Stadt Nürnberg Referat für Umwelt und Gesundheit Statusbericht Klimaschutzaktivitäten der Stadt Nürnberg Berichtsjahr 2023
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Herausgeber: Stadt Nürnberg | Referat für Umwelt und Gesundheit Hauptmarkt 18 90403 Nürnberg Telefon: 0911 – 231 49 77 E-Mail: umweltreferat@stadt.nuernberg.de
Redaktion: Referat für Umwelt und Gesundheit | Stab Klimaschutz Tomas Hefter Christian Winterhalter E-Mail: klimaschutz@stadt.nuernberg.de Homepage: www.wir-machen-das-klima.de
Titelfotos: Stadt Nürnberg; außer links unten: Forum Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung der Europäischen Metropolregion Nürnberg – CO Challenge
Nürnberg, Mai 2023
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung ....................................................................................................................... 4 2. Bisherige Konzepte und Beschlüsse zum Klimaschutz in Nürnberg ............................... 6 2.1. Ausgaben und Investitionsbedarfe für den Klimaschutz .............................................. 9 3. Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Nürnberg (Stand 2020) ............................11 3.1. Effekte von Klimaschutzaktivitäten auf die Treibhausgasbilanz ..................................13 4. Aktueller Umsetzungsstatus nach Handlungsfeldern .....................................................16 4.1. Gebäude und Energieeffizienz ...................................................................................19 4.2. Energieversorgung ....................................................................................................25 4.3. Mobilität .....................................................................................................................28 4.4. Wirtschaft, Handwerk und Industrie ...........................................................................31 4.5. Klimaschutz im Alltag .................................................................................................33 4.6. Strategische und regulatorische Maßnahmen ............................................................36 5. Fazit und Ausblick .........................................................................................................39
1. Einleitung
Im November 2022 haben die Vertreter/innen des Nürnberger KlimaEntscheids mehr als 13.000 gültige Unterschriften für ein Bürgerbegehren eingereicht, das insbesondere die zügige Erstellung eines neuen Klimaschutzkonzepts fordert. Des Weiteren soll die Stadt Nürnberg jährlich über die Umsetzung der im Klimaschutzkonzept vorgesehenen Maßnahmen und die Entwicklung der gesamtstädtischen Treibhausgasemissionen berichten.
Im Anschluss an die Einreichung der Unterschriften hat die Stadt Nürnberg, vertreten durch das Referat für Umwelt und Gesundheit, mit den Initiatoren des KlimaEntscheids ausführliche Gespräche geführt und sich auf ein gemeinsames Maßnahmenpaket geeinigt, das am 14.12.2022 vom Stadtrat beschlossen wurde. Als eine Sofortmaßnahme sieht das Paket unter anderem vor, dass die Stadtverwaltung auf Basis von Berichten aus den Geschäftsbereichen einen ersten Statusbericht zu den bisher umgesetzten Klimaschutzmaßnahmen erstellt. Dieser Bericht soll außerdem Bezug auf die Ambitions- und Umsetzungslücke nehmen, einen Ausblick auf bereits beschlossene und für 2023 geplante Maßnahmen geben sowie ggf. auch sofort zu ergreifende Zusatzmaßnahmen identifizieren. Daneben wurde die Stadtverwaltung mit dem Beschluss vom 14.12.2022 damit beauftragt, ein Integriertes Klimaschutzkonzept durch einen externen Dienstleister erstellen zu lassen. Dieses Konzept soll auch ein Controlling- und Kommunikationskonzept enthalten. Der vorliegende Bericht ist damit auch ein erster Einstieg in ein regelmäßiges Monitoring der Nürnberger Klimaschutzmaßnahmen sowie gleichzeitig eine erste Bestandsaufnahme und damit auch ein erster Baustein für die Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzepts.
Im Zeitraum Februar bis März wurde durch das Referat für Umwelt und Gesundheit eine systematische Abfrage der Klimaschutzmaßnahmen in den Geschäftsbereichen durchgeführt. Zusätzlich wurde die Abfrage auch auf die städtischen Beteiligungen ausgedehnt. Die Ergebnisse der Erhebung wurden sowohl tabellarisch (siehe Anlage) sowie in Berichtsform zusammengefasst.
Der vorliegende Statusbericht enthält eine detaillierte Übersicht über abgeschlossene, laufenden und geplanten Klimaschutzmaßnahmen der Stadt Nürnberg. Dies können sowohl kleinere und größere Einzelprojekte als auch langfristig angelegte strategische Maßnahmen sein. Im Fokus des Statusberichts stehen Strategien und Maßnahmen, welche zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Stadtgebiet und somit zur angestrebten Klimaneutralität Nürnbergs beitragen. Maßnahmen, die ausschließlich der Klimaanpassung dienen, werden in diesem Bericht explizit nicht berücksichtigt.
Der Nürnberger Stadtrat hat für die Stadtverwaltung inklusive der städtischen Eigenbetriebe das Ziel der Klimaneutralität bis 2035 ausgegeben. Außerdem hat der Stadtrat im November
2021 die Erwartung zum Ausdruck gebracht, dass sich auch die städtischen Beteiligungen und Tochtergesellschaften dem Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2035 anschließen und die hierfür notwendigen Maßnahmen ergreifen und umsetzen sollen. Aus diesem Grund enthält der Statusbericht neben den Maßnahmen im direkten Einflussbereich der Stadtverwaltung zusätzlich auch Informationen zu den Klimaschutzaktivitäten der städtischen Töchter und Beteiligungen.
Neben einer Auflistung der städtischen Klimaschutzmaßnahmen bietet der Statusbericht auch eine kompakte Übersicht zu den aktuellen Klimaschutzzielen der Stadt Nürnberg, bereits vorliegenden Konzepten mit Klimaschutzbezug sowie zu klimaschutzrelevanten Stadtratsbeschlüssen der letzten Jahre. Zusätzlich werden auch die geplanten finanziellen Aufwendungen für Klimaschutzmaßnahmen im städtischen Haushalt kurz dargestellt.
Ein regelmäßiges energiebasiertes Treibhausgasmonitoring ist eine wichtige Grundlage, um die Entwicklung der gesamtstädtischen Treibhausgasemissionen im Blick zu behalten und abschätzen zu können, inwieweit zusätzliche Anstrengungen beim Klimaschutz notwendig sind. Der Bericht greift hierbei auf Ergebnisse der letzten Treibhausgasbilanzierung für das Jahr 2020 zurück. Jedoch ist es methodisch nicht möglich, die im Bericht dargestellten Maßnahmen hinsichtlich ihrer Klimawirksamkeit zu beurteilen und daraus Umsetzungslücken abzuleiten. Der Statusbericht bietet aber dennoch erstmals eine umfassende und über die Vielzahl und Vielfältigkeit der laufenden und geplanten Klimaschutzaktivitäten der Stadt Nürnberg. Er zeigt aber genauso auch Handlungsfelder bzw. Themenbereiche in denen zusätzliche Maßnahmen möglich oder erforderlich sind.
2. Bisherige Konzepte und Beschlüsse zum Klimaschutz in Nürnberg
Durch die Stadtverwaltung wurden in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Konzepte und Studien zu verschiedenen Handlungsfeldern des Klimaschutzes erstellt, die eine wichtige Grundlage für eine Vielzahl an städtischen Klimaschutzmaßnahmen darstellen. Nachfolgend sind die wichtigsten Konzepte aufgelistet: Klimaschutzbericht Stadt Nürnberg (2006) Klimaschutzfahrplan 2010/2020 (2007) Energienutzungsplan 2030 (2011) Energieeffizienzstrategie 2050 (2012) Klimafahrplan Nürnberg 2010 bis 2050 (2014) Klimaschutzfahrplan Nürnberg 2020 bis 2030 (2020) „Mobilitätsbeschluss für Nürnberg“ (2021) Konzept für einen klimaneutralen städtischen Gebäudebestand ab 2035 (1/2022) Umsetzungsplan für einen klimaneutralen städtischen Gebäudebestand (10/2022)
Der Klimaschutz hat in den letzten Jahren sowohl gesamtgesellschaftlich als auch politisch deutlich an Bedeutung gewonnen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Beschlüssen des Nürnberger Stadtrats bzw. der jeweiligen Fachausschüsse wider. Insbesondere seit dem Jahr 2019, in dem Klimaschutz vom Stadtrat als zentrale Zukunftsaufgabe für die Stadt Nürnberg anerkannt wurde, sind zahlreiche Beschlüsse zur Intensivierung der Klimaschutzaktivitäten erfolgt. Im Handlungsfeld Mobilität sind insbesondere durch den erfolgreichen Radentscheid Nürnberg und den daraus folgenden „Mobilitätsbeschluss für Nürnberg“ bzw. „Masterplan nachhaltige Mobilität“ sowie mit dem „ÖPNV-Maßnahmenpaket 2030“ und dem „Masterplan ÖPNV-Beschleunigung“ weitere Impulse für den Klimaschutz ausgegangen.
Auswahl an zentralen Beschlüssen mit Klimaschutzrelevanz:
28.07.2017: Radschnellverbindungen: Grundsatzbeschluss
24.07.2019: Klimaschutz als zentrale Zukunftsaufgabe
22.01.2020: Bürgerbeteiligung für Klimaoffensive für Nürnberg
17.06.2020: Beschluss Klimaschutzfahrplan 2020 bis 2030
20.09.2020: Radvorrangroutennetz Grundsatzbeschluss
16.12.2020: Beitritt „Fonds für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung“ der EMN
27.01.2021: „Mobilitätsbeschluss für Nürnberg“
09.02.2021: Handlungsplan Umsetzung klimaneutrale Stadtverwaltung
22.07.2021: Klima-Baukasten für die Nürnberger Bauleitplanung
22.07.2021: ÖPNV- Maßnahmenpaket 2030
29.09.2021: Klimaneutralität bei Tochterunternehmen und Beteiligungen der Stadt
Nürnberg
14.10.2021: 2. Stufe Fahrradstraßenkonzept
26.01.2022: Konzept für einen klimaneutralen städtischen Gebäudebestand
26.01.2022: Leitlinien zum energieeffizienten, wirtschaftlichen und nachhaltigen Bauen
und Sanieren bei städt. Hochbaumaßnahmen
26.01.2022: Nachhaltigkeitscheck bei städtischen Hochbaumaßnahmen
09.02.2022: Entwicklung der Solarenergie und Erstellung eines Solardachkatasters
07.04.2022: Konzept zur Parkraumbewirtschaftung in den altstadtangrenzenden
Bewohnerparkgebieten
18.05.2022: Vorlage THG-Bilanz und Beschluss Klimaschutzziele anhand CO -Budget 2
22.09.2022 Masterplan ÖPNV-Beschleunigung
26.10.2022: Umsetzungsplan für einen klimaneutralen städtischen Gebäudebestand
14.12.2022: Umsetzung KlimaEntscheid
Wegweisend für die aktuellen und zukünftigen Klimaschutzaktivitäten der Stadt Nürnberg sind dabei insbesondere die Beschlüsse zur Klimaneutralität der Stadtverwaltung (inkl. Eigenbetrieben und städtischer Beteiligungen) bis 2035 sowie der Gesamtstadt bis spätestens zum Jahr 2040. Damit gehört Nürnberg hinsichtlich seiner Klimaschutzziele zwar nicht zu den Vorreiterkommunen in Deutschland, ist aber deutlich ambitionierter als die Bundesregierung und im Einklang mit dem im Dezember 2022 novellierten bayerischen Klimaschutzgesetz.
Stadtverwaltung: 2035
(inklusive aller städtischen Töchter)
Gesamtstadt Nürnberg: 2040
(Zwischenziel 2030: -65% CO)
Freistaat Bayern: 2040
(Zwischenziel 2030: -65% CO)
Bundesrepublik Deutschland: 2045
2020 2025 2030 2035 2040 2045 2050
Abbildung 1: Übersicht Klimaschutzziele Stadt Nürnberg, Freistaat Bayern, Bundesrepublik Quelle: Eigene Darstellung
Mit der im Mai 2022 durch den Nürnberger Stadtrat beschlossenen Zielsetzung der gesamtstädtischen Klimaneutralität bis spätestens zum Jahr 2040 ist auch das Ziel verbunden, dass Nürnberg sein rechnerisch verbleibendes CO -Restbudget von 23 Mio. Tonnen einhalten will. Dieses Ziel leitet sich aus Nürnbergs bevölkerungsmäßigem Anteil am durch den Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung errechneten nationalen CO -Restbudget der Bundesrepublik Deutschland ab und ist als Beitrag der Stadt Nürnberg zu verstehen, die Erderwärmung mit einer 2/3 Wahrscheinlichkeit auf 1,5 Grad zu begrenzen. Zusätzlich wurde im Mai 2022 auch das Zwischenziel zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 auf minus 65 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 verschärft.
