D.1 Wirtschaftliche Lage ausgewählter Beteiligungen
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
D.1 Kurzzusammenfassung der wirtschaftlichen Lage ausgewählter
Beteiligungen
Die Stadt Nürnberg erfüllt ihre vielfältigen Aufgaben für
die Bürgerinnen und Bürger der Stadt nicht nur durch
ihre klassischen Dienststellen der Stadtverwaltung. Einen nicht unerheblichen Teil der Aufgaben hat die Stadt
Nürnberg auf Unternehmen übertragen, an denen sie
unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist.
Aus Konzernholding-Sicht sind in 2023 nehmen zwar die
Corona-Nachwirkungen ab, weiterhin sind aber die Auswirkungen des Ukraine-Krieges und die damit einhergehenden Herausforderungen auf die Energieversorgung,
sowie das ansteigende Preis- und Zinsniveau ausschlaggebend für die Ergebnisentwicklung der städtischen Tochterunternehmen.
Das Jahresergebnis 2023 der Städtische Werke Nürnberg GmbH mit einem Jahresüberschuss von knapp
10,2 Mio. € (Vorjahr 42,4 Mio. €) war im Geschäftsjahr
2023 geprägt durch die positiven Ergebnisentwicklungen
der N-ERGIE und VAG. Im Vorjahr waren noch die Erträge aus dem Verkauf der wbg-Anteile enthalten. Das
positive Finanzergebnis verbesserte sich infolge eines
höheren Beteiligungsergebnisses aus Verlustübernahmen und Gewinnabführungsverträgen um 47,9 Mio. €.
Die N-ERGIE führte einen Gewinn von 122 Mio. € (Vorjahr 79,3 Mio. €) an die StWN ab, während die VAG einen Anspruch auf Verlustübernahme von 97,7 Mio. €
(Vorjahr 102,3 Mio. €) aufwies.
Das Klinikum Nürnberg schließt 2023 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von -19,9 Mio. €, schlechter als im
Vorjahr (-3,37 Mio. €) aber deutlich besser als geplant (-
26,3 Mio. €) ab. Insgesamt sind auch weiterhin Maßnahmen zur strukturellen Verbesserung der Finanzsituation
erforderlich.
Im Jahr 2023 wurde am Albrecht Dürer Airport Nürnberg mit 3,9 Mio. Passagieren ein Plus von rund 20%
gegenüber dem Vorjahr erreicht. Der Konzern schloss
das Jahr 2023 mit einem negativen Ergebnis nach Steuern in Höhe von 2,9 Mio. € ab. Gegenüber dem Vorjahr
entspricht dies einer Ergebnisverbesserung um 9,8 Mio.
€. Die deutliche wirtschaftliche Erholung ist an der Verbesserung des operativen Ergebnisses um 6,3 Mio. € erkennbar. Das geplante Jahresergebnis von -16,9 Mio. €
konnte somit deutlich verbessert werden.
Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die wbg Nürnberg
GmbH mit 8,7 Mio. € ein im Vergleich zum Vorjahr um
rund 9,9 Mio. € niedrigeres Jahresergebnis. Dies lässt
sich vorrangig daraus ableiten, dass 2023 im Bauträgergeschäft mit nur sechs Übergaben deutlich weniger Einheiten als im Vorjahr (Vj.: 92 Einheiten) übergeben wurden und damit auch die Umsatzerlöse zurückgingen. Die
Ertragssituation war damit erneut positiv, auch wenn die
Unternehmensgruppe nicht auf Gewinnmaximierung
ausgerichtet ist.
2023 war für die NürnbergMesse Group das erste reguläre Jahr nach der Corona-Pandemie. Obwohl 2023
ein ungerades und damit üblicherweise veranstaltungsschwaches Messejahr darstellte, konnte der Umsatz der
NürnbergMesse Group gegenüber dem Vorjahr auf
265,1 Mio. € gesteigert werden (2022: 257,1 Mio. €). Der
im Vorjahr in Aussicht gestellte Konzernumsatz von
230,0 Mio. € konnte damit deutlich übertroffen werden.
Das Veranstaltungsjahr 2023 erreichte fast das Niveau
von vor der Pandemie. Auch an den internationalen
Standorten der NürnbergMesse Group konnten wieder
Veranstaltungen ohne größere Einschränkungen durchgeführt werden. Insgesamt fanden in Nürnberg und weltweit 150 Veranstaltungen der NürnbergMesse Group
statt (2022: 155).
Die Noris Arbeit gGmbH schließt das Geschäftsjahr
2023 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 271 T€ ab
und zeigt damit insgesamt einen positiven Trend auf. In
2022 betrug der Jahresfehlbetrag noch 512 T€. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse von rund 11 Mio.
€ erzielt. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber
dem Vorjahr um 880 T€. Die Zunahme der Umsatzerlöse
ist insbesondere auf die nach Corona im Jahr 2023 wieder ansteigende Geschäftstätigkeit im Bereich der Arbeitsgelegenheiten sowie auf den Start der neuen ESFFörderperiode zurückzuführen.
Im Jahr 2023 konnte die noris inklusion gGmbH insgesamt die Position der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Mio. € verbessern. 224 T€ der Erhöhung entfielen dabei auf Arbeitserlöse und Einnahmen, 1,9 Mio.
€ auf Erstattungen durch Kostenträger. Das Betriebsergebnis der noris inklusion gGmbH beträgt im Jahr 2023
-747 T€ (Vorjahr -973 T€). Dieses Betriebsergebnis ergänzt um das Finanzergebnis von -505 T€ (Vorjahr -305
T€), die übernahmen der Verluste der Beteiligungen und
der Steuern ergibt einen Jahresfehlbetrag von -1,43 Mio.
€ (Vorjahr -1,48 Mio. €).
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Städtische Werke Nürnberg GmbH
Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der StWN war
im Geschäftsjahr 2023 geprägt durch die positiven Ergebnisentwicklungen der Tochtergesellschaften, während im Vorjahr noch die letzte Tranche des Verkaufs
von Anteilen an der wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen (wbg) Nürnberg als relevante Größe enthalten war.
Die StWN erzielte im Berichtsjahr nach Steuern einen
Jahresüberschuss von 10,2 Mio. € (Vorjahr 42,4 Mio. €).
Die sehr guten Erträge im Vorjahr prägte ein erneuter
und letztmaliger Anteilsverkauf an der wbg.
Das positive Finanzergebnis verbesserte sich infolge eines höheren Beteiligungsergebnisses aus Verlustübernahmen und Gewinnabführungsverträgen um 47,9 Mio.
€. Die N-ERGIE führte einen Gewinn von 122 Mio. €
(Vorjahr 79,3 Mio. €) an die StWN ab, während die VAG
einen Anspruch auf Verlustübernahme von 97,7 Mio. €
(Vorjahr 102,3 Mio. €) aufwies.
