ZUSAMMENFASSUNG
der bisherigen Untersuchungen zum Oberen Wöhrder See
Anlage für die Sitzung des Stadtplanungsausschusses am 17.10.2019 und des
Stadtrates am 23.10.2019
Abb. 1: Luftbild Wöhrder See (© Nürnberg Luftbild / Hajo Dietz)
Abb. 2: Luftbild Oberer Wöhrder See 2016 (© Stadt Nürnberg/ Geobasisdaten: Bayrische Vermessungsverwaltung)
Einleitung
Die aufgestaute Pegnitz mit der Zweiteilung in den Unteren und Oberen Wöhrder See wurde in den 1970er und 1980er Jahren zum Zweck des Hochwasserschutzes der Nürnberger Altstadt als großes Erholungsgebiet mitten in der Stadt angelegt.
Die Pegnitz ist mit ihrem Verlauf durch das ganze Stadtgebiet die grüne Mitte innerhalb der dicht besiedelten Stadt. Sie dient nicht nur als Freiluftschneise in der Stadt, sondern hat vielfältige Funktionen zum Wohle der Bürgerschaft und der Natur. Der Wöhrder See vermittelt zwischen der intensiven Nutzung im Westen und in der Innenstadt mit Wöhrder Wiese und dem neuen Naturschutzgebiet im Osten.
Abb. 3: „Grüne Mitte Pegnitztal“ (© Stadt Nürnberg / Umweltamt / Geobasisdaten: Bayrische Vermessungsverwaltung)
Jahrzehntelange Schlamm- und Sandablagerungen haben zu negativen Auswirkungen auf Flora und Fauna geführt. Die städtischen Grün- und Freiflächen um den See sind mittlerweile auch in die Jahre gekommen und entsprechen nicht mehr den heutigen Nutzungsansprüchen bzw. -anforderungen.
Abb. 4: Verlandung des Unteren Wöhrder Sees (© Aerowest GmbH)
Abb. 5: Altersbedingte Mängel an öffentlichen Bänken
Konzepte „Nürnberg am Wasser“ (06/2012) und „Masterplan Freiraum“ (11/2014)
„Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept „Nürnberg am Wasser“ wurde 2012 ein Baustein gelegt, um das Thema Wasser in der Stadt in Nürnberg aufzurufen. Dabei wurde deutlich, dass das Wasser zukünftig als Mehrwert für die Stadtentwicklung und Erfahrung für die Stadtgesellschaft kultiviert werden soll.“
Abb. 6: Broschüre INSEK Nürnberg am Wasser Abb. 7: Broschüre Masterplan Freiraum
„Der „Masterplan Freiraum“ soll dazu beitragen, trotz des Wachstums der Stadt die Lebensqualität in Nürnberg langfristig zu sichern und nachhaltig zu entwickeln. Angestrebt wird eine qualifizierte Innenentwicklung (sogenannte „doppelte Innenentwicklung“), die unter Berücksichtigung der historisch gewachsenen Rahmenbedingungen die Ansprüche an das Wohnumfeld und das Grün der Stadt neu definiert.
Der Masterplan stellt den Freiraum in enger Beziehung zur Gesamtstadt mit den vielfältigen Nutzungen wie Wohnen, Gewerbe, Industrie, Dienstleistung und Verkehr dar. Der Freiraum ist somit ein selbstverständlicher Teil der gesamtstädtischen Planung.“
Historische Entwicklung Wöhrder See
Die eng bebaute historische Altstadt Nürnbergs wurde immer wieder von Hochwasserkatastrophen heimgesucht. Verheerend waren die Auswirkungen des Hochwassers von 1909.
Abb. 8: Der Nürnberger Hauptmarkt unter Wasser im Jahr 1909
Im Oktober 1959 hat die Stadtverwaltung die Realisierung des Wöhrder Sees als Hochwasserschutzmaßnahme für die Nürnberger Altstadt beschlossen. Nachdem der Aufstau der Pegnitz wasserrechtlich durch die Stadt Nürnberg im Jahr 1969 genehmigt wurde, konnte 1972 der Untere Wöhrder See fertiggestellt werden. Im Jahr 1981 war der Obere Wöhrder See vollendet. Als Grundkonzeption wurde der See von Anfang an in zwei Bereiche unterteilt:
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der Untere Wöhrder See mit dem Schwerpunkt Freizeit und Erholung
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der Obere Wöhrder See mit dem Schwerpunkt Natur und Landschaft - „Ökozone“
Abb. 9: Der Wöhrder See nach der Fertigstellung (© Stadt Nürnberg)
Der gesamte See, die angrenzenden Grünflächen und die westlich anschließende Wöhrder Wiese bilden das Landschaftsschutzgebiet Nr. 03 „Wöhrder See“ der Stadt Nürnberg. Der See mit dem Sandfang östlich der Flußstraße hat eine Größe von ca. 52 Hektar und eine Länge von 2,6 Kilometer. Die Grünfläche bemessen sich ebenfalls auf ca. 52 Hektar. Die Freiflächen werden vom Servicebetrieb Öffentlicher Raum, vormals Gartenbauamt, gepflegt.
