23. JUN 2022 |
Fraktion der I Ss Hh+
Christlich-Sozialen Union im Stadtrat zu Nürnberg
CSU-Stadtratsfraktion Rathausplatz 2 90403 Nürnberg Wolff’scher Bau des Rathauses Zimmer 222 Herrn Oberbürgermeister OBERBÜR Rathausplatz 2 Marcus König i, nn: 90403 Nürnberg
Rathausplatz 2 22. Juuna 27 022 SL Telefon: 0911 231-2907
90403 Nürnberg 7 E yureie namens, Telefax: 0911 231-4051 y Ze I E-Mail: csu@stadt.nuernberg.de un LKLE 4 Antwort vor Ab. . 2 dung vorlegen wwiv.csu-stadtratsfraktion.nuernberg.de
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ZzwV. schnitt vonagen 20.06.2022 an Wlmar N Antragstellerin: Heinemann
Aktionswoche Perspektivwechsel
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
der Stadtrat hat am 15. Dezember 2021 die Annahme des Aktionsplanes zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beschlossen und die Stadtverwaltung mit dessen Umsetzung beauftragt.
Die Stadtverwaltung wie auch die Stadtgesellschaft sollen in allen Bereichen die verschiedensten Behinderungen für Menschen mit Behinderung erkennen und abbauen. Oft sind Barrieren oder schwer zu handhabende Situationen für nicht-betroffene Menschen aber gar nicht so leicht oder tatsächlich überhaupt nicht erkennbar. Das Verständnis für Einschränkungen kann man in vielen Fällen daher am besten bei einem Selbstversuch erfahren.
Spezielle Brillen, Handschuhe, Hauben oder ganze Anzüge können heute eine Behinderung oder auch Alterseinschränkungen simulieren und nicht-behinderten Menschen einen erlebbaren Eindruck verschaffen.
Viele Einrichtungen, Institutionen aber auch Firmen bieten seit einigen Jahren damit einen real erlebbaren „Perspektivwechsel“ an und haben dadurch eine neue Sichtweise bekommen. Theoretisch kann man vieles erklären, wenn man es jedoch am eigenen Körper erlebt, wie man z. B. sehbehindert oder schwerhörig auf Alltagssituationen trifft, geht man anders miteinander um und entwickelt ein völlig neues Verständnis.
Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden
Antrag:
Die Stadtverwaltung plant jährlich eine Aktionswoche „Perspektivwechsel“ und erarbeitet in Kooperation mit den Behindertenverbänden ein entsprechendes Konzept.
In dieser Woche soll sowohl Mitarbeitenden der Stadtverwaltung als auch den Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit gegeben werden, die verschiedensten Einschränkungen am eigenen Körper „auszuprobieren“ und in unterschiedlichen Alltagssituationen oder am Arbeitsplatz Erfahrungen zu sammeln.
A22060800 Perpektivwechsel.docx
Die Erkenntnisse sollen in Workshops zusammen mit den verschiedenen Behindertenverbänden ausgetauscht und ggf. in weiterführende Projekte eingebracht werden.
Mif,freundlichen Grüßen 7?
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Fraktionsvorsitzender
A22060800 Perpektivwechsel.docx