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Sachverhalt

Anlage · 10.02.2023 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Antrag zur Einführung der Schwerpunkte „Personalwirtschaft“ und „Informations-

wirtschaft“ an der städtischen Fachakademie für Wirtschaft ab dem Schuljahr 2023/24

hier: Sachverhalt

1. Aktueller Schwerpunkt an der Fachakademie für Wirtschaft der Stadt Nürnberg

Die Fachakademie für Wirtschaft bietet jungen Erwachsenen nach ihrem erfolgreichen Abschluss in einem staatlich anerkannten kaufmännischen Ausbildungsberuf und späterer einschlägiger beruflicher Tätigkeit von mindestens einem Jahr oder einschlägigen beruflichen Tätigkeit von mindestens fünf Jahren eine vertiefte berufliche Fortbildung und Allgemeinbildung.1 Dabei spricht die Fachakademie für Wirtschaft als Zielgruppe vor allem Personen ohne Hochschulzugangsberechtigung an, die sich beruflich verändern möchten und Positionen in der Wirtschaft wahrnehmen wollen, die sonst nur Akademikerinnen und Akademikern vorbehalten sind. Die Studierenden der FAW eignen sich während der Weiterbildung fachliche und personale Kompetenzen an, die zur Übernahme von Aufgaben im mittleren Funktionsbereich in Unternehmen befähigen. Zusätzlich wird den Studierenden der Fachakademie die Teilnahme an der Ergänzungsprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife (FHR) ermöglicht. Eine schriftliche Abschlussprüfung findet hierzu im Fach Englisch statt. Zudem werden für das Reifezeugnis die Noten der Fächer Deutsch, Mathematik, Politik und Gesellschaft sowie die Durchschnittsnote aus dem Abschlusszeugnis zum/zur Staatlich geprüfte/-n Betriebswirt/-in übernommen. Der Abschluss zum/zur Staatlich geprüfte/-n Betriebswirt/-in“ verleiht das Prädikat „Bachelor Professional in Wirtschaft“. Der Abschluss ist somit im Deutschen Qualifikationsrahmen der Niveaustufe 6 zugeordnet und dem Bachelorabschluss an Hochschulen und Universitäten gleichwertig. In Bayern gibt es drei Fachakademien für Wirtschaft. Neben der städtischen Fachakademie gibt es zwei staatlich anerkannte Fachakademien in privater Trägerschaft in der Landeshauptstadt München. Somit stellt die städtische Fachakademie im nordbayerischen Raum die einzige öffentliche kaufmännische berufliche Weiterbildungsmöglichkeit dar (neben privaten Anbietern und Angeboten der IHK). Die Fachakademie für Wirtschaft bildet Studierende bisher im Schwerpunkt Außenwirtschaft mit Spanisch oder im Schwerpunkt Außenwirtschaft mit Französisch aus und stellt somit den vor allem exportorientierten Betrieben in der Region die benötigten Fachkräfte zur Verfügung. Die Chancen am Arbeitsmarkt sind für Absolventen/- innen in der Region sehr gut.

1 vgl. dazu § 5 FakO sowie Art. 18 BayEUG.

2. Entwicklung der Anzahl der Studierenden und Klassen an der Fachakademie für

Wirtschaft

Abbildung 1

Die Fachakademie für Wirtschaft sieht sich – wie nahezu alle beruflichen Weiterbildungsangebote - seit geraumer Zeit mit rückläufigen Anmeldezahlen konfrontiert. Ab dem Schuljahr 2017/18 konnte in den folgenden Jahren nur eine Eingangsklasse gebildet werden, so dass sich die Anzahl der Klassen von ehemals vier auf mittlerweile zwei Klassen reduziert hat. Aufgrund umfangreicher Informations- und Werbemaßnahmen ist ab dem Schuljahr 2022/23 ein Anstieg der Anmeldezahlen zu verzeichnen. Ab dem Schuljahr 2023/24 kann mit zwei Eingangsklassen gerechnet werden, so dass sich perspektivisch die Klassenzahl in den nächsten Jahren wieder auf das Niveau von vier Klassen bewegt. Um den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen und die berufliche Weiterbildung in Bayern zu stärken (und damit auch die duale Ausbildung), arbeiten die Fachakademien in Bayern zusammen mit dem Kultusministerium und dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung an einer Reform der Fachakademieordnung sowie des Lehrplans.

