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Tischvorlage 08.12.2022

Anlage · 08.12.2022 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Sozialausschuss Hauptmarkt Nordstadt Hauptbahnhof Altstadt Stadtentwicklung & Planung Sozialhilfeausschuss Umwelt & Klima St. Sebald Haushalt & Finanzen Digitalisierung & Verwaltung Kultur, Sport & Freizeit

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Beschlussvorlage SHA/025/2022

Beratung Datum Behandlung Ziel

Sozialausschuss 08.12.2022 öffentlich Beschluss

Betreff:

Förderung aus dem „Projekte- und Initiativenfonds„

Hier: Antrag von Urban Lab

Anlagen: Antrag_Initaitivenfond_SozRef_Amt für Ideen_geschwärzt Aufschlüsselung_Amt für Ideen_Konzept Bilanzbericht Amt für Ideen Entscheidungsvorlage_Projekte_und_Initiativenfonds

Sachverhalt (kurz):

Für den „Projekte- und Initiativenfonds“ stehen 2022 Mittel in Höhe von 40.000,00 Euro zur Verfügung. Bisher wurden Förderungen in Höhe von 36.291,56 Euro ausbezahlt, so dass aktuell noch 3.708,44 Euro zur Verfügung stehen. Urban Lab hat eine Förderung für ein über zwei Haushaltsjahre reichendes Projekt beantragt. Erfolgt die Förderung entsprechend dem vorliegenden Beschlussvorschlag in Höhe von insgesamt 6.500,00 Euro, soll, unter Vorbehalt der aktuellen Haushaltsgenehmigung, der Restbetrag von 2791,56 Euro im Jahr 2023 ausbezahlt werden.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten 6.500 € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stadt Nürnberg Beschlussvorlage SHA/025/2022

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Die Förderungen kommen allen Engagierten Personen unabhängig von Herkunft, Religion, sexueller Orientierung zu Gute.Es ist ein inludierendes Projekt, das alle mitnimmt.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Stadt Nürnberg Beschlussvorlage SHA/025/2022

Beschlussvorschlag:

Es wird folgende Förderung beschlossen:

  1. Urban Lab gUG erhält für das Projekt "Amt für Ideen" einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 6.500,00 Euro.

Anlage 2

Stadt Nürnberg

Hinweis: Passend für Fensterkuvert

Referat für Jugend, Familie

Stadt Nürnberg

und Soziales

Referat für Jugend, Familie und Soziales Frau Diana Zimmermann Sie erreichen uns Hauptmarkt 18 Mo, Di, Do 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr 90403 Nürnberg Mi, Fr 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr und nach Vereinbarung Tel.: +49 (0)9 11 / 2 31-55 01 Fax.: +49 (0)9 11 / 2 31-55 10 www.nuernberg.de

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung der Stadt Nürnberg

für das Jahr 20

Bearbeitungskennzeichen: (wird von der Stadt Nürnberg ausgefüllt)

Angaben zum/r Antragsteller/in

Verein/Initiative/Organisation/Träger/Firma Rechtsform
Ansprechpartner/in - Familienname Vorname Anrede
Straße Hausnummer Postleitzahl Ort
Telefon Telefax E-Mail
Der/die Antragsteller/in ist für das betreffende Vorhaben zum Vorsteuerabzug nach § 15 UStG berechtigt:  ja  nein
Bei Erstantrag ggf. Vereinssatzung bzw. andere konstitutionelle Unterlagen einreichen.

Angaben zur Bankverbindung

ed.grebnreun.niem grebnrüN tdatS 8102_gnudnewuZ gnurhäweG gartnA 9102.80 730.050
IBAN BIC
Kreditinstitut Kontoinhaber/in (wenn nicht Antragsteller/in)

Ich/Wir beantrage/n die Gewährung einer Zuwendung bei der Stadt Nürnberg.

Angaben zum Antrag

Haushaltsjahr/Förderzeitraum/-punkt Betrag in Euro
Wurde bzw. wird bei anderen Geschäftsbereichen/Referaten/Dienststellen der Stadt Nürnberg ebenfalls ein Antrag auf Gewährung einer Zuwendung gestellt (z.B. EU, Bund, Land, Bezirk, Kirche, Stiftung)?  Nein  Ja, bei:

Angaben zur Maßnahme

Bezeichnung der Maßnahme

Ort der Maßnahme

Ansprechpartner/in für inhaltliche Rückfragen

kurze Erläuterung (ggf. Konzeption beilegen)

Art der Förderung

 Laufende institutionelle Förderung

 Projektförderung (einzeln abgegrenztes Vorhaben, z. B. zeitlich, fachlich, inhaltlich, finanziell)

Wird eine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr beantragt?  ja  nein

Wenn ja, Begründung (ggf. im Anhang)

Wer soll erreicht werden? (Zielgruppe)

Was soll erreicht werden? (Ziele)

ed.grebnreun.niem grebnrüN tdatS 8102_gnudnewuZ gnurhäweG gartnA 9102.80 730.050

Wie ist die Zielerreichung messbar? (Kennzahlen, z.B Besucher, Öffnungstage, Anzahl der Vorstellungen etc.)

