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Jahresabschluss SUN 2018

Anlage · 09.07.2019 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

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Jahresabschluss

zum 31. Dezember 2018

des Eigenbetriebes

Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg

Bilanz — Gewinn- und Verlustrechnung - Anhang

Inhaltsverzeichnis Seite

  1. _ Bilanz zum 31. Dezember 2018 3 Aktiva 3 Passiva 4

  2. _Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. — 31.12.2018 5 3. Erläuterungen 6 3.1. Allgemeine Erläuterungen 6 3.2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 6 3.3. Erläuterungen zu den einzelnen Bilanzposten 8 3.4. Erläuterungen zu den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung 18

  3. Sonstige Angaben 20 4.1. Werkleitung 20 4.2. Werkausschuss 20 4.3. Prüfungshonorar 20 4.4. Angaben zum Personal 21 4.5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen 21 4.6. Nachtragsbericht 21 4.7. Gewinnverwendung 21

  4. Anlagen Anlage 1 Anlagenspiegei 23 Anlage 2 Auflösung von Sonderposten 25 Anlage 3 Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2018 27 Anlage 4 Erfolgsübersicht zum 31.12.2018 27 Anlage 5 Anlagen im Bau 2018 28 Anlage 6 Technische Daten 29

1. Bilanz zum 31. Dezember 2018

31.12.2018 31.12.2017

Aktiva

EUR EUR A. Anlagevermögen 1. Immaterielle Vermögensgegenstände 943.353,00 863.095,83 Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 943.353,00) 863.095,83 an solchen Rechten und Werten

ii. Sachanlagen 1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- 46.780.907,81 48.740.756,81 und anderen Bauten 2. Unbebaute Grundstücke 608.991, 17 606.991,17] 3. Abwasserreinigungsanlagen 39.041.898,00 43.924.159,00| 4. Abwassersammlungsanlagen 424.592.239,00] 429.088.487,00) 5. Maschinen und maschinelle Anlagen 1.732.106,00 2.141.067,00| 6. Fahrzeuge 2.174.079,00| 2.331.348,00| 7. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.954.204, 00) 2.581.967,00) 8. Anlagen im Bau 40.890.629, 79| 27.979.059,42 558.773.054,77| 557.393.832,40 Ill. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00) 1,00| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1,00| 1.187.300,00 ) 2,00 1.187.301,00 B. Umlaufvermögen 1. Vorräte 1. Roh-,Hilfs-und Betriebsstoffe 3.874.589,49) 3.383.335,59)

N. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.828.582,56| 2.918.167,60| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr 187.000,00 150.000,00 2. Forderungen gegen die Stadt Nürnberg 660.368,35| 22.967.491,74 davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr 0,00| 0,00| 3. Sonstige Vermögensgegenstände 81.171,42) 84.579,33} davor mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr 0,00) 0,00) 3.570.122,33 25.970.238,67|

Il. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 498.112,877 403.142,32

C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.120,99 17.289,52

Bilanzsumme 567.676.355,45| 589.218.235,33]

‚Stand: 06.05.2019

Bilanz - GuV -- Anhang

31.12.2018 31.12.2017

Passiva

EUR EUR A Eigenkapital

I. Rücklagen Gewinnrücklage 61.222.281,97 54.555.294,77]

Il. Jahresgewinn 6.188.665,36 6.666.987,20

B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 44.589.092,00 45.791.770,00) zum Anlagevermögen

€. Sonderposten f. empfangene Ertragszuschüsse 89.856.154,00 88.319.314,00

D. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen 30.732.584,00) 29.130.337,00 und ähnliche Verpflichtungen 2. Steuerrückstellungen 0,00) 271.171,22] 3. Sonstige Rückstellungen 82.557.639, 18} 69.036.426,39 113.290.223,18 98.437.934,61

E. Verbindlichkeiten 1. gegenüber Kreditinstituten 228.478.980,89 289.638.876,03| 2. aus Lieferungen und Leistungen 8.425.011,33 4.817.815,12 3. gegenüber der Stadt Nürnberg 15.346.450, 36] 629.825,79 4. Sonstige Verbindlichkeiten 279.496,36 360.417,81 davon aus Steuern 249.573,01 293.077,90 davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0,00 252.529.938,94 295.446.934,75|

Bilanzsumme 567.676.355,45 589.218.235,33;|

2. Gewinn- und Verlustrechnung

  1. 2017| Gewinn- und Verlustrechnung EUR! EUR A. Erlöse 1. Umsatzerlöse 87.755.651,26] 86.729.454,40 2. Andere aktivierte Eigenleistungen 2.480.984,46| 2.143.687,59 3. Sonstige betriebliche Erträge 5.969.879, 17] 6.927.518,07| davon Auflösungen Sonderposten für Investitionszuschüsse und empfangene 4.954.080,83 4.868.222,44 Ertragszuschüsse Summe Erlöse 96.206.514,89) 95.800.660,06]

B. Aufwendungen 1. Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-,Hilfs- und Betriebsstoffe -7.524.860,62 -7.469.600,09 und für bezogene Waren b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -13.932.551,49] -12.857.091,60) Summe Materialaufwand -21.457.412,11 -20.326.691,69

  1. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter -19.396.484,63| +18.790.208,93] b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für -6.087.293,67] -5.207.056, 14 Altersversorgung und für Unterstützung davon für die Altersversorgung 2.047.243,44 -1.454.460, 48) Summe Personalaufwand -25.483.778,30| -23.997.263,07

  2. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens -24.242.853,37| -24.314.547,15| und Sachanlagen

  3. Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.889.590,67] -11.435.358,26) Summe Aufwendungen -82.073,634,45| 80.073.860, 17

C. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.875,00 194.527,69) davon aus Abzinsung Rückstellungen 7.862,00 194.225,00) D. Abschreibungen auf Finanzanlagen -248.299,00 -281.700,00| E. Zinsen und ähnfiche Aufwendungen -7.691.444,20) -8.971.445,51, davon aus Aufzinsung Rück stellungen -3.141.264,00 +2.407.097,00 Ergebnis nach Steuern 6.201.012,24 6.668.182,07|

F. Steuern 1. Sonstige Steuem 12.346,88) -1.194,87

Jahresgewinn {handeisrechtlich} 6.188.665,36] 6.666.987,20

3. Erläuterungen

3.1. Allgemeine Erläuterungen

Die Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (SUN) ist ein Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg.

Für den Eigenbetrieb gelten insbesondere die Bayerische Gemeindeordnung, die Eigenbetriebsverordnung Bayern und die Betriebssatzung der SUN (zuletzt geändert am 10. November 2016).

Der Jahresabschluss 2018 der SUN wurde nach den Vorschriften des $ 20 der Eigenbetriebsverordnung Bayern und dem HGB wie für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die vorliegende Bilanz 2018 wurde nach den Vorschriften des HGB unter Anwendung der Formblätter der Verwaltungsvorschriften zur Eigenbetriebsverordnung Bayern erstellt. Gemäß $ 265 Abs. 5 HGB wurde die Bilanz um die entwässerungsspezifischen Posten „Abwasserreinigungsanlagen“, „Abwassersammlungsanlagen“, sowie die Posten „Fahrzeuge“, „Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen“ und „Sonderposten für empfangene Ertragszuschüsse“ erweitert,

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

3.2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich von Dritten erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von vier Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter 800,00 EUR (brutto); diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst.

Sachanlagen, einschließlich der im Bau befindlichen Anlagen, wurden entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten in angemessenem Umfang einbezogen. Eigene Leistungen für Planung und Bauaufsicht sind entsprechend dem für die Maßnahmen erbrachten Leistungsumfang zu Selbstkosten berücksichtigt. Bauzeitzinsen (281.762,00 EUR) werden während der Bauzeit der Maßnahmen aktiviert.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear und zeitanteilig. Dabei wird nach den in den Finanzbestimmungen des Eigenbetriebs (FB-SUN) festgelegten Nutzungsdauern, sowie in begründeten Ausnahmefällen mit der tatsächlichen Nutzungsdauer, abgeschrieben. Darüber hinaus werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn die Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden bis zu einem Anschaffungspreis von 800,00 EUR (brutto) im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Voraussichtliche Wertminderungen der Finanzanlagen wurden in 2018 durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt.

Vom Eigenbetrieb wurden für die nicht durch Fördermittel gedeckten Kosten eines Pilotprojekts der KSVN GmbH entsprechende Kreditbeträge ausgereicht. Der ausgereichte Gesamtbetrag wird im Posten „Ausleihungen“ auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen.

Die Vorräte werden grundsätzlich mit durchschnittlichen Einstandspreisen, unter Beachtung des Niederstwertprinzips, bewertet.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert angesetzt. Den erkennbaren Ausfallrisiken bei Forderungen (z. B. laufende Verfahren bei der Vollstreckungsabteilung der Stadt Nürnberg, Insolvenzen) wurde durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung getragen. Neben Einzelwertberichtigungen wurde zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Den Forderungen aus Schmutzwassergebühren liegen Berechnungen zur Periodenabgrenzung sowie die erfolgten Abrechnungen zugrunde.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einzahlungen vor dem 31.12.2018 für Aufwendungen, die spätere Wirtschaftsjahre betreffen.

Gemäß $ 1 Abs. 3 der Betriebssatzung wird der Eigenbetrieb ohne Stammkapital geführt.

Gewährte Zuschüsse und Zuwendungen der öffentlichen Hand für Investitionen werden unter dem Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen ausgewiesen. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt entsprechend der Abschreibung der geförderten Vermögensgegenstände.

Der Sonderposten für empfangene Ertragszuschüsse betrifft die von Dritten geleisteten Zuschüsse (im Wesentlichen Verbesserungs- und Kanalherstellungsbeiträge). Die Auflösung erfolgt analog dem Sonderposten für Investitionszuschüsse.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens der Stadt Nürnberg ermittelt worden. Der Berechnung liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde.

Die Rückstellungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser betrug 3,21 % (Vorjahr: 3,68 %; Quelle: Deutsche Bundesbank).

Zusätzlich wurde gemäß BilMoG ein Trend für zukünftige Gehaltssteigerungen i. H. v. 2,50 % (Zusammensetzung: 1,75 % Tariferhöhung + 0,75 % Karrieretrend pro Jahr) sowie eine Rentendynamik i. H. v. 1,75 % einbezogen. Auf die Berücksichtigung eines Fluktuationstrends wurde aufgrund von Erfahrungswerten verzichtet. Die Veränderung der Rückstellung ist nach den Vorschriften des BilMoG in eine Personalaufwands- und eine Zinsaufwandskomponente aufgeteilt. In der Rückstellung enthalten sind auch Pensionsverpflichtungen für ehemalige Mitarbeiter, die sich schon vor der Eigenbetriebsgründung im Jahr 1996 im Ruhestand befanden, sowie Versorgungsempfänger, für die nach Art. 28 Abs. 1 Satz 1 EGHGB ein Passivierungswahlrecht besteht.

Von der Wahlmöglichkeit nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB, Zuführungen zu den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen bis spätestens 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einen fünfzehntel anzusammeln, wurde bei der Umstellung auf BilMoG in 2010 kein Gebrauch gemacht.

Für ungewisse Verbindlichkeiten waren sonstige Rückstellungen nach Maßgabe vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit Ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Entsprechend dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die angewandten Abzinsungssätze wurden bei der Deutschen Bundesbank abgefragt.

Für unterlassene Instandhaltungen, die im ersten Quartal des Folgejahres nachgeholt werden, wurde keine Rückstellung gebildet.

Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Darlehen, die die Stadt Nürnberg für den Eigenbetrieb ab 1996 bei Kreditinstituten aufgenommen hat, wurden gemäß der Regelung der Eigenbetriebsverordnung Bayern als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen,

3,3. Erläuterungen zu den einzelnen Bilanzposten

Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit des Anhangs werden zusammengehörige Angaben, die sich sowohl auf Bilanz- als auch auf GuV-Posten beziehen, generell bei den zugehörigen Bilanzposten dargestellt.