Der Geschäftsverlauf des StWN-Konzerns spiegelte den
zunehmenden Wettbewerb und die durch die Energiewende beeinflusste Entwicklung auf den Energiemärkten sowie die Auswirkungen des Ukraine-Konflikts, der
Einführung des Deutschland-Tickets und der allgemeinen Kosten- und Preisentwicklung wider.
Das Ergebnis der Gesellschaft wurde 2023 vom positiven Beteiligungsergebnis dominiert. Aufgrund des Gewinns der N-ERGIE konnte unter Berücksichtigung des
negativen Ergebnisses der VAG ein positives Jahresergebnis erzielt werden. Die allgemeinen wirtschaftlichen,
politischen und strukturellen Rahmenbedingungen und
Entwicklungen, insbesondere die forcierte Umsetzung
der Energie- und Verkehrswende, einhergehend mit gestiegenen Preisen und Finanzierungskosten wirken
dämpfend auf die Beteiligungsergebnisse von der N-ERGIE und der VAG.
Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der N-ERGIE
entwickelte sich 2023, trotz der volatilen Energiemärkte
und der politischen Unwägbarkeiten, insgesamt deutlich
positiver als prognostiziert.
Die Erlöse aus Stromlieferungen (ohne Stromsteuer; inklusive Nebenerlöse) summierten sich auf 4,168 Mrd. €
und lagen 38,9 % über dem Vorjahreswert. Im Key-Account-Segment erhöhten sich die Verkaufserlöse im Wesentlichen durch die Weitergabe der gestiegenen Bezugskosten und Netzentgelte. Zusätzlich wirkte sich die
Absatzsteigerung bei den Weiterverteilern positiv aus.
Bei Bestandskund*innen hingegen reduzierte sich die
Absatzmenge. Im Gewerbekundensegment lagen die
Verkaufserlöse infolge der Weitergabe der höheren Bezugs- und Netzkosten, trotz geringerer Absatzmenge,
über dem Niveau des Vorjahres. Während im Privatkundensegment die Absatzmenge nahezu auf Vorjahresniveau blieb, erhöhten sich die Verkaufserlöse trotz einer
unterjährig erfolgten Preissenkung.
Die Umsatzerlöse aus dem Erdgasverkauf (ohne Energiesteuer; inklusive Nebenerlöse) stiegen im Vergleich
zum Vorjahr um 21,2 % auf 1,371 Mrd. €. Im Key-Account-Segment führte ein Absatzrückgang zu einer geringeren Menge, was durch den hohen positiven Preiseffekt (Weitergabe der höheren Bezugskosten und höheren Netzentgelte) überkompensiert wurde und insgesamt zu einem deutlichen Anstieg der Verkaufserlöse
führte. Bei den Gewerbekund*innen steigerten sich die
Verkaufserlöse insbesondere durch die Weitergabe der
höheren Bezugskosten und Netzentgelte, trotz Kundenverlusten sowie der milden Witterung. Während bei den
Privatkund*innen der Absatz überwiegend witterungsbedingt rückläufig war, erhöhten sich die Verkaufserlöse
trotz einer unterjährigen Preissenkung deutlich.
Die Umsatzerlöse (inklusive Nebenerlöse) im Bereich
Fernwärme nahmen gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 51,6 % auf 185,4 Mio. € zu. Die Erlössteigerung
war auch in diesem Segment durch abhängig von der
Preisformel, vor allem bedingt durch die Marktpreisentwicklung. Die Absatzmengen waren auf Vorjahresniveau.
Aus dem Wasserverkauf konnten 2023 Erlöse (inklusive
Nebenerlöse) von 74,2 Mio. € generiert werden, was gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang um 1,9 % entsprach. Insgesamt wurden 32,0 Mio. m3 Wasser abgegeben, wovon auf Privatkund*innen 31,9 % (Vorjahr 32,9
%), auf Gewerbekund*innen 56,6 % (Vorjahr 56,4 %)
und auf Key-Account Kund*innen 11,5 % (Vorjahr 10,7
%) entfielen.
Aufgrund des Organschaftsverhältnisses erhält die
Thüga Aktiengesellschaft, München, als außenstehende
Aktionärin eine Ausgleichszahlung in Höhe von 27,3
Mio. € (Vorjahr 30,6 Mio. €).
Der Geschäftsverlauf 2023 der VAG spiegelte einerseits
die zunehmende Bedeutung des Personennahverkehrs,
andererseits aber auch die Nachwirkungen der CoronaPandemie, die Auswirkungen der allgemeinen Kostenentwicklung in Folge des Ukraine-Konflikts sowie die
schwierige Personallage insbesondere im Bereich des
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Fahrpersonals wider. Eine besondere Rolle spielte die
Einführung des Deutschland-Tickets und dessen Sonderformen (D-Ticket Job, Bayerisches Ermäßigungsticket, D-Ticket Nürnberg-Pass).
Ab Mai 2023 wurde das D-Ticket im Vertragskundengeschäft zu einem Monatspreis von 49 Euro als ausschließlich elektronisches Ticket umgesetzt und im Jahresverlauf in den oben genannten Sonderformen ausgeprägt. Dies hatte einen wesentlichen Einfluss auf die
operativen Prozesse in Vertrieb und Marketing, die Ticket- und Nachfragestruktur sowie das Mobilitätsverhalten der Kund*innen.
Insgesamt stieg die Anzahl der Abonennt*innen bei der
VAG (einschließlich 365-Euro-Ticket VGN für Selbstzahlende) bis zum Jahresende (Stand 1. Januar 2024) auf
rund 239.000 (davon 214.000 D-Tickets, Vorjahr
116.462) an. Die Zahl der betreuten Firmen im Jobticket
erhöhte sich zum Jahresende auf 499 (Vorjahr 278). In
der Kundenkommunikation sowie im Kundenservice erwuchs hieraus ein deutlich erhöhter Servicebedarf.
Durch das D-Ticket verursachte Fahrgeldmindereinnahmen sowie vertriebliche Umsetzungskosten im Jahr
2023 werden mit einem Solleinnahmenvergleich zum
Basisjahr 2019 durch öffentliche Beihilfeleistungen vollständig ausgeglichen. Der vorläufige Ausgleich für das
Jahr 2023 lag in Summe bei rund 25,8 Mio. € und wird
als Teil der Umsatzerlöse ausgewiesen.
Die auf Basis der Nutzungshäufigkeit der im VGN verkauften Fahrausweisarten rechnerisch ermittelte Gesamtzahl der Fahrgäste (Nürnberg mit Nachbarorten
und U-Bahn Fürth) stieg im Jahr 2023 um 13,1 % auf
154,0 Mio. Personen und damit auf einen neuen Höchstwert. Die Fahrgäste verteilten sich auf Regeltarif (136,5
Mio.), Schwerbehindertenbeförderung (10,3 Mio.) und
Sonstige (7,2 Mio.). Die Zahlen unterliegen wegen nicht
abbildbaren strukturellen Veränderungen der Fahrausweisnutzung statistischen Unsicherheiten.