2.1. Ausgaben und Investitionsbedarfe für den Klimaschutz
Die gestiegene Bedeutung des Klimaschutzes schlägt sich auch zunehmend im städtischen Haushalt nieder. Dies zeigt sich exemplarisch durch das in den kommenden Jahren vorgesehene Investitionsvolumen der Stadt Nürnberg in klimaschutzrelevanten Handlungsfeldern. Eine aktuelle Schätzung des Referats für Finanzen, Personal und IT (Referat I/II) aus dem Jahr 2022 beziffert die Investitionssumme (brutto) bis zum Jahr 2031 allein in den Bereichen ÖPNV-Stärkung, Radverkehrsförderung sowie Stadtgrün und Projekte/Organisationsstrukturen auf über 1,2 Milliarden Euro (vgl. Abbildung 2).
Gesamtausgaben für Klimaschutzmaßnahmen 2022- 2031
(Klima, Umwelt, Mobilität)
Projekte und
Förderung des Organisationsstrukturen;
Radverkehrs; 926.086 €
105.233.879 €
Grün in der Stadt/
im Stadtgebiet;
145.525.162 €
insgesamt
1,211 Mrd. €
Investitionen Stärkung des ÖPNV; bis 2031
959.946.936 €
Datengrundlage: SzenariorechnungRef I/II:2022-2031
Abbildung 2: Projektion der Gesamtausgaben in ausgewählten Bereichen des Klimaschutzes für die Jahre 2022 bis 2031 (Stand 2022) Quelle: Referat für Finanzen, Personal und IT der Stadt Nürnberg
In dieser Schätzung noch nicht enthalten sind weitere städtische klimaschutzrelevante Investitionen, beispielweise für den Bau von Schulen, Kindertagesstätten und energetische Sanierungen von Bestandsgebäuden. Auch hier gehen die Projektionen von Referat I/II in den nächsten zehn Jahren von Gesamtinvestitionen von über zwei Milliarden Euro aus. Erste Schätzungen des kommunalen Energiemanagements im Hochbauamt der Stadt Nürnberg beziffern allein die Umsetzung eines klimaneutralen Gebäudebestands bis zum Jahr 2040 mit ca. 1,1 Milliarden Euro (vgl. Beschlussvorlage H/040/2022). Diese Investitionssummen sind darüber hinaus verbunden mit einem erheblichen zusätzlichen Personalbedarf in der Stadtverwaltung.
Die dargestellten projektierten Investitionsbedarfe in zentralen Handlungsfeldern des kommunalen Klimaschutzes verdeutlichen, dass die Stadt Nürnberg in den kommenden Jahren und Jahrzehnten vor einer finanziellen Mammutaufgabe steht. Die gestiegenen Investitionsbedarfe für Klimaschutzmaßnahmen treffen dabei auf einen nach wie vor sehr angespannten städtischen Haushalt. Eine sinnvolle Prioritätensetzung der Maßnahmen ist deshalb unausweichlich. Neben der Bereitstellung ausreichender finanzieller Mittel für den Klimaschutz wird auch der Fachkräftemangel immer mehr zu einem Flaschenhals für die Durchführung von kommunalen Klimaschutzmaßnahmen. Dies gilt sowohl für die Stadtverwaltung, beispielhaft ist hier zum Beispiel die sehr hohe Anzahl an unbesetzten Stellen im Hochbauamt, als auch für die fehlenden Kapazitäten im Handwerk.
3. Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Nürnberg (Stand 2020)
Für die Stadt Nürnberg wird seitens des Referats für Umwelt und Gesundheit bereits seit vielen Jahren regelmäßig eine gesamtstädtische Bilanzierung der Treibhausgasemissionen veröffentlicht. Die Bilanzierung erfolgt dabei nach dem für kommunale Treibhausgasbilanzen anerkannten BISKO-Standard (Bilanzierungs-Systematik Kommunal) und wurde bisher von der Energieagentur Nordbayern alle zwei Jahre erstellt. Zukünftig soll die gesamtstädtische Treibhausgasbilanzierung in einem jährlichen Turnus erstellt werden. Die letzte Bilanzierung für die Jahre 2019 und 2020 wurde dem Stadtrat im Mai 2022 vorgelegt. Eine Fortschreibung der Bilanzierung für die Jahre 2021 und 2022 ist für Ende 2023 geplant. Da die benötigten Grundlagendaten für das jeweilige Vorjahr erst im Herbst des darauffolgenden Jahres verfügbar sind ist eine frühere Bilanzierung für das Jahr 2022 nicht möglich. Daher kann in diesem Bericht nur auf die bereits vorliegenden Bilanzwerte zurückgegriffen werden.
Wie die letzte Treibhausgasbilanzierung für die Gesamtstadt Nürnberg zeigt (siehe Abbildung 3), hat sich die Menge der jährlich ausgestoßenen Treibhausgase im Stadtgebiet (gemessen in energiebedingten CO -Äquivalenten) zwischen dem Ausgangsjahr 1990 und dem Jahr 2020 um mehr als 40 % reduziert. Das Zwischenziel aus dem Klimaschutzfahrplan 2010/2020 einer Treibhausgasreduzierung bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 % konnte somit erreicht werden. Aufgrund der Corona bedingten Entwicklungen insbesondere im Sektor Mobilität ist für 2020 eine außergewöhnlich starke Abnahme der Treibhausgasemissionen zu erkennen. Inwieweit dieser Trend nachhaltig ist, kann erst nach Vorliegen der Daten für die Jahre 2021 und 2022 beurteilt werden.
Entwicklung der Treibhausgasemissionen Nürnbergs
6.000.000 120%
| 5.658.700 | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 100,0% | 4.136.500 3.983.100 3.948.200 | ||||||||||
| 73,1% | 70,4% | 69,8% | 3.774.600 3.731.000 3.674.300 3.432.800 3.117.100 66,7% 65,9% | ||||||||
| 66,7% | 65,9% | ||||||||||
| 64,9% | 60,7% | 55,1% |
5.000.000 100%
4.000.000 80%
3.000.000 60%
2.000.000 40%
1.000.000 20%
0 0% 1990 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020
THG-Emissionen in t CO2e Prozentuale Entwicklung
Abbildung 3: Entwicklung der Treibhausgasemissionen im Stadtgebiet Nürnberg Quelle: Eigene Darstellung nach Daten der Energieagentur Nordbayern (2021)
Neben der Entwicklung der Treibhausgasemissionen wurde im Zuge der letzten Bilanzierung erstmals das CO -Restbudget für Nürnberg ermittelt. Hierbei wurde sehr deutlich, dass das für Nürnberg verbleibende CO -Restbudget bereits in wenigen Jahren aufgebraucht ist, wenn die Treibhausgasemissionen nicht deutlich schneller zurückgehen als im Durchschnitt der letzten Jahre. Aus diesem Grund wurden die Nürnberger Klimaschutzziele nochmals verschärft und die Klimaneutralität der Gesamtstadt soll bis spätestens zum Jahr 2040 erreicht werden. Damit verbunden ist das Ziel, dass Nürnberg ein verbleibendes CO - Emissionsbudget von 23 Millionen Tonnen einhält (abgeleitet aus Nürnbergs bevölkerungsmäßigem Anteil am nationalen CO -Restbudget der Bundesrepublik Deutschland). Dieses Ziel ist als Beitrag der Stadt Nürnberg zu verstehen, die Erderwärmung mit einer 2/3 Wahrscheinlichkeit auf 1,5 Grad zu begrenzen. Der vollständige Bericht zur aktuellen Treibhausgasbilanzierung bis zum Jahr 2020 (inkl. CO -Restbudgetberechnung) kann auf der Homepage des Referats für Umwelt und Klima unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://www.nuernberg.de/internet/klimaschutz/co2_monitoring.html.
3.1. Effekte von Klimaschutzaktivitäten auf die Treibhausgasbilanz
Der Stadtratsbeschluss vom 14.12.2022 sieht für die Erstellung des vorliegenden Statusberichts auch die Identifikation von Ambitions- und Umsetzungslücken in Bezug auf die städtischen Klimaschutzziele vor. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass die Analyse von Ursache-Wirkung-Zusammenhängen zwischen einzelnen städtischen Klimaschutzaktivitäten und einer Reduzierung der gesamtstädtischen Treibhausgasemissionen nicht oder selbst mit erheblichem Aufwand nur näherungsweise möglich ist. Für bestimmte städtische Effizienzmaßnahmen liegen zwar detaillierte Informationen über Einspareffekte vor (z. B. für die Erneuerung von Gebäudetechnik), die für sich betrachtet deutlich zur Reduzierung der stadteigenen Treibhausgasemissionen beitragen, bezogen auf die Menge der Treibhausgasemissionen im gesamten Stadtgebiet aber statistisch einen sehr geringen Anteil aufweisen, da auf kommunale Einrichtungen in der Treibhausgasbilanzierung für das Jahr 2020 lediglich 2,1 % der Treibhausgasemissionen im Stadtgebiet Nürnberg entfallen. Aus diesem Grund ist eine rechnerische bzw. grafische Darstellung von Reduktionseffekten auf die gesamtstädtische Treibhausgasbilanz einzelner städtischer Maßnahmen nicht zielführend. Im Zuge dieses Statusberichts erfolgt deshalb in erster Linie eine qualitative Bewertung der laufenden, geplanten und ggf. bisher nicht umgesetzten Klimaschutzaktivitäten (vgl. Kapitel 4).
Im Rahmen des Konzepts für die Klimaneutralität der Stadtverwaltung wird darüber hinaus aktuell ein konkreter Reduktionspfad erarbeitet, indem die aktuellen Klimaschutzmaßnahmen der Stadtverwaltung – soweit möglich – quantifiziert und im Hinblick auf ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2035 bewertet werden. Das Konzept zur Klimaneutralität der Stadtverwaltung wird dem Stadtrat in einer gesonderten Vorlage voraussichtlich noch vor der Sommerpause 2023 vorgelegt werden.
Ebenfalls zu berücksichtigen ist, dass die Stadtverwaltung nur einen begrenzen direkten und indirekten Einfluss auf die Entwicklung der Treibhausgasemissionen im Stadtgebiet Nürnberg hat. Während die Stadt Nürnberg beispielsweise unmittelbaren bzw. direkten Einfluss auf die Klimaneutralität der Stadtverwaltung sowie eingeschränkt auch der städtischen Beteiligungen und Töchter (über Sitze in den Verwaltungs- und Aufsichtsgremien) nehmen kann, kann sie das allgemeine Wirtschaftshandeln oder das klimarelevante Verhalten der Stadtbevölkerung im privaten Umfeld nur indirekt beeinflussen (z. B. durch Förderprogramme, Beratungen, Informationsangebote und ihre Vorbildfunktion).
Eine aktuelle Studie für die Stadt Münster1 beziffert die unmittelbaren, direkten und indirekten kommunalen Einflussbereiche beim Klimaschutz beispielsweise zwischen 15 und 50 Prozent (vgl. Abbildung 4).
Abbildung 4: Berechnung der kommunalen Einflussbereiche im Klimaschutz für Münster Quelle: Jung Stadtkonzepte mit Gertec (2021): Konzeptstudie Münster Klimaneutralität 2030. Ergebnisdokumentation.
Die Studie verortet im unmittelbar umsetzbaren kommunalen Einflussbereich u.a. alle direkten oder indirekten Maßnahmen des Konzerns Stadt Münster (z.B. verbindliche energetische Standards, Festsetzungen in Bebauungsplänen) aber auch Aktivitäten, die das Handeln der Stadtgesellschaft adressieren (z.B. Förderprogramme für energetische Maßnahmen, Mobilitätsprojekte). Dem zusätzlichen kommunalen Einflussbereich werden Maßnahmen zugeordnet, die der Konzern Stadt Münster direkt oder indirekt mit der Stadtgesellschaft umsetzen kann. Hierbei spielt auch die Mitwirkungsbereitschaft der Stadtgesellschaft eine wichtige Rolle. Daneben gibt es außerdem die Bereiche, in denen der kommunale Einflussbereich endet und andere Akteure (EU, Bund, Land und Marktakteure) ihren Einfluss zur Erreichung der Klimaschutzziele nutzen müssen (z.B. gesetzliche Regelungen, Förderprogramme).
Diese Betrachtung verdeutlicht, dass die Klimaneutralität Nürnbergs nur erreichbar ist, wenn auch die Handlungsspielräume und Rahmenbedingungen auf Ebene der Landesregierung, der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union konsequent im Sinne des Klimaschutzes genutzt bzw. gestaltet werden. Daneben müssen auch sämtliche Marktakteure, also sowohl die Wirtschaft als auch die Privathaushalte, das Ziel der Klimaneutralität aktiv mittragen und entsprechend handeln. Hierbei ist die Kommune zweifelsfrei ein wichtiger Impulsgeber, kann allerdings in vielen Bereichen nur bedingt
1 Jung Stadtkonzepte mit Gertec (2021): Konzeptstudie Münster Klimaneutralität 2030. Ergebnisdokumentation.
direkten Handlungsdruck erzeugen. Dennoch müssen die kommunalen Handlungsspielräume beim Klimaschutz weiterhin konsequent genutzt werden.
