Referat IV – Schule und Sport
IT-Strategie “Lernen und Lehren an
städtischen und staatlichen Schulen
in Nürnberg im Digitalen Zeitalter”
– Weiterentwicklung 08/2021 –
Zusammenfassung der Vorlage
Seit Beschluss der IT-Strategie „Lernen und Lehren an städtischen und staatlichen Schulen in Nürnberg im Digitalen Zeitalter“ in der Stadtratssitzung am 15.02.2017 arbeitet Referat IV mit weiteren Dienststellen an der Umsetzung. Seither wurde im Schulausschuss am 19.10.2018 und am 16.10.2020 über den Stand der Umsetzung, Erfolge und Herausforderungen berichtet.
Aufgrund der sich stetig wandelnden Technologie und der immer komplexer werdenden Anforderungen an eine zeitgemäße IT müssen die Vorgaben dieser Strategie regelmäßig aktualisiert werden – sowohl Schule als auch Digitalisierung unterliegen dynamischen Prozessen und einer fortlaufenden Evaluation. Neuen technischen Entwicklungen soll ebenso Rechnung getragen werden wie inhaltlichen Änderungen, die sich aus den Erfahrungen der bisherigen Projektjahre und dem Digitalisierungsschub aufgrund der Covid-19-Pandemie ergeben haben. Zudem wurde die Umsetzung der IT-Strategie im Hinblick auf Förderprogramme erheblich beschleunigt. In Summe bedeutet das, dass die weitere (inhaltliche, zeitliche, finanzielle) Umsetzung angepasst werden muss.
Einige der Konzepte, für die bereits eine Konzipierung erfolgen konnte und die aus den im Oktober 2020 einstimmig durch den Schulausschuss beschlossenen Handlungsempfehlungen für das weitere Vorgehen entstanden sind, sollen mit dieser Vorlage vorgestellt werden. Wo noch keine weitere Bearbeitung (vor allem durch externe Faktoren bedingt) möglich war, erfolgt eine kurze Darstellung.
Anmerkung aufgrund der Covid-19-Pandemie (“Corona-Virus”)
Wie in vielen Bereichen hat auch und gerade der Schulbereich durch die Zeit der Covid-19-Pandemie und der damit verbundenen Schulschließungen eine intensive Phase der Veränderungen erfahren.
Die Stadt Nürnberg hat mit dem Beschluss der schulischen IT-Strategie im Februar 2017 den Digitalisierungsprozess entscheidend in die Wege geleitet. Ziel der Strategie war dabei vorrangig die Ertüchtigung der Schulen im Sachaufwand für einen modernen Unterricht mit digitalen Medien, d.h. mit LAN/WLAN-Netzen sowie Hard- und Softwareausstattung vor Ort. Bereits angedacht waren jedoch auch Systeme und Funktionen, die ein Lehren und Lernen außerhalb der Schulgebäude ermöglichen, wenn die Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler zu Hause oder an außerschulischen Lernorten sind (sog. „Blended Learning“). Gerade dies stellt im beruflichen Weiterbildungsbereich eine Chance für eine höhere Bereitschaft der Lehrkräfte zur Weiterbildung bzw. zur Fortbildung dar.
Die Schulschließung im Rahmen der Corona-Krise ab Anfang 2020 führte ohne Vorlauf dazu, dass diese Systeme sehr plötzlich die einzigen Möglichkeiten des Unterrichtens waren. Die Einschränkungen im Unterrichtsbetrieb dauern ein Jahr später weiterhin an. Fachleute gehen davon aus, dass diese „erzwungene“ Testphase auch nach der Beendigung der Schließungen das Unterrichten nachhaltig verändern wird.
Im Zuge von Schulschließungen und Wechselunterricht hat sich, trotz weitsichtiger Planung der Stadt Nürnberg und frühem Beschluss der IT-Strategie, eine enorme Beschleunigung ergeben. Viele der neu aufgetretenen Problematiken (insbesondere im Bereich Ausstattung von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften) bedürfen einer Grundsatzentscheidung für die weitere Umsetzung.
Vor diesem Hintergrund soll die schulische IT-Strategie hiermit nicht einfach fortgeschrieben, sondern dezidiert – auch entsprechend dem Auftrag aus dem Schulausschuss Oktober 2020 – weiterentwickelt und an die aktuellen pädagogischen sowie technischen Anforderungen angepasst werden.
Hinweis
Erläuterungen zu technischen und / oder ggf. unbekannten Begriffen sind in einem kurzen Glossar am Ende des Dokuments zu finden.
Inhaltsverzeichnis
I. Aktuelle Umsetzung der IT-Strategie........................................................................................................................... 4 II. Fortschreibung der IT-Strategie: Inhaltliche Anpassungen ....................................................................................... 10 1. Zeitgemäßer digitaler Distanzunterricht ............................................................................................................ 10 2. Standardisierung im Bereich Hardware und Software ...................................................................................... 10 3. Bedarfsgerechte Ausstattung von Schülern („1:1-Konzept“)............................................................................. 10 4. Bedarfsgerechte Ausstattung von Lehrkräften .................................................................................................. 10 5. Standardisierung im Bereich Vernetzung, Fortführung der Maßnahmen ................................................................ 10 6. Beschleunigte WLAN/LTE-Vernetzung von Schulen – WLAN-zentrierter Vernetzungsstandard ........................... 10 7. Technische IT-Infrastrukturräume vor Ort in den Schulen ................................................................................... 11 8. ID-Management ................................................................................................................................................. 11 9. Zentrale und dezentrale IT-Infrastruktur ............................................................................................................. 11 10. Sprengelbezogene Lernorte .............................................................................................................................. 11 11. Ermittlung und Einarbeitung technischer (sowie pädagogischer) Entwicklungen und Neuerungen ................. 11 12. Zusammenarbeit mit weiteren Dienststellen ........................................................................................................ 11 13. Neuer Finanzbedarf ........................................................................................................................................... 12 III. Überlegungen zur künftigen Struktur der Schul-IT in Nürnberg ................................................................................ 13 1. Vorüberlegungen ............................................................................................................................................... 13 2. Zuständigkeiten im schulischen Umfeld ................................................................................................................. 13 3. Struktur – „Team Digitale Schule“ ............................................................................................................................. 14 IV. Empfehlung zum weiteren Vorgehen: Beschlussvorschlag ........................................................................................ 15 Glossar .............................................................................................................................................................................. 16
Bildnachweis
Titelbild: steveriot1, https://pixabay.com/images/id-3765920/
Gender Erklärung
Zur besseren Lesbarkeit werden im Folgenden personenbezogene Bezeichnungen, die sich zugleich auf Frauen und Männer beziehen, soweit möglich neutral angeführt; also z.B. Lehrkräfte statt „Lehrerinnen und Lehrer“. Wo nicht möglich, wird generell nur die im Deutschen übliche männliche Form angegeben, also z.B. "Schüler" statt "Schüler*innen", „SchülerInnen“ oder "Schülerinnen und Schüler".
Dies soll jedoch keinesfalls eine Geschlechterdiskriminierung oder eine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes zum Ausdruck bringen.
