Evaluation des Gleichstellungsaktionsplans 2021-2023
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1. Eine geschlechtergerechte Stadtverwaltung ..................2
1.1 Abbau von Rollenstereotypen ............................................ 2 1.2 Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf............................. 7 1.3 Ausgewogenheit auf der Führungsebene ......................... 11 1.4 Ausbau von Gender- und Diversitykompetenz .................. 14 1.5 Antidiskriminierung .......................................................... 17 1.6 Geschlechtergerechte Gesundheit ................................... 19
2. Eine geschlechtergerechte Stadtgesellschaft...............21
2.1 Abbau von Rollenstereotypen .......................................... 21 2.2 Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt ................... 30 2.3 Geschlechtergerechte Bildung und Erziehung .................. 33 2.4 Geschlechtergerechte Stadtentwicklung ........................... 40 2.5 Antidiskriminierung .......................................................... 43 2.6 Geschlechtergerechte Gesundheit ................................... 45
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1. Eine geschlechtergerechte Stadtverwaltung
Kommunen wirken nach außen, durch Angebote für ihre Bürger*innen, aber auch nach innen, über Prioritätensetzung in der Personal- und Organisationsentwicklung. Ziel ist es, die Stadt zu einer fairen und geschlechtergerechten Arbeitgeberin zu machen und damit auch die Qualität der kommunalen Dienstleistungen zu verbessern. Auf der Grundlage des Frauenförderplans und der Gender Mainstreaming Strategie als verbindliches Prinzip der Personal- und Organisationsentwicklung arbeitet die Stadt Nürnberg am Abbau von bestehenden Ungleichheiten.
1.1 Abbau von Rollenstereotypen
Geschlecht spielt in vielen Bereichen nach wie vor eine große Rolle, z.B. bei der Berufswahl, bei Fragen von Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, bei der Benennung öffentlicher Plätze oder aber bei der Verwendung geschlechtergerechter Sprache. Der Stadt Nürnberg ist es ein Anliegen auch innerhalb der Verwaltung über vielfältige Maßnahmen Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts und/oder anderer Kategorien abzubauen, Rollenstereotype zu vermindern und Diskriminierung entgegenzuwirken. Der Abbau von Rollenstereotypen ist daher eine Querschnittsaufgabe, die von allen Geschäftsbereichen und Referaten in Angriff genommen werden muss. Dies spiegelt sich nicht nur in den folgenden Zielen, sondern auch in den jeweiligen Zuständigkeiten wider.
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | ||||||
| 1. | Gremien sind paritätisch be- setzt. | Bei der Besetzung von Gremien und Arbeitsgruppen soll auf ein möglichst paritätisches Geschlechterverhältnis geachtet werden Zielgruppe: Mitglieder von Gremien und Arbeitsgruppen | Fortlau- fend | BgA, alle Dienststel- len | Geschlechtsspezifische und stereotypische Arbeitsteilungen und Rollenzu- weisungen unserer Gesellschaft spiegeln sich weiterhin in der Besetzung der Stadtratsausschüsse wider. So weisen z. B. der RWA, der Bau- und Vergabeausschuss und der WerkA SUN hohe Männer- und der JhA, SozA und WerkA NüSt hohe Frauenquoten auf. Sehr positiv ist dagegen die ausgewogene Besetzung auf der Ebene der Referent*innen. | ||
| Bei der Besetzung von Vorständen und Aufsichtsräten der städtischen Tochtergesellschaften soll auf ein möglichst paritätisches Geschlechter- verhältnis geachtet werden Zielgruppe: Mitglieder von Vorständen und Aufsichtsräten der städtischen Tochtergesellschaften | Fortlau- fend | Stadtrats- fraktionen | Geschlechtsspezifische und stereotypische Arbeitsteilungen und Rollenzu- weisungen unserer Gesellschaft spiegeln sich weiterhin in der Besetzung der Vorstände und Aufsichtsräte der städtischen Tochtergesellschaften wi- der. So weisen z.B. der Verwaltungsrat des Klinikums und der Aufsichtsrat der Noris-Arbeit gGmbH eine hohe Frauenquote und der Aufsichtsrat des Hafens Nürnberg-Roth GmbH und der NürnbergMesse GmbH hohe Män- nerquoten auf. |
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| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | |||||||
| 2. | Die Anzahl von Frauen in Preis- gerichten städti- scher Wettbe- werbe und Bei- räten ist erhöht. | Feststellung aktueller Besetzung, In- terpretation der Ergebnisse und Dis- kussion weitere Schritte, wie ggf. Än- derung der Satzung Zielgruppe: Preisgerichte städtischer Wettbewerbe und Beiräte | Ab 2021 | GST in Koopera- tion mit je- weiligen Dienststel- len | Eine Auswertung einiger städtischer Preisgerichte zeigte eine fast paritäti- sche Verteilung u.a. beim Preis für diskriminierungsfreie Unternehmens- kultur, beim Beratergremium zur Vergabe der Kulturpreise der Stadt Nürn- berg sowie beim Architekturpreis der Stadt Nürnberg. Die Jury für den Mo- saik-Jugendpreis weist ein erhöhte und die Jury des Menschenrechtsprei- ses eine hohe Frauenquote auf. | |||
| 3. | Bei der Ausbil- dungswahl spie- len Geschlech- terstereotype keine Rolle. | Jährliche Organisation und Durchfüh- rung des Girls´ und Boys´ Day bei der Stadtverwaltung Zielgruppe: Jugendliche | Ab 2021 | PA mit beteilig- ten Dienst- stellen | Organisation wurde 2023 komplett von PA/2 übernommen | |||
| Teilnahmen 2023: | ||||||||
| Girls’ Day: 23 | ||||||||
| Boys’ Day: 24 | ||||||||
| Auswertung der weiblichen/männlichen Nachwuchskräfte erfolgt im Perso- | ||||||||
| nalbericht; an einer ausdifferenzierten Betrachtung nach Ausbildungsberu- | ||||||||
| fen wird gearbeitet. | ||||||||
| Gezielte Ansprache des jeweils „un- typischen“ Geschlechts bei der Prä- sentation der Ausbildungsberufe im Internet, in Videos sowie in Broschü- ren, wo möglich und sinnvoll Zielgruppe: potenzielle Auszubil- dende | Fortlau- fend | PA/2-Mar- keting, GST | Es wird darauf geachtet, diesbezüglich die Geschlechterrollen zu durch- brechen. Dies hat allerdings insofern seine Grenzen, dass nach wie vor der vorhandene Bewerbendenkreis angesprochen werden muss. Hier kann nur behutsam vorgegangen werden, um möglichst zusätzliche Be- werbende zu gewinnen, aber auch keine Bewerbenden zu verlieren. Bei- spiel: Flyer Brandmeister/in mit einer Frau auf dem Bild. | |||||
| Prüfung des Beitritts der Stadt Nürn- berg zur Initiative Klischeefrei und gegebenenfalls Beitritt Zielgruppe: potentielle Auszubil- dende und Mitarbeitende | ab 2021 | GST mit re- levanten Dienststel- len | Nach intensiven fachlichen Vorgesprächen und Abstimmungen mit dem Personalamt und dem Bürgermeisteramt beschloss der Stadtrat im De- zember 2023 auf Antrag der Gleichstellungsstelle den Beitritt der Stadt Nürnberg zur Initiative Klischeefrei. Das Personal Recruiting der Stadt Nürnberg wird anhand der Kriterien und mit Unterstützung der Initiative Klischeefrei überprüft und weiterentwi- ckelt. |
Bei der Ausbil-
dungswahl spie-
len Geschlech-
terstereotype
keine Rolle.
Jährliche Organisation und Durchfüh-
rung des Girls´ und Boys´ Day bei
der Stadtverwaltung
Zielgruppe: Jugendliche
PA
mit beteilig-
ten Dienst-
stellen
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| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und Zielgruppe/n | Zeitplan | Zuständig- keit | Evaluation/Ergebnisse | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 4. | Die Möglichkeit Elternzeit zu nehmen, wird von bei der Stadt beschäf- tigten Vätern stärker genutzt. | Durchführung der Väter- und Mütter- befragung Auswertung und Evaluation der Er- gebnisse, Formulierung und Umset- zung von nächsten Schritten Zielgruppe: Väter und Mütter in ei- nem Beschäftigungsverhältnis bei der Stadt Nürnberg | 2020- 2023 | GST, Bündnis für Familie, PA/M | Die Befragung wurde durchgeführt und ausgewertet. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen wurden im POA vorgestellt. Workshops in großer Runde zwischen Ref. I/II, PA, Ref. V, GST, GPR und GSBV sind in 2022 und 2023 erfolgt. Fortführung in AG Vereinbarkeitskultur bereits anberaumt. Hier wurde u.a. Anschreiben für potentielle Eltern erarbeitet. Eigene Elternmappe wurde abgelehnt. | |
| 5. | Männer sind im Erzieherberuf gestärkt. Es besteht die Möglichkeit zu kollegialem Aus- tausch zu aus- gewählten spe- zifischen The- men. | Verstetigung des AK Männer in Kitas Zielgruppe: Männer in Erziehungsbe- rufen | 4 Tref- fen im Jahr | GST, J/B1 | Umsetzung planmäßig erfolgt. Der AK Männer in Kitas trifft sich regelmä- ßig. Organsiert und moderiert wird der AK vom Ansprechpartner für Män- ner (GST). | |
| 6. | Die Anerken- | In der Rahmenkonzeption wird das Thema Anerkennung von Lebenswel- ten konkretisiert. Zielgruppe: Familien mit Kindern in Kitas | 2021- 2022 | J/B1-L | Umsetzung planmäßig erfolgt: Konkretisierung in den 7 Prinzipien der Le- bensweltorientierung (siehe auch JHA 04.2022) - Ausrollung dieser kon- zeptionellen Grundlagen am J/B1 Trägertag im Mai 2023 | |
| nung der ver- | ||||||
| schiedenen Le- | ||||||
| benswelten von | ||||||
| Kindern und Fa- | ||||||
| milien in Kitas | ||||||
| wird konkreti- | ||||||
| siert. |
Nr.
Ziel/e
Maßnahme/n und
Zielgruppe/n
Zuständig-
keit
In der Rahmenkonzeption wird das
Thema Anerkennung von Lebenswel-
ten konkretisiert.
Zielgruppe: Familien mit Kindern in
Kitas
2021-
2022
Umsetzung planmäßig erfolgt: Konkretisierung in den 7 Prinzipien der Le-
bensweltorientierung (siehe auch JHA 04.2022) - Ausrollung dieser kon-
zeptionellen Grundlagen am J/B1 Trägertag im Mai 2023
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| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und Zielgruppe/n | Zeitplan | Zuständig- keit | Evaluation/Ergebnisse | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 7. | Gender-Kompe- tenz bei den Er- zieher*innen in Nürnberger Kin- dertageseinrich- tungen ist vor- handen und das Fachpersonal handelt ge- schlechtersensi- bel bei offenen Angeboten für Kinder | Die Fortbildung ‚Jungen und Mäd- chen stärken‘ ist in Nürnberger Kin- dertageseinrichtungen bekannt und wird von den jeweiligen Teams indivi- duell durchgeführt. Zielgruppe: Erzieher*innen in Nürn- berger Kindertageseinrichtungen | Ab 2022 | GST, J/B1 | Fortbildungen zur geschlechtersensiblen Pädagogik und Erziehung mit Fokus Starke Jungs und Fokus Starke Mädchen wird als Regel-Fortbil- dung im Bildungsprogramm angeboten | ||
| Das Fortbildungskonzept wird hin- | Ab 2021 | J/B2-5 mit Bereichslei- tung und Abt. Leitun- gen Regio- nen | Bei der Teilnahme an der Leitungsqualifizierung werden geschlechtsspe- zifisch ausgewogene Anmeldungen angestrebt. Fortbildungen zu geschlechtsspezifischen Themen von PEF intern noch nicht ausreichend beworben. | ||||
| sichtlich der Passgenauigkeit für Per- | |||||||
| sonal in offenen Angeboten für Kin- | |||||||
| der überprüft und ggf. angepasst | |||||||
| Zielgruppe: Mitarbeitende in der | |||||||
| OKJA – Zielgruppe Kinder | |||||||
| 8. | Die Anzahl der Männer bei den Beschäftigten im Kulturbereich ist erhöht: Das Ver- hältnis Männer und Frauen ist angeglichen. | Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen zur Zielerreichung Beteiligung am Boys‘ Day Zielgruppe: potentielle Mitarbeitende im Kulturbereich | Entwicklung und Durchführung von | Fortlau- fend | KuF | Generell: 50 % zu erreichen wird schwieriger, wenn nicht nachbesetzt | |
| Maßnahmen zur Zielerreichung | werden kann/darf. | ||||||
| Bsp. KuF/2 Kulturelle und politische Bildung: Männerquote derzeit: 22 %. | |||||||
| Beteiligung am Boys‘ Day | Bsp. KuF/Kinderkultur: Beteiligung am Boys‘ Day, hat sich aber noch nicht | ||||||
| im Personal widergespiegelt – kleines Team, derzeit nur Frauen. Einziger | |||||||
| Zielgruppe: potentielle Mitarbeitende | Mann mit befristeter Rehastelle ist mittlerweile ausgeschieden. | ||||||
| im Kulturbereich | KuF/Fußball-Kultur: 50:50 | ||||||
| Bsp. KuF/3 Kulturläden: 37,04 % der Beschäftigten sind männlich, | |||||||
| 63,64 % weiblich. | |||||||
| Zukünftig: In den vergangenen Jahren haben sich vermehrt männliche | |||||||
| Kollegen beworben und konnten eingestellt werden. KuF/3 geht davon | |||||||
| aus, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. | |||||||
| Bsp. KuF/Integrationsprogramm: | |||||||
| Derzeit 60 % weiblich, 30 % männlich |
Nr.
Ziel/e
Maßnahme/n und
Zielgruppe/n
Zuständig-
keit
J/B2-5 mit
Bereichslei-
tung und
Abt. Leitun-
gen Regio-
nen
Bei der Teilnahme an der Leitungsqualifizierung werden geschlechtsspe-
zifisch ausgewogene Anmeldungen angestrebt.
Fortbildungen zu geschlechtsspezifischen Themen von PEF intern noch
nicht ausreichend beworben.
Die Anzahl der
Männer bei den
Beschäftigten im
Kulturbereich ist
erhöht: Das Ver-
hältnis Männer
und Frauen ist
angeglichen.
Fortlau-
fend
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| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und Zielgruppe/n | Zeitplan | Zuständig- keit | Evaluation/Ergebnisse | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 9. | Bei der Aus- schreibung von Reinigungsleis- tungen ist der geschlechter- spezifische As- pekt berücksich- tigt. | Klärung mit ZD als zuständige Dienststelle, ob der Aspekt- „Weibli- ches Personal reinigt den Damenbe- reich-, männliches Personal reinigt den Herrenbereich“ mit in die Aus- schreibung aufgenommen werden kann oder wie sich ein solches Vor- gehen finanziell darstellt | Zum nächs- ten Aus- schrei- bungs- zeit- punkt | NüBad mit ZD | 3.BM | |
| Da in der Regel immer nur eine Reinigungskraft in einem Bad tätig ist, | ||||||
| kann eine Geschlechtertrennung nicht erfolgen. | ||||||
| Es werden aber die geltenden Verhaltensregeln beim Betreten des an- | ||||||
| deren Geschlechtsbereiches eingehalten. | ||||||
| Am Frauenbade- bzw. Frauensaunatag wird in erster Linie weibliches | ||||||
| Personal eingesetzt, es sei denn besondere Umstände lassen dies nicht | ||||||
| zu. |
Nr.
Ziel/e
Maßnahme/n und
Zielgruppe/n
Zuständig-
keit
Bei der Aus-
schreibung von
Reinigungsleis-
tungen ist der
geschlechter-
spezifische As-
pekt berücksich-
tigt.
Klärung mit ZD als zuständige
Dienststelle, ob der Aspekt- „Weibli-
ches Personal reinigt den Damenbe-
reich-, männliches Personal reinigt
den Herrenbereich“ mit in die Aus-
schreibung aufgenommen werden
kann oder wie sich ein solches Vor-
gehen finanziell darstellt
Zum
nächs-
ten Aus-
schrei-
bungs-
zeit-
punkt
NüBad mit
ZD
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1.2 Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf
Seit 01.01.2018 sind die Dienststellen angehalten, alle vakanten Führungspositionen mit Hilfe des im März 2017 vom Personal- und Organisationsausschusses verabschiedeten Leitfadens „Führen mit reduzierter Arbeitszeit“ zu betrachten, um festzustellen, ob eine Wiederbesetzung mit reduzierter Arbeitszeit oder in Jobsharing möglich ist. Auf Grundlage des Ergebnisses soll für die Stellenausschreibungen von Führungspositionen künftig eine transparentere und fundierte Prüfung zu der erforderlichen Arbeitszeit, hinsichtlich des Mindeststundenumfangs und der Arbeitszeitverteilung, gemacht werden können. Einige Dienststellen haben bereits ein besonderes Augenmerk auf Führen mit reduzierter Arbeitszeit gelegt und dienststelleninterne Maßnahmen ergriffen. Die Erfahrungen zeigen jedoch auch, dass der Feststellungsprozess noch verbessrungswürdig und der Anteil von Führungskräften mit reduzierter Arbeitszeit steigerungsfähig ist. Jüngste gesellschaftliche Entwicklungen im Rahmen der Pandemiebekämpfung erfordern außerdem erweiterte Möglichkeiten bezüglich Mobilem Arbeiten und Homeoffice. Jene Arbeitsformen bergen Chancen für die Gleichstellung im Sinne der Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf, aber auch Gefahren für die Sichtbarkeit von Frauen. Diese Themen prägen die Ziele und Maßnahmen im Folgenden.
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und Zielgruppe/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Evaluation/Ergebnisse |
|---|---|---|---|---|---|
| 10. | Der Anteil der Führungskräfte mit reduzierter Arbeitszeit bei der Stadt ist in allen Führungs- ebenen erhöht. | Führung mit reduzierter Arbeitszeit wird verstärkt gefördert Anpassen des Prozesses der Ab- frage Führen mit reduzierter Arbeits- zeit unter Einbezug GST und GPR Intranet-Auftritt der PA Seite zum Thema wird überarbeitet und aufge- wertet Veranstaltungen von GST zur Sensi- bilisierung der Kolleg*innen für das Thema Zielgruppe: Führungskräfte und an Führungsaufgaben interessierte Mit- arbeitende der Stadt Nürnberg | Ab 2021 | PA/2-R in Koope- ration mit GST und GPR | M i t tlerweile ist es möglich, den Fragebogen (Analyse, ob die Stelle auch mit reduzierter Arbeitszeit wahrgenommen werden kann) über die BeeSite hochzuladen. Die Sensibilisierung der Dienststellen wurde auf informeller Ebene intensiviert. Weitere Prozessanpassungen sind derzeit nicht vorge- sehen. Die Überarbeitung des Intranetangebots wurde angestoßen, ist aber aus Kapazitätsgründen noch offen. |
Nr.