4. Aktueller Umsetzungsstatus nach Handlungsfeldern
Zur Ermittlung der städtischen Klimaschutzaktivitäten wurde durch das Referat für Umwelt und Gesundheit im Februar und März 2023 eine systematische Abfrage mittels einer standardisierten Erhebungstabelle bei allen städtischen Geschäftsbereichen und Eigenbetrieben (siehe Abbildung 5) durchgeführt. Im Zuge der Erhebung erfolgte von allen Geschäftsbereichen eine Rückmeldung, wobei anzumerken ist, dass die Relevanz und die Handlungsmöglichkeiten im Bereich Klimaschutz in den Geschäftsbereichen aufgrund der jeweiligen Aufgabenbereiche insgesamt sehr unterschiedlich ist. Aus diesem Grund sind Quervergleiche zwischen den Geschäftsbereichen nicht zielführend.
Abbildung 5: Organigramm der Stadt Nürnberg (Stand 2020)
Zusätzlich wurden durch das Beteiligungsmanagement auch sämtliche städtische Beteiligungen und Tochterunternehmen in die Befragung mit einbezogen, um einen möglichst vollständigen Überblick zum Status der Klimaschutzaktivitäten der Stadt Nürnberg zu erhalten. So enthält der Statusbericht auch die gemeldeten Maßnahmen der folgenden städtischen Beteiligungen: N-ERGIE Aktiengesellschaft VAG – Verkehrs-Aktiengesellschaft NürnbergMesse GmbH
Flughafen Nürnberg GmbH Klinikum Nürnberg wbg Nürnberg GmbH IGZ Innovations- und Gründerzentrum Nürnberg-Fürth-Erlangen GmbH Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH
Von den Geschäftsbereichen der Stadtverwaltung und den Beteiligungen wurden sowohl Maßnahmen gemeldet, welche direkt in den jeweiligen Organisationen wirken (z.B. energetische Sanierungen von eigenen Verwaltungsgebäuden) als auch Maßnahmen, die den gesamtstädtischen Klimaschutz adressieren (z.B. Masterplan Mobilität). Insgesamt wurden über 250 Maßnahmen aufgelistet, deren Status im Folgenden vermerkt ist.
Für eine sinnvolle Gliederung der vielfältigen Klimaschutzaktivitäten, werden die Aktivitäten in sechs Handlungsfelder eingeteilt. Da manche Klimaschutzaktivitäten mehr als ein Handlungsfeld adressieren, konnten je Maßnahme bis zu zwei Handlungsfelder angegeben werden. Um inhaltliche Wiederholungen im Statusbericht zu vermeiden, werden nun die gemeldeten Maßnahmen in Kapitel vier nur anhand des jeweils ersten genannten Handlungsfelds sortiert und dargestellt. Eine vollständige Übersicht über die Zuordnung der Maßnahmen zu den Handlungsfeldern ist der vollständigen Übersichtstabelle im Anhang des Berichts zu entnehmen.
Übersicht über die Handlungsfelder der städtischen Klimaschutzaktivitäten:
| Handlungsfelder | Erläuterung | |
|---|---|---|
| Gebäude & Energieeffizienz | Alle Maßnahmen, die der energetischen Sanierung von Gebäuden oder der allgemeinen Verbesserung der Energieeffizienz (z.B. Prozesse) dienen und Treibhausgase reduzieren. | |
| Energieversorgung | Alle Maßnahmen, die sich auf den Ausbau der erneuerbaren bzw. klimafreundliche Energien beziehen (z.B. Photovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpen, Abwärmenutzung, Biogas, Wasserstoff). | |
| Mobilität | Alle Maßnahmen, die zur Förderung einer klimafreundlichen Mobilität in Nürnberg beitragen (u. a. Fuß- und Radverkehr, ÖPNV, Carsharing, E- Mobilität). | |
| Wirtschaft, Handwerk & Industrie | Alle Maßnahmen, die zu einer Verbesserung der Energieeffizienz und zur Verbreitung der Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft beitragen. | |
| Klimaschutz im Alltag | Beinhaltet alle Maßnahmen, die das Verhalten der Bürgerinnen und | |
| Bürger sowie von speziellen Zielgruppen adressieren und zum | ||
| Klimaschutz motivieren sollen (z. B. durch Informationsveranstaltungen, | ||
| Kampagnen, Aktionen und Wettbewerbe, Broschüren, Förderungen). | ||
| Dies schließt auch die Themen Ernährung und nachhaltiger Konsum | ||
| mit ein. |
Alle Maßnahmen, die der energetischen Sanierung von Gebäuden oder
der allgemeinen Verbesserung der Energieeffizienz (z.B. Prozesse)
dienen und Treibhausgase reduzieren.
Gebäude &
Energieeffizienz
Alle Maßnahmen, die zur Förderung einer klimafreundlichen Mobilität in
Nürnberg beitragen (u. a. Fuß- und Radverkehr, ÖPNV, Carsharing, E-
Mobilität).
Klimaschutz im
Alltag
| Strategische & regulatorische Maßnahmen | Alle Maßnahmen, die Klimaschutz planerisch aufgreifen, die Klimaschutz über städtische Vorgaben sicherstellen (z.B. Satzungen) sowie die Strategien für die klimafreundliche Energieversorgung und den Klimaschutz allgemein enthalten. |
|---|
Wie bereits in Kapitel 3 beschrieben, erfolgt die Bewertung des Umsetzungsstatus der von den Geschäftsbereichen und Beteiligungen gemeldeten Aktivitäten qualitativ anhand einer Abstufung nach Planungs- bzw. Umsetzungsstatus der jeweiligen Maßnahme. Für die Statusbewertung wird die folgende Einteilung vorgenommen:
| Status der Umsetzung | Erläuterung |
|---|---|
| in Planung | Die Maßnahme ist geplant, die Umsetzung hat aber noch nicht begonnen. |
| in Umsetzung | Die Maßnahme wurde begonnen ist aber noch nicht abgeschlossen bzw. die Fertigstellung der Maßnahme läuft über einen längeren Zeitraum. |
| bereits abgeschlossen | Die Maßnahme ist komplett abgeschlossen. |
| Dauerhafte Maßnahme | Es handelt sich um eine wiederkehrende Maßnahme, die auch zukünftig fortgesetzt werden soll. |
| Bisher nicht umgesetzt | Die Maßnahmenidee (u.a. aus dem Klimaschutzfahrplan 2020-2030) wurde mittlerweile nicht mehr weiterverfolgt oder noch nicht umgesetzt. Bitte kurz begründen (z.B. Finanzierung/Personal fehlt, keine Sinnhaftigkeit mehr). |
| Status unbekannt | Es fehlen die notwendigen Informationen, um den Status der Maßnahmenumsetzung zu beurteilen. |
Im Zuge der Abfrage wurden bei den Geschäftsbereichen und Beteiligungen außerdem ergänzende Informationen wie die Projektlaufzeit, ggf. zugrundeliegende Stadtratsbeschlüsse oder die geschätzte jährliche CO -Einsparung (sofern eine Abschätzung möglich war) abgefragt. Im Sinne einer besseren Lesbarkeit sind die Tabellen in der nachfolgenden Betrachtung nach Handlungsfeldern sortiert und verkürzt dargestellt. Die vollständige Erhebungstabelle inklusive aller Angaben der Geschäftsbereiche und Beteiligungen findet sich als Anlage zu diesem Bericht in einem separaten Dokument.
Die Geschäftsbereiche sind in den Tabellen wie folgt abgekürzt:
| Geschäftsbereich | Bezeichnung | ||
|---|---|---|---|
| Oberbürgermeister | Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters | ||
| 2. Bürgermeisterin | Geschäftsbereich der 2. Bürgermeisterin | ||
| 3. Bürgermeister | Geschäftsbereich des 3. Bürgermeisters | ||
| Referat I/II | Referat für Finanzen, Personal und IT | ||
| Referat III | Referat für Umwelt und Gesundheit | ||
| Referat IV | Referat für Schule und Sport | ||
| Referat V | Referat für Jugend, Familie und Soziales | ||
| Referat VI | Planungs- und Baureferat | ||
| Referat VII | Wirtschafts- und Wissenschaftsreferat |
4.1. Gebäude und Energieeffizienz
Zuständige
Status der
Nr. Kurzbezeichnung der Maßnahme Geschäfts-
Umsetzung
bereiche
| 4.1.1 | Vortragsreihe zur energetischen Gebäudesanierung im Bildungszentrum Nürnberg | 2. Bürgermeisterin / Referat III | Dauerhafte Maßnahme |
|---|---|---|---|
| in Umsetzung | |||
| 4.1.3 | Kostenloses städtisches Energieberatungsangebot "SAMS - Sanieren und Bauen mit System" | Referat III | Dauerhafte Maßnahme |
| in Umsetzung | |||
| 4.1.5 | Durchführung von Stadtteilaktionen zur Motivierung von Eigentümern zur energetischen Sanierung ihrer Immobilien | Referat III | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.1.7 | Systematische Erstellung und Umsetzung von energetischen Sanierungskonzepten für bestehende Stadtquartiere (z.B. nach KfW 432) | unklare Zuständigkeit | Bisher nicht umgesetzt |
| in Planung | |||
| 4.1.9 | Gemeinsame Nutzung von Multifunktionsgeräten/Druckern, sodass die Anzahl der Geräte in der Stadtverwaltung sukzessive reduziert werden kann | Referat I/II | in Umsetzung |
| in Umsetzung | |||
| 4.1.11 | EMAS-Zertifizierung des Eigenbetriebs Frankenstadion | 3. Bürgermeister | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.1.13 | Klärwerk: Umbau der Schlammbehandlungsanlage führt zu Energieeinsparungen (Ertüchtigung und Umbau) | Referat III | in Umsetzung |
| in Umsetzung | |||
| 4.1.15 | Klärwerk: Ausbau des Energiemanagementsystems, Energieverbräuche werden transparenter, Aufbau eines Energiecontrollingsystems | Referat III | Dauerhafte Maßnahme |
| in Planung | |||
| 4.1.17 | Bewerbung Klärwerk im Wettbewerb Klimaaktive Kommune 2023 in der Kategorie Ressourcen und Energieeffizienz mit dem Projekt "Erneuerung der Belüftung der Schwachlastbelebung" | Referat III | bereits abgeschlossen |
Bürgermeisterin /
Referat III
Vortragsreihe zur energetischen Gebäudesanierung im Bildungszentrum
Nürnberg
Dauerhafte
Maßnahme
Kostenloses städtisches Energieberatungsangebot "SAMS - Sanieren und
Bauen mit System"
Dauerhafte
Maßnahme
Durchführung von Stadtteilaktionen zur Motivierung von Eigentümern zur
energetischen Sanierung ihrer Immobilien
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Systematische Erstellung und Umsetzung von energetischen
Sanierungskonzepten für bestehende Stadtquartiere (z.B. nach KfW 432)
unklare
Zuständigkeit
Bisher nicht
umgesetzt
Gemeinsame Nutzung von Multifunktionsgeräten/Druckern, sodass die
Anzahl der Geräte in der Stadtverwaltung sukzessive reduziert werden kann
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Klärwerk: Umbau der Schlammbehandlungsanlage führt zu
Energieeinsparungen (Ertüchtigung und Umbau)
Klärwerk: Ausbau des Energiemanagementsystems, Energieverbräuche
werden transparenter, Aufbau eines Energiecontrollingsystems
Dauerhafte
Maßnahme
Bewerbung Klärwerk im Wettbewerb Klimaaktive Kommune 2023 in der
Kategorie Ressourcen und Energieeffizienz mit dem Projekt "Erneuerung
der Belüftung der Schwachlastbelebung"
bereits
abgeschlossen
| in Planung | |||
|---|---|---|---|
| 4.1.19 | ASN: Umstellung der Beleuchtung Fahrzeughalle auf LED | Referat III | in Planung |
| in Umsetzung | |||
| 4.1.21 | Einsatz Turbo- statt E-Pumpen in Müllverbrennungsanlage | Referat III | in Planung |
| in Planung | |||
| 4.1.23 | Vorfeldbeleuchtung Umrüstung auf LED | Flughafen Nürnberg GmbH | in Planung |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.1.25 | Abflughalle 2 Energetische Modernisierung der RLT-Anlage UA1 | Flughafen Nürnberg GmbH | bereits abgeschlossen |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.1.27 | Energetische Modernisierung weiterer Lüftungsanlagen im Terminal (Gesamtluftmenge 240.000 cbm/h) | Flughafen Nürnberg GmbH | in Planung |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.1.29 | Umsetzung von Photovoltaik bei Neubauten (wenn möglich) | Klinikum Nürnberg | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.1.31 | Verwendung von schadstoffarmen Produkten (z.B. Baumaterialien wie Beton u. Holz) und besonders schadstoff- und emissionsarmen Produkten (bei Farben, Lacken, Böden inkl. Kleber) | Klinikum Nürnberg | Dauerhafte Maßnahme |
