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Geschäftsbericht 2022

Anlage · 12.10.2023 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Claudia Bälz Andrea Friedel Michael Feder St. Johannis Wohnen & Bauen Nicole Alesik Wöhrder See Catrin Seel Rechnungsprüfungsausschuss Rita Heinemann Soziales & Gesundheit Digitalisierung & Verwaltung

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Abbildung 1

Geschäftsbericht

NürnbergStift

2022

Geschäftsbericht

Impressum

Herausgeber:

NürnbergStift,

ein Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg

Auflage:

7 gedruckte Exemplare und digital im Ratsinformationssystem

Gestaltung:

NürnbergStift

nuest@stadt.nuernberg.de

www.nuernbergstift.de

Stand: 01.09.2023

Inhalt

  1. Vorwort ...................................................................................................................................... 5 2. Lagebericht .............................................................................................................................. 5

2.1. Geschäft, Rahmenbedingungen und allgemeine Grundlagen ........................... 5

2.1.1. Rechtliche Grundlagen ................................................................................................. 5 2.1.2. Betriebliche Grundlagen ............................................................................................... 7 2.2. Geschäftsverlauf ............................................................................................................. 8 2.2.1. Jahresergebnis 2022 ..................................................................................................... 8

2.3. Belegungszahlen und Auslastung ............................................................................. 9

2.3.1. Belegungszahlen Gesamt ............................................................................................ 9 2.3.2. Heilig Geist Spital ......................................................................................................... 11 2.3.3. Geriatrische Reha ......................................................................................................... 11

2.3.5. Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See (AHS) .................................... 12

2.3.6. August-Meier-Heim (AHR) .......................................................................................... 13

2.3.7. Senioren-Wohnanlage St. Johannis (AHJ) ............................................................ 14

2.3.8. Senioren-Wohnanlage Platnersberg (AHP) ........................................................... 15

2.3.9. Ambulante Pflege ......................................................................................................... 16 2.4. Vermögensplan ............................................................................................................. 16 2.5. Vermögenslage ............................................................................................................. 17 2.6. Finanzlage ...................................................................................................................... 18 2.6.1. Kapitalstruktur ............................................................................................................... 18 2.6.2. Investitionen .................................................................................................................. 19 2.6.4. Liquidität ......................................................................................................................... 20 2.7. Ertragslage ..................................................................................................................... 20 2.7.1. Plan-Ist Vergleich 2022 ............................................................................................... 20 2.7.3. Fünfjahresübersicht ..................................................................................................... 24

2.8. Voraussichtliche Entwicklung 2023 ........................................................................ 25

2.9. Chancen und Risiken .................................................................................................. 26

2.10. Unterzeichnung des Lageberichtes ......................................................................... 27

  1. Jahresabschluss................................................................................................................... 28

3.1. Bilanz für dem Eigenbetrieb Nürnberg Stift .......................................................... 28

3.2. Gewinn- und Verlustrechnung .................................................................................. 30

  1. Anhang .................................................................................................................................... 32 4.1. Bewertungsgrundlagen .............................................................................................. 32 4.2. Erläuterungen zur Bilanz ............................................................................................ 33 4.2.1. Anlagevermögen ........................................................................................................... 33 4.2.2. Vorräte ............................................................................................................................. 40

4.2.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände ......................................... 40

4.2.4. Liquide Mittel ................................................................................................................. 41 4.2.5. Eigenkapital ................................................................................................................... 41 4.2.6. Sonderposten ................................................................................................................ 42 4.2.8. Rückstellungen ............................................................................................................. 43 4.2.9. Verbindlichkeiten .......................................................................................................... 45

4.4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung ................................................... 47

4.4.1. Erträge ............................................................................................................................. 47 4.4.2. Personalaufwand .......................................................................................................... 48 4.4.3. Sachaufwand ................................................................................................................. 50 4.4.4. Finanzergebnis .............................................................................................................. 51 4.4.5. Jahresergebnis ............................................................................................................. 52 Wichtige Begriffe und Abkürzungen ........................................................................................... 53

1. Vorwort

Gemäß § 11 Abs. 2 der Betriebssatzung legt das NürnbergStift den Jahresabschluss und den zugehö-

rigen Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 vor.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden entsprechend § 4 PBV i. V. m. § 9 WkPV bzw. § 11 WkPV erstellt.

Nach Begutachtung durch den Werkausschuss (NüSt) und den Rechnungsprüfungsausschuss be-

schließt der Stadtrat gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 7 der Betriebssatzung die Feststellung des geprüften Jah-

resabschlusses, die Verwendung des Jahresergebnisses sowie die Entlastung der Werkleitung (Art. 102 Abs. 3 GO).

Der Abschluss für das Geschäftsjahr 2022 führt die Anwendung der Vorschriften des Bilanzrichtlinie-

Umsetzungsgesetzes (BilRUG) fort, so dass die Vergleichbarkeit der Daten zum Vorjahr uneinge-

schränkt gegeben ist.

2. Lagebericht

2.1. Geschäft, Rahmenbedingungen und allgemeine Grundlagen

2.1.1. Rechtliche Grundlagen

Die im NürnbergStift zusammengefassten ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen

einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift

ist als Eigenbetrieb organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet (§1 WkPV).

Gemäß § 3 der Betriebssatzung verfolgt das NürnbergStift ausschließlich und unmittelbar

gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung,

welche durch die Förderung der Altenhilfe, des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen

Gesundheitspflege im Rahmen der Unterhaltung von Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen bestimmt

sind.

Zuständige Organe für das NürnbergStift sind der Oberbürgermeister, der Stadtrat, der Werkausschuss

und die Werkleitung (§4 der Betriebssatzung). Die Werkleitung setzt sich zusammen aus der Referentin

für Jugend, Familie und Soziales als 1. Werkleiterin und den 2. Werkleiterinnen mit der gleichzeitigen

Funktion als Dienststellenleiter. Durch Satzungsänderung im Werksausschuss am 10.02.2022 kann die

die zweite Werkleitung seitdem aus zwei Personen bestehen.

Die Werkleitung war im Geschäftsjahr 2022 wie folgt besetzt:

1. Werkleitung Elisabeth Ries
2. Werkleitung Michael Pflügner bis 31.08.2022
fachlich-kaufmännische zweite Werkleitung Indira Schmude-Basic ab 01.06.2022
technisch-organisatorische zweite Werkleitung Dr. Barbara Sterl ab 01.09.2022

Der Werksausschuss war im Geschäftsjahr 2022 wie folgt besetzt:

Werkausschuss Name Partei Beruf
Vorsitzender Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadrat Stadtrat Stadträtin Stadtrat Stadträtin Stadtrat Vogel, Christian Alesik, Nicole Bälz, Claudia Heinemann, Rita Kasfiki, Eleni Seel, Catrin Bieswanger, Jasmin Härtel, Elke Liberova, Diana Penzkofer-Röhrl, Gabriele Friedel, Andrea Kahl, Alexander (ab 31.03.2022) Scherzer, Uwe (bis 13.02.2022) Yiyit, Lemia Feder, Michael Demir, Özlem Damm, Alexander SPD CSU CSU CSU CSU CSU SPD SPD SPD SPD Bündnis 90 / Die Grünen Bündnis 90 / Die Grünen Bündnis 90 / Die Grünen Bündnis 90 / Die Grünen AfD Die Linke Freie Wähler Bürgermeister Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Heilpraktikerin Altenpflegerin Fachärztin für Allgemeinmedizin Steuerberaterin Intensivkrankenschwester Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Pädagogin Geschäftsführerin i.R. Hebamme Student Dragqueen Patientenvertreterin Bankkaufmann Altenpflegerin Apotheker

Aufgabe des NürnbergStift ist, die bestmögliche und bedarfsgerechte Versorgung der älteren Bevölke-

rung durch ambulante, teilstationäre und vollstationäre Hilfen nach dem auf Landesebene geltenden

Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG), dem auf Bundesebene geltenden Wohn- und Betreu-

ungsvertragsgesetz (WBVG), dem SGB V und dem SGB XI sicherzustellen.

Der Betrieb der Einrichtungen ist privatrechtlich geregelt. Mit den Vertretern der Krankenkassen wird

die Vergütung nach §111 SGB V für die Geriatrische Rehabilitationseinrichtung vereinbart. Für die Pfle-

gebereiche werden die Entgelte mit den Vertretern der Pflegekassen und dem überörtlichen

Sozialhilfeträger nach § 85 SGB XI verhandelt und abgeschlossen. Für den sogenannten „Rüstigen“ -

Bereich sind die Pensionssätze mit dem überörtlichen Sozialhilfeträger zu vereinbaren. Die Entgelte für

die Wohnheime werden durch NüSt festgesetzt. Die Vergütung der ambulanten Pflegeleistungen und

der hauswirtschaftlichen Versorgung erfolgt gemäß § 89 SGB XI nach dem Vertrag, der auf

Landesebene zwischen den Vertretern der Leistungserbringer und den Vertretern der Pflegekassen, der sonstigen Sozialversicherungsträger und den Sozialhilfeträgern abgeschlossen wird.

2.1.2. Betriebliche Grundlagen

Im Eigenbetrieb NürnbergStift sind folgende Einrichtungen zusammengefasst:

Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See (AHS)

Tagespflege im Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See (AHS TP)

August-Meier-Heim (AHR)

Senioren-Wohnanlage St. Johannis (AHJ)

Senioren-Wohnanlage Platnersberg (AHP)

Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital (HSP)

Ambulanter Dienst (AMBD)

Geriatrische Rehabilitation (REHA)

Praxis für Ergotherapie (ERGO)

Im stationären Bereich und im Wohnbereich wurden lt. Versorgungsverträgen folgende Plätze bzw. Wohneinheiten angeboten:

Plätze
Einrichtung Pflegeheim Tagespflege Altenheim Wohnheim Reha Gesamt
AHS 254 18 0 0 0 272
AHR 139 42 0 0 181
AHJ 96 72 64 0 232
AHP 64 28 0 0 92
HSP 0 106 0 106
Reha 0 0 44 44
Gesamt 553 18 142 170 44 927

Facility - Aufgaben und Unterstützungsleistungen für die Pflege werden durch die NürnbergStift Ser-

vice GmbH (NüStSG) erbracht. Der Betrieb der NüSt - eigenen Küche, die auf dem Gelände des Au-

gust-Meier-Heimes verortet ist, wird durch die NüStSG sichergestellt. In diesem Zusammenhang wer-

den NüSt - Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (insbesondere aus dem Küchen- und Betriebsdienstbe-

reich) über einen Gestellungsvertrag der NüStSG überlassen. Wäscherei-Leistungen werden vollstän-

dig von einer Fremdfirma erbracht.

2.2. Geschäftsverlauf

2.2.1. Jahresergebnis 2022

Im vom Stadtrat beschlossenen Wirtschaftsplan für 2022 wurde ein Jahresfehlbetrag -673.680 EUR

veranschlagt. Das Geschäftsjahr 2022 schließt tatsächlich mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von

2.806.030,57- EUR ab und liegt damit um 2.132 TEUR unter den Wirtschaftsplanwert. Gegenüber dem

Vorjahr verschlechtert sich das Ergebnis um 2.095 TEUR.

Eine Wirkung auf das Ergebnis 2022 ist wie im Vorjahr den Folgen der Corona-Pandemie zuzuschrei-

ben. Den sich ergebenden Umsatzreduzierungen und den Kostenerhöhungen wurden Erstattungsmög-

lichkeiten nur noch für das erste Halbjahr 2022 eingeräumt. Die Erstattungsgrundlagen stellen die Ein-

führungen des §150 SGB XI für Mindereinnahmen und Mehraufwendungen, sowie der Kostenerstat-

tungs Festlegungen zur Testverordnung dar. Für NüSt wirkten in 2022 ertragsseitig und ggf. aufwands-

seitig:

 für die Pflegebereiche 1.127.987,55 EUR aus Erstattungen für Mehrkosten,

 für die Pflegebereiche 1.487.542,67 EUR Erstattungen aus Mindererlösen im Vergleich zum Refe-

renzmonat Januar 2020,

 Ausgleichszahlungen für die Corona bedingten Mindereinnahmen bei der Umlage der gesondert

berechenbaren Investitionsaufwendungen 70.144,17 EUR,  für Testungen gem. Testverordnung 489.633 EUR.

Zusammenfassend ergeben sich für Erstattungen der Mindererlöse 1.558 TEUR und für

Mehraufwendungen 1.128 TEUR. Die Mindererlöse im Bereich der gesondert berechenbaren

Investitionskosten) wurden wie schon in den Vorjahren nur teilweise mit rund 70 TEUR erstattet. Weiterhin wirkte die Beibehaltung der ISO-Bereiche bis April 2022 erlösmindernd.

Ursachen für das negative Jahresergebnis sind:

 Entfall der Erstattungen aus dem Corona Rettungsschirm Pflege ab dem zweiten Halbjahr

2022“

 die zusätzlichen nicht refinanzierten jährlichen Abschreibungen in Höhe von ca. 450 TEUR, die sich in der Folge des Immobilen-Verkaufs von St. Johannis ergaben,

 nicht geplante Rückzahlungen für Erstattungen aus dem Corona Rettungsschirm Pflege 2020

in Höhe von 598 TEUR,

 Rückstellungsentwicklung für Pensionen und Beihilfen in Höhe von ca. 587 TEUR

 nicht geplante Kosten der Altersteilzeit in Höhe von 221 TEURO durch den Abschluss von

acht neuen Altersteilzeitverträgen,

 die ggü. der Planung erhöhten Sachkostensteigerungen bei den Wirtschafts-, Verwaltungs-, Betreuungs-/Med.-therap. Bedarf in Höhe von 1.234 TEUR,

 hohe Krankheitsquoten bei Pflege- und Betreuungspersonal

 die Erreichung einer durchschnittlichen Fachkraftquote von 56,46 % (Vorjahr 60,98 %),

welche vor dem Hintergrund langfristiger Personalsicherung einerseits ein Erfolg ist, anderer-

seits zu einer Erhöhung der in den Planansätzen hinterlegten Personalkosten führt.