Anlagevermögen

Die Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung sind in einem eigenständigen Anlagenspiegel aufgegliedert.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen Software.

Stand 0808201 VERER

Finanzanlagen

Auf Grundlage des Gesellschaftsvertrages vom 27.03.2012 wurde die Klärschlammverwertung Region Nürnberg GmbH, Adolf-Braun-Straße 33, 90429 Nürnberg (kurz: KSVN) gegründet. An dieser ist die Stadtentwässerung und Umweltanalytik zu 100 % beteiligt, die Anschaffungskosten beliefen sich auf 25 TEUR. Aufgrund der Bevollmächtigung der SUN zur Gründung dieser GmbH durch den Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg wird die Beteiligung im Vermögen des Eigenbetriebs ausgewiesen. Gegenstand der Gesellschaft ist die Sammlung und Aufbereitung des Klärschlamms von Abwasserbetrieben. Dabei soll die im Klärschlamm enthaltene Energie genutzt und die Inhaltsstoffe zur weiteren Verwertung aufbereitet werden. Auf Grundlage der Geschäftsentwicklung wurden die Anteile an der KSVN bereits zum Bilanzstichtag 31.12.2014 auf einen Erinnerungswert i. H. v. 1,00 EUR abgeschrieben und mit diesem auch weiterhin in der Bitanz der SUN fortgeführt.

Die Ausleihungen an die KSVN GmbH beliefen sich zum Bitanzstichtag auf insgesamt 2.150 TEUR. In Würdigung der gegenwärtigen wirtschaftlichen und finanziellen Lage sowie der Tatsache, dass laut Wirtschaftsplanung der KSVN GmbH im weiteren Geschäftsverlauf keine Rückzahlung des Darlehens mehr vorgesehen ist, wurde diese Ausleihungen auf einen Erinnerungswerti.H. v. 1 EUR außerplanmäßig abgeschrieben.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 2.829 TEUR.

Forderungen gegen die Stadt Nürnberg

EUR Guthaben Betriebsmittelkonto 28900102 0,00

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 660.368,35

Die Forderungen gegen die Stadt Nürnberg sind zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken, weil das beim Kassen- und Steueramt geführte Betriebsmittelkonto zum 31.12.2018 einen erheblichen negativen Bestand ausweist.

Sei1t0 evo n 29 NÜRNBERG

Stammkapital

Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg hat It. $ 1 Abs. 3 der Betriebssatzung vom 15.12.1995 in der Fassung vom 10.11.2016 kein Starnmkapital.

Gewinnrücklage

Gemäß Stadtratsbeschluss vom 12.12.2018 wurde das Jahresergebnis 2017 in Höhe von 6.667 TEUR in die Gewinnrücklage eingestellt.

Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Beim Sonderposten für Investitionszuschüsse handelt es sich im Wesentlichen um Staatszuschüsse und verrechnete Abwasser- und Niederschlagswasserabgaben. Verrechnungsanträge für bereits abgeschlossene bzw. laufende Investitionsmaßnahmen wurden seitens der SUN beim Wasserwirtschaftsamt gestellt, jedoch liegen bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung zum Teil noch keine entsprechenden Bescheide vor. Für genehmigte Verrechnungen erfolgten im Jahr 2018 entsprechende Passivierungen. Die Auflösung von bereits in den Vorjahren passivierten Investitionszuschüssen erfolgte planmäßig.

Sonderposten für empfangene Ertragszuschüsse

Die Position enthält vor allem die satzungsgemäß erhobenen Kanalherstellungs- und Verbesserungsbeiträge in Höhe von 2.008 TEUR. Weiterhin wurden in 2018 aufgrund von Erschließungsverträgen Abwassersammlungsanlagen in Höhe von 2.803 TEUR in das Eigentum der SUN übernommen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (30.732.584 EUR) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (34.258.086 EUR) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 3.525.502 EUR, Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt.

Steuerrückstellung

Die Steuerrückstellungen wurden in Absprache mit dem Steueramt vollständig aufgelöst.

Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellung enthalten im Wesentlichen folgende Rückstellungen:

EUR erwartete Rückzahlungen aus Gebühren 51.498.731,00 Schmutzwasserabgabe / Niederschlagswasserabgabe 13.949.977,95 Maßnahmen Dritter 6.393.492,00 Instandhaltung 3.994.000,00 ausstehende Rechnungen 1.689.884,00 Beihilfe für Beamte 2.062.210,00 Drohveriuste 850.000,00 Urlaubsguthaben / Zeitguthaben 1.654.640,00 Abbruchkosten 125.000,00 Altersteilzeit 59.922,00 andere sonstige Rückstellungen 279.782,23

zu erwartete Rückzahlungen aus Gebühren

Die Rückstellung betrifft mit 8793 TEUR direkte Verpflichtungen aus der Rückzahlung von Abwassergebühren sowie mit 50.620 TEUR die um den Gebührenüberschuss 2018 aufgestockte Rückstellung zum Ausgleich von Gebührenschwankungen (Schmutz- und Niederschlagswasser).

zu Schmutzwasserahgabe/ Niederschlagswasserabgabe Die Abwasserabgabe ist ein instrument des Gewässerschutzes. Sie soll insbesondere einen Anreiz zu besseren Reinigungsmaßnahmen schaffen. Deshalb können Investitionsmaßnahmen, die diesem Ziel dienen mit der Abgabe verrechnet werden. Bis mittels endgüftiger Bescheide faststeht, ob die erfolgen Baumaßnahmen mit der Abwasserabgabe verrechnet werden können, wird eine entsprechende Rückstellung für die Abgabepflicht gebildet.

In 2018 wurde ein Teil der Niederschlagswasserabgabe 2018 (477 TEUR) mit entsprechenden Investitionen verrechnet und in den Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen umgebucht. Diese gebildeten Rückstellungen in 2018 — gemäß vorläufigen Bescheiden - betragen 4.248 TEUR.

zu Maßnahmen Dritter Unter Maßnahmen Dritter sind Kanalbaumaßnahmen zu verstehen, die von externen Bauträgern durchgeführt werden. Diese verpflichten sich in städtebaulichen Verträgen bzw. individuellen Vereinbarungen mit der SUN, die im Zuge der Baumaßnahme erstellten Kanäle nach Fertigstellung der SUN unentgeltlich zu übereignen. Im Gegenzug werden dem Bauträger die satzungsgemäß fälligen Kanalherstellungs- und Verbesserungsbeiträge erlassen. Die SUN aktiviert die fertiggestellten Kanäle anhand der Kostennachweise des Bauträgers und bildet, im Gegenzug für die unentgeltliche Übereignung, einen entsprechenden Passivposten. in der Rückstellung werden vertraglich vereinbarte Baumaßnahmen abgebildet, welche bereits abgeschlossen wurden, jedoch der Eigentumsübergang für die neu erstellten Kanäle noch nicht stattgefunden hat.

zu Instandhaltung Es handelt sich um nötige Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, die voraussichtlich in den Folgejahren anfallen. Nach den Ansatzvorschriften des BilMoG sind neue Rückstellungen für Instandhaltungen ab dem Jahr 2010 nur noch bei Nachholung im ersten Quartal des Folgejahres zulässig. Die vorhandenen Rückstellungen wurden somit sämtlich in Geschäftsjahren, welche vor dem 01.01.2010 geendet haben, gebildet.

zu ausstehenden Rechnungen Die Rückstellung betrifft noch zu erwartende Rechnungen für Leistungen, die bereits in 2018 erbracht wurden.

zu Beihilfe für Beamte Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes vom 30.01.2002 muss für Beihilfeberechtigte im Pensionszeitraum eine Rückstellung gebildet werden. Die Bildung der Rückstellung erfoigte auf Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens der Stadt Nürnberg

Die Entwicklung der Rückstellung wird in nachfolgender Tabelle dargestellt:

EUR Stand zum 01.01. 2.154.879,00 Verbrauch / Auflösung -284.441,00 Zinsanteil Zuführung 191.772,00 Stand zum 31.12. 2.062.210,00

Sand 00002018 [el

zu Drohverluste Wie im Posten „Finanzanlagen“ des Anlagevermögens bereits dargestellt, ist die SUN an der Klärschlammverwertung Region Nürnberg GmbH (kurz: KSVN) durch eine Ermächtigung des Oberbürgermeisters der Stadt Nürnberg zur Gründung dieser GmbH ermächtigt gewesen und hält deshalb hundert Prozent der Anteile dieser GmbH. Ziel der Gesellschaft ist die Verwertung von Klärschlamm anhand des Mephrec-Verfahrens. Um die Funktionsfähigkeit des Verfahrens zu prüfen, war für den Zeitraum 2015 bis 2017 der Bau und Betrieb einer Versuchsanlage vorgesehen. Das Projekt wurde zum 31.10.2017 beendet.

Im Berichtszeitraum wurde am 17.07.2018 und am 18.12.2018 im Werkausschuss über das weitere Vorhaben berichtet. Um rechtzeitig für Nürnberg die Klärschlammverwertung zu gewährleisten, wurde empfohlen, als rechtliche Mindestoption eine thermische Behandlung des Klärschlamms mit Monolagerung der erzeugten Asche unverzüglich zu projektieren und zu realisieren. Es soll nunmehr eine konventionelle thermische Verwertung aufgebaut werden und die Klärschlammaschen sollen später von einem privaten Unternehmen gegen Entgelt verwertet werden.

Berechnung der Drohverlustrückstellung zum 31.12.2018 EUR Ausleihungen an KSV GmbH 2.150.000,00 bisherige AfA 777.700,00 Werthaltigkeit der Ausleihung zum 31.12.2017 1.372.300,00 abzgl. voraussichtliche Tilgung 2018 It. Wirtschaftsplan der KSVN GmbH 0,00 zu erwartende Restschuld der Ausleihung im Folgejahr 1.372.300,00 davon Wertberichtigung 100% {da keine Rückzahlung mehr geplant) 1.372.299,00

Kreditrahmen des Betriebsmittelkredites 3.000.000,00 abzgl. bisher ausgeschöpfte Mittel -2.150.000,00 insgesamt noch zu bildende Drohverlustrückstellung 850.000,00 zzgl. noch nicht berichtigter Wert der Ausleihung 0,00 verbleibendes Risiko insgesamt 850.000,00 abzgl. bereits vorhandene Drohverlustrückstellung -1.604.000,00 die Drohverlustrückstellung ist zu reduzieren um -754.000,00

zu Altersteilzeit Wie bereits im Vorjahr erfolgte die Bildung der Rückstellung für Altersteilzeit auf Grundlage eines durch die Stadt Nürnberg berechneten versicherungsmathematischen Gutachtens. Die Berechnung erfolgte nach der IDW-Methode für das bei der Stadt Nürnberg angewandte Altersteilzeitblockmodell.

Die Entwicklung der Rückstellung für Altersteilzeit wird in nachfolgender Tabelle dargestellt.

EUR Stand zum 01.01. 187.988,00 Verbrauch / Auflösung -131.863,00 Zinsanteil Zuführung 3.797,00 Stand zum 31.12. 59.922,00

Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Nürnberg

EUR

Verbindlichkeiten Betriebsmittelkonto 28900102 14.765.057,09

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 581.393,27

Die Verbindlichkeiten auf dem Betriebsmittelkonto sind zum Bilanzstichtag außergewöhnlich hoch, weil eine Umschuldung und eine Kreditneuaufnahme (Kfw-Abruf nach Ausschussvorlage) erst im Folgejahr stattfinden konnten.