Ziel/e
Maßnahme/n und
Zielgruppe/n
Zustän-
digkeit
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| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und Zielgruppe/n | Zeitplan | Zuständig- keit | Evaluation/Ergebnisse | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Modell „Führen mit reduzierter Ar- | Fortlau- fend | J/B2- Abtei- lungsleitun- gen und Bereichslei- tung | Von 34 Einrichtungsleitungen mit Team sind 19 weiblich und 15 männ- lich. In Teilzeit arbeiten 9 weibliche und 7 männliche Leitungen (Kinder- und Jugendhäuser und Jugendtreffs) Dabei konnten alle Wünsche berücksichtig werden. Geteilte Leitung wird in einem Haus praktiziert (Stand 12/2023). | ||||
| beitszeit“ gezielt kommunizieren; sys- | |||||||
| tematische Ansprache und Unterstüt- | |||||||
| zung betroffener Mitarbeitender | |||||||
| Zielgruppe: Pädagog*innen in Lei- | |||||||
| tungsstellen | |||||||
| Begleiteter Prozess zur Organisati- onsentwicklung, Führen mit reduzier- ter Arbeitszeit zu ermöglichen als Grundlage für eine stärkere Berück- sichtigung dieses Modellverfahrens bei Stellenbesetzungsverfahren Zielgruppe: Führungskräfte bei Gh | Begleiteter Prozess zur Organisati- | Fortlau- fend | Gh/L in Koopera- tion mit PA | Ref. III: Die Organisationsentwicklung fand nicht statt. Im Zuge mit der Bewältigung der Corona-Pandemie fand eine Organisa- tionsuntersuchung mit anderem Fokus satt. | |||
| onsentwicklung, Führen mit reduzier- | |||||||
| ter Arbeitszeit zu ermöglichen als | |||||||
| Grundlage für eine stärkere Berück- | |||||||
| sichtigung dieses Modellverfahrens | |||||||
| bei Stellenbesetzungsverfahren | |||||||
| Zielgruppe: Führungskräfte bei Gh | |||||||
| Modell „Führen mit reduzierter Ar- beitszeit“ gezielt kommunizieren Zielgruppe: Führungskräfte bei UwA | Fortlau- fend | UwA in Koopera- tion mit PA | D as Modell „Führen mit reduzierter Arbeitszeit“ hat sich bei UwA etab- | ||||
| liert. | |||||||
| Derzeit sind von den besetzten Führungskraftstellen 50% in Teilzeit. | |||||||
| Die Herausforderung besteht darin, im Rahmen der gesamtstädtischen | |||||||
| Verwaltungsvorgaben das vorhandene Stundenkontingent flexibel be- | |||||||
| darfsorientiert zu nutzen. |
Nr.
Ziel/e
Maßnahme/n und
Zielgruppe/n
Zuständig-
keit
Fortlau-
fend
J/B2- Abtei-
lungsleitun-
gen und
Bereichslei-
tung
Von 34 Einrichtungsleitungen mit Team sind 19 weiblich und 15 männ-
lich. In Teilzeit arbeiten 9 weibliche und 7 männliche Leitungen (Kinder-
und Jugendhäuser und Jugendtreffs)
Dabei konnten alle Wünsche berücksichtig werden.
Geteilte Leitung wird in einem Haus praktiziert (Stand 12/2023).
Fortlau-
fend
Gh/L
in Koopera-
tion mit PA
Ref. III:
Die Organisationsentwicklung fand nicht statt.
Im Zuge mit der Bewältigung der Corona-Pandemie fand eine Organisa-
tionsuntersuchung mit anderem Fokus satt.
Modell „Führen mit reduzierter Ar-
beitszeit“ gezielt kommunizieren
Zielgruppe: Führungskräfte bei UwA
Fortlau-
fend
UwA
in Koopera-
tion mit PA
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| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und Zielgruppe/n | Zeitplan | Zuständig- keit | Evaluation/Ergebnisse | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 11. | Die genderge- rechte Personal- politik in den Geschäftsberei- chen 2. BM und 3. BM ist ausge- baut und weiter- geführt. | Schaffung/Etablierung verschiedener Arbeitszeitmodelle Besondere Berücksichtigung der be- ruflichen Weiterentwicklungsmöglich- keiten in den verschiedenen Arbeits- zeitmodellen von Mitarbeitenden Zielgruppe: Mitarbeitende der Ge- schäftsbereiche 2. BM und 3. BM | Fortlau- fend | Alle Dienst- stellen und Eigenbe- triebe der Geschäfts- bereiche 2. BM und 3. BM | Generell sind bei KuF mehrere Arbeitszeitmodelle vorhanden, zuneh- | |
| mend Teilzeit | ||||||
| Zukünftig: | ||||||
| Bleibt Ausbau möglich, insofern Bedarf besteht; Modelle wie Führen mit | ||||||
| reduzierter Arbeitszeit oder geteilte Führung, mobiles Arbeiten | ||||||
| Thema wird KuF auch in Zukunft beschäftigen | ||||||
| Bsp.: | ||||||
| KuF/3: | ||||||
| Es existieren verschiedene Teilzeitmodelle, unterstützt von der Möglich- | ||||||
| keit des mobilen Arbeitens. | ||||||
| Bsp. KuF/Integrationsprogramm: | ||||||
| Alle 3 Teammitglieder sind in Teilzeit beschäftigt. | ||||||
| 2. BM: | ||||||
| Durch die Möglichkeit der Teilzeit werden verschiedene Arbeitszeitmo- | ||||||
| delle genutzt. Folge ist ein nahezu paritätisches Verhältnis bei den Be- | ||||||
| schäftigten (48 % Frauen, 52 % Männer). | ||||||
| 3. BM: | ||||||
| Entsprechend der rechtlichen und städtischen Vorgaben sowie der prak- | ||||||
| tischen Umsetzbarkeit werden die verschiedensten Arbeitszeitmodelle | ||||||
| ermöglicht. Dies gilt ebenso für entsprechende Weiterentwicklungsmög- | ||||||
| lichkeiten, z.B. Führen mit reduzierter Arbeitszeit | ||||||
| 12. | Die Vereinbar- keit von Privatle- ben und Beruf bei SpS wird verstärkt geför- dert. | Teilnahme an Telearbeit, Förderung von Elternzeit für Väter Einladung zur Teilnahme am Mento- ringprogramm für Frauen Zielgruppe: Mitarbeitende bei SpS | Fortlau- fend | SpS | Ref. IV | |
| Telearbeit | ||||||
| 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Telearbeit | ||||||
| 2022: 4 Neuanträge | ||||||
| 2023: 8 Neuanträge | ||||||
| Elternzeit für Väter | ||||||
| 2021 - 2023: zwei Väter in Elternzeit (teilweise Teilzeit / teilweise Voll- | ||||||
| zeit) | ||||||
| Teilzeit | ||||||
| 7 Frauen und 4 Männer arbeiten in Teilzeit | ||||||
| (2020: 7 Frauen und 2 Männer) | ||||||
| Mentoringprogramm für Frauen: | ||||||
| Eine Teilnehmerin von 05/21 bis 12/22 |
Nr.
Ziel/e
Maßnahme/n und
Zielgruppe/n
Zuständig-
keit
Die genderge-
rechte Personal-
politik in den
Geschäftsberei-
chen 2. BM und
- BM ist ausge-
baut und weiter-
geführt.
Schaffung/Etablierung verschiedener
Arbeitszeitmodelle
Besondere Berücksichtigung der be-
ruflichen Weiterentwicklungsmöglich-
keiten in den verschiedenen Arbeits-
zeitmodellen von Mitarbeitenden
Zielgruppe: Mitarbeitende der Ge-
schäftsbereiche 2. BM und 3. BM
Fortlau-
fend
Alle Dienst-
stellen und
Eigenbe-
triebe der
Geschäfts-
bereiche 2.
BM und 3.
BM
Die Vereinbar-
keit von Privatle-
ben und Beruf
bei SpS wird
verstärkt geför-
dert.
Teilnahme an Telearbeit,
Förderung von Elternzeit für Väter
Einladung zur Teilnahme am Mento-
ringprogramm für Frauen
Zielgruppe: Mitarbeitende bei SpS
Fortlau-
fend
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| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und Zielgruppe/n | Zeitplan | Zuständig- keit | Evaluation/Ergebnisse | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 13. | Die Vereinbar- keit von Privatle- ben und Beruf wird durch digi- tale Lernange- bote verbessert. | Etablierung von digitalen Lernange- | Ab 2021 | PA/1-1 | Podcasts, Videos, E-Learning Module, digitale Netzwerktreffen, Füh- rungstalks, ein digitaler Assistent, eine Zusammenstellung von Regelun- gen für Führungskräfte und Links mit ergänzenden Lernangeboten sind fester Bestandteil der Infobox für Führungskräfte. Somit wird ein orts- und zeitunabhängiges Lernen erleichtert. Führungsleitbild (nuernberg.de) | |
| boten (AG Digitales Lernen) | ||||||
| Konzeption: Die digitalen Lerneinhei- | ||||||
| ten sollen aus mehreren, kurzen Mo- | ||||||
| dulen bestehen, die ein zeitlich flexib- | ||||||
| les Lernen ermöglichen sollen. | ||||||
| Verweis auf geeignete externe Ange- | ||||||
| bote | ||||||
| Zielgruppe: Mitarbeitende der Stadt | ||||||
| Nürnberg |
Nr.
Ziel/e
Maßnahme/n und
Zielgruppe/n
Zuständig-
keit
Die Vereinbar-
keit von Privatle-
ben und Beruf
wird durch digi-
tale Lernange-
bote verbessert.
Podcasts, Videos, E-Learning Module, digitale Netzwerktreffen, Füh-
rungstalks, ein digitaler Assistent, eine Zusammenstellung von Regelun-
gen für Führungskräfte und Links mit ergänzenden Lernangeboten sind
fester Bestandteil der Infobox für Führungskräfte. Somit wird ein orts-
und zeitunabhängiges Lernen erleichtert.
Führungsleitbild (nuernberg.de)
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1.3 Ausgewogenheit auf der Führungsebene
Während das Geschlechterverhältnis auf der Ebene der Referent*innen jüngst Parität erreichte, erweisen sich Entwicklungen dieser Art in anderen Bereichen als langwieriger. Um die Anzahl von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen, wurden vom Personalamt und der Gleichstellungsstelle Programme und Netzwerke ins Leben gerufen, die Frauen dabei ermutigen und unterstützen sollen, in Führungspositionen zu gelangen. Maßnahmen in diesem Bereich werden jedoch auch von anderen Geschäftsbereichen und Dienststellen ergriffen.
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und Zielgruppe/n | Zeitplan | Zuständig- keit | Evaluation/Ergebnisse | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 14. | Die Anzahl von Frauen (auch Frauen mit Mig- rationshinter- grund) in Füh- rungspositionen ist erhöht. | Fortführung des Mentoringpro- | Mai | PA/1-1 | Ergebnisse der Evaluation des 4. Programmdurchlaufs flossen in Kon- zeption des 5. Programmdurchlaufs ein, der im Mai 2023 begann und im Oktober 2024 enden wird. | |||
| gramms für Frauen: | 2021 - | |||||||
| 4. Programmdurchlauf | Dezem- | |||||||
| ber | ||||||||
| Zielgruppe: An Führungsaufgaben in- | 2022 | |||||||
| teressierte Mitarbeiterinnen | ||||||||
| Beteiligung an Maßnahmen zur Ziel- erreichung im KuF, z. B. Mentoring- programme, gezielte Ansprache Zielgruppe: An Führungsaufgaben im KuF interessierte Frauen | Beteiligung an Maßnahmen zur Ziel- | Fortlau- fend | Fortlau- | KuF/L | Anteil Frauen in Führungspositionen deutlich erhöht. | |||
| erreichung im KuF, z. B. Mentoring- | fend | |||||||
| programme, gezielte Ansprache | Bsp. KuF/2: | |||||||
| Mehrere Kolleginnen haben teilgenommen, wird bei Mitarbeitenden- | ||||||||
| Zielgruppe: An Führungsaufgaben im | gesprächen immer kommuniziert. | |||||||
| KuF interessierte Frauen | ||||||||
| Bsp. KuF/3: | ||||||||
| Mitarbeiterinnen bewerben sich regelmäßig für das Mentoringprogramm | ||||||||
| für Frauen in Führungspositionen und werden seitens der Führungs- | ||||||||
| kräfte dazu ermuntert. Aktuelles Geschlechterverhältnis in Führungspo- | ||||||||
| sitionen: 38,46 % Männer zu 61,54 % Frauen. | ||||||||
| Zukünftig: | ||||||||
| Im Rahmen der Personalentwicklung sollen alle Mitarbeitenden für eine | ||||||||
| berufliche Weiterbildung gefördert werden. | ||||||||
| Bsp. KuF/Integrationsprogramm: | ||||||||
| Geteilte Führung. | ||||||||
| Eine Führungskraft ist weiblich (und hat eine Zuwanderungsgeschichte) |
Nr.
Ziel/e
Maßnahme/n und
Zielgruppe/n
Zuständig-
keit
Die Anzahl von
Frauen (auch
Frauen mit Mig-
rationshinter-
grund) in Füh-
rungspositionen
ist erhöht.
Ergebnisse der Evaluation des 4. Programmdurchlaufs flossen in Kon-
zeption des 5. Programmdurchlaufs ein, der im Mai 2023 begann und im
Oktober 2024 enden wird.
11
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und Zielgruppe/n | Zeitplan | Zuständig- keit | Evaluation/Ergebnisse | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Frauen im Ref. VI für Führen mit re- | Fortlau- fend | Ref. VI mit allen Dienststel- len | 30 Frauen in Führung (von 82 Führungskräften, entspricht 36,6 %), da- von 14 Frauen mit reduzierter Arbeitszeit Ref.VI internes Mentoring mit 6 Mentees 2021/2022, 2. Durchlauf mit 5 Mentees in 2023/2024 | |||
| duzierter Arbeitszeit sensibilisieren, | ||||||
| sie unterstützen und Möglichkeiten | ||||||
| schaffen, da insbesondere Frauen oft | ||||||
| mit reduzierter Arbeitszeit arbeiten | ||||||
| Zielgruppe: An Führungsaufgaben in- | ||||||
| teressierte Frauen im Ref. VI | ||||||
| 15. | Die Leitungs- ebene im J/B2 ist paritätisch besetzt. | Förderung von Leitungsnachwuchs in | Fortlau- fend | J/B2-Abtei- lungsleitun- gen und Bereichslei- tung | Von 34 Einrichtungsleitungen mit Team (Kinder- und Jugendhäuser + Jugendtreffs) sind 19 weiblich und 15 männlich. In Teilzeit arbeiten 9 weibliche und 7 männliche Leitungen. Teilzeitwünsche werden nach Möglichkeit erfüllt. Von sechs Abteilungsleitungen sind drei männlich und drei weiblich be- setzt. | |
| den Einrichtungen; gezielte Anspra- | ||||||
| che von Pädagog*innen je nach Stel- | ||||||
| lenbedarf | ||||||
| Zielgruppe: An Führungsaufgaben im | ||||||
| J/B2 interessierte Frauen | ||||||
| 16. | Frauen in Füh- rungspositionen sind gestärkt. | Verstetigung des Netzwerks für Frauen in Führungspositionen bei der Stadt Nürnberg Jährlicher Austausch mit den frauen- politischen Sprecherinnen der Stadt- rats-Fraktionen im Rahmen der Netz- werktreffen Zielgruppe: Frauen in Führungsposi- tionen | 3 Netz- werk- treffen im Jahr | GST | Es wurden jährlich drei Netzwerktreffen durchgeführt. 2021 nur digital 2022 fanden ein digitales Treffen und zwei Veranstaltungen in Präsenz statt. Seit 2023 werden die Treffen wieder in Präsenz durchgeführt. Insgesamt wurden zwei Austauschtreffen mit den frauenpolitischen Sprecherinnen durchgeführt und eins mit dem neuen Personalreferen- ten. Die durchschnittliche Teilnehmerinnenzahl liegt bei ca. 40 weibliche Führungskräfte. |
Nr.
Ziel/e
Maßnahme/n und
Zielgruppe/n
Zuständig-
keit
Fortlau-
fend
Ref. VI mit
allen
Dienststel-
len
30 Frauen in Führung (von 82 Führungskräften, entspricht 36,6 %), da-
von 14 Frauen mit reduzierter Arbeitszeit
Ref.VI internes Mentoring mit 6 Mentees 2021/2022,
- Durchlauf mit 5 Mentees in 2023/2024
Die Leitungs-
ebene im J/B2
ist paritätisch
besetzt.
Fortlau-
fend
J/B2-Abtei-
lungsleitun-
gen und
Bereichslei-
tung
Von 34 Einrichtungsleitungen mit Team (Kinder- und Jugendhäuser +
Jugendtreffs) sind 19 weiblich und 15 männlich. In Teilzeit arbeiten 9
weibliche und 7 männliche Leitungen. Teilzeitwünsche werden nach
Möglichkeit erfüllt.
Von sechs Abteilungsleitungen sind drei männlich und drei weiblich be-
setzt.
12
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | ||||||
| 17. | Netzwerke für weibliche Füh- rungskräfte im jeweiligen Ge- schäftsbereich sind initiiert und gestärkt. | Lockerer Erfahrungsaustausch bei Treffen mit weiblichen Führungskräf- ten (Kennenlernen, Erfahrungen und Probleme austauschen, Hilfestellun- gen geben) zum Teil mit Themen- schwerpunkten und mit teilweiser Unterstützung von PA Zielgruppe: Frauen in Führungsposi- tionen der jeweiligen Geschäftsberei- che | Lockerer Erfahrungsaustausch bei | Regel- mäßig | OBM, 2. BM, 3. BM, Ref. VI bzw. alle Geschäfts- bereiche | OBM: Durchführung 1x jährlich 2022 und 2023. Durchschnittliche Teilnahmezahl: 17 2. BM: Keine spezifische Netzwerkstruktur, Beteiligung an stadtweiten Füh- rungskräfteprogrammen 3.BM: Das Netzwerktreffen hat auch aufgrund der Pandemie pausiert. Die ersten Treffen waren ein Erfolg. Im Moment findet eine Themensuche für eine evtl. neue Auflage statt. Ref VI: Durchführung 1x jährlich geplant, Interesse eher bei jüngeren (frisch in Führung befindlichen) Kolleginnen (aufgrund Corona in 2021/2022 nicht stattgefunden) | |
| Treffen mit weiblichen Führungskräf- | |||||||
| ten (Kennenlernen, Erfahrungen und | |||||||
| Probleme austauschen, Hilfestellun- | |||||||
| gen geben) zum Teil mit Themen- | |||||||
| schwerpunkten und mit teilweiser | |||||||
| Unterstützung von PA | |||||||
| Zielgruppe: Frauen in Führungsposi- | |||||||
| tionen der jeweiligen Geschäftsberei- | |||||||
| che |
Netzwerke für
weibliche Füh-
rungskräfte im
jeweiligen Ge-
schäftsbereich
sind initiiert und
gestärkt.
