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← Sitzung des Stadtrates (26.04.2023)

Anlage 2 IDEK Lichtenreuth Dokumentation

Anlage · 26.04.2023 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Südstadt Marcus König Langwasser Dutzendteich Hasenbuck Energie & Versorgung Schule & Bildung Stadtentwicklung & Planung Wohnen & Bauen Weststadt Verkehr & Mobilität Umwelt & Klima Wirtschaft & Arbeit Sicherheit & Ordnung Soziales & Gesundheit Rad- und Fußverkehr Digitalisierung & Verwaltung Kultur, Sport & Freizeit

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Integriertes Digitales Entwicklungskonzept

IDEK „Reallabor

Lichtenreuth“

Abbildung 1

Impressum

Herausgeber: Stadt Nürnberg Rathausplatz 2 90403 Nürnberg

Koordination

Amt für Digitalisierung und Prozessorganisation Monika Leng

Konzept und Bearbeitung

IDEK-Beraterteam Die Erstellung des Integrierten Digitalen Entwick- Jochen Gauly, Stefan Heinig, Peter Liebhart, lungskonzepts (IDEK) „Reallabor Lichtenreuth“ Horst Mentz, Felix Volgmann, Damian Wagner- wurde im Rahmen des Modellprojekts „Smart Herold, Sofiya Chuhuyevets Cities Smart Regions – Kommunale Digitalisierungsstrategien für Städtebau und Mobilität der c/o Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) Zukunft“ des Bayerischen Staatsministeriums für Georg-Schumann-Straße 130 Wohnen, Bau und Verkehr gefördert. 04155 Leipzig

Kernteam des IDEK „Reallabor Lichtenreuth“

Amt für Digitalisierung und Prozessorganisation Monika Leng

Bürgermeisteramt, Stab Stadtentwicklung Dr. Stefan Bege Michael Ruf

Wirtschaftsförderung Nürnberg Daniela Förtsch

Gestaltung

Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann (bgh.) Sofiya Chuhuyevets

Nürnberg, November 2022

Inhalt

Einleitung 5

01_HINTERGRUND 6

1.1 Ein Integriertes Digitales Entwicklungskonzept (IDEK) für Lichtenreuth 7 1.2 Der IDEK-Prozess 8 1.3 Das Quartier Lichtenreuth 12 1.3.1 Einordnung des Modellquartiers 12 1.3.2 Siedlungsentwicklung und Mobilität 12 1.3.3 Städtebauliche Ziele und Planungen 13 1.3.4 Soziodemografisches Umfeld 15

02_BESTANDSANALYSE 18

2.1 Bestandsanalyse Gesamtstadt 21 2.2 Bestandsanalyse Lichtenreuth 22

03_SWOT-ANALYSE 24

3.1 Zusammengeführte Ergebnisse der SWOT-Analysen und Handlungsbedarfe 27

04_LEITBILD UND ZIELE 30

4.1 Grundlagen der Ziele für Lichtenreuth 32 4.2 Leitbild und Ziele für Lichtenreuth 34

05_PROJEKTVORSCHLÄGE 36

5.1 Priorisierte Projektvorschläge 39 5.1.1 Projektlisten A1 und A2 39 5.1.3 Projektliste B 58 5.1.4 Projektliste C 59

06_VORSCHLAG FÜR DIE IDEK-UMSETZUNG 60

6.1 Steuerungs- und Arbeitsstrukturen für die Umsetzung 61 6.1.1 Programmmanagement Lichtenreuth 61 6.1.2 Projektteams für IDEK-Umsetzungsprojekte & (fakultative) Facharbeitsgruppen 63 6.1.3 Begleit- und Steuerungsgremium „Lichtenreuth“ 64 6.2 Monitoring und Evaluation 65 6.2.1 Controlling des Prozessfortschrittes der priorisierten IDEK-Projekte 65 6.2.2 Monitoring des Outputs der priorisierten IDEK-Projekte 66 6.2.3 Evaluierung der Zielerreichung der digitalen Ziele und des Beitrags der Projekte (Outcome) 66 6.3 Zukunftskonferenz 68

07_ANHANG 70

7.1 Bestandsanalyse für die einzelnen Handlungsfelder 72 7.2 SWOT für die einzelnen Handlungsfelder 82 7.3 Beschreibung der Projektvorschläge 92 7.4 Vorschläge für Indikatoren zur Messung der Zielerreichung 124

Abbildungsverzeichnis 126

Einleitung

Das Integrierte Digitale Entwicklungskonzept (IDEK) Reallabor Lichtenreuth besteht aus einem Hauptteil und einem Anlagenteil.

Der Hauptteil umfasst:

ation in Form der Bestandsanalyse (Kapitel 2) und der SWOT-Analyse (Kapitel 3),

Zielen (Kapitel 4), der digitalen Potenzialanalyse und dem Maßnahmen- und Finanzierungskonzept (Kapitel 5) sowie

Der Anlagenteil ergänzt den Hauptteil um vertiefende Bestandsanalysen, die Langfassungen der SWOT-Analysen sowie die Steckbriefe der Projekte, die zur zeitnahen Vertiefung und Umsetzung empfohlen werden.

Der Aufbau des Integrierten Digitalen Entwicklungskonzepts (IDEK) Reallabor Lichtenreuth spiegelt die Phasen des Erarbeitungs- und Beteiligungsprozesses wider.

01

Hintergrund

Ein Integriertes Digitales

Entwicklungskonzept (IDEK)

für Lichtenreuth

Mit Integrierten Stadtentwicklungskonzep- nen, Bau und Verkehr (StMB) sollen überten (INSEK) wurden in den letzten Jahren tragbare und praxisnahe Lösungsansätze in Nürnberg gute Erfahrungen gesammelt. zur Entwicklung von kommunalen Digi- Sie sind ein geeignetes Instrument, um talisierungsstrategien aufgezeigt sowie in einem partizipativen Prozess Stadt- übertragbare, praxisnahe Lösungsansätze entwicklungsprozesse strategisch und und Handlungsempfehlungen abgeleitet fachübergreifend zu begleiten. Das hat werden. Die Beteiligung an dem Modellsich sowohl bei der Gestaltung von Trans- vorhaben umfasste auch die Orientierung formationsprozessen in Stadtteilen, zum an den methodischen Vorgaben des StMB Beispiel in der Nürnberger Weststadt, als sowie einen regelmäßigen Erfahrungsausauch bei thematischen Stadtentwicklungs- tausch mit anderen Modellkommunen im konzepten bewährt. Rahmen der Austausch- und Coachingworkshops des Instituts für Innovation und Das Integrierte Digitale Entwicklungs- Technik (iit), das für die wissenschaftliche konzept (IDEK) Reallabor Lichtenreuth Begleitforschung im Vorhaben zuständig entwickelt diesen Ansatz weiter: Strategien war. und Projekte zur digitalen Entwicklung – häufig auch unter dem Schlagwort „Smart Der offizielle Start des Modellvorhabens City“ zusammengefasst – werden für den erfolgte im Februar 2021 mit einer Auftaktin Nürnberg neu entstehenden Stadtteil veranstaltung für alle elf Modellprojekte Lichtenreuth erarbeitet, bewertet und in im Freistaat Bayern. Für die Erstellung einem Handlungskonzept gebündelt. Die des IDEKs „Reallabor Lichtenreuth“ wurde Nutzung der INSEK-Methodik sichert ein von der Stadt Nürnberg ein interdiszipintegratives und partizipatives Vorgehen, linäres Arbeitsteam unter Federführung welches sich an der Stärkung des Ge- der Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann meinwohls orientiert. (bgh.) aus Leipzig beauftragt. Das IDEK „Reallabor Lichtenreuth“ wurde in einem Das Reallabor Lichtenreuth ist eines von breitangelegten Beteiligungsverfahren elf Modellprojekten im Freistaat Bayern, im Zeitraum von April 2021 bis Oktober in denen die methodische und inhaltliche 2022 gemeinsam mit der Stadt Nürnberg Verschneidung räumlicher und digitaler erarbeitet. Planungsansätze erprobt wird. Durch die Förderung der Projekte im Modellvorhaben „Smart Cities Smart Regions – Kommunale Digitalisierungsstrategien für Städtebau und Mobilität der Zukunft“ des Bayerischen Staatsministeriums für Woh-

Der IDEK-Prozess

Die Erarbeitung des IDEK erfolgte in über die Beteiligungsveranstaltungen sechs vom Bayerischen Staatsministerium eingebracht wurden, wurden hinsichtlich für Wohnen, Bau und Verkehr (StMB) ihres Nutzens und Beitrages zur Zielerreivorgegebenen und eng miteinander chung, aber auch ihrer Risiken sowie der verknüpften Arbeitspaketen: Machbarkeit bewertet.

1. Bestandsanalyse 5. Maßnahmen- und Finanzierungskonzept

In der Bestandsanalyse wurden der Auf Grundlage der digitalen Potenzialaktuelle Arbeitsstand der städtebaulichen analyse erfolgte eine Priorisierung – und Planungen für Lichtenreuth sowie die vor- teilweise auch Zusammenfassung – der handenen Fachplanungen und -strategien Projektideen. Die priorisierten Projekte in Nürnberg gesichtet und durch Exper- wurden in Steckbriefen konkretisiert. teninterviews vertieft. Im Ergebnis wurde der Wissensstand zur Digitalisierung in 6. Monitoring und Evaluation der Gesamtstadt und zur Entwicklung von Abschließend wurde ein Monitoringkonzept Lichtenreuth komprimiert aufbereitet. erstellt, das sowohl die digitalen Ziele als auch die priorisierten Projekte adressiert.

2. SWOT-Analyse

Anschließend erfolgte die Bewertung der Stärken und Schwächen sowie der Chancen und Risiken für die Stadtteilentwicklung von Lichtenreuth unter besonderer Fokussierung auf Digitalisierungsbedarfe und -projekte. Daraus wurden Handlungsbedarfe für das IDEK „Reallabor Lichtenreuth“ abgeleitet.

3. Leitbild und strategische Ziele

Aufbauend auf der SWOT-Analyse wurde ein übergreifendes Leitbild für Lichtenreuth, verknüpft mit strategischen Zielen für die digitale Entwicklung, formuliert.

4. Digitale Potenzialanalyse

Projektideen und -vorschläge, die über Abb. 1: Der IDEKden bisherigen Prozess gesammelt oder Erarbeitungsprozess

Fördermittel- Umsetzung der Monitoring und Anpassung akquise Projekte Evaluation Oktober 2022

Finalisieren des IDEK- Zukunftskonferenz IDEK Entwurfs in Abstimmung mit der Stadt Nürnberg

  1. Konzept zum Monitoring und Evaluation

Mini-Labs zu ausgewählten Projekten 5. Maßnahmen- und Finanzierungskonzept

Akteursübergreifender Fachworkshop „Projekte“ 4. Digitale Potenzialanalyse

Digitaler Workshop „Digitale Ansätze auf dem UTN-Campus“ 3. Leitbild, Strategien, Ziele Digitaler Workshop „Leitbild und Ziele“

Verwaltungsworkshop „SWOT-Analyse“ 2. Herausarbeiten von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken Expertengespräche

Digitale Zukunftswerkstatt IDEK

  1. Bestandsanalyse

Kick-off Workshop Stadt Nürnberg April 2021

Abb. 2: Handlungsfelder des IDEK „Reallabor (6) Neue Formen Lichtenreuth“ der Partizipation

(5) Daten, (1) Städtebau, Infrastruktur und Wohnen, kommunale Dienste Demografie

(4) Kultur & (2) Mobilität & Freizeit Verkehr

(3) Bildung, Wissenschaft & Wirtschaft

Um die Bearbeitung der komplexen Materie genutzt. Die Projekte, die im Arbeitspaket 5 zu erleichtern, wurden sechs Handlungs- ausgearbeitet wurden, wirken sich dagegen felder gebildet (Abb. 2). Diese wurden vor häufig auf mehrere Handlungsfelder und allem in den ersten vier Arbeitspaketen deren digitale Ziele aus.

Abb. 3: Formate und 02. Juli 2021 Veranstaltungen im IDEK- Prozess Zukunftswerkstatt

Abbildung 2

Zukunfts- Experten- Juni/ 25. Oktober 2022 konferenz interviews Juli 2021

Juli-September Mini- Verwaltungs- 05. November 2021 2022 Labs workshop

Akteurs- Fach- 12. Mai 2022 übergreifen- Fachteam 21. Februar 2022 workshops der WS

Technsiche 25. März 2022 Universität (UTN)

Abbildung 3

Um dem partizipativen Anspruch des IDEK gerecht zu werden, wurden prozessbegleitend mehrere Veranstaltungen durchgeführt. Dabei lag ein besonderer Fokus auf der Mitwirkung der unterschiedlichen Fachämter, Referate und städtischen Unternehmen, um Mitwirkungsinteresse und Ownership in dem Prozess zu stärken. Auf die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürger wurde verzichtet, da in Lichtenreuth bisher noch keine Menschen wohnen.

Folgende Beteiligungen wurden durchgeführt:

• Kick-off Workshop am 23. April 2021

Abbildung 4

mit 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung

• Digitale Zukunftswerkstatt am

  1. Juli 2021: Bestandsaufnahme und Diskussion der Chancen des IDEK mit 54 Akteurinnen und Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft und Forschung sowie Vereinen und Initiativen

Vertiefung der Bestandsaufnahme, Abb. 4: Sammeln der Ziele während des Verwaltungsworkshops am 05.11.2021 Sondierung guter Beispiele mit Digitali- Abb. 5: Gallery Walk beim Akteursübergreifenden Workshop am 12.05.2022 sierungsprojekten sowie Sammlung erster Projektideen in 20 digitalen nology Nuremberg (UTN) sowie den Expertengesprächen Fachämtern und kommunalen Unter-

• Workshop SWOT-Analyse (verwaltungs- nehmen mit 18 Teilnehmenden

interner Workshop) am 05. November

• Workshop Projekte (akteursübergrei-

2021: Diskussion der Ergebnisse der fender Workshop) am 12. Mai 2022: SWOT mit 28 Teilnehmenden, schwer- Diskussion von Projektvorschlägen für punktmäßig aus Verwaltung und städtidas IDEK „Reallabor Lichtenreuth“ mit schen Unternehmen 42 Teilnehmenden, schwerpunktmäßig

• Digitaler Workshop Leitbild und Ziele aus Verwaltung und städtischen Unter-

(Workshop Fachteam) am 21. Februar nehmen 2022: Diskussion des Leitbildes, der

strategischen und digitalen Ziele für Vertiefung priorisierter Projekte in Lichtenreuth mit 13 Teilnehmenden, Steckbriefen in 19 digitalen Mini-Labs schwerpunktmäßig aus Verwaltung und mit potenziellen Projektpartnern städtischen Unternehmen

• Zukunftskonferenz am 25. Oktober

• Digitaler Fachworkshop UTN am

2022: Vorstellung des IDEK „Reallabor 25. März 2022: Diskussion möglicher Lichtenreuth“ und Diskussion der Schwerpunkte und Schnittstellen im nächsten Umsetzungsschritte IDEK zwischen der University of Tech-

Das Quartier Lichtenreuth

1.3.1 Einordnung des zu Lichtenreuth benachbarten Quartie-

ren überwiegend unter dem städtischen

Modellquartiers

Durchschnitt. Lichtenreuth liegt im Süden Nürnbergs an In den nächsten 15 Jahren stellt das Modellder Schnittstelle zwischen Innenstadt und quartier eines der größten Wohnbauflächen- Innenstadtrand. Prägend ist besonders die potenziale im Nürnberger Süden dar, hat Nachbarschaft zum Volkspark Dutzendaber auch eine stadtweit große Bedeuteich und zum Dokumentationszentrum tung für die Neuentwicklung von Standor- Reichsparteitagsgelände. ten der Wirtschaft und Wissenschaft. Für die Siedlungsbereiche im Umfeld benennt das INSEK Nürnberg-Südost 1.3.2 Siedlungsentwicklung folgende wesentlichen Merkmale:

und Mobilität

Die künftige Siedlungsentwicklung von Grünanteil, Lichtenreuth soll über die vorhandenen

bautypologien wie 20-geschossige über das bestehende Hauptstraßennetz Hochhäuser, Punkthäuser, drei- bis erfolgen. Der Verlängerung der Straßenviergeschossige Zeilenbauten, zweige- bahnlinie Nr. 7 bis Bauernfeindstraße, schossige Reihenhäuser, eingeschossige aber auch einem verbesserten Taktangebot Patio-Häuser/Winkelhäuser, der U-Bahnlinie U1 kommen hierbei eine zentrale Rolle zu. Ziel ist es, nach-

hochwertige Infrastruktur im Fuß-, Rad-

verkehr und in der ÖPNV-Erreichbarkeit Angebot von Wohneigentum, freifinanzu gewährleisten. Als Voraussetzung für ziertem und gefördertem Wohnungsbau die hochwertige Erschließungsplanung sowie dient der Mobilitätsbaukasten der Stadt

barkeit. Stellplatzschlüssel unterstützen das Konzept der nachhaltigen Mobilität. Der Insgesamt kann das Umfeld von Lichtenneue Campus der UTN ist als autofreies reuth eher den einfachen und mittleren bzw. verkehrsberuhigtes Areal vorge- Wohnlagen in Nürnberg zugeordnet werden. sehen mit Lösungen für die Stadt- bzw. Die Angebotsmieten lagen 2019 in den „letzte Meile“ – Logistik.

Unabhängig davon ist die Einflussnahme • Anbindung des Grünraums Volkspark auf das Verhalten der künftigen Bürgerinnen Dutzendteich an die umliegenden und Bürger sowie der Studierenden in Quartiere. Lichtenreuth durch Information und Steue- Die städtebauliche Leitidee für Lichtenrung des Verkehrs zwingend notwendig. reuth ist eine nutzungsgemischte Stadt Hier kommt zum einen dem geplanten der kurzen Wege. Die Entwicklung von Quartiersbüro für ganz Lichtenreuth Lichtenreuth gliedert sich dabei in drei eine zentrale Rolle zu, welches eine Module, in denen diese Leitidee unter- Vielzahl von Themenfeldern (z.B. Mobilität, schiedlich umgesetzt wird. Eine zentrale Kultur) abdecken soll. Zum anderen Grünachse zieht sich als verbindendes stellt die Digitalisierung als Vernetzungs- Glied durch das gesamte Plangebiet und element – auch für neue Formen der verknüpft den Volkspark Dutzendteich Mobilität – einen wesentlichen Baustein mit den benachbarten Stadtteilen. Für die für die Quartiersentwicklung dar. Mit der drei Module werden jeweils eigenständige Mobilitätsapp NürnbergMobil verfolgt die Teilbebauungspläne erarbeitet. Nürnberger Verkehrs-Aktiengesellschaft (VAG) das Ziel, künftig alle intermodalen Modul 1: „Hasenbuck Süd“ (B-Plan Nr. Mobilitätsangebote in Nürnberg zugäng-

4635, Satzungsbeschluss 2020)

lich und buchbar zu machen. Ziel der Planung ist ein neuer, attraktiver, autoarmer und durchgrünter Stadtteil im

1.3.3 Städtebauliche Ziele Nürnberger Süden, welcher im Wesent-

lichen dem Wohnen dienen und somit

und Planungen

zur Deckung der hohen Nachfrage nach Das Modellquartier Lichtenreuth befindet Wohnraum beitragen soll. Das Konzept sich auf dem Gelände des ehemaligen sieht für das Gebiet eine gemischte Woh- Südbahnhofs und umfasst ca. 90 ha. Für nungstypologie mit Geschosswohnungsdas Areal fand 2015 ein städtebaulicher bau und Stadthäusern vor. Für Stadthäu- Ideenwettbewerb statt, den das Büro West 8, ser wurden durchgehend maximal drei Rotterdam, gewonnen hat. Auf Grundlage Vollgeschosse vorgesehen, während für des Wettbewerbsergebnisses und einer den Geschosswohnungsbau überwiegend darauf aufbauenden Rahmenplanung fünf Geschosse sowie Hochpunkte mit bis wurde 2016 ein Bebauungsplanverfahren zu sieben Geschossen zulässig sind. (B-Plan Nr. 4600 „Brunecker Straße“) Die weiteren im Gebiet vorgesehenen eingeleitet. Nutzungen (Schule, Kita, Hort und Ein- Wesentliche Ziele für das gesamte Quartier zelhandel) sollen den neuen Stadtteil sind: entsprechend ortsnah mit der erforder-

schen Bedarfes an Flächen für Wohnen des täglichen Bedarfs versorgen und auch und Gewerbe, zu einer verbesserten Versorgung der angrenzenden Bestandsgebiete beitra-

Baustein der Verbindung des Volksparks

Dutzendteich mit den neu entstehenden dem Nürnberger Süden und Südosten und nördlich angrenzenden Quartieren. sowie

Abbildung 5

Kennzahlen: Blockrandbebauung vor. Die Mehrzahl Abb. 6: Bebauungsplan Nr. 4552 und Module der Baufelder erhält einen Hochpunkt mit des zukünftigen

mindestens sieben bis neun Geschossen, Quartiers Lichtenreuth Einfamilienhäusern teilweise bis 16 Geschossen. Im südlichen Teil des Plangebietes ist ein großer

Grünbereich mit Sport- und Spielflächen

bundes zwischen Volkspark Dutzendteich

und angrenzenden Quartieren bildet. mit ca. 500 Plätzen Kennzahlen:

gung bis 3 000 m2 Verkaufsfläche wohnungsbau

Modul 2: „Ingolstädter Straße“ (B-Plan

Nr. 4642 öffentliche Auslegung / Erlass

Satzung für 3./4. Quartal 2023 geplant) • Kindertagesstätte mit ca. 195 Plätzen

Ziel der Planung ist ein nutzungsgemischtes, urbanes Gebiet. Das Konzept sieht eine überwiegend sechsgeschossige

Modul 3: Technische Universität weise erfolgen. Zu Beginn sind kleine

(B-Plan-Nr. 4556, Erarbeitung ab 2022) Anfangsangebote vorgesehen, insbeson-

Ziel der Entwicklung des Moduls 3 ist die dere Gebäude mit experimentellen Ge- Ansiedlung der Technischen Universität bäudetypologien zur vielfältigen Nutzung Nürnberg (UTN) auf ca. 37 ha für pers- für Lehre und Forschung, die bereits nach pektivisch 5 000 bis 6 000 Studierende. § 34 BauGB genehmigt werden könnten. Detailplanungen sind dafür noch nicht vorhanden. Es liegt eine aktuelle Struk-

1.3.4 Soziodemografisches

turplanung des Teams Ferdinand Heide,

Umfeld

Frankfurt am Main, vor. Der Strukturplanung ging ein interdisziplinärer Workshop Bezogen auf die statistische Gliederung im September 2020 voraus, dessen liegt Lichtenreuth in der südlichen Außen- Ergebnisse hier kurz zusammengefasst stadt. Aber auch die südlichen Teile des werden: Innenstadtgürtels sowie die südöstliche Außenstadt, insbesondere Dutzendteich

und Langwasser, prägen das Umfeld. Universitätsareals ist ein offener Campus im Quartier, der wirklich erlebbar Da im Modellquartier noch keine Meninnovativ und experimentell als „Green schen wohnen, wird die demografische Campus“ entwickelt werden soll. und soziale Struktur im Umfeld kurz beleuchtet. Dabei gibt es einen grundle-

genden Unterschied der Struktur in den Raum für Versorgung, soziale Einrichnördlich angrenzenden Quartieren getungen, voruniversitäre Bildung, Wohgenüber den südlichen und südöstlichen nen, Arbeiten, Freizeit, Kultur, Gastro- Nachbarquartieren. nomie, Sport und Erholung angeboten werden. Das Wohnraumangebot auf Die nördlich von Lichtenreuth gelegenen dem Campusareal wird jedoch auf statistischen Bezirke des Innenstadtgürtels das Wohnen von Studierenden sowie Süd sowie Hasenbuck und Katzwanger Gastwissenschaftlerinnen und -wissen- Straße haben schaftler ausgerichtet.

klimafreundlicher Campus, der keine

Emissionen im Betrieb verursacht oder quotienten, sogar „Klima-Positiv“ funktionieren kann.

chen Seniorenquotienten, Anpassungsfähigkeit der Gebäude auf sich verändernde Anforderungen und

Nutzungen. Menschen mit Migrationshintergrund,

als Ergänzung des vorhandenen Netz- Einpersonenhaushalten, werkes konzipiert. Das innere Grün soll eine hohe Aufenthaltsqualität bieten, für • eine überdurchschnittliche Arbeitslosigkeit, Adressbildung, Sport und Spiel, Ent-

spannung, Naturbelassenheit etc. Bedarfsgemeinschaften (SGB II) mit Die Entwicklung des Campus soll schritt- Kindern.

Abbildung 6

Die südlich und südöstlich gelegenen statistischen Bezirke der südlichen und südöstlichen Außenstadt haben

Durchschnittsalter,

quotienten,

Menschen mit Migrationshintergrund in Nürnberg Süd und einen überdurchschnittlichen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund in Langwasser,

Abbildung 7

Einpersonenhaushalten,

an Bedarfsgemeinschaften (SGB II) mit Kindern, die kleinräumig sehr differenziert sind.

Abb. 7-12: Soziodemografische Daten der Nachbarbezirke v. l. n. r. Anteil an Bedarfsgemeinschaften mit Kindern, Seniorenquotient, Anteil an Einpersonenhaushalten, Anteil Arbeitsloser, Jugendquotient, Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund, Innergebietliche Strukturdaten Nürnberg 2020 (31.12.2019)

Abbildung 11

Abbildung 8

Abbildung 9

Abbildung 10

02

Bestands-

analyse

Grundlage der Bestandsanalyse bilden die 02. Juli 2021 mit insgesamt 54 Teilnehbereits dargestellte sozialräumliche Analyse menden statt. Im Zeitraum von Mitte Juni im Umfeld des IDEK-Gebiets sowie die bis Anfang August 2021 wurden zusätzlich vorhandenen räumlichen Planungen für insgesamt 20 Expertengespräche mit Lichtenreuth. Darauf aufbauend wurden Verwaltungsmitarbeitenden und lokalen das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Akteuren durchgeführt, um die Bestands- Digitales Nürnberg, das Integrierte Stadt- analyse zu ergänzen. teilentwicklungskonzept Nürnberg Südost Wichtige Aussagen der Bestandsanalyse und eine Vielzahl von relevanten Fachsind im Nachfolgenden auf Ebene der planungen, Strategien und Projekten in Gesamtstadt und des Stadtteils Lichtenden sechs Handlungsfeldern ausgewertet reuth dargestellt. Dabei werden insbeson- (Abb. 13). dere digitale Potenziale und Bedarfe aus Gemeinsam mit der Stadt Nürnberg wurde der Digitalen Dachstrategie und weiterer die Akteurslandschaft sondiert und der strategischer Dokumente wiedergegeben Teilnehmerkreis für eine Zukunftswerk- sowie Aussagen der Beteiligten der Experstatt und vertiefende Expertengespräche tengespräche berücksichtigt. definiert. Die Zukunftskonferenz fand am

Digitale Dachstrategie: Intelligent vernetzt,

nutzenorientiert, innovativ

Als erster von zwei Bausteinen des INSEK „Digitales Nürnberg“ wurden im Oktober 2019 die Strategischen Leitlinien der digitalen Dachstrategie durch den Stadtrat beschlossen. Mit den Strategischen Leitlinien wurden im Zusammenspiel mit der Stadtverwaltung und relevanten Akteuren Ziele und Handlungsfeldziele für Nürnberg und die Leitplanken für eine digitale Stadt definiert. Mit der daraus im zweiten Schritt abgeleiteten Roadmap wurden im November 2020 die Konturen für eine digitale Stadt Nürnberg weiter geschärft. Die Roadmap konkretisiert Handlungsfelder, mögliche Projekte und Initiativen und formuliert Empfehlungen innerhalb der durch die Strategie gesetzten Leitplanken und Ziele. Dies beinhaltet beispielsweise Anforderungen an künftige Daten- und Kommunikationsinfrastrukturen, digitale Bürgerdienste und die gesetzlich vorgeschriebene Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes. Die Aktivitäten um eine künftige digitale Stadtverwaltung, die notwendigen Prozessoptimierungen und „Change-Prozesse“ (Digitalisierung nach innen) sowie für das Thema „Smart Cities“ (Digitalisierung nach außen) werden durch das neu geschaffene Amt für Digitalisierung und Prozessorganisation begleitet, koordiniert und unterstützt. Im Zusammenspiel mit sogenannten Digitalkoordinatoren in unterschiedlichen Verwaltungsbereichen sind damit wichtige organisatorische Querschnittstellen und zusätzliche Kapazitäten für den weiteren Prozess geschaffen worden.

Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Nürnberg Südost VERNETZEN !

Freiräume für Innovationen Das Handbuch für Reallabore

Memorand Urbane Re Wunedg zeu zkuurn rfotbsufäshteigne,n a dS

um

D DInitge i igt g arliee i rDt t ea a sc hSt l sat e rdatt s eeng tiw N e i/c k ü lun r g n sko b nz e ep r t ( g INSEK) IÜ N I n N tb e e S g u er E ier a r K pt u e - rS s Z üt r a i df i e c tue l h n e nt t wg u ic n kulu g nng d d N e ü r r n b erg s atap i dt l itv i e e n nz TDEIEIL W2:E IRTOERAEDNMTWAPIC –K PLUERNSGPEKTIVEN FÜR 2020

1

konzept Nürnberg Südost formative Kraft der Städte für das Gemeinwohl

Stadtentwicklungskonzept (INSEK) • Smart City Charta. Digitale Transfor- „Digitales Nürnberg“. mation in der Kommunen nachhaltig Teil 1: Strategische Leitlinien gestalten Teil 2: Roadmap - Perspektiven für

die Weiterentwicklung Das Handbuch für Reallabore

berg. Überprüfung und Neuausrich- Wege zur robusten, adaptiven und tung der INSEK-Ziele 2020 zukunftsfähigen Stadt

Fachkonzepte, z.B. Sonstige Daten, z.B.