| in Umsetzung | |||
| 4.1.33 | Klinikum Nürnberg Nord, Haus 47, Erneuerung der Hörsaallüftung, vorher Dauerläufer jetzt bedarfsoptimiert mit Wärmerückgewinnung und Steuerung über CO2 Regelung | Klinikum Nürnberg | bereits abgeschlossen |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.1.35 | Klinikum Nürnberg Nord und Süd, Laufende Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Leuchtmittel | Klinikum Nürnberg | in Umsetzung |
| Dauerhafte Maßnahme |
Flughafen
Nürnberg GmbH
bereits
abgeschlossen
Flughafen
Nürnberg GmbH
bereits
abgeschlossen
bereits
abgeschlossen
Energetische Modernisierung weiterer Lüftungsanlagen im Terminal
(Gesamtluftmenge 240.000 cbm/h)
Flughafen
Nürnberg GmbH
Dauerhafte
Maßnahme
Klinikum
Nürnberg
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Verwendung von schadstoffarmen Produkten (z.B. Baumaterialien wie
Beton u. Holz) und besonders schadstoff- und emissionsarmen Produkten
(bei Farben, Lacken, Böden inkl. Kleber)
Klinikum
Nürnberg
Dauerhafte
Maßnahme
Klinikum Nürnberg Nord, Haus 47, Erneuerung der Hörsaallüftung, vorher
Dauerläufer jetzt bedarfsoptimiert mit Wärmerückgewinnung und Steuerung
über CO2 Regelung
Klinikum
Nürnberg
bereits
abgeschlossen
bereits
abgeschlossen
Klinikum Nürnberg Nord und Süd, Laufende Umrüstung der Beleuchtung auf
LED-Leuchtmittel
Klinikum
Nürnberg
Dauerhafte
Maßnahme
| 4.1.37 | Teilnahme an dem Projekt KLIK Green und Qualifizierung einer Klimamanagerin. Ziel des Projektes war, den Klimaschutz in den Krankenhäusern zu verankern. | Klinikum Nürnberg | bereits abgeschlossen |
|---|---|---|---|
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.1.39 | Maßnahmen zur Instandsetzung und zum Ausbau der Kongresshalle für Kulturentwicklungsmaßnahmen einschl. Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Energieversorgung | Referat VI | in Planung |
| in Umsetzung | |||
| 4.1.41 | Implementierung einer Softwarelösung zur Wahrnehmung von Beurteilungen der Arbeitsbedingen gemäß §§ 5, 6 - ArbSchG (Ressourceneinsparung, v.a. Papier) | Referat I/II | in Umsetzung |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.1.43 | Stadtweite Einführung von Sfirm (=Online-Banking) für papierlose Kontoauszüge | Referat I/II | in Umsetzung |
| in Umsetzung | |||
| 4.1.45 | Einkauf von teilweise recycelten, nachhaltigen Werbemitteln im Personalmarketing (z. B. wiederverwendbare Gemüse- und Obstbeutel, Kugelschreiber aus 75 % nachwachsenden, kompostierbaren Werkstoffen usw.) | Referat I/II | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.1.47 | Willkommensmappe und Unterlagen für neue Mitarbeitende nur noch per USB-Stick (Ressourceneinsparung, v.a. Papier) | Referat I/II | Dauerhafte Maßnahme |
| in Umsetzung | |||
| 4.1.49 | Winterschließzeit im „Cube 600“, Memorium Nürnberger Prozesse (Fürther Straße 104) | 2. Bürgermeisterin | in Umsetzung |
| in Planung | |||
| 4.1.51 | Umstellung der gesamten Museumsbeleuchtung (Innenräume) des Museums Tucherschloss und Hirsvogelsaal auf LED (BU seit 2019, größtenteils 2022 umgesetzt, Rest in Planung) | 2. Bürgermeisterin | in Umsetzung |
| in Planung | |||
| 4.1.53 | Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen im Rahmen der Hochbaupauschale | 2. Bürgermeisterin, Referat VI | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.1.55 | Bayerisches Wohnungsbauprogramm - Neubau von Mietwohnraum- Nachhaltigkeitszuschuss | Ref VII | Dauerhafte Maßnahme |
Teilnahme an dem Projekt KLIK Green und Qualifizierung einer
Klimamanagerin. Ziel des Projektes war, den Klimaschutz in den
Krankenhäusern zu verankern.
Klinikum
Nürnberg
bereits
abgeschlossen
Dauerhafte
Maßnahme
Maßnahmen zur Instandsetzung und zum Ausbau der Kongresshalle für
Kulturentwicklungsmaßnahmen einschl. Maßnahmen zur Verbesserung der
Energieeffizienz und zur Energieversorgung
Implementierung einer Softwarelösung zur Wahrnehmung von
Beurteilungen der Arbeitsbedingen gemäß §§ 5, 6 - ArbSchG
(Ressourceneinsparung, v.a. Papier)
bereits
abgeschlossen
Stadtweite Einführung von Sfirm (=Online-Banking) für papierlose
Kontoauszüge
Einkauf von teilweise recycelten, nachhaltigen Werbemitteln im
Personalmarketing (z. B. wiederverwendbare Gemüse- und Obstbeutel,
Kugelschreiber aus 75 % nachwachsenden, kompostierbaren Werkstoffen
usw.)
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Willkommensmappe und Unterlagen für neue Mitarbeitende nur noch per
USB-Stick (Ressourceneinsparung, v.a. Papier)
Dauerhafte
Maßnahme
Winterschließzeit im „Cube 600“, Memorium Nürnberger Prozesse (Fürther
Straße 104)
Bürgermeisterin
Umstellung der gesamten Museumsbeleuchtung (Innenräume) des
Museums Tucherschloss und Hirsvogelsaal auf LED (BU seit 2019,
größtenteils 2022 umgesetzt, Rest in Planung)
Bürgermeisterin
Bürgermeisterin,
Referat VI
Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen im Rahmen der
Hochbaupauschale
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Bayerisches Wohnungsbauprogramm - Neubau von Mietwohnraum-
Nachhaltigkeitszuschuss
Dauerhafte
Maßnahme
| Dauerhafte Maßnahme | |||
|---|---|---|---|
| 4.1.57 | PV-Anlage auf den Großmarkt-Dächern | Referat VII / Referat VI | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.1.59 | Umstellung der Beleuchtung auf LED am Großmarkt, auf dem Volksfestplatz und der Weihnachtsbeleuchtung in der Altstadt | Referat VII | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.1.61 | Kontinuierliche Reduzierung des Energie- & Wasserverbrauchs im Tiergarten | 3. Bürgermeister | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.1.63 | Sukzessive Umstellung der Gebäudebeleuchtung in den Bädern auf LED- Leuchtmittel bei Nürnberg Bad | 3. Bürgermeister | in Umsetzung |
| in Umsetzung | |||
| 4.1.65 | Gespräch mit HVE/Hochbauamt anlässlich der notwendigen Dachsanierung im Treff Bleiweiß, um die Möglichkeit einer Photovoltaik-Anlage im Rahmen der Sanierung zu sondieren und damit den Treff (u.a. Cafeteria mit Küche, Aufzug, Belüftung etc.) evtl. autark mit Strom zu versorgen | Referat V | in Planung |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.1.67 | Sonderfonds Energiemangellage: Energieaudit / Effizienzmaßnahme, Umrüstung allgemeine Bereiche auf LED im Heilig-Geist-Spital | Referat V, VI | in Umsetzung |
| in Planung | |||
| 4.1.69 | Umstellung aller Hallen und Außenbereiche auf LED-Beleuchtung | NürnbergMesse | in Umsetzung |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.1.71 | Austausch Leuchtmittel in LED | IGZ | in Umsetzung |
| in Planung | |||
| 4.1.73 | (Dauerhafte) Senkung des Heizverbrauches durch Abstellung der Heizkörper in den Allgemeinflächen | IGZ | in Umsetzung |
Dauerhafte
Maßnahme
Referat VII /
Referat VI
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Umstellung der Beleuchtung auf LED am Großmarkt, auf dem Volksfestplatz
und der Weihnachtsbeleuchtung in der Altstadt
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Kontinuierliche Reduzierung des Energie- & Wasserverbrauchs im
Tiergarten
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Sukzessive Umstellung der Gebäudebeleuchtung in den Bädern auf LED-
Leuchtmittel bei Nürnberg Bad
Gespräch mit HVE/Hochbauamt anlässlich der notwendigen Dachsanierung
im Treff Bleiweiß, um die Möglichkeit einer Photovoltaik-Anlage im Rahmen
der Sanierung zu sondieren und damit den Treff (u.a. Cafeteria mit Küche,
Aufzug, Belüftung etc.) evtl. autark mit Strom zu versorgen
bereits
abgeschlossen
Sonderfonds Energiemangellage: Energieaudit / Effizienzmaßnahme,
Umrüstung allgemeine Bereiche auf LED im Heilig-Geist-Spital
Dauerhafte
Maßnahme
(Dauerhafte) Senkung des Heizverbrauches durch Abstellung der
Heizkörper in den Allgemeinflächen
| in Umsetzung | |||
|---|---|---|---|
| 4.1.75 | Einbau von energieeffizienten Fenstern | IGZ | in Planung |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.1.77 | Fernwärme: Sämtliche Contractinganlagen der Wohnanlage Nordostbahnhof mit ca. 690 WE sollen in den nächsten fünf Jahren von Gas auf Fernwärme umgerüstet werden. | wbg | in Planung |
| in Planung | |||
| 4.1.79 | PV-Anlagen: Im letzten Jahr wurden zwei Eigenstromanlagen mit 47 kWp und drei Mieterstromanlagen mit 80 kWp Leistung auf wbg Dächern realisiert. | wbg | bereits abgeschlossen |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.1.81 | Nahwärme: Die Wärme für den 2. BA Rieterbogen (Kornburg Nord) mit ca. 100 WE wird durch eine oberflächennahe Geothermie (Kaltnetz) zentral, regenerativ erzeugt. | wbg | in Umsetzung |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.1.83 | Einbau und Nutzung der Gebäudeleittechnik. Damit lässt sich der Umgang mit Energieressourcen optimieren. | Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.1.85 | Optimierter Einsatz der Rasenheizung verbunden mit konstanter Abstimmung mit den Greenkeepern. | Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.1.87 | Optimales Management des Flutlichts durch Überwachung der Lastspitze | Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.1.89 | Optimierung der Wärmeversorgung des Stadionbads | Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH | Dauerhafte Maßnahme |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.1.91 | Austausch der Röhrenmonitore gegen LCD-Bildschirme, Austausch der Videorekorder gegen digitale Speichermedien | Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH | bereits abgeschlossen |
| bereits abgeschlossen |
bereits
abgeschlossen
Fernwärme: Sämtliche Contractinganlagen der Wohnanlage
Nordostbahnhof mit ca. 690 WE sollen in den nächsten fünf Jahren von Gas
auf Fernwärme umgerüstet werden.
PV-Anlagen: Im letzten Jahr wurden zwei Eigenstromanlagen mit 47 kWp
und drei Mieterstromanlagen mit 80 kWp Leistung auf wbg Dächern
realisiert.
bereits
abgeschlossen
bereits
abgeschlossen
Nahwärme: Die Wärme für den 2. BA Rieterbogen (Kornburg Nord) mit ca.
100 WE wird durch eine oberflächennahe Geothermie (Kaltnetz) zentral,
regenerativ erzeugt.
Dauerhafte
Maßnahme
Einbau und Nutzung der Gebäudeleittechnik. Damit lässt sich der Umgang
mit Energieressourcen optimieren.
Stadion Nürnberg
Betriebs-GmbH
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Optimierter Einsatz der Rasenheizung verbunden mit konstanter
Abstimmung mit den Greenkeepern.