Regel-
mäßig
13
1.4 Ausbau von Gender- und Diversitykompetenz
Gender- und Diversitykompetenz bedeutet, sich die (sozialen) Wirkungsmechanismen von Geschlecht und anderen Kategorien wie beispielsweise Herkunft, Alter oder Behinderung bewusst zu machen, mögliche vorhandene Ausgrenzungsmechanismen und Chancenungleichheiten zu prüfen und im eigenen beruflichen Verantwortungsbereich kompetent und diskriminierungsfrei tätig zu sein. Um die theoretische und methodische Kompetenz stadtweit zu stärken wird eine Reihe von Maßnahmen angeboten. Schwerpunkte sind die Sensibilisierung sowie Schulungsangebote mit direktem Bezug zum Verwaltungshandeln. Knappe finanzielle Mittel in der aktuellen Krise lenken zusätzlich den Blick auf eine faire und geschlechtergerechte Verteilung dieser Mittel: Gender Budgeting muss auch im Verwaltungskontext stärker in den Mittelpunkt rücken.
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und Zielgruppe/n | Zeitplan | Zuständig- keit | Evaluation/Ergebnisse | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 18. | Die Diversity- Kompetenz der Führungskräfte ist erhöht. | Integration eines Bausteins zur Diversity-Kompetenz bei der Füh- rungskräfteentwicklung im Rahmen der Netzwerktreffen der FKE 2 und FKE 3 Zielgruppe: Führungskräfte | Fortlau- fend | PA/1-1 GST | Ergänzender Programmbaustein für die FKE 2 und FKE 3 ist in Planung; zudem wird das Thema in Netzwerkveranstaltungen für alle Führungs- kräfte aufgegriffen. | |
| 19. | Die Diversity- Kompetenz als wichtige Schlüs- selqualifikation städtischer Mit- arbeitender ist erhöht. | Ausdehnung der Fortbildungen zu | Ab 2021 | PA/1-1 | An Diversity-Qualifizierungen nehmen jährlich ca. 100 Mitarbeitende teil. Eine Intensivierung interkultureller Qualifizierungen gemäß des XENOS- PIK Konzeptes konnte aufgrund von Personalengpässen in den Dienst- stellen mit Publikumsverkehr nicht realisiert werden. | |
| Vielfalt (z. B. Gender und Interkultu- | ||||||
| reller Kompetenz) auf mehr Mitarbei- | ||||||
| tende (basierend auf dem Konzept | ||||||
| Xenos PIK) | ||||||
| Relaunch interkulturelle Qualifizierun- | ||||||
| gen: Neukonzeption Xenos PIK | ||||||
| Workshops; Angebot von Beratungs- | ||||||
| gesprächen für Dienststellen | ||||||
| Zielgruppe: Mitarbeitende der Stadt | ||||||
| Nürnberg |
Maßnahme/n und
Zielgruppe/n
Zuständig-
keit
Die Diversity-
Kompetenz als
wichtige Schlüs-
selqualifikation
städtischer Mit-
arbeitender ist
erhöht.
An Diversity-Qualifizierungen nehmen jährlich ca. 100 Mitarbeitende teil.
Eine Intensivierung interkultureller Qualifizierungen gemäß des XENOS-
PIK Konzeptes konnte aufgrund von Personalengpässen in den Dienst-
stellen mit Publikumsverkehr nicht realisiert werden.
14
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und Zielgruppe/n | Zeitplan | Zuständig- keit | Evaluation/Ergebnisse |
|---|---|---|---|---|---|
| 20. | Die Schulungen, die im Themen- bereich Diversity angesiedelt sind, sind mitei- nander ver- knüpft und auf die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Dienststellen zu- geschnitten. | Weiterführung des Diversity-Stem- pels, der Schulungen mit Diversity- Dimension kennzeichnet Zielgruppe: Mitarbeitenden der Kom- munen Nürnberg, Fürth, Erlangen & Schwabach | Fortlau- fend | PA/1 GST | Diversity Kompetenz ist Bestandteil des Überfachlichen Kompetenzkata- logs. Auch Erlangen, Fürth und Schwabach verwenden Diversity-Stempel im Fortbildungsprogramm der Städteakademie. |
| Angebot der Diversity-Kurzschulun- gen bekannt machen: Intranet Fortbildungsprogramm Newsletter Querblick Anschreiben an Dienststellenleitun- gen Zielgruppe: Mitarbeitende der Stadt Nürnberg | Fortlau- fend | MRB, GST | Die verwaltungsinterne Arbeitsgruppe zu Diversitätsthemen (AG Diversity), bestehend aus der Beauftragten für Diskriminierungsfragen, Vertreter*innen der Gleichstellungsstelle und des Menschenrechtsbüros, der Inklusionsbeauftragten, Vertreter*innen des städtischen Integrations- programms (KuF), des Geschäftsbereichs OBM sowie von Ref. V erar- beitet aktuell sowohl mit PA/1 als auch mit KoM eine Strategie, das Fort- und Weiterbildungsangebot im Bereich Diversität Mitarbeitenden über- sichtlich und niederschwellig zu kommunizieren (Intranet). Im Anschluss daran wird die Übersicht im Intranet entsprechend beworben. | ||
| Organisation eines regelmäßigen Treffens aller Akteur*innen, die Schu- lungen im Bereich Diversity anbieten Zielgruppe: Akteur*innen im Kontext Diversity-Schulungen | Fortlau- fend | GST PA/1 | Gespräche mit BgA/Bildungsbüro, GST, Ref. V und PA haben das Ziel, neue Qualifizierungsangebote zu konzipieren. | ||
| 21. | Die Broschüre „Sie und Er - nur so ist es fair“ ist in überarbeiteter Version im Print- format erhältlich. | Erstellung des Printformats Zielgruppe: Zielgruppe: Mitarbeitende der Stadtverwaltung & allgemeine Öf- fentlichkeit | 2022 | GST, KoM | Die Broschüre liegt im Juni 2024 gedruckt vor. Die aktualisierten Intra- netseiten standen bereits 2022 zur Verfügung. . |
Maßnahme/n und
Zielgruppe/n
Zuständig-
keit
15
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- keit | Evaluation/Ergebnisse | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | |||||||
| 22. | Die Mitarbeiten- den der Dienst- stellen sind für die Themen Gender und Diversity sensi- bilisiert. | Ansprechpartner*innen in den | Fortlau- fend | Ref. VI mit allen Dienststel- len | Erfolgt, Anpassung bei Fluktuation oder Aufgabentransfer | ||
| Dienststellen benennen | |||||||
| Kontakt zum/zur Ansprechpartner*in | |||||||
| im Referat | |||||||
| Zielgruppe: Ansprechpartner*innen, | |||||||
| Mitarbeitende der Stadt Nürnberg | |||||||
| Ausweitung oben genannter Maß- nahme auf andere Geschäftsberei- che und deren Dienststellen Zielgruppe: Ansprechpartner*innen, Mitarbeitende der Stadt Nürnberg | Fortlau- fend | GST mit den Ge- schäftsbe- reichen | Der Ansatz, dass Mitglieder der geschäfts- und referatsübergreifenden Koordinierungsgruppe Gender in ihren Bereichen als Ansprechpersonen für Gender und Diversity fungieren, konnte aus Ressourcengründen noch nicht überall angewandt werden. | ||||
| 23. | Geschlechter- sensibles Han- deln ist gestärkt. | Erarbeitung von Leitlinien für ge- | Bis Ende 2021 | Ref. V | Überarbeitung des gesamten Orientierungsrahmens des Geschäftsbe- reichs Ref. V im Jahr 2022/23 unter Berücksichtigung von Vielfaltsdi- mensionen. | ||
| schlechtersensibles Handeln im | |||||||
| Ref. V | |||||||
| Zielgruppe: Mitarbeitende des Ref. V | |||||||
| Schulungen und Informationen zu geschlechtergerechter Sprache im Geschäftsbereich 2. BM und 3. BM Zielgruppe: Mitarbeitende der Ge- schäftsbereich 2. BM und 3. BM | Schulungen und Informationen zu | Fortlau- fend | 2. BM und 3. BM | 2. BM: | |||
| geschlechtergerechter Sprache im | Aufgrund städtischer Vorgaben so nicht umgesetzt. | ||||||
| Geschäftsbereich 2. BM und 3. BM | |||||||
| 3. BM: | |||||||
| Zielgruppe: Mitarbeitende der Ge- | Die Mitarbeitenden können alle Angebote/Schulungen der Stadt Nürn- | ||||||
| schäftsbereich 2. BM und 3. BM | berg und ggf. darüber hinaus in Anspruch nehmen. | ||||||
| Um eine gute Nutzung der Schulungen zu geschlechtergerechter Spra- | |||||||
| che usw. zu erreichen, soll regelmäßig darauf aufmerksam gemacht | |||||||
| werden. |
Zuständig-
keit
Die Mitarbeiten-
den der Dienst-
stellen sind für
die Themen
Gender und
Diversity sensi-
bilisiert.
Fortlau-
fend
Ref. VI mit
allen
Dienststel-
len
Geschlechter-
sensibles Han-
deln ist gestärkt.
Bis
Ende
2021
Überarbeitung des gesamten Orientierungsrahmens des Geschäftsbe-
reichs Ref. V im Jahr 2022/23 unter Berücksichtigung von Vielfaltsdi-
mensionen.
Fortlau-
fend
-
BM und
-
BM
16
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | |||||||
| 24. | Die Gender- | Erweiterung Hochbau / Nutzer*innen- | Fortlau- fend | Ref. VI, H | Ref. VI, H | Integration in den obligatorischen Projektablauf. | ||
| Checklisten sind | kreis | |||||||
| angepasst. | ||||||||
| Zielgruppe: Mitarbeitende bei H | ||||||||
| 25. | Das Gender Budgeting findet Anwendung in ausgewählten Dienststellen. | Durchführung einer Fachveranstal- tung „Gender Budgeting“ in der Koor- dinierungsgruppe Gender Entwicklung und Erprobung von Kennzahlen für Gender Budgeting für ausgewählte Dienststellen Zielgruppe: Koordinierungsgruppe Gender und ausgewählte Dienststel- len | Fortlau- fend | GST | Zum Thema Gender Budgeting gab es erste Gespräche zwischen GST und Ref. I/II, in wie weit Gender Budgeting bei der Ausrichtung des Haushalts nach den Nachhaltigkeitskriterien (SDGs - Sustainable Deve- lopment Goals) der Vereinten Nationen berücksichtigt werden kann. GST ist der Auffassung, dass SDG 5 „Geschlechtergerechtigkeit“ hier eine sinnvolle Grundlage bieten könnte. Aus Ressourcengründen konnte die Fachveranstaltung nicht durchge- führt werden. |
Fortlau-
fend
1.5 Antidiskriminierung
Diskriminierung bezeichnet eine Benachteiligung aufgrund von Kategorien wie Geschlecht, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Alter, Behinderung, sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität. Auch innerhalb der Stadtverwaltung gibt es das klare Bekenntnis für Chancengleichheit und Gleichberechtigung einzutreten und jeder Form von Diskriminierung entgegen zu wirken. In die Entwicklung von gezielten Maßnahmen werden auch die Erfahrungen der Beschäftigten eingebunden. Ziele und Maßnahmen, die den Bereich LSBTI betreffen, werden zukünftig auch Niederschlag im Masterplan Queeres Nürnberg finden.
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | ||||||
| 26. | Die Vergabe der leistungsorien- tierten Bezah- lung ist frei von Diskriminierung. | Auswertung nach Geschlecht, Teil- zeit und Grad der Behinderung wird um Differenzierung nach Stunden- kontingenten ergänzt (Teilzeit, halbe Stelle, Vollzeitnah) Zielgruppe: Mitarbeitende der Stadt Nürnberg | Jährlich | GPR, GST, GSBV | Auswertungen wurden erstellt und eingebracht: Auf gesamtstädtischer Ebene gibt es keine relevanten Unterschiede zwischen Männern und Frauen im Hinblick auf den Erhalt einer leistungsorientierten Bezahlung (LOB). Teilzeitbeschäftigte mit sinkendem Beschäftigungsgrad haben je- doch eine zum Teil deutlich geringere Wahrscheinlichkeit eine LOB zu erhalten. |
17
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | ||||||||
| 27. | Die Stadtverwal- tung ist frei von Diskriminierung. | Antidiskriminierungsseminare mit Baustein Diversity in der Verwaltung Zielgruppe: Mitarbeitende der Stadt Nürnberg | Fortlau- fend | MRB/Bil- dung | Im Zeitraum 2021-2023 wurden 21 Workshops mit Beschäftigten der Stadt Nürnberg durchgeführt. Ca. 70 % fanden mit städtischen Auszubildenden statt. Die übrigen 30 % wurden nach Bedarf von städtischen Dienststellen gebucht. Insgesamt wurden über 400 Personen durch die Workshops erreicht. | ||||
| 28. | Das städtische Bekenntnis zu Vielfalt und Diversität ist im Bereich sexuelle Orientierung und Identität sichtbar. | Teilnahme mit einem Informations- stand am Christopher-Street-Day (CSD) Ggfs. Unterstützung durch PA, z. B. mit Ausbildungskräften am Stand Zielgruppe: Teilnehmende und Besu- cher*innen des CSD | Im Zwei- Jahres- Rhyth- mus, also wieder 2022 | MRB – BfD/LSBTI | Ziel erreicht: Städtisches Bekenntnis ist sichtbar u.a. durch Regenbo- | ||||
| genbänke, Regenbogenzebrastreifen sowie Regenbogenbeflaggung und | |||||||||
| Beteiligung anlässlich des CSD. Durch entsprechende Veranstaltungs- | |||||||||
| formate gibt es zwischenzeitlich mehr Sichtbarkeit auch in der Jugend- | |||||||||
| und Senior*innenarbeit. | |||||||||
| Darüber hinaus Beispiele aus dem Bereich 2. BM: | |||||||||
| KuF/Fußball-Kultur: | |||||||||
| Beteiligung/Support Come Together Cup. Dieser fand wegen des orga- | |||||||||
| nisatorischen Aufwands 2023 nicht mehr statt. | |||||||||
| Kontaktpflege Queeres Nürnberg: Input an KuF-Beschäftigte | |||||||||
| Diverse Veranstaltungen bei KuF/3 | |||||||||
| 29. | Ein Arbeitskreis | Regelmäßiger Austausch findet statt und ist bekannt Zielgruppe: LSBTI-Beschäftigte | Regel- mäßige Treffen | MRB – BfD/LSBTI | Netzwerktreffen fanden bis September 2023 alle zwei Monate statt, seit September 2023 finden sie monatlich statt. An den Netzwerktreffen nehmen regelmäßig ca. 20 bis 25 Personen teil. | Netzwerktreffen fanden bis September 2023 alle zwei Monate statt, seit | |||
| für LSBTI-Be- | September 2023 finden sie monatlich statt. | ||||||||
| schäftigte be- | |||||||||
| steht. | An den Netzwerktreffen nehmen regelmäßig ca. 20 bis 25 Personen teil. |
Das städtische
Bekenntnis zu
Vielfalt und
Diversität ist im
Bereich sexuelle
Orientierung
und Identität
sichtbar.
Teilnahme mit einem Informations-
stand am Christopher-Street-Day
(CSD)
Ggfs. Unterstützung durch PA, z. B.
mit Ausbildungskräften am Stand
Zielgruppe: Teilnehmende und Besu-
cher*innen des CSD
Im Zwei-
Jahres-
Rhyth-
mus,
also
wieder
2022
MRB –
BfD/LSBTI
Regelmäßiger Austausch findet statt
und ist bekannt
Zielgruppe: LSBTI-Beschäftigte
Regel-
mäßige
Treffen
MRB –
BfD/LSBTI
18
1.6 Geschlechtergerechte Gesundheit
Männer und Frauen reagieren auf Umwelt und Krankheiten unterschiedlich – und dieser Unterschied verändert sich stetig. So haben sie einen unterschiedlichen Blick auf ihre Gesundheit und messen präventiven Gesundheitsfürsorgeangeboten unterschiedliche Bedeutung bei. Diese Erkenntnisse sollen bei der Gestaltung von Arbeitsbereichen und den Angeboten des betrieblichen Gesundheitsmanagements stärkere Berücksichtigung finden.
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | ||||||
| 30. | Die Teilnahme von Männern an Angeboten des Betrieblichen Gesundheitsma- nagements (BGM) ist er- höht. | Gewinnung von mehr Männern für | Fortlau- fend | PA/1-1 | PA/1-1 | Der Anteil der Männer an Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheits- managements liegt zwischen 14 % und 32 %. An den Maßnahmen zur Gewinnung von mehr Männern für Gesundheitsangebote wird weiterge- arbeitet; aber Kapazitätsengpässe im BGM. Kürzungen im PA-BGM-Budget und der Wegfall des dezentralen BGM- Budgets erschweren Zielerreichung. Messgerätewochen in Kooperation mit der AOK konnten 2023 nicht an- geboten werden. | |
| Gesundheitsangebote | |||||||
| Maßgeschneiderte Qualifizierungsan- | |||||||
| gebote für Männer | |||||||
| Fortführung der Messgerätewochen | |||||||
| in Kooperation mit der AOK | |||||||
| Verstetigung der bewegten Pause in | |||||||
| den Dienststellen; Gewinnung von | |||||||
| Männern als „Bewegungsbotschafter“ | |||||||
| für die Dienststellen | |||||||
| Zielgruppe: Mitarbeiter der Stadt | |||||||
| Nürnberg | |||||||
| Spezielle Angebote für Männer bei der städtischen Gesundheitswoche initiieren, erproben, einführen. ggf. quotierte Anmeldelisten anlegen Zielgruppe: Mitarbeiter der Stadt Nürnberg | Fortlau- fend | PA/1-1 ggfs. Unter- stützung durch GST | Spezielle Angebote für Männer bei der städtischen Gesundheitswoche wurden mit BCN konzipiert. Quotierte Anmeldelisten für Männer wurden/werden bei Gesundheitsta- gen seit 2020 angelegt; bei Nichtbelegung durch Männer erhalten Mitar- beiterinnen aus der Warteliste kurz vor Veranstaltungsbeginn die Mög- lichkeit der Teilnahme. |
Die Teilnahme
von Männern an
Angeboten des
Betrieblichen
Gesundheitsma-
nagements
(BGM) ist er-
höht.
Fortlau-
fend
Der Anteil der Männer an Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheits-
managements liegt zwischen 14 % und 32 %. An den Maßnahmen zur
Gewinnung von mehr Männern für Gesundheitsangebote wird weiterge-
arbeitet; aber Kapazitätsengpässe im BGM.
Kürzungen im PA-BGM-Budget und der Wegfall des dezentralen BGM-
Budgets erschweren Zielerreichung.
Messgerätewochen in Kooperation mit der AOK konnten 2023 nicht an-
geboten werden.