Sand 0905200 Be

Beschreibung von Finanzinstrumenten der SUN

US-Cross-Border-Leasing für die Anlagen der Abwasserreinigung und -ableitung

Die Stadt Nürnberg hat Verträge über grenzüberschreitende Leasing-Transaktionen für Anlagen des ehemaligen Stadtentwässerungsbetriebs (StEB) abgeschlossen. Die Leasinggeschäfte umfassten die Klärwerke sowie das gesamte Kanalnetz, einschließlich der dazugehörenden Pumpwerke und Sonderbauwerke. Die Anlagen wurden an US-Investoren vermietet (Hauptmietvertrag) und gleichzeitig von der Stadt wieder zurückgemietet (Untermietvertrag). Die Abwicklung erfolgte über für diesen Zweck gegründete US-Trusts. Die Hauptmietverträge hatten eine Laufzeit bis zu 99 Jahren, die Untermietverträge liefen maximal 28 Jahre. Aus dieser Transaktion konnte der StEB einen Barwertvorteil von 38.925.076,07 EUR erwirtschaften, der It. Beschluss des Stadtrats zum Jahresabschluss 2003 im Jahr 2005 in zwei Tranchen an die Stadt Nürnberg abgeführt wurde. Damit wurde die Stadt Nürnberg Träger von Rechten und Pflichten aus diesen Verträgen. Nachdem der Erfüllungsübernehmer des Eigenkapitalanteils aufgrund unzureichender Bonität aus der Transaktion über das Kanalnetz (CBL 2) der SUN ausgeschieden war, hat der US-Investor der Stadt Nürnberg im Februar 2009 die vorzeitige Beendigung des Vertrages gegen die Zahlung des Kaufoptionspreises angeboten. Die Stadt hat dieses Angebot angenommen. Die Transaktion wurde zum 31.03.2009 beendet. Der Kaufoptionspreis setzte sich zusammen aus einem Eigen- und einem Fremdkapitalanteil. Der Fremakapitalanteil wiederum splittete sich in einen A- und einen B-Anteil auf. Der A-Anteil wurde im Zuge der Auflösung des Vertrages vollständig beendet. Der B-Anteil aus der Fremdkapitalfinanzierung wurde dagegen aufrechterhalten, da eine vorzeitige Beendigung mit erheblichen Aufhebungsentschädigungen für die Stadt verbunden gewesen wäre. Die Zahlungen erfolgen durch den B-Erfüllungsübernehmer (Deutsche Bank AG) direkt an den Fremdkapitalgeber (HypoVereinsbank UniCredit Bank AG). Hierbei handelt es sich um einen abgekürzten Zahlungsstrom, bei dem die SUN außen vor bleibt. Bis einschließlich 2009 wurden die Positionen noch getrennt unter den Finanzanlagen (Ausleihung an Deutsche Bank) bzw. als Darlehensverbindlichkeit (HypoVereinsbank) ausgewiesen. Ab dem Jahr 2010 wurde aus beiden gleichwertigen Positionen eine Bewertungseinheit gemäß $ 254 Satz 1 HGB gebildet. Dies war möglich, da die Zahlungsverpflichtung der Deutschen Bank sowie die Fälligkeit für Zins und Tilgung bei der HypoVereinsbank sowohl terminlich als auch der Höhe nach zusammenfallen. Zudem werden beide Positionen in US-Dollar geführt, sodass auch Währungsdifferenzen ausgeschlossen werden können. Des Weiteren war der Sicherungszusammenhang bereits beim Abschluss des CBL 2 gegeben. Der Wertansatz zum Bilanzstichtag sowie die weitere Wertentwicklung werden gemäß & 285 Nr. 23 HGB in nachfolgender Tabelle wiedergegeben.

Zins- und Tilgungsplan zur Ausleihung an die Deutsche Bank AG bzw. zur Darlehensverbindlichkeit gegenüber der HypoVereinsbank UniCredit Bank AG

uiztn Tilgung Zins Zahlbetrag Darlehenssaldo| Zins- bzw. Fälligkeitsdatum USD USD USD usD

02.01.2018 10.160.343,81 2.404.389,26 12.564.732,87 27.001.777,86|

Durchschnittlicher Dollarkurs per 02.01.2018 1USD= 1,2065 EUR,

bewerteter fortgeführter

Saldovortrag 01.01. 2018EurR ZisenEUR ZahlbetragEUR „ni henssaldo eur Dariehenssaldo

per 02.01.2018 per 02.01.2018 er 02.01.2018 EUR

en per 31.12.2018

30.986.510,02 1.992.863,04 10.414.200,47 22.565.172,59 23.582.338,74|

Unterschiedsbetrag = Währungsdifferenz (Verlust) per 31.12.2018: 1.017.1681,5 ]

Durchschnittlicher Dollarkurs per 31.12.2018 1USD = 1,1450 EUR!

Fortgeführter Zins- und Tilgungsplan

Zins- bzw. Fälligkeitsdatum Titan Fr = Aanlbeiren ne

02.01.2019 69.583,25 1.747.015,03 2.716.598,28 26.032.194,61

02.01.2020 0,00 1.684.282,99 675.999,67 27.040.477,93]

02.01.2021 0,00 1.749.518,92 469.148,91 28.320.84794

02.01.2022 0,00 1.832.358,86 0,00 30. 153.206,80|

02.01.2023 0,00 1.950.912,48 0,00 32.104.119,28)

02.01.2024 0,00 2.077.136,52 0,00 34.181.255,80,

02.01.2025 0,00 2.211.527,25 0,00 38.392.783,05)

02.01.2026 0,00 2.354.613,06 0,00 38.747.398,11

02.01.2027 0,00 2.506.956,53 0,00 41.254.352,64|

02.01.2028 09,00 2.669.156,62 0,00 43.923.509,26

02.01.2029 43.923.509,26 2.841.851,05 46.765.360,31 0,00

Sind 06.082010 KENNE)

Derivatgeschäfte

Die effiziente Steuerung der Darlehen der SUN hinsichtlich Laufzeit und Zinsgestaltung (Port-foliomanagement) macht den Einsatz derivativer Zinsinstrumente sinnvoll. Deren Einsatz wurde durch den Beschluss des Stadtrats vom 23.07.2003 für die Stadt und die SUN genehmigt. Der Abschluss derivativer Zinsinstrumente bei SUN ist ausschließlich auf der Grundlage bestehender oder neu abzuschließender Grundgeschäfte (Kreditverträge) zulässig. Koordination, Konzeption und Abschluss dieser Geschäfte erfolgen mit dem Finanzreferat der Stadt Nürnberg und auf der Basis einer gesonderten Abteilungsanweisung. SUN dokumentiert jedes einzelne Geschäft und weist die Verbindung zum zugehörigen Grundgeschäft nach.

in 2018 wurden keine neuen Derivatgeschäfte abgeschlossen.

In nachfolgender Tabelle werden die zum Bilanzstichtag vorhandenen Payerswaps mit ihrem Marktwert dargestellt.

ausstehender Marktwertiper Buchwert Nominalbetrag des Laufzeit 31412 = 8 Zins- Darlehens: Grundgeschäft Payerswaps in " "EUR satz % konto-Nr. per 31.12.2018 TEUR TEUR

5.250 15.02.09 - 15.02.28 965.747,36 4,400 41049 4.750

19.300 14.08.12 - 15.08.22 2.895.667,86 4,000 41065 18.800

5.250 13.12.06 - 13.12.21 498.605,01 3,918 41072 4.750

3.4. Erläuterungen zu den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2018 EUR Einleitungsgebühr Schmutzwasser 59.949.484,46

Einleitungsgebühr Niederschlagswasser 18.706.502,84

Zuführung zur Rückstellung zum Ausgleich von Gebührenschwankungen -12.240.000,00

Straßenentwässerungsanteil der Stadt 10.859.332,11

Erlöse Umweltanalytik 3.165.992,43

sonstige Umsatzerlöse aus Abwasserbeseitigung 6.024.291,80

weitere Umsatzerlöse 1.290.047,62

Summe: 87.755.651,26

Weitere Umsatzerlöse

Die weiteren Umsatzerlöse beinhalten Weiterberechnungen von Kosten der ARGE Gewässerschutz obere Regnitz i.H.v. 81.509,23 EUR. Der Ausweis der Erlöse erfolgte im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen. Eine Anpassung des Vorjahreswertes von 82.324,52 EUR wurde nicht durchgeführt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen die Auflösung der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen bzw. empfangenen Ertragszuschüsse (4.954 TEUR).

Periodenfremde Erträge betreffen hauptsächlich die Auflösung von Rückstellungen (1.646 TEUR).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen die Abwasserabgabe (4.248 TEUR) und die Verwaltungskosten der Stadt Nürnberg (3.104 TEUR). Insgesamt waren die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig. Dies ist vor allem auf Aufwandsminderungen bei den Leiharbeitskräfte zurückzuführen. Die Kosten für Softwarenutzung- und Pflege, die im vergangenen Jahr um 435 TEUR wegen verschiedener Updates gestiegen war sind um 400 TEUR gesunken und haben damit wieder das normale Niveau erreicht.

Sand 06.052010 EEE

Seit19 evo n 28 NURSETANG

Finanzergebnis

Die Zinserträge betreffen im Wesentlichen die Abzinsung der in 2018 nochmals gestiegenen Rückstellung zum Ausgleich von Gebührenschwankungen (248 TEUR).

Im Geschäftsjahr wurde die Beteiligung an der KSVN weiterhin mit einem Erinnerungswert von 1,00 EUR fortgeschrieben. Die Ausleihungen an die KSVN GmbH haben sich auf 2.150 TEUR erhöht. Da mit keiner Rückzahlung zu rechnen ist, wurden sie auf den Erinnerungswert von 1,00 abgeschrieben (1.372.299 EUR). Dem steht die Inanspruchnahme der Drohverlustrückstellung von 1.124.000 EUR gegenüber. B

Die Zinsaufwendungen betreffen hauptsächlich Derivate (1.549 TEUR) und Bankdarlehen (3.282 TEUR). Weiterhin ist der Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen auf 2.670 TEUR angestiegen.

4. Sonstige Angaben

4.1. Werkleitung

Erster Werkleiter: Dr. Peter Pluschke, Umweltreferent der Stadt Nürnberg Technischer Werkleiter: Burkard Hagspiel, Diplom-Ingenieur (FH) Kaufmännische Werkleiterin: Claudia Ehrensberger, Diplom-Volkswirtin

Die Aktivbezüge der Werkleitung in 2018 betrugen 234.882,15 EUR, die laufenden Versorgungsbezüge ausgeschiedener Werkleiter betrugen 60.202,86.

4.2. Werkausschuss

Vorsitzender: Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg

Stadtrat Prof. Dr. Hartmut Beck Hochschullehrer a. D. Stadtrat Antonio Fernandez Rivera Kaufmann Stadtrat Lorenz Gradl Bautechniker Stadtrat Gerhard Groh Steuerfahnder Stadtrat Werner Henning Handwerksmeister Stadtrat Max Höffkes Rechtsanwalt Stadträtin Christine Kayser Innenarchitektin Stadträtin Monika Krannich-Pöhler Architektin Stadtrat Thomas Pirner Handwerksmeister Stadtrat Hans Russo Software-Entwickler Stadtrat Kilian Sendner Kaufmann i. R. Stadträtin Ruth Zadek Bildende Künstlerin

Den Mitgliedern des Werkausschusses werden von SUN keine Sitzungsgelder bezahlt. Die Vergütung wird dem Eigenbetrieb indirekt im Rahmen der Verwaltungskostenerstattung der Stadt Nürnberg belastet.

4.3. Prüfungshonorar

Das Prüfungshonorar in Höhe von 24.395,00 EUR (inkl. MwSt.) für das Geschäftsjahr 2018 berücksichtigt nur Leistungen im Zusammenhang mit der Jahresabschlussprüfung, außerdem erfolgte die prüferische Durchsicht des Reporting Packages für den Konzernabschluss (5.950,00 EUR incl. MwSt).