Zum 1. Januar 2023 wurden die Fahrpreise im VGN über
alle Tarifstufen um durchschnittlich 3,0 % erhöht. Der zugrundeliegende VGN-Mobilitätsindex bildet neben den
prognostizierten Kostensteigerungen der Verkehrsunternehmen im VGN mit gleichem Gewicht die indexierte
Einkommensentwicklung der mittelfränkischen Privathaushalte ab. Zusätzlich wurde die zum 1. Januar 2022
ausgesetzte Tariferhöhung in den Tarifstufen A und K
(Tarifgebiet Nürnberg-Fürth) von (verbundweit) 5,50 %
unterjährig zum 1. Mai 2023 nachgeholt.
Der Fahrgastbetrieb konnte im Jahr 2023 weitgehend
stabil erbracht werden. Wegen baustellenbedingter Zusatzleistungen bei gleichzeitig hohen Krankenständen
wurden in Absprache mit dem Aufgabenträger geringfügige Fahrplananpassungen bis April 2023 sowie in den
Sommerferien erforderlich.
Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit des Geschäftsjahres 2023 lag bei -97,6 Mio. € und damit 4,6 Mio. € bzw.
4,5% besser als im Vorjahr und deutlich positiver als das
Planergebnis von rund -126 Mio. €. Im Berichtsjahr erhöhten sich die Umsatzerlöse insgesamt um 51,7 Mio. €
bzw. 36,6% auf 192,8 Mio. €. Hierbei nahmen insbesondere die Verkehrserlöse im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu. Die angesprochene Erhöhung der Fahrpreise
wirkte sich ebenso, wie die deutliche Zunahme der Fahrgastzahlen (+13,1 %) erhöhend auf die Fahrgeldeinnahmen im Vergleich zum Vorjahr aus. Dabei führte die Einführung des D-Tickets zeitgleich im Berichtsjahr zu deutlichen Fahrgeldmindereinnahmen. Dieses Delta zu den
Solleinnahmen im Vergleich zum Basisjahr 2019 wurde
durch die Beihilfeleistungen vom Bund vollständig ausgeglichen. Diese Ausgleichsleistungen führen im Vergleich zum Vorjahr zu einem Anstieg der Erlöse.
Die sonstigen Erträge reduzierten sich deutlich aufgrund
der geringeren Zuschüsse aus dem Corona-Rettungsschirm von Bund und Ländern sowie dem 9-Euro-Ticket
um 48,2 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr. Gegenläufig
dazu erhöhten sich die Erträge aus der Auflösung von
Rückstellungen. Der Materialaufwand stieg im Vorjahresvergleich um 11,4 Mio. € auf 85,3 Mio. €. Der Anstieg
resultierte im Wesentlichen aus höheren Aufwendungen
für den Bezug von Energie und Fahrstrom sowie für Instandhaltungen.
Das negative Jahresergebnis und somit der Zuschussbedarf reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr. Während sich die Umsatzerlöse infolge der Ausgleichsleistungen für das D-Ticket und durch die Erhöhung der
Fahrpreise erhöhten, reduzierten sich die sonstigen Erträge aufgrund der geringeren Zuschüsse aus dem
Corona-Rettungsschirm sowie dem 9-Euro-Ticket. Der
Materialaufwand erhöhte sich im Vorjahresvergleich. In
der Folge der geringen sonstigen betrieblichen Aufwendungen und des reduzierten Personalaufwands lag das
negative Jahresergebnis besser als erwartet bei -97,6
Mio. €. Dieses wird auf Basis des bestehenden Organschaftsvertrags von der Muttergesellschaft StWN ausgeglichen.
Insgesamt wurde das Ergebnis der StWN 2023 vom positiven Beteiligungsergebnis dominiert. Aufgrund des
Gewinns der N-ERGIE konnte unter Berücksichtigung
des negativen Ergebnisses der VAG ein positives Jahresergebnis erzielt werden. Die allgemeinen wirtschaftlichen, politischen und strukturellen Rahmenbedingungen
und Entwicklungen, insbesondere die forcierte Umsetzung der Energie- und Verkehrswende, einhergehend
mit gestiegenen Preisen und Finanzierungskosten werden zukünftig dämpfend auf die Beteiligungsergebnisse
von der N-ERGIE und VAG wirken. Im Vergleich zum
Geschäftsjahr 2023 wird zukünftig mit deutlich schlechteren Jahresergebnissen zu rechnen sein, wodurch ein
Verlustausgleich durch den Gesellschafter Stadt Nürnberg notwendig werden kann.
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Klinikum Nürnberg
Das Klinikum Nürnberg (Kommunalunternehmen)
schließt 2023 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe
von -19,9 Mio. € schlechter als im Vorjahr (-3,37 Mio. €)
aber deutlich besser als geplant (-26,3 Mio. €) ab.
Die Corona-Pandemie ist seit 7. April 2023 offiziell beendet. Jegliche diesbezügliche finanzielle staatliche und
krankenhauspolitische Unterstützung ist ausgelaufen
und die Krankenhäuser sind mit den noch immer anhaltenden Nachwirkungen auf sich alleine gestellt.
Das Deutsche Krankenhausinstitut ermittelte in seiner
Umfrage 2023 eine angespannte Finanzlage der Krankenhäuser. Fast 80% der Krankenhäuser in Deutschland
erwarten für das Jahr 2023 ein negatives Jahresergebnis. Nur noch 7% der Kliniken werden einen Jahresüberschuss erzielen. Maßgebliche Gründe für die äußerst
schwierige wirtschaftliche Lage sind die deutlich gestiegenen Sach- und Personalkosten im Krankenhaus. Nahezu flächendeckend haben sie die Liquidität der Krankenhäuser stark beeinträchtigt. Fast kein Krankenhaus
kann seine Ausgaben aus den laufenden Einnahmen decken. Ursache dafür ist nach aktueller Datenlage neben
der seit Jahrzehnten anhaltenden Unterfinanzierung der
Klinken bei der Investitionsförderung, vor allem der weiterhin ausbleibende Inflationsausgleich. Kliniken dürfen
ihre Preise nicht eigenverantwortlich an die Inflation anpassen, haben aber dieselben erhöhten Ausgaben wie
alle anderen Wirtschaftszweige.
