HaushaltssperreBeta

← Sitzung des Stadtrates (14.06.2023)

Anlage 1 Statusbericht Klimaschutzmassnahmen

Anlage · 14.06.2023 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Flughafen Hauptmarkt Kornburg Dutzendteich Altstadt Fürther Straße Verkehrsausschuss Schweinau Energie & Versorgung Schule & Bildung Wohnen & Bauen Wöhrder See Verkehr & Mobilität Umwelt & Klima Haushalt & Finanzen Soziales & Gesundheit Rad- und Fußverkehr Digitalisierung & Verwaltung

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Stadt Nürnberg Referat für Umwelt und Gesundheit Statusbericht Klimaschutzaktivitäten der Stadt Nürnberg Berichtsjahr 2023

Abbildung 3

Abbildung 4

Abbildung 5

Abbildung 10

Abbildung 1

Abbildung 8

Abbildung 9

Abbildung 2

Abbildung 6

Abbildung 7

Impressum:

Herausgeber: Stadt Nürnberg | Referat für Umwelt und Gesundheit Hauptmarkt 18 90403 Nürnberg Telefon: 0911 – 231 49 77 E-Mail: umweltreferat@stadt.nuernberg.de

Redaktion: Referat für Umwelt und Gesundheit | Stab Klimaschutz Tomas Hefter Christian Winterhalter E-Mail: klimaschutz@stadt.nuernberg.de Homepage: www.wir-machen-das-klima.de

Titelfotos: Stadt Nürnberg; außer links unten: Forum Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung der Europäischen Metropolregion Nürnberg – CO Challenge

Nürnberg, Mai 2023

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung ....................................................................................................................... 4 2. Bisherige Konzepte und Beschlüsse zum Klimaschutz in Nürnberg ............................... 6 2.1. Ausgaben und Investitionsbedarfe für den Klimaschutz .............................................. 9 3. Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Nürnberg (Stand 2020) ............................11 3.1. Effekte von Klimaschutzaktivitäten auf die Treibhausgasbilanz ..................................13 4. Aktueller Umsetzungsstatus nach Handlungsfeldern .....................................................16 4.1. Gebäude und Energieeffizienz ...................................................................................19 4.2. Energieversorgung ....................................................................................................25 4.3. Mobilität .....................................................................................................................28 4.4. Wirtschaft, Handwerk und Industrie ...........................................................................31 4.5. Klimaschutz im Alltag .................................................................................................33 4.6. Strategische und regulatorische Maßnahmen ............................................................36 5. Fazit und Ausblick .........................................................................................................39

1. Einleitung

Im November 2022 haben die Vertreter/innen des Nürnberger KlimaEntscheids mehr als 13.000 gültige Unterschriften für ein Bürgerbegehren eingereicht, das insbesondere die zügige Erstellung eines neuen Klimaschutzkonzepts fordert. Des Weiteren soll die Stadt Nürnberg jährlich über die Umsetzung der im Klimaschutzkonzept vorgesehenen Maßnahmen und die Entwicklung der gesamtstädtischen Treibhausgasemissionen berichten.

Im Anschluss an die Einreichung der Unterschriften hat die Stadt Nürnberg, vertreten durch das Referat für Umwelt und Gesundheit, mit den Initiatoren des KlimaEntscheids ausführliche Gespräche geführt und sich auf ein gemeinsames Maßnahmenpaket geeinigt, das am 14.12.2022 vom Stadtrat beschlossen wurde. Als eine Sofortmaßnahme sieht das Paket unter anderem vor, dass die Stadtverwaltung auf Basis von Berichten aus den Geschäftsbereichen einen ersten Statusbericht zu den bisher umgesetzten Klimaschutzmaßnahmen erstellt. Dieser Bericht soll außerdem Bezug auf die Ambitions- und Umsetzungslücke nehmen, einen Ausblick auf bereits beschlossene und für 2023 geplante Maßnahmen geben sowie ggf. auch sofort zu ergreifende Zusatzmaßnahmen identifizieren. Daneben wurde die Stadtverwaltung mit dem Beschluss vom 14.12.2022 damit beauftragt, ein Integriertes Klimaschutzkonzept durch einen externen Dienstleister erstellen zu lassen. Dieses Konzept soll auch ein Controlling- und Kommunikationskonzept enthalten. Der vorliegende Bericht ist damit auch ein erster Einstieg in ein regelmäßiges Monitoring der Nürnberger Klimaschutzmaßnahmen sowie gleichzeitig eine erste Bestandsaufnahme und damit auch ein erster Baustein für die Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzepts.

Im Zeitraum Februar bis März wurde durch das Referat für Umwelt und Gesundheit eine systematische Abfrage der Klimaschutzmaßnahmen in den Geschäftsbereichen durchgeführt. Zusätzlich wurde die Abfrage auch auf die städtischen Beteiligungen ausgedehnt. Die Ergebnisse der Erhebung wurden sowohl tabellarisch (siehe Anlage) sowie in Berichtsform zusammengefasst.

Der vorliegende Statusbericht enthält eine detaillierte Übersicht über abgeschlossene, laufenden und geplanten Klimaschutzmaßnahmen der Stadt Nürnberg. Dies können sowohl kleinere und größere Einzelprojekte als auch langfristig angelegte strategische Maßnahmen sein. Im Fokus des Statusberichts stehen Strategien und Maßnahmen, welche zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Stadtgebiet und somit zur angestrebten Klimaneutralität Nürnbergs beitragen. Maßnahmen, die ausschließlich der Klimaanpassung dienen, werden in diesem Bericht explizit nicht berücksichtigt.

Der Nürnberger Stadtrat hat für die Stadtverwaltung inklusive der städtischen Eigenbetriebe das Ziel der Klimaneutralität bis 2035 ausgegeben. Außerdem hat der Stadtrat im November

2021 die Erwartung zum Ausdruck gebracht, dass sich auch die städtischen Beteiligungen und Tochtergesellschaften dem Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2035 anschließen und die hierfür notwendigen Maßnahmen ergreifen und umsetzen sollen. Aus diesem Grund enthält der Statusbericht neben den Maßnahmen im direkten Einflussbereich der Stadtverwaltung zusätzlich auch Informationen zu den Klimaschutzaktivitäten der städtischen Töchter und Beteiligungen.

Neben einer Auflistung der städtischen Klimaschutzmaßnahmen bietet der Statusbericht auch eine kompakte Übersicht zu den aktuellen Klimaschutzzielen der Stadt Nürnberg, bereits vorliegenden Konzepten mit Klimaschutzbezug sowie zu klimaschutzrelevanten Stadtratsbeschlüssen der letzten Jahre. Zusätzlich werden auch die geplanten finanziellen Aufwendungen für Klimaschutzmaßnahmen im städtischen Haushalt kurz dargestellt.

Ein regelmäßiges energiebasiertes Treibhausgasmonitoring ist eine wichtige Grundlage, um die Entwicklung der gesamtstädtischen Treibhausgasemissionen im Blick zu behalten und abschätzen zu können, inwieweit zusätzliche Anstrengungen beim Klimaschutz notwendig sind. Der Bericht greift hierbei auf Ergebnisse der letzten Treibhausgasbilanzierung für das Jahr 2020 zurück. Jedoch ist es methodisch nicht möglich, die im Bericht dargestellten Maßnahmen hinsichtlich ihrer Klimawirksamkeit zu beurteilen und daraus Umsetzungslücken abzuleiten. Der Statusbericht bietet aber dennoch erstmals eine umfassende und über die Vielzahl und Vielfältigkeit der laufenden und geplanten Klimaschutzaktivitäten der Stadt Nürnberg. Er zeigt aber genauso auch Handlungsfelder bzw. Themenbereiche in denen zusätzliche Maßnahmen möglich oder erforderlich sind.

2. Bisherige Konzepte und Beschlüsse zum Klimaschutz in Nürnberg

Durch die Stadtverwaltung wurden in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Konzepte und Studien zu verschiedenen Handlungsfeldern des Klimaschutzes erstellt, die eine wichtige Grundlage für eine Vielzahl an städtischen Klimaschutzmaßnahmen darstellen. Nachfolgend sind die wichtigsten Konzepte aufgelistet:  Klimaschutzbericht Stadt Nürnberg (2006)  Klimaschutzfahrplan 2010/2020 (2007)  Energienutzungsplan 2030 (2011)  Energieeffizienzstrategie 2050 (2012)  Klimafahrplan Nürnberg 2010 bis 2050 (2014)  Klimaschutzfahrplan Nürnberg 2020 bis 2030 (2020)  „Mobilitätsbeschluss für Nürnberg“ (2021)  Konzept für einen klimaneutralen städtischen Gebäudebestand ab 2035 (1/2022)  Umsetzungsplan für einen klimaneutralen städtischen Gebäudebestand (10/2022)

Der Klimaschutz hat in den letzten Jahren sowohl gesamtgesellschaftlich als auch politisch deutlich an Bedeutung gewonnen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Beschlüssen des Nürnberger Stadtrats bzw. der jeweiligen Fachausschüsse wider. Insbesondere seit dem Jahr 2019, in dem Klimaschutz vom Stadtrat als zentrale Zukunftsaufgabe für die Stadt Nürnberg anerkannt wurde, sind zahlreiche Beschlüsse zur Intensivierung der Klimaschutzaktivitäten erfolgt. Im Handlungsfeld Mobilität sind insbesondere durch den erfolgreichen Radentscheid Nürnberg und den daraus folgenden „Mobilitätsbeschluss für Nürnberg“ bzw. „Masterplan nachhaltige Mobilität“ sowie mit dem „ÖPNV-Maßnahmenpaket 2030“ und dem „Masterplan ÖPNV-Beschleunigung“ weitere Impulse für den Klimaschutz ausgegangen.

Auswahl an zentralen Beschlüssen mit Klimaschutzrelevanz:

 28.07.2017: Radschnellverbindungen: Grundsatzbeschluss

 24.07.2019: Klimaschutz als zentrale Zukunftsaufgabe

 22.01.2020: Bürgerbeteiligung für Klimaoffensive für Nürnberg

 17.06.2020: Beschluss Klimaschutzfahrplan 2020 bis 2030

 20.09.2020: Radvorrangroutennetz Grundsatzbeschluss

 16.12.2020: Beitritt „Fonds für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung“ der EMN

 27.01.2021: „Mobilitätsbeschluss für Nürnberg“

 09.02.2021: Handlungsplan Umsetzung klimaneutrale Stadtverwaltung

 22.07.2021: Klima-Baukasten für die Nürnberger Bauleitplanung

 22.07.2021: ÖPNV- Maßnahmenpaket 2030

 29.09.2021: Klimaneutralität bei Tochterunternehmen und Beteiligungen der Stadt

Nürnberg

 14.10.2021: 2. Stufe Fahrradstraßenkonzept

 26.01.2022: Konzept für einen klimaneutralen städtischen Gebäudebestand

 26.01.2022: Leitlinien zum energieeffizienten, wirtschaftlichen und nachhaltigen Bauen

und Sanieren bei städt. Hochbaumaßnahmen

 26.01.2022: Nachhaltigkeitscheck bei städtischen Hochbaumaßnahmen

 09.02.2022: Entwicklung der Solarenergie und Erstellung eines Solardachkatasters

 07.04.2022: Konzept zur Parkraumbewirtschaftung in den altstadtangrenzenden

Bewohnerparkgebieten

 18.05.2022: Vorlage THG-Bilanz und Beschluss Klimaschutzziele anhand CO -Budget 2

 22.09.2022 Masterplan ÖPNV-Beschleunigung

 26.10.2022: Umsetzungsplan für einen klimaneutralen städtischen Gebäudebestand

 14.12.2022: Umsetzung KlimaEntscheid

Wegweisend für die aktuellen und zukünftigen Klimaschutzaktivitäten der Stadt Nürnberg sind dabei insbesondere die Beschlüsse zur Klimaneutralität der Stadtverwaltung (inkl. Eigenbetrieben und städtischer Beteiligungen) bis 2035 sowie der Gesamtstadt bis spätestens zum Jahr 2040. Damit gehört Nürnberg hinsichtlich seiner Klimaschutzziele zwar nicht zu den Vorreiterkommunen in Deutschland, ist aber deutlich ambitionierter als die Bundesregierung und im Einklang mit dem im Dezember 2022 novellierten bayerischen Klimaschutzgesetz.