4.4. Angaben zum Personal

Durchschnittlicher Personalbestand im Jahr 2018

Personenbezogen Beamte 18) Angestellte 219) Arbeiter 160 Zwischensumme Stammpersonal: 397 Auszubildende 20 Praktikanten, Bundesfreiwilligendienst Summe: 417

4.5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Mietverpflichtungen p.a. in Höhe von rund 110 TEUR. Diese falten für die Räume in der Peuntgasse, für Durchleitungsentgelte und für die Nutzung von fremden Grundstücken {z. B. Staatsforst) für Kanäle und Stromleitungstrassen an. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für die Nutzung des Nürnberger Hafenbeckens zur Einleitung von Regenwasser bis zum Jahr 2055 in Höhe von 34 TEUR pro Jahr. Dies entspricht insgesamt 1,258 Mio. EUR an Nutzungsentgelten. Zu diesen Verpflichtungen ist noch die jeweils gültige Umsatzsteuer hinzuzurechnen.

Im Rahmen der Anlagen im Bau wurden für die Folgejahre bereits finanzielle Verpflichtungen in Form von Aufträgen eingegangen. Diese belaufen sich für den Bereich der Abwasserabfeitung zum Bilanzstichtag auf ca. 17.200 TEUR und im Falle der Abwasserreinigung auf 14.900 TEUR.

4.6. Nachtragsbericht

Es sind keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres 2018 eingetreten.

4.7. Gewinnverwendung

Der Jahresgewinn 2018 beträgt 6.188.655,36 EUR. Es wird vorgeschlagen, den Jahresgewinn 2018 in die Gewinnrücklage einzustellen. Die Gewinnrücklage beträgt nach der Einstellung 67.410.947,33 EUR und steht für den Ausgleich von Verlusten der Gebührenkalkulation (Gebührenausgleich) und bei Überschreitung des Marktzinses gegenüber dem kalkulatorischen Zins (Zinsausgleich) zur Verfügung.

Bilanz — GuV - Anhang

Die Werkleitung der Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg, Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg, legt hiermit den nach den Vorschriften des Handelsrechts und der Eigenbetriebsverordnung erstellten Jahresabschluss 2018 vor und unterzeichnet diesen gemäß $ 25 (1) EBV sowie & 245 HGB.

Nürnberg, den 15.05.2019

Die Werkleitung:

WA IV. Dr. Peter Pluschke Franz Knoll Claudia Ehrensberger Erster Werkleiter Technischer Werkleiter Kaufmännische Werkleiterin

Anlage 1: Anlagenspiegel

r Anschaffungs- und Hersteltungskosten Posten des Anlagevermögens Anfangsstand Zugang Abgang | Umbuchungen | Endstand | Anfangsstand

01.01.2018 + - +4 31.12.2918 01.01.2018 EUR EUR EUR EUR EUR EUR 1 2 3 4 5 6 7 Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte, sowie Lizenzen an 6.711.874,49] 209.433,28| 1.961,36] +93.222,42] 7.012.568,83| 5.848.778,66| solchen Rechten und Werten ll. Sachanlagen

  1. unbebaute Grundstücke 606.991,17] 0,00 0,001 0,00) 606.991,17] 0,00|

  2. Abwasserreinigungsanlagen 332.351.636,06 130.254,18| 0,00| +356.384,70| 332.838.274,94| 288.427.477,06|

  3. Abwassersammlungsanlagen | 791.514.843,06| 3.008.350,40| 115.258,95| +7.451.798,56) 801.859.733,07|362.426.356,06|

5, Maschinen und maschinelle a010.727,87| 42.101,84] 33.842,70 0,000 9.018.987,01| 6.869.650,87) Anlagen 6. Fahrzeuge 7.orr.ais,1ıl 339.380,83| 68.113,97 o00| 7.348.084,97| 4.746.473,14 7, Betreps- und Geschäfte 15.077.192,38| 1.151.594,48] 598.344,41 0,001 15.630.442,45| 12.495.225,38 ausstattung 8. Anlagen im Bau 27.979.059,42| 20.894.234,87 0.001 -7.982.664,50| 40.890.629,79 0,00 Summe Sachanlagen 1.299.281.720,52|25.574.692,63| 816.560,02] -93.222,42| 1.323.946.630,70|741.837.888,12

‚ll, Finanzanlagen _ une SEE 25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00| 24.999.00 Untemehmen 2, Ausleihung KSYN 1.965.000,00| 185.000,00 0,09 0,000 2.150.000,00| 777.700,00

Gesamtsumme 1.307.983,595,01| 25.969.125,91| 818.521,38) 0,00 1.333.134.199,53|748.539.365,78| In folgenden Positionen sind in der Spalte „Zugang” Bauzeitzinsen enthalten: Anlagen im Bau Ableitung: 190.623,00 ‚Anlagen im Bau Reinigung: 91.139,00 Gesamt: 281.762,00

zum 31.12,2018

Abschreibungen Restbuchwerte Kennzahlen Abschreibungen | Abschreibungen [Abschreibungen Endstand am Ende des | am Ende des Durch- Durchim auf die Spalte 4 -| auf die Spalte 5 Wirtschafts- | vorangegang. | schnittlicher |schnittiicher| Wirtschaftsjahr ‚Abgänge Umbuchungen jahres Wirtschafts- | Abschrei- | Restbuch- N) jahres bungssatz wert 2) 3 + - +/- 31.12.2018 31.12.2018 01.01.2018 EUR EUR EUR EUR EUR EUR % % 8 9 10 11 12 13 14 15

221.050,53 613,36 0,00| 6.069.215,83] 943.353,00) 863.095,83] 3,15 13,45

2.049.883,85| 8,00) 0,00: 68.972.579,49| 46.780.907,81| 48.740.756,81 1,77 40,41

0,00| 0,00) 0,00) 0,00] 606.991,17 606.991,17] 0,90 100,00

5.368.899,88 0,00 0,00| 293.796.376,94| 39.041.898,00| 43.924.159,00) 1,61 11,73

14.891.330,96| 50.192,95 0,00| 377.267.494,07| 424.592.239,00) 429.088.487,00| 1,86 52,95

450.622,84 33.402,70 0,00] 7.286.881,01 1.732.106,00| 2.141.067,00) 5,00 19,21

496.646,83 69.113,97 0,00| 5.174.005,97] 2.174.079,00| 2.331.345,00 6,76 29,59

764.418,48 583.405,41 0,00| 12.676.238,45| 2.954.204,00| 2.581.967,00 4,89 18,90

0,00) 0,00) 0,00) 0,00] 40.890.629,79| 27.979.059,42] 0,00 100,00

24.021.802,84 736.115,03| 0,00| 765.173.575,93| 558.773.054,77| 557.393.832,40 1,81 42,21

0,00 0,00| 0,00) 24.999,00) 1,00 1,00| 0,00 0,00

1.372.299,00| 0,00) 0,00| 2.149.999,00| 1,00] 1.187.300,00)| 63,83 0,00

25.615.152,37 7236.728,39 0,00) 773.417.789,76| 559.716.409,77| 559.444.229,23] 1,92 41,99

Seite 25 von 29 NURNBERG

Anlage 2: Auflösung von Sonderposten

Anschaffungs- und Herstellungskosten Posten des Anlagevermögens Anfangsstand Zugang Abgang | Umbuchungen Endstand Arfangsstand

01.01.2018 + u +i- 31.12.2018 01.01.2018 EUR EUR EUR EUR EUR EUR 1 2 3 4 5 6 7 |, mmaterietle Vermögens- = gegenstände

1

b. Zuwendung 39.190,39; 0,00! 0,00) 0,00) 39.190,39] 39.190,39] ir. Sachanlagen

  1. Grundstücke mit Geschäfls-, Betriebs- und anderen Bauten

a. Beiträge 559.406, 12] 8,00) 0,00 0,00 559.406, 121 558.406, 121 b. Zuwendungen 626.541,81 0,00 0,00 0,00 626.541,81) 626.541,81 4. Abwasserreinigungsanlagen

a. Beiträge 62.957.188,65; 0,00] 0,00 0,00 62.957.188,65] 62.957.188,65| b. Zuwendungen 91.355.663,27| 0,00 0,003 -35.814.124,73| 55.541.538,54| $7.384.416,27) 5. Abwassersammlungsanlagen

a Beiträge 159.075.939,93| 2.007.590,00) 0,00) 0,00| 161.083.529,93] 85.532.237,93| b. Zuwendungen 26.426.942,52 477.487,83] 0,00| 35.814.124,73] 62.718.555,08] 14.607.101,52]

c ‚Anteile Dritter 18.502.182,54| 2.803.165,00| 0,00) 0,00] 21.305.347,54 1 3.726.570,54,

  1. Maschinen und maschinelle Anlagen

a Beiträge 0,00) 0,00| 0,00) 0,00 0,00| 0,00] 7. Betriebs- und Geschätsausstattung

b. Zuwendungen 1.012,05) 0,00, 0,00] 0,00 1.012,05] 330,05)

Summe Beiträge 222.592.534,70| 2.007.590,00| 0,00) 0,00| 224.600.124,70| 149.048.832,70

Summe Zuwendungen 118.449.350,04| 477.487,83| 0,00! 0,00) 118.926.837,87| 72.657.580,04|

Summe Anteile Dritter 18.502.182,54| 2.803.165,00 0,00] 0,00 21.305.347,54| 3.726.570,54

Gesamtsumme 359.544.067,28| 5.288.242,83 0,00] 0,00| 364.832.310,11| 225.432.983,28|

  1. Spalte 6 ./. Spalte 11 2) (Spalte 8 x 100): Spalte 6 3) (Spalte 12x 100) : Spalte 6

Abschreibungen Restbuchwerte Kennzahlen ‚Abschreibungen | Abschreibungen | Abschreibungen Endstand am Ende des am Ende des | Durchschnitt- T Durchschnittim auf Abgänge auf Wirtschaftsjahre | vorangegangenen |licher Abschrei-| licher Rest- Wirtschaftsjahr | (Spaltes) | Umbuchungen 5 Wirtschaftsjahres | bungssatz buchwert (Spalte 5} n) 2 E)}

EUR EUR EUR EUR EUR EUR % % 8 E 10 11 12 13 14 15

0,00) 0,00) 0,00 39.190,39 0,00 0,00| 0,00 0,00

0,00] 0,00 0,00 559.406, 12] 8,00] 0,00) 0,00 0.00

0,00 9,00) 0,00 626.541,81, 0,00 0,06] 0,00 0,00

0,00 0,00) 0,00) 62.957.188,65 0,00) 0,00 0,00 0.00 414.490,00 4.413.113,73| 53.385.792,54| 2.155.746,00 33.971.247.00) 0,75 3,88

2.915.248,00 0,00 0,00 88.447.485,93| 72.636.044,00) 73.543.702.00| 1,81 45,09 1.265.597,83 6,001 4.413.113,73| 20.285.813,08| 42.432.742,00| 11.819.841,00] 2.02 87.66

368.667,00] 0,00 8,00 4.085.237,54| 17.220.110,00) 14.775.612,00) 1,68 80,83

0,00 0,00 0,00 0,00) 0,001 0,00) 0,00 0,00

78,00 0,00 0,00 408,05] 604,00] 682,00) 0,00 0,00

2.915.248,00 0,00 0,00| 151.964.080,70| 72.636.044,00| 73.543.702,00) 1,30 32,34 1.680.165,83 0,00 0,00 74.337.745,87| 44.589.092,00 45.791.770,00 1,41 37,49 358.667,00, 0,00 0,00 4.085.237,54| 17.220.110,00 14.775.612,00| 1,68 80,83

4,954.080,83] 0,00 0,00) 230.387.064,11| 134.445.246,00| 134.111.084,00) 1,36 36,85