Der für die Erlösentwicklung relevante Landesbasisfallwert erhöhte sich in Bayern – unter Berücksichtigung der
Ausgleiche – im Jahr 2023 von 3.825,44 € auf 3.994,59
€. Diese Erhöhung entspricht einer Steigerung von 4,4
% – diese kompensiert damit aber in keiner Weise die
bundesweite Inflation von 5,9 %. Für das Jahr 2024 beträgt der vereinbarte Landesbasisfallwert mit Ausgleichen 4.206,51 € und liegt somit 5,3 % über dem Vorjahreswert.
Die Investitionsfinanzierung durch die Bundesländer ist
weiterhin unzureichend. Insbesondere bei den Einzelfördermaßnahmen ist das jährlich zur Verfügung stehende
Finanzvolumen nicht ausreichend, um die erforderlichen
baulichen Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen zu finanzieren.
Auch in 2023 ist es bei weitem nicht gelungen, alle offenen Stellen in den unterschiedlichen Dienstarten zu besetzen. Im Bereich Ärztlicher Dienst betrifft dies beispielsweise Fach- und Oberärzt*innen der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindesund Jugendalter. Im medizinisch-technischen Dienst bestehen Vakanzen in der OP-Pflege, bei Psycholog*innen
sowie Sozialpädagog*innen. Im Funktionsdienst werden
hauptsächlich Hebammen sowie Entbindungshelfer benötigt. Weiter zugespitzt hat sich die Personalsituation in
der Pflege.
Zum Jahreswechsel 2023/2024 wurde die 2021 vom
Verwaltungsrat beschlossene Eingliederung der Beschäftigten der Servicegesellschaft in das Klinikum und
deren Überleitung in den TVöD vollzogen.
Insgesamt war das Geschäftsjahr 2023 noch von den
Nachwirkungen der Corona-Pandemie geprägt. Die
Leistungsmenge konnte in 2023 nur geringfügig gegenüber 2022 gesteigert werden und bleibt, bezogen auf die
Fallzahlen, um 15 % noch deutlich hinter dem „Vor-Pandemie-Leistungsniveau“ von 2019 zurück.
Das EBITDA verschlechterte sich um 2,8 Mio. € gegenüber der Planung für 2023 (-0,3 Mio. €). Es flossen weitere krankenhausindividuelle Zahlungen als „Ausgleich
für Steigerungen der Kosten für den Bezug von Erdgas,
Wärme und Strom“ für Januar bis Dezember 2023 (21,6
Mio. €) zu und es konnten verstärkte Apothekenverkäufe
im Bereich Zytostatika realisiert werden. Ferner konnten
durch Preisanpassungen im Wahlleistungsbereich Unterkunft, zusätzliche Abrechnungsmöglichkeiten über
weitere ASV-Angebote und generell fortschreitende
„Ambulantisierung“ die Umsatzerlöse jeweils deutlich
gesteigert werden. Im Vergleich zum Wirtschaftsplan
stiegen die Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen
Erträge um insgesamt 44,1 Mio. €. Jedoch nahmen auch
die Betriebsaufwendungen mit 753,6 Mio. € im Vergleich
zum Planansatz um 46,9 Mio. € deutlich zu. Ursächlich
hierfür waren gestiegene Personalaufwendungen sowie
sonstige betriebliche Aufwendungen. Insgesamt lagen
die Umsatzerlöse rund 2,1% über dem Wirtschaftsplan.
Der Anstieg der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr
resultiert größtenteils aus der Steigerung der sonstigen
Umsatzerlöse um 14 Mio. €. Demgegenüber sind die Erlöse aus Krankenhausleistungen im Vorjahresvergleich
um 6,5 Mio. € gesunken. Verantwortlich hierfür war das
Auslaufen der Corona-Ausgleichszahlungen im Jahr
2022.
Die staatliche Investitionsfinanzierung zum Erhalt und
zur Weiterentwicklung der Unternehmenssubstanz ist
weiterhin völlig unzureichend und belastet die Kapitalstruktur und Liquidität des Klinikums Nürnberg in erheblichem Umfang. Die Fördermittel reichen seit Jahren bei
Weitem nicht aus, um die notwendigen Investitionen vollständig zu finanzieren sodass auch insoweit eine Investitionsförderung durch den Träger notwendig werden
kann.
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Flughafen Nürnberg GmbH
Die Geschäftsentwicklung des Albrecht Dürer Airports
hat sich im Jahr 2023 gegenüber der pandemiebedingten Krisenjahre 2020/2021/2022 verbessert.
Der Konzern schloss das Jahr 2023 mit einem negativen
Ergebnis nach Steuern in Höhe von 2,9 Mio. € ab. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Ergebnisverbesserung um 9,8 Mio. €. Die deutliche wirtschaftliche
Erholung ist an der Verbesserung des operativen Ergebnisses um 6,3 Mio. € erkennbar. Das geplante Jahresergebnis von -16,9 Mio. € konnte somit deutlich verbessert
werden. Diese positive Entwicklung erklärt sich aus einer
Kombination von vielen operativen Ergebnisverbesserungen sowie zusätzlichen Einmaleffekten (Strompreisbremse, Abgang von Vermögensgegenständen z. B.
Feuerwehrfahrzeuge).
Für das Jahr 2023 waren ein Umsatz von 66,7 Mio. €,
ein daraus resultierender Jahresfehlbetrag von -16,9
Mio. € und Passagierzahlen in Höhe von 3,9 Mio. geplant. Die tatsächliche Zahl der Passagiere lag damit genau im Plan. Der Umsatz erreichte letztlich 70,1 Mio. €
und lag damit um 3,5 Mio. € über den prognostizierten
Umsatzerlösen. Durch die Zunahme bei den Luftverkehrserlösen, insbesondere durch den Sonderverkehr
sowie im Non-Aviation Bereich (Gebäudevermietung)
konnte eine Zunahme der Erlöse erreicht werden. Auf
der Kostenseite konnten durch Einsparungen im Anlagenunterhalt sowie beim Gasverbrauch signifikante Einsparungen erzielt werden. Außerdem war der Strombezug geringer als geplant.
Durch die Zunahme der Flugangebote der Airlines konnten die Erlöserwartungen des Flughafen Nürnberg, getrieben insbesondere durch eine starke Feriennachfrage
im Sommer, übertroffen werden. Letztlich wurden 3,9
Mio. Passagiere am Airport Nürnberg gezählt.
Einher mit der gestiegenen Nachfrage nach Flügen stiegen die Startentgelte auf 24,6 Mio. € (i. Vj. 19,7 Mio. €)
und die Passagierentgelte auf 5,3 Mio. € (i. Vj. 4,1 Mio.
€). Die Abstellentgelte konnten eine Erhöhung zum Vorjahr auf 857 T€ (i. Vj. 826 T€) verzeichnen. Entsprechend des mit den Airlines geschlossenen Entgeltentwicklungsvertrags wurden die Start-, Lärm-, Passagierund Abstellentgelte mit Wirkung zum 26. März 2023 um
durchschnittlich 2,4% angehoben. Insgesamt konnte
durch die in 2023 höhere Anzahl startender Flugzeuge,
inkl. gestiegener Passagierzahlen, letztlich ein Umsatzwachstum von 6,6 Mio. € bei den Flughafenleistungen
verzeichnet werden.
