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← Sitzung des Stadtrates (20.07.2022)

TISCHVORLAGE - Antrag Pinselfabrik Die Guten

Anlage · 20.07.2022 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Marcus König Umwelt & Klima Soziales & Gesundheit Kultur, Sport & Freizeit

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

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i Zur Zur Steilungnahme Nürnberg, den 18.07.2022 Kts. Anivvort vcr Aosen- AM dung vorfGosn Dringlichkeitsantrag zur ptadtr Sjt/Bhg ain 20- J«?i 2022:

Natur- und Kulturquartier auf demTTeTähde der efnrrmrHgen Pinselfabrik Leonhardy

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

wir begrüßen es ausdrücklich, dass die Stadt Nürnberg das Gelände der ehemaligen Pinselfabrik Leonhardy-Vereinigte Pinselfabriken in der Johannisstraße 41 erworben hat und keine klassische Rekonstruktion einer historischen Anlage geplant ist, die für eine weitere Disneyfizierung in der Stadt sorgen würde.

Nürnberger Bürgerinnen und Bürger engagieren sich proaktiv und zeigen den Willen, sich partizipativ und innovativ in die Stadtgestaltung einzubringen - eine andernorts immer wieder gewünschte Situation: Partizipation der Öffentlichkeit!

Gegen den Abriss der Pinselfabrik läuft seit April eine Petition, die bereits von über 500 Menschen unterschrieben worden ist. Dahinter steht eine Initiative von zahlreichen Nürnberger Kulturschaffenden, die nicht ignoriert werden darf. Die Petition muss unbedingt berücksichtigt werden - besonders vor dem Hintergrund, dass sich die Stadt Nürnberg die Beteiligung der Bevölkerung und die Unterstützung von Kultur ganz oben auf die Fahnen geschrieben hat.

Mit Ateliers speziell in der Pinselfabrik (!) könnte für die Künstlerinnen und Künstler der dringend notwendige Platz geschaffen werden und wieder jede Menge buntes Leben einziehen in einen Stadtteil, der wie kein zweiter mit der Kunstgeschichte Nürnbergs verbunden ist (Albrecht Dürer, Adam Kraft).

Neben Kreativräumen könnten auch Probenräume für Musizierende, Platz für Veranstaltungen sowie ein Begegnungsort für Jung und Alt entstehen. Angedacht sind Kurse und Seminare für Kitas bis Senioren. Durch die Vermietungen an die Künstlerinnen würde die Stadt zusätzlich Einnahmen generieren.

Im Mittelpunkt steht ebenso die schon bestehende Grünfläche als klimagerechte, natürliche Gartenanlage mit Blühwiesen und hoher Artenvielfalt ökologisch zu gestalten und auszubauen. Die Initiative hat kostengünstige und ökologische Vorschläge erarbeitet, die Gehör und Eingang in die weitere Planung finden müssen.

DIE GUTEN stellen folgenden Dringlichkeitsantrag:

Planungen auf dem Gelände der ehemaligen Pinselfabrik Leonhardy mit ein.

vortragen kann und prüft ihre Möglichkeiten der Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

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