Stadtverwaltung: 2035

(inklusive aller städtischen Töchter)

Gesamtstadt Nürnberg: 2040

(Zwischenziel 2030: -65% CO)

Freistaat Bayern: 2040

(Zwischenziel 2030: -65% CO)

Bundesrepublik Deutschland: 2045

2020 2025 2030 2035 2040 2045 2050

Abbildung 1: Übersicht Klimaschutzziele Stadt Nürnberg, Freistaat Bayern, Bundesrepublik Quelle: Eigene Darstellung

Mit der im Mai 2022 durch den Nürnberger Stadtrat beschlossenen Zielsetzung der gesamtstädtischen Klimaneutralität bis spätestens zum Jahr 2040 ist auch das Ziel verbunden, dass Nürnberg sein rechnerisch verbleibendes CO -Restbudget von 23 Mio. Tonnen einhalten will. Dieses Ziel leitet sich aus Nürnbergs bevölkerungsmäßigem Anteil am durch den Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung errechneten nationalen CO -Restbudget der Bundesrepublik Deutschland ab und ist als Beitrag der Stadt Nürnberg zu verstehen, die Erderwärmung mit einer 2/3 Wahrscheinlichkeit auf 1,5 Grad zu begrenzen. Zusätzlich wurde im Mai 2022 auch das Zwischenziel zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 auf minus 65 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 verschärft.

2.1. Ausgaben und Investitionsbedarfe für den Klimaschutz

Die gestiegene Bedeutung des Klimaschutzes schlägt sich auch zunehmend im städtischen Haushalt nieder. Dies zeigt sich exemplarisch durch das in den kommenden Jahren vorgesehene Investitionsvolumen der Stadt Nürnberg in klimaschutzrelevanten Handlungsfeldern. Eine aktuelle Schätzung des Referats für Finanzen, Personal und IT (Referat I/II) aus dem Jahr 2022 beziffert die Investitionssumme (brutto) bis zum Jahr 2031 allein in den Bereichen ÖPNV-Stärkung, Radverkehrsförderung sowie Stadtgrün und Projekte/Organisationsstrukturen auf über 1,2 Milliarden Euro (vgl. Abbildung 2).

Gesamtausgaben für Klimaschutzmaßnahmen 2022- 2031

(Klima, Umwelt, Mobilität)

Projekte und

Förderung des Organisationsstrukturen;

Radverkehrs; 926.086 €

Abbildung 11

105.233.879 €

Abbildung 12

Grün in der Stadt/

im Stadtgebiet;

145.525.162 €

insgesamt

1,211 Mrd. €

Investitionen Stärkung des ÖPNV; bis 2031

959.946.936 €

Datengrundlage: SzenariorechnungRef I/II:2022-2031

Abbildung 2: Projektion der Gesamtausgaben in ausgewählten Bereichen des Klimaschutzes für die Jahre 2022 bis 2031 (Stand 2022) Quelle: Referat für Finanzen, Personal und IT der Stadt Nürnberg

In dieser Schätzung noch nicht enthalten sind weitere städtische klimaschutzrelevante Investitionen, beispielweise für den Bau von Schulen, Kindertagesstätten und energetische Sanierungen von Bestandsgebäuden. Auch hier gehen die Projektionen von Referat I/II in den nächsten zehn Jahren von Gesamtinvestitionen von über zwei Milliarden Euro aus. Erste Schätzungen des kommunalen Energiemanagements im Hochbauamt der Stadt Nürnberg beziffern allein die Umsetzung eines klimaneutralen Gebäudebestands bis zum Jahr 2040 mit ca. 1,1 Milliarden Euro (vgl. Beschlussvorlage H/040/2022). Diese Investitionssummen sind darüber hinaus verbunden mit einem erheblichen zusätzlichen Personalbedarf in der Stadtverwaltung.

Die dargestellten projektierten Investitionsbedarfe in zentralen Handlungsfeldern des kommunalen Klimaschutzes verdeutlichen, dass die Stadt Nürnberg in den kommenden Jahren und Jahrzehnten vor einer finanziellen Mammutaufgabe steht. Die gestiegenen Investitionsbedarfe für Klimaschutzmaßnahmen treffen dabei auf einen nach wie vor sehr angespannten städtischen Haushalt. Eine sinnvolle Prioritätensetzung der Maßnahmen ist deshalb unausweichlich. Neben der Bereitstellung ausreichender finanzieller Mittel für den Klimaschutz wird auch der Fachkräftemangel immer mehr zu einem Flaschenhals für die Durchführung von kommunalen Klimaschutzmaßnahmen. Dies gilt sowohl für die Stadtverwaltung, beispielhaft ist hier zum Beispiel die sehr hohe Anzahl an unbesetzten Stellen im Hochbauamt, als auch für die fehlenden Kapazitäten im Handwerk.

3. Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Nürnberg (Stand 2020)

Für die Stadt Nürnberg wird seitens des Referats für Umwelt und Gesundheit bereits seit vielen Jahren regelmäßig eine gesamtstädtische Bilanzierung der Treibhausgasemissionen veröffentlicht. Die Bilanzierung erfolgt dabei nach dem für kommunale Treibhausgasbilanzen anerkannten BISKO-Standard (Bilanzierungs-Systematik Kommunal) und wurde bisher von der Energieagentur Nordbayern alle zwei Jahre erstellt. Zukünftig soll die gesamtstädtische Treibhausgasbilanzierung in einem jährlichen Turnus erstellt werden. Die letzte Bilanzierung für die Jahre 2019 und 2020 wurde dem Stadtrat im Mai 2022 vorgelegt. Eine Fortschreibung der Bilanzierung für die Jahre 2021 und 2022 ist für Ende 2023 geplant. Da die benötigten Grundlagendaten für das jeweilige Vorjahr erst im Herbst des darauffolgenden Jahres verfügbar sind ist eine frühere Bilanzierung für das Jahr 2022 nicht möglich. Daher kann in diesem Bericht nur auf die bereits vorliegenden Bilanzwerte zurückgegriffen werden.

Wie die letzte Treibhausgasbilanzierung für die Gesamtstadt Nürnberg zeigt (siehe Abbildung 3), hat sich die Menge der jährlich ausgestoßenen Treibhausgase im Stadtgebiet (gemessen in energiebedingten CO -Äquivalenten) zwischen dem Ausgangsjahr 1990 und dem Jahr 2020 um mehr als 40 % reduziert. Das Zwischenziel aus dem Klimaschutzfahrplan 2010/2020 einer Treibhausgasreduzierung bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 % konnte somit erreicht werden. Aufgrund der Corona bedingten Entwicklungen insbesondere im Sektor Mobilität ist für 2020 eine außergewöhnlich starke Abnahme der Treibhausgasemissionen zu erkennen. Inwieweit dieser Trend nachhaltig ist, kann erst nach Vorliegen der Daten für die Jahre 2021 und 2022 beurteilt werden.

Entwicklung der Treibhausgasemissionen Nürnbergs

6.000.000 120%

5.658.700
100,0% 4.136.500 3.983.100 3.948.200
73,1% 70,4% 69,8% 3.774.600 3.731.000 3.674.300 3.432.800 3.117.100 66,7% 65,9%
66,7% 65,9%
64,9% 60,7% 55,1%

5.000.000 100%

4.000.000 80%

3.000.000 60%

2.000.000 40%

1.000.000 20%

0 0% 1990 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020

THG-Emissionen in t CO2e Prozentuale Entwicklung

Abbildung 3: Entwicklung der Treibhausgasemissionen im Stadtgebiet Nürnberg Quelle: Eigene Darstellung nach Daten der Energieagentur Nordbayern (2021)

Neben der Entwicklung der Treibhausgasemissionen wurde im Zuge der letzten Bilanzierung erstmals das CO -Restbudget für Nürnberg ermittelt. Hierbei wurde sehr deutlich, dass das für Nürnberg verbleibende CO -Restbudget bereits in wenigen Jahren aufgebraucht ist, wenn die Treibhausgasemissionen nicht deutlich schneller zurückgehen als im Durchschnitt der letzten Jahre. Aus diesem Grund wurden die Nürnberger Klimaschutzziele nochmals verschärft und die Klimaneutralität der Gesamtstadt soll bis spätestens zum Jahr 2040 erreicht werden. Damit verbunden ist das Ziel, dass Nürnberg ein verbleibendes CO - Emissionsbudget von 23 Millionen Tonnen einhält (abgeleitet aus Nürnbergs bevölkerungsmäßigem Anteil am nationalen CO -Restbudget der Bundesrepublik Deutschland). Dieses Ziel ist als Beitrag der Stadt Nürnberg zu verstehen, die Erderwärmung mit einer 2/3 Wahrscheinlichkeit auf 1,5 Grad zu begrenzen. Der vollständige Bericht zur aktuellen Treibhausgasbilanzierung bis zum Jahr 2020 (inkl. CO -Restbudgetberechnung) kann auf der Homepage des Referats für Umwelt und Klima unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://www.nuernberg.de/internet/klimaschutz/co2_monitoring.html.

3.1. Effekte von Klimaschutzaktivitäten auf die Treibhausgasbilanz

Der Stadtratsbeschluss vom 14.12.2022 sieht für die Erstellung des vorliegenden Statusberichts auch die Identifikation von Ambitions- und Umsetzungslücken in Bezug auf die städtischen Klimaschutzziele vor. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass die Analyse von Ursache-Wirkung-Zusammenhängen zwischen einzelnen städtischen Klimaschutzaktivitäten und einer Reduzierung der gesamtstädtischen Treibhausgasemissionen nicht oder selbst mit erheblichem Aufwand nur näherungsweise möglich ist. Für bestimmte städtische Effizienzmaßnahmen liegen zwar detaillierte Informationen über Einspareffekte vor (z. B. für die Erneuerung von Gebäudetechnik), die für sich betrachtet deutlich zur Reduzierung der stadteigenen Treibhausgasemissionen beitragen, bezogen auf die Menge der Treibhausgasemissionen im gesamten Stadtgebiet aber statistisch einen sehr geringen Anteil aufweisen, da auf kommunale Einrichtungen in der Treibhausgasbilanzierung für das Jahr 2020 lediglich 2,1 % der Treibhausgasemissionen im Stadtgebiet Nürnberg entfallen. Aus diesem Grund ist eine rechnerische bzw. grafische Darstellung von Reduktionseffekten auf die gesamtstädtische Treibhausgasbilanz einzelner städtischer Maßnahmen nicht zielführend. Im Zuge dieses Statusberichts erfolgt deshalb in erster Linie eine qualitative Bewertung der laufenden, geplanten und ggf. bisher nicht umgesetzten Klimaschutzaktivitäten (vgl. Kapitel 4).

Im Rahmen des Konzepts für die Klimaneutralität der Stadtverwaltung wird darüber hinaus aktuell ein konkreter Reduktionspfad erarbeitet, indem die aktuellen Klimaschutzmaßnahmen der Stadtverwaltung – soweit möglich – quantifiziert und im Hinblick auf ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2035 bewertet werden. Das Konzept zur Klimaneutralität der Stadtverwaltung wird dem Stadtrat in einer gesonderten Vorlage voraussichtlich noch vor der Sommerpause 2023 vorgelegt werden.

Ebenfalls zu berücksichtigen ist, dass die Stadtverwaltung nur einen begrenzen direkten und indirekten Einfluss auf die Entwicklung der Treibhausgasemissionen im Stadtgebiet Nürnberg hat. Während die Stadt Nürnberg beispielsweise unmittelbaren bzw. direkten Einfluss auf die Klimaneutralität der Stadtverwaltung sowie eingeschränkt auch der städtischen Beteiligungen und Töchter (über Sitze in den Verwaltungs- und Aufsichtsgremien) nehmen kann, kann sie das allgemeine Wirtschaftshandeln oder das klimarelevante Verhalten der Stadtbevölkerung im privaten Umfeld nur indirekt beeinflussen (z. B. durch Förderprogramme, Beratungen, Informationsangebote und ihre Vorbildfunktion).

Eine aktuelle Studie für die Stadt Münster1 beziffert die unmittelbaren, direkten und indirekten kommunalen Einflussbereiche beim Klimaschutz beispielsweise zwischen 15 und 50 Prozent (vgl. Abbildung 4).

Abbildung 13

Abbildung 4: Berechnung der kommunalen Einflussbereiche im Klimaschutz für Münster Quelle: Jung Stadtkonzepte mit Gertec (2021): Konzeptstudie Münster Klimaneutralität 2030. Ergebnisdokumentation.

Die Studie verortet im unmittelbar umsetzbaren kommunalen Einflussbereich u.a. alle direkten oder indirekten Maßnahmen des Konzerns Stadt Münster (z.B. verbindliche energetische Standards, Festsetzungen in Bebauungsplänen) aber auch Aktivitäten, die das Handeln der Stadtgesellschaft adressieren (z.B. Förderprogramme für energetische Maßnahmen, Mobilitätsprojekte). Dem zusätzlichen kommunalen Einflussbereich werden Maßnahmen zugeordnet, die der Konzern Stadt Münster direkt oder indirekt mit der Stadtgesellschaft umsetzen kann. Hierbei spielt auch die Mitwirkungsbereitschaft der Stadtgesellschaft eine wichtige Rolle. Daneben gibt es außerdem die Bereiche, in denen der kommunale Einflussbereich endet und andere Akteure (EU, Bund, Land und Marktakteure) ihren Einfluss zur Erreichung der Klimaschutzziele nutzen müssen (z.B. gesetzliche Regelungen, Förderprogramme).