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ten des Kulturreferats der Stadt Nürnberg turstrategie der Stadt Nürnberg lussbericht 3

Amt für Digitalisierung, IT und Prozessorganisa tion

Klimaschutzfahrplan Leitlinien

Nürnberg

digital.stadt.nürnberg

2020 – 2030 K

Nürnberg (2001)

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19 t für ein e digitale Stadtverwaltung

und städtebauliche Planung

2020-2030

eine digitale Stadtverwaltung

Abschlussbericht

die Technische Universität Nürnberg (TUN). Workshops

Abb. 13: Übersicht der Grundlagendokumente und Quellen für die Bestandsanalyse 0302 – 0202 grebnrüN nalprhafztuhcsamilK Lokale Strategien, z.B. Übergeordnete Strategien, z.B.

Bestandsanalyse Gesamtstadt

Folgende wichtige Erkenntnisse konnten vielfältige digitalaffine Gründerszene im Rahmen der Bestandsanalyse gewonnen (u.a. Initiative Startup.Digital.Nürnberg, werden: ZOLLHOF Tech Incubator, offenes Innovationslabor JOSEPH’S).

an digitalen Bürgerdienstleistungen sowie • Mit der Friedrich-Alexander-Universität digitalisierten Verwaltungsprozessen. Erlangen-Nürnberg und der Technischen Hochschule Nürnberg Georg

Simon Ohm sowie dem Fraunhofer- WLAN wurde in öffentlichen Gebäuden Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) seitens der Stadtverwaltung forciert und mit rund 1 000 Forschenden gibt es ist insbesondere in den 300 Schulen anwendungsorientierte Forschung für weit vorangeschritten. Die VAG stellt digitale Technologien. zusätzlich im ÖPNV und an einigen Haltestellen WLAN für die Fahrgäste • In der Bauleitplanung erfolgt bisher nur zur Verfügung. eine punktuelle Nutzung von digitalen Prozessen, zum Beispiel von 3D-Modellen

oder digitaler TÖB-Beteiligung bei eininfrastruktur, inklusive der Rechenzentzelnen Projekten. ren, stellt sich in Nürnberg bisher divers dar (Feuerwehr, N-ERGIE, UTN etc.). • Der „Masterplan Nachhaltige Mobilität“, Umweltverbund: der bis 2025 die Realisierung von 100 Fuß- und Radverkehr

Mobilitätsstationen und die Stärkung sowie der öffentliche intelligent vernetzten, nachhaltigen und Nahverkehr des Umweltverbundes auf 68 % der bürgerzentrierten städtischen Ökosys- Verkehrsmittelwahl in der Gesamtstadt tems, hat in Nürnberg bisher noch keine vorsieht, beinhaltet bereits wesentliche konkrete Anwendung gefunden. Elemente der Digitalisierung. Der „Mobilitätsbaukasten für Bauvorhaben in

Nürnberg“ unterstützt zusätzlich den digitale Beteiligungsangebote und Ansatz der autoreduzierten Mobilität. -plattformen werden bereits erfolgreich angewendet (u.a. „e-Partizipations-

plattform“, Partizipationsprojekt „laut!“, berg einzelne digitale Pilotprojekte (u.a. „Integreat-App“). Mieter-App und digitale Vermietung der WBG, Modellprojekte im Smart Metering).

Städten mit dem größten Beschäftigtenanteil im IT- und Kommunikationssektor. Zusätzlich verfügt Nürnberg über eine

Bestandsanalyse Lichtenreuth

infrastruktur eingeplant, teilweise werden

Leerrohre verlegt. ziell eine Scharnierfunktion zwischen

tionell“ geplant. Zusätzliche Daten- bzw. einnehmen und auch nicht-digitalaffine Kommunikationskabel an einzelnen Personen in der Nutzung digitaler Ange- Leuchten bzw. Knotenpunkten und bote unterstützen. zusätzliche Strominfrastruktur an den

Leuchten sind nicht vorgesehen. darin, dass die Stadt Nürnberg keinen

das bestehende LoRaWAN-Netz ange- im neuen Stadtteil hat. Dadurch hängt dacht, z.B. um Sensornetzwerke für die es vom Interesse der jeweiligen Pro- Bewässerung, Verkehrsmessung usw. jektentwickler und neuen Eigentümer zu integrieren. Allerdings können ent- ab, inwieweit digitale Komponenten in sprechende Gateways mit ihrer großen Wohn- und Gewerbegebäuden umge- Reichweite und geringen Anforderun- setzt werden können. gen problemlos nachgerüstet werden.

eine eigene Daten- bzw. Breitband- sätzlich Potenziale für die Nutzung von infrastruktur einschließlich eines Re- digitalen Lösungen, z.B. in der Beleuchchenzentrums. Diese Infrastruktur wird tungssteuerung, der Bewässerung oder auch als Rückgrat für hochdigitalisierte der Sportflächennutzung. Ebenso stellen Prozesse und Lehre dienen (z.B. Kom- sie ein Potenzial für die Anwendung munikationszentrum statt Bibliothek). digitaler bzw. hybrider Kulturangebote im öffentlichen Raum dar.

zwischen UTN und der Stadt Nürnberg • Eine nachhaltige, autoreduzierte Mobilität für eine vernetzte Herangehensweise kann durch die vorgesehene qualitativ an Digital- und Innovationsthemen. Dies hochwertige Infrastruktur in Lichtenreuth betrifft auch die Planung der Infrastruk- im Fuß- und Radverkehr sowie der ÖPNVtur wie Rechenzentrum oder Datenlei- Erreichbarkeit gewährleistet werden. tungen. Jedoch gibt es noch keine konzeptionellen Ansätze für die Logistik der „letzten Meile“

im Quartier. Sozialbereich sind den bisherigen Pla-

Abb. 14: Lichtenreuth als Teil der gesamtstädtischen Betrachtung

Lichtenreuth

Nürnberg

Bildungshaus „südpunkt“ als auch das ist es wichtig, zumindest im Bereich der Kulturzentrum „Z-Bau“ könnten Einfluss digitalen Infrastrukturen (Breitband, LoRaauf das kulturelle Angebot in Lichten- WAN, Leerrohre u.a.) höhere Standards reuth nehmen. als im Modul 1 im städtebaulichen Vertrag zu vereinbaren. Darüber hinaus ist im

Schlussfolgerungen Planungsprozess darauf zu achten, dass

Der Entwicklung von Lichtenreuth ist ein jenseits modulbezogener Insellösungen langjähriger Planungsprozess vorausge- eine möglichst breite Vernetzung zwischen gangen, in dem Smart-City-Ansätze kaum den Modulen und mit den Nachbarquartieeine Rolle spielten. Um innovative Ansätze ren erreicht wird. Diese Vernetzung sollte zum gegenwärtigen Zeitpunkt oder in den nicht zuletzt auch auf der Ebene sozialer nächsten Jahren noch zu implementieren, und kultureller Angebote erfolgen und sind die Voraussetzungen in den einzel- kann durch digitale Technologien begünsnen Modulen der Quartiersentwicklung tigt werden. unterschiedlich. Während die Einfluss- Eine ausführliche Aufbereitung der Ergebmöglichkeiten im Modul 1 aufgrund der nisse der Bestandsanalyse befindet sich in abgeschlossenen Bebauungsplanung Bestandsanalyse der Anlage. Darin sind neben der Situation für die einzelnen sehr gering sind, ergeben sich im Modul 3 Handlungsfelder in der Gesamtstadt und im Planungsproangesichts des frühen Planungsstadiums zess für Lichtenreuth die relevanten Ziele und eines an innovativen, digitalen Lösungen und Projektansätze der Digitalen Dachinteressierten Bauherren (UTN) die größstrategie abgebildet.

03

SWOT-

Analyse

Ausgehend von der Bestandsanalyse Für die SWOT-Analyse wurden folgende werden Stärken und Schwächen sowie Hilfsfragen herangezogen, die für jedes Chancen und Risiken mit einem Fokus auf Handlungsfeld interpretiert werden, wenn- Digitalisierung für die sechs Handlungs- gleich die Beantwortung der Leitfragen felder des IDEK herausgearbeitet. Das nicht in allen Handlungsfeldern gleicher- Handlungsfeld „Bildung, Wissenschaft und maßen möglich war: Wirtschaft“ wird insbesondere unter dem Aspekt des Ökosystem-Managements und relevanter Kooperationen betrachtet.

Stärken (intern) Schwächen (intern)

Quartiers Lichtenreuth in Bezug auf Entwicklung Lichtenreuths im Bereich Digitalisierung einzigartig? Digitalisierung verbessern?

Nürnberg bei Digitalisierungsprojekten,

die sie in die Quartiersentwicklung Bewohnerinnen und Bewohner, Lichtenreuth einbringt? Gewerbetreibende und andere

(z.B. Finanzen, Partner, Akteure) ansehen könnten? kann die Stadt Nürnberg bei der Quartiersentwicklung Lichtenreuths zurückgreifen?

Chancen (extern) Risiken (extern)

und Nutzer des Quartiers bestimmte steht die Stadt Nürnberg bei der Bedarfe oder Erwartungen? Quartiersentwicklung Lichtenreuth im Bereich Digitalisierung?

der aktuellen Planung des Quartiers • Gibt es ein Problem, das die berücksichtigt werden sollten? Umsetzung des IDEK Lichtenreuth verhindern könnte?

Voraussetzungen (z.B. Förderpolitik, • (Standortwettbewerb: Wo sind andere kommunale/nationale Schwerpunkte)? Städte der Stadt Nürnberg im Bereich Quartiersentwicklung/Digitalisierung voraus?)

pro Handlungsfeld integriert und

interne Faktoren

vernetzt

S

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Stärke n ch w äch

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c

e Ri Handlungs-

n

bedarfe

externe Faktoren

Darauf aufbauend wurden aus den SWOTs SWOT-Analysen der einzelnen Hand- Abb. 15: Vorgehen der SWOT-Analyse der sechs Handlungsfelder erste strategi- lungsfelder sind im Anhang dargestellt. sche Ableitungen für Entwicklungspers- Die Ergebnisse der SWOT-Analyse und pektiven (Handlungsbedarf) getroffen. die daraus resultierenden Schlussfolgerungen wurden am 5. November 2021 mit Eine übergreifende SWOT-Analyse, die im insgesamt 28 Teilnehmenden, vorrangig 7.2 folgenden Kapitel dargestellt ist, stellt die SWOT für aus Verwaltung und städtischen Unternehdie einzelnen Essenz aus den handlungsfeldbezogenen men, diskutiert. Handlungsfelder SWOT-Analysen dar. Die Details zu den

Zusammengeführte Ergebnisse

der SWOT-Analysen und

Handlungsbedarfe

Stärken (intern) Schwächen (intern)

nutzungsgemischten Neubauquartiers: die Quartiersentwicklung Lichtenreuths Integrierte Betrachtung von Siedlungs-

entwicklung & Mobilität der Module (führt z.B. zu unterschied-

Regions“ Qualitäten)

zende Stadtteile/Gesamtstadt) durch Gestaltungsmöglichkeiten bei den Mo- Ansiedlung der Technischen Universität dulen 1 und 2 (UTN) mit Digitalisierung als einen

Schwerpunkt der Lehre strategie („Storytelling“) für das Thema

(gesamtstädtisch und insbesondere

im Rahmen der Quartiersentwicklung Lichtenreuth)

spitze/Leadership für die Quartiersent-

wicklung Lichtenreuth unter Berücksich- Kommunikation zwischen den beteiligtigung digitaler Aspekte ten Akteuren der Gebietsentwicklung (intern sowie außerhalb der Verwaltung)

und Vorgaben (z.B. INSEK Südost, Digi-

tale Dachstrategie „Digitales Nürnberg“) kulturelle Angebote in Lichtenreuth für die Quartiersentwicklung

struktur innerhalb der Stadt (z.B. Breitbzw. „Community“ mit Bezug zu Digitaband, Rechenzentrum) lisierung auf gesamtstädtischer Ebene (z.B. Nürnberg Digital Festival) • Fehlende Regelungen/Strategie für die Erhebung, Speicherung, Verwertung

und Zurverfügungstellung von Daten im talen Planungs-/Modellierungsprozessen Kontext der Smart City/Digitalen Stadt (Governance-Struktur/Strategie, Daten-

plattformen etc.) (z.B. ePartizipation)

rung und Verankerung des Smart City- mit Einbindung weiterer Funktionen Themas innerhalb der Stadtverwaltung (z.B. ÖPNV)

Lösungen, die kommuniziert werden lichkeiten auf Landes-, Bundes- und können EU-Ebene für Smart City (z.B. Anschubfinanzierungen für neue Mobilitätsformen, 4. Staffel Modellprojekte Smart Cities“, BMWSB, Green Deal)

Chancen (extern)

feld“) digitaler Lösungen in allen Hand- Risiken (extern) lungsbereichen

rungszeitraum; Gefahr des Verlusts des von digitalen sozialen Räumen und politischen und operativen Commitments barrierefreien Möglichkeiten zur Inforsowie Unsicherheit in Bezug auf zukunftsmationsbeschaffung und Nutzung von fähige Technologien digitalen Angeboten

Vernetzung mit Nachbarquartieren und Form von „Testballons“ und temporären singuläres Denken in den einzelnen Nutzungen) für schnelle Sichtbarkeit Modulen

stilgerechter Mobilitätsformen (z.B. im mung der Planungsprozesse zwischen Personenverkehr und Wirtschaftsverkehr) Stadt und UTN: Gefahr einer schwierigen/fehlenden Zusammenarbeit mit

der UTN und dadurch geringes Gestalan innovativen digitalen Lösungen auf tungspotenzial im Modul 3 dem Campus

vate Bauherren für die Bewohnerschaft

te Teilhabe von Bevölkerungsgruppen als Chance für Innovation und frühdurch die Digitalisierung zeitige Zusammenarbeit bei digitalen Lösungen

richteten Quartiers in Bezug auf Cyber-

security: erhöhter Schutz kritischer (z.B. Begleitung von Offlinern) Infrastruktur erforderlich

der Bürgerbeteiligung

Kooperationsmodelle

Übergeordnete • Erarbeitung eines integrierten, digitalen

Verkehrskonzeptes über alle Module

Handlungsbedarfe (und angrenzende Stadtgebiete), dabei

Festlegung von Kriterien zur Evaluie-

rung (Lärm, Abgas, Verkehr), Koordi- Quartiersentwicklung und einer integnation und Betrieb von Personen- und rierten, operativen Quartiersbetreuung Wirtschaftsverkehr (möglicherweise Quartiersbüro)

hebung, Speicherung, Verwertung und („Storytelling“) für das Thema Smart Bereitstellung von Daten im Kontext der Cities nach innen und außen Smart City/Digitalen Stadt (Governance- Struktur/Strategie, Datenplattformen etc.)

greifenden Kommunikationsstrukturen (z.B. Beratungsgremium) zwischen den beteiligten Akteuren der Gebietsentwicklung u.a. mit „AG Infrastruktur“ (intern sowie außerhalb der Verwaltung)

Thema Smart Cities mit Forschung, Wirtschaft/Start-ups und Multiplikatoren und Strukturen vor Ort entwickeln und aufbauen (z.B. mit Zollhof)

menarbeit der IKT bzw. Daten-Dienstleister im Stadtkonzern (Feuerwehr, N-ERGIE), UTN und privaten Anbietern forcieren, Verknüpfung des Themas bzw. der Planung Daten-/Ladeinfrastruktur mit Beleuchtung/Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR)

rellen und sozialen Einrichtungen aus Nachbarquartieren zur ausreichenden Versorgung in Lichtenreuth sowie Einordnung ergänzender kultureller/sozialer Angebote in bereits geplante Institutionen (z.B. Schule, UTN-Campus)

rung des Quartiersbüros zum zentralen Ort der Beteiligung, Beratung, Kommunikation und Ko-Produktion mit einem starken Fokus auf Digitalisierung für unterschiedliche Zielgruppen (Onliner & Offliner)

04

Leitbild und

Ziele

Das Zielsystem für das IDEK Lichtenreuth Zur Erreichung der strategischen Ziele gründet sich sowohl auf übergeordnete für Lichtenreuth sind weitere Projekte bundesweite bzw. europäische Leitgedan- erforderlich, die keinen engeren Bezug ken (z.B. Neue Leipzig Charta, Smart City zur Digitalisierung haben. Diese werden Charta) als auch auf vorhandene Beschlüsse im IDEK nicht betrachtet, aber je nach zur integrierten Stadtentwicklung in Nürn- Relevanz im Bebauungsplan und städteberg (z.B. INSEK Südost, INSEK Digita- baulichen Vertrag, in einem INSEK oder in les Nürnberg) und zur städtebaulichen fachlichen Konzepten aufgegriffen. Entwicklung von Lichtenreuth (z.B. Bau- Leitbild und Ziele für das IDEK „Reallabor leitplanung). Es besteht aus zwei Teilen: Lichtenreuth“ wurden in einem digitalen dem Leitbild und den strategischen Zielen Workshop am 21. Februar 2022 mit inseinerseits und den Zielen zur digitalen gesamt 13 Teilnehmenden, vorrangig aus Entwicklung andererseits. Verwaltung und städtischen Unternehmen, Das Leitbild und die strategischen Ziele diskutiert. befinden sich auf der Ebene eines INSEK und umfassen Kernthemen einer integrierten Stadtteilentwicklung. Sie sind selbst nicht auf die Digitalisierung ausgerichtet, bilden aber die strategische Grundlage

Leitbild

für die Ziele zur digitalen Entwicklung in Lichtenreuth.

Für jedes Handlungsfeld wurde ein strategisches Ziel formuliert. Da die Handlungsfelder jedoch nicht trennscharf abzugrenzen sind, sind einzelne Aspekte der strategischen Ziele auch in mehreren Strategische Ziele Handlungsfeldern relevant. Das betrifft insbesondere übergreifende Themen wie Klimaschutz, Living Lab-Gedanke, Infrastruktur oder digitale Spaltung, die jeweils nur in einem strategischen Ziel benannt werden.

Ziele zur digitalen

Aus den strategischen Zielen wurden für Entwicklung Abb. 16: jedes Handlungsfeld ein oder zwei Ziele Zielhierarchie für Lichtenreuth zur digitalen Entwicklung in Lichtenreuth abgeleitet. Diese digitalen Ziele werden im weiteren IDEK-Prozess mit Projekten untersetzt. In der gegenwärtigen Arbeitsphase werden dazu (intern) Handlungsansätze und mögliche Projekte benannt. Diese werden in den nächsten Arbeitsschritten konkretisiert, auf ihre Realisierbarkeit geprüft und priorisiert. Dabei ist zu beachten, dass einzelne Projekte auch zur Erreichung mehrerer digitaler Ziele beitragen können.

Grundlagen der Ziele für

Lichtenreuth

Als integriertes digitales Entwicklungskon- • Infrastrukturen, Daten und Dienstleiszept baut das IDEK Lichtenreuth sowohl tungen sowie auf die Neue Leipzig Charta als auch

auf die Smart City Charta auf. Die Neue rationen. Leipzig Charta strebt an, die transformative Kraft der Städte für das Gemeinwohl Zur Umsetzung wird Städten sowohl zu nutzen. Dabei werden Prinzipien guter Offenheit gegenüber neuen Technologien Stadtentwicklungspolitik benannt, die auch empfohlen als auch ein starker Werte- und für die Entwicklung von Lichtenreuth hand- Zielebezug, um die Technologien mit lungsleitend sind. Herauszuheben ist ins- Bedacht und Weitblick nutzen zu können. besondere das integrierte und kooperative Die Smart City Charta macht deutlich, Herangehen an die Quartiersentwicklung dass Digitalisierung in die Stadtentwickin Lichtenreuth, das vielfältige Akteure in lung integriert sein und Ziele der nachhaltieine nachhaltige Stadtentwicklung einbegen Stadtentwicklung umsetzen soll. Demzieht. entsprechend benennt das Zielsystem des Städtische Transformation im Sinne der IDEK Lichtenreuth zunächst ein Entwick- Neuen Leipzig Charta basiert auf der lungsleitbild und strategische Stadtent- Integration der sozialen, ökologischen und wicklungsziele (SZ) für Lichtenreuth, aus wirtschaftlichen Dimensionen einer nach- denen die Ziele zur digitalen Entwicklung haltigen Entwicklung. Deshalb werden (DZ) abgeleitet werden. Dabei können mit den drei Dimensionen gemeinwohl- Projekte (P) gleichzeitig zu mehreren orientierter Stadtentwicklung die grüne, digitalen Zielen einen Beitrag leisten, und die produktive und die gerechte Stadt übergeordnete Kommunikations- und adressiert. Die Digitalisierung ist dabei ein Arbeitsstrukturen bilden eine gemeinsame Querschnittsthema, das viele Chancen für Klammer zur Umsetzung des IDEKs und nachhaltige Lösungen in der Stadtteilent- seiner Projekte (Abb. 17). wicklung beinhaltet. Das Zielsystem für Lichtenreuth knüpft Wie Digitalisierung zu städtischen Trans- inhaltlich auch an die übergeordneten formationsprozessen beitragen kann, führt Ziele in Nürnberg an, insbesondere die die Smart City Charta in vier Leitlinien „Gesamtstädtischen Leitlinien“ (die im aus. Die digitale Transformation benötigt Entwurf vorliegen) und ihre Anwendung bei demnach Flächenkonkurrenzen sowie die verschiedenen integrierten Stadtentwicklungskon-

zepte (Abb. 17). Es greift darüber hinaus

Abbildung 12

Abbildung 13

Gesamt-

städtische

Leitlinien

Nürnberg

(Entwurf)

Leitbild Lichtenreuth

SZ 1 SZ 2 SZ 3 SZ 4 SZ 5 SZ 6

efradebsgnuldnaH

DZ 1.1 DZ 2.1 DZ 3.1 DZ 4.1 DZ 5.1 DZ 6.1

DZ 1.2 DZ 2.2 DZ 3.2 DZ 5.2

P1 P2 P3 P4 P5 P...

Kommunikations- und Arbeitsstrukturen

Wettbewerb und der Bauleitplanung zu- um Wohlstand zu sichern und die Stadt Abb. 17: Erarbeitung des grunde liegen. zukunftsfähig zu machen.“ IDEK-Zielsystems

Das INSEK Digitales Nürnberg formuliert eine Vision, die auch für Lichtenreuth handlungsleitend ist: „Wir wollen die Lebensqualität der Menschen heben. Dabei nutzen wir neue digitale Lösungen,

Leitbild und Ziele für Lichtenreuth

SZ 1: In Lichtenreuth werden vielfältige Wohn-, Arbeits-, Bildungs- und

Freizeitangebote für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen unter besonderer Berücksichtigung der Erfordernisse des Klimawandels und einer sich wandelnden Gesellschaft mit stetig neuen Herausforderungen realisiert.

SZ 2: In Lichtenreuth wird ein integriertes, klimaneutrales Verkehrskonzept für den Personen- und den Wirtschaftsverkehr über alle drei Module mit Berücksichtigung und Einbindung der angrenzenden Stadtgebiete realisiert. Dabei hat der Umweltverbund einen Anteil von mindestens 80 % am Modal Split* im Quartier.

SZ 3: Lichtenreuth wird als urbanes Labor

Leitbild Lichtenreuth entwickelt, in dem Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Bürgerschaft sowie die Kommune und Lichtenreuth ist ein nutzungs- und sozial ihre Tochterunternehmen eng kooperieren und dabei gemischter Stadtteil mit integriertem Uni- gemeinsam innovative Projekte sowie Angebote versitätscampus und hoher Lebensqualität. entwickeln, erproben und umsetzen. In ihm werden digitale Lösungen für eine gemeinwohlorientierte, nachhaltige und klimagerechte Stadtteilentwicklung im Sinne SZ 4: In Lichtenreuth werden vielfältige soziale, eines Reallabors kooperativ erprobt. Die kulturelle und partizipative Angebote für einzelnen Module, Handlungsfelder und unterschiedliche Bevölkerungsgruppen geschaffen Stakeholder sind gut miteinander und in sowie sinnvoll miteinander und über die die angrenzenden Quartiere vernetzt. Stadtteilgrenzen hinaus vernetzt.

SZ 5: Lichtenreuth bietet die infrastrukturellen Voraussetzungen für ein Living Lab für innovative, digitale und intelligent vernetzte Lösungen und Projekte, welche dem Gemeinwohl dienen und auf andere städtische Quartiere skalierbar sind.

SZ 6: Allen Interessierten aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Politik werden Anreize und niedrigschwellige Möglichkeiten geboten, sich über die Entwicklung des Stadtteils Lichtenreuth zu informieren und aktiv bei der Gestaltung einzubringen.

SZ Strategisches Ziel Städtebau, Wohnen und Bildung, Wissenschaft Daten, Infrastrukturen,

DZ Digitales Ziel Demografie und Wirtschaft kommunale Dienste

Mobilität und Verkehr Kultur und Soziales (Neue Formen der) * Verteilung des Transportaukommens Partizipation auf verschiedene Verkehrsmittel

DZ 1.2: In den öffentlichen Grün- und Freiräu-

men werden digitale Lösungen zur Bewälti-

gung der Herausforderungen des Klima-

DZ 1.1: Die Implementierung von digitalen Lösungen im wandels sowie zur besseren Nutzbarkeit und Neubau trägt zu Energieeffizienz sowie zu demografi- Bewirtschaftung des öffentlichen Raums modellscher und sozialer Vielfalt bei. haft für Nürnberg erprobt.

DZ 2.1: Die Implementierung von digitalen und vernetz- DZ 2.2: Nachhaltige Stadtlogistik, die mit Hilfe ten Mobilitätsstrukturen ermöglicht eine flexible und von vernetzten Mobilitätsdaten Verkehrsaufeinfache Nutzung verschiedener Mobilitätsformen kommen im Wirtschaftsverkehr reduziert, und deren Kombination, um auch autounabhängige wird in Lichtenreuth kombiniert mit flexiblen Lebensstile zu unterstützen. Verteilstrukturen angeboten.

DZ 3.1: In Lichtenreuth stehen ko-kreative Formate DZ 3.2: In Lichtenreuth werden hybride sowie Innovations- und Kooperationsstrukturen wie Bildungs-, Versuchs- und Erprobungsräume Digital Labs oder ein Think Tank zur Verfügung, um zur Verfügung gestellt, in denen digitale und neue digitale und vernetzte Lösungen zu entwickeln vernetzte Lösungen mit kollaborativen und und umzusetzen. partizipativen Ansätzen ausprobiert, angewendet, vermittelt und weiterentwickelt werden.

DZ 4.1: Digitale, multimediale und anpassungsfähige

Angebote und Räume verschiedener städtischer und nichtstädtischer Akteure tragen zur Stärkung der

sozialen und kulturellen Teilhabe bei und wirken

einer digitalen Spaltung entgegen.

DZ 5.1: In Lichtenreuth werden organisationsüber- DZ 5.2: Dienstleistungen der Bürgerdienste greifende Konzepte für Konnektivität und schnelle und der kommunalen Tochterunternehmen Datenverbindungen entwickelt und implementiert, um werden in Lichtenreuth als hybrides Angebot, zukunftsweisende digitale Lösungen, Angebote und d.h. digital und mit physischer „Schnittstelle“ Dienstleitungen langfristig zu gewährleisten. zum Kunden, zur Verfügung gestellt, um den

bestmöglichen Zugang und Umfang der

Dienste und deren Abwicklung zu gewährleisten.

DZ 6.1: Digitale Kommunikations- und Beteiligungsfor-

mate sowie Visualisierung von notwendigen Planungsgrundlagen ergänzen analoge Formate sinnvoll und schaffen neue Angebote für umfassende Information

und Ko-Produktion, um die Teilhabe unterschiedli-

cher Bevölkerungsgruppen an der Quartiersentwick-

lung zu erhöhen.

05

Projekt-

vorschläge

Die Herausarbeitung konkreter Projek- Beitrag zur Zielerreichung te und deren Priorisierung für das IDEK

Innovation

„Reallabor Lichtenreuth“ erfolgte in einer Zusammenführung der Arbeitspakete 4 und

Bürgernutzen

5 – der digitalen Potenzialanalyse und der Maßnahmen- und Finanzierungsplanung.

Übertragbarkeit

Nutzen

In der digitalen Potenzialanalyse geht es

Synergiepotenziale

darum, auf Grundlage der bisherigen Arbeitsergebnisse die IDEK-Anwendungsfelder für den Einsatz digitaler Technologien in Lichtenreuth zu identifizieren. Gleichzeitig ist es wichtig, den Mehrwert digitaler gegenüber analogen Lösungen zu prüfen und Risikofaktoren in Bezug auf die Digitalisierungspotenziale aufzuzeigen.

Die über den Erarbeitungsprozess des Mitwirkungsbereitschaft IDEK gesammelten 34 Projektideen wurden Umsetzzunächst in einem Pool zusammengeführt barkeit Technische Voraussetzungen und prägnant beschrieben. Darauf aufbau-

Investitionskosten

end erfolgte eine Bewertung von Nutzen und Umsetzbarkeit der Projektideen. Die

Vergleichbare Lösungen

Bewertungskriterien berücksichtigten die digitalen Potenziale und Hemmnisse, da-

Zeitraum

rüber hinaus aber auch Aspekte bezüglich des Mehrwerts für eine gemeinwohlorientierte Stadtteilentwicklung und der Mitwirkungsbereitschaft der wichtigen Akteure. Maßnahmenliste, die insgesamt 25 Pro- Abb. 18: Die Projektideen wurden in einem fach- Bewertungskriterien jektvorschläge umfasste. Durch weitere übergreifenden Workshop am 12.05.2022 für die Projektideen Betrachtung und Prüfung der einzelnen mit 42 Teilnehmenden, vorrangig aus Ver- Projektvorschläge konnte eine Zuordnung waltung und kommunalen Unternehmen, in drei Umsetzungskategorien erfolgen: diskutiert. Die Akteure hatten auch die Möglichkeit, den Entwurf der Bewertung

• Projektliste A: Projekte, die zur Vertie-

nach dem Workshop zu kommentieren fung und Umsetzung empfohlen werund mit eigenen Erfahrungen zu ergänzen. den, dabei wir differenziert in: Das Bewertungsergebnis wurde grafisch

• Liste A 1: Steckbriefe wurden im Rahmen des

in einem „Mapping“ aufbereitet und diente IDEK-Prozesses erstellt als Grundlage für die Priorisierung der

• Liste A2: Machbarkeitsanalyse/Sondierungs-

Projekte. Dabei zeigte sich, dass einige studie ist vorab erforderlich Projektideen in einem so engen inhaltli-

• Projektliste B: Projektpool mit guten

chen Zusammenhang stehen, dass sie zu Projekten, die zu einem späteren Zeiteinem gemeinsamen Projekt zusammenpunkt nochmals geprüft werden sollten geführt wurden. Nach Zusammenführung einzelner Pro- • Projektliste C: Projekte, die derzeit jekte entstand eine ausdifferenzierte nicht weiterverfolgt werden

AP 4: Mapping Potenzialanalyse | Stand: 20.06.2022

Nicht digitale Projektideen Digitale Projektideen

Lichtenreuth Lichtenreuth

Digitale Digitaler Leihangebote öffent. Raum

Interaktiv e
Quart iersbüro Vernetzun Visualisierung
AG Digitale Infrastruktur Engagement- u Ermöglichungs remium abor Aktivierung u. Beratung priv. Bauherrn 2 . räume neztuN Zufahrtsregulierung Wirtschaftsverkehr Living Lab Erprobungsräum Steuerung Regenrückhaltung u. Bewässerung Steuerung Beleuchtung Concierge- Dienste Ge Na Zer Nachbarschafts- Plattform Na Kä Gebäudeautom Fahrplan u. Modellierung
Living Lab s/ Daten-/Lad e- Hybride
e
Steuerung Regenrückhaltung u. Bewässerung
Steuerung Beleuchtung
Gebäudeautom ation
1 girdein UTN UT N

Aktivierung u. Vernetzung kult/soz. Akteure

Engagement- u .
Ermöglichungs räume
Concierge- Dienste
Ge bäude mit
Na chh.-
Zer tifizierung

Akteurnetzwerk

Begleitg remium
R eall abor
Orientierung
Parklandschaften
Digitale TÖB-
Na Kä hwärme/- lte UTN

Aktivierung u.