Beiträge 55300 3.273.915,00 Zuwendungen 55400 1.680.168,83

Gesamtsumme 4.954.080,83

Sind 06.0201 Erz

Anlage 3: Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2018

Art. der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit Restlaufzeit

EUR bistJahr biu.<öJahrel >5 Jahre

  1. Verbindlichkeiten gegenüber 228.478.980,89] 21.259.814,35) 86.692.613,52| 120.426. 553.02] Kreditinstituten 2. _ Verbindlichkeiten aus 8.425.011,33| 8.399.355,03) 2.503,08] 23.153,22] Lieferungen und Leistungen 3. Verbindlichkeiten gegenüber 15.346.450,36| 15.346.450,36 0,00 0,00) der Stadt Nürnberg 4. Sonstige Verbindlichkeiten 279.498,36| 279.496,36 0,00) 0,00]

Summe:| 252.529.938,94| 45.385.116,10| 86.695.116,60| 120.449.706,24|

Anlage 4: Erfolgsübersicht zum 31.12.2018

Stadtentwässerung Kaufmännischer Umweltanalytik Betriebswirtschaft- Bereich liches Ergebnis Rubrik Beschreibung 1ST 01-12/18 1ST01-12/18 IST 01-12/18 IST 01-12/18 3. _ Materialaufwand 20.691.345,05 194.925,21 571.141,85 21.457.412,11 12. Löhne und Gehälter 14.194.331,32 2.409.506,58 2.792.646,73 19.396.484,63 , 3. Soziale Abgaben 2.648.545,94 717.497,75 546.925,63 3.912.969,32} 4. Soziale Abgaben und Aufw.f.Altersversorgung 1.993.879,51 -148.853,30 329.298,14 2.174.324,35) Summe Personalaufwand 18.836.756,77 2.978.151,03 3.668.870,50 25.483.778,30) 15. Abschreibungen 23.968.550,12 197.039,54 325.562,71 24.491.152,37| 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.980.709,21 5.316.770,09 393.964,%0 7.691.444,20| 7. Steven 14.868,62 0,00 -2.521,74 12.346,88] 8. Konzessions- und Wegeentgeite 00 0,00 0,00 0,00 [8._ Andere betriebliche Aufwendungen 7.685.552,28 2.638.784,13 564.446,28 10.888.782,69] 10. Summe 1-9 73.177.782,05 11.325.670,00 5.521.464,50 90.024.316,55 11. Gesamtbelastung 54.218.592,43 2.918.067,00 8.496.911,37 65.633,570,80) 12, Gesamtentlastung -41.466.368,95 -14.094.638,26 -19.072.563,59 -65.633,.570,80) 13. Summe Aufwendungen 1-12 85.930.005,53 149.098,74 3.995.812,28 %0.024.916,55! 115. Betriebserträge insgesamt -92.533.859,33 -141.223,74 -3.531.43182 -96.206.514,89 16. Betriebsergebnis -6.603.853,80 7.875,00 414.380,46 -6.181.598,34 17, Finanzerträge 0,00 -7.875,00 0,00 7.875,00) 18. Außerordentliches Ergebnis 807,98 0,00 0,00 807,98] 119. _ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00 8,00 0,00) 20. _Unternehmensergebnis -6.603.045,82 0,00 414.380,46 +6.188.665,36|

Anlage 5: Anlagen im Bau 2018

Projekt Abwassersammlungsanlagen zum 31.12.2018 EUR 93102 |Kanalisation Bebauungsplangebiete 62.667,83] 93103 Erschließung Baugebiet Wetzendorf 21.414,36 93250 |Gebietssanierung Wasserschutzgebiet Erlenstegen 1.731.332,39 94250 |Gebietssanierung Altenfurt/Moorenbrunn 2.956.005,86 94800 |Kanalsanierung Gartenstadt 6.244.947,19 94950 |Regenrückhaltebecken Wertachstraße 961.375,27 95400 |[Kanalerschließung 194.058,64| 95600 [Kanalbau 1.460.512,60: 95700 |Kanalauswechslung 2.876.981,54, 1002 |Maßnahme Dritter 1.550,16 1105 [Zerzabelshofsammler 140.372,25 106 Gebietssanierung Komburg 9.012,30 1134 [Kanalisation ums Stadion 2.166.539,58 148 |Frankenschnellweg 1.054.624, 12) 1177 Gebäudeumstrukturierung Kanalbetrieb+Analytik 132.969,51 P1085 |Kanalisation Kleingründlach 3.537.102,23 'Zurechnung nicht eingerechneter Baurechnungen 2.171.867 ,00 'Zurechnung nicht eingerechneter Maßnahme Dritter 6.393.492,00

im Bau befindiiche Maßnahmen aus Abwassersammlungsanlagen! 32.116.824,83

Projekt Abwasserreinigungsanlagen zum 31.12.2018 EUR 96700 }Kläranlagenausbau 10.928,75 127 Modernisierung Prozsssleittechnik KW 1 u. 2 298.408,58 1156 Klärwerk 1 Konzept zur Klärschlammbehandiung 6.545.932,49 HM76 Ertüchtigung der Schwachlastbelebung 30.684,90 1181 Ertüchtigung der Gebäudetechnik 25.614,75 PI1116 \Erweiterung der mechanischen Anfagen 495.625,46| PI4127 [Vorbeugender Brandschutz 188.021,55) PI1131 |Energiekonzept 158.488,48 'Zurechnung nicht eingerechneter Baurechnungen 1.020. 100,00 Im Bau befindliche Maßnahmen aus Abwasserreinigungsanlagen 8.773.804,96

Gesamtsumme der im Bau befindlichen Baumaßnahmen 40.890.629,79

Sind: 06.082010 ERZZIEEN

Seite2 9 von 29 NÜRNBERG

Anlage 6: Technische Daten

31.12.2017 31.12.2018 Einwohnerzahl der Stadt 539.970 543.435

davon am Kanalnetz angeschlossen 539.502 542.972 ‚Anzahl der Einwohner, deren Abwasser zur Behandlung in Nachbargemeinden übergeleitet wird -3.447 -3.486 Einwohnerzahl der Kommunen, deren Abwasser in das Kanalnetz des Eigenbetriebes eingeleitet wird 50.058 50.604

Gesamteinwohnerzahl des Entsorgungsgebietes 0

Getrennte Entsorgungsanlagen Anzahl 2 2 Größte Tageseinleitung (Klärwerk 1} m’ffag 389.329 362.210

Kläranlagen Anzahl 2 2 Klärwerk 1 Einw.Gleichwerte 1.400.000 1.400.000 Klärwerk 2 Einw.Gleichwerte 230.000 230.000

Reinigungsstufen Mechanik in den Klärwerken 1 und 2 Biologie in den Klärwerken 1 und 2 P-Elimination in den Klärwerken 1 und 2 N-Elimination in den Klärwerken 1 und 2 Filtration in den Klärwerken 1 und 2

Stromerzeugungsanlagen {nur Notstrom) Anzahl 4 4 Leistung kW 1.550 1.550

Stromerzeugung in den Blockheizkraftwerken KW 1 kWh 21.711.200 20.804.500

Regenüberlaufbecken/ Regenrückhaltebecken Anzahl 41 42

Stauraumkanäle Anzahl 29 29

Abwasserpumpwerke Anzahl 31 33

gesamtes Speichervolumen in Regenbecken/Stauraumkanälen/ Pumpwerken m’ 486.567 535.373

Grundstücksanschlüsse Anzahl 70.890 71.782

‚Stand: 06.05.2019

Lagebericht 2018

des Eigenbetriebs

Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg

Inhaltsverzeichnis Seite

I. Grundlage des Unternehmens 3 A Geschäftsmodell 3 B. Organisation und Steuerung 4 ©. Forschung und Entwicklung 5

ll. Geschäftsentwicklung 6 1. Entwicklung der Umsatzerlöse 6 2. Entwicklung der Aufwendungen 8 3. Jahresergebnis 9 4. Entwicklung des Eigenkapitals 9 5. Entwicklung der Rückstellungen 10 6. Lage der Liquidität 11

Ill. Chancen und Risiken zukünftiger Entwicklung 12 1. Marktrisiken 12 2. Betriebsrisiken 12 3. Risikomanagement 13 4. Umweltbelange 13 5. Risiken aus dem Finanzbereich 13

IV. Prognosebericht 13 1. Voraussichtliche Entwicklung des Eigenbetriebs 13 2. Festlegung der Gebühren zur Abwasserentsorgung 14

V. Weitere Sachverhalte gemäß $ 24 Eigenbetriebsverordnung Bayern 14 1. Änderungen im Bestand der Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte 14 2. Änderungen im Bestand, Leistungsfähigkeit und Ausnutzungsgrad der wich- 14 tigsten Anlagen 3. Stand Anlagen im Bau und geplante Bauvorhaben 14 4. Personalangaben 15

Anlage 1 Überleitungsrechnung für die Gebühren 17

Im Bericht können zwischen Teilsummen und Gesamtsummen kaufmännische Rundungsdifferenzen auftauchen.

I. Grundlage des Unternehmens

A, Geschäftsmodell

Der Werkbereich Stadtentwässerung (SUN/S) baut und betreibt die Anlagen zur Ableitung (Kanalnetz} und Reinigung (Klärwerke) des in Nürnberg anfallenden Abwassers. Dabei handeft es sich um eine kommunale Pflichtaufgabe.

Der Werkbereich Umweltanalytik (SUN/U) betreibt die öffentlichen Einrichtungen der Labore für Abwasserund Umweltanalytik (Luft, Boden) und erbringt Leistungen aufgrund von Beschlüssen des Stadtrats und seiner Ausschüsse, auf Antrag von Dienststellen der Stadt Nürnberg (Stadt) sowie für Dritte. Das Labor für Abwasseranalytik ist verantwortlich für die abwasseranalytischen Untersuchungen der Klärwerke, des Kanalbetriebes und der Industrieabwässer. Mit diesen Aufgabenstellungen ist das Labor überwiegend für die Stadtentwässerung tätig. Das Labor für Umweltanalytik betreibt darüber hinaus die Luftmessstationen und führt Schadstoffmessungen in Raumluft und Böden durch.

An die städtische Kanalisation waren 542.972 (= 99,9 % aller Einwohner) Einwohner der Stadt zum 31.12.2018 angeschlossen. Die Eigentümer der im Stadtgebiet gelegenen Grundstücke sind nach der Entwässerungssatzung der Stadt berechtigt und verpflichtet, ihre Grundstücke an die öffentliche Entwässerungsanlage des Eigenbetriebs SUN anzuschließen (Anschlusszwang). Das anfallende Schmutzwasser ist ausschließlich in die öffentliche Entwässerungsanlage einzuleiten (Benutzungszwang). Von 3.486 Einwohnern wurde das Abwasser an anliegende Gemeinden übergeleitet.

SUN übernimmt außerdem Abwässer aus den anliegenden Gemeinden und Gemeindeteilen « _Kalchreuth Oberasbach Schwaig Stein Wolkersdorf (Stadt Schwabach) sowie von einigen Anwesen der Stadt Fürth.

Die angeschlossenen Einwohner der genannten Gemeinden und Gemeindeteile repräsentieren mit 50.604 Einwohnern 8,6 % der insgesamt an die Nürnberger Kläranlagen angeschlossenen Einwohner.

‚Auf Basis einer vertraglichen Vereinbarung übernimmt SUN darüber hinaus die Abwässedre s Gewerbeparks Nürnberg-Feucht.

Das städtische Kanalnetz hat eine Gesamtlänge von 1.481 km einschließlich der Kanäle mit großen Querschnitten (Stauraumkanäfe). Es umfasst 33 Pumpwerke und 42 Regenüberlaufbecken und Regenrückhaltebecken. Stauraumkanäle und Regenrückhalte- und überlaufbecken bieten ein Rückhaltevolumen von ca. 535.373 m?, um Mischwasser zu speichern und den Klärwerken zuzuführen.