Folgende Anlagen sind beigefügt: (z.B. Mietverträge, Konzepte etc.)

Bereits erhaltene Zuwendungen

Haben Sie im laufenden oder vergangenen Jahr für diesen oder einen ähnlichen Zweck bereits eine Zuwendung erhalten?  Nein  Ja, von:
Zuwendungsgeber Jahr der Zuwendung Betrag in Euro
 Stadt Nürnberg
 Bezirk Mittelfranken
 Freistaat Bayern
 Sonstiges, (Stiftungen o.ä.)

Kassen-/Kontenbestand

Kassen-/Kontenbestand zum 31.12. des Vorjahres:

Der beiliegende Gesamtkosten- und Finanzierungsplan ist zur Erstellung der Kalkulation der zu fördernden Maßnahme gedacht. Es ist zu beachten, dass der vorgelegte Gesamtkosten- und Finanzierungsplan als verbindlich erachtet wird. Der unter 1.5 bezeichnete Eigenanteil ist in jedem Fall zu erbringen, Überschreitungen der geplanten Gesamtausgaben können bei der Förderung nicht berücksichtigt werden. Der später vorzulegende Verwendungsnachweis ist in der gleichen Gliederung wie der Gesamtkosten- und Finanzierungsplan zu erstellen.

Der Nachweis der bestimmungsgemäßen und wirtschaftlichen Verwendung der Mittel ist vom Zuwendungsempfänger/der Zuwendungsempfängerin zu erbringen. Dieser Verwendungsnachweis besteht aus  dem Sachbericht, unter anderem mit Kennzahlen und  dem zahlenmäßigen Nachweis.

Dem/der Zuwendungsempfänger/in erwächst aus der wiederholten und rechtmäßigen Gewährung freiwilliger Zuwendungen kein Rechtsanspruch. Die Stadt Nürnberg ist nicht zur Gewährung von Zuwendungen verpflichtet, wenn eine Ausweisung im städtischen Haushaltsplan erfolgt ist.

ed.grebnreun.niem grebnrüN tdatS 8102_gnudnewuZ gnurhäweG gartnA 9102.80 730.050

Mit Unterschrift wird bestätigt, dass der Antragsteller/die Antragstellerin die Zuwendungsnebenbestimmungen, einschließlich der Datenschutzhinweise, zur Kenntnis genommen hat und sich mit diesen einverstanden erklärt.

Die Richtigkeit und Vollständigkeit der in diesem Antrag enthaltenen Angaben wird bestätigt. Es wird die Verpflichtung eingegangen, Änderungen der vorstehenden Angaben der Zuwendungsgeberin (Geschäftsbereich/Referat/Dienststelle) unaufgefordert und unverzüglich mitzuteilen.

Ort, Datum, Unterschrift des/der Antragstellers/in bzw. Vertretungsberechtigten

Gesamtkosten- und Finanzierungsplan

1 Einnahmen Betrag in Euro
1.1 Betriebseinnahmen (z.B. Eintritt, Verkaufseinnahmen etc.)
1.2 Zuwendungen öffentliche Hand
Stadt Nürnberg:
Bezirk:
Land:
Kirche:
Weitere:
1.3 Zuwendungen Dritter (nicht öffentliche Hand)
Sponsoring:
Spenden:
Stiftungen:
Sonstiges:
1.4 Finanzeinnahmen (z.B. Zinserträge)
1.5 Eigenmittel/Eigenanteil
Summe der Einnahmen:
2 Ausgaben Betrag in Euro
2.1 Personalausgaben (z.B. für Festangestellte)
2.2 Sachkosten (z.B. Mietkosten, Technik, Werbung, Reisekosten)
2.3 Finanzausgaben (z.B. Zinsaufwendungen)
2.4 Sonstiges:
Summe der Ausgaben:
e d g. er b n er u n n. ei m g er b n ür N dt a St 8 1 0 2 _ g n u d n e w u Z g n u hr ä w e G g a ntr A 9 1 0 2 .8 0 7 3 0 .0 5 0
3 Gegenüberstellung Betrag in Euro
Summe der Einnahmen:
Summe der Ausgaben:
Abschlussergebnis:
4 Beantragung Betrag in Euro
Bei der Stadt Nürnberg werden hiermit beantragt:

Anlage zum Förderantrag “Amt für Ideen/ Ideensprechstunden

2022”

1. Projektskizze

1.1. Projekttitel “Amt für Ideen - Ideensprechstunde” - Einzelberatung für Einzelbürger*innen, Initiativen und Vereine mit Engagementabsicht oder Beratungsbedarf bei Gemeinwohlprojekten in den Bereichen Kultur, Soziales und Nachhaltigkeit