Stand: 26.08.2021
I. Aktuelle Umsetzung der IT- o anschließend sukzessive Anbindung der Schulen (avisiert bis Ende 2021) und anschlie-
Strategie
ßend Kündigung alter Verträge
2. Rechenzentrum und zentrale Schul-
1. Glasfaseranbindung & städtisches
serverlandschaft
Datennetz
erste leistungsfähige Server laufen Glasfaseranbindung: Ziel (bislang): zentrales Hosting und Management alle rund 100 Schulstandorte werden bis Ende 2021 von Anwendungen und Dateien (z.B. ASV, Untis ans Glasfasernetz der Nürnberger Feuerwehr ange- Schulverwaltungssoftware etc.) schlossen Vorteile: erhöhte Ausfallsicherheit, größerer Schutz anteilige Refinanzierung über das bayerische durch städtische Firewalls u.a. Förderprogramm GWLANR (ca. 45%) aktuell: Evaluation, weitere Umsetzung in Abhängig- aktuell bereits angebunden: 81 von 100 Standorten keit von BayernCloud (weiterhin noch offen) derzeit in Bearbeitung: 19 Standorte Tendenz: „Schulverwaltung im Rechenzentrum – Pädagogik in der (gesicherten) Cloud“ wird ge- Förderung beantragt für 52 Standorte prüft Städtisches Datennetz: alle Schulen werden ins städtische Datennetz, den 3. ID-Management Pilotprojekt sog. „Backbone“, eingebunden dafür Erneuerung des bestehenden veralteten Pilotprojekt über ein Interessensbekundungs- Backbones (abgeschlossen) und Aufbau zusätz- verfahren mit zwei Partnern an den Standorten B9 licher Knoten für die Versorgung der Schulen (lo- und JPR/FOS II durchgeführt gisch vermaschtes Netz, „Mesh-Netz“; nahezu ab- Start Rollout Systeme: Q2/2019 geschlossen) Start Projekt: Schulstart 2019 Vorteile: schneller Datenverkehr, erhöhte Ausfall- erhebliche Schwierigkeiten durch große Heterosicherheit, Datensicherung u.a. genität in Schulvernetzung und -ausstattung sowie anteilige Refinanzierung über das bayerische stadtinterne Organisationsstrukturen Förderprogramm GWLANR aktuell: geplante Ausschreibung auf Grundlage der Erkenntnisse pausiert im Hinblick auf BayernCloud, Internetanbindung: Neukonzipierung erforderlich bisher: Piloten werden bis auf Weiteres fortgeführt o dezentrale Internetanbindungen o Erhöhung der bestehenden Internetanbindungen
4. Vernetzung der Schulgebäude
auf das verfügbare Maximum in 01/2021 o parallel: 3 leistungsstarke 1 Gbit/s-Leitungen schulspezifische Vernetzungsstandards wurden erzur weiteren Versorgung arbeitet und laufend weiterentwickelt neuer ab 2022: Standard s. Punkt II.6 o zentrale Internetanbindung schnelles Internet, Bestandsbauten werden, abhängig von personellen das von einem externen Provider in den Backund finanziellen Kapazitäten, ertüchtigt bone eingespeist wird bestehende Priorisierung wird anlassbezogen o Ausschreibung in 2021 abgeschlossen; verfüglaufend aktualisiert bar voraussichtlich ab 09/2021 Nutzung von Synergieeffekten (z.B. Brandschutz, o symmetrische Datenleitung (Download = Up- Sanierungen) aber: load), 5 Gbit/s (Steigerung auf bis zu 10 Gbit/s o dadurch bislang teils erhebliche Verzögemöglich), georedundant (erhöhte Ausfallsicherrungen, daher Einzelfallprüfung erforderlich! heit) o nur noch bei sinnvollem Zusammenhang und o aktuell technische Vorbereitung der Schulen: zeitl. Machbarkeit Glasfaseranbindung + Verbindung Hausübergabepunkt (HÜP)/Datenschrank
) 1 2 0 2 t r a t S ( …
„Interimsmaßnahmen“, d.h. Klein(st)vernetzungen
Städt. Adam-Kraft-Realschule
wurden zur Überbrückung bis zur Großvernetzung
Städt. Peter-Vischer-Schule
durchgeführt WLAN-Rollout 01/2021:
Städt. J.-Scharrer-Gymnasium
o nahezu flächendeckendes WLAN an fast allen
Staatl. Melanchthon-Gymnasium
noch nicht vollvernetzten Standorten Sonderfall (erweiterter Interim): o für digitalen Fern-/ Wechselunterricht (Covid-
GS Martin-Luther-King-Schule
19-Pandemie und danach) o wird im Zuge der Vollvernetzung verstetigt bzw. überarbeitet wichtig: aktuell Material-Lieferschwierigkeiten auf- bisherige Maßnahmenplanung: grund der Marktlage Verzögerungen in Umsetzung sowie Kostensteigerung zu erwarten! (konkrete Angaben/ Schätzungen derzeit nicht möglich)
| n e s s o hl c s e g b a | Staatl. Willstätter-Gymnasium PILOT Berufliche Schule 9 GS Friedrich-Hegel-Schule GS Friedrich-Staedtler-Schule Dep. Almoshof und Buch GS Georg-Paul-Amberger-Schule GS Laufamholz GS Paniersplatz GS Reutersbrunnenschule GS Theodor-Billroth-Schule GS & MS Adalbert-Stifter-Schule MS Johann-Daniel-Preißler-Schule Staatl. Dürer-Gymnasium Städt. Sigena-Gymnasium Sonderfälle (erweiterter Interim): GS Fischbach Berufliche Schule 1 (Werkhallen) |
|---|---|
| g n u z t e s m U n i | Berufliche Schule 2 Berufliche Schulen 4 & 14 GS Kopernikusschule GS & MS Insel Schütt Städt. Veit-Stoß-Realschule inkl. Abendrealschule Staatl. Hans-Sachs-Gymnasium Städt. Labenwolf-Gymnasium Staatl. Pirckheimer-Gymnasium |
| … g n u n a Pl n i |
Sondermaßnahmen, die ursprünglich nicht eingeplant waren (d.h. auch nicht in Personal- und Mittelkapazitäten, genaueres hierzu unter Punkt I.9):
| n e s s o hl c s e g b a | Berufliche Schule 7 (Umzug/Neubau) GS Bartholomäusschule (Container) GS Thoner Espan (Neubau) Griechische Schulen (Vermietung) Haus der Athleten Taekwondo-Halle Umweltstation |
|---|---|
| g n u f ü r P / g n u z t e s m U n i | GS Max-Beckmann-Schule (Neubau) JPR/FOS II (WLAN) SFZ Paul-Moor-Schule (WLAN) Städt. Bertolt-Brecht-Schule ALT (urspr. Abriss geplant) Staatl. Neues Gymnasium (urspr. Abriss/ Sanierung geplant) „Tempohaus“ |
| g ti f n ü k u z / t s h c ä n m e d | Berufliche Schule 5 & 14 (Neubau) Städt. Bertolt-Brecht-Schule NEU (Neubau) GS Dunantschule (Container) GS Fürreuthweg (Neubau) GS Reutersbrunnenschule (Anbau) GS & MS Ludwig-Uhland-Schule (Umbau) Neue MS „Süd“ (Neubau) Staatl. Martin-Behaim-Gymnasium (Umzug/Neubau) „Schulzentrum Südwest“ Gebäude Pilotystr., Sulzbacher Str., Peterstr. … … |
5. IT-Ausstattung der Schulen 7. Aus- und Fortbildung
