NürnbergStift
2023
Nachtrags-Wirtschaftsplan
Impressum
Herausgeber:
NürnbergStift,
ein Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg
Auflage:
digital, inkl. Ratsinformationssystem
Gestaltung:
NürnbergStift
nuest@stadt.nuernberg.de
www.nuernbergstift.de
Inhaltsverzeichnis
1 Geschäft, Rahmenbedingungen und allgemeine Grundlagen ..... 4
1.1 Rechtliche Grundlagen ............................................................................................... 4 1.2 Betriebliche Grundlagen ............................................................................................ 5
2 Erfolgsplan ...................................................................................... 6
2.1 Ausgangslage ............................................................................................................. 6 2.2 Begründung ................................................................................................................ 7 2.3 Auslastung ................................................................................................................ 10 2.4 Ergebnis NüSt Gesamt ............................................................................................. 10 2.6 Erläuterungen zu den betrieblichen Erträgen ........................................................... 14 2.7 Erläuterungen zu den betrieblichen Aufwendungen ................................................ 17 2.8 Kassenkredit ............................................................................................................. 22 2.9 Maßnahmen .............................................................................................................. 22
3 Erfolgsplan der einzelnen Einrichtungen .................................... 24
3.1 Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See ...................................................... 24 3.2 August-Meier-Haus .................................................................................................. 25 3.3 Senioren-Wohnanlage-St. Johannis ......................................................................... 28 3.4 Senioren-Wohnanlage St. Platnersberg .................................................................... 29 3.5 Senioren-Wohnanlage-Heilig-Geist-Spital .............................................................. 30 3.6 Ambulante Dienste ................................................................................................... 31 3.7 Geriatrische Reha ..................................................................................................... 32
4 Vermögensplan ............................................................................. 33
5 Investitionsplan ............................................................................. 34
5.1 Darstellung der Investitionsmaßnahmen .................................................................. 34 5.2 Verpflichtungsermächtigungen ................................................................................ 40
6 Fünfjahresübersicht ...................................................................... 40
6.1 Erfolgsplan ............................................................................................................... 40 6.2 Finanzplan ................................................................................................................ 45
7 Darlehensverbindlichkeiten ......................................................... 46
8 Stellenplan ..................................................................................... 48
Vorwort
Gemäß § 11 Abs. 1 der Betriebssatzung i.V. mit § 2 Abs. 1 WkPV und den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung legte das NürnbergStift den Wirtschafts-, Vermögens- und Finanzplan für das Geschäftsjahr 2023 vor.
Nach Begutachtung durch den Werkausschuss (NüSt) am 13.10.2022 wurde dieser vom Stadtrat festgestellt. (§ 7 Abs. 1 Nr. 5 der Betriebssatzung).
Aufgrund der prognostizierten erheblichen Ergebnisverschlechterung für das Jahr 2023 wird diese Nachtrags-Wirtschaftsplan vorgelegt (§ 13 Abs 1. und § 14 Abs.2 WKPV).
1 Geschäft, Rahmenbedingungen und allgemeine Grundlagen
1.1 Rechtliche Grundlagen
Die im NürnbergStift zusammengefassten ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist als Eigenbetrieb organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet (§ 1 WkPV).
Gemäß § 3 der Betriebssatzung verfolgt das NürnbergStift ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zuständige Organe für das NürnbergStift sind der Oberbürgermeister, der Stadtrat, der Werkausschuss und die Werkleitung (§ 4 der Betriebssatzung). Die Werkleitung setzt sich seit 01.06.2022 zusammen aus der Referentin für Jugend, Familie und Soziales als 1. Werkleiterin und der zwei 2. Werkleiterinnen mit der gleichzeitigen Funktion als Dienststelleneiterinnen in der Doppelspitze.
Aufgabe des NürnbergStift ist es, die bestmögliche und bedarfsgerechte Versorgung der älteren Bevölkerung durch ambulante, teilstationäre und vollstationäre Hilfen nach dem auf Landesebene seit 01.08.2008 geltenden Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG), dem seit 01.10.2009 auf Bundesebene geltenden Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG), dem SGB V, dem SGB XI, dem SGB XII sowie den Pflegestärkungsgesetzen I bis III sicherzustellen.
Der Betrieb der Einrichtungen ist privatrechtlich geregelt. Mit den Vertretern der Krankenkassen wird die Vergütung nach § 111 SGB V für die Geriatrische Rehabilitationseinrichtung vereinbart. Für die Pflegebereiche werden die Entgelte mit den Vertretern der Pflegekassen und dem überörtlichen Sozialhilfeträger nach § 85 SGB XI verhandelt. Für den Rüstigen-Bereich sind die Pensionssätze mit dem überörtlichen Sozialhilfeträger entsprechend §§75 ff SGB XII vereinbart. Die Entgelte für die Wohnheime werden durch NüSt festgesetzt. Die Vergütung der ambulanten Pflegeleistungen und der hauswirtschaftlichen Versorgung erfolgt gemäß § 89 SGB XI nach dem Vertrag, der auf Landesebene zwischen den Vertretern der Leistungserbringer und den Vertretern der Pflegekassen, der sonstigen Sozialversicherungsträger und den Sozialhilfeträgern abgeschlossen wurde.
1.2 Betriebliche Grundlagen
Im Eigenbetrieb NürnbergStift sind folgende Einrichtungen zusammengefasst:
Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See (AHS)
August-Meier-Haus (AMH)
Senioren-Wohnanlage St. Johannis (AHJ)
Senioren-Wohnanlage Platnersberg (AHP)
Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital (HSP)
Ambulante Dienste (AMBD)
Geriatrische Rehabilitation (REHA)
Praxis für Ergotherapie (ERGO)
August-Meier-Heim (AHR), Haus 5 & 6 Verwaltung NüSt
Facility-Aufgaben, Unterstützungsleistungen für die Pflege sowie der Betrieb der NüSt eigenen Küche im August-Meier-Heim werden durch die NürnbergStift Service GmbH (NüStSG) sichergestellt. In diesem Zusammenhang werden NüSt-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (insbesondere aus dem Küchen- und Betriebsdienstbereich) über einen Gestellungsvertrag der NüStSG überlassen. Wäschereileistungen werden vollständig von einer Fremdfirma erbracht.
2 Erfolgsplan
2.1 Ausgangslage
Der geänderte Erfolgsplan 2023 schließt mit einem negativen Ergebnis in Höhe von 5.966.683 Euro ab, das Ergebnis verschlechtert sich demnach um 3.299.942 Euro.
| Nüst Gesamt(cid:10) in EUR | Ergebnis 2022 | WPL 2023 | Nachtrags- WPL 2023 | Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Aufwendungen | 41.591.508 | 43.422.830 | 45.399.272 | 1.976.443 | 4,6% |
| Erträge | 38.752.650 | 40.756.088 | 39.332.879 | -1.423.208 | -3,5% |
| Betriebsergebnis | -2.838.858 | -2.666.742 | -6.066.393 | -3.399.651 | -8,0% |
| Neutrales Ergebnis | 32.828 | 0 | 99.710 | 99.710 | 0,0% |
| Ergebnis | -2.806.031 | -2.666.741 | -5.966.683 | -3.299.942 | -123,7% |
Die Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Nürnberg steht vor großen Herausforderungen. Das Nachfragepotential wird weiter stetig wachsen, dem die Angebotsentwicklung an stationären Pflegeplätzen hinterherhinken wird. Bereits jetzt sind Pflegeplätze sehr rar und die Situation wird sich weiter verschärfen. Dem muss das NürnbergStift entgegenwirken und perspektivisch weitere Pflegeplätze aufbauen. Daher werden die angefangen Bauprojekte weiter voran getrieben und weitere Aktivitäten angegangen.
Das neue August-Meier-Haus wurde am 01. April 2023 in der Regensburger Str. in Betrieb genommen und bietet 158 stationäre Pflegeplätze (vorher: 138 Plätze), 18 Plätze in der Tagespflege und 8 Plätze für Nachtpflege. Alle 158 Betten sind bereits belegt und ausreichend Pflegepersonal ist vorhanden. Im Stadtteil St. Johannis baut die WBG eine neue Pflegeeinrichtung. Mit der Anmietung durch NüSt (geplant ist das dritte Quartal 2026) können 122 vollstationäre und 14 teilstationäre Pflegeplätzte (bisher 96 vollstationäre Bewohnerplätze) angeboten werden. Ebenfalls werden die Planungen zur Senioren-Wohnanlage Platnersberg, die federführend durch das Hochbauamt realisiert werden, fortgesetzt. Eine Sanierung und Erweiterung des Bestands ist beabsichtigt. Für den Neubau der an die Service GmbH vermieteten Küche wurde das Grundstück in der Raudtener Straße in Nürnberg, Altenfurt durch die Stadt an NüSt übertragen. Derzeit läuft die Planungsphase.
Gegenwärtig leidet die Altenpflege unter akutem Personalmangel und Kostendruck. Aus diesem Grund setzt NüSt ganze Energie und Ressourcen in Aktivitäten zur Personalgewinnung und -bindung durch Projekte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Pflege- und Betreuungskräfte. Außerdem stellt NüSt die Ausbildung im besonderen Fokus. Die Ausbildung ist auf zwei Standorte konzentriert. Sehr erfreulich ist, dass es gelungen ist, die ersten Generalistinnen für das NüSt zu begeistern. Das bedeutet 15 von 16 Absolventen werden voraussichtlich als Fachkräfte im September in den Einrichtungen beginnen. Ebenfalls ist die Gewinnung von ausländischen Fachkräften und damit einhergehenden Weiterentwicklung der Willkommenskultur im NüSt weiterer Bestandteil der Personalrekrutierung. Aktuell werden sechs Pflegefachkräfte aus dem Iran beschäftigt und das Arbeitsprofil eines/r zukünftige Intergrationsbeauftragtens/r entwickelt. Seit dem Juli 2023 gilt das neue Personalbemessungsverfahren in der Pflege. Das neue PeBeM bietet eine große Chance für die Gesamtorganisationsentwicklung insbesondere hinsichtlich Personalentwicklung und –Qualifizierung. Das NüSt hat bereits ein Steuerungsteam gebildet das alle diesbezüglichen Aktivitäten im Gesamtbetrieb initiiert, unterstützt und steuert. Die Etablierung der Arbeitsprofile der Pflegeassistenz ist in allen Häusern erfolgreich umgesetzt. Die ersten Aktivitäten hinsichtlich der selbstständigen Dienstplanung durch die Pflegeteams sind in Senioren-Wohnanlage St. Johannis gestartet. Im August-Meier-Haus sind die Maßnahmen zur Prozessanalyse- und Strukturierung hinsichtlich der Arbeit in den Wohngemeinschaften initiiert und werden begleitet. Das PPZ plant mit Team am Platnersberg eine Testung zur Ausfallmanagement durch die APP-Unterstützung.
2.2 Begründung
Folgende Faktoren beeinflussen die gestiegenen Aufwendungen erheblich:
Die Personalkosten im Jahr 2023 sind mit 28.152.317 Euro deutlich gegenüber der Wirtschaftsplanung gestiegen. Hintergrund ist der durch die Tarifverhandlung vereinbarte Inflationsausgleich in Höhe von 2.560 Euro pro Vollzeitkraft. Der Rückgang der Kosten in der Essenversorgung resultiert aus der gesunkenen Belegung gegenüber der Planbelegung 2023. Aufgrund der hohen Krankheitsquote in den ersten Monaten des Jahres 2023 konnte die geplante Belegung nicht erreicht werden. In der WPL 2023 wurde mit hohen Energiekosten aufgrund des „Ukrainekriegs“ geplant. Aufgrund der gesetzlichen Regelungen im Dezember 2022 (Strom und Gaspreisbremse) wurden diese Kosten in der Hochrechnung angepasst. Aktuell fehlen uns für 2023 immer noch die Rechnungen unseres Energie Versorgers, so dass wir derzeit keine Aussage über die möglichen Erträge aus dem Energierettungsschirm Pflege treffen können. Erstattet wird die
Differenz der Energierechnungen zum Referenzmonat März 2022. Der Wirtschaftsbedarf in der Hochrechnung ist 252.263 Euro höher gegenüber der Wirtschafsplanung. Begründet ist dies an den höheren Fremdleistungskosten für Wäscherei, Betriebsdienst, Recycling, Entsorgung und Reinigung aufgrund der gestiegenen Inflation. Insbesondere sind hier auch die gestiegenen Personalkosten der Service-GmbH ein Kostentreiber. Zusätzlich fallen seit Januar 2023 Kosten für das Gebäudemanagement für das neue August-Meier-Haus an in Höhe von rund 265.000 Euro an. Das komplette Gebäudemanagement wurde im ÖPP Vertrag an die Fa. Reisch beauftragt und wird in dieser Höhe nicht refinanziert werden, da es über die finanzierten Schlüssel der Pflegesätze liegt. Im Verwaltungsbedarf des Jahres 2023 sind Personalkosten für Zeitarbeit in der Verwaltung und Beratungskosten enthalten. Die Zeitarbeit ist eine ungeplante Folge aus Krankheitsausfällen. Die Instandhaltungskosten aus der Hochrechnung liegen 217.976 Euro gegenüber der Wirtschaftsplanung. Aufgrund des schlechten Zustands der Gebäude und Anlagen ist in 2023 bereits ein hoher unkalkulierbarer Instandhaltungs- und wartungsaufwand angefallen, so ist aktuell die Heizungssteuerung im AHS Haus 1 ausgefallen und muss vor der Heizperiode ausgetauscht werden. Für das neue AMH fallen 336.343 Euro an auf der Grundlage des abgeschlossenen Gebäudemanagement Vertrag an. Aufgrund des ÖPP Vertrages werden jährlich diese Kosten auf Rücklagen Konten gesammelt und erst bei Bedarf verwendet. Diese Kosten werden in dieser Höhe nicht über die gesondert berechneten Investitionserlöse refinanziert, da man hierbei davon ausgeht, dass bei einem neuen Heim noch keine hohen Instandhaltungskosten entstehen. Durch die Verzögerung beim Bau des neuen Heimes in St. Johannis entstehen zusätzliche finanzielle Aufwendungen, durch die betriebsbereite Haltung des alten Gebäudes. Weiterhin muss das alte AHR Gebäude ertüchtigt werden für die angedachte Vermietung an das Sozialamt. Diese Bestandsverwertung des alten AHR Gebäudes kostet uns finanzielle und personelle Ressourcen in der Zentrale, generiert aber auch zusätzliche Vermietungserträge für NüST und ist gesamtstädtisch positiv zu betrachten.