1.2. Projektinhalte ● Beratungs- und Unterstützungsangebot für Gemeinwohl-Projekte, Akteure in den Bereichen Kultur, Soziales und Nachhaltigkeit, BürgerInnen im ehrenamtlichen Engagement ● 3 - 6 Beratungseinheiten/Woche inklusive Vor- und Nachbereitung ● Inhalte der Beratungen ○ Organisation, Aufbau, Management ○ Finanzierung, Fundraising und Buchhaltung ○ Gemeinnützigkeit ○ Konzeptionelle Unterstützung ○ Förderberatung ○ Management von Ehrenamtlichen und Vereinsfragen ○ Vernetzung und Wissenstransfer, Best Practice ○ Genehmigungen und städt. Schnittstellen ○ Begleitung von Vorhaben, Feedback

1.3. Zielgruppen ● Vereine, soziale und kulturelle Einrichtungen ● Bürger*innen mit Engagementabsicht, Absicht gemeinwohlorientierter Projektvorhaben ● Bestandsehrenamtliche mit Informationsbedarf ● Initiativgruppen aus den Bereichen Kultur, Soziales, Nachahltigkeit

2. Inhaltliche Angaben zum Projekt

2.1. Ausgangssituation: Problemlage und Anknüpfungspunkte ● Fehlende Projektunterstützung und Begleitung, - beratung für einzelne BürgerInnen ● Zielgerichtete, persönliche Beratung zu praktischen Problemlagen für ehrenamtliche Träger ● Ausbaufähige Förderkompetenz ● Unkenntnis behördlicher Unterstützungsangebote und Genehmigungsprozesse ● Fehlende Strukturen zum Erlernen organisatorischer Steuer- und Verwaltungsprozesse ● Fehlende Schwellenangebote für Öffentliches Engagement im Stadtraum

2.2. Handlungsansatz Von April 2020 bis Oktober 2021 wurde und wird in Nürnberg das Format des “Amt für Ideen” erprobt. Ziele des Projekts sind: ● Abbau von Hemmschwellen für gemeinwohlorienterte Projekte aus der Bürgerschaft abzubauen ● Individuelle Erarbeitung von Lösungen für Problemstellungen in der gemeinnützigen Organisationsarbeit ● Projektbegleitung für konsequente Projektumsetzungen und Konzeptarbeit ● Ermöglichung von Wissenstransfer und Vernetzung unter Akteuren des Bürgerschaftlichen Engagements ● Den Start kleinerer Projektvorhaben zu fördern (Ideenförderung) (optional, aktuell noch nicht im Kostenplan abgebildet)

Das entwickelte Beratungs-Angebot ist die “Ideensprechstunde”. Diese wird bisher an 6 Beratungseinheiten pro Woche angeboten, wobei die Beratungseinheiten 30 Minuten oder als Doppelsprechstunde 60 Minuten umfassen. Die Beratungseinheiten werden per Terminanfrage vereinbart und je nach Bedarf vor- und nachbereitet. Die Vorbereitung umfasst die Auseinandersetzung mit vorher vergebenen “Hausaufgaben” sowie die Einarbeitung in Themengebiete, die vom Beratungsteam noch nicht erschlossen wurden. Auch die Terminvereinbarung gehört zur Vorbereitung. Die Nachbereitung umfasst die Erstellung und den Versand eines Beratungsprotokolls und die Erledigung von Hausaufgaben des Beratungsteams (z.B. Nachfragen bei Behörden, Herstellen von Kontakten zu anderen Vereinen, Kontaktieren von Kooperationspartnern). Für die Beratungen wurden geeignete Werkzeuge und Schnittstellen entwickelt: Praxisblätter, Vorlagen, Anfragenmanagement, Datenablage, Terminformular, Schnittstellen zu Kooperationspartnern. Die Beratungstätigkeit wird derzeit hauptsächlich über Videokonferenzen und Online-Werkzeuge abgewickelt. Es steht zur Beratung auch ein halbmobiles Beratungsbüro zur Verfügung. Kosten entstehen für Nutzungsgebühren/Standortmiete und Transportgebühren.

Die Wirkungen des Projekts umfassen folgende Aspekte: ● Konkrete Erarbeitung von Problemlösungsansätzen bei den zu Beratenden ● Wissensvermittlung und Bildung im Bereich Projektdurchführung ● Qualitätssteigerung von Projektwirkungen durch gezielte Aufgaben ● Senkung der Schwellen für soziale, kulturelle und nachhaltige Vorhaben aus der Bürgerschaft ● Zielgerichtete Beratung zur Vorbereitung auf Anträge, Genehmigungen, Dienstwege, Formalitäten - Erleichterung der Arbeit von städt. Dienststellen ● Konsequentere Vorhabensdurchführung durch Projektbegleitungen ● Insgesamt - Steigerung der Anzahl von Projekten aus der Bürgerschaft Nürnbergs ● Vernetzung von Akteuren zur Durchführung von Vorhaben - Stärkung der Kooperationskraft ● Intermediäre Übersetzungsfunktion zwischen Bürgerschaft, Verwaltung, Unternehmen, Fördergebern

Die Qualität der Beratungsleistung im Sinne der Bearbeitung von in Punkt 2.1 erörterten Aufgabenstellungen wird durch folgende Strukturen gewährleistet: ● Erprobter Leitfaden zur Gesprächsführung ● Geeignete Hilfsmaterialien ● Datenerhebung und Auswertung ● Netzwerk zur Weiterleitung an spezialisierte Partner-Beratungsangebote ● Fundiertes, breites Praxiswissen im Beratungsteam.