IT-Hardware wurde standardisiert: Warenkorb mit mehr als 40 verschiedene Abrufveranstaltungen Standard-Artikeln, wird laufend weiterentwickelt rund um das Thema Medienpädagogik, die als An- IT-Software wird derzeit standardisiert regung für schulinterne Lehrerfortbildungen dienen, wichtig: aktuell Lieferschwierigkeiten aufgrund der aber auch über das Schuljahr hinweg als offene An- Marktlage gebote angeboten werden Schüler-Leihgeräte: Erstellung individueller Fortbildungen nach Wunsch o rd. 9.700 iPads inkl. Zubehör und Koffer be- der Schulen/ Fachschaften/ Berufsbereiche durch schafft das Team Medienpädagogik mit Lehrkräften aus o Förderprogramm sieht Bedarf bei ca. 10% der allen Schularten Schüler vor Bedarf laut Rückmeldung an Ausstattung eines digitalen Fortbildungszimmers einigen Schulen in Nürnberg deutlich höher zum digitalen Unterricht beim IPSN für Lehrkräfte o insbes. nicht an allen Schulen 10%-Ratio erfüllt, (Eröffnung geplant im Herbst 2021) da Verteilung soweit möglich entsprechend tat- Unterstützung/ Beratung hinsichtlich der digitalen sächlicher Bedarfe („soziale Brennpunkte“ etc.) Prozesse an einzelnen Schulen Lehrer-Dienstgeräte: innovative Programme mit externen Partnern (z.B. o Umsetzung des „Konzepts Stadt Nürnberg“ ge- „Coding for Tomorrow“ mit der Vodafone-Stiftung startet (s. Ferienausschuss 03.03.2021) und Intel AI) zur Stärkung der Medienkompetenz der o Beauftragung nach erfolgreicher europäischer Nürnberger Lehrkräfte Ausschreibung in 09/21 Schulungen im Fachbereich Medienpädagogik: o aktuell Vorbereitungen für Management, Soft- o Schuljahr 2017/2018: 268 Lehrkräfte ware, Rollout o Schuljahr 2018/2019: 558 Lehrkräfte o bedingt Neukonzipierung des Lehrerarbeits- o Schuljahr 2019/2020: 1.465 Lehrkräfte platzes s. auch Punkt II.4 o Schuljahr 2020/2021: bisl. ca. 1.500 Lehrkräfte o Rollout geplant ab Beginn 2022 kurzfristig organisierte „Digitale Fortbildungstage“ FWU-Vertrag und M365: am 21./22.12.2020 als großer Erfolg mehr als 700 o aktueller Vertrag gilt noch bis 01/2022 Lehrkräfte bildeten sich fort oder traten als o aktuell Vorbereitung neue Ausschreibung wg. Referenten in Erscheinung Lizenzsicherheit (und Kosten) unerlässlich weitere Schulungen und technische Einweisungen o M365 insbes. seit Covid-19 flächendeckend organisiert durch SchA/B und Vertragspartner etabliert im Unterrichtsalltag neue, verbesserte Veranstaltungssuche auf der o Datenschutz bundesweit weiterhin umstritten, Webseite des IPSN, direkt über die Startseite bislang keine endgültige Entscheidung bis dahin als (abwählbare) Option in Folge-RV
8. Förderprogramme
6. IT-Service und -Betrieb
Angabe in auf ganze Stellen gerundeten Beträgen
Glasfaserrichtlinie GWLANR: Zahl der zu betreuenden Systeme steigt seit Längeo geplante Ausgaben: 3.700.570 € rem deutlich an (wenige) Kapazitäten wurden mögliche Zuwendung: bis zu 1.660.650 € zum Haushalt 2021 geschaffen Fördersatz somit ca. 45 % weitere „Verschärfung“ durch Leihgeräte, Lehrer- Gründe: Deckelung auf max. 50.000 € / dienstgeräte zusätzliche Stellen erforderlich: ak- Schule, d.h. eingeschränkte Förderung bei tuell im Stellenschaffungsantrag zum Haushalt 2022 mehreren Standorten und sehr hohen Optimierungen: Administration über Cloud-basiertes Kosten in Randgebieten Device Management, sowohl für iOS als auch für o geplante Ausgaben Backbone (Anteil für Windows, in Teststellung (erste Rollouts noch in Schulen): 779.156 € 2021 avisiert) Grundlage für weiteren Betrieb, da mögliche Zuwendung Backbone: bis zu sonst erheblich höherer Personalbedarf! 144.530 € parallel Planungen für dringend benötigte Inventari- Fördersatz somit: ca. 20% sierung, auch im Hinblick auf Förderungen, s. unten
Gründe: Deckelung, s.o.; keine separate o KM hat Ausschreibung von 13.000 Geräten ver- Abrechnung von Baukosten für Netzknoten öffentlicht nicht für Sachaufwandsträger möglich, da aus bestehenden Bauverträgen relevant / i.R.v. Gesamt-Sanierungen durchgeführt Voraussichtliche Fördereinnahmen derzeit rd. o bislang erhalten: 309.196,00 € Digitalbudget: o abrufbares Höchstbudget: 4.764.191 € o vollständig erhalten DigitalPakt Schule dBIR (Regelteilbetrag): o abrufbares Höchstbudget: 21.087.290 € o erster Antrag wird in 09/2021 eingereicht, weitere Anträge folgen o Problemstellung: Antragstellung muss bis 31.12.2021 für alle Maßnahmen bis 06/2023 erfolgen; unrealistisch, da häufig Planungsände- (*) Keine Festfinanzierung, abhängig von Ausgaben. rungen (auch durch externe Faktoren) Frist- (**) Ohne Fördermittel IT-Administration, werden insbes. für Personalverlängerung wurde beantragt und abgelehnt bedarfe benötigt. DigitalPakt Schule – Sonderbudget Leihgeräte SoLe: o Bundesmittel ergänzt um bayerische Mittel o bislang (vorab) erhalten: 5.484.202 € Exkurs: Separate MIP-Maßnahme integrierte Facho Mittel wurden vollständig genutzt und aufgrund unterrichtsräume (iFU) des hohen Bedarfs durch weitere Eigenmittel ergänzt IFU-Budget: o Zuwendung im Gesamthaushalt vereinnahmt, o bislang abgeschlossen und abgerechnet: 8 Ausgaben müssen bislang über Projektbudget Maßnahmen finanziert werden (Beschlusslage Stadtrat) o Abrufbares Höchstbudget: 1.490.778 € DigitalPakt Schule – Sonderbudget Lehrerdienst- o bislang erhalten: 786.760 € geräte SoLD: DigitalPakt Schule dBIR (iFU-Teilbetrag): o Bundesmittel ergänzt um bayerische Mittel o abrufbares Höchstbudget: 3.014.509 € o bislang (vorab) erhalten: 3.144.000 € o Problem: Antragstellung s. DigitalPakt dBIR o Mittel werden vollständig genutzt und durch weitere Eigenmittel ergänzt „Konzept Stadt Nürnberg“ o Zuwendung im Gesamthaushalt vereinnahmt, Ausgaben müssen bislang über Projektbudget finanziert werden Stk signalisiert Unterstützung DigitalPakt Schule – IT-Administration: o Bundesmittel ergänzt um bayerische Mittel o Mittel zur Finanzierung dringend benötigter Stellenkapazitäten/-schaffungen geplant (HH 2022) o Förderrichtlinie in 08/2021 endlich beschlossen o bayer. Mittel abhängig von aktuellen und korrekten Meldungen der Schulen im Rahmen der „Dillingen-Abfrage“ o Finanzierung insbes. von Personal-/ Stellenbedarfen (s. Punkt III) zusätzliche Förderung Seminarlehrkräfte: o zuletzt KMS zur Abfrage im Hinblick auf Geräte für Referendare (03/2021) o offizieller Hinweis auf der Seite des KM
| GWLANR * | 1.660.650 € | ||
|---|---|---|---|
| GWLANR Anteil Mesh-Netz * | 144.530 € | ||
| Digitalbudget | 4.764.191 € | ||
| DigitalPakt dBIR | 21.087.290 € | ||
| DigitalPakt SoLe | 5.484.202 € | ||
| DigitalPakt SoLD | 3.144.000 € | ||
| mögliche Fördereinnahmen ** | 36.284.863 € | ||
| davon bereits eingenommen | 13.701.589 € |
9. Finanzen wurden erarbeitet. Ab Ende des Jahres waren die Pro-
zesse definiert und erste erforderliche Rahmenverträge Angabe in auf ganze Stellen gerundeten Beträgen geschlossen, sodass ab 2019 die “reguläre” Umsetzung begann. Aufgrund der begrenzten Kapazitäten konnte nicht die geplante Anzahl an Einzelmaßnahmen umge-
KOSTENPOSITIONEN DER IT-STRATEGIE 2017
setzt werden.