Diese Betrachtung verdeutlicht, dass die Klimaneutralität Nürnbergs nur erreichbar ist, wenn auch die Handlungsspielräume und Rahmenbedingungen auf Ebene der Landesregierung, der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union konsequent im Sinne des Klimaschutzes genutzt bzw. gestaltet werden. Daneben müssen auch sämtliche Marktakteure, also sowohl die Wirtschaft als auch die Privathaushalte, das Ziel der Klimaneutralität aktiv mittragen und entsprechend handeln. Hierbei ist die Kommune zweifelsfrei ein wichtiger Impulsgeber, kann allerdings in vielen Bereichen nur bedingt

1 Jung Stadtkonzepte mit Gertec (2021): Konzeptstudie Münster Klimaneutralität 2030. Ergebnisdokumentation.

direkten Handlungsdruck erzeugen. Dennoch müssen die kommunalen Handlungsspielräume beim Klimaschutz weiterhin konsequent genutzt werden.

4. Aktueller Umsetzungsstatus nach Handlungsfeldern

Zur Ermittlung der städtischen Klimaschutzaktivitäten wurde durch das Referat für Umwelt und Gesundheit im Februar und März 2023 eine systematische Abfrage mittels einer standardisierten Erhebungstabelle bei allen städtischen Geschäftsbereichen und Eigenbetrieben (siehe Abbildung 5) durchgeführt. Im Zuge der Erhebung erfolgte von allen Geschäftsbereichen eine Rückmeldung, wobei anzumerken ist, dass die Relevanz und die Handlungsmöglichkeiten im Bereich Klimaschutz in den Geschäftsbereichen aufgrund der jeweiligen Aufgabenbereiche insgesamt sehr unterschiedlich ist. Aus diesem Grund sind Quervergleiche zwischen den Geschäftsbereichen nicht zielführend.

Abbildung 14

Abbildung 5: Organigramm der Stadt Nürnberg (Stand 2020)

Zusätzlich wurden durch das Beteiligungsmanagement auch sämtliche städtische Beteiligungen und Tochterunternehmen in die Befragung mit einbezogen, um einen möglichst vollständigen Überblick zum Status der Klimaschutzaktivitäten der Stadt Nürnberg zu erhalten. So enthält der Statusbericht auch die gemeldeten Maßnahmen der folgenden städtischen Beteiligungen:  N-ERGIE Aktiengesellschaft  VAG – Verkehrs-Aktiengesellschaft  NürnbergMesse GmbH

 Flughafen Nürnberg GmbH  Klinikum Nürnberg  wbg Nürnberg GmbH  IGZ Innovations- und Gründerzentrum Nürnberg-Fürth-Erlangen GmbH  Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH

Von den Geschäftsbereichen der Stadtverwaltung und den Beteiligungen wurden sowohl Maßnahmen gemeldet, welche direkt in den jeweiligen Organisationen wirken (z.B. energetische Sanierungen von eigenen Verwaltungsgebäuden) als auch Maßnahmen, die den gesamtstädtischen Klimaschutz adressieren (z.B. Masterplan Mobilität). Insgesamt wurden über 250 Maßnahmen aufgelistet, deren Status im Folgenden vermerkt ist.

Für eine sinnvolle Gliederung der vielfältigen Klimaschutzaktivitäten, werden die Aktivitäten in sechs Handlungsfelder eingeteilt. Da manche Klimaschutzaktivitäten mehr als ein Handlungsfeld adressieren, konnten je Maßnahme bis zu zwei Handlungsfelder angegeben werden. Um inhaltliche Wiederholungen im Statusbericht zu vermeiden, werden nun die gemeldeten Maßnahmen in Kapitel vier nur anhand des jeweils ersten genannten Handlungsfelds sortiert und dargestellt. Eine vollständige Übersicht über die Zuordnung der Maßnahmen zu den Handlungsfeldern ist der vollständigen Übersichtstabelle im Anhang des Berichts zu entnehmen.

Übersicht über die Handlungsfelder der städtischen Klimaschutzaktivitäten:

Handlungsfelder Erläuterung
Gebäude & Energieeffizienz Alle Maßnahmen, die der energetischen Sanierung von Gebäuden oder der allgemeinen Verbesserung der Energieeffizienz (z.B. Prozesse) dienen und Treibhausgase reduzieren.
Energieversorgung Alle Maßnahmen, die sich auf den Ausbau der erneuerbaren bzw. klimafreundliche Energien beziehen (z.B. Photovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpen, Abwärmenutzung, Biogas, Wasserstoff).
Mobilität Alle Maßnahmen, die zur Förderung einer klimafreundlichen Mobilität in Nürnberg beitragen (u. a. Fuß- und Radverkehr, ÖPNV, Carsharing, E- Mobilität).
Wirtschaft, Handwerk & Industrie Alle Maßnahmen, die zu einer Verbesserung der Energieeffizienz und zur Verbreitung der Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft beitragen.
Klimaschutz im Alltag Beinhaltet alle Maßnahmen, die das Verhalten der Bürgerinnen und
Bürger sowie von speziellen Zielgruppen adressieren und zum
Klimaschutz motivieren sollen (z. B. durch Informationsveranstaltungen,
Kampagnen, Aktionen und Wettbewerbe, Broschüren, Förderungen).
Dies schließt auch die Themen Ernährung und nachhaltiger Konsum
mit ein.

Alle Maßnahmen, die der energetischen Sanierung von Gebäuden oder

der allgemeinen Verbesserung der Energieeffizienz (z.B. Prozesse)

dienen und Treibhausgase reduzieren.

Gebäude &

Energieeffizienz

Alle Maßnahmen, die zur Förderung einer klimafreundlichen Mobilität in

Nürnberg beitragen (u. a. Fuß- und Radverkehr, ÖPNV, Carsharing, E-

Mobilität).

Klimaschutz im

Alltag

Strategische & regulatorische Maßnahmen Alle Maßnahmen, die Klimaschutz planerisch aufgreifen, die Klimaschutz über städtische Vorgaben sicherstellen (z.B. Satzungen) sowie die Strategien für die klimafreundliche Energieversorgung und den Klimaschutz allgemein enthalten.

Wie bereits in Kapitel 3 beschrieben, erfolgt die Bewertung des Umsetzungsstatus der von den Geschäftsbereichen und Beteiligungen gemeldeten Aktivitäten qualitativ anhand einer Abstufung nach Planungs- bzw. Umsetzungsstatus der jeweiligen Maßnahme. Für die Statusbewertung wird die folgende Einteilung vorgenommen:

Status der Umsetzung Erläuterung
in Planung Die Maßnahme ist geplant, die Umsetzung hat aber noch nicht begonnen.
in Umsetzung Die Maßnahme wurde begonnen ist aber noch nicht abgeschlossen bzw. die Fertigstellung der Maßnahme läuft über einen längeren Zeitraum.
bereits abgeschlossen Die Maßnahme ist komplett abgeschlossen.
Dauerhafte Maßnahme Es handelt sich um eine wiederkehrende Maßnahme, die auch zukünftig fortgesetzt werden soll.
Bisher nicht umgesetzt Die Maßnahmenidee (u.a. aus dem Klimaschutzfahrplan 2020-2030) wurde mittlerweile nicht mehr weiterverfolgt oder noch nicht umgesetzt. Bitte kurz begründen (z.B. Finanzierung/Personal fehlt, keine Sinnhaftigkeit mehr).
Status unbekannt Es fehlen die notwendigen Informationen, um den Status der Maßnahmenumsetzung zu beurteilen.

Im Zuge der Abfrage wurden bei den Geschäftsbereichen und Beteiligungen außerdem ergänzende Informationen wie die Projektlaufzeit, ggf. zugrundeliegende Stadtratsbeschlüsse oder die geschätzte jährliche CO -Einsparung (sofern eine Abschätzung möglich war) abgefragt. Im Sinne einer besseren Lesbarkeit sind die Tabellen in der nachfolgenden Betrachtung nach Handlungsfeldern sortiert und verkürzt dargestellt. Die vollständige Erhebungstabelle inklusive aller Angaben der Geschäftsbereiche und Beteiligungen findet sich als Anlage zu diesem Bericht in einem separaten Dokument.

Die Geschäftsbereiche sind in den Tabellen wie folgt abgekürzt:

Geschäftsbereich Bezeichnung
Oberbürgermeister Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters
2. Bürgermeisterin Geschäftsbereich der 2. Bürgermeisterin
3. Bürgermeister Geschäftsbereich des 3. Bürgermeisters
Referat I/II Referat für Finanzen, Personal und IT
Referat III Referat für Umwelt und Gesundheit
Referat IV Referat für Schule und Sport
Referat V Referat für Jugend, Familie und Soziales
Referat VI Planungs- und Baureferat
Referat VII Wirtschafts- und Wissenschaftsreferat

4.1. Gebäude und Energieeffizienz

Zuständige

Status der

Nr. Kurzbezeichnung der Maßnahme Geschäfts-

Umsetzung

bereiche

4.1.1 Vortragsreihe zur energetischen Gebäudesanierung im Bildungszentrum Nürnberg 2. Bürgermeisterin / Referat III Dauerhafte Maßnahme
in Umsetzung
4.1.3 Kostenloses städtisches Energieberatungsangebot "SAMS - Sanieren und Bauen mit System" Referat III Dauerhafte Maßnahme
in Umsetzung
4.1.5 Durchführung von Stadtteilaktionen zur Motivierung von Eigentümern zur energetischen Sanierung ihrer Immobilien Referat III Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.1.7 Systematische Erstellung und Umsetzung von energetischen Sanierungskonzepten für bestehende Stadtquartiere (z.B. nach KfW 432) unklare Zuständigkeit Bisher nicht umgesetzt
in Planung
4.1.9 Gemeinsame Nutzung von Multifunktionsgeräten/Druckern, sodass die Anzahl der Geräte in der Stadtverwaltung sukzessive reduziert werden kann Referat I/II in Umsetzung
in Umsetzung
4.1.11 EMAS-Zertifizierung des Eigenbetriebs Frankenstadion 3. Bürgermeister Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.1.13 Klärwerk: Umbau der Schlammbehandlungsanlage führt zu Energieeinsparungen (Ertüchtigung und Umbau) Referat III in Umsetzung
in Umsetzung
4.1.15 Klärwerk: Ausbau des Energiemanagementsystems, Energieverbräuche werden transparenter, Aufbau eines Energiecontrollingsystems Referat III Dauerhafte Maßnahme
in Planung
4.1.17 Bewerbung Klärwerk im Wettbewerb Klimaaktive Kommune 2023 in der Kategorie Ressourcen und Energieeffizienz mit dem Projekt "Erneuerung der Belüftung der Schwachlastbelebung" Referat III bereits abgeschlossen

Bürgermeisterin /

Referat III

Vortragsreihe zur energetischen Gebäudesanierung im Bildungszentrum

Nürnberg

Dauerhafte

Maßnahme

Kostenloses städtisches Energieberatungsangebot "SAMS - Sanieren und

Bauen mit System"

Dauerhafte

Maßnahme

Durchführung von Stadtteilaktionen zur Motivierung von Eigentümern zur

energetischen Sanierung ihrer Immobilien

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Systematische Erstellung und Umsetzung von energetischen

Sanierungskonzepten für bestehende Stadtquartiere (z.B. nach KfW 432)

unklare

Zuständigkeit

Bisher nicht

umgesetzt

Gemeinsame Nutzung von Multifunktionsgeräten/Druckern, sodass die

Anzahl der Geräte in der Stadtverwaltung sukzessive reduziert werden kann

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Klärwerk: Umbau der Schlammbehandlungsanlage führt zu

Energieeinsparungen (Ertüchtigung und Umbau)

