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← Sitzung des Stadtrates (15.12.2021)

Antrag Die Guten vom 24.11.2021

Anlage · 15.12.2021 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Marcus König Umwelt & Klima Kultur, Sport & Freizeit

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

DIEOO

StRin Alexandra Thiele. Fünferplatz 2. 90403 Nürnberg

An den Oberbürgermeister der Stadt Herrn Marcus König Rathausplatz 2 OBERBÜRGERMEISTER] StRin Alexandra Thiele Wo 90403 Nürnberg 0 8. OEZ. 2021 Die Guten e.V. Wählergemeinschaft

www.die-guten.de M ^ Zur Stellungnahme Zur alexandra.thiele@die-guten.de Kts. 4 Antwort vor Äbsenc'ung vorlegen 6 Antwort vv/'Ünrt v Schrift vcriagen Nürnberg, 24.11.2021

Antrag zu Prüfung des Konzerthaus-Neubaus plus Meistersingerhalle als Operninterim

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

bis zur Stadtratssitzung im November 2020 wurde folgendes Konzept verfolgt: das Opeminterim sollte in der Meistersingerhalle angesiedelt werden während die Sanierung der Oper durchgeführt wird. Danach sollte die Sanierung der Meistersingerhalle angegangen werden. Die musikalischen Veranstaltungen der Meistersingerhalle sollten in das zwischenzeitlich errichtete Konzerthaus umziehen.

Der Konzerthaus-Neubau war folglich fester Bestandteil der Sanierungsmaßnahmen Opernhaus / Meistersingerhalle. Der Kostenanteil Konzerthaus sollte 25 % der Gesamtkosten betragen (ca. 50.000.000 € über eine Bauzeit von 4 1/2 Jahren).

Dann kam das Moratorium: „angesichts der Corona bedingt angespannten Haushaltslage“ hielt die Verwaltung es nicht für vertretbar, den Neubau des Konzerthauses derzeit weiterzuverfolgen. Es wurde ein Moratorium vorgeschlagen. Der Neubau des Konzerthauses wurde bis auf Weiteres verschoben.

Die Opemsanierung und die Sanierung der Meistersingerhalle sind weiterhin zwei städtische Kulturgroßbauprojekte und das erstere ein Dauerthema in der Tagespresse.

Nun haben die ausgelobten Architekten des Konzerthauses ihren Entwurf überarbeitet und einen konkreten Planungsvorschlag eingereicht, in welchem sie aufzeigen, wie der Konzerthaus-Neubau als vollwertige Opernhaus-Interimslösung genutzt werden kann. Besonderes Augenmerk bei der Planung liegt auf dem Erhalt möglichst vieler erhaltenswerter Bäume auf dem Baufeld an der Münchener Straße.

Insbesondere mit Blick auf die Kürze der Zeit bis zur Schließung des Opernhauses 2025 ist dieser Vorschlag besonders attraktiv, was den Zeit- als auch den Kostenfaktor betrifft. Es scheint auch die am einfachsten zu realisierende Lösung zu sein, denn es kann auf der damaligen Konzerthaus- Planungen aufgebaut werden, wodurch die Planungssicherheit gegeben ist.

Immerhin wurden für das Projekt Konzerthaus Nürnberg in den letzten Jahren bereits 12 Millionen Euro für Verfahren, Vergabe und die Planung bis zur Baugenehmigung ausgegeben.

Es liegt eine langjährig vorbereitete Lösung inklusive Wettbewerb, Entwurfs- und Genehmigungsplanung vor. Es geht nur noch um einige Anpassungen.

Damit liegt nun ein weiterer Vorschlag für eine Interims-Lösung auf dem Tisch.

Die Guten beantragen:

  1. Die Verwaltung nimmt zeitnah Kontakt mit den Architekten auf und lässt sich umfassend über deren Vorschlag informieren und berichtet im Stadtrat.

  2. Die Verwaltung überprüft den Vorschlag der Architekten auf Umsetzungs- und Kostenfaktoren und berichtet.

  3. Die Verwaltung erstellt einen Kosten- und Nutzenvergleich zu anderen Interims- Lösungen und berichtet.

  4. Die Verwaltung berichtet inwieweit die Vorarbeiten zum damaligen Konzept bis zum Moratorium im November umsetzungsfahig sind.

  5. Die Verwaltung prüft, ob auch andere Standorte an der Meistersingerhalle oder Standorte in Stadtteilen, denen Unterstützung und Aufwertung gut tun würde, möglich wären.

Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Thiele, Stadträtin

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