Rechtlich ist der Wöhrder See als Gewässer I. Ordnung gewidmet. Unterhaltsverpflichtung und technische Gewässeraufsicht liegen damit beim Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Nürnberg.
Anfang 2011 hat das Wasserwirtschaftsamt Nürnberg die Stadtverwaltung offiziell über die geplante Sanierung des Wöhrder Sees („Wasserwelt Wöhrder See“) informiert. Der Seequerschnitt muss reduziert werden um die Fließgeschwindigkeit zu erhöhen. Die Sedimente sollen ausgebaggert werden um dem See wieder die notwendige Tiefe zu geben.
Auch die Stadtverwaltung war sich ihrer Aufgabe bewusst, die Freiflächen zu sanieren und an die heutigen Bedürfnisse anzupassen. Da die wasserbaulichen Maßnahmen auch direkten Einfluss auf die Ufer- und Freiflächen haben, stehen Freistaat und Stadt bei Planung und Durchführung der Maßnahmen im engen Dialog. Auch der künftige Unterhalt des Sees und seiner Umgebung für eine nachhaltige und ressourcenschonende Bewirtschaftung erfordert einen stetigen Kontakt.
Neben der erforderlichen wasserwirtschaftlichen Sanierung des Sees sind nach Auffassung der Verwaltung sowohl seine Lage in einem Landschaftsschutzgebiet als auch die Grundkon-
zeption seiner Anlage bei den Überlegungen zur Weiterentwicklung als maßgebliche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen und mit den Ergebnissen aus dem anstehenden offenen Planungsprozess in Einklang zu bringen. Dies wurde auch in den bisherigen Gesprächen und Veranstaltungen zum Wöhrder See deutlich.
Verwaltungsintern wurde eine referatsübergreifende Projektgruppe, das „Kernteam“, eingerichtet. Hier wurden konkrete Handlungsfelder für das Gesamtprojekt definiert. Im Juni 2011 konnte im Umweltausschuss das „21-Punkte-Programm“ vorgestellt werden. Unter Berücksichtigung der Erfahrung der Verwaltung und der bisherigen Diskussion wurde durch die Projektgruppe eine Übersicht der eingebrachten Vorschläge mit grundsätzlich gegebenen Realisierungsmöglichkeiten vorgelegt. Inhaltliche Elemente und räumliche Zuordnung sind darin in einer ersten skizzenhaften Form enthalten. Dieses Programm orientiert sich an den acht wesentlichen Handlungsfeldern für die Entwicklung des Wöhrder Sees:
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Gewässerqualität und –gestaltung
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Freiraum und Erholung
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Naturschutz und Umweltbildung
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Spiel und Sport
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Kunst und Kultur
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Wegekonzept
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Unterhalt und Pflege/Gehölzkonzept
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Gastronomie
Abb. 10: „21-Punkte-Programm“ (© Stadt Nürnberg)
Am 25. Oktober 2011 wurde die „10-Punkte-Agenda des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit und der Stadt Nürnberg“ von Dr. Markus Söder (Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit) und Dr. Ulrich Maly (Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg) unterzeichnet. Hierin sind unter Punkt 5. - Wasserwelt Wöhrder See - ebenfalls Maßnahmen zum Wöhrder See festgeschrieben.
Abb. 11: Punkt 5. - Wasserwelt Wöhrder See - aus der „10-Punkte-Agenda des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit und der Stadt Nürnberg“
Mit den Bauarbeiten am Unteren Wöhrder See wurde 2012 begonnen. Die letzten Maßnahmen werden nun in 2019 abgeschlossen. Entsprechend den Planungsvorgaben der „10-Punkte- Agenda des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit und der Stadt Nürnberg“, sowie dem „21-Punkte-Programm“ der Stadt Nürnberg, wurde in enger Zusammenarbeit vom Wasserwirtschaftsamt Nürnberg und der Stadt Nürnberg die Rahmenplanung des Gesamtprojekts fortgeschrieben und in Einzelprojekten konkretisiert. Im Wesentlichen zielen die geplanten Maßnahmen um den Unteren Wöhrder See aufgrund seiner Bedeutung als Erlebnis- und Erholungsraum auf eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität, der Zugänglichkeit und Erlebbarkeit des Gewässers durch eine konsequente Bearbeitung der Flächen und des vorhandenen Wegenetzes. Während am Oberer Wöhrder See neben den wasserbaulichen Maßnahmen, naturschutzfachliche Aufwertungen im Mittelpunkt stehen werden.