Beratung

priv. Bauherrn

Ridesharing

Betriebliche

Mobilitätsmg

HF1

Start- up/

Digital Lab

HF2

HF3

HF4

HF5

HF6

einfach 2 Umsetzbarkeit 1 komplex komplex 1 2 einfach

Umsetzbarkeit

neztuN

Nicht digitale Projektideen Digitale Projektideen

Gesamtstadt Gesamtstadt

Abb. 19: Potenzialanalyse: Mapping der Projektideen hcoh

Priorisierte Projektvorschläge

In einem weiteren Arbeitsschritt wurden 5.1.1 Projektlisten A1 und A2 Projekte, die im Ergebnis der Bewertung prioritär für die Umsetzung zu empfehlen Projektliste A1: Projekte, die zur Vertiesind, in insgesamt 19 Mini-Labs mit po- fung und Umsetzung empfohlen werden tenziellen Projektbeteiligten diskutiert und A1.1 – Aktivierung und Beratung vertieft. Die Ergebnisse sind in Form von gewerblicher und institutioneller Steckbriefen als Grundlage der Beantra- Bauherren gung von Fördermitteln und weiteren Projektumsetzung dokumentiert. Die Steckbriefe A1.2 – Verbesserung Verteilstrukturen/ können als flexible Handlungsgrundlage letzte Meile, Concierge-Dienste im Zuge der Konkretisierung des Projektes A1.3 – Quartiersbüro Lichtenreuth bzw. der Ausrichtung auf ein konkretes Förderprogramm fortgeschrieben werden. A1.4 – Digital zugängliche Leihangebote Innerhalb der nachfolgenden Projektliste A im öffentlichen Raum wurden vier Projekte als sogenannte Leit- A1.5 – Hybride Bürgerdienste und projekte definiert (als Leitprojekt mit einem Leistungen der Stadtverwaltung Stern gekennzeichnet). Dabei handelt es sich um Projekte, die zeitnah umgesetzt A1.6 – Testfeld für Sensortechnik und IoTwerden sollen und denen eine besonders Technologien mit Use Cases große Wirkung für die integrierte, digitale

Projektliste A2: Machbarkeitsanalyse/

Entwicklung des neuen Stadtteils beige- Sondierungsstudie vorab erforderlich messen wird. A2.1 – Quartiersschule Lichtenreuth

A2.2 – Living Labs und Erprobungsräume für Technologien

A2.3 – Niedrigschwellige Engagementund Ermöglichungsräume

Aktivierung und Beratung gewerblicher

und institutioneller Bauherren

Abbildung 14

Abb. 20: Aktivierung und Beratung von Bauherren

Ziel Budget (geschätzte Kosten)

Gewerbliche und institutionelle Bauherren Gesamtkosten von 100 000 € über in Modul 1 und 2 sollen für (innovative) di- 3 Jahre. gitale Lösungen mit den Schwerpunkten Die Kosten teilen sich auf in Energieeffizienz, demografischer Wandel

und Lebensqualität beim Bau von neuen (einmalig 50 000 €) Gebäuden in Lichtenreuth gewonnen und unterstützt werden. Dazu sollen bis 2025 • die Kosten für die Beratung der Bau- 90 % der Bauherren aktiv angesprochen herren und Pflege der Materialien (ca. und sensibilisiert sowie 20 % der Bau- 10 000 € 2023 und je 20 000 € in den herren für konkrete Projekte gewonnen Jahren 2024 und 2025) werden. Beides sollte extern beauftragt werden.

Zeithorizont / Umsetzungszeitraum Federführung

Kurz- bis mittelfristig: 2023-2025 ff Stadtplanungsamt (Vorschlag)

Mitwirkende (intern) • ggf. Servicebetrieb Öffentlicher Raum

(SÖR)

ganisation • N-ERGIE

Soziales

Die Stadt Nürnberg hat keinen direkten Einfluss darauf, ob und wie Erwerberinnen und Erwerber der Baugrundstücke in Modul 1 und 2 digitale Maßnahmen beim Bau ihrer Gebäude realisieren und sich aktiv in das Reallabor einbringen. Deshalb wird eine Aktivierung und Beratung von Bauherren sowohl von Wohnals auch von Gewerbegebäuden aufgebaut, um diese für die Realisierung digitaler Lösungen zu interessieren, fachlich zu beraten und in das Reallabor Lichtenreuth einzubeziehen. Diese lässt sich bei Erfolg für weitere Neubauquartiere nutzen. Schwerpunkt der Projekte soll im Bereich von Energieeffizienz (z.B. Smart Metering), altersgerechtem Wohnen (z.B. Ambient Assistance Living) und nachhaltiger Mobilität (z.B. Echtzeit-ÖPNV-Anzeige in Bürogebäuden) liegen.

Die Aktivierung und Beratung erfolgt in vier Bausteinen:

das Stadtplanungsamt/Stadtteilkoordination, dabei Information über Ziele, Möglichkeiten und Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Reallabor „IDEK Lichtenreuth“

tale Informationsplattform (Bündelung der gebietsspezifischen Informationen für Lichtenreuth, allgemeines Fachwissen, gute Beispiele, nützliche Links u.a.)

durch externen Dienstleister

nern in den Fachämtern und bei der N-ERGIE für die Zusammenarbeit an fachspezifischen digitalen Lösungen

Die Inhalte des Bauherrenhandbuches werden in einem moderierten interaktiven Prozess zwischen den beteiligten Fachämtern und externen Beteiligten des Projektes durch einen Dienstleister erarbeitet. Dieser setzt auch die Informationsplattform technisch um.

Verbesserung Verteilstrukturen/

letzte Meile, Concierge-Dienste

Abbildung 15

Abb. 21: Letzte Meile, Concierge- Dienste

Ziel Zeithorizont / Umsetzungszeitraum

Das übergeordnete Ziel dieser Maß- Kurz- bis mittelfristig: 2023-2025 ff nahme besteht darin, Lieferverkehre für Güter mit Pkw und Lkw in Lichtenreuth um 50 % gegenüber dem Durchschnitt in Nürnberger Bestandsquartieren zu

Budget (geschätzte Kosten)

reduzieren, ohne die Qualität der Zustel- Konzepterarbeitung durch externe lungsdienste zu beeinträchtigen. Bewoh- Vergabe: 100 000 € nerinnen und Bewohner können gelieferte Ware direkt beim Concierge-Dienst Konkrete Investitions- und Betriebsbeziehungsweise bei den Quartiersboxen kosten für die Realisierung werden abholen oder sich Waren gezielt mit auf Grundlage des Logistikkonzeptes einem umweltfreundlichen Lastenrad zu- ermittelt. stellen lassen. Diese Dienstleistung kann auch für den Versand von Waren genutzt

Federführung

werden. Verkehrsplanungsamt (Vorschlag)

Mitwirkende (intern) Mitwirkende (extern)

Der stetige Zuwachs des E-Commerce-Markts führt zu einer Zunahme des Lieferverkehrs in den Quartieren, aber auch zu einer Steigerung der Flächenkonkurrenzen im öffentlichen Raum. Vor diesem Hintergrund wird eine nachhaltige Verteilstruktur in Lichtenreuth angestrebt. Dazu wird ein gemeinsames Projekt der Stadt Nürnberg mit Logistikunternehmen und sogenannten KEP-Diensten (Kurier-, Express- und Postdienste) zur Bereitstellung von Flächen für Mikro- Depots und Quartiersboxen sowie Concierge-Stationen realisiert.

Damit wird eine umweltverträgliche Zustellung und Abholung von Gütern innerhalb der „Letzten Meile“ per Lastenrad möglich. Die Quartiersboxen sind mit 24-Stunden-Service für Lieferung, Einkauf und Tausch vorgesehen. Darüber hinaus können Bewohnerinnen und Bewohner gelieferte Waren direkt beim Concierge-Dienst abholen oder für den Versand abgeben.

Die Standortwahl der Mikro-Depots und der Quartiersboxen ist in Abhängigkeit der städtebaulichen Entwicklung und der ÖPNV-Erschließung auszuweisen. Das geplante Quartiersbüro für Lichtenreuth kann für Concierge-Dienste genutzt werden, sofern ausreichend Flächen zur Verfügung stehen. In einem ersten Projektbaustein wird ein Logistikkonzept für die „Letzte Meile“ mit einem Betreibermodell bis Ende 2024 entwickelt.

In der Konzepterstellung spielen die Verhandlungen mit Logistikdienstleistern über eine Kooperation im Zuge des Projekts eine zentrale Rolle.

In Abhängigkeit von den Ergebnissen des Konzepts kann die Realisierung schrittweise für einzelne Teile des Stadtteils erfolgen. Weiter ist zu prüfen, ob die angrenzende Südstadt in das geplante Projekt integriert werden kann.

Quartiersbüro Lichtenreuth

Abbildung 16

Abb. 22: Quartiersbüro Lichtenreuth

Ziel Budget (geschätzte Kosten)

Schaffung einer zentralen Anlaufstelle 200 000 € (zweijährige Aufbau- und für alle Bewohner, Studierende oder Erprobungsphase) Arbeitnehmende im Stadtteil sowie Akteure und Multiplikatoren. Begegnungsort und räumliche Ressource für Vereine, Initiativen und Bürgerschaft.

Zeithorizont / Umsetzungszeitraum Federführung

Konzepterstellung: kurzfristig Bürgermeisteramt, Realisierung: mittelfristig (nach 2024) Stab Stadtentwicklung

Mitwirkende (intern) Mitwirkende (extern)

Bauträger mit großen Anteilen an

Wohnungen

Regiestelle Sozialraumentwicklung

(mit Beratungsangebot) und Recht

Das Quartiersbüro berät im neuen Stadtteil zu diversen (digitalen) Angeboten, unterstützt wenig digitalaffine Personen in ihrem Zugang zu diesen Angeboten und übernimmt die Rolle des Mittlers zwischen der Stadt Nürnberg und den Bewohnerinnen und Bewohnern. Über das Quartiersbüro sollen Information, Kommunikation, Begegnung, Vernetzung und Beteiligung im Stadtteil befördert werden. Ausgewählte Angebote des Quartiersbüros können sich explizit an spezifische Zielgruppen richten, wie etwa Bewohnerinnen und Bewohner im geförderten Wohnungsbau. Daneben sind thematische Schwerpunktsetzungen möglich, wie etwa Unterstützung beim Aufbau und der Umsetzung eines integrierten Mobilitätsmanagements. Das Quartiersbüro soll über feste Öffnungsund Sprechzeiten verfügen. Außerhalb dieser Zeiten sollen die Räumlichkeiten des Quartiersbüros als Begegnungsort und räumliche Ressource für Vereine, Initiativen und Bürgerschaft dienen und z.B. für kleinere Veranstaltungen nutzbar sein (z.B. durch innovative digitale Schließsysteme). Dabei soll geprüft werden, ob auch der angrenzende Freiraum für Aktionen und Veranstaltungen des Quartiersbüros genutzt werden kann.

Als erster Schritt soll ein Betreiberkonzept erarbeitet werden unter Berücksichtigung der „Stadtteilkoordination Brunecker Straße“. Ebenso gilt es, das Konzept des Verkehrsplanungsamtes für ein „Quartiersbüro mit integriertem Mobilitätsmanagement“ im neuen Stadtquartier Brunecker Straße und die durch Referat für Jugend, Familie und Soziales geplante Erarbeitung eines standortübergreifenden Betreiber- und Finanzierungskonzeptes von sozialen Treffpunkten und Nachbarschaftstreffs zu berücksichtigen.

Digital zugängliche Leihangebote

im öffentlichen Raum

Abbildung 17

Abb. 23: Leihangebote im öffentlichen Raum

Ziel Zeithorizont / Umsetzungszeitraum

Die soziale Teilhabe der Bevölkerung in Mittelfristig bis 2026 (abhängig von Lichtenreuth und den Nachbarquartieren Baufortschritt) soll gestärkt und der Austausch zwischen Nutzerinnen und Nutzern gefördert werden. Des Weiteren tragen

Budget (geschätzte Kosten)

die Leihangebote dazu bei, dass das Ab 20 000 EUR je Leihstation Potenzial des öffentlichen Raums – vor allem der Grünanlagen – für Sport, Spiel und Freizeitbeschäftigung besser und von vielfältigen Nutzergruppen genutzt werden kann. Wichtige Voraussetzung

Federführung

für die Zielerreichung ist, dass die Zunächst: Bürgermeisteramt, Angebote kostengünstig bzw. kostenlos Stab Stadtentwicklung verfügbar sind. Andocken an Projekt „Quartiersbüro“ bis zur Umsetzungsreife, danach Verständigung zur betriebstechnischen Federführung

Mitwirkende (intern)

Stab Sozialraumentwicklung

geräte beschafft und in IT-System eingebettet werden

Mit digital zugänglichen Leihangeboten im öffentlichen Raum soll das Ausleihen von Spiel- und Sportausrüstung (z.B. Fußbälle, Tischtennisschläger) ohne Personal und Öffnungszeiten ermöglicht werden. Das Angebot könnte um Alltagsgegenstände (z.B. Werkzeug) sowie Auflademöglichkeiten für Mobiltelefone oder ähnliche Erweiterungen ergänzt werden. Wichtige Voraussetzung für die Zielerreichung ist, dass die Angebote kostengünstig bzw. kostenlos verfügbar sind.

In einer Pilotphase können unterschiedliche Ausrüstungsgegenstände an verschiedenen Standorten (Grünflächen, Wohnquartier) sowie Kooperationen mit geplanten Einrichtungen (z.B. Quartiersbüro, Kinder- und Jugendhaus, UTN) erprobt werden. In einem partizipativen Prozess können die Erfahrungen mit verschieden Standorten und Variationen der Leihboxen ausgewertet werden.

In der Pilotphase sollen bis 2026 zwei Leihboxen im öffentlichen Raum installiert und 100 Leihvorgänge pro Jahr erreicht werden.

Hybride Bürgerdienste und Leistungen

der Stadtverwaltung

Abbildung 18

Abb. 24: Hybride Bürgerdienste

Ziel Zeithorizont / Umsetzungszeitraum

Städtische Dienstleistungen und Kurz- bis mittelfristig Bürgerservices werden in Lichtenreuth digital, niedrigschwellig und durchgehend als digital-analoge Hybridlösung in Form von „Bürgerterminals“ zur Verfügung

Budget (geschätzte Kosten)

gestellt. Bis 2024 ist mindestens ein (1 Terminal ohne Betrieb) Terminal installiert, in Betrieb und ein zu Use Case 1: 95 000€ definierender Umfang von kommunalen Use Case 2: 55 000€ Dienstleistungen steht öffentlich zur Verfügung. Perspektivisch werden städtische Prozesse dadurch effizienter

Federführung

gestaltet und Kapazitäten eingespart. Direktorium Bürgerservice, Digitales und Kurzfristig soll ein messbarer Mehrwert Recht bei der Bürgerschaft entstehen, da u.a. Öffnungszeiten und persönliche Besuche auf dem Bürgeramt umgangen werden können.

Mitwirkende (intern)

Recht

nisation

triebe

Bürgerterminals als Ausgabegeräte von Dokumenten werden bereits erfolgreich an einer wachsenden Zahl von Standorten in Nürnberg betrieben. Mit „Mein Nürnberg“ stellt die Stadt Nürnberg ein gut ausgebautes Angebot digitaler Bürgerdienste zur Verfügung und betreibt bereits die dafür notwendige Infrastruktur. Sowohl die Angebote als auch die entsprechende Infrastruktur sollen weiter ausgebaut werden.

Mit den hybriden Bürgerdiensten in Lichtenreuth sollen die Stärken aus dem digitalen Angebot mit einem barrierefreien „physischen“ Zugang kombiniert und einer möglichst breiten Nutzergruppe barrierefrei zugänglich gemacht werden. Dabei werden zwei Anwendungsfälle/Use Cases in Lichtenreuth umgesetzt:

Use Case 1 „Ausgabe“:

Das Terminal dient allein als Ausgabestelle für Dokumente, die von der Stadtverwaltung hinterlegt und rund um die Uhr von Bürgerinnen und Bürgern abgeholt werden können.

Use Case 2 „Bürgerdienste“:

Bereitstellung der digitalen Bürgerdienste von „Mein Nürnberg“ über ein Terminal; Diese Anwendung stellt deutlich höhere Anforderungen an Umsetzung und im Betrieb.

Testfeld für Sensortechnik und

IoT-Technologien mit Use Cases

Abbildung 19

Abb. 25: Smarte Sensorik für Bewässerung und Intelligente Mülleimer im öffentlichen Raum

Ziel Federführung

Kapazitäten bei SÖR sollen durch Amt für Digitalisierung und Prozesseffizient geplante Routen für die Entlee- organisation (Vorschlag) rung der Abfallcontainer eingespart bzw. umverteilt werden (i.d.R. sinnvoll abseits vielbefahrener Routen).

Mitwirkende

Durch bedarfsorientiere Bewässerung wird Wasser eingespart und je nach • SÖR Auswahl der Sensoren können Starkre-

genereignisse früh erkannt werden.

Zeithorizont / Umsetzungszeitraum

Kurz- bis mittelfristig: 2023-2026 ff

Budget (geschätzte Kosten)

ca. 160 000 € (Investitionskosten für zwei Use Cases inkl. Dashboard und Connectivity; exklusive Datendrehscheibe).

Konzeption, Aufbau und Betrieb eines Testfelds für IoT und Sensortechnik auf Grundlage von zunächst zwei durch die Stadt Nürnberg festgelegten Use Cases „Intelligente Mülleimer“ und „Digitale Bewässerungssteuerung“ bis zum Jahr 2025.

IoT-Infrastruktur/Gateways und ca. 20 Sensoren sowie einem Dashboard in einem festgelegten Areal

Konnektivität, Speicherung und die zur Verfügungstellung der Daten nach Open-Data-Maßstäben

cke verwendet werden:

  1. Sie werden an eine Datendrehscheibe gesendet, dort gesammelt und zu Analysezwecken verarbeitet und verwertet. Bei einer städtischen Open-Data- Plattform sind diese Daten dann öffentlich einsehbar und i.d.R. auch verwendbar (z.B. Zahl der Fahrräder, die eine Messstelle passieren)

  2. Die Daten werden verwendet, um Prozesse zu steuern, z.B. ab einem gewissen Feuchtigkeitswert wird bewässert oder ab einem gewissen Pegel wird die Feuerwehrleitstelle über die Hochwassergefahr informiert.

Weitere mögliche Use Cases (Expertenaustausch):

Feinstaub)

Quartiersschule Lichtenreuth

(Machbarkeitsstudie)

Abbildung 20

Abb. 26: Quartiersschule Lichtenreuth

Ziel Federführung

Die Grundschule in Lichtenreuth soll Referat für Schule und Sport neben der UTN als ein zentraler Standort des lebenslangen Lernens im „Reallabor Lichtenreuth“ etabliert werden.

Zeithorizont / Umsetzungszeitraum Mitwirkende

Umsetzung mit Beginn des Schulbetriebes Mitarbeitende von Schule und Hort (voraussichtlich 2025)

Budget (Zeitaufwand)

15 Arbeitstage

Mit Beginn des Schulbetriebes soll unter enger Einbeziehung der Mitarbeitenden in Schule und Hort eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden. In drei Bausteinen soll die Realisierung von Quartiersfunktionen auf dem Schulgelände

sucht werden:

a) Erfassung und Priorisierung möglicher Funktionen einer Quartiersschule

Erarbeitung eines inhaltlichen Profils für die Quartiersschule, inklusive der priorisierten Quartiersfunktionen für formales und nonformales Lernen, der dafür notwendigen Mehrfachnutzungen von Räumen und Freiflächen sowie der Möglichkeiten der Realisierung als digitale und hybride Angebote.

b) Inhaltliches Konzept für Interaktion zwischen Schule und Quartier

Gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern sowie Hortnerinnen und Hortnern werden konkrete Maßnahmen an der Schnittstelle von schulischer Bildung und Quartiersentwicklung erarbeitet.

c) Organisation und Finanzierung

Erarbeitung eines Betriebskonzepts für die Bausteine a) und b) mit Aussagen zur Koordination, Organisation der Mehrfachnutzung von Räumen, Organisation der Interaktion zwischen Schule und Quartier sowie der Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten.

Living Labs und Erprobungsräume

für Technologien

(Machbarkeitsstudie)

Abbildung 21

Abb. 27: Living Labs und Erprobungsräume

Ziel Budget (geschätzte Kosten)

Dreistufige Prüfung/Sondierung eines Stufe 1 „Status Quo “: ca. 40 000€ möglichen Living Labs für die Erprobung Stufe 2 „Betreiber/Geschäftsmodell“: von Technologien, Anwendungen oder ca. 60 000€ Projekten sowie eines Betreiber- und Stufe 3 „Roadmap“: ca. 15 000€ Finanzierungsmodells, unter welchem eine solche Initiative mehrwertstiftend mit Partnern umgesetzt werden könnte. Entwicklung skalierbarer Lösungen im

Federführung

Living Lab und Transfer auf andere Wirtschaftsförderung Nürnberg (WIF) Stadtteile. (Vorschlag)

Zeithorizont / Umsetzungszeitraum

12 Monate von 2023 - 2024

Im neu entstehenden Stadtteil Lichtenreuth ergibt sich die Chance, neue Lösungsansätze, Technologien und Anwendungen, insbesondere aus dem digitalen Umfeld, in Kooperationen zu testen und auf die Anforderungen der Stadt anzupassen. Um den Nutzen, Anwendbarkeit und Betriebsprozesse der innovativen Lösungen zu verstehen und zu verbessern, braucht es jedoch Räume, sogenannte „Living Labs“, für die (schnelle) Erprobung von Anwendungsfällen und Projekten und den Aufbau relevanter Partnerschaften, z.B. mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Für die Konkretisierung dieses Vorhabens wird im Rahmen des Reallabors Lichtenreuth zunächst eine Machbarkeits- bzw. Sondierungsstudie durchgeführt.

Folgende wesentliche Leistungsbausteine der Sondierungsstudie wurden in der Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Nürnberg und Bayern Innovativ erarbeitet:

Stufe 1 „Status Quo“:

Erfassung der Stakeholder, Rahmenbedingungen und Bedarfe und Abgleich mit den städtischen Zielsetzungen. Fällt nach dieser ersten Stufe der Entschluss zu einer Vertiefung bzw. Machbarkeit der Initiative, wird im nächsten Schritt der Sondierungsstudie eine Vertiefung vorgenommen

Stufe 2 „Zielsetzung und Konkretisierung“:

Konkretisierung der grundsätzlichen Zielsetzung, Ausrichtung und Schwerpunkte der Initiative, einschließlich Entwicklung eines Zielbildes, Identifizierung von Partnern und Kooperationen. Im Zentrum steht die Erstellung eines Geschäfts- und Betreibermodells und die Messbarkeit der Ergebnisse durch klar formulierte KPIs.

Stufe 3 „Umsetzungsroadmap“:

Beschreibung der Umsetzungsschritte der Studie anhand eines detaillierten Projektmanagementplans.

Niedrigschwellige Engagement-

und Ermöglichungsräume

(Machbarkeitsstudie)

Abbildung 22

Abb. 28: Engagement- und Ermöglichungsräume

Ziel Zeithorizont / Umsetzungszeitraum

Als Ergebnis der Machbarkeitsstudie Kurzfristig sollen Empfehlungen abgeleitet werden, wie Sharing von Räumen bereits in Budget (Zeitaufwand) der Entwicklung mitgedacht werden 20 Arbeitstage kann und wo Potenziale für eine solche

Federführung

Öffnung und Aneignung der Räume Referat für Jugend, Familie und Soziales in Gebäuden und im öffentlichen (Vorschlag) Raum bestünden. Des Weiteren sollen Anforderungen an die Ausstattung der Begegnungs- und Engagementräume abgeleitet werden, damit diese von

Mitwirkende

Anfang an in Planungen berücksichtigt Jugendamt werden können.

Für die Prüfung potenzieller physischer Engagement- und Begegnungsräume im Quartier Lichtenreuth soll eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden. Dabei ist eine Differenzierung nach Altersgruppen vorzunehmen, wobei auch generationenübergreifende Angebote und Räume betrachtet werden sollen.

Vergleichbare Begegnungsräume existieren vielfältig in bestehenden Stadtteilen, sie fördern Vernetzung und Austausch im Quartier und sind insbesondere für Jugendliche von hoher Bedeutung. Unter niedrigschwelligen Begegnungsräumen werden formelle Orte (z.B. Jugendtreffs, Seniorenbegegnungsstätten), aber auch informelle öffentliche Räume (z.B. Plätze mit Ausstattung, Aktionsflächen) verstanden.

Im neuen Stadtteil Lichtenreuth können solche physischen Räume einen wichtigen Beitrag zum Ankommen und Einleben sowie zur Bildung von Netzwerken und lokalen Engagementstrukturen leisten. Sie sind eine zentrale Voraussetzung, um im Reallabor Ansätze zur Förderung sozialer und kultureller Teilhabe mit digitalen/hybriden Angeboten erproben zu können. Soziale Einrichtungen und pädagogisch betreute Spielplätze können das Spektrum an Kulturräumen für Kinder und Jugendliche erweitern. Sie fungieren als wichtige Experimentierund Erprobungsräume und sind zudem Kontakt- und Treffpunkt. Das Quartier ist aufgrund der Lage im Stadtgebiet und der guten Verkehrsanbindung prädestiniert für Aktionsflächen im öffentlichen Raum. Lärmintensive Angebote und auch Angebote mit überörtlicher Bedeutung wie z.B. Ballsport, Skaten, BMX/ Pump Track, Dirtbike, Fitness usw. können hier untergebracht werden.

5.1.3 Projektliste B Das Angebot kann auch eine digitale

„Quartiers-Interessensbörse“/schwarzes Projektpool mit guten Projekten, die zu ei- Brett für Anwohnerinnen und Anwohner, nem späteren Zeitpunkt nochmals geprüft Studierende, Start-ups etc. umfassen, um werden sollten den Austausch und die Zusammenarbeit zu fördern.

B1: Digitales Orientierungssystem für

Parklandschaften B6: Digitale TÖB-Beteiligung

In der Parkanlage werden digitale Orien- Anhand der Bauleitplanung in Lichtentierungssysteme für Menschen mit Beein- reuth wird ein Pilotprojekt zur digitalen trächtigungen geschaffen. Zusätzlich wird TÖB- (Träger öffentlicher Belange) und der „Schilderwald“ gezielt durch digitale Öffentlichkeitsbeteiligung im Bauleitplan- Informationen ergänzt. Diese können auch verfahren durchgeführt. Die Beteiligung in leichter Sprache sowie mehrsprachig erfolgt auf Grundlage von interaktiven angeboten werden. Karten und XPlanung und ermöglicht ortsbasierte Stellungnahmen zu der Planung.

B2: Koordination Logistikunternehmen/

Dies soll mit dem Aufbau eines Digitalen

UTN/Stadt Nürnberg

Zwillings verbunden werden und könnte Ein gemeinsames Projekt der Logistikunin einer späteren Stufe auf interaktive ternehmen, des Quartiersmanagements Visualisierungen aus dem Digitalen Zwilvon Lichtenreuth und dem Logistikzentrum ling zurückgreifen. Im Ergebnis kann dies der UTN wird angestrebt, mit dem Ziel, die gesamtstädtisch weiterentwickelt werden. Lieferung von Gütern mit PKW und LKW in das Gebiet zu reduzieren.