Stadion Nürnberg
Betriebs-GmbH
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Stadion Nürnberg
Betriebs-GmbH
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Stadion Nürnberg
Betriebs-GmbH
Dauerhafte
Maßnahme
bereits
abgeschlossen
Austausch der Röhrenmonitore gegen LCD-Bildschirme, Austausch der
Videorekorder gegen digitale Speichermedien
Stadion Nürnberg
Betriebs-GmbH
bereits
abgeschlossen
bereits
abgeschlossen
| 4.1.93 | Energetisch optimierte Steuerung der Gasthermen in den Kiosken. | Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH | Dauerhafte Maßnahme | |
|---|---|---|---|---|
| Dauerhafte Maßnahme | ||||
| 4.1.95 | Sanitäranlagen: Einbau von Sensorarmaturen bei Neubeschaffung | Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH | Dauerhafte Maßnahme | |
| bereits abgeschlossen | ||||
| 4.1.97 | Verbesserung der Papiertrennung (2010) sowie weitere Optimierung der | Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH | bereits abgeschlossen | |
| Abfalltrennung zur Verringerung der Restmüllmenge (2013), 5 zusätzliche | ||||
| Kunststofftonnen wurden beschafft (2018/19), Müllaufkleber angebracht | ||||
| (2021) | ||||
| Dauerhafte Maßnahme | ||||
| 4.1.99 | Beibehaltung von Homeoffice - Einsparung von Energie am Arbeitsplatz im Stadion | Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH | Dauerhafte Maßnahme | |
| bereits abgeschlossen | ||||
| 4.1.101 | Optimierte Einschaltzeiten der Heizungsanlage | Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH | Dauerhafte Maßnahme | |
| Dauerhafte Maßnahme |
Stadion Nürnberg
Betriebs-GmbH
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Sanitäranlagen: Einbau von Sensorarmaturen
bei Neubeschaffung
Stadion Nürnberg
Betriebs-GmbH
Dauerhafte
Maßnahme
bereits
abgeschlossen
Stadion Nürnberg
Betriebs-GmbH
bereits
abgeschlossen
Dauerhafte
Maßnahme
Beibehaltung von Homeoffice - Einsparung von Energie am Arbeitsplatz im
Stadion
Stadion Nürnberg
Betriebs-GmbH
Dauerhafte
Maßnahme
bereits
abgeschlossen
Stadion Nürnberg
Betriebs-GmbH
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Einordnung aktueller Status:
Im Handlungsfeld Gebäude und Energieeffizienz wurden insgesamt über 100
Einzelmaßnahmen genannt. Wobei zu berücksichtigen ist, dass einige der genannten
Maßnahmen mit einer Vielzahl an Einzelvorhaben verbunden ist. Dies gilt beispielsweise
für die Vorhaben zur Erreichung eines klimaneutralen städtischen Gebäudebestands, zur
Umstellung auf LED-Leuchtmittel oder die Projekte im Sonderfonds Energiemangellage.
Für die Klimaneutralität des städtischen Gebäudebestands sei an dieser Stelle auch auf
die aktuellen Stadtratsvorlagen des Hochbauamts verwiesen.
Für die gesamtstädtische Klimaneutralität ist der Gebäudebestand sicher eines der
zentralen Handlungsfelder, weshalb auch die bereits vorhandenen Vortrags- und
Beratungsangebote eine wichtige Rolle spielen, um Gebäudeeigentümer anzusprechen.
Bei den nicht umgesetzten Maßnahmen sticht vor allem der Umstand heraus, dass bisher
noch nicht systematisch energetische Sanierungskonzepte für einzelne Quartiere erstellt
und umgesetzt werden.
4.2. Energieversorgung
Zuständige
Status der
Nr. Kurzbezeichnung der Maßnahme Geschäfts-
Umsetzung
bereiche
| 4.2.1 | Umsetzung der Photovoltaikstrategie der Stadt Nürnberg zur Maximierung des eigenproduzierten Solarstroms auf städtischen Gebäuden | Referat VI | in Umsetzung |
|---|---|---|---|
| in Planung | |||
| 4.2.3 | Einsatz und Ausbau der Solarthermie- und Photovoltaiknutzung in den städtischen Hallen- und Freibädern | 3. Bürgermeister | in Umsetzung |
| in Planung | |||
| 4.2.5 | Umstellung auf Ökostrom | Flughafen Nürnberg GmbH | bereits abgeschlossen |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.2.7 | Umstellung herkömmliches Heizöl auf GTL-Heating | Flughafen Nürnberg GmbH | Bisher nicht umgesetzt |
| Bisher nicht umgesetzt | |||
| 4.2.9 | Hydraulischer Abgleich des Wärmenetzes | Flughafen Nürnberg GmbH | bereits abgeschlossen |
| in Planung | |||
| 4.2.11 | Errichtung PV-Anlage Südwestlich Gelände (Landseite) | Flughafen Nürnberg GmbH | in Planung |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.2.13 | Errichtung PV Anlage auf Parkhaus 4 | Flughafen Nürnberg GmbH | bereits abgeschlossen |
| in Umsetzung | |||
| 4.2.15 | Versorgung des gesamten Klinikums Nord und Süd mit Fernwärme (auch bei der Umsetzung von Neubauten) Primärenergiefaktor f P,FW = 0,00 | Klinikum Nürnberg | Dauerhafte Maßnahme |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.2.17 | Ausbau der Ladepunkte für Elektromobilität im öffentlichen Raum im Jahr 2022. Ausbau von 96 Ladesäulen (=192 Ladepunkten) | N-ERGIE | bereits abgeschlossen |
Umsetzung der Photovoltaikstrategie der Stadt Nürnberg zur Maximierung
des eigenproduzierten Solarstroms auf städtischen Gebäuden
Einsatz und Ausbau der Solarthermie- und Photovoltaiknutzung in den
städtischen Hallen- und Freibädern
Flughafen
Nürnberg GmbH
bereits
abgeschlossen
bereits
abgeschlossen
Flughafen
Nürnberg GmbH
Bisher nicht
umgesetzt
Bisher nicht
umgesetzt
Flughafen
Nürnberg GmbH
bereits
abgeschlossen
Flughafen
Nürnberg GmbH
bereits
abgeschlossen
Flughafen
Nürnberg GmbH
bereits
abgeschlossen
Versorgung des gesamten Klinikums Nord und Süd mit Fernwärme
(auch bei der Umsetzung von Neubauten) Primärenergiefaktor f P,FW =
0,00
Dauerhafte
Maßnahme
bereits
abgeschlossen
Ausbau der Ladepunkte für Elektromobilität im öffentlichen Raum im Jahr
- Ausbau von 96 Ladesäulen (=192 Ladepunkten)
bereits
abgeschlossen
| bereits abgeschlossen | |||
|---|---|---|---|
| 4.2.19 | Altholzkraftwerk am Standort Sandreuth zur Substitution von Erdgas | N-ERGIE | in Planung |
| in Planung | |||
| 4.2.21 | Belegung der Dächer städtischer Gebäude mit Photovoltaik | N-ERGIE | in Umsetzung |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.2.23 | Projekt Großwärmepumpe im Abwasserstrom der städtischen Kläranlage | N-ERGIE | in Planung |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.2.25 | Inbetriebnahme der Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Martinsheim/Marktbreit und Röthlein | N-ERGIE | bereits abgeschlossen |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.2.27 | Energiesparberatung für Kunden | N-ERGIE | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.2.29 | Einstellung der Beleuchtung von historischen Gebäuden, Denkmälern und Fassaden vor Einbruch der Dunkelheit bis 23 Uhr | Oberbürgermeister | in Umsetzung |
| in Planung | |||
| 4.2.31 | Umstellung der Beheizung im Doku-Zentrum | 2. Bürgermeisterin | Bisher nicht umgesetzt |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.2.33 | Photovoltaik-Anlage | IGZ | in Planung |
| in Umsetzung | |||
| 4.2.35 | Einsatz erneuerbarer Energien: Photovoltaikanlage sowie Einsatz des Blockheizkraftwerkes seit 2017. | Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH | Dauerhafte Maßnahme |
| bereits abgeschlossen |
bereits
abgeschlossen
bereits
abgeschlossen
bereits
abgeschlossen
Inbetriebnahme der Photovoltaik-Freiflächenanlagen in
Martinsheim/Marktbreit und Röthlein
bereits
abgeschlossen
bereits
abgeschlossen
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Einstellung der Beleuchtung von historischen Gebäuden, Denkmälern und
Fassaden vor Einbruch der Dunkelheit bis 23 Uhr
Bisher nicht
umgesetzt
Dauerhafte
Maßnahme
Einsatz erneuerbarer Energien: Photovoltaikanlage sowie Einsatz des
Blockheizkraftwerkes seit 2017.
Stadion Nürnberg
Betriebs-GmbH
Dauerhafte
Maßnahme
bereits
abgeschlossen
Einordnung aktueller Status:
Für das Handlungsfeld Energieversorgung wurden insgesamt über 30 Maßnahmen
gemeldet. Bei der Stadtverwaltung Nürnberg kommt vor allem der Umsetzung der
Photovoltaikstrategie eine wichtige Rolle bei der verstärkten Nutzung erneuerbarer
Energien zu. Eine weitere wichtige Maßnahme ist das Pilotprojekt für einen klimaneutralen
Tiergarten Nürnberg. Auch die Projekte zur verstärkten Nutzung von Klärgasen zur
Eigenstromversorgung der Stadtentwässerung tragen signifikant zur Verringerung der
Treibhausgasemissionen bei.
Daneben wurden auch von den städtischen Beteiligungen zahlreiche Maßnahmen für eine
klimafreundlichere Energieversorgung gemeldet. Hier fallen insbesondere die zahlreichen
Projekte zum Ausbau der Photovoltaik ins Auge.
Deutliche Handlungsbedarfe zeigen sich vor allem im Bereich der klimaneutralen
Wärmeversorgung, wobei hier die teilweise unklaren technischen Alternativen zu fossilen
Wärmeerzeugern sicher der größte Hinderungsgrund für eine schnellere Umsetzung sind.
Bei den durch die N-ERGIE gemeldeten Maßnahmen wird deutlich, dass die
Energiewende in vielen Bereichen stattfindet und mittels unterschiedlicher Technologien
vorangetrieben wird (z.B. Altholzverbrennungsanlage, Großwärmepumpe, Elektrolyseur,
PV-Ausbau). Ein bedeutendes Handlungsfeld für das Stadtgebiet ist dabei die
Treibhausgasneutralität des Wärmenetzes.