2.3. Beteiligte und Kooperationen Für die Praxisarbeit sind folgende Netzwerke und Kooperationen notwendig: ● Vermittlung Raumanfragen und Unterstützung Raumertüchtigung - Raumkompass - Koordinationsstelle Zwischennutzungen ● Weiterbearbeitung Start-ups - Weiterleitung kostenfreie Erstberatung Businessplan WiFö ● Weiterbearbeitung Social Start-ups - Anders gründen - Gründungsberatung der Ehrenamtsakademie ● Außerplanmäßige Grünflächennutzung - SÖR Marketingabteilung André Winkel ● Stab Bürgerschaftliches Engagement - Beratung zu Stiftungs-Themen und Förderrecherche

3. Vergleichbare Unterstützungsangebote

Folgende Dienste bieten artverwandte Leistungen in Nürnberg an ● Quartiersbüros - Projektberatung auf Basis von Verfügungsfonds und dessen städtebaulichen Kriterien ● Kulturförderung Stadt Nürnberg, Petra Kittler - Beratung und Überarbeitung von Anträgen im Kulturbereich ● Demokratie leben! - Projektvorberatung für Projekte im Förderrahmen ● ISKA - Organisationsberatung - Beratung von größeren Vorhaben und Projekten im Bereich Soziale Arbeit in Einrichtungen ● ISKA - ZAB - Beratung für Ehrenamtssuche, Engagementsuche, Ehrenamts-Themen-Workshops für Gruppen im Rahmen der Ehrenamtsakademie ● Medienzentrum Parabol - Jugend-Projektberatung im Kontext von “laut!” ● Bürgerbüro/Bürgerservice Stadt Nürnberg - Orientierung bei Behördenwegen ● Stab Bürgerschaftliches Engagment - Vernetzung von Bürgerschaftlichem Engagment, Preise und Förderangebote, Förderinformation

Das hier zur Förderung vorgeschlagene Projekt stellt trotz der vergleichbaren Unterstützungsangebote ein eigenständiges Format mit einer Reihe von Alleinstellungsmerkmalen dar. Andererseits arbeitet es synergetisch mit einigen der hier aufgeführten Angeboten zusammen, Zur Erläuterung: Alleinstellungsmerkmale:

● Die Ideensprechstunden des Amts für Ideen können unabhängig von beantragten Förderungen und unabhängig von Sparten- oder Zielgruppenangeboten in Anspruch genommen werden. (Quartiersbüros

Kulturförderung - Voraussetzung Antragsvorhaben, Demokratie Leben

Gründungsabsicht, ZAB - nur Vermittlung von Freiwilligen, keine Projektberatung, Parabol - nur Jugendliche, Bürgerservice - nur Verwaltungsangebote, Stab BE - keine Bürger- und Projektberatung bisher. ISKA - nur gebündelte Wissensvermittlung) ● Das Amt für Ideen erhebt den Anspruch extrem niederschwellig zu braten - und kann - über das Vehikel “Ich hab eine Idee” - Engagmentpoteniale wecken, die bisher nicht aktiviert werden konnten. Es ermöglicht “neues Ehrenamt” - also aktivistisches, sporadisches und projektorientiertes Ehrenamt und öffnet so die Türen auch für geregelte Ehrenamtsstrukturen. ● Das Amt für Ideen vernetzt eine Vielzahl von höherschwelligen oder differenzierteren Angeboten, bereitet Anfragen an diese mit Interessenten vor und ermöglicht so Überblick und Heranführung. Synergetische Arbeit: ● Das Beratungsangebot fügt sich bewusst in die Ehrenamtsstrategie der Stadt Nürnberg, die sich in der Vereins- und Ehrenamtsakademie äußert, ein. Die Tätigkeiten erfüllen die Aufgaben des Schwerpunkts der Qualifizierung und ggf. dem Einzel-Coaching für vorhandene Vereine, insbesondere in Sachen Freiwilligenmanagemen. Es gliedert sich in geplante Workflows ein: ○ Das Angebot arbeitet mit der Social-Startup-Gründungsberatung von “Anders Gründen” zusammen und leitet Gründungsinteressierte nach Vorberatung an dieses Format weiter. Zudem fanden Hospitanzen seitens “Anders Gründen” statt, um die Schnittstellen zu optimieren und voneinander zu lernen. ○ Das Amt für Ideen leitet an städtische Förderangebote aus den Bereichen Umwelt, Soziales, Kultur und Interkulturarbeit weiter und begleitet bei der Konzeptarbeit für diese Angebote. ○ Es füllt die Lücke zwischen Engagementabsicht, Projektinitiierung und Vereins/Initiativengründung. ○ Es vermittelt Menschen mit Engagmentabsicht an das ZAB (falls eine individuelle Engagmentbereitschaft in vorhandenen Strukturen gewünscht ist) oder vermittelt direkt an Vereine, wenn diese auch Projektvorhaben unterstützen (z.Bsp. Flucht, Nachhaltigkeit, Offene Werkstätten)