B7: Infrastruktur für digitale Informati-

on & Beteiligung

B3: Intelligente Ampelschaltung

Schaffung der Voraussetzungen für digita- Detektierte, bedarfsgerechte Grünzeitverle Information & Beteiligung, z.B. öffentliteilung für Fuß- und Radverkehr (Modell che W-LAN Punkte (heutiger Standard) an Amsterdam). den Versammlungsorten im öffentlichen Raum oder für den Stadtteil relevante

B4: Start-up/Digital Lab

digitale Produkte (Beteiligungs-App für Aufbau einer Start-up-Werkstatt/“Digi-Lab” Umfragen/Meinungsbilder im Stadtteil mit entsprechender Ausrüstung für Rapid oder Visualisierung und Interaktion etc.) Prototyping Prozesse und die Entwicklung von Minimum Viable Products (MVPs)

B8: Stadtteillabor/Co-Working

im Zusammenspiel der UTN, Zollhof und Stadtteillabor mit Co-Working-Arbeitsplätweiteren geeigneten Akteuren. zen für Bürgerinnen und Bürger sowie Studierenden, z.B. in Verbindung mit dem

B5: Plattform für nachbarschaftliche

UTN-Kommunikationszentrum, der Quar-

Dienstleistungen

tiersbibliothek oder der neuen (Quartiers-) Aufbau einer eigenen Plattform bzw. Schulen, inklusive Leihsystem für Laptops Anpassung und Weiterentwicklung einer und Tablets (vgl. Bibliothek der Dinge, geeigneten bestehenden Plattform, die der Ulm). Vernetzung der Stadtteilbewohnerinnen und -bewohner dient und u.a. die Möglich-

B9: Digitaler Zwilling

keit des Teilens von Räumen und digitalen Der Aufbau und Betrieb eines „Digitalen Ressourcen bieten soll. Dies kann über Zwillings“ für den neuen Stadtteil Licheine App und/oder Webseite erfolgen. tenreuth zielt darauf ab, Planungs- und

Entwicklungsprozesse transparenter zu 5.1.4 Projektliste C gestalten und verfügbare Daten nutzbar zu machen. Ein besonderer Schwerpunkt Projekte, die derzeit nicht weiterverfolgt soll dabei in der laufenden und anschau- werden lichen Kommunikation der Entwicklung C1 – Modellprojekt Gebäudeautomation Lichtenreuths für Bewohnerschaft, Nut- UTN zende sowie Nachbarinnen und Nachbarn liegen. Aufbau eines geobasierten realge- C2 – Vernetzung von Mobilitätsdiensten treuen (3D)-Abbilds von Lichtenreuth als (MaaS) digitalen Zwilling auf Basis von BIM-Daten C3 – Inter- und Multimodalität, Vernetzung (Building Information Modelling) der UTN von Fahrplan- und Echtzeitdaten und anderer Projektentwickler zur Durchführung von Analysen, Simulationen und C4 – Ridesharing Lichtenreuth Was-Wäre-Wenn-Szenarien und Unter- C5 – Zufahrtsregulierung Wirtschaftsverkehr stützung partizipativer Stadtteilentwicklung (z.B. TÖB-Beteiligung/ Bürgerbeteiligung). C6 – Parkraummanagement

B10: Nachhaltige Gebäude auf dem

UTN-Campus

Durch die Planung und Realisierung einer Eine ausführliche Darstellung der Vor- 7.3 noch festzulegenden Anzahl von Gebäu- Beschreibung der schläge der Projektlisten A1 und A2 befin- Projektvorschläge den der UTN mit Nachhaltigkeitszertifiziedet sich in Steckbriefform in der Anlage. rung soll ein Campus mit Modellcharakter entstehen, der in besonderer Weise zum sparsamen Ressourcenverbrauch und zur Erreichung der Klimaziele einen Beitrag leistet. Die Übertragung der dabei gesammelten Erfahrungen auf andere Projekte wird ermöglicht. Eine Nachhaltigkeitszertifizierung aller Gebäude der UTN wird nicht angestrebt.

06

Vorschlag für

die IDEK-

Umsetzung

Steuerungs- und

Arbeitsstrukturen für die

Umsetzung

Es wird darauf hingewiesen, dass es sich • Begleit- und Steuerungsgremium bei den Ergebnissen (Projekte, Arbeits- „Lichtenreuth“ als Koordinations- und struktur etc.) aus dem IDEK-Prozess um Austauschplattform mit Verwaltungsmit- Vorschläge handelt, welche in eine Gre- arbeitenden und Externen mienbehandlung einfließen werden und Eine erfolgreiche IDEK-Umsetzung kann derzeit nicht verbindlich sind. durch Einwerbung externer Finanzmittel stark befördert werden. Förderprogramme Beim IDEK Lichtenreuth handelt es sich im Themenfeld bieten u.a. die Möglichum eine komplexe und innovative Quer- keit, (einzelne/mehrere) Modellprojekte schnittsaufgabe der Stadtentwicklung sowie für die Steuerung und Umsetzung der Stadt Nürnberg, bei der unterschied- notwendige Personalstellen finanziell zu lichste Akteure innerhalb und außerhalb unterstützen. Aktuell bzw. in Vorbereitung der Verwaltung miteinander agieren. Die befinden sich lukrative Förderprogramme, Umsetzung und Weiterentwicklung des z.B. der EU (z.B. Horizon 2022) und des IDEK Lichtenreuth soll durch eine Steue- Bundes (z.B. Modellprojekte Smart Cities rungs- und Arbeitsstruktur erfolgen. Um im 4. Staffel (BMWSB). höchsten Maße effizient zu agieren und zusätzliche Arbeitsbelastungen aller Betei-

6.1.1 Programmmanagement

ligten möglichst gering zu halten, werden,

Lichtenreuth

wo immer möglich, bereits vorhandene Facharbeitsgruppen und Gremien in den

Zielsetzung

Prozess eingebunden. Die zukünftige Das Programmmanagement Lichtenreuth Steuerungs- und Arbeitsstruktur soll minist die Schlüsselposition für die Koordiniedestens folgende Bausteine umfassen: rung des IDEK-Umsetzungsprozesses.

• Programmmanagement Lichtenreuth Es soll mit dem Management der Planung

mit Verantwortung für die Steuerung der: und Umsetzung der Stadtteilentwicklung kombiniert werden, um analoge und digita-

le Stadtteilentwicklung „aus einer Hand“ zu ermöglichen.

teilentwicklung Darüber hinaus prüft und evaluiert das Programmmanagement die Vorbereitung

• Projektteams für die IDEK-Umset-

und Umsetzung der Projekte des Realzungsprojekte sowie fakultativ Facharlabors Lichtenreuth und bildet die Dach-

beitsgruppen für Sonderthemen

struktur für Projektteams und fakultative

Gesamtsteuerung Lichtenreuth

Projektleitungen & Beteiligungs- Management

Begleit- und Projektteams verfahren

Steuerungs-

gremium

Facharbeitsgruppen

„Lichtenreuth“

für Sonderthemen Kommunikation Kooperation

(fakultativ) & Beratung & Netzwerke

Planung und Umsetzung

IDEK-Umsetzungsprojekte

Stadtteilentwicklung

Arbeitsgruppen für Sonderthemen. Das die zeitliche Befristung der Stadteilkoordi- Abb. 29: Vorgeschlagene Programmmanagement muss Entschei- nation für Lichtenreuth bzw. die weiteren Steuerungs- und dungen für die Leitungsebene vorbereiten. angedachten Aufgaben der Stadtteilkoor- Arbeitsstrukturen zur Entwicklung von Daneben ist der Rahmen für Entschei- dination sein (siehe Entscheidungsvorlage Lichtenreuth dungsbefugnisse des Programmmanage- Stadtteilkoordination Brunecker Straße ments zu klären (z.B. Budgets, Termine, Juli 2021). Anträge). Das Programmmanagement ist Es wäre wünschenswert, das Programm- Mitglied im Gebietsteam Südost. management Lichtenreuth zumindest ta- Zusätzlich zur bereits ausgeschriebenen geweise im geplanten Projekt „Quartiers- Stelle der Stadtteilkoordination für die büro Lichtenreuth“ räumlich zu verorten. Planung und Umsetzung der Stadtteilentwicklung umfasst der Aufwand voraus- Aufgabenbeschreibung sichtlich eine Vollzeitstelle für die Leitung Gesamtsteuerung für die Umsetzung des des IDEK-Programmmanagements IDEK: Lichtenreuth und die Koordination der

IDEK-Umsetzungsprojekte sowie der fakultativen Facharbeitsgruppen. Dabei ist • Koordinierung von Vorlagen für notwenzu prüfen, wie die Leistungen zum Pro- dige Ratsbeschlüsse grammmanagement konkret in Kooperation mit der geplanten Stadtteilkoordination • Umsetzung der Berichterstattung an erfolgen können. Herausforderung könnte Verwaltungsspitze (z.B. halbjährlich)

sowie kontinuierliche Überprüfung des

Umsetzungsstandes des IDEK tung bei komplexen Planungsprozessen

ler Zukunftstrends rationen von regionalen Netzwerken

6.1.2 Projektteams für

teams der IDEK-Umsetzungsprojekte, IDEK-Umsetzungsprojekte ggf. auch Federführung für ausgewählte

& (fakultative) Facharbeits-

IDEK-Projekte; laufende Kommunikati-

gruppen

on mit den Federführenden der IDEK- Projekte

Zielsetzung

mit den Projektteams und den Fachar- Projekte bestehen jeweils aus einer beitsgruppen Projektleitung und einem Projektteam. Die Projektleitung hat die Federführung für die

Umsetzung inne. Die Projektteams besteund nach Möglichkeit zentrale Koordihen aus relevanten Mitwirkenden aus der nierung der Fördergeldbeantragung und Verwaltung sowie ggf. Externen. Ziel ist des -managements jeweils die Planung und Umsetzung der Projekte.

mium (v.a. Einladungsmanagement,

Aufgabenbeschreibung

Sitzungsvorbereitung)

weiteren IDEK- und Stadtteilakteuren, nach innen (Stadtverwaltung) und au- • Unterstützung des Programmmanageßen (Multiplikatoren) sowie Koordinie- ments bei Fördermittelakquise rung der Öffentlichkeitsarbeit

Zusammensetzung

entwicklung in Kooperation mit Stadt- Der Ressourcenpool für Projektleitung teilkoordination und Mitglieder der einzelnen Projektteams Aufgaben der Stadtteilkoordination können umfasst das Gebietsteam Südost, städtinach jetziger Einschätzung sein: sche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und weitere projektbezogene Akteure.

wicklung Federführung:

keit für die Federführung gefunden wer-

den, i.d.R. aus städtischer Verwaltung. Beteiligungsverfahren Im Einzelfall kann die Federführung auch außerhalb der Verwaltung liegen,

z.B. UTN. plakativen Workflows in Binnen- und

Mitwirkende: kann das Gremium nach Einschätzung

des IDEK-Projektteams nicht erfüllen, da

dieses Gremium zu groß und in seiner IDEK-Projektes Zusammensetzung (bewusst) so divers Meetingstruktur ist, sodass zwar Empfehlungen gegeben, Die Arbeitsstruktur sollte flexibel an den aber keine Entscheidungen getroffen wer- Bedarf der jeweiligen Projekte angepasst den können. werden. Die Projektteams sollten sich

Aufgabenbeschreibung

zu Beginn mindestens monatlich treffen, später z.B. alle zwei Monate. • Fortlaufende Vernetzung der relevanten Akteure (bereits aktive sowie zukünftig Bei Bedarf können zusätzliche Fachwichtige) arbeitsgruppen für Sonder- bzw. Querschnittsthemen (z.B. „Digitale Infrastruk- • Berichterstattung aus und Diskussion tur“, „Kulturelle und soziale Akteure“) mit den Facharbeitsgruppen und Netzeingerichtet werden, sofern relevante werken Akteure nicht in einzelnen Projektteams oder im Begleitgremium verortet sind. • Unterstützung und kritische Begleitung Vorhandene Facharbeitsgruppen können des Umsetzungsprozesses des IDEK bei einzelnen Projekten eingebunden oder

zur Klärung von IDEK-Themen genutzt Projekte sowie zur Fortschreibung des werden (z.B. Verkehrsbesprechung, Stra- IDEK ßenbahnerweiterung Brunecker Straße, Mobilitätsgutachten Nürnberger Südosten, • Generierung neuer IDEK-Projekte Klimaneutralität).

Teilhabe der Zivilgesellschaft am Prozess

6.1.3 Begleit- und

Steuerungsgremium Zusammensetzung

Federführung:

„Lichtenreuth“

Zielsetzung

Funktion: Das Begleit- und Steuerungs- Mitwirkende (intern): gremium „Lichtenreuth“ bildet die Kommu-

nikationsplattform für den kontinuierlichen Austausch zwischen den relevanten • Arbeits- und Steuerungskreis „Digitales Akteurinnen und Akteure der Verwaltung, Nürnberg“ der Infrastrukturbetreibenden, der Ent- Mitwirkende (extern): wicklergesellschaften, der Wirtschaft, der UTN und der Zivilgesellschaft.

Ziel und Rolle: Vorrangiges Ziel ist die externe Akteure Einbeziehung aller an IDEK-Projekten

Meetingstruktur

mitwirkenden und darüber hinaus am Das Gremium trifft sich einmal halbjähr- Reallabor interessierten Akteure. Außerlich, vorzugsweise in Präsenz dem soll das Gremium das Programmmanagement Lichtenreuth in strategischen Fragen unterstützen. Eine Steuerungsrolle

Monitoring und Evaluation

(Kernaussagen)

Um eine erfolgreiche Realisierung der 3. Evaluierung der Zielerreichung der digiidentifizierten und priorisierten Projek- talen Ziele und des Beitrags der Projekte te sicherzustellen, soll das Konzept zur (Outcome) Erfolgskontrolle sowohl Praktikabilität als auch Transparenz bei Monitoring und

6.2.1 Controlling des

Evaluierung gewährleisten. In dem Kon-

Prozessfortschrittes der

zept werden in Abstimmung mit der Stadt Nürnberg die Indikatoren zur Messung der priorisierten IDEK-Projekte digitalen Ziele (Wirkung) und der Umset- Der erste Baustein des Konzepts ist das zung der jeweiligen Schlüsselprojekte des Controlling. Das Controlling des Prozess- IDEK definiert. fortschritts (Fortschrittskontrolle) erfolgt Das Konzept schlägt vor, was gemessen über die vereinbarten Meilensteine in den werden sollte und wie der Fortschritt der Zeitplänen der einzelnen Projekte. Erste Umsetzung überprüft werden kann. Es Meilensteine wurden in den Mini-Labs zu soll helfen, die Erfolgskontrolle ressour- den jeweiligen priorisierten Projekten beceneffizient und zielgerichtet durchzufüh- reits identifiziert. Je nach Umsetzungszeitren. Die Federführung für das Monitoring raum der Projekte sind die Meilensteine in sollte durch das Programmmanagement einem kurz-/mittelfristigen oder in einem Lichtenreuth erfolgen (s. Vorschlag zu langfristigen Zeitplan verortet. Mit fort- Steuerungs- und Arbeitsstrukturen Lich- schreitendem Umsetzungsstand kann die tenreuth). Als ein lebendes Dokument Meilensteinplanung der jeweiligen Projekkann das Konzept zur Erfolgskontrolle te spezifiziert werden. bedarfsgerecht an die situative Lage und Neben der zeitlichen Projektkontrolle die Änderung von Prioritäten angepasst spielt auch das Kostencontrolling eine werden. entscheidende Rolle. Dabei werden neben Mustervorgehen für das Controlling, dem ermittelten Planwert für die Projekte Monitoring und die Evaluierung des IDEK regelmäßig die Ist-Kosten überwacht und Lichtenreuth: schließlich auch der Fertigstellungswert festgestellt. Das Termin- und Kostencon- 1. Controlling des Prozessfortschrittes der trolling wird zusammen auch als Earned- IDEK-Projekte (Meilensteine in den Zeit- Value-Analyse (EVA) bezeichnet. plänen der einzelnen Projekte) Die Verantwortung für das Controlling des 2. Monitoring des Outputs der priorisierten Prozessfortschritts liegt bei der Projekt- IDEK-Projekte (Key Performance Indicators) leitung für die jeweiligen Projekte. Das

Programmmanagement Lichtenreuth erst 2-3 Jahre nach Beginn der Projektumsammelt die jeweiligen Zuarbeiten, fügt setzung erfassbar sein (ab 2025). sie zusammen und erhält im Ergebnis 7.3 Referenz: Vorschläge für Output-Indikatoeinen Gesamtüberblick über den aktuellen Beschreibung der ren in den Steckbriefen (siehe Anlage). Projektvorschläge Prozessfortschritt. Bei Bedarf erfolgt eine Nachsteuerung des Umsetzungsprozesses.

6.2.3 Evaluierung der

Das Controlling sollte, je nach verfügbaren

ielerreichung der digitalen

personellen Ressourcen und dem Umsetzungsstand der Projekte, ab 2023 jährlich Ziele und des Beitrags der (ggf. halbjährlich) erfolgen.

Projekte (Outcome)

Referenz: Zeitplan & Meilensteine in den Der dritte Baustein des Konzepts ist die Steckbriefen (siehe Anlage). umfassende Evaluierung der Zielerreichung der digitalen Ziele sowie des Bei-

6.2.2 Monitoring des trags der Projekte zur Zielerreichung. Hier

Outputs der priorisierten wird die Wirkung der Projekte gemessen. Eine externe Durchführung der Evaluie-

IDEK-Projekte

rung wird empfohlen. Der zweite Baustein des Konzepts ist das Im ersten Schritt der Evaluierung wird das Monitoring des Outputs der priorisierten Erreichen der digitalen Ziele überprüft. IDEK-Projekte. Dafür werden Output-In- Grundlage für diese Evaluierung sind Indidikatoren in den Steckbriefen vorgeschlakatoren zur Messung der Zielerreichung 7.4 gen („Monitoring & Evaluierung“). Erste Vorschläge für der digitalen Ziele. Vorschläge sind im Indikatoren zur Vorschläge wurden bereits in den Mini- Anhang zu finden. Diese bestehen in der Messung der Labs erarbeitet, diese werden bei Bedarf Zielerreichung Regel aus einem quantitativen Indikator weiterentwickelt. Wesentlich ist hier, dass und einem qualitativen Indikator sowie der die jeweiligen Indikatoren (KPI) praktikabel Beschreibung entsprechender Quellen/ zu erheben sind. Die projektbezogenen Methoden. Die Methode/Quelle unter- Indikatoren sind ein aktueller Vorschlag scheidet sich zwischen einzelnen Indikatound müssen bei Projektkonkretisierung ren. Im zweiten Schritt der Evaluierung soll nochmals überprüft werden. der Beitrag der Projekte zur Zielerreichung Die Verantwortung für das Monitoring des konkreter erfasst werden. Für diesen Outputs der priorisierten IDEK-Projekte Schritt sollte zu Beginn der Evaluierung liegt bei der Projektleitung für die jeweili- z.B. ein passgenauer Fragebogen entwigen Projekte. Das Programmmanagement ckelt werden, der gezielt auf die umge- Lichtenreuth sammelt die jeweiligen Zuar- setzten Projekte und deren Verbindung beiten, fügt sie zusammen und erhält im zur Zielerreichung eingeht. Häufig ist die Ergebnis einen Gesamtüberblick über die Evaluierung und der Beitrag qualitativ zu Outputs der priorisierten Projekte. erfassen, z.B. über Befragungen, um die Wirkung aus Nutzersicht zu bewerten. Mit der Erfassung der Output-Indikatoren sollte möglichst frühzeitig begonnen werden, Die Verantwortung für die Evaluierung um eine entsprechende Datengrundlage zu der Zielerreichung der digitalen Ziele und generieren, z.B. im jährlichen Turnus. Wahr- des Beitrags der Projekte liegt beim Pronehmbare Outputs werden voraussichtlich grammmanagement Lichtenreuth, wobei

eine externe Vergabe der Evaluierung empfohlen wird.

Die Evaluierung sollte nach 5 Jahren (ab Vorschläge für 2027) stattfinden, um einen angemesse- Indikatoren zur Messung der nen Zeitraum für die Umsetzung einzelner Zielerreichung Projekte zu gewährleisten und die Wahrscheinlichkeit, konkrete Wirkungen erfassen zu können, zu erhöhen.

Referenz: Zielindikatoren (siehe Anlage).

Zukunftskonferenz

Abbildung 23

Der Entwurf des Integrierten Digitalen Als Leitprojekte wurden folgende Projekte Abb. 30: Oberbürgermeister Entwicklungskonzepts Lichtenreuth wurde vorgestellt, die in Kapitel 5 bereits be- Marcus König nimmt auf der Zukunftskonferenz am 25.10.2022 schrieben wurden: in einem persönlichen Fazit Stellung zum im Heilig-Geist-Saal vorgestellt. Mehr IDEK „Reallabor

als 60 Vertreterinnen und Vertreter aus Lichtenreuth“ Politik, Stadtverwaltung, der stadteigenen

Tochterunternehmen, der Wissenschaft Technologien mit den Anwendungen und Forschung, der Wohnungswirtschaft „Intelligente Mülleimer“ und „Digitale sowie der Zivilgesellschaft informierten Bewässerungssteuerung“ sich über die Projektvorschläge für das neue Quartier und den gemeinsamen Weg • Quartiersschule Lichtenreuth der Umsetzung. Die Konferenz bildete den

Abschluss der Erarbeitungsphase. Bei den Technologien Ergebnissen aus dem IDEK-Prozess handelt es sich um Vorschläge, welche in eine Eingerahmt wurde die Veranstaltung durch Gremienbehandlung einfließen werden Beiträge aus der Begleitforschung (Instiund zum Zeitpunkt der Konferenz noch tut für Innovation und Technik) sowie der nicht verbindlich sind. Leitenden Baudirektorin der Regierung von Mittelfranken. Beide sehen große

Abbildung 24

Chancen in der akteursübergreifenden labor müsse auch das Scheitern erlaubt Abb. 31: Podiumsdiskussion Umsetzung der IDEK-Leitprojekte, die sein. Zugleich könnten bei erfolgreicher im Rahmen der allesamt die Zusammenarbeit unterschied- Erprobung wertvolle Erfahrungen für die Zukunftskonferenz am 25.10.2022 licher Beteiligter erfordern. Darüber hinaus Gestaltung einer gemeinwohlorientierten, wurde die Bedeutung innovativer, digitaler nachhaltigen und klimagerechten Stadt- Ansätze in der Quartiersentwicklung her- teilentwicklung mit digitalen Lösungen vorgehoben. Diese gelte es, im Reallabor gewonnen werden. Lichtenreuth zu erproben. In dem Real-

07

Anhang

Übersicht der Anhänge

Bestandsanalyse für die einzelnen

Handlungsfelder

SWOT für die einzelnen Handlungsfelder

Beschreibung der Projektvorschläge

Vorschläge für Indikatoren zur Messung

der Zielerreichung

Bestandsanalyse für die

einzelnen Handlungsfelder

Handlungsfeld 1: Lichtenreuth

Städtebau, Demografie, Wohnen Die zentrale Herausforderung besteht darin, dass

die Stadt Nürnberg keinen Einfluss auf die Grundstücksvergabe im neuen Stadtteil hat. Dadurch

Digitale Dachstrategie

hängt es vom Interesse der jeweiligen Projektent- Die digitale Dachstrategie für Nürnberg enthält wickler und neuen Eigentümer ab, inwieweit digikaum Aussagen für das Handlungsfeld 1. Nur tale Komponenten in Wohn- und Gewerbegebäueinzelne Referenzprojekte werden benannt, den umgesetzt werden können. Die kommunale insbesondere in Bezug auf Smart Metering und WBG wird nicht in Lichtenreuth bauen. Mit dem digitale Assistenzsysteme (Ambient Assistent Evangelischen Siedlungswerk gibt es möglicher- Living; AAL). Allerdings hat sich im Expertengeweise einen interessierten Kooperationspartner. spräch mit der WBG Nürnberg gezeigt, dass sie Weitere Bestandshalter könnten im Zuge der die AAL-Systeme nach einer Modellprojektphase Verkaufsprozesse hinzukommen. Auch die UTN nicht mehr weiterverfolgen wird. Unternehmensist eine interessierte Kooperationspartnerin für strategie ist vielmehr, eine gute digitale Erschliedigitale Lösungen im baulichen Bereich. ßung bis zur Wohnung zu sichern, die Einrichtung Für die Wärmeversorgung des Quartiers ist Ferneines konkreten Smart-Home-Systems aber den wärmeversorgung vereinbart. Innovative Ansätze, Mieterinnen und Mieter zu überlassen. beispielsweise die Einbindung von Solarthermie in die Fernwärmeversorgung, sind bisher nicht

Gesamtstadt

vorgesehen. Im Ergebnis der Bestandsanalyse ist festzustel- Die großen zusammenhängenden Grünflächen len, dass es im Bereich Wohnen einzelne digitale im Stadtteil bieten grundsätzlich Potenziale für Pilotprojekte gibt. Beispielsweise hat die WBG die Nutzung von digitalen Lösungen, z.B. in der eine eigene Mieter-App entwickelt und ermöglicht Beleuchtungssteuerung, der Bewässerung oder eine digitale Vermietung, auch in der Vermietung der Sportflächennutzung. von Sozialwohnungen in Kooperation mit der Mögliche Potenziale für Lichtenreuth aus der Stadt. In den Wohnungen selbst werden mehrere Phase „Bestandserfassung“: Modellprojekte im Smart Metering mit unterschiedlichen Partnern getestet und angesichts • Beratung und Motivation der Bauherren für der technologischen Unsicherheiten bei Neu- digitale Modellprojekte (z.B. AAL, Smart Home) bau- und Modernisierungsmaßnahmen Leerrohre • Intelligentes Bewässerungssystem, Beleuchverlegt. tungssteuerung, Wegweisung für den neuen Im Bereich der Wärmeversorgung setzt Nürnberg Stadtteilpark auf Fernwärme. Dabei ist langfristig die Integration • „LoRaWAN-Testfeld“ mit öffentlichkeitswirkerneuerbarer Energiequellen vorgesehen. samer Erprobung unterschiedlicher Anwen- In der Bauleitplanung erfolgt bisher nur eine dungsfälle für Sensorik im öffentlichen Raum / punktuelle Nutzung von digitalen Prozessen, zum Stadtteilpark Beispiel von 3D-Modellen oder digitaler Beteili-

gung Träger öffentlicher Belange (TÖB-Beteilidie Fernwärme im Modul 3 gung) bei einzelnen Projekten. Ein Konzept zur konsequenten Digitalisierung von Planungsgrund- • Digitale Modellierung und TÖB-Beteiligung für lagen und -prozessen ist bisher nicht in Arbeit. Planverfahren UTN

Handlungsfeld 2: Lichtenreuth durch die vorgesehene qualitativ

Mobilität & Verkehr hochwertige Infrastruktur im Fuß- und Radver-

kehr sowie der ÖPNV-Erreichbarkeit gewährleistet werden. Die Digitalisierung verbessert diese

Digitale Dachstrategie

Qualitäten. Als Voraussetzung dient der Mobili- Das Thema „nachhaltige Mobilität“ nimmt in der tätsbaukasten der Stadt Nürnberg. Stellplatzablöse digitalen Dachstrategie von Nürnberg eine zentraund der reduzierte Stellplatzschlüssel unterstütle Rolle ein. Die Nachfrage und digitale Vernetzen das Konzept der nachhaltigen Mobilität. zung, inter- und multimodale Mobilitätslösungen, Unabhängig davon ist die Einflussnahme auf das mit dem Ziel der Reduzierung des Individualver- Verhalten der Bürgerinnen und Bürger durch Inkehrs, stehen hier im Mittelpunkt. formation und Steuerung des Verkehrs zwingend Der Leitgedanke „nutzen statt besitzen“, die Beto- notwendig. Zur Förderung nachhaltiger Mobilitätsnung der Nahmobilität und des ÖPNV sowie der formen sind zielgruppenspezifisch schriftliche und Aufschwung digitaler Mobilitätsdienstleister sind digitale Informationen kontinuierlich bereitzustelhier zu nennen. Dabei sind folgende Projekte len. Die Information über neue Mobilitätsformen besonders hervorzuheben: mit dem Ziel „teilen statt besitzen“ muss lebens-

und Informationsstrategie sein. Hier kommt dem

geplanten Quartiersbüro eine zentrale Rolle zu,

weiteren Themenfeldern mit abdecken soll.

Mögliche Potenziale für Lichtenreuth aus der infrastruktur für Elektromobilität und Phase der „Bestandserfassung“:

bilitätsangeboten/Mobility Hubs, Gebiets-App

Gesamtstadt

Im Ergebnis der Bestandsanalyse ist festzustel- • Modellprojekte für Mieterticket, Concierge- und len, dass im Handlungsfeld Mobilität und Verkehr Lieferdienste/letzte Meile gerade der „Masterplan nachhaltige Mobilität – • Modellprojekte für betriebliches Mobilitätsma- Mobilitätsbeschluss für Nürnberg“, der bis 2025 nagement, Mitfahrzentrale, Job-Ride die Realisierung von 100 Mobilitätsstationen und

die Stärkung des Umweltverbundes auf 68 % der öffentlichen Raum und Parkraumbewirtschaftung Verkehrsmittelwahl in der Gesamtstadt vorsieht, wesentliche Elemente der Digitalisierung enthält. • Autonomes Shuttle System (ÖV) zur Verbesse- Das Förderprogramm „Digitalisierung der kom- rung der fußläufigen Erreichbarkeit munalen Verkehrssysteme“ betont die künftige Bedeutung der Digitalisierung. In dem Programm wurden sieben Maßnahmenfelder von Nürnberg angemeldet, u.a. Digitalisierung der U1, Nürnberg MOBIL (Plattform, App, eTarif) sowie der Ausbau der DFIS-Anzeige.

Der „Mobilitätsbaukasten für Bauvorhaben in Nürnberg“, der Maßnahmenvorschläge für den Fuß-, Rad-, Individualverkehr, ÖPNV sowie die nachhaltige Mischung von einzelnen Elementen in der Stadtplanung anspricht, unterstützt den Ansatz der autoreduzierten Mobilität.

Lichtenreuth

Die zentrale Herausforderung der geplanten Siedlungsentwicklung von Lichtenreuth besteht darin, dass die o.g. Grundsatzbeschlüsse und Handlungsansätze konsequent in die geplante Siedlungsentwicklung der einzelnen Module einfließen und umgesetzt werden.

Nachhaltige, autoreduzierte Mobilität kann in

Handlungsfeld 3: liches WLAN, ein.