4.3. Mobilität
Zuständige
Status der
Nr. Kurzbezeichnung der Maßnahme Geschäfts-
Umsetzung
bereiche
| 4.3.1 | Kontinuierliche Elektrifizierung des städtischen Fuhrparks (SÖR) | 3. Bürgermeister | in Umsetzung |
|---|---|---|---|
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.3.3 | Städtisches Förderprogramm zur Anschaffung von Lastenfahrrädern | Referat III | bereits abgeschlossen |
| in Umsetzung | |||
| 4.3.5 | Masterplan nachhaltige Mobilität - ÖPNV: u.a. Ausbau des Straßenbahnnetzes, schnelle und pünktliche Busse und Bahnen, dichterer Takt bei Bussen und Straßenbahnen | Referat VI | in Umsetzung |
| in Umsetzung | |||
| 4.3.7 | Masterplan nachhaltige Mobilität - Pkw-Verkehr: u.a. Ausbau Mobilpunkte, Ausbau E-Ladeinfrastruktur, Kfz-Pendlerverkehre minimieren, Quartiersparkhäuser | Referat VI | in Umsetzung |
| in Umsetzung | |||
| 4.3.9 | "Masterplan schneller und pünktlicher ÖPNV": Maßnahmen zur Bevorrechtigung des ÖPNV, Konkretisierung der Zielsetzung und Maßnahmen aus dem "Mobilitätsbeschluss für Nürnberg" | Referat VI | in Umsetzung |
| in Umsetzung | |||
| 4.3.11 | Fußverkehrsstrategie für Nürnberg, Konkretisierung der Zielsetzung und Maßnahmen aus dem "Mobilitätsbeschluss für Nürnberg" | Referat VI | in Umsetzung |
| in Umsetzung | |||
| 4.3.13 | Ausweitung der Bewohnerparkplätze und kostenpflichtigen Parkplätze in den an die Altstadt angrenzenden Gebieten zur Verhinderung von Verdrängungseffekten aus der Altstadt | Referat VI | in Umsetzung |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.3.15 | Prüfung des Einsatzes alternativer Antriebe (Batterie, Brennstoffzelle) beim Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Nürnberg | Referat III | in Planung |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.3.17 | Errichtung von Schnelladestationen am Vorplatz des Flughafens | Flughafen Nürnberg GmbH | in Planung |
| Dauerhafte Maßnahme |
Dauerhafte
Maßnahme
bereits
abgeschlossen
Masterplan nachhaltige Mobilität - ÖPNV: u.a. Ausbau des
Straßenbahnnetzes, schnelle und pünktliche Busse und Bahnen, dichterer
Takt bei Bussen und Straßenbahnen
Masterplan nachhaltige Mobilität - Pkw-Verkehr: u.a. Ausbau Mobilpunkte,
Ausbau E-Ladeinfrastruktur, Kfz-Pendlerverkehre minimieren,
Quartiersparkhäuser
"Masterplan schneller und pünktlicher ÖPNV": Maßnahmen zur
Bevorrechtigung des ÖPNV, Konkretisierung der Zielsetzung und
Maßnahmen aus dem "Mobilitätsbeschluss für Nürnberg"
Fußverkehrsstrategie für Nürnberg, Konkretisierung der Zielsetzung und
Maßnahmen aus dem "Mobilitätsbeschluss für Nürnberg"
Ausweitung der Bewohnerparkplätze und kostenpflichtigen Parkplätze in
den an die Altstadt angrenzenden Gebieten zur Verhinderung von
Verdrängungseffekten aus der Altstadt
Dauerhafte
Maßnahme
Prüfung des Einsatzes alternativer Antriebe (Batterie, Brennstoffzelle) beim
Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Nürnberg
bereits
abgeschlossen
Flughafen Nürnberg
GmbH
Dauerhafte
Maßnahme
| 4.3.19 | Angebot des Fahrradleasings (Ausschreibung gemeinsam mit der Stadt Nürnberg) | Klinikum Nürnberg | Dauerhafte Maßnahme |
|---|---|---|---|
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.3.21 | Planung von E-Ladestationen für Fahrräder im Klinikum Nürnberg Süd | Klinikum Nürnberg | in Planung |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.3.23 | Zurverfügungstellung eines firmeneigenen E-Autos mit einer eigenen E- Ladesäule für betriebliche Fahrten | Klinikum Nürnberg | Dauerhafte Maßnahme |
| in Umsetzung | |||
| 4.3.25 | Anschluss an Mitmachaktion "Mit dem Rad zur Arbeit" (über AOK) und "Stadradeln Nürnberg" (über Stadt Nürnberg) | Klinikum Nürnberg | Dauerhafte Maßnahme |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.3.27 | Umstellung der VAG-Busflotte auf E-Busse; insgesamt wurden 39 zusätzliche Elektrobusse in den Fahrdienst überführt. Ende 2022 sind somit 46 Elektrobusse im Regelbetrieb | VAG | bereits abgeschlossen |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.3.29 | Energieeffizienzmanagement | VAG | Dauerhafte Maßnahme |
| in Umsetzung | |||
| 4.3.31 | Erneuerung einer U-Bahninfrastruktur (Planung und Baudurchführung) | Referat VI | Dauerhafte Maßnahme |
| in Planung | |||
| 4.3.33 | StUB - Stadt-Umland-Bahn | Oberbürgermeister, Ref. VI | in Planung |
| in Umsetzung | |||
| 4.3.35 | Fahrradleasing für die Tarifbeschäftigten der Stadt Nürnberg inkl. Eigenbetriebe | Referat I/II | Dauerhafte Maßnahme |
| in Umsetzung | |||
| 4.3.37 | Kontinuierliche Elektrifizierung des Fuhrparks (Tiergarten) | 3. Bürgermeister | Dauerhafte Maßnahme |
Angebot des Fahrradleasings (Ausschreibung gemeinsam mit der Stadt
Nürnberg)
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Zurverfügungstellung eines firmeneigenen E-Autos mit einer eigenen E-
Ladesäule für betriebliche Fahrten
Dauerhafte
Maßnahme
Anschluss an Mitmachaktion "Mit dem Rad zur Arbeit" (über AOK) und
"Stadradeln Nürnberg" (über Stadt Nürnberg)
Dauerhafte
Maßnahme
bereits
abgeschlossen
Umstellung der VAG-Busflotte auf E-Busse; insgesamt wurden 39
zusätzliche Elektrobusse in den Fahrdienst überführt. Ende 2022 sind
somit 46 Elektrobusse im Regelbetrieb
bereits
abgeschlossen
bereits
abgeschlossen
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Oberbürgermeister,
Ref. VI
Fahrradleasing für die Tarifbeschäftigten der Stadt Nürnberg inkl.
Eigenbetriebe
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
| in Planung | |||
|---|---|---|---|
| 4.3.39 | bedarfsgerechte Erweiterung der E-Ladesäulen auf dem NM Gelände | NürnbergMesse | Dauerhafte Maßnahme |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.3.41 | Eigene Fahrzeuge: Der Fahrzeugpool der wbg wird in den nächsten Jahren kontinuierlich auf Elektromobilität umgestellt. Ende 2022 waren 37% E-/Hybrid Fahrzeuge (28/9). Die internen Ladepunkte werden parallel zur Umstellung ausgebaut. | wbg | in Umsetzung |
| dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.3.43 | Dynamisches Verkehrs- und Parkleitsystem bei Großveranstaltungen: Verminderung von Lärm- und Abgasemissionen durch weitgehende Vermeidung von Staus und Suchverkehr | Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH | dauerhafte Maßnahme |
Dauerhafte
Maßnahme
bereits
abgeschlossen
Eigene Fahrzeuge: Der Fahrzeugpool der wbg wird in den nächsten
Jahren kontinuierlich auf Elektromobilität umgestellt. Ende 2022 waren
37% E-/Hybrid Fahrzeuge (28/9). Die internen Ladepunkte werden parallel
zur Umstellung ausgebaut.
dauerhafte
Maßnahme
Dynamisches Verkehrs- und Parkleitsystem bei Großveranstaltungen:
Verminderung von Lärm- und Abgasemissionen durch weitgehende
Vermeidung von Staus und Suchverkehr
Stadion Nürnberg
Betriebs-GmbH
dauerhafte
Maßnahme
Einordnung aktueller Status:
Im Handlungsfeld Mobilität wurden über 40 unterschiedliche Maßnahmen gemeldet.
Allerdings ist zu berücksichtigen, dass sich hinter den Maßnahmen im Zusammenhang mit
der Umsetzung des „Mobilitätsbeschlusses für Nürnberg“ jeweils eine Vielzahl von
Einzelprojekten verbergen. Am 23.03.2023 wurde im Verkehrsausschuss ein eigener
Reporting-Bericht zum „Mobilitätsbeschluss für Nürnberg“ vorgelegt (vgl. Beschlussvorlage
Vpl/010/2023), weshalb an dieser Stelle auf eine vertiefende Bewertung der
entsprechenden Maßnahmen verzichtet wird.
Für die Gesamtstadt Nürnberg haben insbesondere die geplanten Großvorhaben (z.B. die
Stadt-Umland-Bahn nach Erlangen/Herzogenaurach) zum weiteren Ausbau des ÖPNV
eine enorme Bedeutung zur Reduzierung der Treibhausgase im Verkehrssektor.
Insgesamt spielt die zunehmende Elektrifizierung der Fahrzeugflotten sowohl der
Stadtverwaltung als auch der Beteiligungen eine wichtige Rolle. Hiermit einher geht auch
der Ausbau der Ladeinfrastruktur.
Daneben zeigen die gemeldeten Maßnahmen auch ein breites Spektrum an
Anreizstrukturen für die eigenen Mitarbeiter/innen (z.B. Job-Tickets,
Fahrradleasingangebote, „Mit dem Fahrrad zur Arbeit“), um zum Umstieg auf den
Umweltverbund zu motivieren.
4.4. Wirtschaft, Handwerk und Industrie
Zuständige
Status der
Nr. Kurzbezeichnung der Maßnahme Geschäfts-
Umsetzung
bereiche
| 4.4.1 | Kostenlose Solar-Gründach-Check-Aktion für Nürnberger Unternehmen und Vereine | Referat III / Referat VII | Dauerhafte Maßnahme |
|---|---|---|---|
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.4.3 | Soweit möglich, Einsatz wiederaufbereitbarer Mehrwegartikel | Klinikum Nürnberg | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.4.5 | Museumsshop im Spielzeugmuseum bietet ausschließlich regional und nachhaltig (ökol., ökon., sozial) hergestellte Waren an; Händler gehören i.d.R. zur Fair Toys Organisation | 2. Bürgermeisterin | in Umsetzung |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.4.7 | Kostenfreie Beratungstage für Nürnberger Unternehmen zu Ressourcen- und Energieeffizienz | Referat VII | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.4.9 | Beratungsangebote des Innovations- und Gründerzentrums NKubator | Referat VII | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.4.11 | Mehrweg-Gebot auf den Nürnberger Märkten | Referat VII | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.4.13 | Bio-Anteil auf den Nürnberger Märkten | Referat VII | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.4.15 | Christkindlesmarkt: umweltfreundliche Papiertüten (kein Plastik), Girlanden aus echtem Tannengrün (nachwachsend, kein Plastik), Buden aus einheimischen Hölzern, | Referat VII | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.4.17 | Wochen- und Stadtteilmärkte fußläufig erreichbar, daher klimaneutral | Referat VII | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme |
Kostenlose Solar-Gründach-Check-Aktion für Nürnberger Unternehmen und
Vereine
Referat III /
Referat VII
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Klinikum
Nürnberg
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Museumsshop im Spielzeugmuseum bietet ausschließlich regional und
nachhaltig (ökol., ökon., sozial) hergestellte Waren an; Händler gehören
i.d.R. zur Fair Toys Organisation
Bürgermeisterin
Dauerhafte
Maßnahme
Kostenfreie Beratungstage für Nürnberger Unternehmen zu Ressourcen- und
Energieeffizienz
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Christkindlesmarkt: umweltfreundliche Papiertüten (kein Plastik), Girlanden
aus echtem Tannengrün (nachwachsend, kein Plastik), Buden aus
einheimischen Hölzern,
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
| 4.4.19 | Förderung von Landwirten mit eigener Biogasanlage, die anstelle Mais eine mehrjährige Blühpflanzenmischung (Veitshöchheimer Hanfmix) anbauen und das Substrat in der Biogasanlage zur Energieerzeugung einsetzen. Steigerung der Biodiversität, Verbesserung der Böden. Trinkwasserschutz. | N-ERGIE | bereits abgeschlossen |
|---|---|---|---|
| Dauerhafte Maßnahme |
Förderung von Landwirten mit eigener Biogasanlage, die anstelle Mais eine
mehrjährige Blühpflanzenmischung (Veitshöchheimer Hanfmix) anbauen und
das Substrat in der Biogasanlage zur Energieerzeugung einsetzen.
Steigerung der Biodiversität, Verbesserung der Böden. Trinkwasserschutz.
bereits
abgeschlossen
Dauerhafte
Maßnahme
Einordnung aktueller Status:
Für das Handlungsfeld Wirtschaft, Handwerk und Industrie wurden 20
Klimaschutzmaßnahmen gemeldet. Eine Vielzahl der Maßnahmen betrifft verschiedene
Beratungs- und Checkangebote für Unternehmen.
Daneben werden auch im Zuge der Nürnberger Märkte zahlreiche Maßnahmen zur
Vermeidung von unnötigen Verpackungen ergriffen. Dies zielen u.a. auf die Stärkung der
regionalen Kreislaufwirtschaft und die Vermeidung von unnötigen Verpackungen.
Die Rückmeldungen zeigen, dass im Handlungsfeld Wirtschaft, Handel und Industrie der
kommunale Einflussbereich, insbesondere jenseits der städtischen Beteiligungen,
begrenzt ist und außerdem keine systematische Übersicht über die Klimaschutzaktivitäten
der Wirtschaft vorliegt. Allerdings war dies im Rahmen des vorliegenden Statusberichts
auch nicht vollumfänglich möglich.