Die Anpassung der betrieblichen Erträge ist nachfolgend begründet durch:
Die Nachfrage nach Plätzen im Rüstigen Bereich ist schlechter als im WPL 2023 angenommen, was zu einer Abweichung der Erlöse von 75.504 Euro gegenüber der Planung führt. Insgesamt ist der Bereich rückläufig aufgrund der sinkenden Nachfragen in den letzten Jahren, so dass wir schon vorsichtiger geplant hatten. Allerdings ist die Nachfrage nach Rüstigen Plätzen stärker gesunken als wir angenommen hatten. Wir werden hier den Versorgungsvertrag anpassen, um Ihn der sinkenden Nachfrage anzupassen. Die Tagespflege im AHS hat eine geringe Auslastung als ursprünglich in 2023 geplant. Leider verzögert sich die Eröffnung der Tagespflege im AMH zum1. August 2023 aufgrund eines Wasserschadens. Wir werden die fehlenden Erlöse daraus Fa. Reisch in Regress stellen. Die Nachtpflege ist hiervon auch betroffen, hier fehlt uns allerdings immer noch der
Versorgungsvertrag mit den Pflegekassen. Wir sind der erste Anbieter in Bayern mit dem Angebot der Nachtpflege und die Pflegekassen verzögern hier den Abschluss eines Versorgungsvertrages. Die Erträge in der vollstationären Pflege liegen 837.552 Euro in der Hochrechnung unter dem Planansatz. Ursache ist hier die hohe Krankheitsquote bei unserem Pflegepersonal, was eine Auswirkung der Corona Pandemie ist. Seit der 2. Jahreshälfte ist ein Anstieg in der Auslastung zu erkennen. Sehr positiv ist die Entwicklung im neuen AMH. Hier liegt mittlerweile eine Vollauslastung vor. Die Vergütungsvereinbarungen der im Juli 2023 verhandelten Pflegesätze lagen zum Zeitpunkt der Hochrechnung noch nicht vor und konnten daher noch nicht berücksichtigt werden. Da wir deutlich besser verhandelt haben als wir in der Prognose berücksichtigt haben, wird sich dies positiv in der Ertragssituation ab dem 3. Halbjahr 2023 widerspiegeln. Die Situation im ambulanten Dienst im Wirtschaftsjahr 2023 ist von der auffälligen Krankheitsquote und der langen Fahrzeiten durch sehr viele langfristige Baustellen abhängig. Momentan können deutlich weniger Patienten behandelt werden, so dass wir hier mit 214.510 Euro Erlösen weniger rechnen gegenüber der Planung. In der Reha rechnen wir in der mit 903.480 Euro weniger Erlösen gegenüber der Planung. Grund ist hier die niedrige Auslastung im 1.Quartal 2023 aufgrund der hohen Krankheitsquote bei unserem Pflegepersonal. Auch stellen wir fest, dass die uns zugewiesenen Patienten älter und kränker sind als früher und viele Patienten aufgrund ihres schlechten Gesundheitsstandes die Reha abbrechen müssen und ins Klinikum zurück verlegt müssen. In den Zuschüssen ist ein Sondervermögen der Stadt Nürnberg in Höhe von 104.000 Euro enthalten, welches für den Heizungsausfall im AHS Haus 1 eingesetzt wird. In den Nebenerlösen finden sich Erstattungen von Mitarbeitenden für Unterkunft und Verpflegung, Erträge aus Ergotherapie Praxis, Verrechnungen für Leistungen Telefon- und Fernsehbenutzung, Erträge aus Vermietung und Verpachtung und Inanspruchnahme von „Gestellungskräften“ und Verwaltungsleistungen. Der Anstieg der Nebenerlöse ist begründet aufgrund der geplanten Vermietung des Bestandsgebäudes von AHR an das Sozialamt zum 1. Oktober 2023.
2.3 Auslastung
Das Wohn- und Platzangebot für den Nachtrags - Wirtschaftsplan 2023 wurde wie folgt angepasst.
| AHS Vollstat. Pflege | AHR (Altbau) Vollstat. Pflege | AMH (Neubau) Vollstat. Pflege | AHJ Vollstat. Pflege | AHP Vollstat. Pflege | |
|---|---|---|---|---|---|
| Kapazität | 254,00 | 128,00 | 158,00 | 111,00 | 91,00 |
| Auslastung WPL | 96,00% | 98,00% | 89,00% | 80,00% | 97,00% |
| Auslastung NPL | 93,01% | 99,00% | 94,00% | 72,74% | 91,79% |
| AHS Tagespflege | AMH Tagespflege | AMH Nachtpflege | |
|---|---|---|---|
| Kapazität | 18,00 | 16,00 | 8,00 |
| Auslastung WPL | 72,00% | 78,00% | 72,00% |
| Auslastung NPL | 64,65% | 66,65% | 49,94% |
| AHJ Wohnen | HGS Wohnen | REHA Vollstationär | AMBD Pflege | |
|---|---|---|---|---|
| Kapazität | 64,00 | 106,00 | 44,00 | 120,00 |
| Auslastung WPL | 84,00% | 95,50% | 115,00 | |
| Auslastung NPL | 94,27% | 100,00% | 85,00% | 100,00 |
2.4 Ergebnis NüSt Gesamt
Die Nachtrags-Wirtschaftsplanung für 2023 endet mit einem negativen Ergebnis in Höhe von 5.966.683 Euro und ergibt eine Verschlechterung von 3.299.942 Euro gegenüber dem Wirtschaftsplan 2023. Dieses resultiert aus Erträgen in Höhe von 39.322.879 Euro, Aufwendungen in Höhe von 45.399.272 Euro und einem neutralen Ergebnis von 99.710 Euro.
| Nüst Gesamt(cid:10) in EUR | Ergebnis 2022 | WPL 2023 | Nachtrags- WPL 2023 | Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Personal- aufwendungen | 27.399.009 | 26.924.607 | 28.152.317 | 1.227.710 | 4,6% |
| Essensversorgung | 2.893.808 | 3.590.090 | 3.462.997 | -127.093 | -3,5% |
| Energie und Wasser | 1.308.897 | 2.596.657 | 1.807.701 | -788.956 | -30,4% |
| Wirtschafsbedarf | 2.692.663 | 2.582.839 | 2.835.102 | 252.263 | 9,8% |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 817.861 | 671.554 | 669.307 | -2.247 | -0,3% |
| Verwaltungsbedarf | 935.639 | 421.699 | 776.811 | 355.112 | 84,2% |
| Zentrale Dienste | 516.380 | 521.585 | 518.607 | -2.978 | -0,6% |
| Pachten, Mieten, Leasing | 512.113 | 513.097 | 519.654 | 6.557 | 1,3% |
| Beiträge, Ver- sicherungen, Steuern | 866.435 | 871.259 | 966.085 | 94.826 | 10,9% |
| Instandhaltung, Wartung | 1.165.237 | 1.536.705 | 1.754.681 | 217.976 | 14,2% |
| Abschreibungen | 2.173.904 | 2.801.930 | 3.438.209 | 636.279 | 22,7% |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 309.563 | 390.806 | 497.802 | 106.996 | 27,4% |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 41.591.508 | 43.422.830 | 45.399.272 | 1.976.443 | 4,6% |
| Erlöse Rüstige | 599.095 | 610.339 | 534.835 | -75.504 | -12,4% |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 270.028 | 544.839 | 495.289 | -49.550 | -9,1% |
| Erlöse vollstationäre Pflege | 29.309.042 | 30.637.010 | 29.799.458 | -837.552 | -2,7% |
| Erlöse Wohnheime | 782.165 | 798.411 | 808.586 | 10.175 | 1,3% |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 1.147.809 | 1.321.536 | 1.107.026 | -214.510 | -16,2% |
| Erlöse Reha stationär | 2.757.212 | 3.709.855 | 2.806.375 | -903.480 | -24,4% |
| Zuweisungen, Zu- schüsse, Fördermittel, Auflösung SoPo | 717.662 | 699.010 | 1.159.587 | 460.577 | 65,9% |
| Nebenerlöse | 3.169.637 | 2.435.087 | 2.621.724 | 186.637 | 7,7% |
| Summe betriebliche Erträge | 38.752.650 | 40.756.088 | 39.332.879 | -1.423.208 | -3,5% |
| Betriebsergebnis | -2.838.858 | -2.666.741 | -6.066.393 | -3.399.651 | 127,5% |
| Neutrales Ergebnis | 32.828 | 0 | 99.710 | 99.710 | |
| Ergebnis | -2.806.031 | -2.666.741 | -5.966.683 | -3.299.942 | -123,7% |
Entsprechend § 3 Abs. 1 Satz 2 WkPV ist der Erfolgsplan mindestens wie die Gewinn- und Verlustrechnung zu gliedern. Anbei der geänderte Erfolgsplan für 2023:
| Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift | Ergebnis 2022 EUR | WPL 2023 EUR | Nachtrags WPL 2023 EUR |
|---|---|---|---|
| 1. Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Pflege sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen 2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen 4. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 4a.Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB | 24.712.353,60 4.946.986,74 56.304,06 2.230.289,74 6.279.267,25 | 28.762.097,80 5.511.205,20 50.821,00 3.055.660,96 2.299.213,47 | 26.679.585,72 5.409.299,11 86.140,74 3.142.786,37 2.518.413,78 |
| soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten | |||
| 5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten | 2.798.413,20 | 3.052.644,39 | 2.831.962,91 |
| 6. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 7. Andere aktivierte Eigenleistungen 8. Sonstige betriebliche Erträge Zwischensumme | 0,00 46.032,55 249.114,12 41.318.761,26 | 0,00 0,00 2.016,85 42.733.659,67 | 0,00 62.567,25 38.636,36 40.769.392,25 |
| 9. Personalaufwand: a) Löhne und Gehälter b) Sozialabgaben, Altersversorgung und sonstige Aufwendungen 10.Materialaufwand: a) Lebensmittel b) Wasser, Energie, Brennstoffe c)Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. Bedarf 11.Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 12.Steuern, Abgaben, Versicherungen 14.Mieten, Pacht, Leasing Zwischensumme | 22.125.098,14 6.767.297,21 95.460,18 1.308.897,13 7.649.173,94 485.071,23 838.519,35 512.112,65 39.781.629,83 | 22.092.307,78 6.647.350,01 83.806,02 2.596.657,29 7.551.791,44 493.602,97 841.878,88 513.097,03 40.820.491,42 | 22.548.680,16 6.415.193,89 99.450,00 1.807.700,77 8.497.907,24 487.141,33 933.478,86 519.653,95 41.309.206,19 |
| Zwischenergebnis | 1.537.131,43 | 1.913.168,25 | -539.813,94 |
| Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift | Ergebnis 2022 EUR | WPL 2023 EUR | Nachtrags WPL 2023 EUR |
|---|---|---|---|
| Zwischenergebnis 15.Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung von Investitionen 16.Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten 18.Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ Verbindlichkeiten 20.Abschreibungen: a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und b) Abschreibungen auf Forderungen und sonstige 21.Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- setzung 22.Sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.537.131,43 1.300.000,00 329.738,66 1.335.949,12 2.136.459,42 43.005,56 1.163.843,17 991.403,13 | 1.913.168,25 20.000,00 311.087,00 20.000,00 2.801.830,33 100,00 1.536.705,00 161.555,71 | -539.813,94 500.000,00 571.663,77 533.620,00 3.416.672,85 21.536,26 1.749.644,29 284.017,87 |
| Zwischensumme | -4.040.921,74 | -4.189.104,04 | -4.933.827,50 |
| Zwischenergebnis 25.Zinsen und ähnliche Erträge 27.Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zwischensumme | -2.503.790,31 7.296,00 309.536,26 -302.240,26 | -2.275.935,79 0,00 390.806,14 -390.806,14 | -5.473.641,44 4.759,80 497.801,66 -493.041,86 |
| 29.Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag | -2.806.030,57 | -2.666.741,93 | -5.966.683,30 |
| nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses Auf neue Rechnung vorzutragen Verlustausgleich | -2.806.030,57 | -2.666.741,93 | -5.966.683,30 |
2.6 Erläuterungen zu den betrieblichen Erträgen
Pflegebereich
| in EUR | Ergebnis 2022 | WPL 2023 | Nachtrags- WPL 2023 | Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Erlöse teilstationäre Pflege | 270.028 | 544.839 | 495.289 | -49.550 | -9,1% |
| Erlöse vollstationäre Pflege | 29.309.042 | 30.637.010 | 29.799.458 | -837.552 | -2,7% |
| Summe | 29.579.070 | 31.181.849 | 30.294.747 | -887.102 | -2,8% |
Der neuen Planung der Erträge aus vollstationären Pflegeleistungen für das Jahr 2023 beruhen auf den Ist zahlen der ersten vier Monate des Jahres 2023 und der erwarteten Auslastung bis zum Jahresende. Ferner werden die bisherigen Pflegegradverteilungen sowie das bayrische Pflegegradmix berücksichtigt. Aufgrund der schlechten Auslastungssituation liegen die Erträge in der vollstationären Pflege 837.552 Euro unter der ursprünglichen Planung. Seit der 2. Jahreshälfte ist ein Anstieg in der Auslastung zu erkennen. Sehr positiv ist die Entwicklung im neuen AMH. Hier liegt mittlerweile eine Vollauslastung vor. Die im Juli 2023 verhandelten Pflegesätze konnten noch nicht berücksichtigt werden.