Die Miet- und Pachteinnahmen 2023 stiegen um 1,4 Mio.
€ im Vergleich zum Vorjahr. Durch die Steigerungen der
Mieten bei Parkanlagen sowie den Gebäuden konnten
zusätzlich 640 T€ erwirtschaftet werden. Mit der Zunahme des Flugverkehrs in 2023 erhöhte sich auch die
Nachfrage nach Kerosin. Die Durchsatzentgelte des
Tanklagers bzw. Into-Plane-Entgelte stiegen um 189 T€.
Weiter konnten durch Vermietung von Werbeflächen
272 T€ zusätzlich zum Vorjahr erzielt werden.
Die Konzessions- und Umsatzabgaben erhöhten sich im
Vergleichszeitraum um 553 T€. Hier ist zum einen die
Gastronomie mit einem Anstieg von 266 T€ zu nennen
und zum anderen das Geschäft der Autovermieter in
Höhe von 185 T€. Weiter konnten die Shops am Airport
Nürnberg mit 54 T€ sowie die Reinigungsfirmen mit 15
T€ beitragen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen
Erträge um 2 Mio. € auf 2,8 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus dem Einmaleffekt der Einzahlung aus der
Strompreisbremse in Höhe von 1,1 Mio. €.
Der Materialaufwand liegt mit 8,9 Mio. € um 878 T€ über
dem Vorjahreswert. Größter Kostenbestandteil ist der
Anlagenunterhalt mit 6,7 Mio. €. Dieser weicht mit 797
T€ höheren Kosten vom Vorjahr ab. Der Personalaufwand stieg um 1 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr. Die
durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter*innen in 2023
hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert, sodass sich die Erhöhung im Wesentlichen aus den Einmalzahlungen gemäß dem Tarifabschluss nach TVöD
ergibt.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten
sich um 5,3 Mio. € gegenüber dem Vorjahr. Die darin
enthaltenen allgemeinen Betriebskosten sind in 2023 um
4,7 Mio. € gestiegen. Der Anstieg ist in erster Linie auf
die gestiegenen Kosten für Strom sowie auf den Anstieg
der Aufwendungen für Unterstützungsleistungen der
APG zurückzuführen. Hinzu kommt eine Erhöhung bei
den Kosten für Leiharbeitskräfte sowie bei den Reinigungskosten. Kostensteigerungen
Im Jahr 2023 wurde am Airport Nürnberg mit 3,9 Mio.
Passagieren ein Plus von rund 20% gegenüber dem Vorjahr erreicht. Für das Jahr 2024 mit dem Erreichen des
Vor-Corona-Niveaus gerechnet, gedämpft wird die positive Erwartung jedoch durch die von der Bundesregierung verabschiedete Erhöhung der Luftverkehrsteuer
und durch ohne Kostensteigerungen im Personalbereich, die wohl nicht vollumfänglich kompensiert werden
können.
267
wbg Nürnberg GmbH
Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die wbg mit 8,7 Mio. € ein
im Vergleich zum Vorjahr um rund 9,9 Mio. € niedrigeres
Jahresergebnis. Dieses lässt sich vorrangig daraus ableiten, dass 2023 im Bauträgergeschäft mit nur sechs
Übergaben deutlich weniger Einheiten als im Vorjahr
(Vj.: 92 Einheiten) übergeben wurden und damit auch die
Umsatzerlöse zurückgingen (4,8 Mio. € Umsatzerlöse
aus Verkaufstätigkeit gegenüber 37,9 Mio. € im Vorjahr).
Weiterhin stellt das Erfordernis von Abschreibungen von
rund 4,9 Mio. € auf Finanzanlagen der Tochtergesellschaften WBG Bet und WBG St. Jobst eine wesentliche
negative Einflussgröße dar. Durch höhere Verlustübernahmen aus Tochtergesellschaften reduzierte sich das
Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr um weitere 0,9
Mio. €.
Die wbg verwaltet insgesamt 16.438 eigene Mietwohnungen und 269 Gewerbeeinheiten. Von den Wohneinheiten sind 5.141 Wohnungen öffentlich gefördert, 854
Wohnungen hiervon sind einkommensorientiert gefördert (EOF). Im Rahmen der Bewirtschaftung fremder Immobilien verwaltet die wbg zum Bilanzstichtag 885
fremde Mietwohnungen und 185 Gewerbeeinheiten für
verschiedene Unternehmen und Einrichtungen. Im Jahr
2023 erhielten 1.119 Haushalte ein neues Zuhause (Vj.:
1.446). Die Mieterfluktuationsrate lag bei 6,5 % (Vorjahr:
7,5 %). Die vergabebedingte Leerstandsquote (Leerstand > 3 Monate) lag zum 31.12.2023 bei 0,3 % (Vj: 0,8
%), hierbei handelt es sich um eine Stichtagsbetrachtung.
Zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums wurden im Geschäftsjahr 2023 die Bauarbeiten im Neubauprojekt Erhardstraße weitestgehend fertiggestellt. Die 24 geförderten Wohnungen und das neu errichtete Immocenter gehen voraussichtlich im Februar 2024 dem Bestand zu.
Durch den schlüsselfertigen Erwerb des Palmenhofes
sind acht freifinanzierte Wohneinheiten hinzugekommen. Die im Objekt befindliche Kindertagesstätte wurde
Mitte Dezember an den Träger übergeben.
Die durchschnittliche Miete für Wohnen (Jahresdurchschnitt) ist in 2023 von 6,92 €/m² auf 7,23 €/m² angestiegen. Damit liegen die Mieten weiterhin deutlich unter
dem Durchschnittswert des Nürnberger Mietspiegels
(9,18 €/m²).
Das angestrebte Investitionsziel von 81,8 €/m² wurde um
34,1 €/m² unterschritten. Dies ist im Wesentlichen auf
zeitliche Verschiebungen in der Bautätigkeit um rund 2
Mio. € (z. B. Fertigstellung Außenanlagen Reinerzer Str.
85-91) und Verschiebungen von Teilleistungen oder Abrechnungen (z. B. Saalfelder Str. 6-10) bzw. bei geplanten Grundstücks- und Objektankäufen (rd. 27,7 Mio. €)
zurückzuführen.