19
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | |||||||
| 31. | Besonders gen- | Stärkere Berücksichtigung des Genderaspekts bei Stellenbesetzun- gen Zielgruppe: Bewerber*innen bei Gh | Stärkere Berücksichtigung des | Fortlau- fend | Gh, alle Be- reichslei- tungen | Gh, alle Be- | Ref. III: Die Verteilung von Männern und Frauen variiert zwischen den verschie- denen Fachbereichen. Im Bereich Gesundheitsförderung konnte mit ge- eigneten Bewerbungen die Anzahl der männlichen Beschäftigten von 0 auf 5 erhöht werden. | |
| dersensible Auf- | Genderaspekts bei Stellenbesetzun- | reichslei- | ||||||
| gabenbereiche | gen | tungen | ||||||
| sind durch eine | ||||||||
| geschlechtsspe- | Zielgruppe: Bewerber*innen bei Gh | |||||||
| zifische Diversi- | ||||||||
| fizierung der | ||||||||
| Personalstruktur | ||||||||
| erhalten und | ||||||||
| ausgebaut. |
Fortlau-
fend
Ref. III:
Die Verteilung von Männern und Frauen variiert zwischen den verschie-
denen Fachbereichen. Im Bereich Gesundheitsförderung konnte mit ge-
eigneten Bewerbungen die Anzahl der männlichen Beschäftigten von 0
auf 5 erhöht werden.
20
2. Eine geschlechtergerechte Stadtgesellschaft
Gleichberechtigte Partizipation ist die Grundlage für eine geschlechtergerechte Stadtgesellschaft. Alle Einwohner*innen in Nürnberg sollen sich wohl fühlen und gleichberechtigt am Stadtleben teilnehmen können. Festgefahrene Geschlechterstereotypen müssen mit Maßnahmen in unterschiedlichen Lebensbereichen aufgebrochen werden. Um zur Chancengleichheit und Gleichberechtigung aller Menschen beizutragen, soll jeder Form von Diskriminierung, nicht nur aufgrund des Merkmals Geschlecht, entgegengetreten werden. Auch die Rolle, die Gender, das soziale Geschlecht, in den Bereichen Gewalt, Gesundheit, Bildung, Kultur und der Stadtentwicklung immer noch spielt, muss fortlaufend mitgedacht und berücksichtigt werden.
2.1 Abbau von Rollenstereotypen
Geschlecht spielt in vielen Bereichen nach wie vor eine große Rolle, sei es bei der Berufswahl, in der Werbung, Kunst, Kultur, Musik, bei der Benennung öffentlicher Plätze oder aber bei der Verwendung geschlechtergerechter Sprache. Die Stadt Nürnberg trägt über unterschiedliche Maßnahmen dazu bei, Rollenstereotype aufzubrechen und abzubauen und somit Diskriminierung entgegenzuwirken und neue Perspektiven zu eröffnen. Damit wird ein aktiver Beitrag zur Chancengleichheit aller Bürger*innen geleistet.
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | |||||||
| 32. | Die Anzahl von Frauen in politi- schen Ämtern ist erhöht. | Durchführung eines Speed-Da- tings in einer Schule mit Politike- rinnen der Kommunal-, Landes-, Bundes- oder Europaebene zur Förderung von Frauen in poli- tischen Ämtern Zielgruppe: Schülerinnen | Jährlich | GST in Koopera- tion mit Ref. IV | Für das Speed-Dating hat GST zusammen mit dem Mädchennetzwerk Mittelfranken ein Konzept erarbeitet, das in den kommenden Jahren an- gewandt werden soll. Speed-Dating in einer Nürnberger Schule wurde aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie und Mangel an zeitlichen Ressourcen bei GST und Ref. IV nicht durchgeführt. | |||
| 33. | Die Anzahl von Frauen bei der Gründung von Un- ternehmen ist er- höht. | Sichtbarmachen der Angebote für Gründerinnen und Maßnahmen, um stereotypes Denken aufzubre- chen Zielgruppe: Gründerinnen | Fortlau- fend | WiF | Veranstaltungen im ZOLLHOF: Im ZOLLHOF Tech Incubator fanden | |||
| zahlreiche Veranstaltungen rund um | ||||||||
| „Female Founders“ statt. | ||||||||
| Frauen in der Digitalwirtschaft: | ||||||||
| Gemeinsam mit NIK e.V. hat die Wirtschaftsförderung Nürnberg im Jahr | ||||||||
| 2021 das Nürnberger Netzwerk für Frauen in der Digitalwirtschaft ins Le- | ||||||||
| ben gerufen. |
Die Anzahl von
Frauen bei der
Gründung von Un-
ternehmen ist er-
höht.
Sichtbarmachen der Angebote für
Gründerinnen und Maßnahmen,
um stereotypes Denken aufzubre-
chen
Zielgruppe: Gründerinnen
Fortlau-
fend
21
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | |||||||
| Initiierung eines Mentoring-Pro- | Fortlau- fend | WiF | WiF | Durch das Mentorennetzwerk des ZOLLHOF Tech Incubators konnten zahlreiche Kontakte zu neuen Mentorinnen hergestellt werden. | ||||
| gramms mit Unterstützung hiesi- | ||||||||
| ger Unternehmen | ||||||||
| Zielgruppe: ansässige Unterneh- | ||||||||
| men | ||||||||
| 34. | Frauen sind trotz der Coronapande- mie und der damit verbundenen Be- lastung für Familie und Privatleben auf dem Arbeitsmarkt präsent und neh- men unterstützende Angebote vor Ort wahr. | Gemeinsame Veranstaltung und Kampagne der BCAs und GBs Mittelfranken Zielgruppe: Frauen in Nürnberg bzw. Mittelfranken | Ab Herbst 2021 | GST in Koopera- tion mit BCAs und GBs Mittel- franken | Auftaktveranstaltung der Kampagne #rollevorwärts fand am 08.02.2022 online via Zoom statt, 206 Personen nahmen daran teil. Insgesamt fanden im Jahr 2023 15 Veranstaltungen und Aktionen der mittelfränkischen kommunalen Gleichstellungsbeauftragten (GBs) sowie 28 Veranstaltungen und Aktionen der mittelfränkischen Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCAs) der Jobcenter und Agentu- ren statt. Dabei wurden über 1.500 Menschen erreicht. | |||
| 35. | Es herrscht ein ausgewogenes Ge- schlechterverhältnis bei Benennung öf- fentlicher Straßen, Plätze und Brü- cken. | Straßenbenennungen in neuen Wohngebieten erfolgen ge- schlechterparitätisch | Fortlau- fend | Geo | In der Sitzung des Verkehrsausschusses vom 15.11.2018 haben Stadt- | |||
| verwaltung und Stadtratsmitglieder einmütig bekundet, künftig mehr | ||||||||
| Straßen nach Frauen zu benennen. Sollen mehrere Benennungen | ||||||||
| gleichzeitig umgesetzt werden, wird stets darauf geachtet, dass die Zahl | ||||||||
| der Benennungen nach Frauen, die der Benennungen nach Männern | ||||||||
| überwiegt. Seit Januar 2018 wurden (Stand 09/2023) 51 Straßen neu | ||||||||
| benannt. Davon entfielen 39 Benennungen auf Personen, wovon 22 Be- | ||||||||
| nennungen auf Frauen und 17 Benennungen auf Männer entfielen. | ||||||||
| Geschlechtersensible Themen- festlegung für neue Wohngebiete | Fortlau- fend | Geo | Die Verwirklichung der Gleichstellung ist abhängig von dem gewählten | |||||
| Themenfeld und nicht immer leicht umzusetzen. Eine geschlechtersen- | ||||||||
| sible Themenfestlegung bei Clusterbenennungen (→ Gebündelte Be- | ||||||||
| nennungen zu einem bestimmten Themengebiet in einem abgrenzbaren | ||||||||
| Raum) wird durch eine neutrale Themenfestlegung gewährleistet. Clus- | ||||||||
| terbenennungen erfolgen stets nach geschlechterneutralen Themenge- | ||||||||
| bieten wie zum Beispiel Wissenschaft, Astronomie und NS-Widerstand. | ||||||||
| In Letzterem wurden von insgesamt 13 nach Personen benannten Stra- | ||||||||
| ßen acht nach Frauen benannt. Bei Clusterbenennungen wird stets da- | ||||||||
| rauf geachtet, dass die Zahl der Benennungen nach Frauen, die der Be- | ||||||||
| nennungen nach Männern nach Möglichkeit übersteigt. |
Fortlau-
fend
Durch das Mentorennetzwerk des ZOLLHOF Tech Incubators konnten
zahlreiche Kontakte zu neuen Mentorinnen hergestellt werden.
Es herrscht ein
ausgewogenes Ge-
schlechterverhältnis
bei Benennung öf-
fentlicher Straßen,
Plätze und Brü-
cken.
Straßenbenennungen in neuen
Wohngebieten erfolgen ge-
schlechterparitätisch
Fortlau-
fend
Geschlechtersensible Themen-
festlegung für neue Wohngebiete
Fortlau-
fend
22
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | ||||||
| 36. | Die Sichtbarkeit von Frauenge- schichte in Nürn- berg ist erhöht. | Umsetzung eines Frauen-Stra- ßen-Netzes online Zielgruppe: Stadtgesellschaft | Frühjahr 2022 | GST in Koopera- tion mit Ge- schäftsbe- reich 2. BM | Ist in Arbeit | ||
| 37. | Männer nehmen ihre Erziehungsver- antwortung wahr und sind in ihrer Rolle als Vater ge- stärkt. | Veranstaltung der Nürnberger Vä- terwoche Zielgruppe: Väter | Jährlich | GST mit AK Väter in Nürnberg | Die Väterwoche 2021 konnte aufgrund der Pandemie ausschließlich in Form von Onlineveranstaltungen angeboten und durchgeführt werden. Im Jahr 2023 hat die Väterwoche wieder mit Präsenzangeboten stattge- funden. Fast alle Angebote fanden statt und wurden gut bis sehr gut angenom- men. Am beliebtesten sind die Vater-Kind-Aktionsangebote. Eine Plakatkampagne „Papa macht das schon …“ über/zu Väter in El- ternzeit war während der Väterwoche auf vielen Plakatwänden in Nürn- berg zu sehen. Zusätzlich waren drei Busse der VAG mit je einem Motiv der Plakatkam- pagne für 3 Monate beklebt. Aus den Plakaten wurde eine ausleihbare Ausstellung erstellt. Format: 18 Multiplexplatten (DIN A1) mit Aufhängung Aufgrund von fehlenden Ressourcen wird die Väterwoche künftig alle zwei Jahre (ungerade Jahre) im Wechsel mit den Männerwochen statt- finden. | ||
| 38. | Männer gestalten ihr Leben – frei von Rollenerwartungen und Zwängen. | Männerwochen im Kontext des Weltmännertags (03.11.) und des Internationalen Männertags (19.11.) Veranstaltung zu Gleichberechti- gung und positivem Männlich sein Zielgruppe: Männer | Jährlich | GST in Koopera- tion mit Netzwerk Jungen und Männerar- beit | Die Männerwochen haben 2022 stattgefunden. Film und Fachgespräche, Lesungen mit Diskussionen, Veranstaltungen zu Männergesundheitsthemen und Angebote für Fachkräfte zum Thema männliche Rollenstereotype haben stattgefunden. Zukünftig werden die Männerwochen alle zwei Jahre (gerade Jahre) im Wechsel mit der Väterwoche stattfinden. |
23
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | ||||||||
| 39. | Eine Vielfalt von männlichen Le- bensentwürfen ist gesellschaftlich ak- zeptiert und selbst- verständlich. | Kampagne zu/gegen männliche/n Rollenklischees und für positives Männlich sein Zielgruppe: Stadtgesellschaft | 2022 | GST in Koopera- tion mit Netzwerk Jungen und Männerar- beit | Die Kampagne „Männlichkeit entscheidest du. Jeden Tag. Zusammen- stehen gegen Sexismus, Frauenfeindlichkeit und Gewalt“ hat stattgefun- den. Plakataktion an über 200 Plakatwänden in Nürnberg. Postkarten in Nürnberg verteilt. Der Oberbürgermeister hat sich mit einem eigenen Plakat beteiligt. Es wurden A1 Plakate auf Tafeln gedruckt, welche nun als Wanderaus- stellung ausgeliehen werden können. | ||||
| 40. | Die Öffentlichkeits- arbeit ist ge- schlechtergerecht und frei von Diskri- minierung. | Verwendung des Leitfadens für diskriminierungsfreie Sprache bei Veröffentlichungen des Ref. IV Zielgruppe: Stadtgesellschaft | Fortlau- fend | Ref. IV | Der Leitfaden zur geschlechtergerechten Sprache wird umgesetzt. Auf die Broschüre „sie & er – nur so ist‘s fair“ wird regelmäßig verwiesen. | ||||
| 41. | Die Anzahl der Männer bei den Be- suchen kultureller Einrichtungen ist erhöht: Das Ver- hältnis Männer und Frauen ist angegli- chen. | Entwicklung und Durchführung von Angeboten und Projekten zur Zielerreichung Zielgruppe: Besucher*innen kultu- reller Einrichtungen | Fortlau- fend | KuF/L | Bsp. KuF/Kinderkultur: | ||||
| Gelingt durch gute Arbeit mit Einrichtungen (Schule, Hort, Kita) | |||||||||
| Bsp. KuF/Fußball-Kultur: | |||||||||
| Mehr männliche Besucher | |||||||||
| Spricht thematisch eher männliche Besucher an; Veranstaltungsspezi- | |||||||||
| fisch keine Änderungen, sonst andere Ziele (Öffnung für Besucherinnen, | |||||||||
| Sensibilisierung für Geschlechterfragen) beabsichtigt | |||||||||
| Bsp. KuF/3: | |||||||||
| Das Kursgeschehen spricht unverändert vorrangig weibliche Besucher | |||||||||
| an. Mit Veranstaltungen im Bereich Nachhaltigkeit, StreetArt oder be- | |||||||||
| stimmten Genres konnten z. T. mehr männliche Besucher angesprochen | |||||||||
| werden. | |||||||||
| Das Programm wird auch weiterhin ein eher weibliches Publikum an- | |||||||||
| sprechen; bestimmte Angebote können ausgeweitet werden. | |||||||||
| 42. | Doppelung: Siehe | Gleiche Maßnahme wurde verse- | |||||||
| Nr. 40 | hentlich zwei Mal aufgenommen. |
Die Anzahl der
Männer bei den Be-
suchen kultureller
Einrichtungen ist
erhöht: Das Ver-
hältnis Männer und
Frauen ist angegli-
chen.
Entwicklung und Durchführung
von Angeboten und Projekten zur
Zielerreichung
Zielgruppe: Besucher*innen kultu-
reller Einrichtungen
Fortlau-
fend
24
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zustän- | Evaluation/Ergebnisse | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | digkeit | ||||||
| 43. | Vielfalt wird als selbstverständlicher Bestandteil des Le- bens erfahrbar ge- macht. Ein positives Be- wusstsein für Viel- falt ist etabliert. | Inklusionskonzept Erfahrungsfeld: | steht noch nicht fest | KuF/2 | KuF/2 | KuF/2: Wird versucht, in kleinen Schritten umzusetzen. Um einen großen Schritt zu machen, benötigt es zusätzliches Personal und Geld. 2022: – Blinde Mitarbeitende in der pädagogischen Betreuung einer Erfah- rungsfeldstation integriert – Zudem ein besonderes Sensibilisierungsangebot im Bereich „Erfah- rungen im Dunkeln“ aufgelegt – Ein inklusives Feriencamp für Kinder von 8 bis 13 Jahren durchgeführt – Das inklusive Feriencamp soll etabliert werden. – Weitere Mitarbeitende mit Handicaps sollen an Erfahrungsfeldstatio- nen arbeiten. – Ein weiteres Sensibilisierungskonzept soll aufgebaut werden. – Die Backstation soll einen zusätzlichen Tisch für Rollstuhlfahrer*innen erhalten. | |
| Erfahrungsorientierte Lernstatio- | |||||||
| nen, Aktionen und Veranstaltun- | |||||||
| gen | |||||||
| Einbezug von Menschen mit Be- | |||||||
| hinderungen in die tägliche Arbeit | |||||||
| auf dem Erfahrungsfeld | |||||||
| Einbezug geschlechtssensibler, | |||||||
| geschlechtergerechter oder ge- | |||||||
| schlechtsbezogener pädagogi- | |||||||
| scher Maßnahmen bei der Pla- | |||||||
| nung neuer Stationen | |||||||
| Zielgruppe: Menschen mit Behin- | |||||||
| derung, Stadtgesellschaft | |||||||
| 44. | Verschiedenheit ist als Chance und Ressource verstan- den. | Fortbildungsveranstaltung der Er- | Ab 2021 | KuF/2 | KuF/2: Konzept wurde mangels Personalressourcen nicht fortentwickelt. Zukünftig: Team versucht, was möglich ist; unklare Aussichten | ||
| fahrungsfeld-Akademie „Diver- | |||||||
| sity – Die Kraft der Vielfalt“ mit ei- | |||||||
| nem überarbeiteten Konzept | |||||||
| Zielgruppe: Stadtgesellschaft | |||||||
| 45. | Die Ausstattung, | Überprüfung der Einrichtungen, | Ab 2021 | KuF/3 | KuF/3: 2022: Erstellung Checkliste Barrierefreiheit für alle Kulturläden; Antragstellung für Maßnahmen zur weiteren Barrierefreiheit Zukünftig: Umsetzung von technischen Maßnahmen zur Barrierefreiheit (Feststell- anlagen, Leichte Sprache) und Umsetzung der Checkliste zur Barriere- freiheit; inklusive Veranstaltungen zusammen mit den Kooperations- partner*innen; Veranstaltungsreihe 11xFAIR widmet sich explizit sozialer Nachhaltigkeit mit internen Maßnahmen und öffentlichen Angeboten | ||
| Strukturen und An- | Ausstattung, Strukturen und An- | ||||||
| gebote in den Kul- | gebote unter Gesichtspunkten der | ||||||
| turläden sind unter | Teilhabegerechtigkeit, des Gen- | ||||||
| den Gesichtspunk- | der Mainstreamings und Barriere- | ||||||
| ten der Teilhabege- | freiheit | ||||||
| rechtigkeit und Bar- | |||||||
| rierefreiheit geplant. | Fertigstellung und Anwendung ei- | ||||||
| ner entsprechenden Checkliste | |||||||
| Das Publikum und | |||||||
| die Belegschaft | Zielgruppe: Mitarbeitende und Be- | ||||||
| sind divers. | sucher*innen der Kulturläden |
Vielfalt wird als
selbstverständlicher
Bestandteil des Le-
bens erfahrbar ge-
macht.
Ein positives Be-
wusstsein für Viel-
falt ist etabliert.
steht
noch
nicht
fest
KuF/2:
Wird versucht, in kleinen Schritten umzusetzen. Um einen großen Schritt
zu machen, benötigt es zusätzliches Personal und Geld.
2022:
– Blinde Mitarbeitende in der pädagogischen Betreuung einer Erfah-
rungsfeldstation integriert
– Zudem ein besonderes Sensibilisierungsangebot im Bereich „Erfah-
rungen im Dunkeln“ aufgelegt
– Ein inklusives Feriencamp für Kinder von 8 bis 13 Jahren durchgeführt
– Das inklusive Feriencamp soll etabliert werden.
– Weitere Mitarbeitende mit Handicaps sollen an Erfahrungsfeldstatio-
nen arbeiten.
