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Entscheidungsvorlage

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Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Radschnellverbindung Nürnberg-Erlangen - Abschnitt 1

Entscheidungsvorlage

Im Rahmen der 2017 erstellten Machbarkeitsstudie für Radschnellverbindungen in der Metropolregion Nürnberg haben sich sieben näher zu untersuchende Trassen für Radschnellverbindungen ergeben, von den fünf auf Nürnberg Stadtgebiet liegen.

Eine dieser Radschnellverbindungen ist die Trasse Nürnberg – Erlangen. Für die Trasse wurde bereits 2019 eine Planungsvereinbarung mit dem staatlichen Bauamt geschlossen, die die Zuständigkeiten der Planung der einzelnen Teilabschnitte regelt. Die Radschnellverbindung führt gemäß der Machbarkeitsstudie vom Nürnberger Maxtor über die Friedrichstraße, Schweppermannstraße, Pilotystraße und Kleinreuther Weg nach Norden bis zum Nordring. Die weitere Führung ist noch nicht festgelegt.

Die Route weiter Richtung Erlangen spätestens ab Marienbergstraße erfolgt westlich der Erlanger Straße und ab dem Verschwenk der Stadt-Umland-Bahn westlich von dieser bis zum Reutleser Weg an der Stadtgrenze Nürnbergs. Entlang der Erlanger Straße verläuft der Radschnellweg entlang der geplanten Trasse der Stadtumlandbahn und wird mit dieser geplant.

Als erster Teil der gesamten Radschnellverbindung wurden nun Straßenpläne für den ca. 1,7 km langen Abschnitt zwischen Maxtor und Nordring in der Nürnberger Nordstadt erstellt.

Friedrichstraße

In der Friedrichstraße wird das in Resten noch verbliebene Kopfsteinpflaster im Straßenraum entfernt und durch Asphalt ersetzt, um dem hohen Standard einer Radschnellverbindung zu entsprechen. Willkommener Nebeneffekt ist mehr Ruhe für die Anwohner und verbesserte Verkehrssicherheit des neuen Belages. Zwischen Meuschelstraße und Schweppermannstraße wird aufgrund der hochwertigen städtebaulichen Bebauung (Ensembleschutz) das Kopfsteinpflaster durch einen hochwertigen Pflasterbereich (analog Gestalthandbuch / Ausbauzustand U-Bahnhof), der radverkehrstauglich ist, ausgetauscht. Im Zuge dessen wird auch der Straßenquerschnitt neugestaltet. Parkbuchten werden geordnet, Bäume – wo möglich - im Duktus einer Allee gepflanzt, eine LSA im Knotenpunkt mit der Pirckheimerstraße errichtet und Kreuzungsbereiche beschildert und rot markiert.

Schweppermannstraße

In der Schweppermannstraße werden die Kreuzungsbereiche angepasst, beschildert und rot markiert, um dem Radverkehr Vorrang zu geben.

Pilotystraße

In der Pilotystraße werden die Kreuzungsbereiche angepasst, beschildert und rot markiert, um dem Radverkehr Vorrang zu geben

Quartiersplatz Kleinreuther Weg

Der Platz wird komplett neugestaltet. Der Rad- und Fußverkehr fügt sich in die bestehende Situation rund um die dortigen Baumstandorte ein. Der Radverkehr wird in einer definierten Route von der Pilotystraße über den Quartiersplatz in den Kleinreuther Weg geleitet. Die Engstelle in der Radschnellverbindung wird im Sinne einer Platzgestaltung vor Ort hingenommen. Verhandlungen um erforderliche Flächen im nördlichen Bereich des Platzes zur Realisierung der Planung sind bereits in Abstimmung zwischen LA und den Grundstückseigentümern.

Kleinreuther Weg

Im Kleinreuther Weg werden die Kreuzungsbereiche angepasst, beschildert und rot markiert, um dem Radverkehr Vorrang zu geben.

Straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen

Die gesamte Strecke wird künftig als Fahrradstraße beschildert. Eine Fahrradstraße ist eine ausdrücklich für Radfahrende vorgesehene Straße. Hier haben sie Vorrang und dürfen nebeneinander fahren. Per Zusatzschild wird der Kfz-Verkehr nur für Anlieger freigegeben. Als Höchstgeschwindigkeit gilt Tempo 30. Im Zuge der Fahrradstraße wird die „rechts vor links“- Regelung aufgehoben.

Lichtsignalanlage Friedrichstraße / Pirckheimerstraße

Im Knotenpunkt Pirckheimerstraße – Friedrichstraße wird eine neue Lichtsignalanlage errichtet. Sie dient den Radfahrenden im Zuge der Radschnellverbindung für eine zügige und vor allem sichere Querung der stark befahren Pirckheimerstraße.

Kosten und Förderung

Für die gesamte Maßnahme fallen voraussichtlich Kosten in Höhe von rund 2,3 Mio. € an. Die Finanzierung – insbesondere unter Berücksichtigung von Fördermöglichkeiten - wird im Detail aktuell geklärt. Die Verwaltung befindet sich derzeit in intensivem Austausch mit Bundund Landesministerien zur Klärung versprochener Finanzmittelförderungen für Radschnellverbindungen, da die Förderregularien noch nicht klar sind. Derzeit sind laut Aussage der Ministerien kaum Gelder für RSV-Projekte abgerufen worden, weshalb Planungen zügig in formlosen Anträgen eingereicht werden sollen.

Die Verwaltung begehrt einen Beschluss für den ersten Abschnitt einer Radschnellverbindung Richtung Erlangen. Damit soll die Verwaltung die Finanzierung unter Berücksichtigung der Fördermöglichkeiten klären und die Planung vorantreiben.

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