Die Tagespflege im AHS hat eine geringe Auslastung als ursprünglich in 2023 geplant. Leider verzögert sich die Eröffnung der Tagespflege im AMH zum1. August 2023 aufgrund eines Wasserschadens. Die Nachtpflege ist hiervon auch betroffen, hier fehlt uns allerdings immer noch der Versorgungsvertrag mit den Pflegekassen. Die Erträge in der teilstationären Pflege liegen 49.550 Euro unter dem Planansatz von 2023.
Ambulante Leistungen
| in EUR | Ergebnis 2022 | WPL 2023 | Nachtrags- WPL 2023 | Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 1.147.809 | 1.321.536 | 1.107.026 | -214.510 | -16,2% |
Die Situation im ambulanten Dienst ist im Wirtschaftsjahr 2023 von der auffälligen Krankheitsquote und der langen Fahrzeiten durch sehr viele langfristige Baustellen abhängig. Momentan können deutlich
weniger Patienten behandelt werden, so dass wir hier mit 214.510 Euro Erlösen weniger rechnen gegenüber der Planung.
Rüstigen Bereich
| in EUR | Ergebnis 2022 | WPL 2023 | Nachtrags- WPL 2023 | Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Erlöse Rüstige | 599.095 | 610.339 | 534.835 | -75.504 | -12,4% |
Die Nachfrage nach Plätzen im Rüstigen Bereich ist schlechter als im WPL 2023 angenommen, was zu einer Abweichung der Erlöse von 75.504 Euro gegenüber der Planung führt. Insgesamt ist der Bereich rückläufig aufgrund der sinkenden Nachfragen in den letzten Jahren.
Wohnheimbereich
| in EUR | Ergebnis 2022 | WPL 2023 | Nachtrags- WPL 2023 | Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Erlöse Wohnheime | 782.165 | 798.411 | 808.586 | 10.175 | 1,3% |
Geriatrische Rehabilitation
| in EUR | Ergebnis 2022 | WPL 2023 | Nachtrags- WPL 2023 | Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Erlöse Reha stationär | 2.757.212 | 3.709.855 | 2.806.375 | -903.480 | -24,4% |
In der Reha rechnen wir in aktuell mit 903.480 Euro weniger Erlösen gegenüber der Planung. Grund ist hier die niedrige Auslastung im 1.Quartal 2023 aufgrund der Corona Situation und der hohen Krankheitsquote.
Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten
| in EUR | Ergebnis 2022 | WPL 2023 | Nachtrags- WPL 2023 | Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Zuweisungen, Zu- schüsse, Fördermittel, Auflösung SoPo | 717.662 | 699.010 | 1.159.587 | 460.577 | 65,9% |
Im Einzelnen fallen darunter die: Erlöse aus der Auflösung von Sonderposten Zuschuss Miete Stiftung HSP Fördermittel PPZ PpSG-Erstattungen
Die positive Veränderung beruht auf das Sondervermögen der Stadt Nürnberg welches für die Heizungserneuerung im AHS Haus 1 eingesetzt wird und der Erlöse aus der Auflösung von Sonderposten für das neue Augus-Meier-Haus.
Nebenerlöse
| in EUR | Ergebnis 2022 | WPL 2023 | Nachtrags- WPL 2023 | Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Nebenerlöse | 3.169.637 | 2.435.087 | 2.621.724 | 186.637 | 7,7% |
Folgende Posten sind in den Nebenerlösen enthalten: Erstattungen von Mitarbeiter/innen für Unterkunft und Verpflegung Erträge aus der Praxis Ergotherapie und die Verrechnungen für die Leistungen Telefon- und Fernsehbenutzung Erträge aus „Vermietung und Verpachtung“ (inkl. geplante Neuvermietung AHR an das Sozialamt für die Unterkunft von Flüchtlingen) Inanspruchnahme von „Gestellungskräften“ und „Verwaltungsleistungen“ Sonstige, z.B. Kostenausgleich der Stadt Nürnberg für in Vorjahren begründete Versorgungsansprüche
Der Anstieg der Nebenerlöse ist begründet aufgrund der geplanten Vermietung des Bestandsgebäudes von AHR an das Sozialamt zum 1. Oktober 2023.
Neutrales Ergebnis
| in EUR | Ergebnis 2022 | WPL 2023 | Nachtrags- WPL 2023 | Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 |
|---|---|---|---|---|
| Neutrales Ergebnis | 32.828 | 0 | 99.710 | 99.710 |
In der Position sind folgende Sachverhalte zu finden:
Periodenfremde Aufwendungen Verrechnung Verkaufserlöse Anlagevermögen Erträge aus der nachberechneten Leistungen aus früheren Geschäftsjahren Zweckgebundene Spenden
2.7 Erläuterungen zu den betrieblichen Aufwendungen
Personalaufwand
| in EUR | Ergebnis 2022 | WPL 2023 | Nachtrags- WPL 2023 | Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Personal- aufwendungen | 27.399.009 | 26.924.607 | 28.152.317 | 1.227.710 | 4,6% |
Die Personalkosten im Jahr 2023 sind mit 28.152.317 Euro deutlich gegenüber der Wirtschaftsplanung gestiegen. Hintergrund ist der durch die Tarifverhandlung vereinbarte Inflationsausgleich in Höhe von 2.560 Euro pro Vollzeitkraft, der in dieser Höhe in der Planung für das Jahr 2023 nicht berücksichtigt war.
Der hier ausgewiesene Personalkostenaufwand ist gekürzt um die PAF-Erstattungen und die sonstigen Personalkostenerstattungen.
Essensversorgung
| in EUR | Ergebnis 2022 | WPL 2023 | Nachtrags- WPL 2023 | Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Essensversorgung | 2.893.808 | 3.590.090 | 3.462.997 | -127.093 | -3,5% |
Die gesamte Speisenproduktion (inkl. Einkauf) wird von der NüStSG erbracht und in deren Wirtschaftsplan veranschlagt. Bei NüSt wird Sie als Fremdleistung Küche angegeben. Getränke und Sondernahrung (z.B. Nahrungsergänzungsmittel) werden direkt von den NüSt - Einrichtungen beschafft und als Lebensmittelaufwand ausgewiesen.
Obwohl die Kosten für den Beköstigungstag von 12,60 Euro (1.07.2022) auf 14.60 Euro (01.07.2023) deutlich gestiegen sind, fallen 127.093 Euro niedrigere Kosten ggü. der Planung an. Dieser Rückgang resultiert aus der niedrigeren Belegung gegenüber der Planbelegung 2023. Aufgrund der hohen Krankheitsquote in den ersten Monaten des Jahres 2023 konnte die geplante Belegung nicht erreicht werden.
Energie und Wasser
| in EUR | Ergebnis 2022 | WPL 2023 | Nachtrags- WPL 2023 | Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Energie und Wasser | 1.308.897 | 2.596.657 | 1.807.701 | -788.956 | -30,4% |
In der Planung 2023 wurde mit hohen Energiekosten aufgrund der durch den Krieg in der Ukraine ausgelösten Gasmangellage geplant. Aufgrund der gesetzlichen Regelungen im Dezember 2022 (Strom und Gaspreisbremse) wurden diese Kosten nun angepasst. Ferner wurde im neuen AMH mit einem Gasaufwand geplant, obwohl das Gebäude über Erdwärme beheizt wird. Aktuell fehlen uns für 2023 immer noch die Rechnungen unseres Energie Versorgers, so dass wir derzeit keine Aussage über die Erstattungen aus dem Energierettungsschirm Pflege treffen können.
Wirtschafts-, Pflegebedarf, Verwaltungsbedarf und zentrale Dienste
| in EUR | Ergebnis 2022 | WPL 2023 | Nachtrags- WPL 2023 | Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Wirtschaftsbedarf | 2.692.663 | 2.582.839 | 2.835.102 | 252.263 | 9,8% |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 817.861 | 671.554 | 669.307 | -2.247 | -0,3% |
| Verwaltungsbedarf | 935.639 | 421.699 | 776.811 | 355.112 | 84,2% |
| Zentrale Dienste | 516.380 | 521.585 | 518.607 | -2.978 | -0,6% |
| Summe | 4.962.543 | 4.197.678 | 4.799.827 | 602.149 | 14,3% |
Der neue geplante Wirtschaftsbedarf ist 252.263 Euro höher gegenüber der ursprünglichen Planung. Begründet ist dies an den höheren Fremdleistungskosten für Wäscherei, Betriebsdienst, Recycling, Entsorgung und Reinigung aufgrund der gestiegenen Inflation. Insbesondere machen sich hier auch die gestiegenen Personalkosten der Service-GmbH bemerkbar. Zusätzlich fallen seit Januar 2023 Kosten für das Gebäudemanagement für das neue August-Meier-Haus an in Höhe von rund 257 TEUR an, welche in dieser Höhe nicht refinanziert werden.
In den zentralen Diensten sind Kosten für die IT-Infrastruktur und die Verwaltungskostenerstattung (VKE) an den Träger Stadt Nürnberg enthalten. Diese beinhalten städtische Kosten (z.B. Stadtrat, Rathäuser, Referate) und zentrale Leistungen von Querschnittsdienststellen (z.B. DIP, PA, Rpr). Diese werden unabhängig von der tatsächlichen Inanspruchnahme pauschaliert umgelegt und an NüSt weiterverrechnet.
Pachten, Miete, Leasing
| in EUR | Ergebnis 2022 | WPL 2023 | Nachtrags- WPL 2023 | Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Pachten, Mieten, Leasing | 512.113 | 513.097 | 519.654 | 6.557 | 1,3% |
In dieser Kostenposition sind im Nachtragshaushalt keine großen Veränderungen ggü. der ursprünglichen Planung.
Steuern, Abgaben, Versicherungen
| in EUR | Ergebnis 2022 | WPL 2023 | Nachtrags- WPL 2023 | Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Beiträge, Versicher- ungen, Steuern | 866.435 | 871.259 | 966.085 | 94.826 | 10,9% |
In der Position Beiträge, Versicherungen und Steuern sind die Kosten für die Umlage an den Pflegeausbildungsfonds (PAF) Bayern enthalten. Im Wirtschaftsplan 2023 waren hierzu ursprünglich 588.179 Euro enthalten, im Nachtrags - Wirtschaftsplan sind hier nun 672.629 Euro berücksichtigt, was einer Kostenerhöhung von 84.470 Euro entspricht.
Aufwendungen für Instandhaltung und Wartung
| in EUR | Ergebnis 2022 | WPL 2023 | Nachtrags- WPL 2023 | Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Instandhaltung, Wartung | 1.165.237 | 1.536.705 | 1.754.681 | 217.976 | 14,2% |
Die Instandhaltungskosten liegen 217.976 Euro höher gegenüber der ursprünglichen Wirtschaftsplanung. Aufgrund Instandhaltungsstaus und des damit verbundenen schlechten Zustands der Gebäude und Anlagen ist in 2023 bereits ein hoher unkalkulierbarer Instandhaltungs- und wartungsaufwand angefallen, so ist aktuell die Heizungssteuerung im AHS Haus 1 ausgefallen und muss vor der Heizperiode ausgetauscht werden. Für das neue AMH fallen 322 TEUR an auf der Grundlage des abgeschlossenen Gebäudemanagement Vertrag an. Diese Kosten werden in dieser Höhe nicht über die gesondert berechneten Investitionserlöse refinanziert. Durch die Verzögerung beim Bau des neuen Heimes in St. Johannis entstehen zusätzliche finanzielle Aufwendungen, durch die betriebsbereite Haltung des alten Gebäudes. Weiterhin muss das alte AHR Gebäude ertüchtigt werden für die angedachte Vermietung an das Sozialamt. Diese Bestandsverwertung des alten AHR Gebäudes kostet uns finanzielle und personelle Ressourcen in der Zentrale
Die Wartungsaufwendungen beinhalten Aufwendungen für abgeschlossene Wartungsverträge technischer Anlagen und Pflegeverträge für Software.
Abschreibungen
| in EUR | Ergebnis 2022 | WPL 2023 | Nachtrags- WPL 2023 | Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Abschreibungen | 2.173.904 | 2.801.930 | 3.438.209 | 636.279 | 22,7% |
Der Abschreibungsaufwand für das neue AMH war im Wirtschaftsplan 2023 mit 843.000 Euro hinterlegt. Im Nachtrags-Wirtschaftsplan sind hier jetzt 1.007.016 Euro angesetzt, dies erklärt die Steigerung des Abschreibungsaufwands.
Im Abschreibungsaufwand fällt wieder eine zusätzliche Abschreibung in Höhe von 450.000 Euro für das bereits verkaufte Grundstück und Gebäude in St. Johannis an. Die gesamte Afa für das Gebäude in Johannis beläuft sich auf rund 633.850 Euro. Grund hierfür ist die verkürzte Abschreibungsdauer auf die Restlaufzeit der Nutzungsdauer des Gebäudes. Diese zusätzlichen Kosten werden nicht refinanziert über die gesondert gerechneten Investitionskosten.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
| in EUR | Ergebnis 2022 | WPL 2023 | Nachtrags- WPL 2023 | Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsen | 309.563 | 390.806 | 497.802 | 106.996 | 27,4% |
Der Zinsaufwand für das neue AMH war im Wirtschaftsplan 2023 mit 158.636 Euro hinterlegt. Im Nachtrags-Wirtschaftsplan sind 252.000 Euro angesetzt, dies erklärt die Steigerung des Zinsaufwands.
Jahresergebnis
Die Veränderung im Jahresergebnis stellt sich wie folgt dar:
| in EUR | Ergebnis 2022 | WPL 2023 | Nachtrags- WPL 2023 | Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Ergebnis | -2.806.031 | -2.666.741 | -5.966.683 | -3.299.942 | -123,7% |
Das negative Ergebnis der Nachtrags - Wirtschaftsplanung 2023 in Höhe von -5.966.683 Euro ist gekennzeichnet von der inflationären Steigerung im Energie-, Material- und Lebensmittelbereich.
Zusätzlich beeinflussen die Nachwirkungen der Corona-Pandemie das Jahresergebnis stark negativ, beispielsweise Belegungseinschränkungen, Ertragseinbußen, Mehraufwänden und Überlastung von Pflegepersonal. Durch die Überlastung der Mitarbeitenden gibt es eine anhaltende hohe Krankheitsquote. Die Ausfallzeiten der Pflege- und Betreuungskräfte mussten daher häufig durch teureres Zeitarbeitspersonal ausgeglichen werden.