2.3. Belegungszahlen und Auslastung

Einfluss auf die Leistungserträge haben im stationären Bereich die Belegungszahlen, die Bewoh-

nerstruktur inklusive der Pflegegradverteilung, die Kundenstruktur und die Leistungsverteilung im am-

bulanten Bereich sowie die Vergütungssätze. Im ersten halben Jahr 2022 sind die Auswirkungen der

Corona-Pandemie in der Auslastungsquote sichtbar.

In den nachfolgenden Übersichten werden die Leistungsdaten für das NürnbergStift gesamt sowie für

die Einrichtungen dargestellt. Die Vergleichbarkeit zum Vorjahr ist hergestellt.

2.3.1. Belegungszahlen Gesamt

Belegungsdaten NüSt Bereich 2022 Vorjahr
Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) Tagespflege: - maximal belegbare Plätze Pflege: - maximal belegbare Plätze Rüstig: - maximal belegbare Plätze Wohnen: - maximal belegbare Plätze Rehabilitation: - maximal belegbare Plätze 18 553 142 170 44 18 553 142 170 44
insgesamt: - maximal belegbare Plätze/WE 927 927
Belegungstage (BT) Tagespflege: Pflege: Rüstig: Wohnen: Rehabilitation: 2.292 187.549 12.259 58.408 11.125 1.758 182.066 16.715 58.801 7.925
insgesamt 271.633 267.265
NürnbergStift gesamt:
Auslastungsgrad (in %) - maximal belegbare Plätze/WE 79,5

Für NüSt gesamt ist im Jahr 2022 eine leichte Steigerung in der gesamten Auslastung zu erkennen.

Bewohnerstr uktur 2022 Vorjahr
NüSt (a) Tagespfle (a) Pflege davon: BT BewohnerØ in % BT BewohnerØ in %
ge 2.292 9 0,8 1.758 7 0,7 68,1
187.549 514 69,0 182.066 499
ohne PG / noch nicht gestuft 53 0 0,0 248 1 0,1
Kurzzeitpflege 7.192 20 2,6 7.370 20 2,8
PG 1 8.447 23 3,1 8.112 22 3,0
PG 2 43.804 120 16,1 40.765 112 15,3
PG 3 PG 4 PG 5 (b) Rüstig (c) Wohnen (d) Rehabilitat insgesamt 61.075 42.117 24.861 167 115 68 22,5 15,5 9,2 58.302 40.506 26.763 160 111 73 21,8 15,2 10,0
12.259 34 4,5 16.715 46 6,3
58.408 160 21,5 58.801 161 22,0
ion 11.125 30 4,1 7.925 22 3,0
271.633 747,1 100,0 267.265 727 100,0

Unverändert gehen allerdings die Kostenträger bei der Kalkulation der Pflegesätze im stationären Be-

reich von einer Auslastung von 97 % aus, obwohl in der Realität die Auslastung deutlich darunterliegt. Dies hat die kritische Folge, dass sich daraus eine Unterdeckung, insbesondere für den Fixkostenteil, ergibt. Nachfolgend die Auslastungsquote für den stationären Bereich der letzten fünf Jahre.

Pflege gesamt

100,0%

95,0%

90,0% 85,7%

85,0% 79,6% 79,2% 79,2% 79,6%

80,0%

75,0%

70,0%

65,0%

60,0%

55,0%

50,0%

2018 2019 2020 2021 2022

2.3.2. Heilig Geist Spital

Unsere Senioren-Wohnanlage Heilig Geist Spital war im Jahr 2022 mit einer Auslastungsquote von

100 % vollbesetzt.

Belegungsdaten HSP Bereich 2022 Vorjahr
Wohneinheiten (im Jahresdurchschnitt) Wohnheim: - maximal belegbare Plätze 106 106
Belegungstage (BT) Wohnheim 38.690 38.481
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung 100,0 99,5

2.3.3. Geriatrische Reha

Belegungsdaten Reha Bereich 2022 Vorjahr
Plätze Rehabilitation
(im Jahresdurchschnitt) - maximal belegbare Plätze 44 44
Belegungstage (BT) Rehabilitation 11.125 7.925
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung 69,3 49,2

In der Auslastungsquote der geriatrischen Reha sind die Auswirkungen durch die Corona Pandemie

am stärksten zu sehen.

Reha Auslastungsquote

95,0% 91,3% 90,7%

90,0%

85,0%

80,0%

75,0% 69,3%

70,0%

65,0%

60,0%

53,6%

49,2%

55,0%

50,0%

45,0%

40,0%

2018 2019 2020 2021 2022

2.3.5. Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See (AHS)

Belegungsdaten AHS Bereich 2022 Vorjahr
Plätze (im Jahresdurchschnitt) (im Jahresdurchschnitt) Pflege: - maximal belegbare Plätze Tagespflege - maximal belegbare Plätze Dauerpflege 18 254 18 254
insgesamt: - maximal belegbare Plätze 272 272
Belegungstage (BT) Tagespflege: 2.292 1.758
Pflege: 79.811 77.530
insgesamt 82.103 79.288
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung: 84,5 81,6

Nachfolgend wird die durchschnittliche Auslastungsquote der letzten fünf Jahre dargestellt.

AHS Auslastungsquote

100,0% 97,7%

93,8%

89,9%

90,0% 84,5%

81,6%

80,0%

70,0%

60,0%

50,0%

2018 2019 2020 2021 2022

Nachfolgend die Darstellung der Bewohnerstruktur nach Pflegegradverteilung.

Bewohnerstruktur 2022 Vorjahr
AHS BT BewohnerØ in % BT BewohnerØ in %
(a) Tagespflege 2.292 10 2,8 1.758 7 2,2
(b) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeitpflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 79.811 53 5.666 249 12.446 27.703 20.226 219 0 16 1 34 76 55 97,2 0,1 6,9 0,3 15,2 33,7 24,6 77.530 248 5.713 76 13.112 25.639 19.032 213 1 16 0 36 70 52 97,8 0,3 7,2 0,1 16,5 32,3 24,0
PG 5 13.468 37 16,4 13.710 38 17,3
insgesamt 82.103 228 100,0 79.288 220 100,0

2.3.6. August-Meier-Heim (AHR)

Belegungsdaten AHR Bereich 2022 Vorjahr
Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) Pflege: - maximal belegbare Plätze Rüstig: - maximal belegbare Plätze 139 42 139 42
insgesamt: - maximal belegbare Plätze 181 181
Belegungstage (BT) Pflege: Rüstig: 47.209 1.607 45.398 3.614
insgesamt 48.816 49.012
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung 73,9 74,2

Nachfolgend wird die durchschnittliche Auslastungsquote der letzten fünf Jahre dargestellt.

AHR Auslastungsquote

100,0%

95,0%

90,0%

83,0%

85,0% 82,6%

79,0%

80,0% 74,2% 73,9%

75,0%

70,0%

65,0%

60,0%

55,0%

50,0%

2018 2019 2020 2021 2022

Nachfolgend die Darstellung der Bewohnerstruktur nach Pflegegradverteilung.

Bewohnerstruktur 2022 Vorjahr
AHR BT BewohnerØ in % BT BewohnerØ in %
(a) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeitpflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 47.209 483 4.085 15.707 13.338 8.704 4.892 129 0 1 11 43 37 24 13 96,7 0,0 1,0 8,4 32,2 27,3 17,8 10,0 45.398 790 4.250 14.007 12.884 8.272 5.195 124 0 2 12 38 35 23 14 92,6 0,0 1,6 8,7 28,6 26,3 16,9 10,6
(b) Rüstig 1.607 4 3,3 3.614 10 7,4
insgesamt 48.816 134 100,0 49.012 134 100,0

2.3.7. Senioren-Wohnanlage St. Johannis (AHJ)

Belegungsdaten AHJ Bereich 2022 Vorjahr
Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) Pflege: - maximal belegbare Plätze Rüstig: - maximal belegbare Plätze Wohnen: - maximal belegbare Plätze 96 72 64 96 72 64
insgesamt: - maximal belegbare Plätze 232 232
Belegungstage (BT) Pflege: Rüstig: Wohnen: 33.489 7.319 19.718 33.180 8.869 20.320
insgesamt 60.526 62.369
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung 71,5 73,7

Nachfolgend wird die durchschnittliche Auslastungsquote der letzten fünf Jahre dargestellt

Abbildung 2

Nachfolgend die Darstellung der Bewohnerstruktur nach Pflegegradverteilung

Bewohnerstruktur 2022 Vorjahr
AHJ BT BewohnerØ in % BT BewohnerØ in %
(a) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeit- & Verhinderungspflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 33.489 626 2.128 8.214 11.770 7.392 3.359 92 0 2 6 23 32 20 9 55,3 0,0 1,0 3,5 13,6 19,4 12,2 5,5 33.180 371 2.130 6.923 11.016 8.185 4.555 91 0 1 6 19 30 22 12 53,2 0,0 0,6 3,4 11,1 17,7 13,1 7,3
(b) Rüstig 7.319 20 12,1 8.869 24 14,2
(c) Wohnen 19.718 54 32,6 20.320 56 32,6
insgesamt 60.526 166 100,0 62.369 171 100,0

2.3.8. Senioren-Wohnanlage Platnersberg (AHP)

Belegungsdaten AHP Bereich 2022 Vorjahr
Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) Pflege: - maximal belegbare Plätze Rüstig: - maximal belegbare Plätze 64 28 64 28
insgesamt: - maximal belegbare Plätze 92 92
Belegungstage (BT) Pflege: Rüstig: 27.040 3.333 25.958 4.232
insgesamt 30.373 30.190
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung 90,4 89,9

Nachfolgend wird die durchschnittliche Auslastungsquote der letzten fünf Jahre dargestellt.

AHP Auslastungsquote

97,4%

100,0% 97,1%

91,5% 89,9%

95,0% 90,4%

90,0%

85,0%

80,0%

75,0%

70,0%

65,0%

60,0%

55,0%

50,0%

2018 2019 2020 2021 2022

Nachfolgend die Darstellung der Bewohnerstruktur nach Pflegegradverteilung.

Bewohnerstruktur 2022 Vorjahr
AHP BT BewohnerØ in % BT BewohnerØ in %
(a) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeit- & Verhinderungspflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 27.040 417 1.985 7.437 8.264 5.795 3.142 74 0 1 5 20 23 16 9 89,0 0,0 1,4 6,5 24,5 27,2 19 10 25.958 496 1.656 6.723 8.763 5.017 3.303 71 0 1 5 18 24 14 9 86,0 0,0 1,6 5,5 22,3 29,0 16,6 10,9
(b) Rüstig 3.333 9 11,0 4.232 12 14,0
insgesamt 30.373 83 100,0 30.190 83 100,0

2.3.9. Ambulante Pflege

In der nachfolgenden Grafik wird die im Jahresverlauf durchschnittliche Anzahl der Klienten darge-

stellt.

durchschnittliche Klientenzahl

130

125

125

120

115

110

105

100

2018 2019 2020 2021 2022

2.4. Vermögensplan

Da im Vermögensplan nur Einnahmen und Ausgaben, d.h. die auf monetären Vorgängen beruhenden

Änderungen des Vermögens und der Schulden veranschlagt sind, die Bilanz hingegen den gesamten

Vermögens- und Schuldenstand zu einem bestimmten Stichtag ausweist, ist ein direkter Vergleich der

Planansätze mit den Bilanzposten nicht möglich. Aus diesem Grund werden folgende Planansätze

den entsprechenden Veränderungen der Bilanzwerte zwischen zwei Bilanzstichtagen gegenüberge-

stellt:

Ansatz im Vermögensplan 2022 EUR Veränderung des Bilanzwertes zwischen dem EUR

31.12.2021 und 31.12.2022

Investitionsausgaben 40.777.769 Zugänge Anlagevermögen 2.682.886

Tilgungsleistungen 781.988 Tilgung von Darlehensverbindlichkeiten 457.041

Ausgaben für Verluste 673.680 Jahresfelhlbetrag 2.806.031

Summe 42.233.437 5.945.958

Die im Jahr 2022 geplante Inbetriebnahme des neuen August-Meier-Hause erfolgte erst im April 2023.

Aus diesem Grund liegen die Investitionsaufwendungen und die Tilgungsleistungen für Darlehen unter

den Planwerten

2.5. Vermögenslage

In der nachfolgenden Übersicht wird die Vermögensstruktur der Bilanz zum 31.Dezember 2022 zusam-

mengefasst und den entsprechenden Vorjahreszahlen gegenübergestellt.

Bilanzwert zum Veränderung

Vermögensstruktur 31.12.2022 Vorjahr ggü. Vorjahr

TEUR % TEUR % TEUR %

Langfristige Aktiva

Anlagevermögen 32.526 71,8 31.979 70,3 546 1,7

Kurzfristig Aktiva

Vorräte 158 0,3 205 0,5 -46 -22,7

Forderungen aus Lieferungen 1.554 3,4 2.207 4,9 -653 -29,6

und Leistungen

Forderungen ggü. Träger der 178 0,4 237 0,5 -59 -25,0

Einrichtung

Forderungen aus öffentlicher 285 0,6 1.475 3,2 -1.189 -80,6

Forderung

Sonstige 158 0,3 97 0,2 61 63,3

Vermögensgegenstände

Liquide Mittel 10.321 22,8 9.228 20,3 1.092 11,8

Rechnungsabgrenzungsposten 92 0,2 64 0,1 27 43,1

Summe Aktiva 45.272 100,0 45.492 100,0 -220 -0,5

Die Bilanzsumme ist mit 45.271,5 TEUR um 220,3 TEUR niedriger als zum Vorjahr (45.491,8 TEUR).

Das Anlagevermögen beträgt planmäßig mit 32.525,6 TEUR rund 546,4 TEUR mehr als zum Vorjahr

(31.979 TEUR), der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 71,85 % (Vorjahr 70,30 %). Der Anteil des Um-

laufvermögens (12.745,9 TEUR) liegt bei 28,15 % (Vorjahr 28,15 %). Der Rückgang bei den Forderun-

gen beträgt stichtagsbedingt 1.901,3 TEUR, die Zunahme bei den liquiden Mitteln beträgt 1.092,3 TEUR

und damit 11,8 %.