Ende des Jahres 2019 wurden dann die Details des DigitalPakts bekannt; da dieser enge Vorgaben zur zeitlichen Umsetzung enthält (vollständiger Abschluss aller zur Förderung angemeldeter Maßnahmen bis bzw. pro Jahr von 2018 bis 2026: 30.06.2023, vollständige Abrechnung bis spätestens 30.06.2024), wurde die Umsetzung ab 2020 im Rahmen der Kapazitäten beschleunigt, um einen möglichst vollständigen Abruf der Fördermittel zu ermöglichen. Mittelansätze wurden entsprechend vorgezogen.
| Hardware & Software | 40.500.000 € | ||
|---|---|---|---|
| Netzwerktechnik & Infrastruktur | 45.000.000 € | ||
| Gesamtinvestition | 85.500.000 € |
| Hardware & Software | 4.000.000 € | ||
|---|---|---|---|
| Netzwerktechnik & Infrastruktur | 4.500.000 € | ||
| Investition pro Projektjahr | 9.500.000 € |
Insbes. im Baubereich bestehen größere Abweichungen
„KASSENSTURZ“
zwischen den Planansätzen (sog. „ermächtigte“ Mittel) und dem tatsächlichen Mittelabfluss:
Verausgabte Mittel 2018-2020 (sowie Plan 2021) in Mio. €:
| Netzwerktechnik | geplant | verfügt | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 2018 | 915.715 € | 418.545 € | |||
| 2019 | 3.142.369 € | 1.048.562 € | |||
| 2020 | 3.843.995 € | 2.813.244 € | |||
| Inv. 2018-2020 | 7.902.079 € | 4.280.351 € |
| 5,85 | 10,89 | |
|---|---|---|
| 5,01 | ||
| 8,59 | 5,01 | |
| 7,14 | 2,8 | |
| 2,69 0,81 |
- n 2a 0 2 lP (
0 2 Hier kommt es häufig zu Verzögerungen in der Um- 0 2 setzung. Dies hat meist extern bedingte Gründe 9 (Ausschreibungsverfahren, Einsatzplanung der 1 0 Baufirmen etc.). 2 Vereinzelt sind diese auch intern bedingt; so muss- 8 ten bspw. geplante Maßnahmen verschoben wer- 1 0 2 den, weil sich parallele Maßnahmen verzögerten (Brandschutz, Sanierung). Daher wird nun genau 0 5 10 15 20 geprüft, ob eine gemeinsame Planung / Durch- Hardware & Software führung wirklich sinnvoll und zeitlich realisierbar ist. Zudem sind die gleichen Kapazitäten auch für an- Netzwerktechnik & Infrastruktur dere Maßnahmen gebunden (z.B. Neubauten, s. Auflistung unter Punkt I.4). Die einzelnen MIP-Jahresansätze mussten zwischen- Weiterhin fließen die Mittel tendenziell erst sehr spät zeitlich angepasst werden (s. unten), aber bezogen auf ab (späte Rechnungsstellung der Baufirmen). Die das durchschnittliche jährliche Budget: Bindung der Mittel wurde entsprechend in der Planung angepasst. Die Haushaltsreste der bisherigen Maßnahmen wurden in die Folgejahre übertragen.
| 2,69 | 0 |
|---|
| Ø Budget | verfügt | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| HW & SW | 12.000.000 € | 18.420.933 € | |||
| NW & IN | 13.500.000 € | 8.616.338 € | |||
| Inv. 2018-2020 | 25.500.000 € | 27.037.271 € |
Berücksichtigt man die bereits verausgabten Gelder im Bereich Ausstattung sowie die bereits “verplanten”, d.h.
ERLÄUTERUNGEN gebundenen Mittel im Bereich Vernetzung und Infra-
struktur, ergibt sich in Summe, gemessen am durchschnittlichen Jahresbudget i.H.v. 9,5 Mio. € (in Mio. €): Im Jahr 2018 musste die Umsetzung der IT-Strategie zunächst „Fahrt“ aufnehmen; die Arbeit wurde aufgenommen, grundlegende Standards und Priorisierungen
47,05 Angepasstes (vereinfachtes) WLAN-zentriertes Ver-
| 16,74 | ||||
|---|---|---|---|---|
| 11,12 | 14,13 | |||
| 5 | ,06 |
netzungskonzept (s.u.) voraussichtl. Halbierung der vorherigen Kostenprognose pro Standort möglich (geschätzter Mehrbedarf andernfalls ca. 15 Mio. €!)* Vorziehen von Ausgabenansätzen zum Abschöpfen der Fördermittel Anpassung des MIP Konzeptionelle Überlegungen zu neuen (günstigeren) Präsentationssystemen; (schülerbedarfsgerechte) Standardanpassungen der Endgeräte Überprüfung im Hinblick auf Refinanzierungs- / Ein- 2018 2019 2020 2021 in sparungspotential bei personenbezogener Aus- (PLAN) Summe stattung (Wegfall von stationären PCs zur anteiligen Refinanzierung des städtischen Eigenanteils für Ø Budget gebunden Dienstgeräte) Weitere Standardisierungen im Hard- und Softwarebereich zur Reduzierung von Lizenz- und Supportkosten Abschluss eines FWU-Vertrags sowie eines Untis- Rahmenvertrags für reduzierte Gesamtkosten (im KOSTENSTEIGERUNGEN / MEHRBEDARFE Vergleich zu den Einzellizenzen sowie im Hinblick auf den Support) dadurch auch erhöhte Lizenzsicherheit Tatsächlich ergibt sich jedoch bei Hochrechnung auf die Ausschöpfung der neuen Förderung „Administrakommenden Projektjahre eine Kostensteigerung: tion“ z.B. durch Finanzierung von Management- Vernetzung: hoher Vernetzungsstandard, zeit- und systemen, weiteren Wartungsverträgen u.ä. kostenintensiv * siehe Punkt II.13. ungeplante Standorte: Gebäude, für die eine Sanierung / ein Abriss geplant war, wurden ursprünglich (*) Eine erste Hochrechnung der Gebäudevernetzungen nach IuKnicht einkalkuliert (s Punkt I.4); vereinzelt entstan- Standard hat einen Gesamtbedarf i.H.v. rd. 60 Mio. € ergeben; die ITden bei anderen MIP-Maßnahmen Mehrkosten (B7 Strategie-Position „Netzwerktechnik & Infrastruktur“ mit insgesamt 45 Umzug), sodass die Vernetzung über die IT- Mio. € enthält aber auch Kosten für das zentrale Rechenzentrum und die Glasfaseranbindungen. Der neue Mehrbedarf ergibt sich nach den Strategie erfolgen musste; ggf. folgen weitere eingeleiteten Gegenmaßnahmen. Standorte und Kosten nicht einkalkulierte Kostenpositionen: z.B. IT-Ausstattung der Mensen, Mobiliar des „flexiblen Klassenzimmers“ Kostensteigerungen: insbes. im Ausstattungsbereich (hier auch förderbedingte Vorgaben des Votums!); (erhebliche) Verteuerung der Tafelsysteme; ID-Management Lehrerdienstgeräte: s. “Konzept Stadt Nürnberg”
Insgesamt liegen die Kosten daher aktuell (noch) im
Rahmen, aber die Zahl der Maßnahmen liegt hinter der
Planung – eine Neubewertung ist unumgänglich.