Analyse Oberer Wöhrder See „Ökozone“
Der Obere Wöhrder See mit seinen umgebenden Grünflächen wurde Anfang der 1980er Jahre fertiggestellt. Neben der Erholungsfunktion wurde bei der Umgestaltung den naturbelassenen Bereichen der Vorrang eingeräumt. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Anforderungen an die Nutzungen und auch an den Naturschutz gewandelt.
Die erheblichen wasserwirtschaftlichen Maßnahmen sollen neben den hydrologischen Verbesserungen vor allem dem Naturschutz dienen.
Das „21-Punkte-Programm“ dient auch für den Oberen Wöhrder See weiterhin als sinnvolle Grundlage für die anstehenden Maßnahmen.
Hieraus resultieren folgende wesentliche
Handlungsfelder und Ziele
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Naturschutz verbessern - Biodiversität, Biotopqualität, Naturerlebnis
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Wegesystem entflechten - Anbindung der Stadtteile verbessern
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Freiraum entwickeln - Liegewiesen, Sitzplätze
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Bereiche mit Kunstobjekten aufwerten
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Sichtbeziehungen/-achsen wiederherstellen
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Zugänglichkeit zum Wasser ermöglichen
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Unterhalt und Pflege - durch Parkpflegewerk verstetigen
- Neue Handlungsfelder resultieren aus den sich im Bau befindlichen benachbarten Wohnbauprojekten „Tafelareal“ und „Seetor“ mit jeweils ca. 450 Wohneinheiten. Hier entsteht neuer zusätzlicher Nutzungsdruck auf die gesamte Infrastruktur
Es ergeben sich daraus die folgenden konkreten
Einzelmaßnahmen
• Wegeplanungen Nord- und Südufer Barrierefreiheit so gut wie möglich herstellen –
Insbesondere steiles Südufer
• Sichtachsen freischneiden
• Zugänglichkeit zum Wasser herstellen
• Freiraumentwicklung allgemein: Rodelhang, Hundeauslaufzonen, Liegewiesen, Pick-
nickplatz, Bereiche mit Kunstobjekten, Spiel & Sport
Abb. 12: Stufen an der steilen Hangkante am Südufer
Abb. 13: Grünfläche mit zugewachsenen Sichtachsen
Am Nordufer sind dies insbesondere:
- Aussichtshügel Gleisdreieck: Sitzgelegenheiten aufwerten; Blickbeziehungen herstel-
len; Bereiche mit Kunstobjekten aufwerten
- Johann-Soergel-Weg: Zuwegung zur Wohnbebauung Dr.-Carlo-Schmid-Straße ver-
bessern
- Spielplatzsituation an der Dr.-Carlo-Schmid-Straße verbessern
- Wohnbauprojekt „Tafelareal“ (neu) anbinden
Abb. 14: Sitzgelegenheiten Aussichtshügel Gleisdreieck
Am Südufer sind dies insbesondere:
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Dr.-Gustav-Heinemann-Brücke: Wegeverbindung ins Tal herstellen
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Weigelshofer Weg: Weg unter Flussstraße verbreitern; Oberflächenbeschaffenheit klä-
ren; Wegeanbindung Mögeldorf verbessern
- Nutzungskonzept Satzinger Mühle: Kirchweih, Streetball, Rad- und Gehwege, Wasser-
schöpfrad etablieren, Kunst- und Kulturpfad
- Kulturladen Loni-Übler-Haus: Neugestaltung der Außenanlagen
- Neubaugebiet „Coca-Cola-Areal“ und Bereich der „5 Zyklopen“ anbinden
Abb. 15: Streetball-Platz an der Satzinger Mühle
Erste tiefere Überlegungen des Wasserwirtschaftsamts Nürnberg für den Oberen Wöhrder See wurden bereits 2017 mehrfach im „Dialog Naturschutz“ u.a. den Naturschutzverbänden vorgestellt. Auch wurden umliegende Bürgervereine informiert. Die geplanten Maßnahmen sind:
- Ökologische Aufwertung Altwasser Nordufer: Wasserqualität verbessern, Abfla-
chung Südufer, Auslichtung, Schilfzone
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Durchgängigkeit/Fischweg - Raue Sohlrampe zum Sandfang
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Inselwelt zur Erhöhung der Fließgeschwindigkeit