4.5. Klimaschutz im Alltag
Zuständige
Status der
Nr. Kurzbezeichnung der Maßnahme Geschäfts-
Umsetzung
bereiche
| 4.5.1 | Agenda 21 Fonds: Stadt Nürnberg stellt jedes Jahr einen Zuschuss von 50.000 Euro bereit, um damit nachhaltige Projekte in Nürnberg zu fördern | Referat III | Dauerhafte Maßnahme |
|---|---|---|---|
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.5.3 | EnergieSparProjekt (ESP) der Stadt Nürnberg für Empfänger/innen von Sozialleistungen sowie Geringverdiener/innen | Referat V | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.5.5 | Mitorganisation der CO2-Challenge des Initiativkreises der Klimaschutzmanager/innen der Metropolregion Nürnberg | Referat III | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.5.7 | Veröffentlichung der Broschüre "Energieeffizienz, Sanieren und Bauen. So wird's gemacht" | Referat III | bereits abgeschlossen |
| in Umsetzung | |||
| 4.5.9 | Beteiligungs- und Informationsformat "Runder Tisch Energie und Klima" | Referat III | Dauerhafte Maßnahme |
| Bisher nicht umgesetzt | |||
| 4.5.11 | Durchführung von Klimaschutzrundgängen als niederschwelliges Angebot zur Sensibilisierung für den Klimaschutz | Referat III | Dauerhafte Maßnahme |
| Bisher nicht umgesetzt | |||
| 4.5.13 | BioMetropole Nürnberg zur Förderung der regionalen und biologischen Landwirtschaft (u.a. "Bio erleben") | Referat III | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.5.15 | Information der Belegschaft über Maßnahmen des Klinikums, Tipps zum Energiesparen am Arbeitsplatz (auch zu Hause anwendbar) und Aufruf Ideen zum Energiesparen an zentrale Stelle zu richten | Klinikum Nürnberg | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.5.17 | Angebot zweier vegetarischer Gerichte (statt eines vegetarischen Gerichts) für Patienten und Beschäftigte | Klinikum Nürnberg | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme |
Agenda 21 Fonds: Stadt Nürnberg stellt jedes Jahr einen Zuschuss von
50.000 Euro bereit, um damit nachhaltige Projekte in Nürnberg zu fördern
Dauerhafte
Maßnahme
bereits
abgeschlossen
EnergieSparProjekt (ESP) der Stadt Nürnberg für Empfänger/innen von
Sozialleistungen sowie Geringverdiener/innen
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Mitorganisation der CO2-Challenge des Initiativkreises der
Klimaschutzmanager/innen der Metropolregion Nürnberg
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Veröffentlichung der Broschüre "Energieeffizienz, Sanieren und Bauen. So
wird's gemacht"
bereits
abgeschlossen
Dauerhafte
Maßnahme
Bisher nicht
umgesetzt
Durchführung von Klimaschutzrundgängen als niederschwelliges Angebot
zur Sensibilisierung für den Klimaschutz
Dauerhafte
Maßnahme
Bisher nicht
umgesetzt
BioMetropole Nürnberg zur Förderung der regionalen und biologischen
Landwirtschaft (u.a. "Bio erleben")
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Information der Belegschaft über Maßnahmen des Klinikums, Tipps zum
Energiesparen am Arbeitsplatz (auch zu Hause anwendbar) und Aufruf
Ideen zum Energiesparen an zentrale Stelle zu richten
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Angebot zweier vegetarischer Gerichte (statt eines vegetarischen Gerichts)
für Patienten und Beschäftigte
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
| 4.5.19 | CO2-Minderungsprogramm 2022. Förderung einer Vielzahl von Maßnahmen der Bürger*innen | N-ERGIE | Dauerhafte Maßnahme |
|---|---|---|---|
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.5.21 | Schulkooperationen zu Energie- und Mobilitätsthemen mit ca. 10 Schulen. Unterstützung von Projekttagen, P-Seminaren, Lehrer*innenfortbildung | N-ERGIE | Dauerhafte Maßnahme |
| in Umsetzung | |||
| 4.5.23 | Einsparungen an Wasser, Personalkosten, Treibstoffen usw. durch intelligente Bewässerungs- und Müllentleerungskonzepte/-maßnahmen (IDEK) | Oberbürgermeister, 2. Bürgermeisterin | in Planung |
| in Umsetzung | |||
| 4.5.25 | Organisation und Durchführung von Bürgerentscheiden etc., die sich dem Thema „Klima“ | Oberbürgermeister | Dauerhafte Maßnahme |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.5.27 | „Drachentour“ im Besucherbereich des Spielzeugmuseums vermittelt leicht verständlich und vergnüglich die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) | 2. Bürgermeisterin | in Planung |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.5.29 | Flächen werden z.B. an Vereine, die im Bereich der Umweltbildung tätig sind, überlassen. Auf diesen Flächen wird der Bürgerschaft Wissen zu Umweltthemen vermittelt bzw. Anregungen für eine nachhaltige Lebensweise aufgezeigt | Referat VII | in Umsetzung |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.5.31 | Bewerbung des EnergieSparProjekts (ESP) der Stadt Nürnberg bei Seniorinnen und Senioren über die Seniorennetzwerke | Referat V | Dauerhafte Maßnahme |
| bereits abgeschlossen |
CO2-Minderungsprogramm 2022. Förderung einer Vielzahl von
Maßnahmen der Bürger*innen
Dauerhafte
Maßnahme
bereits
abgeschlossen
Schulkooperationen zu Energie- und Mobilitätsthemen mit ca. 10 Schulen.
Unterstützung von Projekttagen, P-Seminaren, Lehrer*innenfortbildung
Dauerhafte
Maßnahme
Einsparungen an Wasser, Personalkosten, Treibstoffen usw. durch
intelligente Bewässerungs- und Müllentleerungskonzepte/-maßnahmen
(IDEK)
Oberbürgermeister,
- Bürgermeisterin
Organisation und Durchführung von Bürgerentscheiden etc., die sich dem
Thema „Klima“
Dauerhafte
Maßnahme
bereits
abgeschlossen
„Drachentour“ im Besucherbereich des Spielzeugmuseums vermittelt leicht
verständlich und vergnüglich die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten
Nationen (SDGs)
Dauerhafte
Maßnahme
Flächen werden z.B. an Vereine, die im Bereich der Umweltbildung tätig
sind, überlassen. Auf diesen Flächen wird der Bürgerschaft Wissen zu
Umweltthemen vermittelt bzw. Anregungen für eine nachhaltige
Lebensweise aufgezeigt
Dauerhafte
Maßnahme
Bewerbung des EnergieSparProjekts (ESP) der Stadt Nürnberg bei
Seniorinnen und Senioren über die Seniorennetzwerke
Dauerhafte
Maßnahme
bereits
abgeschlossen
Einordnung aktueller Status:
Ein klimafreundliches Alltagshandeln der Nürnberger Bürgerinnen und Bürger ist
maßgeblich für die Erreichung der Nürnberger Klimaschutzziele. Mit 32 gemeldeten
Einzelmaßnahmen gibt es bereits eine Vielzahl an unterschiedlichen Angeboten,
überwiegend im Bereich Beratung und Öffentlichkeitsarbeit, die direkt die
Stadtbevölkerung ansprechen. Dabei fällt auf, dass bereits ein breites Spektrum an
Angeboten existiert mit denen sehr unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden.
Während die Stadt Nürnberg im Gegensatz zu vielen Städten noch kein kommunales
Förderprogramm für Energieeffizienzmaßnahmen hat, werden durch die N-ERGIE im
Rahmen des CO -Minderungsprogramms bereits unterschiedliche Effizienzmaßnahmen 2
gefördert.
4.6. Strategische und regulatorische Maßnahmen
Zuständige
Status der
Nr. Kurzbezeichnung der Maßnahme Geschäfts-
Umsetzung
bereiche
| 4.6.1 | Aufbau einer Stabsabteilung Klimaschutz und personelle Aufstockung des Klimaschutzmanagements | Referat III | in Umsetzung |
|---|---|---|---|
| in Planung | |||
| 4.6.3 | Kommunales Energiemanagement im Hochbauamt, u. a. Monitoring und Maßnahmenumsetzung zur kontinuierlichen Verbesserung der Energieeffizienz städtischer Gebäude | Referat VI | Dauerhafte Maßnahme |
| in Umsetzung | |||
| 4.6.5 | Einführung eines Nachhaltigkeitschecks bei städtischen Hochbaumaßnahmen | Referat VI | in Umsetzung |
| in Umsetzung | |||
| 4.6.7 | Regelmäßiges Monitoring der Entwicklung der Solarenergie in Nürnberg | Referat III | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.6.9 | Leitlinien zum energieeffizienten, wirtschaftlichen und nachhaltigen Bauen und Sanieren bei Hochbaumaßnahmen der Stadt Nürnberg | Referat VI | in Umsetzung |
| in Planung | |||
| 4.6.11 | Einführung eines Klima-Baukastens für die Nürnberger Bauleitplanung | Referat VI | Dauerhafte Maßnahme |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.6.13 | Mitwirkung an Initiativkreisen der Metropolregion Nürnberg zu Energie- und Klimaschutzthemen: u.a. zu KWK, Wohnungswirtschaft, erneuerbaren Energien | Referat III | Dauerhafte Maßnahme |
| in Umsetzung | |||
| 4.6.15 | Einführung eines "Klima-Checks" (Auswirkungen auf den Klimaschutz) für sämtliche Stadtratsvorlagen | Referat III | Bisher nicht umgesetzt |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.6.17 | Mitgliedschaft und aktive Gremienarbeit im Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder/Alianza del Clima e.V. | Referat III | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme |
Aufbau einer Stabsabteilung Klimaschutz und personelle Aufstockung des
Klimaschutzmanagements
Kommunales Energiemanagement im Hochbauamt, u. a. Monitoring und
Maßnahmenumsetzung zur kontinuierlichen Verbesserung der
Energieeffizienz städtischer Gebäude
Dauerhafte
Maßnahme
Einführung eines Nachhaltigkeitschecks bei städtischen
Hochbaumaßnahmen
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Leitlinien zum energieeffizienten, wirtschaftlichen und nachhaltigen Bauen
und Sanieren bei Hochbaumaßnahmen der Stadt Nürnberg
Dauerhafte
Maßnahme
bereits
abgeschlossen
Mitwirkung an Initiativkreisen der Metropolregion Nürnberg zu Energie- und
Klimaschutzthemen: u.a. zu KWK, Wohnungswirtschaft, erneuerbaren
Energien
Dauerhafte
Maßnahme
Einführung eines "Klima-Checks" (Auswirkungen auf den Klimaschutz) für
sämtliche Stadtratsvorlagen
Bisher nicht
umgesetzt
bereits
abgeschlossen
Mitgliedschaft und aktive Gremienarbeit im Klima-Bündnis der
europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder/Alianza del
Clima e.V.
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
| 4.6.19 | Internationale Zusammenarbeit: Unterstützung der Allianz für Entwicklung und Klima | Referat III | Dauerhafte Maßnahme |
|---|---|---|---|
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.6.21 | Gremienarbeit im Ausschuss für Klima und Umwelt des Deutschen Städtetags sowie im Umweltausschuss des Bayerischen Städtetags | Referat III | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.6.23 | Erstellung eines Baumkatasters zur Grundlage einer CO2-Bewertung aller Bäume im Umgriff des Konzernstandortes (ggf. zur Anerkennung als zukünftige Kompensation) | Flughafen Nürnberg GmbH | bereits abgeschlossen |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.6.25 | Erarbeitung einer Nachhaltigkeitsstrategie inkl. Festlegung von Prioritäten | Klinikum Nürnberg | in Umsetzung |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.6.27 | Projekt zur Fortentwicklung des Nachhaltigkeitsmanagements sowie zur Vorbereitung auf die Berichtspflichten aus der Taxonomie-Gesetzgebung | N-ERGIE | bereits abgeschlossen |
| bereits abgeschlossen | |||
| 4.6.29 | Erstellung und Veröffentlichung eines Nachhaltigkeitsberichtes | N-ERGIE | bereits abgeschlossen |
| in Umsetzung | |||
| 4.6.31 | Reduzierung von Dienstreisen DiP intern | Oberbürgermeister | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.6.33 | Bereitstellung von Tools für das digitale Arbeiten (z.B. Kanban-Tool, Whiteboard-Tool) zur Ressourceneinsparung (v.a. Papier) | Oberbürgermeister | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.6.35 | Beachtung von ökologischen, sozialen und ethischen Nachhaltigkeitskriterien bei Finanzanlagen in der Stiftungsverwaltung | Referat I/II | Dauerhafte Maßnahme |
| Dauerhafte Maßnahme | |||
| 4.6.37 | Planung und Umsetzung von Desk-Sharing-Konzepten (Einsparung von Büroflächen) | Referat I/II | in Planung |
Internationale Zusammenarbeit: Unterstützung der Allianz für Entwicklung
und Klima
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Gremienarbeit im Ausschuss für Klima und Umwelt des Deutschen
Städtetags sowie im Umweltausschuss des Bayerischen Städtetags
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Erstellung eines Baumkatasters zur Grundlage einer CO2-Bewertung aller
Bäume im Umgriff des Konzernstandortes (ggf. zur Anerkennung als
zukünftige Kompensation)
Flughafen Nürnberg
GmbH
bereits
abgeschlossen
Dauerhafte
Maßnahme
bereits
abgeschlossen
Projekt zur Fortentwicklung des Nachhaltigkeitsmanagements sowie zur
Vorbereitung auf die Berichtspflichten aus der Taxonomie-Gesetzgebung
bereits
abgeschlossen
bereits
abgeschlossen
bereits
abgeschlossen
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Bereitstellung von Tools für das digitale Arbeiten (z.B. Kanban-Tool,
Whiteboard-Tool) zur Ressourceneinsparung (v.a. Papier)
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Beachtung von ökologischen, sozialen und ethischen
Nachhaltigkeitskriterien bei Finanzanlagen in der Stiftungsverwaltung
Dauerhafte
Maßnahme
Dauerhafte
Maßnahme
Planung und Umsetzung von Desk-Sharing-Konzepten (Einsparung von
Büroflächen)
| in Planung | |||
|---|---|---|---|
| 4.6.39 | Energiemanagement DIN ISO 50001 | NürnbergMesse | Dauerhafte Maßnahme |
| in Planung | |||
| 4.6.41 | Kampagne Energieoffensive Laufende Energie-Einsparung durch organisatorische Maßnahmen in Zusammenarbeit mit den Kunden z.B. herabsetzen der Hallentemperaturen, weniger Außenbeleuchtung,… | NürnbergMesse | Dauerhafte Maßnahme |
Dauerhafte
Maßnahme
Kampagne Energieoffensive
Laufende Energie-Einsparung durch organisatorische Maßnahmen in
Zusammenarbeit mit den Kunden z.B. herabsetzen der
Hallentemperaturen, weniger Außenbeleuchtung,…
Dauerhafte
Maßnahme
Einordnung aktueller Status:
Sowohl viele Geschäftsbereiche der Stadtverwaltung als auch einige städtische
Beteiligungen haben verschiedene strategische und regulatorische
Klimaschutzmaßnahmen zurückgemeldet. Insgesamt gibt es 41 Rückmeldungen. Zu den
häufiger genannten Maßnahmen gehören z.B. die Einführung von
Umweltmanagementsystemen, Treibhausgasbilanzierungen oder
Nachhaltigkeitsberichten.