Klärwerk: Ausbau des Energiemanagementsystems, Energieverbräuche

werden transparenter, Aufbau eines Energiecontrollingsystems

Dauerhafte

Maßnahme

Bewerbung Klärwerk im Wettbewerb Klimaaktive Kommune 2023 in der

Kategorie Ressourcen und Energieeffizienz mit dem Projekt "Erneuerung

der Belüftung der Schwachlastbelebung"

bereits

abgeschlossen

in Planung
4.1.19 ASN: Umstellung der Beleuchtung Fahrzeughalle auf LED Referat III in Planung
in Umsetzung
4.1.21 Einsatz Turbo- statt E-Pumpen in Müllverbrennungsanlage Referat III in Planung
in Planung
4.1.23 Vorfeldbeleuchtung Umrüstung auf LED Flughafen Nürnberg GmbH in Planung
bereits abgeschlossen
4.1.25 Abflughalle 2 Energetische Modernisierung der RLT-Anlage UA1 Flughafen Nürnberg GmbH bereits abgeschlossen
bereits abgeschlossen
4.1.27 Energetische Modernisierung weiterer Lüftungsanlagen im Terminal (Gesamtluftmenge 240.000 cbm/h) Flughafen Nürnberg GmbH in Planung
Dauerhafte Maßnahme
4.1.29 Umsetzung von Photovoltaik bei Neubauten (wenn möglich) Klinikum Nürnberg Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.1.31 Verwendung von schadstoffarmen Produkten (z.B. Baumaterialien wie Beton u. Holz) und besonders schadstoff- und emissionsarmen Produkten (bei Farben, Lacken, Böden inkl. Kleber) Klinikum Nürnberg Dauerhafte Maßnahme
in Umsetzung
4.1.33 Klinikum Nürnberg Nord, Haus 47, Erneuerung der Hörsaallüftung, vorher Dauerläufer jetzt bedarfsoptimiert mit Wärmerückgewinnung und Steuerung über CO2 Regelung Klinikum Nürnberg bereits abgeschlossen
bereits abgeschlossen
4.1.35 Klinikum Nürnberg Nord und Süd, Laufende Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Leuchtmittel Klinikum Nürnberg in Umsetzung
Dauerhafte Maßnahme

Flughafen

Nürnberg GmbH

bereits

abgeschlossen

Flughafen

Nürnberg GmbH

bereits

abgeschlossen

bereits

abgeschlossen

Energetische Modernisierung weiterer Lüftungsanlagen im Terminal

(Gesamtluftmenge 240.000 cbm/h)

Flughafen

Nürnberg GmbH

Dauerhafte

Maßnahme

Klinikum

Nürnberg

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Verwendung von schadstoffarmen Produkten (z.B. Baumaterialien wie

Beton u. Holz) und besonders schadstoff- und emissionsarmen Produkten

(bei Farben, Lacken, Böden inkl. Kleber)

Klinikum

Nürnberg

Dauerhafte

Maßnahme

Klinikum Nürnberg Nord, Haus 47, Erneuerung der Hörsaallüftung, vorher

Dauerläufer jetzt bedarfsoptimiert mit Wärmerückgewinnung und Steuerung

über CO2 Regelung

Klinikum

Nürnberg

bereits

abgeschlossen

bereits

abgeschlossen

Klinikum Nürnberg Nord und Süd, Laufende Umrüstung der Beleuchtung auf

LED-Leuchtmittel

Klinikum

Nürnberg

Dauerhafte

Maßnahme

4.1.37 Teilnahme an dem Projekt KLIK Green und Qualifizierung einer Klimamanagerin. Ziel des Projektes war, den Klimaschutz in den Krankenhäusern zu verankern. Klinikum Nürnberg bereits abgeschlossen
Dauerhafte Maßnahme
4.1.39 Maßnahmen zur Instandsetzung und zum Ausbau der Kongresshalle für Kulturentwicklungsmaßnahmen einschl. Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Energieversorgung Referat VI in Planung
in Umsetzung
4.1.41 Implementierung einer Softwarelösung zur Wahrnehmung von Beurteilungen der Arbeitsbedingen gemäß §§ 5, 6 - ArbSchG (Ressourceneinsparung, v.a. Papier) Referat I/II in Umsetzung
bereits abgeschlossen
4.1.43 Stadtweite Einführung von Sfirm (=Online-Banking) für papierlose Kontoauszüge Referat I/II in Umsetzung
in Umsetzung
4.1.45 Einkauf von teilweise recycelten, nachhaltigen Werbemitteln im Personalmarketing (z. B. wiederverwendbare Gemüse- und Obstbeutel, Kugelschreiber aus 75 % nachwachsenden, kompostierbaren Werkstoffen usw.) Referat I/II Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.1.47 Willkommensmappe und Unterlagen für neue Mitarbeitende nur noch per USB-Stick (Ressourceneinsparung, v.a. Papier) Referat I/II Dauerhafte Maßnahme
in Umsetzung
4.1.49 Winterschließzeit im „Cube 600“, Memorium Nürnberger Prozesse (Fürther Straße 104) 2. Bürgermeisterin in Umsetzung
in Planung
4.1.51 Umstellung der gesamten Museumsbeleuchtung (Innenräume) des Museums Tucherschloss und Hirsvogelsaal auf LED (BU seit 2019, größtenteils 2022 umgesetzt, Rest in Planung) 2. Bürgermeisterin in Umsetzung
in Planung
4.1.53 Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen im Rahmen der Hochbaupauschale 2. Bürgermeisterin, Referat VI Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.1.55 Bayerisches Wohnungsbauprogramm - Neubau von Mietwohnraum- Nachhaltigkeitszuschuss Ref VII Dauerhafte Maßnahme

Teilnahme an dem Projekt KLIK Green und Qualifizierung einer

Klimamanagerin. Ziel des Projektes war, den Klimaschutz in den

Krankenhäusern zu verankern.

Klinikum

Nürnberg

bereits

abgeschlossen

Dauerhafte

Maßnahme

Maßnahmen zur Instandsetzung und zum Ausbau der Kongresshalle für

Kulturentwicklungsmaßnahmen einschl. Maßnahmen zur Verbesserung der

Energieeffizienz und zur Energieversorgung

Implementierung einer Softwarelösung zur Wahrnehmung von

Beurteilungen der Arbeitsbedingen gemäß §§ 5, 6 - ArbSchG

(Ressourceneinsparung, v.a. Papier)

bereits

abgeschlossen

Stadtweite Einführung von Sfirm (=Online-Banking) für papierlose

Kontoauszüge

Einkauf von teilweise recycelten, nachhaltigen Werbemitteln im

Personalmarketing (z. B. wiederverwendbare Gemüse- und Obstbeutel,

Kugelschreiber aus 75 % nachwachsenden, kompostierbaren Werkstoffen

usw.)

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Willkommensmappe und Unterlagen für neue Mitarbeitende nur noch per

USB-Stick (Ressourceneinsparung, v.a. Papier)

Dauerhafte

Maßnahme

Winterschließzeit im „Cube 600“, Memorium Nürnberger Prozesse (Fürther

Straße 104)

Bürgermeisterin

Umstellung der gesamten Museumsbeleuchtung (Innenräume) des

Museums Tucherschloss und Hirsvogelsaal auf LED (BU seit 2019,

größtenteils 2022 umgesetzt, Rest in Planung)

Bürgermeisterin

Bürgermeisterin,

Referat VI

Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen im Rahmen der

Hochbaupauschale

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Bayerisches Wohnungsbauprogramm - Neubau von Mietwohnraum-

Nachhaltigkeitszuschuss

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte Maßnahme
4.1.57 PV-Anlage auf den Großmarkt-Dächern Referat VII / Referat VI Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.1.59 Umstellung der Beleuchtung auf LED am Großmarkt, auf dem Volksfestplatz und der Weihnachtsbeleuchtung in der Altstadt Referat VII Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.1.61 Kontinuierliche Reduzierung des Energie- & Wasserverbrauchs im Tiergarten 3. Bürgermeister Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.1.63 Sukzessive Umstellung der Gebäudebeleuchtung in den Bädern auf LED- Leuchtmittel bei Nürnberg Bad 3. Bürgermeister in Umsetzung
in Umsetzung
4.1.65 Gespräch mit HVE/Hochbauamt anlässlich der notwendigen Dachsanierung im Treff Bleiweiß, um die Möglichkeit einer Photovoltaik-Anlage im Rahmen der Sanierung zu sondieren und damit den Treff (u.a. Cafeteria mit Küche, Aufzug, Belüftung etc.) evtl. autark mit Strom zu versorgen Referat V in Planung
bereits abgeschlossen
4.1.67 Sonderfonds Energiemangellage: Energieaudit / Effizienzmaßnahme, Umrüstung allgemeine Bereiche auf LED im Heilig-Geist-Spital Referat V, VI in Umsetzung
in Planung
4.1.69 Umstellung aller Hallen und Außenbereiche auf LED-Beleuchtung NürnbergMesse in Umsetzung
Dauerhafte Maßnahme
4.1.71 Austausch Leuchtmittel in LED IGZ in Umsetzung
in Planung
4.1.73 (Dauerhafte) Senkung des Heizverbrauches durch Abstellung der Heizkörper in den Allgemeinflächen IGZ in Umsetzung

Dauerhafte

Maßnahme

Referat VII /

Referat VI

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Umstellung der Beleuchtung auf LED am Großmarkt, auf dem Volksfestplatz

und der Weihnachtsbeleuchtung in der Altstadt

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Kontinuierliche Reduzierung des Energie- & Wasserverbrauchs im

Tiergarten

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Sukzessive Umstellung der Gebäudebeleuchtung in den Bädern auf LED-

Leuchtmittel bei Nürnberg Bad

Gespräch mit HVE/Hochbauamt anlässlich der notwendigen Dachsanierung

im Treff Bleiweiß, um die Möglichkeit einer Photovoltaik-Anlage im Rahmen

der Sanierung zu sondieren und damit den Treff (u.a. Cafeteria mit Küche,

Aufzug, Belüftung etc.) evtl. autark mit Strom zu versorgen

bereits

abgeschlossen

Sonderfonds Energiemangellage: Energieaudit / Effizienzmaßnahme,

Umrüstung allgemeine Bereiche auf LED im Heilig-Geist-Spital

Dauerhafte

Maßnahme

(Dauerhafte) Senkung des Heizverbrauches durch Abstellung der

Heizkörper in den Allgemeinflächen

in Umsetzung
4.1.75 Einbau von energieeffizienten Fenstern IGZ in Planung
bereits abgeschlossen
4.1.77 Fernwärme: Sämtliche Contractinganlagen der Wohnanlage Nordostbahnhof mit ca. 690 WE sollen in den nächsten fünf Jahren von Gas auf Fernwärme umgerüstet werden. wbg in Planung
in Planung
4.1.79 PV-Anlagen: Im letzten Jahr wurden zwei Eigenstromanlagen mit 47 kWp und drei Mieterstromanlagen mit 80 kWp Leistung auf wbg Dächern realisiert. wbg bereits abgeschlossen
bereits abgeschlossen
4.1.81 Nahwärme: Die Wärme für den 2. BA Rieterbogen (Kornburg Nord) mit ca. 100 WE wird durch eine oberflächennahe Geothermie (Kaltnetz) zentral, regenerativ erzeugt. wbg in Umsetzung
Dauerhafte Maßnahme
4.1.83 Einbau und Nutzung der Gebäudeleittechnik. Damit lässt sich der Umgang mit Energieressourcen optimieren. Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.1.85 Optimierter Einsatz der Rasenheizung verbunden mit konstanter Abstimmung mit den Greenkeepern. Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.1.87 Optimales Management des Flutlichts durch Überwachung der Lastspitze Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.1.89 Optimierung der Wärmeversorgung des Stadionbads Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH Dauerhafte Maßnahme
bereits abgeschlossen
4.1.91 Austausch der Röhrenmonitore gegen LCD-Bildschirme, Austausch der Videorekorder gegen digitale Speichermedien Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH bereits abgeschlossen
bereits abgeschlossen

bereits

abgeschlossen

Fernwärme: Sämtliche Contractinganlagen der Wohnanlage

Nordostbahnhof mit ca. 690 WE sollen in den nächsten fünf Jahren von Gas

auf Fernwärme umgerüstet werden.

PV-Anlagen: Im letzten Jahr wurden zwei Eigenstromanlagen mit 47 kWp

und drei Mieterstromanlagen mit 80 kWp Leistung auf wbg Dächern

realisiert.

bereits

abgeschlossen

bereits

abgeschlossen

Nahwärme: Die Wärme für den 2. BA Rieterbogen (Kornburg Nord) mit ca.

100 WE wird durch eine oberflächennahe Geothermie (Kaltnetz) zentral,

regenerativ erzeugt.

Dauerhafte

Maßnahme

Einbau und Nutzung der Gebäudeleittechnik. Damit lässt sich der Umgang

mit Energieressourcen optimieren.

Stadion Nürnberg

Betriebs-GmbH

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Optimierter Einsatz der Rasenheizung verbunden mit konstanter

Abstimmung mit den Greenkeepern.