2.6. Finanzlage

2.6.1. Kapitalstruktur

In der nachfolgenden Übersicht wird die Kapitalstruktur der Bilanz zum 31.Dezember 2022 zusammen-

gefasst und den entsprechenden Vorjahreszahlen gegenübergestellt.

Bilanzwert zum Veränderung
Kapitalstruktur 31.12.2022 TEUR % Vorjahr TEUR % gegenüber TEUR %
Langfristig Eigenkapital 18.647 41,2 20.720 45,5 -2.073 -10,0
Zuwendungen aus öffentlicher Förderung
- verwendet - noch nicht verwendet 815 0 1,8 0,0 956 0 2,1 0,0 -141 0 -14,8
Zuwendungen aus
nicht öffentlicher Förderung:
- verwendet - noch nicht verwendet 2.417 2.936 5,3 6,5 2.567 1.638 5,6 3,6 -150 1.298 -5,9 79,2
Verbindlichkeiten 6.636 14,7 7.094 15,6 -458 -6,5
Rückstellungen 7.851 17,3 7.046 15,5 805 11,4
Kurzfristig 2.818
Verbindlichkeiten 6,2 2.961 6,5 -143 -4,8
Rückstellungen 3.151 7,0 2.511 5,5 640 25,5
Summe Passiva 45.272 100,0 45.492 100,0 -220 -0,5

Auf der Passivseite beträgt der Werteverzehr im Eigenkapital insgesamt 2.073 TEUR. Die Veränderun-

gen ist zum einem auf den auf den Jahresfehlbetrag 2022 in Höhe von 2.806,0 TEUR zurückzuführen

und auf einer Grundstücksübertragung in Höhe von 732,9 TEUR.

Aus dem bilanziellen Vermögen der Stadt Nürnberg in das Betriebsvermögen des Eigenbetriebes NüSt

ist ein Grundstück im Wert von 732.919 EUR übertragen worden für den Bau der neuen Zentralküche. Laut Stadtratsbeschluss vom 20.07.2022 wurde der Betrag als Kapitaleinlage bei NüSt bilanziert.

Die Sonderposten haben sich planmäßig um 291,8 TEUR verringert.

Die langfristigen Rückstellungen in Höhe von 7.851,4 TEUR umfassen die Pensionsrückstellungen, die

Rückstellungen für Beihilfeleistungen, Altersteilzeit, Dienstjubiläen, Archivierung sowie die im Zusam-

menhang mit dem Verkauf des Grundstückes St. Johannis verbundene Rückstellung aus zukünftigen

Verpflichtungen aus dem Baulandbeschluss der Stadt Nürnberg. Im Vergleich zum Vorjahr trat eine

Erhöhung um 805,6 TEUR auf, die sich aus der Erhöhung der Pensionsrückstellungen (um 381,2

TEUR), der Altersteilzeitrückstellungen (um 221,0 TEUR), der Beihilferückstellung (um 205,3 TEUR), der Jubiläumsrückstellung (-2,3 TEUR) und der Archivierungsrückstellung (0,4 TEUR) ergibt.

Die Zunahme bei den kurzfristigen Rückstellungen um 639,9 TEUR ist begründet in der Bildung der

Rückstellung für Corona Zahlungen aus dem Rettungsschirm des Jahres 2020 in Höhe von

597,8 TEUR. Die weiter bestehende Rückstellung für Großreparaturen wird über das Jahr 2020 hinaus

im Hinblick auf den Instandhaltungsbedarf der Einrichtungen und unter Beachtung der Möglichkeiten

des Art. 67 Abs. 3 EGHGB belassen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich stichtagsbedingt um 143 TEUR im Berichtsjahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute sind planmäßig getilgt in Höhe von 457,9 TEUR, die

Verbindlichkeiten aus nicht öffentlicher Förderung erhöhten sich um 1.298,0 TEUR, die Verbindlichkei-

ten ggü. der Stadt Nürnberg erhöhten sich um 457,4 TEUR.

2.6.2. Investitionen

Das Investitionsvolumen im Jahr 2022 in Höhe von 2.682,9 TEUR beinhaltet Anlagen in Bau von 1.571,2

TEUR an, Grundstücke 732,9 TEUR, und Einrichtungen und Ausstattungen in Höhe von 186,3 TEUR.

technische Anlagen 176,6 TEUR (Patientenrufanlage Haus 2 in AHS) und Betriebsbauten in Höhe von

15,9 TEUR.

Abbildung 3

Die Anlagen im Bau verteilen sich wie folgt

Sebastianspital (W-Lan Haus 1) 45.000,08 €

August-Meier-Haus 944.847,21 €

Johannis 6.448,42 €

Platnersberg 564.127,09 €

Zentrale (Zentralküche) 10.737,38 €

Summe 1.571.160,18 €

2.6.4. Liquidität

Die Zahlungsfähigkeit von NürnbergStift war im Betrachtungszeitraum jederzeit gesichert. Der durch-

schnittliche Bestand an liquiden Mitteln lag im Jahr 2022 bei 11.126 TEUR.

Abbildung 4

Der aktuelle Liquiditätsstatus zum 31.Juli 2023 liegt bei 1.164 TEUR. Der Rückgang der liquiden Mittel

im Jahr 2023 liegt begründet an der Zwischenfinanzierung der zugesagten Fördermittel des bayerischen

Landesamtes für Pflege in Höhe 9.9820 TEUR. Mit der Abnahme des August-Meier-Haus am 9. Januar

2023 wurde dieser Betrag NüSt in Rechnung gestellt. Für die Zwischenfinanzierung und die Deckung

der laufenden Aufgaben wurde auch ein Betriebsmittelkredit bei der Stadt Nürnberg in Anspruch ge-

nommen, zum Stand 31.Juli 2023 beträgt dieser 4.770 TEUR.

2.7. Ertragslage

2.7.1. Plan-Ist Vergleich 2022

Das GuV Ergebnis endet mit einem Verlust von 2.806 TEUR. Gegenüber der Planung ist das eine Er-

gebnisverschlechterung um 2.132 TEUR.

Abbildung 5

Die ggü. der Planung positive Abweichung beim Zinsergebnis beträgt 99 TEUR, da die Fertigstellung

des neuen August-Meier-Hauses sich verzögerte und erst mit der Übergabe am 9. Januar 2023 die

Darlehen von NüSt übernommen wurden. In den Zinsaufwendungen in Höhe von 310 TEUR sind Auf-

wendungen für Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 123 TEUR und BilMoG Zinsen für Rückstellun-

gen in Höhe von 151 TEUR enthalten.

Das Ergebnis aus öffentlicher und nicht öffentlicher Förderung beläuft sich 2022 auf 35 TEUR und

ist damit rund 29 TEUR besser als geplant. Bei diesen Positionen stehen sich erfolgswirksame Auflö-

sungen von Verbindlichkeiten aus öffentlicher und nicht öffentlicher Förderung und entsprechende Be-

triebsaufwendungen sowie die Neutralisierung der Abschreibungen für gefördertes Anlagevermögen

gegenüber.

Das neutrale Ergebnis in Höhe von 64 TEUR ist rund 30 TEUR besser als geplant. Den neutralen

Erträgen für Abrechnungen/Korrekturen aus vorangegangen Geschäftsjahren in Höhe von 804 TEUR

stehen Aufwendungen in Höhe von 741 TEUR gegenüber. In den periodenfremden Aufwendungen sind

nicht geplante Rückzahlungen für den Corona Rettungsschirm in Höhe von 598 TEUR enthalten, die

nach Prüfung durch die zuständige Pflegekasse zurückbezahlt werden mussten.

Eine differenzierte Betrachtung der Erträge wird in der nachfolgenden Tabelle aufgezeigt.

Betriebserträge Veränderung
2022 WPL zum WPL
TEUR TEUR absolut in %
a Leistungserträge davon: Erträge aus teilstationärer Pflegeleistung Erträge aus stationärer Pflegeleistung 31.946 184 25.184 35.643 287 27.007 -3.697 -103 -1.823 -10,4 -35,9 -6,7
Erträge aus Leistungen der Kurzzeitpflege 1.082 1.945 -862 -44,3
Erträge aus ambulaten Pflegeleistungen Erträge aus Rüstigenbereich Erträge aus Wohnen Erträge aus der geriatrischen Rehabilitation 1.148 809 782 2.757 1.245 1.050 810 3.300 -97 -241 -28 -543 -7,8 -23,0 -3,4 -16,4
b sonstige Erträge 8.533 5.428 3.105 57,2
davon: Zuweisungen / Zuschüsse zu Betriebskosten 2.798 2.808 -9 -0,3
Kostenausgleich Versorgungslasten 1.105 1.105 0 0,0
Erträge aus Vermietung und Verpachtung Erstattung Dienstleistungen und Gestellungs- 584 570 14 2,4
kräfte von NüStSG 364 373 -9 -2,4
weitere Erträge 3.681 572 3.109 543,7
Betriebserträge insgesamt 40.479 41.070 -592 -1,4

Die Leistungserträge in Höhe von 31.496 TEUR liegen mit 3.697 TEUR unter den geplanten Erträgen,

diese beinhalten die Leistungen aus den unmittelbaren pflegerischen Leistungen. Deutlich sind hier in

allen Bereichen die Auswirkungen der Corona Pandemie zu sehen, die Auslastung 2022 erreichte ins-

gesamt nur 79,7 % (WPL. 90,1 %).

Die sonstigen Erträge erhöhten sich zum WPL um 3.105 TEUR auf 8.533 TEUR. Ursache sind die

Ausgleichszahlungen aufgrund der Corona Pandemie in Höhe von 2.866 TEUR und Erstattungen für

Testungen in Höhe von 490 TEUR, die im WPL 2022 nicht geplant waren.

Die Betriebsaufwendungen liegen mit 1,708 TEUR über den Planansatz von 41.372 TEUR.

Betriebsaufwendungen Veränderung
2022 WPL zum WPL
TEUR TEUR absolut in %
a Personalaufwendungen 28.892 28.548 344 1,2
b Sachaufwendungen 12.347 10.946 1.401 12,8
davon:
Lebensmittel Wasser, Energie, Brennstoffe Wirtschaftsbedarf Verwaltungsbedarf Betreuungsbedarf Pflege-/Med.- therapeutischer Bedarf Zentrale Dienstleistungen Wartung und Instandhaltung Steuern, Abgaben, Versicherungen Mieten, Pachten, Leasing Abschreibungen auf Forderungen sonstige ordentliche Aufwendungen 95 1.309 5.412 1.068 98 1.071 485 1.164 839 512 43 251 76 1.295 4.955 514 79 867 483 1.098 865 510 20 184 19 14 456 555 19 204 2 66 -27 3 23 66 25,3 1,1 9,2 108,0 24,7 23,5 0,5 6,0 -3,1 0,5 115,0 36,0
c Abschreibungen auf Anlagevermögen 1.842 1.878 -37 -2,0
(ohne Förderung)
Betriebsaufwendungen insgesamt 43.081 41.372 1.708 4,1

Ursache für die ggü. der Planung erhöhten Personalkosten (28.892 TEUR) in Höhe von 344 TEUR

sind die Veränderungen bei der Pension- Beihilfe und Altersteilzeitrückstellungen.

Die größte negative Abweichung ggü. der Planung ist bei den Sachkosten in Höhe von 1.401 TEUR zu

verzeichnen. Die größten Abweichungen sind in den Positionen:

 456 TEUR Wirtschaftsbedarf (bezogene Leistungen für Reinigung, Wäscherei, Betriebsdienst

und Gartenpflege aufgrund inflationären Preissteigerungen),  555 TEUR Verwaltungsbedarf,  204 TEUR Med.-therap. Bedarf,  66 TEUR Wartungs- und Instandhaltungsaufwand,  19 TEUR Betreuungsbedarf,

In den sonstigen ordentlichen Aufwendungen in Höhe von 251 TEUR sind Fortbildungskosten (154

TEUR), Wertberichtungen auf Forderungen (57 TEUR), und die Aufwendungen für Mitgliedschaften in

Verbänden (28 TEUR) enthalten.

2.7.3. Fünfjahresübersicht

Nachfolgend wird das Ergebnis in der Übersicht der vergangenen fünf Jahre dargestellt.

Erfolgsvergleich IST 2021 TEUR IST 2020 TEUR IST 2019 TEUR IST 2018 TEUR
Leistungserträge Sonstige Erträge 31.946 8.533 29.231 12.401 30.115 10.654 31.851 3.942 30.779 3.874
Betriebserträge 40.479 41.637 40.768 35.793 34.653
Personalaufwendungen Sachaufwendungen Abschreibungen auf AV (ohne Förderung) 28.892 12.347 1.842 27.878 12.294 1.859 27.675 11.897 1.879 25.542 10.533 1.893 23.489 10.763 1.455
Betriebsaufwendungen 43.081 42.031 -400 41.451 -683 37.968 -2.175 35.707
Betriebsergebnis -2.602 -1.054
Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7 310 1 245 1 258 0 228 6 273
Finanzergebnis -302 -244 -257 -228 -266
Erträge aus öffentlicher und nicht- öffentlicher Förderung Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögens- gegenstände und sonstige Aufwen- dungen im geförderten/bezuschussten Bereich 1.666 1.631 1.240 1.180 965 961 565 586 404 293
Ergebnis aus öffentlicher und 35
nichtöffentlicher Förderung 60 4 -21 111
Neutrale Erträge Ertrag Verkauf AHJ Aufwand Baulandsbeschluss AHJ Neutrale Aufwendungen 804 741 88 215 94 133 129 41 63 10.873 2.600 107
Neutrales Ergebnis 64 -127 -40 88 8.229
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -2.806 -711 -976 -2.336 7.021
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag ohne Effekt Verkauf AHJ -1.252

Die Leistungserträge sind im Jahr 2022 rund 2.715 TEUR höher als im Vorjahr, in dieser Position sind

deutlich die Auswirkungen durch die Corona Pandemie zu sehen.

