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Sitzungsvorlage

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Beschlussvorlage FSN/006/2021

Beratung Datum Behandlung Ziel

Stadtrat 26.01.2022 öffentlich Beschluss

Betreff: Stadionentwicklung/Stadionquartiersentwicklung - Bedarfsanalyse und Machbarkeitsstudie

Sachverhalt (kurz): Aktuell steht das Max-Morlock-Stadion an einem Scheideweg. Der allergrößte Teil der Tribünenbauwerke ist in den Jahren von 1988 bis 1990 entstanden und ist somit mittlerweile über 30 Jahre alt. Durch die hohe Nutzungsintensität und die dauerhaften Beanspruchung steigt der Sanierungsbedarf und es sind immer größere Investitionen erforderlich, um das Stadion in einem nutzbaren Zustand zu erhalten. Die gescheiterte Bewerbung als Austragungsort für die EM 2024 hat verdeutlicht, dass das Stadion internationalen Ansprüchen nicht mehr genügt und auch im nationalen Vergleich von anderen Spielstätten abgehängt wurde. Gleichzeitig gibt es in der Metropolregion viele innovative Institutionen in den Bereichen Sport, Forschung, Medizin und Ausrüstung, die in die Entwicklung des Sport-Standorts Max- Morlock-Stadion mit einbezogen werden können.

Die Stadt Nürnberg steht vor der Entscheidung, wie mit dieser Situation umgegangen wird. Es besteht die Option, weiterhin jährlich Millionenbeträge in die Instandhaltung des Stadions zu investieren, wohlwissend dass es in Ausstattung und Funktionalität immer weiter hinter andere Stadien zurückfällt. Die Alternative dazu besteht darin, einen Prozess anzustoßen, an dessen Ende eine Sanierung und Modernisierung des Stadions steht.

Die Frage des künftigen Träger- und Finanzierungsmodells bleibt damit offen. Aus diesem Grund werden der 1. FC Nürnberg als Hauptmieter und weitere potenzielle Projektpartner in den Prozess einbezogen. Der Standort des Stadions steht dabei weder für die Stadt noch für den 1. FC Nürnberg zur Debatte. Das Umfeld des Stadions sollte deshalb in die Überlegungen einbezogen werden, um nicht nur die Option einer Stadion-Modernisierung, sondern auch die mögliche Entwicklung eines Sport-Quartiers zu betrachten.

Die ersten Schritte dieses Prozesses sind eine Bedarfsanalyse unter Einbeziehung des zu gründenden Arbeitskreises „Stadion-Zukunft“ und die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie. Der Eigenbetrieb Frankenstadion Nürnberg wird aus den Ergebnissen dieser Studie Handlungsoptionen ableiten, die dem Stadtrat und der Öffentlichkeit präsentiert werden, bevor weitere Entscheidungen gefällt werden.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Die Finanzierung der ersten Schritte des Prozesses erfolgt aus Mitteln des Eigenbetriebs Frankenstadion Nürnberg (FSN).

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Beschlussvorschlag: siehe Beilage

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