○ Im Sinne der Ko-Produktion auf lokaler Ebene wird das „Amt für

Ideen“ zusammen mit den genannten Partnern und in enger

Abstimmung mit der Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement im

Referat für Jugend, Familie und Soziales diese Workflows und

die Synergiebildung bei Wissenspool, Locations und

„Beratungszuständigkeiten“ an der Ausdifferenzierung des

künftigen Betriebes arbeiten.

● Das Amt für Ideen arbeitet mit der Zwischennutzungs- und Raumagentur “Raumkompass” des Kulturreferats zusammen, um Raumangebote vermitteln und vorbereiten zu können.

4. Finanzierung

4.1. Finanzierung bis 2021 Die Förderung betraf den bisherigen Aufbau wie auch den Betrieb des “Amt für Ideen” und stammte aus der Pilotförderung der Nationalen Stadtentwicklungspolitik. Die Förderung war als Pilotförderung angelegt und hatte nicht zum Ziel, Projekte über den Pilotzeitraum hinaus zu fördern. Anteilig wurden auch eigene Mittel aufgebracht, die aus Stiftungsgeldern, weiteren öffentlichen Fördermitteln und erwirtschafteten Eigenmitteln stammen. Auch Dienstleistungen Dritter wurden als Drittmittel eingebracht. Während dieses Pilotbetriebs wurden 6 Beratungseinheiten wöchentlich durch die Pilotförderung finanziert sowie entsprechende Sachmittel, Mieten, Verwaltungskosten und Vor- und Nachbereitungszeit. Ebenfalls finanziert durch die Förderung wurde die so genannte “Ideenförderung”. Diese Projektstart-Finanzierung beträgt maximal 400 Euro pro Projekt und wird als Fördermittelweitergabe geregelt.

4.2. Finanzierungsbedarf ab 2022

Erläuterung zum Kostenplan

Personalkosten umfassen 3 volle Beratungsstunden (60 Minuten) pro Woche plus Vor-und Nachbereitungszeit plus Zeit für Terminvereinbarungen und übergeordnete Absprachen. Ebenfalls enthalten ist Öffentlichkeitsarbeit: Vorstellung der Projekte, Aktualisierung der Materialien auf der Website und in Social Media, Planung und Druck kleinerer Marketingmaterialien.

Sachkosten umfassen Nutzung des mobilen Büros mit 4 Standortwechseln alternativ Projektnutzung von anderen Räumlichkeiten, Transportkostenund Umzugskosten für das Mobile Amt, allgemeine Büromittel - zudem die einmalige Initiierung von Website und Setup von Kommunikationsmaterialien. Die Verwaltungskosten setzen sich aus anteiligen Mietnebenkosten, Telekommunikationskosten, Haftpflicht- und Inventarversicherung, Arbeit am Belegwesen und Steuerberatung zusammen. Ebenfalls sind Fortbildungskosten zur Weiterbildung beim Beratungswissen aufgeführt.

Gesamtkostenplanung

Amt für Ideen, Ideensprechstunden 2022
Gesamt 19168,00
Projektleitung, Durchführung TV-ÖD 10/4 15% 7739,00
Öffentlichkeitsarbeit TV-ÖD 10/3 5 % 2379,00
Summe Personal 10118,00
Mietkosten 1800,00
Sondernutzungsgebühren 3000,00
Umzugskosten 2000,00
Büromaterial, Verbrauchsmaterialien, Porto 250,00
Fortbildungen 500,00
Druckkosten, Öffentlichkeitsarbeit, Website 500,00
Allgemeine Verwaltungskosten 1000,00
Summe Sachausgaben 9050,00
Umzugsvorbereitung Demontage, Wartung, Bereitstellung mobiles Büro, zusätzliche Kommunikationsleistung, Verwaltungskostenanteil
Eigenanteil 3168,00
Beantragt gesammelt 16000,00

Kalkulation Kulturreferat (hiervon wurden 1500 € bewilligt lt. Zuwendungsbescheid vom

28.12.2022)