Stadion Nürnberg

Betriebs-GmbH

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Stadion Nürnberg

Betriebs-GmbH

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Stadion Nürnberg

Betriebs-GmbH

Dauerhafte

Maßnahme

bereits

abgeschlossen

Austausch der Röhrenmonitore gegen LCD-Bildschirme, Austausch der

Videorekorder gegen digitale Speichermedien

Stadion Nürnberg

Betriebs-GmbH

bereits

abgeschlossen

bereits

abgeschlossen

4.1.93 Energetisch optimierte Steuerung der Gasthermen in den Kiosken. Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.1.95 Sanitäranlagen: Einbau von Sensorarmaturen bei Neubeschaffung Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH Dauerhafte Maßnahme
bereits abgeschlossen
4.1.97 Verbesserung der Papiertrennung (2010) sowie weitere Optimierung der Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH bereits abgeschlossen
Abfalltrennung zur Verringerung der Restmüllmenge (2013), 5 zusätzliche
Kunststofftonnen wurden beschafft (2018/19), Müllaufkleber angebracht
(2021)
Dauerhafte Maßnahme
4.1.99 Beibehaltung von Homeoffice - Einsparung von Energie am Arbeitsplatz im Stadion Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH Dauerhafte Maßnahme
bereits abgeschlossen
4.1.101 Optimierte Einschaltzeiten der Heizungsanlage Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme

Stadion Nürnberg

Betriebs-GmbH

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Sanitäranlagen: Einbau von Sensorarmaturen

bei Neubeschaffung

Stadion Nürnberg

Betriebs-GmbH

Dauerhafte

Maßnahme

bereits

abgeschlossen

Stadion Nürnberg

Betriebs-GmbH

bereits

abgeschlossen

Dauerhafte

Maßnahme

Beibehaltung von Homeoffice - Einsparung von Energie am Arbeitsplatz im

Stadion

Stadion Nürnberg

Betriebs-GmbH

Dauerhafte

Maßnahme

bereits

abgeschlossen

Stadion Nürnberg

Betriebs-GmbH

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Einordnung aktueller Status:

Im Handlungsfeld Gebäude und Energieeffizienz wurden insgesamt über 100

Einzelmaßnahmen genannt. Wobei zu berücksichtigen ist, dass einige der genannten

Maßnahmen mit einer Vielzahl an Einzelvorhaben verbunden ist. Dies gilt beispielsweise

für die Vorhaben zur Erreichung eines klimaneutralen städtischen Gebäudebestands, zur

Umstellung auf LED-Leuchtmittel oder die Projekte im Sonderfonds Energiemangellage.

Für die Klimaneutralität des städtischen Gebäudebestands sei an dieser Stelle auch auf

die aktuellen Stadtratsvorlagen des Hochbauamts verwiesen.

Für die gesamtstädtische Klimaneutralität ist der Gebäudebestand sicher eines der

zentralen Handlungsfelder, weshalb auch die bereits vorhandenen Vortrags- und

Beratungsangebote eine wichtige Rolle spielen, um Gebäudeeigentümer anzusprechen.

Bei den nicht umgesetzten Maßnahmen sticht vor allem der Umstand heraus, dass bisher

noch nicht systematisch energetische Sanierungskonzepte für einzelne Quartiere erstellt

und umgesetzt werden.

4.2. Energieversorgung

Zuständige

Status der

Nr. Kurzbezeichnung der Maßnahme Geschäfts-

Umsetzung

bereiche

4.2.1 Umsetzung der Photovoltaikstrategie der Stadt Nürnberg zur Maximierung des eigenproduzierten Solarstroms auf städtischen Gebäuden Referat VI in Umsetzung
in Planung
4.2.3 Einsatz und Ausbau der Solarthermie- und Photovoltaiknutzung in den städtischen Hallen- und Freibädern 3. Bürgermeister in Umsetzung
in Planung
4.2.5 Umstellung auf Ökostrom Flughafen Nürnberg GmbH bereits abgeschlossen
bereits abgeschlossen
4.2.7 Umstellung herkömmliches Heizöl auf GTL-Heating Flughafen Nürnberg GmbH Bisher nicht umgesetzt
Bisher nicht umgesetzt
4.2.9 Hydraulischer Abgleich des Wärmenetzes Flughafen Nürnberg GmbH bereits abgeschlossen
in Planung
4.2.11 Errichtung PV-Anlage Südwestlich Gelände (Landseite) Flughafen Nürnberg GmbH in Planung
bereits abgeschlossen
4.2.13 Errichtung PV Anlage auf Parkhaus 4 Flughafen Nürnberg GmbH bereits abgeschlossen
in Umsetzung
4.2.15 Versorgung des gesamten Klinikums Nord und Süd mit Fernwärme (auch bei der Umsetzung von Neubauten) Primärenergiefaktor f P,FW = 0,00 Klinikum Nürnberg Dauerhafte Maßnahme
bereits abgeschlossen
4.2.17 Ausbau der Ladepunkte für Elektromobilität im öffentlichen Raum im Jahr 2022. Ausbau von 96 Ladesäulen (=192 Ladepunkten) N-ERGIE bereits abgeschlossen

Umsetzung der Photovoltaikstrategie der Stadt Nürnberg zur Maximierung

des eigenproduzierten Solarstroms auf städtischen Gebäuden

Einsatz und Ausbau der Solarthermie- und Photovoltaiknutzung in den

städtischen Hallen- und Freibädern

Flughafen

Nürnberg GmbH

bereits

abgeschlossen

bereits

abgeschlossen

Flughafen

Nürnberg GmbH

Bisher nicht

umgesetzt

Bisher nicht

umgesetzt

Flughafen

Nürnberg GmbH

bereits

abgeschlossen

Flughafen

Nürnberg GmbH

bereits

abgeschlossen

Flughafen

Nürnberg GmbH

bereits

abgeschlossen

Versorgung des gesamten Klinikums Nord und Süd mit Fernwärme

(auch bei der Umsetzung von Neubauten) Primärenergiefaktor f P,FW =

0,00

Dauerhafte

Maßnahme

bereits

abgeschlossen

Ausbau der Ladepunkte für Elektromobilität im öffentlichen Raum im Jahr

  1. Ausbau von 96 Ladesäulen (=192 Ladepunkten)

bereits

abgeschlossen

bereits abgeschlossen
4.2.19 Altholzkraftwerk am Standort Sandreuth zur Substitution von Erdgas N-ERGIE in Planung
in Planung
4.2.21 Belegung der Dächer städtischer Gebäude mit Photovoltaik N-ERGIE in Umsetzung
bereits abgeschlossen
4.2.23 Projekt Großwärmepumpe im Abwasserstrom der städtischen Kläranlage N-ERGIE in Planung
bereits abgeschlossen
4.2.25 Inbetriebnahme der Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Martinsheim/Marktbreit und Röthlein N-ERGIE bereits abgeschlossen
bereits abgeschlossen
4.2.27 Energiesparberatung für Kunden N-ERGIE Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.2.29 Einstellung der Beleuchtung von historischen Gebäuden, Denkmälern und Fassaden vor Einbruch der Dunkelheit bis 23 Uhr Oberbürgermeister in Umsetzung
in Planung
4.2.31 Umstellung der Beheizung im Doku-Zentrum 2. Bürgermeisterin Bisher nicht umgesetzt
Dauerhafte Maßnahme
4.2.33 Photovoltaik-Anlage IGZ in Planung
in Umsetzung
4.2.35 Einsatz erneuerbarer Energien: Photovoltaikanlage sowie Einsatz des Blockheizkraftwerkes seit 2017. Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH Dauerhafte Maßnahme
bereits abgeschlossen

bereits

abgeschlossen

bereits

abgeschlossen

bereits

abgeschlossen

Inbetriebnahme der Photovoltaik-Freiflächenanlagen in

Martinsheim/Marktbreit und Röthlein

bereits

abgeschlossen

bereits

abgeschlossen

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Einstellung der Beleuchtung von historischen Gebäuden, Denkmälern und

Fassaden vor Einbruch der Dunkelheit bis 23 Uhr

Bisher nicht

umgesetzt

Dauerhafte

Maßnahme

Einsatz erneuerbarer Energien: Photovoltaikanlage sowie Einsatz des

Blockheizkraftwerkes seit 2017.

Stadion Nürnberg

Betriebs-GmbH

Dauerhafte

Maßnahme

bereits

abgeschlossen

Einordnung aktueller Status:

Für das Handlungsfeld Energieversorgung wurden insgesamt über 30 Maßnahmen

gemeldet. Bei der Stadtverwaltung Nürnberg kommt vor allem der Umsetzung der

Photovoltaikstrategie eine wichtige Rolle bei der verstärkten Nutzung erneuerbarer

Energien zu. Eine weitere wichtige Maßnahme ist das Pilotprojekt für einen klimaneutralen

Tiergarten Nürnberg. Auch die Projekte zur verstärkten Nutzung von Klärgasen zur

Eigenstromversorgung der Stadtentwässerung tragen signifikant zur Verringerung der

Treibhausgasemissionen bei.

Daneben wurden auch von den städtischen Beteiligungen zahlreiche Maßnahmen für eine

klimafreundlichere Energieversorgung gemeldet. Hier fallen insbesondere die zahlreichen

Projekte zum Ausbau der Photovoltaik ins Auge.

Deutliche Handlungsbedarfe zeigen sich vor allem im Bereich der klimaneutralen

Wärmeversorgung, wobei hier die teilweise unklaren technischen Alternativen zu fossilen

Wärmeerzeugern sicher der größte Hinderungsgrund für eine schnellere Umsetzung sind.

Bei den durch die N-ERGIE gemeldeten Maßnahmen wird deutlich, dass die

Energiewende in vielen Bereichen stattfindet und mittels unterschiedlicher Technologien

vorangetrieben wird (z.B. Altholzverbrennungsanlage, Großwärmepumpe, Elektrolyseur,

PV-Ausbau). Ein bedeutendes Handlungsfeld für das Stadtgebiet ist dabei die

Treibhausgasneutralität des Wärmenetzes.

4.3. Mobilität

Zuständige

Status der

Nr. Kurzbezeichnung der Maßnahme Geschäfts-

Umsetzung

bereiche

4.3.1 Kontinuierliche Elektrifizierung des städtischen Fuhrparks (SÖR) 3. Bürgermeister in Umsetzung
Dauerhafte Maßnahme
4.3.3 Städtisches Förderprogramm zur Anschaffung von Lastenfahrrädern Referat III bereits abgeschlossen
in Umsetzung
4.3.5 Masterplan nachhaltige Mobilität - ÖPNV: u.a. Ausbau des Straßenbahnnetzes, schnelle und pünktliche Busse und Bahnen, dichterer Takt bei Bussen und Straßenbahnen Referat VI in Umsetzung
in Umsetzung
4.3.7 Masterplan nachhaltige Mobilität - Pkw-Verkehr: u.a. Ausbau Mobilpunkte, Ausbau E-Ladeinfrastruktur, Kfz-Pendlerverkehre minimieren, Quartiersparkhäuser Referat VI in Umsetzung
in Umsetzung
4.3.9 "Masterplan schneller und pünktlicher ÖPNV": Maßnahmen zur Bevorrechtigung des ÖPNV, Konkretisierung der Zielsetzung und Maßnahmen aus dem "Mobilitätsbeschluss für Nürnberg" Referat VI in Umsetzung
in Umsetzung
4.3.11 Fußverkehrsstrategie für Nürnberg, Konkretisierung der Zielsetzung und Maßnahmen aus dem "Mobilitätsbeschluss für Nürnberg" Referat VI in Umsetzung
in Umsetzung
4.3.13 Ausweitung der Bewohnerparkplätze und kostenpflichtigen Parkplätze in den an die Altstadt angrenzenden Gebieten zur Verhinderung von Verdrängungseffekten aus der Altstadt Referat VI in Umsetzung
Dauerhafte Maßnahme
4.3.15 Prüfung des Einsatzes alternativer Antriebe (Batterie, Brennstoffzelle) beim Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Nürnberg Referat III in Planung
bereits abgeschlossen
4.3.17 Errichtung von Schnelladestationen am Vorplatz des Flughafens Flughafen Nürnberg GmbH in Planung
Dauerhafte Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

bereits

abgeschlossen

Masterplan nachhaltige Mobilität - ÖPNV: u.a. Ausbau des

Straßenbahnnetzes, schnelle und pünktliche Busse und Bahnen, dichterer

Takt bei Bussen und Straßenbahnen

Masterplan nachhaltige Mobilität - Pkw-Verkehr: u.a. Ausbau Mobilpunkte,

Ausbau E-Ladeinfrastruktur, Kfz-Pendlerverkehre minimieren,

Quartiersparkhäuser

"Masterplan schneller und pünktlicher ÖPNV": Maßnahmen zur

Bevorrechtigung des ÖPNV, Konkretisierung der Zielsetzung und

Maßnahmen aus dem "Mobilitätsbeschluss für Nürnberg"