3. Die Schwerpunkte Personalwirtschaft und Informationswirtschaft

Mit der Erweiterung des Bildungsangebots an der Fachakademie für Wirtschaft durch die Einführung der Wahlmöglichkeit zusätzlicher Schwerpunktfächer, werden folgende Ziele verfolgt:

 Durch das erweiterte Bildungsangebot fühlen sich mehr weiterbildungswillige Personen der Region angesprochen.  Durch Vergrößerung der Zielgruppe, kann dem Fachkräftemangel in der Region wirkungsvoll entgegengesteuert werden.  Das Bildungsangebot stellt eine echte Alternative zu vergleichbaren Studiengängen an den Hochschulen dar.  Für den Schwerpunkt Informationswirtschaft spricht der zunehmende Bedarf an IT-Spezialisten/-innen in Unternehmen mit fachlicher kaufmännischer Erstausbildung und unternehmensspezifischem Know-how. Die Einrichtung der neuen Schwerpunkte Personalwirtschaft und Informationswirtschaft sind der Regierung von Mittelfranken anzuzeigen.2

3.1. Schwerpunkt Personalwirtschaft: Unterrichtsinhalte und Weiterbildungsschwer-

punkte3

Im Schwerpunkt Personalwirtschaft werden Studierenden die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen für die praktische Arbeit im Personalbereich vermittelt. Der Schwerpunkt gliedert sich in die Schwerpunktfächer Personalbeschaffung und Personalentwicklung sowie Personalverwaltung. Neben den Kenntnissen aus dem Bereich des Personalmanagements erwerben die Studierenden die Fähigkeiten, Maßnahmen im Rahmen der Personalorganisation, der Personalpolitik und des Personalmarketings zielorientiert zu planen, durchzuführen und zu kontrollieren.

3.2. Schwerpunkt Informationswirtschaft: Unterrichtsinhalte und Weiterbildungs-

schwerpunkte3

Im Schwerpunkt Informationswirtschaft werden den Studierenden die notwendigen Kompetenzen vermittelt, um als Bindeglied zwischen den Fachabteilungen eines Unternehmens und der DV/Organisation den Prozess der Digitalisierung betrieblicher Problemstellungen maßgeblich mitzugestalten. Vertiefte Kenntnisse sollen es den Studierenden ermöglichen, im späteren Berufsleben Ansprechpartner/-in bei der Planung, Einführung und Betreuung von DV-Systemen zu sein sowie solche Projekte zu leiten. Das Schwerpunktfach „Integrierte Informationsverwaltung“ vermittelt die zum Aufbau und zur Verwaltung eines Netzwerks erforderlichen Kenntnisse. Die Studierenden setzen sich mit unterschiedlichen Datenbankmodellen auseinander, realisieren im Fach Software-Engineering weitgehend selbstständig eine relationale Datenbank und werden mit den Problemen der Planung und Verwaltung einer Datenbank sowie deren Schutz vor unberechtigten Zugriff vertraut. Sie befassen sich mit den verschiedenen betrieblichen Datenbeständen und deren Integration bei betrieblichen integrierten Anwendungssystemen sowie mit neuen Entwicklungen.