Weitere Sachverhalte in 2023, wie der Inflationsausgleich in Höhe 2.560 Euro pro Arbeitnehmer, die deutliche Tariferhöhung in der Service-GmbH, die hohen Instandhaltungskosen aufgrund von nicht vorhersehbaren Schäden (z.B. Heizungsausfall AHS), und der hohe Abschreibungsaufwand in St. Johannis belasten das Ergebnis noch weiter.
Im AHJ entstehen weiterhin Kosten für Instandhaltung, da der Bau des neuen Heimes sich verzögert und der Abschreibungsaufwand für das bereits verkaufte Grundstück und Gebäude noch zu tragen ist. Zusätzlich ist aufgrund des Instandhaltungstaus bei den alten und baufälligen Gebäuden und Anlagen zu rechnen mit erhöhten Instandhaltungsaufwendungen in den nächsten Jahren zu rechnen.
2.8 Kassenkredit
Nach § 7 Abs. 2 WkPV soll der festgesetzte Höchstbetrag eines Kassenkredites für die Kassenführung einer Einrichtung ein Sechstel der im Erfolgsplan vorgesehenen Erträge bei den Nummern 1 bis 8 , der Gewinn- und Verlustrechnung nicht übersteigen. Aufgrund der Anpassung im Nachtrags – Wirtschaftsplan 2023 errechnet sich ein Betrag in Höhe von 6.794.898,71 Euro (1/6 von 40.769.392,25 Euro). Zur Absicherung der rechtzeitigen Leistung von Ausgaben und für Unwägbarkeiten soll der Höchstbetrag der Kassenkredite auf 6,79 Mio. Euro festgesetzt werden.
2.9 Maßnahmen
Die erhebliche prognostizierte Ergebnisverschlechterung erfordert aktives Gegensteuern. Leider sind etliche Faktoren nicht durch NüSt steuerbar, wie z.B. die fehlenden Energierechnungen, der Wasserschaden in der neuen Tagespflege im neuen AMH und der Abschluss des Versorgungsvertrages für die Nachtpflege im neuen AMH. Wir gehen jedoch davon aus, dass nachfolgendes zu einer Ergebnisverbesserung führt, was in der Prognose noch nicht exakt abbildbar war
Erstattungen für gestiegene Energiekosten aus dem Energie Rettungsschirm Pflege, abgeschlossene Pflegesatzverhandlungen zum 1. Juli 2023.
Darüber hinaus wurden von uns folgende Maßnahmen eingeleitet bzw. weitergeführt.
Seit September wird keine teure Zeitarbeit mehr eingesetzt in der Pflege. Die aktuelle wirtschaftliche Situation ist Inhalt in jedem Monatsgespräch mit den Einrichtungsleitungen. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements werden die schon durchgeführten Gespräche mit Rückkehrern aus Krankheiten stärker geführt werden mit dem Ziel der Verbesserung der Arbeitsplatzsituation. Im AMH werden zusätzliche pflegerische Hilfsmittel beschafft. Für das AHS erhielten wir die Genehmigung für den Antrag an der Teilnahme zum Umgang mit psychischen Belastungen in der Pflege. Führungskräfte erhalten gezieltes Coaching. Personalkosten werden gezielt durch das Controlling überwacht. Im ambulanten Dienst streben wir durch Sanierungsmaßnahmen die gezielte Anbietung von Leistungen im häuslichen Umfeld an mit dem Ziel, die Erlöse pro Client deutlich zu steigern. In der Reha stehen wir seit Monaten intensiv schon im Austausch mit dem Klinikum mit dem Ziel, kurzfristig die Ertragssituation zu steigern und langfristig über die Zukunft der Reha zu entscheiden. Kurzfristig wollen wir das Platzangebot in der Reha auf 30 Plätze reduzieren und die daraus gewonnene Kapazität der Pflege zuzuordnen.
3 Erfolgsplan der einzelnen Einrichtungen
3.1 Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See
| AHS | Ist 2022 | Plan 2023 | Nachtrags - WPL 2023 | Abw. Nachtrags - WPL zu Plan 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| in Euro | in % | ||||
| Personalaufwendungen | 8.106.226 | 8.419.138 | 8.687.536 | 268.398 | 3,2% |
| Essensversorgung | 1.126.923 | 1.396.994 | 1.337.086 | -59.908 | -4,3% |
| Energie und Wasser | 414.123 | 668.839 | 437.000 | -231.839 | -34,7% |
| Wirtschaftsbedarf | 892.707 | 829.745 | 923.047 | 93.302 | 11,2% |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 258.570 | 208.931 | 191.013 | -17.918 | -8,6% |
| Verwaltungsbedarf | 104.624 | 47.068 | 109.435 | 62.368 | 132,5% |
| Zentrale Dienste | 12.791 | 14.382 | 149.625 | 135.244 | 940,4% |
| Pachten, Mieten, Leasing | 49.823 | 50.189 | 49.920 | -269 | -0,5% |
| Beiträge, Versicherungen, Steuern | 334.670 | 336.801 | 351.730 | 14.929 | 4,4% |
| Instandhaltung, Wartung, | 384.475 | 272.800 | 644.000 | 371.200 | 136,1% |
| Abschreibungen | 969.834 | 955.758 | 973.334 | 17.576 | 1,8% |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 134.592 | 123.293 | 123.293 | 0 | 0,0% |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 12.789.358 | 13.323.937 | 13.977.020 | 653.084 | 4,9% |
| Erlöse Rüstige | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 270.028 | 316.033 | 293.538 | -22.495 | -7,1% |
| Erlöse Vollstat. Pflege | 13.290.693 | 13.716.008 | 13.306.168 | -409.840 | -3,0% |
| Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung Sonderposten | 135.810 | 119.270 | 322.558 | 203.288 | 170,4% |
| Nebenerlöse | 523.672 | 301.922 | 329.798 | 27.876 | 9,2% |
| Summe Erlöse | 14.220.203 | 14.453.233 | 14.252.062 | -201.171 | -1,4% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | 1.430.845 | 1.129.296 | 275.041 | -854.254 | -75,6% |
| Umlagen | 1.422.518 | 1.311.794 | 1.051.178 | 260.616 | 19,9% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | 8.387 | -182.498 | -776.136 | -593.638 | -325,3% |
| Neutrales Ergebnis | -416.493 | 0 | 27.320 | -27.320 | - |
| Gesamtergebnis | -408.105 | -182.498 | -748.816 | -620.958 | -340,3% |
Der Nachtrags - Wirtschaftsplan 2023 endet für AHS mit einem negativen Gesamtergebnis 748,816 Euro und ist damit ggü. der Planung 2023 um 620.958 Euro schlechter. Gründe sind hier:
Die Auslastungsquote liegt im Zeitraum Januar bis Juli 2023 mit 90,4 % deutlich unter der geplanten Auslastungsquote von 96 %. Dadurch liegen die Erlöse der teilstationären 22.495 Euro und der vollstationären Pflege 409.840 Euro unter dem Planansatz. Die Krankheitsquote liegt in diesem Zeitraum bei 6,4 % (Vorjahr 4,5 %). Aufgrund der schlechten Bausubstanz liegt der Instandhaltungsaufwand in der Hochrechnung 371.200 Euro über dem Planansatz. Ferner muss im nicht mehr benutzten Fritz-Hintermeier-Haus das Dach provisorisch gerichtet werden, da es einsturzgefährdet ist.
Die Personalkosten liegen rund 268.398 Euro höher als der Planansatz von 3 %. Grund ist der durch die Tarifverhandlung vereinbarte Inflationsausgleich in Höhe von 2.560 Euro pro Vollzeitkraft. Aufgrund der hohen Krankheitsquote in der Pflege musste Zeitarbeitspersonal eingesetzt werden. Die aus dem Iran rekrutierten sechs Mitarbeiter können noch nicht voll eingesetzt werden in der Pflege, im Schnitt dauert dies bis zu einem Jahr aufgrund des Anerkennungsverfahrens und nicht genügender Deutschkenntnisse. Das im AHS angesiedelte Schwimmbad ist weiterhin nicht kostendeckend, obwohl wir die Miete angepasst haben aufgrund der gestiegenen Energiekosten.
3.2 August-Meier-Haus
Der Nachtrags - Wirtschaftsplan 2023 endet für AMH mit einem negativen Gesamtergebnis 1.487.555 Euro und ist damit ggü. der Planung 2023 um 139.041 Euro schlechter. Gründe sind hier:
Die Übernahme des Gebäudes erfolgte am 9. Januar 2023, aber erst Ende März 2023 konnten wir mit insgesamt 137 Bewohnerinnen in das neue AMH umgezogen. Ende August leben bereits 158 Bewohner in unserer neuen Einrichtung, aufgrund der guten Bewerberlage rechnen wir bis zum Jahresende weiterhin mit einer sehr guten Auslastungsquote. Die geplante Eröffnung der Tagespflege zum 1. August 2023 mit 16 Plätzen musste aufgrund eines Wasserschadens verschoben werden, für die Nachtpflege mit 8 Plätzen fehlt uns immer noch der Versorgungsvertrag. Die Personalkosten liegen rund 455. 318 Euro höher ggü. der Planung. Grund ist der durch die Tarifverhandlung vereinbarte Inflationsausgleich in Höhe von 2.560 Euro pro Vollzeitkraft, welcher höher ist als der Planansatz von 3 %.
| AMH | Ist 2022 | Plan 2023 | Nachtrags - WPL 2023 | Abw. Nachtrags - WPL zu Plan 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| in Euro | in % | ||||
| Personalaufwendungen | 4.206.041 | 4.626.297 | 5.081.612 | 455.316 | 9,8% |
| Essensversorgung | 571.114 | 751.383 | 793.123 | 41.740 | 5,6% |
| Energie und Wasser | 414.483 | 992.270 | 371.664 | -620.607 | -62,5% |
| Wirtschaftsbedarf | 598.688 | 772.733 | 604.859 | -167.875 | -21,7% |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 105.320 | 95.374 | 144.237 | 48.863 | 51,2% |
| Verwaltungsbedarf | 89.913 | 24.456 | 44.722 | 20.265 | 82,9% |
| Zentrale Dienste | 11.006 | 10.271 | 85.364 | 75.093 | 731,1% |
| Pachten, Mieten, Leasing | 5.687 | 6.057 | 6.338 | 281 | 4,6% |
| Beiträge, Versicherungen, Steuern | 174.709 | 193.466 | 216.849 | 23.383 | 12,1% |
| Instandhaltung, Wartung, | 210.449 | 712.425 | 542.985 | -169.440 | -23,8% |
| Abschreibungen | 162.896 | 834.302 | 1.032.140 | 197.838 | 23,7% |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 25.577 | 161.026 | 261.945 | 100.919 | 62,7% |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 6.575.883 | 9.180.061 | 9.185.838 | 5.777 | 0,1% |
| Erlöse Rüstige | 76.113 | 3.453 | 1.751 | -1.702 | -49,3% |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 228.807 | 201.751 | -27.055 | -11,8% | |
| Erlöse Vollstat. Pflege | 6.486.461 | 7.766.122 | 8.039.303 | 273.181 | 3,5% |
| Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung Sonderposten | 54.708 | 51.952 | 47.487 | -4.465 | -8,6% |
| Nebenerlöse | 245.337 | 112.674 | 67.576 | -45.098 | -40,0% |
| Summe Erlöse | 6.862.619 | 8.163.008 | 8.357.867 | 194.859 | 2,4% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | 286.736 | -1.017.053 | -827.970 | 189.083 | -18,6% |
| Umlagen | 1.085.801 | 331.461 | 716.709 | 385.248 | 116,2% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | -799.065 | -1.348.514 | -1.544.679 | -196.166 | 14,5% |
| Neutrales Ergebnis | -6.661 | 0 | 57.125 | 57.125 | - |
| Gesamtergebnis | -792.404 | -1.348.514 | -1.487.555 | -139.041 | -10,3% |
Im Energieaufwand ist die im August 2023 angeschlossene PV-Anlage zur Gewinnung von Strom mitberücksichtigt.
Der Neubau des August-Meier-Hauses erfolgte in Form einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP). Die Auftragsvergabe an den privaten Bieter Reisch GmbH & Co. KG beinhaltete eine 25-jährige Beauftragung im Gebäudemanagement. In der nachfolgenden Tabelle werden die jährlichen Kosten dargestellt, die von NüST ab Januar 2023 zu tragen waren, obwohl das Gebäude von uns erst ab April 2024 benutzt werden konnte. Nachfolgend die Nachtrags-Wirtschaftsplan 2023 veranschlagten Kosten hierzu.
| Leistung in EUR | Kosten 2023 | |
|---|---|---|
| Monatlich | Jährlich | |
| Fremdleistungen infrastrukturelles Gebäudemanagement (AMH) | 7.926,68 | 79.266,80 |
| Fremdleistungen technisches Gebäudemanagement (AMH) | 4.769,47 | 47.694,70 |
| Fremdleistungen Haus- und Gebäudereinigung (AMH) | 544,28 | 6.531,39 |
| Fremdleistungen Betriebsdienst (AMH) | 3.865,27 | 38.652,70 |
| Fremdleistungen Recycling/Entsorgung (AMH) | 1.070,16 | 12.841,86 |
| Fremdleistungen Glas- und Sonderreinigungen (AMH) | 2.011,73 | 24.140,77 |
| Sonstige Fremdleistungen Wirtschaftsbedarf (AMH) | 1.238,15 | 14.857,77 |
| Sonstige Versicherungen (AMH) | 696,86 | 8.362,37 |
| Wartung Baukonstruktion AMH | 3.429,28 | 41.151,39 |
| Wartung technische Anlagen AMH | 7.363,76 | 88.365,07 |
| Instandhaltung Betriebsgebäude (AMH) | 9.819,80 | 113.600,32 |
| Instandhaltung technische Anlagen (AMH) | 6.599,38 | 79.192,56 |
| Summe | 49.334,82 | 554.657,70 |
Die bezogenen Leistungen in Höhe von 257 TEUR werden im Wirtschaftsbedarf ausgewiesen und sind in dieser Höhe nicht über die Pflegesätze refinanziert. Der darin enthaltene Wartungs- und Instandhaltungsaufwand in Höhe von 327 TEUR wird ebenfalls nicht in dieser Höhe über die gesondert berechneten Investitionskosten refinanziert. Die bezogenen Leistungen in Höhe von 224 TEUR werden im Wirtschaftsbedarf ausgewiesen und sind in dieser Höhe nicht über die Pflegesätze refinanziert. Der darin enthaltene Wartungs- und Instandhaltungsaufwand in Höhe von 322 TEUR wird ebenfalls nicht in dieser Höhe über die gesondert berechneten Investitionskosten refinanziert. Da unsere liquiden Mittel für die Zwischenfinanzierung der Fördermittel vom Landesamt für Pflege in Höhe von 9.980TEUR nicht ausreichten, mussten wir einen Betriebsmittelkredit bei der Stadt Nürnberg aufnehmen, zum Stand 31.Juli 2023 beträgt dieser 4.770 TEUR. Ferner ist zu berichten, dass die AOK Pflegekasse und der Bezirk Mittelfranken erst nach drei Monaten Ihre Zahlungen leisteten, obwohl pünktlich die neuen Vergütungsvereinbarungen vorlagen.