Die Veränderung bei den sonstigen Erträgen beruht auch auf die Corona Pandemie, hier sind die Er-

träge Corona Ausgleich und aus Testungen enthalten. In den Jahren 2020 – 2022 betrugen diese:

2020 5.912.975,46 €

2021 6.690.094,94 €

2022 3.175.307,76 €

Die größte Steigerung innerhalb der Sachkosten ist im Wirtschaftsbedarf mit 514 TEUR erkennbar und

beruht auf Preissteigerungen bei den bezogenen Leistungen der Service GmbH. Die Aufwendungen für

den Pflege-Med.-therapeutischen Bedarf sind ggü. dem Vorjahr rund 664 TEUR gesunken.

Der um den Verkauf von AHJ bereinigte Jahresverlust beträgt 1.252 TEUR.

Auf die Ursachenanalyse des Jahresfehlbetrages 2022 wird auf die vorherige Ziffer 2.7.1 verwiesen.

2.8. Voraussichtliche Entwicklung 2023

Das Wirtschaftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresverlust in Höhe von -2.667 TEUR geplant. Die Hoch-

rechnung geht zum jetzigen Zeitpunkt von einem Verlust in Höhe von 5,967 TEUR aus. Die massive

Planabweichung ist begründet in folgenden:

 anhaltende hohe Krankheitsquote insbesondere bei Pflege- und Betreuungskräften,

 Entwicklung der Belegung und ihre Auswirkung auf die Erlöse, durch den Pflegekräftemangel

ist die Erreichung der geplanten Belegung im Jahresdurchschnitt gefährdet. So liegt die durch-

schnittliche Belegung in den ersten sieben Monaten mit 87,3 % deutlich unter der geplanten,

 Personalkostensteigerung auf Grund des neuen Tarifvertrages, dieser sieht für das Jahr 2023

einen steuer- und abgabenfreien Inflationsausgleich für jeden Mitarbeiter in Höhe von 2.560

Euro vor. Im WPL 2023 wurde das in dieser Höhe nicht berücksichtigt, geplant wurde mit einer

Personalkostensteigerung von 3 %,

 fehlende Rechnungen im Energiebereich, hier fehlen uns seit März 2023 die Rechnungen un-

seres Versorgers, wodurch wir die Anträge im Energie Rettungsschirm nur unvollständig stel-

len können, nicht einschätzbare Rückerstattungen aus dem Energierettungsschirm,

 Mit den steigenden Kosten für Lebensmittel, Energie und Personal steigt der Aufwand der be-

zogenen Fremdleistungen für die Küche, Reinigung, Betriebsdienst und Wäscherei.

 gesteigerter unkalkulierbarer Instandhaltungsaufwand, so ist aktuell die Heizungssteuerung im

AHS in Haus 1 ausgefallen und muss vor der Heizperiode ausgetauscht werden, die Kosten-

schätzung geht von ca. 105 TEUR aus,

 Bewertung der Rückstellungen zum 31.12.2023, insbesondere der Personalrückstellungen für

Pensionen, Beihilfen, Urlaub und Gleitzeit.

Vor dem Hintergrund der kritischen Sachkostenpreisentwicklung, die in dieser Dynamik in den Pfleges-

ätzen des ersten Halbjahres nicht abgebildet waren, wird sich der Jahresfehlbetrag zwangsläufig erhö-

hen. Ferner sind die Personalengpässe hinsichtlich der allgemein angespannten Lage auf dem Pflege-

markt aus eigener Kraft für NüSt nicht kompensierbar.

Positiv ist das Ergebnis der diesjährigen Vergütungsverhandlungen, die deutlich über der geplanten

Erhöhung von 3,5 % liegt. Das abgeschlossene Verhandlungsergebnis zum 1. Juli 2023 beinhaltet in

den einzelnen Standorten eine Budgeterhöhung bei einer Vollbelegung von:

 Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See 9,69 %

 August-Meier-Haus allgemeine Pflege: 5,22 %

 August-Meier-Haus Geronto 9,71 %

 August-Meier-Haus Pflegoase 19,28 %

 Senioren Wohnanlage St. Johannis 10,38 %

 Senioren Wohnanlage Platnersberg 10,76 %

Mit Inbetriebnahme des August-Meier-Hauses steigt die Belegung in dieser Einrichtung kontinuierlich

an. Im März 2023 sind wir mit insgesamt 137 Bewohnerinnen umgezogen, Ende August leben bereits

158 Bewohner in unserer neuen Einrichtung. Wir rechnen, dass diese volle Belegung weiterhin anhalten

wird, da die Bewerberlage sehr gut ist.

Die geplante Eröffnung der Tagespflege zum 1. August 2023 mit 16 Plätzen musste aufgrund eines

Wasserschadens verschoben werden, für die Nachtpflege mit 8 Plätzen fehlt uns immer noch der Ver-

sorgungsvertrag.

2.9. Chancen und Risiken

Eine umfassende Pflegereform ist vorerst ausgeblieben und die finanziellen Risiken für die Pflegeheim-

träger bleiben weiterhin unkalkulierbar. Das führt zu zunehmenden Insolvenzmeldungen insbesondere

bei großen Pflegekonzernen in privaten Trägerschaft.

Die Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Nürnberg steht vor großen Herausforderungen. Das

Nachfragepotential wird weiter stetig wachsen, dem die Angebotsentwicklung an stationären Pflegeplät-

zen hinterherhinken wird. Bereits jetzt sind Pflegeplätze in Nürnberg sehr rar und die Situation wird sich

weiter verschärfen.

Das NürnbergStift muss diesem Sachverhalt entgegenwirken und wird perspektivisch weitere Pflege-

plätze aufbauen. Mit der Inbetriebnahme des neuen August-Meier-Haus zum 1. April 2023 in der Re-

gensburger Str. bieten wir seitdem an diesen Standort 158 stationäre Pflegeplätze an, zuvor waren es

138 Plätze. Ende August 2023 sind wir bereits vollbelegt, da die Bewerberlage sehr gut ist rechnen wir

hier mit einer dauerhaft sehr guten Auslastungsquote. Auch ist die Fachkräfteqewinnung in unserem

neuem AMH problemlos.

Im Stadtteil Johannis baut die WBG eine neue Pflegeeinrichtung. Mit der Anmietung durch NüSt (ge-

plant ist das dritte Quartal 2026) werden wir dann 122 vollstationären und 14 teilstationäre Pflegeplätze

anbieten. Die Baumaßnahme wurde im Werksausschuss am 09. März 2023 vorgestellt Dies bedeutet

eine deutliche Erhöhung zu den jetzigen 96 vollstationären Plätzen.

Auf dem NüST eigenen Grundstück am Platnersberg planen wir den Bestand in den nächsten Jahren

baulich zu erweitern und zu sanieren.

Die direkte Folge dieser Investitionen ist, dass in den kommenden Jahren Abschreibungs- und Mietbe-

lastungen auf NüSt zukommen werden, die nur durch eine gute Auslastung der neuen Einrichtungen

aufzufangen sind. Von entscheidender Bedeutung wird dabei sein, ob es gelingt, dem Personalmangel

erfolgreich zu begegnen, damit bestehende Plätze auch betrieben werden können.

Aus diesem Grund setzt NüSt viel Energie und Ressourcen in die Aktivitäten zur Personalgewinnung-

und Bindung durch Projekte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für unsere Pflege- und Betreu-

ungskräfte. Eine wesentliche Säule der Personalgewinnung bildet weiterhin die Ausbildung. Erfreuli-

cherweise ist es gelungen die ersten Generalistinnen für das NüSt zu begeistern, sodass ab September

voraussichtlich 15 von 16 Absolventinnen im NürnbergStift als Fachkräfte beginnen werden.

Das neue PeBeM bietet eine große Chance für Gesamtorganisationsentwicklung insbesondere hinsicht-

lich der Personalentwicklung- und Qualifizierung. Das NüSt hat bereits ein Steuerungsteam gebildet

das alle diesbezüglichen Aktivitäten im Gesamtbetrieb initiiert, unterstützt und steuert. Die Etablierung

der Arbeitsprofile der Pflegeassistenz ist in allen Häusern erfolgreich umgesetzt. Die ersten Aktivitäten

hinsichtlich der selbstständigen Dienstplanung durch die Pflegeteams sind in Senioren-Wohnanlage St.

Johannis gestartet. Im August-Meier-Haus sind die Maßnahmen zur Prozessanalyse- und Strukturie-

rung hinsichtlich der Arbeit in den Wohngemeinschaften initiiert und werden begleitet. Das PPZ plant

mit Team am Platnersberg eine Testung zur Ausfallmanagement durch die APP-Unterstützung.

Ferner ist die Gewinnung aus dem Ausland weiterer Bestandteil der Personalrekrutierung. Aktuell be-

schäftigen wir bereits sechs Pflegefachkräfte aus dem Iran. Gegenwärtig wird das Arbeitsprofil eines*r

Integrationsbeauftragtens*n entwickelt. Geplant ist, dass eine erfahrene Pflegekraft des NüSt diese Auf-

gaben übernimmt und somit eine gelingende Integration für die Pflegekräfte aus anderen Ländern si-

cherstellt.

2.10. Unterzeichnung des Lageberichtes

Die Werkleitung des NürnbergStift legt den nach den geltenden Vorschriften des HGB und der WkPV

erstellten Lagebericht vor und unterzeichnet diesen.

Nürnberg, den 01.09.2023

Elisabeth Ries Dr. Barbara Sterl Indira Schmude-Basic

Erste Werkleiterin technisch-organisatorische fachlich-kaufmännische

Zweite Werkleiterin Zweite Werkleiterin

3. Jahresabschluss

3.1. Bilanz für dem Eigenbetrieb Nürnberg Stift

A k t i v s e i t e Vorjahr EUR EUR
A. Anlagevermögen: I. Immaterielle Vermögensgegenstände II. Sachanlagen: 1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 4. Technische Anlagen 5. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 6. Fahrzeuge 7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen 96.908,00 96.908,00 28.013.906,81 798,67 0,00 627.335,00 912.978,29 4.233,00 2.868.415,21 32.427.666,98 1.000,00 157.555,18 0,00 157.555,18 1.554.377,56 (0,00) 177.914,41 (0,00) 285.319,37 (285.319) (0,00) 157.970,78 (0,00) 0,00 2.175.582,12 10.320.727,95 92.062,34 142.427,00 29.030.361,81 798,67 0,00 502.242,00 959.737,29 6.969,00
im Bau 1.335.613,01 31.835.721,78
III. Finanzanlagen B. Umlaufvermögen: I. Vorräte: 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. 2. Unfertige Leistungen II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: 1. Forderungen aus 1.000,00 204.921,52 0,00 204.921,52
Lieferungen und Leistungen, 2.207.250,44
davon mit einer Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr (0,00)
2. Forderungen an Träger der Einrichtung davon mit einer Restlaufzeit 237.151,12
von mehr als einem Jahr (0,00)
3. Forderungen aus öffentlicher Förderung davon mit einer Restlaufzeit 1.474.517,83
von mehr als einem Jahr. (0,00)
4. Sonstige Vermögensgegenstände, davon mit einer Restlaufzeit 96.713,69
von mehr als einem Jahr. (0,00)
5. Umsatzsteuer III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten. D. Rechnungsabgrenzungsposten: 0,00 4.015.633,08 9.228.420,18 63.656,56
Summe A k t i v s e i t e 45.491.780,12
P a s s i v s e i t e Vorjahr EUR EUR
A. Eigenkapital: I. Stammkapital II. Kapitalrücklagen III. Gewinnvortrag / Verlustvortrag IV. Jahresüberschuss, -fehlbetrag B. Sonderposten aus Zuschüssen und Zuweisungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens 1. Sonderposten aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen 2. Sonderposten aus nicht-öffentlichen Fördermitteln für Investitionen C. Rückstellungen: D. Verbindlichkeiten: 1. Verbindlichkeiten aus 620.000,00 23.168.615,04 -2.335.866,19 -2.806.030,57 18.646.718,28 814.591,00 2.416.553,00 3.231.144,00 11.002.581,28 11.002.581,28 760.282,26 (739.114,65) 7.079.158,45 (464.112,19) 549.395,48 (549.395,48) 0,00 (0,00) 2.936.589,80 (2.936.589,80) 434.237,78 (434.237,78) 596.548,80 6.822,58 12.363.035,15 28.023,86 620.000,00 22.435.696,04 -1.625.139,63 -710.726,56 20.719.829,85 955.888,00 2.567.072,00 3.522.960,00 9.557.059,60
Lieferungen und Leistungen, davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 3. Verbindlichkeiten gegenüber dem Träger der Einrichtung davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 4. Verbindlichkeiten aus öffentlicher Förderung davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; nicht - öffentlicher Förderung davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 5. sonstige Verbindlichkeiten davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 6. Verwahrgeldkonto 1.144.909,41 (1.123.741,80) 7.537.037,32 (464.652,39) 91.995,61 (91.995,61) 0,00 (0,00) 1.638.563,34 (1.638.563,34) 448.885,86 (448.885,86) 792.175,26
7. Umsatzsteuer F. Rechnungsabgrenzungsposten: 7.697,07 11.661.263,87 30.666,80
Summe P a s s i v s e i t e 45.491.780,12