Die Anzahl der Kündigungen ist in 2023 im Vergleich
zum Vorjahr um 14 % zurückgegangen. Daraus resultierend standen im Jahresverlauf weniger Wohnungen als
ursprünglich in der Planung angenommen leer, was zu
geringeren Erlösschmälerungen (rd. 1 Mio. € unter Plan)
führte. Die niedrigere Fluktuation bedingte ebenfalls einen deutlich geringeren Bedarf für Wohnungssanierungen im Rahmen des Mieterwechsels (rd. 2,8 Mio. € unter
Plan). In der geplanten Instandhaltung verschoben sich
zudem für 2023 vorgesehene Fernwärme-Anschlüsse
von Anwesen nach 2024. Dies führte zu einer Abweichung von rd. 300 T€.
Das Planergebnis wurde in 2023 um 5,5 Mio. € übertroffen. Die höheren Umsatzerlöse aus Sollmieten sowie geringere Erlösschmälerungen aus Leerstand führten zu
einem um 2 Mio. € gestiegenen Ergebnis. Dies ist insbesondere auf die geringere Fluktuation und die aktuelle
Marktsituation zurückzuführen. Weiterhin lagen der Instandhaltungs- und Modernisierungsaufwand um rund
6,5 € niedriger als geplant. Hierbei entfallen 2,9 Mio. €
auf Aufwendungen aus Baumaßnahmen, was vorrangig
aus Aktivierung von zwei Baumaßnahmen die ursprünglich als Aufwand geplant waren (0,5 Mio. €), und der zeitlichen Verschiebung von fünf Maßnahmen (1,6 Mio. €)
resultiert. Rund 3,6 Mio. € sind auf niedrigere Aufwendungen im Bereich der laufenden und geplanten Instandhaltung sowie Mieterwechselkosten zurückzuführen. Negativ wirken sich die vorgenommene Wertberichtigung in der WBG Bet und WBG St. Jobst (4,9 Mio. €)
aus. Den Aufwendungen aus Verlustübernahme (1,3
Mio. €) stehen Erträge aus Beteiligungen (3,3 Mio. €) gegenüber.
Für 2024 ist ein Jahresergebnis von voraussichtlich 4,0
Mio. € geplant. Dies ist insbesondere auf ausbleibende
Erlöse aus der Verkaufstätigkeit und steigende Zinsen
aus der Objektfinanzierung zurückzuführen. Im Jahr
2024 sind im Bereich Bauträger keine Übergaben von
Einheiten geplant. Damit einhergehend sind keine Umsatzerlöse im Wirtschaftsplan enthalten. Diese, im Vergleich zu 2023 ausbleibenden Umsätze, sind ein wesentlicher Einflussfaktor für das gegenüber dem aktuellen Geschäftsjahr sinkende Jahresergebnis. Als weiterer
Faktor liegen die geplanten Aufwendungen aus Instandhaltung sowie Mieterwechsel mit rund 35,6 Mio. € deutlich über dem Wert aus dem Geschäftsjahr 2023 (28,5
Mio. €).
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NürnbergMesse GmbH
2023 war das erste reguläre Jahr für die deutsche Messewirtschaft nach der Pandemie, so der Ausstellungsund Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft e. V.
(AUMA). Nachdem der Beginn des Jahres 2022 noch
von Corona-Restriktionen geprägt war, waren im Jahr
2023 nur noch wenige Auswirkungen der Pandemie
spürbar.
Der Umsatz der NürnbergMesse GmbH betrug 2023
194,2 Mio. € (2022: 205,3 Mio. €; 2021: 48,1 Mio. €).
Nach Veranstaltungsaufwendungen, Personalaufwendungen, Abschreibungen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen, Bestandsveränderungen zuzüglich der
sonstigen betrieblichen Erträge, des Beteiligungsergebnisses sowie Erträgen aus Gewinnabführungen erzielte
die Gesellschaft ein operatives Ergebnis von -7,5 Mio. €
(2022: 1,3 Mio. €; 2021: -27,4 Mio. €).
Obwohl 2023 ein ungerades und damit üblicherweise
veranstaltungsschwaches Messejahr darstellte, konnte
der Umsatz der NürnbergMesse Group gegenüber dem
Vorjahr auf 265,1 Mio. € gesteigert werden (2022: 257,1
Mio. €; 2021: 68,3 Mio. €). Der im Vorjahr in Aussicht
gestellte Konzernumsatz von 230,0 Mio. € konnte damit
deutlich übertroffen werden. Auf Konzernebene erzielte
die NürnbergMesse Group nach Veranstaltungs- und
Personalaufwendungen, Abschreibungen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen, Bestandsveränderungen und
zuzüglich der sonstigen betrieblichen Erträge sowie des
Ergebnisses aus assoziierten Unternehmen und des Beteiligungsergebnisses ein operatives Ergebnis von 3,2
Mio. € (2022: 6,3 Mio. €; 2021: -38,4 Mio. €) und ein Ergebnis vor Steuern von 3,6 Mio. € (2022: 5,6 Mio. €;
2021: -40,5 Mio. €).
Das Veranstaltungsjahr 2023 erreichte fast das Niveau
von vor der Pandemie. Auch an den internationalen
Standorten der NürnbergMesse Group konnten wieder
Veranstaltungen ohne größere Einschränkungen durchgeführt werden. Insgesamt fanden in Nürnberg und weltweit 150 Veranstaltungen der NürnbergMesse Group
statt (2022: 155; 2021: 57). Trotz des messezyklusbedingt veranstaltungsschwachen ungeraden Messejahrs
stiegen die Veranstaltungskennzahlen im Vergleich zum
Vorjahr an: 28.135 Aussteller (2022: 23.457; 2021:
5.493), eine belegte Gesamtnettofläche von 904.466 m²
(2022: 841.612 m²; 2021: 176.558 m²) und 1.281.329
Besucher (2022: 989.338; 2021: 315.440).
Allein auf dem unternehmenseigenen Messegelände in
Nürnberg fanden 82 Präsenzveranstaltungen statt
(2022: 84; 2021: 27), davon 26 Messen (2022: 24; 2021:
8), 25 Kongresse (2022: 31; 2021: 5) sowie 31 weitere
Veranstaltungen (2022: 29; 2021: 14). Daran beteiligten
sich 20.233 Aussteller (2022: 16.974; 2021: 2.943) und
815.565 Besucher (2022: 620.777; 2021: 180.772). Im
Jahr 2023 hat die NürnbergMesse Corona mit seinen
starken Auswirkungen auf die Messewirtschaft weitestgehend hinter sich gelassen. Nach Jahren des Rückgangs ist die Zahl der Beschäftigten nun wieder leicht
angestiegen. So erhöhte sich die Mitarbeiterzahl der
NürnbergMesse Group 2023 auf durchschnittlich 1.097
Mitarbeitende (2022: 1.011) und die der NürnbergMesse
GmbH auf 546 Mitarbeitende (2022: 545). Weiterhin investiert die NürnbergMesse Group gezielt in die Ausbildung ihrer zukünftigen Mitarbeitenden. 2023 beschäftigte sie 38 Auszubildende, 20 DHBW-Studierende und
10 Trainees.
Die NürnbergMesse veröffentlicht zum dritten Mal in
Folge eine nichtfinanzielle Erklärung auf freiwilliger Basis. Prägend für das Nachhaltigkeitsverständnis der
NürnbergMesse sind die Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (UN Sustainable Development Goals). Als entscheidend für die Zukunftsfähigkeit
ihres Geschäftsmodells betrachtet die NürnbergMesse
die Frage der Nachhaltigkeit unter drei Aspekten. Erstens: die nachhaltige Durchführung von Veranstaltungen; zweitens: die Nachhaltigkeit des eigenen unternehmerischen Handelns; und drittens: die Entwicklung der
Messeformate als wichtige Plattformen zur Verbreitung
von nachhaltigen Technologien und Lösungen.