3.3 Senioren-Wohnanlage-St. Johannis
| AHJ | Ist 2022 | Plan 2023 | Nachtrags - WPL 2023 | Abw. Nachtrags - WPL zu Plan 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| in Euro | in % | ||||
| Personalaufwendungen | 3.535.281 | 3.300.596 | 3.428.969 | 128.372 | 3,9% |
| Essensversorgung | 578.235 | 742.421 | 619.700 | -122.721 | -16,5% |
| Energie und Wasser | 212.627 | 397.751 | 338.000 | -59.751 | -15,0% |
| Wirtschaftsbedarf | 427.121 | 361.850 | 475.604 | 113.755 | 31,4% |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 85.390 | 54.786 | 62.524 | 7.738 | 14,1% |
| Verwaltungsbedarf | 84.130 | 18.486 | 31.373 | 12.888 | 69,7% |
| Zentrale Dienste | 10.100 | 9.700 | 67.620 | 57.920 | 597,1% |
| Pachten, Mieten, Leasing | 4.519 | 5.071 | 5.329 | 258 | 5,1% |
| Beiträge, Versicherungen, Steuern | 143.538 | 142.599 | 146.425 | 3.826 | 2,7% |
| Instandhaltung, Wartung, | 129.281 | 159.000 | 190.500 | 31.500 | 19,8% |
| Abschreibungen | 677.439 | 674.789 | 673.806 | -983 | -0,1% |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 7.619 | 9.329 | 9.329 | 0 | 0,0% |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 5.895.280 | 5.876.378 | 6.049.179 | 172.802 | 2,9% |
| Erlöse Rüstige | 358.713 | 469.139 | 396.877 | -72.262 | -15,4% |
| Erlöse Vollstat. Pflege | 5.392.216 | 5.023.249 | 4.565.422 | -457.828 | -9,1% |
| Erlöse Wohnheime | 238.208 | 258.912 | 264.586 | 5.674 | 2,2% |
| Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung Sonderposten | 55.715 | 53.869 | 54.035 | 166 | 0,3% |
| Nebenerlöse | 89.902 | 50.391 | 64.687 | 14.295 | 28,4% |
| Summe Erlöse | 6.134.754 | 5.855.561 | 5.345.606 | -509.955 | -8,7% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | 239.474 | -20.817 | -703.574 | -682.756 | 3279,8% |
| Umlagen | 1.038.906 | 562.727 | 784.758 | 222.031 | 39,5% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | -799.432 | -583.544 | -1.488.331 | -904.788 | 155,1% |
| Neutrales Ergebnis | 262.876 | 8.632 | 8.632 | ||
| Gesamtergebnis | -536.556 | -583.544 | -1.479.699 | -896.156 | 153,6% |
Der Nachtrags - Wirtschaftsplan 2023 endet für AHJ mit einem negativen Gesamtergebnis 1.479.666 Euro und ist damit ggü. der Planung 2023 um 896.156 Euro schlechter. Gründe sind hier:
Der von der WBG geplante Neubau verzögert sich, so dass wir hier für den verbliebene Nutzung des Gebäudes mit Instandhaltungsaufwendungen zu rechnen ist. Die Personalkosten liegen rund 128.372 Euro höher als der Planansatz von 3 %. Grund ist der durch die Tarifverhandlung vereinbarte Inflationsausgleich in Höhe von 2.560 Euro pro Vollzeitkraft. Aufgrund der hohen Krankheitsquote in der Pflege musste Zeitarbeitspersonal eingesetzt werden. Die Erlöse Rüstige liegen 72.262 Euro unter dem Planansatz 2023 aufgrund des Rückgangs der Nachfrage nach diesen Plätzen. Viele Wohnungen können aufgrund der schlechten baulichen
Substanz nicht mehr vermietet werden. Derzeit werden einige baulich ertüchtigt für die Vermietung an Personal und Mitarbeiten im FSJ. Die Auslastungsquote in der stationären Pflege liegt im Zeitraum Januar bis Juli 2023 mit 71,5 % deutlich unter der geplanten Auslastungsquote von 80 %. Dadurch liegen die Erlöse der vollstationären Pflege 457.828 Euro unter dem Planansatz. In AHJ haben wir viele Doppelzimmer, die allerdings aufgrund Ihres schlechten Zuschnitts nur noch als Einzelzimmer benutzt werden können. Die Krankheitsquote liegt in diesem Zeitraum bei 6,5 % auf Vorjahresniveau (6,8 %).
3.4 Senioren-Wohnanlage St. Platnersberg
| AHP | Ist 2022 | Plan 2023 | Nachtrags - WPL 2023 | Abw. Nachtrags - WPL zu Plan 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| in Euro | in % | ||||
| Personalaufwendungen | 2.907.183 | 2.648.992 | 2.892.801 | 243.808 | 9,2% |
| Essensversorgung | 431.790 | 497.216 | 502.746 | 5.530 | 1,1% |
| Energie und Wasser | 135.315 | 268.325 | 238.000 | -30.325 | -11,3% |
| Wirtschaftsbedarf | 332.966 | 280.557 | 332.352 | 51.795 | 18,5% |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 73.697 | 74.899 | 72.266 | -2.632 | -3,5% |
| Verwaltungsbedarf | 51.604 | 19.627 | 21.291 | 1.664 | 8,5% |
| Zentrale Dienste | 6.664 | 6.877 | 37.669 | 30.792 | 447,8% |
| Pachten, Mieten, Leasing | 8.846 | 9.216 | 9.034 | -182 | -2,0% |
| Beiträge, Versicherungen, Steuern | 91.447 | 93.617 | 121.232 | 27.615 | 29,5% |
| Instandhaltung, Wartung, | 83.639 | 138.050 | 104.811 | -33.239 | -24,1% |
| Abschreibungen | 160.917 | 163.347 | 162.720 | -627 | -0,4% |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 12.898 | 3.758 | 3.758 | 0 | 0,0% |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 4.296.966 | 4.204.481 | 4.498.681 | 294.200 | 7,0% |
| Erlöse Rüstige | 161.379 | 137.746 | 136.207 | -1.539 | -1,1% |
| Erlöse Vollstat. Pflege | 4.113.565 | 4.131.631 | 3.888.565 | -243.066 | -5,9% |
| Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung Sonderposten | 17.427 | 10.491 | 12.839 | 2.348 | 22,4% |
| Nebenerlöse | 90.317 | 49.515 | 32.412 | -17.103 | -34,5% |
| Summe Erlöse | 4.382.688 | 4.329.383 | 4.070.022 | -259.361 | -6,0% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | 85.722 | 124.902 | -428.659 | -553.561 | -443,2% |
| Umlagen | 551.899 | 415.831 | 417.324 | 1.493 | 0,4% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | -466.177 | -290.929 | -845.983 | -555.054 | 190,8% |
| Neutrales Ergebnis | -16.556 | 0 | 14.075 | 14.075 | - |
| Gesamtergebnis | -482.733 | -290.929 | -831.908 | -540.979 | 185,9% |
Der Nachtrags - Wirtschaftsplan 2023 endet für AHP mit einem negativen Gesamtergebnis 831.908 Euro und ist damit ggü. der Planung 2023 um 540.979 Euro schlechter. Gründe sind hier: Die Personalkosten liegen rund 243.808 Euro höher als der Planansatz von 3 %. Grund ist der
durch die Tarifverhandlung vereinbarte Inflationsausgleich in Höhe von 2.560 Euro. pro Vollzeitkraft. Aufgrund der hohen Krankheitsquote in der Pflege musste Zeitarbeitspersonal eingesetzt werden. Die Auslastungsquote in der stationären Pflege liegt im Zeitraum Januar bis Juli 2023 mit 89,2 % deutlich unter der geplanten Auslastungsquote von 97 %. Dadurch liegen die Erlöse der vollstationären Pflege 243.066 Euro unter dem Planansatz. Im oberen Stockwerk können aufgrund der baulichen Situation nur Pflegebedürftige mit maximal Pflegegrad 2 betreut werden, was zu einer schwierigen Belegungssituation führt. Die Krankheitsquote liegt in diesem Zeitraum bei 5,4 % unter dem Vorjahresniveau (6,1 %).
3.5 Senioren-Wohnanlage-Heilig-Geist-Spital
| HGS | Ist 2022 | Plan 2023 | Nachtrags - WPL 2023 | Abw. Nachtrags - WPL zu Plan 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| in Euro | in % | ||||
| Personalaufwendungen | 155.725 | 138.754 | 154.213 | 15.459 | 11,1% |
| Essensversorgung | 0 | 0 | 0 | 0 | - |
| Energie und Wasser | 132.236 | 268.500 | 215.758 | -52.742 | -19,6% |
| Wirtschaftsbedarf | 83.664 | 98.550 | 91.000 | -7.550 | -7,7% |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 3.145 | 2.200 | 2.950 | 750 | 34,1% |
| Verwaltungsbedarf | 10.985 | 13.025 | 12.195 | -830 | -6,4% |
| Zentrale Dienste | 3.173 | 2.900 | 4.870 | 1.970 | 67,9% |
| Pachten, Mieten, Leasing | 405.356 | 403.673 | 406.373 | 2.700 | 0,7% |
| Beiträge, Versicherungen, Steuern | 21.594 | 26.550 | 22.020 | -4.530 | -17,1% |
| Instandhaltung, Wartung, | 193.784 | 114.050 | 221.910 | 107.860 | 94,6% |
| Abschreibungen | 20.995 | 23.051 | 19.100 | -3.951 | -17,1% |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 0 | 0 | 0 | 0 | - |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 1.030.658 | 1.091.253 | 1.150.390 | 59.137 | 5,4% |
| Erlöse Wohnheime | 543.958 | 539.500 | 544.000 | 4.500 | 0,8% |
| Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung Sonderposten | 388.162 | 400.123 | 388.163 | -11.960 | -3,0% |
| Nebenerlöse | 91.355 | 65.700 | 91.970 | 26.270 | 40,0% |
| Summe Erlöse | 1.023.475 | 1.005.323 | 1.024.133 | 18.810 | 1,9% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -7.183 | -85.930 | -126.257 | -40.327 | 46,9% |
| Umlagen | 70.997 | 15.337 | 46.646 | 31.309 | 204,1% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | -78.180 | -101.267 | -172.903 | -71.636 | 70,7% |
| Neutrales Ergebnis | 12.878 | 0 | -10.050 | -10.050 | - |
| Gesamtergebnis | -91.058 | -101.267 | -182.953 | -81.686 | 80,7% |
Der Nachtrags - Wirtschaftsplan 2023 endet für HGS mit einem negativen Gesamtergebnis 182.953 Euro und ist damit ggü. der Planung 2023 um 81.686 Euro schlechter. Ursache ist der ggü. der
Planung höhere Instandhaltungsaufwand von 107.860 Euro.
3.6 Ambulante Dienste
| AMD | Ist 2022 | Plan 2023 | Nachtrags - WPL 2023 | Abw. Nachtrags - WPL zu Plan 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| in Euro | in % | ||||
| Personalaufwendungen | 1.293.813 | 1.274.300 | 1.390.944 | 116.644 | 9,2% |
| Essensversorgung | 0 | 0 | 0 | 0 | - |
| Energie und Wasser | 0 | 0 | 0 | 0 | - |
| Wirtschaftsbedarf | 21.968 | 16.200 | 22.870 | 6.670 | 41,2% |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 24.188 | 20.400 | 25.680 | 5.280 | 25,9% |
| Verwaltungsbedarf | 25.048 | 4.800 | 7.925 | 3.125 | 65,1% |
| Zentrale Dienste | 4.367 | 4.900 | 21.011 | 16.111 | 328,8% |
| Pachten, Mieten, Leasing | 17.274 | 17.500 | 17.522 | 22 | 0,1% |
| Beiträge, Versicherungen, Steuern | 34.762 | 28.593 | 45.577 | 16.984 | 59,4% |
| Instandhaltung, Wartung, | 5.869 | 22.830 | 13.600 | -9.230 | -40,4% |
| Abschreibungen | 8.957 | 3.500 | 8.750 | 5.250 | 150,0% |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 0 | 0 | 0 | 0 | - |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 1.436.245 | 1.393.023 | 1.553.880 | 160.857 | 11,5% |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 1.176.746 | 1.321.536 | 1.107.026 | -214.510 | -16,2% |
| Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung Sonderposten | 0 | 0 | 0 | 0 | - |
| Nebenerlöse | 35.352 | 0 | 150 | 150 | - |
| Summe Erlöse | 1.212.098 | 1.321.536 | 1.107.176 | -214.360 | -16,2% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -224.147 | -71.487 | -446.703 | -375.217 | 524,9% |
| Umlagen | 153.773 | 62.099 | 98.924 | 36.825 | 59,3% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | -377.920 | -133.586 | -545.627 | -412.042 | 308,4% |
| Neutrales Ergebnis | 79.794 | 0 | 8.500 | 8.500 | - |
| Gesamtergebnis | -298.126 | -133.586 | -537.127 | -403.542 | 302,1% |
Der Nachtrags - Wirtschaftsplan 2023 endet für den ambulanten Dienst mit einem negativen Gesamtergebnis 537.127 Euro und ist damit ggü. der Planung 2023 um 403.542 Euro schlechter. Dies liegt begründet an:
Die Personalkosten im Jahr 2023 liegen rund 116.644 Euro höher als der Planansatz von 3 %. Grund ist der durch die Tarifverhandlung vereinbarte Inflationsausgleich in Höhe von 2.560 Euro. pro Vollzeitkraft. Aufgrund der hohen Krankheitsquote können weniger Klienten betreut werden als geplant. Die Erlöse liegen daher in der Hochrechnung mit 214.510 Euro unter dem Wirtschaftsplan.