Amt für Ideen, Ideensprechstunden 2022
Gesamt 9609
Projektleitung, Durchführung TV-ÖD 10/4 7,5% 3869,5
Öffentlichkeitsarbeit TV-ÖD 10/3 2,5 % 1189,5
Summe Personal 5059
Mietkosten 1800
Sondernutzungsgebühren 500
Umzugskosten 500
Büromaterial, Verbrauchsmaterialien, Porto 250
Fortbildungen 250
Druckkosten, Öffentlichkeitsarbeit, Website 250
Allgemeine Verwaltungskosten 1000
Summe Sachausgaben 4550
Umzugsvorbereitung Demontage, Wartung, Bereitstellung mobiles Büro, zusätzliche Kommunikationsleistung, Verwaltungskostenanteil
Eigenanteil 1609
Beantragt 8000

Kalkulation Sozialreferat

Amt für Ideen, Ideensprechstunden 2022
Gesamt 9559
Projektleitung, Durchführung TV-ÖD 10/4 7,5% 3869,5
Öffentlichkeitsarbeit TV-ÖD 10/3 2,5 % 1189,5
Summe Personal 5059
Mietkosten 0
Sondernutzungsgebühren 2500
Umzugskosten 1500
Büromaterial, Verbrauchsmaterialien, Porto 0
Fortbildungen 250
Druckkosten, Öffentlichkeitsarbeit, Website 250
Allgemeine Verwaltungskosten 0
Summe Sachausgaben 4500
Umzugsvorbereitung Demontage, Wartung, Bereitstellung mobiles Büro, zusätzliche Kommunikationsleistung, Verwaltungskostenanteil
Eigenanteil 1559
Beantragt 8000

5. Trägerschaft

Träger des Projekts ist die Urban Lab gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt), ansässig im Z-Bau/Frankenstraße 200, 90461 Nürnberg. Erstellt wurde dieses Konzept von: Chris Herrmann und Ulrich Hirschmüller, amtfuerideen@urbanlab-nuernberg.de, 0911/56195935

Bilanzbericht Amt für Ideen/Antrag Förderung

Kulturreferat

Tätigkeiten

● Ideensprechstunden (Basis Format) ● Kooperationsvereinbarungen/Schnittstellen mit anderen Stellen ● Förderung von Ideenprojekten - mit bis zu 400 Euro, Abrechnung etc. ● Unterstützung bei Genehmigungen ● Vor-Ort-Sprechstunden im Quartier/Mobiles Büro

Zahlen

● 26 geförderte Projekte ● Etwa 116 Anfragen ● Etwa 249 Sprechstunden

Kooperationen

● Raumkompass - Raumfragen ● Anders Gründen - Unternehmensgründungen im Sozialbereich ● Stab Bürgerschaftliches Engagment - Stuftungswesen, Beratung

Amt für Ideen, Chronologie

● Frühjahr 2019 - Ausarbeitung Grundkonzept ● Herbst 2019 - Ausarbeitung Grundmaterialien, Förderabwicklung ● Juli 2019 - Amt für Ideen am Kulturhauptstädtla Prototypnutzung ● April 2020 - September 2021 - Digitale Sprechstunden mit Ideenförderung ● September 2020 - Februar 2021 - Bau und Ausbau mobiles Amt für Ideen unter Einbeziehung der Initiative N.Ort ● März 2021 - Juni 2021 - Einsatz mobiles Amt für Ideen Bärenschanze ● Juni 2021 - September 2021 - Einsatz Mobiles Amt Maffeiplatz, unter anderem auch Nutzung durch Projekt “Kapitel U1”/Z-Bau - Kultur im Quartier ● September 2021 - Einsatz Mobiles Amt am testival, Heizhaus ● Oktober 2021 - Dezember 2021 - Zwischennutzung Mobiles Amt durch Raumkompass (KUF)

Liste von beratenden Projekten - Farblich markiert, wenn

Kulturbezug

● Verkehrsberuhigung Kernstr. - Kultur mit Bildungseinrichtungen, Gestaltung Straßenschilder ● Kulturhauptstädtla Verstetigung ● Mobiles Selbstlernzentrum

● Ginger Magazine Orga - Projektberatung eines N2025-Projekts

● Kunstatelier im Öffentlichen Raum

● WoazUp - Kulturveranstaltungen mit Inklusionsanspruch

● Urban PlayLAB - Spielboxen im Öffentlichen Raum ● Blaue U1, grünes Quartier ● Seniorenheft Corona ● Sauberkeit und Attraktivität Hauptbahnhof und Passage ● Diverses bez. Graffiti in Nbg - Flächen finden, Koperationspartner ● Tschip Tschap ● Ideen Open Space ● Bäume brauchen Wasser - Ein Künstler bringt sich für Bäume ein ● Nordgarten Frühlingsfest Hilfe