2 vgl. dazu Art. 27, Abs. 1, Satz 3 BayEUG 3 vgl. dazu Lehrplan für die Fachakademie für Wirtschaft von 1997 (https://www.isb.bayern.de/download/25660/fak_lp_wirtschaft.pdf)

Das Schwerpunktfach „Software Engineering“ vermittelt den Studierenden die für eine systematische Vorgehensweise bei der Entwicklung von Software erforderliche Methodenkompetenz und soll darüber hinaus ihre Bereitschaft und Fähigkeit zu kooperativer Mitarbeit in einem Team fördern. Die Studierenden können nach den Regeln der strukturierten Programmierung Probleme in Teilbereiche gliedern, Daten strukturieren und Lösungsalgorithmen entwickeln, dokumentieren, testen, beurteilen und verbessern.

4. Fachkräftebedarf in der Region nach Spezialistinnen und Spezialisten4

Der Fachkräftemangel für Spezialistinnen und Spezialisten mit den Schwerpunkten Personalwirtschaft, Informationswirtschaft und Außenwirtschaft nimmt bis 2035 in der Region der IHK Nürnberg für Mittelfranken bedenkliche Ausmaße an. Nachfolgende Grafiken (siehe nächste Seite) zeigen den Bedarf in den genannten Berufsgruppen in der Region der IHK Nürnberg für Mittelfranken.5 Der Aufgaben- und Tätigkeitsbereich von Staatlich geprüften Betriebswirten/-innen mit den Schwerpunkten Informationswirtschaft und Personalwirtschaft lassen sich in die Berufsgruppe „Unternehmensorganisation, Buchhaltung, Recht und Verwaltung“ sowie in die Berufsgruppe „Berufe Unternehmensführung, -organisation“ zuordnen. In der Berufsgruppe „Unternehmensorganisation, Buchhaltung, Recht und Verwaltung“ wird im Jahr 2035 ein relativer Engpass6 von 30% prognostiziert. In absoluten Zahlen bedeutet dies ein Engpass von 7.700 Spezialisten/-innen. Bayernweit wird im Jahr 2035 ein Engpass von 48.000 Spezialisten/-innen und ein relativer Engpass6 von knapp 28% erwartet. Für die Berufsgruppe „Berufe Unternehmensführung, -organisation“ wird ein relativer Engpass6 von fast 32% erwartet wird (ein Engpass von 4.800 Spezialisten). Bayernweit wird für diese Berufsgruppe im Jahr 2035 ein Engpass von 28.200 Spezialisten prognostiziert und ein relativer Engpass von 30%. Zur Vollständigkeit wird der Fachkräftebedarf für die Berufsgruppen in der Region aufgeführt, denen der Aufgaben- und Tätigkeitsbereich für Staatlich geprüfte Betriebswirte mit dem Schwerpunkt Außenwirtschaft zuzuordnen sind. Hier wird für das Jahr 2035 ein relativer Engpass von 35% und über 36% vorhergesagt.

4 Anforderungsniveau 3: Komplexe Spezialistentätigkeit; vgl. dazu Bundesagentur für Arbeit: Klassifikation der Berufe 2010; S. 27, abrufbar unter: https://www.arbeitsagentur.de/datei/Klassifikation-der- Berufe_ba017989.pdf, Stand 18.02.2022 5 .Quelle: Fachkräftemonitor der IHK Bayern (http://www.ihk-fachkraeftemonitor-bayern.de/). Seite aktuell nicht erreichbar, Daten liegen vor. 6 Relativer Engpass = Verhältnis der fehlenden Fachkräfte zur grundsätzlichen Nachfrage

Berufsgruppe: Unternehmensorganisation, Buchhaltung, Recht und Verwaltung (Region IHK Nürnberg für Mittelfranken)

9000 35% 30,20% 8000 27,90% 30% 7000 25% ) t u 6000 )v lo s b 5000 20% it a le a ( s s a p g n E 3 4 0 0 0 0 0 0 15% r ( s s a p g n E 10% 2000 5% 1000

0 0% 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030 2031 2032 2033 2034 2035 Jahre

Engpass Relativer Engpass

Berufsgruppe: Berufe Unternehmensführung, -organisation (Region IHK Nürnberg für Mittelfranken)