Wir haben uns daher beim bayerischen Springermodell beworben, um Krankheitsausfälle besser abdecken zu können.
3.7 Geriatrische Reha
| Reha | Ist 2022 | Plan 2023 | Nachtrags - WPL 2023 | Abw. Nachtrags - WPL zu Plan 2023 | |
|---|---|---|---|---|---|
| in Euro | in % | ||||
| Personalaufwendungen | 2.338.394 | 2.541.322 | 2.625.454 | 84.132 | 3,3% |
| Essensversorgung | 163.503 | 174.443 | 208.390 | 33.948 | 19,5% |
| Energie und Wasser | 0 | 0 | 0 | 0 | - |
| Wirtschaftsbedarf | 114.683 | 85.150 | 121.404 | 36.254 | 42,6% |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 134.145 | 177.200 | 154.900 | -22.300 | -12,6% |
| Verwaltungsbedarf | 20.514 | 14.200 | 22.900 | 8.700 | 61,3% |
| Zentrale Dienste | 4.081 | 4.000 | 44.634 | 40.634 | 1015,8% |
| Pachten, Mieten, Leasing | 3.792 | 2.000 | 6.600 | 4.600 | 230,0% |
| Beiträge, Versicherungen, Steuern | 3.241 | 4.200 | 4.800 | 600 | 14,3% |
| Instandhaltung, Wartung, | 21.021 | 28.850 | 26.500 | -2.350 | -8,1% |
| Abschreibungen | 28.414 | 13.700 | 24.800 | 11.100 | 81,0% |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 636 | 0 | 0 | 0 | - |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 2.832.424 | 3.045.065 | 3.240.382 | 195.318 | 6,4% |
| EZurlwöseeis uRneghean s, tZautisocnhäürsse, Fördermittel, | 2.757.212 | 3.709.855 | 2.806.375 | -903.480 | -24,4% |
| Auflösung Sonderposten | 0 | 0 | 0 | - | |
| Nebenerlöse | 91.482 | 0 | 26.300 | 26.300 | - |
| Summe Erlöse | 2.848.694 | 3.709.855 | 2.832.675 | -877.180 | -23,6% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | 16.270 | 664.790 | -407.707 | -1.072.498 | -161,3% |
| Umlagen | 349.196 | 412.979 | 287.518 | -125.461 | -30,4% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | -332.926 | 251.811 | -695.225 | -947.036 | -376,1% |
| Neutrales Ergebnis | 135.877 | 0 | -3.400 | -3.400 | - |
| Gesamtergebnis | -197.049 | 251.811 | -698.625 | -950.436 | -377,4% |
Der Nachtrags - Wirtschaftsplan 2023 endet für die Reha mit einem negativen Gesamtergebnis 698.625 Euro und ist damit ggü. der Planung 2023 um 950.436 Euro schlechter. Dies liegt begründet an:
Die Personalkosten im Jahr 2023 liegen 84.132 Euro höher als der Planansatz von 3 %. Grund ist der durch die Tarifverhandlung vereinbarte Inflationsausgleich in Höhe von 2.560 Euro. pro Vollzeitkraft. Die Auslastungsquote liegt im Zeitraum Januar bis Juli 2023 mit 84,1 % deutlich unter der geplanten Auslastung 95,5 %. Dadurch liegen die Erlöse mit. 903.480 Euro unter dem Planansatz. Die vom Klinikum Nürnberg berechneten ärztlichen Kosten können von uns nicht gesteuert
werden, da unabhängig von der Auslastung die ärztliche Betreuung sichergestellt werden muss.
4 Vermögensplan
Im Vermögensplan sind einerseits alle voraussehbaren Ausgaben des Geschäftsjahres 2023, die sich aus Änderungen des Anlagevermögens, den Tilgungsleistungen sowie der Höhe des im Geschäftsjahr zu deckenden Verlustes ergeben, und andererseits die vorhandenen und zu beschaffenden Deckungsmittel und die notwendigen Verpflichtungsermächtigungen enthalten (§ 4 Abs. 1 WkPV). Der geänderte Vermögensplan weist für das Jahr 2023 einen Finanzbedarf von rund 43.825 TEUR aus. Der ggü der Planung höhere Finanzbedarf ist begründet in dem höheren Verlust und resultiert aus:
| Ausgaben | TEUR |
|---|---|
| Aktivierungspflichtiges Anlagevermögen | 36.761 |
| Darlehenstilgungen | 1.097 |
| geplanter Verlust | 5.967 |
| Finanzbedarf 2023 | 43.825 |
Die Ausgaben für das aktivierungspflichtige Anlagevermögen werden wie folgt finanziert:
| Finanzierung | TEUR |
|---|---|
| Innenfinanzierung | 1.085 |
| Außenfinanzierung | 35.676 |
| Summe | 36.761 |
In der Außenfinanzierung in Höhe von 35.676 TEUR sind veranschlagt: 23.997 TEUR kreditähnliche Rechtsgeschäfte für das neue AMH 9.980 TEUR Fördermittel nach PflegVG für das neue AMH 1.595 TEUR Zuwendungen Dritter (AMH, AHP und Sonstiges) 104 TEUR Zuschüsse der Stadt Nürnberg für die Modernisierung der Heizungssteuerung in AHS
Deckung der Verluste (§ 4 Abs. 1 Nr. 3WkPV)
Der neue geplante Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von -5.966.683 Euro soll auf neue Rechnung vorgetragen werden und wird im „Verlustvortrag“ ausgewiesen.
Ausgaben für Tilgungsleistungen (§ 4 Abs. 1 Nr. 2 WkPV)
Die Planzahlen enthalten den derzeitigen Darlehensbestand. Eine Neuaufnahme von Darlehen war planmäßig im Jahr 2023 aus der Übernahme des AMH vorgesehen. Die Tilgungsleistungen in Höhe von 1.097 TEUR für die Verpflichtungen aus Krediten sollen vollständig über refinanzierte Abschreibungen des Jahres 2023 finanziert werden.
5 Investitionsplan
5.1 Darstellung der Investitionsmaßnahmen
Für Ausgaben für aktivierungspflichtiges Anlagevermögen (§ 4 Abs. 1 Nr. 1 WkPV) sind im Nachtrags
- Wirtschaftsplan 2023 Investitionen in Höhe von rund 36.761 TEUR vorgesehen.
| in TEUR | Insg. | vorh. Jahre | lfd. GJ 2022 | NT WPL 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | spätere Jahre |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamtkosten | 115.197 | 6.744 | 2.254 | 36.761 | 2.092 | 12.000 | 14.440 | 40.905 |
| Finanzierung | 115.196 | 7.584 | 2.189 | 36.761 | 2.092 | 12.000 | 14.440 | 40.130 |
| davon: | 0 | |||||||
| Innenfinanzierung | 15.274 | 6.584 | 1.689 | 1.085 | 1.577 | 1.264 | 2.925 | 150 |
| Außenfinanzierung | 99.922 | 1.000 | 500 | 35.676 | 515 | 10.736 | 11.515 | 39.980 |
| Deckungslücke | 0 | -840 | 65 | 0 | 0 | 0 | 0 | 775 |
Das im Januar 2023 übergebene August-Meier-Haus ist mit 35,8 Mio. Euro im Nachtrags- Wirtschaftsplan enthalten.
Für das Vorhaben Zentralküche wurde ein Grundstück (Raudtener Straße in Langwasser) gefunden und an NüSt zum 01.08.2022 mit einem Verkehrswert in Höhe von 733 TEUR übertragen. Die ursprünglich im Wirtschaftsplan 2023 veranschlagten 222 TEUR konnten aufgrund von Personalmangel nicht umgesetzt werden, das Vorhaben wird in der bisherigen Höhe mit angepasster zeitlicher Folge im Investitionsplan dargestellt. Für 2023 leitet sich nur noch ein Investitionsvolumen von 34 TEUR Euro (für Kampfmittelvorerkundungen, artenschutzrechtliche Prüfung, Baugrundgutachten) ab, wobei diese Aufwendungen am Jahresende als Anlagen im Bau stehen bleiben. Aus dem Kernhaushalt der Stadt Nürnberg erhält NürnbergStift Investitionszuschüsse in Höhe von 1 Mio. Euro, welche nach
Bauvorschritt zur Verfügung stehen.
Für die infrastrukturelle Weiterentwicklung der Senioren-Wohnanlage Platnersberg sind mit Unterstützung des Hochbauamtes im Jahr 2023 Ausgaben in Höhe von 500 TEUR im Investitionsplan verankert, im ursprünglichen Wirtschaftsplan waren 800 TEUR vorgesehen. Hierfür erhält das NürnbergStift Investitionszuschüsse aus dem Kernhaushalt der Stadt Nürnberg in Höhe von 10 Mio. Euro, welche nach Baufortschritt zur Verfügung stehen.
In der Wiederbeschaffung von verschiedensten Anlagegütern finden sich zum Teil die hohen Instandhaltungskosten wieder, welche aufgrund des schlechten Zustands der Gebäude und Anlagen entstehen. Hier wird im Nachtrags – Wirtschaftsplan 2023 etwa 474 TEUR veranschlagt. Im ursprünglichen Wirtschaftsplan 2023 waren hier 370 TEUR vorgesehen, Grund für die Erhöhung ist der Ausfall der Heizungssteuerung in AHS, welche mit 104 TEUR veranschlagt wird.
Im Nachtrags – Wirtschaftsplan 2023 ist der Rückbau des Fritz Hintermayr Haus und Neubau im Sebastianspital nicht mehr enthalten, da dieses Projekt nicht mehr weiterverfolgt wird.
Auf den folgenden Seiten wird das Investitionsprogramm (Ausgaben nach § 4 Abs. 1 Nr. 1 WkPV) zum Finanzplan 2023 fortgeschrieben.