SUN betreibt die folgenden Kläranlagen mit einer Gesamtkapazität von 1.630.000 Einwohnerwerten:

« Klärwerk 1 (1.400.000 Einwohnerwerte) « Klärwerk 2 ( 230.000 Einwohnerwerte)

In den Kläranlagen wurde im Berichtsjahr eine Abwassermenge von 61,9 Mio. m* (Vorjahr 65,5 Mio. m?) behandelt. Im Berichtszeitraum wurde kein Verstoß gegen die wasserrechtlichen Auflagen festgestellt.

Stand: 15.05.2018 BEE

B. Organisation und Steuerung

Die Werkleitung besteht aus drei Werkleitern (erster Werkleiter, technischer Werkleiter, kaufmännische Werkleiterin).

Die Organisation innerhalb der Werkbereiche orientiert sich an den betrieblichen Hauptleistungen.

Werkbereich Stadtentwässerung:

Der Werkbereich besteht aus drei Abteilungen:

« Abwasserableitung: Planung, Bau, Betrieb und Unterhalt des Kanainetzes, einschließlich Sonderbauwerke » Abwasserreinigung: Planung, Bau, Betrieb und Unterhalt der Klärwerke, einschließlich der Anlagen zur Klärschlamm-Behandlung ® Satzungsvollzug/Grundstücksentwässerung: Prüfung und Genehmigung der Planungen privater und industrieller Grundstlicksentwässerungsanlagen.

Unterstützt wird die Aufgabenerfüllung durch Stabsmitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit, Qualitäts- und Umweltmanagement sowie durch Beauftragte für Arbeitssicherheit und für Gewässerschutz.

Werkbereich Umweltanalytik:

Der Werkbereich besteht aus zwei Abteilungen:

« Umweltmanagement: Mit den Sachgebieten Kundenmanagement und Probenmanagement. e Analytik: Mit den Sachgebieten Analytik 1 und Analytik 2.

Kaufmännischer Bereich:

Der kaufmännische Bereich verantwortet die Querschnittsfunktionen des Eigenbetriebs mit den Sachgebieten:

Werkleitungsangelegenheiten, Allgemeine Verwaltung, Personal und Organisation Finanzen und Rechnungswesen Materialwirtschaft und Hausverwaltung Kommunikation und Datenverarbeitung

Der Bereich wird von der kaufmännischen Werkleiterin geführt.

C. Forschung und Entwicklung

Der Eigenbetrieb SUN betreibt auf eigene Kosten keine Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Mit dem „MePhrec“ (Metallurgisches Phosphorrecycling) beteiligt sich der SUN an einem geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekt. Der SUN entsorgt nach der Stilllegung der TST (Thermische Schlammtrocknungsanlage) seinen entwässerten Klärschlamm zurzeit über die Mitverbrennung in Kraftwerken. Zukünftig soll der Klärschlamm in Eigenverantwortung weiter verwertet und die thermische Energie in Form von Gas genutzt und das im Klärschlamm enthaltene Phosphor recycelt werden. Hierzu wurde eine Pilotanlage aufgebaut. Mit dieser Anlage wollte SUN Erkenntnisse gewinnen, ob die technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch eingehalten werden können. Die Aufwendungen und Erlöse für die Pilotanlage und die spätere Großanlage sollen in der eigens dafür gegründeten Klärschlammverwertung Region Nürnberg GmbH dargestellt werden. Die Gesellschaft wurde am 27.03.2012 als 100%-ige Tochter der Stadt Nürnberg gegründet. Das Projekt „MePhrec“ wurde zum 31.10.2017 beendet. Der Abschlussbericht wurde im ersten Halbjahr 2018 vorgelegt. Mit Beschluss des Werkausschusses vom 18.12.2018 wurde das Vorhaben Klärschlammverschmelzung zugunsten des Baus einer Klärschlamm-Monoverbrennung mit Lagerung der Asche bis zur Wiederverwertung des Phosphors aufgegeben.

Unter Beachtung des Vorsichtsprinzips wurden bei SUN die ausgereichten Darlehen an die KSVN bisher teilweise außerplanmäßig abgeschrieben und es wurde eine Rückstellung für drohende Verluste gebildet. Die KSVYN GmbH hat in ihrem Wirtschaftsplan 2018/2019 keine Rückzahlung des Kredites mehr geplant. Das bisher beabsichtigte Geschäftsmodeil den Kredit über die Erlöse aus der Klärschlammverschmelzung mit Phosporrecycling zu refinanzieren, ist nicht mehr realisierbar. Daher wurde der gesamte ausgereichte Kreditbetrag in Höhe von 2.150 TEUR abgeschrieben. Die Rückstellung für drohende Verluste wurde im Gegenzug an die noch nicht ausgeschöpfte Kreditlinie angepasst (850 TEUR)

Sind 15052018 LET

ll. Geschäftsentwicklung

Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit einem Jahresgewinn von 6.189 TEUR. Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 478 TEUR verschlechtert. Folgende Faktoren haben das Ergebnis beeinflusst.

Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zu 2017 um 1.026 TEUR an.

Wesentliche Ursache dafür war die, um 1.412 TEUR niedrigere Erlösschmälerung aus Gebühren.

Der Materialaufwand ist um insgesamt 1.131 TEUR, hauptsächlich durch höhere Leistungen für Instandhaltungen (1.075 TEUR) gestiegen.

Der Personalaufwand in Höhe von 25.483 TEUR liegt um 1.486 TEUR über dem Wert des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig. Dies ist vor allem auf Aufwandsminderungen bei den Leiharbeitskräften zurückzuführen. Die Kosten für Softwarenutzung- und Pflege, die im vergangenen Jahr um 435 TEUR wegen verschiedener Updates gestiegen war sind um 400 TEUR gesunken und haben damit wieder das normale Niveau erreicht.

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem letzten Bilanzstichtag um 21.542 TEUR deutlich verringert. Auf der Vermögensseite wird der leichte Anstieg des Anlagevermögens (+1.379 TEUR), von der Abschreibung der Finanzanlage am Tochterunternehmen KSVN GmbH kompensiert (-1.187 TEUR). Für den Rückgang wesentlich ist die gesunkene Forderung gegenüber der Stadt Nürnberg (-22.307 TEUR).

Das infolge des Jahresergebnisses 2018 gestiegene Eigenkapital, sowie der gestiegene Sonderposten für Investitionszuschüsse (+1.203) und gestiegene Sonstige Rückstellungen (+13.549 TEUR), denen gesunkene Verbindlichkeiten (-42.917 TEUR) gegenüberstehen, sind die Hauptgründe für die Veränderung auf der Kapitalseite.

Die Eigenkapitalquote i.H.v. 11,9 % (Vi.: 10,4 %) wird vor dem Hintergrund der zu vereinnahmenden Gebühren und Kostenerstattungen nicht negativ beurteilt.

  1. Entwicklung der Umsatzerlöse Für die Nutzung der öffentlichen Entwässerungsanlage des Werkbereiches Stadtentwässerung wird über die Entwässerungssatzung (EWS) mit Gebühren- und Beitragsatzung (EWS-BGS) gemäß Art. 8 Kommunalabgabengesetz (KAG) eine Gebühr erhoben.

Die Umsatz- und Gebührenentwicklung der letzten Jahre stellt sich wie folgt dar:

Entwicklung der Umsätze 100.000 + in TEURL

80.000

60.000 +-

40.000

20.000

0

an) j 2012 2013 | 2014 | 2015 T 2016 2017 jü 2018 | Gesamt | 86.069 | 92.817 | 88942 | areas | era | s6ra0 | errao m Gebühren für Analytik 00 | 757 880 | 1.208 3085 | 2.166 8 sonstige Entgelte 172 2 | 378 287 se | 3 8 GebührenC emvaont nudmelni egenden T 2672 | u 3108 | | 2170 j| 3002 25u 78 || 300 | 251 8 Starkverschmutzergebühren 1289 | 1.207 | 1a | 1206 | 1308 107 | 1.424 | Straßenentwässerungsanteil 9900 | 9.836 | 10438 | 10608 | 10726 | 10.723 | 10.859 © sonstige Einleitungsgebühren | 1207 | 173 | 1082 | 1.882 | 2.014 1.784 | 1.568 © Rückstellunfgü r 1 ı | 1 Gebührenerstattungen 000 72 | | 1 152 | 12.240 |@ Summe Niederschlagswassergebuhr| 14.703 | 18.775 | 18.756 | 18.795 | 18.634 | 18.814 | 18.707 Summe Schmutzwassergebühr 65.457 | 57.217 | 57590 | 57.534 | 61.342 | 59.805 , 59.950

Die Umsatzerlöse nahmen im Vergleich zu 2017 um 1.026 TEUR zu. Die liegt an einer erhöhten Frischwassermenge (+68 Tsd. m® und entsprechend erhöhten Schmutzwassergebühren), einem leichten Erhöhung der Gebühren für die Analytik (+71 TEUR), der Starkverschmutzergebühren (+87 TEUR), des Stra- Renentwässerungsanteils (+136 TEUR) und der sonstigen Entgelte (+10 TEUR). Die Gebühren aus umiiegenden Gemeinden gingen zurück (-339 TEUR), wie auch die sonstigen Einleitungsgebühren (-214 TEUR) und die Rückstellung für Gebührenrückerstattungen fällt um 1.412 TEUR geringer aus als im Vorjahr.

zum 31.12.2018 ee

Die Entwicklung der Einleitungsgebühren und von zugrundeliegenden rechnerisch ermittelten Verrechnungsmengen (Frischwassermenge und die veranfagten angeschlossenen Grundflächen) stellen sich wie folgt dar:

Einleitungsgebühren (TEUR) 72 2018 20T 2015 2016 2017] 2u1s Veranlagte Frischnassermenge 27868 28325 26514 28.482 30.367 29.606] 29.678 Schmutzwassergebühr 1,99 2,02 2,02 2,02 2.02 2,02 2,02 Summe Schmutzw assergebühr 55.457 57217 57599 57534 61.342 59.805| 59.950

Veranlagle Grundflächen 28.828 28885 28.855 28.915 28.668 28.945 28.780 Niederschlagswassergebühr 0,51 0,65 0,65 0,65 0,65 0,65 0,65 Summe Niederschlagswassergebül 14.708 18.775 18.756 18.795 18.634 18.814| 18.707 sonstige Enleitungsgebühren 1307 173 1492 1882 204 1.784 1.568 Summe Enleitungsgebühren 71.467 77.725 77.837 78211 81.2990 80403| 80.225

  1. Entwicklung der Aufwendungen

2.1. Entwicklung der Aufwendungen insgesamt

Aufwendungen

110.000 in-TEUR- 90.000 — — 70.000 | - - - 50.000 - \ - - - 30.000 - - 10.000 ww - -10.000 7 — - 2010 2011 | 2012 | 2013 | 2014 2015 | 2016 2017 | 2018 Gesamtaufwand 103.121 94.448 | 94.750 97.457 92.998 93.751 86.956 89.133 \102.352|

| 23.237

m sonstiger Aufwand/Steuer | 15.613 | 11.508 | 10.758 | 9,913 | 11.140 12.217 12.066 11.436 Zinsergeb. ver.gl.bar 14.676 12.550 12.857 | 11.5| 120.1472 | 9.397 | 7.862 | 6.586 5.013 " Pers.aufw. vergl.bar 27.404 | 22.526 22.583 24.178 23.956 26.346 23.184 26.187 28.154 u Sachaufwand 18.016 20.540 19.8| 924.994 3 | 21.754 | 20.008 | 19,161 | 20.327 21.457 w Abschreibungen Gesamt 27.412 27.324 28.653 | 26.899 25.976 25.783 24.683 | 24.597 24.491

Der sonstige Aufwand war 2018 um 10.677 TEUR deutlich höher als 2017, die weiteren Aufwände stiegen moderat.