– Ein weiteres Sensibilisierungskonzept soll aufgebaut werden.
– Die Backstation soll einen zusätzlichen Tisch für Rollstuhlfahrer*innen
erhalten.
Verschiedenheit ist
als Chance und
Ressource verstan-
den.
KuF/2
KuF/2:
Konzept wurde mangels Personalressourcen nicht fortentwickelt.
Zukünftig:
Team versucht, was möglich ist; unklare Aussichten
KuF/3:
2022:
Erstellung Checkliste Barrierefreiheit für alle Kulturläden; Antragstellung
für Maßnahmen zur weiteren Barrierefreiheit
Zukünftig:
Umsetzung von technischen Maßnahmen zur Barrierefreiheit (Feststell-
anlagen, Leichte Sprache) und Umsetzung der Checkliste zur Barriere-
freiheit; inklusive Veranstaltungen zusammen mit den Kooperations-
partner*innen; Veranstaltungsreihe 11xFAIR widmet sich explizit sozialer
Nachhaltigkeit mit internen Maßnahmen und öffentlichen Angeboten
25
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zustän- | Evaluation/Ergebnisse | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | digkeit | ||||||
| 46. | Die Angebote in kulturellen Einrich- tungen sind unter den Gesichtspunk- ten der Teilhabege- rechtigkeit, des Gender Mainstreamings und der Interkultu- rellen Öffnung ge- plant. | Die im „Interkultur“-Check verein- barten Prüfkriterien werden auf weitere Merkmale angewendet Zielgruppe: Besucher*innen kultu- reller Einrichtungen | 2022 | KuF/Inter- Kultur-Büro | Aufgrund fehlender Ressourcen konnte der Interkultur-Check nicht er- weitert werden. Die Maßnahme wird im neuen Gleichstellungsaktions- plan aufgenommen. | ||
| 47. | Die Angebote des Stabs Kinderkultur sind unter den Ge- sichtspunkten der Teilhabegerechtig- keit geplant. Das Personal und die eingesetzten Künstler*innen sind divers. Das Publikum der Angebote ist divers. | Entwicklung und Anwendung ei- ner entsprechenden Checkliste Überprüfung der Angebote unter den Gesichtspunkten Teilhabege- rechtigkeit Kund*innen-Befragung, um Grundlagen für die Diversity-Ori- entierung zu erhalten Zielgruppe: Mitarbeitende und Be- sucher*innen des Stabs Kinder- kultur | 2022 | KUF/ Stab Kinderkul- tur | Kund*innenbefragung / Zahlen der Besucher*innen, nach Merkmalen sortiert, wurde in der Praxis aus Ressourcengründen nicht ausreichend umgesetzt. Zahl erfasst im Produkthaushalt bei Besucher*innen Ster- nenhaus Kita/Schule weiblich/männlich. Ein Großteil der Angebote richtet sich an Kitas und Schulen – Hier wer- den alle Kinder erreicht. Es gibt spezifische Kurse/Kreativklassen und Workshops für Kinder mit besonderem Förderbedarf / Beeinträchtigungen z.B. Zusammenarbeit mit Paul-Ritter Schule für Gehörlose Die Eintrittspreise sind generell niedrig, BuT Gutscheine werden ange- nommen, es gibt Ermäßigungen für Nürnberg-Pass-Inhaber*innen um Zugänge zu erleichtern. Diversität des Personals und der Künstler*innen konnte nur bedingt um- gesetzt werden, da es sich um festes Personal handelt, welches z.B. nur weiblich ist und die Künstler*innenschaft im KinderKunstRaum mehrheit- lich weiblich ist. Bei z.B. rezeptiven Angeboten Kindertheater/Sternen- haus gibt es weniger interkulturelle Gruppen. Ein Großteil des Publikums ist divers, da es aus Kitas und Schulen kommt. |
26
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | ||||||
| 48. | Das Publikum der Musikschule Nürn- berg ist divers. | Besucher*innen-Befragung, um | 2022 | KuF/4 | KuF/4 | KuF/Musikschule: Die Musikschule hat neue Angebote für bestimmte Zielgruppen geschaf- fen, z. B. elementare Musizierpraxis für Erwachsene, Trommeln für Er- wachsene, Blagma, Musiktheorie online. | |
| Grundlagen für die verstärkte | |||||||
| Diversity-Orientierung der Musik- | |||||||
| schule Nürnberg zu erhalten | |||||||
| Zielgruppe: Besucher*innen der | |||||||
| Musikschule Nürnberg | |||||||
| 49. | Das Publikum und die Belegschaft der Kulturwerkstatt auf AEG ist divers. | Diversity-Check der Kulturwerk- | Fortlau- fend | KuF/Stab, KuF/3 | KuF/Kulturwerkstatt Auf AEG: Umsetzung der Maßnahme läuft aktuell noch. | ||
| statt Auf AEG: Überprüfung der | |||||||
| Einrichtung, Ausstattung, Struktu- | |||||||
| ren und Angebote unter Gesichts- | |||||||
| punkten der Teilhabegerechtig- | |||||||
| keit, des Gender Mainstreamings | |||||||
| und der Interkulturellen Öffnung | |||||||
| Zielgruppe: Publikum und die Be- | |||||||
| legschaft der Kulturwerkstatt auf | |||||||
| AEG | |||||||
| 50. | Die Geschlechter- verteilung der Be- sucher*innen des NüBad ist erfasst. | Studienarbeit bzw. Kund*innen- | Sobald | NüBad | Aufgrund der Corona-Pandemie und deren längerfristigen Auswirkungen musste das Projekt pausieren. Die Zielsetzung der Fragen und entsprechender Handlungskonsequen- zen wird noch bearbeitet. | ||
| Analyse durch Fremdfirma zur | der re- | ||||||
| Auswertung der Besucher*innen- | guläre | ||||||
| Struktur als Anhaltspunkt für wei- | Betrieb | ||||||
| tere Gestaltungsmaßnahmen | nach | ||||||
| auch in Hinblick auf den | Corona | ||||||
| Genderaspekt | wieder- | ||||||
| aufge- | |||||||
| nom- | |||||||
| Zielgruppe: Besucher*innen des | men | ||||||
| NüBad | wird |
Das Publikum der
Musikschule Nürn-
berg ist divers.
KuF/Musikschule:
Die Musikschule hat neue Angebote für bestimmte Zielgruppen geschaf-
fen, z. B. elementare Musizierpraxis für Erwachsene, Trommeln für Er-
wachsene, Blagma, Musiktheorie online.
Das Publikum und
die Belegschaft der
Kulturwerkstatt
auf AEG ist divers.
Fortlau-
fend
KuF/Stab,
KuF/3
KuF/Kulturwerkstatt Auf AEG:
Umsetzung der Maßnahme läuft aktuell noch.
Die Geschlechter-
verteilung der Be-
sucher*innen des
NüBad ist erfasst.
Aufgrund der Corona-Pandemie und deren längerfristigen Auswirkungen
musste das Projekt pausieren.
Die Zielsetzung der Fragen und entsprechender Handlungskonsequen-
zen wird noch bearbeitet.
27
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | |||||||
| 51. | Die Teilhabe an Sportangeboten un- abhängig von Ge- schlecht, Alter, Be- hinderung, Herkunft ist gefördert. | Bekanntmachung spezifischer Sportangebote von Frauen für Frauen Zielgruppe: Frauen | Bekanntmachung spezifischer | Fortlau- fend | SpS | SpS | Zugriffszahlen Sportsuche online (Seitenansichten) | |
| Sportangebote von Frauen für | 2019: 5 900 | |||||||
| Frauen | 2022: 9 500 | |||||||
| Zielgruppe: Frauen | Angebote von Frauen für Frauen (auf Sportsuche online): | |||||||
| 2020: 58 | ||||||||
| 2023: 44 | ||||||||
| Wichtiger Hinweis: Auf Zahl und Einstellung der Angebote hat SpS kei- | ||||||||
| nen direkten Einfluss, da die Anbieter ihre Kurse melden. | ||||||||
| Bekanntmachung spezifischer | Fortlau- fend | SpS | Angebote für Seniorinnen und Senioren (auf Sportsuche online): 2020: 28 2023: 30 | Angebote für Seniorinnen und Senioren (auf Sportsuche online): | ||||
| Sportangebote für Senior*innen | 2020: 28 | |||||||
| 2023: 30 | ||||||||
| Zielgruppe: Senior*innen | ||||||||
| Unterstützung und Bekanntma- chung spezifischer Sportangebote für Menschen mit Behinderungen Zielgruppe: Menschen mit Behin- derungen | Unterstützung und Bekanntma- | Fortlau- fend | Freizeit- netzwerk Sport der Lebenshilfe Nürnberg, SpS | Angebote für Menschen mit Handicap (auf Sportsuche online): | ||||
| chung spezifischer Sportangebote | 2020: 114 | |||||||
| für Menschen mit Behinderungen | 2023: 106 | |||||||
| Zielgruppe: Menschen mit Behin- | Freizeitnetzwerk Sport: mehrere Anfragen pro Woche von Menschen mit | |||||||
| derungen | Beeinträchtigung, die gerne sportlich aktiv sein möchten. Die Anliegen | |||||||
| und Sport-Wünsche sind sehr vielfältig und es bedarf häufig einer aus- | ||||||||
| führlichen Beratung und Begleitung der Menschen mit Beeinträchtigung | ||||||||
| beim Herausfinden sportlicher Interessen. Weiterhin erreichen uns auch | ||||||||
| vermehrt Anfragen neuer Sportanbieter, die gerne Teil des Netzwerks | ||||||||
| werden wollen und sich im inklusiven Sport engagieren möchten. | ||||||||
| Initiierung von Sportangeboten für Geflüchtete und Vermittlung in be- reits bestehende Angebote Zielgruppe: Geflüchtete | Fortlau- fend | SpS | Vermittlung: | |||||
| 2020: 346 Sportlerinnen und Sportler | ||||||||
| 2023: 420 Sportlerinnen und Sportler | ||||||||
| Seit 2020 sechs Mannschaften für Mädchen gegründet | ||||||||
| 2022: Come-Together-Cup ins Leben gerufen |
Die Teilhabe an
Sportangeboten un-
abhängig von Ge-
schlecht, Alter, Be-
hinderung, Herkunft
ist gefördert.
Fortlau-
fend
Fortlau-
fend
Fortlau-
fend
Freizeit-
netzwerk
Sport der
Lebenshilfe
Nürnberg,
SpS
Initiierung von Sportangeboten für
Geflüchtete und Vermittlung in be-
reits bestehende Angebote
Zielgruppe: Geflüchtete
Fortlau-
fend
SpS
28
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | |||||||
| 52. | Die geschlechter- gerechte Teilhabe an Sportangeboten sowie die gesund- heitliche Chancen- gleichheit sind ge- währleistet. | Gewinnung von Sportvereinen zur Öffnung der Angebote unabhän- gig vom Geschlecht der Kinder für Kinder einkommensschwacher Familien/Alleinerziehender im Rahmen des Bildungs- und Teil- habepakts (BuT) und des Pro- gramms „Hinein in den Sportver- ein“ Zielgruppe: Sportvereine | Fortlau- fend | SpS | Unterstützte Personen über „Hinein in den Sportverein“: 2019: 55 2020: 61 2021: 70 2022: 55 Im Zeitraum von 2021 bis 2023 haben insgesamt 299 Vereine im Rah- men Ihres Angebots BuT-Gutscheine angenommen. | |||
| Sozialamt | ||||||||
| Durchführung von Bewegungs- projekten unabhängig vom Ge- schlecht der Kinder in Kitas und Schulen mit Priorität bei Einrich- tungen aus Brennpunktstadtteilen (Bewegte KiTa) Zielgruppe: Kindertageseinrich- tungen und Schulen | Fortlau- fend | SpS Gh | SpS | Ref. III: | ||||
| Gh | Bei den teilnehmenden Kindern werden Geschlecht, Migrationshinter- | |||||||
| grund und Bezug wirtschaftlicher Jugendhilfe nicht erhoben. | ||||||||
| Die Teilnahme soll allen Interessierten unabhängig von Geschlecht, | ||||||||
| Migrationshintergrund und wirtschaftlicher Situation möglich sein. | ||||||||
| Ref. IV: | ||||||||
| Vom Projekt Bewegte Kita profitierten in | ||||||||
| 2020: | ||||||||
| 6 Einrichtungen | ||||||||
| 195 Kinder | ||||||||
| 2022: | ||||||||
| 10 Einrichtungen | ||||||||
| 508 Kinder |
Fortlau-
fend
Unterstützte Personen über „Hinein in den Sportverein“:
2019: 55
2020: 61
2021: 70
2022: 55
Im Zeitraum von 2021 bis 2023 haben insgesamt 299 Vereine im Rah-
men Ihres Angebots BuT-Gutscheine angenommen.
Fortlau-
fend
29
2.2 Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt
Geschlechterspezifische Gewalt ist Gewalt, der Menschen aufgrund ihres Geschlechts ausgesetzt sind. Sie verletzt das Grundrecht auf Leben, Freiheit, Sicherheit und Würde. Geschlechterspezifische Gewalt ereignet sich täglich, in unterschiedlichen Formen wie häusliche Gewalt, sexualisierte Gewalt oder Menschenhandel. Die aktuellste kriminalistische Auswertung von Partnerschaftsgewalt des Bundeskriminalamts (BKA), bezogen auf das Berichtsjahr 2019 belegt, dass es meist Frauen sind (81%), die von Partnerschaftsgewalt betroffen sind. Auch der Großteil der Opfer von Menschenhandel innerhalb und außerhalb der EU sind Frauen und Mädchen. Laut dem Dritten Bericht über die Fortschritte bei der Bekämpfung des Menschenhandels der Europäischen Kommission sind 72% der Opfer von Menschenhandel Frauen und Mädchen. Einen Rahmen für die wirksame Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt kann das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt – auch bekannt als Istanbul-Konvention – bilden. Deutschland hat den völkerrechtlichen Vertrag Ende der Jahres 2017 ratifiziert und somit zu einem geltenden Bundesgesetz gemacht. Basierend auf dieser Konvention soll ein kommunaler Aktionsplan zur Prävention und Bekämpfung von geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt zusammen mit allen relevanten Akteur*innen erstellt werden.
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | ||||||
| 53. | Die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen wird als Pri- orität und gesamt- gesellschaftliche Aufgabe wahrge- nommen. | Verstätigung der Brottüten-Aktion im Rahmen des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen (25. November) zur Sensibilisie- rung und Skandalisierung Stetig wachsende Beteiligung der Bäckereien Zielgruppe: Stadtgesellschaft | Jährlich im No- vember | GST in Koopera- tion mit der AG der Gleichstel- lungsbeauf- tragten Mit- telfranken | 2021: 30.000 Tüten, 11 Bäckereien 2022: 65.700 Tüten, 11 Bäckereien, 22 Apotheken und Nürnberger Tafel 2023: 57.200 Tüten, 12 Bäckereien, 22 Apotheken und Nürnberger Tafel | ||
| Durchführung einer Anti-Gewalt- woche im Rahmen des Internatio- nalen Tags gegen Gewalt an Frauen Zielgruppe: Stadtgesellschaft | Jährlich im No- vember | GST in Koopera- tion mit AK Häusliche und Sexua- lisierte Ge- walt | Aus Ressourcengründen findet die Anti-Gewalt-Woche alle zwei Jahren statt. Im Jahr 2021 wurde noch ein Übersichtsflyer gedruckt. Zwei Jahre später erstellte die Gleichstellungsstelle eine online Veranstaltungsüber- sicht und die Öffentlichkeitsarbeit erfolgte rein digital. |
30
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | ||||||
| Die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen wird als Pri- orität und gesamt- gesellschaftliche Aufgabe wahrge- nommen. | Selbstverteidigungskurs für gehör- lose Mädchen und Frauen im Kontext des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen Zielgruppe: gehörlose Mädchen und Frauen | 2022 Konzep- tent- wicklung und Mit- telak- quise Ab 2023 Durch- führung | SHA-Inklu- sion und GST | AURA e.V. wurde als Partner-Institution angefragt, ein Kurs wurde kon- zipiert und angeboten. Das Angebot wurde breit beworben, musste aller- ding aufgrund von fehlenden Anmeldungen abgesagt werden. | |||
| Vermittlung von Wissen zum Thema „sexuelle Gewalt“ in Leich- ter Sprache als Kurs in Einrichtun- gen für geistig behinderte Frauen und Männer Zielgruppe: Frauen und Männer mit geistiger Behinderung | 2022 Konzep- tent- wicklung und Mit- telak- quise Ab 2023 Durch- führung | SHA-Inklu- sion und GST | AURA e.V. wurde als Partner-Institution angefragt. AURA e.V. bietet sol- che Kurse für Institutionen wie die noris inklusion bereits auf Anfrage an. Die Institutionen finanzieren die Kursleitung/das Angebot selbstständig. Ein Aktivwerden von Seiten der Fachstelle Inklusion der Stadt Nürnberg ist daher nicht erforderlich. | ||||
| 54. | Die Konvention des Europarats zur Ver- hütung und Be- kämpfung von Ge- walt gegen Frauen und häuslicher Ge- walt (Istanbul-Kon- vention) wird auf kommunaler Ebene umgesetzt. | Erstellen und Durchführen einer Bestandsaufnahme zur Bedarfsa- nalyse Auswertung der Bedarfsanalyse und Diskussion der Ergebnisse Erarbeitung eines Aktionsplans zur Bekämpfung geschlechtsspe- zifischen Gewalt um bestehende Strukturen anzupassen bzw. neue Angebote zu schaffen Zielgruppe: Stadtgesellschaft | Ab 2021 | GST und Ref. V. in Koopera- tion mit der KG Gender und den re- levanten Akteur*in- nen aus der Zivilgesell- schaft | Bestandsaufnahme liegt vor und wurde im Oktober 2022 im Sozialaus- schuss vorgestellt. Der Gleichstellungsaktionsplan 2024-2027 wird sich mit dem Schwer- punktthema Bekämpfung Geschlechtsspezifischer Gewalt der Umset- zung der Istanbul-Konvention widmen. Der Aktionsplan ist in Arbeit und soll im September 2024 dem Stadtrat zum Beschluss vorgelegt werden. |
31
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | ||||||
| 55. | Menschenhandel wird bekämpft. | Verstetigung des Arbeitskreises Menschenhandel mit relevanten Akteur*innen Nürnbergs Durchführung von Arbeitskreistref- fen 2x jährlich Ggf. Durchführung von Fortbildun- gen/inhaltlichen Veranstaltungen und Erstellung von Informations- materialien Zielgruppe: Stadtgesellschaft | Ab 2021 | MRB/GST | Mitglieder des Arbeitskreises beteiligen sich regelmäßig an den Sitzun- gen In den Jahren 2021 und 2023 fand jeweils eine Sitzung und im Jahr 2022 zwei Sitzungen des Arbeitskreises statt. Anlassbezogene Veranstaltungen konnten aus Ressourcengründen nicht durchgeführt werden. | ||
| 56. | Städtepartnerschaf- ten und internatio- nale Kooperationen sind als Plattform für den Austausch von Erfahrungen und gegenseitigen Lernprozessen in Bezug auf die Gleichberechtigung von Frauen und Männern genutzt. | Durchführung von Veranstaltun- gen mit Vertretungen aus Städte- partnerschaften und befreundeten Städten im Rahmen der Veran- staltungsreihe rundum den Inter- nationalen Frauentag im März Zielgruppe: Stadtgesellschaft | Jährlich im März | IB, GST | Aufgrund der Corona-Pandemie kam im März 2021 keine Frauendelega- tion nach Nürnberg. 2022 nahmen vier engagierte Frauen aus Cordobá die Einladung aus Nürnberg an. Im März 2023 konnte aus finanziellen Gründen keine Frauendelegation nach Nürnberg reisen. |
32
2.3 Geschlechtergerechte Bildung und Erziehung
Geschlecht spielt in der Bildung eine nach wie vor große Rolle und ist zudem bedeutsam für die Studien- und Berufswahl von Jugendlichen und jungen Menschen. Benachteiligungen in der Bildung aufgrund des Geschlechts werden oft in Kombination mit anderen Kategorien wie soziale Herkunft, Alter, Behinderung und ethnische Herkunft wirksam. Hier ist es Ziel, mit gendersensibler Bildung und Erziehung dazu beizutragen, Rollenstereotype abzubauen und Diskriminierung entgegenzuwirken.