Nachwirkungen der Corona-Pandemie auf das Messegeschäft sind mittlerweile nur noch in geringerem Umfang spürbar. Messen finden wieder regulär statt und erreichen teilweise bereits die Aussteller- und Besucherbeteiligung von vor der Pandemie. Allerdings wirken sich
die Folgen des Krieges in der Ukraine insbesondere auf
der Kostenseite belastend aus. Die steigenden Umsätze
im Veranstaltungsbereich können bisher bei noch nicht
jeder Veranstaltung die massiv gestiegenen Kosten für
Rohstoffe und Dienstleistungen ausgleichen.
Für die Jahre 2024 und 2025 sind Eigenkapitalerhöhungen als Beitrag der Hauptgesellschafter Stadt Nürnberg
und Freistaat Bayern zur Finanzierung des modifizierten
Masterplans vorgesehen.
Für das Jubiläumsjahr 2024 (50 Jahre NürnbergMesse)
werden ein Konzernumsatz von ca. 340 Mio. €, wovon
ca. 262 Mio. € auf die NürnbergMesse entfallen sowie
ein deutlich positives Unternehmens- bzw. Konzernergebnis erwartet.
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Noris Arbeit gGmbH
Das Geschäftsjahr 2023 zeigte sich im bekannten Verlauf wie zu den Zeiten vor der Corona-Pandemie. Präsenzmaßnahmen im Bereich der Qualifizierung, Beratung und Beschäftigung konnten wieder wie gewohnt
stattfinden. Einen relevanten Punkt im Geschäftsverlauf
bei der Noris-Arbeit stellen Zeitpunkte beginnender und
endender Förderprogramme dar. In 2023 konnten neue
Fördervorhaben erfolgreich eingeführt und etabliert werden. Nach Ablauf der Förderperiode in 2022 war es der
Noris-Arbeit gGmbH gelungen, für beendete Vorhaben
Nachfolgeprojekte zu akquirieren und neue Projektideen
fördertechnisch umzusetzen.
Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse von rund
11 Mio. € erzielt. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 880 T€. Die Zunahme der Umsatzerlöse ist insbesondere auf die nach Corona im Jahr
2023 wieder ansteigende Geschäftstätigkeit im Bereich
der Arbeitsgelegenheiten sowie auf den Start der neuen
ESF-Förderperiode zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge (193 T€; im Vorjahr: 62 T€) beinhalten, wie im Vorjahr, auch Erträge aus der Herabsetzung
von bestehenden Rückstellungen (insbesondere der
Teilauflösung des SodEG 2020), Buchgewinne aus Anlagenverkäufen, Spenden und Versicherungsentschädigungen.
In den Sozialkaufhäusern erhöhte sich der Materialaufwand durch Preissteigerungen im Einkauf von Handelswaren, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie bei den
Transport- und Logistikkosten. Preisabstimmungen mit
den Kostenträgern wurden bereits geführt und Preisanpassungen vorgenommen.
In der Position Materialaufwand sind auch Aufwendungen für freie Mitarbeiter enthalten, die sich im Jahr 2023
um 103 T€ auf 611 T€ erhöhten. Hintergrund ist ein erhöhter Bedarf an Lehr- und Dozententätigkeit im Kompetenzzentrum Qualifizierung.
In 2023 reduzierte sich die Anzahl sozialversicherungspflichtig beschäftigter Personen gegenüber dem Vorjahresniveau nur in geringem Ausmaß. Dennoch erhöhten
sich die Personalaufwendungen um 294 T€. Diese Steigerung ist auf höhere Tabellenwerte im TVöD aufgrund
des neuen Tarifabschlusses zwischen der Vereinigung
der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und der
Gewerkschaft ver.di zurückzuführen. Die gesamten Personalaufwendungen beliefen sich in 2023 auf insgesamt
7,4 Mio. € (im Vorjahr: 7,1 Mio. €).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten
sich gegenüber dem Vorjahr um rund 290 T€. Die Steigerung ist vor allem auf Immobilienaufwendungen in
Form von Mietaufwendungen und Energiekosten sowie
auf Ausgaben für Umbauarbeiten zurückzuführen.
Insgesamt schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem
Jahresfehlbetrag in Höhe von 271 T€ ab und zeigt damit
einen positiven Trend auf. In 2022 betrug der Jahresfehlbetrag noch 512 T€.
Die NOA gGmbH hat im Geschäftsjahr 2023 einen negativen Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
in Höhe von - 312 T€ (im Vorjahr: - 776 T€) erzielt, dem
jeweils ein negativer Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von - 42 T€ (im Vorjahr - 179 T€) sowie
aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von - 550 T€ (im
Vorjahr: + 1.321 T€) gegenüberstand. Im Saldo hat sich
damit der mit den flüssigen Mitteln übereinstimmende Finanzmittelfonds (419 T€; im Vorjahr: 1.323 T€) gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres um 904 T€ bzw.
68,3 % verringert. Die Finanzlage des Unternehmens ist
aufgrund der Zuschüsse der Gesellschafterin sowie die
Verlustübernahme gesichert.
Die Arbeitsmarktintegration von Langzeitarbeitslosen
bzw. Langzeitleistungsbeziehern sowie von Geflüchteten bleibt unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung eine große gesellschaftliche Herausforderung. Für
die Noris-Arbeit gGmbH besteht somit auch weiterhin ein
großes Betätigungsfeld mit entsprechender Auftragslage. Um die Geschäftstätigkeit im bisherigen Umfang
zukünftig sichern zu können, benötigt die Noris-Arbeit
gGmbH neben den Umsatzerlösen in den Sozialkaufhäusern weiterhin Zuschüsse durch Fördermittelgeber
sowie durch die Gesellschafterin.