2.2. Entwicklung der Personalaufwendungen

Der Personalaufwand in Höhe von 25.484 TEUR liegt um 1.487 TEUR über dem Wert des Vorjahres.

Tarifsteigerungen, Höhergruppierungen aufgrund der neuen Entgeltordnung, Stellenhebungen und eine Verbesserung bei den Stellenbesetzungen, sowie relativ geringere Rückstellungen führten zu einem Anstieg der Personalkosten um 7%.

Personalaufwand 2017| 2018 (Angaben in TEUR) abs. in%

Beschäftigtenentgelt 17.897 | 18.363 sel 3,8% Beamtenbezüge 1.144) 1.091 53) 4,6% Veränderung Rückstellungen 51 -57 5| 11,8% Soziale Abgaben 3658| 3.913 255| 7,0% Altersversorgung 3.504 | 3.526 22) 0,6% Rückstellungen f. Altersversorgung 1.355 | -1.352 603 | -30,8%

Summe Personalaufwand 23.997 | 2544| 1487| 62%

Weiterbildungsaufwand 283 348 85| 32,3%

  1. Jahresergebnis

Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit einem Jahresgewinn von 6.189 TEUR. Hauptursache waren die Ausgabensteigerungen u.a. bei Material und Instandhaltung um 1.131 TEUR, Steigerungen bei den Personalausgaben um 1.487 TEUR und der hohen Abschreibungen für den Betriebsmittelkredit der KSVN in Höhe von 1.372 TEUR, denen die Inanspruchnahme der Rückstellungen für drohende Verluste in Höhe von 1.124 gegenübersteht.

Insgesamt liegen die Erträge mit 96.206 TEUR um 406 TEUR über dem Vorjahresergebnis, Die Aufwendungen sind um 686 TEUR gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Damit ist das Jahresergebnis insgesamt um 478 TEUR rückläufig.

  1. Entwicklung des Eigenkapitals

Entwicklung des Eigenkapitals Ergebnis- Netto- Angaben in TEUR) 01.01.2018 Zuführung verwendung| 31.12.2018] veränderung

Stammkapitat 0 0 0° 0 0 Rücklagen

Ergebnisvorträge o 0 b) Jahresergebnis 6.189 7.918 6.667 7.440 1.251

Gesamt Eigenkapital 61.222 14.585 6.667 67.411 6.189]

Gesamtkapital | 589.218 567.679 Eigenkapitalguote 10,4% 11,9%)

Mit Beschluss des Stadtrates vom 22.11.2018 zur Feststellung des Jahresabschlusses 2017 des Eigenbetriebs SUN wurde das Jahresergebnis 2017 (6.667 TEUR) den Gewinnrücklagen (nun 61.222 TEUR) zugewiesen. Das Eigenkapital steigt aufgrund des positiven Jahresergebnisses 2018 auf 67.411 TEUR an. Die Eigenkapitalquote beträgt nun 11,9 % (Vorjahr 10,4 %). Die gegenüber Kapitalgesellschaften als niedrig

sich darstellende Quote ist aber vor dem Hintergrund des Anschluss- und Benutzungszwangs und den kostendeckenden Gebühren gemäß Kommunalabgabengesetz aber vertretbar.

Unter Berücksichtigung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen (44.589 TEUT) und des Sonderpostens für empfangene Ertragszuschüsse (89.856 TEUR), die dem Eigenkapital als gleichwertig angesehen werden können, steigt die Eigenkapitalquote auf 35,6%.

  1. Entwicklung der Rückstellungen

Entwicklung der Rückstellungen Inanspruchna] (Angaben in TEUR) hmeiAuflösu 01.01.2018 ng ‚Auflösung Zuführung 31.12.2018 originär] Zinsanteil

Pensionen 29.130 1.067 0 0 2.670 30.733 Rückstetungen für Steuer 271 o 271 0 0 0 [Rückzahlungen aus Gebühren 39.079 137 0 12.309 248 51.499 Rückstellungen für Maßnahmen Dritter 5.904 2.389 0 2.879 0 5.394 |Abw asserabgabe 19.180 a7 0 4.247 [) 13.950 Instandhattung 5.053 Er E) 0 a 3.994 Jausstehende Rechnungen (Investitionen) 1.565 339 253 600 0 1.563] Beamtenbeihiffen 2.155 284 0 0 191 2.062] ausstehende Rechnungen (Unterhalt) 754 312 442 127 0) 127 Drohveriuste 1.974] 1.124 0 o 0 850 [Abbruchkosten 325 200 0 0 0 125 ‚Gieitzeit-, Überstundenguthaben 852 852 0 885 0 885 ‚Altersteilzeit 188] 132 0 0 4 so Urtaubsguthaben 748 748 0 770 0 770 Dienstjubiläen 121 9 14 14 20 132 Jahresabschlisskosten 46 46 0 48 0 46 Rechtsstreitigkeiten 56 0 7 4 0 53 Leistungsentgett E 0 o 0 il E [Aufbew ahrungskosten Bilanz 24 ) 0 {l Ü 44 Gesamt Rückstellungen 28.430] 9.115 1.047 21.881 3.133] 113.290

Die Entwicklung der Rückstellung sind noch detailliert im Anhang Bilanz - GuV , S. 10ff erläutert. Insgesamt ist die Entwicklung als unauffällig einzuordnen.

Stand: 15.05.2019 [Bere

  1. Lage der Liquidität Aufgrund der Sonderkasse des SUN, die in das Cash-Management der Stadt Nürnberg integriert ist, ist die Liquidität gewährleistet. Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Entwicklung gibt folgende nach DRS 2 erstellte Kapitalflussrechnung Aufschluss:

TEUR 2018 2017

  1. Periodenergebnis vor außerordentlichen Posten 6.189 6.867

  2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anla- 25.615 24.596 gevermögens 3, aktivierte Eigenleistungen (2.481) 2.144) 4. + Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 11.719 9.722 5. +- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge (4.982) (4.865) 8. Zahlungsunwirksame Zinsaufwendungen/Erträge 3.133 2.213 7. -# Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (30) 4) 8. -+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Liefe- Tungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstäigkeit zuzuordnen sind am (124) 8. +- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 2.944 @.720)

  3. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 9) 41.996 33.316

#1. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanfagevermögens 112 36 12. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen (23.093) (14.501) 13. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen @10) (135) 14. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen (185) ©)

  1. Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 11 bis 14) (23.376) (14.800)

  2. +/- Einzahlungen/Auszahlungen aus Aufnahme/Tilgung von Krediten (60.626) (15.713) Investitionszuschüsse, a78 5.389 Ertragszuschüsse 4.810 2.579

17, Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (55.338) (7.745)

  1. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Summe aus 10, 15 und 17) (36.718) 10.971 19. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 22.451 11.480

  2. Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe 18 und 19) (14.267) 22.451

I. Chancen und Risiken zukünftiger Entwicklung

  1. Marktrisiken

Der Eigenbetrieb erfüllt die kommunale Pflichtaufgabe der Abwasserentsorgung für die Stadt im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die einschlägigen Satzungen im Ortsrecht der Stadt legen den Anschluss- und Benutzungszwang hinsichtlich der öffentlichen Entwässerungsanlage (Klärwerke und Kanalnetz) für die im Stadtgebiet gelegenen Grundstücke fest.

Für die Möglichkeit des Anschlusses an die Entwässerungsanlagen werden Beiträge erhoben. Für die Benutzung der öffentlichen Entwässerungsanlagen werden Abwassergebühren erhoben. Die Berechnung der Gebühren und Beiträge erfolgt auf Basis des Bayerischen Kommunalabgabengesetzes (KAG) nach dem Kostendeckungsprinzip.

Aufgrund dieser Rahmenbedingungen bestehen für den Werkbereich Stadtentwässerung keine unmittelbaren wirtschaftlichen Risiken.

Der Werkbereich Umweltanalytik ist verantwortlich für die abwasseranalytischen Untersuchungen der Klärwerke, den Kanalbetrieb und die Industrieabwasserkontrolle. Mit diesen Aufgabenstellungen wird der Bereich überwiegend für die Stadtentwässerung tätig. Weitere Aktivitäten des Labors für Umweltanalytik für die Stadt werden durch entsprechende Kostenerstattungen gedeckt. Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Kapazitäten erbringt der Werkbereich außerdem Leistungen für andere Kommunen und für Dritte. Diese werden kostendeckend auf der Basis der Gebührensatzung für das Labor für Umweltanalytik (UAGebS) abgerechnet.

  1. Betriebsrisiken

Für die Klärwerke 1 und 2 liegen Wasserrechtsbescheide vor, die eine Laufzeit bis zum Jahr 2020 haben. Die Zulassungen für die Anlagen im Kanalnetz sind erteilt und werden bei Fälligkeit neu beantragt. Die Auflagen aus den Wasserrechtsbescheiden, insbesondere die Einhaltung der Grenzwerte des gereinigten Abwassers, werden laufend durch Eigen- und Fremdüberwachung kontrolliert. Im Berichtszeitraum wurde kein Verstoß gegen die wasserrechtlichen Auflagen festgestellt.

Um die ständige Betriebsbereitschaft zu erhalten, sind die Anlagen mit entsprechenden Redundanzen ausgelegt. Der Eigenbetrieb SUN unterhält zu diesem Zweck außerdem eigene Werkstätten für die Wartung, Instandhaltung und Reparatur der Anlagen. Der ständige Betrieb der Anlagen wird sichergestellt durch:

Der Eigenbetrieb SUN hat ein integriertes Qualitäts- und Umweltmanagementsystem (QUMS) für alle Teilbereiche gemäß DIN EN ISO 9001 und 14001 eingeführt und konnte die entsprechende Zertifizierung im Juli 2003 erstmals erreichen. Es werden jährlich Überwachungs- bzw. Rezertifizierungsaudits durchgeführt.

Der Werkbereich Umweltanalytik ist darüber hinaus ein akkreditiertes Labor nach DIN EN ISO 17025. Die Akkreditierung ist Voraussetzung für die Übernahme nahezu aller Aufträge und Aufgabenstellungen, die dem Werkbereich erteilt werden. Das Labor weist damit seine Leistungsfähigkeit ständig im Rahmen von Ringversuchen nach und erbringt im Routinebetrieb, wie auch bei der Durchführung von Spezialuntersuchungen, Leistungen auf hohem qualitätsgesichertem Niveau. Damit sind auch Risiken durch fehlerhafte Analytik weitgehend ausgeschlossen.

  1. Risikomanagement

In 2009 wurde beschlossen im Rahmen des QUMS ein umfassendes Risikomanagement einzuführen. Die Abteilungen von SUN werden im dreijährigen Turnus gebeten eine Risikoinventur durchzuführen und die erkannten Risiken in einem Formblatt nach Schadensausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit zu bewerten. Erkannte bzw. bestehende Ansätze zur Risikominimierung wurden ebenfalls genannt, sodass das Restrisiko dargestellt werden kann. Die letzte Risikoinventur wurde zum Jahreswechsel 2015/2016 durchgeführt. Die Ergebnisse liegen vor und wurden in Führungsbesprechungen thematisiert. Die nächste Risikoinventur steht turnusgemäß für 2018/2019 an und ist derzeit in Bearbeitung.

  1. Umweltbelange

Im Rahmen des integrierten QUMS werden für alle Teilbereiche des Eigenbetriebs SUN die Umweltbelange gemäß DIN EN ISO 14001 berücksichtigt und im Zuge der Überwachungs- und Rezertifizierungsaudits regelmäßig überprüft.

Ein Nachhaltigkeitsbericht wird im 2jährigen Turnus erarbeitet und auch im Internet veröffentlicht {bitp:/fwww.nuernberg.de/internet/sun/veroeffentlichungen.htmi).