August-Meier-Haus
| in TEUR | Insg. | vorh. Jahre | lfd. GJ 2022 | NT WPL 2023 |
|---|---|---|---|---|
| Gesamtkosten | 43.213 | 6.515 | 945 | 35.753 |
| davon: | ||||
| Grundstücke | 5.503 | 5.503 | ||
| Außenanlagen | 1.109 | 1.109 | ||
| Technische Anlagen | 6.485 | 6.485 | ||
| Einrichtung u. Aussstattung | 1.200 | 0 | 1.200 | |
| Gebäude | 28.916 | 1.012 | 945 | 26.959 |
| davon: | ||||
| Finanzierung | 43.213 | 6.515 | 945 | 35.753 |
| Innenfinanzierung | 8.156 | 6.515 | 945 | 696 |
| Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen | 696 | |||
| sonstige Eigenmittel | 7.460 | 6.515 | 945 | |
| Außenfinanzierung | 35.057 | 35.057 | ||
| Zuschüsse des Trägers | ||||
| für Investitionen | ||||
| für Tilgungsleistungen | ||||
| Investitionszuschüsse der öffentlichen Hand, Fördermittel nach PflegVG | 9.980 | 9.980 | ||
| Zuwendungen Dritter für Investitionen | 1.080 | 1.080 | ||
| Kreditähnliche Rechtsgeschäfte | 23.997 | 23.997 | ||
| davon Übernahme KFW Darlehen | 18.960 | 18.960 | ||
| davon Bay. Landesamt Darlehen | 5.037 | 5.037 | ||
| Deckungslücke | 0 | 0 | 0 | 0 |
Neubau Zentralküche
vorh. lfd. GJ NT WPL spätere
in TEUR Insg. 2024 2025 2026
Jahre 2022 2023 Jahre
Gesamtkosten 13.000 69 744 34 222 1.500 1.500 8.930
davon:
Grundstücke 733 733
Einrichtung u. Aussstattung 428 428
Gebäude 11.839 69 11 34 222 1.500 1.500 8.502
Finanzierung 13.000 69 744 34 222 1.500 1.500 8.930
davon:
Innenfinanzierung 1.848 69 744 34 222 779 0 0
Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen
sonstige Eigenmittel 1.848 69 744 34 222 779
Außenfinanzierung 11.151 0 721 1.500 8.930
Zuschüsse des Trägers
für Investitionen 1.000 500 500
für Tilgungsleistungen 0 Darlehen von Kreditinstituten
10.151 0 221 1.000 8.930
Deckungslücke 0 0 0 0 0 0 0 0
Modernisierung/Sanierung Senioren-Wohnanlage Platnersberg (Ersatzneubau)
| in TEUR | Insg. | vorh. Jahre | lfd. GJ 2023 | WPL 2024 | 2025 | 2026 | 2027 | spätere Jahre |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamtkosten | 54.000 | 725 | 500 | 800 | 10.000 | 10.000 | 10.000 | 21.975 |
| davon: | ||||||||
| Einrichtung u. Aussstattung | 3.463 | 3.463 | ||||||
| Gebäude | 50.537 | 725 | 500 | 800 | 10.000 | 10.000 | 10.000 | 18.512 |
| Finanzierung | 54.000 | 725 | 500 | 800 | 10.000 | 10.000 | 10.000 | 21.975 |
| davon: | ||||||||
| Innenfinanzierung | 450 | 0 | 0 | 300 | 0 | 0 | 150 | 0 |
| Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen | 0 | |||||||
| sonstige Eigenmittel | 450 | 300 | 150 | |||||
| Außenfinanzierung | 53.550 | 1.500 | 500 | 500 | 10.000 | 10.000 | 9.850 | 21.200 |
| Zuschüsse des Trägers | ||||||||
| für Investitionen | 10.000 | 9.500 | 500 | |||||
| Zuwendungen Dritter für Investitionen | 5.000 | 1.500 | 500 | 500 | 500 | 500 | 500 | 1.000 |
| Darlehen von Kreditinstituten | 32.250 | 9.000 | 3.050 | 20.200 | ||||
| Sonstige Darlehen (KfW) | 6.300 | 6.300 | ||||||
| Deckungslücke | 0 | -775 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 775 |
Neubau Senioren-Wohnanlage St. Johannis (Gebäude - Anmietung, Invest Ausstattung)
| in TEUR | Insg. | vorh. Jahre | lfd. GJ 2022 | NT WPL 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | spätere Jahre |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamtkosten | 2.600 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2.600 | 0 |
| davon: | ||||||||
| Einrichtung u. Aussstattung | 2.600 | 0 | 2.600 | |||||
| Finanzierung | 2.600 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2.600 | 0 |
| davon: | ||||||||
| Innenfinanzierung | 0 | 0 | 2.600 | |||||
| Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen | 2.600 | 0 | 2.600 | |||||
| sonstige Eigenmittel | 0 | |||||||
| Außenfinanzierung | ||||||||
| Deckungslücke | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Pauschale für die Wiederbeschaffung Anlagevermögen
| in TEUR | NT-WPL 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|
| Gesamtkosten | 474 | 1.070 | 500 | 340 |
| Einrichtung u. Aussstattung | 259 | 870 | 460 | 300 |
| Immatrielle Vermögensgegenstände | 215 | 200 | 40 | 40 |
| Finanzierung | 474 | 1.070 | 500 | 340 |
| davon: | ||||
| Innenfinanzierung | 355 | 1.055 | 485 | 325 |
| Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen | 355 | 1.055 | 485 | 325 |
| Außenfinanzierung | 119 | 15 | 15 | 15 |
| Zuschüsse des Trägers für Investitionen | 104 | |||
| Zuwendung Dritter für Investitionen | 15 | 15 | 5 | 15 |
| Deckungslücke | 0 | 0 | 0 | 0 |
5.2 Verpflichtungsermächtigungen
| in TEUR | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | 2027 ff. | Insgesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Neubau August-Meier-Haus | 35.753 | 35.753 | ||||
| Bau der Zentralküche | 34 | 222 | 1.500 | 1.500 | 8.930 | 12.186 |
| Neubau und Modernisierung Platnersberg | 500 | 800 | 10.000 | 10.000 | 31.975 | 53.275 |
| Neubau Senioren Wohnanlage St. Johannis | 0 | 0 | 0 | 2.600 | 0 | 2.600 |
| Pauschale für Wiederbeschaffung Anlagevermögen | 474 | 1.070 | 500 | 340 | 0 | 2.384 |
| Summe | 36.761 | 2.092 | 12.000 | 14.440 | 40.905 | 106.198 |
Die Baumaßnahmen im Sebastianspital/Rückbau Fritz-Hintermayr-Haus wurden aufgrund personeller und finanzieller Ressourcen in der Planung verschoben, so dass die Verpflichtungsermäßigungen für alle geplanten Investitionen von 144.924 TEUR (Wirtschaftsplan 2023) auf 106.198 TEUR (Nachtrags- Wirtschaftsplan 2023) reduziert wurden. 36.761 TEUR der Verpflichtungsermächtigungen betreffen das Wirtschaftsjahr 2023, 69.437 TEUR die Jahre ab 2024.
6 Fünfjahresübersicht
6.1 Erfolgsplan
Nachfolgend die Übersicht über die Entwicklung der Jahresfehlbeträge (ohne Sondereffekte) entsprechend § 6 Nr. 2 WkPV:
| Nüst Gesamt(cid:10) in Euro | Ergebnis 2022 | Hore 2023 | WPL 2024 | Prognose 2025 | Prognose 2026 | Prognose 2027 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahresergebnis | -2.806.031 | -5.966.683 | -1.999.259 | -943.894 | -1.243.117 | -1.754.788 |
Nach § 3 Abs. 3 WkPV soll der Erfolgsplan ausgeglichen sein. Aufgrund der Belegungssituation in Verbindung mit dem Zustand der Gebäude, der laufenden und weiter anstehenden Baumaßnahmen sowie der Ertrags- und Kostensitutation aus den genannten Gründen verschlechtert sich das prognostizierte Jahresergebnis von 2.667 TEUR auf 5.697 TEUR. Auch für die weiteren Jahre können keine ausgeglichenen Jahresergebnisse erzielt werden.
In der Prognose für die Jahre 2025 – 2026 sind nachfolgende Prämissen enthalten: Im Jahr 2025 entfällt die zusätzliche Afa für den Standort Johannis, allerdings fällt eine noch zu verhandelnde Nutzungsentschädigung für das Grundstück an die WBG an. deutliche Steigerung der Erlöse im ambulanten Dienst ab dem Jahr 2025 durch die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen. Im Jahr 2026 fallen Kosten für den Umzug in Johannis an. Durch den teilweisen Neubau am Standort AHP können wir voraussichtlich ab Mitte 2026 weniger Plätze dort anbieten.
Es wird angestrebt, über kontinuierliche Vergütungsverhandlungen, dem Investitionsfortschritt, Maßnahmen zur Personalgewinnung und –Bindung, Stabilisierung der ‚Belegungsrate auf hohem Niveau und der weiteren Umsetzung des Restrukturierungsprogramms wieder zu einem ausgeglichenen Ergebnis zu kommen.
In der nachfolgenden Tabelle wird der fünfjährige Erfolgsplan dargestellt.
| Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift | Ergebnis 2022 EUR | WPL 2023 EUR | Nachtrags WPL 2023 EUR | WPL 2024 EUR | Prognose 2025 EUR | Prognose 2026 EUR | Prognose 2027 EUR |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Pflege sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen | 24.712.353,60 | 28.762.097,80 | 26.679.585,72 | 32.221.840,72 | 33.638.495,94 | 34.773.650,82 | 37.438.810,34 |
| 2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung | 4.946.986,74 | 5.511.205,20 | 5.409.299,11 | 6.399.616,60 | 6.591.605,10 | 6.949.353,25 | 7.133.033,85 |
| 3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen | 56.304,06 | 50.821,00 | 86.140,74 | 96.375,00 | 99.266,25 | 132.244,24 | 165.311,56 |
| 4. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 4a.Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB | 2.230.289,74 6.279.267,25 | 3.055.660,96 2.299.213,47 | 3.142.786,37 2.518.413,78 | 3.648.432,13 2.894.935,34 | 3.757.885,09 2.981.783,40 | 4.570.621,65 3.071.236,91 | 5.336.740,30 3.163.374,01 |
| soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten | |||||||
| 5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten | 2.798.413,20 | 3.052.644,39 | 2.831.962,91 | 2.305.235,12 | 2.374.392,18 | 2.445.623,94 | 2.518.992,66 |
| 6. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 7. Andere aktivierte Eigenleistungen | 46.032,55 | 0,00 | 62.567,25 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 8. Sonstige betriebliche Erträge | 249.114,12 | 2.016,85 | 38.636,36 | 8.250,00 | 8.497,50 | 354.064,35 | 9.015,00 |
| Zwischensumme | 41.318.761,26 | 42.733.659,67 | 40.769.392,25 | 47.574.684,92 | 49.451.925,47 | 52.296.795,15 | 55.765.277,73 |
| 9. Personalaufwand: a) Löhne und Gehälter | 22.125.098,14 | 22.092.307,78 | 22.548.680,16 | 23.418.406,42 | 24.120.958,61 | 25.494.587,37 | 26.589.924,99 |
| b) Sozialabgaben, Altersversorgung | 6.767.297,21 | 6.647.350,01 | 6.415.193,89 | 7.244.969,70 | 7.462.318,79 | 7.868.188,35 | 8.196.774,00 |
| und sonstige Aufwendungen | |||||||
| 10.Materialaufwand: | |||||||
| a) Lebensmittel | 95.460,18 | 83.806,02 | 99.450,00 | 109.406,73 | 112.688,93 | 116.069,60 | 119.551,69 |
| b) Wasser, Energie, Brennstoffe | 1.308.897,13 | 2.596.657,29 | 1.807.700,77 | 1.791.611,33 | 1.845.359,67 | 1.800.720,46 | 1.781.742,08 |
| c)Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. Bedarf | 7.649.173,94 | 7.551.791,44 | 8.497.907,24 | 9.365.324,00 | 9.646.283,72 | 10.085.672,23 | 10.533.742,40 |
| Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift | Ergebnis 2022 EUR | WPL 2023 EUR | Nachtrags WPL 2023 EUR | WPL 2024 EUR | Prognose 2025 EUR | Prognose 2026 EUR | Prognose 2027 EUR |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 11.Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 12.Steuern, Abgaben, Versicherungen 14.Mieten, Pacht, Leasing Zwischensumme | 485.071,23 838.519,35 512.112,65 39.781.629,83 | 493.602,97 841.878,88 513.097,03 40.820.491,42 | 487.141,33 933.478,86 519.653,95 41.309.206,19 | 533.229,47 1.123.096,91 527.049,76 44.113.094,32 | 535.000,00 1.156.789,82 742.861,25 45.622.260,79 | 540.000,00 1.176.493,51 1.491.178,85 48.572.910,38 | 550.000,00 1.197.238,32 2.239.985,02 51.208.958,49 |
| Zwischenergebnis 15.Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung von Investitionen 16.Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten 18.Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ Verbindlichkeiten 20.Abschreibungen: a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und b) Abschreibungen auf Forderungen und sonstige 21.Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- setzung 22.Sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.537.131,43 1.300.000,00 329.738,66 1.335.949,12 2.136.459,42 43.005,56 1.163.843,17 991.403,13 | 1.913.168,25 20.000,00 311.087,00 20.000,00 2.801.830,33 100,00 1.536.705,00 161.555,71 | -539.813,94 500.000,00 571.663,77 533.620,00 3.416.672,85 21.536,26 1.749.644,29 284.017,87 | 3.461.590,60 500.000,00 552.461,00 500.000,00 3.660.491,86 19.500,00 1.594.392,70 247.372,95 | 3.829.664,68 500.000,00 569.034,83 500.000,00 3.110.306,62 20.000,00 1.492.224,48 254.794,14 | 3.723.884,78 500.000,00 586.105,87 500.000,00 3.271.409,69 20.000,00 1.411.491,22 262.437,97 | 4.556.319,24 500.000,00 603.689,05 500.000,00 3.531.409,69 20.000,00 1.442.235,95 270.311,10 |
| Zwischensumme | -4.040.921,74 | -4.189.104,04 | -4.933.827,50 | -4.969.296,52 | -4.308.290,41 | -4.379.232,99 | -4.660.267,69 |
| Zwischenergebnis | -2.503.790,31 | -2.275.935,79 | -5.473.641,44 | -1.507.705,91 -478.625,73 -655.348,21 -103.948,45 |
| Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift | Ergebnis 2022 EUR | WPL 2023 EUR | Nachtrags WPL 2023 EUR | WPL 2024 EUR | Prognose 2025 EUR | Prognose 2026 EUR | Prognose 2027 EUR |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zwischenergebnis 25.Zinsen und ähnliche Erträge 27.Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zwischensumme | -2.503.790,31 7.296,00 309.536,26 -302.240,26 | -2.275.935,79 0,00 390.806,14 -390.806,14 | -5.473.641,44 4.759,80 497.801,66 -493.041,86 | -1.507.705,91 0,00 491.552,71 -491.552,71 | -478.625,73 0,00 465.268,67 -465.268,67 | -655.348,21 0,00 587.768,78 -587.768,78 | -103.948,45 0,00 1.650.839,57 -1.650.839,57 |
| 29.Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag | -2.806.030,57 | -2.666.741,93 | -5.966.683,30 | -1.999.258,62 | -943.894,40 | -1.243.116,99 | -1.754.788,02 |
| nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses Auf neue Rechnung vorzutragen Verlustausgleich | -2.806.030,57 | -2.666.741,93 | -5.966.683,30 | -1.999.258,62 | -943.894,40 | -1.243.116,99 | -1.754.788,02 |
6.2 Finanzplan
Gemäß § 6 WkPV enthält der fünfjährige Finanzplan - das erste Planungsjahr ist das laufende Geschäftsjahr (2023) - eine nach Jahren gegliederte Übersicht über die Entwicklung der Ausgaben und Deckungsmittel des Vermögensplanes und eine Übersicht über die Entwicklung der Jahresergebnisse. Den Ausgaben nach § 4 Abs. 1 Nr. 1 WkPV (alle vorhersehbaren Ausgaben, die sich aus Änderungen des Anlagevermögens ergeben) liegt ein Investitionsprogramm zugrunde. Die geplanten Ausgabepositionen stehen unter dem Vorbehalt des Planungs- und Baufortschrittes der einzelnen Maßnahmen in Verbindung mit notwendigen Kreditmittelbereitstellungen sowie durch die Beschlusslage des Werkausschusses.