In dem vom Aufsichtsrat und Gesellschafter genehmigten Wirtschaftsplan für das Jahr 2024 wird von Umsatzerlösen in Höhe von 13,7 Mio. € und einem ausgeglichenen Jahresergebnis ausgegangen. Die im Wirtschaftsplan getroffene Prognose stand unter der Prämisse,
dass Projektvorhaben im beantragten Umfang genehmigt werden und die Auslastung von Maßnahmen im geplanten Umfang realisiert werden kann.
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noris inklusion gemeinnützige GmbH
Der Arbeitsbereich stand 2023 zwar unter dem externen
Einfluss der weltwirtschaftlichen Unwägbarkeiten durch
die geopolitischen Krisen und auch unter dem internen
Einfluss der Auflösung des Werks West und dessen Umzug in die beiden Betriebsteile Werk Süd und Werk Nord,
konnte sich jedoch trotzdem gegenüber dem „NachCorona-Jahr" 2022 bei den Umsatzerlösen verbessern.
Im Jahr 2023 konnte die noris inklusion gGmbH insgesamt die Position der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Mio. € verbessern. 224 T€ der Erhöhung entfielen dabei auf Arbeitserlöse und Einnahmen, 1,9 Mio.
€ auf Erstattungen durch Kostenträger. Die Summe der
Arbeitserlöse im Arbeitsbereich der noris inklusion
gGmbH konnten im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr,
trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Unwägbarkeiten
bei einigen Kunden und der Umzugssituation des Werks
West, um ca. 131 T€ erhöht werden (3,1 Mio. € im Jahr
2023 gegenüber rund 2,9 Mio. € im Jahr 2022).
Positive Auswirkungen auf die Summe der Arbeitserlöse
hatte im Jahr 2023 vor allem die Ausweitung der Produktionsmengen bei Bestandskunden und ein gleichzeitiger
Anlauf neuer Produktionskunden. Diese Überschneidung von Mengenausweitung und Neuanläufen war insbesondere im Werk Süd notwendig, da zum Ende des
Jahres 2023 ein großer Industriekunde die Kooperation
beendete und deshalb bereits unterjährig neue Aufträge
begonnen werden mussten, um den Abgang zu kompensieren. Eine Notwendigkeit für den Erhalt von Aufträgen
und damit Arbeitserlösen für das Werk Süd war zudem,
das Exportgeschäft eines Kunden in ein nicht-EU-Ausland zu übernehmen.
Neben den erhöhten Produktionsmengen sind auch
Preisanpassungen im Laufe des Jahres 2023 gegenüber
Kunden eine Ursache für verbesserte Arbeitserlöse.
Diese ergeben sich nicht nur im Bereich der Industriefertigung, sondern auch im Bereich Gartenbau und der
Töpferei. Bei den Erlösen aus Erstattungen von Kostenträgern ist eine Erhöhung, um rund 1,9 Mio. € zu verzeichnen. Diese Erhöhung der Erstattungen ist vor allem
auf Anpassungen der Refinanzierung durch die Kostenträger gegenüber 2022 zurückzuführen und setzt sich
aus 1,1 Mio. € im Bereich WfbM, 235 T€ im Bildungsbereich inkl. KITA, 526 T€ im Bereich Wohnen, 56 T€ im
Bereich Freizeit und 7 T€ Sonstigen Erstattungserhöhungen zusammen.
Das Geschäftsfeld Wohnen besteht seit September
2023 aus vier Wohnheimen mit 124 Plätzen. Das hinzugekommene Wohnheim Braillestraße mit 24 Plätzen
konnte aufgrund mangelnder personeller Ausstattung im
Jahr 2023 zunächst nur zur Hälfte in Betrieb gehen. Mit
124 Plätzen (Vorjahr 120) zum 31.12.2023 ist das Ambulant Betreuten Wohnen (ABW) weiterhin wachsend.
Gegenüber der beschriebenen Steigerung der Umsatzerlöse steht eine leicht niedriger ausfallende Erhöhung
des Aufwands, wodurch sich der Jahresfehlbetrag um 41
T€ besser als im Jahr 2022 darstellt. Die Schwerpunkte
der Aufwandserhöhung liegen im Personalaufwand (1,2
Mio. €), in den Instandhaltungen (110 T€), im Materialaufwand (225 T) und in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen.
Die Tochterfirma noris inklusion kommunal gGmbH hat
in den Geschäftsfeldern Bürodienstleistung (Schwerpunkte Druck und Scanning) sowie Grünpflege für die
Stadt Nürnberg zwar ihre Erlöse steigern können, jedoch
u.a. durch den Aufwand für den Umzug des Werkes
West und den damit einhergehenden Umbau im Werk
Süd im Jahr 2023 ein kleines Defizit erwirtschaftet. Das
Geschäftsjahr 2023 zeigt, dass sich die Ausgründung
der kommunalen Tochterfirma als Modell zur rechtssicheren Vergabe bewährt. Die Auftragslage stellt sich in
beiden Geschäftsfeldern stabil bis wachsend dar,
wodurch 60 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung
gesichert werden.
In der Tochterfirma noris gastro gGmbH waren in den
Vorjahren die Pandemie-Auswirkungen besonders spürbar. Im Geschäftsjahr 2023 konnte daher erstmals von
einem „normalen" Geschäftsjahr gesprochen werden.
Trotz dieser positiven Entwicklung im Vergleich zu den
Vorjahren, konnte das Ergebnis der noris gastro gGmbH
noch nicht ausgeglichen gestaltet werden. Preiserhöhungen konnten nicht im sofortigen Ausmaß an die Kunden der Tante Noris Cafés weitergegeben werden,
wodurch deutliche Erhöhungen im Aufwand nicht sofort
aufgefangen werden konnten.
Das Betriebsergebnis der noris inklusion gGmbH beträgt
im Jahr 2023 -747 T€ (Vorjahr -973 T€). Dieses Betriebsergebnis ergänzt um das Finanzergebnis (-505 T€; Vorjahr -305 T€), die übernahmen der Verluste der Beteiligungen und der Steuern ergibt einen Jahresfehlbetrag
von -1,43 Mio. € (Vorjahr -1,48 Mio. €). Im Wirtschaftsplan 2024 geht die noris inklusion von einem Jahresergebnis in Höhe von -2,4 Mio. € aus. Entscheidende Einflüsse sind primär die Herausforderung der Finanzierung
von Abschreibungen und Zinsen.
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Projektentwicklungsgesellschaft der St.
Leonhard-Nord mbH Siedlungsmodell
Nürnberg (PEG)
Die PEG war im Geschäftsjahr 2023 ohne Geschäftstätigkeit.
wbg Immohold Verwaltungs-GmbH
Die die Geschäftstätigkeit der wbg Immohold Verwaltungs-GmbH beschränkt sich auf die Haftungsübernahme und Geschäftsführung für die wbg Immohold
GmbH & Co KG.
Stadion Nürnberg Betriebs GmbH
Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem positiven Ergebnis von 124 T€ abgeschlossen.
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