3.2. Gewinn- und Verlustrechnung

Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift 2022 EUR Vorjahr EUR
1. Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Pflege sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen 2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen 4. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 4a.Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB 24.712.353,60 4.946.986,74 56.304,06 2.230.289,74 22.376.044,49 4.573.465,92 62.658,78 2.218.667,19
soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten 6.279.267,25 9.116.084,71
5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 2.798.413,20 2.525.859,93
6. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 7. Andere aktivierte Eigenleistungen 8. Sonstige betriebliche Erträge 9. Personalaufwand: a)Löhne und Gehälter b)Sozialabgaben, Altersversorgung und sonstige Aufwendungen 10.Materialaufwand: a)Lebensmittel b)Wasser, Energie, Brennstoffe c)Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. Bedarf 11.Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 12.Steuern, Abgaben, Versicherungen 14.Mieten, Pacht, Leasing 0,00 46.032,55 249.114,12 41.318.761,26 0,00 5.330,41 1.114.563,57 41.992.675,00
22.125.098,14 6.767.297,21 95.460,18 1.308.897,13 7.649.173,94 485.071,23 838.519,35 512.112,65 39.781.629,83 21.276.598,51 6.601.600,62 70.655,00 1.361.620,17 7.712.249,74 482.266,41 684.113,10 518.377,14 38.707.480,69
Zwischenergebnis 1.537.131,43 3.285.194,31
Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift 2022 EUR Vorjahr EUR
Übertrag Zwischenergebnis 15.Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung von Investitionen 16.Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten 18.Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ Verbindlichkeiten 20.Abschreibungen: a)Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- gegenstände und Sachanlagen b)Abschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 21.Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- setzung 1.537.131,43 1.300.000,00 329.738,66 1.335.949,12 2.136.459,42 43.005,56 1.163.843,17 3.285.194,31 600.000,00 367.082,36 872.958,28 2.166.200,76 37.344,87 1.157.877,54
22.Sonstige betriebliche Aufwendungen 991.403,13 -4.040.921,74 484.998,51 -3.752.297,60
Zwischenergebnis 25.Zinsen und ähnliche Erträge 27.Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29.Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses: -2.503.790,31 7.296,00 309.536,26 -302.240,26 -467.103,29 1.070,00 244.693,27 -243.623,27
-2.806.030,57 -710.726,56
Auf neue Rechnung vorzutragen -2.806.030,57
Verlustausgleich Behandlung des Jahresüberschusses:
Auf neue Rechnung vorzutragen -710.726,56
gegen Gewinnvortrag gegen Kapitalrücklage

4. Anhang

4.1. Bewertungsgrundlagen

Der Jahresabschluss des NürnbergStift berücksichtigt für das Wirtschaftsjahr 2022 die Vorschriften der

Pflege - Buchführungsverordnung (PBV) vom 22. November 1995 (BGBl. I S. 1528), zuletzt geändert

durch Artikel 1 der Verordnung vom 21.12 2016 (BGBl. I S. 3076) und die Verordnung über die

Wirtschaftsführung der kommunalen Pflegeeinrichtungen (WkPV) vom 3. März 1998 (GVBl. S. 132, BayRS 861-3-I), in der Fassung nach § 5 der Verordnung vom 5. Oktober 2007 (GVBl. S. 707).

Die Gliederung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Anlagen- und Fördernachweise

entspricht den Vorgaben der PBV und WkPV. Gemäß § 4 Abs. 1 und § 11 Abs. 2 PBV sind bestimmte

Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), Art. 24 Abs. 5 Satz 2, Art. 28 und Art. 67 des

Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) sowie die Regelungen des BilRUG vom 17.07. 2015 angewandt worden.

Der Jahresabschluss berücksichtigt grundsätzlich die bisherigen Ansatz- und Bewertungsvorschriften, einschließlich der Anpassungen aus dem BilMoG und BilRUG.

Die Gliederung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie des Anlagenspiegels entsprechen

den Vorgaben des HGB mit den Regelungen des BilRUG vom 17.Juli 2015.

Die „Erhaltenen Anzahlungen“ wurden, wie in den Vorjahren praktiziert, dem Passivposten „Sonstige

Verbindlichkeiten“ zugeordnet.

Die im NürnbergStift zusammengefassten ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen

einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift

ist als Eigenbetrieb seit 01.01.1999 organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet (§ 1 WkPV).

Liquide Mittel valutieren zum Nennwert.

Die Pensionsrückstellungen werden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten belegt. Dieses

wurde für den Abschluss 2022 durch die Stadt Nürnberg mit der Unterstützung der Software HPR

(Version 6.0.7.0-Kommunal, Testierung vom 28.08.2018) eigenverantwortlich erstellt. Die Ausfertigung

erfolgte nach alter (in komprimierter Form) und neuer Berechnungsmethodik unter Anwendung der

Artikel 7 - 9 des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung

handelsrechtlicher Vorschriften vom 11.03.2016 (veröffentlicht BGBl. I, 2016, Nr. 12 vom 16.03.2016). Weitere Erläuterungen hierzu unter Ziffer XXX.

Die Sonderposten aus Investitionszuschüssen werden entsprechend der Stellungnahme IDW HFA

a/1984 i.d.F. v. 1990 gebildet und nach Maßgabe der Nutzungsdauer der finanzierten

Vermögensgegenstände aufgelöst.

Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber der Arbeitnehmerschaft bestehen bei der Bayerischen

Versorgungskammer (BVK), München. Auf eine Bilanzierung der mittelbaren Pensionsverpflichtungen

wurde in Ausübung des Wahlrechts nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB verzichtet. Die Altersversorgung

durch die BVK wird über Beiträge finanziert. Als Beitrag werden 4,8 % des zusatzversorgungspflichtigen

Entgelts erhoben. Die Altzusagen werden über Umlagen finanziert. Die Höhe des Umlagesatzes beträgt 3,75 % (Vorjahr:

3,75 %) der entsprechenden Löhne und Gehälter. Darüber hinaus wird jährlich ein vom Arbeitgeber zu

tragender Zusatzbeitrag in Höhe von 4,0 % erhoben.

Die sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung nach der

voraussichtlichen Inanspruchnahme in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeiträgen angesetzt.

Veränderungen der Bewertungsmethoden wurden nicht vorgenommen, somit ist die Vergleichbarkeit

mit den Vorjahresbeträgen gegeben.

4.2. Erläuterungen zur Bilanz

4.2.1. Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten Software und Lizenzen, welche ausschließlich

von NüSt bis zum 31.12.2022 entgeltlich beschafft wurden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermö-

gensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der

Abnutzung unterlagen, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Der Ansatz des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Anschaf-

fungskostenminderungen werden abgesetzt. Es kommt ausschließlich die lineare Abschreibungsme-

thode zur Anwendung, wobei für bewegliche Anlagegüter bei der Anschaffung die zeitanteilige Jahres-

abschreibung berücksichtigt wurde. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnli-

chen Nutzungsdauer. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bei den Wohnbauten und den Betriebs-

bauten liegt zwischen 40 und 58 Jahren. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Außenanlagen

sowie der Geschäftsausstattung richtet sich nach den amtlichen steuerlichen Afa-Tabellen und der Afa

Tabelle für das Gesundheitswesen.

Die Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Das Anlagevermögen veränderte sich durch Investitionen in Höhe von 2.682,9 TEUR und planmäßige

Abschreibungen in Höhe von 2.136,5 TEUR

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Bruttoanlagespiegel als Bestandteil des

Anhangs.

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47,416.671 13,426.397.2 negalnA ehcsinhceT.1.4 -sbeirteB ni :retnurad.2.4 -neßuA ni dnu netuab 00,533.726

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Die Finanzierungsarten des Anlagevermögens bestimmen sich durch Finanzierungsschlüssel:

Finanzierungsart Finanzierungsschlüssel
Eigenkapital Darlehen öffentliche Förderung Kommune öffentliche Fördeung Land nicht öffentliche Förderung 1,84,81,90 8,50,78,98 2,31,75,95 15,30,58,92 11,45,74,94

Die Finanzierungsschlüssel (FSL) sind nachfolgend definiert.

FLS Einrichtungsart Finanzierungschlüssel
1 reine Pflege (Bereich SGB XI) Eigenkapital
2 reine Pflege (Bereich SGB XI) öffentliche Förderung Kommune
8 reine Pflege (Bereich SGB XI) Darlehen
11 reine Pflege (Bereich SGB XI) nicht öffentliche Förderung
15 reine Pflege (Bereich SGB XI) öffentliche Förderung Land
30 gemischte Einrichtung - Pflege öffentliche Förderung Land
31 gemischte Einrichtung - Pflege öffentliche Förderung Kommune
46 gemischte Einrichtung - Pflege nicht öffentliche Förderung
50 gemischte Einrichtung - Pflege Darlehen
54 gemischte Einrichtung - Pflege Eigenkapital
58 gemische Einrichtung - nicht Pflege öffentliche Förderung Land
74 gemische Einrichtung - nicht Pflege nicht öffentliche Förderung
75 gemische Einrichtung - nicht Pflege öffentliche Förderung Kommune
78 gemische Einrichtung - nicht Pflege Darlehen
81 gemische Einrichtung - nicht Pflege Eigenkapital
90 andere Einrichtungen - nicht Pflege Eigenkapital
92 andere Einrichtungen - nicht Pflege öffentliche Förderung Land
94 andere Einrichtungen - nicht Pflege nicht öffentliche Fördeurng
95 andere Einrichtungen - nicht Pflege öffentliche Förderung Kommune
98 andere Einrichtungen - nicht Pflege Darlehen

Anbei der Anlagen-und Fördernachweis nach § 4 PVB.

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11

2202.21.13

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RUE

-mU

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muz

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)tSüN(

serhaj

RUE

9

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RUE

8

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beirtebnegiE"

RUE

7

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RUE

6

ned

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rüf

serhaj

RUE

5

lessülhcssgnureiznaniF

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RUE

-mU

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4

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RUE

3

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hcan

-sgnafnA )2202.21.13

dnatseb

RUE

2

siewhcannegalnA

1

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netuabnhoW tim ethceR ehcielgskcütsdnurg dnu ekcütsdnurG

netuaB enho ethceR ehcielgskcütsdnurg dnu ekcütsdnurG

ednätsnegegsnegömreV

netsopznaliB

negömrevegalnA

:negalnahcaS

elleiretammI

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.A

.3 negalnA ehcsinhceT.1.4 00,299.814 26,452.245

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.II

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RUE

31

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52,110.571

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RUE

21

negnubierhcsbA

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serhaj

RUE

11

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2202.21.13

RUE

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serhaj

RUE

muz

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RUE

8

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RUE

7

beirtebnegiE"

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52,110.571

RUE

6

etrewsgnuffahcsnA

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79,598.51

79,598.51

-stfähcseG sed negnuhcub

serhaj RUE

RUE

5

ned

rüf

00,0

00,0

00,0

00,0 83,737.01 17,375.96

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0 12,496.411 27,813.768.2

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0 25,374.86 57,141.443.2

89,753.83-

89,753.83- 08,224.065.1 03,930.662.1

lessülhcssgnureiznaniF

RUE

-mU

red gnulkciwtnE

4

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,821.3 90,727.952

37,592.681

56,989.666.2

56,989.666.2

81,061.175.1

gnaguZ

RUE

3

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

19,075

00,000.1

00,004.7

00,000.2

37,826.2

07,806.3

53,874.29

10,954.51

00,006.21

16,093.25

12,878.74

58,369.07

23,443.46

63,534.15

52,658.62

31,405.782

31,753.681

62,457.163

10,316.533.1

86,064.275.6

01,034.541.47

85,735.334.37

-sgnafnA 00,0

dnatseb

RUE 41

2

hcan

siewhcannegalnA

1

eguezrhaF enho negnuttatssuA dnu negnuthcirniE.1.5 00,201.435 29,433.418.1 53,871.46

uaB mi negalnA dnu negnulhaznA etetsieleG.1.7 21,401.887.2 00,0

netsopznaliB

negömrevegalnA

:negalnaznaniF

eguezrhaF

09 LSF

09 LSF

18 LSF 90,113.08

45 LSF 00,0

10 LSF 00,0

49 LSF

09 LSF 00,0

18 LSF 00,28

47 LSF 00,0

45 LSF 00,0

11 LSF 00,0

10 LSF 00,0

89 LSF

59 LSF 00,0

49 LSF 00,0

29 LSF 00,734.8 70,096.72 41,157.11

09 LSF 00,0

18 LSF 92,311.582 22,990.316.2 24,008.38

47 LSF 00,0

85 LSF 00,0

45 LSF 00,0

64 LSF 00,597

03 LSF 00,0

51 LSF 00,0

11 LSF 00,848.4 63,785.64

20 LSF 00,386.97 34,746.961 66,425.31

10 LSF 00,0

.II

tmaseG

emmuS

.III

.A

.6 00,151.4 16,932.84

Anbei Fördernachweis öffentliche Förderung

00,0

00,848.4 48,479.982 15,251.57

00,449.81

00,295.418

00,846.597

etrewhcubtseR

:dnatS( dnatsdnE

RUE

41

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

91,941.86

21,864.124.2

39,813.353.2

RUE

31

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

rüf emhantnE negnubierhcsuZ

2202.21.13

egnägbA -stfähcseG sed negnuhcub -stfähcseG sed dnatseb

RUE

21

negnubierhcsbA

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

muz

serhaj

RUE

11

)tSüN(

00,0

00,0

00,0 00,539.031 39,383.222.2 24,418.370.3 15,251.57 00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0 00,009.91 48,663.072 48,619.953 00,0

00,0 00,009.91 48,663.072 48,619.953 00,0

00,0

00,0

00,0 00,942.011 47,576.785.1 47,470.914.2 00,0

00,0 00,942.011 47,576.785.1 47,470.914.2 00,0

00,0

red gnulkciwtnE

RUE

-mU

"tfitSgrebnrüN

01

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,687

00,687

00,363.01

00,892.141

00,539.031

negnubierhcsbA -sgnafnA dnatsdnE gnagbA negnubierhcsuZ

serhaj

RUE

9

beirtebnegiE"

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

91,687.75

53,143.463 48,228.492 15,251.57 00,0

53,143.463 53,579.963 00,0

21,071.082.2

39,383.222.2

RUE

8

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

91,390.78

21,060.632.3

39,669.841.3

RUE

ned

7

rüf

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

-

RUE

gnuredröF

6

etrewsgnuffahcsnA

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

-stfähcseG sed negnuhcub

serhaj

RUE

5

ehciltneffö

red gnulkciwtnE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

RUE

-mU

4

-

siewhcanredröF2

00,0

00,0

00,0 39,669.841.3 .2.7 dnu .6 ,.2.5 ,.2.4 ,.2.1

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0 53,579.963

00,0 53,579.963 eguezrhaF -sbeirteB ni :retnurad.2.5 ,negalnaneßuA ni ,netuab etrewtseF dnu

00,0 48,619.953

00,0 48,619.953 negalnA ehcsinhceT.1.4 -sbeirteB ni :retnurad.2.4 -neßuA ni dnu netuab 00,056.96 48,662.092 00,0