6000 35 31,8 29,4 30 5000 27,1

25 ) t u 4000 )v lo s b 20 it a le a ( s s a p g n E 2 3 0 0 0 0 0 0 15 r ( s s a p g n E 10

1000 5

0 0 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030 2031 2032 2033 2034 2035 Jahre

Engpass Relativer Engpass

Berufsgruppe: Kaufmännische Dienstleistungen, Warenhandel (Region IHK Nürnberg für Mittelfranken)

5000 40,00% 35% 4500 35,00% 4000 30,00% 3500 ) t u lo 3000 25,00% )v it a s b le a ( s s a p g n E 2 2 0 5 0 0 0 0 11 1 2 5 0 , , 0 0 0 0 % % r ( s s a p g n E 1500 10,00% 1000 5,00% 500

9,10

0 0,00% 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030 2031 2032 2033 2034 2035 Jahre

Engpass Relativer Engpass

Berufsgruppe: Einkaufs-, Vertriebs- und Handelsberufe (Region IHK Nürnberg für Mittelfranken)

4500 40,00% 36,20% 4000 33,60% 35,00%

3500 30,00%

) t u lo 3000 25,00% )v it a s b 2500 le a ( s s a p g n E 1 2 5 0 0 0 0 0 12 1 2 5 0 , , 0 0 0 0 % % r ( s s a p g n E 10,00% 1000 500 5,00%

0 0,00% 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030 2031 2032 2033 2034 2035 Jahre

Engpass Relativer Engpass

5. Stundentafel3

Die Stundentafel der Fachakademie für Wirtschaft umfasst in den Schwerpunkten Außenwirtschaft, Personalwirtschaft und Informationswirtschaft die folgenden Fächer:

5.1. Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer (1. und 2. Studienjahr)

Fächer 1. Studien- jahr 2. Studienjahr (nach Schwerpunkten)
Außenwirt- schaft Personal- wirtschaft Informati- onswirt- schaft
Pflichtfächer
Betriebswirtschaft 6 4 4 4
Volkswirtschaft 2 3 3 3
Organisation mit Datenverarbei- tung 4 - - -
Wirtschaftsmathematik mit Statis- tik 2 2 2 2
Rechnungswesen 4 - - -
Recht 4 - - -
Deutsch 3 2 2 2
Englisch 3 2 2 2
Politik u. Gesellschaft 1 1 1 1
Wahlpflichtfächer7
Französisch 3 - - -
Spanisch 3 - - -
Wirtschaftsenglisch 3 - - -
Wahlfächer
Naturwissenschaftliche Grundla- gen8 2 - - -
Mathematik8 - 2 2 2
Berufs- und Arbeitspädagogik 2 - - -
Französisch9 - - 2 2
Italienisch10 - (2) (2) (2)
Spanisch9 - - 2 2
Russisch10 - (2) (2) (2)
Englische Konversation 2 2 2 2

7 Die Studierenden haben eine Sprache zu wählen. 8 Fach dient zur Vorbereitung auf die Ergänzungsprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife. 9 Das Fach kann nur von Studierenden gewählt werden, bei denen die jeweilige Sprache nicht Schwerpunktfach ist. 10 Fach wird aktuell nicht an der Fachakademie angeboten.

Französische Konversation11 - 2 - -
Spanische Konversation11 - 2 - -
Zwischensumme 32 (38) 14 (20) 14 (20) 14 (20)

5.2. Schwerpunktfächer und Ergänzungsfächer (2. Studienjahr)

Fächer 1. Studien- jahr 2. Studienjahr (nach Schwerpunkten)
Außenwirt- schaft Personal- wirtschaft Informati- onswirt- schaft
Schwerpunktfächer12
Personalbeschaffung u. -entwick- lung - - 6 -
Personalverwaltung - - 6 -
Integrierte Informationsverarbei- tung - - - 6
Softwareengineering - - - 6
Außenwirtschaft - 6 - -
Französisch/Spanisch - 6 - -
Ergänzungsfächer13
Absatzwirtschaft - 2 2 2
Finanzwirtschaft - 2 2 2
Personalwirtschaft - 2 - 2
Informationswirtschaft - 2 2 -
Außenwirtschaft - - 2 2
Produktionswirtschaft10 - (2) (2) (2)
Verkehrswirtschaft - 2 2 2
Grundstücks- u. Wohnungswirt- schaft10 - (2) (2) (2)
Steuerrecht10 - (2) (2) (2)
Touristik10 - (2) (2) (2)
Gesamtsumme 32 (38) 32 (38) 32 (38) 32 (38)