| Mittelverwendung | Prognose Euro Euro | WPL 2024 Euro | Prognose 2025 Euro | Prognose 2026 Euro | Prognose 2027 Euro | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | 36.761.365 | 2.092.200 | 12.000.000 | 14.440.000 | 19.150.000 | |
| Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Gründstücken | 26.959.000 | |||||
| Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten einschließlich der Wohnbauten auf fremden Grundstücken | ||||||
| Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten | ||||||
| Außenanlagen | 1.109.000 | |||||
| Technische Anlagen | 6.485.000 | |||||
| Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge | 1.459.000 | 869.900 | 460.000 | 2.900.000 | 200.000 | |
| Fahrzeuge | ||||||
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 534.365 | 1.022.000 | 11.500.000 | 11.500.000 | 18.930.000 | |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 215.000 | 200.300 | 40.000 | 40.000 | 20.000 | |
| 2. | Darlehenstilgung | 1.097.147 | 1.244.747 | 1.253.624 | 1.202.642 | 1.211.804 |
| 3. | Mehrung sonstiger Aktiva | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| (Guthaben bei Kreditinstituen) | ||||||
| 5. | Minderung sonstiger Passiva | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| (Verbindlichkeiten) | ||||||
| 5. | Jahresfehlbetrag | 5.966.683 | 1.999.259 | 943.894 | 1.243.117 | 1.754.788 |
| Summe | 43.825.195 | 5.336.205 | 14.197.518 | 16.885.759 | 22.116.592 |
| Mittelherkunft | Nachtrags- WPL 2023 Euro | WPL 2024 Euro | Prognose 2025 Euro | Prognose 2026 Euro | Prognose 2027 Euro | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Abschreibungen | 2.845.009 | 3.108.031 | 2.541.272 | 2.685.304 | 2.927.721 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | 3.416.673 | 3.660.492 | 3.110.307 | 3.271.410 | 3.531.410 | |
| Erträge auf Auflösung von Sonderposten | -571.664 | -552.461 | -569.035 | -586.106 | -603.689 | |
| 2. | Zuschüsse vom Land | 9.980.000 | ||||
| 2. | Zuschüsse Stadt Nürnberg | 10.000.000 | 1.000.000 | |||
| 3. | Zuschüsse von Dritten | 1.595.000 | 515.000 | 515.000 | 505.000 | 515.000 |
| 4. | Jahresüberschuss | |||||
| 5. | Kreditaufnahmen für Investitionen | 23.997.152 | 221.000 | 10.000.000 | 18.280.000 | |
| 6. | Mehrung sonstiger Passiva | 4.408.034 | 1.713.175 | 920.246 | 2.695.455 | 393.871 |
| (Erhöhung Kapitalrücklage) | ||||||
| (Betriebsmittelkredit Stadt Nürnberg) | 4.408.034 | 1.713.175 | 920.246 | 2.695.455 | 393.871 | |
| (Rückstellungen, Verbindlichkeiten) | ||||||
| 7. | Minderung sonstiger Aktiva | 1.000.000 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| (Forderungen, Vorräte) | ||||||
| (Guthaben bei Kreditinstituten) | 1.000.000 | |||||
| Summe | 43.825.195 | 5.336.206 | 14.197.518 | 16.885.759 | 22.116.592 |
7 Darlehensverbindlichkeiten
Zum 31.12.2023 wird mit Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 29.866.925 Euro gerechnet. Eine Übersicht über den voraussichtlichen Stand der Darlehensverbindlichkeiten (ohne Kassenkredite) gibt nachfolgende Aufstellung:
| Lfd Nr. Nr. | Darlehen Nr. | Nennbetrag in EUR | Stand zum 31.12.2021 in EUR | Stand zum 31.12.2022 in EUR | Aufnahme 2023 in EUR | Zinsen 2023 in EUR | Tilgung 2023 in EUR | Stand zum 31.12.2023 in EUR |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 540506 | 925.724,63 | 172.574,17 | 152.163,99 | 367,56 | 20.461,24 | 131.702,75 | |
| 2 | 540508 | 911.260,17 | 201.320,94 | 182.325,76 | 217,22 | 18.995,18 | 163.330,58 | |
| 3 | 230001 | 3.000.000,00 | 2.160.000,00 | 2.100.000,00 | 79.021,50 | 60.000,00 | 2.040.000,00 | |
| 4 | 240001 | 3.000.000,00 | 1.499.984,00 | 1.392.840,00 | 12.021,28 | 107.144,00 | 1.285.696,00 | |
| 5 | 240002 | 1.990.390,04 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| 28 | 250001 | 1.245.000,00 | 871.500,00 | 747.000,00 | 5.011,12 | 124.500,00 | 622.500,00 | |
| 6 | 540600 | 215.908,38 | 172.100,98 | 168.971,88 | 0,00 | 3.129,10 | 165.842,78 | |
| 7 | 540601 | 170.398,30 | 140.763,94 | 138.647,20 | 0,00 | 2.116,74 | 136.530,46 | |
| Summe AHS | 11.458.681,52 | 5.218.244,03 | 4.881.948,83 | 96.638,68 | 336.346,26 | 4.545.602,57 |
| Lfd Nr. Nr. | Darlehen Nr. | Nennbetrag in EUR | Stand zum 31.12.2021 in EUR | Stand zum 31.12.2022 in EUR | Aufnahme 2023 in EUR | Zinsen 2023 in EUR | Tilgung 2023 in EUR | Stand zum 31.12.2023 in EUR |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 8 | 540114 | 117.597,13 | 44.732,33 | 43.373,36 | 107,59 | 1.362,37 | 42.010,99 | |
| 9 | 540117 | 108.138,23 | 41.203,54 | 39.954,02 | 99,10 | 1.252,64 | 38.701,38 | |
| 10 | 540119 | 7.106,96 | 2.748,86 | 2.666,84 | 6,61 | 82,23 | 2.584,61 | |
| 11 | 540511 | 306.775,13 | 125.777,85 | 119.642,35 | 0,00 | 6.135,50 | 113.506,85 | |
| 12 | 540513 | 567.533,99 | 244.039,61 | 232.688,93 | 0,00 | 11.350,68 | 221.338,25 | |
| 13 | 540516 | 797.615,33 | 358.927,03 | 342.974,73 | 0,00 | 15.952,30 | 327.022,43 | |
| Summe AHR | 1.904.766,77 | 817.429,22 | 781.300,23 | 213,30 | 36.135,72 | 745.164,51 | ||
| 14 | 540101 | 153.387,56 | 16.212,07 | 13.575,53 | 108,30 | 2.657,68 | 10.917,85 | |
| 15 | 540102 | 30.677,51 | 6.005,75 | 5.513,01 | 40,41 | 496,45 | 5.016,56 | |
| 16 | 540108 | 73.626,03 | 26.137,25 | 25.400,99 | 0,00 | 736,26 | 24.664,73 | |
| 17 | 540112 | 141.218,82 | 42.376,52 | 40.348,38 | 247,00 | 2.040,74 | 38.307,64 | |
| 18 | 540113 | 42.948,52 | 11.349,53 | 10.643,60 | 91,05 | 712,09 | 9.931,51 | |
| 19 | 540501 | 674.905,28 | 214.565,17 | 199.907,07 | 490,59 | 14.694,77 | 185.212,30 | |
| 20 | 540507 | 690.244,04 | 144.951,27 | 131.146,39 | 0,00 | 13.804,88 | 117.341,51 | |
| 21 | 540512 | 306.775,13 | 125.777,85 | 119.642,35 | 0,00 | 6.135,50 | 113.506,85 | |
| 22 | 540514 | 674.905,28 | 290.209,38 | 276.711,28 | 0,00 | 13.498,10 | 263.213,18 | |
| Summe AHJ | 2.788.688,17 | 877.584,79 | 822.888,60 | 977,35 | 54.776,47 | 768.112,13 | ||
| 23 | 540116 | 121.431,82 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 24 | 540502 | 306.775,13 | 113.506,84 | 107.371,34 | 0,00 | 6.135,50 | 101.235,84 | |
| 25 | 540503 | 460.162,69 | 179.463,33 | 170.260,07 | 0,00 | 9.203,26 | 161.056,81 | |
| 26 | 540504 | 199.403,83 | 81.755,51 | 77.767,43 | 0,00 | 3.988,08 | 73.779,35 | |
| 27 | 540515 | 536.856,48 | 241.585,55 | 230.848,43 | 0,00 | 10.737,12 | 220.111,31 | |
| Summe AHP | 1.624.629,95 | 616.311,23 | 586.247,27 | 0,00 | 30.063,96 | 556.183,31 | ||
| 29 | 542000 | 18.960.000,00 | 0,00 | 0,00 | 18.960.000,00 | 141.010,01 | 476.494,12 | 18.483.505,88 |
| 30 | 542001 | 5.037.151,89 | 0,00 | 0,00 | 5.037.151,89 | 111.179,33 | 163.330,55 | 4.873.821,34 |
| AMH: Kreditähnliche Rechtsgeschäfte | 23.997.151,89 | 0,00 | 0,00 | 23.997.151,89 | 252.189,34 | 639.824,67 | 23.357.327,22 | |
| Gesamtsumme | 41.773.918,30 | 7.529.569,27 | 7.072.384,93 | 23.997.151,89 | 350.018,67 | 1.097.147,08 | 29.972.389,74 |
8 Stellenplan
Der am 01.10.2005 in Kraft getretene Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) verzichtet zugunsten eines einheitlichen Beschäftigungsbegriffes auf die bisher übliche Unterscheidung zwischen Angestellten und Arbeitern. Mit Inkrafttreten der neuen Entgeltordnung zum 01.01.2017 wird nun auch die Bezeichnung „Tarifliche Beschäftigte“ umgesetzt. Die Darstellung erfolgt nun in einer Tabelle und verknüpft die bisherigen Tarifgruppen mit den neuen. Die besetzten Stellen der Beamte sind unverändert ggü. der ursprünglichen Planung in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt:
Die Stelle der ersten Werkleiterin wird bei Ref. V ausgewiesen.
| Besoldungs- gruppe | Zahl der Stellen (VK) 2023 insgesamt | Zahl der Stellen (VK) 2022 insgesamt | Zahl der tatsächlich besetzten Stellen (VK) am 30.06.2022 |
|---|---|---|---|
| sonstige Beamte | 5,72 | 7,72 | 7,64 |
| B2 | 1,00 | 1,13 | |
| A12 | 1,00 | 1,00 | 1,00 |
| A11 | 1,00 | 1,00 | |
| A10 | 1,96 | 1,96 | 1,75 |
| A9/A10 | 1,00 | 1,00 | 1,00 |
| A7 | 0,76 | 0,76 | 0,76 |
| A6/A7 | 1,00 | 1,00 | 1,00 |
| Insgesamt | 5,72 | 7,72 | 7,64 |
In der nachfolgenden Tabelle sind die tariflich Beschäftigte ausgewiesen: Seit dem 01.06.2022 sind planmäßig zwei Stellen mit der Position der zweiten Werkleitung besetzt. ggü. der ursprünglichen Planung in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt:
| Entgeltgruppe | Zahl der Stellen (VK) 2023 | Zahl der Stellen (VK) 2022 | Zahl der tatsächlich besetzten Stellen (VK) am 30.06.2022 |
|---|---|---|---|
| Allgemein | 150,40 | 154,35 | 128,76 |
| 15UE | 2,00 | ||
| 15 | 0,00 | 1,00 | 1,00 |
| 14 | 3,00 | 3,00 | 1,90 |
| 13 | 3,08 | 3,08 | 1,37 |
| 12 | 2,00 | 2,00 | 2,00 |
| 11 | 8,00 | 8,00 | 6,48 |
| 10 | 6,50 | 6,50 | 5,75 |
| 9C | 4,00 | 4,00 | 1,86 |
| 9B | 13,53 | 13,53 | 12,63 |
| 9A | 12,50 | 12,50 | 9,36 |
| 8 | 6,81 | 6,56 | 3,61 |
| 7 | 14,30 | 11,50 | 11,07 |
| 6 | 3,50 | 3,00 | 2,00 |
| 5 | 6,00 | 6,00 | 2,19 |
| 4 | 1,00 | 1,00 | 1,00 |
| 3 | 3,18 | 3,18 | 2,43 |
| 2UE | 11,50 | 11,50 | 5,47 |
| 2 | 36,50 | 45,00 | 46,05 |
| 1 | 13,00 | 13,00 | 12,59 |
| Sozial- und Erziehungs | dienst 0,50 | 3,50 | 4,60 |
| S 17 | 0,26 | ||
| S 15 | 0,18 | ||
| S 12 | 3m25 | 3,00 | 3,66 |
| S 11B | 0,50 | 0,50 | 0,50 |
| Pflege | 338,49 | 337,49 | 306,36 |
| P14 | 7,99 | 6,99 | 7,72 |
| P13 | 1,00 | 1,00 | |
| P12 | 18,00 | 18,00 | 14,72 |
| P10 | 2,00 | 2,00 | 2,00 |
| P8 | 11,00 | 11,00 | 10,29 |
| P7 | 17,00 | 17,00 | 10,91 |
| P6 | 14,00 | 14,00 | |
| P5/P | 7 267,50 | 267,50 | 260,72 |
| Gesamt | 489,39 | 495,34 | 439,72 |
Wichtige Begriffe und Abkürzungen
AHJ Senioren-Wohnanlage St. Johannis AHP Senioren-Wohnanlage Platnersberg AMH August-Meier-Haus AHR August-Meier-Heim AHS Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See AMBD Ambulante Dienste AVPflegeVG Verordnung zur Ausführung des SGB XI Soziale Pflegeversicherung BGr. Besoldungsgruppen DIP Amt für Digitalisierung, IT und Prozessorganisation EGr. Entgeltgruppen EUR Euro GJ Geschäftsjahr GuV Gewinn- und Verlustrechnung H Hochbauamt HSP Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital KGr. Kontengruppe KUGr. Kontenuntergruppe Mio. EUR Millionen Euro NüSt NürnbergStift NüStSG NürnbergStift Service GmbH PAF Pflegeausbildungsfonds PflegeVG Pflege-Versicherungsgesetz PfleWoqG Pflege- und Wohnqualitätsgesetz PSG I, II, III Pflegestärkungsgesetze rd. rund REHA Geriatrische Rehabilitation SGB V Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Krankenversicherung SGB XI Sozialgesetzbuch – Soziale Pflegeversicherung TEUR Tausend Euro TVöD Tarifvertrag öffentlicher Dienst VGr. Vergütungsgruppe wbg Wohnungsbaugesellschaft Nürnberg WkPV Verordnung über die Wirtschaftsführung der kommunalen Pflegeeinrichtungen WPL Wirtschaftsplan