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | |||||||
| 57. | Die Lernförderung für Schüler*innen ist etabliert. | Ausgleich geschlechtsspezifischer Benachteiligung sowie Begabtenförderung durch das Förderprogramm MSRG („Mehr Schulerfolg an Re- alschulen und Gymnasien) Zielgruppe: Schüler*innen an kommunalen Realschulen und Gymnasien | Ausgleich geschlechtsspezifischer | Schul- jahres- bezogen | SchA | SchA | Ref. IV | |
| Benachteiligung | Die Lernförderung im Rahmen des MSRG-Programms zeigt nach Ein- | |||||||
| sowie Begabtenförderung | schätzung von Schulleitungen und Lehrkräften Wirkung im Rahmen der | |||||||
| durch das Förderprogramm | angebotenen MSRG-Unterrichte und sollte daher weitergeführt werden. | |||||||
| MSRG („Mehr Schulerfolg an Re- | Die Budgetstunden hierfür werden vielfältig für die Vertiefung von | |||||||
| alschulen und Gymnasien) | Fachinhalten, psychosoziale Stärkung und individuelle Lernförderung | |||||||
| eingesetzt. Projekte wie das Safari-Programm an der BBS, welches von | ||||||||
| Zielgruppe: Schüler*innen an | fünf Lehrkräften in vier verschiedenen Modulen Benachteiligungen ab- | |||||||
| kommunalen Realschulen und | bauen und Stärke, Akzeptanz und Resilienz fördern, sind dem MSRG- | |||||||
| Gymnasien | Programm zu verdanken. Eine umfassende Evaluation der Maßnahmen | |||||||
| ist für 2024 geplant. | ||||||||
| Ausgleich geschlechtsspezifischer | Schul- jahres- bezogen | SchB | Die Ergebnisse der Abschlussprüfungen hängen sehr stark von sich über die Jahre verändernden Eingangsvoraussetzungen ab. MSBS ist eine sehr wichtige Unterstützung, vor allem auch vor dem Hin- tergrund, der zunehmenden Heterogenität und den Folgen von Corona zu begegnen. | Die Ergebnisse der Abschlussprüfungen hängen sehr stark von sich | ||||
| Benachteiligung sowie Begabten- | über die Jahre verändernden Eingangsvoraussetzungen ab. | |||||||
| förderung durch das Förderpro- | MSBS ist eine sehr wichtige Unterstützung, vor allem auch vor dem Hin- | |||||||
| gramm MSBS („Mehr Schulerfolg | tergrund, der zunehmenden Heterogenität und den Folgen von Corona | |||||||
| an beruflichen Schulen“) | zu begegnen. | |||||||
| Zielgruppe: Schüler*innen an be- | ||||||||
| ruflichen Schulen | ||||||||
| Implementierung von berufs- sprachlichem Förderunterricht an BS zur Verbesserung der Sprach- kompetenz der Schüler*innen Zielgruppe: Schüler*innen an be- ruflichen Schulen | Schul- jahres- bezogen | SchB | Vergleiche der schulischen Leistungen der Schülergruppen verschiede- ner Jahrgänge sind aufgrund der stark variierenden Eingangsvorausset- zungen und divergierender Sprachkompetenzen als Indikator nicht ge- eignet. Ohne zusätzliche Förderung würden die Ergebnisse in jedem Fall schlechter ausfallen und die Abbruchquoten höher liegen. Die Sprachkompetenz nimmt im Verlauf des Schulbesuchs zu. Vor allem der berufssprachliche Förderunterricht wird sehr positiv aufgenommen. |
Die Lernförderung
für Schüler*innen
ist etabliert.
Schul-
jahres-
bezogen
Schul-
jahres-
bezogen
Schul-
jahres-
bezogen
Vergleiche der schulischen Leistungen der Schülergruppen verschiede-
ner Jahrgänge sind aufgrund der stark variierenden Eingangsvorausset-
zungen und divergierender Sprachkompetenzen als Indikator nicht ge-
eignet. Ohne zusätzliche Förderung würden die Ergebnisse in jedem Fall
schlechter ausfallen und die Abbruchquoten höher liegen.
Die Sprachkompetenz nimmt im Verlauf des Schulbesuchs zu. Vor allem
der berufssprachliche Förderunterricht wird sehr positiv aufgenommen.
33
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | |||||||
| 58. | Die nicht-traditio- nelle Berufswahl ist erhöht. | Förderung geschlechtsuntypi- scher Berufswahlentscheidungen im Rahmen des Übergangsmana- gements Schule – Ausbildung, insbesondere bei den Berufsfach- schulen Zielgruppe: Schüler*innen (an den Berufsschulen) | Förderung geschlechtsuntypi- | Schul- jahres- bezogen | SchA, SchB | SchA, | An allgemeinbildenden und beruflichen Schulen (z. B. Wirtschaftsschule) | |
| scher Berufswahlentscheidungen | SchB | wird die geschlechtsuntypische Berufswahl durch verschiedene Ange- | ||||||
| im Rahmen des Übergangsmana- | bote wie z. B. Berufsbasare, Tag des Handwerks, Berufsinformations- | |||||||
| gements Schule – Ausbildung, | veranstaltungen und Berufspraktika gefördert. | |||||||
| insbesondere bei den Berufsfach- | ||||||||
| schulen | Die Kontaktinformationen der zuständigen Beratungslehrkräfte werden | |||||||
| zu Schuljahresbeginn an alle Schülerinnen und Schüler kommuniziert. | ||||||||
| Zielgruppe: Schüler*innen (an den | ||||||||
| Berufsschulen) | Es wurde ein 1:1 Matching zwischen den Mitarbeitenden der Agentur für | |||||||
| Arbeit und den Beratungslehrkräften der Schulen implementiert. | ||||||||
| SCHLAU stützt seine Beratung auf die Fähigkeiten und Neigungen der | ||||||||
| Jugendlichen, und nicht ausschließlich auf das Geschlecht. | ||||||||
| Gezielte Bewerbung und Diskus- sion der Angebote des Girls'- und des Boys´- Days im Unterricht an den Schulen Teilnahme von Multiplikator*innen oder ggf. Gruppen / Klassen an den Angeboten Zielgruppe: Schüler*innen/ po- tentielle Teilnehmer*innen des Girls'- und des Boys´- Days | jährlich | SchA, SchB in Koopera- tion mit GST und PA | Der Girls‘ und Boys‘ Day wird an allen städtischen allgemeinbildenden und auch an beruflichen Schulen nach der Zeit der Corona-Pandemie wieder angeboten und an den Schulen intensiv beworben. Da sich das Projekt großer Beliebtheit erfreut, nehmen über alle Jahrgangsstufen der Mittelstufe Schülerinnen und Schüler daran teil. | |||||
| 59. | Die Genderkompe- tenz bei Lehrkräf- ten, Verwaltungs- mitarbeitenden und Nachwuchskräften ist erhöht. | Erweiterung der Genderkompe- | Jährlich | IPSN, SchA, SchB, SpS | Geplante Veranstaltung von SpS in 2021 Corona-bedingt entfallen Qualifizierungskurs für Lehrkräfte „Schule der Vielfalt“ (23 TN): - Basismodul Anti-Bias Training und Wahlmodul Anti-Bias Übungen - Wahlmodul „Gender und Diversity“ | |||
| tenz durch Fachtagungen, Fortbil- | ||||||||
| dungen für Lehrkräfte, Verwal- | ||||||||
| tungsmitarbeitende, Nachwuchs- | ||||||||
| kräfte, gendergerechter Lehrmitte- | ||||||||
| leinsatz und Unterrichtsentwick- | ||||||||
| lung | ||||||||
| Zielgruppe: Lehrkräfte, Verwal- | ||||||||
| tungsmitarbeitenden und Nach- | ||||||||
| wuchskräfte |
Die nicht-traditio-
nelle Berufswahl ist
erhöht.
Schul-
jahres-
bezogen
Die Genderkompe-
tenz bei Lehrkräf-
ten, Verwaltungs-
mitarbeitenden und
Nachwuchskräften
ist erhöht.
Jährlich
IPSN,
SchA,
SchB, SpS
Geplante Veranstaltung von SpS in 2021 Corona-bedingt entfallen
Qualifizierungskurs für Lehrkräfte „Schule der Vielfalt“ (23 TN):
-
Basismodul Anti-Bias Training und Wahlmodul Anti-Bias Übungen
-
Wahlmodul „Gender und Diversity“
34
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | |||||
| Berufseinsteiger*innen- | Jährlich | IPSN | IPSN | BEST-Modul: „Kulturelle Vielfalt in der Schule. Interkulturelle Bildung in Unterricht, Elternarbeit“ (19 TN) Weitere Angebote wie der Qualifizierungskurs „Schule der Vielfalt“, wel- cher unterschiedliche Diversitätsdimensionen ins Auge fasst, wurde sehr gut angenommen. Jährliches Veranstaltungsangebot „Weiblich, männlich, divers – Der Schulische Umgang mit Diversity in der Geschlechtsidentität“ | ||
| seminar BEST mit Fokus auf die | ||||||
| verschiedenen Diversitätsmerk- | ||||||
| male und deren Zusammenwir- | ||||||
| ken, d.h. die Effekte der Intersek- | ||||||
| tionalität auf Handlungsansätze in | ||||||
| kulturell diversen Klassenzimmern | ||||||
| Zielgruppe: Berufseinsteiger*in- | ||||||
| nen | ||||||
| 60. | Die Genderkompe- tenz bei Führungs- kräften in Schulen ist erhöht. | Führungskräftequalifizierung | Jährlich | IPSN | Konstruktives Führungshandeln als personale Kompetenz (9 TN) Demokratie lernen durch demokratisches Handeln (13 TN) Kommunikation I (8 TN) GFK-Übungsgruppe für Lehrkräfte, IPSN-Mitarbeiterinnen und Mitarbei- ter, ehrenamtliche NEST-Elternlotsinnen und -lotsen, BuT-Lernförder- kräfte (11 TN) kontinuierliche Qualifizierung von IPSN-Mitarbeiterinnen: Förderung der Teilnahme an den kommunalen Führungskräftequalifizierungen und am Mentoringprogramm für Frauen | |
| durch Module zu Genderkompe- | ||||||
| tenz in den Grund- und Aufbau- | ||||||
| kursen an den kommunalen | ||||||
| Schulen (Realschulen, Gymna- | ||||||
| sien, Berufsschulen) | ||||||
| Methoden der wertschätzenden | ||||||
| Kommunikation im Hinblick auf | ||||||
| zunehmende Vielfalt in Schulklas- | ||||||
| sen, die ungeachtet des Ge- | ||||||
| schlechts, der ethnischen Her- | ||||||
| kunft und Religion wirksam sind, | ||||||
| v.a. gewaltfreie Kommunikation | ||||||
| Zielgruppe: Führungskräfte in | ||||||
| Schulen |
BEST-Modul: „Kulturelle Vielfalt in der Schule. Interkulturelle Bildung in
Unterricht, Elternarbeit“ (19 TN)
Weitere Angebote wie der Qualifizierungskurs „Schule der Vielfalt“, wel-
cher unterschiedliche Diversitätsdimensionen ins Auge fasst, wurde sehr
gut angenommen.
Jährliches Veranstaltungsangebot „Weiblich, männlich, divers – Der
Schulische Umgang mit Diversity in der Geschlechtsidentität“
Die Genderkompe-
tenz bei Führungs-
kräften in Schulen
ist erhöht.
Jährlich
Konstruktives Führungshandeln als personale Kompetenz (9 TN)
Demokratie lernen durch demokratisches Handeln (13 TN)
Kommunikation I (8 TN)
GFK-Übungsgruppe für Lehrkräfte, IPSN-Mitarbeiterinnen und Mitarbei-
ter, ehrenamtliche NEST-Elternlotsinnen und -lotsen, BuT-Lernförder-
kräfte (11 TN)
kontinuierliche Qualifizierung von IPSN-Mitarbeiterinnen: Förderung der
Teilnahme an den kommunalen Führungskräftequalifizierungen und am
Mentoringprogramm für Frauen
35
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zustän- | Evaluation/Ergebnisse | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | digkeit | |||||
| 61. | Die ganztägige Schulkinderbetreu- ung ist bereitge- stellt und bedarfs- gerecht entwickelt. | Erweiterung der schulischen Maß- | Jährli- che An- passung | SchA | SchA | Seit 2014 dient der vom damaligen Geschäftsbereich Schule und Sport - heute Referat für Schule und Sport bzw. Referat IV - und Referat für Ju- gend, Familie und Soziales gemeinsam entwickelte „Masterplan“ als kommunales Planungsinstrument für den bedarfsgerechten Ausbau der ganztägigen Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsangebote. Aktueller Stand der Betreuungsversorgung von Nürnberger Grundschul- kindern: 16.800 Kinder 11.900 Plätze im Hort, Mittagsbetreuung, gebundene und offene Ganztagsschule = 71% |
| nahmen für die ganztägige Schul- | ||||||
| kinderbetreuung (z. B. offene und | ||||||
| gebundene Ganztagsschule) zur | ||||||
| besseren Vereinbarkeit von Pri- | ||||||
| vatleben und Beruf. | ||||||
| Angesichts des demografischen | ||||||
| Wandels und eines ggf. Rechts- | ||||||
| anspruchs auf Ganztagsbetreu- | ||||||
| ung im Grundschulalter (abge- | ||||||
| stimmt mit den Betreuungsange- | ||||||
| boten von J) | ||||||
| Zielgruppe: Eltern, bzw. Erzie- | ||||||
| hungsberechtigte innerhalb der | ||||||
| Stadtgesellschaft | ||||||
| 62. | Die Zusammenar- beit der Schulen (insbesondere der Schulen mit Ganz- tagsangeboten) mit Sport-, Freizeit- und Kultureinrich- tungen ist geför- dert. | Die Koordinierungsgruppe Kultu- | Schul- jahres- bezogen | SchA, SchB, SpS | Projekt MädelsGOBasketball des Post SV Nürnberg e.V. mit wachsen- der Teilnehmerinnenzahl 200 Mädchen wöchentlich 20 Sportarbeitsgemeinschaften (SAGs) an Grundschulen 2 SAGs an Gymnasien Artio e.V. mit Basketball Angebot im offenen Ganztag einer Schule 2 Sportvereine (Post SV Nürnberg e.V. und ATV 1873 Frankonia Nürn- berg e.V.) als Träger von Ganztagsangeboten an 2 Nürnberger Schulen | |
| relle Bildung, Sport in Schule und | ||||||
| Verein | ||||||
| in Kooperation mit dem BLSV | ||||||
| entwickelt und erweitert die Ange- | ||||||
| botsstruktur für die Schulen. Jun- | ||||||
| gen und Mädchen werden ermu- | ||||||
| tigt, | ||||||
| gleichermaßen auch an | ||||||
| Sport und Kulturaktivitäten | ||||||
| teilzunehmen, die traditionell dem | ||||||
| anderen Geschlecht zugeschrie- | ||||||
| ben werden. | ||||||
| Zielgruppe: Mädchen und Jungen |
Die ganztägige
Schulkinderbetreu-
ung ist bereitge-
stellt und bedarfs-
gerecht entwickelt.
Jährli-
che An-
passung
Seit 2014 dient der vom damaligen Geschäftsbereich Schule und Sport -
heute Referat für Schule und Sport bzw. Referat IV - und Referat für Ju-
gend, Familie und Soziales gemeinsam entwickelte „Masterplan“ als
kommunales Planungsinstrument für den bedarfsgerechten Ausbau der
ganztägigen Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsangebote.
Aktueller Stand der Betreuungsversorgung von Nürnberger Grundschul-
kindern:
16.800 Kinder
11.900 Plätze im Hort, Mittagsbetreuung, gebundene und offene
Ganztagsschule = 71%
Die Zusammenar-
beit der Schulen
(insbesondere der
Schulen mit Ganz-
tagsangeboten) mit
Sport-, Freizeit-
und Kultureinrich-
tungen ist geför-
dert.
Schul-
jahres-
bezogen
SchA,
SchB, SpS
Projekt MädelsGOBasketball des Post SV Nürnberg e.V. mit wachsen-
der Teilnehmerinnenzahl
200 Mädchen wöchentlich
20 Sportarbeitsgemeinschaften (SAGs) an Grundschulen
2 SAGs an Gymnasien
Artio e.V. mit Basketball Angebot im offenen Ganztag einer Schule
2 Sportvereine (Post SV Nürnberg e.V. und ATV 1873 Frankonia Nürn-
berg e.V.) als Träger von Ganztagsangeboten an 2 Nürnberger Schulen
36
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zustän- | Evaluation/Ergebnisse | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | digkeit | |||||||
| 63. | Die Anzahl von Männern in Fortbil- dungen ist erhöht. | Zielgruppengerechte Angebote erstellen mit Umsetzung der BCN- Zielgruppenkonzeption (junge Su- chende, Newcomer + Deutsch ler- nen) Zielgruppe: potenzielle Teilneh- mer an Fortbildungen | Zielgruppengerechte Angebote | Mittelfristig über Pro- grammpla- nungspro- zess und Aufbau der Bildungsbe- ratung | BCN/BZ | BCN/BZ | Über verschiedene Maßnahmen wie Fortbildung, Bildungsberatung und die Ansprache von männlichen Teilnehmenden in Deutsch- und Integrationskursen konnte der Anteil an männlichen Teilnehmenden um ca. 10 % erhöht werden. | |
| erstellen mit Umsetzung der BCN- | ||||||||
| Zielgruppenkonzeption (junge Su- | ||||||||
| chende, Newcomer + Deutsch ler- | ||||||||
| nen) | ||||||||
| Zielgruppe: potenzielle Teilneh- | ||||||||
| mer an Fortbildungen | ||||||||
| 64. | Die Anzahl von Frauen in Fortbil- dungen im Bereich MINT ist erhöht. | Zielgruppengerechte Angebote | Mittelfristig über Pro- grammpla- nungspro- zess und Aufbau der Bildungsbe- ratung | BCN/BZ | Durch die Verankerung von MINT-Veranstaltungen im Kinderpro- gramm StB konnte die Teilnahme von Mädchen leicht erhöht werden. | |||
| erstellen mit Umsetzung der BCN- | ||||||||
| Zielgruppenkonzeption (MINT) | ||||||||
| Zielgruppe: potenzielle Teilneh- | ||||||||
| merinnen an Fortbildungen im Be- | ||||||||
| reich MINT | ||||||||
| 65. | Die geschlechts- spezifische Benachteiligung ist beseitigt. | „Jungs als Bildungsverlierer“ Ziel- gruppengerechte Angebote (#Campus 16+) Zielgruppe: Jungen | „Jungs als Bildungsverlierer“ Ziel- | Mittelfristig | BCN/BZ | Das Projekt „Campus 16+“ wird aufgrund von mangelnden personellen Ressourcen aktuell nicht weiterverfolgt | ||
| gruppengerechte Angebote | über Pro- | |||||||
| (#Campus 16+) | grammpla- | |||||||
| nungspro- | ||||||||
| Zielgruppe: Jungen | zess (mit | |||||||
| Aufbau der | ||||||||
| Marke) |
Die Anzahl von
Männern in Fortbil-
dungen ist erhöht.