11 Das Fach kann nur von Studierenden mit dem Schwerpunkt Außenwirtschaft mit Französisch bzw. Spanisch gewählt werden. 12 Die Studierenden haben einen Schwerpunkt zu wählen, der sich jeweils aus zwei Schwerpunktfächern zusammensetzt. 13 Die Studierenden haben drei Ergänzungsfächer zu wählen, die sich vom Schwerpunkt unterscheiden. Die Einrichtung der Ergänzungsfächer richtet sich nach dem Wahlverhalten der Studierenden und der notwendigen Gruppengröße.

6. Kosten

Die Fachakademie für Wirtschaft bildete Studierende seit mindestens dem Schuljahr 2001/02 bis zum Schuljahr 2016/17 zweizügig im 1. und 2. Studienjahr aus (vier Klassen). Aktuell findet die Ausbildung einzügig in beiden Jahrgangsstufen (1. und 2. Studienjahr) statt. Ziel der Einrichtung der Schwerpunkte Personalwirtschaft und Informationswirtschaft ist es nicht, eine über die Zweizügigkeit hinausgehende Zahl von Klassen einzurichten. Vielmehr soll ein breites, adressatengerechtes Angebot gestärkt und gleichzeitig die schulorganisatorische Flexibilität der Fachakademie erhöht werden. Eingerichtet werden sollen Klassen in jeweils jenen Schwerpunkten bzw. in jenem Schwerpunkt, der am stärksten nachgefragt wird und eine stabile Klassenbildung ermöglicht.14 Insgesamt entstehen keine Mehrkosten durch die Einrichtung der neuen Schwerpunkte bei zwei Eingangsklassen. Falls es in der Zukunft durch erhöhte Anmeldezahlen notwendig werden würde, dass mehr als zwei Eingangsklassen gebildet werden könnten, wird dies dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorgelegt.

7. Fazit

Durch Ausweitung des Bildungsangebots mit den Schwerpunkten „Personalwirtschaft“ und „Informationswirtschaft“ an der Fachakademie für Wirtschaft erhöht sich auf der einen Seite die Attraktivität der öffentlichen beruflichen Weiterbildung und indirekt auch die Attraktivität einer dualen (kaufmännischen) Ausbildung. Aufgrund des Alleinstellungsmerkmals der Fachakademie für Wirtschaft als öffentliche berufliche Weiterbildungseinrichtung im nordbayerischen Raum, ist die Erhöhung der Schwerpunktangebote eine passgenauere Ausrichtung für Fortbildungsinteressierte in der Region und stellt eine Maßnahme dar, um dem Fachkräftebedarf der regionalen Betriebe Rechnung zu tragen. Gleichzeitig bietet die Fachakademie für Wirtschaft mit diesen Fachrichtungen ein zukunftsorientiertes Angebot für junge Erwachsene, die nach beruflicher Erstausbildung in kaufmännischen Berufen und Berufspraxis eine Weiterqualifizierung in den Bereichen Personalwirtschaft oder Informationswirtschaft anstreben. Es entstehen im Vergleich zu den Vorjahren keine Mehrkosten für die Stadt Nürnberg. Um eine Begutachtung der Einrichtung der beiden neuen Schwerpunkte „Personalwirtschaft“ und „Informationswirtschaft“ der Fachakademie für Wirtschaft durch den Schulausschuss der Stadt Nürnberg wird gebeten.

14 vgl. dazu § 10 FakO

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