Erwartete Kostensteigerung nach aktuellen Hoch-
rechnungen und Abstimmung mit Stk ca. 23 Mio. €
Aus diesem Grund werden alle Kostenpositionen derzeit ausführlich überprüft auf Einsparungspotentiale / Alternativlösungen.
Gegenmaßnahmen und -finanzierungen
Folgende Maßnahmen wurden bereits ergriffen bzw. eingeleitet:
II. Fortschreibung der IT-Strategie: erste Überlegungen: Ausstattung des Grundschulbereichs (GS & SFZ) mit städtischen Geräten, ggf.
Inhaltliche Anpassungen
Leihgeräte und später Ersatzbeschaffung, ab Jahrgangsstufe 5 Co-Finanzierungsmodell Konzept ist in Bearbeitung Sowohl technische Möglichkeiten als auch pädagogische Ansätze entwickeln sich stetig weiter. Nicht zu-
4. Bedarfsgerechte Ausstattung von
letzt die Covid-19-Pandemie hat für einen enormen
Lehrkräften
“Digitalisierungsschub” gesorgt. Die Verwaltung hat daher im Oktober 2020 einen Bericht im Schulausschuss vorgelegt und wurde einstimmig mit der Erstellung wei- Im Ferienausschuss 03/2021 wurde das Konzept für terer, dringend erforderlicher Konzepte beauftragt. Im eine sinnvolle Umsetzung des Themas „Dienstgeräte für Folgenden werden diese, soweit vorhanden, zur Fort- Lehrkräfte“ in Nürnberg beschlossen. Wie dort bereits schreibung der schulischen IT-Strategie vorgestellt; so- aufgezeigt hat die Ausstattung der Lehrkräfte mit mobiweit eine Konzeptualisierung noch nicht erfolgen len Endgeräten zwangsläufig auch Folgen für den konnte, wird dies begründet. Lehrerarbeitsplatz, eine entsprechende Arbeitsgruppe wurde aus allen benötigten Stakeholdern gebildet. Es ergeben sich folgende kurzfristige Konsequenzen:
1. Zeitgemäßer digitaler Distanz-
unterricht Zusammen mit den Endgeräten wurden (geräteun-
abhängige) Docking-Stations ausgeschrieben, welche in jedem Klassenzimmer angebracht werden. erstes Arbeitspapier vorhanden, damit Unterricht Bei bereits vorhandenen interaktiven Tafelauch währen Schulschließungen / -beeinträchtigunsystemen: Nach Inbetriebnahme und Funktionstest gen möglich (bislang) M365, insbes. MS Teams werden vorhandene Tafel-PCs umverteilt (in PC- aber: Ergebnisse der Datenschutzprüfungen we- Räume etc.). Dies verringert zudem die erfordersentlich für Zukunft von M365; zudem konkrete Auslichen Mittel für PC-Ersatzbeschaffungen. Die gestaltung der BayernCloud inkl. KM-Tool Visavid Dienstgeräte werden ins System eingebunden, die zu berücksichtigen derzeit (noch) keine vertiefte Tafeln können problemlos genutzt werden. Konzipierung möglich Bei noch fehlenden Tafelsystemen: Zur optimalen aktuell werden in Zusammenarbeit mit einer An- Nutzbarkeit werden Beamer beschafft (mobil sowie waltskanzlei ausführliche Unterlagen zur datenfest montiert); derzeit laufen die Vorbereitungen für schutzrechtlichen Einordnung erarbeitet. Die dabei eine Ausschreibung. enthaltene Risikofolgeabschätzung bescheinigt ein Vor einer Ersatzbeschaffung von Dokumentenvertretbares Risiko für den Einsatz von M365 im unkameras wird geprüft, ob diese weiterhin erforderterrichtlichen Bereich. lich sind. 2. Standardisierung im Bereich Hard- Detailfragen und ggf. Sonderlösungen werden weiterhin in pädagogischen Arbeitsgruppen erörtert.
ware und Software
5. Standardisierung im Bereich Ver-
laufend in Bearbeitung, gemeinsame Arbeitsgruppe
Pädagogik, Technik und Verwaltung netzung, Fortführung der Maßnahmen
tendenziell Neuausrichtung durch Fördermittel und Distanzunterricht laufend in Bearbeitung, aktueller Stand s. Bericht
3. Bedarfsgerechte Ausstattung von
6. Beschleunigte WLAN/LTE-Vernetzung
Schülern („1:1-Konzept“)
von Schulen – WLAN-zentrierter Ver-
netzungsstandard
Konzept wird auch die Zukunft der „Leihgeräte“ berücksichtigen (nach Ablauf der Zweckbindungsfrist Der Vernetzungsstandard musste daher angepasst größere Umverteilungen möglich) werden, der Schwerpunkt wurde auf WLAN gelegt:
allgemeine Unterrichtsräume: nur noch WLAN (falls o Neu-Konzipierung folgt so bald als möglich erforderlich auch vereinzelt Arbeiten am Stromnetz) IT-Fachunterrichtsräume: WLAN, weiterhin zudem
9. Zentrale und dezentrale IT-Infra-
LAN für stationäre PCs bestehende Vernetzung
struktur
wird geprüft und nach Bedarf erneuert o Besonderheit Grundschulbereich: vorrangig Nutzung von Tablets / iPads sinnvoll, daher Thema des laufenden IT-Betriebs: aktuell in Testwerden hier nach Abstimmung mit den päda- stellung gogischen Entscheidungsträgern zukünftig be- Betriebs-/Administrationskonzept nahezu fertigstehende PC-Räume ggf. wegfallen. gestellt Bericht im Gremium erfolgt so bald als o Besonderheit weiterführende Schulen: wenn möglich mehrere PC-Räume vorhanden sind, wird die Notwendigkeit auf Basis schon Schul-
10. Sprengelbezogene Lernorte
art/Lehrplan geprüft. Alternativ werden Notebook- / iPad-Koffer als Option angeboten. auf Grundlage der Erfahrungen aus dem Lockdown Schulverwaltung: WLAN, ebenfalls weiterhin LAN II (Ende 2020) und der nötigen Notbetreuung Neu- LAN- und Stromanschlüsse werden nach Bedarf ausrichtung erfolgt WLAN-Rollout 01/2021 und ggf. ergänzt bzw. erneuert Leihgeräte, Schulen stellen bei Bedarf Räume zur Unterverteiler/Datenschränke: bestmöglich Auf- Verfügung lösung und Zentralisierung, insbes. bei Schränken in Klassenzimmern oder Arbeitsräumen
11. Ermittlung und Einarbeitung
Der neue Standard wird auf Arbeitsebene in die nächste
technischer (sowie pädagogischer)
Version der IuK-Richtlinie aufgenommen. Derzeit wird
Entwicklungen und Neuerungen