Fußverkehrsstrategie für Nürnberg, Konkretisierung der Zielsetzung und

Maßnahmen aus dem "Mobilitätsbeschluss für Nürnberg"

Ausweitung der Bewohnerparkplätze und kostenpflichtigen Parkplätze in

den an die Altstadt angrenzenden Gebieten zur Verhinderung von

Verdrängungseffekten aus der Altstadt

Dauerhafte

Maßnahme

Prüfung des Einsatzes alternativer Antriebe (Batterie, Brennstoffzelle) beim

Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Nürnberg

bereits

abgeschlossen

Flughafen Nürnberg

GmbH

Dauerhafte

Maßnahme

4.3.19 Angebot des Fahrradleasings (Ausschreibung gemeinsam mit der Stadt Nürnberg) Klinikum Nürnberg Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.3.21 Planung von E-Ladestationen für Fahrräder im Klinikum Nürnberg Süd Klinikum Nürnberg in Planung
Dauerhafte Maßnahme
4.3.23 Zurverfügungstellung eines firmeneigenen E-Autos mit einer eigenen E- Ladesäule für betriebliche Fahrten Klinikum Nürnberg Dauerhafte Maßnahme
in Umsetzung
4.3.25 Anschluss an Mitmachaktion "Mit dem Rad zur Arbeit" (über AOK) und "Stadradeln Nürnberg" (über Stadt Nürnberg) Klinikum Nürnberg Dauerhafte Maßnahme
bereits abgeschlossen
4.3.27 Umstellung der VAG-Busflotte auf E-Busse; insgesamt wurden 39 zusätzliche Elektrobusse in den Fahrdienst überführt. Ende 2022 sind somit 46 Elektrobusse im Regelbetrieb VAG bereits abgeschlossen
bereits abgeschlossen
4.3.29 Energieeffizienzmanagement VAG Dauerhafte Maßnahme
in Umsetzung
4.3.31 Erneuerung einer U-Bahninfrastruktur (Planung und Baudurchführung) Referat VI Dauerhafte Maßnahme
in Planung
4.3.33 StUB - Stadt-Umland-Bahn Oberbürgermeister, Ref. VI in Planung
in Umsetzung
4.3.35 Fahrradleasing für die Tarifbeschäftigten der Stadt Nürnberg inkl. Eigenbetriebe Referat I/II Dauerhafte Maßnahme
in Umsetzung
4.3.37 Kontinuierliche Elektrifizierung des Fuhrparks (Tiergarten) 3. Bürgermeister Dauerhafte Maßnahme

Angebot des Fahrradleasings (Ausschreibung gemeinsam mit der Stadt

Nürnberg)

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Zurverfügungstellung eines firmeneigenen E-Autos mit einer eigenen E-

Ladesäule für betriebliche Fahrten

Dauerhafte

Maßnahme

Anschluss an Mitmachaktion "Mit dem Rad zur Arbeit" (über AOK) und

"Stadradeln Nürnberg" (über Stadt Nürnberg)

Dauerhafte

Maßnahme

bereits

abgeschlossen

Umstellung der VAG-Busflotte auf E-Busse; insgesamt wurden 39

zusätzliche Elektrobusse in den Fahrdienst überführt. Ende 2022 sind

somit 46 Elektrobusse im Regelbetrieb

bereits

abgeschlossen

bereits

abgeschlossen

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Oberbürgermeister,

Ref. VI

Fahrradleasing für die Tarifbeschäftigten der Stadt Nürnberg inkl.

Eigenbetriebe

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

in Planung
4.3.39 bedarfsgerechte Erweiterung der E-Ladesäulen auf dem NM Gelände NürnbergMesse Dauerhafte Maßnahme
bereits abgeschlossen
4.3.41 Eigene Fahrzeuge: Der Fahrzeugpool der wbg wird in den nächsten Jahren kontinuierlich auf Elektromobilität umgestellt. Ende 2022 waren 37% E-/Hybrid Fahrzeuge (28/9). Die internen Ladepunkte werden parallel zur Umstellung ausgebaut. wbg in Umsetzung
dauerhafte Maßnahme
4.3.43 Dynamisches Verkehrs- und Parkleitsystem bei Großveranstaltungen: Verminderung von Lärm- und Abgasemissionen durch weitgehende Vermeidung von Staus und Suchverkehr Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH dauerhafte Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

bereits

abgeschlossen

Eigene Fahrzeuge: Der Fahrzeugpool der wbg wird in den nächsten

Jahren kontinuierlich auf Elektromobilität umgestellt. Ende 2022 waren

37% E-/Hybrid Fahrzeuge (28/9). Die internen Ladepunkte werden parallel

zur Umstellung ausgebaut.

dauerhafte

Maßnahme

Dynamisches Verkehrs- und Parkleitsystem bei Großveranstaltungen:

Verminderung von Lärm- und Abgasemissionen durch weitgehende

Vermeidung von Staus und Suchverkehr

Stadion Nürnberg

Betriebs-GmbH

dauerhafte

Maßnahme

Einordnung aktueller Status:

Im Handlungsfeld Mobilität wurden über 40 unterschiedliche Maßnahmen gemeldet.

Allerdings ist zu berücksichtigen, dass sich hinter den Maßnahmen im Zusammenhang mit

der Umsetzung des „Mobilitätsbeschlusses für Nürnberg“ jeweils eine Vielzahl von

Einzelprojekten verbergen. Am 23.03.2023 wurde im Verkehrsausschuss ein eigener

Reporting-Bericht zum „Mobilitätsbeschluss für Nürnberg“ vorgelegt (vgl. Beschlussvorlage

Vpl/010/2023), weshalb an dieser Stelle auf eine vertiefende Bewertung der

entsprechenden Maßnahmen verzichtet wird.

Für die Gesamtstadt Nürnberg haben insbesondere die geplanten Großvorhaben (z.B. die

Stadt-Umland-Bahn nach Erlangen/Herzogenaurach) zum weiteren Ausbau des ÖPNV

eine enorme Bedeutung zur Reduzierung der Treibhausgase im Verkehrssektor.

Insgesamt spielt die zunehmende Elektrifizierung der Fahrzeugflotten sowohl der

Stadtverwaltung als auch der Beteiligungen eine wichtige Rolle. Hiermit einher geht auch

der Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Daneben zeigen die gemeldeten Maßnahmen auch ein breites Spektrum an

Anreizstrukturen für die eigenen Mitarbeiter/innen (z.B. Job-Tickets,

Fahrradleasingangebote, „Mit dem Fahrrad zur Arbeit“), um zum Umstieg auf den

Umweltverbund zu motivieren.

4.4. Wirtschaft, Handwerk und Industrie

Zuständige

Status der

Nr. Kurzbezeichnung der Maßnahme Geschäfts-

Umsetzung

bereiche

4.4.1 Kostenlose Solar-Gründach-Check-Aktion für Nürnberger Unternehmen und Vereine Referat III / Referat VII Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.4.3 Soweit möglich, Einsatz wiederaufbereitbarer Mehrwegartikel Klinikum Nürnberg Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.4.5 Museumsshop im Spielzeugmuseum bietet ausschließlich regional und nachhaltig (ökol., ökon., sozial) hergestellte Waren an; Händler gehören i.d.R. zur Fair Toys Organisation 2. Bürgermeisterin in Umsetzung
Dauerhafte Maßnahme
4.4.7 Kostenfreie Beratungstage für Nürnberger Unternehmen zu Ressourcen- und Energieeffizienz Referat VII Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.4.9 Beratungsangebote des Innovations- und Gründerzentrums NKubator Referat VII Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.4.11 Mehrweg-Gebot auf den Nürnberger Märkten Referat VII Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.4.13 Bio-Anteil auf den Nürnberger Märkten Referat VII Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.4.15 Christkindlesmarkt: umweltfreundliche Papiertüten (kein Plastik), Girlanden aus echtem Tannengrün (nachwachsend, kein Plastik), Buden aus einheimischen Hölzern, Referat VII Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.4.17 Wochen- und Stadtteilmärkte fußläufig erreichbar, daher klimaneutral Referat VII Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme

Kostenlose Solar-Gründach-Check-Aktion für Nürnberger Unternehmen und

Vereine

Referat III /

Referat VII

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Klinikum

Nürnberg

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Museumsshop im Spielzeugmuseum bietet ausschließlich regional und

nachhaltig (ökol., ökon., sozial) hergestellte Waren an; Händler gehören

i.d.R. zur Fair Toys Organisation

Bürgermeisterin

Dauerhafte

Maßnahme

Kostenfreie Beratungstage für Nürnberger Unternehmen zu Ressourcen- und

Energieeffizienz

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Christkindlesmarkt: umweltfreundliche Papiertüten (kein Plastik), Girlanden

aus echtem Tannengrün (nachwachsend, kein Plastik), Buden aus

einheimischen Hölzern,

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

4.4.19 Förderung von Landwirten mit eigener Biogasanlage, die anstelle Mais eine mehrjährige Blühpflanzenmischung (Veitshöchheimer Hanfmix) anbauen und das Substrat in der Biogasanlage zur Energieerzeugung einsetzen. Steigerung der Biodiversität, Verbesserung der Böden. Trinkwasserschutz. N-ERGIE bereits abgeschlossen
Dauerhafte Maßnahme

Förderung von Landwirten mit eigener Biogasanlage, die anstelle Mais eine

mehrjährige Blühpflanzenmischung (Veitshöchheimer Hanfmix) anbauen und

das Substrat in der Biogasanlage zur Energieerzeugung einsetzen.

Steigerung der Biodiversität, Verbesserung der Böden. Trinkwasserschutz.

bereits

abgeschlossen

Dauerhafte

Maßnahme

Einordnung aktueller Status:

Für das Handlungsfeld Wirtschaft, Handwerk und Industrie wurden 20

Klimaschutzmaßnahmen gemeldet. Eine Vielzahl der Maßnahmen betrifft verschiedene

Beratungs- und Checkangebote für Unternehmen.

Daneben werden auch im Zuge der Nürnberger Märkte zahlreiche Maßnahmen zur

Vermeidung von unnötigen Verpackungen ergriffen. Dies zielen u.a. auf die Stärkung der

regionalen Kreislaufwirtschaft und die Vermeidung von unnötigen Verpackungen.

Die Rückmeldungen zeigen, dass im Handlungsfeld Wirtschaft, Handel und Industrie der

kommunale Einflussbereich, insbesondere jenseits der städtischen Beteiligungen,

begrenzt ist und außerdem keine systematische Übersicht über die Klimaschutzaktivitäten

der Wirtschaft vorliegt. Allerdings war dies im Rahmen des vorliegenden Statusberichts

auch nicht vollumfänglich möglich.

