Berichtsvorlage WiF/017/2022
Beratung Datum Behandlung Ziel
Stadtrat 26.10.2022 öffentlich Bericht
Betreff: Projektvorstellung „transform_EMN": Transformation der Automotive-Industrie in der
Metropolregion Nürnberg
hier: Antrag der CSU-Stadtratsfraktion vom 20.09.2021
Antrag der SPD-Stadtratsfraktion vom 13.08.2021
Sachverständige:
- Herr Stephan Doll, Regionalgeschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes
Mittelfranken,
-
Herr Markus Lötzsch, Hauptgeschäftsführer der IHK Nürnberg für Mittelfranken,
-
Herr Prof. Martin März, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer Instituts für
Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB und Inhaber des Lehrstuhls für
Leistungselektronik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und
- Herr Prof. Klaus Wübbenhorst, Vorsitzender des Fördervereins "Wirtschaft für die
Europäische Metropolregion Nürnberg e.V."
Anlagen: Antrag der CSU-Stadtratsfraktion vom 21.09.2021 Antrag der SPD-Stadtratsfraktion vom 13.08.2021
Bericht:
Weltweit unterliegt die Automobilindustrie einem grundlegenden technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel. Auch die Metropolregion Nürnberg ist von Werksschließungen, Insolvenzen und Umstrukturierungen betroffen. Über 100.000 Beschäftigte in der Metropolregion Nürnberg (das sind mehr als 10% der Beschäftigten der deutschen Automobilindustrie) arbeiten im Automotive-Sektor und zwar in 500 Zulieferunternehmen. Viele der Arbeitsplätze sind vom Verbrennungsmotor abhängig und durch die Transformation der Branche gefährdet. Das Projekt „transform_EMN" hat das Ziel, Beschäftigung und Wertschöpfung in der Fahrzeugindustrie in der Metropolregion Nürnberg zu sichern.
Im Rahmen von „transform_EMN" wird ein Transformationsnetzwerk für die kleinen und mittleren Unternehmen der Automotive-Branche in der Metropolregion Nürnberg aufgebaut. Die Unternehmen werden durch neue Angebote, Werkzeuge und Plattformen zur Vernetzung, zum Wissens- und Technologietransfer, zur Qualifizierung und Weiterbildung sowie zur Bestimmung des eigenen Transformations-Reifegrads unterstützt. Das Projekt fokussiert sich auf drei Zukunftsthemen: Fahrzeugelektrifizierung, transformationsgerechte Produktion sowie Zulieferer-Diversifikation.
Die Projektbeteiligten erarbeiten zusammen mit den Unternehmen eine Transformationsstrategie sowie ein Zielbild für die Fahrzeugzulieferindustrie in der Region. Belegschaften werden auf die Transformation des Automotive-Sektors vorbereitet und motiviert, diese mitzugestalten.
Um zudem die Bevölkerung für den Transformationsbedarf der Fahrzeugindustrie zu sensibilisieren, wird eine Informationskampagne zu Beispielen einer gelungenen Transformation aufgesetzt, weiter sind Ausstellungen und interaktive Formate an
verschiedenen Transformationsorten geplant. Jährliche Metropolkonferenzen sollen die relevanten Akteure der Transformation aus Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung über die regionalen Herausforderungen informieren sowie den Austausch fördern.
In der Sitzung berichten
- Herr Stephan Doll, Regionalgeschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes
Mittelfranken,
-
Herr Markus Lötzsch, Hauptgeschäftsführer der IHK Nürnberg für Mittelfranken,
-
Herr Prof. Martin März, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer Instituts für Integrierte
Systeme und Bauelementetechnologie IISB und Inhaber des Lehrstuhls für Leistungselektronik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und
- Herr Prof. Klaus Wübbenhorst, Vorsitzender des Fördervereins "Wirtschaft für die
Europäische Metropolregion Nürnberg e.V."
als Sachverständige über das Projekt „transform_EMN" und seine wirtschaftliche Bedeutung für die Metropolregion Nürnberg.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Es bestehen keine Anhaltspunkte, dass bestimmte Personengruppen durch den Energie Campus Nürnberg bevorteilt oder benachteiligt würden. Diversity- Relevanz ist nicht gegeben.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen: