Planungs- kriterien im U-Bahnbereich unter Berücksichtigung der Merkmale Al- ter, Geschlecht, Behinderung. Stadtgesell- schaft UB • U-Bahnhöfe aus dem Revi- talisierungsprogramm wur- den anhand dieser Kriterien überprüft. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
191 Das Sicherheitsgefühl von Frauen im öffentlichen Raum ist durch die Beseitigung von Angsträumen verbessert. Berücksichtigung von Angsträumen bei der Planung Frauen, die im öffentlichen Raum unter- wegs sind Vpl, SÖR • Beseitigung von Angsträu- men. • Verbesserung sozialer Kon- trolle. • Beleuchtung wichtiger Wege in Grünanlagen. laufend ggf. För- dermittel, Eigenper- sonal
192 Der ÖPNV ist im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit ausgebaut. Verlängerung der U-Bahnlinie U3 SW bis Gebersdorf. Stadtgesell- schaft UB • Präsentation der Ergeb- nisse der Nutzen-Kosten-Un- tersuchung. • Durchführung des Planfest- stellungsverfahren ist durch- geführt. • Fördermittelzusage ist er- folgt. 2019- 2025 mit beste- henden Personal- ressour- cen und Kostende- ckung über MIP- Ansatz
193 Verlängerung der Straßenbahn zur Brunecker Straße: Durchführung ei- ner Nutzen-Kosten-Untersuchung, Einleitung eines Planfeststellungs- verfahrens, Beantragung von För- dermitteln. Stadtgesell- schaft Vpl • Präsentation der Ergeb- nisse der Nutzen-Kosten-Un- tersuchung. • Planfeststellungsverfahren ist durchgeführt. • Fördermittelzusage ist er- folgt. fortlau- fend noch nicht beziffer- bar
194 Der barrierefreie Zugang zum ÖPNV ist gewährleistet. Priorisierung und barrierefreier Um- bau der bereits erfassten Bus- und Straßenbahnhaltestellen. Eltern(teile) mit Kinderwägen, Personen mit Mobilitätsein- schränkungen Vpl • Anzahl der umgebauten Haltestellen. fortlau- fend 300.000 Euro jähr- lich im städti- schen Haushalt eingestellt
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
195 Die Bedingungen für Zufuß- gehende sind im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit verbessert. Erarbeitung eines Fußverkehrskon- zepts. Zufußgehende Vpl/M • Die Zufriedenheit der Nut- zer*innen ist gesteigert. • Der Anteil des Fußverkehrs am Gesamtverkehr ist gestei- gert. fortlau- fend noch nicht beziffer- bar
196 Die Bedingungen für Radfah- rende sind verbessert. Projekt „Radständer für die Stadt- teile“, mit Hilfe von ePartizipation Errichtung von Radabstellanlagen in Projektgebieten. Radfahrende Vpl/M, SÖR • Die Zufriedenheit der Nut- zer*innen ist gesteigert. • Der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr ist gestei- gert. fortlau- fend rd. 60.000 Euro je Projektge- biet ste- hen im Haushalt zur Verfü- gung
197 Das alternative Mobilitätsan- gebot Car-Sharing ist geför- dert. Ausweitung des Mobilpunktnetzes im Stadtgebiet. Stadtgesell- schaft Vpl, DiP/OS, SÖR • Steigerung der Zufrieden- heit von Nutzer*innen und des Anteils der Verkehrsmit- tel des Umweltverbundes am Modal Split. • Anzahl und Errichtung der neuen Mobilpunkte. fortlau- fend Kosten von rd. 100.000 Euro wer- den über Son- dernut- zungsge- bühren fi- nanziert
198 Beim Umbau bzw. bei der Neugestaltung von Räum- lichkeiten ist der geschlechts- spezifische Aspekt berück- sichtigt. Hinterfragen der geplanten Maß- nahmen in Hinblick auf Geschlech- terfragen: z.B. „Gibt es dunkle Ecken?“ Besucher*innen der Nürnberger Bäder NüBad • Geschlechtsspezifische An- liegen sind berücksichtigt. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