Mittelfristig
über Pro-
grammpla-
nungspro-
zess und
Aufbau der
Bildungsbe-
ratung
Über verschiedene Maßnahmen wie Fortbildung, Bildungsberatung
und die Ansprache von männlichen Teilnehmenden in Deutsch- und
Integrationskursen konnte der Anteil an männlichen Teilnehmenden
um ca. 10 % erhöht werden.
Die Anzahl von
Frauen in Fortbil-
dungen im Bereich
MINT ist erhöht.
Mittelfristig
über Pro-
grammpla-
nungspro-
zess und
Aufbau der
Bildungsbe-
ratung
Durch die Verankerung von MINT-Veranstaltungen im Kinderpro-
gramm StB konnte die Teilnahme von Mädchen leicht erhöht werden.
Die geschlechts-
spezifische
Benachteiligung ist
beseitigt.
Das Projekt „Campus 16+“ wird aufgrund von mangelnden personellen
Ressourcen aktuell nicht weiterverfolgt
37
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zustän- | Evaluation/Ergebnisse | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | digkeit | |||||||
| 66. | Die Grundlage für Gendergerechtig- keit ist in der früh- kindlichen Betreu- ung verankert. | Erweiterung des Angebots „Bü- | Kurzfristig realisierbar bei zusätzli- chem Per- sonal | BCN/StB | BCN/StB | Das Angebot wurde ohne zusätzliches Personal auf 3 weitere Stand- orte übertragen; dadurch Gewinnung neuer Teilnehmer*innen. | ||
| cherzwerge – gezielte Leseförde- | ||||||||
| rung von Anfang an!“ auf andere | ||||||||
| Standorte von BCN/StB übertra- | ||||||||
| gen | ||||||||
| Zielgruppe: Kinder bis zum Vor- | ||||||||
| schulalter | ||||||||
| 67. | Die frühkindliche | Im Rahmen der BCN-Bildungsbe- ratung Beratungsangebote für El- tern im weiteren Verlauf schaffen Zielgruppe: Eltern | Im Rahmen der BCN-Bildungsbe- | Mittelfristig bei Aufbau der Bil- dungsbera- tung | BCN/BZ | Der Bereich frühkindliche Bildung ist in den letzten Jahren von ziel- gruppenrelevanten Institutionen übernommen worden (Schulen, Bera- tungsstellen etc.). Das BZ wird daher das Thema nicht weiterverfolgen. | ||
| Betreuung sowie | ratung Beratungsangebote für El- | |||||||
| die Beratung und | tern im weiteren Verlauf schaffen | |||||||
| Unterstützung für | ||||||||
| Eltern ist ausge- | Zielgruppe: Eltern | |||||||
| baut. | ||||||||
| 68. | Mädchen und Jun- | Geschlechtsspezifische und ge- schlechtsreflektierte Angebote werden geplant, umgesetzt und evaluiert Zielgruppe: Mädchen und Jungen/ junge Frauen und Männer | Fortlaufend | J/B2- Ein- richtungs- leitungen und Abtei- lungslei- tungen | Von den 440.750 Nutzungen im Jahr 2019 waren 42,73 % weiblich. Von den 356.036 Nutzungen im Jahr 2022 (ab April ohne Pandemie- auflagen) waren 40,77 % weiblich. Von den 267.761 Nutzungen Januar bis Juli 2023 waren 40,84 % weib- lich. Nicht nur in Nürnberg hat die Pandemie Mädchen und (junge) Frauen wieder verstärkt in den häuslichen/ familiären Bereich zurückgedrängt. | |||
| gen/ junge Frauen | ||||||||
| und Männer nutzen | ||||||||
| die Einrichtun- | ||||||||
| gen/Angebote der | ||||||||
| Offenen Kinder- | ||||||||
| und Jugendarbeit | ||||||||
| (OKJA) zu annäh- | ||||||||
| rend gleichen Tei- | ||||||||
| len. | ||||||||
| 69. | In jedem Team der | Berücksichtigung bei Ausschrei- bungen und Anwerben von Sozi- alpädagogen und Psychologen Zielgruppe: anzuwerbende Sozial- pädagogen und Psychologen | Bei zu be- setzenden Stellen | J/B2-EB- Abtei- lungslei- tung | In jedem Team steht mindestens eine männliche Beratungsfachkraft zur Verfügung. Trotzdem ist die Zahl noch sehr unausgewogen. 13 weiblichen Fachkräften stehen nur 6 männliche Fachkräfte gegenüber. | |||
| Erziehungsbera- | ||||||||
| tung stehen sowohl | ||||||||
| männliche als auch | ||||||||
| weibliche An- | ||||||||
| sprechpersonen | ||||||||
| zur Verfügung. |
Die Grundlage für
Gendergerechtig-
keit ist in der früh-
kindlichen Betreu-
ung verankert.
Kurzfristig
realisierbar
bei zusätzli-
chem Per-
sonal
Das Angebot wurde ohne zusätzliches Personal auf 3 weitere Stand-
orte übertragen; dadurch Gewinnung neuer Teilnehmer*innen.
Mittelfristig
bei Aufbau
der Bil-
dungsbera-
tung
Der Bereich frühkindliche Bildung ist in den letzten Jahren von ziel-
gruppenrelevanten Institutionen übernommen worden (Schulen, Bera-
tungsstellen etc.). Das BZ wird daher das Thema nicht weiterverfolgen.
Geschlechtsspezifische und ge-
schlechtsreflektierte Angebote
werden geplant, umgesetzt und
evaluiert
Zielgruppe: Mädchen und Jungen/
junge Frauen und Männer
J/B2- Ein-
richtungs-
leitungen
und Abtei-
lungslei-
tungen
Von den 440.750 Nutzungen im Jahr 2019 waren 42,73 % weiblich.
Von den 356.036 Nutzungen im Jahr 2022 (ab April ohne Pandemie-
auflagen) waren 40,77 % weiblich.
Von den 267.761 Nutzungen Januar bis Juli 2023 waren 40,84 % weib-
lich.
Nicht nur in Nürnberg hat die Pandemie Mädchen und (junge) Frauen
wieder verstärkt in den häuslichen/ familiären Bereich zurückgedrängt.
Berücksichtigung bei Ausschrei-
bungen und Anwerben von Sozi-
alpädagogen und Psychologen
Zielgruppe: anzuwerbende Sozial-
pädagogen und Psychologen
Bei zu be-
setzenden
Stellen
J/B2-EB-
Abtei-
lungslei-
tung
In jedem Team steht mindestens eine männliche Beratungsfachkraft
zur Verfügung. Trotzdem ist die Zahl noch sehr unausgewogen. 13
weiblichen Fachkräften stehen nur 6 männliche Fachkräfte gegenüber.
38
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zustän- | Evaluation/Ergebnisse | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | digkeit | |||||
| 70. | Die Besucher*in- nen der Einrichtun- gen finden männli- che und weibliche Pädagog*innen als Ansprechpersonen vor. | Nachwuchsförderung durch Prak- | Bei zu be- setzenden Stellen | J/B2-Ein- richtungs- leitungen und Abtei- lungslei- tungen | J/B2-Ein- | Insgesamt arbeiten (minus unbesetzter Stellen) 51 männliche und 68 weibliche Mitarbeitende in den Häusern (KiJHs + JTs). Der Fachbereich ist auf Berufsmessen und in Ausbildungsstätten ver- treten. Leider können immer weniger Praktikumsplätze besetzt werden. |
| tika; nahtlose Einstellungen nach | richtungs- | |||||
| Anerkennungsjahr; Übernahme | leitungen | |||||
| von Praktikant*innen nach Aner- | und | |||||
| kennungsjahr auch überplanmä- | Abtei- | |||||
| ßig | lungslei- | |||||
| tungen | ||||||
| Zielgruppe: anzuwerbende Päda- | ||||||
| gog*innen |
Die Besucher*in-
nen der Einrichtun-
gen finden männli-
che und weibliche
Pädagog*innen als
Ansprechpersonen
vor.
Bei zu be-
setzenden
Stellen
Insgesamt arbeiten (minus unbesetzter Stellen) 51 männliche und 68
weibliche Mitarbeitende in den Häusern (KiJHs + JTs).
Der Fachbereich ist auf Berufsmessen und in Ausbildungsstätten ver-
treten. Leider können immer weniger Praktikumsplätze besetzt werden.
39
Geschlechtergerechte Stadtentwicklung
2.4 Geschlechtergerechte Stadtentwicklung
Unterschiedliche Menschen nutzen auch öffentliche Plätze, Bauten und Bereiche sehr verschieden. So wünschen und fordern z.B. Frauen und Männer für die Nutzung öffentlicher Bereiche ganz unterschiedliche Dinge. Um diese Aspekte zu berücksichtigen, sollen bereits bekannte Kriterien umgesetzt und bei neuen Projekten durch Beteiligungsmöglichkeiten Bedarfe erhoben werden. Auch die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen abhängig von der jeweiligen Lebenssituation, der Herkunft, dem Geschlecht oder dem Alter unterscheiden sich. Daher muss die Zielsetzung einer geschlechtergerechten Stadtentwicklung die Schaffung gleicher Mobilitätschancen für alle sein. Vor diesem Hintergrund sind die weitere Verbesserung der Bedingungen für Zufußgehende und Radfahrende sowie der Ausbau und die Steigerung der Qualität des ÖPNV unerlässlich für eine gender- bzw. diversitygerechte Stadtentwicklung.
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | |||||||
| 71. | Öffentliche Räume sind angstfrei ge- staltet. | Zusammenstellung der Pla- | fortlau- fend | Ref. VI, UB | Ref. VI, UB | Scharfreiterring wurde inzwischen unter Berücksichtigung der angst- freien Gestaltung revitalisiert. Muggenhof wird derzeit unter Berücksichtigung der angstfreien Gestal- tung revitalisiert, Fertigstellung voraussichtlich 2024 | ||
| nungskriterien im U-Bahnbe- | ||||||||
| reich unter Berücksichtigung der | ||||||||
| Merkmale Alter, Geschlecht, Be- | ||||||||
| hinderung | ||||||||
| Zielgruppe: Stadtgesellschaft | ||||||||
| 72. | Die Gestaltung des öffentlichen Raums erfolgt unter dem Gesichtspunkt der gleichberechtigten Teilhabe. | Ausweitung und Verstetigung von Bürger*innenbeteiligungen bei der Gestaltung des Öffentli- chen Raums, zum Beispiel bei Spielplätzen, Grünanlagen, Plät- zen Je nach Projekt: Bürger*inneninfo, Bürger*innen- gespräche, ePartizipation, Pla- nungswerkstätten und weitere Maßnahmen Zielgruppe: Stadtgesellschaft | Ausweitung und Verstetigung | Langfris- | SÖR, Ref. VI in Koopera- tion mit Nutzer*in- nen (z.B. Ref. V/J) | Ref. VI: Wird bei neuen Planungen umgesetzt 3.BM: Die Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgt sehr häufig in mehreren Schritten, z.B. erst Ortsbegehung, dann Infoveranstaltung. Bei besonders großen und bedeutsamen Anlagen wird die Bürgerschaft häufig in weiteren Stufen, wie e-Partizipation eingebunden. Bei rund 95 % solcher Maßnahmen erfolgt eine Öffentlichkeitsbeteili- gung. Es wird geprüft, ob es Möglichkeiten gibt, zu erfassen, welche Bevölke- rungsgruppen sich beteiligen. | ||
| von Bürger*innenbeteiligungen | tige Etab- | |||||||
| bei der Gestaltung des Öffentli- | lierung | |||||||
| chen Raums, zum Beispiel bei | von Bür- | |||||||
| Spielplätzen, Grünanlagen, Plät- | ger*in- | |||||||
| zen | nenbetei- | |||||||
| ligungen | ||||||||
| Je nach Projekt: | bei Um- | |||||||
| Bürger*inneninfo, Bürger*innen- | und Neu- | |||||||
| gespräche, ePartizipation, Pla- | gestal- | |||||||
| nungswerkstätten und weitere | tungs- | |||||||
| Maßnahmen | maßnah- | |||||||
| men in | ||||||||
| Zielgruppe: Stadtgesellschaft | den | |||||||
| nächsten | ||||||||
| Jahren |
Öffentliche Räume
sind angstfrei ge-
staltet.
fortlau-
fend
Scharfreiterring wurde inzwischen unter Berücksichtigung der angst-
freien Gestaltung revitalisiert.
Muggenhof wird derzeit unter Berücksichtigung der angstfreien Gestal-
tung revitalisiert, Fertigstellung voraussichtlich 2024
Die Gestaltung des
öffentlichen Raums
erfolgt unter dem
Gesichtspunkt der
gleichberechtigten
Teilhabe.
SÖR, Ref.
VI
in Koopera-
tion mit
Nutzer*in-
nen (z.B.
Ref. V/J)
40
Geschlechtergerechte Stadtentwicklung
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | |||||||
| 73. | Beim Umbau bzw. bei der Neugestal- tung von Räumlich- keiten ist der ge- schlechterspezifi- sche Aspekt be- rücksichtigt. | Hinterfragen der geplanten Maß- nahmen in Hinblick auf Ge- schlechterfragen: z.B. „Gibt es dunkle Ecken?“ Zielgruppe: Stadtgesellschaft | Im Zu- sammen- hang mit geplanten baulichen und sons- tigen Maßnah- men | NüBad | Berücksichtigung und Bewertung der Rückmeldungen der Gäste des Nürnbergbades. Sensibilisierung der Mitarbeitenden für diesen Aspekt in Hinblick auf die jeweilige örtliche Situation und die Kommunikation mit den Besucherin- nen und Besuchern. | |||
| 74. | Der barrierefreie Zugang zum ÖPNV ist gewährleistet. | Priorisierung und barrierefreier | Fortlau- fend | Vpl | Die Planung des barrierefreien Ausbaus von Haltestellen erfolgt kontinu- ierlich. | |||
| Umbau der bereits erfassten | ||||||||
| Bus- und Straßenbahnhaltestel- | ||||||||
| len | ||||||||
| Zielgruppe: Eltern(teile) mit Kin- | ||||||||
| derwägen | ||||||||
| 75. | Der ÖPNV ist aus- gebaut. | Verlängerung der Straßenbahn | Vpl | Noch in Ausführung | ||||
| zur Brunecker Straße: | ||||||||
| Durchführung einer Nutzen-Kos- | ||||||||
| ten-Untersuchung, Einleitung ei- | ||||||||
| nes Planfeststellungsverfahrens, | ||||||||
| Beantragung von Fördermitteln | ||||||||
| Verlängerung der U-Bahnlinie | 2019 - 2025 | UB | Baubeginn Anfang 2020 erfolgt, Fördermittelzusage nach Präsentation der Nutzen-Kosten-Untersuchung erhalten, Planfeststellung durchge- führt, Fertigstellung voraussichtlich 2026 | |||||
| U3 SW bis Gebersdorf | ||||||||
| Zielgruppe: Stadtgesellschaft | ||||||||
| 76. | Das alternative Mo- | Ausweitung des Mobilpunktnet- zes im Stadtgebiet Zielgruppe: Stadtgesellschaft | Ausweitung des Mobilpunktnet- | Vpl in Ab- | In 2023 wurde die 3. Ausbaustufe umgesetzt. Damit bestehen 78 Mobil- punkte mit fast 130 Carsharing-Fahrzeugen. Befragung der Nutzerinnen und Nutzer zeigt hohe Zufriedenheit. | |||
| bilitätsangebot Car- | zes im Stadtgebiet | stimmung | ||||||
| Sharing ist geför- | mit DiP/OS | |||||||
| dert. | Zielgruppe: Stadtgesellschaft | (ePa), LA | ||||||
| (Vertrag) | ||||||||
| und SÖR | ||||||||
| (Aufbau) |
Der barrierefreie
Zugang zum ÖPNV
ist gewährleistet.
Fortlau-
fend
Die Planung des barrierefreien Ausbaus von Haltestellen erfolgt kontinu-
ierlich.
Der ÖPNV ist aus-
gebaut.
2019 -
2025
Baubeginn Anfang 2020 erfolgt, Fördermittelzusage nach Präsentation
der Nutzen-Kosten-Untersuchung erhalten, Planfeststellung durchge-
führt, Fertigstellung voraussichtlich 2026
In 2023 wurde die 3. Ausbaustufe umgesetzt. Damit bestehen 78 Mobil-
punkte mit fast 130 Carsharing-Fahrzeugen. Befragung der Nutzerinnen
und Nutzer zeigt hohe Zufriedenheit.
41
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | |||||
| 77. | Die Bedingungen für Zufußgehende sind verbessert. | Erarbeitung eines Fußverkehrs- | Vpl/M | Vpl/M | Fußverkehrsstrategie wurde erarbeitet und vom AfV beschlossen. Nach und nach sollen alle Stadtteile innerhalb des Rings auf Fußgänger- freundlichkeit untersucht und die Bedingungen/Sicherheit für den Fuß- verkehr verbessert werden. | |
| konzepts | ||||||
| Zielgruppe: Zufußgehende | ||||||
| 78. | Die Bedingungen für Radfahrende sind verbessert. | Projekt „Radständer für die | Vpl/M SÖR (Auf- bau) | Das achte Radständerprojekt mit Onlinebeteiligung ist angelaufen. | ||
| Stadtteile“, Errichtung von | ||||||
| Radabstellanlagen in Projektge- | ||||||
| bieten mit | ||||||
| e-Partizipation | ||||||
| Zielgruppe: Radfahrende |
Die Bedingungen
für Zufußgehende
sind verbessert.
Fußverkehrsstrategie wurde erarbeitet und vom AfV beschlossen. Nach
und nach sollen alle Stadtteile innerhalb des Rings auf Fußgänger-
freundlichkeit untersucht und die Bedingungen/Sicherheit für den Fuß-
verkehr verbessert werden.