Daneben zeigt sich, dass für einzelne Handlungsfelder vermehrt strategische Konzepte
(z.B. Wärmeleitplanung, klimaneutrale Stadtverwaltung, städtischer Gebäudebestand)
oder konkrete Planungsvorgaben gemacht werden (Klima-Baukasten für die
Bauleitplanung).
Darüber hinaus ist die Stadt Nürnberg auch in diversen regionalen und überregionalen
Gremien vertreten und setzt sich dort für mehr Klimaschutz ein.
Der gestiegene Wert des kommunalen Klimaschutzes in Nürnberg findet auch in der
personellen Aufstockung des Klimaschutzmanagements seinen Ausdruck.
5. Fazit und Ausblick
Der Bericht zeigt, dass sich die Stadtverwaltung Nürnberg und ihre Eigenbetriebe sowie die städtischen Beteiligungen bereits seit vielen Jahren in den unterschiedlichen Handlungsfeldern für den Klimaschutz engagieren. Ebenfalls deutlich wird, dass diese Aktivitäten seit etwa 2020 ausgebaut wurden.
Bei näherer Betrachtung zeigen die von den Geschäftsbereichen und Beteiligungen gemeldeten Strategien und Maßnahmen anschaulich, an wie vielen unterschiedlichen Stellen Ansatzpunkte für eine verbesserte Energieeffizienz und die Reduzierung von Treibausgasemissionen bestehen. Deutlich wird aber auch, wie schwierig es in der Praxis ist, die Wirksamkeit der Maßnahmen quantitativ zu erfassen. Zwar wurden für einzelne Maßnahmen durchaus Angaben zu Energie- und CO -Einsparungen gemacht, eine Gesamtbetrachtung der Klimaschutzeffekte der städtischen Maßnahmen lässt sich hieraus aber nicht ableiten. Es bleibt abzuwarten, inwieweit dies ggf. zukünftig im Rahmen eines regelmäßigen Controllings besser möglich sein wird. Ein entsprechendes Controlling- Konzept soll als Teil des Integrierten Klimaschutzkonzepts entwickelt werden. Zusätzlich soll außerdem die gesamtstädtische Treibhausgasbilanzierung ab 2023 jährlich erstellt werden, weshalb zukünftig zeitnähere Aussagen zur Entwicklung der CO -Emissionen möglich sein werden.
Für die gesamtstädtische Klimaneutralität ist der Gebäudebestand eines der zentralen Handlungsfelder. Hier wurde eine Vielzahl an Maßnahmen gemeldet, die von energetischen Gebäudesanierungen, der Erneuerung von Haustechnik bis hin zu vielfältigen Beratungsangeboten für private Immobilienbesitzer reichen. Durch den Sonderfonds Energiemangellange werden bei der Stadt Nürnberg aktuell zahlreiche zusätzliche Effizienzmaßnahmen umgesetzt. Eine Umsetzungslücke gibt es derzeit bei der Erstellung von energetischen Sanierungskonzepten für Stadtquartiere.
Im Handlungsfeld Energieversorgung liegt ein Schwerpunkt der gemeldeten Aktivitäten beim zunehmenden Ausbau von Photovoltaikanlagen. Bei der Wärmeversorgung sind hingegen noch große Handlungsbedarfe vorhanden. Die gemeldeten Maßnahmen der N-ERGIE verdeutlichen, dass die anstehende Energie- und Wärmewende nur durch einen breiten Technologiemix möglich ist.
Die von den Geschäftsbereichen und Beteiligungen gemeldeten Maßnahmen im Handlungsfeld Mobilität zeigen das die Elektrifizierung von Fahrzeugflotten bereits voll im Gange ist. Auf gesamtstädtischer Ebene sind neben der Umsetzung des Masterplans nachhaltige Mobilität auch die geplanten Großprojekte zur Stärkung des ÖPNV wichtige Bausteine auf dem Weg zur gesamtstädtischen Klimaneutralität. Ebenso zu nennen sind
aber auch die Maßnahmen, die zum Umstieg auf den Umweltverbund motivieren sollen (z.B. Job-Ticket, Fahrradleasing für Beschäftigte).
Eine Vielzahl der Maßnahmen im Handlungsfeld Wirtschaft, Handwerk und Industrie betrifft vorhandene Beratungs- und Checkangebote für Unternehmen. Daneben gibt es auch verschiedene Aktivitäten durch städtische Dienststellen zur Stärkung der regionalen Kreislaufwirtschaft (z.B. im Rahmen des Marktwesens), die ebenfalls zum Klimaschutz beitragen. Dieser Statusbericht kann jedoch nur die Aktivitäten der Stadtverwaltung und der Beteiligungen abbilden und bietet deshalb keine Übersicht über die tatsächlich im Bereich Wirtschaft, Handwerk und Industrie stattfindenden Effizienz- und Klimaschutzaktivitäten der lokalen Unternehmen.
Im Handlungsfeld Klimaschutz im Alltag sind überwiegend Aktivitäten aufgeführt, welche die Stadtbevölkerung ansprechen und zu einem klimafreundlicheren Verhalten motivieren sollen. Der Schwerpunkt dieser Aktivitäten liegt dabei im Bereich Beratung und Öffentlichkeitsarbeit für unterschiedlichste Zielgruppen. Auffallend ist die große Bandbreit an bereits vorhandenen Angeboten in unterschiedlichen Geschäftsbereichen. Was es in Nürnberg hingegen aktuell nicht gibt, ist ein kommunales Programm zur Förderung von Effizienzmaßnahmen und erneuerbaren Energien (vgl. Abschnitt mögliche Klimaschutzmaßnahmen).
Neben konkreten Projekten verfolgen viele der befragten Geschäftsbereiche und Beteiligungen auch strategische Klimaschutzansätze. Auf Seiten der Stadtverwaltung sind dies u.a. Leitbilder und Strategien für den eigenen Wirkungsbereich (z.B. den städtischen Gebäudebestand, nachhaltige Beschaffung) aber auch gesamtstädtisch wirksame Ansätze, wie z.B. der Klima-Baukasten für die Bauleitplanung. Aber auch die Beteiligungen verfolgen strategische Ansätze beim Klimaschutz, beispielsweise durch Umweltmanagementsysteme und eine Nachhaltigkeitsberichterstattung.
Viele der im Statusbericht dargestellten Maßnahmen liegen im direkten Wirkungskreis der Stadtverwaltung Nürnberg. Diese Maßnahmen sind auch Gegenstand des aktuell im Abschluss befindlichen Konzeptes für eine klimaneutrale Stadtverwaltung. Im Rahmen dieses Konzepts werden auch Szenarien erstellt, die eine Wirkungsabschätzung der bereits geplanten Maßnahmen aufzeigen werden. Das Konzept für die Klimaneutralität der Stadtverwaltung soll voraussichtlich noch vor der Sommerpause 2023 im Stadtrat vorgestellt werden.
Mögliche Klimaschutzsofortmaßnahmen
Der Stadtratsbeschluss aus dem Dezember 2022 sieht für den Statusbericht der Klimaschutzmaßnahmen auch die Identifikation von zu ergreifenden Sofortmaßnahmen vor. Aus den vorliegenden Rückmeldungen der Geschäftsbereiche der Stadtverwaltung sowie der städtischen Beteiligungen lassen sich allerdings nur eingeschränkt direkt Bedarfe für Sofortmaßnahmen ableiten. So wurden nur sehr wenige konkrete Maßnahmen gemeldet, die bisher nicht umgesetzt wurden. An dieser Stelle können daher nur erste Vorschläge für mögliche Sofortmaßnahmen gegeben werden, die es zu diskutieren und ggf. weiter zu konkretisieren gilt.
Bei der Betrachtung der bisher nicht umgesetzten Maßnahmen fällt unter anderem auf, dass die Stadt Nürnberg im Gegensatz zu zahlreichen anderen Kommunen bisher kein kommunales Förderprogramm für Bürger/innen zur Förderung von energetischen Effizienzmaßnahmen oder Erneuerbaren Energien aufgelegt hat. Es wäre daher zu diskutieren, ob hier zukünftig ein eigenes kommunales Förderprogramm aufgelegt werden sollte. Dabei ist allerdings zu beachten, dass kommunale Förderprogramme nur bei einer ausreichenden Mittelausstattung sinnvoll sind, was angesichts der Nürnberger Haushaltssituation derzeit fraglich erscheint. Außerdem verursacht die Abwicklung von Förderanträgen einen hohen Verwaltungsaufwand, der mit zusätzlichen Personalbedarfen einhergeht. Auch wären Fragen einer einkommensorientierten Förderung und der Vermeidung von Mitnahmeeffekten zu klären. Ebenso müssen kommunale Förderungen mit bereits existierenden Förderprogrammen auf Landes- und Bundesebene kompatibel sein. Auf Bundesebene werden die Förderbedingungen für Klimaschutz und Effizienzmaßnahmen derzeit in vielen Bereichen grundsätzlich überarbeitet, weshalb auch hier derzeit Aussagen über ggf. sinnvolle Ergänzungen durch kommunale Förderprogramme schwierig sind.
Ebenfalls bisher nicht systematisch genutzt wird das Instrument der energetischen Sanierungskonzepte für bestehende Stadtquartiere. Auch hier wäre zu diskutieren, ob zusätzliche finanzielle und personelle Ressourcen eingesetzt werden können, um systematisch in die Umsetzung von energetischen Quartierskonzepten einzusteigen. Die Erstellung und Umsetzung dieser Konzepte würde insbesondere nach Vorliegen der geplanten kommunalen Wärmeleitplanung Sinn ergeben, da in deren Rahmen eine kleinräumliche Identifikation von zukünftigen Wärmeversorgungsoptionen und Fokusgebieten stattfindet.
Ein weiterer Bereich in dem umfangreichere Anstrengungen sinnvoll wären, ist die gezielte Sensibilisierung der Stadtgesellschaft für die Notwendigkeit und die Möglichkeiten zum Klimaschutz. Wie der Statusbericht deutlich zeigt, gibt es seitens der städtischen Dienststellen und Beteiligungen zwar bereits zahlreiche Beratungs-, Informations- und Veranstaltungsangebote zu den Themen Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und
Klimaschutz, jedoch fehlt eine groß angelegte Klimaschutzkampagne, die breite Bevölkerungsschichten erreicht. Wie auch die aktuellen bundespolitischen Diskussionen zum Klimaschutz zeigen, werden Klimaschutzvorgaben zukünftig im Alltag der Bürgerinnen und Bürger immer mehr spürbar. Umso wichtiger ist es, die gesamte Stadtgesellschaft bei der anstehenden Transformation zur Klimaneutralität mitzunehmen. Ein möglicher Einstieg in eine größer angelegte Klimaschutzkampagne bietet sich mit der geplanten Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzepts (IKSK) an. Im Zuge der Konzepterstellung ist eine Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen. Des Weiteren ist die Entwicklung einer Kommunikationskampagne Bestandteil des IKSK. Deren kontinuierliche Umsetzung wird jedoch ebenfalls nur mit zusätzlichen finanziellen und personellen Ressourcen möglich sein.
Hinsichtlich möglicher Sofortmaßnahmen könnte auch der im Jahr 2022 geschaffene Sonderfonds Energiemangellage als Blaupause dienen. In Anbetracht der durch den Ukraine-Krieg ausgelösten Energiekrise wurden in vielen Geschäftsbereichen kurzfristig wirksame Sofortmaßnahmen zur Energieeinsparung identifiziert und durch einen Sonderfonds in Höhe von fünf Millionen Euro finanziert. Es wäre zu diskutieren, ob ein solcher Fonds im städtischen Haushalt im Sinne eines dauerhaften Klimaschutzfonds verstetigt werden kann, um zusätzliche Finanzmittel für kurzfristig und besonders wirksame Klimaschutzmaßnahmen zur Verfügung zu stellen. Dies würde aber klimapolitisch nur Sinn ergeben, wenn die Maßnahmen tatsächlich zusätzlich bzw. beschleunigt umgesetzt werden und mit den vorhandenen personellen Ressourcen tatsächlich realistisch umsetzbar sind.
Stadt Nürnberg Referat für Umwelt und Gesundheit Hauptmarkt 18 | 90403 Nürnberg www.wir-machen-das-klima.de