Bildung, Wissenschaft & Wirtschaft • Digital Startups: Die Wirtschaftsförderung

Nürnberg beteiligt sich an und unterstützt

Digitale Dachstrategie und Agenda Gründerzentren und Inkubatoren vor Ort, bietet

Digitalisierung Beratungsleistungen für Unternehmensgründe-

Die digitale Dachstrategie und die daraus ab- rinnen und Gründer und unterstützt attraktive geleitete Roadmap für Nürnberg ergänzen das Formate für Gründerinnen und Gründer und Handlungsfeld 3 „Bildung, Wissenschaft, Wirt- zur Vernetzung von Startups mit etablierten schaft“ um das Thema Innovation und digitale Unternehmen. Stadtgesellschaft mit dem Ziel, diese „Bausteine“ • Digital Mindset: Die Wirtschaftsförderung untereinander zu vernetzen. Erfolgskritisch dafür Nürnberg fördert moderne Unternehmenskulsind (neue) Kooperationen und die gute Zusam- turen und „Open Innovation“ als Schlüssel für menarbeit innerhalb des städtischen Ökosys- die Identifikation und Umsetzung von digitalen tems. Dies umfasst einerseits neue Formen der Projekten in Unternehmen. agilen, disziplinenübergreifenden Zusammenarbeit und entsprechender Prozesse innerhalb

Gesamtstadt

der Verwaltung und des Stadtkonzerns mit der Nürnberg zählt zu den deutschen Städten mit ergänzenden Einbindung externen Knowhows. dem größten Beschäftigtenanteil im IT- und Gleichzeitig wird der Erfolg für die Entwicklung Kommunikationssektor. In der Städteachse und Umsetzung der digitalen, vernetzten und Nürnberg – Fürth – Erlangen arbeiten ca. 30.000 zunehmend komplexen Themen und Projekte Beschäftigte in Unternehmen mit digitalisierter maßgeblich vom Aufbau bzw. der Institutionalisie- Produktion. Zusätzlich verfügt Nürnberg über rung von Kooperationen und Partnerschaften abeine vielfältige Gründerszene, die sich vor allem hängen. Hier gilt es nicht nur, bestehende Partner in der Initiative Startup.Digital.Nürnberg und im wie die Universität, Hochschule, Fraunhofer oder ZOLLHOF Tech Incubator (Teil der Bundesinitia- Unternehmen einzubinden, sondern auch die tive Digital Hubs) zeigt. Im offenen Innovationsla- Zusammenarbeit mit neuen Partnern wie Starbor JOSEPHS erhalten etablierte Unternehmen tups und jungen Unternehmen zu forcieren. Die ebenso wie junge Startups die Gelegenheit, neue Grundlage hierfür sind entsprechende Moderations- Entwicklungen testen und kommentieren zu lasund Kommunikationsprozesse, neue Workshopsen. Vor allem das Thema „Open Innovation“ hat Formate und Plattformen, insbesondere aber sich das JOSEPHS auf die Fahnen geschrieben. Begegnungs- und Versuchsräume. Mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen- Zur Anwendung kommen sollen vor allem digitale Nürnberg und der Technischen Georg-Simon- Bildungsleuchttürme als vernetzte Lern- und Ohm-Hochschule Nürnberg sowie dem Fraun- Begegnungsstätten und branchenübergreifende hofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) mit Innovationslabore, um die Anlaufstelle zwischen rund 1.000 Forscherenden gibt es anwendungs- Stadt und Unternehmen zu fördern. Hervorgehoorientierte Forschung für digitale Technologien ben wird die Rolle der Reallabore, u.a. Lichtenund damit gleichzeitig erfolgsversprechende reuth, um die Forschungslandschaft mit der nach- Projektpartner. haltigen kommunalen Entwicklung zu koppeln. Nürnberg verfügt über ein ausgeprägtes Ökosys- In Ergänzung dazu wurde die sogenannte „Agentem im Bereich Innovation und Digitalisierung, da Digitalisierung“ formuliert. Sie beschreibt die dessen Vernetzung mit dem Reallabor Lichtenwirtschaftspolitische Umsetzung der digitalen reuth sehr hilfreich und zielführend sein kann. Dachstrategie und wurde unter Federführung Dazu gehören: des Wirtschafts- und Wissenschaftsreferates koordiniert und erarbeitet. Mit Blick auf die Netzwerke: digitale Transformation der Wirtschaft stehen für • NIK - Netzwerk der Digitalwirtschaft die Wirtschaftsförderung vier Themenblöcke im

Vordergrund:

Unternehmen durch die Wirtschaftsförderung • MAN Städtenetzwerk München-Augsburg- Nürnberg zum Thema Daten

Nürnberg setzt sich für den zügigen Ausbau der digitalen Infrastrukturen, wie 5G und öffent-

Technologietransfer: • Entwicklung von (digitalen) Begegnungsstätten zwischen Universität/Studierenden sowie

Anwohnerinnen und Anwohner

Fraunhofer, Universitäten, Unternehmen etc.;

als Beispiel Munich Urban Colab Application

und Lösungen für Lichtenreuth im Innovations-

vation

Lichtenreuth

Für den Erfolg des Reallabors Lichtenreuth wird das Zusammenspiel von Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung sowie der Stadtverwaltung ausschlaggebend sein. Nur durch diese (organisatorische) Vernetzung werden die Anforderungen an einen vernetzen, nachhaltigen und bürger- bzw. nutzerzentrierten Stadtteil abgebildet und die Zukunftsfähigkeit gesichert. Neben der grundsätzlichen Infrastrukturplanung sind dahingehend bisher noch keine Ansätze bekannt. Jedoch wurde sowohl im strategischen Rahmenwerk als auch in Gesprächen mit der Stadtverwaltung und Akteuren wie der UTN ausdrücklich auf die Chance hingewiesen, das Areal und Reallabor für den Aufbau, Ausbau und die Institutionalisierung von Partnerschaften und Kooperationen zu nutzen, z.B. zur Erprobung neuer Smart-City-Technologien, Infrastruktur, Mobilität/Parken oder der Vernetzung zwischen Universität und Quartier. Denkbar wären dafür gemeinsame Begegnungsstädten oder Innovationslabore. Darüber hinaus suchen Startups, insbesondere die UTN-bezogenen, stetig nach Anwendungsfällen und Gebieten zur Erprobung ihrer Lösungsansätze. Dafür könnten Innovationsareale im Quartier entstehen.

Zwar gibt es im Rahmen der städtischen Planungsprozesse bereits Schnittstellen mit der UTN, allerdings bestehen aktuell noch keine Formate oder Initiativen, welche die vernetzte und gemeinsame Herangehensweise an Digital- und Innovationsthemen für das Quartier adressieren würden. Dies betrifft auch die Planung der Infrastruktur wie Rechenzentrum oder Datenleitungen, für die ggf. frühzeitige gemeinschaftliche Planung notwendig wäre.

Mögliche Potenziale für Lichtenreuth aus der Phase „Bestanderfassung“:

übergreifenden Entwicklung und Planung der IoT/Daten-Infrastruktur für die Module mit der UTN (Betrieb Infrastruktur)

Handlungsfeld 4: Räumlichkeiten der UTN bieten grundsätzlich

Kultur & Soziales Potenzial für die Anwendung digitaler bzw. hybrider Lösungen im sozio-kulturellen Bereich (z.B. technische Infrastruktur für öffentliche und

Digitale Dachstrategie und

private Veranstaltungen, Sharing-Angebote

Kulturstrategie

im Quartiersbüro). Bei Räumlichkeiten, für die Die digitale Dachstrategie für Nürnberg fokuseine sozio-kulturelle Nutzung vorgesehen ist, siert mit Bezug zum Handlungsfeld 4 „Kultur und können digitale/technologische Möglichkeiten in Soziales“ u.a. die digitale Verzahnung als Chance der Planungs- und Umsetzungsphase integriert für eine bessere Nutzung von Synergieeffekten werden (z.B. Digitales Bühnenbild). Das Quarzwischen den Einrichtungen der Nürnberger tiersbüro kann potenziell eine Scharnierfunktion Kultur- und Freizeitlandschaft. Die Kulturstratezwischen digitalen und analogen Angeboten im gie der Stadt Nürnberg sieht einzelne digitale sozialen und kulturellen Bereich einnehmen und Ansätze und Projektideen vor. Hierzu zählt u.a. auch nicht-digitalaffine Personen in der Nutzung das verstärkte Aufgreifen digitaler Nutzungsdigitaler Angebote unterstützen (z.B. Trainings, gewohnheiten, z.B. bei der Entwicklung eines Nutzung von Hardware, Wohnungssuche online, neuen Vermittlungskonzepts für das ehemalige Informationen zu städtischen Angeboten). Reichsparteitagsgelände, die Schaffung des nötigen Rahmens für digitale und analoge Orte Ebenso stellen die Grünflächen im Stadtteil der Begegnung durch die Kulturpolitik sowie ein Potenzial für die Anwendung digitaler bzw. die Schaffung von technischer Infrastruktur und hybrider Kulturangebote im öffentlichen Raum dar flexiblerer Strukturen, insbesondere innerhalb der (z.B. WLAN-Versorgung, hybride Ausstellungen Kulturverwaltung, die eine schnellere Reakti- im öffentlichen Raum). Auch im sozialen Bereich onsfähigkeit und somit sinnvolle sowie kritische können digitale Lösungen im öffentlichen Raum Nutzung digitaler Möglichkeiten erlauben. Anwendung finden, z.B. Leihangebote über Smartphone (Sportausrüstung, Fußbälle etc.).

Gesamtstadt Eine Herausforderung für die Entwicklung des

Einzelne digitale Referenzprojekte im Kultur- und neuen Stadtteils wird sein, einerseits soziale Sozialbereich wurden bzw. werden umgesetzt, Infrastruktur zu planen, andererseits aber auch z.B. das Stadtportal Nürnberg und der digitale informelle und weniger regulierte und insti- Kulturkalender, aber auch das trägerübergrei- tutionalisierte Treffpunkte für Jugendliche zu fende Online-Portal zur Anmeldung von Kindern ermöglichen. Die partizipative Entwicklung unter in Nürnberger Kindertageseinrichtungen. In gezielter Einbindung von Jugendlichen mit digiden Expertengesprächen mit dem Referat für talen Ansätzen kann auf diese Herausforderung Jugend, Familie und Soziales sowie dem Amt eingehen, vgl. Projekt „laut“ oder Ansprache mit für Kultur und Freizeit wurde einerseits die in der Tablets - UTOPOLIS Langwasser. Dachstrategie als Handlungsempfehlung aufge- Mögliche Potenziale für Lichtenreuth aus der zeigte kooperative Entwicklung von kuratierten Phase „Bestandserfassung“ (vgl. Synergien zu Informationsangeboten zu Kultur und Freizeit als Handlungsfeld 6 - (Neue Formen der) Partizipation): gesamtstädtisch bedeutsam hervorgehoben, an-

dererseits auch auf die Notwendigkeit einer digitalen planen (und analogen) Vernetzung des Stadtteils mit den Nachbarquartieren und der Gesamtstadt hinge- • Sport- und Spielgeräteausleihe im öffentlichen wiesen. Raum via App (z.B. Digital-Stadt Ahaus)

Lichtenreuth an das Portal „Online-Beteiligung Nürnberg“

Digitale Komponenten im Kultur- und Sozialbe- könnten hier Anregungen, Wünsche und Kritik reich sind den bisherigen Planungen nicht zu zu aktuellen Themen zwischen Bürgerschaft entnehmen. In der Planung ist unklar, welche und Stadtverwaltung moderiert und disku- Räume in welchem Umfang für kulturelle Nutzung tiert werden sowie eine digitale Verbindung zur Verfügung stehen werden. Sowohl das Lern-, zu Quartiersbüro (koordinierende Person) Kultur- und Bildungshaus „südpunkt“ als auch geschaffen werden. Die Plattform könnte durch das Kulturzentrum „Z-Bau“ können als wichtige Ansätze der Sharing Economy, Vermittlung kulturelle Einrichtungen einen Einfluss auf das nachbarschaftlicher Dienstleistungen sowie kulturelle Angebot in Lichtenreuth nehmen. Unterstützung bei der Raumsuche & -buchung für Stadtteilaktivitäten etc. ergänzt werden. Das geplante Quartiersbüro und die zukünftigen

Funktionen wie Vernetzung der Mieterinnen Daten, Infrastruktur & Kommunale und Mieter, nachbarschaftliche Dienstleistungen

Dienste

und stadtteilwirksamer Tätigkeiten bei Stu- Digitale Dachstrategie dierenden und Mitarbeitenden der UTN durch Durch die Auswirkungen und Anforderungen Einbettung entsprechender Funktionen z.B. im der Covid-19-Pandemie rückten 2020 zunächst Studierenden-/Uniportal Angebote zur Verbes- Handlungsfelder der digitalen Dachstrategie mit serung der Digitalkompetenz (insb. für „Offli- Bezug zur digitalen Stadtverwaltung und Bürgerner“) im Quartiersbüro diensten ins Zentrum. Das Querschnittsthema

Reallabor Lichtenreuth erstmals umfassend adressiert. Ziel ist es, durch die Identifizierung und schnelle Erprobung möglicher Maßnahmen und Kooperationen zukunftsweisende und maßgeschneiderte Smart-City-Lösungen für Lichtenreuth und die Gesamtstadt zu entwickeln. In Kombination mit dem Ausbau relevanter Datenund IoT-Infrastruktur, der Konkretisierung von Themen um die kommunale Daten-Governance und -Plattformen sowie Kooperationen (z.B. mit der UTN), wird so die fundierte Umsetzung von Maßnahmen der Roadmap vorangetrieben. Gleichzeitig wird damit die Zukunftsfähigkeit des städtischen Ökosystems bei diesen erfolgskritischen Themen ausgebaut.

Gesamtstadt

Daten- und Kommunikationsinfrastruktur

Im Rahmen der IT-Strategie wurden für das Sollkonzept der Stadt im Jahr 2019 unter den vier grundsätzlichen Themenfeldern (1) IT – Projektportfolio, (2) Serviceportfolio, (3) Betriebsmodelle und (4) IT-Kompetenz, folgende Handlungsfelder für die die städtische IT-Verwaltung identifiziert:

strukturell verankert

disiert

Der Schlüssel zur erfolgreichen Transformation und Umsetzung liegt demnach in der künftigen Arbeitsorganisation und Prozessausgestaltung der Stadtverwaltung. Die dafür wichtige organisatorische Querschnittsfunktion übernimmt das neue Amt für Digitalisierung und Prozessorganisation. Die Handlungsfelder der IT-Strategie und des Sollkonzepts wurden in Form von Maßnahmen in der digitalen Dachstrategie bzw. Roadmap ergänzt bzw. konkretisiert.

Der Betrieb der Breitband- bzw. Dateninfrastruk- auch dem Ausbau zukunftsfähiger (Daten-) Infratur, inklusive der Rechenzentren, stellt sich in struktur, spielen städtische Leuchten eine wich- Nürnberg divers dar. Die Nürnberger Feuerwehr tige Rolle, z.B. zum Anbringen von Sensoren, betreibt ein Glasfasernetz in der Stadt, an das als mögliche E-Ladepunkte oder für die adaptive neben den städtischen Dienststellen und den Beleuchtung. Die rund 48 000 Lichtpunkte (ca. 20 % Brandschutzmeldeanlagen der Schulen auch LED) in Nürnberg werden von der Stadt selbst, Unternehmen und weitere Institutionen in der d.h. durch den Servicebetrieb öffentlicher Raum Stadt angebunden sind. Die öffentlichen Gebäu- (SÖR), betrieben. Im Rahmen der Modernisiede (Schulen usw.) sind dabei über einen Haus- rung der Leuchten wird eine zeitgemäße Steueübergabepunkt (HÜP) an ein Glasfaser- bzw. rung und Abrechnung über die 1 200 Zählstellen Lichtwellenleiternetz angeschlossen, welches als aktuell anhand einer Konzeptstudie sondiert „Fiber to the Building“ (FTTB) bezeichnet wird. und skizziert. Die Verknüpfung mit Breitband- Dabei übernimmt die Feuerwehr ausschließlich bzw. IoT oder E-Ladeinfrastruktur zählt nicht zu die Infrastruktur bis zur Steckdose. Die städtische den Aufgabengebieten der SÖR. Die N-ERGIE IT ist verantwortlich für (Daten-) Dienstleistungen übernimmt grundsätzlich die Stromversorgung und Rechenzentren. und ist zuständig für die E-Ladeinfrastruktur. Die Infrastruktur ist im städtischen GIS-System er- Parallel dazu betreibt die N-ERGIE ein Datenfasst und kann bei Bedarf z.B. von der N-ERGIE bzw. Breitbandnetz für den Stadtkonzern STWN abgefragt werden. (u.a. Wasser, VAG, Parkhausbetrieb). Die Technische Universität Nürnberg betreibt eine eigene In- Smart City und Kommunale Dienste frastruktur und plant dies u.a. auch in Form eines Das Konzept der Smart City, d.h. eines intelligent Rechenzentrums auf dem Campus Lichtenreuth vernetzten, nachhaltigen und bürgerzentrierten zu tun. Zusätzlich decken gewerbliche Anbieter städtischem Ökosystems, hat in Nürnberg bisher die privaten Haushalte im Stadtgebiet ab. Zwar noch keine konkrete Anwendung gefunden. ist mittlerweile die Abstimmung bei Planungspro- Der dafür nötige Prozess, Kooperationen und zessen, z.B. bei Neuverlegung von Leitungen, Partizipation, die Definition erster Leitplanken gegeben, allerdings lässt sich die (geplante) und Identifikation möglicher Maßnahmen, wird im Nutzung von Synergien z.B. aus gemeinsam ge- Rahmen des Reallabor Lichtenreuth angestoßen nutzter Infrastruktur, nicht aus den vorliegenden und vorangetrieben. Das Projekt wird durch das Dokumenten und Gesprächen ableiten. Programm Modellprojekt „Smart Cities Smart Re- Der Ausbau von öffentlichem WLAN, d.h. frei gions“ der Landesregierung gefördert. In diesem zugänglichem Internet, wurde in öffentlichen Rahmen soll die (schnelle) Erprobung möglicher Gebäuden seitens der Stadtverwaltung forciert Maßnahmen und Projekte stattfinden. Perspekund ist insbesondere in den 300 Schulen weit tivisch wäre die „intelligente Vernetzung“ mit vorangeschritten. Die VAG stellt zusätzlich im weiteren Projekten z.B. der „NürnbergMobil“ oder ÖPNV und an einigen Haltestellen WLAN für die digitalem Parkraummanagement, insbesondere Fahrgäste zur Verfügung. Die Bereitstellung von aber mit „MeinNürnberg“ als digitale Drehscheibe WLAN an öffentlichen Plätzen soll seitens der für kommunale Dienste, möglich. Das bereits Stadtverwaltung weiter vorangetrieben werden. gut ausgebaute Angebot über „MeinNürnberg“ (Desktop-Anwendung sowie mobil zugänglich) Der Ausbau eines LoRaWAN-Netzwerks mit wird aktuell u.a. durch erweiterte Serverkapazientsprechenden Gateways im Stadtgebiet wurde täten, ein verbessertes Customer-Relation-Maseitens der N-ERGIE Kundendienste vor allem nagement inklusive zentraler Datenbank sowie für Anwendungsfälle im Bereich Messdaten die Einbindung weiterer Dienstleistungen gestärkt vorgenommen, z.B. zur Erfassung unterirdischer und ausgebaut. Grundlage für den Erfolg werden Messstellen (Wasser). Die Nutzung des vergute Kooperationen, neue Formen der Zusamgleichsweise günstigen Niedrigenergie-Funknetmenarbeit bzw. deren Institutionalisierung sein. zes für weitere Anwendungen, insbesondere für die Einbindung von Sensoren, wurde diskutiert, Weitere Digital-Projekte und Initiativen bis dato aber noch nicht wesentlich umgesetzt. (geplant, laufend) Üblicherweise sind dies Sensoren zur Erhebung Der Sachstandsbericht an den Stadtrat vom 22. von Umwelt-, Verkehrs-, Park- oder Passanten- Juni 2021 fasst die aktuellen Digitalisierungs- Frequenz-Daten, die über eine Datendrehscheibe projekte zusammen und benennt – neben dem z.B. zur umweltsensitiven Verkehrssteuerung Reallabor Lichtenreuth – folgende Projekte: genutzt werden könnten.

Im Zusammenhang mit Sensornetzwerken, aber Chatbot/KI (Konzeptstudie, laufendes Projekt),

Phase „Bestanderfassung“:

-Plattformen: München – Augsburg – Nürnberg,

MAN (laufende Initiative), Leuchten-Infrastruktur (inkl. adaptive Beleuch-

des Projekt),

tal!“ – Projektskizze „City Connect Nürnberg“, (UTN, N-Energie, Feuerwehr/Stadt) in Lichtenreuth

ten“ – „IDunion“ (geplantes Projekt) und • Einbindung von Sensoren über ein Lora-Netzwerk, z.B. für Umwelt-, Verkehrs- oder Grünflä-

chendaten z.B. zum Leiten des Verkehrs und zum Parkraummanagement

Lichtenreuth

Bekanntlich handelt es sich beim Quartier • Entwicklung eines Datenethikkonzepts/Data- Lichtenreuth um eine Neuentwicklung auf einer Governance-Strategie Bahnbrache. Die vorliegenden Informationen • Aufbau und Pilotierung einer Datenplattform/ deuten darauf hin, dass zwar grundsätzliche eine urbaner Datenraum und Dashboard für das Breitbandinfrastruktur eingeplant ist bzw. mindes- Quartier tens Leerrohre verlegt werden sollen. Allerdings

wurden die Leuchten im Quartier „konventionell“ Quartiers bzw. der Gebäude im (3D-) Modell/ geplant. Demnach sind zusätzliche Daten- bzw. als Digitaler Zwilling und Bereitstellung der Kommunikationskabel an einzelnen Leuchten Daten für partizipative Prozesse, Planung, bzw. Knotenpunkten und zusätzliche Strominfra- Blaulichtorganisationen etc. struktur an den Leuchten nicht vorgesehen. Diese könnten u.a. für E-Ladeinfrastruktur, Sensoren • Bereitstellung von Bürgerdiensten im Bürger- (Parkraummanagement) adaptive Beleuchtung zentrum über Terminals bzw. im Zusammenoder für Leitsysteme zum Einsatz kommen. spiel mit „MeinNürnberg“ (z.B. Druck von Darüber hinaus ist keine IoT-Infrastruktur über Dokumenten, Erfassung usw.) das bestehende LoRaWAN-Netz angedacht,

z.B. um Sensornetzwerke für die Bewässerung, viele Fragestellungen noch offen sind, z.B. Verkehrsmessung usw. zu integrieren. Allerfür Infrastruktur, digitale Mobilität und für eine dings können entsprechende Gateways mit ihrer mögliche Vernetzung mit den Wohnquartieren großen Reichweite und geringen Anforderungen problemlos „nachgerüstet“ werden. Ein Quartiers- bzw. Bürgerzentrum ist fest für das Quartier eingeplant. Mögliche digitale Tools bzw. Schnittstellen zu den Bürgerdiensten sind jedoch noch nicht angedacht.

Die Technische Universität Nürnberg plant für ihren neuen Campus eine eigene Daten- bzw. Breitbandinfrastruktur inkl. eines Rechenzentrums (keine Hochleistungsrechner). Diese wird auch als Rückgrat für hochdigitalisierte Prozesse und Lehre dienen. Beispielsweise wird es keine Bibliothek im konventionellen Sinne mehr geben, sondern ein Kommunikationszentrum. Die Planung der Daten- bzw. Kommunikationsinfrastruktur findet unabhängig von den ersten beiden Modulen statt. Mögliche Synergien z.B. durch eine gemeinsame Dateninfrastrukturbetriebsgesellschaft der Feuerwehr, N-Energie und Universität wurden bisher noch nicht sondiert.

Handlungsfeld 6: Angeboten oder ausländerrechtlichen Fragen

(Neue Formen der) Partizipation etc.). Beteiligungsangebote sollen auch weiterhin aus einer Mischung von analogen und digitalen Formaten bestehen, um auch die Gruppe der

Digitale Dachstrategie

„Offliner“ und der „Einsteiger/Digitalen Novizen“ Die digitale Dachstrategie für Nürnberg zielt für zu erreichen. das Handlungsfeld 6 „(Neue Formen der) Partizipation“ auf die Umsetzung unterschiedlicher Formen der Teilhabe als Querschnittsthema für Lichtenreuth die verschiedenen Handlungsfelder und Lebens- Für eine frühzeitige Einbindung und umfassende bereiche ab. Digitales Empowerment wird dabei Beteiligung bei der Stadtteilentwicklung Lichtenals entscheidende Voraussetzung für gesamtge- reuths wurden die Schaffung eines Netzwerkes/ sellschaftliche Teilhabe in allen gesellschaftlichen regelmäßigen „Runden Tisches“ vor Ort und Bereichen gesehen. die Schaffung einer koordinierenden Stelle für den Stadtteil (Quartiersmanagement/Städtebau) Der Fokus liegt zum einen auf dem Aufbau vorgeschlagen, die ggf. mit dem Konzept des digitaler Strukturen, Prozesse und Angebote zur Quartiersbüros gekoppelt werden könnte. Diese Stärkung der zielgruppenspezifischen Ansprache zentrale Anlaufstelle für Bewohnerinnen und und des Servicegedankens. Wesentlich sind Bewohner soll u.a. als Kontaktstelle für Mobiliinteraktive und partizipative Elemente in der tätsdienstleistungen und sämtliche verkehrliche Kommunikation zwischen Stadtverwaltung und Anliegen vor Ort fungieren und eine lebendige Stadtgesellschaft sowie innerhalb der Verwal- Nachbarschaft fördern. Ergänzende (digitale) Antung der Stadt Nürnberg und zur Schaffung und gebote sind an diesem Ort denkbar (z.B. Angebo- Gestaltung von mehr Transparenz über städtite zur Verbesserung der digitalen Kompetenzen sche Produkte, Angebote und Dienstleistungen. bei der Gruppe der Offliner). Zum anderen sieht die digitale Dachstrategie die aktive Unterstützung der Erprobung konkreter, Digitale Beteiligungsformate werden sowohl bei bereits als geeignet eingeschätzter Ideen und der Stadtteil- und Freiraumentwicklung sowie Pilotprojekte als Chance. Dazu zählen soge- der Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes in nannte energetische Nachbarschaften, in denen Lichtenreuth als wichtig eingeschätzt. Zur bes- Lösungen z. B. für ein intelligentes Last- und seren Information, frühzeitigen Einbindung und Beschaffungsmanagement, nachhaltige Mobilität Stärkung von Mitwirkungsmöglichkeiten könnten oder neue Geschäftsmodelle zur Beteiligung der digitale Beteiligungsinstrumente eng mit lokalen Anwohnerinnen und Anwohner erprobt werden Managementstrukturen sowie Forschungsansätkönnen. zen verknüpft werden. Instrumente wie z.B. die Entwicklung/Anwendung digitaler Visualisierungs- Niedrigschwelliger Online-Service als neue Form tools unter Einsatz von Augmented/Virtual Reality der Teilhabe und für mehr Chancengerechtigkeit für den Planungs- und Entwicklungsprozess von bei der Darstellung von Stadtentwicklungsthemen Lichtenreuth unterstützen innovative Prozesse. wird kritisch gesehen und nur bedingt als zielfüh- Als Voraussetzungen für spätere digitale Interakrend eingeschätzt. tionen im Stadtteil wurden u.a. öffentliche WLAN- Punkte, Ladestationen und offene, niedrigschwel-

Gesamtstadt

lig zugängliche Räume für (digitales) Lernen Verschiedene zielgruppenbezogene digitale genannt. Beteiligungsangebote und -plattformen werden Das geplante Quartiersbüro sowie die UTN biebereits erfolgreich angewendet. Beispiele sind die ten grundsätzlich Potenziale für die Anwendung „e-Partizipationsplattform“ (elektronische Beteidigitaler bzw. hybrider Lösungen im Sinne einer ligungsprojekte der Stadt Nürnberg), die „Meine zukunftsorientierten, vielseitigen und transparenwbg“-App (laut Dachstrategie mit Funktionen für ten Beteiligung. Information/Vernetzung für Mieterinnen und Mieter, nachbarschaftliche Dienstleistungen, Beförderung Mögliche Potenziale für Lichtenreuth aus der Teilhabe älterer Menschen und inklusive Angebo- Phase „Bestandserfassung“ (mit Synergien zu te), das Partizipationsprojekt „laut!“ (Online- und den anderen Handlungsfeldern): Offline-Formate für Jugendliche/junge Erwachsene zur Einbringung in die Gestaltung der Stadt) • Stadtteilportal für Lichtenreuth: In Anlehnung oder die „Integreat“-App (kostenlose mehrspra- an das Portal Online-Beteiligung Nürnberg chige Integrationsplattform für Nürnberg mit könnten hier Anregungen, Wünsche und Kritik Informationen zum Alltag in Deutschland, lokalen zu aktuellen Themen zwischen Bürgerschaft

und Stadtverwaltung moderiert und diskutiert werden sowie eine digitale Verbindung mit dem Quartiersbüro (koordinierende Person) geschaffen werden. Die Plattform könnte durch Ansätze der Sharing Economy, Vermittlung nachbarschaftlicher Dienstleistungen sowie Unterstützung bei der Raumsuche & -buchung für Stadtteilaktivitäten etc. ergänzt werden

Funktionen wie Vernetzung der Mieterinnen und Mieter, nachbarschaftliche Dienstleistungen

rungstools unter Einsatz von Augmented/Virtual Reality für die Information und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in den Planungs- und Entwicklungsprozess von Lichtenreuth (nach der Planungsphase Einsatz für z.B. Identifikation von Nachbarschaftsprojekten, weitere Beteiligung)

stadtteilwirksamer Tätigkeiten bei Studierenden und Mitarbeitenden der UTN durch Einbettung entsprechender Funktionen z.B. im Studierenden-/Uniportal, Angebote zur Verbesserung der Digitalkompetenz (insb. für „Offliner“) im Quartiersbüro.