überprüft, ob der Standard auch sinnvoll bei Neubaumaßnahmen genutzt werden kann/ soll. Tatsächlich werden die pädagogischen Geräte zunehmend mobil laufend in Bearbeitung (Tablets/Notebooks statt PCs). LTE-Lösungen für vereinzelte Standorte werden weiter- 12. Zusammenarbeit mit weiteren Diensthin geprüft. Die Nutzung von 5G-Netzen ist technisch bis stellen auf Weiteres nicht sinnvoll. insbes. mit J, vereinzelt auch mit KuF, BCN, etc. 7. Technische IT-Infrastrukturräume vor Abstimmung mit J wurde begonnen: regelmäßige Rücksprachen in einer parallelen Projektgruppe (mit
Ort in den Schulen
Vertretern von FW, H und IT) zur Unterstützung und zum Ideenaustausch liegt als verwaltungsinternes Arbeitspapier vor und abgestimmtes Vorgehen bei Einrichtungen in Schulwird bereits bei der Planung von Neubaumaßgebäuden bzw. in unmittelbarer Nähe: nahmen soweit möglich berücksichtigt o grundlegende Information über Planungsstand wird auf Arbeitsebene in die nächste Version der und mögliche Vernetzung wurde übermittelt IuK-Richtlinie aufgenommen o Erstbegutachtung und grundlegende Planung für alle beteiligten Dienststellen
8. ID-Management o Kostenschätzung an alle beteiligten Dienst-
stellen Entscheidung über Durchführung liegt ursprünglich Konzipierung und Vorlage im Stadtrat bei Dienststellen (insbes. Mittelprüfung), bei Beschon 2020 geplant darf weitere Absprache Konzipierung musste jedoch vorerst ausgesetzt o wenn Durchführung gewünscht, dann entwerden sprechend weitere Gesamtplanung o Pandemielage mit zahlreichen Herausforderungen vorrangig zu klären o zudem weiterhin nur wenig Informationen zur tatsächlichen Ausgestaltung der BayernCloud
13. Neuer Finanzbedarf Gemäß dem Beschluss von 02/2017 werden sämtliche
Fördereinnahmen im Gesamthaushalt vereinnahmt und können so bislang nicht zur Deckung von Mehrbedarfen
FAZIT & EMPFEHLUNG
genutzt werden. Zukünftig könnten, unter Berücksichtigung der städtischen finanziellen Lage und in Ab- Durch die unter Punkt I.9 genannten Gründe hat sich, stimmung mit dem Finanzbereich, zur Deckung von hochgerechnet auf den vollständigen Projektzeitraum, Mehrbedarfen auch akquirierte Fördergelder teilweise ein finanzieller, nicht durch das Projektbudget gedeckter bedarfsorientiert in die Schul-IT reinvestiert werden. Mehrbedarf ergeben. Das Projektteam hat im Rahmen S. auch Beschlussvorschlag unter IV. der Möglichkeiten entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen (s.o.). Weitere Möglichkeiten werden geprüft.
Insgesamt bleibt jedoch festzuhalten, dass sich die Pä-
Verkürzung des Projektzeitraums
dagogik und die Technik seit 02/2017 weiterentwickelt hat und eine weitere sinnvolle Umsetzung mit den vorgesehenen Mitteln voraussichtlich nicht realisierbar ist. Nachdem nach heutiger Planung die Kernziele der IT- Das Projektteam erachtet die hier dargestellten Kon- Strategie bis Ende 2024 voraussichtlich erfüllt sein zepte als maßgeblich für die Zukunft der Schul-IT; werden, wird empfohlen, das Projekt i. S. d. Beschlusses gleichzeitig müssen noch weitere Konzipierungen folgen von 2017 zu verkürzen und mit 2024 zu beenden. Daran (aktuell absehbar ID-Management bzw. BayernCloud, anschließend wird ein sog. Regelbetrieb mit laufender, ggf. zukünftige Entwicklungen). kontinuierlicher Pauschale und entsprechender Organisationsstruktur erforderlich – s. hierzu auch Punkt Aufgrund der Covid-19-Pandemie sowie der einschlä- III. gigen Förderprogramme wurde die Umsetzung der IT- Strategie erheblich beschleunigt und etliche Maß-
Konkretisierung und Folgekostenberechnung
nahmen vorgezogen. Kapazitätsbedingt kann diese Beschleunigung nicht dauerhaft durchgehalten werden – eine Rückkehr zum geplanten Projektzeitraum ist den- Spätestens im Oktober 2021 soll eine vollumfängliche noch inhaltlich ausgeschlossen. Kalkulation der Mehrbedarfe während des Projekts inkl. Finanzierungsvorschlag in Absprache mit dem Nach aktuellem Stand sind im MIP 2024 nur noch ein Finanzbereich dem Stadtrat zum Beschluss vorgelegt geringer Betrag und in den Folgejahren keine Ansätze werden. Darüber hinaus soll ein Vorschlag zu dem mehr vorhanden. Im Bereich (Erst-) Ausstattung wären obengenannten verstetigten MIP-Ansatz (Folgekostendann nach aktueller Planung die ursprünglichen Ziele
berechnung zur „EDV-Pauschale“) erarbeitet und vor-
der IT-Strategie (nahezu) vollständig erreicht; im Begestellt werden. reich Infrastruktur erfolgt insbes. durch den WLANzentrierten Standard eine erhebliche Beschleunigung, sodass alle noch offenen Gebäudevernetzungen bis spätestens 2024 begonnen haben werden.
Es wird daher folgendes Vorgehen empfohlen:
Zugriff auf akquirierte Fördermittel nach Bedarf
Die Projektmittel werden nach aktuellen Hochrechnungen nicht für die vollständige Umsetzung ausreichen; insbesondere auch durch die Covid-19-Pandemie wurden unvorhergesehene Kosten verursacht (Leihgeräte, Lehrerdienstgeräte etc.). In enger Abstimmung mit dem Finanzreferat könnten hier insbesondere die
Corona-bedingten Sonderbudgets (keine „Förder-
programme“ i.e.S.) herangezogen werden. Abstimmung läuft.
III. Überlegungen zur künftigen 2. Zuständigkeiten im schulischen Umfeld
Struktur der Schul-IT in Nürnberg
„Verwaltung = Stadt-IT Pädagogik = Schul-IT“
Bisher werden die Verwaltungsarbeitsplätze in VERSTETIGUNG DER SCHUL-IT städtischen Schulen im Sinne von Dienststellen durch IT betreut. Darüber hinaus stellt die Stadt-IT schon heute die IT-Landschaft für die Schulverwaltungen bereit.