199 Die Mitarbeitenden der Dienststellen bei Ref. VI sind für die Themen Gender und Diversity sensibilisiert. Ansprechpersonen in den Dienst- stellen benennen und Kontakt zu Ansprechpersonen im Referat her- stellen. Ansprechperso- nen in den Dienststellen, Mitarbeitende bei Ref. VI Ref. VI mit allen Dienst- stellen • Je Dienststelle ist jeweils mindestens eine Ansprech- person namentlich benannt. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
200 Die Gender-Checklisten sind angepasst und in den Pro- jektablauf integriert. Erweiterung Hochbau bzw. Kreis der Nutzer*innen. Mitarbeitende bei H H • Die aktualisierte Checkliste liegt vor. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal

2.7 Ausgewogenheit auf der Führungsebene

Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
201 Die Anzahl von Frauen in Führungspositionen (auch Frauen mit Zuwanderungs- geschichte) ist erhöht. Fortführung des Mentoringpro- gramms für Frauen sowie des Füh- rungseinblicks für Männer und Frauen und Ergänzung neuer Pro- grammdurchläufe. an Führungsauf- gaben interes- sierte Mitarbei- terinnen der Stadt Nürnberg PA/1-1, GST • Anzahl der Mentees und Mentor*innen. • Anzahl der Teilnehmenden. • Anzahl der Teilnehmenden, die drei Jahre nach Ab- schluss des Programms eine Führungsposition einneh- men. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- und Fremd- personal
202 Mitarbeiterinnen bei Ref. VI für Füh- ren mit reduzierter Arbeitszeit sen- sibilisieren, sie unterstützen und Möglichkeiten schaffen, da insbe- sondere Frauen oft mit reduzierter Arbeitszeit arbeiten. Fortführen des internen Mentoringprogramms bei Ref. VI. an Führungsauf- gaben interes- sierte Mitarbei- terinnen bei Ref. VI Ref. VI mit allen Dienst- stellen • Anteil weiblicher Führungs- kräfte im Geschäftsbereich Ref. VI. • Anzahl Teilnehmerinnen am internen Mentoringpro- gramm. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
203 Frauen in Führungspositio- nen sind gestärkt. Weiterführung des Netzwerks für Frauen in Führungspositionen bei der Stadt Nürnberg. Darunter auch: regelmäßiger Austausch mit den frauenpolitischen Sprecherinnen der Stadtrats-Fraktionen im Rah- men der Netzwerktreffen. Frauen in Füh- rungspositionen bei der Stadt Nürnberg GST • Drei Netzwerktreffen jähr- lich haben stattgefunden. • Jeweils Anzahl der Teilneh- merinnen. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
204 Netzwerke für weibliche Füh- rungskräfte im jeweiligen Ge- schäftsbereich sind initiiert und gestärkt. Lockerer Erfahrungsaustausch ein- mal im Jahr mit weiblichen Füh- rungskräften (Kennenlernen, Erfah- rungen und Probleme austauschen, Hilfestellungen geben). Frauen in Füh- rungspositionen im Geschäftsbe- reich OBM GST • Erfahrungsaustausch hat stattgefunden. • Anzahl der Teilnehmerin- nen. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
205 Lockerer Erfahrungsaustausch bei einem Treffen mit weiblichen Füh- rungskräften (Kennenlernen, Erfah- rungen und Probleme austauschen, Hilfestellungen geben) zum Teil mit Themenschwerpunkten und mit teil- weiser Unterstützung von PA. Frauen in Füh- rungspositionen im Geschäftsbe- reich 3. BM 3. BM mit allen Dienst- stellen und Ei- genbetrie- ben • Erfahrungsaustausch hat stattgefunden. • Anzahl der Teilnehmerin- nen. fortlau- fend Eigenper- sonal, Ei- genmittel
206 Lockerer Erfahrungsaustausch bei einem Treffen mit weiblichen Füh- rungskräften (Kennenlernen, Erfah- rungen und Probleme austauschen, Hilfestellungen geben) zum Teil mit Themenschwerpunkten und mit teil- weiser Unterstützung von PA. Frauen in Füh- rungspositionen der bei Ref. VI Ref. VI mit allen Dienst- stellen • Erfahrungsaustausch hat stattgefunden. • Anzahl der Teilnehmerin- nen. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