SWOT für die einzelnen

Handlungsfelder

Handlungsfeld 1: • Hohe Skepsis der Fachämter gegenüber dem

Städtebau, Demografie, Wohnen Erproben neuer Lösungen

Stärken Chancen

tenzieller Partner für Wohnungsbau

durch Nutzungsmischung • Neue Akteure auf dem Nürnberger Immobilienmarkt, die für Digitalprojekte und Kooperatio-

nen interessiert werden könnten lungsraum auch für umliegende Quartiere

kaufkräftige/digital-affine Bewohnerinnen und

Modul 1 und 2

len Planungs-/Modellierungsprozessen

INSEK Südost

des Pflegepraxiszentrums

für digitale Modellprojekte im Wohnen

Schwächen

über digitalen Lösungen Risiken te Stadtteilentwicklung Lichtenreuth

lungsmöglichkeiten in den Modulen

des Gebietes

Systemen/Musterwohnung Profilierung des Quartiers und innovativen

Fernwärme mit Solarthermie etc. im Gebiet • Geringe Einflussmöglichkeiten auf private Bau-

(Städtebau, Demografie, Wohnen) in Digitaler • Keine Möglichkeit der Ausschreibung von Dachstrategie Grundstücken für digitale Pilotprojekte

Smart Metering Mobilität & Verkehr

Energieversorgung Stärken

zwischen Modulen oder mit Nachbarquartieren lung und Mobilität, dadurch beste Voraussetzungen für schnelles Handeln/Digitalisierung

gegeben

(Stärkung des Umweltverbundes, autoreduzier-

Handlungsbedarfe te Gebietsentwicklung/Wohnen, Carsharing-

seinem Umfeld Neuverteilung des öffentlichen Raums)

tier schaffen Mobilitätsplattform mit VAG, Integration von VAG-Rad etc.

schaffen • Vorhandener strategischer Rahmen: u.a. Masterplan nachhaltige Mobilität, Digitale Dachstra-

tegie, Mobilitätsbaukasten, Stellplatzsatzung,

fen (a la Lora-Park)

aktiv bezüglich digitaler Projekte und Koopera- • Fehlende zielgerichtete Zusammenarbeit der tion im Quartier ansprechen (dazu geeignete unterschiedlichen Akteure in den einzelnen Strukturen schaffen, auch mit Aurelis) Modulen mit unterschiedlichen Interessen

als Schnittstelle zwischen digitalem und analo- bindung von künftigen Betriebsmodellen und gem Raum ausbauen privaten/öffentlichen Mobilitätskonzepten

aufbauen möglich

Chancen

den Klimawandel (Starkregen, Trockenheit, Teilen statt Besitzen, gesünder leben, Gestal- Hitzetage) tung des öffentlichen Raumes, Zero Emission,

Gästewohnen Wirtschaftsverkehr durch neue Mobilitätsformen

(informieren, Erfahrungen sammeln und ausprobieren, Ko-Kreation und Selbstbestimmung von Bewohnerschaft, Studierenden und Gewerbetreibenden ermöglichen)

(z.B. Mieterticket, Mobilitätsstationen, autonomes Fahren)

Risiken • Nutzung von Lichtenreuth als Reallabor für

künftige Projekte (ggf. mit Anschubfinanzie-

rung), wie z.B. Mieterticket, Concierge-Dienst, Regelbetrieb für ganz Nürnberg autonomes Fahren, Kontrollstrukturen für MIV/

nen Modulen Meile“/KEP-Dienste

Mobilitätskonzepte tätskonzepten, Integration und Erweiterung von

und Anreize zum autoreduzierten Wohnen

tieren, Reallabor Lichtenreuth als Insellösung

Handlungsbedarfe

nachhaltige Mobilität mit Betonung des Umweltverbundes für alle Module (Basis: Masterplan nachhaltige Mobilität-Nürnberg, Digitale Dachstrategie)

kehrskonzeptes über alle drei Module mit Berücksichtigung der angrenzenden Stadtgebiete, konkreten Zielvorgaben für Modal-Split, Mobilitätsstationen, ruhenden Verkehr, E-Mobilität, Definition und Erarbeitung von Möglichkeitsräumen für digitale Anwendungen, physische Wege durch digitale Dienste ersetzen

charakter / Reallabor in die weitere Quartiersentwicklung

integrierten Verkehrskonzeptes und deren digitaler Elemente/Maßnahmen (Lärm, Abgas, Verkehr, Intermodalität)

nation und nachhaltigem Betrieb von Personen- und Wirtschaftsverkehr (Betonung neuer Mobilitätsformen)

Planung und Betrieb von Mobilitätsangeboten

Mobilitätskonzepte

gen und Schaffung von Anreizen zum autoreduzierten Wohnen

ligung mit dem Ziel, zu informieren, auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln und künftige Bewohnerinnen und Bewohner sowie Gewerbetreibende und Studierende zum Akteur für neue Mobilitätsformen werden zu lassen

Handlungsfeld 3: Chancen

Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft • Vorreiter-Potenzial:

Stärken

netzter, nachhaltiger und bürgerorientierter

einrichtungen, Forschung, Unternehmen und • Raum zur Erprobung möglicher Lösungen/ Stadtkonzern Ansätze in Lichtenreuth (Technologien, neue Formen der Zusammenarbeit)

sammenarbeit z.B. im Bereich Start-ups kleinerer „Testballons“

im Themenfeld durch der UTN, z.B. im Bereich Infrastruktur, Mobili-

bereits geschaffen

tegische Prozesse und „Rahmenwerke“ (z.B. Ökosystems wie Forschung (Fraunhofer etc.), Digitale Dachstrategie & Roadmap) für die Unternehmen (v.a. Start-ups) oder der Bürgerdigitale Stadt, die erste Impulse/Aktivierung der schaft (z.B. über 3D-Modelle) Akteure aus Bildung, Wirtschaft und Wissen-

schaft gesetzt haben GovTech“ Markt für Unternehmen durch neue

sierung/Smart Cities durch Verwaltungsspitze

(z.B. Budget für Digitalkoordinatoren) und Folgeprojekte vorhanden (z.B. Land: Umsetzung Maßnahmen, Bund: BMWSB Smart

Schwächen

Cities, EU: Green Deal)

Zusammenarbeit der Stadtverwaltung/unter- Risiken schiedliche Gewichtung des Thema Smart City

in den verschiedenen Bereichen (Stadtkoninnerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung zern), dadurch schwierig Anknüpfungspunkte für Umsetzung des IDEKs zu Akteuren aus Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft aufzubauen • Ziele, Perspektiven und Nutzen digitaler Ansätze im Reallabor Lichtenreuth nicht erkennbar

für Beteiligte punktthema (bisher v.a. digitale Stadt und Bürgerservices) und daher noch keine „Sen- • Keine konstruktive Zusammenarbeit mit der sibilisierung“ bzw. Verankerung insbesondere UTN innerhalb der Verwaltung bzw. Unklarheit

darüber, worin der Mehrwert in der externen die Schublade ohne erkennbare Resultate/ Zusammenarbeit liegen könnte Umsetzung

menarbeit mit Akteuren und Multiplikatoren jekts auf Module beim Thema „Digitale Stadt/Smart Cities“, v.a. wenige Schnittstellen Wirtschaft/Forschung:

Handlungsbedarfe

unzureichende Kommunikation, keine passenden Formate und Prozesse • Verstärkte Kommunikation(-strategie) zur Erklärung und Verankerung des Themas inner-

halb der Stadtverwaltung z.B. in Form eines („Storytelling“) für das Thema Smart Cities Storytellings/Narrativs und durch Hervorheben nach innen und außen. Nutzen, Zielsetzung der „Benefits“ nach innen und nach außen usw. daher für Beteiligte z.B. für Bürgerschaft/ (Stadt spricht nicht immer mit „einer Stimme“) Verwaltungsangestellte sowie Akteure aus Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft nicht • Definition, Festlegung und Kommunikation der greifbar bzw. nachvollziehbar „Ownership“ für Smart Cities (inhaltlich/Steuerung) innerhalb der Verwaltung und Stadtge-

sellschaft Handlungsfeld 4:

Klimaschutz als ein „Leitthema“ und Priorisierung, z.B. hinsichtlich der Energieversorgung Stärken

mitment und Wille zur Umsetzung innerhalb gische Standards in der (Gebäude-) Infrastrukder Stadtverwaltung als grundsätzliche Vor- tur im Kultur- und Sozialbereich, vor allem im aussetzung muss von Stadtverwaltung selbst Modul 3 generiert werden

wicklung/Einbindung bestehender Formate mit Projekte auf dem UTN-Campus Wirtschaft, Forschung, Organisationen, z.B.

Nürnberg Digital Festival, Zollhof

Potenzial für Quartiersnutzung, Versammrübergreifenden „Beratungsgremiums“ aus lungsräume etc. relevanten Stakeholdern

Modulen 1 und 2 bore zur „Vorab-Erprobung“ möglicher Quartierslösungen • Ansatzpunkte für digitale Lösungen durch Nutzungsmischung, v.a. in Modul 2 („Urbanes

Gebiet“ gemäß § 6a BauNVO Mischung aus sowie Berücksichtigung von Schulen, Kitas etc. Wohnen, Gewerbe sowie sozialen und kulturelbei Digitalmaßnahmen len Einrichtungen)

Form eines physischen Quartiers-Lab/Realgaben, v.a. Digitale Dachstrategie, Kulturstralabors/Versuchsraums/Showrooms mit UTN; tegie Öffnung für externe Partnerinnen und Partner, z.B. für Unternehmen (nicht Quartiersbüro, • Realisierung sozialer und Bildungsinfrastruktur idealerweise UTN-Lead und -Fläche) in Lichtenreuth als Ziel im INSEK Südost

Schwächen

„Quick-wins“ z.B. in Form kleiner Versuchsprojekte

ten bei Modulen 1 und 2 mit Bezug auf das entsprechender Förderung (Land, BMWSB, EU) IDEK

aktuell nicht in der Planung für Modul 1 und 2 vorgesehen und mit Bezug zu Modul 3 bisher unverbindlich

auf Schulen und Kitas beschränkt; weitere Nutzungen außerhalb der städtischen Pflichtaufgaben (z.B. Freizeittreffs, Begegnungsstätten, kulturelle Zentren) bisher nicht vorgesehen

Chancen

ordnung kultureller und sozialer Nutzung mit Relevanz für andere Stadtteile

als Attraktivitätsfaktor

Infrastrukturnutzung für soziale und kulturelle

Zwecke, Engagementförderung, „Wohnen für stellen zwischen digitalen Portalen/Apps (z.B. Hilfe“-Ansatz für Studierendenwohnen zukünftiges Uni-Portal und potenzielle Stadtteil-/Nachbarschaftsapps)

z.B. als Lernort/Unterstützung für Offliner; • Einbindung der umliegenden sozialen und kul- Anknüpfungspunkt und Vernetzung für soziale turellen Einrichtungen/Akteure in Entwicklung und kulturelle Angebote; Ressource für die Lichtenreuths (v.a. Südpunkt, Gemeinschafts- Zivilgesellschaft haus Langwasser, Z-Bau)

Gemeinschaftshaus Langwasser in Verbindung Südpunkt, des Gemeinschaftshaus Langwasmit dem Quartiersbüro als möglicher Anknüp- ser und des Z-Baus (sowie perspektivisch der fungspunkt zum Erlernen und Erleben digitaler Kongresshalle) als Lernort zum Erleben und Möglichkeiten Erproben digitaler Technologien

Nachbarschaftsapps) für die Begünstigung me (z.B. auch Bars, Kneipen, Bühnen usw.) für Bildung neuer Kulturkreise (z.B. private und Einbindung der Gastro-Betreibenden zur Bücherclubs) Verbindung digitaler Lösungen und der Begegnungsorte

Unterstützungsbedarfen zur Verbesserung der • Berücksichtigung der Balance zwischen sozialen/kulturellen Teilhabe institutionellen Trägern und freien Trägern wie Vereine oder Initiativen

tausch rund um Digitalisierung (auch im Kunst- • Einbindung des Nürnberg Digital Festivals in und Kulturbereich) die Entwicklung Lichtenreuths (Storytelling)

Angebote (Kulturkalender, KiTa-Portal) thons für die Quartiersentwicklung)

Risiken Quartiersbüro um ergänzende kulturelle und

mende Zusammenarbeit mit der UTN novationsbüro, um andere Strukturen einzubinden (Social Entrepreneurship)

Bauherren (u.a. für die Ansiedlung sozialer und • Entwicklung eines Betreiber- und Finanziekultureller Nutzungen) rungskonzepts für das Quartiersbüro

teil analoger Kulturgüter und -räume zung von „Offlinern“ (Teilhabe)

quartieren und ihrer sozio-kulturellen Infra- mit personalunabhängigen Öffnungszeiten struktur durch digitales Zugangssystem, z.B. Bibliothek

Handlungsbedarfe soziale Angebote im Quartiert (z.B. lebt eine

fluktuierende Studierendenschaft auch im

Quartier? chungs-) Räume/Angebote innen und außen, wenn möglich in Kopplung mit bereits vorgesehenen Strukturen (z.B. Schule, Quartiersbüro, UTN-Campus, im öffentlichen Grün, Kitas, Kinder- und Jugendhaus)

berücksichtigen (z.B. separate Zugänge)

gen/Infrastruktur in kulturell/gemeinschaftlich genutzten Räumen (z.B. Medienanschlüsse, Ausstattung, flexible und multimediale Nutzung)

Handlungsfeld 5: neue Formen der Zusammenarbeit)

Daten, Infrastrukturen und kommunale • Quick-wins durch schnelle Umsetzung

kleinerer „Testballons“ z.B. für eine Straße

Dienste

oder einen Grünflächenabschnitt

Stärken • Ausbau der LoraWAN -/Sensorinfrastruktur

inkl. neuer Anwendungsfälle für das Quartier

und Folgeprojekte vorhanden (z.B. Land: Umzesse und Rahmenwerke zum Thema der setzung Maßnahmen, Bund: BMWSB Smart digitalen Stadt Cities, EU: Green Deal)

Plattformen etc. men zum Schutz der Infrastruktur und Daten

Cities wird von der Verwaltungsspitze vorangetrieben und Konsolidierung auch während Risiken Corona unterstützt, z.B. in Form eines Budgets

für Digitalkoordinatoren ze im Reallabor Lichtenreuth nicht erkennbar

struktur, teilweise in öffentlichen Gebäuden

und an Haltestellen Umsetzung veraltet

Infrastruktur jekts auf Module

Kapazitäten (werden aktuell erweitert) mit gut Quartiers in Bezug auf Cybersecurity: erhöhskalierbarer Basisinfrastruktur (MeinNürnberg) ter Schutz kritischer Infrastruktur und Daten erforderlich

Schwächen

Vorgehen zu Daten bzw. deren Verwertung,

Bereitstellung und Plattformen stadtverwal- „Ownership“ bzw. Kümmerer für Smart Cities tungsintern nicht geklärt (inhaltlich/Steuerung) innerhalb der Verwaltung

verwaltung/Stadtkonzern steht bei Smart und Beleuchtungsinfrastruktur (SÖR) Cities-Themen am Anfang

Lichtenreuth“ zur Abstimmung des Aufbaus nungszentrum, Beleuchtung) wird von Stadt und Betriebs der Daten bzw. IKT-Infrastruktur bzw. innerhalb städtischer „Silostruktur“ geleisund Rechenzentren (UTN, Feuerwehr/Std IT, tet; Vernetztes, sektorübergreifendes Arbeiten N-ERGIE) daher schwierig (z.B. Verbindung zwischen Beleuchtung und Daten, Breitband-Synergien • Zentrale/r „Quartierskoordinator/-in“ für digitale zwischen den „öffentlichen“ Anbietern etc.) Themen und Formulierung von Anforderungen

zogene bzw. Smart City Themen Roadmap (Grundsatzfragen, Rolle der Stadt, Open-Data/Source etc.) und entsprechenden

Chancen Infrastruktur

on unterschiedlicher Dateninfrastruktur z.B. die u.a. die Verschneidung von Daten ermög- LoraWAN und 5G (nicht nur Leerrohre) licht

Ansätze in Lichtenreuth (Technologien, konzern)

bzw. Zukunftsfähigkeit für künftige Dateninfra- (Neue Formen der) Partizipation struktur und Technologien (z.B. Leerrohre, Anschluss Leuchten, E-Ladeinfrastruktur,

Stärken

Campusnetz, ggf. 5G)

wicklung von Lichtenreuth den Breitbandausbaus im Quartier

Lichtenreuths (Nürnbergs neuer Süden: „Grün richtungen mit zeitgemäßem Equipment/WLAN im Quartier“, „Wohnen und Arbeiten“, „Mobilität und damit Abbau von Hürden für externe im Quartier“) Zusammen- bzw. Zuarbeit (Bildungscampus u.a. ohne WLAN) • Quartiersbüro geplant (mit Aufgaben wie „Organisation und Aufbau von Strukturen zur

Nachbarschaftshilfe“, „Vernetzung mit Akteuren lung und Umsetzung von Versuchsräumen zu aus dem Stadtteil und weiteren Kooperations- (Daten-) Infrastruktur z.B. mit dem auf informapartnern“ und „Informationen über Planungen tionstechnische Systemlösungen spezialisierund Entwicklungen im Quartier“) ten Fraunhofer IIS

ansätze und -erfahrungen in der Stadt, z.B. „Cybersecurity“ und Gewährleistung des ePa, „laut!“, UTOPOLIS Langwasser Schutzes von Daten (z.B. Verkehrsdaten)

beit bei Planung der technischen Infrastruktur Infrastruktur Lichtenreuth, siehe oben)

zwischen Bürgerschaft und Verwaltung in „Quick-wins“ z.B. in Form kleiner Versuchspro- Nürnberg jekte

Vorgaben (u.a. Digitale Dachstrategie, INSEK ten“ und entsprechender Förderung (Land, Südost) BMWSB, EU) und mögliche Synergien bestehender Projekte nutzen (z.B. Antrag Digitaler

Schwächen

Zwilling Innenstadt)

dung der (künftigen) Bewohnerschaft in den Planungsprozess möglich

berg (aber auch der Zivilgesellschaft) auf die Planung und Einordnung digitaler/technischer Infrastruktur in den Modulen 1 (weit fortgeschritten und externer Entwickler) und Modul 2; (im Modul 3 noch zu klären)

tiersentwicklung definiert und damit fehlende Grundlage für zielgerichtete Beteiligung

telling zu Smart City-Themen bei der Quartiersentwicklung Lichtenreuth (wenig greifbar)

berger Bürger- und Vorstadtvereinen

Chancen W-LAN Punkte, Smartphone-Ladestationen etc.

digitaler Lösungen und neuer Formen der Tools zur Visualisierung der unterschiedlichen Beteiligung, z.B. CivicTech Entwicklungsstufen Lichtenreuths

sowie Akteurinnen und Akteure aus Nachbar- ler Informations- und Beteiligungsformate quartieren in den Entwicklungs- und Umset-

zungsprozess der Module 2 und 3 UTN im Bereich der digitalen Information und

Lösungen, Begegnungsräume zwischen UTN/

Campus und Bewohnerschaft, Ressourcenpool zwischen UTN/Campus und Bewohnerschaft für Engagement) z. B. offene digitale Veranstaltungen der UTN,

Vernetzungsangebote, nachbarschaftliche

Hilfeleistungen und als Brücke zur Politik und des Quartiersbüros in Richtung Ort der digita- Verwaltung len (und analogen) Information, Kommunikati-

pool zum Einsatz im Planungs- und Entwick-

lungsprozess von Lichtenreuth und spätere unter Einbeziehung freier Träger, lokaler Bewohneraktivierung/-beteiligung, insbesondere Kompetenzen und Nutzung vorhandenen beim Modul 3 (Möglichkeit: digitale Karten, Know-hows in städtischen Dienststellen (z.B. Luftbilder, Pläne, 3D-Modelle und Geodaten BZ, Städtische Bibliothek) abzurufen und ein lokalisiertes Feedback zu Planungsvorhaben zu geben (vgl. DIPAS) • Unterstützung der Teilhabe von Offlinern und Sicherstellung von Inklusion bei digitalen An-

geboten (z.B. Barrierefreiheit, leichte Sprache, Lernort (z.B. Begleitung von Offlinern) inklusives Mitdenken aller Bevölkerungsgrup-

reuth als Vorreiter digitaler Information und

Beteiligung tion im Bereich der digitalen Information und

Austausch rund um Digitalisierung (Reallabor

Lichtenreuth könnte thematisiert werden) analysieren

Risiken

verschiedene Zielgruppen durch Aktivierung

zeitraum mit komplexem Sachverhalt kritisch (z.B. laut, Nürnberg Digital Festival) und anfür (digitale) Beteiligungsverfahren der Zivil- grenzenden Einrichtungen/Akteuren (z.B. Z-Bau) gesellschaft (ggf. nur Beteiligung öffentlicher als Orte/Impulsgeber von Beteiligung Akteure)

(Barrierefreiheit, Ausschluss der nicht digitalaffinen Personen)

Handlungsbedarfe

Stärkung des Dialogs aller relevanten Akteure/ Entwickler

basiert)

Information und Beteiligung, z.B. öffentliche

Beschreibung der

Projektvorschläge

Projektliste A

Steckbriefe: A1.1 – Aktivierung und Beratung gewerblicher und institutioneller Bauherren A1.2 – Verbesserung Verteilstrukturen/letzte Meile, Concierge-Dienste A1.3 – Quartiersbüro Lichtenreuth A1.4 – Digital zugängliche Leihangebote im öffentlichen Raum A1.5 – Hybride Bürgerdienste und Leistungen der Stadtverwaltung A1.6 – Testfeld für Sensortechnik und IoT- Technologien mit Use Cases („Digitale Steuerung Regenrückhaltung und Bewässerung“ und „Intelligente Mülltonne“)

Machbarkeitsstudien: A2.1 – Quartiersschule Lichtenreuth A2.2 – Living Labs und Erprobungsräume für Technologien A2.3 – Niedrigschwellige Engagement- und Ermöglichungsräume

A1.1 Aktivierung und

Beratung gewerblicher und institutioneller Bauherren

Handlungsfeld Zeithorizont/Umsetzungszeitraum

HF 1 „Städtebau, Wohnen und Demografie“ 2023 – 2025

Digitales Ziel Gesamtbudget

DZ1.1 100 000 €

Federführung Zielsetzung der Maßnahme/Zielgruppe

Stadtplanungsamt (Vorschlag) Die Maßnahme richtet sich an gewerbliche und institutionelle Bauherren in Modul 1 und 2. Ziel

Mitwirkende ist es, Bauherren für (innovative) digitale Lösun-

intern gen mit den Schwerpunkten Energieeffizienz, demografischer Wandel und Lebensqualität beim

Bau von neuen Gebäuden in Lichtenreuth zu

2025 90 % der Bauherren aktiv angesprochen

und sensibilisiert sowie 20 % der Bauherren für

extern

Beschreibung und Hintergrund

Die Stadt Nürnberg hat keinen direkten Einfluss darauf, ob und wie Erwerber der Baugrundstücke in Modul 1 und 2 digitale Maßnahmen beim Bau ihrer Gebäude realisieren und sich aktiv in das Reallabor einbringen. Deshalb wird eine Aktivierung und Beratung von Bauherren sowohl von Wohn- als auch von Gewerbegebäuden aufgebaut, um diese für die Realisierung digitaler Lösungen zu interessieren, fachlich zu beraten und in das Reallabor Lichtenreuth einzubeziehen. Diese lässt sich bei Erfolg für weitere Neubauquartiere nutzen. Schwerpunkt der Projekte soll im Bereich von Energieeffizienz (z.B. Smart Metering), altersgerechtem Wohnen (z.B. Ambient Assistance Living) und nachhaltiger Mobilität (z.B. Echtzeit-ÖPNV-Anzeige in Bürogebäuden) liegen. Die Aktivierung und Beratung erfolgt in vier Bausteinen:

Stadtteilkoordination, dabei Information über Ziele, Möglichkeiten und Ansprechpersonen im Reallabor „IDEK Lichtenreuth“

formationsplattform (Bündelung der gebietsspezifischen Informationen für Lichtenreuth, allgemeines Fachwissen, gute Beispiele, nützliche Links zu bestehenden Webseiten u.a.)

tende

Zusammenarbeit an fachspezifischen digitalen Lösungen

Die Inhalte des Bauherrenhandbuches werden in einem moderierten interaktiven Prozess zwischen den beteiligten Fachämtern und externen Beteiligten des Projektes durch einen externes Dienstleistungsunternehmen erarbeitet. Dieses setzt auch die Informationsplattform technisch um. Im Zuge der weiteren Ausarbeitung des Projektes sind die Schnittstellen zwischen den vier Bausteinen und die notwendige fachliche Fortbildung für die Erstansprache zu sichern. Darüber hinaus sollte geprüft werden, ob den Bauherren gezielte Fördermöglichkeiten angeboten werden können.

Nutzen

Verkehrsarten

Risiken & Hemmnisse

deutlicher Mehrwert entsteht

Synergieeffekte zu weiteren IDEK-Maßnahmen

Kosten

Geschätzte Kosten: Gesamtkosten von 100 000 € über 3 Jahre.

Die Kosten teilen sich auf

je 20 000 € in den Jahren 2024 und 2025)

Beides soll extern beauftragt werden.

Geschätzter verwaltungsinterner Aufwand:

Fördermöglichkeiten

Derzeit keine

Verortung

Beratung erfolgt digital für Vorhaben im Modul 1 und Modul 2

Monitoring & Evaluierung

Sonstiges/Anmerkungen

Keine

Zeitplan

Handlungsschritte/Meilensteine 2023 2024 2025
1. Ausschreibung der Beratungs- materialien und Beratungsleistung Q1
2. Erstellung Bauherrenhandbuch/ digitale Plattform Q2-3
3. Erstansprache von Erwerbern Q3-4 Q1-4 Q1-4
4. Beratungsangebote für Erwerber Q3-4 Q1-4 Q1-4
5. Zwischenevaluierung Q1
6. Entscheidung über Fortführung des Angebotes nach 2025 und ggf. notwendige Modifizierung Q2

A1.2 Verbesserung Verteilstrukturen/letzte Meile,

Concierge-Dienste

Handlungsfeld Zeithorizont/Umsetzungszeitraum

HF 2 „Mobilität und Verkehr“ Konzepterstellung: kurzfristig

Realisierung: mittel-/langfristig

Digitales Ziel

DZ 2.2

Gesamtbudget

100 000 € für die Konzepterstellung

Federführung

Verkehrplanungsamt (Vorschlag)

Zielsetzung der Maßnahme/Zielgruppe

Das übergeordnete Ziel dieser Maßnahme be-

Mitwirkende steht darin, Lieferverkehre für Güter mit Pkw und

intern Lkw in Lichtenreuth um 50 % gegenüber dem

zu reduzieren, ohne die Qualität der Zustellungs-

dienste zu beeinträchtigen. Bewohnerinnen und

Concierge-Dienst beziehungsweise bei den Quarextern tiersboxen abholen oder sich Waren gezielt mit einem umweltfreundlichen Lastenrad zustellen

lassen. Diese Dienstleistung kann auch für den

Betreibermodell bis Ende 2024 entwickelt.

(UTN)

Beschreibung und Hintergrund

Der enorme Zuwachs des E-Commerce-Markts führt zu einer Zunahme des Lieferverkehrs in den Quartieren, aber auch zu einer Steigerung der Flächenkonkurrenzen im öffentlichen Raum. Vor diesem Hintergrund wird eine nachhaltige Verteilstruktur in Lichtenreuth angestrebt. Dazu wird ein gemeinsames Projekt der Stadt Nürnberg mit Logistikunternehmen und sogenannten KEP-Diensten (Kurier-, Express- und Postdienste) zur Bereitstellung von Flächen für Mikro-Depots und Quartiersboxen sowie Concierge-Stationen realisiert.

Damit wird eine umweltverträgliche Zustellung und Abholung von Gütern innerhalb der „letzten Meile“ per Lastenrad möglich. Die Quartiersboxen sind mit 24-Stunden-Service für Lieferung, Einkauf und Tausch vorgesehen. Darüber hinaus können Bewohnerinnen und Bewohner gelieferte Waren direkt beim Concierge-Dienst abholen oder für den Versand abgeben.

Die Standortwahl der Mikro-Depots und der Quartiersboxen ist in Abhängigkeit der städtebaulichen Entwicklung und der ÖPNV-Erschließung auszuweisen. Das geplante Quartiersbüro für Lichtenreuth kann für Concierge-Dienste genutzt werden, sofern ausreichend Flächen zur Verfügung stehen. Die Möglichkeit zur Aufstellung von Paketstationen wird es auf dem Campus der UTN voraussichtlich geben. Hier stehen die Studentenwohnheime im Vordergrund, die Nutzung ist aber – je nach Betreibermodell – für Dritte denkbar. In einem ersten Projektbaustein wird ein Logistikkonzept für die „letzte Meile“ in Lichtenreuth mit folgenden Arbeitsschritten erstellt:

In der Konzepterstellung spielen die Verhandlungen mit Logistikdienstleistern über eine Kooperation im Zuge des Projekts eine zentrale Rolle.

In Abhängigkeit von den Ergebnissen des Konzepts kann die Realisierung schrittweise für einzelne Teile des Stadtteils erfolgen. Weiter ist zu prüfen, ob die angrenzende Südstadt in das geplante Projekt integriert werden kann.

Nutzen

Risiken & Hemmnisse

wendig

Synergieeffekte zu weiteren IDEK-Maßnahmen

Concierge-Dienste können in das Aufgabenspektrum des geplanten Quartiersbüros (Projekt A1.3) integriert werden. Allerdings müssen hierfür ausreichend Flächen zur Verfügung stehen.

Kosten

Geschätzte Kosten: Konzepterarbeitung durch externe Vergabe: 100 000 €

Konkrete Investitions- und Betriebskosten für die Realisierung werden auf Grundlage des Logistikkonzeptes ermittelt.

Geschätzter verwaltungsinterner Aufwand:

Fördermöglichkeiten

Voraussichtlich keine Fördermöglichkeiten für die Konzepterstellung

Fördermöglichkeiten für die Realisierung:

Depot-Richtlinie)

Verortung

Modul 1 und 2

Die konkrete Verortung der Infrastruktur ist mit der städtebaulichen Realisierung der einzelnen Module von Lichtenreuth, der ÖPNV-Erschließung/Straßenbahnhaltestellen sowie mit dem Betreiberkonzept abzustimmen.

Weiter ist zu prüfen, ob die angrenzende Südstadt mit in das geplante Projekt integriert werden kann.

Monitoring & Evaluierung

Sonstiges/Anmerkungen

Integration in der „letzten KEP-Meile“ in Lichtenreuth zu prüfen, wenn von Seiten der Stadt Nürnberg die Planungsunterlagen für alle Tram- und Bushaltestellen sowie Informationen zu geplanten Einzelhandels- und Gewerbeflächen bzw. Ansiedlungen zur Verfügung gestellt werden.

ge geklärt ist (Fördermittel für die wissenschaftliche Begleitung).