4.5. Klimaschutz im Alltag

Zuständige

Status der

Nr. Kurzbezeichnung der Maßnahme Geschäfts-

Umsetzung

bereiche

4.5.1 Agenda 21 Fonds: Stadt Nürnberg stellt jedes Jahr einen Zuschuss von 50.000 Euro bereit, um damit nachhaltige Projekte in Nürnberg zu fördern Referat III Dauerhafte Maßnahme
bereits abgeschlossen
4.5.3 EnergieSparProjekt (ESP) der Stadt Nürnberg für Empfänger/innen von Sozialleistungen sowie Geringverdiener/innen Referat V Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.5.5 Mitorganisation der CO2-Challenge des Initiativkreises der Klimaschutzmanager/innen der Metropolregion Nürnberg Referat III Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.5.7 Veröffentlichung der Broschüre "Energieeffizienz, Sanieren und Bauen. So wird's gemacht" Referat III bereits abgeschlossen
in Umsetzung
4.5.9 Beteiligungs- und Informationsformat "Runder Tisch Energie und Klima" Referat III Dauerhafte Maßnahme
Bisher nicht umgesetzt
4.5.11 Durchführung von Klimaschutzrundgängen als niederschwelliges Angebot zur Sensibilisierung für den Klimaschutz Referat III Dauerhafte Maßnahme
Bisher nicht umgesetzt
4.5.13 BioMetropole Nürnberg zur Förderung der regionalen und biologischen Landwirtschaft (u.a. "Bio erleben") Referat III Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.5.15 Information der Belegschaft über Maßnahmen des Klinikums, Tipps zum Energiesparen am Arbeitsplatz (auch zu Hause anwendbar) und Aufruf Ideen zum Energiesparen an zentrale Stelle zu richten Klinikum Nürnberg Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.5.17 Angebot zweier vegetarischer Gerichte (statt eines vegetarischen Gerichts) für Patienten und Beschäftigte Klinikum Nürnberg Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme

Agenda 21 Fonds: Stadt Nürnberg stellt jedes Jahr einen Zuschuss von

50.000 Euro bereit, um damit nachhaltige Projekte in Nürnberg zu fördern

Dauerhafte

Maßnahme

bereits

abgeschlossen

EnergieSparProjekt (ESP) der Stadt Nürnberg für Empfänger/innen von

Sozialleistungen sowie Geringverdiener/innen

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Mitorganisation der CO2-Challenge des Initiativkreises der

Klimaschutzmanager/innen der Metropolregion Nürnberg

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Veröffentlichung der Broschüre "Energieeffizienz, Sanieren und Bauen. So

wird's gemacht"

bereits

abgeschlossen

Dauerhafte

Maßnahme

Bisher nicht

umgesetzt

Durchführung von Klimaschutzrundgängen als niederschwelliges Angebot

zur Sensibilisierung für den Klimaschutz

Dauerhafte

Maßnahme

Bisher nicht

umgesetzt

BioMetropole Nürnberg zur Förderung der regionalen und biologischen

Landwirtschaft (u.a. "Bio erleben")

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Information der Belegschaft über Maßnahmen des Klinikums, Tipps zum

Energiesparen am Arbeitsplatz (auch zu Hause anwendbar) und Aufruf

Ideen zum Energiesparen an zentrale Stelle zu richten

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Angebot zweier vegetarischer Gerichte (statt eines vegetarischen Gerichts)

für Patienten und Beschäftigte

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

4.5.19 CO2-Minderungsprogramm 2022. Förderung einer Vielzahl von Maßnahmen der Bürger*innen N-ERGIE Dauerhafte Maßnahme
bereits abgeschlossen
4.5.21 Schulkooperationen zu Energie- und Mobilitätsthemen mit ca. 10 Schulen. Unterstützung von Projekttagen, P-Seminaren, Lehrer*innenfortbildung N-ERGIE Dauerhafte Maßnahme
in Umsetzung
4.5.23 Einsparungen an Wasser, Personalkosten, Treibstoffen usw. durch intelligente Bewässerungs- und Müllentleerungskonzepte/-maßnahmen (IDEK) Oberbürgermeister, 2. Bürgermeisterin in Planung
in Umsetzung
4.5.25 Organisation und Durchführung von Bürgerentscheiden etc., die sich dem Thema „Klima“ Oberbürgermeister Dauerhafte Maßnahme
bereits abgeschlossen
4.5.27 „Drachentour“ im Besucherbereich des Spielzeugmuseums vermittelt leicht verständlich und vergnüglich die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) 2. Bürgermeisterin in Planung
Dauerhafte Maßnahme
4.5.29 Flächen werden z.B. an Vereine, die im Bereich der Umweltbildung tätig sind, überlassen. Auf diesen Flächen wird der Bürgerschaft Wissen zu Umweltthemen vermittelt bzw. Anregungen für eine nachhaltige Lebensweise aufgezeigt Referat VII in Umsetzung
Dauerhafte Maßnahme
4.5.31 Bewerbung des EnergieSparProjekts (ESP) der Stadt Nürnberg bei Seniorinnen und Senioren über die Seniorennetzwerke Referat V Dauerhafte Maßnahme
bereits abgeschlossen

CO2-Minderungsprogramm 2022. Förderung einer Vielzahl von

Maßnahmen der Bürger*innen

Dauerhafte

Maßnahme

bereits

abgeschlossen

Schulkooperationen zu Energie- und Mobilitätsthemen mit ca. 10 Schulen.

Unterstützung von Projekttagen, P-Seminaren, Lehrer*innenfortbildung

Dauerhafte

Maßnahme

Einsparungen an Wasser, Personalkosten, Treibstoffen usw. durch

intelligente Bewässerungs- und Müllentleerungskonzepte/-maßnahmen

(IDEK)

Oberbürgermeister,

  1. Bürgermeisterin

Organisation und Durchführung von Bürgerentscheiden etc., die sich dem

Thema „Klima“

Dauerhafte

Maßnahme

bereits

abgeschlossen

„Drachentour“ im Besucherbereich des Spielzeugmuseums vermittelt leicht

verständlich und vergnüglich die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten

Nationen (SDGs)

Dauerhafte

Maßnahme

Flächen werden z.B. an Vereine, die im Bereich der Umweltbildung tätig

sind, überlassen. Auf diesen Flächen wird der Bürgerschaft Wissen zu

Umweltthemen vermittelt bzw. Anregungen für eine nachhaltige

Lebensweise aufgezeigt

Dauerhafte

Maßnahme

Bewerbung des EnergieSparProjekts (ESP) der Stadt Nürnberg bei

Seniorinnen und Senioren über die Seniorennetzwerke

Dauerhafte

Maßnahme

bereits

abgeschlossen

Einordnung aktueller Status:

Ein klimafreundliches Alltagshandeln der Nürnberger Bürgerinnen und Bürger ist

maßgeblich für die Erreichung der Nürnberger Klimaschutzziele. Mit 32 gemeldeten

Einzelmaßnahmen gibt es bereits eine Vielzahl an unterschiedlichen Angeboten,

überwiegend im Bereich Beratung und Öffentlichkeitsarbeit, die direkt die

Stadtbevölkerung ansprechen. Dabei fällt auf, dass bereits ein breites Spektrum an

Angeboten existiert mit denen sehr unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden.

Während die Stadt Nürnberg im Gegensatz zu vielen Städten noch kein kommunales

Förderprogramm für Energieeffizienzmaßnahmen hat, werden durch die N-ERGIE im

Rahmen des CO -Minderungsprogramms bereits unterschiedliche Effizienzmaßnahmen 2

gefördert.

4.6. Strategische und regulatorische Maßnahmen

Zuständige

Status der

Nr. Kurzbezeichnung der Maßnahme Geschäfts-

Umsetzung

bereiche

4.6.1 Aufbau einer Stabsabteilung Klimaschutz und personelle Aufstockung des Klimaschutzmanagements Referat III in Umsetzung
in Planung
4.6.3 Kommunales Energiemanagement im Hochbauamt, u. a. Monitoring und Maßnahmenumsetzung zur kontinuierlichen Verbesserung der Energieeffizienz städtischer Gebäude Referat VI Dauerhafte Maßnahme
in Umsetzung
4.6.5 Einführung eines Nachhaltigkeitschecks bei städtischen Hochbaumaßnahmen Referat VI in Umsetzung
in Umsetzung
4.6.7 Regelmäßiges Monitoring der Entwicklung der Solarenergie in Nürnberg Referat III Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.6.9 Leitlinien zum energieeffizienten, wirtschaftlichen und nachhaltigen Bauen und Sanieren bei Hochbaumaßnahmen der Stadt Nürnberg Referat VI in Umsetzung
in Planung
4.6.11 Einführung eines Klima-Baukastens für die Nürnberger Bauleitplanung Referat VI Dauerhafte Maßnahme
bereits abgeschlossen
4.6.13 Mitwirkung an Initiativkreisen der Metropolregion Nürnberg zu Energie- und Klimaschutzthemen: u.a. zu KWK, Wohnungswirtschaft, erneuerbaren Energien Referat III Dauerhafte Maßnahme
in Umsetzung
4.6.15 Einführung eines "Klima-Checks" (Auswirkungen auf den Klimaschutz) für sämtliche Stadtratsvorlagen Referat III Bisher nicht umgesetzt
bereits abgeschlossen
4.6.17 Mitgliedschaft und aktive Gremienarbeit im Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder/Alianza del Clima e.V. Referat III Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme

Aufbau einer Stabsabteilung Klimaschutz und personelle Aufstockung des

Klimaschutzmanagements

Kommunales Energiemanagement im Hochbauamt, u. a. Monitoring und

Maßnahmenumsetzung zur kontinuierlichen Verbesserung der

Energieeffizienz städtischer Gebäude

Dauerhafte

Maßnahme

Einführung eines Nachhaltigkeitschecks bei städtischen

Hochbaumaßnahmen

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Leitlinien zum energieeffizienten, wirtschaftlichen und nachhaltigen Bauen

und Sanieren bei Hochbaumaßnahmen der Stadt Nürnberg

Dauerhafte

Maßnahme

bereits

abgeschlossen

Mitwirkung an Initiativkreisen der Metropolregion Nürnberg zu Energie- und

Klimaschutzthemen: u.a. zu KWK, Wohnungswirtschaft, erneuerbaren

Energien

Dauerhafte

Maßnahme

Einführung eines "Klima-Checks" (Auswirkungen auf den Klimaschutz) für

sämtliche Stadtratsvorlagen

Bisher nicht

umgesetzt

bereits

abgeschlossen

Mitgliedschaft und aktive Gremienarbeit im Klima-Bündnis der

europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder/Alianza del

Clima e.V.

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

4.6.19 Internationale Zusammenarbeit: Unterstützung der Allianz für Entwicklung und Klima Referat III Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.6.21 Gremienarbeit im Ausschuss für Klima und Umwelt des Deutschen Städtetags sowie im Umweltausschuss des Bayerischen Städtetags Referat III Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.6.23 Erstellung eines Baumkatasters zur Grundlage einer CO2-Bewertung aller Bäume im Umgriff des Konzernstandortes (ggf. zur Anerkennung als zukünftige Kompensation) Flughafen Nürnberg GmbH bereits abgeschlossen
Dauerhafte Maßnahme
4.6.25 Erarbeitung einer Nachhaltigkeitsstrategie inkl. Festlegung von Prioritäten Klinikum Nürnberg in Umsetzung
bereits abgeschlossen
4.6.27 Projekt zur Fortentwicklung des Nachhaltigkeitsmanagements sowie zur Vorbereitung auf die Berichtspflichten aus der Taxonomie-Gesetzgebung N-ERGIE bereits abgeschlossen
bereits abgeschlossen
4.6.29 Erstellung und Veröffentlichung eines Nachhaltigkeitsberichtes N-ERGIE bereits abgeschlossen
in Umsetzung
4.6.31 Reduzierung von Dienstreisen DiP intern Oberbürgermeister Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.6.33 Bereitstellung von Tools für das digitale Arbeiten (z.B. Kanban-Tool, Whiteboard-Tool) zur Ressourceneinsparung (v.a. Papier) Oberbürgermeister Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.6.35 Beachtung von ökologischen, sozialen und ethischen Nachhaltigkeitskriterien bei Finanzanlagen in der Stiftungsverwaltung Referat I/II Dauerhafte Maßnahme
Dauerhafte Maßnahme
4.6.37 Planung und Umsetzung von Desk-Sharing-Konzepten (Einsparung von Büroflächen) Referat I/II in Planung

Internationale Zusammenarbeit: Unterstützung der Allianz für Entwicklung

und Klima

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Gremienarbeit im Ausschuss für Klima und Umwelt des Deutschen

Städtetags sowie im Umweltausschuss des Bayerischen Städtetags

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Erstellung eines Baumkatasters zur Grundlage einer CO2-Bewertung aller

Bäume im Umgriff des Konzernstandortes (ggf. zur Anerkennung als

zukünftige Kompensation)

Flughafen Nürnberg

GmbH

bereits

abgeschlossen

Dauerhafte

Maßnahme

bereits

abgeschlossen

Projekt zur Fortentwicklung des Nachhaltigkeitsmanagements sowie zur

Vorbereitung auf die Berichtspflichten aus der Taxonomie-Gesetzgebung

bereits

abgeschlossen

bereits

abgeschlossen

bereits

abgeschlossen

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Bereitstellung von Tools für das digitale Arbeiten (z.B. Kanban-Tool,

Whiteboard-Tool) zur Ressourceneinsparung (v.a. Papier)

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Beachtung von ökologischen, sozialen und ethischen

Nachhaltigkeitskriterien bei Finanzanlagen in der Stiftungsverwaltung

Dauerhafte

Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Planung und Umsetzung von Desk-Sharing-Konzepten (Einsparung von

Büroflächen)

in Planung
4.6.39 Energiemanagement DIN ISO 50001 NürnbergMesse Dauerhafte Maßnahme
in Planung
4.6.41 Kampagne Energieoffensive Laufende Energie-Einsparung durch organisatorische Maßnahmen in Zusammenarbeit mit den Kunden z.B. herabsetzen der Hallentemperaturen, weniger Außenbeleuchtung,… NürnbergMesse Dauerhafte Maßnahme

Dauerhafte

Maßnahme

Kampagne Energieoffensive

Laufende Energie-Einsparung durch organisatorische Maßnahmen in

Zusammenarbeit mit den Kunden z.B. herabsetzen der

Hallentemperaturen, weniger Außenbeleuchtung,…

Dauerhafte

Maßnahme

Einordnung aktueller Status:

Sowohl viele Geschäftsbereiche der Stadtverwaltung als auch einige städtische

Beteiligungen haben verschiedene strategische und regulatorische

Klimaschutzmaßnahmen zurückgemeldet. Insgesamt gibt es 41 Rückmeldungen. Zu den

häufiger genannten Maßnahmen gehören z.B. die Einführung von

Umweltmanagementsystemen, Treibhausgasbilanzierungen oder

Nachhaltigkeitsberichten.