00,0

00,0

00,0 47,470.914.2

00,0 47,470.914.2

00,0

gnaguZ -sgnafnA )2202.21.13

RUE

3

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

91,390.78

21,060.632.3

39,669.841.3

dnatseb

RUE

2

-snegömreV

-dnurg dnu ekcütsdnurG.1.1 ethceR ehcielgskcüts 00,051.127 47,429.796.1 00,0

.II emmusnehcsiwZ netsoP red emmuS

netsopznaliB

uaB mi negalnA dnu -sbeirteB rüf :retnurad.2.7 00,0

negömrevegalnA

negalnaneßuA dnu -dnurg dnu ekcütsdnurG

netuabsbeirteB tim netuabsbeirteB :retnurad.2.1 00,051.127 47,429.796.1 00,0

1

netuabsbeirteB ni 00,0

negalnaznaniF

netuabnhoW tim -dnurg dnu ekcütsdnurG

ednätsnegeg :negalnahcaS

elleiretammI

netuaB enho 00,056.96 48,662.092 00,0

eguezrhaF

negalna -suA dnu negnuthcirniE.1.5 enho negnuttats 00,848.4 53,721.563 00,0

tmasegsni

s'GWG

netuab

:retnurad 00,846.597 24,661.872.2 15,251.57

.III

.A

.6 negnulhaznA etetsieleG.1.7 00,0

.3 ethceR ehcielgskcüts 00,0

.2 ethceR ehcielgskcüts 00,0

.II

.I

Anbei Fördernachweis nicht öffentliche Förderung

00,0

00,480.11

00,355.614.2

00,964.504.2

etrewhcubtseR

:dnatS(

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

37,826.22

41,772.17

39,462.233

39,462.233

62,611.921

62,611.921

15,990.151.4

73,228.970.4

dnatsdnE

RUE

31

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

45,656.52

45,656.52

45,656.52

45,656.52

rüf emhantnE negnubierhcsuZ

egnägbA -stfähcseG sed negnuhcub -stfähcseG sed

RUE

21

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

negnubierhcsbA

2202.21.13

serhaj

RUE

11

muz

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

red gnulkciwtnE

RUE

-mU negnubierhcsbA -sgnafnA

)tSüN(

01

"tfitSgrebnrüN

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,838.6

00,161.03

00,161.03

00,746.351

00,908.641 19,966.859.3 73,192.584.6 45,656.52

00,908.641

00,846.611 54,461.974.3 54,161.319.5

00,846.611 54,461.974.3 54,161.319.5

serhaj

RUE

9

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

37,826.22

41,934.46

74,067.723 39,483.024

74,067.723 39,483.024

62,611.921 62,611.921

62,611.921 62,611.921

50,901.320.4

19,966.859.3

beirtebnegiE"

dnatseb

RUE

8

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

37,826.22

41,163.28

15,256.765.6

73,192.584.6

dnatsdnE

ned

RUE

7

rüf

-

gnuredröF

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

45,656.52

45,656.52

45,656.52

45,656.52

gnagbA negnubierhcsuZ

RUE

6

ehciltneffö-thcin

etrewsgnuffahcsnA

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

€ 00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

-stfähcseG sed negnuhcub

serhaj RUE

RUE

5

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

€ 00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

red gnulkciwtnE

-

RUE

-mU

siewhcanredröF

4

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00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,821.3

00,821.3 19,918.705.6

00,821.3

00,821.3 74,319.244

00,821.3 74,319.244

gnaguZ

RUE

3

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

37,826.22

41,163.28

62,611.921 negalna -suA dnu negnuthcirniE .1.5 enho negnuttats 00,021.88

62,611.921

50,181.095.6

19,918.705.6

54,161.319.5

54,161.319.5

-sgnafnA )2202.21.13

dnatseb

RUE 41

2

-snegömreV

-dnurg dnu ekcütsdnurG .1.1 ethceR ehcielgskcüts 00,943.713.2 54,218.595.3

.II emmusnehcsiwZ netsoP red emmuS

eguezrhaF -sbeirteB ni :retnurad .2.5 ,negalnaneßuA ni ,netuab etrewtseF dnu s'GWG 00,021.88

netsopznaliB

negalnA ehcsinhceT .1.4 -sbeirteB ni :retnurad .2.4 -neßuA ni dnu netuab 00,0

.2.7 dnu .6 ,.2.5 ,.2.4 ,.2.1

uaB mi negalnA dnu -sbeirteB rüf :retnurad .2.7 00,0

negömrevegalnA

negalnaneßuA dnu -dnurg dnu ekcütsdnurG

1

netuabsbeirteB tim netuabsbeirteB :retnurad .2.1 00,943.713.2 54,218.595.3

netuabsbeirteB ni 00,0

negalnaznaniF

netuabnhoW tim -dnurg dnu ekcütsdnurG

ednätsnegeg :negalnahcaS

elleiretammI

netuaB enho 00,0

eguezrhaF

tmasegsni

netuab

:retnurad 00,964.504.2 73,228.970.4 45,656.52

.III

.A

.6 negnulhaznA etetsieleG .1.7 00,0

.3 ethceR ehcielgskcüts 00,0

.2 ethceR ehcielgskcüts 00,0

.II

.I

4.2.2. Vorräte

Die Bestände wurden zum Bilanzstichtag körperlich aufgenommen. Bewertet wurde der medizinische

und pflegerische Bedarf nach der FIFO-Methode. Der restliche Lagerbestand wurde nach

Anschaffungskosten einzeln bewertet. Die in der Bilanz zusammengefassten Vorräte gliedert sich wie

folgt:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2022 EUR Vorjahr EUR
a b c Medizinischer / Pflegerischer Bedarf - Inkontinenzartikel - Sonstiges Wirtschaftsbedarf Verwaltungsbedarf 13.916,26 49.196,32 93.127,91 1.314,69 10.636,43 74.396,00 116.025,92 3.863,17
insgesamt 157.555,18 204.921,52

4.2.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt.

Aus dem Prüfbericht des BKPV über die überörtliche Prüfung der Jahre 1999 – 2009 wurde die

Anregung der TZ 5 zur Werthaltigkeit von Forderungen ab Abschlussjahr 2013 aufgenommen und in

den Folgejahren fortgeschrieben. D.h., im Jahresabschluss 2022 wurden Einzelwertberichtigungen

teilweise bis zu 100 % und Pauschalwertberichtigungen nach Beachtung der EWB im Wesentlichen mit

2,5 % auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.554,4 TEUR entfallen 945,9

TEUR auf Pflege-/Krankenkassen, Sozialhilfeträge und 543,6 TEUR auf Selbstzahler. Der Rückgang in

Höhe von 652,8 TEUR auf 1.554,3 TEUR (Vorjahr 2.207,2 TEUR) beruht auf den Rückgang der sons-

tigen Forderungen in Höhe von 826,4 TEUR. Im Vorjahr war hier ein Grundstücksverkauf an SÖR in

Höhe von 803 TEUR ausgewiesen.

Unter den Forderungen an Träger der Einrichtung in Höhe von 177,9 TEUR werden Forderungen an

die Stadt Nürnberg ausgewiesen.

Die zum 31.12.2022 ausgewiesene Forderungen aus öffentlicher Förderung in Höhe von 285,3

TEUR setzt sich zusammen aus Forderungen für Corona Testungen des Jahres 2022 (233,5 TEUR),

der Forderung der solitären Tagespflege (36,7 TEUR) und der Forderungen aus PPZ-Aktivitäten

(15,1 TEUR).

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen:

Sonstige Vermögensgegenstände 2022 EUR Vorjahr EUR
Forderungen an Mitarbeiter 4.776,03 5.461,15
Debitorische Kreditoren Sonstige Forderungen 3.776,47 149.418,28 2.512,93 88.739,61
insgesamt 157.970,78 96.713,69

4.2.4. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.092,3 TEUR erhöht.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2022 EUR Vorjahr EUR
Kassenbestand Guthaben bei Kreditiinstituten 33.297,20 10.287.430,75 37.655,98 9.190.764,20
insgesamt 10.320.727,95 9.228.420,18

4.2.5. Eigenkapital

Der Werteverzehr im Eigenkapital beträgt insgesamt 2.073 TEUR im Geschäftsjahr 2022. Der im Ge-

schäftsjahr 2022 ausgewiesene Verlust beträgt 2.806.030,57 Euro.

Gemäß Stadtratsbeschluss vom 14.12.2022 wurde der Jahresfehlbetrag 2021 in Höhe von

710.726,56 EUR auf neue Rechnung vorgetragen.

Von der Stadt Nürnberg an NürnbergStift ist das Grundstück in der Raudtener Straße mit der Flurnum-

mer 193/154 mit einem Verkehrswert von 732.919,00 EUR übertragen worden.

Die Übertragung erfolgte zum 01.08.2022 über die Erhöhung der Kapitalrücklage, ein Zahlungsmittel-

abfluss fand nicht statt. Die in Anlagevermögen gebundene Kapitalrücklage erhöhte sich dementspre-

chend auf 24.316.435,12 EUR.

Anfangsstand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbuchung Endstand 31.12.2022
Stammkapital Kapitalrücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Jahresergebnis Eigenkapital 620.000,00 22.435.696,04 -1.625.139,63 -710.726,56 20.719.829,85 732.919,00 € - 2 .806.030,57 € - 2 .073.111,57 € - € - 710.726,56 € 710.726,56 € - € 620.000,00 € 23.168.615,04 € - 2 .335.866,19 € - 2 .806.030,57 € 18.646.718,28 €

4.2.6. Sonderposten

Gemäß § 5 Abs. 2 PBV sind „Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die mit öffentlichen För-

dermitteln oder sonstigen Zuwendungen Dritter angeschafft oder hergestellt worden sind, auf der Ak-

tivseite der Bilanz mit dem Bruttowert anzusetzen. Auf der Passivseite der Bilanz sind die bereits

zweckentsprechend verwendeten Fördermittel oder Zuwendungen als Sonderposten gesondert aus-

zuweisen, vermindert um den Betrag der bis zum jeweiligen Bilanzstichtag angefallenen Abschreibun-

gen auf die mit diesen Mitteln finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.“

Die Entwicklung des Sonderpostens aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen wird in der

nachfolgenden Tabelle dargestellt. Er entspricht den Restbuchwerten der mit diesen Mitteln (Fördermit-

tel des Landes: FSL 15, 30, 58, 92; Fördermittel der Stadt Nürnberg: FSL 02, 31, 75, 95) finanzierten

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Entwicklung des Sonderpostens aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen 2022 EUR Vorjahr EUR
Stand zum 01.01. 955.888,00 1.097.186,00
(a) Zuführung 0,00 0,00
(b) Auflösung 141.297,00 141.298,00
- Abschreibungen (141.297,00) (141.298,00)
- Anlagenabgänge zu RBW (0,00) (0,00)
Stand zum 31.12. 814.591,00 955.888,00

Die Entwicklung des Sonderpostens aus nicht öffentlichen Fördermitteln für Investitionen wird in

der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Er entspricht den Restbuchwerten der mit diesen Mitteln (nicht

öffentliche Förderung: FSL 11, 46, 74, 94) finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Entwicklung des Sonderpostens aus nichtöffentlichen Fördermitteln für Investitio 2022 nen EUR Vorjahr EUR
Stand zum 01.01. 2.567.072,00 2.703.899,00
(a) Zuführung 3.128,00 29.244,54
- Anlagenzugänge (inkl. Umfinanzierung) (3.128,00) (0,00)
- sonstiges (0,00) (0,00)
(b) Auflösung (153.647,00) 166.071,54
- Abschreibungen (153.647,00) (166.071,54)
- sonstiges (0,00) (0,00)
Stand zum 31.12. 2.416.553,00 2.567.072,00

4.2.8. Rückstellungen

Die Rückstellungen haben sich im Berichtsjahr 2022 wie folgt entwickelt.

Langfristige Rückstellungen Stand zum 01.01.2021 EUR Verbrauch EUR Auflösung EUR Zuführung Zinseffekt EUR Stand zum 31.12.2022 EUR
Pensionsverpflichtungen Pensionsähnliche Beihilfeverpflichtungen 3.599.392,87 542.533,00 2.879,66 46.663,00 87.480,48 1.572,00 322.274,71 258.488,00 149.264,56 -4.909,00 3.980.572,00 747.877,00
Altersteilzeit 190.726,32 30.440,11 249.432,06 2.055,00 411.773,27
Summe Personalrückstellungen 4.332.652,19 79.982,77 89.052,48 830.194,77 146.410,56 5.140.222,27
Dienstjubiläen Archivierung Abgang Grundstück AHJ Baulandbeschluss 83.740,00 29.471,73 2.600.000,00 2.340,00 5.174,43 5.489,30 84,43 81.400,00 29.871,03 2.600.000,00
Summe sonstige Rückstellungen 2.713.211,73 7.514,43 0,00 5.489,30 84,43 2.711.271,03
Summe langfristige Rückstellungen 7.045.863,92 87.497,20 89.052,48 835.684,07 146.494,99 7.851.493,30
Kurzfristige Rückstellungen
Urlaub Überstunden Leistungsentgelte 788.781,72 360.063,85 300,00 788.781,72 321.368,19 300,00 38.695,66 845.516,03 328.919,94 5.966,07 845.516,03 328.919,94 5.966,07
Summe Personalrückstellungen 1.149.145,57 1.110.449,91 38.695,66 1.180.402,04 0,0 1.180.402,04
Erstellung des Jahresabschlusses örtliche Prüfung überörtliche Prüfung Ausstehende Rechnungen Großreparaturen Instandhaltung Rettungsschirm 2020 Corona Prämie 2022 Corona 47.324,00 10.817,00 24.289,78 425.636,21 765.311,92 0 88.671,20 47.324,00 10.817,00 11.430 370.609,77 55.026,44 47.918,00 10.817,00 424.099,76 597.820,28 23.188,00 47.918,00 10.817,00 12.859,78 424.099,76 765.311,92 0 597.820,28 23.188,00 88.671,20
Summe sonst. Rückstellungen 1.362.050,11 440.180,77 55.026,44 1.103.843,04 0,00 1.970.685,94
Summe kurzfristige Rückstellungen 2.511.195,68 1.550.630,68 93.722,10 2.284.245,08 0,00 3.151.087,98
insgesamt 9.557.059,60 1.638.127,88 182.774,58 3.119.929,15 146.494,99 11.002.581,28

Die Pensionsrückstellungen werden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten belegt. Die-

ses wurde für den Abschluss 2022 durch die Stadt Nürnberg mit der Unterstützung der Software HPR

(Version 6.0.8.2-Kommunal, Testierung vom 28.08.2018) eigenverantwortlich erstellt. Die Ausfertigung

erfolgte nach alter (in komprimierter Form) und neuer Berechnungsmethodik unter Anwendung der Ar-

tikel 7 - 9 des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handels-

rechtlicher Vorschriften vom 11.03.2016 (veröffentlicht BGBl. I, 2016, Nr. 12 vom 16.03.2016). In beiden

Gutachten sind folgende Grundlagen einheitlich zur Anwendung gebracht worden:

 Bewertung mit dem HGB Teilwertverfahren

 Trend der zukünftigen Gehaltssteigerungen 2,5%

 Rentendynamik 1,75%

 Finanzierungsendalter ist die Regelaltersgrenze nach Geburtsdatum

 Fluktuation 0%

 Berechnungsgrundlage Richttafeln Heubeck 2018 G.