  1. Risiken aus dem Finanzbereich

Steuerung des Darlehensportiofios des Figenbetriebs SUN mit derivativen Zinsinstrumenten

Die effiziente Steuerung der Darlehen des Eigenbetriebs SUN hinsichtlich Laufzeit und Zinsgestaltung (Portfoliomanagement) macht den Einsatz derivativer Zinsinstrumente sinnvoll. Deren Einsatz wurde durch Beschluss des Stadtrates vom 23.07.2003 für die Stadt und für den Eigenbetrieb SUN genehmigt.

Derivative Zinsinstrumente sind: « Symmetrische konnexe Zinsprodukte (insbesondere Swaps und zusammengesetzte Produkte z.B. Doppelswap), « Asymmetrische konnexe Zinsprodukte (insbesondere Caps und zusammengesetzte Produkte asymmetrischer konnexer Zinsprodukte z.B. Collar) und «e Kombinationen (z.B. Swaption, Swap mit Cap).

Der Abschluss derivativer Zinsinstrumente beim Eigenbetrieb SUN ist ausschließlich auf der Grundlage bestehender oder neu abzuschließender Grundgeschäfte (Kreditverträge) zulässig. Koordination, Konzeption und Abschluss dieser Geschäfte erfolgten in Abstimmung mit dem Finanzreferat der Stadt und auf der Basis einer gesonderten Werkleiterverfügung. SUN dokumentiert jedes einzelne Geschäft und weist die Verbindung zum zugehörigen Grundgeschäft nach.

IV. Prognosebericht

  1. Voraussichtliche Entwicklung des Eigenbetriebs

Die Tätigkeit des Eigenbetriebs ist grundsätzlich auf die Grenzen der Stadt beschränkt. In engem Rahmen ist ein Handeln außerhalb dieser Grenzen möglich (Art. 87 Abs. 2 GO). Das Angebot von Dienstleistungen im Wettbewerb ist nur innerhalb der kommunafrechtlichen Grenzen möglich. Der Eigenbetrieb SUN ist aber offen für Kooperationen auf der Basis öffentlich-rechtlicher Vorschriften (z.B. Gesetz über die kommunale Zusammenarbeit). In diesem Sinn sind und werden Vereinbarungen mit Nachbargemeinden zur Übernahme von satzungsgemäßen Aufgaben geschlossen.

  1. Festlegung der Gebühren zur Abwasserentsorgung

Die seit 01.01.2013 erhobenen Abwassereinleitungsgebühren für

« Schmutzwasser in Höhe von 2,02 EUR/m® (auf Basis Frischwasserverbrauch) « Niederschlagswasser in Höhe von 0,65 EUR/m? (auf Basis der versiegelten und angeschlossenen Grundstücksflächen)

hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 15.11.2011 beschlossen.

Für die Kostenüberdeckung in 2018 wurde eine Rückstellung für Gebührenerstattung gebildet. Deren Auftösung wurde in die Gebührenberechnung der nächsten Kalkulationsperiode (2020 - 2023) einbezogen.

Für den Kalkulationszeitraum 2020 - 2023 wurde vom Werkausschuss mit Beschluss vom 19.02.2019 eine Senkung der Schmutzwassergebühr auf 1,67 EUR/m? und der Niederschlagswassergebühr auf 0,43 EUR/m? vorgeschlagen. Eine entsprechende Anpassung der Satzung wurde veranlasst.

V. Weitere Sachverhalte gemäß $& 24 Eigenbetriebsverordnung Bayern

  1. Änderungen im Bestand der Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte

Verkäufe/Käufe: Im Berichtsjahr wurde kein Grundstück gekauft und keines verkauft.

Grunddienstbarkeiten: Es wurden sechs neue Dienstbarkeiten eingetragen. Es wurden keine Löschungen von Dienstbarkeiten vorgenommen.

  1. Änderungen im Bestand, Leistungsfähigkeit und Ausnutzungsgrad der wichtigsten Anlagen

Die Angaben sind in Anlage 6 zum Anhang ersichtlich.

  1. Stand Anlagen im Bau und geplante Bauvorhaben

Der Bestand der Anlagen im Bau ist mit 40.890 TEUR gegenüber dem Vorjahr (27.979 TEUR) angestiegen.

Die Aufstellung der Antagen im Bau zum 31.12.2018 ist in Anlage 5 zum Anhang ersichtlich.

Die Planung der Investitionsausgaben für Baumaßnahmen 2019 bis 2022 der Bereiche Abwasserableitung und Abwasserreinigung sehen eine Belebung der Investitionstätigkeit vor. Nach einem Investitionsvolumen in 2018 in Höhe von 19,1 Mio. EUR ist ein Anstieg auf 37 bis 40 Mio. EUR für die Jahre 2019 - 2022 vorgesehen.

Geplante Investitionsschwerpunkte in den Jahren 2019 - 2022 im Bereich der Abwasserableitung (125 Mio. EUR) sind im Wesentlichen die Kanalsanierung, die Kanalerneuerungen, Kanalmaßnahmen am Frankenschnellweg, die Kanalsanierung Gartenstadt/Siedlungen Süd und weitere Maßnahmen. Die Ergebnisse der hydraulischen Kanalnetzüberrechnung werden das Investitionsprogramm beeinflussen. Der Bedarf an neuem Wohnraum wird auch die entwässerungstechnische Erschließung von neuen Baugebieten nach sich ziehen.

Bei der Abwasserreinigung (54 Mio. EUR im gleichen Zeitraum) ist eindeutiger Investitionsschwerpunkt die Klärschlammbehandlungsanlagen. Weitere Investitionsfelder sind die Ertüchtigung der Schwachlastbelebungsanlagen, die Modernisierung der Prozessleittechnik, der allgemeine Klärwerksausbau und die Erweiterung der mechanischen Anlagen.

Darüber hinaus werden in der Höhe noch nicht bekannte Investitionskosten für den Bau des Kanalbetriebshofes sowie der Laborerneuerung im Rahmen von Reko Sun anfallen.

  1. Personalangaben

Personalstand Zum 31.12.2018 beschäftigte der Eigenbetrieb SUN 403 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Personal). Darüber hinaus befanden sich 22 Mitarbeiter in der Ausbildung. Die Stellenbesetzung gemessen in Vollzeitäquivalenten (VZÄ) liegt am Ende des Berichtsjahres mit 380,26 Beschäftigten (Vorjahr 374,20) unter dem Stellenplan (410,74).

Bei Wiederbesetzungen von Planstellen und der Genehmigung von Projekten erfolgt die Prüfung der Notwendigkeit durch die Werkleitung in jedem Einzelfall.

Anzahl der Beschäftigten zum 31.12.2018

Personenbezogen Arbeitszeitbezogen

Gruppen Ist Ist Ist ist[ Stellenplan

2017 | Zugänge | Abgänge 2018 2017 2018 2018

Gewerblich Beschäftigte 163 21 21 183 172,47 159,74 175,47 Tarifbeschäftigte 215 19 11 223 211,13 204,01 213,62 Beamte 20 (} 3 7 18,65 16,51 19,65

Überplanm. Beschäftigte 13 0 13 2,00 2.00

S$tammpersonal 411 40 48 403 404,25 380,26 410,74

nachrichtich: gew. Auszubild./Praktikanten | 21} s| z| 22 2200| 2150|

Die frei gewordenen Stellen konnten weitgehend, zusätzlich zu den 6 zum Haushalt 2018 neu geschaffenen Stellen, wiederbesetzt werden.

Personalaufwand

Die Entwicklung des Personalaufwands ist in Ziffer II.2. dieses Berichts dargestellt.

Personalqualifikation

Der Eigenbetrieb SUN bildet die Berufsbilder "Fachkraft für Abwassertechnik” und „Elektronikefrür Betriebstechnik" aus. Seit 2013 werden anstelle der Chemielaboranten Elektroniker ausgebildet, da hier ein größerer Bedarf besteht, der schwerer vom Arbeitsmarkt gedeckt werden kann. SUN sichert sich damit den qualifizierten Nachwuchs zur Bedienung seiner hochwertigen und kompfexen Anlagen in der Stadtentwässerung und in der Umweltanalytik und leistet einen großen Beitrag zur Sicherstellung des Lehrstellenangebotes in Nürnberg. Inzwischen bestehen Ausbildungskooperationen mit anderen Dienststellen der Stadt Nürnberg. SUN beteiligt sich mit zwei Praktikumstellen an der Ausbildung von Verwaltungsfachangestellten der Stadt Nürnberg. Hinzu kommt eine Praktikumsstelle für die 3. Qualifikationsebene im nichttechnischen Verwaltungsdienst. In den Bereichen Werkleitungsangeiegenheiten, Allgemeine Verwaltung, Personal und Organisation, sowie Finanzen/ Rechnungswesen lernen die Nachwuchskräfte das kaufmännische Verwaltungshandeln in einem Eigenbetrieb.

Die bedarfsgerechte Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird auf internen, stadtinternen und externen Schulungen sichergestelit. Ein nach Beschäftigtengruppen differenziertes Qualifizierungskonzept bietet einen Orientierungsrahmen für die Weiterbildungsmaßnahmen. Die durchschnittlichen Schulungstage

pro Mitarbeiter betrugen 3,1 Tage (Vorjahr: 2,3 Tage). Deutlicher Schwerpunkt waren fachbezogene Themen, die knapp 84 % des Schutungsvolumens ausmachten. Im Rahmen des Quatlitäts- und Umweltmanagements und der Anforderungen der Arbeitsschutzgesetze werden außerdem laufend Einweisungen, Prozessschulungen, Belehrungen und Unterweisungen durchgeführt. Ferner wurde mit Unterstützung des Personalamtes der Stadt Nürnberg ein umfangreiches Programm zur Führungskräftequalifizierung mit reger Teilnahme durchgeführt.

Die Werkleitung des Eigenbetriebs Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg legt hiermit den nach den Vorschriften des Handelsrechts und der Eigenbetriebsverordnung (EBV) erstellten Lagebericht für den Eigenbetrieb Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg vor und unterzeichnet diesen gemäß 825 (1)EBV.

Nürnberg, den 15.05.2019

A

JA hl sr, u.

Dr. Peter Pluschke Franz Knoll Claudia Ehrensberger Erster Werkleiter Technischer Werkleiter Kaufmännische Werkleiterin

Anlage 1

Überleitungsrechnung für die Gebühren Überleitungsrechnung {in TEUR) 2012] 2013] 2014] 201] 2095] 2016] 2017] 2018] SUN Gesamt. ist] Ist) Ist|| ist korr. Ist! Ist] Ist! Ist Nahresergebnis nach Handelsrecht 2.585 6.580] 5.138 5.138 5.451 2.464 s.se7l 6.189 [Bückrechnung handelsrechtlicher Ansätze: Is. b. Ertrage (Auf. Zuschüsse und Beiträge) a0) 2 ur 4642 asia] 4208 15. [Bruttoabschreibung für Aboutzung [Nettoabschreibung

[davon nicht gebührenfählge Ansötze KSv-N |Hinzurschnung kalkulatorischer Ansätze [Nettoabschreibung 2a] ara) 1200 ur| -asa8} naar |Zinskosten auf Anlagevermögen 22.803] 22.1aj auzzel [Ansarträge auf Zuschüsse und Beiträge, 5.702 5.28 5.928

Betriebswirtschaftliches Ergebnis (KAG) 4.897 {) {) {) IEngebnisübertrag (KAG) En 1sz0) ara) EZ al ‘ D 0 kumuliertes Ergebnis (KAG) 1828] 272] 7 7 E El gl 3 kalkulstoischer Zinssatz. 4,50% 4.50% 4,50% [2 3 4,50% 50 ao *}ab 2016 wesentlich höhere kalkulatorlsche Zinsen weil BKPV die Berücksichtigung von Abzugskapital beanstandethat.

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