Daneben zeigt sich, dass für einzelne Handlungsfelder vermehrt strategische Konzepte

(z.B. Wärmeleitplanung, klimaneutrale Stadtverwaltung, städtischer Gebäudebestand)

oder konkrete Planungsvorgaben gemacht werden (Klima-Baukasten für die

Bauleitplanung).

Darüber hinaus ist die Stadt Nürnberg auch in diversen regionalen und überregionalen

Gremien vertreten und setzt sich dort für mehr Klimaschutz ein.

Der gestiegene Wert des kommunalen Klimaschutzes in Nürnberg findet auch in der

personellen Aufstockung des Klimaschutzmanagements seinen Ausdruck.

5. Fazit und Ausblick

Der Bericht zeigt, dass sich die Stadtverwaltung Nürnberg und ihre Eigenbetriebe sowie die städtischen Beteiligungen bereits seit vielen Jahren in den unterschiedlichen Handlungsfeldern für den Klimaschutz engagieren. Ebenfalls deutlich wird, dass diese Aktivitäten seit etwa 2020 ausgebaut wurden.

Bei näherer Betrachtung zeigen die von den Geschäftsbereichen und Beteiligungen gemeldeten Strategien und Maßnahmen anschaulich, an wie vielen unterschiedlichen Stellen Ansatzpunkte für eine verbesserte Energieeffizienz und die Reduzierung von Treibausgasemissionen bestehen. Deutlich wird aber auch, wie schwierig es in der Praxis ist, die Wirksamkeit der Maßnahmen quantitativ zu erfassen. Zwar wurden für einzelne Maßnahmen durchaus Angaben zu Energie- und CO -Einsparungen gemacht, eine Gesamtbetrachtung der Klimaschutzeffekte der städtischen Maßnahmen lässt sich hieraus aber nicht ableiten. Es bleibt abzuwarten, inwieweit dies ggf. zukünftig im Rahmen eines regelmäßigen Controllings besser möglich sein wird. Ein entsprechendes Controlling- Konzept soll als Teil des Integrierten Klimaschutzkonzepts entwickelt werden. Zusätzlich soll außerdem die gesamtstädtische Treibhausgasbilanzierung ab 2023 jährlich erstellt werden, weshalb zukünftig zeitnähere Aussagen zur Entwicklung der CO -Emissionen möglich sein werden.

Für die gesamtstädtische Klimaneutralität ist der Gebäudebestand eines der zentralen Handlungsfelder. Hier wurde eine Vielzahl an Maßnahmen gemeldet, die von energetischen Gebäudesanierungen, der Erneuerung von Haustechnik bis hin zu vielfältigen Beratungsangeboten für private Immobilienbesitzer reichen. Durch den Sonderfonds Energiemangellange werden bei der Stadt Nürnberg aktuell zahlreiche zusätzliche Effizienzmaßnahmen umgesetzt. Eine Umsetzungslücke gibt es derzeit bei der Erstellung von energetischen Sanierungskonzepten für Stadtquartiere.

Im Handlungsfeld Energieversorgung liegt ein Schwerpunkt der gemeldeten Aktivitäten beim zunehmenden Ausbau von Photovoltaikanlagen. Bei der Wärmeversorgung sind hingegen noch große Handlungsbedarfe vorhanden. Die gemeldeten Maßnahmen der N-ERGIE verdeutlichen, dass die anstehende Energie- und Wärmewende nur durch einen breiten Technologiemix möglich ist.

Die von den Geschäftsbereichen und Beteiligungen gemeldeten Maßnahmen im Handlungsfeld Mobilität zeigen das die Elektrifizierung von Fahrzeugflotten bereits voll im Gange ist. Auf gesamtstädtischer Ebene sind neben der Umsetzung des Masterplans nachhaltige Mobilität auch die geplanten Großprojekte zur Stärkung des ÖPNV wichtige Bausteine auf dem Weg zur gesamtstädtischen Klimaneutralität. Ebenso zu nennen sind

aber auch die Maßnahmen, die zum Umstieg auf den Umweltverbund motivieren sollen (z.B. Job-Ticket, Fahrradleasing für Beschäftigte).

Eine Vielzahl der Maßnahmen im Handlungsfeld Wirtschaft, Handwerk und Industrie betrifft vorhandene Beratungs- und Checkangebote für Unternehmen. Daneben gibt es auch verschiedene Aktivitäten durch städtische Dienststellen zur Stärkung der regionalen Kreislaufwirtschaft (z.B. im Rahmen des Marktwesens), die ebenfalls zum Klimaschutz beitragen. Dieser Statusbericht kann jedoch nur die Aktivitäten der Stadtverwaltung und der Beteiligungen abbilden und bietet deshalb keine Übersicht über die tatsächlich im Bereich Wirtschaft, Handwerk und Industrie stattfindenden Effizienz- und Klimaschutzaktivitäten der lokalen Unternehmen.

Im Handlungsfeld Klimaschutz im Alltag sind überwiegend Aktivitäten aufgeführt, welche die Stadtbevölkerung ansprechen und zu einem klimafreundlicheren Verhalten motivieren sollen. Der Schwerpunkt dieser Aktivitäten liegt dabei im Bereich Beratung und Öffentlichkeitsarbeit für unterschiedlichste Zielgruppen. Auffallend ist die große Bandbreit an bereits vorhandenen Angeboten in unterschiedlichen Geschäftsbereichen. Was es in Nürnberg hingegen aktuell nicht gibt, ist ein kommunales Programm zur Förderung von Effizienzmaßnahmen und erneuerbaren Energien (vgl. Abschnitt mögliche Klimaschutzmaßnahmen).

Neben konkreten Projekten verfolgen viele der befragten Geschäftsbereiche und Beteiligungen auch strategische Klimaschutzansätze. Auf Seiten der Stadtverwaltung sind dies u.a. Leitbilder und Strategien für den eigenen Wirkungsbereich (z.B. den städtischen Gebäudebestand, nachhaltige Beschaffung) aber auch gesamtstädtisch wirksame Ansätze, wie z.B. der Klima-Baukasten für die Bauleitplanung. Aber auch die Beteiligungen verfolgen strategische Ansätze beim Klimaschutz, beispielsweise durch Umweltmanagementsysteme und eine Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Viele der im Statusbericht dargestellten Maßnahmen liegen im direkten Wirkungskreis der Stadtverwaltung Nürnberg. Diese Maßnahmen sind auch Gegenstand des aktuell im Abschluss befindlichen Konzeptes für eine klimaneutrale Stadtverwaltung. Im Rahmen dieses Konzepts werden auch Szenarien erstellt, die eine Wirkungsabschätzung der bereits geplanten Maßnahmen aufzeigen werden. Das Konzept für die Klimaneutralität der Stadtverwaltung soll voraussichtlich noch vor der Sommerpause 2023 im Stadtrat vorgestellt werden.

Mögliche Klimaschutzsofortmaßnahmen

Der Stadtratsbeschluss aus dem Dezember 2022 sieht für den Statusbericht der Klimaschutzmaßnahmen auch die Identifikation von zu ergreifenden Sofortmaßnahmen vor. Aus den vorliegenden Rückmeldungen der Geschäftsbereiche der Stadtverwaltung sowie der städtischen Beteiligungen lassen sich allerdings nur eingeschränkt direkt Bedarfe für Sofortmaßnahmen ableiten. So wurden nur sehr wenige konkrete Maßnahmen gemeldet, die bisher nicht umgesetzt wurden. An dieser Stelle können daher nur erste Vorschläge für mögliche Sofortmaßnahmen gegeben werden, die es zu diskutieren und ggf. weiter zu konkretisieren gilt.

Bei der Betrachtung der bisher nicht umgesetzten Maßnahmen fällt unter anderem auf, dass die Stadt Nürnberg im Gegensatz zu zahlreichen anderen Kommunen bisher kein kommunales Förderprogramm für Bürger/innen zur Förderung von energetischen Effizienzmaßnahmen oder Erneuerbaren Energien aufgelegt hat. Es wäre daher zu diskutieren, ob hier zukünftig ein eigenes kommunales Förderprogramm aufgelegt werden sollte. Dabei ist allerdings zu beachten, dass kommunale Förderprogramme nur bei einer ausreichenden Mittelausstattung sinnvoll sind, was angesichts der Nürnberger Haushaltssituation derzeit fraglich erscheint. Außerdem verursacht die Abwicklung von Förderanträgen einen hohen Verwaltungsaufwand, der mit zusätzlichen Personalbedarfen einhergeht. Auch wären Fragen einer einkommensorientierten Förderung und der Vermeidung von Mitnahmeeffekten zu klären. Ebenso müssen kommunale Förderungen mit bereits existierenden Förderprogrammen auf Landes- und Bundesebene kompatibel sein. Auf Bundesebene werden die Förderbedingungen für Klimaschutz und Effizienzmaßnahmen derzeit in vielen Bereichen grundsätzlich überarbeitet, weshalb auch hier derzeit Aussagen über ggf. sinnvolle Ergänzungen durch kommunale Förderprogramme schwierig sind.

Ebenfalls bisher nicht systematisch genutzt wird das Instrument der energetischen Sanierungskonzepte für bestehende Stadtquartiere. Auch hier wäre zu diskutieren, ob zusätzliche finanzielle und personelle Ressourcen eingesetzt werden können, um systematisch in die Umsetzung von energetischen Quartierskonzepten einzusteigen. Die Erstellung und Umsetzung dieser Konzepte würde insbesondere nach Vorliegen der geplanten kommunalen Wärmeleitplanung Sinn ergeben, da in deren Rahmen eine kleinräumliche Identifikation von zukünftigen Wärmeversorgungsoptionen und Fokusgebieten stattfindet.

Ein weiterer Bereich in dem umfangreichere Anstrengungen sinnvoll wären, ist die gezielte Sensibilisierung der Stadtgesellschaft für die Notwendigkeit und die Möglichkeiten zum Klimaschutz. Wie der Statusbericht deutlich zeigt, gibt es seitens der städtischen Dienststellen und Beteiligungen zwar bereits zahlreiche Beratungs-, Informations- und Veranstaltungsangebote zu den Themen Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und

Klimaschutz, jedoch fehlt eine groß angelegte Klimaschutzkampagne, die breite Bevölkerungsschichten erreicht. Wie auch die aktuellen bundespolitischen Diskussionen zum Klimaschutz zeigen, werden Klimaschutzvorgaben zukünftig im Alltag der Bürgerinnen und Bürger immer mehr spürbar. Umso wichtiger ist es, die gesamte Stadtgesellschaft bei der anstehenden Transformation zur Klimaneutralität mitzunehmen. Ein möglicher Einstieg in eine größer angelegte Klimaschutzkampagne bietet sich mit der geplanten Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzepts (IKSK) an. Im Zuge der Konzepterstellung ist eine Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen. Des Weiteren ist die Entwicklung einer Kommunikationskampagne Bestandteil des IKSK. Deren kontinuierliche Umsetzung wird jedoch ebenfalls nur mit zusätzlichen finanziellen und personellen Ressourcen möglich sein.

Hinsichtlich möglicher Sofortmaßnahmen könnte auch der im Jahr 2022 geschaffene Sonderfonds Energiemangellage als Blaupause dienen. In Anbetracht der durch den Ukraine-Krieg ausgelösten Energiekrise wurden in vielen Geschäftsbereichen kurzfristig wirksame Sofortmaßnahmen zur Energieeinsparung identifiziert und durch einen Sonderfonds in Höhe von fünf Millionen Euro finanziert. Es wäre zu diskutieren, ob ein solcher Fonds im städtischen Haushalt im Sinne eines dauerhaften Klimaschutzfonds verstetigt werden kann, um zusätzliche Finanzmittel für kurzfristig und besonders wirksame Klimaschutzmaßnahmen zur Verfügung zu stellen. Dies würde aber klimapolitisch nur Sinn ergeben, wenn die Maßnahmen tatsächlich zusätzlich bzw. beschleunigt umgesetzt werden und mit den vorhandenen personellen Ressourcen tatsächlich realistisch umsetzbar sind.

Abbildung 15

Abbildung 16

Stadt Nürnberg Referat für Umwelt und Gesundheit Hauptmarkt 18 | 90403 Nürnberg www.wir-machen-das-klima.de

Download ↓