● Ideen für Chöre Corona - Ersatzorte für Chöre finden

● Wandgestaltungen an Spielplätzen

● Getränke gGmbH ● Suppkultur Begleitung Akteursprojekte ● DIT- MixKüche ● Bemalte Wände im öffentlichen Raum zb u1 Bahnhöfen ● ThinkTank Arbeit und Geschlecht ● Besser gemeinsam stark! ● Subkultur Wiesenwirtschaft - Kulturoasis-Beratung ● Mitarbeit von BürgerInnen - Mitmachbaustelle ● Tinyhouse Siedlung ● "Stadtmöbilität" ● Akteursprojekt Sound of U1 - Begleitung Akteure ● Lastenrad-SoLaWi-Verteiler ● Con+Act - Begleitung Akteure - Mitmachkultur-App ● Salatjoe ● Kunstomat II - Kopernikusplatz ● Verein und UG ● Rollgarten - Skatekultur am Z-Bau ● Bus Konfliktlösung an Schulen ● Waldkindergarten ● Erforschung von Wasserdynamik-Zugpumpe ● Finanzierung Software zur Ansteuerung der Isel Kompaktfräse

● Kunst/Kultur Beschilderung Ansbacher Land

● Bausatz Raumkonferenz Soziokultur

● Fahrbare SpendenBar ● Kunst im Öffentllichen Raum - Kunst vorm KuKuQ ● Skatepark Finanzierung ● Eröffnung Offene Werkstatt ● Werkstatt für Kunst-Aquarien ● Grüner social club ● Handysammelbox ● Igelkümmerei ● Betonküche - Bachelorarbeit - Quartiersküche Entwurf und Bau, Ausstellung

● Kunstparkplätze schaffen

● Community Dance

● Projekt Bücherpatenschaften von Studierenden der EVHN

● Nutzung Pit Stop Ausstellung - Anfrage und Weiterleitung Raumkompass

● schulisches Projektseminar (Streetart)

● Permakultur Waldgarten Rosstal ● Schlafen im Öffentlichen Raum

● Transkulturelles Urban Gardening Projekt in der Nordstadt

● Spiele und lesen am Aufsessplatz

● Goa meets GOHO, Indischer Kiosk ● Diverse Z-Bau Projekte-Praktikanten und FSJ ● Förderung für Flüchtlings IT-Projekte ● Hilfe für P.A.C.T.S – PEGNESIAN ART CULTURE & TECHNOLOGIE SOCIETY, Raumertüchtigung, Vereinsgründung ● Kerzenwerkstatt Inklusions-Förderprojekte umsetzen ● Brache in St. Sebald - Nutzungsgenehmigung und Co ● Vogelhäuschen mit Schulen und Kindergärten bauen ● Quartiersentwicklung und Sorge - Informationen über QU1-Ansätze ● STADTERNTE – Entdecke essbare Pflanzen in Nürnberg - Bachelorarbeit, Verantaltungsplanung und Durchführung

● Nachbarschaftsregale - Disko, Bücherschrank etc.

● Kiss the Muse - Kollektives Kunstmachen

● Projekt “we support” - Drittmittelstrategien für Aktion Mensch-Projekt ● Projekte im öffentlichen Raum, Mobile Holzwerkstatt, Genehmigungen und Strom ● Videoprojekt für "it isn´t happening" im Heizhaus, Enabling für DJ-Künstler ● Beratung und Begleitung zu einer Idee zur Selbstermächtigung - Feuerwache 1 nachnutzen ● Global Art e.V. Kreativwerkstatt - Digitale Workshop-Tools ● Werkstatthaus Tübingen - Beratung Umgang mit Ehrenamtlichen, Einbindung und Engagement ● Amt für Grüne Ideen - Klimacamp sucht Formate ● Co-Working-Lab und Plattform analoge Photographie - Möglichkeiten zur kollektiven Raumnutzung

● StrassenshowKultour Nbg. - Straßentheater, Förderung und Hürden

● Gelände U-Bahnfreunde, Nachfolge für ein gemeingenutztes KulturGelände

● Kulturmagnet - Beratung Verein und Wirtschaftsbetrieb

● Nachbarschaft im Z-Bau - Außengeländenutzung durch Nachbarschaft ● Kampf gegen die radikale Nachverdichtung im Neumarkter 'Gartenviertel'

● Just for Fund - Genehmigungen und Strategien zur Nutzung ÖR ● Emporenbau im Vereinsheim - Baurecht, Ansprechpartner ● Konzept Nelson Mandela Platz - Hemmnisse für Geländenutzung, Kofinanzierung und Partnerschaften ● Essensrettungsladen - Wirtschaftsbetrieb, Gemeinnützigkeit und Essensverkauf ● HolzGARTEN – Projekt auf Schulgelände für den ganzen Stadteil ● Gründung Offene Werkstatt - Baurechtliche und Organisatorische Probleme ● Grauzone - Verein und Offene Werkstatt/Kulturarbeit gründen und was damit zusammenhängt ● DJ Schaufenster - Immobiliennutzung und Organisatorisches für DJ Verein ● Grüne Insel in der Altstadt - Impulse setzen für Begrünungen in Nürnbergs Altstadt ● fotografische Auseinandersetzung mit den Baumpatenschaften in Nürnberg

● Projekt für Kickern mit Schulkindern ● X-Spaces - Kofinanzierung und Raumbedarf Werkstatttätigkeiten ● Café in einem Vereinsheim auf Spendenbasis - Wirtschaftsbetrieb und Alternativen

