HaushaltssperreBeta

← Sitzung des Stadtrates (19.07.2023)

03 Antrag Die Guten vom 20230531 AN 106 2023

Anlage · 19.07.2023 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Haushalt & Finanzen Kultur, Sport & Freizeit

Maschinell extrahierter Text (Texterkennung aus Scan, fehleranfällig). Verbindlich ist das Originaldokument.

|D ie Bürgermeisterin d6 MOYaRS

03 Au 2023 N / | | DIETDC

EEE Bl

!. Fr. Hartung/Fr. Dr. Bauernfeind | GUTEN I. „elFı. BM Prof,Y Bi

IL_ ee t N ieW " StRin Mokandra RE ünferplatz 2, 90403 Nürnberg

i ister der Stadt!Nürnberg StRin Alexandra Thiele

Wählergemeinschaft Die Guten e.V. www .die-guten.de AN aan alexandra.thiele@die-guten.de Tin I Be Nümberg, den 31.05.2022

|

Antrag: Kommunale För ung der" freien Theatörhauset

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

nachdem Corona-Pandemie, Energiekrise und Inflation die freien Theater Salz + Pfeffer, Mummpitz, Pfütze und das Gostner Hoftheater finanziell arg gebeutelt haben, sehen die Theater sich nun mit Tariferhöhungen konfrontiert, die infolge einer Einigung des „Deutsche Bühnenvereins“ mit verschiedenen Künstler*innengewerkschaften beschlossen wurden. Auf die dadurch entstehende finanzielle Deckungslücke haben die Theater bereits im Februar in einem Appell hingewiesen. Sind die Gehaltsanpassungen einerseits überfällig und bedeuten eine angemessene Wertschätzung der Arbeit von Kulturschaffenden, so stellen sie andererseits die Nürnberger freien Theater vor Herausforderungen, die sie nur unter weiterer Mithilfe von Land und Kommune bewältigen können. Die künstlerische und theaterpädagogische Arbeit der freien Theater Nürnbergs ist für die städtische Kulturlandschaft von überragender Bedeutung. Die freien Theater bieten einen niedrigschwelligen Zugang zur darstellenden Kunst und ermöglichen kulturelle Teilhabe insbesondere für sozial- und einkommensschwache Familien. Kinder werden an die kreative Tätigkeit des Theaterspielens herangeführt. So wird ein wertvoller Beitrag zu deren Persönlichkeitsbildung geleistet.

DIE GUTEN stellen daher folgenden Antrag:

Die Stadt positioniert sich zu den eingereichten korrigierten Nachtragshaushalten der freien Theaterhäuser. Sie berichtet über den Austausch mit dem Land hinsichtlich der Frage der „paritätischen Förderung“.

Weiterhin treten das Kulturreferat, die Kämmerei und die freien Theaterhäuser in einen Polylog, um über die diversen Möglichkeiten der Stabilisierung der freien Theaterhäuser zu beraten.

Schließlich setzt das Kulturreferat sich beim Ref. VII dafür ein, dass a) die jeweiligen Nachtragssummen, die die Stadt Nürnberg betreffen, zu 100% gewährt werden. Die Theaterhäuser haben bei den Gehaltsanpassungen keinerlei Spielraum. b) die durch den Tarifabschluss entstandene finanzielle Situation der Häuser im zukünftigen HH Berücksichtigung findet und die Theaterhäuser im Haushalt 2024 entsprechend unterstützt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Thiele, Stadträtin

Download ↓