Zeitplan

Handlungsschritte/Meilensteine 2023 2024 2025
1. Gründung Projektstruktur „Letzte Meile Nürnberg“ Q1
2. Ausschreibung der Konzepter- arbeitung Q2
3. Konzepterstellung Q3-4 Q1-2
4. Entscheidung über Konzeptum- setzung und Betreibermodell Q3-4
5. Start der Konzeptumsetzung (Modul 1) Q1-4

A1.3 Quartiersbüro Lichtenreuth

Handlungsfeld Gesamtbudget

HF 4 „Kultur und Soziales“ 200 000 € (zweijährige Aufbau- und Erprobungsphase)

Digitales Ziel

DZ 4.1, DZ 6.1 Zielsetzung der Maßnahme/Zielgruppe Das übergeordnete Ziel dieser Maßnahme

Federführung besteht darin, eine zentrale Anlaufstelle für alle

Bürgermeisteramt, Stab Stadtentwicklung Bewohner, Studierende oder Arbeitnehmende (Vorschlag): im Stadtteil sowie Akteure und Multiplikatoren Steuerung der Initiierung und des Aufbaus/ zu schaffen. Das Quartiersbüro berät im neu- Betreiberkonzept en Stadtteil zu diversen (digitalen) Angeboten, unterstützt wenig digitalaffine Personen in ihrem Zugang zu diesen Angeboten und übernimmt die

Mitwirkende

Rolle des Mittlers zwischen der Stadt Nürnberg

intern

und der Bewohnerschaft. Über das Quartiersbüro

dert werden. Ausgewählte Angebote des Quar-

tiersbüros können sich explizit an spezifische Regiestelle Sozialraumentwicklung Zielgruppen richten, wie etwa Bewohnerinnen

neben sind thematische Schwerpunktsetzungen

möglich, wie etwa Unterstützung beim Aufbau Recht und der Umsetzung eines integrierten Mobilitäts-

Betreiberkonzept bis 2023 erarbeitet und eine

extern zweijährige Aufbau- und Erprobungsphase ab

ger mit großen Anteilen an Wohnungen Das Projekt trägt durch seine u.a. digitalen,

und Räume verschiedener städtischer und nicht-

städtischer Akteure zur Stärkung der sozialen und

Beratungsangebot) Spaltung entgegen.

Über das Quartiersbüro erfolgen digitale Kom-

Zeithorizont/Umsetzungszeitraum munikations- und Beteiligungsformate sowie

Konzepterstellung: kurzfristig Visualisierung von notwendigen Planungsgrundlagen. Diese ergänzen analoge Formate sinnvoll

Realisierung: und schaffen neue Angebote für umfassende

mittelfristig (nach 2024) Information und Ko-Produktion, um die Teilhabe unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen an der Quartiersentwicklung zu erhöhen.

Beschreibung und Hintergrund

Die Konzeptentwicklung (Betreiberkonzept) erfolgt durch die Stadt Nürnberg unter Federführung des Bürgermeisteramtes, Stab Stadtentwicklung. Bei der Erarbeitung des Betreiberkonzeptes soll die Stadtteilkoordination Brunecker Straße berücksichtigt werden. Ebenso gilt es das Konzept des Verkehrsplanungsamtes für ein „Quartiersbüro mit integriertem Mobilitätsmanagement im neuen Stadtquartier

Brunecker Straße“ und die durch Referat V geplante Erarbeitung eines standortübergreifenden Betreiber- und Finanzierungskonzeptes von sozialen Treffpunkten und Nachbarschaftstreffs zu berücksichtigen. Es soll geprüft werden, ein externes Quartiersmanagement mit dem Großteil der Aufgaben des Quartiersbüros zu beauftragen. Die Steuerung der Arbeit des Quartiersbüros sowie die Abstimmung und Koordinierung von städtischen Leistungen soll in der Stadtverwaltung erfolgen (zu prüfen, ob dies durch die „Stadtteilkoordination Brunecker Straße“ erbracht werden kann).

Bei der Konzeptentwicklung (Betreiberkonzept) soll zunächst auf eine zweijährige Aufbau- und Erprobungsphase fokussiert werden. Zu deren Abschluss soll eine Evaluierung durchgeführt werden, welche Entscheidungsgrundlage für die Weiterführung bestehender und Ausgestaltung ergänzender Angebote sein soll. Zudem gilt es, die Fertigstellung der verschiedenen Module/Entwicklungsphasen Lichtenreuths zu berücksichtigen.

Das Quartiersbüro soll über feste Öffnungs- und Sprechzeiten verfügen. Außerhalb dieser Zeiten sollen die Räumlichkeiten des Quartiersbüros als Begegnungsort und räumliche Ressource für Vereine, Initiativen und Bürgerschaft dienen und z.B. für kleinere Veranstaltungen nutzbar sein (z.B. durch innovative digitale Schließsysteme). Dabei soll geprüft werden, ob auch der angrenzende Freiraum für Aktionen und Veranstaltungen des Quartiersbüros genutzt werden kann.

Die originäre Idee zur Einrichtung und zum Betrieb eines Quartiersbüros entstand, um im als autoarmen Stadtteil geplanten Lichtenreuth umfassend zu einem integrierten Mobilitätsmanagement zu beraten. Im Laufe des IDEK-Prozesses wurden weiterführende Leistungen identifiziert. Dem Quartiersbüro wird in Lichtenreuth eine herausragende Rolle zugeschrieben. Es soll als zentrale Anlaufstelle für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils fungieren und Pilotprojekt für kooperative Zusammenarbeit verschiedener (städtischer) Institutionen sein. Als Begegnungs- und Aneignungsort sowie Ort der digitalen und analogen Information, Kommunikation und Kooperation/Ko-Kreation könnten nach jetzigen Diskussionsstand im Quartiersbüro folgende Angebote für den Stadtteil erbracht werden:

Umsetzung von IDEK-Projekten, Unterstützung der Beteiligungsprozesse im Stadtteil).

Mobicards-Ausleihe, Unterstützung bei Fahrkartenkauf, Beratung zu Carsharing, Kinderfahrräder- Ausleihe, Fahrradreparatur, ggf. Anlaufstelle für Paket- und Concierge-Dienste etc.)

kleinen Veranstaltungen/Seminaren, ggf. Betreuung und Koordination der Aktivitäten von Ehrenamtlichen aus dem Stadtteil etc.)

stadtteilen etc.)

Durch Beratungs- und Unterstützungsangebote (z.B. Lotsen- und Verweisberatung) kann die Teilhabe von Offlinern und Sicherstellung von Inklusion bei digitalen Angeboten gestärkt werden.

Nutzen

sungsfähige Angebote, Beratung und Information

boten, etwa bei der Wahrnehmung digitaler Dienstleistungen im Mobilitäts- oder Kulturbereich und können somit besser am gesellschaftlichen Leben teilhaben.

Lernerfahrungen

Risiken & Hemmnisse

herausfordernd

Synergieeffekte zu weiteren IDEK-Maßnahmen

Das Quartiersbüro soll als zentrale Anlaufstelle für die Bewohnerschaft und andere Nutzenden des Stadtteils fungieren. Daher besteht hohes Synergiepotenzial hinsichtlich Information und Beteiligung zu vielen Projekten des „Reallabors Lichtenreuth“. Das Quartiersbüro kann IDEK-Maßnahmen bekannter machen, über Unterstützung und Beratung auch Offliner mitnehmen und potenziell als Raumressource agieren.

Kosten

Geschätzte Kosten: 1) Phase Konzepterarbeitung (Betreiberkonzept)

Geschätzter verwaltungsinterner Aufwand:

Soziales, Regiestelle Sozialraumentwicklung und Verkehrsplanungsamt

  1. Aufbau- und Erprobungsphase

Geschätzter externer Aufwand:

Im Falle einer Kooperation zwischen mehreren städtischen Dienststellen können die Kosten ggf. gemeinschaftlich getragen werden.

Geschätzter verwaltungsinterner Aufwand:

Fördermöglichkeiten

Voraussichtlich keine Fördermöglichkeiten für die Konzepterstellung (Betreiberkonzept) Fördermöglichkeiten für die Aufbau- und Erprobungsphase:

Verortung

Modul 1 oder 2 Derzeit 50 m2 Ladenfläche bei ESW vorgesehen

Monitoring & Evaluierung

Sonstiges/Anmerkungen

wicklung der Inhalte zu berücksichtigen.

plant eine Beratungsstelle (vermutlich für sozial orientierte Angebote) in unmittelbarer Nähe zum geplanten Quartiersbüro aufzubauen. Dies könnte zur Folge haben, dass das Quartiersbüro für eine städtische Kooperation ohne Referat V genutzt wird, um inhaltliche Überschneidungen zu vermeiden. Je nach inhaltlicher Ausrichtung wäre zu prüfen, ob auf einen eigenen Standort des Quartiersbüros verzichtet werden sollte und die Angebote des Quartiersbüros mit denen der Stadtmission an einem gemeinsamen Ort zusammengeführt werden könnten.

in Vorbereitung befindliche Stelle der Stadtteilkoordination Brunecker Straße bei der Bespielung des Quartiersbüros einnehmen sollte (punktuelle Beratung/Präsentation aus der Umsetzung der Vorhaben).

werden.

Zeitplan

Handlungsschritte/Meilensteine 2022 2023 2024
0. Sondieren der vorhandenen Erfahrungen (ggf. im Rahmen der Erarbeitung eines standortübergrei- fenden Betreiber- und Finanzie- rungskonzeptes von sozialen Treff- punkten und Nachbarschaftstreffs) Q4
1. Erarbeitung eines Betreiberkon- zepts (inkl. Leistungsbeschreibung und Finanzierungskonzept) Q2-3
2. Prüfung der vorgeschlagenen Räumlichkeiten auf Eignung und ggf. Suche optionaler Räumlich- keiten Q2-3
3. Ausschreibung und Vergabe Trägerschaft Q3-4
4. Start erster Angebote Q1-4
5. Weiterer Ausbau der Angebote

A1.4 Digital zugängliche Leihangebote im öffentlichen

Raum

Handlungsfeld Zeithorizont/Umsetzungszeitraum

HF 4 „Kultur und Soziales“ Mittelfristig (abhängig vom Baufortschritt)

Digitales Ziel Gesamtbudget

DZ 4.1, D 1.2 Ab 20 000 € je Leihstation

Federführung Zielsetzung der Maßnahme/Zielgruppe

Zunächst: Bürgermeisteramt, Stab Stadtentwicklung Mit digital zugänglichen und kostenlosen bzw. Andocken an Projekt „Quartiersbüro“ kostengünstigen Leihangeboten im öffentlichen bis zur Umsetzungsreife, danach Verständigung Raum soll die soziale Teilhabe der Bevölkerung in der betriebstechnischen Federführung Lichtenreuth und den Nachbarquartieren gestärkt werden und der Austausch zwischen Nutzerinnen

Mitwirkende und Nutzern gefördert werden. Des Weiteren

intern tragen die Leihangebote dazu bei, dass das Potenzial des öffentlichen Raums – vor allem der

Grünanlagen – für Sport, Spiel und Freizeitbe-

gruppen genutzt werden kann. Die Zielgruppen

des Angebots sind verschiedene Altersgruppen, Sozialraumentwicklung auch aus den Nachbarstadtteilen, unabhängig

schafft und in IT-System eingebettet werden boxen im öffentlichen Raum installiert und 100 Leihvorgänge pro Jahr erreicht. extern

(UTN) bei UTN-Flächen

Beschreibung und Hintergrund

Mit Hilfe von mobilen Anwendungen und mehreren im öffentlichen Raum verorteten Leihstellen soll das Ausleihen von Spiel- und Sportausrüstung (z.B. Fußbälle, Tischtennisschläger) ohne Personal und Öffnungszeiten ermöglicht werden. Das Angebot könnte um Alltagsgegenstände (z.B. Werkzeug) sowie Auflademöglichkeiten für Mobiltelefone oder ähnliche Erweiterungen ergänzt werden. Wichtige Voraussetzung für die Zielerreichung ist, dass die Angebote kostengünstig bzw. kostenlos verfügbar sind. Durch den Sharing-Ansatz trägt das Projekt zu nachhaltigerem Lebensstil im Stadtteil bei. Darüber hinaus besteht Potenzial, das die Leihangebote zu einer Vernetzung mit den Nachbarquartieren beitragen, da sie niedrigschwellig nutzbar sind und in Verbindung mit dem öffentlichen Raum zum möglichen Anziehungspunkt werden können. Die einschränkenden Hinweise von SÖR hinsichtlich der Nutzung der öffentlichen Grünanlagen sind zu berücksichtigen (s. Sonstiges/Anmerkungen).

In einer Pilotphase können unterschiedliche Ausrüstungsgegenstände an unterschiedlichen Standorten (Grünflächen, Wohnquartier) sowie Kooperationen mit geplanten Einrichtungen (z.B. Kinder- und Jugendhaus, UTN) erprobt werden. In einem partizipativen Prozess können die Erfahrungen mit verschieden Standorten und Variationen der Leihboxen ausgewertet.

Die Stadt Nürnberg/SportService hat bereits ein konkretes Angebot für die Aufstellung einer Sportbox eingeholt. Eine Installation der Leihstationen in der Pilotphase ist in verschiedenen Variationen (z.B. Sportbox, Werkzeugbox) möglich.

Rolle der Stadt/Dienststelle:

Nutzen

ellen Möglichkeiten

Risiken & Hemmnisse

Synergieeffekte zu weiteren IDEK-Maßnahmen

Das Angebot hat Synergiepotenzial zu:

wird durch die Leihangebote kostengünstig/kostenlos vielfältiger nutzbar und steht auch den Nachbarquartieren zur Verfügung

Orientierungssystem eingebunden werden

soren ausgestattet werden

tung zur Nutzung des Angebots, Rolle des Kümmerers, Nutzung potenzieller Informationsflächen)

Kosten

Geschätzte Kosten: Entsprechende Lösungen sind auf dem Markt verfügbar. Die Kosten variieren mit der Anzahl der Leihstandorte, der Größe, der Ausstattung sowie dem Wartungsumfang.

Beispielkosten in Anlehnung an ein bereits eingeholtes Angebot sind:

gebühr von 135 € ab dem 25. Monat. Umfasst Ausstattung

Potenziell besteht die Möglichkeit, die Boxen mit (vermietbaren) Werbeflächen auszustatten, wobei hier Einschränkungen in öffentlichen Grünanlagen zu berücksichtigen sind (SÖR). Eine Vergabe ist nach Vergaberecht erforderlich. Die Ausstattung mit Sport- und Spielgeräten ist im oben genannten Angebot umfasst. Die Ausstattung mit anderen Gegenständen (z.B. Werkzeug) erfordert zusätzliche Personalressourcen und Anschaffungskosten.

Abhängig vom Anbieter könnte die Entwicklung einer App notwendig sein: ca. 10 000 EUR. Geschätzter verwaltungsinterner Aufwand:

Fördermöglichkeiten

laut SÖR nicht möglich)

Verortung

Pilot-Platzierung, z.B. Grünanlagen im Modul 1. Weitere potenzielle Standorte sind:

Monitoring & Evaluierung

Sonstiges/Anmerkungen

Modul 1 ist voraussichtlich ab 2024 bezugsfertig. Wesentliche öffentliche Grünflächen werden erst später umgesetzt (z.B. Stadtteilpark). In Pilotphase Zwischennutzung auf Grünflächen und Erprobung im Wohnquartier möglich.

Nach der Grünanlagensatzung Nürnbergs ist „das Anbieten gewerblicher Leistungen“ nur im Ausnahmefall mit einer Sondernutzung erlaubt.

SÖR verweist darauf, dass die wenigen und oft zu kleinen städtischen Grünanlagen sehr überlastet seien. Die zu erstellende Infrastruktur (Stromleitungen, Kästen, etc.) und der Unterhalt ist keine Aufgabe des SÖR, weshalb dafür weder Gelder noch Personal zur Verfügung stehen.

Zeitplan

Handlungsschritte/Meilensteine 2023 2024 2025 2026 2027
1. Konzeption der Pilotphase mit stufenweiser Umsetzung
2. Ausschreibung und Vergabe
3. Umsetzung Leihangebote im Modul 1 (wenn bezugsfertig)
4. Installation weiterer Leihstatio- nen als Zwischennutzung auf Grün- und Parkflächen
5. Auswertung Pilotphase
6. Umsetzung im Stadtteilpark

A1.5 Hybride Bürgerdienste und Leistungen der

Stadtverwaltung

Handlungsfeld Zielsetzung der Maßnahme/Zielgruppe

HF 5 „Daten, Infrastrukturen und kommunale Städtische Dienstleistungen und Bürgerservices Dienste“ werden in Lichtenreuth digital, niedrigschwellig und durchgehend als digital-analoge Hybridlö-

Digitales Ziel sung in Form von „Bürgerterminals“ zur Verfü-

DZ 5.2 gung gestellt. Bis 2024 ist mindestens ein Terminal installiert, in Betrieb und ein zu definierender Umfang von kommunalen Dienstleistungen steht

Federführung

öffentlich zur Verfügung. Perspektivisch werden Direktorium Bürgerservice, Digitales und Recht städtische Prozesse dadurch effizienter gestaltet und Kapazitäten eingespart. Kurzfristig soll ein

Mitwirkende

messbarer Mehrwert bei der Bürgerschaft entintern stehen, da u.a. Öffnungszeiten und persönliche

können.

Bis zum Jahr 2026 ist der Leistungsumfang um extern Angebote der kommunalen Töchter erweitert und mindestens ein weiteres Terminal in Betrieb.

Zielgruppe: Bürgerschaft/Bewohnerinnen und

Zeithorizont/Umsetzungszeitraum Bewohner sowie Studierenden, perspektivisch

kurz- bis mittelfristig auch Unternehmen und Touristen.

Gesamtbudget

Schätzung Investition (1 Terminal ohne Betrieb) Use Case 1: 95 000 € Use Case 2: 55 000 €

Beschreibung und Hintergrund

Mit „Mein Nürnberg“ stellt die Stadt Nürnberg bzw. die Bürgerdienste ein gut ausgebautes Angebot digitaler Dienstleistungen zur Verfügung und betreibt bereits die dafür notwendige Infrastruktur. Sowohl die Angebote als auch die entsprechende Infrastruktur werden weiter ausgebaut. Die digitalen Bürgerdienste der Stadt wurden mit einem hohen Ranking im Bitkom Smart City Index prämiert. Bürgerterminals als Ausgabegeräte von Dokumenten werden bereits erfolgreich an einer wachsenden Zahl von Standorten in Nürnberg betrieben.

Mit den hybriden Bürgerdiensten in Lichtenreuth sollen die Stärken aus dem digitalen Angebot mit einem barrierefreien „physischen“ Zugang kombiniert und einer möglichst breiten Nutzergruppe barrierefrei zugänglich gemacht werden.

Dabei unterscheiden wir im Folgenden zwei Anwendungsfälle/Use Cases:

Use Case 1 „Ausgabe“: Das Terminal dient allein als Ausgabestelle für Dokumente, die von der Stadtverwaltung hinterlegt und rund um die Uhr von Bürgerinnen und Bürgern abgeholt werden können.

Use Case 2 „Bürgerdienste“: Bereitstellung der digitalen Bürgerdienste von „Mein Nürnberg“ über ein Terminal; Diese Anwendung stellt deutlich höhere Anforderungen an Umsetzung und im Betrieb.

Folgende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung wurden von der eingebundenen Expertengruppe hervorgehoben:

Use-Case-übergreifend:

Support etc.)

Zugang (Räume Sparkasse ideal; Kundenzentrum geplant)

Use Case 2 „Bürgerdienste“:

notwendig

vices zur Verfügung bzw. vor Ort bereitstehen (ideal: Standort städtisches Gebäude, z.B. Quartiersbüro)

zwischen den unterschiedlichen kommunalen Rechtspersönlichkeiten (GmbH, Eigenbetrieb, Hoheitsverwaltung)

Kompetenz in der Verwaltung nur begrenzt möglich

entlasten

Nutzen

Öffnungszeiten

ren Datenlage

Risiken & Hemmnisse

tergrund nicht zwangsläufig zu Effizienzsteigerungen

Synergieeffekte zu weiteren IDEK-Maßnahmen

Synergien mit dem Quartiersbüro (Projekt A1.3)

Kosten

Geschätzte Kosten:

Alle Investitionskosten und Vollzeitäquivalente sind geschätzt, bilden Erfahrungswerte ab und können nur zur Orientierung dienen.

Use Case 1 „Ausgabeautomat“ (Grundlage DIP-Projekt)

Use Case 2 „Bürgerdienste“

Die Anfangsinvestition für Use Case 1 ist höher, der Betrieb günstiger, da kein hoher Personaleinsatz benötigt wird. Use Case 2 wirft durch die Integration in die digitale Infrastruktur und durch den notwendigen Support für die Kunden im Betrieb höhere Kosten auf.

Geschätzter verwaltungsinterner Aufwand:

Use Case 1 „Ausgabeautomat“

Use Case 2 „Bürgerdienste“

Durch die Integration, Weiterentwicklung und den Support für die digitalen Bürgerservices ist der Personaleinsatz bei Use-Case 2 ungleich höher.

Fördermöglichkeiten

Aktuell keine Fördermöglichkeiten identifiziert

Verortung

(z.B. im Kommunikationszentrum)

Monitoring & Evaluierung

Sonstiges/Anmerkungen

gerdienste, Sparkassen); Ansprechpartner: Thomas Hahn, BDR

Anmerkungen Use Case 2:

benötigt werden)

(z.B. Mobilitätsangebot)

Dienstleistungen integrieren

„BayernID“ für städtische- und perspektivisch für stadtnahe Dienstleistungen genutzt werden können

Ähnliche Projekte:

chen Verwaltung

Zeitplan

Handlungsschritte/Meilensteine 2023 2024 2025
1. Entscheidung über Anwen- dungsbereiche, 1-2 Standorte, Budget Q1
2. Ausschreibung der Leistungen Q2-3
3. Installation und Einbindung/ Integration Q1-2
4. Testbetrieb & Modifikation Q1-4
5. Normalbetrieb /ggf. Erweiterung um weitere Dienstleistungen Q3-4 Q1-4
6. Rollout auf weitere Standorte Stadtgebiet Q2-4

A1.6 Testfeld für Sensortechnik und IoT-Technologien

Handlungsfeld Gesamtbudget

HF 3 „Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft“ ca. 157 000 € (Investitionskosten für 2 Use Cases inkl.

Digitales Ziel Dashboard und Connectivity)

DZ 3.1

Zielsetzung der Maßnahme/Zielgruppe

Federführung Ziel ist die Konzeption, Aufbau und Betrieb eines

Amt für Digitalisierung und Prozessorganisation Testfelds für IoT und Sensortechnik auf Grundla- (Vorschlag) ge von zunächst zwei durch die Stadt Nürnberg festgelegten Use Cases „Intelligente Mülleimer“ und „Digitale Bewässerungssteuerung“ bis zum

Mitwirkende

Jahr 2025.

intern

Durch effizient geplante Routen für die Entlee-

rung der Abfallcontainer sollen Kapazitäten bei

gespart und je nach Auswahl der Sensoren kön-

nen Starkregenereignisse früh erkannt werden.

extern Zielgruppe ist die Stadtverwaltung Nürnberg, ihre

kommunalen Tochterunternehmen, insbesondere

SÖR und N-ERGIE sowie Partnerinnen und

Forschung und Technologieunternehmen (z.B. Zeithorizont/Umsetzungszeitraum Fraunhofer, UTN, Siemens). Kurz- bis mittelfristig

Beschreibung und Hintergrund

Im Rahmen der digitalen Transformation der Städte und Stadtverwaltungen stehen zwei wesentliche Fragen im Zentrum: 1) Wo und auf welche Weise können digitale Lösungen und die entsprechende Hardware sinnvoll für Fragestellungen, Herausforderungen und am Bedarf von Städten eingesetzt werden und 2) Welche Daten können wie mehrwertstiftend erhoben, verwertet und zur Verfügung gestellt werden.

Im Erprobungsraum Lichtenreuth werden bis 2025 im Rahmen von zwei festgelegten Anwendungsfällen eine IoT-Infrastruktur/Gateways und ca. 20 Sensoren sowie ein Dashboard in einem festgelegten Areal installiert, betrieben und an eine städtische Datenplattform angebunden sowie nach oben genannten Gesichtspunkten getestet werden. Das Herz der Infrastruktur ist die Datenplattform/Datendrehscheibe, welche u.a. die notwendige Konnektivität und die zur Verfügungstellung der Daten – nach Open-Data-Maßstäben – garantiert. Über einen Zeitraum von mindestens zwölf Monaten (2024/25) werden die erhobenen Daten analysiert, ggf. miteinander kombiniert und Projektpartnerinnen/Projektpartnern sowie der Öffentlichkeit (Open Data) zur Verfügung gestellt und nutzbar gemacht. Des Weiteren werden die Verwendung und Anwendung der entsprechenden Datensätze erprobt. Wichtiger Bestandteil, neben der Technologie-Erprobung, ist die disziplinen- und sektorenübergreifende Zusammenarbeit der „lokalen“ Partner, die sich in das Projekt einbringen. Der Erprobungsraum muss nicht auf ein Areal beschränkt sein, sondern kann dem Bedarf des jeweiligen Use Cases entsprechend aus mehreren Arealen bestehen, z.B. einer Grünanlage für die Bewässerungssensoren oder eines Straßenzugs für Sensoren in Müllbehältern.

Ab ca. 2025/26 werden weitere zu definierende Anwendungsfälle in das Testfeld integriert und/oder die Zahl der Sensoren in den beiden Anwendungsfällen ausgeweitet.

Erfolgskritisch wird im ersten Schritt die detaillierte, bedarfsorientierte Ausarbeitung der (vorgegebenen) Use Cases mit einer klaren Zuordnung der Verantwortlichkeiten sein.

Lead bzw. Koordination: Das Amt für Digitalisierung und Prozessorganisation übernimmt aufgrund der Querschnittsorganisation die bereichsübergreifende Koordination des Projekts und des Stakeholdermanagements und verantwortet die Umsetzung dieser Maßnahme.

Technische (Elektrotechnik) Begleitung, Umsetzungen und ggf. Betrieb: Wird von Seiten der Stadt durch SÖR übernommen und durchgeführt. Dies betrifft insbesondere Use Cases zu „smarten“ Müllbehältern und Bewässerung. N-ERGIE übernimmt ggf. den Ausbau von LoRaWan sowie Anwendungen um das Thema Zählerwesen, Immobilienwirtschaft und (Sonder-)Parken.

Datenplattform und – Infrastruktur sowie Verarbeitung von Daten: Amt für Informationstechnologie

Die von den Sensoren erfassten Daten können grundsätzlich für zwei Zwecke verwendet werden:

beitet und verwertet. Bei einer städtischen Open-Data-Plattform sind diese Daten dann öffentlich einsehbar und i.d.R. auch verwendbar (z.B. Zahl der Fahrräder, die eine Messstelle passieren)

wird bewässert oder ab einem gewissen Pegel wird die Feuerwehrleitstelle über die Hochwassergefahr informiert.

Für Sensoren, die keine größeren Datenmengen erfassen, eignet sich ein LoRaWan Netzwerk. LoRa- Wan Gateways verbrauchen wenig Energie und sind schnell und kostengünstig (z.B. an öffentlichen Gebäuden/Infrastruktur) aufgebaut. Entsprechende Sensoren lassen sich ebenfalls schnell installieren bzw. nachrüsten. Je nach Sensor wird ein Stromanschluss benötigt. Nürnberg verfügt bereits über ein teilweise ausgebautes LoRaWan Netzwerk der N-ERGIE, welches für das Auslesen von Messstellen verwendet wird.

Falls ein öffentlich zugängliches und erlebbares Versuchsfeld zur Veranschaulichung der digitalen Anwendungen gewünscht ist, wird ein öffentlich aufgestelltes Dashboard/digitale Stele empfohlen, auf der Echtzeitdaten und anschauliche Analysen den Besucherinnen und Besuchern angezeigt werden. Ein gutes Beispiel für die Verwendung eines solchen Displays ist der LoRaPark in Ulm, der regelmäßig Anlaufpunkt für Besuchergruppen ist (Use Cases u.a. Intelligente Müllcontainer, Bewässerung, Umweltdatenmessung, Besucherstrommessung).

Der umfassende Prozess der Entwicklung, des Aufbaus und der Integration einer städtischen Datenplattform/Datendrehscheibe und die entsprechende Data-Governance bzw. die Entscheidung über die Anwendung einer Datenplattform und die Verwendung der Daten muss in einem zentralen, bereichsübergreifenden Prozess innerhalb der Stadtverwaltung stattfinden und konkretisiert werden. Das interkommunale MAN-Projekt scheint einige dieser Fragestellungen bereits aufzugreifen. Konkrete Bestrebungen hinsichtlich einer Nürnberger Datenplattform sind nicht bekannt.

Durch die Stadt priorisierte Use-Cases:

Anmerkungen: Sensoren/erprobte Lösungen verfügbar; I.d.R. Beschaffung neuer, kompatibler Abfallcontainer notwendig. Anwendungsfall ideal an nicht regelmäßig angefahrenen Standorten und Routen (vs. öffentliche Sichtbarkeit)

Anmerkungen: Sensoren/erprobte Lösungen verfügbar; Mögliche Überschneidung mit Vorhersage Hochwasserlagen (Feuerwehr) prüfen

Folgende Use Cases, die ab 2025 aufgegriffen werden könnten, wurden darüber hinaus von der eingebundenen Expertengruppe genannt:

Nutzen

oder Abbruch

Risiken & Hemmnisse

Use Cases

Synergieeffekte zu weiteren IDEK-Maßnahmen

Kosten

Geschätzte Kosten: Alle Investitionskosten und Vollzeitäquivalente sind geschätzt, bilden Erfahrungswerte ab und können nur zur Orientierung dienen.

Use Case 1 „Intelligente Müllcontainer“

Use Case 2 „Digitale Steuerung Wasserückhaltung und Bewässerung“

Kostenschätzung Erprobung Use Cases 1 und 2 (ohne Betrieb/Personal): ca. 157 000 €

Beispiel übergreifendes Testfeld (vergleichbar LoRaPark Ulm)

form = ca. 200 000 €

Die Kosten hängen stark vom Qualitätsniveau der eingesetzten Sensoren und des Dashboards ab. Zusätzliche Kosten können für die Auswertung der Daten durch einen externen Dienstleister und die Wartung entstehen.

Die Entwicklung einer städtische Datenplattform /Drehscheibe sowie entsprechender Data Governance

muss in zentralen Initiativen und Projekten der Stadt adressiert und definiert werden (z.B. MAN) und wird daher an dieser Stelle nicht berücksichtigt.