Die Abweichung beider Gutachten liegt in der Anwendung der für die Diskontierung der Altersversor-

gungsverpflichtungen heranzuziehenden durchschnittlichen Marktzinssätze, die von der Deutschen

Bundesbank veröffentlicht werden. Nach alter Methodik werden Zinssätze herangezogen, welche sich

für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren, ermittelt aus 7 Geschäftsjahren, ergeben

(Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB – bisher). Diese betrugen zum 31.12.2022 1,44 %. Im

Gutachten des Vorjahres wurde mit 1,35 % kalkuliert.

Nach neuer Methodik ergeben sich die Zinssätze aus 10 Geschäftsjahren. Die in beiden Gutachten

ermittelten Gesamtpensionen belaufen sich auf 15.295.493 EUR (alte Methodik – durchschnittlicher

Zinssatz der letzten 7 Jahre) bzw. 14.632.496 EUR (neue Methodik – durchschnittlicher Zinssatz der

letzten 10 Jahre). Der Unterschiedsbetrag beläuft sich auf 662.547 EUR.

In der Pensionsrückstellung werden nur passivierungspflichtige Rückstellungen für „Neuzusagen“

(Rechtsanspruch ab dem 01.01.1987) gebildet. Bei Verpflichtungen für laufende Versorgungsleistungen

oder Anwartschaften auf Versorgungsleistungen aufgrund einer unmittelbaren Zusage nach beamten-

rechtlichen Grundsätzen oder tarifvertraglichen Vereinbarungen, für den die Berechtigten ihren Rechts-

anspruch bereits vor dem 01.01.1987 erworben haben, wurde das Wahlrecht zur Passivierung nicht in

Anspruch genommen. Der Bestand an passivierungspflichtigen Pensionsansprüchen zum 31.12.2022

beträgt nach neuer Bewertungsmethodik lautet 3.980.572 EUR.

Der Unterschiedsbetrag aus der Berechnung mit dem 10-Jahresdurchschnittsatz und dem 7-Jahres-

durchschnittsatz beträgt bei den passivierungspflichtigen Pensionsrückstellungen 327.835 Euro zum

31.12.2022. Zum Jahresabschluss 31.12.2022 wurde die Pensionsrückstellung mit einem Zinssatz von

1,78 % berechnet. Im Vorjahr wurde mit einem Zinssatz von 1,87 % gerechnet, der Effekt aus der Zins-

änderung beträgt 81.845 Euro.

Die Beihilferückstellung wird durch ein versicherungsmathematisches Gutachten durch die Stadt

Nürnberg belegt. Analog zum Pensionsgutachten wurde als Berechnungsmethode das Teilwertverfah-

ren angewandt und die Diskontierung der Rückstellung nach den von der Deutschen Bundesbank ver-

öffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssätzen (2022: 1,44 %, Vorjahr: 1,35 %) vorgenommen, wel-

che sich für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ergeben. Für diese Rückstellung

sind die neuen Regelungen zum Marktzinssatz nicht anwendbar. Der Berechnung liegen die Richttafeln

Heubeck 2018 G zugrunde, eine Berücksichtigung von Fluktuation erfolgte nicht. Für die Anpassung

der laufenden Beihilfen wurde ein Wert von 3 % pro Jahr angesetzt.

Das versicherungsmathematische Gutachten für die Altersteilzeitrückstellung ist durch die Stadt

Nürnberg erstellt worden. Durch den Neuabschluss von sieben neuen Altersteilzeitverträgen im Jahr

2022 erhöhte sich die Rückstellung zum 31.12.2022 um 248 TEUR auf 400,2 TEUR. Für eine beste-

hende Sabbatregelung beträgt der Rückstellungswert zum 31.12.2022 11,5 TEUR. Die Diskontierung der Rückstellung wurde nach den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten,

durchschnittlichen Marktzinssätzen (gebildet aus 7 Geschäftsjahren; 2022 1,44 %, Vorjahr :1,35 %)

vorgenommen, welche sich für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ergeben. Als

Gehaltstrend wurde eine Steigerung von 1,75 % pro Jahr angenommen. Auch diesem Gutachten liegen

die Richttafeln Heubeck 2018 G zugrunde. Die Sozialversicherungsbeiträge ergeben sich aus den ak-

tuell anzusetzenden Sätzen für Arbeitgeber, inklusive Aufstockungsbetrag zur gesetzlichen Rentenver-

sicherung. Als Bewertungsverfahren wurde IDW mit Abfindungscharakter (Verlautbarung IDW RS HFA

3 n.F.) angewendet.

Zur Berechnung der Rückstellungen für noch nicht abgegoltene Urlaubsansprüche wurden für die ein-

zelnen Personalgruppen die durchschnittlichen Jahrespersonalkosten je Vollkraft, abzgl. enthaltener

Bestandteile für Zeitarbeit, angesetzt. Die für die Berechnung der Rückstellung notwendige Anzahl der

durchschnittlichen Ist-Arbeitstage sind für 2021 mit 220 Tagen definiert. Zum 31.12.2022 bestanden

Urlaubsansprüche in Höhe von 2.854 Tagen, im Vergleich zum Vorjahr mit 4.076 Tagen sind es 1.222

Tage weniger.

Die bestehenden Rückstellungen für Archivierungskosten und Dienstjubiläen wurden zum

31.12.2022 fortgeschrieben.

Bei der Bewertung der Urlaubs- und Überstundenrückstellungen wurde ein Gehaltstrend von 3,0 %

berücksichtigt.

Zum 31.12.2022 wurde für 8.509 Überstunden eine Rückstellung gebildet. Dies ist ein Aufbau im Ver-

gleich zum Vorjahr (8.028 Stunden) um 481 Stunden.

Die örtliche Prüfung des Jahresabschlusses wird durch das örtliche Rechnungsprüfungsamt durchge-

führt. Die Prüfung des Jahresabschlusses 2022 erfolgt im Jahr 2023. Die Rückstellung ergibt sich aus

der Verwaltungskostenerstattung. Die überörtliche Prüfung erfolgt durch den Bayerischen Kommunalen

Prüfungsverband (BKPV). Die letzte Prüfung umfasste die Jahre 2016 bis 2019 und wurde größtenteils

verbraucht. Für die Bildung der neuen Rückstellung erfolgte eine Neubewertung des Erfüllungsbetrages

auf Basis der in Rechnung gestellten Prüfungskosten. Die Diskontierung erfolgte für die Restlaufzeit

von 2 Jahren entsprechend mit dem von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen Zinssatz in Höhe

von 0,75%.

Die In Vorjahren gebildete Aufwandsrückstellung für Großreparaturen wurde beibehalten und beträft

zum Stichtag 31.12.2022 unverändert 765 TEUR ausgewiesen. Diese beinhaltet für AHS 420 TEUR für

die Fassaden- und Dacherneuerung, für AHJ 240,5 TEUR für die Dacherneuerung und für AHP 104,8

TEUR für die Dacherneuerung.

Die betrifft auch die aus dem Jahr 2018 gebildete Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten im Zu-

sammenhang mit dem Verkauf des Grundstücks St. Johannis, welche mögliche Verbindlichkeiten aus

dem Baulandbeschluss der Stadt Nürnberg (Stand Oktober 2018) abdecken soll. Diese Rückstellung

wurde beibehalten, da derzeit dieser Vorgang nicht abgeschlossen ist.

4.2.9. Verbindlichkeiten

Der Verbindlichkeitsspiegel zum 31.12.2022 stellt sich wie folgt dar:

Bilanzposten Restlaufzeit Restlaufzeit Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr Zwischen 1 und 5 Jahren von mehr als 5 Jahren insgesamt
EUR EUR EUR
aus Lieferungen und Leistungen 739.114,65 21.167,61 760.282,26
gegenüber dem Träger der Einrichtung 549.395,48 549.395,48
gegenüber Kreditinstituten 464.112,19 1.710.665,07 4.904.381,19 7.079.158,45
aus öffentlicher Förderung aus nichtöffentlicher Förderung Sonstige Verwahrgelder Umsatzsteuer 0,00 2.936.589,80 434.237,78 596.548,80 6.822,58 0,00 2.936.589,80 434.237,78 596.548,80 6.822,58
insgesamt 5.726.821,28 1.710.665,07 12.363.035,15

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber dem Träger der Einrichtung wird der Saldo des Kontokorrent-

kontos zur Stadt Nürnberg in Höhe von 447,0 TEUR und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leis-

tungen in Höhe von 102,4 TEUR ausgewiesen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten kreditorische Debitoren (215,2 TEUR), die abzuführende

Lohnsteuer aus Dezember 2022 (199,2 TEUR), erhaltene Anzahlungen (14,2 TEUR), Verbindlichkeiten

ggü. Mitarbeitern (5,0 TEUR und sonstige Verbindlichkeiten (0,8 TEUR).

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB.

Sonstige Verpflichtungen ergeben sich aus Leasingverträgen für Pkw des Ambulanten Dienstes mit

einer Laufzeit bis 2025 sowie der Zentrale auch mit einer Laufzeit bis 2025 (jährliche Leasingraten für

13 Pkw 24 TEUR brutto).

Weiterhin sind die zwischen dem NürnbergStift und der NürnbergStift Service GmbH geschlossenen

Verträge (Raum-und Gerätemietvertrag, Werkvertrag und Dienstleistungsvertrag) auf unbestimmte Zeit

abgeschlossen und mit einer Kündigungszeit von 3 Monaten zum Quartalsende von beiden Seiten künd-

bar.

Der Vertrag zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen mit der Firma Schwan & Partner ist auf unbe-

fristete Zeit abgeschlossen und kann aktuell mit einer Kündigungsfrist von 1 Monat von beiden Seiten

gekündigt werden.

4.4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.4.1. Erträge

Die Leistungserträge beinhalten alle Leistungen aus den unmittelbaren pflegerischen Leistungen und

berechnen sich aus Pflegeleistungen, Erträge aus Unterkunft und Verpflegung und den gesondert be-

rechneten Investitionskosten. Im Jahr 2022 stellen Sie sich wie folgt dar:

2022 TEUR
Erträge aus teilstationärer Pflegeleistung Erträge aus stationärer Pflegeleistung Erträge aus Leistungen der Kurzzeitpflege Erträge aus ambulaten Pflegeleistungen Erträge aus Rüstigenbereich Erträge aus Wohnen Erträge aus der geriatrischen Rehabilitation Summe Leistungserträge 184 25.184 1.082 1.148 809 782 2.757 140 23.450 1.071 1.056 1.037 793 1.684 44 1.734 11 92 -228 -11 1.073
31.946

erung

orjahr

in %

31,4

7,4

1,1

8,7

-22,0

-1,4

63,7

9,3

Unter den Umsatzerlösen nach § 277 Abs. 1 HGB in Höhe von 6.279 TEUR sind als größte Positionen

zu nennen die Erstattungen aus dem Corona Rettungsschirm Pflege (2.686 TEUR), Erstattungen für

Corona Testungen (490 TEUR), Kostenausgleich der Stadt Nürnberg für Versorgungsansprüche (1.105

TEUR), periodenfremde Umsatzerlöse (804 TEUR), Erträge aus Vermietung und Verpachtung (584

TEUR) und Erstattungen der NüSTSG für Gestellungskräfte 282 TEUR).

Bei den Zuweisungen und Zuschüssen für Betriebskosten in Höhe von 2.798 TEUR sind die Erstat-

tung PAFF (1.041 TEUR), Erstattungen Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz (360 TEUR), Mietzuschuss

Heilig-Geist-Spital (388 TEUR), Fördermittel für das Pflege-Praxis Zentrum (235 TEUR), Mutterschafts-

geld (227 TEUR) und Eingliederungszuschüsse/Erstattung ATZ (212 TEUR) zu nennen.

Unter den anderen aktivierten Eigenleistungen werden im Jahr 2022 46 TEUR Erträge aus aktivierten

Personalkosten der bei Nürnberg Stift angestellten Architekten für die Neubauten ausgewiesen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 249 TEUR sind Erträge aus der Auflösung von

Rückstellungen (183 TEUR), Spenden (36 TEUR), Erträge aus der Änderung von Wertberichtigungen

(29 TEUR) und sonstige Erträge (1 TEUR) enthalten.

Die im Berichtsjahr 2022 ausgewiesenen Erträge aus der öffentlicher und nicht öffentlicher Förde-

rung von Investitionen in Höhe von 1.300 TEUR beinhalten zwei große Einzelspenden:

 800 TEUR für den Neubau der Tagespflege im neuen August-Meier-Haus durch die „Fritz – und

 500 TEUR durch die Stiftung Laurusstern für den anstehenden Neubau und die Sanierung der

Senioren-Wohnanlage Platnersberg.

Da diese Spenden im Berichtsjahr 2022 noch nicht verbraucht wurden, wurden Sie den Verbindlichkei-

ten aus nicht öffentlicher Förderung zugeführt.