● Offene psychologische Beratung für Kinder und Jugendliche - Aufbau eines Sozialunternehmens ● Tischtennisplatte am Veit-Stoß-Platz - Wie initiiere ich eine Tischtennisplatte im Park ● Digitalisierung & Naturschutz - Soziales Engagement für Unternehmen ● Stadtverschönerungen ● Sport für Mädchen - Sportverein gründen und Start finanzieren

● Tanzprojekt Ecstatic Dance

● Klavier für alle

● Kulturgewächshaus

● Projekt am Lorenzer Platz “House of Skala”

● Healing Garden - Interkultur

● Halle für Alle

● Spendenaktion Weide ● Glas- und Kleidercontainer ohne Müllplatz ● Betätigungsfelder für 3D-Druck-Expertise ● Miethäuser Syndikat/Crossover Kulturräume

Geförderte Projekte/Ideenförderung - bis zu 400 Euro

● Seniorenheft Corona ● WoazUp ● Urban PlayLAB ● DIT- MixKüche ● Besser gemeinsam stark!

● Bäume brauchen Wasser

● Kunstomat II

● Raumkonferenz Soziokultur, Bausatz

● Finanzierung Software zur Ansteuerung der Isel Kompaktfräs ● Handysammelbox ● Igelkümmerei ● Projekt Bücherpatenschaften von Studierenden der EVHN

● Nachbarschaftsregale

● Betonküche

● Community Dance

● Videoprojekt für "it isn´t happening" im Heizhaus

● Diverse Pfandkästen

● STADTERNTE – Entdecke essbare Pflanzen in Nürnberg

● Kiss the Muse

● Nachbarschaft im Z-Bau ● X-Spaces ● Sport für Mädchen

● Konzept Nelson Mandela Platz

● Grauzone

● Projekt am Lorenzer Platz "Haus of Skala"

● HolzGARTEN – Projekt auf Schulgelände für den ganzen Stadteil ● Just for Fund

Beilage zur Sitzung des Sozialhilfeausschusses am 08. Dezember 2022

Förderung aus dem „Projekte- und Initiativenfonds“

Beratungsgegenstand - Ziele, Inhalt, Konsequenzen

1. Ressourcen

Für den „Projekte- und Initiativenfonds“ stehen 2022 Mittel in Höhe von 40.000,00 Euro zur Verfügung. Bisher wurden Förderungen in Höhe von 36.291,56 Euro ausbezahlt, so dass aktuell noch 3.708,44 Euro zur Verfügung stehen.

Erfolgt die Förderung entsprechend dem vorliegenden Beschlussvorschlag in Höhe von insgesamt 6.500,00 Euro, soll, unter Vorbehalt der aktuellen Haushaltsgenehmigung, der Restbetrag von 2791,56 Euro im Jahr 2023 ausbezahlt werden.

2. Organisation und Abwicklung

Die Abwicklung der Zuschüsse einschließlich der Überwachung der Verwendung erfolgt durch Ref. V.

3. Programme, Instrumente, Maßnahmen

Erwartete Ergebnisse, Wirkungen

Im Folgenden wird die Zielrichtung der beantragten Förderungen hinsichtlich der vorgesehenen Maßnahmen, deren Finanzierung und erwarteten Ergebnisse, Wirkungen / Zielsetzungen für die Bürgerinnen und Bürger bzw. bestimmte Zielgruppen erläutert.

3.1 Antrag Urban Lab. „Amt für Ideen“

Im Rahmen einer Bundesförderung (bis 2021) konnte Urban Lab bereits über 249 Ideensprechstunden, u.a. auch in Kooperation mit der Stabstelle Bürgerschaftliches Engagement, durchführen. Dabei konnten durch Einzelberatung für engagierte Bürger*innen, Initiativen und Vereine mit Engagementabsicht oder Beratungsbedarf bei Gemeinwohlprojekten in den Bereichen Soziales, Kultur und Nachhaltigkeit verschiedene Projekte professionell begleitet werden. Durch die individuelle und niederschwellige Beratung werden Engagementpoteniale geweckt, die bisher nicht aktiviert werden konnten. Es ermöglicht “neues Ehrenamt” - also aktivistisches, sporadisches und projektorientiertes Ehrenamt - und öffnet so die Türen auch für geregelte Ehrenamtsstrukturen. Das Beratungsangebot fügt sich bewusst in die Ehrenamtsstrategie der Stadt Nürnberg, die sich in der Vereins- und Ehrenamtsakademie äußert, ein. Die Tätigkeiten erfüllen die Aufgaben des Schwerpunkts der Qualifizierung und ggf. dem Einzel-Coaching für vorhandene Vereine, insbesondere in Sachen Freiwilligenmanagement.

Die Maßnahme entspricht in der Thematik der Leitlinie 10: Bürgerschaftliches Engagement aktivieren und würdigen

Eine einmalige Förderung i. H. v. 6.500 Euro

wird befürwortet.

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