Geschätzte Vollzeitäquivalente für 2 Use Cases:

Fördermöglichkeiten

u.a. Förderprogramm des BMWSB „Smart Cities made in Germany“

Verortung

Monitoring & Evaluierung

Bei der Evaluation und beim Monitoring ist die Auswertung, Verschneidung der Daten und der Mehrwert daraus ausschlaggebend. Idealerweise werden Messdaten über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr/vier Jahreszeiten und unterschiedlichen Standorten ausgewertet, um hochwertige und repräsentative Aussagen treffen zu können.

drehscheibe angebunden

Daten von allen installierten Sensoren erfasst und ausgewertet

Sonstiges/Anmerkungen

Folgende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung wurde von der eingebundenen Expertengruppe hervorgehoben:

Datenplattform und Prozesse/Kooperationen)

leistet werden

z.B. anhand von Experimentierklauseln, gesenkt werden

Ähnliche Projekte:

Zeitplan

Handlungsschritte/Meilensteine 2023 2024 2025 2026
1. Kurzkonzept „Schnelle Erpro- bung“ zu Vorgehen, Betrieb und Definition der Use Cases durch Fachbereich; Bestimmung Standor- te für Gateways und Sensoren Q2-3
2. Entscheidung über Umsetzung und Betreibermodell Q4
3. Ausschreibung und Beschaffung Hardware, ggf. Dienstleister (Sen- soren, Gateways etc.) Q4 Q1
4. Aufbau IoT-Infrastruktur, Installation Sensoren, Anbindung Nürnberger Datenplattform Q1-3
5. Testbetrieb des Versuchsfeldes Auswertung der Daten sowie not- wendige Modifizierungen Q2-4 Q1-2
6. Regelbetrieb der Testsensoren und der Datenplattform und öffentli- che Datenbereitstellung Q4 Q1-3
7. Einbindung weiterer Use-Cases/ Sensoren Q2-4 Q1-4

A2.1: Machbarkeitsstudie „Quartiersschule Lichtenreuth“

Die Grundschule in Lichtenreuth soll neben der UTN als ein zentraler Standort des lebenslangen Lernens im „Reallabor Lichtenreuth“ etabliert werden. Da Mitte 2022 die baulichen Planungen für die Schule bereits weit fortgeschritten und Änderungen am Raumprogramm nicht mehr möglich sind, ist es für die Durchführung einer klassischen „Phase 0“ (vgl. Phase Null im Schulbau: Was, wie, warum?) bereits zu spät.

Deshalb soll mit Beginn des Schulbetriebes (voraussichtlich 2025) unter enger Einbeziehung der Mitarbeitenden in Schule und Hort eine Machbarkeitsstudie beauftragt werden, die in drei Bausteinen die Realisierung von Quartiersfunktionen auf dem Schulgelände – unter besonderer Berücksichtigung digitaler und hybrider Möglichkeiten – untersucht. Die Erfahrungen mit Quartiersschulkonzepten in Bremen (Gröpelingen) und Leipzig (Quartiersschule Leipzig Osten) sollen in der Machbarkeitsstudie berücksichtigt werden.

a) Erfassung und Priorisierung möglicher Funktionen einer Quartiersschule

In einem ersten Schritt sind die Anforderungen und Bedarfe für formelles und informelles Lernen in Lichtenreuth zu erfassen. Dies umfasst neben klassischen Bildungsangeboten u.a. Möglichkeiten der Familienbildung, Gesundheitsbildung, intergenerative und interkulturelle Bildung, auch in Verbindung mit sozialen und kulturellen Angeboten.

Zur Erfassung der Bedarfe sind einerseits Expertengespräche mit Akteuren aus dem Bildungs-, und Kultur- und Sozialbereich in Lichtenreuth bzw. den benachbarten Stadtteilen durchzuführen. Andererseits soll mit geeigneten Methoden die Sicht der bereits im Quartier zugezogenen Bewohnerinnen und Bewohner ermittelt werden.

In einem zweiten Schritt werden die ermittelten Bedarfe im Abgleich mit den baulichen und räumlichen Gegebenheiten von Schule und Freigelände hinsichtlich ihrer Realisierbarkeit geprüft und priorisiert. Dabei sind zum einen die Möglichkeiten für eine Mehrfachnutzung von Gebäudeteilen sowie zur partiellen Nutzung von Teilen der Schule bzw. der schulischen Freiräume außerhalb der Unterrichtszeiten zu untersuchen (z.B. Veranstaltungsräume/Aula, Gemeinschaftsräume für Ganztagesangebote und Erwachsenenbildung). Zum anderen ist die Möglichkeit zur Realisierung von priorisierten Funktionen in digitaler oder hybrider Form als Teil des Reallabors zu prüfen.

Im Ergebnis wird ein inhaltliches Profil für die Quartiersschule erstellt. Dieses umfasst

b) Inhaltliches Konzept für Interaktion zwischen Schule und Quartier

Anknüpfend an die IT-Strategie „Lernen und Lehren an städtischen und staatlichen Schulen in Nürnberg im Digitalen Zeitalter“ ist ein Konzept zur Interaktion zwischen Schule und Quartier als Teil der Quartiersschule zu erarbeiten. Dabei werden gemeinsam mit Lehr- und Erziehungskräften konkrete Maßnahmen an der Schnittstelle von schulischer Bildung und Quartiersentwicklung erarbeitet. Das Konzept könnte u.a. Maßnahmen zu folgenden Inhalten umfassen:

c) Organisation und Finanzierung

Für die Bausteine A und B ist ein Betriebskonzept zu erarbeiten. Dieses soll mindestens umfassen:

gung der Öffnung außerhalb der Schulzeiten

Begründung zur Einordnung des Projekts ab 2025:

Es wurde der Vorschlag diskutiert, eine Machbarkeitsanalyse durchzuführen, die sich an den vorhandenen baulichen Gegebenheiten orientiert. Als sinnvoll wurde erachtet, diese gemeinsam mit der künftigen Schulleitung und den Lehrkräften zu erarbeiten, da dadurch auch deren Vorstellungen berücksichtigt werden können.

A2.2: Machbarkeitsstudie „Living Labs und Erprobungs-

räume für Technologien“

Im neu entstehenden Stadtteil Lichtenreuth ergibt sich die Chance, neue Lösungsansätze, Technologien und Anwendungen, insbesondere aus dem digitalen Umfeld, in Kooperationen zu testen und auf die Anforderungen der Stadt anzupassen. Um den Nutzen, Anwendbarkeit und Betriebsprozesse der innovativen Lösungen zu verstehen und zu verbessern, braucht es jedoch Räume, sogenannte „Living Labs“, für die (schnelle) Erprobung von Anwendungsfällen und Projekten und den Aufbau relevanter Partnerschaften, z.B. mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Die Entwicklung belastbarer Partnerschaften ist selten trivial, da es völlig unterschiedliche Herangehensweisen, Prozesse, Geschwindigkeiten und Auffassungen über den Mehrwert zu synchronisieren und streamlinen gilt. Für die Konkretisierung dieses Vorhabens wird im Rahmen des Reallabors Lichtenreuth zunächst eine Machbarkeits- bzw. Sondierungsstudie durchgeführt.

Ziel ist die dreistufige Prüfung/Sondierung eines möglichen Living Labs für die Erprobung von Technologien, Anwendungen oder Projekten sowie eines Betreiber- und Finanzierungsmodells, unter welchem eine solche Initiative mehrwertstiftend mit Partnern umgesetzt werden könnte. Ziel eines Living Labs wird es sein, skalierbare Lösungen zu entwickeln und zu transferieren.

Folgende wesentliche Leistungsbausteine der Sondierungsstudie wurden in der Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Nürnberg und Bayern Innovativ erarbeitet:

Stufe 1: „Status Quo“

Im Rahmen der Status-Quo-Analyse werden zunächst die Stakeholder, Rahmenbedingungen und Bedarfe erfasst und mit den städtischen Zielsetzungen abgeglichen. Fällt nach dieser ersten Stufe der Entschluss zu einer Vertiefung bzw. Machbarkeit der Initiative, wird im nächsten Schritt der Sondierungsstudie eine Vertiefung vorgenommen:

  1. Zielsetzung und Hintergrund der Studie

  2. Status-Quo-Analyse:

Abhängigkeiten/Zeiträume zu Fördermitteln

Wissenschaft

  1. Abgleich /Zusammenführung der Ergebnisse mit kommunalen Zielsetzungen

einer Nutzenanalyse (pro/contra)

„Quality Gate“: Entscheidung über Fortsetzung/Vertiefung der Machbarkeitsstudie

Stufe 2: „Zielsetzung und Konkretisierung“

Dieser Leistungsbaustein konkretisiert die Grundsätzliche Zielsetzung, Ausrichtung und Schwerpunkte der Initiative. Dies schließt die Entwicklung eines Zielbildes, Identifizierung von Partnern und Kooperation ein. Im Zentrum steht die Erstellung eines Geschäfts- und Betreibermodells und die Messbarkeit der Ergebnisse durch klar formulierte KPIs.

  1. Grundsätzliche Zielsetzung, Ausrichtung und Schwerpunkte der Iniative

fige Verankerung im Quartier

Zusammenfassend wird eine Gegenüberstellung und Bewertung der unterschiedlichen Ansätze vorgenommen. Im Ergebnis wird damit eine Entscheidungsgrundlage für die weitere inhaltliche und organisatorische Ausrichtung vorliegen.

zahnung mit dem Ökosystem.

Beispiel: Es sollte eine Potenzialanalyse in Auftrag gegeben und auf dieser Grundlage – unter Mitwirkung relevanter Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft – ein Transferkonzept erarbeitet werden. Der Wissenschaftsrat empfiehlt – wie es im Gründungskonzept dargestellt ist – Transfer nicht als integralen Bestandteil von Forschung und Lehre, sondern als eigenständige Leistungsdimension zu verstehen, die allerdings eng mit anderen Leistungsdimensionen wie Lehre, Forschung und Infrastruktur verwoben ist. Maker Spaces, die Nutzung von Schutzrechten, direkte Kooperation mit anwendenden Unternehmen und Einrichtungen, Spin-offs sowie Beteiligung an Innovationsnetzwerken und Wissenschafts-Wirtschafts-Clustern sollte berücksichtigt und die Aktivitäten der UTN systematisch mit denen regionaler Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft verknüpft werden.

  1. Partner und Kooperation Identifizierung, Ansprache und Kooperationsvereinbarungen mit Partnern auf Grundlage der Stakeholder-Map und Nutzenanalyse.
  1. Geschäfts- und Betreibermodelle (Business Plan)
  1. Monitoring, Erfolgsindikatoren und Messbarkeit der Ziele (SMART)

„Quality Gate“: Entscheidung über Fortsetzung/Vertiefung der Machbarkeitsstudie

Stufe 3: „Umsetzungsroadmap“

Die Umsetzungsroadmap beschreibt die Umsetzungsschritte der Studie anhand eines detaillierten Projektmanagementplans.

  1. Erstellung eines Projektmanagement- bzw. Implementierungsplans Schätzung Kosten und Aufwand

Geschätzte Kosten:

(inkl. Erfahrungswerte Bayern Innovativ)

Stufe 1 „Status Quo“ ca. 40 000 €

Stufe 2 „Betreiber/Geschäftsmodell ca. 60 000 €

Stufe 3 „Roadmap“ ca. 15 000 €

Geschätzter verwaltungsinterner Aufwand: Zeitraum ca. 12 Monate

0,3 Vollzeitäquivalent für Koordination und Kooperationen

Durchführung der Sondierungsstudie: externe Vergabe

Vorschlag zur Federführung: Wirtschaftsförderung Nürnberg (WIF)

Zeitplan

Handlungsschritte/Meilensteine 2023 2024
1. Ausschreibung und Vergabe Machbarkeitsstudie
2. Stufe 1 „Status Quo“
3. Stufe 2 „Vertiefung & Betreiber/ Geschäftsmodell“
4. Stufe 3 „Umsetzungsroadmap“

A2.3: Machbarkeitsstudie „Niedrigschwellige

Engagement- und Ermöglichungsräume“

Begegnungsräume existieren vielfältig in bestehenden Stadtteilen, sie fördern Vernetzung und Austausch im Quartier und sind insbesondere für Jugendliche von hoher Bedeutung. Unter niedrigschwelligen Begegnungsräumen werden formelle Orte (z.B. Jugendtreffs, Seniorenbegegnungsstätten), aber auch informelle öffentliche Räume (z.B. Plätze mit Ausstattung, Aktionsflächen) verstanden.

Im neuen Stadtteil Lichtenreuth können solche physischen Räume einen wichtigen Beitrag zum Ankommen und Einleben sowie zur Bildung von Netzwerken und lokalen Engagementstrukturen leisten. Sie bilden eine zentrale Voraussetzung, um im Reallabor Ansätze zur Förderung sozialer und kultureller Teilhabe mit digitalen/hybriden Angeboten erproben zu können. Soziale Einrichtungen und pädagogisch betreute Spielplätze können das Spektrum an Kulturräumen für Kinder und Jugendliche erweitern. Sie fungieren als wichtige Experimentier- und Erprobungsräume und sind zudem Kontaktund Treffpunkt. Das Quartier ist aufgrund der Lage im Stadtgebiet und der guten öffentlichen Verkehrsanbindung prädestiniert für Aktionsflächen im öffentlichen Raum. Lärmintensive Angebote und auch Angebote mit überörtlicher Bedeutung wie z.B. Ballsport, Skaten, BMX/Pump Track, Dirtbike, Fitness usw. sind hier unterzubringen.

Weil solche physischen Engagement- und Begegnungsräume von hoher Bedeutung sind, soll hierzu im ersten Schritt eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden. Dabei ist eine Differenzierung nach Altersgruppen vorzunehmen, wobei auch generationenübergreifende Angebote und Räume betrachtet werden sollen.

Als Ergebnis der Machbarkeitsstudie sollen Empfehlungen abgeleitet werden, wie Sharing von Räumen bereits in der Entwicklung mitgedacht werden kann und wo Potenziale für eine solche Öffnung und Aneignung der Räume bestünden. Des Weiteren sollen Anforderungen an die Ausstattung der Begegnungs- und Engagementräume abgeleitet werden, damit diese von Anfang an in Planungen berücksichtigt werden können.

Wesentliche Leistungsbausteine sind:

1. Bedarfserhebung für niedrigschwellige Begegnungs- und Engagementräume

1.1. Zusammenstellung vorhandener relevanter Daten aus:

Einrichtungen, Problemlagen für Nachbarquartiere wie Hasenbuck)

sowie Ableitung von Zielgruppen

Nachbarquartiere können in Lichtenreuth mit Angeboten bedient werden?)

1.2. Schärfung der Bedarfe durch Interviews mit Akteuren aus dem sozialen und kulturellen Bereich (Nachbarquartiere, stadtweite Multiplikatoren)

  1. Erhebung von Raumpotenzialen und Ausstattung zur Förderung von niedrigschwelligen

Begegnung und Engagement

2.1. In geplanten Gebäuden und Räumen, z.B.

gedacht werden kann)

gemeinschaftlich bespielte Räume denkbar sind)

Modul 1 und 2 am Ende des Grünzugs)

Kirchgemeinde, Quartiersbüro in Hasenbuck, Jugendtreff Hasenbuck

boten zu ergänzen

2.2. Im öffentlichen Raum, z.B.

Hinweis: Bei der Erhebung der Raumpotenziale im öffentlichen Raum ist auch auf den Erhalt ausreichender Aufenthaltsflächen ohne Mehrfachnutzung zu achten.

2.3. Anforderungen an die Ausstattung sowie förderliche digitale Lösungen, z.B.

Kalender, Schließsystem, VR-Brillen, Projektoren, interaktive Bildschirme, Soundinstallationen etc.)

re; große Räume in den Einrichtungen, ggf. getrennte Gebäudeteile, die separat bespielt werden können; Bereitstellung öffentlicher Toiletten; Mülleimer im öffentlichen Raum und an Begegnungsorten, Büroausstattung für gemeinschaftliche Nutzung für Akteure (z.B. abschließbare Rollcontainer, Dockingstationen, getrennte IT-Netze und Rechner)

2.4. Prüfung von Finanzierungsoptionen (z.B. Fördermittel des Bundes oder des Freistaats); Förderung von Ausstattung (digitale Technologien), Personalkosten

  1. Erarbeitung von Empfehlungen zu Nutzungskonzepten für niedrigschwellige Begegnungs-

und Engagementräume

bereich für alle Bewohnerinnen und Bewohner

sozialen Angeboten, z.B. in Hasenbuck und der Rangierbahnhof-Siedlung

oren)

ches Engagement (Zentrum Aktiver Bürger)

Bürgerinnen und Bürger (ggf. über Stadtteilkoordination, Quartiersbüro oder bestehende Träger in den angrenzenden Quartieren mit Interesse in Lichtenreuth)

Die durch das Referat für Jugend, Familie und Soziales beauftragte Studie zu Gelingensbedingungen für Nachbarschaftstreffs sowie standortübergreifendes Betreiber- und Finanzierungskonzept sollen in der Erarbeitung von Empfehlungen für niedrigschwellige Begegnungs- und Engagementräume berücksichtigt werden.

In der Vorbesprechung der Beschreibung dieser Machbarkeitsstudie wurde von den jeweiligen Mitarbeitenden verdeutlicht, dass die Federführung für die Koordination der Machbarkeitsstudie aufgrund von Kapazitäten weder durch das Referat für Jugend, Familie und Soziales noch durch das Jugendamt möglich sei. Die Zuständigkeit innerhalb der Stadtverwaltung für die Umsetzung der konkreten Räume und Orte hängt von der konkreten inhaltlichen Ausgestaltung und Schwerpunktsetzung ab.

Vorschläge für Indikatoren zur

Messung der Zielerreichung

Hinweis: Die Erhebung von Baselines ist bei einem Neubau-Quartier wenig sinnvoll, um die Entwicklung im Projektverlauf darzustellen (häufig „0“ bzw. „nicht vorhanden“). Referenzwerte für die Evaluierung liegen im Vergleich mit der Gesamtstadt/Nachbarquartieren.

Digitales Ziel Indikator Quelle
DZ 1.1: Die Implementierung von digitalen Lösungen im Neubau trägt zu Energieeffizienz sowie zu demografischer und sozialer Vielfalt bei. Durchschnittlicher Energieverbrauch der Gebäude in Lichtenreuth im Vergleich zu anderen Neubauprojekten in Nürnberg* Segregationsindex für Lichtenreuth im Ver- gleich zum städtischen Durchschnitt Energieausweise der Gebäude Eigene Berechnungen
DZ 1.2: In den öffentlichen Grün- und Freiräumen werden digitale Lösungen zur Bewältigung der Herausforderungen des Klimawan- dels sowie zur besseren Nutz- barkeit und Bewirtschaftung des öffentlichen Raums modellhaft für Nürnberg erprobt. Anzahl der erprobten digitalen Lösungen zur Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels und zur besseren Nutzbar- keit des öffentlichen Raums im öffentlichen Raum Nutzerzufriedenheit der öffentlichen Räume Eigene Erfassung Befragung
DZ 2.1: Die Implementierung von digitalen und vernetzten Mobi- litätsstrukturen ermöglicht eine flexible und einfache Nutzung verschiedener Mobilitätsformen und deren Kombination, um auch autounabhängige Lebensstile zu unterstützen. Modal Split von Lichtenreuth, differenziert nach den einzelnen Modulen und ggf. im Vergleich zu anderen Nürnberger Neubau- gebieten Nutzerzufriedenheit mit verschiedenen Mobi- litätsangeboten Eigene Erhebung Aus- wertung von Mobilfunk- daten induktive Schleifen Befragung
DZ 2.2: Nachhaltige Stadtlogistik, die mit Hilfe von vernetzten Mobili- tätsdaten Verkehrsaufkommen im Wirtschaftsverkehr reduziert, wird in Lichtenreuth kombiniert mit flexi- blen Verteilstrukturen angeboten. Reduzierung der Lieferfahrten von Lich- tenreuth, differenziert nach den einzelnen Modulen. Daraus abgeleitet: CO-Reduktion 2 im Lieferverkehr (Wirkung) Ggf. Nutzerzufriedenheit mit Stadtteillogistik (getrennt nach Bewohnerschaft und Wirt- schaftsakteuren) Eigene Erhebungen/ Messungen Auswertung Mobilfunkdaten induktive Schleifen Befragung
DZ 3.1: In Lichtenreuth stehen ko- kreative Formate sowie Innova- tions- und Kooperationsstrukturen wie Digital Labs oder ein Think Tank zur Verfügung, um neue digitale und vernetzte Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Anzahl der Formate und Kooperationsstruk- turen, idealerweise in institutionalisierter Form (z.B. Urban Colab etc.) Einschätzung der Nutzer*innen zum Beitrag der Formate & Kooperationsstrukturen für die Entwicklung digitaler Lösungen Eigene Erfassung Befragung
Digitales Ziel Indikator Quelle
DZ 3.2: In Lichtenreuth werden hybride Bildungs-, Versuchs- und Erprobungsräume zur Verfügung gestellt, in denen digitale und vernetzte Lösungen mit kollabora- tiven und partizipativen Ansätzen ausprobiert, angewendet, vermit- telt und weiterentwickelt werden. Anzahl der hybriden Bildungs-, Versuchs- und Erprobungsräume Zufriedenheit der eingebundenen Akteure sowie Mehrwert/Aussagekraft der durch ein Versuchsfeld erhobenen Daten Eigene Erfassung Befragung/Evaluation
DZ 4.1: Digitale, multimediale und anpassungsfähige Angebote und Räume verschiedener städtischer und nichtstädtischer Akteure tra- gen zur Stärkung der sozialen und kulturellen Teilhabe bei und wirken einer digitalen Spaltung entgegen. Anteil der Nutzenden von digitalen sozialen und kulturellen Angeboten städtischer und nicht-städtischer Träger in Lichtenreuth, die angeben, dass sie mit dem digitalen (oder multimedialen) Angebot „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ sind Befragung der Nutzer*innenschaft oder Stadtteilbevölkerung bei Veranstaltungen oder Zugriffen auf Angebote (per Website/App)
DZ 5.1: In Lichtenreuth werden or- ganisationsübergreifende Konzep- te für Konnektivität und schnelle Datenverbindungen entwickelt und implementiert, um zukunftsweisen- de digitale Lösungen, Angebote und Dienstleitungen langfristig zu gewährleisten. Geschwindigkeit der Datenverbindung im Vergleich zur Gesamtstadt und „Konnektivi- tät“ der unterschiedlichen Dateninfrastruktu- ren in Form nutzbarer Daten (z.B. Umwelt- sensorennetzwerk mit Mobilitätsleitsystem usw.) Anzahl der realisierten organisationsüber- greifenden Projekte Eigene Erfassung
DZ 5.2: Dienstleistungen der Bür- gerdienste und der kommunalen Tochterunternehmen werden in Lichtenreuth als hybrides Angebot, d.h. digital und mit physischer „Schnittstelle“ zum Kunden, zur Verfügung gestellt, um den best- möglichen Zugang und Umfang der Dienste und deren Abwicklung zu gewährleisten. Anzahl der hybriden Angebote (z.B. Bürger- terminals) bzw. Anzahl der Bürgerinnen und Bürger (unterschiedlicher Altersgruppen), die diese Angebote wahrnehmen Messung der Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit diesen Dienstleistungen, z.B.: X% der Nutzerinnen/Nutzer von ange- botenen Bürgerdiensten in Lichtenreuth ge- ben an, dass sie mit dem jeweiligen Angebot „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ sind Erhebungen/Messungen/ Dokumentation der Angebote und der Anzahl der wahrgenommenen digitalen und physischen Dienstleistungen der Bürgerdienste Befragung
DZ 6.1: Digitale Kommunikations- und Beteiligungsformate sowie Visualisierung von notwendigen Planungsgrundlagen ergänzen analoge Formate sinnvoll und schaffen neue Angebote für umfas- sende Information und Ko-Produk- tion, um die Teilhabe unterschiedli- cher Bevölkerungsgruppen an der Quartiersentwicklung zu erhöhen. Anteil der digitalen Formate in allen städti- schen Beteiligungsprozessen im Quartier Lichtenreuth Zufriedenheit mit digitalen Informations- und Beteiligungsformaten zur Stadtteilentwicklung Analyse der Dokumenta- tion von Veranstaltungen/ Workshops Befragung

* Die Indikatoren stellen erste Vorschläge dar, die im Weiteren konkretisiert werden können. Wenn z.B. bekannt ist, welche digitalen Projekte die privaten Bauherren umsetzen, können zielgenauere Indikatoren gefunden werden.

Abbildungsverzeichnis

2 Titelbild: Smarter Stadtteil Lichtenreuth. Quelle: Eigene Collage 8 Abb. 1: Der IDEK-Erarbeitungsprozess. Quelle: Eigene Darstellung 10 Abb. 2: Handlungsfelder des IDEK „Reallabor Lichtenreuth“. Quelle: Eigene Darstellung 10 Abb. 3: Formate und Veranstaltungen im IDEK-Prozess. Quelle: Eigene Darstellung 11 Abb. 4: Sammeln der Ziele während des Verwaltungsworkshops am 05.11.2021. Quelle: Eigene Aufnahme IDEK-Beraterteam 11 Abb. 5: Gallery Walk beim Akteursübergreifenden Workshop am 12.05.2022. Quelle: Eigene Aufnahme IDEK-Beraterteam 14 Abb. 6: Bebauungsplan Nr. 4552 und Module des zukünftigen Quartiers Lichtenreuth 16 Abb. 7-12: Soziodemografische Daten der Nachbarbezirke v. l. n. r. Anteil an Bedarfsgemeinschaften mit Kindern, Seniorenquotient, Anteil an Einpersonenhaushalten, Anteil Arbeitsloser, Jugendquotient, Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund (Stand: 31.12.2019). Quelle: Stadt Nürnberg, Amt für Stadtforschung und Statistik. Innergebietliche Strukturdaten Nürnberg 2020 20 Abb. 13: Übersicht der Grundlagendokumente und Quellen für die Bestandsanalyse. Quelle: Eigene Darstellung 23 Abb. 14: Lichtenreuth als Teil der gesamtstädtischen Betrachtung. Quelle: Eigene Darstellung 26 Abb. 15: Vorgehen der SWOT-Analyse. Quelle: Eigene Darstellung 31 Abb. 16: Zielhierarchie für Lichtenreuth. Quelle: Eigene Darstellung 33 Abb. 17: Erarbeitung des IDEK-Zielsystems. Quelle: Eigene Darstellung 37 Abb. 18: Bewertungskriterien für die Projektideen. Quelle: Eigene Darstellung 38 Abb. 19: Potenzialanalyse: Mapping der Projektideen. Quelle: Eigene Darstellung 40 Abb. 20: Aktivierung und Beratung von Bauherren. Quelle: Eigene Collage 42 Abb. 21: Letzte Meile, Concierge-Dienste. Quelle: Eigene Collage 44 Abb. 22: Quartiersbüro Lichtenreuth. Quelle: Eigene Collage 46 Abb. 23: Leihangebote im öffentlichen Raum. Quelle: Eigene Collage 48 Abb. 24: Hybride Bürgerdienste. Quelle: Eigene Collage 50 Abb. 25: Smarte Sensorik für Bewässerung und Intelligente Mülleimer im öffentlichen Raum. Quelle: Eigene Collage 52 Abb. 26: Quartiersschule Lichtenreuth. Quelle: Eigene Collage 54 Abb. 27: Living Labs und Erprobungsräume. Quelle: Eigene Collage 56 Abb. 28: Engagement- und Ermöglichungsräume. Quelle: Eigene Collage 62 Abb. 29: Vorgeschlagene Steuerungs- und Arbeitsstrukturen zur Entwicklung von Lichtenreuth. Quelle: Eigene Darstellung 68 Abb. 30: Oberbürgermeister Marcus König nimmt in einem persönlichen Fazit Stellung zum IDEK „Reallabor Lichtenreuth“. Quelle: Eigene Aufnahme Damian Wagner-Herold, IDEK- Beraterteam 69 Abb. 31: Podiumsdiskussion im Rahmen der Zukunftskonferenz am 25.10.2022. Quelle: Eigene Aufnahme Damian Wagner-Herold, IDEK-Beraterteam

Bildmaterial für Collagen (Abb. 20-28 und Titelbild):

Titelbild: Aurelis Real Estate Service GmbH: http://lichtenreuth.de/de (letzter Abruf: 10.11.2022, 12:11) Foto von Priscilla Du Preez auf Unsplash

Abb. 20: Foto von Westend61 auf GettyImages BÖHM GmbH & Co. KG: https://www.boehm-interieur.com/neuigkeiten/boehm-interieur/das-neueenergielabel/ (letzter Abruf: 29.11.2022, 10:51) Discovergy GmbH: https://discovergy.com/blog/smart-meter-vorteile (letzter Abruf: 29.11.2022, 11:03)

Abb. 21: Foto von harshahars auf Pixabay Foto von Alexander Fox | PlaNet Fox auf Pixabay Foto von nextbike by TIER auf Pexels

Abb. 22: Foto von Andrea Piacquadio auf Pexels Foto von cottonbro studioauf Pexels Foto von KOBU Agency auf Unsplash

Abb. 23: Foto von Kateryna Artamonova auf Pexels Foto von Pixabay auf Pexels Foto von Dominika Roseclay auf Pexels app and move GmbH: https://city-sportbox.com/wp-content/uploads/2022/01/DE_SportBox- Katalog_2022_np.pdf (letzter Abruf: 29.11.2022, 14:19)

Abb. 24: Foto von Liliana Drewauf Pexels Foto von Kelly Sikkema auf Unsplash Foto von Andreas Lischka auf Pixabay WES Systeme Electronic GmbH: https://www.wes-electronic.de/de/produkte/buergerterminal-mitpersonalausweis-lesegeraet (letzter Abruf: 29.11.2022, 14:27)

Abb. 25: Enrico Bender: https://www.fotocommunity.de/photo/freistehender-baum-enrico-bender/31302107 (letzter Abruf: 29.11.2022, 15:23) Weg im Toskana Park: https://www.tripadvisor.de/LocationPhotoDirectLink-g229453-d2336974i36438942-Toskana_Park-Gmunden_Upper_Austria.html (letzter Abruf: 29.11.2022, 15:36) IFAT Munich: https://ifat.de/de/besucher/informieren/gruende-fuer-ihren-besuch/kommunale-undprivate-ver-und-entsorger/ (letzter Abruf: 29.11.2022, 15:36)

Abb. 26 Foto von Yunming Wang auf Unsplash Foto von Max Fischer auf Pexels Foto von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Abb. 27: Foto von Ivan Samkov auf Pexels Foto von Markus Spiske auf Unsplash

Abb. 28: Foto von Allan Mas auf Pexels Foto von Anna Shvets auf Pexels Foto von Pixabayauf Pexels

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