1. Vorüberlegungen
Zusätzlich stellt sie im Rahmen des Servicemanagements für städtische Schulen die Einhaltung Durch die immens in Menge und Umfang gewachsenen von Datenschutz- und Sicherheitsstandards im Um- Aufgaben im Bereich der Schul-IT ist eine Verstetigung gang mit Schülerdaten sicher. dieses Bereichs dringend geboten. Gerade die Zeit der Zudem betreut und betreibt die Stadt-IT zentral die Pandemie hat die Wichtigkeit und die Möglichkeiten des Fachanwendungen der Schulverwaltung – insbedigitalen Unterrichtes aufgezeigt und es ist offensichtsondere die Amtliche Schulverwaltungssoftware lich, dass diese Elemente im Unterricht verankert „ASV“, diverse Lehrer und Personalverwaltungsbleiben. Das zeigt auch die Aufnahme entsprechender programme, die Schülerberatung Synjob, den No- Regelungen in die bayerischen Schulordnungen. tenmanager und die Stundenplan- und Vertretungs- Damit gilt auch für Nürnberg, dass die Schul-IT keine planung UNTIS mit deren Datenschnittstellen. Projektaufgabe im Sinne der Umsetzung der IT- Strategie ist, sondern ein dauerhaft verbleibender Die Verwaltungen aller staatlichen Schulen werden von Funktionsbereich, der auch nach Einrichtung der infra- der Schul-IT betreut, dies umfasst Beschaffung, Einrichstrukturellen Basis nach einer verstetigten Struktur ver- tung und Support. langt. Im Sinne einer Konsolidierung und Kompetenz- Zur Zeit des Beschlusses der IT-Strategie im Jahr 2017 bündelung wäre es sinnvoll, die Betreuung aller betreute die Schul-EDV-Gruppe ca. 8.000 PC (und zu- Schulverwaltungen künftig bei IT anzusetzen sätzliche Peripheriegeräte etc.) an den Schulen in (höhere Anforderungen an die IT-Sicherheit im Ver- Nürnberg. Durch die Umsetzung der Strategie und vor waltungsbereich, ASV zentral im Rechenzentrum, allem die in Anspruch genommenen Förderprogramme zentrale Telefonie etc.). für Leih- und Lehrerdienstgeräte wird sich diese Zahl im Ein entsprechendes Konzept ist derzeit bei IT und Jahr 2022 auf ca. 30.000 erhöhen. Hinzu kommt die Ref.IV in Abstimmung. Dieses wird separat zur Gewachsende Zahl weiterer Geräte (allen voran die nehmigung im Entscheidungsgremium vorgelegt. Präsentationssysteme), der Aufbau und Betrieb der Vorbehaltlich der letzten Abstimmungen sieht der Netze und die Betreuung aller Hard- und Software- derzeitige Entwurf die Bündelung der Kernprodukte. Nahezu alle Beschaffungen in diesem Bereich kompetenzen der Schul-IT für die Belange der Päbedingen europäische Ausschreibungen mit den damit dagogik und der (Stadt-) IT für die Verwaltung – verbundenen Leistungsphasen. (auch an den staatlichen Schulen) vor. Der auf die (Stadt-) IT zukommende personelle Mehrbedarf Die EDV-Gruppe wurde bereits 2019 aus der HVE wird nach erster Abschätzung 4-5 VK betragen. Die Schule herausgelöst, dem Projekt zugeordnet und bebislang bei Ref. IV dafür eingesetzten Kapazitäten zog im Herbst 2019 eigene Räume im Neutorgaben 1b. werden anderweitig zum Support in der Pädagogik Dort sind derzeit 23 Personen (15x Technik, 2x benötigt und eingesetzt. Verwaltung, 3x Pädagogik, 3x Organisation) beschäftigt, Das Konzept mit entsprechendem Stellenhinzu kommen die in Folge des Beschlusses von 2017 schaffungsantrag für IT folgt. geschaffenen Stellen in anderen Dienststellen (H, ZD, IT). Alle „pädagogische“ IT wird von der Schul-IT betreut und Um die Aufgaben in diesem umfangreichen Bereich soll in diesem Umfang auch dort verbleiben. Da auf den auch in den kommenden Jahren bedarfsgerecht erfüllen Lehrerdienstgeräten nur „pädagogische Verwaltung“ zu können, wird der Aufbau einer eigenen Einheit der (Noten, Klassenbuch) bearbeitet wird, fallen diese Ge- Schul-IT mit den dazugehörigen nötigen Funktions- räte auch in den Bereich der Schul-IT. bereichen und eine klarere Trennung der Zuständigkeiten von IT und Schul-IT vorgeschlagen.
- Struktur – „Team Digitale Schule“ und mit den nötigen Ressourcen auszustatten, wobei dabei zwei Aspekte die resultierende finanzielle Eine Neustrukturierung ist daher unbedingt erforderlich. Belastung für die Stadt Nürnberg deutlich reduzieren Dabei kann sich an die grundlegenden Strukturen/ können: Aufgabenstellungen der Stadt-IT entsprechend der Mit dem Förderpaket Corona III – Administration des Consulting-Konzipierung (arf accenture) soweit nötig Bundes, das in Bayern durch Landesmittel in angelehnt werden – ergänzt um und mit Schwerpunkt gleicher Höhe aufgestockt wird, können Maßauf die erforderlichen pädagogischen Kompetenzen. nahmen in der Schul-IT umfangreich gefördert Die vergangenen Jahre der Umsetzung der IT-Strategie werden. Für Nürnberg ist mit einer Mittelzusage für und insbesondere die Beschleunigung durch die Maß- 2020 (rückwirkend) bis 2024 von ca. 1,3 Millionen nahmen in Folge der Pandemie haben deutlich ge- Euro pro Jahr zu rechnen. Dabei sind Personal- und macht, dass die Schul-IT ein eigenständiger Bereich mit Sachausgaben förderfähig. Seit August liegt die besonderen Anforderungen ist, der sich hinsichtlich der Förderrichtlinie mit den aktuellen Fördersummen gesamten Struktur zum Teil deutlich von “normaler” Ver- vor. waltungs-IT unterscheidet. Dies betrifft sowohl Geräte, Der Einsatz einer IT-Architektur auf Basis von cloud- Arbeitsweisen, Software und Nutzergruppen einerseits basierten Diensten erlaubt eine erheblich größere (dabei auch schlicht die zu berücksichtigenden Anzahl von betreuten Geräten pro Techniker, damit Mengen!), als auch Fragen der IT-Sicherheit, des Daten- muss die Schul-IT trotz der immens wachsenden schutzes und der Schulstruktur. Gerätezahl nicht linear personell aufgestockt werden. Dies sei kurz am Beispiel der Lehrerdienstgeräte skizziert: Diese besonderen Herausforderungen sind dennoch nur mit zusätzlichen Kapazitäten und Maßnahmen zu Mit dem geplanten Rollout der Geräte (drei Typen, stemmen: Windows und Apple) werden zusätzliche ca. 5.500 mobile Endgeräte im schulischen Umfeld genutzt. Die aktuell in Beantragung: 17 VK-Stellenschaffungen Nutzer der Geräte arbeiten zum HH 2022 Finanzierung soweit möglich zum Großteil (bis zu 100%) aus Förderprogramm IT-Ad- in verschiedenen Schularten mit teilweise sehr unministration; * terschiedlichen Verfahren und Softwareprodukten; Entfristung der befristet genehmigten Projektstellen im Schulgebäude, dort in verschiedenen Raumtypen Einsetzung einer eigenständigen Struktur für die (Unterrichtsräume. Lehrerzimmer, Turnhalle, ...); Schul-IT mit den für einen IT-Betrieb dieses Um- mit Präsentationssystemen in den Unterrichtsfangs erforderlichen Funktionsstellen räumen, mit denen die Geräte ad hoc (auch draht- Bereitstellung und Nutzung von modernen Kollabolos) verbunden werden müssen; rationstools (aktuell M365, konkret MS Teams) online mit Schülern zusammen, die entweder in der kurzfristige, schnelllebige Kommunikation auch Schule oder zu Hause sind; mit dem Bedarfsträger Schule, Fernwartung, ortsun- im häuslichen Umfeld mit eigenen Peripherieabhängige Team-Absprache etc. geräten und privaten Netzen. (*) Die erwarteten Fördermittel IT-Administration können nicht Diese Arbeitsweisen und Einsatzzwecke verlangen zur Refinanzierung bestehender Stellen genutzt werden, nach einem hochflexiblen Gerätemanagement, das dem erstens aufgrund der Fristen der Förderung (frühestmöglicher Support erlaubt auf diese unterschiedlichen Szenarien Maßnahmenbeginn), zweitens aufgrund der Bindung der zu reagieren. Die dahinterliegende IT-Architektur ist Bundesmittel an die per Bundesmittel beschaffte Ausstattung und drittens aufgrund des bereits jetzt immens hohen Bedarfs deshalb grundsätzlich unterschiedlich zu den im Verinnerhalb der Schul-IT, der mit der steigenden Geräte- und waltungsumfeld eingesetzten Systemen und ist nur über Vernetzungszahl noch weiter zunehmen wird. ein cloudbasiertes Management realisierbar. Das Team der Schul-IT hat entsprechende Schritte eingeleitet und in Pilot-/Testszenarien die Administration vorbereitet, die ab Januar 2022 voll umfänglich zur Verfügung stehen muss. Dieses Vorgehen ist von IT begleitet und wird an verschiedenen Schnittstellen unterstützt.