207 An Führungsaufgaben inte- ressierte Frauen bei SpS er- fahren Unterstützung. Frauen werden gezielt zur Teil- nahme am Mentoringprogramm für Frauen eingeladen. Mitarbeiterinnen bei SpS SpS • Anzahl der Teilnehmerin- nen von SpS am Mentoring- programm für Frauen. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
208 Die Leitungsebene im J/B2 ist paritätisch besetzt. Förderung von Leitungsnachwuchs in den Einrichtungen; gezielte An- sprache von Pädagog*innen je nach Stellenbedarf. Studienwün- sche werden unterstützt und durch TZ ermöglicht. an Führungsauf- gaben im J/B2 interessierte Frauen J/B2 Ab- teilungs- und Be- reichslei- tungen • Die Leitungsstellen in der OKJA sind zu je 50% mit Pä- dagoginnen und Pädagogen besetzt. • Mitarbeitende werden ge- zielt zu beruflicher Weiterbil- dung/Studium ermutigt. fortlau- fend Eigenper- sonal

2.8 Vereinbarkeit von Privatleben, Familie und Beruf

Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
209 Eine gute Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben für bei der Stadt Nürnberg beschäf- tigte Väter und Mütter wird ermöglicht. Die Ergebnisse und ggfs. Bedarfe aus der 2021 durchgeführten Väter- und Mütterbefragung werden fort- laufend berücksichtigt. Nächste Schritte werden geprüft und umge- setzt, z. B. im Rahmen der stadtin- ternen Öffentlichkeitsarbeit oder im Schichtdienst. Mitarbeitende der Stadt Nürn- berg, Väter und Mütter in einem Beschäftigungs- verhältnis bei der Stadt Nürn- berg GST, BfF, PA • Wichtige Aspekte bzgl. der Ergebnisse und Bedarfe der Väter- und Mütterbefragung werden in einer stadtweiten Arbeitsgruppe fortlaufend weiterverfolgt. • Treffen der Arbeitsgruppe zur Umsetzung der Ergeb- nisse/Handlungsempfehlun- gen haben stattgefunden. • Maßnahmen wurden umge- setzt. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
210 Die Vereinbarkeit von Fami- lie, Privatleben und Beruf ist durch die Bereitstellung über- sichtlicher Informationen ver- bessert. Optimierung der Öffentlichkeitsar- beit im Hinblick auf bestimmte As- pekte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insb. zentrale Themen- seiten im Intranet, Verbesserung des Zugangs für städtische Mitar- beitende ins Intranet, Optimierung von Vorlagen. Mitarbeitende der Stadt Nürn- berg PA/M, PA/1-1, PA/2-M, GST, KoM, BfF • Neue Themenseite zur Ver- einbarkeit von Familie und Beruf wird aktuell gehalten und gepflegt. • Der Zugang von außen auf das Intranet wird für städti- sche Mitarbeitende als Zwi- schenlösung (bevor das Social Intranet eingeführt wird) eingerichtet. fortlau- fend Eigenper- sonal
211 Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist durch das er- weiterte Angebot digitaler Lernmöglichkeiten verbes- sert. Etablierung von digitalen Lernange- boten und Verweis auf geeignete externe Angebote. (Die Einführung eines Learning-Management-Sys- tem für die Stadt Nürnberg ist ab 2025 geplant.) Unter Einbezug der Infobox Führungsleitbild. Mitarbeitende der Stadt Nürn- berg, Führungs- kräfte PA/1-1 • Anzahl an digitalen Lernan- geboten • Anzahl an Zugriffen bzw. Teilnehmender (z. B. neben Online-Fortbildungen auch Tutorials, Erklärvideos, Po- dcasts). fortlau- fend Eigen- und Fremd- personal, Eigenmit- tel
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