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Gestaltung von Verlandungszonen
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Naturbeobachtung/Aussichtsplattformen
Abb. 16: Ökologische Entwicklung des Oberen Wöhrder Sees (© Wasserwirtschaftsamt Nürnberg)
Konkrete Vorschläge des Bund Naturschutzes und des Landesbundes für Vogelschutz wurden
im Jahr 2012 dem Referenten für Umwelt und Gesundheit übergeben:
• Ökologische Aufwertung: Quellteiche, Feuchtbereiche, Altwasserbiotope
• Anlage eines Fischdurchlasses an der Satzinger Mühle
• Unterhalt des Sandfangs
• Anlage von artenreichen Blühflächen
• Umbau Wehr Flussstraße
• Barrierefreier Fußgängerüberweg bei Bahnbrücke
• Anlage eines Bachlaufes zur Anbindung Altwasser Nordufer
• Anlage / Erweiterung von Schilf- und Röhrichtzonen
• Umfassende spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP)
Anregungen aus den Bürgervereinen, Fraktionen/Gruppen des Stadtrates beziehen sich im Wesentlichen auf:
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Entflechtung der Geh- und Radwege
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Verbesserte Anbindungen in die Stadtteile
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Reaktivierung Wasserrad in Mögeldorf
Abb. 17: Wasserrad an der Satzinger Mühle
Mittlerweile ist der Masterplan Oberer Wöhrder See fertiggestellt. Es fanden umfangreiche Abstimmungen in verschiedenen Gremien und Koordinierungsgruppen statt:
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Umweltausschuss
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Lenkungsgruppe: Regierung von Mittelfranken, Wasserwirtschaftsamt Nürnberg, Um-
weltamt, Servicebetrieb öffentlicher Raum
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Projektteamsitzung
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Naturschutzbeirat
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Jour Fixe Oberer Wöhrder See bei Servicebetrieb öffentlicher Raum
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Dialog Naturschutz des Wasserwirtschaftsamts Nürnberg
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Ortsbegehung mit den Verbänden und der Unteren Naturschutzbehörde
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Behandlungen im AK Integrierte Stadterneuerung
Der Masterplan wurde vom Planungsbüro Hackl Hofmann Landschaftsarchitekten im Auftrag vom Servicebetrieb Öffentlicher Raum erstellt. Die Ausführung Landschaftsbauarbeiten wird auch unter der Leitung von SÖR erfolgen.
Weiteres Vorgehen
Wie am Unteren Wöhrder See erfolgt das weitere Vorgehen wieder unabdingbar von „Blau nach Grün“. Die Maßnahmen zur Umgestaltung der Freiflächen können in der Regel erst nach den wasserwirtschaftlichen Baumaßnahmen des Wasserwirtschaftsamts Nürnberg erfolgen. Diese Maßnahmen des Wasserwirtschaftsamts Nürnberg als Vorhabenträger erfordern umfangreiche wasserrechtliche Genehmigungen des Umweltamts. Die enge Abstimmung und gute Kooperation zwischen den staatlichen und städtischen Stellen wird fortgeführt.
Nachdem bereits am Unteren Wöhrder See die Förderung der Umgestaltung der Norikusbucht mit dem Wasserspielplatz möglich war, sollen auch die Freiflächen am Oberen Wöhrder See mit Hilfe des Städtebauförderungsprogramms „Zukunft Stadtgrün“ saniert werden. Der revitalisierte Wasserspielplatz an der Norikusbucht ist in seiner Art einmalig in Nürnberg und wird hervorragend von der Bevölkerung angenommen.
Abb. 15: ?
Abb. 18: Wasserspielplatz an der Norikusbucht
Abb. 19: Wasserspielplatz an der Norikusbucht
Die Aufnahme des Oberen Wöhrder Sees in die Förderung des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogrammes „Zukunft Stadtgrün“ ist bei der Regierung von Mittelfranken zu beantragen.
Nürnberg, 31.07.2019
Stadt Nürnberg
Umweltamt
Stadtplanungsamt
Bildnachweis: alle Bilder –soweit nicht anders angegeben- ©Stadt Nürnberg