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Bericht

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Berichtsvorlage WiF/004/2023

Beratung Datum Behandlung Ziel

Stadtrat 15.03.2023 öffentlich Bericht

Betreff:

Wasserstoffstrategie Nürnberg

Antrag der CSU-Stadtratsfraktion vom 14.06.2021

Sachverständige: Prof. Dr. Jürgen Karl, Lehrstuhlinhaber des Lehrstuhls für Energieverfahrenstechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Karlheinz Ronge, Head of Department Networked Systems and Applications am Fraunhofer-

Institut für Integrierte Schaltungen IIS

Anlagen: Antrag der CSU-Stadtratsfraktion vom 14.06.2021 Sachverhaltsdarstellung Executive Summary der Studie "Wasserstoff in der Metropolregion Nürnberg"

Bericht:

Das Wirtschafts- und Wissenschaftsreferat legt als Grundlage für eine Wasserstoffstrategie für Nürnberg die vom Energie Campus Nürnberg erstellte Studie "Wasserstoff in der Metropolregion Nürnberg - Kompetenzen, wirtschaftliches Potenzial und Anwendung" vor (Executive Summary der Studie als Anlage).

Die Studie attestiert dem Standort Stadt und Metropolregion Nürnberg gute Chancen, um ein Innovations-Hub für Wasserstoff-Technologien zu werden. Im Benchmark mit den anderen Metropolregionen in Deutschland positioniert sich die Metropolregion Nürnberg derzeit auf einem guten vierten Rang. Bis zum Jahr 2030 könnten tausende neue Arbeitsplätze bei Anbietern von Komponenten und Systemen in der Metropolregion Nürnberg entstehen. Bereits jetzt sind 90 Unternehmen in der Region beim Thema Wasserstoff (H2) tätig - rund 30% davon in der Stadt Nürnberg. Die Kernkompetenzen der Metropolregion Nürnberg liegen in den Bereichen Elektrolyse-Anlagen, Wasserstoff-Speicherung (insb. Flüssige organische Wasserstoffträger = Liquid Organic Hydrogen Carriers - LOHC) und Brennstoffzellen für stationäre sowie mobile Anwendungen.

Die Studie beleuchtet zudem Erzeugungs- und Anwendungspotenziale von Wasserstoff in der Metropolregion Nürnberg und den Bedarf an H2-Infrastruktur. Die Metropolregion wird zwar nach derzeitigem Stand keine Wasserstoff-Export- oder Großverbraucherregion werden, benötigt aber perspektivisch eine geeignete Versorgungsstruktur (z.B. Elektrolyse, Wasserstofftankstellen).

Aus der Studie leiten sich die strategischen Handlungsfelder für die Förderung der Wasserstoff- Technologien in der Metropolregion Nürnberg ab. Studie und geplante Umsetzungsmaßnahmen bilden daher gemeinsam die angestrebte Wasserstoffstrategie Nürnberg.

Der Fokus liegt auf der Entwicklung des Standortes Stadt und Metropolregion zu einer H2- Technologie-Anbieterregion, ohne dabei den Aspekt der Wasserstoff-Nutzung vor Ort zu vernachlässigen. Es geht darum, Forschung und Entwicklung, Vernetzung, Wissens- und Technologietransfer und Demonstrationsprojekte zu fördern. Flankierend ist der Ausbau der

erneurbaren Energien zu forcieren. Anbieter und Nachfrager sog. grünen Wasserstoffs sind zusammenzubringen.

Dies erfolgt zunächst in Arbeitsteilung zwischen Wirtschafts- und Wissenschaftsreferat bzw. Wirtschaftsförderung Nürnberg, Energie Campus Nürnberg und der Kompetenz- und Clusterinitiative ENERGIEregion Nürnberg e.V. Weitere Akteure aus der Metropolregion sind willkommen.

Als Sachverständige berichten:

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg,

Institut für Integrierte Schaltungen IIS.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Ref. III

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