Aus diesen Gründen ist es sinnvoll und zielführend die entsprechenden Strukturen in Nürnberg zu etablieren
IV. Empfehlung zum weiteren Vorgehen: Beschlussvorschlag
Im Hinblick auf die Erfahrungen aus der bisherigen Umsetzung sowie auf die Lehren aus der Coronavirus-Pandemie zeigt sich, dass die schulische IT-Strategie weiterentwickelt werden muss. Nicht nur müssen Inhalte laufend an technologische sowie rechtliche Neuerungen angepasst werden, in verschiedenen Bereichen müssen auch laufend Konzepte erarbeitet werden, um den Anforderungen an die Digitalisierung der Schulen bestmöglich gerecht zu werden.
Die Verwaltung schlägt daher folgenden Beschluss vor:
- Der Projektzeitraum zur Umsetzung der Strategie “Lehren und Lernen an städtischen und staatlichen Schulen in Nürnberg im Digitalen Zeitalter” wird verkürzt und endet zum 31.12.2024. Anschließend folgt ein verstetigter Regelbetrieb (Konkretisierung folgt). 2. Die Verwaltung wird damit beauftragt, eine Folgekostenberechnung und einen Vorschlag zur Verstetigung der Schul- IT in Nürnberg vorzubereiten und im Entscheidungsgremium vorzustellen. 3. Die Verwaltung wird mit der weiteren Umsetzung der Strategie “Lehren und Lernen an städtischen und staatlichen Schulen in Nürnberg im Digitalen Zeitalter” sowie mit der Weiterentwicklung der Strategie im Sinne dieser Vorlage beauftragt. 4. Die Verwaltung wird mit der weiteren Konzipierung der noch offenen Aufträge aus dem Beschluss vom Oktober 2020 beauftragt. 5. Die Verwaltung wird damit beauftragt, auch weiterhin pädagogische und technologische Entwicklungen zu verfolgen und bei Bedarf erforderliche Konzepte zu erarbeiten sowie vorzulegen. 6. Die Verwaltung wird beauftragt, das bereits vorbereitete Konzept zur Übernahme der Verwaltungen in staatlichen Schulen durch IT zu konkretisieren und für einen Beschluss vorzubereiten. 7. Die Verwaltung wird damit beauftragt, Finanzierungsmöglichkeiten für Mehrbedarfe zu erarbeiten. Dafür können, vorbehaltlich der gesamtstädtischen Finanzlage und einer Abstimmung mit dem Finanzbereich, bei Bedarf auch teilweise akquirierte Fördermittel herangezogen werden.
Glossar
Fachbegriffe aus der Vorlage: Die Erläuterung erfolgt ggf. konkret für die Schul-IT.
| Aktive Komponenten | Netzwerkbestandteile, die eine Stromversorgung benötigen; meist komplexe Hardware (Switche, Access Points etc.) |
|---|---|
| Backbone | verbindender Kernbereich des Datennetzes, bestehend aus Rechenzentren, Netzknoten, Glasfaserverbindungen |
| BayernCloud (Schule) | umfassendes Cloud-basiertes Software- und Dienste-Paket des Freistaats; laut StMUK mit zentralem Identitätsmanagement, pädagogischen und administrativen Anwendungen und virtuellem Arbeitsplatz |
| Cloud (Computing) | Internet-basierter Datenspeicher mit Anwendungen, Dateien, Funktionen, etc.; geräteunabhängig |
| Docking-Station | hier: zum Anschließen mobiler Endgeräte an bestehende Systeme, inkl. Strom- /Datenversorgung |
| Firewall | Sicherungssystem zum Schutz von Geräten und/oder Netzen vor (uner- wünschten) Zugriffen von extern |
| FWU-Vertrag | Rahmenvertrag zwischen dem FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gemeinnützige GmbH und Microsoft, über den Bildungseinrichtungen in Deutschland kostengünstig und vereinfacht Verträge für Microsoft Bildungs- plattformprodukte abschließen können |
| georedundante Datenleitung | erhöhte Ausfallsicherheit der Internetverbindung durch mehrere Datenleitungen und Verteilerstationen im Stadtgebiet |
| Glasfaser oder Lichtwellenleiter (LWL) | Lichtwellenleiter oder auch Glasfaserkabel: aus Lichtleitern bestehende Kabel zur schnelleren Datenübertragung |
| Hausübergabepunkt (HÜP) | Stelle des Kabelübergangs vom Außenerdkabel des Kabelfernsehnetzes auf die Installation innerhalb eines Gebäudes |
| Hosting | Verfügbarmachung zentraler Dienste, Anwendungen und Dateien für berechtigte User |
| ID-Management | hier: System zur Verwaltung von User-Identitäten mit zugeordneten Rollen, Dateien, Anwendungen etc. |
| LAN | Local Area Network: Rechnernetz durch strukturierte Verkabelung mit Ethernet- Standard (s. auch WLAN) |
| life cycle | auch "technischer Lebenszyklus"; Zeitraum, in dem ein technisches Gerät (voraussichtlich) nutzbar sein wird, sofern kein größerer Defekt auftritt |
| LTE / 5G | Mobilfunkstandards |
| Microsoft 365 (M365) | (früher Office 365); Abonnement zur Nutzung von cloudbasierten Office-An- wendungen inklusive Konferenzplattform und Speicher |
| Mobile Device Management (MDM) | "Mobilgeräteverwaltung“ über ein zentralisiertes (hier Cloud-basiertes) System |
| Mesh-Netz | Struktur des städtischen Backbones; logisch vermaschtes Netz mit untereinander „verknüpften“ Netzknoten und Rechenzentren |
| Provider | hier: Internetanbieter |
| Rollout | hier: Prozess zur Verteilung und Inbetriebnahme von digitalen Endgeräten oder Systemen an Schulen |
| Support | Beratung und Unterstützung im Bedarfsfall; First-, Second- und Third-Level- Support |
| symmetrische Datenleitung | die Geschwindigkeit der Internetverbindung zur Schule ist die gleiche wie aus der Schule heraus -> Videounterricht („Download = Upload“) |
| Visavid | durch das Bay. StMUK zentral zur Verfügung gestelltes Videokonferenztool (seit 04/2021) |
| WLAN | Wireless Local Area Network: lokales, kabelloses Funknetz (s. auch LAN) |
Quellen: https://www.wikipedia.de/, https://www.km.bayern.de/ (Zugriff zuletzt 17.06.2021); eigene Dokumente