4.4.2. Personalaufwand

Der Personalaufwand besteht aus

Personalaufwand 2022 EUR Vorjahr EUR
a Löhne und Gehälter 22.125.098,14 21.276.598,51
b - Gesetzliche Sozialausgaben - Altersversorgung - Beihilfen und Unterstützungen Sozialabgaben und Altersversorgung 4.062.503,39 2.430.478,88 274.314,94 6.767.297,21 3.996.582,98 2.516.013,30 89.004,34 6.601.600,62
insgesamt 28.892.395,35 27.878.199,13

Nach § 285 Nr. 7 HGB verteilen sich die durchschnittlich 2022 beschäftigten Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmer wie folgt auf die Funktionen:

Personalgruppe 31.03.2022 30.06.2022 30.09.2022 31.12.2022 2022
00 Leitung 01 Pflegedienst Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Betreuungskräfte nach §43 SGB XI Betreuungshilfskräfte 4,00 176,00 156,00 44,00 22,00 48,00 54,00 7,00 3,00 6,00 11,00 4,00 174,00 159,00 44,00 21,00 47,00 52,00 7,00 3,00 6,00 11,00 3,00 178,00 159,00 40,00 22,00 45,00 51,00 7,00 2,00 6,00 11,00 5,00 177,00 168,00 41,00 20,00 44,00 51,00 7,00 3,00 6,00 11,00 4 176,25 160,50 42,25 21,25
02 Hauswirtschaftlicher Dienst 03 Verwaltungsdienst 04 Technischer Dienst 46,00 52,00 7,00
05 Sonstige Dienste 06 Sozialdienst, Ergotherapie 07 Med.-technischer Dienst 2,75 6,00 11,00
insgesamt 531 529,00

Der Zuwachs der Personalkosten ist wie schon im Vorjahr im Wesentlichen durch die Auswirkungen der

Corona-Pandemie begründet. Dies sind Reaktionen auf die erhöhten Hygiene-Maßnahmen, das Aus-

bruchsgeschehen bei Bewohnenden und Mitarbeitenden, durch die Abdeckung über Arbeitszeiterhö-

hungen, Einsatz von Zeitarbeit und zusätzlichen Unterstützungskräften sowie durch Zahlung der Prä-

mien.

Entsprechend der Tarifeinigung vom 25.10.2020 erfolgte zum 01.04.2022 eine Erhöhung der Tabellen-

entgelte für die Beschäftigten nach dem TVöD-V, TVöD-B und TVöD-E um durchschnittlich 1,8 %, min-

destens aber um 50 Euro (Quelle: Mitteilung aus dem Personalbereich 024/A vom 15.04.2021).

Die Entwicklung der Personalaufwendungen, der Vollkraft-Zahlen und der durchschnittlichen Personal-

aufwendungen je Vollkraft - gegliedert nach Personalgruppen - des Eigenbetriebes NürnbergStift zeigen

nachfolgende Tabellen:

Entwicklung des Personalaufwandes
Personalgruppe/Aufwandsart 2022 EUR Vorjahr EUR Veränderung absolut in %
00 Leitungen der Einrichtungen 01 Pflegedienst 02 Hauswirtschaftlicher Dienst 03 Verwaltungsdienst 04 Technischer Dienst 05 Sonstige Dienste 553.504,94 21.444.342,20 1.170.916,67 2.973.887,94 226.212,32 162.901,28 362.140,38 20.666.503,26 1.356.952,70 2.989.603,57 223.373,59 189.010,63 191.364,56 777.838,94 -186.036,03 -15.715,63 2.838,73 -26.109,35 52,8 3,8 -13,7 -0,5 1,3 -13,8
06 Sozialdienst, Ergotherapie 07 Med.-technischer Dienst 09 nicht zurechenbare Personalkosten 477.931,85 361.243,32 1.521.454,83 385.338,84 352.354,06 1.352.922,10 92.593,01 8.889,26 168.532,73 24,0 2,5 12,5
insgesamt 28.892.395,35 27.878.199,13 1.014.196,22 3,6
darin enthalten:
Aufwand für Versorgungsempfänger 991.314,95 980.435,31
Pensionsrückstellungen 319.395,05 493.942,87
Urlaubsrückstellungen Altersteilzeitrückstellungen 28.856,58 218.991,95 -332.213,47 68.641,70
Überstundenrückstellungen Aufwand für Beihilfen Rückstellungen für Leistungsentgelt Aufwand für Zeitarbeit 35.429,48 211.825,00 5.666,07 1.442.067,36 27.440,30 72.375,00 0,00 1.529.511,94

Bereinigt man die Personalaufwendungen um die Buchungen für Rückstellungen, Versorgungsempfän-

ger und Zeitarbeit (Tabelle oben: Positionen „darin enthalten“), so ergeben sich folgende Kennzahlen:

Entwicklung der Personaldaten (ohne Rückstellungen, Versorgungsempfänger, Zeitarbeit)
2022 EUR Vorjahr EUR Veränderung absolut in %
Personalaufwand bereinigt (EUR) Vollkräfte (VK) durchschnittliche Personalauf- wendungen je Vollkraft (EUR / VK) 25.638.848,91 405,09 63.291,73 25.038.065,48 420,16 59.591,74 600.783,43 -15,07 3.699,99 2,4 -3,6 6,2

Die Erhöhung der (bereinigten) Personalaufwendungen in Höhe von 600,8 TEUR begründet sich aus

der Tarifanpassung, Entwicklung der Entgeltgruppen und der Personalstruktur.

Die Entwicklung der Vollkräfte (VK) stellt sich wie folgt dar:

Entwicklung der Vollkräfte (VK)
Personalgruppe/Aufwandsart 2022 VK Vorjahr VK Veränderung absolut in %
00 Leitungen der Einrichtungen 01 Pflegedienst 02 Hauswirtschaftlicher Dienst 03 Verwaltungsdienst 04 Technischer Dienst 05 Sonstige Dienste 06 Sozialdienst, Ergotherapie 07 Med.-technischer Dienst 4,03 312,92 28,82 40,55 4,83 2,27 6,59 5,08 3,93 324,23 35,20 38,89 4,30 2,49 6,00 5,12 0,10 -11,31 -6,38 1,66 0,53 -0,22 0,59 -0,04 2,5 -3,5 -18,1 4,3 12,3 -8,8 9,8 -0,8
insgesamt 405,09 420,16 -15,07 -3,6

4.4.3. Sachaufwand

Der Materialaufwand im Berichtsjahr 2022 in Höhe von 9.053,5 TEUR setzt sich zusammen aus Roh, Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von 3.560,5 TEUR und Fremdleistungen in Höhe von 5.493,1 TEUR. Die Veränderungen zum Vorjahr stellen sich dar:

Materialaufwand 2022 Vorjahr Veränderung
Lebensmittel Wasser, Energie, Brennstoffe Wirtschaftsbedarf Verwaltungsbedarf Betreuungs-, Med. - therap. Bedarf EUR EUR
95.460,00 1.308.897,00 5.411.763,61 1.068.217,97 1.169.192,33 70.655,00 1.361.620,17 4.897.930,12 971.294,69 1.843.024,93 24.805,00 -52.723,17 513.833,49 96.923,28 -673.832,60
insgesamt 9.053.530,91 9.144.524,91 -90.994,00

Die Veränderungen im Wirtschaftsbedarf in Höhe von 513,8 TEUR beruhen auf gestiegenen Kosten bei

den Fremdleistungen Küche (242,1 TEUR), Fremdleistungen Betriebsdienst (86,6 TEUR), Hausver-

brauchsmittel (85,5 TEUR), Fremdleistungen Wäscherei (36,6 TEUR) und den Fremdleistungen HWD

(22,5 TEUR).

Die positiven Veränderungen im Betreuungs, Med.- therap. Bedarf in Höhe von 673,8 TEUR beruhen

auf dem pflegerischen Verbrauchsmaterial in Höhe von 498,9 TEUR und sonstigen Aufwendungen in

Höhe von 206,7 TEUR. Begründet ist dies durch einen Rückgang der Corona bedingten Hygieneauf-

wendungen.

Unter den im Berichtsjahr ausgewiesenen Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen in Höhe von

485,1 TEUR werden unverändert die Verwaltungskostenerstattung (VKE) und Aufwendungen für er-

brachte Leistungen des IT-Bereiches der Stadt Nürnberg ausgewiesen. Die VKE beinhaltet städtische

Overheadkosten (z.B. Stadtrat, Rathäuser, statistisches Amt, Referate, etc.) und die zentralen Leistun-

gen der Querschnitts-Dienststellen (z.B. DIP, PA, Rpr) und wird auf Basis einer geschätzten Inanspruch-

nahme ermittelt. Ein großer Teil der Verwaltungskostenerstattungen an den Träger wird von den Kos-

tenträgern als spezifischer Aufwand nicht anerkannt und ist daher nicht über die Pflegesätze refinan-

ziert.

Die Veränderungen bei den Steuern, Abgaben und Versicherungen sind begründet auf gestiegenen

Zahlungen an den Pflegeausbildungsfonds in Höhe von 120,4 TEUR.

2022 EUR Vorjahr EUR Veränderung EUR
Steuern Abgaben Versicherungen 44.753,46 762.517,56 31.248,33 27.998,33 631.473,98 24.640,79 16.755,13 131.043,58 6.607,54
Summe 684.113,10 154.406,25

Unter der Position Mieten, Pacht und Leasing in Höhe von 512 TEUR ist die Miete für die Senioren-

Wohnanlage Heilig-Geist-Spital enthalten. Für Letztere erfolgt unter der GuV-Position „Zuweisungen

und Zuschüsse zu Betriebskosten“ ein Ausgleich.

Die im Berichtsjahr 2022 angefallene Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung in

Höhe von 1.164 TEUR bewegten sich auf Vorjahresniveau (1.158 TEUR),

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr 2022 mit 991,4 TEUR um 506,5

TEUR höher zum Vorjahr. In dieser Position sind Rückzahlungen für den Corona Rettungsschirm 2020

in Höhe von 597,8 TEUR enthalten.

4.4.4. Finanzergebnis

2022 EUR Vorjahr EUR Veränderung
Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.296,00 309.536,26 1.070,00 244.693,27 6.226,00 64.842,99
Finanzergebnis 243.623,27 58.616,99

Die Zinserträge in Höhe von 7,3 TEUR (Vorjahr: 1,1 TEUR) enthalten Erträge aus der Abzinsung von

Rückstellungen. Die Zinsaufwendungen in Höhe von 302,4 TEUR (Vorjahr: 4,9 TEUR 244,7 TEUR)

enthalten 151,4 TEUR aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

4.4.5. Jahresergebnis

Der im Geschäftsjahr 2022 ausgewiesene Fehlbetrag in Höhe von 2.806.030,57 Euro wird vorgeschla-

gen auf neue Rechnung vorzutragen. Unterzeichnung des Jahresabschlusses

Die Werkleitung des NürnbergStift legt den nach den geltenden Vorschriften der PBV, des HGB und der

WkPV erstellten Jahresabschluss vor und unterzeichnet diesen gemäß § 245 HGB.

Nürnberg, den 01.09.2023

Elisabeth Ries Dr. Barbara Sterl Indira Schmude-Basic

Erste Werkleiterin technisch-organisatorische fachlich-kaufmännische

Zweite Werkleiterin Zweite Werkleiterin

Wichtige Begriffe und Abkürzungen

AfA Absetzung für Abnutzung

AGPflegeVG Gesetz zur Ausführung des SGB XI Soziale Pflegeversicherung

AHJ Senioren - Wohnanlage St. Johannis

AHP Senioren - Wohnanlage Platnersberg

AHR August - Meier - Heim

AHS Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See

AHS TP Tagespflege im Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See

AMH August – Meier- Haus

AK Anschaffungskosten

AMBD Ambulante Dienste

AVPflegeVG Verordnung zur Ausführung des SGB XI Soziale Pflegeversicherung

BGBl. Bundesgesetzblatt

BilMoG Bilanzrechtmodernisierungsgesetz

BiLRUG Bilanzrichtlinie - Umsetzungsgesetz

BKPV Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband

BT Berechnungstag(e)

BKT Beköstigungstag (e)

cbm Kubikmeter

C&S Computer und Software GmbH

DIP Amt für Digitalisierung, IT und Prozessorganisation

EGHGB Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch

ERGO Praxis für Ergotherapie

EUR EURO

Fl.-Nr. Flur-Nummer

FSL Finanzierungsschlüssel

GO Gemeindeordnung

GuV Gewinn- und Verlustrechnung

GVBl. Gesetz- und Verordnungsblatt

GWG Geringwertige Wirtschaftsgüter

HfM Hochschule für Musik

HGB Handelsgesetzbuch

HSP Senioren - Wohnanlage Heilig - Geist - Spital

HWD Hauswirtschaftlicher Dienst

IDW Institut der Wirtschaftsprüfer

KGr. Kontengruppe

kWh Kilowattstunde

MPBetreibV Medizinprodukte - Betreiber – Verordnung

NüSt NürnbergStift

NüStSG NürnbergStift Service GmbH

o.A. ohne Angabe

PBV Pflege-Buchführungsverordnung

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PAF Pflegeausbildungsfonds / Generalistische Ausbildung

PflegeVG Pflege-Versicherungsgesetz

PfWG Pflege-Weiterentwicklungsgesetz

PeBem Personalbemessungs

PpSG Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz

qm / m² Quadratmeter

REHA Geriatrische Rehabilitation

RBW Restbuchwert(e)

rd. rund

SAP Systeme, Anwendungen, Produkte in der Datenverarbeitung

SGB V Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Krankenversicherung

SGB XI Sozialgesetzbuch - Soziale Pflegeversicherung

SoPo Sonderposten

TEUR Tausend EURO

TVöD Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst

ü.T. über Tausend

U/V Unterkunft und Verpflegung

VK Vollkraft

VKE Verwaltungskostenerstattung

WE Wohneinheiten

wbg wbg Nürnberg GmbH

WkPV Verordnung über die Wirtschaftsführung der kommunalen

Pflegeeinrichtungen

WPL Wirtschaftsplan

Z NürnbergStift Zentrale

54

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