Die Bedingungen
für Radfahrende
sind verbessert.
Vpl/M
SÖR (Auf-
bau)
42
2.5 Antidiskriminierung
Diskriminierung bezeichnet eine Benachteiligung aufgrund von Kategorien wie Geschlecht, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Alter, Behinderung, sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität und Sprache. Ziel der städtischen Antidiskriminierungspolitik ist es, für die Stärkung der Chancengleichheit und Gleichberechtigung aller Menschen einzutreten und jeder Form von Diskriminierung oder gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegen zu wirken. Der Schutz vor Diskriminierung kann sowohl das Verbot von Benachteiligung beinhalten als auch die gezielte Förderung von benachteiligten Personen oder Gruppen. Wichtig hierbei ist, die Lebensrealitäten der Bürger*innen spezifisch zu erfassen, um Bedarfe zu identifizieren und gezielte Maßnahmen ergreifen zu können. In diesem Sinne erarbeitet die Beauftragte für Diskriminierungsfragen in Kooperation mit Akteur*innen aus der Stadtverwaltung und der Stadtgesellschaft derzeit im Auftrag der Stadtratsfraktionen den Masterplan Queeres Nürnberg.
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | |||||||
| 79. | Öffentliche Aktio- | Aktionen an Gedenktagen Einzelveranstaltungen zu inhaltli- chen Schwerpunkten Zielgruppe: LSBTI | Aktionen an Gedenktagen | 2 x jähr- lich | MRB- BfD/LSBTI | MRB- | Ziel erreicht: Beauftragte für Diskriminierungsfragen führt zusammen mit der Stadtbibliothek jährlich die Aktionswochen Queer im Mai durch und beteiligt sich an Aktionen anlässlich Gedenktagen. Darüber hinaus gibt es unterschiedliche städtische Veranstaltungen zu den PRIDE Weeks. Außerdem wurde 2023 ein Regenbogenzebrastreifen installiert und Re- genbogenflaggen werden jährlich anlässlich der Pride Weeks gehisst. Durch entsprechende Formate gibt es zwischenzeitlich regelmäßige Veranstaltungen auch in der Jugend- und Senior*innenarbeit. | |
| nen und Veranstal- | BfD/LSBTI | |||||||
| tungen zum The- | Einzelveranstaltungen zu inhaltli- | |||||||
| menbereich Les- | chen Schwerpunkten | |||||||
| ben, Schwule, Bi- | ||||||||
| Trans- und Interse- | Zielgruppe: LSBTI | |||||||
| xuelle (LSBTI) sind | ||||||||
| durchgeführt. | ||||||||
| 80. | In der lokalen Anti- | Mitarbeit in der lokalen Antidiskri- | Fortlau- fend | MRB- BfD/LSBTI | Ziel erreicht: Das Beratungsangebot zu Queeren Themen und für die Queere Community wurde ausgebaut und in den Strategieentwicklungs- prozessen horizontal verankert. | |||
| diskriminierungsar- | minierungsstrategie | |||||||
| beit ist das Thema | ||||||||
| LSBTI berücksich- | Zielgruppe: Akteur*innen in der | |||||||
| tigt. | Antidiskriminierungsarbeit | |||||||
| 81. | LSBTI-Geflüchtete sind geschützt vor Diskriminierung und Gewalt. | Verstetigung des Arbeitskreises Flucht und LSBTI Zielgruppe: LSBTI-Geflüchtete | Fortlau- fend | MRB- BfD/LSBTI | Ziel teilweise erreicht: Schutzunterkünfte bestehen, darüber hinaus be- steht ein hoher Schutzbedarf der Zielgruppe. Nicht alle Betroffenen ha- ben Zugang zu Schutzunterkünften. AK-Treffen fanden mangels Res- sourcen noch nicht statt. Neuauflage eines Austauschs nach Neubeset- zung der Fachstelle für Geflüchtete. |
2 x jähr-
lich
Ziel erreicht: Beauftragte für Diskriminierungsfragen führt zusammen mit
der Stadtbibliothek jährlich die Aktionswochen Queer im Mai durch und
beteiligt sich an Aktionen anlässlich Gedenktagen. Darüber hinaus gibt
es unterschiedliche städtische Veranstaltungen zu den PRIDE Weeks.
Außerdem wurde 2023 ein Regenbogenzebrastreifen installiert und Re-
genbogenflaggen werden jährlich anlässlich der Pride Weeks gehisst.
Durch entsprechende Formate gibt es zwischenzeitlich regelmäßige
Veranstaltungen auch in der Jugend- und Senior*innenarbeit.
Fortlau-
fend
MRB-
BfD/LSBTI
Ziel erreicht: Das Beratungsangebot zu Queeren Themen und für die
Queere Community wurde ausgebaut und in den Strategieentwicklungs-
prozessen horizontal verankert.
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| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | ||||||||
| 82. | Rassismus und Diskriminierung sind bekämpft. | Zielgruppenspezifische Unter- | Fortlau- fend | SHA | SHA | Diese Unterkünfte bestehen weiterhin. Mittlerweile ist beabsichtigt, dass auch die Regierung von Mittelfranken eine zusätzliche Einrichtung (An- schluss) eröffnen wird. | |||
| künfte für Geflüchtete bleiben er- | |||||||||
| halten | |||||||||
| Zielgruppe: Geflüchtete | |||||||||
| 83. | Gewährleistung ei- ner toleranten und offenen jungen Ge- neration | Toleranzstiftende Projekte wie | Schul- jahres- bezogen | SchA, SchB | In Nürnberg sind seit 2008 inzwischen 44 Schulen sämtlicher Schularten | ||||
| durch „Schule ohne Rassismus – | Teil des Netzwerks. | ||||||||
| Schule mit Courage“ an den | |||||||||
| Schulen fördern | Besonders wichtig ist die Selbstverpflichtung, welche mindestens ein | ||||||||
| jährliches Projekt vorgibt und damit die Qualität des Netzwerks unter- | |||||||||
| Zielgruppe: Schüler*innen | streicht. | ||||||||
| 84. | Kompetenzen sich | Schulungen zur Zivilcourage Zielgruppe: Stadtgesellschaft | Schulungen zur Zivilcourage | Mittel- fristig | BCN/BZ | Kurse und Veranstaltungen mit dem Thema „Antidiskriminierung“ sind regelmäßig im Portfolio der Fachteams „Gesellschaft und Kultur“ und „Grundbildung“ (Schulabschlüsse) verankert. | Kurse und Veranstaltungen mit dem Thema „Antidiskriminierung“ sind | ||
| in vielen Lebenssi- | regelmäßig im Portfolio der Fachteams „Gesellschaft und Kultur“ und | ||||||||
| tuationen ange- | Zielgruppe: Stadtgesellschaft | „Grundbildung“ (Schulabschlüsse) verankert. | |||||||
| messen gegen Be- | |||||||||
| nachteiligungen | |||||||||
| einzusetzen sind | |||||||||
| angeeignet. | |||||||||
| 85. | Im Aktionsplan zur | Die Maßnahmen berücksichtigen geschlechterspezifische Bedürf- nisse/Aspekte. Zielgruppe: Stadtgesellschaft | 2021 | Ref. V / Koordinie- rungs- gruppe Inklusion | Der Aktionsplan UN-BRK berücksichtigt geschlechterspezifische Bedürf- | ||||
| Umsetzung der Be- | nisse/Aspekte. Spezielle Maßnahmen sind die Website zur „Vertrauli- | ||||||||
| hindertenrechts- | chen Spurensicherung bei sexualisierter Gewalt“ in Leichter Sprache | ||||||||
| konvention der Ver- | und die Gebärdendolmetschung der Informationen zur Vertraulichen | ||||||||
| einten Nationen | Spurensicherung sowie die unter Ziel Nr. 53 gelisteten Maßnahmen: | ||||||||
| (UN-BRK) findet | Selbstverteidigungskurs für gehörlose Mädchen und Frauen und die | ||||||||
| die Diversitätsdi- | Vermittlung von Wissen zum Thema „sexuelle Gewalt“ in Einrichtungen | ||||||||
| mension „Ge- | für Frauen und Männer mit geistiger Behinderung in Leichter Sprache. | ||||||||
| schlecht/Gender“ | Der Aktionsplan Inklusion wird in | 2021 | Ref.V / KoG Inklu- sion | Der Erste Aktionsplan UN-BRK ist in geschlechtergerechter Sprache for- muliert. Auch die Fortschreibung des Aktionsplans über die Website www.inklusion.nuernberg.de ist und wird in geschlechtergerechter Spra- che geschrieben. | Der Erste Aktionsplan UN-BRK ist in geschlechtergerechter Sprache for- | ||||
| als Querschnitts- | geschlechtergerechter Sprache | muliert. Auch die Fortschreibung des Aktionsplans über die Website | |||||||
| thema Berücksichti- | formuliert | www.inklusion.nuernberg.de ist und wird in geschlechtergerechter Spra- | |||||||
| gung. | che geschrieben. | ||||||||
| Zielgruppe: Stadtgesellschaft |
Rassismus und
Diskriminierung
sind bekämpft.
Fortlau-
fend
Diese Unterkünfte bestehen weiterhin. Mittlerweile ist beabsichtigt, dass
auch die Regierung von Mittelfranken eine zusätzliche Einrichtung (An-
schluss) eröffnen wird.
Gewährleistung ei-
ner toleranten und
offenen jungen Ge-
neration
Schul-
jahres-
bezogen
SchA,
SchB
Mittel-
fristig
Die Maßnahmen berücksichtigen
geschlechterspezifische Bedürf-
nisse/Aspekte.
Zielgruppe: Stadtgesellschaft
Ref. V /
Koordinie-
rungs-
gruppe
Inklusion
Ref.V /
KoG Inklu-
sion
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| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | ||||||
| 86. | Alle Veranstaltun- gen der GST sind nach Bedarf barrie- refrei. | Bereitstellung von Gebärden-Dol- metscher*innen, wenn erforderlich Möglichkeit bei Anmeldungen, Be- darf anzukreuzen Zielgruppe: gehörlose Menschen | Fortlau- fend | GST | Bei Veranstaltungen der Gleichstellungsstelle besteht die Möglichkeit, Dolmetschleistungen in Gebärdensprache durch Ankreuzen auf Anmel- deformularen/Online-Services in Anspruch zu nehmen. Im Berichtszeitraum wurde dies von gehörlosen Menschen jedoch nicht nachgefragt. |
2.6 Geschlechtergerechte Gesundheit
Männer und Frauen reagieren auf Umwelt und Krankheiten unterschiedlich – und dieser Unterschied verändert sich stetig. Daher wird in der Medizin und Gesundheitsförderung die Notwendigkeit der Berücksichtigung des Geschlechts immer deutlicher. Neben dem biologischen hat auch das soziale Geschlecht eine entscheidende Bedeutung. In der Gendermedizin steht die Beschäftigung mit dem durch das soziale Umfeld und Rollenzuschreibungen zugewiesenen Geschlecht im Zentrum des Interesses. Diese Erkenntnisse sollen sowohl in die strukturelle Gestaltung von Rahmenbedingungen, sowie in die Erfassung und Bewertung von Krankheitsbildern Eingang finden, als auch bei der Planung und Durchführung praktischer Gesundheitsangebote berücksichtigt werden.
| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- | Evaluation/Ergebnisse | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | keit | ||||||
| 87. | Das Gender Mainstreaming ist in allen Angeboten vom Gh berück- sichtigt. | Systematische Berücksichtigung | Fortlaufend | Gesamt Gh, insbe- sondere Gh/Gf-Stu- dio G/Gf-Stadt Gh/Inf-FSG Gh/MD- SpDi | Gesamt | Ref. III | |
| des Genderaspekts in den An- | Gh, insbe- | Die Fachstelle für sexuelle Gesundheit berät Menschen aller Ge- | |||||
| geboten des Gesundheitsstu- | sondere | schlechtsidentitäten. | |||||
| dios und auch bei den Aktivitä- | Gh/Gf-Stu- | ||||||
| ten der stadtteilbezogenen Ge- | dio | Die Angebote des Gesundheitsstudios richten sich an alle Kinder und | |||||
| sundheitsförderung | G/Gf-Stadt | Jugendliche unabhängig des Geschlechts. Dadurch kann ein ge- | |||||
| Gh/Inf-FSG | schützter und wohlwollender Raum bei den Angeboten zur Verfügung | ||||||
| Beratung für alle Geschlechtsi- | Gh/MD- | gestellt und durch die Mitarbeitenden gewährleistet werden. | |||||
| dentitäten in der Fachstelle für | SpDi | ||||||
| sexuelle Gesundheit und dem | Das Stadtteilprojekt hat während seiner Laufzeit spezifische Angebote | ||||||
| SpDi | für Frauen bereitgestellt; insbes. für Frauen mit Migrationshintergrund. | ||||||
| Zielgruppe: Stadtgesellschaft | Das Projekt Jungen- und Männergesundheit adressiert gesundheitsför- | ||||||
| derliche Angebote für Jungen und Männer. |
Das Gender
Mainstreaming ist
in allen Angeboten
vom Gh berück-
sichtigt.
Fortlaufend
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| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- keit | Evaluation/Ergebnisse | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | ||||||
| 88. | Eine gendersen- sible Gesundheits- berichterstattung ist etabliert. | Alle Auswertungen finden expli- | Fortlaufend | Gh/Gf-GBE | Ref. III Nach der Corona-Pandemie wurde die Arbeit der Gesundheitsbericht- erstattung 2023 wiederaufgenommen. | |
| zit gendersensibel statt, z. B. | ||||||
| Todesursachenstatistik, Schu- | ||||||
| leingangsuntersuchung, weitere | ||||||
| kleinräumige Datenauswertun- | ||||||
| gen | ||||||
| Zielgruppe: Stadtgesellschaft | ||||||
| 89. | Die Grundlage für den weiteren Aus- bau der ge- schlechtsbezoge- nen Gesundheits- förderung von Jun- gen und Männern ist geschaffen. | Entwicklung einer Gesamtstrate- | Coronabe- dingt aus- gesetzt, Wiederauf- nahme ab 01.07.2021 bzw. 01.01.2022 geplant. Ende: 31.12.2023 | Gh/Gf-JM | Die Stelle zur Koordination Jungen- und Männergesundheit wurde ein- gerichtet. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste die Koordina- tion ausgesetzt werden. Dafür konnte die Projektlaufzeit verlängert werden. Die Bestands- und Bedarfserhebung ist nahezu abgeschlos- sen. Ein Netzwerk zur Jungen- und Männergesundheit konnte aufge- baut werden. Erste Projekte wurden und werden durchgeführt. | |
| gie „Jungen- und Männer- | ||||||
| gesundheit in Nürnberg“ | ||||||
| Einrichtung einer Koordinie- | ||||||
| rungsstelle Männergesundheit | ||||||
| Entwicklung und Umsetzung von | ||||||
| ressortübergreifenden Ansätzen | ||||||
| zur Entwicklung ineinandergrei- | ||||||
| fender lebenslagenspezifischer | ||||||
| gesundheitsbezogener Ange- | ||||||
| bote | ||||||
| Zielgruppe: Jungen und Männer | ||||||
| Gründung eines Netzwerks Jun- gen- und Männergesundheit in Nürnberg im Rahmen des Mo- dellprojekts Nürnberg mit der Techniker Kranken- kasse und Gh Zielgruppe: in der Jungen- und Männergesundheit tätige Be- schäftigte/Institutionen/Vereine | Coronabe- dingt aus- gesetzt, Wiederauf- nahme ab 01.07.21 oder 01.01.23 geplant. | GST, Gh | Das Netzwerk hat sich gegründet. Verantwortlichkeit ist an Gh - Fachstelle geschlechtersensible Präven- tion übergegangen. Das Netzwerk wächst weiter und trifft sich regelmäßig |
Zuständig-
keit
Eine gendersen-
sible Gesundheits-
berichterstattung ist
etabliert.
Ref. III
Nach der Corona-Pandemie wurde die Arbeit der Gesundheitsbericht-
erstattung 2023 wiederaufgenommen.
Die Grundlage für
den weiteren Aus-
bau der ge-
schlechtsbezoge-
nen Gesundheits-
förderung von Jun-
gen und Männern
ist geschaffen.
Coronabe-
dingt aus-
gesetzt,
Wiederauf-
nahme ab
01.07.2021
bzw.
01.01.2022
geplant.
Ende:
31.12.2023
Die Stelle zur Koordination Jungen- und Männergesundheit wurde ein-
gerichtet. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste die Koordina-
tion ausgesetzt werden. Dafür konnte die Projektlaufzeit verlängert
werden. Die Bestands- und Bedarfserhebung ist nahezu abgeschlos-
sen. Ein Netzwerk zur Jungen- und Männergesundheit konnte aufge-
baut werden. Erste Projekte wurden und werden durchgeführt.
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| Nr. | Ziel/e | Maßnahme/n und | Zeitplan | Zuständig- keit | Evaluation/Ergebnisse | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe/n | ||||||
| 90. | Männer nehmen die Fürsorge für ihre Gesundheit wahr. | Weltmännertag 03.11. Thema Gesundheit Veranstaltung(en) zu Männer- gesundheit Aktion/Kampagne, z. B. Novem- ber Zielgruppe: Männer | Jährlich | GST | Im Rahmen der Männerwochen 2022 haben Angebote und Veranstal- tungen zu Männergesundheit und Prävention stattgefunden. Themen waren Essstörungen, Resilienz, Sexualität und Männerherzen. | |
| 91. | Der Zugang zu (muttersprachli- cher) Gesundheits- versorgung und -förderung für Ge- flüchtete ist ge- währleistet. | Fortführungen der Medizini- | Fortlaufend | Gh/MD- Asyl In Koopera- tion mit weiteren externen Partner*in- nen | Die Medizinische Fachstelle für Flüchtlinge mit Fachstelle Trauma wurde bis 12/2025 verlängert. | |
| schen Fachstelle/Flüchtlinge mit | ||||||
| Fachstelle Trauma mit besonde- | ||||||
| rer Berücksichtigung der gen- | ||||||
| dersensiblen Versorgung | ||||||
| Genderadäquate Personalaus- | ||||||
| stattung | ||||||
| Zielgruppe: Geflüchtete | ||||||
| 92. | Die geschlechts- sensible Gesund- heit älterer Men- schen ist gefördert. | Punktuelle Angebote zu Frauen- und Männergesundheit (gemäß unterschiedlicher geschlechts- spezifischer Gesundheitsprob- leme von Senior*innen) Zielgruppe: Senior*innen | Fortlaufend | SenA | Frauen: Angebote sind bereits stetige Kursangebote Männer: Teils verstetigte Angebote, teils Verstetigung geplant. |
Zuständig-
keit
Der Zugang zu
(muttersprachli-
cher) Gesundheits-
versorgung und
-förderung für Ge-
flüchtete ist ge-
währleistet.
Gh/MD-
Asyl
In Koopera-
tion mit
weiteren
externen
Partner*in-
nen
Die Medizinische Fachstelle für Flüchtlinge mit Fachstelle Trauma
wurde bis 12/2025 verlängert.
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