212 Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hinsichtlich der Tä- tigkeit der Nürnberger Stadt- rät*innen ist verbessert. Ausweitung der Betreuungsmög- lichkeit für Kinder während Stadt- ratssitzungen auf Ausschusssitzun- gen. Mitglieder des Nürnberger Stadtrats BgA • Die Unterstützung bzgl. der Betreuungsmöglichkeiten für Kinder während der Aus- schusssitzungen ist vorhan- den. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
213 Der Anteil der Führungs- kräfte mit reduzierter Arbeits- zeit bei der Stadt ist in allen Führungsebenen erhöht. Ermöglichung bzw. Vorantreiben von Führen mit reduzierter Arbeits- zeit, Sammlung von Erfahrungen insb. bei Stellenneubesetzungen, laufende Evaluation, verstärkte Öf- fentlichkeitsarbeit zum Thema (In- ternet, Intranet). Führungskräfte und an Füh- rungsaufgaben interessierte Mit- arbeitende der Stadt Nürnberg, potenzielle Füh- rungskräfte von Extern (Perso- nalgewinnung) PA/1-PE, PA/2-R, PA/M • Anteil der Führungskräfte mit reduzierter Arbeitszeit. • Ein entsprechendes Infor- mationsangebot (Internet/In- tranet) ist vorhanden. fortlau- fend Eigenper- sonal
214 Ermöglichung von Führen mit redu- zierter Arbeitszeit bei Gh, bspw. als Grundlage für eine stärkere Berück- sichtigung bei Stellenbesetzungs- verfahren. Führungskräfte bei Gh Gh/L, PA • Anteil der Führungskräfte mit reduzierter Arbeitszeit bei Gh. • Arbeitsbelastung der Füh- rungskräfte mit reduzierter Arbeitszeit im Vergleich zu Führungskräften in Vollzeit. fortlau- fend Eigenper- sonal
215 Modell „Führen mit reduzierter Ar- beitszeit“ gezielt kommunizieren; systematische Ansprache und Un- terstützung betroffener Mitarbeiten- der. Insbesondere geteilte Leitun- gen sollen forciert werden, um be- rufliche Weiterentwicklung und pri- vate Anforderungen erfüllen zu kön- nen. Pädagog*innen in Leitungsstel- len J/B2 Ab- teilungs- und Be- reichslei- tungen • Wünsche von Vereinbar- keit von Privatleben und Be- ruf werden zu mind. 75% ver- wirklicht werden. fortlau- fend Eigenper- sonal
Nr. Ziel Maßnahme(n) Zielgruppe(n) Zustän- Indikatoren (SMART) Zeitplan Ressour-
digkeit cen
216 Die gendergerechte Perso- nalpolitik ist ausgebaut und weitergeführt. Schaffung/Etablierung verschiede- ner Arbeitszeitmodelle und beson- dere Berücksichtigung der berufli- chen Weiterentwicklungsmöglich- keiten in den verschiedenen Ar- beitszeitmodellen von Mitarbeiten- den. Mitarbeitende des Geschäfts- bereichs 3. BM 3. BM mit allen Dienst- stellen und Ei- genbetrie- ben, PA • Anzahl der angebotenen und gelebten Arbeitszeitmo- delle. • Spezielle Fördermaßnah- men für Mitarbeitende. • Fortschritte im Rahmen des Prozesses Teilzeit im (Wech- sel-)Schichtdienst. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
217 Die Vereinbarkeit von Privat- leben und Beruf bei SpS wird verstärkt gefördert. Elternzeit für Väter wird gefördert und unterstützt. Mitarbeiter bei SpS SpS • Anzahl der Väter, die El- ternzeit nehmen. fortlau- fend Eigenmit- tel, Eigen- personal
218 Die ganztägige Schulkinder- betreuung ist bereitgestellt und bedarfsgerecht entwi- ckelt. Erweiterung der schulischen Maß- nahmen für die ganztägige Schul- kinderbetreuung (z. B. offene und gebundene Ganztagsschule) zur besseren Vereinbarkeit von Privat- leben und Beruf - auch angesichts des demografischen Wandels und des Rechtsanspruchs auf Ganz- tagsbetreuung im Grundschulalter (abgestimmt mit den Betreuungsan- geboten von J). Eltern, bzw. Er- ziehungsberech- tigte innerhalb der Stadtgesell- schaft SchA, J • Die Angebote sind ausge- baut und weiterentwickelt. • Die Abstimmung mit der Ju- gendhilfeplanung ist erfolgt. fortlau- fend, jähr- liche An- passung Eigenmit- tel, Eigen- personal

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